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Mittelformatkamera 645DF von Phase One
Phase One kündigt fürs 4. Quartal 2009 die Mittelformatkamera 645DF (ab 4290 Euro netto) an, die mit allen Digitalrückteilen kompatibel ist, die den Phase-One- / Mamiya-AFD-Anschluss unterstützen:
Bereits im März 2009 wurde die Mittelformat-Mamiya 645 DF erstmals vorgestellt. Jetzt soll sie im 4. Quartal lieferbar sein, wie, neben anderem, der Pressemitteilung von Phase One zu entnehmen ist:
Phase One kündigt die neue 645DF Mittelformatkamera an
Das perfekte Gehäuse für Ihr perfektes Digitalrückteil
Kopenhagen, 28. September 2009 Phase One, der weltweit führende Hersteller für plattform-offene Mittelformat Kamerasysteme und Digitalkameralösungen, stellt heute die neue Phase One 645DF Kamera vor.
Die in Kooperation mit Mamiya Digital Imaging für herausragende Bildqualität und einfache Handhabung entwickelte Kamera setzt einen neuen Standard für schnelle Blitzsynchronzeiten bis zur 1/1600 Sekunde.
Gleichzeitig kündigt Phase One die Verfügbarkeit von drei neuen Hochleistungs-Objektiven mit Zentralverschluss an 55 mm, 80 mm und 110 mm. Alle Objektive wurden mit der Lichtstärke 2.8 und mit Blick auf die neue Phase One 645DF entwickelt.
Die Objektive sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit von Mamiya Digital Imaging und Schneider Kreuznach.
„Unsere bahnbrechende Blitzsynchronisation, die bereits zum Patent angemeldet ist, vereinfacht die Arbeit mit Aufhellblitzen bei offenen Blenden,“ sagt Jan H. Christiansen, Marketing Direktor von Phase One. „Wir bieten bereits die größte Bandbreite von Belichtungszeiten von 1/4000 Sekunde bis zu einer vollen Stunde. Man muss neue Leistungsstandards setzen, um die kreativen Möglichkeiten für Fotografen zu erweitern.“
Die 645DF ist die einzige 645 Mittelformat Kamera, die sowohl mit Schlitz-, als auch mit Zentralverschluss arbeitet. Die Kombination beider Verschlusstechnologien bietet anspruchsvollen Fotografen innovative Gestaltungsmöglichkeiten mit ultraschneller Blitzsynchronisation oder extrem flexiblen Belichtungszeiten.
Die neue Kamera ist ihrer Vorgängerin in vielen Punkten deutlich voraus. So wurde z.B. die Auslöseverzögerung verkürzt und der Autofokus erheblich schneller. Für den Fotografen bedeutet dies z.B. bei einem Modeshooting eine bis zu fünf mal höhere Leistung durch die sinnvoll kombinierte Verbesserung einzelner technischer Leistungen.
Mit der 645DF ist es erstmals mit einer Mittelformatkamera möglich, eine ganze Reihe individuell angepasster Funktionen mit einem einzigen Knopfdruck auf die jeweiligen Anforderungen einzustellen. Für unterschiedliche Aufnahmeszenarien, wie z.B. Produkt-, Portrait- oder Landschaftsfotografie, können vorher definierte Werte für verschiedene Funktionen augenblicklich abgerufen werden.
Weitere Verbesserungen zeigen sich in neuen, drucksensitiven Bedienungsknöpfen, einer vollständig schließenden Augenmuschel, bei der auch im Hochformat störendes Seitenlicht wirksam abgeschirmt wird, sowie in verbesserten Suchermasken und einem individuell anpassbaren Audiosignal, das z.B. für die AF Lock Funktion verwendet werden kann. Verschiedene benutzerspezifische Funktionen wurden erweitert, ohne die einfache Navigation zu beeinflussen.
