Mit der Alpha 7R III hat Sony im Herbst 2017 eine Kamera vorgestellt, die in vielerlei Hinsicht dem Top-Modell Alpha 9 ähnlicher ist als der Alpha 7R II. So übernimmt sie von der Alpha 9 das größere Gehäuse mit verbesserter Ergonomie, von der Vorgängerin dagegen den weitgehend unveränderten 42,4-Megapixel-Sensor. Ihm steht die Bildverarbeitungs-Engine aus der Alpha 9 zur Seite, sodass die Alpha 7R III eine beeindruckende Serienbildrate von 10 Bilder/Sekunde schafft. Ist das die Kombination aus Auflösung und Geschwindigkeit, die alle Fotografenträume wahr werden lässt? Ich hab’s ausprobiert.

Sony Alpha 7R III: Fakten

Bildwandler in BSI-Technik mit 42,4 Megapixel Auflösung

Bildprozessor aus Alpha 9 sorgt für bessere Rauschunterdrückung

Serienbildrate 10 Bilder/Sekunde, 8 Bilder/Sekunde mit Live-View

OLED-Sucher mit 3,69 Millionen Dots

Verbesserter Autofokus inkl. Nachführung aufs Auge

5-Achsen-Bildstabilisator

Steckplätze für zwei Speicherkarten (einer davon UHS-II-kompatibel)

Pixel-Shift-Modus erzeugt Dateien mit voller Farbinformation je Pixel

Bildprofile für Videos inkl. neuer HLG-Kurve für HDR-Videos

Rückblick: London, 19. April 2017, kurz nach 17:00 Uhr. Soeben ist die Pressevorstellung der Alpha 9 zu Ende gegangen. Ich schreibe einem guten Freund, der mit Sony fotografiert, eine WhatsApp-Nachricht mit den Eckdaten der Alpha 9. Seine Rückfrage ist kurz: Wann kommt die mit 42 Megapixel bei halber Serienbildrate und zum deutlich günstigeren Kurs?

Voilà, hier ist sie. Die Alpha 7R III ist sozusagen das Gegenstück der Alpha 9 mit annähernd doppelter Auflösung bei halbierter Serienbildrate. Da hätte Sony sie doch eigentlich Alpha 9R nennen können, oder nicht? Nicht ganz – eine exakte Kopie der Alpha 9 mit anderen Innereien ist die Alpha 7R III nämlich nicht. Vor allem aber positioniert Sony die Alpha 7R III anders als das Top-Modell. Im Vergleich zur Alpha 9 (UVP: 5300 Euro) ist sie nämlich mit einem Preis von ca. 3500 fast schon günstig. Und kostet so ganz nebenbei auch etwas weniger als die deutlich magerer ausgestattete Alpha 7R II bei Markteinführung.

Ergonomie und Handling

Sieht man einmal davon ab, dass die Alpha 9 auf der linken Schulter ein doppelstöckiges Einstellrad trägt, die Alpha 7R III jedoch nicht, sind die Gehäuse der beiden Cousinen äußerlich identisch. Die Alpha 7R III wirkt also im Vergleich zur Vorgängerin (die für derzeit knapp 3000 Euro weiterhin im Programm ist) etwas pummelig. Doch dieser Größenzuwachs kommt dem Handling spürbar zugute. Ausführlich habe ich das kürzlich bei meiner Besprechung der Alpha 9 beschrieben, hier nochmals alles knapp zusammengefasst:

A9 vs A7RIII Top

Hauptunterschied: Die Alpha 9 (links) trägt auf der linken Schulter ein doppelstöckiges Einstellrad, bei der Alpha 7R III (rechts) herrscht hier gähnende Leere.

Dank der kräftigen Griffwulst liegt die Alpha 7R III hervorragend in der Hand, auch mit einem eher schweren Objektiv wie dem FE 24-105mm F4 G OSS, das ich übrigens sehr gerne mit der Alpha 7R III verwendet habe. Der kleine Joystick auf der Rückseite der Kamera erleichtert die Positionierung des Fokusfelds ungemein, alternativ lässt es sich auch mit einem Fingertipper auf das berührungsempfindliche Display zielgenau über die gewünschte Motivpartie legen.

Im Vergleich zur Alpha 7R II hat Sony bei der IIIer die rückwärtigen Bedienlemente verbessert. Das Einstellrad ist größer geworden und rastet spürbarer (für meinen Geschmack jedoch immer noch nicht deutlich genug). AF-Taster und Belichtungsspeicher haben jeweils einen eigenen Knopf erhalten (vorher gab es nur einen Knopf, der entweder die eine oder die andere Funktion annahm). Und das Daumenrad steht weiter aus dem Gehäuse hervor, wodurch es einfacher zu greifen ist.

A9 vs A7R III Back

Von hinten betrachtet sind Alpha 9 (links) und Alpha 7R III (rechts) praktisch identisch. Die Alpha 7R III erhält unter anderem auch den praktischen Joystick zur Positionierung des AF-Felds, das berührungsempfindliche Display und den AF-ON-Schalter.

Glücklicherweise hat das Gewicht der Alpha 7R III nicht im selben Umfang zugenommen, wie das Gehäuse im Vergleich zur Vorgängerin gewachsen ist. Die Neue ist gerade einmal 32 Gramm schwerer geworden und wiegt betriebsbereit 657 Gramm. Dafür bietet sie nicht nur die bessere Ergonomie, sondern auch den größeren, aus der Alpha 9 bekannten Akku NP-FZ100. Er reicht nach Angaben von Sony für 650 Aufnahmen gemessen nach CIPA (in der Praxis sind’s deutlich mehr) – die Vorgängerin schaffte mit dem kleineren NP-FW50 gerade einmal ca. 340 Fotos.

Ebenfalls von der Alpha 9 übernimmt die Alpha 7R III den hervorragenden elektronischen Sucher in OLED-Technik, der mit knapp 3,7 Millionen Dots besonders fein auflöst. Und wie bei der Alpha 9 lässt sich die Bildwiederholrate auf bis 120 Hertz hinaufsetzen. Im Vergleich zum gewiss nicht schlechten EVF der Vorgängerin zeigt die Alpha 7R III das Sucherbild noch klarer und kann selbst schnelle Motivbewegungen ohne störende Schlieren darstellen. Ich hatte die Gelegenheit, die Alpha 7R III beim Basketball-Training auszuprobieren (dazu gleich noch mehr) und konnte praktisch keinen Unterschied zwischen ihrem Sucherbild und dem der Alpha 9 ausmachen.

