Drei feine Vergrößerungen vor dem Mittagessen sind genügend Anregung für einen Tag.

— George Todd

Am 26.6.

  • 1935: Anmeldung des Firmennamens „Canon“

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Preisrutsch: Sigma SD1 Merrill

Foto der Sigma SD1 MerrillMit der SD1 Merrill stellt Sigma eine neue, altbekannte Spiegelreflexkamera mit Foveon-Sensor vor. Geändert hat sich die Namensgebung – und vor allem die Preisgestaltung. Die Kamera soll bei angestrebter Markteinführung im März 2012 um 2000 Euro kosten. SD1-Kunden, die noch 7500 Euro bezahlt haben, sollen ein wenig entschädigt werden:

Die im September 2010 vorgestellte SD1 sollte knapp 7500 Euro kosten. Die „SD1 Merrill“ nun bietet laut Sigma dieselben Funktionen, Eigenschaften und technischen Daten wie die SD1, das allerdings zu einem deutlich niedrigeren Preis; sie soll um 2000 Euro kosten. Sigma begründet die heftige Preissenkung mit optimierten Fertigungsprozessen für den Sensor:

„Bedingt durch eben diesen revolutionären Bildsensor konnten wir nicht alle im Zusammenhang mit einigen der Herstellungsverfahren stehenden Belange vor dem Beginn der Serienproduktion optimieren, wodurch die Produktionskosten unsere ursprünglichen Erwartungen deutlich überstiegen. Folglich hatten wir keine andere Wahl, als den Preis der SIGMA SD1 so hoch anzusetzen. Diese Entwicklung sorgte für Missmut bei all denen unter Ihnen, die der Markteinführung erwartungsvoll entgegensahen und sich wünschten, die einzigartige Bildqualität der SIGMA SD1 persönlich zu erleben. Für uns stellte dies die größte und schmerzhafteste Enttäuschung dar.

Daher war es für uns und Foveon erste Priorität, diese Situation zu überwinden und gemeinsam ist es uns gelungen Verbesserungen vorzunehmen, die es uns ermöglichten, die Produktionskosten deutlich zu senken. Auch wenn dieses Bestreben fast ein Jahr in Anspruch nahm, erreichten wir schließlich eine Kosteneinsparung, die uns nun einen Preis ermöglicht, den wir ursprünglich für die Kamera planten. Daher haben wir uns für eine Neuvorstellung der SIGMA SD1 entschlossen.“

Recht gute Kunde gibt es für SD1-Besitzer: Über ein noch nicht näher spezifiziertes Punkteprogramm sollen SD1-Kunden Punkte erhalten und gegen Produkte im Wert von bis zu 400.000 Yen (4000 Euro UVP) eintauschen können. Das Programm soll voraussichtlich nach der Markteinführung der SD1 Merrill aufgelegt werden und bis Ende des Jahres 2012 gelten. Die genaue Ausgestaltung bleibt abzuwarten, Sigma Japan jedenfalls betont, dass mit diesem Punkteprogramm die Differenz der beiden Kaufpreise weitgehend ausgeglichen werden soll.
 

Foto der Sigma SD1 Merrill

 
Die Pressemitteilung der SIGMA (Deutschland) GmbH

Die neue Digital-Spiegelreflexkamera beinhaltet den 46-Megapixel FOVEON X3® Direktbildsensor

SIGMA SD1 Merrill

Die SIGMA CORPORATION (CEO: Kazuto Yamaki) ist erfreut, Ihnen die SIGMA SD1 Merrill vorstellen zu können, die neue hochauflösende Digital-SLR-Kamera, die den 46-Megapixel (4800x3200x3 Schichten) FOVEON X3® Direktbildsensor besitzt (benannt nach dem Entwickler “Merrill”).

Foto mit Schriftzug Merrill

Die SIGMA SD1 Merrill ist das Flaggschiff der SIGMA SLR-Modelle, die den Vollfarben FOVEON X3® Direktbildsensor beinhaltet (benannt nach dem Entwickler “Merrill”). Sie verfügt über ein leichtes und dennoch solides Kameragehäuse aus einer Magnesiumlegierung mit O-Ring abgedichteten Knöpfen und Anschlüssen, was die Haltbarkeit verbessert und Staub und Wasser daran hindert, ins Innere der Kamera zu gelangen. “Dual TRUE II” und DDR III gewährleisten die schnelle Verarbeitung der Bilder ohne Qualitätsverlust. Die 46-Megapixel (4800x3200x3 Schichten) des weltweit einzigen Vollfarbensensors stellen die überragende Auflösung und die natürliche Wiedergabe mit feinen Farbabstufungen sicher, sowie einen räumlichen Charakter.