Der Fotograf entscheidet, welches das beste Digitalrückteil für ihn ist
Phase One bietet offene, flexible Systeme, die dem Stil, den Anforderungen und der Arbeitsweise professioneller Fotografen entgegenkommen. Die Phase One 645DF Kamera unterstützt die besten Digitalbacks, die es heute gibt. Damit bietet sie auch in den kommenden Jahren die Freiheit, das passende System zu wählen und ermöglicht eine sichere Investition.
Die 645DF ist mit Digitalbacks kompatibel, die den Phase One / Mamiya AFD Anschluss unterstützen, inklusive Phase One, Leaf, Mamiya und anderen.
Preise und Verfügbarkeit
Der Preis für das Kameragehäuse startet bei $5.990/€4.290 zzgl. MwSt., erste Auslieferungen sind bereits für das vierte Quartal 2009 vorgesehen. Die neuen Zentralverschluss-Objektive beginnen bei einem Preis von $2.490/€1.790 zzgl. MwSt. Auch für die Objektive sind die ersten Auslieferungen bereits für das vierte Quartal 2009 vorgesehen.
Die Produkte können ab sofort bei den Phase One und Leaf Händlern bestellt werden (den Händler in Ihrer Nähe finden Sie unter www.phaseone.com/partners und www.leaf-photography.com/dealers.asp).
Über Phase One
Phase One ist der weltweit führende Hersteller für plattform-offene Mittelformat Kamerasysteme und Digitalkameralösungen. Phase One Mittelformat Kameras, Digitalrückteile und Objektive entstehen mit dem Anspruch, die bestmögliche Bildqualität zu liefern und eine wertvolle, langfristige Investition für professionelle Fotografen zu sein.
Die Phase One Software Capture One bietet sowohl für digitale Mittelformat Systeme, als auch für DSLR Kameras einen optimierten Aufnahme- und Bearbeitungsworkflow.
Phase One Produkte stehen für Qualität, Flexibilität und Schnelligkeit. Sie ermöglichen professionellen Fotografen, ihre Produktionen ohne Kompromisse hinsichtlich ihrer Kreativität oder des erforderlichen Kameraformates umzusetzen.
Phase One ist ein mitarbeitergeführtes Unternehmen mit Hauptsitz in Kopenhagen und Niederlassungen in New York, London, Tokio, Köln und Shanghai.
Weitere Informationen zu den Produkten von Phase One finden Sie unter www.phaseone.com.
(thoMas)
Zum Thema:
- Mamiya-Mittelformatkamera 645DF
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- Capture One v5.1.1 von Phase One
- Capture One v5.1 von Phase One
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Für eine Leica S2
- für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ohne mittelformattypische Flexibilität - müßte man sich neben diesem Stück Technik eigentlich schämen. Nur ist's dafür schon zu spät.
Und Phase One
- für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ohne mittelformattypische Flexibilität - müßte man sich neben diesem Stück Technik eigentlich schämen. Nur ist's dafür schon zu spät.
Und Phase One müsste sich wegen der fehlenden Flexibilität gegenüber der Hy6 schämen, also was soll's.
Jörg
Stimmt auch,
aber DAS ist ein anderes, trauriges Kapitel.
Sehe ich nicht so!
- für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ohne mittelformattypische Flexibilität - müßte man sich neben diesem Stück Technik eigentlich schämen. Nur ist's dafür schon zu spät.
Die Leica ist meiner Meinung nach keine direkte Konkurrenz, Hasselblad schon. Die Leica ist kompakt und edel, die Phase One ist schwerfälliger aber flexibler ähnlich der Hassi. Jeder kann nun nach Vorliebe wählen. Preislich sind sich Leica und Phase One (außer bei den Objektiven) sehr nahe.
Jetzt wird auch klarer warum man sich von der Hy6 verabschiedet hat. Der Markt ist einfach zu klein. Mit gemeinsamen Kräften und der Fokussierung auf ein System kann man mehr erreichen. Schneider Kreuznach hatte für Rollei einen schnellen Zentralverschluss in den Objektiven, der am größeren Bildkreis der 6x6 Objektive schon eine 1/1000 Sekunde schaffte. Ich habe mich gefragt ob das im kleineren 6x4 nicht noch einen Tick schneller geht und siehe da, es geht, eine 1/1600 Sekunde! Jetzt müsste ich nur noch einen Blitz finden der schnell genug ist. Hasselblad könnte da schon ein wenig ins Hintertreffen geraten mit seiner 1/800 Sekunde.
