BENUTZERANMELDUNG

Kodak Professional Portra 160

Kodak stellt mit dem Professional Portra 160 für den März 2011 einen weiterentwickelten und verbesserten Farbnegativfilm der 160er Reihe in Aussicht. Er soll als Kleinbild-, Roll- und Planfilm erhältlich sein:

Obwohl Kodak u.a. die Kodachrome-Produktion komplett eingestellt hat und immer mal wieder auch bestimmte Konfektionierungen und Filme aus dem Programm nimmt, lassen die Amerikaner den analogen Bereich nicht völlig ausbluten, sondern stellen mitunter auch neue bzw verbesserte Emulsionen vor. So zur photokina 2010 den Professional Portra 400 und jetzt den Professional Portra 160, wobei letzterer die Fabrikate 160NC / 160VC ablösen wird. Beim Portra 160 hat Kodak nach Aussagen von Lars Fiedler, mit dem wir kurz über die Neueinführung sprechen konnten, die gute Hauttonwiedergabe beibehalten, konnte aber ein „signifikant feineres“ Korn realisieren. Die Professional-Reihe zeichnet sich laut Fiedler durch höherwertige Rohstoffe und engere Toleranzen aus, die Emulsionen werden fertig gereift ausgeliefert.

Packungsaufnahme vom Professional Portra 160 von Kodak Auch wenn Kodak sich darüber klar sei, dass die analogen Hochzeiten Geschichte seien, so habe man doch jüngst auf der Kölner photokina und auch dem Pariser Salon de la Photo ein wieder zunehmendes Interesse besonders auch der jungen Generation an Filmen beobachtet, so Fiedler.

Hier die Meldung von Kodak zum Thema:

KODAK PROFESSIONAL PORTRA 160 Film – Ein weiterer neuer Profifilm von Kodak Professional

Stuttgart, 21. Februar 2011 – Kodak präsentiert heute den neuen KODAK PROFESSIONAL PORTRA 160 Film, einen 160er-Farbnegativfilm mit einer deutlich feineren Kornstruktur. Erreicht wird dieses feinere Korn beim neuen KODAK PROFESSIONAL PORTRA 160 Film durch die Nutzung von Kodaks Advanced Cubic-Emulsionen. Ebenso wie der neue KODAK PROFESSIONAL PORTRA 400 Film, basiert der KODAK PROFESSIONAL PORTRA 160 Film auf der KODAK VISION Filmtechnologie und nutzt Antennen-Farbsensibilisierung in den Magenta-Emulsionsschichten. Fotografen können darauf vertrauen, dass auch der neue KODAK PROFESSIONAL PORTRA 160 Film die außergewöhnlichen Hauttöne liefert, für die die KODAK PROFESSIONAL PORTRA Filmfamilie berühmt ist. Kodak hat den neuen Film heute auf der alljährlichen Messe WPPI in Las Vegas (Nevada, USA) vorgestellt.

„Im Rahmen der Weiterentwicklung der Filmtechnologie suchen wir auch weiterhin nach Möglichkeiten, unsere Filme zu verbessern, um Profifotografen, die mit Film arbeiten, noch bessere Produkte anbieten zu können“, so Lars Fiedler, Business und Product Development Manager Film Capture, Europe, Middle East & Africa Region, Kodak GmbH. „Kodak ist wegweisend und bietet innovative Produktverbesserungen, die das Erstellen von Scans und Vergrößerungen im Rahmen der heutigen Arbeitsabläufe optimieren.“

Mit dem neuen KODAK PROFESSIONAL PORTRA 160 Film steht Fotografen, die nach einem Maximum an Qualität streben, nun ein unübertroffenes Portfolio zur Auswahl, einschließlich des kürzlich eingeführten KODAK PROFESSIONAL PORTRA 400 Films und des preisgekrönten KODAK PROFESSIONAL EKTAR 100 Films. Diese neue Familie von KODAK Farbnegativfilmen bietet eine außergewöhnliche Palette an Farb- und Empfindlichkeitsoptionen, großen Kontrastumfang und unerreicht feines Korn für eine überlegene Leistung in allen Fotosituationen.

Der neue KODAK PROFESSIONAL PORTRA 160 Film ist ab März 2011 in den Roll- bzw. Planfilmformaten 35 mm, 120/220, 4x5 inch und 8x10 inch erhältlich. Er löst nach und nach den bisherigen KODAK PROFESSIONAL PORTRA 160NC bzw. 160VC Film ab.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kodak.com/go/professional.

 

(thoMas)
 

Wie ich schon...

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Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Montag, 21. Februar 2011 - 15:36

Wie ich schon zum Thema 'Dufaycolor' schrieb - 8x10 ist in den USA und Fernost schon fast ein neuer Standard. Beachtenswert, dass Kodak jetzt mit einer neuen Emulsion nochmal kräftig nachlegt und auch dieses in Europe kaum noch anzutreffende Format konfektioniert.