Natürlich hat auch die Alpha 7R III das neue Menüsystem erhalten, das Sony im Herbst 2016 eingeführt hat. Es ist etwas übersichtlicher als das bisherige, vor allem aber erlaubt es, ein Set von maximal 30 Befehlen in das individuelle „Mein Menü“ aufzunehmen.

Mein Menü

In das „Mein Menü“ lassen sich bis zu 30 Menü-Einträge übernehmen und individuell anordnen.

Alles in allem hat Sony Handling und Ergonomie bei der Alpha 7R III deutlich verbessert und auf das Niveau des Top-Modells Alpha 9 gehoben. Das wird auch jene Fotografen freuen, die beide Kameras in die Fototasche stecken – sie müssen sich praktisch nicht umgewöhnen. Außerdem passt der zur Alpha 9 eingeführte Vertikalgriff VG-C3EM auch an die Alpha 7R III.

Funktionsumfang

Der Funktionsumfang der Alpha 7R III ist fast schon überbordend, komplett ist er in meinen Augen jedoch nicht. Wie allen Kameras von Sony fehlt auch der Alpha 7R III die Möglichkeit, RAW-Dateien direkt in der Kamera entwickeln zu können. Entfallen ist die Option, den Funktionsumfang der Alpha 7R III per Camera App erweitern zu können. Offenbar verabschiedet sich Sony von den teils pfiffigen Apps, mit denen sich Funktionen wie Focus Bracketing oder Intervallaufnahmen nachrüsten ließen.

Ansonsten übernimmt die Alpha 7R III vieles, was Sony mit der Alpha 9 eingeführt hat. Sie verzichtet allerdings auf eine Ethernet-Schnittstelle; die meisten Fotografen werden es verschmerzen können. Geblieben ist hingegen die klassische PC-Synchronbuchse – schön, dass es so etwas heute noch gibt.

Alpha 9 vs Alpha 7RIII Terminal

Die Ethernet-Schnittstelle bleibt der Alpha 9 (links) vorbehalten. USB 3.1 zur schnellen Datenübertragung hat aber auch die Alpha 7R III (rechts) bekommen.

Sony hat die Alpha 7R III überdies mit einer Schnittstelle für USB 3.1 ausgestattet. Sie dient nicht nur zur schnellen Bildübertragung sondern sorgt in Verbindung mit der neuen Fernsteuersoftware von Sony auch dafür, dass das Sucherbild verzögerungsfrei auf dem angeschlossenen PC-Monitor angezeigt wird. Am Anschlussterminal findet sich zudem eine klassische Buchse nach USB 2.0. Beide USB-Anschlüsse können teilweise parallel genutzt werden, etwa einen zur Fernsteuerung und den anderen zur Stromversorgung. Das Kartenfach der Alpha 7R III ist ebenfalls identisch mit dem der Alpha 9. Es nimmt zwei SD-Karten auf, nur ein Schacht verfügt über eine schnelle UHS-II-Schnittstelle.

Videofilmer wird freuen, dass es bei der Alpha 7R III wieder die „Bildprofile“ mit Gammakurven für nachträgliches Graden gibt, die Sony bei der Alpha 9 gestrichen hatte. Neu hinzugekommen ist die HLG-Kurve für HDR-Videos. Bei Fotoaufnahmen lässt sie sich für Belichtungen mit maximalem Weiß einsetzen.

Verbesserte Auflösung per Pixel-Shift?

Mit der Alpha 7R III führt Sony eine Funktion ein, bei der durch Mehrfachaufnahmen die Auflösung nochmals gesteigert werden soll. Dazu nimmt die Kamera vier Fotos auf, zwischen denen der Sensor jeweils um exakt ein Pixel verschoben wird. Werden diese vier Aufnahmen dann per Software am PC zu einem Bild vereint, erhält im Ergebnis jedes Pixel die volle Farbinformation. Die Farbwerte müssen also nicht interpoliert werden, was die Farbauflösung und Wiedergabe von Kanten deutlich verbessert. Theoretisch wenigstens.

PixelShift

Der Pixel-Shift-Modus wird im Kamera-Menü aktiviert. Die kürzeste Pause zwischen den Aufnahmen beträgt eine Sekunde.

Und in der Praxis? Das auszuprobieren, ist etwas mühselig. Denn die Alpha 7R III kann die vier RAW-Dateien, die der Pixel-Shift-Modus erzeugt, nicht zu einer Datei vereinen. Dazu ist eine spezielle Software nötig, derzeit geht das nur mit „Sony Image Edge“, eine neue kostenlose Workflow-Software, die Sony erst kurz vor der Markteinführung der Alpha 7R III herausgebracht hat. Diese Software erzeugt zwar im Handumdrehen eine spezielle RAW-Datei (Endung: ARQ), die aber wiederum von keinem gängigen RAW-Konverter gelesen werden kann. Also bleibt nur der Export als TIFF-Datei, möglichst mit 16 Bit Farbtiefe, wenn man die Dateien in Lightroom oder einem andern Programm weiter bearbeiten möchte.

PixelShift zusammensetzen

Derzeit ist nur die Sony-Software „Image Edge“ in der Lage, die Pixel-Shift-Aufnahmen zu kombinieren.

Leider lohnt sich der Aufwand meines Erachtens derzeit nicht. Die Pixel-Shift-Dateien mögen eine etwas feinere Farbabstufung aufweisen und Kontrastkanten etwas glatter darstellen. Der Unterschied zu herkömmlichen RAW-Dateien ist allerdings derart marginal, dass er bestenfalls in der 200%-Ansicht am Retina-Display auffällt. Hinzu kommt, dass alle meine zusammengesetzten Testfotos mehr oder weniger starke Artefakte zeigen – ein sehr feines Raser, als habe jemand ein dünnes Fliegengitter über das Foto gelegt.

Bildgalerie: Pixel-Shift-Modus

Doch selbst wenn die Ergebnisse besser wären – in seiner derzeitigen Form ist der Pixel-Shift-Modus bei der Alpha 7R III noch nicht ausgereift. Das Ganze funktioniert nämlich nur bei absolut statischen Motiven und einer bombenfest auf ein Stativ montierten Kamera. Absolut statisch muss das Motiv auch deshalb sein, weil das kürzestmögliche Intervall für die vier Aufnahmen eine Sekunde beträgt. Ich habe den Pixel-Shift-Modus daher nur im Atelier ausprobiert, und da wartet dann bereits die nächste unangenehme Überraschung: Im Pixel-Shift-Modus beträgt die Blitzsynchronzeit maximal 1/13 Sekunde.