Mit Hasselblad, Phase One und Leica sind jetzt im oberen High- End Bereich hoffentlich drei stabile Anbieter vertreten die uns Berufsfotografen endlich ein wenig Zukunftssicherheit bieten.
Sehe ich..
Was sollen diese Rieseninvestitionen in Hasselblad, Mamiya, PhaseOne usw. in teure Kameras und ebenso teure Objektive...., für den Gehäusepreis gibt es bereits eine Nikon D3x: Eine absolute Topkamera, auf Wunsch mit Kurzzeitsynchro bis 1/8000s, weiterhin Spitzenobjektive, entweder superlichtstark (Nikkor 2/200 mm), extremer Bildwinkel (14-24 mm) oder für spezielle Aufgaben (Tilt- und Shift/Mikro) usw, usw. Das reicht dreimal! Der Kunde will gute Bilder sehen, entstanden mit Kameras, die jeder Aufgabe gewachsen sind!
- für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ohne mittelformattypische Flexibilität - müßte man sich neben diesem Stück Technik eigentlich schämen. Nur ist's dafür schon zu spät.
Die Leica ist meiner Meinung nach keine direkte Konkurrenz, Hasselblad schon. Die Leica ist kompakt und edel, die Phase One ist schwerfälliger aber flexibler ähnlich der Hassi. Jeder kann nun nach Vorliebe wählen. Preislich sind sich Leica und Phase One (außer bei den Objektiven) sehr nahe.
Jetzt wird auch klarer warum man sich von der Hy6 verabschiedet hat. Der Markt ist einfach zu klein. Mit gemeinsamen Kräften und der Fokussierung auf ein System kann man mehr erreichen. Schneider Kreuznach hatte für Rollei einen schnellen Zentralverschluss in den Objektiven, der am größeren Bildkreis der 6x6 Objektive schon eine 1/1000 Sekunde schaffte. Ich habe mich gefragt ob das im kleineren 6x4 nicht noch einen Tick schneller geht und siehe da, es geht, eine 1/1600 Sekunde! Jetzt müsste ich nur noch einen Blitz finden der schnell genug ist. Hasselblad könnte da schon ein wenig ins Hintertreffen geraten mit seiner 1/800 Sekunde.
Mit Hasselblad, Phase One und Leica sind jetzt im oberen High- End Bereich hoffentlich drei stabile Anbieter vertreten die uns Berufsfotografen endlich ein wenig Zukunftssicherheit bieten.
...
Nikon D3x: Eine absolute Topkamera, auf Wunsch mit Kurzzeitsynchro bis 1/8000s
Es ist ein Segen, dass es Kurzzeitsynchronisaton bei Schlitzverschlüssen gibt, und das erschliesst im Zeitbereich unterhalb der kürzesten Zeiten, die Zentralverschlüsse schaffen (um 1/2000s), auch zusätzliche Möglichkeiten, aber im Bereich zwischen der X-Blitzsynchonisationszeit eines Schlitzverschlusses (1/100s bis 1/350s je nach Kameramodell) bis zu dieser Zeit hat/hätte ein Zentralverschluss durchaus Vorteile gegenüber einem Schlitzverschluss:
1. Leitzahl: Die erzielbare Leitzahl ist mit Kurzzeitsynchronisation kleiner als mit "normaler" Synchronisation in Verbindung mit einem Zentralverschluss.
2. Bokeh: Die Abbildung von Spitzlichter ist mit Zentralverschlüssen schöner als mit Schlitzverschlüssen.
3. Bewegungsartefakte: Bei Schlitzverschlüssen kann es insbesondere bei Zeiten kürzer der X-Blitzsynchonzeit zu Stauchungen oder Verzerrungen im Bild kommen, je nachdem, wie schnell und in welcher Richtung sich das Motiv während der Aufnahme bewegt. Mit Zentralverschlüssen kann das nicht passieren.
