Meine Vorstellung eines guten Fotos: es ist scharf und von einer berühmten Person.

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Olympus-Partner: Noch ist nichts entschieden (2x aktualisiert)

Die japanische Olympus Corporation, an der vorgeblich auch Fujifilm, Panasonic und Sony interessiert sind, weist Partnerschaftsgerüchte vorerst von sich:

Schon seit der Olympus-Bilanzskandal bekannt wurde, machen immer wieder Gerüchte die Runde, dass Olympus sich einen starken Partner sucht, um das Kapital aufzustocken. Im Gespräch sind u.a. Fujifilm, Sony oder auch Panasonic. Eben heute etwa meldet Reuters, dass Olympus laut japanischen Medienberichten Anteile an Sony oder Panasonic verkaufen und darüber hinaus 2500 Mitarbeiter entlassen will.

Da sieht sich die Olympus Corporation genötigt, entsprechende Berichte nahezu im Wochentakt (siehe PDF-Dateien Company Response to Media Reports Regarding the Company und Company Response to Today's Media Reports) zu entkräften: „Dies sei keine Tatsache, und bei Olympus sei noch nichts entschieden.“ Man werde sofort informieren, wenn sich diesbezüglich etwas entscheide.

(thoMas)
 

Nachtrag (6.6.2012): Mittlerweile sieht sich Olympus genötigt, im Tages-Takt zu entkräften, nachdem immer mehr Medien die Aktien-Übernahme als Tatsache verbreiten, und sich dabei alle heute auf eine einzige Meldung von Kyodo News beziehen. Siehe Company Response to Today's Media Reports vom 5.6.2012 und Company Response to Today's Media Reports vom 6.6.2012 (jeweils PDF-Dateien). Die Olympus Corp. weist nochmals darauf hin, dass dazu vom Unternehmen noch nichts verlautbart worden sei und dass man jegliche wichtige Information sofort bekanntgeben werde. Im Speziellen geht es um Meldungen bzw. Gerüchte, dass Aktienverkäufe größeren Ausmaßes (an Panasonic) geplant seien.
 

Nachtrag (7.6.2012): Panasonic hat heute, Medienberichten zufolge und so auch schon hier in den Kommentaren zu lesen, eine Olympus-Aktien-Übernahme dementiert, wie z.B. Reuters heute meldet, die gestern noch davon überzeugt waren, dass doch: Kyodo: Panasonic steigt mit bis zu 50 Mrd Yen bei Olympus ein.

Nun ist es ist sicherlich nicht ausgeschlossen, dass sich jemand bei Olympus einkaufen möchte. Olympus andererseits hat angesichts der Geschäftszahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres sicher aktuell keinen Grund zum Jubeln, es deutet aber auch nichts darauf hin, dass Olympus unbedingt Geld von draußen benötigt. Alles, was bislang von den Nachrichtenagenturen (und den von ihnen bedienten Medien) in der Richtung zu hören und zu lesen war, waren offensichtlich mehr unbestätigte Gerüchte denn handfeste Insider-Informationen.
 

Die immergleichen Gerüchte um Olympus

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Mittwoch, 30. Mai 2012 - 13:42

werden immer wieder von Banken gestreut, die ein Interesse haben, eine wie auch immer geartete Kapitalumschichtung zu begleiten. Das bringt Gebühren ohne Risiko und das lieben die Banken. Aufgrund der Schuldenbremsen fällt das Geschäft mit den Staatsanleihen bald zusammen und Unternehmen sichen sich inzwischen andere Bank-freie Finanzierungsmodelle.

Die Banken

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Mai 2012 - 14:57

mausern sich zu einem heftigen "Problembären", sowohl für die Staaten, als auch für die Wirtschaft. Wobei die im Hintergrund agierenden Hedgefonds einen eher noch problematischeren Anteil an dem Spiel haben.

Olympus selbst ist genug gesichert, um auch diese Krise zu überstehen, bzw. dürfte wohl ohne die Unterstütung von SONY, Panasonic und Co. auskommen. Die haben ihre eigenen Probleme.

Lesen, nicht raten!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 10:12
Gast schrieb:

Olympus selbst ist genug gesichert, um auch diese Krise zu überstehen, bzw. dürfte wohl ohne die Unterstütung von SONY, Panasonic und Co. auskommen. Die haben ihre eigenen Probleme.

Wenn dem so wäre, würde Olympus derartige Meldungen wohl klar dementieren, doch die Aussage „Dies sei keine Tatsache, und bei Olympus sei noch nichts entschieden.“ heißt ja wohl nichts anderes, als dass es lediglich noch nicht in trockenen Tüchern ist, aber sehr wohl derartige Verhandlungen laufen!

SONY z.B. hat durchaus seine eigenen Probleme, das stimmt schon, könnte aber mit Kauf von Olympus zum einen etwas Konkurrenz von dem NEX-System nehmen und zum anderen für µMFT ihre NEX-Objektive ummodeln sowie von Olympus dann zukünftige Objektive für NEX statt µMFT entwickeln lassen. Da wären schon große Synergie-Effekte möglich und obendrein gibt's ja noch eine Medizin-, eine Mikroskop- und eine Industrie-Sparte, was Sony noch gar nicht hat, aber auch da wieder Synergieeffekte nutzen könnte! Und so billig wie im Moment, käme man vielleicht nie wieder an Olympus?

Ein

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Mai 2012 - 15:24

korrupter Vorstand tut's auch ...

Ist ein Jammer!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 10:16
Shitop schrieb:

werden immer wieder von Banken gestreut, die ein Interesse haben, eine wie auch immer geartete Kapitalumschichtung zu begleiten. Das bringt Gebühren ohne Risiko und das lieben die Banken. Aufgrund der Schuldenbremsen fällt das Geschäft mit den Staatsanleihen bald zusammen und Unternehmen sichen sich inzwischen andere Bank-freie Finanzierungsmodelle.

Wir erinnern uns! 1999 kam mit der Olympus E 10 erstmals eine massentaugliche, bezahlbare und proffessionellen Ansprüchen genügende Digitalkamera mit damals sensationellen 4 Mpx heraus. Zu diesem Zeitpunkt produzierte Canikon noch eifrig Halden von Analogmodellen. Ich glaube man kann mit Fug und Recht Olympus als Pionier des aktuellen Digitalzeitalters in der Fotografie bezeichnen. Und was ist daraus geworden oder besser, was hätte man daraus machen können? Ein schönes Beispiel für Missmanagement. Die Marktanteile teilen sich heute andere. Nicht, das Olympus keine guten Kameras baut, aber sie haben alles nur noch halbherzig umgesetzt und konsequent auf das falsche "Pferd" gesetzt. Im proffessionellen Bereich spielen sie so gut wie nicht mehr mit. Die Missmanager in der Vorstandsetage stehen stattdessen für den Niedergang der Kameramerke.

Ja, die E10

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Juni 2012 - 09:58

wäre auch heute noch mit einem entsprechend hoch auflösenden Sensor und einer leicht modifizieren Optik eine gute Vorlage. Eigentlich muss man nich viel anders machen. Das Prisma braucht man heute nicht mehr, stattdessen ein hochauflösender EVF. Den entstehenden Raum kann man auch dafür verwenden, den Strahlengang des EVFs für eine etwas stärkere Vergrößerung zu nutzen und dafür ein größeres Okular zur besseren Einsicht vor allem für Brillenträger zu bauen. Die Optik wäre mit 2.0 - 2.8 26-70 mm äquiv. besser eingestellt. Die Tulpenblende kann man durch eine flachere, reisetaugliche Blende ersetzen. Dazu ein hoch auflösendes Display, möglichst voll drehbar und fertig. Form und Anmutung sind nach wie vor aktuell und eigentlich nicht revisionsbedürftig.

Genau das Prisma

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Juni 2012 - 14:39

war das, was die E-10 zur E-10 machte. Lass es weg, und Du kriegst das, was Dir die Industrie heute bis zum Erbrechen vorsetzt.

Man muss

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Juni 2012 - 19:59

schon konstatieren, dass sich die Technik wandelt.

Ein Teilerprisma anstatt eines Schwingspiegels hat zwar den Vorteil, dass kein Teil mechanisch gewegt werden muss. Aber, bei einem 2/3 Sensor ist das wohl eine seltsame Konstruktion. Dass das Teilerprisma sowohl in Richtung Sucher als auch in Richtung Sensor nicht optimal Licht abliefert, kann man annehmen. Außerdem sind solche analogen Beziehungen inzwischen schlicht Unfung, die mit neuerer Technik einfach keine echte Existenzberechtigung mehr hat, außer vielleicht einem musealen Aspekt. Auch der 2/3 Sensor ist zwar für ca. 12 Mpx (wie man bei der Fuji X10 sehen kann) gut, aber für eine Kamera dieser Größenordnung sind heute min. 16 Mpx das Maß, mit dem man so eine Kamera überhaupt noch verkaufen kann und deshalb sollte das schon FT sein, wobei das Auflagemaß in dem Fall aufgrund der fehlenden Wechseloptik sehr viel genauer angepasst werden kann.

Das Gehäuse, die gesamte Kameraausformung ist dagegen durchaus aktuell, wenn man mal von der Größe des Displays absieht. Aber das sind Kleinigkeiten.

