BENUTZERANMELDUNG

Heftig, der Preis: Sigma SD1 (aktualisiert)

Foto der SD1 von SigmaDie Sigma Corporation hat jetzt Preis und Liefertermin für die auf der photokina 2010 vorgestellte SD1 genannt: 7.499 Euro soll das Gehäuse mit Foveon-Dreilagensensor (4.800x3.200 Bildpunkte) kosten und ab Anfang Juni 2011 lieferbar sein – doch dafür bekomme man ja auch Mittelformatqualität, sagt Sigma:

Foto der SD1 von Sigma Wie Sigma USA heute mitteilt, soll das auf der photokina 2010 vorgestellte Flaggschiff Sigma SD1 ab voraussichtlich Anfang Juni 2011 für 9.700 US-Dollar Listenpreis lieferbar sein. Noch steht die Meldung von Sigma Deutschland zu dem Thema aus, aber angesichts der aktuellen Umrechnungskurse und der Tatsache, dass in den USA immer Netto-Preise angegeben werden, ergibt sich rein rechnerisch ein Brutto-Preis von hierzulande rund 8070 Euro. Laut amateurphotographer allerdings soll die SD1 in Großbritannien für „nur“ 6.200 Pfund (exakt £6.199,99) brutto angeboten werden – das wären dann bei uns rund 7.100 Euro inkl. MWSt. Wir tragen hier nach, sowie Sigma D einen genauen Preis nennt.

Sigma beschreibt die SD1 als 46-Megapixel-DSLR (4.800x3.200 Bildpunkte x 3 Lagen im APS-C-Format 23,5x15,7 mm), die ein gänzlich neues Marktsegment für Mittelformat- bzw. High-End-Fotografen schaffe und besetze, sich damit als Alternative zu den sehr teuren Mittelformatkameras darstelle und dabei „beispiellose“ Bildqualität vorzuweisen habe. Und dann gebe es da ja auch noch das umfangreiche und preiswerte Sigma-Objektivprogramm, aus dem der Sigma-SD1-Fotograf sich bedienen könne.

Siehe auch:
Microsite zur SD1

(thoMas)
 

Nachtrag (20.5.2011; 13:15 Uhr): Sigma Deutschland nennt eben einen Preis von 7.499 Euro – wir haben daraufhin die „9.700 US-Dollar“ in der Einleitung durch diese Angabe ersetzt. Hier die Meldung von Sigma zum Thema:

Die SIGMA SD1 – ein neuer Maßstab in Sachen Bildqualität

• Weltweit erste digitale Spiegelreflexkamera mit 46 Megapixeln

(Rödermark im Mai 2011) Auf der photokina 2010 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, steht nun die Markteinführung der SIGMA SD1 bevor. Highlight der Premiumkamera ist der Foveon X3-Bildsensor mit bisher einzigartigen 46 Megapixeln.


Dank des innovativen Bildsensors überzeugt die digitale Spiegelreflexkamera mit detail- und farbreichen Aufnahmen und erfüllt damit auch die hohen Anforderungen verschiedener Spezialbereiche, wie Medizin-, Wissenschafts-, Fashion- (besonders für Stoffdetails) oder großformatiger Werbefotografie. Die robuste und spritzfeste Außenhülle der SD1 in Schwarz überzeugt bei Indoor- wie Outdooraufnahmen gleichermaßen. Mehr Informationen über das gesamte Portfolio der Marke gibt es bei jedem SIGMA Fachhändler und auf den Websites www.sigma-foto.de oder speziell zur SD1 auf www.SIGMA-SD.com/SD1. Ab Juni 2011 ist die SIGMA SD1 im Handel für 7.499,– Euro (UVP) erhältlich.

 

Good

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 12:32

Luck!

oder aber ...

Bild von HENNIGArts
Eingetragen von
HENNIGArts
(Liebhaber)
am Freitag, 20. Mai 2011 - 17:03

oder aber Sigma hofft darauf, dass bei dem Preis niemand die Kamera kauft, dann müssen sie die gar nicht erst produzieren. Die Ankündigung ist ja ohnehin schon ewig lange her.

HENNIGArts

> Die Ankündigung ist ja

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 08:31

> Die Ankündigung ist ja ohnehin schon ewig lange her.

ewig? die photokina 2010 war doch erst im herbst und dort wurde die kamera für den frühling 2011 angekündigt. passt doch alles was das betrifft?!

Preise

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 21:35

Hier wurde gefragt, warum sich die Sigmas denn bisher nicht besser verkauft hätten.

Nun:
Mini-Sucher
Sehr langsam
Nur Sigma-Objektive verwendbar (also keine ältere Kundenbasis)
Erste Kameras(Serien) mit Problemen in der Stromversorgung
Gehäusequalität und -ergonomie passten vielen nicht

das sind/waren so viele Aspekte, die viele aus verschiedenen Gründen von einer Sigma abgehalten haben.
Ging mir ebenso:
Hätte das Foveon-Zeugs gerne mal probiert, aber nicht um den Preis, dann auch mit hochwertigen (und nicht nur Basis-Kitobjektiven und Superzooms) in so ein System einzusteigen.

Hätten sie doch für die Nutzung eines vorhandenen Bajonetts Lizenzgebühren bezahlt, wäre das sicherlich wirtschaftlich erfolgreicher gewesen.

Hahahahahaha...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 12:33

Träum weiter, Sigma.

Die Milchmädchen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 12:33

reiten wieder ... 8-)

Ja, ...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:06

...wohin reiten Sie denn...?

Na

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 06:14

in den Sonnenuntergang ... 8-)

Mittelformatqualität hat man...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 12:40

...schon mit der a900 oder D3x und das deutlich preiswerter. Sigma ist bisher mit seinem "Sonder-Sensor" nicht durch eine wesentlich bessere Qualität oder Innovation, wohl aber durch eine wesentlich geringere Auflösung aufgefallen. Mir hat sich bis heute, bei allen Versuchen der technischen Erklärung, der wirkliche und praktische Vorteil dieser Technik nicht erschlossen. In der Realität sehen die Bilder nicht besser aus, als mit anderen Kameras. Leider war sogar das Gegenteil z.B. in punkto Rauschverhalten und High-ISI-Fähigkeit der Fall. Nicht vergessen sind die Fak's, mit denen Sigma über Jahre geworben hat. Die haben damals mal schnell eine 4 Mpx-Kamera zu einer 12 Mpx-Kamera gemacht, obwohl die drei Lagen Sensor-Technik sich nicht auf die tatsächliche Auflösung ausgewirkt hat. So eine Kamera nun zu so einem Preis herauszubringen ist mehr als mutig. Ich glaube aber, das wird ein Schuss in die Tonne!

Hinsichtlich...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:22

...bestimmter Performance-Werte darf man aus technischer Sicht sowas wie "Mittelformat"-Qualität sicherlich äußern. FFT-CCD wie tatsächlich im digitalen Mittelformat eingesetzt und zwar ausschließlich genießt weiterhin seine Vorteile und baut seine Nachteile mit jeder neuen Idee/neuen Sensor-Generation ab. Foveon X3 hat ebenso auch gegenüber dem Bayer-Pattern FFT-CCD seine Vorteile aber eben zB. Luminanz-Artefakte-Nachteile gegenüber Bayer-Pattern incl. FFT-CCD. CMOS mit dem etablierten - fast von jeder Sau verwendeten und verstandenen Technik - CDS-Verfahren schlichtweg eine große Spielwiese um sich va. hinsichtlich HighISO auszutoben und die Nebenwirkungen vom CDS-Verfahren zu verschleiern.
Panasonic und Olympus spielen mit NMOS/LiveMOS Ihr eigenes Spielchen mit einer durchaus noblen Idee mit noblem Ansätzen und sichtbaren Vorteilen. FT sei dank war ein flächen-ökonomischerer Sensor als CMOS mit CDS von Nöten.

Mittelformat-Qualität ist für Sigma sicherlich auch deshalb ein Zugpferd, weil LiveView im digitalen Mittelformat-Bereich auf Panasonic/Olympus-Niveau "Mangelware" ist.

Olympus würde ein LiveView-fähiges neues Olympus-Format eher mit LiveView im Mittelformat bewerben und dafür kleinere Abstriche bei der Farbgüte im Vergleich zu Foveon X3 akzeptieren.
Bewegt sich Olympus hin zu größeren Format könnte auch der Bezug von LiveMOS-Sensoren sich reduzieren und man setzt bei FT/mFT eben auf Kreativität dank Samsung-CMOS und bei größeren Format ebenso auf Samsung-CMOS und bereichert größere Formate ebenso mit Innovationen wie man es kompakte D-SLR und System-Kameras schon mit FT als Format und LiveMOS als Sensortechnik vollzog.
Jeder geht seinen Weg außer er folgt dem Mainstream und ist ein Fast-Follower darin.

Sigma ist mit Mittelformat-Qualität bei einer APS-C-Kamera die eher bei Sport-Reportage und Reportage-Fotografen zu finden sind sicherlich nicht Mainstreamler.

Für Olympus

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 21. Mai 2011 - 10:50

mit seinen überirdischen Objektiven für einen kleinen Sensor böte Foveon doch eine Perspektive. Nicht, dass sie die wirklich nötig hätten.

Aber nö, gar nicht ...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 11:58

Olympus, aber auch Panasonc am absteigenden Ast. Und Sigma sägt grad kräftig ...

Gast schrieb: Olympus, aber

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 13:05
Gast schrieb:

Olympus, aber auch Panasonc am absteigenden Ast. Und Sigma sägt grad kräftig ...

Steht das in der CloFoto? Oder CHIP?

Technisch

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 21. Mai 2011 - 15:17

ist Olympus gerade auf sehr gutem Weg. Und bildtechnisch böte natürlich ein kleiner Sensor mit Superqualitäten zusammen mit den besten Objektiven für kleine Sensoren neue Möglichkeiten.

Aber was erzähle ich das Leuten, die den Kameramarkt so verfolgen, wie wie Frau Merkel ein WM-Spiel mit deutscher Beteiligung.

Es reichte eigentlich

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 15:57

allein photoscala aufmerksam zu verfolgen - und auch die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Klar.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 21. Mai 2011 - 20:59

Und wenn ich mich genug im Kochforum tummle, dann weiß ich auch, wie eine gute Fischsuppe schmeckt.