Von den höheren Kosten und den im Vergleich zu Schlitzverschlüssen langen kürzesten Verschlusszeiten mal abgesehen haben Zentralverschlüsse also durchaus Vorteile gegenüber Schlitzverschlüssen, insofern ist/wäre eine Kombination aus je einem Schlitz- und Zentralverschluss in einem System eigentlich die fotografisch beste Lösung.
Re:
Es gibt eine ganze Reihe von Argumenten für die Anschaffung einer Mittelformatkamera und gegen die vermeintlich günstigere Investition in ein profanes Kleinbild-Kamerasystem. Die D3X ist ohne Zweifel eine tolle Kamera – eben so, wie ein Passat Kombi auch ein tolles Auto ist. Aber es gibt nunmal Menschen, die brauchen berufsbedingt einen Mercedes G oder einen Formel-1-Wagen
?
Nur mit dem Unterschied: Der Gebrauch von Digitalkameras versaut nicht die Umwelt, sondern bringt der Menschheit "schöne Bilder!" Ein Mercedes G - oder noch schlimmer - ein völlig überflüssiger Formel-1-Wagen, beschleunigt die Klimakatastrophe!
Es gibt eine ganze Reihe von Argumenten für die Anschaffung einer Mittelformatkamera und gegen die vermeintlich günstigere Investition in ein profanes Kleinbild-Kamerasystem. Die D3X ist ohne Zweifel eine tolle Kamera – eben so, wie ein Passat Kombi auch ein tolles Auto ist. Aber es gibt nunmal Menschen, die brauchen berufsbedingt einen Mercedes G oder einen Formel-1-Wagen
Ja die Kunden!
Was sollen diese Rieseninvestitionen in Hasselblad, Mamiya, PhaseOne usw. in teure Kameras und ebenso teure Objektive...., für den Gehäusepreis gibt es bereits eine Nikon D3x: Eine absolute Topkamera, auf Wunsch mit Kurzzeitsynchro bis 1/8000s, weiterhin Spitzenobjektive, entweder superlichtstark (Nikkor 2/200 mm), extremer Bildwinkel (14-24 mm) oder für spezielle Aufgaben (Tilt- und Shift/Mikro) usw, usw. Das reicht dreimal! Der Kunde will gute Bilder sehen, entstanden mit Kameras, die jeder Aufgabe gewachsen sind!
- für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ohne mittelformattypische Flexibilität - müßte man sich neben diesem Stück Technik eigentlich schämen. Nur ist's dafür schon zu spät.
Die Leica ist meiner Meinung nach keine direkte Konkurrenz, Hasselblad schon. Die Leica ist kompakt und edel, die Phase One ist schwerfälliger aber flexibler ähnlich der Hassi. Jeder kann nun nach Vorliebe wählen. Preislich sind sich Leica und Phase One (außer bei den Objektiven) sehr nahe.
Jetzt wird auch klarer warum man sich von der Hy6 verabschiedet hat. Der Markt ist einfach zu klein. Mit gemeinsamen Kräften und der Fokussierung auf ein System kann man mehr erreichen. Schneider Kreuznach hatte für Rollei einen schnellen Zentralverschluss in den Objektiven, der am größeren Bildkreis der 6x6 Objektive schon eine 1/1000 Sekunde schaffte. Ich habe mich gefragt ob das im kleineren 6x4 nicht noch einen Tick schneller geht und siehe da, es geht, eine 1/1600 Sekunde! Jetzt müsste ich nur noch einen Blitz finden der schnell genug ist. Hasselblad könnte da schon ein wenig ins Hintertreffen geraten mit seiner 1/800 Sekunde.
Mit Hasselblad, Phase One und Leica sind jetzt im oberen High- End Bereich hoffentlich drei stabile Anbieter vertreten die uns Berufsfotografen endlich ein wenig Zukunftssicherheit bieten.
Das tolle an diesen Kameras ist ja der Preis!
Er hält nämlich eine gewisse Distanz zu allen möglichen Möchtegerns.