Wenn Film wirklich so tot wäre, wie es hier immer wieder einige Digitalfundamentalisten behaupten, dann würde Kodak mit Sicherheit A. keine neuen Emulsionen entwickeln und B. nicht im Format 35mm geschweige denn 8x10 anbieten. Gleiches gilt übrigens für Fuji, nur hat Fuji noch einen draufgesetzt und - ganz clever - mittlerweile zwei neue analoge MF Kameras auf den Markt gebracht (in Asien unter dem Markennamen Fuji, im Rest der Welt unter dem Markennamen Voigtländer). Damit sind Fuji/Voigtländer, Konamura/Horseman, Silvestri und Gottschalt die letzten Hersteller, die edle MF-Kameras produzieren. Jetzt fehlt nur noch der neue Kodak-Scanner, der irgendwo am Horizont schwebt.

Schön, dass Film immer noch weiter entwickelt wird.

Der Spanier. Viva!

stimmt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 15:51

kann nur zustimmen! auf der anderen seite ist es natürlich eine auch keine kostenfrage nc und vc zu reduzieren verringert die kosten. freu mich aber über den neuen portra. denke er wird eher in richtung NC gehen. der abwärtstrend des films scheint wohl beendet. film zwar leider nur noch nischenprodukt, aber die nische hält sich gut. hoffe es geht so weiter. und ein kodak pro scanner wäre was, quasi als nikon ablöse.

fehlt nur noch ne photoscala test der neuen portras!

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 00:53

Ja, habe ich kürzlich auch gedacht: Weshalb lanciert Kodak oder meinetwegen auch Fuji nicht einen Filmscanner?

Weil

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 07:43
odysseus schrieb:

Ja, habe ich kürzlich auch gedacht: Weshalb lanciert Kodak oder meinetwegen auch Fuji nicht einen Filmscanner?

die dann doch lieber "Realitätsscanner", vulgo Sensoren, lancieren ...!? 8-)

Abwarten!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 11:33

Inzwischen ist der Digitalhype nicht mehr die alleinseeligmachende Sache.
Viele Kollegen rund um den Globus greifen noch immer, oder schon wieder zum Film. Das ist sicher nicht mehr der Mainstream, aber eine brauchbare, tragfähige Nische.

Wie gesagt, Fuji produziert ganz frisch aufgelegte 6x7 Kameras. Da fehlt doch ganz deutlich eine Brücke in die digitale Welt, die man vor allem selber bearbeiten kann, anstatt einem teueren Dienstleister zu übergeben. Und die könnte ein Scanner sein, der in analoger Form funktioniert, wie das eine digitale Kamera auch tut. Die Technologie und das Know-how ist da. Es fehlte bisher einfach am Willen, diesen Weg zu gehen.

Gast schrieb: der

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 23:07
Gast schrieb:

der abwärtstrend des films scheint wohl beendet.

Äh... Schon mal in die Geschäftsberichte von Fuji und Kodak geschaut? Da schwindet Film jedes Jahr, er stagniert nicht, er schwindet immer weiter.

Wenn Kodak hier die Produktpalette zusammenstreicht und das als "neu" verkauft, müssen Sie nicht unbedingt darauf reinfallen... Hier wird verkauft, so lange es noch geht. Kodak ist schließlich auch kein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Analogfotografie...

Zwei Filme eingestellt

Eingetragen von
Thomas.
(Neuankömmling)
am Montag, 21. Februar 2011 - 16:19

Super, analog ist ja so lebendig. Zwei Kodakfilme die ich verwende wurden eingestellt, hura.

Erwartungshaltung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 17:59

...und diese Voigtländer-Kiste läuft hier unter "Edelkamera?" Egal, über den 120-er Kodak-Film freue ich mich trotzdem - und erst einmal meine Zenza Bronica S2A (Super-Kamera), die kann es kaum erwarten...

Thomas. schrieb:

Super, analog ist ja so lebendig. Zwei Kodakfilme die ich verwende wurden eingestellt, hura.

tya

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 19:44
Thomas. schrieb:

Super, analog ist ja so lebendig. Zwei Kodakfilme die ich verwende wurden eingestellt, hura.

dann such dir alternativ filme, so schlimm ist das nun auch nicht.

Furchtbar!

Eingetragen von
Grüßender
(Stammgast)
am Montag, 21. Februar 2011 - 16:28

Musste heute morgen erst wieder einen Umweg gehen wegen der ganzen brennenden Barrikaden verschiedener Splittergruppen von radikal autonomen Digitalfundamentalisten!

Ich hole mir gleich erstmal ein paar der neuen 400er Portras! Weiß eigentlich jemand, wie hoch die Auflösung der 160er und der 400er Portras ist in etwa – also LP/mm etc.?

Beste Grüße
Grüßender

Nur vom 160 VC

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Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Montag, 21. Februar 2011 - 17:11
Zitat:

Weiß eigentlich jemand, wie hoch die Auflösung der 160er und der 400er Portras ist in etwa – also LP/mm etc.?