Hintergrund der Entwicklung
Im Juni 2011 veröffentliche die SIGMA CORPORATION die SIGMA SD1, das Kameraflaggschiff, ausgestattet mit dem 46-Megapixel (4800x3200x3 Schichten) FOVEON X3® Direktbildsensor und begeisterte damit eine Vielzahl von Menschen, einschließlich Fotoenthusiasten und professionelle Fotografen, die fotografischen Ausdruck mit hoher Auflösung und natürlich räumlichen Charakter zum Ziel haben. Um mehr Menschen den Zugang zu Bildern mit natürlich räumlichen Charakter zu ermöglichen, rationalisierte die SIGMA CORPORATION einige der Herstellungsverfahren unter Beibehaltung der hohen Leistungsfähigkeit des Bildsensors und entwickelte erfolgreich den „Merrill-Sensor“. Anschließend entwickelte die SIGMA CORPORATION die SIGMA SD1 Merrill, die die gleichen Features, Leistung und Spezifikationen beinhaltet, wie die SIGMA SD1 sowie den neuen "Merrill" Sensor.

Über den Entwickler "Merrill"
Der Foveon X3 Direktbildsensor nutzt die ursprüngliche Technologie des verstorbenen Dick Merrill (1949-2008), einem brillanten Ingenieur und talentierten Fotografen. Dieses revolutionäre Bilderfassungssystem spiegelt die künstlerische und technische Seite Merrill's wider. Als Ausdruck Sigma’s Leidenschaft für Fotografie und zu Ehren Dick Merrill's nennen wir die neueste Generation des Foveon X3 Direktbildsensors den Foveon Merrill.

 

Foto der Rückseite der Sigma SD1 Merrill

 
SIGMA SD1 Merrill Produktdetails

46-Megapixel. 23,5x15,7mm Vollfarben X3 Merrill Sensor
Der 23,5x15,7mm Vollfarben FOVEON X3® Direktbildsensor (benannt nach dem Entwickler “Merrill”) der SIGMA SD1 Merrill besitzt 46 effektive Megapixel (4.800x3.200x3 Schichten) und 44 aufnehmende Megapixel (4.704x3.136x3 Schichten). Der FOVEON X3® Direktbildsensor zeichnet alle primären RGB Grundfarben an jedem einzelnen Pixelort der 3 Schichten auf, was die Aufzeichnung aller Farben sicherstellt. Da keine Moirés erzeugt werden, kann auf einen Tiefpassfilter verzichtet werden, was bedeutet, dass Licht und Farbe durch den 46- Megapixel 23,5x15,7mm X3® Merrill Sensor mit einem räumlichen Charakter eingefangen werden.

Dual TRUE II Bildverarbeitungsprozessor
Die SD1 Merrill beinhaltet den Dual "TRUE II“ (Three-layer Responsive Ultimate Engine) Bildverarbeitungsprozessor, der speziell für die Zusammenarbeit mit dem FOVEON X3® Direktbildsensor konzipiert ist und die Verarbeitungsgeschwindigkeit und die allgemeine Qualität des fertigen Bildes verbessert. Durch den Einbau von zwei TRUE II Prozessoren liefert Sigma’s Bildverarbeitungsalgorithmus hochauflösende Leistung und reproduziert hochaufgelöste Bilder mit feinsten Tonwertabstimmungen und räumlichen Charakter.

Fortschrittlicher DDR III Puffer
Zur schnellen Handhabung großer Mengen von Farbdaten benutzt die SD1 die DDR III-Speichertechnologie, die einzigartige Leistung liefert. Die SD1 Merrill ermöglicht eine Serienbildgeschwindigkeit von fünf Aufnahmen pro Sekunde und kann bis zu sieben RAW-Bilder pro Serienbild-Sequenz aufzeichnen.

CF Karte
Die SD1 nimmt CF Karten vom Typ I auf. Die Kamera ist kompatibel mit dem UDMA, der eine schnelle Verarbeitung von großen Datenmengen ermöglicht. * Es ist nicht möglich, Microdrives und CF-Karten vom Typ II zu verwenden.

Intuitive Benutzeroberfläche
Die verbesserte Benutzeroberfläche ermöglicht eine intuitive Bedienung der Kamera. Blende und Verschlusszeit können über eigene Wahlräder verändert werden. Die Tasten für Belichtungskorrektur und Belichtungsmodus befinden sich für einen schnellen Zugriff oben auf dem Gehäuse. Ein Quick Set (QS) Menü erlaubt es, häufig benutzte Funktionen mühelos zu ändern. Um das QS-Menü aufzurufen, genügt ein Druck auf die QS-Taste. QS-Menü 1 ist für ISO-Einstellung, Blitzmodus, Messverfahren und AF-Modus; QS-Menü 2 bietet Weißabgleich, Bildqualität, Bildgröße und Farbmodus.

Magnesium Gehäuse
Die Sigma SD1 Merrill besitzt ein leichtes und dennoch solides Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung, um rauen Einsätzen und Erschütterungen standzuhalten.

