
Canon stellte soeben das zweite „Update“ seiner „Studio-Kamera“ EOS-1Ds der Öffentlichkeit vor, auf dem CMOS-Bildwandler im Kleinbildformat sitzen jetzt rekordverdächtige 21,1 Millionen Fotozellen. Die Serienbildgeschwindigkeit beschleunigte der Hersteller auf nun fünf Bilder pro Sekunde und spendierte ansonsten viel aus der 1D Mark III Bekanntes:
Nach elf Millionen Pixeln im September 2002 (EOS-1Ds) und 16,6 Millionen Pixeln im September 2004 (EOS-1Ds Mark
II) ist Canon im August 2007 also bei 21,1 Millionen angekommen. Aber nicht nur an der Auflösung hat der japanischer Hersteller geschraubt: Viele Errungenschaften der EOS-1D Mark III, gerade erst im Februar vorgestellt, finden ihren Weg nun auch in das etwa doppelt so teure Schwestermodell. Schon im
Oktober soll die Mittelformat-Konkurrenz in den Handel kommen, als Verkaufspreis stellt sich Canon 8200 Euro vor.
Canon-Pressemitteilung:
Canon EOS-1Ds Mark III: Neue Pixelkönigin mit 21 Millionen Bildpunkten
Krefeld, 20. August 2007
Wachwechsel bei den Pixelboliden der professionellen Fotografie: Mit satten 21 Megapixeln, Reihenaufnahmen mit bis zu fünf Bildern pro Sekunde und 14 Bit Farbtiefe des
Vollformat-CMOS-Sensors läuft heute das neue Canon Flaggschiff vom Stapel und löst damit die EOS-1Ds Mark II ab. Die Bild-Dateien werden mit über 100 MB Größe
gespeichert – als unkomprimierter TIFF-Datenbestand mit 16 Bit Farbtiefe. Das kann als neuer Referenzwert hinsichtlich Bildauflösung und Schärfe bei der Digitalfotografie im
35-mm-Format betrachtet werden. Damit wird, nach 3 Jahren „Pixelführerschaft“ bei Canon, die EOS-1Ds Mark II abgelöst. Die neue Pixelkönigin ist für 8.205,87*
Euro – voraussichtlich ab Oktober – im Handel verfügbar.
Neben einer außergewöhnlich guten Farbwiedergabe sorgen die beiden DIGIC-III-Prozessoren für Reihenaufnahmen mit bis zu fünf Bildern pro Sekunde. Der Pufferspeicher
ermöglicht bis zu 56 Large-JPEG-komprimierte Aufnahmen (12 bei RAW-Dateien) – das bietet derzeit keine andere Kamera mit dieser Auflösung. Die Fähigkeit, eine so
große Datenmenge in einem Rutsch zu verarbeiten, könnte für viele Studiofotografen der entscheidende Faktor sein, jetzt auf die EOS-Plattform zu wechseln.
Die EOS-1Ds Mark III bedient sich der neuen Technologieplattform, wie sie schon in der EOS-1D Mark III zum Einsatz kam – inklusive der Belichtungsmessung über 63 Sektoren, Autofokus
mit 19 Kreuzsensoren, 3,0-Zoll LC-Display mit Livebild-Funktion und EOS-Integrated-Cleaning-System. Die Tonwert-Priorität-Funktion erweitert die Detailzeichnung in den Lichtern.
Hohe Bildqualität
Die EOS-1Ds Mark III generiert Daten, deren Menge oberhalb der Qualitätsanforderungen führender Fotoagenturen und Bildarchive liegen. Die CMOS-Sensoren der dritten Generation haben
ein anderes Pixeldesign, was zusammen mit den im Chip integrierten Rauschunterdrückungsschaltkreisen für eine hohe Bildqualität sogar bei ISO 1600 sorgt. 14-Bit-A/D-Wandler
sorgen für eine extrem feine Farbabstufung für präzise Farbreproduktion auf allerhöchstem Niveau. Bei Bedarf kann die Empfindlichkeit auf ISO 3200 erhöht werden –
besonders hilfreich in Situationen, wo nicht geblitzt werden darf oder sollte.