Es reichte - eigentlich ...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 05:44

Was Dich nicht abzuhalten brauchte, Dich auch anderswo schlau zu machen.
Mein bevorzugtes Lieblingsorakel ist beispielsweise mein Händler: Von dem erfahr ich in der Regel schon ein halbes Jahr vorher, was später in Geschäftsberichten, und dann allenfalls auch auf Photoscala nachzulesen ist ... 8-)

Wenn man

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 13:47

sich über Kameras schlau machen will, dann sollte man sich in erster Linie Bilder anschauen und nicht Tests. Beim Kauf einer Digitalkamera bindet man sich ja unter anderem an die Farbwiedergabe der Kamera.

Wie die Sache dann im Geschäftsbericht des Herstellers ausschaut, das finde ich dann nicht so fürchterlich wichtig.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 15:52

Bilder sind schon mal ne gute Grundlage - besonders für Profis.
Und Geschäftsberichte spiegeln mitnichten die gerade aktuelle innerliche Befindlichkeit von Herstellern. Wohl auch - aber das macht die Berichte nicht vorrangig interessant ...

Viele Buzzwords

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 18:39

Viele Buzzwords, aber die bedeutung und Zusammenhänge nicht verstanden?

Auch Foren

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 15:56

fangen am Kopf zu stinken an ...

Top-Angebot

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 12:44

Mit der Nikon D2x bekommen wir auch Mittelformatqualität. Das bezieht sich nicht nur auf die Kamera, sondern auch auf die exzellente Qualität der Objektive. Wer kann da mithalten?

Naja, kommen Sie runter!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:26

Eine a900 mit einem Zeiss ist wohl auch nicht von schlechten Eltern!

Keine Alternative

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 00:09

Dann doch lieber die Sigma

Gast schrieb:

Eine a900 mit einem Zeiss ist wohl auch nicht von schlechten Eltern!

Ach, Peter & Peter schon wieder.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 09:01

...

UVP auf der deutschen Sigma

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 12:47

UVP auf der deutschen Sigma Website:
7499,- Euro

Die SD15 wird mit UVP 1199,- Euro angeboten. Der Straßenpreis liegt bei 622,- Euro.

Falscher Verstand?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 12:49

Wer kauft sich eine Kamera für über 7000 Euro, um daran Billigoptiken von Sigma zu schrauben? Die sog. 46 Mpx sind ja wohl wieder nicht mehr als echte pysische 18 Mpx?

18 MP

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 13:58

ohne Interpolation - und, nicht zuletzt, mit den Anforderungen eines APS-C-Sensors ans Auflösungsvermögen der Objektive (und die tun sich heute schon schwer) ...

Adam Riese gelesen?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 14:03
Gast schrieb:

Wer kauft sich eine Kamera für über 7000 Euro, um daran Billigoptiken von Sigma zu schrauben? Die sog. 46 Mpx sind ja wohl wieder nicht mehr als echte pysische 18 Mpx?

Nö, das sind echte physische 15,33 Megapix, nicht 18!
Eine a900 und D3x haben aber nur 12 echte physische Megapix, eine 1DsMkIII oder 5DMkII nur 10,5 und genau das zeigten bislang auch alle Vergleiche mit Foveon! Ein 3 x 15,33 MP (= 46 MP) Foveon bietet in etwa dieselbe Bildqualität und Auflösung wie ein 30,66 MP Bayer-Pattern. Alles andere ist Dummschwätzerei.

Gast schrieb: Eine a900 und

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 14:20
Gast schrieb:

Eine a900 und D3x haben aber nur 12 echte physische Megapix

Wo sind denn die anderen 12,4 MP von den 6048x4032 Pixeln geblieben?

Suchbild

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 16:11
Gast schrieb:

Wo sind denn die anderen 12,4 MP von den 6048x4032 Pixeln geblieben?

Die sind gerade einen trinken gegangen, mit den anderen 2 x 4.800 x 3.200 der SD1!

...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:05

Wir reden hier tatsächlich von Pixeln, dh. Bildpunktinformationen/-werten bzw. Information/Wert einer sog. Photosite auf dem Sensor. Nun wird aber um "Farben" zB. im RGBs-Farbraum zu "erhalten" beim sog. Bayer-Pattern-Sensor (Nikon a900) ein Interpolations-Verfahren gemäß Mr. Dr. Bayer (Fa. Kodak) angewendet, welches ähnlich wie beim Farb-TV für Helligkeit NICHT diesselbe Auflösung anbietet wie für Farben. Da im Bayer-Pattern-Sensor selbst für die Helligkeits(stufen)Auflösung Interpoliert wird entspricht die tatsächlich zur Verfügung stehende Helligkeitsauflösung nicht dem Wert der MPx-Angabe für den Bayer-Pattern-Sensor. 50% Grün, 25% Blau und 25% Rot-Filter über alle Photosites verteilt ergeben bei einem 10MPx-Bayer-Pattern-Sensor eben keine 10MPx Helligkeitsauflösung. Farbauflösung ist beim Bayer-Pattern-Sensor noch geringer als schon die Helligkeitsauflösung, typ. 1/2 der max. Helligkeitsauflösung. Wir haben nämlich schon bei Helligkeits-Kontrast-Mustern ein Problem! Farb-Moiree und schon kommt ein LowPass-Filter per Filterglass oder Software beim Bayer-Pattern ins Spiel. Trickreiche Hersteller rechnen aber mal auch die Farbe fast radikal raus und dann sieht man den Trick schonmal nicht beim Siemens-Stern Labortestmuster. Dafür aber an jeder Wolkenkratzer-Fassade und ähnlichen Texturen, dh. farbige Linien und aufgebrochene Kanten. Und sowas bei einer sog. Profi-D-SLR!
Naja, man hat dazu gelernt ABER je kritischer die Textur umso niedriger ist die Auflösung bedingt durch Software-Korrekturen in der Kamera sogar auf RAW-Ebene.

Foveon X3 hat zwar auch ein Luminanz-Artefakte-Problem was an 3 unbereinander verdeckt ineinander verschachtelten Ladungs-Töpfen liegt ABER dafür erzielt man zB. bei 46MPx diesselbe max. Auflösung (Helligkeitsauflösung) wie mit einem ca. 30MPx-Bayer-Pattern-Sensor. Die Farbauflösung ist beim Foveon X3-Sensor höher und va. die Farben die punktgenau geliefert werden können höher...außer Sigma und Fujiflm haben in Ihrer RAW-Konverter-Software ein paar Bugs, dann kommt es wie in Vergangenheit vor, dass bestimmte Pastell-Töne falsch herauskommen.

An was liegt das?
Der oberste Farb-Topf beim Foveon X3 ist der Blautopf und da hier Silizium der Farbfilter ist ist der Topf eben so tief wie Silizium dünn sein muss um als Blaufilter zu funktionieren. Deshalb sind die "Informationen" für die Farbe Blau hinsichtlich gesammelter/gespeicherter Ladungen und damit erzeugtem Spannungswert nominell am geringsten. Springen in den Blautopf dann noch Störladungen (Rauschen) rein, dann ergibt sich das was typ. für Foveon X3 ist nämlich die HighISO-Schwäche von Foveon X3 bei wenig Licht. Dh. lange Belichtungzeit bei hoher ISO anstatt Hohe ISO wg. kurzver Belichtungszeit (zB. Sport).

Unterm Strich. Foveon X3 ist hinsichtlich Farbtreue der beste CMOS-Sensor aber wg. Rechenaufwand nicht LiveView-tauglich.
CCDs wie in Mittelformat eingesetzt, dh. FFT-CCD, ist auch von Foveon X3 noch nicht ganz erreicht, da das benannte Problem mit dem Blaukanal sich noch auswirkt.
Preislich rechnet sich wohl der Foveon X3-Sensor mehr als ein aufwendiger FFT CCD.
SD1 ausgestattet mit einem Sensor im APS-C-Format und damit im Einklang hochwertiger auf APS-C gerechneter Objektive, zB. 1,4/30 von Sigma. Exakt das halte ich für das Angebot von Sigma hinsichtlich Bildqualität wie bisher nur mit digital KB-VF erreichbar. Hinsichtlich der Vorteile von Foveon X3 bei bestimmten Motiven sicherlich einer Leica M9 und Leica S2 sichtbar voraus.

Man kann es sich tatsächlich nochmals überlegen ob nicht das Angebot von Sigma für einen selbst das attraktivste ist. Natürlich spricht man da vernünftigerweise nur die Käufer an bei denen die Euros so locker sitzen, dass eine SD1 und die nötige Grundausstattung noch auf Rein-Schnupper-Niveau liegt, dh. nicht zu tief im Preis und attraktiv hinsichtlich des Niveaus auf was man mit dem Angebot zielt und das ist tatsächlich Nikon D3x, Pentax D645, etc..

Wer aktuell in der Situation ist zwischen Nikon D3x, Pentax D645, Canon 1Ds/5D ... , ... zu überlegen, der erzeugt eben jetzt eine neue Spalte listet noch die SD1 mit auf. Es dürfte auch den ein oder anderen geben, welcher in seiner Überblicks-Tabelle auch Leica M9 und Leica S2 aufführt. Alles (sehr) untersch. Kameras und exakt darin besteht das Angebot von Sigma bei der SD1. Eine APS-C-Kamera die es bisher noch nicht gegeben hat und zwar eine APS-C-Kamera die ein Auflösungsvermögen "im System" dh. incl. Objektiven liefert wie ca. 30MPx Bayer-Pattern-Sensor-Systeme...aber eben nicht APS-C sondern digital KB-VF.
Die SD1 dürfte auch der Grund sein warum Canon mit der 5D Mk III so lange braucht. Der Canon CMOS, welcher 30MPx schafft, zeigt wohl arge Nachteile gegenüber Foveon X3 wie in der SD1 eingesetzt.

CMOS Bayer-Pattern-Sensor mit CDS-Verfahren hat nun auch durch Sigma das "Sackgassen"-Straßenschild gesetzt bekommen. Was die meisten immer vergessen ist, dass ein Canon/Nikon/Sony/Samsung-CMOS-Sensor für D-SLRs bei zB. 16MPx tatsächlich 32MPx-Photosites benötigt. Dh. eigentlich entspricht ein Foveon X3 Sensor mit 46MPx einem Bayer-Pattern-CMOS-Sensor ala Canon/Nikon/Sony/Samsung mit 60MPx !!!

Natürlich fährt man da mal im Vergleich mit Foveon X3 im APS-C-Format an eine Wand!!! ...oder das Licht war nichtmal das Ende eines Tunnels sondern der entgegenkommende Zug den man sich selbst gebaut/erbaut/geschaffen hat...incl. dem Tunnel vor lauter Tunnelblick-Getrampele auf FT und Co. herum...

