Mit Gnarbox 2.0 SSD sichern Fotografen und Videofilmer unterwegs ihre Aufnahmen. Außerdem können sie mit dem cleveren Gerät Fotos vorsortieren, bewerten und löschen. Videofilmer haben zudem die Möglichkeit zum Rohschnitt. Gesteuert wird das Ganze per App auf dem Smartgerät, Lighroom, Premiere und Final Cut übernehmen die Daten klaglos. Derzeit läuft noch eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter, die ihr Ziel längst erreicht hat.

Fotografen und Videofilmer habe heute meist ein potentes Laptop am Set. Speicherkarte reingeschoben, und schon nach kurzer Zeit lassen sich Fotos und Videos in Lightroom beziehungsweise Premiere sichten, aussortieren und wenn es darauf ankommt sogar bearbeiten.

Allerdings ist das eine teure und aufwändige Lösung. Gar nicht davon zu reden, dass die Daten anschließend umständlich aufs Produktionssystem übertragen werden müssen. Das alles soll mit Gnarbox 2.0 SSD deutlich einfacher und vor allem günstiger möglich sein.

Gnarbox 2.0 SSD

 

Was kann Gnarbox 2.0 SSD?

Zunächst einmal ist die Gnarbox ein ganz normaler Imagetank. Eine portable Festplatte mit integriertem Speicherkartenleser, sodass sich frische Aufnahmen mit wenigen Handgriffen auf die Platte übertragen lassen. Vier Tasten steuern rudimentäre Bedienungsschritte, wie das komplett Backup einer Speicherkarte oder die Wahl eines Zielordners auf der Festplatte. Zur Kontrolle und Steuerung der aktuellen Arbeitsschritte gibt es ein kleines Statusdisplay.

In Verbindung mit einem Smartphone oder Tablet läuft Gnarbox dann zur Höchstform auf. So greifen Fotografen mit Lightroom CC direkt vom Smartgerät aus auf den mobilen Festspeicher zu. Zwar kann Lightroom CC nicht mit dem überbordenden Funktionsumfang von Lightroom CC Classic aufwarten – aber zum ersten Sichten, Aussortieren und Bearbeiten am Set reicht’s vollkommen.


Mit diesem Video stellen die Macher von Gnarbox 2.0 SSD Möglichkeiten und Einsatzzweck des cleveren Kästchens vor.

Für Videofilmer ist die iOS-App LumaFusion angekündigt, mit der sich Clips direkt auf der Gnarbox editieren lassen. Und es gibt zur Gnarbox spezielle Apps dazu, zur Dateiverwaltung oder Präsentation von Fotos und Videos. Mit der App Sequence ist sogar ein einfacher Video-Editor dabei.

Potente Hardware

Egal ob Bild- oder Videodateien, die Daten werden direkt auf der Gnarbox verarbeitet. Deshalb ist das handliche Gerät mit leistungsstarker Hardware ausgestattet: Intel Quad Core Prozessor mit 2,4 GHz, 4GB RAM und bis zu einem Terrabyte SSD. Mit Energie versorgt wird das Ganze von einem wechselbaren Akku, dessen Kapazität zur Anzeige von 36.000 Fotos oder zehn Stunden 4K-Video reichten soll. Das alles steckt in einem wasserdichten Gehäuse, entsprechend Schutzklasse IP67.

Derzeit läuft noch eine Kickstarter-Kampagne, die bereits fast eine halbe Million Euro zusammengetragen hat – das Ziel waren rund 60.000 Euro!

Die besonders guten Unterstützer-Angebote sind inzwischen alle weg. Aber es gibt zum Beispiel noch die Gnarbox 2.0 mit 256 GB SSD für rund 300 Euro. Was die Gnarbox 2.0 regulär kosten soll, ist derzeit nicht bekannt. Ab Dezember 2018 soll die Auslieferung beginnen.