Nur vom 160 VC. Der hat die gleiche Auflösung wie ein Ektar 100, ein TMax 100, oder ein Fuji Velvia 100 oder Fuji Provia 100F. LP/mm dürften somit bei 60 LP/mm (Kontrast 1.6) und bei 140 LP/mm (Kontrast 1000) oder grösser sein. Wenn die neue Emulsion noch feiner ist, dürfte die Auflösung noch höher liegen.

Der Spanier. Viva!

60 lp/mm bei 1.6 ...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 17:59

(bei Kontrast 16:1, vielleicht?) und 140 lp/mm bei einem Kontrastfaktor 1000:1 ... ja, eh ... oder vielleich doch anders?

Mal bei

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Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Montag, 21. Februar 2011 - 18:38

Mal bei Fuji in den technischen Daten nachsehen statt hier dumm zu labern wäre besser.

Der Spanier. Viva!

Noch besser

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 18:44

wären klare Angaben - wenn man sich schon zum Superprofi berufen fühlt.

in Bollywood

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 22:45

nachfragen. Oder sind die schon digital? Überhaupt, steht schon fest welche Tasche für Filmbenutzer die richtige ist?

Gast schrieb: nachfragen.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 23:08
Gast schrieb:

nachfragen. Oder sind die schon digital?

Schon lange.

Andere Interpretation

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 16:40
Der Spanier. Viva. schrieb:

dann würde Kodak mit Sicherheit A. keine neuen Emulsionen entwickeln

Andere Interpretation:

Anstatt bisher zwei Emulsionen NC/VC nun eine. Da musste wohl rationalisiert werden, weil die Verkaufszahlen nicht mehr stimmten.

Sehe ich genauso

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 17:35

Beim Blick auf die sagenhaft gute Bildqualität, die ich mit den neueren Filmen im 6x9-Rollfilmformat regelmäßig erreiche, ist 4x5-Planfilm für mich völlig entbehrlich. Die Handlichkeit der Kamera, die für 6x9 präziser gebaut sein muß, und das zügigere Arbeiten mit acht Aufnahmen pro Filmrolle anstelle von Planfilmkassetten, wiegt die Nuamcen zu 4x5 jeden Tag auf.

Wenn 4x5 aber entbehrlich geworden ist, dann ist 8x10 die logische Schlussfolgerung, wenn es um Schärfe der Schärfe wegen geht. Da steht das Ergebnis auch wieder in einem angemessenen Verhältnis zum Aufwand, verglichen mit 6x9.

Und wenn man sich anschaut, wieviele Erfolgsnamen der Kunstszene entweder immer mit 8x10 gearbeitet haben, oder erst in den letzten Jahren dorthin gewechselt sind, dann braucht man sich um dieses Format vermutlich kaum Sorgen zu machen.
Düster sieht es wohl eher für die Formate aus, an denen man, mit Vorurteilen, früher den schlampigen Techniker erkennen konnte: 6x4,5 und 4x5.

Da ist was dran.

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Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Montag, 21. Februar 2011 - 18:33

Da ist was dran. Kollegen von mir flanschen an ihre 4x5 oder 5x7 Rollfilmbacks dran. Ich auch ;-) Der Grund sind weniger die Kosten, sondern das einfachere Handling und weniger Gewicht mit Kassetten wenn man unterwegs ist. Präzise arbeiten muss man in allen Formaten. Es ist ein Irrtum typischer Amateure, zu glauben, dass ein grösseres Format laxer gehandhabt werden kann. Wer das glaubt, ist mit einer billigen Plaste-Digi-Knipse besser bedient.

Der Spanier. Viva!

Show ist alles

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 23:06

Der Spanier braucht dieses Forum, um sich hier als "Profi" aufzuspielen. Da ist er nicht alleine. Bleibt aber doch die Frage, wer seinen analogen Großformat-Quatsch kaufen möchte. Bestimmt kein seriöser Auftraggeber, die verlangen fast ausnahmslos digitale Daten, wenn sie es ernst meinen und gedruckte Ergebnisse verkaufen wollen, denn wir zählen nicht mehr das Jahr 1981. Ich kenne diese Typen: Die kaufen sich eine gebrauchte Linhof, Plaubel, Silvestri usw. und hängen sich einen Belichtungsmesser um den Hals, dann fotografieren sie irgendein Motiv dort, wo sie die gewünschte Publikumsbeachtung finden. Hauptsache: Die Show läuft. Honorare für gute Bilder kassieren dann die richtigen Profis mit digitalen Reflexkameras, die suchen aber nicht in Foren ihre dringend erwünschte Selbstbestätigung...

Der Spanier. Viva. schrieb:

Da ist was dran. Kollegen von mir flanschen an ihre 4x5 oder 5x7 Rollfilmbacks dran. Ich auch ;-) Der Grund sind weniger die Kosten, sondern das einfachere Handling und weniger Gewicht mit Kassetten wenn man unterwegs ist. Präzise arbeiten muss man in allen Formaten. Es ist ein Irrtum typischer Amateure, zu glauben, dass ein grösseres Format laxer gehandhabt werden kann. Wer das glaubt, ist mit einer billigen Plaste-Digi-Knipse besser bedient.

Der Spanier. Viva!