Einfach mal die E-PL1 von Olympus im Vergleich zur Sony 900 auf www.fotopolis.pl vergleichen (s. Kodak-Farb-Patterns). Das war das Warnsignal für das Sackgassen-Ende für CMOS mit CDS-Verfahren. Die klene E-PL1 zeigt mehr Details und Texturen näher am Original als wie die durchaus preiswerte Sony A900.
Interessant werden dieselben Testmotive aufgezeichnet durch eine Sigma SD1.

Dann wird man sich tatsächlich fragen wo sind die MPx der A900 geblieben???!!!

Vergraben in Konzepten wie
1. Bayer-Pattern-Sensor (den auch die E-PL1 hat aber dafür das nicht was unter "2." folgt)
2. CDS-Verfahren...damit man das nicht sieht was der Sensor leider in Massen verschluckt...und zwar auf dem schmutzigen CMOS-Sensor vagabundierende Störladungen (Rauschen).

Zu "2.": NMOS bzw. LiveMOS ala Panasonic/Olympus ist so gestyled/designed, dass weniger Störladungen ins Pixel purzeln und für 1 Pixelwert benötigt man nur 1 Photosite, während das CDS-Verfahren 2 Photosites für 1 Pixelwert benötigt.

Auf den CMOS-Sensoren geht es deutlich enger zu als die Hersteller uns das verraten bzw. es sind schonmal 100% Pixel in den Herstellerangaben verloren gegangen.
Nochmal: Sony A900 24MPx KB-VF ist ein 48MPx-System das soviel MPx liefert wie ein 24MPx-System von Leica (FFT-CCD) oder Panasonic/Olmypus (LiveMOS).

30MPx Bayer-Pattern-Sensor mit CMOS und CDS-Verfahren macht nicht nur APS-C sondern auch digital KB-VF zu einer Digitalknipse, denn bei 60MPx wird es auch bei digital KB-VF "verdammt" eng auf dem Sensor.

"Sackgasse" !!!

Warum wird es bei 46MPx Foveon X3 im APS-C-Format nicht ganz so eng wie bei CMOS mit CDS-Verfahren?

Weil Foveon X3 die tatsächliche Fläche des Sensors besser ausnutzt. Foveon X3 ist weitaus weniger kritisch wie ein 18MPx-Sensor in einer Canon 7D (eigentlich 36MPx-CMOS-Sensor)...einfach mal einen Vergleich mit den Sigma-Objektiven auf einer Canon 7D und einer Sigma SD1 machen.

Man sieht bei jedem Motiv einen klaren "Vorsprung" der SD1 der sich schon beim ersten Shooting bezahlt macht.
Canon zuwenig sporltich. Nikon dank AF-Technologie noch sportlich genug. Evtl. sind eingefleischte Canon-Nutzer noch überzeugt genug. Pentax gelingt bei der 645D der Format-Vorteil hinsichtlich Bokeh, etc.. Bei Panasonic, Samsung NX, Sony NEX und Olympus liegt der Format-vorteil quasi fühlbar in den Händen und das Gewicht/die Gewichtung nicht ganz so sehr auf Seiten der System-Auflösung. Sony macht auf Translucent und Sigma macht APS-C auf/gehn Mittelformat. Wegnehmen (Translucent anstatt Schwingspiegel) ist dann eben nicht feinstes Sushi, während Sigma beim dazugeben sicherlich feine Kost liefern wird.
Jedem das Seine ABER Kritik darf erlaubt (bleiben/) sein.

Oder mit anderen Worten: Wer die APS-C-Kamera mit der höchsten Systemauflösung sucht, welche mit digital KB-VF locker mithalten kann (bis auf Nachteulen-Modus, dh. HighISO-Manie), der hat jetzt endlich das gesuchte Angebot.

Viele werden jetzt wieder rechnen. APS-C = halbe Sensor-Fläche wie digital KB-VF, dh. nur halber Preis wert und damit gem. Adam-Riese und Sony A900 max. 1.000 - 1.500 Euro wert.
Naja, wenn da nicht wieder aus denselben Reihen das Argument stammen würde: Technologie-Geschwurbel egal. Es kommt auf das an was rauskommt.

Wie gesagt: APS-C-System-Kamera mit deutlichem Auflösungsvorteil gegenüber anderen APS-C-Kameras und Bildqualität die sich an digital KB-VF messen darf soweit auf digital KB-VF die besten Objektive angesetzt sind. Bei Canon idR. nur Festbrennweiten außer Zoom ab ordentlich Tele...und bitte nur in (un-)auffälligem Hell-Grau.

Fanboys labern

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 06:10

wie eh und je - während Canon mehr DSLRs verkauft denn je (jedenfalls mehr als alle anderen zusammen).
Aber wir wissen natürlich auch: Lauter Geisterfahrer - und der Hohepriester der Verdummung unbeirrbar am rechten Weg ...

Laberlaaaaaaberlaberblablablalaaaaberblalaberlaaabeeeerblablabla

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 06:11

Ach so ist das.

Wie wird denn sowas....

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 15:01

....berechnet?

Formel

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 16:07
Gast schrieb:

Wie wird denn sowas berechnet?

Das ist ganz simpel:
Foveon-Pix geteilt durch 3 sind echte, physische Pixel, weil jeder einzelne davon alle 3 Farben enthält und die beim Foveon die Farben ja übereinander liegen statt nebeneinander.
Beim Bayer-Pattern ist es weit komplizierter, weil dort jeder Pixel nur 1 Farbe aufzeichnet und dann interpoliert werden muss, aber auch noch 2 grüne auf 1 roten und 1 blauen kommen. In der Praxis kann man ja aber die Auflösungen von Testaufnahmen unter Laborbedingungen vergleichen, alles andere ist eh uninteressant, und da kamen eben bislang ALLE seriösen Tester zum Ergebnis, dass der 3x3MP-Foveon einem 6MP-Bayer entsprach und der 3x4,6MP-Foveon in etwa 9MP-Bayer, eben ganz knapp unter den 10MP-Bayer-Sensoren.

Ergibt dann die Praxis-Formel, dass Bayer geteilt durch 2 den "echten" Pixeln entspricht, eben Foveon geteilt durch 3, so einfach ist das!

Einzige Ausnahme: FT-Sensoren aus der Zeit, als hier noch unser "Mr. FT" unterwegs war. Da entsprach dann ein 10MP-FT ungefähr einem 280MP-Bayer, nur das der FT dabei noch wesentlich farbigere Farben reproduzierte und wesentlich detailreichere Details, sowie kontrastreichere Kontraste. Wurde hier auch fundiert erklärt mit den Warp-Color-Rezeptoren und den 4D-Photonen-Prozessoren aus den geheimen FT-Unterwasserlaboren usw,blabla...

Gerüchten zufolge ist unser "Mr. FT" dann aber von Olympus auf Medion umgestiegen und im Moment damit beschäftigt, eine Diplomarbeit über das einzigartige Farbverhalten der Medion-Objektive bei Akt-Aufnahmen von Aldi-Kassiererinnen zu guttenbergen.

Schön, dass Sie so unglaublich sachlich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 19:13

sein können.

Wer diese Tester sein sollen, weiß ich nicht, aber man darf das als abgedrehten Blödsinn bezeichnen.

Wenn man die Bilder aus den alten Foveons hoch interpoliert, so wie das Sigma immer angibt, bekommt man mindestens so gute Bilder, wie bei einem "normalen" Bayersensor. HighISO ist für Fotografen, die mit so einer Kamera arbeiten, überhaupt kein Thema. Erst bei Großvergrößerungen zeigt sich dann, was da Sache ist und da kann die Kamera durchaus etwas bieten.

Was bei Sigma/Foveon leider bis dato nicht so gut ist, ist die Verarbeitung der Bilder in der Kamera. Sigma begeht da in meinen Augen den Fehler, dass die Bilder nicht gleich in der nominellen Auflösung, also 14,X Mpx, oder wie bei der kommenden Kamera gleich auf 48 Mpx interpoliert ausgeliefert werden. Punkt aus, da gibt es keinen Spielraum für Interpretationen und der Fotograf weiß, woran er ist und man kann sich drauf verlassen, dass die Bilder auch so sind, dass sie den Preis für die Kamera rechtfertigen. Da bin ich mal gespannt, ob die Fachniks bei Sigma wieder die Oberhand behalten.

Es sieht aber so aus, dass die dafür benutzten Algorithmen noch nicht so ausgefuchst sind, wie das bei den Bayersensoren der Fall ist. Die haben einfach einen doch recht großen Entwicklungsvorsprung. Im Grunde macht der Algorithmus nach Bayer aus praktisch so gut wie nichts, schon sehr gute Bilder, jedenfalls haut das visuell sehr gut hin. Aber, man darf auch feststellen, das das seine Grenzen hat und man in der Zukunft bestimmt noch sehr viel Besseres kommt.

Nachdem sich Sigma sehr viel Zeit gelassen hat, die Kamera zu entwickeln, darf man schon davon ausgehen, dass da etwas Adäquates daher kommt, das zumindest in die Nähe dessen kommt, was den Preis rechtfertigt. Auch wenn mir das auch erst mal sehr hoch vor kommt. Man wird sehen, ob so ein X-tes Modell einer konventionellen DSLR überhaupt noch in die Zeit passt. Bei dem Sensorformat hätte man sich auch was anderes vorstellen können, in der Tat.

Öha, die Fanboys kommen!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 21:21
Gast schrieb:

Wer diese Tester sein sollen, weiß ich nicht, aber man darf das als abgedrehten Blödsinn bezeichnen.

Wenn man die Bilder aus den alten Foveons hoch interpoliert, so wie das Sigma immer angibt, bekommt man mindestens so gute Bilder, wie bei einem "normalen" Bayersensor. ...

So, so, abgedrehter Blödsinn also...

Wenn ich echte 3-Farb-Pixel hochinterpoliere, bekomme ich gar nichs außer kleineren Pixeln, die Auflösung bleibt gleich, denn woher soll denn eine Interpolationssoftware die Bildinfo haben, die im Original gar nicht drin ist? Da kommt also exakt das selbe raus wie beim hochinterpolieren eines Bayer-TIFF.
Einfaches Beispiel:
Ich habe Linienpaare, die ganz knapp kleiner sind als genau 1 Pixel. Da zeichnet jeder Sensor dann nur eine graue Fläche auf, weil er halbe Pixel nicht sehen kann! Woher soll nun eine Interpolations-Software wissen, dass es keine graue Fläche war sondern Linienpaare?