Spitzwassergeschütztes Design
Bedienknöpfe und Anschlüsse sind mit O-Ringen abgedichtet, die verhindern, dass Staub und Wasser in das Innere der Kamera eindringt. Dies unterstützt den professionellen Einsatz unter rauen Bedingungen auf einem hohen Level.

Pentaprisma-Sucher
Die SD1 Merrill verfügt über ein Pentaprisma-Sucher mit 98% (vertikal und horizontal) Abdeckung, 0.95x Vergrößerung und einem 18 mm Augenabstand für eine klare Sicht, denn ein augenfreundlicher Sucher ist ein wichtiges Element für SLR-Kameras. Eine Dioptrienkorrektur ist im Bereich von -3 bis +1,5 dpt. einstellbar.

Vier Messmethoden
Die SD1 Merrill bietet eine 77-Segment Mehrfeldmessung, mittenbetonte Integralmessung, mittenbetonte Messung und Spotmessung. Die Belichtung kann manuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Wenn schwierige Lichtverhältnisse eine eindeutig richtige Belichtung einschränken, können Sie mit der Belichtungsreihenautomatik eine Reihe von Bildern desselben Motivs in drei oder fünf verschiedenen Belichtungsstufen aufnehmen. Die Belichtungsreihe kann in 1/3 EV-Schritten bis auf ±3 EV (3 Stufen) oder ±1,7 EV (5 Stufen) eingestellt werden.

11 Felder Doppelkreuz-Sensor
Das Autofokus-System nutzt einen 11 Felder Doppelkreuz-Sensor. Der versetzte Doppelkreuztyp-Sensor verbessert die AF Genauigkeit. Das AF Messfeld kann automatisch oder manuell ausgewählt werden.

77-Segment Mehrfeldmessung
Die SD1 Merrill nutzt einen 77-Segment AE-Sensor mit modernsten AE- Algorithmen, um die Belichtungsgenauigkeit zu verbessern. Eine exakte, mit 11 AF Messfeldern koordinierte Steuerung, erreicht die richtige Belichtung selbst unter schwierigen Lichtbedingungen.

Staubschutz
Die meisten digitalen SLR-Kameras sind anfällig für Staub, der ins Gehäuse eindringt. Wenn Staub und Schmutz auf dem Bildsensor haftet, kann er auf den Fotos erscheinen. Das Bajonett der SD1 Merrill ist mit einem Staubschutz ausgerüstet und der Bereich ist abgedichtet, um das Eindringen von Staub zu verhindern. Doch selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass Staub auf den Sensor fällt, lässt sich der Staubschutz leicht für eine Sensorreinigung entfernen.

Schlitzverschluss
Der langlebige Schlitzverschlussmechanismus hat eine Lebenserwartung von über 100.000 Belichtungen und reduziert die Stauberzeugung dramatisch. Der Fotograf kann Bilder im festen Vertrauen darauf aufnehmen, dass der Bildsensor sauber und vor Staub von innerhalb und außerhalb der Kamera geschützt ist.

2 Motor-System
Durch die Nutzung zwei getrennter Motor-Systeme für den Rückschwingspiegel und den Schlitzverschluss werden die Vibrationen durch die Spiegelbewegung verringert und Kameraverwackelungen vermieden. Der Spiegelvorauslösungsmechanismus verhindert weitere Vibrationen, wenn der Verschluss ausgelöst wird. Die Vermeidung von Kameravibrationen ist besonders wichtig für die Makrofotografie sowie beim Einsatz von Ultra-Teleobjektiven.

Rauschfreie Bildverarbeitung
Die ISO Empfindlichkeit kann von 100 bis 6400 gewählt werden. Die SD1 Merrill fängt das Licht effektiv ein und erlaubt so eine rauschfreie Bildverarbeitung. Der Bildsensor liefert hohe Auflösung mit kräftigen, abgestuften Farbtönen.

Großer, heller 3.0” TFT Farb LCD Monitor
Die SD1 Merrill Kamera besitzt einen 3.0 Zoll TFT-Farbmonitor, der gut einzusehen ist, selbst im Freien bei Tageslicht. Der LCD Monitor mit einer Auflösung von etwa 460.000 Pixeln profitiert von einem weiten Betrachtungswinkel, der es erleichtert, Details einzusehen und Fokus und Komposition zu überprüfen.

Eingebauter Blitz mit 17 mm Ausleuchtwinkel
Der eingebaute Blitz der SIGMA SD1 Merrill bietet Leitzahl 11 und einen Ausleuchtwinkel bis zu 17 mm Brennweite (entspricht 25,5 mm an einer 35 mm Filmkamera). Der eingebaute Blitz kann bis zu einer Verschlusszeit von 1/180 Sek. synchronisiert werden. Das automatische S-TTL-Belichtungssystem ermöglicht dabei die Steuerung der blitzunterstützten Fotografie.