Ohne das Prisma

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Juni 2012 - 09:47

ohne den optischen Sucher, braucht kein Mensch mehr eine E-10 ...

Allein das Teilerprisma

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Juni 2012 - 12:07

machte die E-10 zu einer technisch wie funktionell einmaligen Kamera.
Dass sie heute sinnvoll nur mit einer vernünftigen Sensorgröße und Auflösung reüssieren könnte, ist natürlich selbstredend. Und dazu durchaus auch Wechseloptiken ...
Als - weiteres - Konzept einer Kamera mit EVF ist sie jedoch entbehrlich.

Es ist sicher so,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Juni 2012 - 21:35

dass das Teilerprisma eine einmalige Sache darstellt.
Aber ist das dann auch sinnnvoll, wenn man inzwischen einfach bessere Technik zur Verfügung hat, die nicht nur ein völlig verdunkeltes, schachtartiges Sucherbild abliefert? Nur eingefleischte Freunde der analogen otischen Lösung werden sowas noch fordern. Ansonsten dürfte ein hoch auflösender EVF das bessere Mittel der Wahl sein.

Alles andere ist schlichte Nostalgie. Ansonsten ist der Typ Kamera mit einem fest eingebauten kurzen Zoom schon eine gute Sache. Ich persönlich kann auf Wechseloptik eigentlich durchaus gut verzichten, wenn so eine gute Optik fest eingebaut dran hängt.

Das Sucherbild

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 10:55

der E-10 war eben NICHT schachtartig - es war GROSSartig ... und wie gesagt, andere Konzepte gibt's inzwischen wie Sand am Meer.

Sie haben Recht,

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 14:08

aber die E10 ist nicht so häufig, da haben noch nicht so viele durchgeguckt. Es ist verblüffend, aber mit dem Ding kann man richtig manuell scharfstellen, obwohl das Format so winzig ist. Alles eine Frage der Optik.

Gast schrieb:

der E-10 war eben NICHT schachtartig - es war GROSSartig ... und wie gesagt, andere Konzepte gibt's inzwischen wie Sand am Meer.

Da die E-10

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 14:43

meine erste Digitalkamera war, mag ich ein wenig befangen sein. Aber ganz praktisch gesehen war das Konzept so überzeugend, dass ich mir damals nicht vorstellen konnte, wie man einen solch genialen Wurf nicht weiterentwickeln konnte - und sei's "nur" als Basis für ein FT-System ...

ein Teilerprisma

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 20:18

hinter einer Wechseloptik?
Ich weiß nicht, ob das so das Gelbe vom Ei ist. Bei einem Schwingspiegel ist das auch schon mit deftigen Kompromissen und Abschlägen behaftet, aber ein Prisma, das X% an den Sucher und noch mal X% an den Sensor durchlässt? Dann ist oben im zweiten Stahlengang vor dem Okular noch mal ein Spiegel - kein weiteres Prisma - dazwischen. Ob das noch soviel Sicht übrig lässt? Also zum Zeitpunkt, wo die Kamera aktuell war, war das mit Sicherheit eine gute Sache, aber heute?

Nein, im Anblick der in Kürze verfügbaren hochauflösenden EVFs ist das inzwischen keine wirklich plausible Sache.

Das Prisma

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 21:12

dichtet den Sensor gegen Staub ab, der Spiegelschlag und damit der "Lärm" fällt weg, und der Lichtverlust gegenüber einer Spiegellösung fällt geringer (!) aus. Bleiben dann noch die prinzipiellen Unterschiede zwischen einem optischen und einem elektronischen Sucherprinzip: Das ist dann mehr eine Frage des (technischen) Verstandes.

O.K. ich kann es nicht

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 15:28

beurteilen, weil ich nie durch so ein Teil geschaut habe.
Mir gefällt einfach nur die Kamera an sich so wie sie ist, bzw. ausschaut, auch wenn das derzeit nicht so der Mainstream im Kamerabau ist.

Ich kann mich erinnern, dass es Filmkameras im 16 mm Format gegeben hat, die ebenfalls ein Teilerprisma als Sucher hatten. Das dürfte vom Format grob hin kommen (Diagonalen 11 mm bei 2/3 gegenüber 12,7 mm bei 16 mm Format).

Ich habe etwas Mühe, mir vorzustellen, dass ein analoger Sucher mit Teilerprisma ein so klares und vor allem helles Sucherbild abliefern sollte, als das mit einem EVF der neueren Generation mit min. 1 Mpx Auflösung möglich sein sollte (bei noch höher auflösenden EVFs, die Rede ist demnächst von 4K-Suchern, werden auch die jetzigen Prismensucher der DSLRs nicht mehr mit kommen).

Wenn man vergleichsweise allerdings durch den ebenfalls über ein Prisma geleiteten OVF der Fuji X10 mit der winzigen Eintrittsfläche schaut, dann muss man feststellen, dass das schon sehr gut funktioniert und das Sucherbild sehr klar und hell rüber kommt.

Der EVF

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 19:08

hat ganz andere Probleme, egal wie hoch er auflöst.
Und die hellen optischen Sucher obgenannter Kameras resultieren, trotz kleiner Aufnahmeflächen, gerade aus der Verwendung von Prismen, an Stelle von Spiegeln (abgesehen davon, dass sich daraus eben auch einzigartige technische Lösungen ergeben).

Ja, die Optik

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 16:19

Genauer, die OptikEN - die Kombination aus hochwertigem Objektiv, dem Teilerprisma und einem Fernrohrsucher: Wahrhafte Ingenieurskunst.

Ja, und heute

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 20:25

ersetzt man eben das Teilerprisma mit einem Sensor mit LiveView und da wo vorher der Strahlengang nach oben war, kann man als Basis einen EVF in Verbindung mit einem Fernrohrsucher einbauen, damit die Austrittspupille nicht immer so klein sein muss, wie das sonst der Fall ist. Man muss das Thema eben mit vorhandenen Mitteln "kongenial" weiter stricken, anstatt nostalische Konzepte sinnlos weiter zu machen.

Manche kapieren's nie

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 21:07

wie sie um echte Qualitäten betrogen werden. Ein Grundübel unserer Zeit.

Sie sparen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 21:21

eindimensional, wie Technokraten nunmal gestrickt sind, alle "störenden" Einwände, die für den Praktiker gegen EVFs sprechen, konsequent aus. Das ist weder allgemein noch hier im Konkreten eine zielführende Herangehensweise an den Fortschritt ...

Das Wort "sparen"

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Juni 2012 - 11:16

würde ich bei einer EVF-Lösung nicht in den Mund nehmen.
Der EVF, vor allem wenn er an oder über 1.44 Mill-Dots auflöst, ist, zusammen mit dem dafür nötigen Grafikkontroller ganz bestimmt keine "billige" Lösung, eher gegenüber eine analogen Lösung teurer.

Die hier der optischen Lösung das Wort reden, reden immer noch von EVFs, die noch vor kurzem in entsprechenden P&S Kameras eingebaut waren. Davon rede ich ganz bestimmt nicht. In der kommenden A99 wird kolportiert, dass die nächste Generation bereits 3 Mill-Dots Auflösung bringen. Die jetzt übliche HD-Auflösung liegt bei 2 Mill-Dots.

Sorry, ich als Fotgraf will über den Sucher wissen, wie sich mein Motiv darstellt, wie die Bildkomposition aussieht und u. U. will ich noch manchmal wissen, welches Teil gerade scharf gestellt ist. Ich will mir über den Sucher nicht die Welt schön sehen. All das lässt sich bereits mit heute verfügbaren EVFs wunderbar machen, genauso wie man das mit Displays, die i.R. deutlich weniger auflösen, auch machen kann und deshalb schnallen sich immer mehr Fotografen an DSLRs noch einen Schachtsucher an, weil man dann einfach sich die Bilder entsprechend stressfrei anschauen kann, im Gegensatz zu einen Prismensucher.

Wer unbedingt meint, dass eine analoge Lösung für Ihn/Sie die bessere Sache sei, kann das ja nach wie vor mit genügend Kameras machen. Aber deshalb muss doch nicht der Rest der Menschheit mitmachen, nur damit die wenigen Freunde des analogen Suchers in nostalgischen Gefühlen baden können.

Natürlich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Juni 2012 - 13:43

sind Displays billiger. Einmal in Serie produziert, können da hochpräzise zu fertigende und zu justierende optische Elemente preislich nicht mithalten. Aber dem gemeinen Konsumvieh ist's wurscht. Und mir auch: Ich kauf' den Krempel eh nicht.

Auch in Serie

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Juni 2012 - 15:34

sind hochauflösende EVFs (das sind wohlgemerkt Mikrodisplays im 1.44" Format) alles andere als billig. Im Gegensatz zu normalen Dsiplay ab 2.5" aufwärts.

Aber das Display allein machts ja nicht, da braucht es einen entsprechenden Kontroller (analog Grafikkarte) und einen Bildprozessor, der die Sensordaten in entsprechender Schnelligkeit und Farbigkeit ausgibt. Und alles in Miniaturausgabe.

Wenn es da nicht die Smartphones gäbe, die sich in analoger Schnelligkeit entwickeln, würde das für den Kamerabau nicht gehen. Hier gibt es also Konvergenzen, die so in der Optik allein gar nicht zu lösen wären.