Der Tonwert-Priorität-Modus bietet ab ISO 200 eine Möglichkeit zur Erweiterung des Dynamikbereiches in den Lichtern – ein interessantes Detail für Hochzeits- und
Landschaftsfotografen: Die Aufnahmen überzeugen mit verbesserter Detailzeichnung, beispielsweise bei Hochzeitskleidern, Wolken und anderen hellen Objekten.
Präzision und Steuerung
Das Autofokus-System setzt 19 Kreuzsensoren zur Fokussierung ein, die über den gesamten Autofokus-Bereich für eine genauere Erfassung nicht mittiger Objekte verteilt sind. 26
zusätzliche Autofokus-Hilfsmesspunkte sorgen für noch mehr Präzision bei der automatischen Schärfenachführung.
Der Sucher ist noch lichtstärker und zeigt ein helleres, größeres Bild. Das Belichtungsmesssystem mit 63 Sektoren ermöglicht eine verbesserte Belichtungssteuerung.
Neuer LC-Monitor mit Livebild-Funktion
Die Livebild-Funktion vereinfacht das Fotografieren aus ungewöhnlichen Perspektiven und Standorten, zum Beispiel bei Makro-Aufnahmen in Bodennähe oder bei Aufnahmen mit Stativ.
Livebild – das bedeutet: Das 3,0 Zoll LC-Display zeigt das Bild in Echtzeit, dazu werden bei Bedarf Gitternetzlinien zur Ausrichtung von Linien oder ein Live-Histogramm als
Entscheidungshilfe für die Belichtung eingeblendet. Beim Einsatz im Studio empfiehlt sich die Remote-Livebild-Funktion zur Kontrolle der Bildkomposition, Änderung der Einstellungen
und zur Aufnahmesteuerung über den PC beziehungsweise Mac.
Neue Bedienelemente, neues Menüsystem
Die neue Menüführung der 1Ds Mark III erspart dem Anwender per Registerkarten umständliches Scrollen – Handhabung und Übersichtlichkeit wurden verbessert.
Gegenüber den Vorgängermodellen sind die persönlichen Einstellungen in 57 Custom-Funktionen zusammengefasst und in vier Kategorien unterteilt. Änderungen der
Standardeinstellungen sind auf einen Blick erkennbar. Mit der neuen Option „Mein Menü“ können häufig verwendete Einstellungen als separates Menü gespeichert und von
hier schnell wieder aufgerufen werden. Die Einstellungen für Systemzubehör – zum Beispiel für das Blitzlicht Speedlite 580EX II und den Wireless File Transmitter WFT-E2
– können direkt vom LC-Display gesteuert werden.
Zuverlässigkeit
Die Lebensdauer der Verschlusseinheit wurde um 50 Prozent auf 300.000 Zyklen verlängert. Die Kamera hat ein Chassis aus Magnesiumlegierung und ist zuverlässig gegen Staub und
Feuchtigkeit geschützt.
Staubreduzierung: Das EOS-Integrated-Cleaning-System
Die neue EOS ist mit dem EOS-Integrated-Cleaning-System ausgerüstet, das für die Minimierung von Staubpartikeln auf dem Bildsensor sorgt. Basierend auf eingehenden Untersuchungen der
Ursachen für Staubpartikel in digitalen Spiegelreflexkameras kommen bei Canon zur Lösung dieses Problems drei Verfahren zum Einsatz: Minimierung, Abstoßung und Entfernung.
Minimierung: Das Material der internen Kameramechanik wurde so gewählt, dass das Entstehen von Staub durch natürlichen Abrieb auf ein Minimum reduziert wird. Der Gehäusedeckel
wurde völlig neu gestaltet, so dass nun kein Staub mehr durch einen eventuellen Abrieb vom Deckel selbst entsteht.
Abstoßung: Bei dem Tiefpassfilter auf der Vorderseite des Sensors sorgen Antistatiktechnologien dafür, dass kein Staub angezogen
wird.
Entfernung: Eine Self-Cleaning-Sensor-Unit verwendet hochfrequente Schwingungen, um nach jedem Einschalten der Kamera etwa eine Sekunde lang Staub von dem IR-Sperrfilter
„abzuschütteln„“. Um auch sofortige Aufnahmen unmittelbar nach dem Einschalten zu ermöglichen, deaktiviert sich diese Funktion automatisch, sobald der Auslöser
gedrückt wird.