Kurzum: Das mit der Auflösungsverbesserung per Sensorshift macht Olympus um Klassen besser als Sony bei der Alpha 7R III (siehe hierzu auch mein Testbericht zur PEN-F). Olympus nutzt das Verfahren übrigens auch, um die Bildgröße zu steigern. Beim Pixel-Shift von Sony bleibt es dagegen bei einem Pixelmaß von 7.952 x 5.304, allerdings mit einem auf das vierfachende anschwellenden Speicherbedarf von gut 340 Megabyte je ARQ-Datei.

Serienbildrate und Autofokus

Während Vorgängerin Alpha 7R II lediglich auf eine Serienbildrate von 5 Bilder/Sekunde kommt, hat Sony die Geschwindigkeit bei der Alpha 7R III auf 10 Bilder/Sekunde verdoppelt. Für die meisten Fotografen wird das im Vergleich zur Alpha 9 kein Rückschritt sein – deren 20 Bilder/Sekunde dürften nur in speziellen Situationen, etwa bei schnellen Sportarten, tatsächlich einen Vorteil bieten.

10 Bilder/Sekunde dürften in der Regel ausreichen, um den richtigen Moment (hier die Ballabgabe) einzufangen.

Ansonsten bietet die Alpha 7R III bei Reihenaufnahmen (fast) alles, was Sony mit der Alpha 9 eingeführt hat und was mich bei der Kamera so begeistert hat. Dazu gehören der lautlose elektronische Verschluss und ein Autofokus, der die Schärfe auch bei höchster Bildrate zuverlässig nachführt. Was der Alpha 7R III jedoch fehlt, ist das absolut unterbrechungsfreie Sucherbild. Im Modus Hi+ mit 10 Bilder/Sekunde zeigt sie gar nur das zuletzt aufgenommene Foto anstelle eines Live-Bilds an. Somit sinkt die wahrgenommene Bildwiederholrate auf rund 10 Bilder/Sekunde. Da ruckelt das Sucherbild zwar bei Kameraschwenks gehörig, da es zwischen den Bildern aber keine Dunkelphase gibt, hat mich das nicht so sehr gestört. Wer ein ruckelfreies Sucherbild wünscht, schaltet die Serienbildrate einen Gang runter, auf 8 Bilder/Sekunde. Dann gibt es allerdings zwischen jedem Bild eine ganz kurze Dunkelphase, wobei hier die Betonung wirklich auf „ganz kurz“ liegt.

Schnell ist sie so also, die Alpha 7R III, etwas schneller nochmals als die Nikon D850, die ebenfalls deutlich über 40 Megapixel auflöst. Bei der Nikon habe ich jedoch kürzlich bemängelt, dass zu wenige Bilder in den Pufferspeicher passen, der D850 geht schon nach rund drei Sekunden die Puste aus. Das macht die Alpha 7R III besser. Ihr Pufferspeicher fasst gut 70 Fotos, ganz gleich ob in RAW oder JPEG fotografiert wird. Nur bei unkomprimierten RAW-Dateien ist das Fassungsvermögen mit ca. 25 Dateien deutlich geringer. Die Alpha 7R III hält das Höchsttempo also meist für sieben Sekunden durch – für die meisten Actionszenen dürfte das länger als genug sein.

Geblieben ist es bei der Alpha 7R III bei 425 Kontrast-AF-Sensoren auf dem Bildwandler. Sie decken rund 68 Prozent des Sucherbilds ab (Alpha 9: 93 Prozent). Bei den Phasen-AF-Sensoren hat Sony hingegen deutlich aufgerüstet, es sind jetzt 399 statt noch 25 bei der Alpha 7R II. Das in Verbindung mit den weitgehend aus der Alpha 9 übernommenen Prozessoren verhilft der Alpha 7R III zu einer beachtlichen Autofokus-Leistung.

Der Autofokus der Alpha 7R III ist absolut Action-tauglich und steht dem der Alpha 9 kaum nach.

Ausprobiert habe ich das unter anderem beim Basketball-Training. Hier hatte die Alpha 7R III mit dem FE 700-200mm F2.8 GM OSS keine Mühe, dem ballführenden Spieler sicher zu folgen. Selbst bei höchstem Serienbildtempo saß der Fokus bei praktisch allen Aufnahmen goldrichtig. Die größte Überraschung war für mich allerdings, dass der Autofokus auch mit adaptierten Fremdobjektiven keine Mühe hatte. Ausprobiert habe ich es mit zwei Objektiven von Sigma: dem 120-300mm F2,8 DG OS HSM | Sports sowie dem 85mm F1.4 DG HSM | Art – beide mit Canon-/Sigma-Bajonett und adaptiert via Adapter MC-11 von Sigma.

Aufnahme mit dem Sigma 85mm F1.4 DG HSM | Art bei F/1.8. Hier hat der nachgeführten Augen-AF der Alpha 7R III geholfen, das Model stets korrekt im Fokus zu halten.

Nicht nur, dass der Autofokus der Alpha 7R III mit dem 120-300mm praktisch genauso schnell und zuverlässig scharf stellt, wie mit den Sony-Objektiven. Auch der neue Augen-AF, der die Schärfe automatisch auf ein einmal gewähltes Auge nachführt, funktionierte einwandfrei mit den adaptierten Sigma-Objektiven. Hatte ich bei meinem Test des Sigma 85mm F1.4 DG HSM | Art an der Alpha 7 II noch moniert, dass es überhaupt keinen Nachführ-AF gibt, radiert die Alpha 7R III diese Kritik nun radikal aus. Fremdobjektive, zumindest solche mit Canon-Anschluss, lassen sich an der Alpha 7R III ohne spürbare Einschränkungen beim Autofokus adaptieren.

Der Autofokus der Alpha 7R III hat mich auch unter widrigen Lichtbedingungen überzeugt. Selbst wenn das Licht so schwach war, dass bei Blende F4 eine Empfindlichkeit von ISO 12.800 nötig wurde, hat die Alpha 7R III im Zusammenspiel mit dem Objektiv Sony FE 24-105mm F4 G OSS präzise und ohne zu pumpen scharf gestellt. Eine zum Vergleich herangezogene Alpha 9 hat in der selben Situation allerdings nochmals spürbar schneller fokussiert.