Aber es gibt immer noch jede Menge Leute, die einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dass es heute Optik nur noch sinnvoll in Verbindung mit Elektronik geben kann. Alles andere ist irgendwas von vorgestern.

... alles Andere

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Juni 2012 - 19:38

ist ein Rest von Selbstachtung der Fotoindustrie.
Elektronik allein als Substitut für optische oder mechanische Tugenden ist ein geistiges Armutszeugnis. Was auch genau so rüberkommt.

"Tugenden?"

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 11:17

Mein Gott, was sind das blos für rückwärts gewandte Affekte?
Hier geht es nicht um Tugenden, sondern um plausibel machbare technische Produkte. Wenn es danach gehen würde, gäbe es heute keine Computer und keine Handys usw. Optische Geräte ohne Mechatronik und Elektronik sind heute keine Option mehr. Es geht um die sinnvollste und in der Komplexität am besten verknüpfbare Kombination. Und da gehört der analoge Sucher mit Sicherheit nicht mehr dazu, auch wenns früher vielleicht das Beste vom Besten war.

Nicht alles

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 13:28

was man neu oder anders machen kann, ist gleichbedeutend damit, dass das dann auch unbedingt besser ist.
Manche Dinge bewähren sich einfach aus sich selbst heraus - weil sie halt vom Prinzip her nicht verbesserbar sind.
Und optische (!) Sucher gehören halt auch in diese Kategorie.

Was keine Firma davon abhalten soll, ihr Heil allein in der Elektronik zu suchen. Dem Massengeschäft ist damit zweifellos besser gedient. Und anspruchsvolle Kundschaft brauchen manche Firmen genauso wenig, wie unsereiner manche Firmen braucht ... 8-)

Der optische Sucher,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 10. Juni 2012 - 17:44

von dem Sie reden, dem mangelts schon an ein paar Grundsätzlichkeiten.

Bei einem Schwingspiegel produziert die Masse bereits bei APS-C DSLRs Bewegungsunschärfe bei weniger als 1/60 s. Von einem großen Spiegel bei einer MF-Kamera brauchen wir schon gar nicht mehr reden. Folge: die Mehrzahl arbeitet da schon bereits mit LiveView, soweit vorhanden. Von Dunkelphase usw. will erst gar nicht reden. Von schachtartigem Einblick, Nase platt drücken, auch keine Rede. Dass diese Art Sucher vor allem für Fehlsichtige, also Brillenträger ein einziger Hort des Ärgernisses ist, werden Sie vielleicht schon gehört haben. Alle anderen OVFs mit Schnittbildentfernungsmesser haben für Fehlsichtige noch den extremen Nachteil, dass die für die nicht zuverlässig justierbar sind. Usw.

Alles altbekannte Tatsachen.
Dass Sie hier so tun, als wenn nur ein Benutzer einer Kamera mit OVF egal welcher Sorte in der Lage ist, Qualität abzufragen ist schon ein Ding. Ich persönlich bin da eher schön langsam zu der Meinung gekommen, dass sich bei Ihnen missionarischer Übereifer mit einem gerüttelt Maß geistig-mentaler Unbeweglichkeit getroffen hat. Jedenfalls kann ichs mir schön langsam nicht mehr anders erklären.

Egal, wichtig ist daran nur, dass die Industrie in der nächsten Zeit in der Sache weiter voran schreiten wird. Die nächste Zunkunft bringt EVFs mit 3 Mpx Auflösung und noch deutlich besseren Displays. Das ist wichtig. Und für Nostalgiker wird es sicher noch lange, lange Zeit wunderbare altgediente Geräte geben. So wirds für jeden Anspruch was geben. Sehr gut!

Die meisten MF-Rückteile

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 10. Juni 2012 - 20:04

besitzen gar keinen Liveview - und wenn, dann einen rudimentären - weil das würde den Sensor thermisch überfordern ... im Dauerbetrieb übrigens auch nicht wirklich gut bei kleineren Sensoren.

Die meisten

Eingetragen von
Gast
am Montag, 11. Juni 2012 - 12:55

Digibacks sind rudimentäre Teile mit i. d. R. Primitivsoftwareausstattung an Riesensensor, der außer jeder Menge Wärme jede Menge Pixel produziert, wenns gut geht. Sollen halt auch an alter Optik irgendwie Bilder einfangen. Ansonsten wäre ein wesentlich kleineres Format durchaus die bessere Wahl, dann würde das mit dem schnelleren Auslesen und der Wärme besser gehen und LiveView wäre dem Prinzip nach kein großes Thema, sondern für viele Anwendungsbereiche eine glasklar praktische Sache.

Das liest sich aber jetzt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 11. Juni 2012 - 13:51

ganz anders als oben ... und Wärme, aber auch (unnötiger) Energieverbrauch sind hier IMMER ein Thema.

Also ich nenn'

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 10. Juni 2012 - 20:26

nur die Dinge beim Namen: Auch elektronischer Rotz - es gibt auch optischen - bleibt Rotz. Und ich weiß mich damit in bester Gesellschaft.
Ach ja, Liveview hab' und nutz' ich natürlich auch. Aber genau der Vergleich macht einen so unheimlich sicher.

Die Industrie

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 10. Juni 2012 - 20:47

so, wie sie sich heute darstellt, wird absehbar scheitern. Das ist alleinig ganz gewiss.

Durch die

Eingetragen von
Gast
am Montag, 11. Juni 2012 - 08:55

falschen Kameras und Sucher geschaut ...?

Bewährtes zu bewahren,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 14:06

vielleicht auch noch zu verbessern, das IST eine Tugend. Vor allem dann, wenn das Neue keineswegs besser, keineswegs überzeugender ist.

Zwischen sparen und aussparen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Juni 2012 - 15:20

unterscheidet die deutsche Sprache doch ein wenig ... 8-)

Diese "nostalgischen Lösungen"

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 21:34

zeichnen natürlich auch heute Produkte höchster technischer Güte und professioneller Anwendungen aus.
Hier dürfen Sie den Grund dafür suchen, warum Qualität dem Amateurmarkt vorenthalten bleibt: Sie "rechnet" sich nicht.
Und nehme ich ihre so kurzsichtigen wie hechelnden Argumente pro EVF zum Maßstab, dann verdienen Sie sie auch nicht. 8-)

was ich mal gerne wüsste...

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Samstag, 02. Juni 2012 - 15:52

ist: Woher weiß man, dass Olympus im professionellen Bereich nicht vertreten ist? Gibt's da Zahlen, und wenn ja, wo? Meine persönlichen Erfahrungen sind da anders.

Gast schrieb:
Shitop schrieb:

werden immer wieder von Banken gestreut, die ein Interesse haben, eine wie auch immer geartete Kapitalumschichtung zu begleiten. Das bringt Gebühren ohne Risiko und das lieben die Banken. Aufgrund der Schuldenbremsen fällt das Geschäft mit den Staatsanleihen bald zusammen und Unternehmen sichen sich inzwischen andere Bank-freie Finanzierungsmodelle.

Wir erinnern uns! 1999 kam mit der Olympus E 10 erstmals eine massentaugliche, bezahlbare und proffessionellen Ansprüchen genügende Digitalkamera mit damals sensationellen 4 Mpx heraus. Zu diesem Zeitpunkt produzierte Canikon noch eifrig Halden von Analogmodellen. Ich glaube man kann mit Fug und Recht Olympus als Pionier des aktuellen Digitalzeitalters in der Fotografie bezeichnen. Und was ist daraus geworden oder besser, was hätte man daraus machen können? Ein schönes Beispiel für Missmanagement. Die Marktanteile teilen sich heute andere. Nicht, das Olympus keine guten Kameras baut, aber sie haben alles nur noch halbherzig umgesetzt und konsequent auf das falsche "Pferd" gesetzt. Im proffessionellen Bereich spielen sie so gut wie nicht mehr mit. Die Missmanager in der Vorstandsetage stehen stattdessen für den Niedergang der Kameramerke.

Dafür

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Juni 2012 - 16:25

reicht Statistik ...

haben Sie Quellen?

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Sonntag, 03. Juni 2012 - 23:26
Gast schrieb:

reicht Statistik ...

Sie brauchen nur

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Juni 2012 - 23:38

die Verkaufsstatistiken der einzelnen Marken miteinander zu vergleichen, davon die potenziell professionellen User extrahieren, um zu erkennen, das FT keine große Rolle spielen KANN.

Sie sehen,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Juni 2012 - 09:17
Gast schrieb:

reicht Statistik ...

es gibt offenbar keine Quellen.

Tja

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Juni 2012 - 12:45

manch einer soll schon am offenen Meer verdurstet sein ...

Mann!

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 14:10

Soll ich "Verkaufszahlen Canon Profibereich" googlen oder gleich "Verkaufszahlen D800 Deutschland Profibereich"???

Gast schrieb:

manch einer soll schon am offenen Meer verdurstet sein ...

Sie bräuchten gar nicht googeln

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 14:39

Hausverstand - natürliche Weltwahrnehmung - hilft hier auch. Meistens.

