Die wohl teuerste Kamera der Welt ist dieses Wochenende bei einer Auktion in Wien versteigert worden. 2,4 Millionen Euro war einem privaten Sammler aus Asien eine Leica der 0-Serie wert. Von den 1923 produzierten 25 Exemplaren existieren heute vermutlich nur noch drei. Die jetzt versteigerte Leica 0 gilt als die am besten erhaltene der drei.

Presseinformation des Auktionshaus Westlicht:

Teuerste Kamera aller Zeiten versteigert!

Leica Kamera erzielt 2.400.000 Euro bei WestLicht Rekordauktion

Die 32. WestLicht Kamera-Auktion brachte gleich ein zweifaches Rekordergebnis. Der neue Weltrekordpreis von 2,4 Millionen Euro (2 Mio Hammerpreis plus Aufpreis) macht die Leica 0-Serie Nr. 122 zur bislang teuersten Kamera der Welt. Zudem ist die Auktion die erfolgreichste in der Geschichte des traditionsreichen Wiener Auktionshauses.

Die Leica 0-Serie wurde mit einem Startpreis von 400.000 Euro ausgerufen und steigerte sich um das 6-fache. Den Zuschlag im spannenden Bietergefecht erhielt letztlich ein privater Sammler aus Asien. Mitausschlaggebend für den Rekordpreis war sicher auch der fantastische Originalzustand der Kamera. 1923, zwei Jahre bevor die erste Leica auf den Markt kam, produzierte Ernst Leitz etwa 25 solcher Testkameras, von denen vermutlich nur drei im Originalzustand erhalten blieben.

Der bisherige Rekordhalter, eine Leica 0-Serie mit der Nummer 116, erzielte im Jahr 2012 ebenfalls bei einer WestLicht-Auktion den Preis von 2,16 Millionen Euro. „Dieses fantastische Ergebnis betont einmal mehr die internationale Spitzenposition unseres Auktionshauses“, freut sich WestLicht-Gründer Peter Coeln. Und der Leica-Mehrheitseigentümer und Vorsitzender des Aufsichtsrates, Andreas Kaufmann, ergänzt: „Der Weltrekordpreis von 2,4 Millionen Euro zeigt, dass der Mythos der Marke Leica ungebrochen weiterwächst“.