Video

Bei Videofilmer war bereits die Alpha 7R II sehr beliebt. Sie werden auch Gefallen an der aktuellen Alpha 7R III finden. Bei der neuen hat Sony die bereits sehr guten Videoeigenschaften der Vorgängerin mit einige zentrale Funktionen verbessert. So setzt sie für höhere Datenraten auf das neue Dateiformat XAVC-S. Das ermöglicht ihr Bildwiederholraten von bis zu 120 fps (bei Full-HD-Auflösung).

Im Vergleich zu Fotoaufnahmen sind die AF-Optionen beim Videodreh eingeschränkt. Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, den Fokus mit einem Fingertipper auf dem Display bei laufender Aufnahme auf eine neue Motivpartie zu legen. Und mit der AF-On-Taste lässt sich für einen Moment von manuellen auf automatischen Fokus umschalten, ideal um die Schärfe automatisch auf eine neue Motivpartie zu ziehen.

Bildqualität

Den Bildwandler übernimmt die Sony Alpha 7R III weitestgehend von ihrer Vorgängerin. Es bleibt also bei 42,4 Megapixel Auflösung und einem Pixelpitch von 4,5 µm. Bei diesem Sensor besteht die Verdrahtung aus Kupfer anstelle wie üblich aus Aluminium. Da Kupfer deutlich leitfähiger ist, ergibt sich ein besserer Signal-/Rauschabstand, Bildrauschen verspricht erst bei höheren Empfindlichkeitsstufen zu stören.

Die Bildqualität der Alpha 7R III weiß immer zu überzeugen – auch wenn es sich nur um einen Schnappschuss beim Spaziergang handelt.

Das alles war bereits bei der Alpha 7R II so, in Sachen Bildqualität sind bei der Neuen also keine Quantensprünge zu erwarten. Und schon die Vorgängerin hat mich hinsichtlich ihrer Bildqualität nahezu restlos überzeugt. Ob es die Alpha 7R III vielleicht noch ein Quäntchen besser macht, kann ich nicht sagen – dazu hätten mir beide Kameras parallel zu Verfügung stehen müssen.

Zunächst einmal bietet die Alpha 7R III mit ihren 42,4 Megapixel Auflösungsreserven ohne Ende. Selbst im APS-C-Modus bleiben noch rund 18 Megapixel übrig – genug für eine Magazindoppelseite (etwa DIN A3) mit einer Druckauflösung von 300 ppi. Diese Auflösungsreserven sorgen mit dafür, dass Bildrauschen bis in sehr hohe ISO-Regionen quasi keine Rolle spielt. ISO 12.800 sind für die Alpha 7R III kein Problem, auch weil bis zu dieser ISO-Stufe der Dynamikumfang sehr hoch bleibt.

Bildergalerie: RAW vs. JPEG bei ISO 12.800

Sehr gut gefallen hat mir auch die standardmäßige JPEG-Abstimmung der Alpha 7R III. Vor allem scheint mir Sony der Rauschunterdrückung bei hohen ISO-Werten etwas Zurückhaltung auferlegt zu haben. So konnte ich bei mit ISO 12.800 aufgezeichneten JPEG-Bilder nahezu ebensoviele Details ausmachen, wie in parallel aufgenommenen RAW-Fotos. Dass die Alpha 7R III bei niedrigen ISO-Werten eine exzellente Bildqualität liefert, fast schon auf Mittelformatniveau, ist da eigentlich kaum noch erwähnenswert. Das gilt ausdrücklich auch für die JEPG-Dateien, die durch eine sehr harmonische Schärfe ohne störende Überschwinger an Kontrastkanten auffallen.

Der Bildqualität kommt außerdem zugute, dass die Alpha 7R III mit einem wirkungsvollen Bildstabilisator versehen ist. Wird sie mit einem Objektiv mit optischem Stabi bestückt, reklamiert Sony einen Gewinn von bis zu 4,5 EV. In der Praxis würde ich eher von 3 EV ausgehen, die dank Bildstabilisator längere Belichtungszeiten und entsprechend niedrigere ISO-Werte möglich werden.

JPEG bei ISO 4000, 100%-Ausschnitt, direkt aus der Kamera: Die Alpha 7R III zeigt eine sehr gute Balance zwischen Schärfe/Details und Rauschunterdrückung.

Mein Fazit

Bietet die Alpha 7R III die Kombination aus Geschwindigkeit und Bildauflösung, die alle Fotografenträume wahr werden lässt? Vielleicht nicht ganz, aber sie kommt dem Ideal schon sehr nahe. Bereits ihre Vorgängerin war (und ist) eine exzellente Kamera, die neue legt aber in fast jeder Hinsicht noch einmal eine Schippe drauf. Mit einer Rate von 10 Bilder/Sekunde ist sie für sehr viele Gelegenheiten schnell genug (das gilt auch für den Autofokus), der Bildwandler und -prozessor liefern eine phantastische Bildqualität, bis hinauf zu ISO 12.800 bleibt die Alpha 7R III ohne große Abstriche nutzbar. Vor allem aber hat ihr Sony das deutlich verbesserte Gehäuse des Spitzenmodells Alpha 9 spendiert. Damit lässt sich die Alpha 7R III spürbar besser handhaben, als nützlichen Nebeneffekt gibt es Platz für einen Akku mit deutlichem Leistungszuwachs.

Es gibt wenige fotografischen Aufgaben, denen die Alpha 7R III nicht gewachsen ist. Hier die Kamera noch einmal im Studio.

Doch auch wenn die Alpha 7R III für viele dem Ideal der perfekten Kamera schon recht nahe kommen dürfte – frei von Kritikpunkten ist sie nicht. So fehlt ihr die Option, vermisste Funktionen (wie Intervallaufnahmen) per Camera App nachrüsten zu können. Auch das unterbrechungsfreie Sucherbild der Alpha 9 wird sich der eine oder andere noch wünschen. Und Sony sollten wenigstens in seinen Spitzenmodelle die Option bieten, RAW-Aufnahmen direkt in der Kamera entwickeln zu können.

Mit einem Preis von rund 3500 Euro ist die Alpha 7R III zwar kein Schnäppchen, aber im Sinne des Gebotenen durchaus preiswert. Vor allem auch deshalb, weil man an ihr Fremdobjektive (mit Canon-Anschluss) praktisch ohne Einschränkungen verwenden kann – für mich eine der interessantesten Erfahrungen mit der Alpha 7R III.