Sagen wirs mal so:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 20:44

Sie servieren vermeintliche Statistikvermutungen, die Sie als Hausverstand und Weltwahrnehmung verbreiten.

Im Übrigen, nur damit Sie das sauber in die Pupille bekommen: die sogenannten Profis spielen im Gesamtmarkt so gut wie keine Rolle. Wollte ein Hersteller sich mit sogenannten Profis das Geld verdienen müssen, dann würden die Kameras astronomische Summen kosten, weil Entwicklung und Produktion einen geradezu irren Preis als Resultat zur Folge hätten s. digitales MF.

Alle Hersteller - mit Ausnahme MF und Großbild - leben in erster Linie vom großen Markt der Knipser, Amateure, Fotoliebhaber, engagierten privaten Fotografen, die das nicht beruflich betreiben usw. Auch da wir durchaus hohe Qualität und Ingenieurskunst nachgefragt. Daher kommt das Geld und da fließt aus logischen Gründen als erstes die Entwicklung ein. Und davon profitieren dann in der Regel auch die sogenannten Profis, wer immer die sein mögen und welcher effektiven Profession die nachgehen mögen, mit deutlich günstigeren Geräten, als das bei einer Miniauflage für diesen Bereich normaler Weise drin wäre. Mal abgesehen davon, dass Profis durchaus auch Amateurgerätschaften einsetzen, wenn das zu der abzuliefernden Arbeit passt und das passt durchaus öfter, als man denkt.

Jetzt können Sich sich vermutlich gut zusammenreimen, wie wichtig Ihre Einwürfe in dem Zusammenhang sind.

Sagen wir's lieber so

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Juni 2012 - 11:03

Man kann's durchaus nachlesen, in meinem Fall auch schon getan, aber man muss es nicht nachlesen, weil's statistisch erwartbar ausfällt (und, ja, genau, der Profimarkt ist tatsächlich ein sehr kleiner, das stimmt jedenfalls, aber es gibt in diesem Segment genau zwei große Player; abseits von MF und GF, natürlich).

Die 2 großen Player

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Juni 2012 - 16:16

haben zwar ein sogenanntes Profisortiment und die Geräte werden auch von Profis genutzt, aber in der Mehrzahl sind die Käufer mit Sicherheit private Fotografen, die sich mit dem Gerät eine entsprechende Nutzungmöglichkeit verschaffen (positiv gesagt), oder einfach beim Herumtragen den entsprechenden Nimbus aufbauen wollen.

Die Fotohersteller wären natürlich blöd, wenn sie die Profis unter den Fotografen nicht als Quasi-Zeugen ihrer Leistungsfähigkeit heranziehen würden. Dieses Schema funktioniert schon sein vielen Jahrzehnten und war trotzdem nie richtig. Profis brauchen Geräte für Aufgaben, die sie sonst nicht so in den Kasten bekommen würden. Also Optische Bank als krasses Beispiel, Reprokameras, in Maßen MF-Studiokamerras (selbst da dürfte bereits der privat genutze Anteil höher sein, also bei den professionellen Anwendern) und so Exoten wie Panoramakameras, Lufbildkameras usw. Für durchschnittlich qualifizierte Aufgaben nehmen auch Profis Consumerware in die Hand, schon allein aus wirtschaftlichen Gründen.

Die früheren KB-Kameras und deren Ableger im digitalen Segment dürften ohne Ausnahme vor allem auch im privaten Bereich die höchste Verbreitung haben. Überschneiden sich aber durchaus mit den Ansprüchen von professionellen Fotografen. Egal wie das am Ende aussieht, alle Gruppen profitieren schlussendlich von den hohen Auflagen des Amateursegmentes. Egal ob das jetzt die Schwingspiegelsteuerung, das Pentaprisma oder der Ultraschallmotor im Objektiv ist, erst in der hohen Auflage durch Implementation in einer Vielzahl von Geräte ist der einzelne Hersteller in der Lage, auch für ein exotisches Gerät einen noch bezahlbaren Preis zu realisieren. Erst recht in den in breiter Auflage verfügbaren Geräten egal welchen Formats oder Nutzungsanspruch.

Darüber hinaus unterliegt der Markt einer sichtbaren Vergleichskonkurrenz. Kein Hersteller kann es sich erlauben, in einem Bereich wirklich erkennbare Schwächen zu zeigen. Das führt, wie auch in ähnlich gelagerten Märkten zu einer Klonifizierung der Produkte. Hier am weitesten fortgeschritten bei den DSLRs, die beinahe allesamt gleich aussehen und nahezu alle das Gleiche an Bord haben. Vermutlich tickt auch unter der Haube nahezu die gleiche elektronische Ausrüstung.

Man muss richtig froh sein, wenn es noch einige Hersteller gibt, die in diesem Konformitätsdruck sich noch trauen, eine von der Norm abweichende Ware dem Kunden vorzustellen. Die eigentliche Experimetierphase ist bei der Konversion von analog nach digital mit erfrischend unkonventionellen Lösungen leider ohnehin bereits auf Strecke geblieben.

Man darf richtig froh sein

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Juni 2012 - 19:32

dass es noch Hersteller mit Verstand gibt. Alle anderen treiben ohnehin nur hilflos im Strudel des Zeitgeistes.

Blick in die jüngste Geschichte

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Juni 2012 - 22:04

Olympus der Pionier in der Digitalfotografie? Schöne Märchen, das Olympus-Sandmännchen hat wieder zugeschlagen. Vielleicht ein kleiner Blick gefällig in die Entwicklung der Digitalfotografie? Die erste digitale Kamera, die auf einer Messe (Photokina) ausgestellt wurde, kam von Sony (Mavica). Dieses Modell löste in der Fotowelt heftige Diskussionen aus, dann baute Nikon zusammen mit Kodak eine F3 mit einem gigantischen Zusatzteil, aber die blieb Prototyp. Spannender erwies sich die Nikon-Kooperation mit Fuji (übrigens Vollformat) und Kodak (DCS-Serie), das waren die ersten, digitalen Profikameras, die auch munter bei Presse und Werbung zum Einsatz kamen. Trotz des Preises gut verkauft (z B. an den Axel-Springer-Verlag) und Grundlage für die Nikon D1: Die schlug wirklich ein - noch nicht perfekt, aber bezahlbar und für diese Zeit sehr gut. Canon möchte ich dabei nicht vergessen, die brachten relativ früh eine sehr gute Digitalkompakte heraus und holten mit der digitalen EOS-Serie schnell auf. Äh - und Olympus? Ein Institut hier in der Nähe kaufte eine E-10: Schöne Kamera, gutes Design, aber dann die üblichen Olympus-Probleme. "Dauerbelastung" und Olympus, das ging nicht gut, dann die E-10 gegen eine Nikon D70 getauscht, viel zu kleines Display (nach heutigen Maßstäben), aber alle zeigten sich mit den Ergebnissen zufrieden. Immerhin konnte Olympus in der Knipserklasse mit diesen Camelias oder Camedias (oder wie die sich nannten) gut verkaufen. Olympus war auch in der analogen Zeit nicht schlecht, aber eben nicht perfekt. Bin gespannt, wie der Laden weiter läuft!

jps schrieb:

ist: Woher weiß man, dass Olympus im professionellen Bereich nicht vertreten ist? Gibt's da Zahlen, und wenn ja, wo? Meine persönlichen Erfahrungen sind da anders.

Gast schrieb:
Shitop schrieb:

werden immer wieder von Banken gestreut, die ein Interesse haben, eine wie auch immer geartete Kapitalumschichtung zu begleiten. Das bringt Gebühren ohne Risiko und das lieben die Banken. Aufgrund der Schuldenbremsen fällt das Geschäft mit den Staatsanleihen bald zusammen und Unternehmen sichen sich inzwischen andere Bank-freie Finanzierungsmodelle.

Wir erinnern uns! 1999 kam mit der Olympus E 10 erstmals eine massentaugliche, bezahlbare und proffessionellen Ansprüchen genügende Digitalkamera mit damals sensationellen 4 Mpx heraus. Zu diesem Zeitpunkt produzierte Canikon noch eifrig Halden von Analogmodellen. Ich glaube man kann mit Fug und Recht Olympus als Pionier des aktuellen Digitalzeitalters in der Fotografie bezeichnen. Und was ist daraus geworden oder besser, was hätte man daraus machen können? Ein schönes Beispiel für Missmanagement. Die Marktanteile teilen sich heute andere. Nicht, das Olympus keine guten Kameras baut, aber sie haben alles nur noch halbherzig umgesetzt und konsequent auf das falsche "Pferd" gesetzt. Im proffessionellen Bereich spielen sie so gut wie nicht mehr mit. Die Missmanager in der Vorstandsetage stehen stattdessen für den Niedergang der Kameramerke.

Steht doch da! Einfach mal richtig lesen!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 12:30
jps schrieb:

ist: Woher weiß man, dass Olympus im professionellen Bereich nicht vertreten ist? Gibt's da Zahlen, und wenn ja, wo? Meine persönlichen Erfahrungen sind da anders.