SIGMA Photo Pro (im Lieferumfang enthalten)
Die im Lieferumfang enthaltene SIGMA Photo Pro Software konvertiert schnell und einfach die RAW Daten. Sie übergibt die vollständigen 46-Megapixel Daten. Während der Bildbetrachtung ist es möglich, die gewünschte Darstellung durch Verschieben der Regler von der einen zur anderen Seite anzupassen. Das umfasst Funktionen wie Belichtungs-Pipette, Druck, JPEG-Konvertierung und Stapel- Weißabgleich-Einstellungen.

Spezieller BP21 Lithium-Akku
Der spezielle BP-21 Lithium-Akku gehört standardmäßig zum Lieferumfang der SD1 Merrill. Es benötigt ca. 150 Minuten, um den Akku mit dem mitgelieferten BC- 21 Akkuladegerät voll aufzuladen. Mit dem optional erhältlichen SAC-4 Netzadapter lässt sich die SD1 Merrill Kamera direkt mit Strom versorgen.

Optionale Objektive
Die SD1 Merrill kann mit über 40 Sigma Objektiven verwendet werden, darunter Ultra-Weitwinkel-, Ultra-Tele-, Makro- und Fisheyeobjektiven, die alle auf neuester Technologie basieren wie beispielsweise FLD ("F" niedrige Dispersion) Glaselemente, welche der Abbildungsleistung von Fluoridglas gleichzusetzen sind, SLD Glaselemente, asphärische Linsen, Sigma's eigener optischer Bildstabilisator, Hyper Sonic Motoren (HSM) und die Sigma's Super Multi Layer Vergütung (SML). Diese Objektive erfüllen in den verschiedensten Bereichen der Fotografie die hohen Anforderungen anspruchsvoller Fotografen.

 
 

Technische Daten SD1 Merrill
Kameratyp Digitale SLR-Kamera
Speichermedium Compact Flash (Type I, UDMA kompatibel)
Objektivanschluss SIGMA SA Bajonett
Kompatible Objektive SIGMA-SA-Wechselobjektive
Bildwinkel Entsprechend ca. 1.5x der Objektivbrennweite für 35 mm Kleinbildkameras
Bildsensor Foveon X3® Direktbildsensor (CMOS)
Sensorgröße 23,5x15,7 mm
Pixel Gesamte Pixel 48 MP, Effektive Pixel 46 MP (4,800x3,200x3 Schichten)
Seitenverhältnis 3:2
Dateisystem Exif 2.3, DCF 2.0
Bildaufzeichnungsformat Verlustfrei komprimierte RAW Daten (12-bit, High, Medium, Low), JPEG (High, Medium, Low)
Dateigröße RAW High ca. 45 MB (4.704x3.136x3); Medium ca. 24 MB (3.264x2.176x3); Lo ca. 12 MB (2.336x1.568x3); JPEG High Fine ca. 10 MB (4,704x3,136); Normal ca. 5,6 MB (4,704x3,136); Basic ca. 4,2 MB (4,704x3,136), Medium Fine ca. 5 MB (3.264x2.176), Normal ca. 2,7 MB (3.264x2.176), Basic ca. 2 MB (3.264x2.176), Low Fine ca. 2,5 MB (2.336x1.568), Normal ca. 1,4 MB (2.336x1.568), Basic ca. 1 MB (2.336x1.568)
Serienbildgeschwindigkeit High: 5 Bilder/Sek., Medium: 6 Bilder/Sek., Low: 6 Bilder/Sek.
Serienbild-Zwischenspeicher High: Max. 7 Bilder, Medium: Max. 14 Bilder, Low: Max. 14 Bilder
Interface USB USB 2.0), Video Out (NTSC/PAL)
Weißabgleich 8 Typen (Auto, Sonne, Schatten, Bewölkt, Glühlampe, Neonlicht, Blitzlicht, Manuell)
Farbeinstellung 7 Typen (Standard, Lebendig, Neutral, Portrait, Landschaft, B&W, Sepia)
Sucher Pentaprisma SLR Sucher
Gesichtsfeld 98 % vertikal, 98 % horizontal
Suchervergrößerung 0,95x (50 mm F1,4 - ∞)
Augenabstand 18 mm
Dioptrieneinstellbereich -3,0 dpt - +1,5 dpt
Autofokus-Typ TTL – Phasendifferenz - Detektion
AF Messfeld 11 Felder Doppelkreuz-Sensor
AF Arbeitsbereich EV -1 bis +18 (ISO 100)
Fokusbetriebsarten Schärfepriorität, Schärfenachführung (mit Prädiktions-Funktion bei bewegten Objekten), Manuell
AF Messfeldwahl Automatisch, Manuell
Messverfahren 77 Segment Mehrfeldmessung, Spotmessung, Mittenbetonte Messung, Mittenbetonte Integralmessung
Messbereich EV 1 bis 20 (50 mm F1,4 : ISO 100)
Belichtungsbetriebsarten [P] Programmautomatik (mit Programm-Shift Möglichkeit), [S] Blendenautomatik,[A] Zeitautomatik, [M] Manuell
ISO Empfindlichkeit ISO 100, 200, 400, 800, 1600, 3200, 6400
Belichtungskorrektur ±3 EV (in 1/3 Schritten)
Belichtungsreihenautomatik 3 oder 5 Aufnahmen (in 1/3 Schritten, Gemessene Belichtung, Unterbelichtung, Überbelichtung)
Verschlusstyp Elektronisch kontrollierter Schlitzverschluss
Verschlusszeit 1/8000 – 30 Sek., Bulb (bis zu 30 Sek.; Im erweiterten Bereich: 2 Min.)
Externer Blitz Blitzschuh (X Kontakt Synchronisation mit 1/180 Sek. oder weniger, mit Systemkonformen Blitzkontakt)
Eingebauter Blitz Manuell ausklappbarer Pop-up Blitz, LZ 11 (17 mm Brennweitenabdeckung)
LCD Monitor Typ: TFT Farb-LCD-Monitor, Monitorgröße: 3.0", LCD Pixel: Ca. 460.000
Bildwiedergabe Einzelbildanzeige, Mehrfachanzeige (9 Bilder), Zoom, Diaschau
Sprachen Englisch / Japanisch / Deutsch / Französisch / Spanisch / Italienisch / Chinesisch (vereinfacht) / Koreanisch / Russisch / Holländisch / Polnisch / Portugiesisch / Dänisch / Schwedisch / Norwegisch / Finnisch
Akku Lithium Ionen Akku BP-21, Akku-Ladegerät BC-21, Netzadapter SAC-4 (optional)
Abmessungen 145,5mm (W) x 113,5 mm (H) x 80,0mm (T)
Gewicht 700g (ohne Akku und Speicherkarte)
Zubehör • Lithium Ionen Akku BP-21, • Akkuladegerät BC-21, • USB-Kabel, • Video-Kabel,• Trageriemen • Augenmuschel, • Gehäusedeckel, • Okularabdeckung,
• SIGMA Photo Pro CD• SD1 Merrill Benutzerhandbuch, Garantiekarte  

