Canon: Was wir Anfang 2020 erwarten dürfen +++ Nikon: Wird D750 bald abgelöst? +++ Olympus: Wie’s mit dem Imaging Business weitergeht +++ Pentax: APS-C-Flaggschiff erst im nächsten Sommer? +++ Sigma I: 50mm F1.2 geplant? +++ Sigma bestätigt: 24-70mm f/2.8 FE DG DN Art kommt noch vor Weihnachten!

Was Canon in der ersten Hälfte des Jahres 2020 herausbringen könnte – das beschäftigt die Gerüchteküchen derzeit besonders. Fest steht: die EOS-1D X Mark III ist dabei. Im letzten Quartalsbericht von Canon heißt es ausdrücklich, dass das „neue Flaggschiff-Modell der EOS-1-Serie“ zu Beginn des Jahres eingeführt wird.

Canon EOS-1D X Mark III

Die EOS-1D X Mark III kommt Anfang 2020, vermutlich im Februar.

Das spiegellose EOS R-System wird Canon den Gerüchten zufolge im ersten Halbjahr 2020 massiv ausbauen. Erwartet wird eine EOS R mit sehr hoher Auflösung, die die EOS 5DS/5DS R ablösen könnte. Die Kamera soll nicht nur mit einem neuen Sensor bestückt werden, sondern zudem einen neuen DIGIC-Prozessor erhalten. Auch ein neues, größeres Gehäuse könnte sie bekommen, auf dem der neue Multi-Controller der EOS-1D X Mark III Platz finden würde.

Nikon wird wohl Anfang 2020 eine Nachfolgerin der D750 präsentieren. Die Kleinbild-DSLR soll mit einem 24-Megapixel-Sensor in BSI-Technik ausgestattet sein, dem sehr gute High-ISO-Fähigkeiten nachgesagt werden. Weitere Spekulationen: Video mit 4K/30p, zwei Slots für UHS-II SD, kein Bordblitz.

Bei weiterhin rückläufigen Umsätzen blieb das Kamerageschäft von Olympus im Minus. Die Gründe dafür sind teilweise hausgemacht und nicht nur eine Folge des schrumpfenden Marktes.

Olympus steigt binnen acht Monate aus dem Kamerageschäft aus“ – diese Horrorspekulation macht in den vergangenen Tagen die Runde im Netz. Aufgebracht hatte sie Vitaliy Kiselev, Betreiber des internationalen Forums Personal View. Quellen oder gar nur Indizien für diese wilde Spekulation bleibt das Posting schuldig. Dennoch wurde sie begierig von den üblichen Gerüchteköchen aufgegriffen und verbreitet.

Bei weiterhin rückläufigen Umsätzen blieb das Kamerageschäft von Olympus im Minus. Die Gründe dafür sind teilweise hausgemacht und nicht nur eine Folge des schrumpfenden Marktes.

Inzwischen hat ein nicht näher benannter Olympus-Mitarbeiter gegenüber der chinesischen Wirtschaftszeitung Sina Finance News Stellung bezogen und die Spekulationen deutlich dementiert – wie unter anderem dpreview berichtet. Olympus stellt darin klar, dass das Imaging Business strategische Bedeutung für das Unternehmen hat. Viele Entwicklungen aus dem Kamerabereich wurden demnach von der boomenden Medizinsparte übernommen, insbesondere auch Fertigungsprozesse. Olympus werde daher alles unternehmen, um die Effizienz und Profitabilität der Imaging-Sparte zu steigern. Einzelheiten dazu will Olympus der Sina Finance News zufolge im nächsten Quartalsbericht veröffentlichen.

Dass von Pentax ein neues Flaggschiff der APC-Klasse kommen wird, steht ja bereits fest. Aber wann? Bis Sommer nächstes Jahr müssen sich Interessenten noch gedulden, glauben die Gerüchteköche zu wissen.

Kürzlich hat Sigma nach dem 35mm F1.2 DG DN Art für E-Mount L-Mount auch ein entsprechendes 50mm F1.2 auf der Pfanne? Jedenfalls ist eine Patentschrift aufgetaucht, die genau dieses Objektiv beschreibt. Ob’s was wird vom Patent zum fertigen Objektiv?

Dass Sigma das neue 24-70mm f/2.8 FE DG DN Art für Sony E für rund 1100 US-Dollar anbieten wird, scheint dagegen so gut wie festzustehen. Der Euro-Preis dürfte sich auf ähnlicher Höhe bewegen – und damit deutlich sein als das Sony FE 24-70 mm F2.8 GM (UVP, ca. 2500 Euro, Straße: ab ca. 1900 Euro). Angeblich soll das lichtstarke Standardzoom noch vor Weihnachten auf den Markt kommen.

UPDATE 17:12., 20:00 Uhr: Vor wenigen Stunden hat Sigma Deutschland den Preis für das 24-70mm f/2.8 FE DG DN via Facebook bestätigt: 1199 Euro, Auslieferung ab Anfang Dezember.