Gast schrieb:
Shitop schrieb:

werden immer wieder von Banken gestreut, die ein Interesse haben, eine wie auch immer geartete Kapitalumschichtung zu begleiten. Das bringt Gebühren ohne Risiko und das lieben die Banken. Aufgrund der Schuldenbremsen fällt das Geschäft mit den Staatsanleihen bald zusammen und Unternehmen sichen sich inzwischen andere Bank-freie Finanzierungsmodelle.

"...so gut wie nicht mehr vertreten ist" Gele!

Wir erinnern uns! 1999 kam mit der Olympus E 10 erstmals eine massentaugliche, bezahlbare und proffessionellen Ansprüchen genügende Digitalkamera mit damals sensationellen 4 Mpx heraus. Zu diesem Zeitpunkt produzierte Canikon noch eifrig Halden von Analogmodellen. Ich glaube man kann mit Fug und Recht Olympus als Pionier des aktuellen Digitalzeitalters in der Fotografie bezeichnen. Und was ist daraus geworden oder besser, was hätte man daraus machen können? Ein schönes Beispiel für Missmanagement. Die Marktanteile teilen sich heute andere. Nicht, das Olympus keine guten Kameras baut, aber sie haben alles nur noch halbherzig umgesetzt und konsequent auf das falsche "Pferd" gesetzt. Im proffessionellen Bereich spielen sie so gut wie nicht mehr mit. Die Missmanager in der Vorstandsetage stehen stattdessen für den Niedergang der Kameramerke.

Gerechte Strafe

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Mai 2012 - 17:36

Ich war über fourthird so masslos enttäuscht und verärgert, dass ich das Schlammasel als gerechte Strafe ansehe und eine gewisse Genugtung nicht leugnen kann.

Das Schlamassel...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 10:31

...ist aber außerhalb der Foto-Sparte "geboren". Nur eben ist Olympus i.d.R. mit den Foto-Apparaten und va. ZUIKO-Optiken verknüpft.
Was an FourThirds hat Sie den masslos enttäuscht?

Jemand der masslos enttäuscht ist verkauft das von dem er enttäuscht ist und damit kann es sich eigentlich erledigt haben.

Nichts dazu gelernt.....

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Mai 2012 - 17:42

Wieder einmal müssen Mitarbeiter die Gaunereien des Vorstandes und des Aufsichtsrates büßen. Sie hatten keine Möglichkeit die Bosse zu überprüfen. Wie ich gelesen habe sind wieder zwei Gauner des vorherigen Vorstandes in den Neuen gesetzt worden. Lernen die denn gar nichts? Anscheinend sind im fernen Osten andere Machtstrukturen am Werke. Soll man das durch den Kauf der Produkte unterstützen? Ist vielleicht eine Überlegung wert.

Aber nur

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Mai 2012 - 20:55
Gast schrieb:

Wieder einmal müssen Mitarbeiter die Gaunereien des Vorstandes und des Aufsichtsrates büßen. Sie hatten keine Möglichkeit die Bosse zu überprüfen. Wie ich gelesen habe sind wieder zwei Gauner des vorherigen Vorstandes in den Neuen gesetzt worden. Lernen die denn gar nichts? Anscheinend sind im fernen Osten andere Machtstrukturen am Werke. Soll man das durch den Kauf der Produkte unterstützen? Ist vielleicht eine Überlegung wert.

in sehr verdrehten Hirnen.

Kaufen Sie einfach

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Mittwoch, 30. Mai 2012 - 22:16

eine Leica S2. Dann unterstützen Sie eine liebenswerte österreichische Familie. Und Sie haben es dem Fernen Osten gezeigt.

Und jetzt no

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Mai 2012 - 22:37
Shitop schrieb:

eine Leica S2. Dann unterstützen Sie eine liebenswerte österreichische Familie. Und Sie haben es dem Fernen Osten gezeigt.

die Reblaus, und sie san wach ... (Entschuldigung bei allen Nichtösterreichern, aber das Zitat gehört zu den Gründungsmythen von Nachkriegsösterreich) :-)))

...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Mai 2012 - 23:04
Shitop schrieb:

eine Leica S2. Dann unterstützen Sie eine liebenswerte österreichische Familie. Und Sie haben es dem Fernen Osten gezeigt.

... für wie dumm die Langnasen doch zu verkaufen sind.

Bessere Lösung

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Mai 2012 - 23:10

Da kaufe ich lieber eine Nikon D800, mit den monatlichen Honoraren, erzielt mit dieser Kamera, unterstütze ich eine liebenswerte deutsche Familie: Meine!

Shitop schrieb:

eine Leica S2. Dann unterstützen Sie eine liebenswerte österreichische Familie. Und Sie haben es dem Fernen Osten gezeigt.

Na, dann passt mal auf...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 11:34
Gast schrieb:

Da kaufe ich lieber eine Nikon D800, mit den monatlichen Honoraren, erzielt mit dieser Kamera, unterstütze ich eine liebenswerte deutsche Familie: Meine!

Shitop schrieb:

eine Leica S2. Dann unterstützen Sie eine liebenswerte österreichische Familie. Und Sie haben es dem Fernen Osten gezeigt.

...das Ihr mit dem Ding nicht verhungert!

Liebenswerte österreichische Familien

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 20:44

werden wohl so oder so nicht zu Sozialfällen verkommen ...

Täuscht es

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Juni 2012 - 07:53

oder ist in diesem Forum so mancher eigentlich nur eifersüchtig auf den Erfolg und Reichtum anderer?

Nur Mitleid

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Juni 2012 - 10:21

mit Sozialfällen ...

Leica

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 09:47
Shitop schrieb:

eine Leica S2. Dann unterstützen Sie eine liebenswerte österreichische Familie. Und Sie haben es dem Fernen Osten gezeigt.

Der Mythos lebt ! 8-)

Bei den wirklich liebenswerten

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 11:30
Shitop schrieb:

eine Leica S2. Dann unterstützen Sie eine liebenswerte österreichische Familie. Und Sie haben es dem Fernen Osten gezeigt.

Preisvorstellungen seitens dieser schrcklich netten Familie, kommt so mancher noch immer nicht Sozialhilfeempfänger schon arg ins Grübeln ...

Kaufverweigerung ist das einzige Mittel, derart faule

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 08:00
Gast schrieb:

Wieder einmal müssen Mitarbeiter die Gaunereien des Vorstandes und des Aufsichtsrates büßen. Sie hatten keine Möglichkeit die Bosse zu überprüfen. Wie ich gelesen habe sind wieder zwei Gauner des vorherigen Vorstandes in den Neuen gesetzt worden. Lernen die denn gar nichts? Anscheinend sind im fernen Osten andere Machtstrukturen am Werke. Soll man das durch den Kauf der Produkte unterstützen? Ist vielleicht eine Überlegung wert.

Unternehmen in die Knie zu zwingen. In Sachen Olympus auch kein Problem, da es (bessere) Alternativen zu jedem Fotoprodukt gibt. 4/3-DSLRs waren schon tot als sie geboren wurden. Im Ausverkauf noch eine E-5 - das war's. Und bei den Systemkameras liegt Panasonic vorn und der Rest zottelt nach. Der Hype ist auch vorüber, Wunschobjektive der Kunden gibt's entweder gar nicht oder in geringen Dosen. Von Olympus (Sparte: Kameras) werden wir uns über kurz oder lang verabschieden müssen.

Die sich selbst erfüllende...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 10:36

...Prophezeihung!

Genügend oft gepredigt...wird wohl wirken...

Unternehmen in die Knie zu

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 13:32
Gast schrieb:

Unternehmen in die Knie zu zwingen. In Sachen Olympus auch kein Problem, da es (bessere) Alternativen zu jedem Fotoprodukt gibt. 4/3-DSLRs waren schon tot als sie geboren wurden. Im Ausverkauf noch eine E-5 - das war's. Und bei den Systemkameras liegt Panasonic vorn und der Rest zottelt nach. Der Hype ist auch vorüber, Wunschobjektive der Kunden gibt's entweder gar nicht oder in geringen Dosen. Von Olympus (Sparte: Kameras) werden wir uns über kurz oder lang verabschieden müssen.

Wer derartigen Unsinn verbreitet, den halte ich bereits mit einer Kompaktkamera für überfordert. Die Möglichkeiten einer Systemkamera werden Sie jedenfalls deutlich überfordern.

Ausverkauf?

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 14:41
Gast schrieb:

Im Ausverkauf noch eine E-5 - das war's.

Weil die E-5 niemand will kostet sie in Deutschland auch mindestens 1350 Euro ;-) Der Preis hat also in eineinhalb Jahren um 20% nachgegeben - das ist für eine Digitalkamera nicht unbedingt schlecht.

Die Nikon D300s kostet 1250 Euro, die Canon 7D 1220 Euro, die Pentax K-5 nur 720 Euro. Alles sehr gute Kameras.

Objektive kaufe ich immer nur in geringen Dosen, nämlich genau eines pro Typ. Bisher habe ich jedes bekommen, das ich wollte, nur das 2,0/100 Makro für FT, das suche ich immer noch. ;-) Aber nicht verzweifelt, ich weiß mir zu helfen.

OhWeh

Mein Gott,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 17:52

was Sie sich für ein Zeug zusammen schwafeln.
Hört sich nach massiv gekränkter Liebe an. Ist doch nur eine Kamera!