Als Ergänzung der oben beschriebenen Funktionalität hat Canon außerdem ein internes, softwareseitiges Dust-Delete-Data-System (Datensystem zur Entfernung von Staub) entwickelt,
das in der Lage ist, die Position jedes sichtbaren Staubteilchens auf dem Sensor zu erfassen. Diese Staubteilchen können dann mithilfe der Digital-Photo-Professional-Software (DPP) nach
der Aufnahme automatisch entfernt werden.
Anschlussmöglichkeiten Als Schnittstellen stehen ein Videoausgang (NTSC/PAL) und eine schnelle USB-2.0-Schnittstelle zur Verfügung. Die Livebild-Funktion dient per Videoausgang als
ideale Kontrollmöglichkeit. Das USB-Kabel ist durch einen Sicherheitsmechanismus gegen versehentliches Abziehen während der Aufnahme geschützt.
Kompatibilität und Zubehör
Die EOS-1Ds Mark III ist mit allen Canon EF-Objektiven und EX-Speedlites sowie mit dem kürzlich vorgestellten Wireless File Transmitter WFT-E2 kompatibel. Der WFT-E2 ermöglicht den
sicheren und drahtlosen Datentransfer zum FTP-Server sowie eine Fernsteuerung der Kamera über das HTTP oder PTP Protokoll. Er kann drahtlos an externe Speichermedien angeschlossen werden,
darüber hinaus können die GPS-Positionsdaten mit dem exakten Standort der Aufnahme in der EXIF-Information der Bilddatei abgelegt werden – dies setzt allerdings den Anschluss
eines kompatiblen GPS-Systems voraus (nicht im Lieferumfang enthalten). Die neue EOS unterstützt ferner das Original Data Security Kit OSK-E3 zur Verifizierung der von der Kamera
aufgenommenen Bilder.
Neues Objektiv
Mit dieser Neueinführung erfolgt gleichzeitig die Markteinführung des EF 14mm 1:2,8L II USM, das neue Canon Ultraweitwinkel-Objektiv der professionellen L-Serie. Wie viele Objektive
der L-Serie und das Speedlite 580EX II verfügt auch das neue Objketiv über einen speziellen Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit. Asphärische und UD-Linsen sorgen für
hervorragende Bildqualität und gleichmäßige Ausleuchtung bis in die Bildecken. Die ringförmig konzipierte USM Ultraschallmotor-Technologie sorgt für schnelle, nahezu
geräuschlose automatische Scharfstellung – natürlich kann jederzeit auf manuelle Scharfstellung gewechselt werden. Die kreisrunde Irisblende zeichnet für eine ansprechende
Wiedergabe im Unschärfenbereich, auch bekannt als Bokeh-Effekt, verantwortlich. Die Super-Spectra-Vergütung minimiert das im optischen System entstehende vagabundierende Licht.
Software
Im Lieferumfang der EOS-1Ds Mark III ist ein umfassendes Softwarepaket enthalten, das die Arbeitsabläufe des Fotografen unterstützt. Dazu gehört Digital-Photo-Professional (s.
auch separate Meldung hierzu), ein leistungsstarkes Programm zur Umwandlung von RAW-Dateien, mit dem die RAW-Bildverarbeitung gesteuert werden kann. DPP kann bei RAW-Aufnahmen auf
Kamerafunktionen wie Staublöschungsdaten oder die Picture Styles zugreifen. Im Lieferumfang der Kamera sind außerdem EOS Utility, ImageBrowser/Zoom Browser und PhotoStitch
enthalten.
Verfügbar im Handel ab voraussichtlich Oktober 2007
EOS-1Ds Mark III für 8.205,87* Euro
* Unverbindliche Preisempfehlung inkl. Mehrwertsteuer der Canon Deutschland GmbH. Stand: August 2007. Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten.