Jemand der sich eine solche Kamera leistet weiss auch warum!
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass für immer mehr Kunden in der anspruchsvollen Werbefotografie eine Nikon und Canon bereits als Amateurhaft angesehen wird.
Fast jeder Hobbyfotograf schmückt sich heute ja schon mit derartiger Ausrüstung.
Ich hatte in den letzten Wochen interessante Erlebnisse mit dieser Art von Fotografen. Ich suchte einen Fotografen als Unterstützung im Studio und war verblüfft wie wenig technisches Know How heutige Automatik- und Autofokusfotografen mitbringen. Überhäuft mit allen möglichen Auszeichnungen und gewonnenen Fotowettbewerben standen sie im Studio wie kleine Kinder, die zum ersten mal einen Elefanten gesehen haben.
Überrascht und zugleich Ängstlich.
90 % der Kanditaten hatten Privat eine FF Nikon oder Canon aber sonst keine Ahnung. Ein einziger Fotograf hatte Erfahrung mit MF und der konnte sich in kurzer Zeit einarbeiten. Alle anderen fielen mit Pauken und Trompeten durch den Rost.
Auch andere Studios haben meines Wissens schon ähnliche Erfahrungen gemacht.
Die profanen Alleskönner unter den Kameras haben den Nachteil, jeden Träumer zum vermeintlichen Vollprofi zu adeln. Sie verwöhnen mit einer Idiotensicherheit, die ihres Gleichen sucht und verhindern damit ein eingehendes Studium mit der Technik.
Die Bildqualität einer D3x ist sicher tadellos (ich hatte noch keine Gelegenheit sie einen Test zu unterziehen) und trotzdem werde ich weiter mit den empfindlichen, anspruchsvollen und erzieherischen MF Systemen arbeiten, weil sie meinen Blick schärfen und ständig eine Herausforderung an das technische Können darstellen. Von der Majestätischen Anmutung und Bildqualität gar nicht zu reden.
Eine Hassi oder Phase One verzeiht keine Fehler und den Kunden geben sie Vertrauen und das Gefühl einen Fotografen vor sich zu haben, der sein Geld wert ist (auch wenn er es dann vielleicht doch nicht ist).
der Profi schrieb: Mit
Mit Hasselblad, Phase One und Leica sind jetzt im oberen High- End Bereich hoffentlich drei stabile Anbieter vertreten die uns Berufsfotografen endlich ein wenig Zukunftssicherheit bieten.
Auf Leica würde ich nicht setzen was die Zukunftssicherheit angeht.
Habla und Phase/Mamiya werden wohl den ,eh kleinen, Markt unter sich ausmachen, so lange es ihn noch gibt.
der Profi schrieb:
Schneider Kreuznach hatte für Rollei einen schnellen Zentralverschluss in den Objektiven, der am größeren Bildkreis der 6x6 Objektive schon eine 1/1000 Sekunde schaffte.
Ja, aber der Verschluß ist/war von Rollei/F&H und nicht von Schneider !
Edel mag die Leica schon sein
nur ist ein Zentralverschluss mit 1/500 plus ordentlichem Aufpreis dafür nicht wirklich hilfreich und gut. Schon gar nicht bei DEM Systempreis und ohne erweiterbare Perspektiven ...
Sony 828 war cooler im Design
Die neue Mamiya ist zwar echt eine sehr designorientierte Kamera, aber immer noch nicht so innovativ wie damals die Sony 828 im Vergleich zum damaligen Kameraumfeld.
Leica ist ja nicht dumm nicht!
Erstmal muß der Wettbewerb eine D-SLR für das digitale Mittelformat so kompakt bauen wie die Leica S2. Dann kann man weiter reden. Leica ist ja nicht dumm nicht! Man hat sehr wohl beachtet, dass es Hersteller gibt, welche eine D-SLR für das digitale Mittelformat weit unterhalb des Preises der S2 anbieten werden. Das zusammen mit einem Digitalback.
Die Kompaktheit macht es aus!