Für den Anfang reicht auch digital.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 14:37
Gast schrieb:

Ich kenne diese Typen: Die kaufen sich eine gebrauchte Linhof, Plaubel, Silvestri usw. und hängen sich einen Belichtungsmesser um den Hals, dann fotografieren sie irgendein Motiv dort, wo sie die gewünschte Publikumsbeachtung finden. Hauptsache: Die Show läuft. Honorare für gute Bilder kassieren dann die richtigen Profis mit digitalen Reflexkameras, die suchen aber nicht in Foren ihre dringend erwünschte Selbstbestätigung...

Na wenn Du "richtiger Profi" mit Deiner "digitalen Reflexkamera" so viel verdienst, wie ich mit meiner Fachkamera, dann sind wir beide doch aus dem Gröbsten raus und brauchen hier nicht zu hetzen.

Und mach Dir bitte keine Sorgen: Der "seriöse Auftraggeber", der digital will, bekommt auch von mir digital. Bloss nicht aus der Kamera.
Wäre ja auch noch schöner, wenn der Kunde mir vorgeben wollte, wie ich zu arbeiten hätte. Der ist zu mir wegen meiner Bilder gekommen. Das reicht.

Aber dieses Selbstvertrauen hat vielleicht nicht jeder.

Die ursprüngliche Frage war ja diejenige nach der unbeschreiblichen Qualität von 8x10. Da haben die Chipsfans derzeit nichts vergleichbares zu bieten.

Aber auch der nervöse Stress, den die mit Staubretusche, Farbvignettierung, Auflagemaßfehler und, und, und... haben, paßt zwar in eine hektische Zeit. Will man das aber wirklich?
Ich will das jedenfalls nicht. Ich will bessere Bilder und keine lautstarken Parolen.

Dass die Digitalen glauben, dass nach dem ganzen technisch-finanziellen Stress, den sie sich antun, dann wirklich hinterher ein brauchbares Bild herauskomme, führe sie auf den einzig(!) wahren Weg und alles andere gehöre ausgerrrrottttet, ist ein Irrtum, den schon viele mäßig begabte in der Geschichte begangen haben.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 22:44
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Ich kenne diese Typen: Die kaufen sich eine gebrauchte Linhof, Plaubel, Silvestri usw. und hängen sich einen Belichtungsmesser um den Hals, dann fotografieren sie irgendein Motiv dort, wo sie die gewünschte Publikumsbeachtung finden. Hauptsache: Die Show läuft. Honorare für gute Bilder kassieren dann die richtigen Profis mit digitalen Reflexkameras, die suchen aber nicht in Foren ihre dringend erwünschte Selbstbestätigung...

Na wenn Du "richtiger Profi" mit Deiner "digitalen Reflexkamera" so viel verdienst, wie ich mit meiner Fachkamera, dann sind wir beide doch aus dem Gröbsten raus und brauchen hier nicht zu hetzen.

Und mach Dir bitte keine Sorgen: Der "seriöse Auftraggeber", der digital will, bekommt auch von mir digital. Bloss nicht aus der Kamera.
Wäre ja auch noch schöner, wenn der Kunde mir vorgeben wollte, wie ich zu arbeiten hätte. Der ist zu mir wegen meiner Bilder gekommen. Das reicht.

Aber dieses Selbstvertrauen hat vielleicht nicht jeder.

Die ursprüngliche Frage war ja diejenige nach der unbeschreiblichen Qualität von 8x10. Da haben die Chipsfans derzeit nichts vergleichbares zu bieten.

Aber auch der nervöse Stress, den die mit Staubretusche, Farbvignettierung, Auflagemaßfehler und, und, und... haben, paßt zwar in eine hektische Zeit. Will man das aber wirklich?
Ich will das jedenfalls nicht. Ich will bessere Bilder und keine lautstarken Parolen.

Dass die Digitalen glauben, dass nach dem ganzen technisch-finanziellen Stress, den sie sich antun, dann wirklich hinterher ein brauchbares Bild herauskomme, führe sie auf den einzig(!) wahren Weg und alles andere gehöre ausgerrrrottttet, ist ein Irrtum, den schon viele mäßig begabte in der Geschichte begangen haben.

Alles Quatsch!

Ich liebe Euch alle!

----------------------------------------------------
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.

Helge Schneider (* 30. August 1955)
----------------------------------------------------

Du sagst also,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 26. Februar 2011 - 11:10
Gast schrieb:

Ich kenne diese Typen: Die kaufen sich eine gebrauchte Linhof, Plaubel, Silvestri usw. und hängen sich einen Belichtungsmesser um den Hals, dann fotografieren sie irgendein Motiv dort, wo sie die gewünschte Publikumsbeachtung finden. Hauptsache: Die Show läuft.

mit einer gebrauchten Linhof kann man die Frauen mehr beeindrucken als mit einer digitalen Nikon?

Das sind ja endlich mal handfeste und nützliche Informationen in diesem komplexbeladenen Forum. Danke für den Tipp!