Technische Daten EOS-1Ds Mark III
Bildsensor:
Typ: CMOS-Sensor (36 x 24 mm)
Pixel effektiv: 21,1 Megapixel
Pixel gesamt: 21,9 Megapixel
Seitenverhältnis: 3:2
Tiefpassfilter: integriert/inkl. selbstreinigender Sensoreinheit
Farbfilter: RGB-Primärfarben
Bildprozessor:
Typ: 2 x DIGIC III
Objektiv:
Objektivanschluss: EF Objektive (ausgenommen EF-S Objektive)
Brennweite: abhängig vom EF Objektiv, Brennweitenfaktor ca. 1,0fach
Entfernungseinstellung:
Typ: TTL-AREA-SIR mit CMOS-Sensor
AF-Messfelder: 19 AF-Kreuzsensoren (plus 26 AF-Hilfssensoren)
AF-Arbeitsbereich: LW -1 bis 18 (bei 23 °C und ISO 100)
AF-Funktionen: One Shot, AI Servo, kein AF im Live View Modus
AF-Messfeldwahl: automatisch, manuell, Grundstellung (Umschaltung auf das vorgewählte AF-Messfeld)
Messfeldanzeige: Einblendung im Sucher
Prädiktions-AF: ja
AF-Speicherung: durch Drücken des Auslösers bis zur Hälfte im One Shot AF Modus
AF-Hilfslicht: über spezielles Speedlite (optional erhältlich)
Manueller Fokus: über Objektiv einstellbar
Belichtungsregelung:
Messverfahren: TTL-Offenblendmessung mit 63 Messsektoren: (1.) Mehrfeldmessung (mit beliebigem AF-Messfeld verknüpfbar), (2.) Selektivmessung in Suchermitte (ca. 8,5 % des
Gesichtsfeldes), (3.) Spotmessung (zentrale Spotmessung in Suchermitte (ca. 2,4 % des Gesichtsfeldes), AF-verknüpfte Spotmessung (ca. 2,4 % des Gesichtsfeldes), Multi-Spotmessung (maximal
8 Spotmessungen)), (4.) Mittenbetonte Integralmessung
Messbereich: LW 0-20 (bei 23 °C mit Objektiv 50mm 1:1,4; ISO 100)
Messwertspeicherung: automatisch: in One Shot AF mit Mehrfeldmessung nach Abschluss der Entfernungseinstellung, manuell: über die Speichertaste in allen Modi
Belichtungskorrektur: +/- 3 LW in halben oder Drittelstufen (kombinierbar mit AEB)
AEB: +/- 3 LW in halben oder Drittelstufen über C-Fn I – 01 ISO-Empfindlichkeit: 100-1600 (in Drittelstufen), erweiterbar auf L:50 oder H: 3200 (über C.Fn I – 03), ISO
200-1600 im Tonwert-Priorität-Modus (über C.Fn II – 03)
Verschluss:
Typ: elektronisch gesteuerter Schlitzverschluss
Verschlusszeiten: 30-1/8.000 s (Drittelstufen), B
Auslöser: elektromagnetischer Softauslöser
Weißabgleich:
Typ: automatischer Weißabgleich über Bildsensor Einstellungen: Auto, Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Kunstlicht, Fluoreszenz, Blitz, Custom (5 Einstellungen),
Farbtemperatur, manueller Weißabgleich
Weißabgleichkorrektur: 1. Blau/Bernstein +/-9 2. Magenta/Grün +/-9 Manueller Weißabgleich: max. 5 individuelle Einstellungen Weißabgleich-Bracketing:
+/-3 Stufen in ganzen Stufen, 3 Aufnahmen pro Auslösung, Methode Blau/Bernstein bzw. Magenta/ Grün
Farmatrix:
Typ: zwei Farbräume: sRGB und Adobe RGB
Sucher:
Typ: Dachkantprisma
Gesichtsfeld: (vertikal/horizontal) ca. 100 % (bezogen auf JPEG-komprimierte Bilder)
Vergrößerung: 0,76fach (-1 dpt mit 50-mm-Objektiv in Unendlich-Stellung)
Höhe der Austrittspupille: 20 mm
Dioptrieneinstellung: -3 bis +1 dpt
Einstellscheibe: auswechselbar (10 Ausführungen); Standard-Einstellscheibe Ec-C IV