Geht also nicht, das 46MP-Teil macht ein Blitzsauberes 15,3MP-Tiff und mehr nicht!
Ein 18MP-Bayer kann aber eben auch keine 18MP, weil er nur 9MP-Grün, 4,5MP-Rot und 4,5MP Blau hat, daraus kann er nun aber 9MP interpolieren!
Fazit: Die Sigma hat eine deutlich höhere Auflösung als eine 18MP-Bayer, aber bei weitem nicht wie eine 46MP-Bayer (die es ja noch gar nicht gibt), sondern eben wie eine 30MP-Bayer (die es auch noch nicht gibt außer im MF), die dann wieder ein blitzsauberes 15MP-Tiff ergeben würde.

Soviel dann der abgedrehte Blödsinn Herr Fanboy!

Früher waren "die Lauten" hier auch mal kompetenter.

Es geht auch einfacher.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:51

MPx-Äquivalent soweit man sich auf die Herstellerangaben bezieht ist, zB. 7,5 MPx-Foveon X3 äquivalent zu 5MPx Bayer-Pattern-Sensor. Daumenregel ist Faktor 2/3.
FT hingegen nutzt keine andere Interpolation ABER der Bayer-Pattern-Sensor in LiveMOS-Technologie hat unter dem Bayer-Pattern-Array keine Metallmaske um "Dark-Frame"-Pixel auszumaskieren wie bei allen CMOS-Sensoren anderer Hersteller die nunmal keine LiveMOS-Sensoren verwenden.
Non-FT-Anbieter verwenden CMOS-Sensoren incl. CDS-Verfahren mit all den Nachteile von an der Halbleiter-Oberfläche suboptimalen Sensoren (Flächenausnutzung + Störladungs-Resistenz der Ladungstöpfe) und dadurch eben nicht nach dem Vorbild mit vielen Vorteilen nachempfundenen CCD-Sensor va. FFT-CCD, welcher hinsichtlich Flächenausnutzung aktuell Referenz ist und bleibt. CMOS-Sensoren haben deutlich unsaubere Oberflächen hinsichtlich Störladungen und die bestimmen auch trotzt CDS-Verfahren immer noch die Farbgüte und damit Nuancen-Auflösung dh. Farbauflösung. LiveMOS ist ein flächenoptimierter Sensor mit der aktuell höchsten Störladungs-Resistenz unter den sog. Active-Pixel-Sensoren und das ist hinsichtlich Farbgüte und damit Auflösung von Nuacen sprich Farbauflösung BESTIMMEND.

Bei FT vs. Non-FT-Anbieter liefert die LiveMOS-Technik die Basis den Ansatz zu finden va. helle Pastelltöne auf Niveau von digital Mittelformat-Systemen nahe am Original liefern zu können.
CDS sowie hochlichtempfindliche CMOS-Sensoren incl. CDS-Verfahren erzeugen Artefakte und zwar Farb-Fehlmuster die herausgerechnet werden müssen und dh. Auflösungsverlust durch Filterung und wiederum Aufzeichnungsfehler die sowohl wie Fehler wie auch Auflösungs-/Details-Mängel "sichtbar" bewertet werden KÖNNEN.
Gerademal durch Rechenpower, dh. anstatt 12-bit-RAW eben mehr durch zB. Processing auf Basis von 14-bit-AD-Wandlung können einfachere Texturen feiner aufgelöst werden ABER hier trifft man nur im Labortest den Nagel auf dem Kopf, während es bei kritischen Texturen ordentlich daneben geht, weil der Analog-Wert, welchen der Sensor erzeugt hat schonmal nicht stimmt!!!

Sicherlich ist das was eine Canon 5D Mk II gut genug ABER eben alles andere als besser als das was eine Leica M9, Leica S2 oder digitales Mittelformat liefert. Sogar die klene E-PL1 kann mehr Details liefern als eine Canon 5D Mk II...außer man legt der 5D Mk II Ihre Lieblingskost, dh. Siemens-Sterne vor.

Die Daumenregel Foveon X3 vs. Bayer-Pattern paßt ABER das ist eine Äquivalenz-Aussage und gilt nicht incl. optischer Schnittstelle zwischen Objektiv und Sensor, optischer Qualität des Sensors (optische Qualität von hochlichtempfindlicher CMOS incl. CDS am NIEDRIGSTEN!!!), etc. .

Fanboy ist...wem fachliches so fern wie Aldi und Co. nah, wenn technisches Verständnis Mangelware, selbst wenn's zum Discount erworben werden könnte, ist.

Lang nichtmehr gesehen....

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 09:42
Gast schrieb:

Laberablubb, Laberablubb, Laberablubb...

Bei FT vs. Non-FT-Anbieter liefert die LiveMOS-Technik die Basis den Ansatz zu finden va. helle Pastelltöne auf Niveau von digital Mittelformat-Systemen nahe am Original liefern zu können.

....Laberablubb, Laberablubb, Laberablubb...

Sogar die klene E-PL1 kann mehr Details liefern als eine Canon 5D Mk II...

... Laberablubb, Laberablubb, Laberablubb...

Fanboy ist...

Welcome back!

CDS

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 21:15

CDS war eins der Lieblingswörter von Mr. Ft. Nun erscheint es wieder. Gibt es denn zu dieser Geheimtechnik andere Quellen im Internet als nur die Aussagen von Mr. Ft ?

Ich würde einfach feststellen,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 13:10

dass Sie von dem, wie sowas mathematisch umgesetzt wird, nicht den blassesten Schimmer haben. Dieses ganze Herumgerechne mit halben Pixel usw. ist einfach nur alberner Quatsch. Weder Bayer noch Foveon in der Zielauflösung verfügen über definitiv 100%ige Farbinformation, soweit anerkannt. Das ist auch nicht Sinn der Sache, sondern ein Näherungsverfahren, das ausschließlich mit mathematischen Methoden erreicht wird, indem man die dazwischen fehlenden Farbinformationen aufgrund der umliegenden Farbinformationen dazurechnet. Das Gleiche kann man in Prinzip noch viel besser mit Farbinformationen, die für jeden Pixelpunkt 3 Helligkeitswerte in den 3 Primärfarben aufspaltet, anbietet. Der Rest ist eigentlich einfache Mathematik, deutlich einfacher als das Verfahren nach Bayer.

Sigma macht es offensichtlich nur deshalb nicht, weil Sigma die Interpolation nicht in der Kamera machen will, wie das sonst bei allen anderen Kameras der Fall ist. Ein möglicher Aspekt kann sein, dass der Rechenknecht, der in der Kamera drin steckt, nicht so gut im Rechnen ist, wie das bei normalen Kameras der Fall ist. Oder, was ich für wahrscheinlicher halte, die Sigma-Experten lieber mit "schlankeren" Daten arbeiten wollen und die eigentiche Zielauflösung lieber im PC umsetzen wollen. Ein typisches Expertenproblem, die die effektiven Anforderungen draußen im Markt und bei den Käufern nicht erkennen, weil sie das fachlich nicht für notwendig halten. Mal sehen, wies jetzt wirklich kommt.

Umgekehrt

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 14:39
Gast schrieb:

Das Gleiche kann man in Prinzip noch viel besser mit Farbinformationen, die für jeden Pixelpunkt 3 Helligkeitswerte in den 3 Primärfarben aufspaltet, anbietet. Der Rest ist eigentlich einfache Mathematik, deutlich einfacher als das Verfahren nach Bayer.

Der Bayer Sensor ist die einfachere Rekonstruktion: Da beim Bayer Sensor, die drei Primärfarben sauber getrennt sind braucht man im einfachsten Fall nur auf die nebenliegenden Pixel zu schauen und den Mittelwert bilden. Natürlich hat dann jeder seine eigenen verfeinerten Kochrezepte die Farbinformation genauer zu rekonstruieren.

Ganz anders der Foveon Sensor, wo jeder Farbkanal alle drei Primärfarben sieht -- nur in einer unterschiedlichen Gewichtung: Die oberste Schicht sieht alles, ist aber nur für die höherenenergetischen (blauen) Photonen empfindlich. In der untersten Schicht kommt nur noch Rot an, und das auch nur stark abgeschwächt. In der mittleren dann irgend was dazwischen:

Um diesen "Spektralbrei" in jedem Farbkanal wieder in saubere Primärfarben zu trennen, ist ziemlich schweres mathematisches Geschütz nötig.

(Graphik von http://en.wikipedia.org/wiki/Foveon_X3_sensor)

Ein modifizierter Bayer-Sensor

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 17:05

könnte, sofern er eine genügend hohe Pixeldichte umfasst (sagen wir 80 MP auf KB ...), jeweils 3 oder 4 Pixel für eine unverfälschte Farbinformation zusammenfassen - mithin auch eine vernünftig große Gesamtpixelfläche nutzen - und diese dann mit einem Drittel oder Viertel seiner Brutto-Auflösung netto ausgeben.

Ja, ich korrigiere mich,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 20:02

so ist es. Wenn alle Farbinformationen quasi zu 100% gleich vorhanden auslesbar wären, wäre der Rest einfache Mathematik. Ist es aber nicht. So wie oben dargestellt, wirds in der Tat schwierig. Und das scheint es auch das zu sein, was Sigma/Foveon nach wie vor einige Probleme macht. Mal sehen, wie die das in der neuen Kamera fertig bringen. Irgend etwas wird wohl gelaufen sein, sonst würden die nicht so einen Riesenbatzen Kohle für so eine Kamera fordern. Zumindest gehe ich davon aus, dass bei Sigma nicht nur Deppen rum sitzen.

Im Übrigen scheinen auch andere schon mit mehrlagigen Sensoren rum zu experimentieren, wenn man so liest, was sich alles tut. Der Foveon wird auf absehbare Zeit nicht der einzige Sensor auf dieser Spielwiese bleiben.

Quatsch,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 09:16

beim Bayer sind die Primärfarben eben nicht suaber getrennt. Da haben Sie drei Bandpässe (R,G,B), die sich überlagern. Welche Farbe ein Pixel nun wirklich aufzeichnet können Sie nur mit einer Warscheinlichkeitsabschätzung aus den Helligkeitswerten umgebender Pixel berechnen. Es ist also noch nicht einmal so, dass ein grüner Pixel grün sein muss, er kann auch blau sein. Nur wenn der benachtbarte Rotpixel ausgesteuert ist, ist der andere eher grün als blau...Es ist also viel schwieriger, als nur die im Filter gesperrten Spektralanteile zu berechnen - Sie müssen auch noch die Wellenlänge des durchgelassenen Lichts schätzen...