Liegt viel leicht daran,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 17:59
Der Spanier schrieb:

Wenn Film wirklich so tot wäre, wie es hier immer wieder einige Digitalfundamentalisten behaupten, dann würde Kodak mit Sicherheit A. keine neuen Emulsionen entwickeln und B. nicht im Format 35mm geschweige denn 8x10 anbieten..

dass Kodak selbst schon halb tot ist. In so einer Situation würde ich auch jede Nische nutzen, den Exodus aufzuhalten bzw. zu verzögern.

Überzeugend

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OhWeh
(Inventar)
am Montag, 21. Februar 2011 - 18:12
Der Spanier. Viva. schrieb:

...Wie ich schon zum Thema 'Dufaycolor' schrieb - 8x10 ist in den USA und Fernost schon fast ein neuer Standard. ...

Klar, bei den Kosten pro 8x10 inch Film-Blatt, kauft jeder Amateur eine alte Sinar P2 mit 8x10-Rückteil und knipst drauf los. Und entwickelt in der Badewanne.

Man kann sich auch lächerlich machen, mit seiner Nostalgiebrille.

OhWeh

Er schrieb ja auch nur

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 18:16

fast ... 8-)

Typisch deutscher Schwachsinn.

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Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Montag, 21. Februar 2011 - 18:36

Die Trennung zwischen den Möchtegern-Profis und denjenigen, die ihr Handwerk verstehen, wird nur grösser. Der heutige Digi-Knipser ist schlichtweg zu dämlich, einen Film sauber einzuspulen oder eine Kassette zu laden. Vom Aufbau einer LF-Kamera reden wir hier besser nicht.

Der Spanier. Viva!

Der Begriff

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 18:41

"Standard" impliziert aber sowas wie Breite ...

Genau

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 19:02
Der Spanier. Viva. schrieb:

Der heutige Digi-Knipser ist schlichtweg zu dämlich, einen Film sauber einzuspulen oder eine Kassette zu laden.

Genau. Deshalb bist du als Experte so gefragt und bekommst all die guten Jobs.

Typisch spanischer Overstolz

Bild von OhWeh
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OhWeh
(Inventar)
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 08:24

Dann passen Sie mal auf, dass Sie den Planfilm nicht falsch herum einlegen. Immer schön die Kerben tasten. Für Ihre spanischblütige Großformat-Begeisterung nehmen sie lieber eine torkelfreie Kamera, dann können Sie auch noch mit zu viel Grenache scheimpflügen.

OhWeh

Spielzeug

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Februar 2011 - 07:11

Der Spanier will doch nur spielen. Mehr bekommt der nicht auf die Reihe.

OhWeh schrieb:

Dann passen Sie mal auf, dass Sie den Planfilm nicht falsch herum einlegen. Immer schön die Kerben tasten. Für Ihre spanischblütige Großformat-Begeisterung nehmen sie lieber eine torkelfreie Kamera, dann können Sie auch noch mit zu viel Grenache scheimpflügen.

OhWeh

Der Spanier. Viva. schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 20:07
Der Spanier. Viva. schrieb:

Die Trennung zwischen den Möchtegern-Profis und denjenigen, die ihr Handwerk verstehen, wird nur grösser. Der heutige Digi-Knipser ist schlichtweg zu dämlich, einen Film sauber einzuspulen oder eine Kassette zu laden. Vom Aufbau einer LF-Kamera reden wir hier besser nicht.

Der Spanier. Viva!

Wie immer sehr beeindruckend.

Ich liebe Euch alle!
----------------------------------------------------
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.

Helge Schneider (* 30. August 1955)
----------------------------------------------------

Der Spanier. Viva. schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Februar 2011 - 23:06
Der Spanier. Viva. schrieb:

Die Trennung zwischen den Möchtegern-Profis und denjenigen, die ihr Handwerk verstehen, wird nur grösser. Der heutige Digi-Knipser ist schlichtweg zu dämlich, einen Film sauber einzuspulen oder eine Kassette zu laden. Vom Aufbau einer LF-Kamera reden wir hier besser nicht.

Der Spanier. Viva!

Noch etwas mit Farbfilmen: http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/21261/goebbels_...

Ich liebe Euch alle!
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Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.

Helge Schneider (* 30. August 1955)
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Goebbels Farbenleere

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 07:41

Die Welt ist eine braune Soße - da hilft auch kein Farbfilm ... 8-)

Typisch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 08:58
Der Spanier. Viva. schrieb:

Die Trennung zwischen den Möchtegern-Profis und denjenigen, die ihr Handwerk verstehen, wird nur grösser. Der heutige Digi-Knipser ist schlichtweg zu dämlich, einen Film sauber einzuspulen oder eine Kassette zu laden. Vom Aufbau einer LF-Kamera reden wir hier besser nicht.

Der Spanier. Viva!

"Möchtegern"
Dem bleibt nichts hinzuzufügen.

Schwachsinn

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 10:10
Der Spanier. Viva. schrieb:

Die Trennung zwischen den Möchtegern-Profis und denjenigen, die ihr Handwerk verstehen, wird nur grösser. Der heutige Digi-Knipser ist schlichtweg zu dämlich, einen Film sauber einzuspulen oder eine Kassette zu laden. Vom Aufbau einer LF-Kamera reden wir hier besser nicht.