* Aussehen und technische Daten des Artikels können ohne Ankündigung geändert werden.
 

(thoMas)
 

Die Kamera ist und bleibt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 11:01

Die Kamera ist und bleibt ein Halbedelstein.

Man kann nur mit dem Kopf schütteln!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 20:14

Was für eine Frechheit! Die Kamera ist keine 1000 Euro wert!

Der Ignorant

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 09. Februar 2012 - 21:52
Gast schrieb:

Was für eine Frechheit! Die Kamera ist keine 1000 Euro wert!

hier hat noch nie grosse originalposter gesehen.
Hoffentlich gibts von jose guevara-sigmacumlaude-bald kameraanschlüsse für C/Y etc.

Punkteprogramm

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 11:07

Wird ja nicht so teuer werden für Sigma. Würde mich ernsthaft interessieren, wie viele bisher in Deutschland verkauft wurden.

Sigma ist ein echter Preisbrecher!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 11:16

und zeigt das es enorm schwer ist eigene Kameras zu entwerfen, designen und den Preis fest zu legen.
Der Wertverlust der Sigma-Kameras ist gigantisch und so lange wird kaum jemand sie als Alternative in Betracht ziehen.
Auch bei den Objektiven ist es sehr kontraproduktiv wenn ein Phantasie-Listenpreis von 2000€ im Handel tatsächlich nie erreicht wird und dort das Objektiv für 1200 bis 1400 € über die Ladentheke geht.
Sigma macht endlich mal realistische Preise die dann auch bis zum auslaufen des Modells gehalten werden können.
So wird nur demonstriert wie wenig die Konstruktion eines Objektives offensichtlich kostet.

RIP

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 11:20

Kaum ist der alte Boss tot, kann endlich der Preis gesenkt werden. Wurde ja schon früher darüber gemunkelt, das der für den Phantasiepreis der SD1 verantwortlich war. (http://www.colorfoto.de/news/sigma-firmengruender-yamaki-gestorben-12424...)

Die Kamera ist und bleibt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 11:24

Die Kamera ist und bleibt ein Halbedelstein.

Wer's glaubt..

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 11:57

Heftige Kosteneinsparungen in der Fertigung des Sensors durch Effiziensteigerungen im Produktionsablauf ?
In diesem Ausmaß glaube ich das kaum. Vermutlich hat man den Sensor mit einer überhöhten Marge in den Markt drücken wollen und ist daran gscheitert. Also blieb Sigma nur die Senkung der Marge, um auf einen marktfähigen Preis zu kommen. Welcher Hersteller gibt schon gerne offen zu, dass er den Kunden "abziehen" wollte und das am Käuferboykott gescheitert ist ?
Die ersten Testresultate der SD1 haben den extrem hohen Preis auch keinesfalls gerechtfertigt.

Glauben und Wissen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 22:26
Gast schrieb:

Heftige Kosteneinsparungen in der Fertigung des Sensors durch Effiziensteigerungen im Produktionsablauf?