Rod

Häh?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 13:25

Ich glaube Du verwechselst hier Foveon- und Bayer-Sensor. Das Szenario, das Du hier beschreibst, trifft auf den Foveon-Sensor zu, und grade nicht auf den Bayer-Sensor. Beim Bayer kannst Du den Bandpass so eng oder breit machen wie du lustig bist: Die drei Kanäle sind physikalisch und räumlich vollkommen voneinander getrennt. Das Auseinanderklamüsern von Spekralmatsch und Raten, welche Farbe es denn eigentlich ist, hast du dagegen beim Foveon.

Da gibt es einen Konferenzbeitrag von den Foveon-Jungs höchstpersönlich, in denen sie die Eleganz des Bayer-Sensors und das Dilemma des Foveon Sensors selber erklären, incl. Spektren. Leider habe ich den Artikel und Link auf die Schnelle nicht gefunden (auf deren HP ist er verständlicherweise nicht zu finden). Wenn man das gelesen (und verstanden) hat, wundert man sich, wieso die aus ihrem Sensor überhaupt eine Farbe extrahieren können....

Wenn ich ihn noch finden sollte, werde ich den Link hier gerne nachreichen.

...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 15:59

Siehe Filterkurven in PDF auf der Kodak-Homepage: "ColorCorrectionforImageSensors.pdf"

Das ermitteln der Farbinformation mag beim Bayer-Pattern einfacher als mit Foveon gehen - das Bildergebnis dürfte im geradlinigen Ansatz trotzdem nicht optimal ausfallen...

Rod

Der Rechner macht eine

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 22:20

"Vorhersage", er spekuliert. Aber "genau" weiß ers natürlich nicht, weder in dem einen, noch in dem anderen Fall. Das Gesamtbild muss stimmen. Darauf wird der Bildrechner getrimmt. Aber das kann auch im einen oder anderen Fall daneben gehen. Und da hat momentan aufgrund der sehr viel höheren Marktpäsenz und der damit verbundenen höheren Entwicklungsarbeit der Bayersensor eindeutig die Nase vorne.

Unser FT-Fanboy

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 19:32

administriert das L- und das FT-Forum, und ist hoffentlich damit genügend ausgelastet ... 8-)

Vergiss

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 20:37

das mirrorlessforum.com nicht...

So weit

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:04

in die Gosse hab' ich mich noch nicht begeben ... genug ist genug. 8-)

Offensichtlich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:51
Gast schrieb:

ist hoffentlich damit genügend ausgelastet ... 8-)

nicht... :-(

Man weckt sie nicht ungestraft

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 06:18

die Untoten ... 8-)

Oh Gott!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:31

Das Forum macht krank! Erst "Mister FT" und jetzt auch noch den Rest!

Mittelformat mit APS-C ???

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 13:02

Wie soll das denn gehen?
Für viele hier im Forum ist doch alles Spielzeug, was kleiner ist als Kleinbild.
Und diese 46 Megapixel des X3-Foveon-Prozessors könnte man durchaus als Etikettenschwindel bezeichnen?!
Des sind wohl eher sehr gute 15,4 Megapixel.

Sollte aber die Kamera später das Gegenteil beweisen können, nehme ich natürlich alles zurück!!!

Jetzt ist wohl bald

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 13:05

auch mit einem Preissprung bei den Objektiven zu rechnen: Sind ja jetzt quasi Mittelformatobjektive ... :-)))

Ich bin platt 8-/

Bild von der Profi
Eingetragen von
der Profi
(Inventar)
am Freitag, 20. Mai 2011 - 13:10

Suchervergrösserung ein Haucherl besser als bei einer Nikon D90.
Die Möglichkeit schon bei RAW die Auflösung festzulegen!
Verschlusszeiten Dauerhaftigkeit und AF sind der Pentax K-5 zum Verwechseln ähnlich.
Der Monitor ist mit 460000 Dots eine Sparvariante und auf den Top-Statusdisplay hat man auch verzichtet.
Kein Live-View.
Nix Tethering.
Nur 5 Bilder pro Sekunde.
Puffer für nur 7 RAWs.
Maximal 6400 ASA.
Dazu gibt`s nur Objektive vom Fremdhersteller. Pardon das ist ja in diesem Fall kein Fremdhersteller.
Klingt jedenfalls nach einer Kamera um die 1000 Euro.

Hätte sie ein Nikon, Canon, Sony oder Pentax Bajonett wäre ein Preis von maximal 2500 Euronen noch mit allen Augen zudrücken (auch die Hühneraugen) noch zu verkraften,
aber ein exotisches Bajonett und dafür ein Preis mitten im Mittelformat???!!!

Was, wie groß ist der Sensor?
1,5 Crop?

Wenn diese Kamera auch nur minimal aufmuckt, oder eine Bildqualität liefert die einen nicht aus den Patschen haut...

...gibt sich Sigma der Lächerlichkeit preis und kann sich mit dem Ding brausen gehen!

Aber endgültig!!!

PS: Ein Zitat von 1001 Noisy Cameras: „Sigma goes completely insane“

Die deutsche UVP liegt bei

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 13:11

Die deutsche UVP liegt bei 7499 Euro...
http://www.sigma-foto.de/produkte/kameras/sigma-sd1.html

Sehr selbstbewusste Preisgestaltung.

Die spinnen, die Römer

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 13:20
Zitat:

Und dann gebe es da ja auch noch das umfangreiche und preiswerte Sigma-Objektivprogramm, aus dem der Sigma-SD1-Fotograf sich bedienen könne

Jo, jo, das preiswerte Programm der Siechma-Plastik-Scherben, dass man sich dann an ein 8.000 Taler Halbformat Body hängt....?!?

Was rauchen die für wildes Zeug im Sigma-Vorstand?

46 Foveon Megapickel sind 30 Bayer-Megapickel, aber theoretisch im Grenzbereich mehr Auflösungvermögen durch 16 Megapickel-pixelpitch.

Andersrum gesagt:
Mehr als 18 Megapickel sind mit gängen Objektiven im Halbformat nicht drin, sei denn man verzichtet auf die Blende als Gestaltungsmittel oder greift eben zum Foveon, der schafft eben auch diese 30 Vergleichspickel.

Soweit ein wirklich feines Teilchen, doch wenn man das zum Profi-Vollformat fast auf Mittelformat einpreist, stellt sich die Frage nach dem Sinn?
Sooooo viel mehr an [b]sichtbarer[/b] Bildqualität sind 30 vs. 24 Megapickel dann auch nicht und letztere gibt es eben schon unter 2.000 Flöhen oder als D3x in richtig hochwertig immer noch billiger. In absehbarer Zeit kommt dann sicher auch eine a99 und D4x mit über 30 Megapickel und die SD1 wird wieder mal um 1.800 Öre in der Bucht als Wow des Tages verramscht.

Alles irgendwie absehbar, scheint nur durch die Drogen-Schwaden in den Siechma Führungsetagen zu vernebelt zu sein?

Was hätte das Dingens um 2.000 Öcken UVP der Knaller werden können...

Die scheinen massiv Angst

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 14:02

Die scheinen massiv Angst davor zu haben, den Body tatsächlich verkaufen zu müssen…
Nahezu jeder, der bereit ist, 7500 Euro und mehr auf den Tisch zu legen, um eine Kamera zu kaufen, wird, zumindest am Rande, sich etwas mit Kameratechnik und Ähnlichem beschäftigt haben.
Und wo ist jetzt der Mehrwert, der einen so fantastischen Preis rechtfertig?
Besonders, wenn in der Preisklasse dann wirklich schon die kleinen Mittelformater mitspielen, die ihrer Linsen wegen zwangsläufig in einer vollkommen anderen Liga spielen.

Ich schließe mich meinen Vorredner an: Im Bereich von 1500-2000 Euro wäre die Kamera nicht nur konkurrenzfähig, sondern auch wirklich interessant und spannend.
So ist sie einfach nur überteuert.

Lächerlich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 14:18

Ich wusste gar nicht das man so schlechtes Gra..... rauchen kann.

Es gibt nichts an oder in der Kamera was diesen Preis rechtfertigt.

Mag sein das die Entwicklung des Sensors etwas spezielles ist. Aber mit einem fulminanten Bildbeweis z. B. zur EOS 5D Mark II, bleibt Sigma noch hinterm Berg!

OK, sie benutzen O-Ringe zur Abdichtung, das ist professionell. Der AF Arbeitsbereich ist mit -2 EV auch sehr ordentlich. Das wars!
Keine 100% Sucherabdeckung und das bei diesem kleinen Sensor! Nur 11 AF Sensoren, davon anscheinend nur einer als Kreuzsensor.

Ich behaupte sie ist in nichts besser als eine EOS 7D oder Nikon D300s!

Aber wenn der Sensor tatsächlich so dermaßen gut ist, das man ihn mit einer MF-Kamera vergleichen kann! Nur die Ausruckgröße, das passt dann immer noch nicht!

Extrem unseriös!

Gut Licht
Christopher

Canon-Fanboy oder die 5DMkII noch am abstottern?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 16:19
Gast schrieb:

Aber mit einem fulminanten Bildbeweis z. B. zur EOS 5D Mark II, bleibt Sigma noch hinterm Berg!

Nö, tun sie nicht!
Auf der Photokina war ein riesiges 3x2 Meter Poster zu bestaunen!

Und ansonsten sind die Qualitäten der Foveon ja bekannt, im direkten Vergleich zur 5DMkII wird die SD1 schon um knapp 50% vorn liegen bei auch noch etwas besseren Farben, das klingt jedoch nach mehr als es in der Praxis dann aussieht, wenn man nicht gerade Pixelfetischist ist.

Zitat: Und ansonsten sind

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 19:23
Zitat:

Und ansonsten sind die Qualitäten der Foveon ja bekannt, im direkten Vergleich zur 5DMkII wird die SD1 schon um knapp 50% vorn liegen bei auch noch etwas besseren Farben, das klingt jedoch nach mehr als es in der Praxis dann aussieht, wenn man nicht gerade Pixelfetischist ist.