Schwingspiegel: teilverspiegelter Schnellrücklaufspiegel (Durchlässigkeit: Reflexion 37:63, keine Vignettierung selbst mit EF 600 mm 1:4,0)
Sucheranzeige: AF-Daten (AF-Messfeld, Schärfenindikator), Belichtungsdaten (Messverfahren, Verschlusszeit, Blende, manuelle Belichtung, Spot-Messkreis, Messwertspeicherung,
ISO-Empfindlichkeit, Messbereich, Fehlbelichtungswarnung), Blitzdaten (Blitzbereitschaft, FPKurzzeitsynchronisation, FE-Blitzspeicherung, Blitzmessbereich), Weißabgleichkorrektur,
JPEG-/RAW-Format, Anzahl verbleibender Aufnahmen, Pufferspeicher, Speicherkartendaten, Akku-Symbol
Schärfentiefenprüfung: ja, über Abblendtaste
Okularverschluss: eingebaut
LCD-Bildschirm:
Typ: 3,0-Zoll TFT, ca. 230.000 Pixel
Live View Modus: mit einblendbaren Gitternetzlinien und Markierungen zur Anzeige des Seitenverhältnisses
Bildfeld: ca. 100 % (bezogen auf JPEG-komprimierte Bilder) Helligkeitseinstellung: 7 Stufen
Blitzfunktionen:
Modi: E-TTL II Blitzautomatik, manueller Blitz
Blitzmitten-/Kabelkontakt: ja/ja
X-Synchronisation: 1/250 s (nur mit Canon EX Speedlites)
Blitzbelichtungskorrektur: +/- 3 LW in halben oder Drittelstufen mit Canon EX Speedlites
Blitzbelichtungsreihen: ja
Blitzmesswertspeicherung: ja
Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang: ja
Externe Blitzgeräte: E-TTL II mit entsprechenden Canon EX-Speedlites, Unterstützung für kabelloses Canon EX-Multi-Flash-System
Aufnahme:
Modi: Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell
Fotoeffekte: Schwarzweiß (über Picture Style Menü wählbar) mit optionalen Einstellungen für Filter und Tonungen
Transportart: Einzelbilder / Leiselauf / Reihenaufnahmen L / Reihenaufnahmen H Reihenaufnahmen: bis zu 5 B/s (Geschwindigkeit wird für max. 56 JPEG-Bilder 1 bzw. max. 12
RAW-Bilder beibehalten (Abhängig von Geschwindigkeit und Kapazität der Speicherkarte))
Aufnahmepixel / Komprimierung:
Bildgröße: (L) 5.616 x 3.744, (M1) 4.992 x 3.328, (M2) 4.080 x 2.720, (S) 2.784 x 1.856, (RAW) 5.616 x 3.744, (sRAW) 2.784 x 1.856
Komprimierung: JPEG (1-10 Einstellungen, individuell wählbar), RAW / sRAW (Canon RAW 2nd Edition)
Dateiformat: Fotos: JPEG (Exif 2.21 [Exif Print] kompatibel) / DCF-Format (2.0), Digital Print Order Format [DPOF] Version 1.1 kompatibel
Gleichzeitige Aufnahmen in RAW und JPEG: ja, unterschiedliche Formate auf unterschiedliche Speichekarten Ordner Anlegen/Auswahl von Ordnern ist möglich Dateinummerierung:
(1.) fortlaufend, (2.) automatische Rückstellung, (3. ) manuelle Rückstellung
Verarbeitungsparameter: 6 Picture Styles plus 3 benutzerdefinierte Einstellungen
Tonmemo: WAVE (mono)
Fotodirektdruck:
Canon Drucker: Canon Compact Photo Printer und PIXMA Drucker mit PictBridge-Unterstützung
PictBridge: ja
Sonstige Funktionen:
Individualfunktionen: 57 mit 153 Einstellungen
Persönliche Funktionen: nein
LCD-Beleuchtung (EL): ja
Staub-/Spritzwasserschutz: ja
Tonmemo: max. 30 Sekunden pro Bild
Intelligenter Orientierungssensor: ja
Histogramm-Anzeige: Helligkeit: ja, RGB: ja
