„Farbreproduktion der Spitzenklasse“ verheißt NEC beim SpectraView Reference 241 (1779 Euro). Der 24-Zoll-Monitor mit einer Auflösung von 1920×1200 Bildpunkten deckt laut Anbieter 98 Prozent des AdobeRGB-Farbraums ab:
Pressemitteilung der NEC Display Solutions Europe GmbH:
Neue Generation von High-end LCDs setzt mit 10 Bit P-IPS Leistungsniveau Maßstäbe im farbkritischen Bereich
NEC SpectraView® Reference 241 – Farbreproduktion der Spitzenklasse
München, 27. Mai 2010 – Mit dem SpectraView® Reference 241 bringt NEC Display Solutions das erste Modell ihrer neuen Generation an Monitoren für die besonders farbsensible digitale Bildbearbeitung, professionelle Mediengestaltung oder den Einsatz im Print-Workflow auf den Markt. Das hardwarekalibrierbare Wide-Format LCD arbeitet auf 10 Bit P-IPS* Niveau und deckt damit 98 Prozent des AdobeRGB-Farbraums ab. Zudem verfügt es über eine 3D LUT** für präzise Farbraumnachbildung und gewährleistet dank einer für jedes RGB-Signal programmierbaren 14 Bit LUT hervorragende Farbkontrolle und Gamma-Korrektur. Die NEC Digital Uniformity Control (ColorComp) und Backlight Ageing Control stellen darüber hinaus stabile Leistungswerte während der gesamten Lebensdauer sicher. NEC Display Solutions wird die neue Serie im Laufe dieses Jahres um Modelle in 23, 27 sowie 30 Zoll erweitern.
Beim SpectraView® Reference 241 setzt NEC Display Solutions auch weiterhin auf die speziell für Anwendungen wie Pre-Press, DTP oder Softproof entwickelte IPS Technologie. Mit einem Blickwinkel von 178 Grad sowie einer sichtlich minimalen Farbverschiebung bietet vor allem die P-IPS Technologie die höchste Blickwinkelstabilität aller LCD Panel-Technologien.
Zusätzlich zu der hervorragenden Farbpräzision, einer Helligkeit von 360 cd/m” und einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten besitzt das LC-Display Funktionen für gesteigerte Produktivität wie beispielsweise eine Bild-im-Bild-Funktion. Der zukunftsweisende DisplayPort-Anschluss, zweimal DVI-D sowie eine programmierbare USB-Schnittstelle garantieren maximale Konnektivität zu multiplen PC-Systemebenen wie Windows, Mac oder Linux. Hinzu kommen ergonomische Eigenschaften wie die Höhenverstellbarkeit um bis zu 150 mm oder die wahlweise Bildbetrachtung im Portrait- oder Landscape-Modus, die eine optimale Einrichtung des Bildschirms am Arbeitsplatz ermöglichen.
Der SpectraView® Reference 241 erhielt aufgrund der Einhaltung strenger ökologischer und ergonomischer Richtlinien das TCO 5.0 Zertifikat. Bei der LCD Modulfertigung wird beispielsweise auf umweltgefährdende Substanzen wie Arsen verzichtet oder für das Gehäuse Recyclingkunststoff verwendet. NEC Display Solutions beweist damit einmal mehr, dass sich technologische Höchstleistung mit Umweltfreundlichkeit verknüpfen lässt.
*P-IPS = Performance In-Plane Switching, **LUT = Look up Tabelle
Verfügbarkeit und Preis
Der NEC SpectraView® Reference 241 ist ab sofort in Schwarz im Handel zu einem Preis von 1.779,- Euro (inkl. MwSt.) verfügbar. Zum Lieferumfang gehören die SpectraView® Profiler 4.1 Software auf CD, der individuelle SpectraView Zertifikationsreport, der einen Nachweis über die einzigartige Leistungscharakteristik jedes Displays liefert, Stromkabel, DisplayPort- und DVI-D-Kabel, ein umfangreiches Handbuch für Monitor und Software, die Installations- und Treiber-CD sowie eine passende Blendschutzhaube. NEC Display Solutions Europe gewährt drei Jahre Garantie inklusive Hintergrundbeleuchtung. Darüber hinaus gewährt der Hersteller eine sechsmonatige Null-Pixeldefekt Garantie.
(thoMas)
Immer auf’s Schlimme
Kein Wunder, dass die meisten Leute nicht wissen, was Farbmanagement ist und was ein hardwarekalibrierter Monitor so für den EBV-Alltag bringt. Bei den dauerhaft kranken Preisen, die im Marketingsprech mit stets blumigen, blumigeren und blumigerereren Umschreibungen begründet werden, (“Noch farbstabiler als farbstabil! Noch nöcher als noch!”), kann sich ja kaum ein Normalverdiener sowas leisten.
Ich zahle meinen Quato immer noch ab. … Und wofür das alles? Weil ich nur etwas völlig Normales möchte: farbrichtige Ausdrucke. (Was ist daran exklusiv?)
Mahlzeit!
Man sollte den Erwerb von
Man sollte den Erwerb von Kleinelektrogeräten, wie z.B. Eierkocher und Monitore, auf Kredit verbieten!
Müssen denn immer alle über ihre Verhältnisse leben?
Muss man sich einfach nur mal gut überlegen.
[quote=no_photo_please]Kein Wunder, dass die meisten Leute nicht wissen, was Farbmanagement ist und was ein hardwarekalibrierter Monitor so für den EBV-Alltag bringt.
…, kann sich ja kaum ein Normalverdiener sowas leisten.
Ich zahle meinen Quato immer noch ab. …[/quote]
Und? Klingt ja so, als ob du die Anschaffung deines Quatos bereust. -Kann ich mir kaum vorstellen. 😉
Im Übrigen scheint sich “der Normalverdiener” offensichtlich mühelos eine mehrere tausend Euro kostende DSLR-Kamera um den Hals hängen zu können. Nur vergisst er dabei recht häufig, dass er die Bilder auch in dieser Qualität irgendwo wieder anzeigen können muss. Sonst ist die Bildqualität der Kamera nämlich kaum nachvollziehbar.
Alles in allem ist für dieses Hobby/Beruf ein geeigneter Monitor wie z.B. der oben (zu Recht!) angepriesene NEC Spectraview 241 ohne Frage entscheidend, gleichzeitig aber nur einer der kleineren Posten im Gesamt-Budget und in der Regel immer günstiger als die Kamera ohne Objektive.
Obwohl man in diese Kisten durchaus mehrere Stunden am Tag hineinschaut und sie auch im Vergleich mit anderem “Elektronik-Kram” wesentlich länger genutzt werden (nicht selten 6-8 Jahre oder länger!) wird gerade hier gespart und/oder gejammert. Zu dumm, dass man an einem Monitor nur eins “sparen” kann: Bildqualität.
Aber das bemerken die meisten zu spät, weil sie nur den Kaufpreis, aber weder den Nutzen noch die Nutzungsjahre mit in die Überlegung einfließen lassen.