Müssen Sie ja auch nicht.
Sensoren in kleinen Stückzahlen fertigen können viele. So auch Foveon. Wenn ich jemanden finde, der mir die auch in großen Stückzahlen bauen will und ich diese Stückzahlen dann auch bezahlen kann, komme ich auf völlig andere Preise.
In diesem Fall wird der Sensor dann auch in die DP1 und DP2 gepflanzt. Drei Kameramodelle, größere Stückzahlen, geringere Stückpreise: Sigmas Begründung mag durchaus aufgehen.

5500 Euro für die Prozessoptimierung eines Sensors

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. Februar 2012 - 08:19

Das glauben Sie ja selbst nicht.

Zumindest

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. Februar 2012 - 15:25

glaubt man offensichtlich daran, dass es wer glaubt ... 8-)

Na, wo bleibt denn der Märchenonkel mit seiner Geschichte

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 12:23

zur Sigma SD1. Wer für die 7500 Euronen hinblätterte, hatte doch wohl eh einen Sockenschuss. Auch eine Namensänderung macht die Kamera weder besser noch markttauglicher. Eine Kamera für die Nische in der Nische. Positiv bleibt, dass Sigma wenigstens etwas Kohle aus dem Geldsack lässt, um die seinerzeit geschröpften Kunden zu beruhigen. Aber nicht vergessen: Der Wertverfall dieser Kameras ist gigantisch. Gehäuse von Vorgängermodellen gab es schon für 190 Euronen inkl. MWST.

Minderheitenprogramm

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 12:47

Es werden nicht viele sein, die diese Kamera für 7500,-€ gekauft haben.

Fehlfarben-Faveon

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 12:51

Wer bezahlt für eine solche Kamera 2000 €, wenn er die derzeit beste APS-DSLR, die K5, für weniger als die Hälfte bekommt?

Gast schrieb: Wer bezahlt

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 22. Mai 2012 - 07:29
Gast schrieb:

Wer bezahlt für eine solche Kamera 2000 €, wenn er die derzeit beste APS-DSLR, die K5, für weniger als die Hälfte bekommt?

Wenn ich jetzt eine neue DSLR als Ersatz für bräuchte, wäre die Sigma SDI Merril auf alle fälle was für mich.
Die Pentax K5 hat mich nach intensiven Bildervergleich ( Qualität) jedenfalls nicht überzeugt, meine Pentax istdl bringt in 1:1 Darstellung bessere Bildqualität.

Gesundheit

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 13:32

Es war eben schon immer so: Konkurrenz, in diesem Fall die D800E, belebt das Geschaeft...

Das war hier nicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 14:15

die Konkurrenz, sondern die schiere Not.
Das ist die dümmste Produktpolitik, die mir bislang untergekommen ist.
Dagegen hat sogar Leica ein hochseriöses Geschäftsmodell.

Man kann's natürlich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 17:22

auch anders sehen: Es gehört im heutigen Wirtschaftsumfeld eine Portion Mut dazu, eine solche Kehrtwendung zu vollziehen. Nochzumal im ehrfurchtsvollen Japan.

Nau

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 17:36

von Leica kommt aber keine Kohle mehr zurück, wenn man mal aus der Hypnose erwacht ist ... 8-)

Und die nächste

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 13:58

"ganz neue" Kamera ... diesmal quasi im Okassionsangebot.
Als Erstkäufer fühlte ich mich ein klein wenig, nein, SEHR verarscht.

Nur 1.000 Euro trennen jetzt

Bild von Der Spanier. Viva.
Eingetragen von
Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 17:35

Nur 1.000 Euro trennen jetzt die Sigma von der Nikon D800. Es ist klar, wer verlieren wird, oder?

Als ich das eben gelesen habe, dachte ich sofort: Das wird eins der Ereignisse werden, die nie so richtig wahr genommen und nicht in die Historie eingehen werden, aber für die Marke das Sichere AUS bedeuten.

Mal schauen, ob Sigma im Kamerabau jetzt in der Versenkung verschwinden wird. Es wäre die einzig logische Konsequenz dieser impertinenten Verarschung.

Ob es nun gut oder schlecht ist, kann ich nicht beurteilen, ich weiss nur, dass der Foveon-Sensor ein wirklich interessanter Ansatz war.

Na klar...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 19:34

Schon geil... Sigmas Kamerasparte wurde schon so oft von irgendwelchen Hellsehern begraben und irgendwie hat es trotzdem nie geklappt.... Wird auch dieses Mal nicht passieren. Aber ohne die vielen Schwarzseher würde bei Sigma auch irgendwie was fehlen... ;)

Back to the Future

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 17:57

"Die im September 20120 vorgestellte SD1 sollte knapp 7500 Euro kosten"

So zukunftsweisend ist das Konzept wohl nicht.

;-) wurde stillschweigend

Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 18:02

;-)

wurde stillschweigend korrigiert. Danke.