Zoom-Lupenfunktion bei Wiedergabe: 1,5-10fach Wiedergabefunktionen: (1.) Einzelbild mit Aufnahmedaten (inkl. Dateigröße), (2.) Einzelbild, (3.) 4 Miniaturbilder, (4.) 9
Miniaturbilder, (5.) Lupenfunktion
Löschschutz: Aktivierung bzw. Deaktivierung des Löschschutzes für ein Bild, alle Bilder eines Ordners oder alle Bilder auf der Speicherkarte
Bild löschen: Einzelbild, alle Bilder (Karte/Ordner), markierte Bilder
Selbstauslöser: Vorlaufzeit ca. 2 oder 10 s
Menükategorien: (1.) Aufnahme, (2.) Wiedergabe, (3.) Setup, (4.) Individualfunktionen, (5.) Mein Menü
Menüsprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Dänisch, Portugiesisch, Finnisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch, Griechisch, Chinesisch
(vereinfacht / Standard), Japanisch, Koreanisch, Russisch, Polnisch
Firmware-Update: durch Benutzer möglich
Schnittstellen:
PC: USB 2.0 Hi-Speed (Mini-B)
Sonstige: Videoausgang (PAL/ NTSC), 15-polige Systembuchse
Speicherkarte:
Typ: CompactFlash Typ I/ II (Microdrive kompatibel, UDMA kompatibel(Kompatibel mit hohen Speicherkartenkapazitäten, einschließlich CF-Karten von 2 GB und größer
(eventuell ist ein Firmware-Update für die Kamera erforderlich))), SDHC3, SD-Speicherkarte (bis 2 GB), externe Speichermedien (nur über Wireless File Transmitter WFT-E2)
Unterstützte Betriebssysteme:
PC und Mac OS: Windows 2000 (SP4) / XP (SP2) / Vista (ausgenommen Starter Edition), OS X v10.3-10.4
Software:
Bearbeitung und Druck: ZoomBrowser EX / ImageBrowser Sonstige: PhotoStitch, EOS Utility (inkl. Remote Capture, WFT Utility*, Original Data Security Tools*), Picture Style
Editor
* erfordert optional erhältliches Zubehör
Treiber: PTP TWAIN (Windows 2000)
Bildbearbeitung: Digital Photo Professional (für RAW-Bilder)
Stromversorgung:
Akkus: 1x Lithium-Ionen-Akku LP-E4, 1 x CR2025 für Datum und Uhrzeit
Spannungsprüfung: automatisch
Stromsparschaltung: automatische Abschaltung nach 1, 2, 4, 8, 15 oder 30 Minuten
Netzadapter: ACK-E4 (optional)
Zubehör (optional):
Allgemein: Wireless File Transmitter WFT-E2, Original Data Security Kit OSK-E3, Augenmuschel Eg, Augenkorrekturlinse der Eg-Serie mit Gummirahmen Eg, Antibeschlag-Okular Eg,
Einstellscheiben Ec, Winkelsucher C, Handschlaufe E1 Objektivzubehör alle EF Objektive (ausgenommen EF-S Objektive)
Blitz: Canon Speedlites (220EX, 380EX, 420EX, 430EX, 550EX, 580EX, 580EX II, Ringblitzleuchte MR-14EX, Makro-Doppelblitzgerät MT-24EX, Speedlite Transmitter ST-E2)
Fernauslöser: Fernsteuerung mit N3-Anschluss, Infrarot-Fernsteuerung LC-5 Stromversorgung / Akku-Ladegerät: Akku LP-E4, Akku-Ladegerät LC-E4, Autobatteriekabel
CG-570 (Einsatz mit LC-E4), Netzadapter ACK-E4
Allgemeine Angaben:
Gehäusematerial: Magnesiumlegierung
Betriebsumgebung: 0 – 45 °C, max. 85 % relative Luftfeuchtigkeit
Abmessungen (B x H x T): ca. 156,0 x 159,6 x 79,9 mm
Gewicht (nur Gehäuse): Gehäuse: ca. 1.210 g / Akku: ca. 180 g
Siehe auch:
Canon EOS-1D Mark III (englischsprachige Herstellerinformationen)
Canon EOS-1Ds Mark III preview (engl.) von „imaging resource“
(mts)
kein firewire mehr?
kein firewire mehr?