Gaube ich nicht, denn dile reine S/W Auflösung ist wieder nur 15MP und da ist eine einfache 550D besser. Das ist ganz einfach, schraube ich vor eine Bayer-Camera ein scharfes Filter für rot oder grün oder blau, dann ist der Foveon Sensor überlegen, weil aus den z.B. 18MP der 550D dann nur 5,5 MP bei rot oder blau und 9 MP bei grün werden, aber bei Farbe bleiben die 18MP, ich gebe zu durch Softwarekunst beim sogn. Demosaicing, erhalten. Und diese fehlenden MP führen zu einem unschärferen Bild und Bildeindruck. Sigma hätte eine echte 30MP vollFormat Foveon machen sollen um auch ein Weilchen auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern zu sein.

wd

Unsinn

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 21:02
Gast schrieb:

Gaube ich nicht, denn dile reine S/W Auflösung ist wieder nur 15MP und da ist eine einfache 550D besser. Das ist ganz einfach, schraube ich vor eine Bayer-Camera ein scharfes Filter für rot oder grün oder blau, dann ist der Foveon Sensor überlegen, weil aus den z.B. 18MP der 550D dann nur 5,5 MP bei rot oder blau und 9 MP bei grün werden, aber bei Farbe bleiben die 18MP, ich gebe zu durch Softwarekunst beim sogn. Demosaicing, erhalten. Und diese fehlenden MP führen zu einem unschärferen Bild und Bildeindruck.

Das ist gequirlter Unsinn was sie da schreiben!
Ein Rot-Pixel z.B. kann keine Helligkeitswerte für Blau und Grün auslesen, er kennt nur den Rotanteil in seinem Bildpunkt und da kann ich jetzt mit Software rumblubbern wie ich will, die Software weiß eben auch nicht wie hell oder wie dunkel dieser Pixel wirklich ist und welche Farbe er hat!
Diese Info bekomme ich erst, wenn ich die Werte der umliegenden Blau- und Grün-Pixel auslese, dann aber eben nur für die gesamte Fläche dieser 3 Pixel.
Nun hätte nach dieser Rechnung eine 7D nur 6 "echte" Megapickel statt 9, aber diese Interpolation funzt ja auf der gegenüberliegenden Seite der umgebenden Blau- und Grün-Pickel mit dem dortigen Rotpickel genauso und daraus kann nun die Software eine Auflösung Interpolieren, die ungefähr 9 echten Megapickeln entspricht!

Sämtliche Vergleichsmessungen sämtlicher Testlabore belegen dieses Verhältnis zum Foveon, es ist also unsinnig darüber zu diskutieren! Schon die ersten Foveon in den ersten Sigmas mit 3x3MP entsprachen in ihrer Auflösung recht genau den damaligen 6MP Bayer.

Sie können sich das so vorstellen:
Auf einem komplett weißen Papier ist ein klitzkleiner roter Punkt, der genau 1 Pixel entspricht. Die Sigma sieht den mit diesem Pixel (wenn wir jetzt die 46MP-Foveon mit einem 15,3 Bayer vergleichen) weil sie auf genau dem Punkt Rot=255/Blau=0/Grün=0 empfängt. Die Canon empfängt da, so er auf einen Rot-Pixel fällt: Rot=255, die umliegenden Grün und Blau sehen den Punkt nicht um empfangen folglich Blau=255 und Grün=255, ergibt weit, wie die Werte aller anderen Pixel auch, er ist also weg!
Da der Sensor die Info einfach nicht bekommt, kann auch keine Software der Welt sie ausrechnen!

Sorry

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:07

und mit Verlaub, aber der Foveon interpoliert auch - weniger in der Breite, dafür mehr in der Tiefe ... 8-)

RGB-Wertkorrektur...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 17:58

...ist keine Interpolation.

Für die korrekte RGB-Farbmischung nutzt Sigma/Fujifilm "gewisse" Rechenregeln um die RGB-Werte passend zu korrigieren.

Beim Bayern-Pattern nutzt man 50% Grün, 25% Blau und 25% Rot um 100% R, G und B zu erhalten.

Foveon X3 bedeutet RGB-Wertkorrektur und Bayern-Pattern bedeutet RGB-Werteinterpolation. Beim Bayer-Pattern-Sensor können natürlich die RGB-Werte auch mal ausreisen und es werden RGB-Wertkorrekturen durchgeführt ABER es geht hier ja um Interpolation und die liegt beim Foveon X3 weder in der Breite noch in der Tiefe vor. Der Foveon X3-Sensor sammelt eben sehr wenige Ladungen für Blau auf vergleich man das Blausignal mit dem Rotsignal. Wird der falsche Korrekturwert für R, G oder B verwendet kann es natürlich auch beim Foveon X3-Sensor va. bei hellen Pastelltönen daneben gehen. Das ist aber kein Interpolations-Fehler sondern ein Korrekturwert-Fehler.

Ganz "gewiss"

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 09:01

ist nur, dass Sie auch nicht davor zurückschrecken, Interpolationen anderer Art irgendwie schön zu rechnen ...

Eine 5D

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 20:11

braucht keiner abzustottern - die ist das Geld aus der Portokasse jeden Cent wert. ;-)

Der Preis ist einer reinen Phantasie entsprungen!

Bild von Christopher K.
Eingetragen von
Christopher K.
(Liebhaber)
am Freitag, 20. Mai 2011 - 23:51

Ein 3x2 Meter großes Bild. Und nun? Kann ich mit der 5D Mark II zweimal so groß und es ist auch zu bestaunen! Und nun?

Der Foveon ist nicht bekannt für bessere Bilder, ansonsten würden die Kameras zu Hauf gekauft werden!

Der Preis ist einer reinen Phantasie entsprungen

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Aber mit einem fulminanten Bildbeweis z. B. zur EOS 5D Mark II, bleibt Sigma noch hinterm Berg!

Nö, tun sie nicht!
Auf der Photokina war ein riesiges 3x2 Meter Poster zu bestaunen!

Und ansonsten sind die Qualitäten der Foveon ja bekannt, im direkten Vergleich zur 5DMkII wird die SD1 schon um knapp 50% vorn liegen bei auch noch etwas besseren Farben, das klingt jedoch nach mehr als es in der Praxis dann aussieht, wenn man nicht gerade Pixelfetischist ist.

http://ckesting.web.officelive.com
http://www.traumflieger.de

Ich bitte Sie!

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 21. Mai 2011 - 08:54
Christopher K. schrieb:

Der Foveon ist nicht bekannt für bessere Bilder, ansonsten würden die Kameras zu Hauf gekauft werden!

Bei den Preisen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 18:48

zu denen sie bislang über die Theke wanderten, hätten sie tatsächlich ein Renner sein müssen. Nicht zuletzt auch im Hinblick darauf, dass nicht Wenige Sigma auch bei den Optiken präferieren; allein des Preises wegen, versteht sich.

Eben.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 09:58
Christopher K. schrieb:

Der Foveon ist nicht bekannt für bessere Bilder, ansonsten würden die Kameras zu Hauf gekauft werden!

Vor allem würden die anderen Kinder (Sensorhersteller) auch das Foveonprinzip verwenden. Aber offensichtlich interessiert sich niemand für die vermeintliche "Lösung aller Probleme" einer (aufgekauften) Garagenfirma.

Tatsache ist, dass das Konzept zwar bestechend ist, die Umsetzung aber momentan noch kläglich an physikalisch-technischen Problemen scheitert (die die Fanboys aber nicht sehen (wollen)). Lt Pantentanmeldung scheint Sony wohl auch an einem 3-Lagen Sensor zu arbeiten. Vielleicht kriegen die's mit ihrem geballten Know-How besser hin. Aber bis dahin ist der Bayersensor schlicht die bessere Lösung.

Mag sein.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 21. Mai 2011 - 15:50

Aber wer glaubt, dass sich gutes durchsetzt und schlechtes automatisch vom Markt verschwindet, der versteht nichts von Wirtschaft und nichts vom Menschen.

Selbst wenn...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:37
Gast schrieb:

Aber wenn der Sensor tatsächlich so dermaßen gut ist, das man ihn mit einer MF-Kamera vergleichen kann!

Dann haste aber immer noch nicht die längeren Brennweiten mit den damit verbundenen Vorteilen von MF.

Eigentor

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 13:45

Bitte mal in einem Jahr die Verkaufszahlen veröffentlichen.

Foveon ist nur fuer Kenner

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 14:07

Der Preis scheint zwar auf der hohen Seite der Gleichung zu stehen. Andererseits muss ich jedoch sagen, dass ich in diesen Tagen meine Pen vorerst in Rente geschickt habe und wieder meine DP1 und DP2 nutze - weil deren Foveon-14MPix-Sensor einen Dynamikumfang liefert, von dem die Pen nur traeumen kann. X3F-Dateien lassen sich in der Nachbearbeitung kneten bis zum Abwinken, so viel Information steckt darin. Und im Vergleich zu den Spiegelreflexen haben die kleinen den Vorteil, dass sie mit brillianten Objektiven ausgestattet wurden.
Die DP1/2 sind ideale Begleitkameras z.B. fuer eine Nikon D700, oder eine Leica M8.
Wer viel Erfahrung mit Bildnachbearbeitung hat, der kennt und schaetzt die Vorteile der Foveon-Fotografie.
Man darf nur einen Fehler nicht machen: sich bei der Nachbearbeitung auf PhotoPro verlassen. Unverstaendlicherweise holt Sigma's eigene Software nicht alles aus den X3F-Dateien raus, was drinsteckt.

Gibt es denn

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Freitag, 20. Mai 2011 - 21:26

Programme, die die RAWs besser auslesen? Welche denn? Bin an einer Antwort sehr interessiert.

Das Beste RAWsholen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 23:33

X3F in PhotoPro unmodifiziert nach 16-bit TIFF konvertieren, dann TIFF in CaptureOne weiterverarbeiten.

Wahnsinn

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 06:13
Gast schrieb:

X3F in PhotoPro unmodifiziert nach 16-bit TIFF konvertieren, dann TIFF in CaptureOne weiterverarbeiten.

mit Methode ... 8-)

Die Gesichtsacht lallt wieder

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 15:10

.

So besoffen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 16:54
Gast schrieb:

.

wie Sie krieg ich's nicht hin ... 8-)

Vielen Dank!

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 21. Mai 2011 - 09:01

Vielen Dank! Da habe ich dann ja mal zu tun..

Ach kommt...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 14:11

... eine S2 oder H4 ist ja noch viel teurer ;-)

Klar!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 15:15
Gast schrieb:

... eine S2 oder H4 ist ja noch viel teurer ;-)

Klar, aber da weiß man auch was man kauft! Also ich ja nicht, weil ich mich mit 'ner Nikon D7000" begnüge. Die hat einen reellen Preis und Nikon braucht nichts schön oder hoch zu rechnen.

m.