(thoMas)

Am Tag nach der Nikon D800 ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 18:36

musste Sigma notgedrungen die Abzocke mit der "46 MP"-Kamera beenden. Die Begründung dafür könnte von Herrn Wulff stammen.

Kritikaster

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 22:19

Siehe auch: http://www.imaging-resource.com/IMCOMP/COMPS01.HTM
(Image-Vergleich bei 800 ASA etc. SD1 mit D700 z.B.)
Manch einer der "Kritikaster" hier hat die Objekte seiner zynischen Auslassungen niemals erprobt, geschweige denn messtechnisch verglichen, aber offenbar eine absolut negative Meinung darüber. Das ist mitunter traurig für ernsthafte Leser dieser an sich so wertvollen Plattform "photoscala", deren Macher spürbar ehrenwert agieren. Dafür Dank!

An der Qualität von Sigma-Kameras

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 23:10

möchte ich hier nicht zweifeln, doch die Preispolitik und deren verlogene Piruetten disqulifizieren Sigma erheblich.
Als mit der Nikon D800 Mittelformat-äquilalente Pixelzahlen (i. a. nicht Bildqualität) plötzlich viel erschwinglicher wurden,
zaubert Sigma am nächsten Tag die Mär von den billigeren Fertigungsprozessen aus dem Hut, geschmückt mit dem Namen eines Toten.
Tolle Firma!

Wohl

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 09. Februar 2012 - 08:38
Gast schrieb:

... zaubert Sigma am nächsten Tag die Mär von den billigeren Fertigungsprozessen aus dem Hut, geschmückt mit dem Namen eines Toten.

der Zombi unter den Kameras ... 8-)

Vielleicht wird die Marke

Bild von Der Spanier. Viva.
Eingetragen von
Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Donnerstag, 09. Februar 2012 - 10:16

Vielleicht wird die Marke demnächst umbenannt und es wird ein riesiger Medien-Event daraus gemacht:

STIGMA

Weil dieser dämliche Marketing-Gag den Erst-Käufern für ewig in böser Erinnerung bleiben wird.

Albern

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 23:57
Gast schrieb:

Siehe auch: http://www.imaging-resource.com/IMCOMP/COMPS01.HTM
(Image-Vergleich bei 800 ASA etc. SD1 mit D700 z.B.)
Manch einer der "Kritikaster" hier hat die Objekte seiner zynischen Auslassungen niemals erprobt, geschweige denn messtechnisch verglichen, aber offenbar eine absolut negative Meinung darüber. Das ist mitunter traurig für ernsthafte Leser dieser an sich so wertvollen Plattform "photoscala", deren Macher spürbar ehrenwert agieren. Dafür Dank!

Oh toll, jetzt auch noch eine Reaktion von Sigma Deutschland!
Fakt ist, dass Zeitschriften dieser "Weltsensation" gerade mal ein bis zwei Seiten gewidmet haben und dabei zu einem superverhaltenen, vorsichtigen Fazit gekommen sind. Die Begeisterung hielt sich in sehr sehr engen Grenzen.

messtechnisch verglichen.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 09. Februar 2012 - 01:13
Gast schrieb:

Siehe auch: http://www.imaging-resource.com/IMCOMP/COMPS01.HTM
(Image-Vergleich bei 800 ASA etc. SD1 mit D700 z.B.)

ISO800 interessiert mich nicht. Ich habe beide Kameras bei ISO100 verglichen. Das Testergebnis? Blende 8 hat eine höhere Tiefenschärfe als Blende 2.8, wer hätte das gedacht!

Da hat offensichtlich jemand einen ganzen Kofferraum voll Kameras angekarrt und mal kurz auf Vollautomatik ein paarmal die ISO Skala rauf und runter gespielt. Die Tiefenschärfe der Nikonaufnahme ist extrem gering, wo sie aber scharf ist, ist sie deutlich schärfer als die der Sigma. Die D700 wohlgemerkt, nicht die D800. Das deutet darauf hin, dass neben der Blende auch alle anderen Einstellungen nicht vergleichbar waren, dass wohl irgend ein Sigma Zoom gegen eine Nikon Festbrennweite antreten musste, dass kein Weissabgleich gemacht wurde und dass die restlichen Einstellungen der Kameras dem Zufall überlassen blieben. Da kann ich auch Autos vergleichen an Hand des Picknickkorbes im Kofferraum. Daraus eine Empfehlung für oder gegen eine Kamera abzuleiten ist wohl mehr als gewagt.

Selten so gelacht!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Februar 2012 - 23:47

"Sigma begründet die heftige Preissenkung mit optimierten Fertigungsprozessen für den Sensor"

Für so einen hanbüchenen Blödsinn würde ich den Verantwortlichen PR-Manager feuern. Na ja, immerhin hat er bei mir für eine Lachanfall gesorgt. Danke Sigma!
Ich hoffe, auch anderen Kameraherstellern gelingt es, ihre Fertigungsprozesse derart zu "optimieren"...