Der Spanier. Viva!

Schwachsinn!

Der Baske. [XXX - zensiert. die Red.]

Wenn man digital nichts auf die Reihe bekommt...

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Montag, 21. Februar 2011 - 17:47

... verlegt man sich auf einen zwar schrumpfenden aber auch zunehmend konkurrenzlosen Markt.

Das war jetzt polemisch aber mit einem großen wahren Kern.

OhWeh

Ein wenig Wasser auf die Mühlen.....

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 03:08

Natürlich ist digital mittlerweile technisch besser, weil anders. Das hat mit Nostalgie Brille nichts zu tun wenn man mit Film arbeitet. Gerade im Porträt Bereich ist es manchmal gerade schön wenn nicht alles super super scharf ist. Wer so naiv ist zu glauben das ein technisch perfektes Bild ein schönes Bild ist hat die Fotografie nicht begriffen. Fotografie ist emotional, ist sowohl für den Fotografierten wie auch für den Fotografen eine Gefühlsangelegenheit, ein Erlebnis. Nichts anderes will der Portra Film bedienen. Bei SW-Filmen ist das nicht anders. Digitales SW mag technisch besser sein. Einmaliger weil unveränderbar ist die Belichtung auf Film. Mag sein das die Ergebnisse technisch schlechter sind, auf jeden Fall sind sie im wahrsten Sinn des Wortes handgreiflich und ohne Technik sichtbar. Überdauern Jahrhunderte, können jederzeit mit der momentan verfügbaren Technik reproduziert werde. Ob die digitale Datei ohne regelmäßiger Nachbehandlung in zwanzig Jahren überhaupt noch auslesbar oder überhaupt gelesen werden kann ist nicht sicher.

Noch ein Aspekt der zu denken gibt. Ein Film, seine Entwicklung, seine Archivierung kosten Geld. Alleine schon deswegen konnten Bildagenturen und Fotografen vom Erlös verkaufter Dias leben. Der Speicher der Digitalbilder kostet fast nichts, die technische Hürde vernünftige Fotos zu machen ist viel kleiner geworden, die Anzahl der gespeicherten Bilder ist ins Unermessliche gestiegen. Also nach den Marktgegebenheiten ist daher das einzelne Bild nichts wert, kaum noch einen Euro. Kann man davon leben?

Leider komme ich aus Zeitmangel kaum noch dazu an meine Mittelformat eine Filmkassette hin zu machen. Digital ist halt billiger, schneller, technisch besser. Ich möchte heute keine aufwändige Produktion mit Film machen. Aber wie gesagt es ist nicht unbedingt das technisch perfekte Bild jenes welches die Emotionen anspricht. Also bin ich zwei mal in den Hintern gekniffen. Erstens muss ich mit etwas arbeiten was die Fotografie entzaubert, zweitens habe ich weil ich viel mehr Bilder machen muss um die gleichen Einkünfte zu generieren keine Zeit mit dem zu arbeiten was mir Spaß macht, nämlich mit Film. Insofern hoffe ich das Filme noch lange das bildnerische Schaffen bereichern.

Einen entspannenden Tag wünsche ich.

Gast schrieb: Das hat mit

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 23:11
Gast schrieb:

Das hat mit Nostalgie Brille nichts zu tun wenn man mit Film arbeitet. Gerade im Porträt Bereich ist es manchmal gerade schön wenn nicht alles super super scharf ist. Wer so naiv ist zu glauben das ein technisch perfektes Bild ein schönes Bild ist hat die Fotografie nicht begriffen. Fotografie ist emotional, ist sowohl für den Fotografierten wie auch für den Fotografen eine Gefühlsangelegenheit, ein Erlebnis. Nichts anderes will der Portra Film bedienen.

Jetzt hören Sie doch auf zu schwafeln. Wenn ich "unscharf" will dann stelle ich meine 5D halt auf unscharf. Oder ich bearbeite nach Herzenlust digital nach. Verkaufen Sie uns doch bitte nicht die Unzulänglichkeiten von Analogfilm als "Gefühlsangelegenheit". Film stirbt nicht deshalb aus, weil er so toll ist.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 11:12
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das hat mit Nostalgie Brille nichts zu tun wenn man mit Film arbeitet. Gerade im Porträt Bereich ist es manchmal gerade schön wenn nicht alles super super scharf ist. Wer so naiv ist zu glauben das ein technisch perfektes Bild ein schönes Bild ist hat die Fotografie nicht begriffen. Fotografie ist emotional, ist sowohl für den Fotografierten wie auch für den Fotografen eine Gefühlsangelegenheit, ein Erlebnis. Nichts anderes will der Portra Film bedienen.

Jetzt hören Sie doch auf zu schwafeln. Wenn ich "unscharf" will dann stelle ich meine 5D halt auf unscharf. Oder ich bearbeite nach Herzenlust digital nach. Verkaufen Sie uns doch bitte nicht die Unzulänglichkeiten von Analogfilm als "Gefühlsangelegenheit". Film stirbt nicht deshalb aus, weil er so toll ist.