PRO

  • exzellente Bildqualität, bis ISO 12.800 praktisch ohne Einschränkungen einsetzbar
  • hohe Serienbildrate mit entsprechend großem Pufferspeicher
  • schneller, zuverlässiger Autofokus
  • hervorragender elektronischer Sucher
  • Objektive mit Canon-Anschluss lassen sich praktisch ohne Einschränkungen adaptieren
  • einfach zu bedienende, ergonomische Kamera

CONTRA

  • Camera Apps entfallen, damit auch keine Intervallfunktion
  • umständlicher Pixel-Shift-Modus mit wenig überzeugendem Ergebnis
  • nur ein Kartensteckplatz UHS-II-kompatibel
  • kein Bordblitz

Technische Daten: Sony Alpha 7R III

OBJEKTIV
ObjektivanschlussE-Mount von Sony
BILDSENSOR
TypEXMOR R CMOS 35-mm-Vollformatsensor (35,9 x 24,0 mm)
Bildseitenverhältnis3:2
Anzahl der Pixel (effektiv)ca. 42,4 Megapixel
Anzahl der Pixel (gesamt)Ca. 43,6 Megapixel
Anti-StaubsystemOptischer Filter mit Beschichtung zum Schutz vor Aufladung und Bildsensor-Shift-Mechanismus
AUFNAHME (FOTO)
AufnahmeformatJPEG-kompatibel (DCF Version 2.0, Exif Version 2.31, MPF Baseline-kompatibel), RAW (Sony ARW 2.3 Format)
Bildgröße (Pixel) [3:2]35-mm-Vollformat L: 7.952 x 5.304 (42 Mio.), M: 5.168 x 3.448 (18 Mio.), S: 3.984 x 2.656 (11 Mio.), APS-C L: 5.168 x 3.448 (18 Mio.), M: 3.984 x 2.656 (11 Mio.), S: 2.592 x 1.728 (4,5 Mio.)
Bildgröße (Pixel) [16:9]35-mm-Vollformat L: 7.952 x 4.472 (36 Mio.), M: 5.168 x 2.912 (15 Mio.), S: 3.984 x 2.240 (8,9 Mio.), APS-C L: 5.168 x 2.912 (15 Mio.), M: 3.984 x 2.240 (8,9 Mio.), S: 2.592 x 1.456 (3,8 Mio.)
BildqualitätsmodiRAW, RAW & JPEG (Extra Fine, Fine, Standard), JPEG (Extra Fine, Fine, Standard)
BildeffektePoster (Farbe), Poster (S/W), Pop Color, Retro, Teilfarbe (R/G/B/Y), Hochkontrast-Mono, Spielzeugkamera (Normal/Kalt/Warm/Grün/Magenta), Soft High Key
Kreatives DesignStandard, Lebendig, Neutral, Clear, Deep, Light, Porträt, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtaufnahme, Herbst, Schwarzweiß, Sepia, Style Box (1-6), (Kontrast (Schritte von -3 bis +3), Sättigung (Schritte von -3 bis +3), Schärfe (Schritte von -3 bis +3))
BildprofilJa (Aus/PP1-PP10) Parameter: Schwarzpegel, Gamma (Film, Foto, Cine1–4, ITU709, ITU709 [800 %], S-Log2, S-Log3, HLG, HLG1–3), Schwarzgamma, Knie, Farbmodus, Sättigung, Farbphasenanlage, Farbtiefe, Details, Kopieren, Zurücksetzen
Funktionen des DynamikbereichsAus, Dynamikbereichsoptimierung (Auto/Level (1-5)), Automatische High Dynamic Range Funktion (Automatische Belichtungsunterschiede, Belichtungsunterschiede (Belichtungswert 1 - 6 in Schritten von 1,0))
FarbumfangsRGB-Standard (mit sYCC-Gamut) und RGB-Standard, kompatibel mit TRILUMINOS Color
14bit RAWJa
Unkomprimiertes RAWJa
AUFNAHME (VIDEO)
AufnahmeformatXAVC S, kompatibel mit AVCHD-Format Version 2.0
VideokomprimierungXAVC S: MPEG-4 AVC/H.264, AVCHD: MPEG-4 AVC/H.264
AudioaufnahmeformatXAVC S: LPCM 2 Kanäle, AVCHD: Dolby® Digital (AC-3) 2 Kanäle, Dolby® Digital Stereo Creator
FarbumfangxvYCC Standard (x.v. Color bei Anschluss über ein HDMI Kabel) kompatibel mit TRILUMINOS Color
Bildeffekte8 Arten: Poster (Farbe), Poster (S/W), Pop Color, Retro, Teilfarbe (R/G/B/Y), Hochkontrast-Mono, Spielzeugkamera (Normal/Kalt/Warm/Grün/Magenta), Soft High Key, Rich-Tone-Mono
Kreatives DesignStandard, Lebendig, Neutral, Clear, Deep, Light, Porträt, Landschaft, Sonnenuntergang, Nachtaufnahme, Herbstblätter, Schwarzweiß, Sepia, Style Box (1 - 6), (Kontrast (Schritte von -3 bis +3), Sättigung (Schritte von -3 bis +3), Schärfe (Schritte von -3 bis +3))
BildprofilJa (Aus/PP1-PP10) Parameter: Schwarzpegel, Gamma (Film, Foto, Cine1–4, ITU709, ITU709 [800 %], S-Log2, S-Log3, HLG, HLG1–3), Schwarzgamma, Knie, Farbmodus, Sättigung, Farbphasenanlage, Farbtiefe, Details, Kopieren, Zurücksetzen
Bildgröße (Pixel), PALXAVC S 4K: 3.840 x 2.160 (25p, 100 Mio.), 3.840 x 2.160 (25p, 60 Mio.) XAVC S HD: 1.920 x 1.080 (100p, 100 Mio.), 1.920 x 1.080 (100p, 60 Mio.), 1.920 x 1.080 (50p, 50 Mio.), 1.920 x 1.080 (25p, 50 Mio.), 1.920 x 1.080 (50p, 25 Mio.), 1.920 x 1.080 (25p, 16 Mio.) AVCHD: 1.920 x 1.080 (50i, 24 Mio., FX), 1.920 x 1.080 (50i, 17 Mio., FH)
BildwiederholrateNTSC-Modus: 1, 2, 4, 8, 15, 30, 60, 120 Bilder pro Sekunde, PAL-Modus: 1, 2, 3, 6, 12, 25, 50, 100 Bilder pro Sekunde
Bildgröße (Bildwiederholrate)NTSC-Modus: 1.920 x 1.080 (60p, 30p, 24p), PAL-Modus: 1.920 x 1.080 (50p, 25p)