Firewire ist nun mal ziemlich tot…
… auch wenn es manche, insbesondere viele Macianer schade finden. USB im High-Speed-Modus hat Firewire verdrängt.
Aber man wird kann ja die Karte rausnehmen und dann auslesen, deshalb ist es doch ziemlich egal.
OhWeh
Stimmt.
Und was sagt uns das über die Konkurrenz?
Oh je,…….
Life-View (?) bei einer SLR?? Ein 3″-Mäuse-Kino ? Wenn schon spielen, dann richtig: DREH- UND SCHWENKBARES DISPLAY!!!! Sonst ist das nicht wirklich von Nutzen:
Schade, es fehlte so wenig, um jedes Fotografen-Herz zu beglücken.
ein (nicht ganz glücklicher) Konsument
Oh ja !
Live-View per Software am Studio-Monitor! – Man muss nicht immer in 4/3-Dimensionen denken … 😉
8.205,87 Euro???
Warum muss das Teil eigentlich so abenteuerlich teuer sein?
Eine 5d gibts für vergleichsweise läppische 2300 EURO. Eine 1DIII für 3700 EURO.
Wo sind da die Relationen?
Die 5D …
… ist der „Geheimtipp“. Die 1Ds ist für den (potenten) Auftraggeber – und zum Abschreiben … 😉
Wo ist die Konkurrenz? Canon
Wo ist die Konkurrenz? Canon hat da halt Alleinstellungsmerkmal und nützen sie rücksichtslos aus.
Ohne jeden Zweifel
hat dieses Ding jetzt den ersten wirklich brauchbaren Markstein in der digitalen Kameraentwicklung gesetzt, was eine zufriedenstellende Auflösung betrifft. Und die MF-Kameras, soweit überhaupt in der Form zu bekommen, von hinten her aufgeholt. Nur deutlich mehr Funktionalität, höheres Handling, überhaupt deutlich mehr brauchbare Technik für doch recht viel Geld. Ein wenig sehr viel Geld.
Aber, in dem Fall, wenn man so etwas braucht oder haben will, ein halbwegs reeller Gegenwert. In wie weit sich die Kamera in allen Details bewährt, wird sich zeigen. Und man darf jetzt wirklich gespannt sein, was Nikon dann dagegen hält. 21,1 Mpx gegen prognostizierte 18,1 Mpx, bzw. FF gegen 1.1 Crop – da wird man sehen. Ich hoffe, dass Nikon mit einem etwas kleineren, dafür deutlich besser aufzeichnenden Direkt-Sensor dagegen hält. Und ein etwas volkstümlicherer Preis wäre sicher auch nicht so die ganz falsche Sache. Sowie ein etwas filigraneres Design, das wärs dann schon. Da würde es sich lohnen, jetzt wirklich ein paar Mäuse mehr auf den Tisch zu legen, ohne dass man das brennende Gefühl hat, nach ein bis zwei Jahre spätestens schon wieder die Kohle verbrannt zu haben, nur weil das Schätzchen schon wieder technisch superalt aus sieht.
Naja …
[quote=Gast]hat dieses Ding jetzt den ersten wirklich brauchbaren Markstein in der digitalen Kameraentwicklung gesetzt, was eine zufriedenstellende Auflösung betrifft.[/quote]
Also ich glaube die „alte“ 1Ds MII hätte diesen Titel eher verdient. Die MIII ist nur die konsequente Weiterentwicklung, die nominelle Auflösung ist zwar höher, aber wenn man sich die ganze Megapixelei mal genauer ansieht (auf die Fläche bezogen!), dann werden die Schritte immer kleiner, was ja auch technisch verständlich ist.
Scheinbar….
[quote=Gast]hat dieses Ding jetzt den ersten wirklich brauchbaren Markstein in der digitalen Kameraentwicklung gesetzt, was eine zufriedenstellende Auflösung betrifft. Und die MF-Kameras, soweit überhaupt in der Form zu bekommen, von hinten her aufgeholt. Nur deutlich mehr Funktionalität, höheres Handling, überhaupt deutlich mehr brauchbare Technik für doch recht viel Geld. Ein wenig sehr viel Geld.