Sachlich bleiben..

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 09. Februar 2012 - 10:59

Ich bin seit Jahrzehnten Fotograf und habe in dieser Zeit wahre Größen der Fotoindustrie den berühmten Bach runter treiben sehen. Praktisch immer waren menschliche Fehlentscheidungen für den Untergang ursächlich.

Der Umgang mit der Erfindung „Schicht“ Technik war von Anfang an verkorkst. Warum dem so ist weiß ich nicht. Vielleicht kann mir jemand darauf antworten.

Die Qualität der Bilder ist nun wirklich gut. Also muss etwas anderes störend sein. Weil bekanntlich kann man alles verkaufen wenn man es richtig bewirbt.

Falsche Äußerungen werden durch Wiederholungen nicht wahrer. Leider schreiben aber auch Journalisten blind und ohne Nachprüfung ab. So entsteht Meinung, die hat aber mit den Fakten nichts zu tun.

Eigentlich schade das Menschen die noch nie ein Bild mit dem Sensor erzeugt haben so einen Schwachsinn verbreiten. Die technische Idee ist Spitze, die Umsetzung ist weniger gut. Wenigstens in der Nische für Fotografen die wissen wofür sie was einsetzen möchten sollte Platz für diesen Sensor sein.

Foveon Sensor

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 09. Februar 2012 - 11:33
Gast schrieb:

Die technische Idee ist Spitze, die Umsetzung ist weniger gut.

Genau. Die Idee ist Spitze, allein an der Umsetzung hapert's. Wenn die Sache so klasse wäre, würden die anderen Sensor-Hersteller das doch auch machen, oder? Ich meine, ist doch egal, ob man Kodak für das Bayer Pattern oder Foveon für deren Technologie Lizenzgebühren zahlt, oder? Allein, es scheitert an der praktischen Umsetzung: Während der Bayer-Sensor drei sauber definierte Farbkanäle sieht, sieht beim Foveon jeder Farbkanal alle drei Farben -- nur unterschiedlich stark gewichtet. Die hohe Kunst besteht jetzt darin, aus diesem Farbmischmasch in jedem Kanal sauber definierte Grundfarben zu extrahieren. Mir ist mal ein Konferenzbeitrag aus dem Hause Foveon in die Hände gefallen -- wenn Ihnen bewusst ist, welcher mathematischer Aufwand dahinter steckt, wundern Sie sich, dass das überhaupt funktioniert.

Gut, den Hobbyknipser ist es egal, wenn die Farben nur grob stimmen. Aber versuchen Sie mal einem Werbekunden ein Bild zu verkaufen, wo die Farben nicht 100% exakt stimmen... Da sitzt ein Team von Designer und Psychologen zusammen um exakt einen Farbton zu finden, der gewisse Gefühle auslöst -- und dann ist auf dem Foto davon nichts mehr zu sehen: Stellen Sie sich z.B. einen Ferrari wiedergegeben in weinrot vor....

Von Sony wissen wir, dass sie auch an einem 3-Schichten-Sensor arbeiten. Nun ist Sony eine gute Nummer größer und kann auf signifikant mehr Entwicklungserfahrung zurückblicken als Foevon. Und doch: Offensichtlich haben sie es noch nicht geschafft, mit der Technologie eine bessere Bildqualität hinzukriegn als mit dem Bayerpattern. Sonst hätten sie doch schon längst umgestellt, oder?

Dieses Model

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 02. März 2012 - 11:38

Hat kein Video, damit scheidet sie als Konkurrenz zur D800 oder Mk3 aus.
Das ist doch heute Standart.

Foveon Farben

Eingetragen von
Gast
am Montag, 09. April 2012 - 22:11

Qualitativ erreichen die Farben niemals die Qualität eines guten Einschichtensensors. Der Grund ist einfach. Die zweite und dritte Schicht sind zwangsläufig geschwächt und verschmutzt nachdem sie die darüberliegenden Schichten durchlaufen haben. Dies kann nur elektronisch ausgeglichen werden, was die Farbtöne verfälscht. Typisch für Foveon-Sensoren sind schwache Violettöne von Wildblumen, die als knalliges Kornblumenblau wiedergegeben werden. Aus Blattgrün wird leicht gelbliches Grau-Oliv. Foveon wußte, daß diese inherenten Fehler nicht korrigierbar waren. Deshalb erfolgte der Verkauf an Sigma.

Gut so...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. März 2013 - 11:54

Immer drauf, ich glaube sie sollten Paps werden, denn sie können alles, außer...

Was ist ein...

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Montag, 18. März 2013 - 17:34
Gast schrieb:

Immer drauf, ich glaube sie sollten Paps werden, denn sie können alles, außer...

...Paps? Frohes Neues!

Der Spaniel. Wau!

Also

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. März 2013 - 21:30

mein Kleiner sagt zu mir schon mal Paps ... 8-)