VideofunktionenAudiopegelanzeige, Audio-Aufnahmefunktion, PAL/NTSC-Auswahlassistent, Ja (1.280 x 720 (9 Mbit/s)), TC/UB, (TC-Voreinstellung, UB-Voreinstellung, TC-Format, TC-Ausführung, TC Make, UB-Aufnahmezeit), Auto Slow Shutter, Aufnahmesteuerung, HDMI Clean-Info. (Ein/Aus wählbar), Gamma Display Assist
HDMI® Ausgang3.840 x 2.160 (25p), 1.920 x 1.080 (50p), 1.920 x 1.080 (50i), 1.920 x 1.080 (24p), 1.920 x 1.080 (60p), 1.920 x 1.080 (60i), 3.840 x 2.160 (30p), 3.840 x 2.160 (24p), YCbCr 4:2:2 8 Bit/RGB 8 Bit
AUFNAHMESYSTEM
Link mit Speicherinformation vom SmartphoneJa
SpeichermedienMemory Stick PRO Duo, Memory Stick PRO-HG Duo, Memory Stick Micro (M2), SD-Speicherkarte, SDHC-Speicherkarte (UHS-I/II-konform), SDXC-Speicherkarte (UHS-I/II-konform), microSD-Speicherkarte, microSDHC-Speicherkarte, microSDXC Speicherkarte
SpeicherkartensteckplatzSTECKPLATZ 1 : Steckplatz für SD-Speicherkarte (kompatibel mit UHS-I/II), STECKPLATZ 2: Mehrfach-Steckplatz für Memory Stick Duo/SD-Speicherkarte (kompatibel mit UHS-I)
RAUSCHUNTERDRÜCKUNG
RauschunterdrückungLangzeitbelichtungswert: Ein/Aus, verfügbar bei Verschlusszeiten länger als 1 Sek., hohe ISO-Werte: Normal/Niedrig/Aus
Rauschunterdrückung mehrere Bilder
WEISSABGLEICH
Weißabgleich-ModiAutomatisch, Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Kunstlicht, Fluoreszenzlicht Warmweiß, Kaltweiß, Tageslichtweiß, Tageslicht, Blitz, Unterwasser, Farbtemperatur 2.500 bis 9.900K, FarbfilterG7 bis M7 (75-stufig), A7 bis B7 (29-stufig)/ Benutzerdefiniert
AWB-MikroeinstellungJa G7 bis M7,75-stufigA7 bis B7,29-stufig
Weißabgleich eingestellte PrioritätJa
Belichtungsreihe3 Bilder, H/L wählbar
FOKUS
FokustypSchneller Hybrid-Autofokus (AF-Phasendetektion/AF-Kontrastdetektion)1
FokussensorEXMOR R® CMOS Sensor
Messfeld35-mm-Vollformat 399 Punkte(AF-Phasendetektion), APS-C Modus mit Vollformatobjektiv: 323 Punkte (AF-Phasendetektion), mit APS-C-Objektiv: 255 Punkte (AF-Phasendetektion)/425 Punkte (AF-Kontrastdetektion)
Empfindlichkeitsbereich des AutofokusBelichtungswert -3 bis 20 EV (entspricht ISO 100 mit F2,0 Objektiv)
FokussiermodusAF-A (Automatischer Autofokus), AF-S (Einzelbild-Autofokus), AF-C (Kontinuierlicher AF), DMF (Direct Manual Focus), Manueller Fokus
FokusfeldWeiter AF (399 Punkte (AF-Phasendetektion), 425 Punkte (AF-Kontrastdetektion), Zonen-AF, Zentraler AF, Flexibler Spot AF (S/M/L), Erweiterter flexibler Spot AF, Scharfstellung per Autofokus (Weiter AF, Zonen-AF, Zentraler AF, Flexibler Spot AF (S/M/L), Erweiterter flexibler Spot AF)
Weitere FunktionenEye-Start-Autofokus (nur mit befestigtem LA-EA2 bzw. LA-EA4 (separat erhältlich)), Scharfstellung per Autofokus, Eye-AF, AF-Mikroeinstellung (separat erhältlich), mit LA-EA2 bzw. LA-EA4, intelligente Steuerung, Fokussperre, AF-Tracking-Sensor, Neigung V/H AF-Bereich, AF-Bereichsspeicherung
Autofokus-HilfslichtJa (mit integrierter LED)
Reichw. Autofokus-HilfslichtCa. 0,3 - 3,0 m (mit befestigtem FE 28 - 70 mm F3,5 - 5,6 OSS)
Fokustyp für LA-EA3 (separat erhältlich)auswählbar (Phasendetektion, Kontrastdetektion)
BELICHTUNG
Messtyp1200-Zonen-Bewertungsmessung
MesssensorEXMOR R® CMOS Sensor
MessempfindlichkeitEV -3 bis EV 20 (entspricht ISO 100 mit befestigtem F2,0 Objektiv)
MessmodusMulti-Segment, mittenbetont, Spot Standard/Groß, Durchschn. Gesamtes Display, Highlight
Belichtungskompensation+/-5,0 EV (Schritte von 1/3 und 1/2 wählbar) (zusammen mit der Belichtungsteuerung: +/-3 EV (Schritte von 1/3))
BelichtungsreiheBelichtungsreihe: Serie/Belichtungsreihe: Einzel, 3/5/9 Bilder auswählbar: Mit 3 oder 5 Bildern, in 1/3, 1/2, 2/3, 1,0, 2,0 oder 3,0 EV-Schritten, mit 9 Bildern in 1/3, 1/2, 2/3 oder 1,0 EV-Schritten.
Automatische BelichtungssperreSperre wird aktiviert, sobald der Auslöser zur Hälfte gedrückt wird. Über AE-Sperrtaste. (Ein/Aus/Auto)
BelichtungsmodiAUTO (iAuto), Programmierte AE (P), Blendenpriorität (A), Verschlusszeiten-Priorität (S), Manuell (M), Video (Programmierte AE (P), Blendenpriorität (A), Verschlusszeiten-Priorität (S), Manuell (M)), Zeitraffer und Zeitlupe (Programmierte AE (P), Blendenpriorität (A), Verschlusszeiten-Priorität (S), Manuell (M))