Aber, in dem Fall, wenn man so etwas braucht oder haben will, ein halbwegs reeller Gegenwert. In wie weit sich die Kamera in allen Details bewährt, wird sich zeigen. Und man darf jetzt wirklich gespannt sein, was Nikon dann dagegen hält. 21,1 Mpx gegen prognostizierte 18,1 Mpx, bzw. FF gegen 1.1 Crop – da wird man sehen. Ich hoffe, dass Nikon mit einem etwas kleineren, dafür deutlich besser aufzeichnenden Direkt-Sensor dagegen hält. Und ein etwas volkstümlicherer Preis wäre sicher auch nicht so die ganz falsche Sache. Sowie ein etwas filigraneres Design, das wärs dann schon. Da würde es sich lohnen, jetzt wirklich ein paar Mäuse mehr auf den Tisch zu legen, ohne dass man das brennende Gefühl hat, nach ein bis zwei Jahre spätestens schon wieder die Kohle verbrannt zu haben, nur weil das Schätzchen schon wieder technisch superalt aus sieht.[/quote]
…erhöht sich automatisch mit der Erhöhung der theoretischen Auflösung eines D-SLR-Sensors auch die Auflösung der bestehenden Objektive und des Gesamt-Systems.
Canon kämpft auch bei diesem Sensor und sogar bei optimierten neuen Objektiven mit dem Pixel-Cross-Talking und das bringt einen Abfall der Linienpaar/Auflösung von Schwarz-Weiss-Paaren. Zusätzlich kommt noch wegen den zur Erhöhung der Lichtempfindlichkeit extrem weit öffnenden Microlinsen eine Verschlechterung der Farblinienpaar/Auflösung von z.B. Blau-Rot-Paaren.
Überhalb den Qualitätsanforderungen von Agenturen zu liegen, spricht Bände. Welche Agenturen befüttern Fotografen die mit D-SLR fotografieren. Hauptsächlich die Agenturen die Quelle-, OTTO- und Co. Kataloge ausgestalten. Dort schonmal ein Bild grösser als DIN-A6 gesehen ?
Sonst gäbe es noch Presse-Fotografen. Auch hier. Schon mal eine Abbildung grösser als DIN-A6 oder max. DIN-A4 gesehen ?
Selbst eine Canon 1Ds Mk III kann auf effektive messbare Auflösung von 5MPx und sogar weniger abstürzen je nach Objektiv. Da dies incl. Artefakte passiert schätzt der Feinschmecker unter den Fotografen dann doch eher eine „artefakte“-freie Kamera die es mit weniger MPx auf schönere Weise stemmt. Zudem hätte der hier angesprochene Hersteller die besten Objektive anzubieten von denen man sich alle 3 zum Preis des Bodies der Monster-Canon kaufen kann.
Klar einem Auftragsfotografen ist der Preis egal…die Qualität ist heutzutage jedoch ebenso egal.
Also warum spricht man hier überhaupt von Bildqualität, wenn es ab guter Durchschnitt den betreffenden Agenturen schnuppe ist und Agenturen die excellente Fotos haben wolle idR. wieder auf Dia übergegangen sind.
Okay man will Geld verdienen…Viel Erfolg !
Nix für ungut !
Tja, wie man an den Kommentaren recht deutlich
merkt, sind die neuen Spitzenkameramodelle von Canon bedauerlicherweise recht inkonsequent (um nicht von „unausgereift“ zu sprechen) ausgefallen. Fehlendes Firewire, kein Schwenkdisplay, etc… aber dafür ein horrender Preis.
Meine Vermutung ist, dass sich Canon diese Features erst für die nächste Generation in ca 3 bis 5 Jahren aufhebt. Gib den Mäulern nur Häppchen, dann werden sie nicht so schnell satt.
Dennoch würde ich, wenn ich das Budget hätte, mir viel eher so einen Hightech-Boliden kaufen, als eine ärmliche Leica. (Schliesslich sollte das Fotografieren ja Spass machen, oder?)
senfi
Wenn man eine 40D …
… als „unausgereift“ betrachtet – weil sie kein Schwenkdisplay und keinen Firewire hat, im Ernst? -, dann ist wohl ein DMR oder eine M8 überbezahlter, bescheiden „ausgereifter“ Elektronikschrott …