In der Tat: OhWeh schwafelt ein Zeug daher, kaum auszuhalten:

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Juni 2012 - 08:00
Gast schrieb:

was Sie sich für ein Zeug zusammen schwafeln.
Hört sich nach massiv gekränkter Liebe an. Ist doch nur eine Kamera!

Die Olympus E-5 will in der Tat keiner - egal was sie kostet (oder jemals gekostet hat oder wie tief der Preis noch sinken wird).

Im Preisvergleich mit der Pentax K-5 ist man mit letzterer am besten bedient. Olympus verfolgt das Thema DSLR auch nicht weiter, sondern hat sich der Nische Systemkamera verschrieben.

Dass OhWeh alles bekommen hat, was er sich wünscht, und dass er sich zu helfen weiss, ist schön für ihn, hilft anderen aber nicht aufs Fahrrad.

OhWehs Geschwafel sind Ausführungen eines alten Mannes (Inventar), der noch den Zeiten einer OM-1 nachhängt, deren Glanz Olympus nicht in der Lage war, in die Moderne zu retten. Olympus geht mit den digitalen Kameras dem Ende entgegen. In der Tat sollte man sein sauer verdientes Geld nicht gerade diesem Unternehmen noch in den Rachen werfen. Und mit absoluter Kaufverweigerung kann man sich allein gegen die Machenschaften solcher Firmen wehren.

Was so'n Vorstand treibt

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 18:16

interessiert sowieso keinen der pragmatischen Asiaten, bzw. potentiellen Käufer einer Marke. Und die Musik der Käufer spielt nun mal heutzutage in Asien, wo schon 3 Großstädte zusammen soviel Einwohner wie ganz Deutschland haben.
Aber zwing'se ma ruhig weiter Unternehmen in die Knie, vermute mal sie haben auch keine Leica gekauft, denen könnte es sonst auch besser gehn ?! Na gut das machen dann in dem Fall auch wieder die Asiaten wet.
Ps.: Sind sie überhaupt Olympus-Anwender, sonst nutzt ja ihre Kaufverweigerung auch wieder nix.

Leica hat auch schon

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 20:30

kapiert, wo es mehr Einwohner, und auch wesentlich unkritischeres Kundenpotenzial gibt, als in Deutschland. Und Phantasiepreise fallen dort auch auf fruchtbareren Boden ...

Was sollte

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 22:56

der gemeine Hartz-IV-Empfänger auch mit einer Normaloptik anfangen, deren Einstandspreis nur knapp über seiner jährlichen Aussteuer angesiedelt ist? Da lebte dann ja auch die netteste Familie von der Hand in den Mund.
Der smarte Börsenspekulant in Hongkong, der sich am Hunger der Welt einen fetten Bonus, äh, verdient, ist da schon eher in der Lage, netten österreichischen Familien, also wenigstens einer, hilfreich unter die Arme zu greifen ... 8-)

Nun ist ja

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 19:40

der H-IV Empfänger nicht gerade die Zielgruppe der Solmser, und ein paar Arbeitsplätze erhält auch Leica mit seinen Luxus-Spielzeugen.
Und was die Börsenspekulationen und Armut angeht, frage ich mich dann doch, muss man mit Leuten noch Mitgefühl haben, die Kritik-los hinnehmen, dass mit ihren Steuergeldern sich verzockt-habende Banken saniert werden, oder Bootsparaden finanziert werden, die ein Schmarotzer, der nichts für die Menschheit geleistet hat, abhalten lässt ??
Mir antwortete letztens ein befreundeter, ehemaliger Bank-Zocker, auf meine Anmache bez. dieser ehem. Tätigkeit, " na wenn du da mal drin bist kannst du nur mitmachen oder musst die einen anderen Job suchen, es werden dir keine Grenzen gesetzt ". Jetzt Anfang 40, hat er soviel Kohle gemacht, dass er trotz gr. Familie nict mehr " richtig " arbeiten muss, handelt jetzt übrigens mit Foto-Artikeln im Internet ...

Hoffentlich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 21:15

und konsequenter Weise mit Leicas - da werden der Verdummung auch keine Grenzen gesetzt.

Na ja

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. Juni 2012 - 21:51

ich wär' ja auch durchaus für eine nette, heiße Revolution zu haben - aber was soll man mit solchen Versagern (sic) halt anfangen, die sich von den Schmarotzern dieser Welt lieber knechten lassen ... 8-)

Der Punkt ist doch

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 05:12

dass jetzt selbst die Grenze, die die Marktwirtschaft mit dem Risiko des Pleite-Gehens mal gesetzt hatte, aufgehoben wurde.
Durch den Status der " Systemrelevanz " machen ja Aldi-Verkäuferin und VW-Arbeiter, mit den von ihnen erarbeiteten Steuergeldern, die Karren wieder flott.

Bestimmt auf....

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 10:14
Gast schrieb:

der H-IV Empfänger nicht gerade die Zielgruppe der Solmser, und ein paar Arbeitsplätze erhält auch Leica mit seinen Luxus-Spielzeugen.
Und was die Börsenspekulationen und Armut angeht, frage ich mich dann doch, muss man mit Leuten noch Mitgefühl haben, die Kritik-los hinnehmen, dass mit ihren Steuergeldern sich verzockt-habende Banken saniert werden, oder Bootsparaden finanziert werden, die ein Schmarotzer, der nichts für die Menschheit geleistet hat, abhalten lässt ??
Mir antwortete letztens ein befreundeter, ehemaliger Bank-Zocker, auf meine Anmache bez. dieser ehem. Tätigkeit, " na wenn du da mal drin bist kannst du nur mitmachen oder musst die einen anderen Job suchen, es werden dir keine Grenzen gesetzt ". Jetzt Anfang 40, hat er soviel Kohle gemacht, dass er trotz gr. Familie nict mehr " richtig " arbeiten muss, handelt jetzt übrigens mit Foto-Artikeln im Internet ...

... Abzockniveau wie ers gelernt hat, wie? Oder nur als Therapie?

Leica: Langweilige Brennweite

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 07:33

Wäre es eine Makro-Normaloptik, dann könnte der Kaufinteressent denken: "Das geht gerade noch, aber ein Hunderter-Makro wäre idealer", aber nur ein "normales" Normalobjektiv - und dann noch an einer technisch völlig veralteten Sucherkamera? Kein Wunder, wenn diese langweilige Brennweite nach einigen Spielereien in der Vitrine oder im Tresor landet. Was meinen Sie übrigens mit dem Begriff "der gemeine Hartz-IV-Empfänger?" Nach Schlecker wissen wir: "Kein Job ist in Europa sicher, es sei denn, wir sitzen im Vorstand einer Bank!"

Gast schrieb:

der gemeine Hartz-IV-Empfänger auch mit einer Normaloptik anfangen, deren Einstandspreis nur knapp über seiner jährlichen Aussteuer angesiedelt ist? Da lebte dann ja auch die netteste Familie von der Hand in den Mund.
Der smarte Börsenspekulant in Hongkong, der sich am Hunger der Welt einen fetten Bonus, äh, verdient, ist da schon eher in der Lage, netten österreichischen Familien, also wenigstens einer, hilfreich unter die Arme zu greifen ... 8-)

Langweilig wäre an sich kein Argument

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 13:36

aber da es sich, richtig, um ein sehr normales Normalobjektiv handelt, darf man den Preis durchaus als abnormal betrachten ... 8-)

Wie man nur so schnell von Olympus zu Leica kommt!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 31. Mai 2012 - 23:17

Ich kenne mich zwar nicht so gut aus, wie die stetig schreibenden Leica-Gegner, - dies wurde mir ja sogar einmal geschrieben, dass ich nicht von etwas sprechen soll, von dem ich nichts verstünde, ich bin - so kommt es mir vor - auch einer der Wenigen in diesem Forum, die von der Fotografie leben, dies auch studiert haben und mit einem Universitätsabschluss beendeten - und mit Leica fotografieren. Ich komme mir auch nicht so vor, als ob mich die Fa. Leica beim Kauf der S2 über den Tisch gezogen hätte, wie auch meine Personenaufnahmen mit der M9 und einem Noctilus sicherlich mit keiner Nikon oder Canon gemacht werden kann. Vielleicht aber könnte es den vielen lieben Schreibern vor ihren steten Leica-Attacken etwas nützlich sein, sich mit Aesop und der Fabel vom Fuchs und den Trauben zu beschäftigen. Nichts für ungut, aber in meiner nunmehr 30jährigen Berufslaufbahn als Fotograf habe ich mit Hasselblad, Sinar - und mit Leica fotografiert - und Leica hat micht stets gut bedient und NIE über den Tisch mit seinen Preisen gezogen. Vielleicht aber ist es auch für mich nur zu logisch, dass man für gute Sachen gutes Geld zahlen muss. Ich freue mich schon auf so manche idiotische Angriffe und unqualifizierte Äußerungen - vielleicht aber könnten die Schreiber so ehrlich sein, und auch ihren Beruf kundtun, sowie, wenn jemand Fotograf ist, auch erzählen, in welcher Sparte er sein Geld verdient. Nichts für ungut, aber dies muss einmal gesagt werden, die Vergleiche, dass man mit irgend einer Kleinbildkamera gleich gute Resultate machen kann, als mit einer Mittelformatkamera - mit gleich vielen - oder ähnlich vielen Megapixeln und weiss Gott noch was, - Physik ist eine wunderbare Lehre, die sehr wenige verstehen.