Mein Tag ist gerettet....

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 15:21

...selten so gelacht! Die Jungens haben schon eine ordentlich Chuzpe...

Na gut

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 14:14

versuchen wird man's ja noch dürfen ... :-)))

Ach was...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 14:18

...das ist einfach nur ein politischer Preis. Sigma will sich nicht die Blöße geben und sagen, dass sie die Kamera nicht wirklich bauen wollen. Also wird ein Preis festgesetzt, für den sich kein Käufer findet. Ergo: Gesicht gewahrt.

Ist bei Ausschreibungen ein ganz normaler Vorgang, wenn man den Auftrag nicht haben will. Der Form halber gibt man ein Angebot ab, dass aber derart daneben liegt, dass man, wenn man den Auftrag trotzdem kriegen sollte, ihn locker an den teuersten Mitbewerber weiterreichen kann, und trotzdem noch was dran verdient...

SD9...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 17:13

Das ist wie bei der SD9 vor 10Jahren erst Mondpreise und wurde sie verschenkt.
Macht weiter so Sigma.

Abwarten

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 15:35

in einem Jahr wird Sigma die Lagebstände der SD1 bei Ebay zu einem Teil des ursprünglichen Preises verkaufen. Warum soll das anders laufen als bei der DP1/DP2s?

Ich warte...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 16:03

...dann mal auf die ersten Tests gegen die S2 und die Hassi, muahahaha.

Was für ein Gesülze..

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 16:39

Hat schon jemand Dateien von der Kamera? Hat schon jemand diese im Photoshop verarbeitet?

Da schwatzen die Leute von Live View – hat das die Mittelformat Liga? Mir reicht es wenn ich das Histogramm sehen kann. Die Bilder sehe ich mir auf dem Apfel an auf den ich fotografiere.

Wer es schnell haben will muss sich für viel Geld eine der pseudo Profi Knipsen kaufen. Falls die SD1 ordentliche Studio Aufnahmen in Mittelformat Qualität liefert ist doch alles gut. Dafür ist sie anscheinend gebaut. Wenn sie dabei noch einiges an Feuchtigkeit ab kann, um so besser.

Ich erwarte von der SD1 nicht den Gegenspieler zu Nikon oder Canon. Meine Erwartung liegt eher im ambitionierten Außenbetrieb wo mir eine Mittelformat mit Digitalrückteil zu anfällig, zu schwer, zu teuer ist und nicht in der Aktionsfotografie.

Ich wünsche Sigma das sie mit der SD1 eine neue Nische findet.

Good luck

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 19:23
Gast schrieb:

Hat schon jemand Dateien von der Kamera? Hat schon jemand diese im Photoshop verarbeitet?

Da schwatzen die Leute von Live View – hat das die Mittelformat Liga? Mir reicht es wenn ich das Histogramm sehen kann. Die Bilder sehe ich mir auf dem Apfel an auf den ich fotografiere.

Wer es schnell haben will muss sich für viel Geld eine der pseudo Profi Knipsen kaufen. Falls die SD1 ordentliche Studio Aufnahmen in Mittelformat Qualität liefert ist doch alles gut. Dafür ist sie anscheinend gebaut. Wenn sie dabei noch einiges an Feuchtigkeit ab kann, um so besser.

Ich erwarte von der SD1 nicht den Gegenspieler zu Nikon oder Canon. Meine Erwartung liegt eher im ambitionierten Außenbetrieb wo mir eine Mittelformat mit Digitalrückteil zu anfällig, zu schwer, zu teuer ist und nicht in der Aktionsfotografie.

Ich wünsche Sigma das sie mit der SD1 eine neue Nische findet.

Und?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:39
Gast schrieb:

Meine Erwartung liegt eher im ambitionierten Außenbetrieb wo mir eine Mittelformat mit Digitalrückteil zu anfällig, zu schwer, zu teuer ist und nicht in der Aktionsfotografie.

Was willste mit dem Winzsensor anfangen?

Er hat keine DSLR!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:46

Er fotografiert mit dem iPhone!

Ente

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 17:00

Die Kamera wird 749,90 Euro kosten.Sigma will nur ein paar Tage im Gespräch bleiben.

Die Preise fallen!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 08:09
Gast schrieb:

Die Kamera wird 749,90 Euro kosten.Sigma will nur ein paar Tage im Gespräch bleiben.

Auf der amerikanischen Sigma Website ist der Preis (mit Objektiv ! )schon drastisch gefallen.
http://www.sigmaphoto.com/shop/sd1-kits

Schade!

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Freitag, 20. Mai 2011 - 17:08

So wird sie bestenfalls ein Nischenprodukt. Ich hätte mir gewünscht, dass sie den Markt von unten aufrollt.

Aber meine DP2s habe ich auch für unglaublich viel weniger gekauft als für den Listenpreis.

Die SD14

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 17:36

wurde doch zeitweise für 'n Appel und 'n Ei verkauft. Wahrscheinlich will Sigma diesmal wenigstens am Anfang Geld mit der SD1 verdienen.

Wirtschaften

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 23:39

Das coolste war, dass ich beim Verkauf meiner gebraucht gekauften SD14 Gewinn gemacht habe, weil der Gebrauchtpreis wieder gestiegen ist. Die SD14 habe ich gekauft, als der Preis fuer neue und gebrauchte SD14en nach einer Art Paniklawine voellig am Boden lag.
Es ist schon witzig, wie ausgesprochen phobischpanisch sich viele Knipser verhalten, voellig entkoppelt vom photographischen Wert einer SD14 - die bekanntermassen brilliante Aufnahmen liefert.

Ende von Sigma SD1

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 17:39

So kann man auch das Ende einer Kamera ankündigen :-) Mann macht sie so teuer das sie niemand kauft. Von den 46 Megapixeln bleiben am Ende nur sichtbare 15 MP übrig. Wo ist da Mittelformaz???? Gegen eine D3X mit ihren 24 Mp und einer Gehäusekonstruktion für die Ewigkeit, sieht Sigmas Plastikbomber keinen Stich. Für unter 1000,-€ wäre die Kamera trotz all ihrer Gehäuse - und Bediehnungsschwächen (Ich denke dabei an die Vorgängerin) wegen ihres Sensors interessant.

Wenn

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 17:46

Liebe Sigma-Leute, wenn ihr die Kamera tatsächlich verkaufen wollt, dann müsst ihr den Preis vierteln und ein Nikon- oder Canon-Bajonett dranbauen, damit man auch richtige Objektive benutzen kann. So aber...........

Alternative

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 00:17

Genau, da ein Top-Nikkor 14-24 oder 24-70 `dran. Darüber könnte man sich unterhalten. Bitte kein Siechma oder Zeiss oder Tampon...

Gast schrieb:

Liebe Sigma-Leute, wenn ihr die Kamera tatsächlich verkaufen wollt, dann müsst ihr den Preis vierteln und ein Nikon- oder Canon-Bajonett dranbauen, damit man auch richtige Objektive benutzen kann. So aber...........

Mittelformatobjektive.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 18:45
Zitat:

Ich hätte mir gewünscht, dass sie den Markt von unten aufrollt.

Einer der wenigen realistischen Wünsche. Die Kamera wird ausgiebig Gelegenheit bekommen, den Markt von unten zu betrachten.

Wenden wir uns kurz einer etwas ironiefreieren Sichtweise zu. Wer diesen Beitrag http://www.photoscala.de/Artikel/Begrenzung-der-Aufloesung-durch-Beugung gelesen und verstanden hat, wird schon ein wenig die Stirn runzeln. Wir müssen bei dieser Kamera trotz aller Pseudoexpertisen mit einer realen Auflösung rechnen, welche deutlich oberhalb der derzeitigen APS-C Kameras liegt. Das bedeutet bei real existierenden Objektiven aus dem Sigma Sortiment, dass eine Nutzung von sagen wir mal 16 bis 20 Megapixeln - falls erreichbar - zwischen notwendiger Abblendung und Beugungsunschärfe ab Blende 11 gerade mal die Blenden 5.6 und 8 als nutzbare Arbeitsblenden übrig lässt. Das ist in etwa auch der Bereich, in welchen man mit den drei bis vier verfügbaren Hochleistungsobjektiven für Micro Four Thirds das Potential der Kameras ausschöpfen kann. Nun ist es aber so, dass - wie nicht nur Sigma Fotografen wissen - das ziemlich riesige Zahl an Sigma Objektiven plötzlich einstellig wird, wenn höchste Qualität gefordert wird. Ja, es gibt Sigma Objektive in höchster Qualität, aber nicht in jeder Brennweitenkategorie. Und unter den potentiell exzellenten Objektiven ist nur im Schnitt jedes dritte bis fünfte so exakt zentriert, dass es diese Leistung auch tatsächlich erbringen kann.

Genau genommen ist das kein wirklich Sigma spezifisches Problem. Auch Canon-, Nikon-, Pentax- und Sony-Kameras werden mit höchstauflösenden Sensoren ausgestattet und mit billigen Kitobjektiven in eine Schachtel gesteckt. Auch für einen 16 Megapixel Sensor muss man schon sehr genau selektieren, wenn man nicht den Informationsgehalt einer 8 Megapixel Aufnahme in einer doppelt so großen Datei haben will. Und wer hier kein Pixelpeeper ist, der hätte ja auch bei der D200 oder der 30D bleiben können, welche mit geschätzten 70 bis 80% der verfügbaren Objektive die gleiche Leistung erzielen.

Aber vielleicht kommen da ja auch noch entsprechende "Mittelformatobjektive" von Sigma nach. Da hätten wir alle was davon und die dürften dann auch ruhig etwas mehr kosten, wenn sie es tatsächlich schaffen, einen 16++ Mpx Sensor von f/(Offenblende*1.4) bis f/11 auszureizen.

Wenn die

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Freitag, 20. Mai 2011 - 19:42

Kamera aber 15 MP hat und diese besser ausliest, so ist das doch ein Vorteil. Für die Beugungsunschärfe sind doch weniger Pixel mehr. Oder habe ich das falsch verstanden?

DIESE

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 19:48

15 MP sind sicher besser als das, was sich auf Bayer-Sensor realisieren läßt. Aber es steht nicht annähernd in einem vernünftigen Verhältnis zu den Preisvorstellungen Sigmas.

Die ersten

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Freitag, 20. Mai 2011 - 21:22

Handys haben auch tausende oder zehntausende DM gekostet. So what.