Siehe Leica S2
Siehe Leica M9 (KB-VF)
Siehe Leica X1 (APS-C, Cropfaktor: 1,5)
Wenn der Wettbewerb das alles hier im Angebot hat DANN reden wir weiter!
Allein schon
die Schneider-Objektive sollten punkto Kompaktheit die Nase vorn haben ...
Und der Rest ist Philosophie - zumal im Mittelformat, mit seinen flexiblen Ansprüchen.
Wer hier wohl wem was nachmachen bzw. sich vormachen sollte?
Aha.
Aha. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: das ist / war der Grund dafür, dass die Hy6 und mit ihr Rollei / Franke & Heidecke sterben mussten.
Ein absolut schäbiges Theaterstück der deutschen Wirtschaftsgeschichte.
Der Spanier. Viva!
Gestorben
wohl aus eigenem Verschulden.
Dass sich die Partner schnellstmöglich nach Alternativen umschauen - und die dann auch binnen kürzester Zeit realisieren - sagt uns auch was über technische Möglichkeiten und wirtschaftliche Notwendigkeiten; und darüber, wie man's eben nicht macht, in einem überschaubaren Markt, der die Kundschaft wohl namentlich zu nennen weiß ...
Da erscheinen nun zwei Gründe möglich
Aha. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: das ist / war der Grund dafür, dass die Hy6 und mit ihr Rollei / Franke & Heidecke sterben mussten.
Ein absolut schäbiges Theaterstück der deutschen Wirtschaftsgeschichte.
Der Spanier. Viva!
- in Spanien versenkt einem die Sonne das Hirn
- Spanien ist soweit weg, das man die Realität nicht mehr erkennen kann
Wohl weniger.
Wohl weniger.
Die Entwicklung einer neuen Kamera, die Herstellung der Tools (Fertigungswerkzeuge), Anfertigung der Prototypen, Testläufe, Einsetzen von QA, etc erfordert weitaus mehr Zeit als sich die Teilnehmer dieser Site jemals vorstellen können.
So etwas muss von langer Hand geplant werden. Träumt weiter auf dem sinkenden Schiff Teutonia!
Der Spanier. Viva!
Das Ding
baut auf einem bestehenden System auf - SO tröge brauchte das gar nicht über die Bühne gehen.
Braunschweiger sind noch da
Die Kamera sieht sehr anständig aus, aber ausserdem ist mit Rollei bzw. Franke&Heidecke noch lange nicht Schluss, morgen ist noch ein Tag. Anschliessend wollen einige der Mitarbeiter wohl weitermachen, tatsächlich ausgehend von einer Open-Source-Lösung und die HbK Braunschweig will nach dem Mittwoch entscheiden, ob sie das Thema Ditigalkamera im folgenden Semester zur Semesterarbeit für alle Semester, was wahrscheinlich ist. Psychologisch wichtig, damit sich in Braunschweig eine neue Firma gründet, die sich den Realitäten besser anpasst und setzenden Charakter hat. Eine Softwareschmiede in Braunschweig prüft aktuell die Machbarkeit eines neuen Betriebssystem für Digitalkameras und so weiter. Ob der Name Rolleiflex dann noch einmal genutzt werden kann oder ein anderer Name draufsteht...., jedenfalls gehen in Braunschweig und weiterer Umgebung mit der für übermorgen drohenden Insolvenz bei F&H die Lichter im Kamerageschäft nicht aus. Die Firma Fotoring aus Fürth scheint ebenfalls nicht abgeneigt, vertraut mit dem Thema Klassikkameras und versehen mit den Rechten am Namen Voigtländer, ein Projekt in Braunschweig zu prüfen. So mancher Fotoring bzw. Porsthändler hält sowie so mehr von Qualität bei Service, Kamera und Beratung, als das heute in den Kistenmärkten üblich ist.Der Vorwurf an die ehemalige Rollei war, die Geräusche aus dem Markt schon lange ignoriert zu haben. Opensource-Digitalkameras haben ihre eigenen Vorteile, die viele noch nicht zu schätzen wissen, dass wird genauso laufen wie im Computerbereich.