Hab über 30 Jahre

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Juni 2012 - 13:29

auch so gedacht und verächtlich auf alles herabgesehen, wo nicht nicht Leitz/Leica draufstand. Bis mich dann die Macht der Fakten (man ist ja schließlich Naturwissenschaftler der übelsten Sorte) eines besseren belehrt hat...

Sie sagen es

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Juni 2012 - 13:39

für eine Leica braucht man 'nen Universitätsabschluss ...

Nun, allein

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Juni 2012 - 14:18

unter schlechten Lichtverhälnissen mit anderen KB-Kameras bessere Ergebnisse zu erzielen, als mit einer M9 plus Noctilux, oder besonders auch einer S2, ist nun wahrlich keine Kunst ... dafür muss man noch nicht mal studiert haben. 8-)

Auch ein Dr. Faustus

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Juni 2012 - 16:02

der Fotografie sollte keineswegs die Wirkung unterschätzen, die Sozialhilfeempfehlungen für österreichische Kernaktionärsfamilien so auszulösen im Stande sind.

Na vielleicht

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Juni 2012 - 17:23

sagen Sie uns erstmal in welchem Bereich Ihre Leica so unschlagbare Ergebnisse für Ihren Broterwerb leistet. Ich selbst Leica-Liebhaber und Besitzer, würde nicht auf die Idee kommen, diesem, (in meinem Fall M-System ) ein überragendes Leistungs-Fazit zu bescheinigen, schon gar NICHT MEHR beim Aufzeichnen von, z.B. internen Unternehmens-Aktivitäten. O.k am Wochenende, wenns NICHT um Schnelligkeit geht, und Rauschfreiheit bei HOHEM ISO-Einsatz eine Rolle spielt, macht es mir Spaß mal mit der Leica zu spielen.
Gau

Sie haben recht

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 01. Juni 2012 - 20:55

In der Werbung kommt es nicht auf Ihre Geschwindigkeit, nicht auf Autofocus, hohe Isozahlen usw. an, sondern auf Qualität - ich weiss nicht, wie oft jemand im Studio einen Autofocus braucht, die hohen Isozahlen, naja wer braucht die eigentlich schon, wenn es andere Möglichkeiten im Studio gibt - und unter solchen Bedingungen wird die Werbung gemacht, ohne hohe Isozahlen, ohne,... Die Fotografie hat sich nicht in den letzten Jahren grundsätzlich verändert, nur wir möchten gerne ohne viel Können etwas schaffen, das ohne Wissen nicht funktioniert. Wir sprechen über grundverschiedene Sachen: Sie möchten gerne etwas gestalten, ohne eine Ahnung von Licht, Blitz usw. zu haben, ich wollte nur die Diskussion etwas beruhigen, um zu zeigen, dass Leica, Sinar u.co. immer noch perfekt funktionieren, wenn man sie bedienen kann.
Möchte mich nun aus einer Diskussion herausnehmen, die unprofessioneller nicht geführt wird, aber dafür umso persönlicher. Wünsche Ihnen allen, die meinen, dass eine Leica nichts taugt, da alle Kameras anderen besser sind, viel Spass beim Kaputtreden. Sie haben mir immer noch nicht meine Bitte beantwortet: wie viele von Ihnen verdienen ihr Brot mit der Fotografie?

Da wären wir ja

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Juni 2012 - 10:39

dann wieder auf dem Punkt: Mittelformat und Ähnliches als Studiomaßstab - und den Rest der Fotografie blenden wir vorsorglich aus ...

Die letzte Frage

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Juni 2012 - 11:14

wurde hier schon öfter gestellt - und beantwortet. Ich u.a. auch. Aber was nützt Ihnen dieses sinn- und zusammenhanglose Wissen? Und was wollen Sie daraus auf unsere Erfahrungen und unser Wissen mit und über Leica schließen? Schön für Sie, übrigens, dass ihre Erfahrungen zufriedenstellender ausfallen dürften. Für mich ist inzwischen allein schon die unverschämte Preisgestaltung ein letztendlicher Ausschließungsgrund - im Wissen um die relative Durchschnittlichkeit der Produkte aus Solms.

Aber überdurchschnittlich

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Juni 2012 - 16:23

ist jedenfalls deren Problemlösungskompetenz: Die Farbfehleranfälligkeit ihrer Sensoren haben sie mit einem Monochromsensor ganz konsequent beseitigt. Was natürlich auch jeden Aufpreis Wert ist.

Tschüssi.

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Samstag, 02. Juni 2012 - 12:34
Gast schrieb:

In der Werbung kommt es nicht auf Ihre Geschwindigkeit, nicht auf Autofocus, hohe Isozahlen usw. an, sondern auf Qualität - ich weiss nicht, wie oft jemand im Studio einen Autofocus braucht, die hohen Isozahlen, naja wer braucht die eigentlich schon, wenn es andere Möglichkeiten im Studio gibt - und unter solchen Bedingungen wird die Werbung gemacht, ohne hohe Isozahlen, ohne,... Die Fotografie hat sich nicht in den letzten Jahren grundsätzlich verändert, nur wir möchten gerne ohne viel Können etwas schaffen, das ohne Wissen nicht funktioniert. Wir sprechen über grundverschiedene Sachen: Sie möchten gerne etwas gestalten, ohne eine Ahnung von Licht, Blitz usw. zu haben, ich wollte nur die Diskussion etwas beruhigen, um zu zeigen, dass Leica, Sinar u.co. immer noch perfekt funktionieren, wenn man sie bedienen kann.
Möchte mich nun aus einer Diskussion herausnehmen, die unprofessioneller nicht geführt wird, aber dafür umso persönlicher. Wünsche Ihnen allen, die meinen, dass eine Leica nichts taugt, da alle Kameras anderen besser sind, viel Spass beim Kaputtreden. Sie haben mir immer noch nicht meine Bitte beantwortet: wie viele von Ihnen verdienen ihr Brot mit der Fotografie?

Ich verdiene mein Brot damit und zwar mit einem FT-System und arbeite in allen Bereichen. In Wirklichkeit geht ja alles viel besser als hier im Forum beschrieben. Da ist es sogar möglich, mit einer D800 oder einer 5D (würg!) Geld zu verdienen!

Canon und Nikon: Die bauen sehr gute Objektive

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 14:06

Ein Noctilux besitze ich auch, was soll daran besonders sein? Es ist lichtstark, das sind bestimmte Gläser von Canon und Nikon auch, vielleicht mit dem Vorteil, dass die Scharfstellung mit einer Spiegelreflex mit oder ohne Autofokus deutlich schneller und präziser abläuft, als mit einer Sucher-Kiste. Da habe ich superschnell zwanzig scharfe Eindrücke von einem Konzert eingesammelt, wo der Leica-Veteran noch hin- und herdreht. Zur Zeit verkaufe ich für den Sohn eines leider verstorbenen Freundes (Hochzeits- und Portraitfotograf) sein Canon 1,2/85 mm L Ultrasonic. Das ist eine richtige Spitzenoptik! Da kommt Freude auf! Hat leider den falschen Anschluss, sonst könnte ich da schwach werden. Bei Gelegenheit vergleiche ich sie mit dem Noctinix, aber was bei dem Leica-Teilchen bisher herausgekommen ist, hat mich nicht vom Hocker gehauen - das ist auch ohne Uni-Abschluss leicht festzustellen.

Gast schrieb:

sagen Sie uns erstmal in welchem Bereich Ihre Leica so unschlagbare Ergebnisse für Ihren Broterwerb leistet. Ich selbst Leica-Liebhaber und Besitzer, würde nicht auf die Idee kommen, diesem, (in meinem Fall M-System ) ein überragendes Leistungs-Fazit zu bescheinigen, schon gar NICHT MEHR beim Aufzeichnen von, z.B. internen Unternehmens-Aktivitäten. O.k am Wochenende, wenns NICHT um Schnelligkeit geht, und Rauschfreiheit bei HOHEM ISO-Einsatz eine Rolle spielt, macht es mir Spaß mal mit der Leica zu spielen.
Gau

Es braucht keinen beendeten Uniabschluss...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 10:17
Gast schrieb:

Ich kenne mich zwar nicht so gut aus, wie die stetig schreibenden Leica-Gegner, - dies wurde mir ja sogar einmal geschrieben, dass ich nicht von etwas sprechen soll, von dem ich nichts verstünde, ich bin - so kommt es mir vor - auch einer der Wenigen in diesem Forum, die von der Fotografie leben, dies auch studiert haben und mit einem Universitätsabschluss beendeten - und mit Leica fotografieren. Ich komme mir auch nicht so vor, als ob mich die Fa. Leica beim Kauf der S2 über den Tisch gezogen hätte, wie auch meine Personenaufnahmen mit der M9 und einem Noctilus sicherlich mit keiner Nikon oder Canon gemacht werden kann. Vielleicht aber könnte es den vielen lieben Schreibern vor ihren steten Leica-Attacken etwas nützlich sein, sich mit Aesop und der Fabel vom Fuchs und den Trauben zu beschäftigen. Nichts für ungut, aber in meiner nunmehr 30jährigen Berufslaufbahn als Fotograf habe ich mit Hasselblad, Sinar - und mit Leica fotografiert - und Leica hat micht stets gut bedient und NIE über den Tisch mit seinen Preisen gezogen. Vielleicht aber ist es auch für mich nur zu logisch, dass man für gute Sachen gutes Geld zahlen muss. Ich freue mich schon auf so manche idiotische Angriffe und unqualifizierte Äußerungen - vielleicht aber könnten die Schreiber so ehrlich sein, und auch ihren Beruf kundtun, sowie, wenn jemand Fotograf ist, auch erzählen, in welcher Sparte er sein Geld verdient. Nichts für ungut, aber dies muss einmal gesagt werden, die Vergleiche, dass man mit irgend einer Kleinbildkamera gleich gute Resultate machen kann, als mit einer Mittelformatkamera - mit gleich vielen - oder ähnlich vielen Megapixeln und weiss Gott noch was, - Physik ist eine wunderbare Lehre, die sehr wenige verstehen.