Richtig. Er stirbt deshalb aus, weil die Mehrzahl der Amateure fälschlich glaubt digitale Bilder machen zu müssen.

Sie können

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 16:04

schon gar keinem Amateur vernünftig vermitteln - was schon bei Profis nicht allzu leicht fällt - warum er sich analog überhaupt noch antun soll: Außer einem gerüttet Maß an Nostalgie ist da nämlich auch nichts.

Falsch

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 20:09
Gast schrieb:

... Richtig. Er stirbt deshalb aus, weil die Mehrzahl der Amateure fälschlich glaubt digitale Bilder machen zu müssen.

Falsch. Digital hat sich durchgesetzt weil das Bildergebnis und damit das Bilderlebnis unmittelbar vorhanden, kontrollierbar und zumindest auf dem Kameramonitor sofort vorzeigbar ist.

Kodak hat es mir leicht gemacht. Nachdem ich längere Zeit mit dem Kodachrome fotografiert habe wurden die Zeiten von der Abgabe des Films bis zur Rücksendung der Dias immer länger, bis es eines Tages indiskutabel war Wochen auf den Film warten zu müssen. Wenn es denen jetzt schlecht geht sollen die sich mal an die eigene Nase fassen. Die haben ihren besten Film systematisch geschlachtet.
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Statler schrieb: Falsch.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 20:50
Statler schrieb:

Falsch. Digital hat sich durchgesetzt weil das Bildergebnis und damit das Bilderlebnis unmittelbar vorhanden, kontrollierbar und zumindest auf dem Kameramonitor sofort vorzeigbar ist.

Quatsch, das braucht niemand und tut den Bildern selten gut.

Digital bietet das unmittelbare Bilderlebnis

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 22:28
Gast schrieb:
Statler schrieb:

Falsch. Digital hat sich durchgesetzt weil das Bildergebnis und damit das Bilderlebnis unmittelbar vorhanden, kontrollierbar und zumindest auf dem Kameramonitor sofort vorzeigbar ist.

Quatsch, das braucht niemand und tut den Bildern selten gut.

Niemand ist schon mal falsch weil ich, wie wahrscheinlich viele andere, von den Möglichkeiten begeistert war und daher seit über 10 Jahren praktisch ausschließlich digital fotografiere.

Und dass es den Bildern nicht gut tut ist eine unbeweisbare Unterstellung. Wahrscheinlich ist das Gegenteil der Fall weil ein Haufen Schrott direkt in der Kamera gelöscht wird.
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Ah ja, Bilder von Statler.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Februar 2011 - 10:48

Ah ja, Bilder von Statler. Mir leider kein Begriff. Vielleicht die falschen gelöscht? Warum fotografieren wohl zahlreiche bekannte Fotografen die ihnen persönlich wichtigen Projekte auf Film? Mein Gott, Sie (Statler) sind halt Konsument und nicht Fotograf. Was Sie tun oder lassen interessiert nur die Händler die Ihnen was verkaufen möchten. Möglichst oft und möglichst teuer. Und ob Sie ihre Bilder behalten oder gleich löschen (danke!) ist - genau wie bei 99% aller anderen Digitalnutzer völlig gleichgültig. Sie bestimmen den Markt mit aber nicht die Fotografie.

Statler schrieb:
Gast schrieb:
Statler schrieb:

Falsch. Digital hat sich durchgesetzt weil das Bildergebnis und damit das Bilderlebnis unmittelbar vorhanden, kontrollierbar und zumindest auf dem Kameramonitor sofort vorzeigbar ist.

Quatsch, das braucht niemand und tut den Bildern selten gut.

Niemand ist schon mal falsch weil ich, wie wahrscheinlich viele andere, von den Möglichkeiten begeistert war und daher seit über 10 Jahren praktisch ausschließlich digital fotografiere.

Und dass es den Bildern nicht gut tut ist eine unbeweisbare Unterstellung. Wahrscheinlich ist das Gegenteil der Fall weil ein Haufen Schrott direkt in der Kamera gelöscht wird.
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Kein Wunder

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 24. Februar 2011 - 11:40

dass Leica so verzweifelt nach Abnehmern deren digitalen Krempels sucht - natürlich nur unter Fotografen, nicht unter den Knipsern ... 8-)

Bilder von Statler

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Donnerstag, 24. Februar 2011 - 12:26
Gast schrieb:

Ah ja, Bilder von Statler. Mir leider kein Begriff. Vielleicht die falschen gelöscht? Sie (Statler) sind halt Konsument und nicht Fotograf.

Natürlich können meine Bilder ihnen kein Begriff sein. Ich bin weder Fotokünstler noch Profi und fotografiere nur das was mir selber Spaß macht auch wenn es ein trivialer Sonnenuntergang ist. Meine Bilder entziehen sich damit jeglicher künstlerischer Bewertung weil sie primär nur für mich wichtig sind.
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Bitte keine Fullquotes!