ISO-Empfindlichkeit (Recommended Exposure Index, REI)Fotos: ISO 100–32000 (erweiterbar auf ISO 50–102400), AUTO (ISO 100–12800, frei wählbare untere bzw. obere Grenze), Filme: Entspricht ISO 100–32000, AUTO (ISO 100–12800, frei wählbare untere bzw. obere Grenze)
Anti-Flimmer-SystemJa
SUCHER
Suchertyp1,3 cm (0,5 Zoll) großer elektronischer Sucher (Farbe), Quad-VGA OLED
Anzahl der Bildpunkte3 686 400 Bildpunkte
Helligkeitsregler (Sucher)Automatisch/Manuell (5 Stufen zwischen -2 und +2)
Steuerung der FarbtemperaturManuell (5 Stufen)
Sichtfeldabdeckung1
Vergrößerungca. 0,78fach (mit 50-mm-Objektiv bei unendlich, -1 m-1)
Dioptrienausgleich-4,0 bis +3,0 m-1
EyepointCa. 23 mm vom Okular, 18,5 mm vom Okularrahmen bei -1 m-1 (CIPA-Standard)
Sucher-BildwiederholrateNTSC: Standard: 60 Bilder pro Sekunde, Hi: 12 Bilder pro Sekunde PAL: Standard: 50 Bilder pro Sekunde, Hi: 100 Bilder pro Sekunde
DisplayinhalteGrafik-Display, Anzeige aller Informationen, keine Anzeige von Informationen, Digitalanzeige, Histogramm
LC-DISPLAY
Typ7,5 cm (3") großes TFT
Anzahl der Bildpunkte1.440.000 Bildpunkte
TouchscreenJa
HelligkeitsreglerManuell (5 Stufen zwischen -2 und +2 ), Sonnenschein-Modus
Verstellbarer WinkelCa. 107 Grad nach oben, ca. 41 Grad nach unten
Display-Auswahl (Sucher/LCD)Ja (Auto/Manuell)
Anzeige der Bildanpass. in EchtzeitEin/Aus
SchnellnavigationJa
FokusvergrößerungJa (35-mm-Vollformat: 6,2fach, 12,4fach, APS-C: 4,0fach, 8,0fach)
ZebraJa (wählbare Stärke + Bereich oder unterer Grenzwert als benutzerdefinierte Einstellung)
Peaking MFJa (Pegeleinstellung: Hoch/Mittel/Niedrig/Aus; Farbe: Weiß/Rot/Gelb)
Sonstige(Drittel-Regel-Rasterlinie, Quadrat-Rasterlinie, Diagonale + Quadrat-Rasterlinie, Aus), Movie Marker (Mitte, Aspekte, Sicherheitszone, Hilfsrahmen), WhiteMagic™, Aufteilungslinie
DisplayanzeigeGrafik-Display, Anzeige aller Informationen, keine Anzeige von Informationen, Digitalanzeige, Histogramm, Für Sucher, Display aus
WEITERE FUNKTIONEN
PlayMemories Camera Apps™
Clear Image ZoomFotoaufnahmen: ca. 2fach, Videos:Ca. 1,5fach (4K), ca. 2fach (HD)
DigitalzoomSmart Zoom (Fotos):35-mm-Vollformat: M: ca. 1,5fach; S: ca. 2fach, APS-C: M: ca. 1,3fach, S: ca. 2fach, Digitaler Zoom (Fotos): 35-mm-Vollformat: L: ca. 4fach, M: ca. 6,2fach , S: ca. 8fach;, APS-C: L: ca. 4fach, M: ca. 5,2fach, S: ca. 8fach, Digitaler Zoom (Video): 35-mm-Vollformat: ca. 4fach, APS-C: ca. 4fach
GesichtserkennungModi: Gesichtspriorität im AF-Modus (Ein/Aus), Gesichtspriorität im Multisegment-Messmodus (Ein/Aus), Regist. Gesichtspriorität (Ein/Aus), Gesichtsregistrierung, Max. Anzahl erkennbarer Gesichter: 8
SonstigeTouch-Fokus: Ja (verfügbar mit LC-Display- oder Sucher-Betrieb), ISO AUTO Min. SS, Helligkeitssteuerung, Dateiname festlegen, Urheberrechtsangaben, FTP-Übertragungsfunk., Bedienhilfe, Bereichseinstellung, Demo-Modus, Videoleuchten-Modus, Zoomring drehen
Eye-Fi fähig
VERSCHLUSS
TypElektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss
VerschlusszeitFotos: 1/8000 bis 30 Sekunden, Langzeit, Videos: 1/8000 bis 1/4 (Schritte von 1/3); bis zu 1/60 im automatischen Modus (bis zu 1/30 im Auto-Slow Shutter Modus);
Blitzsynchronisierungs- Geschwindigkeit1/250 Sek.2
Elektronischer Front-VerschlussvorhangJa (EIN/AUS)
Geräuschlose AufnahmeJa (EIN/AUS)
BILDSTABILISIERUNG
TypBildsensor-Shift-Mechanismus mit 5-Achsen-Kompensation (Kompensation ist abhängig von den Objektivspezifikationen)
Kompensationseffekt5,5 Schritte (Basierend auf CIPA-Standard. Nur Neigen/Schwenken. Mit befestigtem Planar T* FE 50 mm F1,4 ZA-Objektiv. Langzeitbelichtung NR deaktiviert.)
BLITZSTEUERUNG
SteuerungTTL-Vorblitz
BlitzkompensationBelichtungswert von +/-3,0 (umschaltbar zwischen 1/3- und 1/2-Schritten)
Flash-Bracketing3/5/9 Bilder auswählbar. Mit 3 oder 5 Bildern, in 1/3, 1/2, 2/3, 1,0, 2,0 oder 3,0 EV-Schritten, mit 9 Bildern in 1/3, 1/2, 2/3 1,0 EV-Schritten.
BlitzmodiBlitz aus; Automatischer Blitz, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisierung, Synchronisierung auf 2. Vorhang, Rote-Augen-Korrektur (Ein/Aus wählbar), Kabellos3, High-Speed-Synchronisierung3
Komp. mit externen BlitzgerätenKompatibel mit Sony α Blitzgeräten über Multi Interface-Zubehörschuh, Adapterschuh für mit selbstarretierendem Zubehörschuh kompatiblen Blitz befestigen.
BlitzbelichtungsspeicherungJa