... um Noktilux falsch zu schreiben!

Ob mit oder ohne Uniabschluss

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 13:41

aber es heißt tatsächlich: NOCTILUX ... 8-)

Noctinix

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 18:32

Noctinix wäre auch OK

Gast schrieb:

aber es heißt tatsächlich: NOCTILUX ... 8-)

Ich hab' kein Problem damit

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 20:26

technologische Spitzenleistungen anzuerkennen, und das Noctilux gehört da zweifellos dazu; aber über seine fotografische Relevanz läßt sich sicher ebenso streiten, wie über die Preisvorstellungen Leicas ... 8-)

Und jetzt noch das:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Juni 2012 - 15:40

"Panasonic Corp is making final arrangements to provide up to 50 billion yen ($635 million) in capital to Olympus Corp in a move that will make Panasonic the top shareholder in the company."

Read more on PhotoRumors.com: http://photorumors.com/#ixzz1x1IJwDJs

Es geht also offensichtlich jetzt mit Panasonic weiter. Mal sehen, wie sich das bemerkbar macht.

ntv meldet: panasonic will nicht..

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 09:59

.... bei olympus einsitz nehmen. laufbandtext-0840 heute.

Leica Bashing

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 10:46

Oooh Mann, was geht mir dieses Leica Bashing hier auf den Senkel.

Da gibt es noch eine in Deutschland ansässige Firma in der nicht durch industrielle Massenproduktion sonder per Handarbeit qualitativ sehr hochwertige Kameras gebaut werden, eine Tätigkeit die zahlreiche Arbeitsplätze schafft für die man sehr gut qualifiziert sein muß und die auch entsprechend honoriert werden. Eine Leica wird eben nicht irgendwo in Südostasien durch Mitarbeiter die nur einen Hungerlohn erhalten zusammen gesetzt.
Ihr Leicabasher, werdet ihr eigentlich von der japanisch / südostasiatischen Kameraindustrie bezahlt um andauernd sinnlos Gründe gegen Leica ins Spiel zu bringen. Wollt ihr auch für Leica unqualifizierte, unterbezahlte Arbeitsplätze ? Am Liebsten unter den angepeilten Mindestlöhnen vermutlich ?
Im Einzelnen, die Leica S2 war niemals als Kamera für den einzelnen Fotoamateur geplant, sie ist geplant für den professionellen Einsatz für Spezialgebiete und dort versieht sie ihren Dienst nach allem was ich weiß hervorragend. Konkurrenzprodukte für die gleichen Spezialgebiete kosten übrigens ähnlich viel, wobei das viel kosten eine relative Aussage ist. Da es eben Spezialkameras sind werden sie nur in geringen Stückzahlen produziert und darum kosten sie eben auch entsprechend viel.
Ihr Leicabasher, wollt ihr es Leica verbieten mit Spezialprodukten Geld zu verdienen ? Wenn ihr das wollt und durchsetzt, dann könnt ihr das sogenannte Hochlohnland Deutschland vergessen.
Und die Leica M. Ich habe gerade gelesen das mal wieder über die mangelnde Farbverarbeitung gelästert wurde. Ganz allgemein. Kein Wort davon das das nur für die M8 zutraf, für die M9 nicht mehr. Leica M Digital kann nach den Worten eines anderen Beitrags in diesem Thread ganz allgemein keine Farben. Wenn das mal keine Beeinflussung ist.
Die Leica M9 ist auf jeden Fall immer noch die kleinste Systemkamera der Welt mit einem Sensor in Kleinbildgröße. An diese Kamera kann man Objektive flanschen die zusammen mit der Kamera Bilder einer Qualität liefern können von denen man bei anderen Herstellern nur träumen kann. Gut, sie kann gewisse Sachen nicht, sie kann Makros nur bedingt und kann auch nicht den Augenblick festhalten in dem ein Stabhochspringer gerade die Latte überquert. Aber die klassischen Bereiche der Fotografie deckt man mit einer Leica M9 bestens ab. Besser geht nicht im Moment nach meiner Meinung. Die Ursache ist das man sich bei der Leica M9 auf das Wesentliche konzentriert hat was heißt, „gute Fotos machen“. Firlefanz wie Zoomobjektive, Autofocus, Antiwackelmechanismen, Staubwegschüttelmechanismen machen einen Fotoapparat nur unnötig schwer und voluminös. Und seine Position kann man mit der M9 auch nicht bestimmen ( eigentlich eine Frechheit das das nicht geht ).
Die Leica M9 ist übrigens auch nicht viel teurer als Highend Profikameras von Canon oder Nikon. Und auch hier ist der hohe Preis relativ. Die Firma Leica ist nach meiner Meinung die einzigste Kamerafirma der Welt die sich bis heute auch noch um uralte Produkte kümmert, wenn man das will. Für analoge Leica M’s produzierte Objektive versehen auch heute bei vielen digitalen M Besitzern noch hervorragende Dienste. Welche andere Firma kann das schon von sich behaupten. Ich persönlich kenne einige Nikon Besitzer, die haben mittlerweile die 4. Objektivgeneration im Einsatz. Zuerst kamen manuell fokussierbare Festbrennweiten für Analog Spiegelreflex, die 2. Generation an Objektiven wurde fällig als man plötzlich den Autofokus entdeckte. Mit der digitalen Spiegelreflex kam auf einmal ein anderes Aufnahmeformat ins Spiel ( APS-C ) für das man wieder eine neue Objektivgeneration produzierte.
Und zu guter Letzt dann doch wieder ein Sensor in Kleinbildgröße. Nikon kann man es immerhin zu Gute halten das sie zumindest das Bajonett beibehalten haben. Canon nicht. Auf jeden Fall haben die im Laufe der Jahre mehr Geld für ihr Hobby ausgegeben als ich.
Für meine Leica M9 benutze ich ein 35 mm Summicron und ein 50 mm Summicron die ich mal zu analogen Zeiten gekauft habe. Wenn man Leica kauft dann bezahlt man zwar erstmal mehr, aber man kauft für einen wesentlich längeren Zeitraum, wenn nicht sogar fürs Leben.
Also ihr Leicahasser, sicherlich will auch die österreichische Familie der Leica gerade gehört damit auch Geld verdienen. Aber das wollen Sony, Nikon und Co auch. Warum regt ihr euch bei Leica darüber auf ?

Ansonsten schöne Grüße aus Osnabrück,
Jürgen

Schon das Wie

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 13:30

der Fertigung von Leica-Produkten scheidet manche Geister ... 8-)

Wenn man

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 13:45

über ein 35er und ein 50er hinaus keine weiteren Ansprüche an die Fotografie hat, kann man sich sicher auch mit überteuerten Nostalgiekameras zufrieden geben.

Das soll reichen?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Juni 2012 - 18:38

Wenn ich nur mit einem Fünfunddreissiger und Fünfziger auskommen müsste, wäre ich meinen Job schon lange los, das reicht noch nicht einmal für eine Pressekonferenz, deshalb habe ich mir zu meinem 80-200 noch ein 80-400 zugelegt, aber für die Knipserchen der Leica-Liebhaber reichen ein 35- und 50 mm bestimmt aus!

Gast schrieb:

über ein 35er und ein 50er hinaus keine weiteren Ansprüche an die Fotografie hat, kann man sich sicher auch mit überteuerten Nostalgiekameras zufrieden geben.

Gast schrieb: Oooh Mann,

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Freitag, 08. Juni 2012 - 09:07
Gast schrieb:

Oooh Mann, was geht mir dieses Leica Bashing hier auf den Senkel.

Leica Bashing ist wie Putin-Bashing.

Noch blöder gehts wohl nicht

Eingetragen von
Gast
am Montag, 11. Juni 2012 - 11:23

mit Kommentaren in einem Foto-Block. Sie haben zumindest etwas mitbewirkt, das über 90 % diese Kommentare bei Photoscala zum Weinen finden.
Aber allein ihr " Marken-Bewusstsein " spricht Ihnen die Kompetenz in Sachen Foto ab.

Hätt' er lieber

Eingetragen von
Gast
am Montag, 11. Juni 2012 - 13:19

schreiben sollen: Leica-Bashing ist wie Dianetic-Verbrennung ...?