Gast schrieb: Statler

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 22:40
Gast schrieb:
Statler schrieb:

Falsch. Digital hat sich durchgesetzt weil das Bildergebnis und damit das Bilderlebnis unmittelbar vorhanden, kontrollierbar und zumindest auf dem Kameramonitor sofort vorzeigbar ist.

Quatsch, das braucht niemand und tut den Bildern selten gut.

Quatsch!

Ich liebe Euch alle!
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Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.

Helge Schneider (* 30. August 1955)
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Wer keine Zukunft sieht, will auch nicht vorsichtig sein.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 14:57
Gast schrieb:

Verkaufen Sie uns doch bitte nicht die Unzulänglichkeiten von Analogfilm als "Gefühlsangelegenheit". Film stirbt nicht deshalb aus, weil er so toll ist.

Habe gerade die paar Dutzend Negative meines Grossvaters geerbt, die sein ganzes Leben beschreiben.
Bin froh, dass ich mit blossem Auge sehen kann, was da los ist und was ich zu tun habe, um schöne Positive davon zu bekommen.

Wenn das über 80 Jahre alte Dateiformate wären und ich vorher nicht sähe, was darauf ist, würde ich den Aufwand - auch finanziell - gar nicht unternehmen, die Dateien wiederherstellen zu lassen.

Ich habe schon etliche Festplatten "sterben" sehen. Aber mein Grossvater lebt weiter - in mir.

Nicht verstanden ?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 16:27

Sie lassen recht wichtige Eigenschaften wie Langlebigkeit, Datenechtheit, Archivierungsfähigkeit, Originalität, Wertigkeit außer acht. Nebenbei sei bemerkt das die Anmutung des Materials nichts mit der Schärfe des Bildes oder dessen Manipulation zu tun hat. Die Aussage des Bildes sollte stimmen. Wenn ich den Effekt im Original mit Film belichten kann verwende ich ihn, kann ich meine Stimmung nur in Digital erzeugen, dann mache ich das. Keiner will Sie zwingen ihre Arbeitsmethode zu ändern. Nur seien Sie bitte ein wenig toleranter gegenüber anders denkenden. Dazu noch ein kluges Zitat: (extra als solches gekennzeichnet)

Wenn man Menschen in Farbe fotografiert, fotografiert man ihre Kleidung. Fotografiert man sie in schwarzweiß, fotografiert man ihre Seelen.
Ted Grant
so viel zum schwafeln.

Andreas Gursky und...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 05:26

Christian Heeb(Schweiz) haben es bestätigt: gursky sagt nichts digitales komme einem 4x5-inch-film nah. Heeb vermisst beim digitalen die schärfe für grossposter. Er ist reisefotograf. Wenn ich noch an den 2011er Schrott-Panoramakalender meiner Stadt denke. Viele Digital-Kalender in unserem Büchershop sind Schrott! Extrem-Ausnahme: Die 260cm Riesen-kalender von GEO. Gratuliere!

Nicht Digital

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 09:24

ist Schuld an Schrott-Produkten, sondern die Sparefrohs unter den digitalen Dienstleistern ...

Gursky

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Februar 2011 - 17:23
Gast schrieb:

Christian Heeb(Schweiz) haben es bestätigt: gursky sagt nichts digitales komme einem 4x5-inch-film nah.

Im BR Fernsehen lief vor wenigen Tagen eine Reportage "Gursky, Fotograf". Dort wird sein Waschkauen-Projekt zur RUHR.2010 dokumentiert und man erkennt, daß er das Thema undogmatisch angeht und beides verwendet. bei diesem Projekt wurde zunächst parallel analog und digital produziert (Fachkamera mit Digiback) und nach der ersten Produktion hat man sich dann für eine der beiden Versionen entschieden. Das war in diesem Fall die analoge Version, aber für einen einmontierten Hintegrund verwendet Gurksy dann wieder eine digitalen Hasselblad.

was Guuski macht ist wumpe.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 23. Februar 2011 - 15:17

was Guuski macht ist wumpe. Der könnte seine Bilder auch gleich malen.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Christian Heeb(Schweiz) haben es bestätigt: gursky sagt nichts digitales komme einem 4x5-inch-film nah.

Im BR Fernsehen lief vor wenigen Tagen eine Reportage "Gursky, Fotograf". Dort wird sein Waschkauen-Projekt zur RUHR.2010 dokumentiert und man erkennt, daß er das Thema undogmatisch angeht und beides verwendet. bei diesem Projekt wurde zunächst parallel analog und digital produziert (Fachkamera mit Digiback) und nach der ersten Produktion hat man sich dann für eine der beiden Versionen entschieden. Das war in diesem Fall die analoge Version, aber für einen einmontierten Hintegrund verwendet Gurksy dann wieder eine digitalen Hasselblad.

Mein Lieblingsfilm wurde eingestellt.

Bild von messucher forever
Eingetragen von
messucher forever
(Stammgast)
am Donnerstag, 24. März 2011 - 19:23

Hach ist analog heute wieder lebendig.

Messsucher forever!