Drahtlose SteuerungJa (Lichtsignal: Verfügbar mit Aufhellblitz, Langzeitsynchronisierung, High-Speed-Synchronisierung /Funksignal: Verfügbar mit Aufhellblitz, Synchronisierung auf 2. Vorhang, Langzeitsynchronisierung, High-Speed-Synchronisierung)
Serienaufnahme
SerienaufnahmemodiEinzelaufnahme, Serienaufnahme (Hi+/Hi/Mid/Lo wählbar), Selbstauslöser, Selbstauslöser (Serienaufn.), Belichtungsreihe: Einzelaufnahme, Belichtungsreihe: Serie, Weißabgleich, DRO-Bracketing
Kontinuierliche Treibergeschwindigkeit (ca. Max.Serienaufnahme: Hi+: max. 10 Bilder pro Sekunde, Hi: max. 8 Bilder pro Sekunde, Mid: max. 6 Bilder pro Sekunde, Lo: max. 3 Bilder pro Sekunde 4
Anzahl der aufnehmbaren Bilder (ca.)JPEG Extra Fine L: 76 Bilder, JPEG Fine L: 76 Bilder, JPEG Standard L: 76 Bilder, RAW: 76 Bilder, RAW & JPG: 76 Bilder, RAW (Unkomprimiert): 28 Bilder, RAW (Unkomprimiert) & JPG: 28 Bilder, 4
Selbstauslöser10 Sek. Verzögerung/5 Sek. Verzögerung/2 Sek. Verzögerung/Serienbildfolge mit Selbstauslöser (3 Bilder nach 10 Sek. Verzögerung/5 Bilder nach 10 Sek. Verzögerung/3 Bilder nach 5 Sek. Verzögerung/5 Bilder nach 5 Sek. Verzögerung/3 Bilder nach 2 Sek. Verzögerung/5 Bilder nach 2 Sek. Verzögerung)/Belichtungsreihe mit Selbstauslöser
Mehrfachaufnahme durch PixelversatzJa
WIEDERGABE
FotoaufnahmenJa
ModiEinfach (mit oder ohne Angabe der Aufnahmedaten, RGB-Histogramm und Angabe zu hellen/dunklen Stellen), 9/25-Frame Indexanzeige, Vergrößerter Anzeigemodus (L: 19,9fach, M: 12,9fach, S: 10,0fach), Automatische Anzeige (10, 5, 2 Sek., Aus), Bildausrichtung (Automatisch, Manuell, Aus wählbar), Diashow, Ordnerauswahl (Datum, Foto, AVCHD, XAVC S HD, XAVC S 4K), Vor- und Zurückspulen (Film), Löschen, Schützen, Bewertung, Anzeige von Serienaufnahmereihen
SCHNITTSTELLEN
PC-SchnittstelleMassenspeicher, MTP, PC Fernbedienung
Multi-/Micro-USB-AnschlussJa
USB Type-C™ AusgangJa (kompatibel mit SuperSpeed USB (USB 3.1 Gen 1))
NFCJa (kompatibel mit Typ-3-Tag von NFC Forum), One-touch Fernbedienung, One-touch Sharing
Integriertes Wireless LANKompatibel mit Wi-Fi, IEEE 802.11b/g/n (2,4-GHz-Band), Auf dem Smartphone anzeigen: Ja, An Computer senden: Ja, Auf dem Fernseher anzeigen7  
Bluetooth®Ja (Bluetooth® Standard Ver. 4.1 (2, 4 GHz-Band))
HD-Ausgang4K Video-Wiedergabe/4K Bildwiedergabe, BRAVIA Sync (Steuerung für HDMI), HDMI-Mikrostecker (Typ-D), PhotoTV HD
Multi Interface-ZubehörschuhJa
MikrofonanschlussJa (3,5-mm-Stereo-Mini-Buchse)
SynchronisationsanschlussJa
KopfhöreranschlussJa (3,5-mm-Stereo-Mini-Buchse)
Anschluss für HochformatgriffJa
PC FernbedienungJa
LAN-Anschluss
AUDIO
MikrofonIntegriertes Stereomikrofon oder XLR-K2M/XLR-K1M/ECM-XYST1M (separat erhältlich)
LautsprecherIntegriert, Mono
DRUCKEN
Kompatible StandardsExif Print, Print Image Matching III, DPOF-Einstellung
BENUTZERDEFINIERTE FUNKTION
KameratypBenutzerdefinierte Tastenbelegung, Programmierbare Einstellung (Gehäuse 3 Sets/Speicherkarte 4 Sets), My Menu, Speicherung benutzerdefinierter Aufnahmeeinstellungen
OBJEKTIVKOMPENSATION
EinstellungRandschattierung, Abbildungsfehler, Verzerrungen
STROMVERSORGUNG
Mitgelieferter AkkuEin Akkusatz NP-FZ100
Akkulaufzeit (Fotos)Ca. 530 Aufnahmen (Sucher), ca. 650 Aufnahmen (LC-Display) (CIPA-Standard)9
Akkulaufzeit (Film, tatsächliche Aufnahme)Ca. 100 Min. (Sucher), ca. 115 Min. (LC-Display), (CIPA-Standard)1011
Akkulaufzeit (Film, ununterbrochene Aufnahme)Ca. 180 Min. (Sucher), ca. 190 Min. (LC-Display), (CIPA-Standard)1012
Interne AkkuladungJa (verfügbar mit Multi-/Micro-USB- oder USB-Anschluss vom Typ C™)
Stromverbrauch mit SucherFotos: ca. 3,7 W (mit befestigtem FE 28–70 mm F3,5–5,6 OSS-Objektiv), Videos: ca. 5,5 W (mit befestigtem FE 28–70 mm F3,5–5,6 OSS-Objektiv)
Stromverbrauch mit LC-DisplayFotos: ca. 3,0 W (mit befestigtem FE 28–70 mm F3,5–5,6 OSS-Objektiv), Videos: ca. 5,2 W (mit befestigtem FE 28–70 mm F3,5–5,6 OSS-Objektiv)
Stromversorgung über USBJa (verfügbar mit Multi-/Micro-USB- oder USB-Anschluss vom Typ C™)
SONSTIGE
Betriebstemperatur32 - 104 Grad F / 0 - 40 Grad C
GRÖSSE UND GEWICHT
Gewicht (inklusive Akku und Speicherkarte)657 g
Abmessungen (BxHxT)Ca. 126,9 x 95,6 x 73,7 mm, ca. 126,9 x 95,6 x 62,7 mm (vom Griff zum Display)/ca. 5 x 3 7/8 x 3 Zoll, ca. 5 x 3 7/8 x 2 1/2 Zoll (vom Griff zum Display)
LIEFERUMFANG Netzkabel, Akku NP-FZ100, Kabelschutz, Akkuladegerät BC-QZ1, Schultergurt, Gehäusekappe, Zubehörschuhkappe, Okularkappe, USB-Kabel (Typ C™)