Den Foveon-Sensor gibt's schon länger

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 21:59

wenn auch nicht in dieser Auflösung ... wirklich überzeugen konnte er bislang nicht.

Mich

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 21. Mai 2011 - 09:19

hat er wirklich überzeugt. Wovon man bereit ist sich überzeugen zu lassen, ist häufig schon vom Vorverständnis abhängig, und dieses kann man u.a. hier ja in seinen räudigen Details bestaunen.

Der Faröer schrieb: hat er

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 00:12
Der Faröer schrieb:

hat er wirklich überzeugt. Wovon man bereit ist sich überzeugen zu lassen, ist häufig schon vom Vorverständnis abhängig, und dieses kann man u.a. hier ja in seinen räudigen Details bestaunen.

Foveon hin- oder her... Ich habe bis heute nicht verstanden, wo der Witz bei der minimalen effektiven Auflösung liegt. Das Bild ist zwar sehr scharf, aber auch nicht schärfer als ein Bayer Sensor Bild, das ich auf die selbe Pixelzahl herunterrechne. Dafür kauft man sich beim Foveon dann das erbärmliche Sigma SA Bajonett, das bescheidene Gehäuse SD14 / SD15 und ein Rauschverhalten wie Bayer Sensoren von vor 10 Jahren.

Übrigens: Wo Sie von "räudig" sprechen. "Räudig" finde ich Sigmas offzielle SD1 Beispielbilder. Haben Sie sich mal die Farbverschiebungen in den Schatten angesehen? So etwas ist sicher keine Alternative für den Studiofotografen, der - nach Sigmas Logik - jetzt seine digitale Hasseblad gegen eine eine SD1 tauschen soll... :D

Also

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 20:08

wenn FT nach Fanboy-Definition Vollformat ist, dann ist APS wohl definitiv Mittelformat ... 8-)

Yepp

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 20:40

und das Leica-Format ist dann FT-Großformat...

Sag' ich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:09
Gast schrieb:

und das Leica-Format ist dann FT-Großformat...

ja. 8-)

Ah, der Kleinbildanbeter wieder:

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 21:29

FT ist deshalb Vollformat, weil der Bildkreis der Objektive definitiv auf das Format berechnet ist. KB-VF wird deshalb als VF bezeichnet, weil es lt. Definition zur Kompatiblität mit dem alten Kleinbildformat und zu dessen gerechneten Bildkreis keinen Cropfaktor erzeugt, also nicht nur einen Ausschnitt bedient. APS-C ist nur deshalb minimal größer als FT, weil der Sensor ein anderes Seitenverhältnis hat, wobei aufgrund der verschiedenen Formatlagen, die auch FT inzwischen anbietet, die Sensoren in Wahrheit größer sind. 4/3 ist nicht unbedingt ein modernes Format, weil es nahezu quadratisch ist und vor allem Video heute 16/9 darstellt, also ein stark liegendes Format. Weiter kann man eigentlich nicht auseinander liegen. Die Höhe von FT und APS-C ist nahezu gleich. Aufgrund der Packungsdiche der Sensoren spielt das bestenfalls eine untergeordnete Rolle.

Nun ist es inzwischen aber so, dass die Objektive, die bei APS-C eingesetzt werden, nicht, oder nur sehr bedingt auch kompatibel zu KB sind. Der Cropfaktor ist also inzwischen nur noch eine theoretische Aussage, weil auch APS-C-Objektive auf das Format exakt berechnet sind und keinen Bildkreisausschnitt produzieren.

Kompatibliät um jeden Preis hat heute meistenteils ausgedient, weil inzwischen jeder (naja bis auf wenige) verstanden hat, dass das überhaupt keinen Sinn macht. Das Gleiche gilt im Prinzip auch für MF, nur dass aufgrund der vielen sehr guten Objektive, die bei den Kunden existieren, so ein megamonstergroßer Sensor noch eher Sinn macht und deshalb die Fixierung auf die Kompatibliät zu diesem für elektronische Verhältnisse anachronistischen Format. Elektronisch betrachtet, ist das für meine Begriffe Nonsense und läuft der mit der Elektronic einhergehenden Miniaturisierung vollkommen zuwider (Wärmentwicklung, Datenauslesung usw.).

Eigentlich müsste das ja jetzt schön langsam mal bekannt sein, so oft wie das hier beschrieben und besprochen worden ist.

Huch...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:46

der Untote ist auch wieder aufgetaucht...

Zumindest so bekannt

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 05:48

dass wir mit Grausen feststellen konnten: Botschaft gleichwie Botschafter taugen nichts.

Wenn einem die Botschaft

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 13:17

lästig vorkommt, weil den eigenen Vorstellungen zuwiderlaufend, kommt einem der Botschafter noch viel komischer vor. Was aber am Grundgehalt der Botschaft und deren Richtigkeit nichts ändert.

Von zuwiderlaufen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 15:05

kann keine Rede sein, nur oft und öfter theoretisch wie praktisch falsifiziert.
Gemeinhin nennt man solche Botschafter dann einfach Lügner.

Von zuwiderlaufen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 15:52

kann keine Rede sein, nur oft und öfter theoretisch wie praktisch falsifiziert.
Gemeinhin nennt man solche Botschafter dann einfach Lügner.

Im unwahrscheinlichen Fall

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 18:39
Gast schrieb:

kann keine Rede sein, nur oft und öfter theoretisch wie praktisch falsifiziert.
Gemeinhin nennt man solche Botschafter dann einfach Lügner.

dass das Geschwätz von Erfolg gekrönt wäre, gar Betrüger ... 8-)

Doppelt gepostet macht die Sache

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 19:50

auch nicht richtiger:

"Bei Kamerasystemen außerhalb des Kleinbildsektors ist der Begriff Vollformatsensor ungebräuchlich und auch sinnlos, da entweder keine entsprechenden filmbasierten Vorgänger existieren oder aber, wie im Fall von Mittelformatkameras, immer schon unterschiedliche Bildformate existierten und der Umgang damit dem Fotografen vertraut war."

"Bei Digitalkameras mit einem Vollformatsensor können Objektive für analoge Kameras des gleichen Systems ohne Berücksichtigung eines Formatfaktors verwendet werden, der Bildwinkel bleibt gleich. Dadurch entfällt auch die bei kleineren Sensoren bei Verwendung bildwinkelgleicher Objektive im Vergleich zum Kleinbildformat vergrößerte Schärfentiefe (auch wenn die Schärfentiefe aufgrund der unterschiedlichen Auflösung von Film und Sensor nicht exakt identisch ist)."

http://de.wikipedia.org/wiki/Vollformat

Es geht also bei dem Begriff in der ursächlichen Bedeutung darum, dass es einen Vergleichsmaßstab zu anderen Sensorgrößen geben sollte, der im Falle von kleineren Sensoren mit einem Cropfaktor angegeben werden kann. Mehr Bedeutung hat die Sache nicht. Das Format ist damit nicht "voller" nur weil es so in der ursprünglichen Bedeutung so heißt. Bei den ersten DSLRs mit gecropten Format, also APS-C und -H, stand die Kompatiblität zum alten Filmformat und dessen Objektiven im Vordergrund, da machte diese Bezeichnung Sinn.

Der ehemalige Quasi-Standard, den das Kleinbildformat mal hatte, ist schon deshalb keiner mehr, weil es in dem Fall einfach viel zu wenige Geräte effektiv gibt, die da draußen beim Anwender einen echten Standard ergeben könnten. Wenn schon, dann wäre ein APS-C-Sensorformat schon eher ein echter Standard, weil er sich bei den großformatigen Sensoren am meisten durchgesetzt hat. Und so wie die Sache aussieht, wird sich dieser "Standard" wohl über die überwiegend verkaufte Menge der zukünftigen Systemkameras, auch mit sehr hohen Auflösungen, verstetigen. Digital ist eben nicht Film. Da gelten trotz allem andere Gesetze.

Auf jeden Fall

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 08:54

setzen Sie keinerlei Standard.

Sigma-Qualität

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:19
Gast schrieb:

... Und unter den potentiell exzellenten Objektiven ist nur im Schnitt jedes dritte bis fünfte so exakt zentriert, dass es diese Leistung auch tatsächlich erbringen kann...

Gut dass es jemand mal offen ausspricht. Und das Problem betrifft nicht nur die potentiell exzellenten Objektive. Ich hatte mal ein Sigma-Zoom, das war so stark dezentriert, dass es völlig unbrauchbar war. Dieses Objektiv hatte definitiv nie eine Qualitätssicherung gesehen.

------------------

Darum

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:33

kaufe ich nur Objektive vom Originalhersteller... (Wobei bei in diesem Fall Sigma ja der Originalhersteller wär...)

Wo ist die Tüte?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 23:03

Erst die Tüte, dann der Hintern, danach die umgedrehte Variante und jetzt ein Teilgesicht? Wir wissen zwar nicht wie ein Foveon-Sensor auf Mittelformat Qualität kommt, aber wie eine Frau ausschaut wissen hier wohl alle! Oder nicht?

Sie sind

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 08:29

zu sehr auf Äußerlichkeiten geprägt ... 8-)

Und das Blümchen?

Bild von Statler
Eingetragen von
Statler
(Inventar)
am Samstag, 21. Mai 2011 - 16:42
Gast schrieb:

..., aber wie eine Frau ausschaut wissen hier wohl alle! Oder nicht?

Daran kommen manchmal ernsthafte Zweifel wenn man einige Kommentare hier liest.

Außerdem hast du das Blümchen vergessen!

Und als nächstes kommt dann eine schöne Brustwarze. LOL
------------------

Kommt Ihr Browser

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Samstag, 21. Mai 2011 - 10:41

nicht klar??

Eintausend und eine Nacht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 25. Mai 2011 - 15:39

Quatsch, das lag nicht am Objektiv, sondern bestimmt nur an den bescheidenen fotografischen Möglichkeiten des Foren-Märchenerzählers Statler.

Statler schrieb:
Gast schrieb:

... Und unter den potentiell exzellenten Objektiven ist nur im Schnitt jedes dritte bis fünfte so exakt zentriert, dass es diese Leistung auch tatsächlich erbringen kann...

Gut dass es jemand mal offen ausspricht. Und das Problem betrifft nicht nur die potentiell exzellenten Objektive. Ich hatte mal ein Sigma-Zoom, das war so stark dezentriert, dass es völlig unbrauchbar war. Dieses Objektiv hatte definitiv nie eine Qualitätssicherung gesehen.

------------------

Diese Sigma zielt nur auf

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 19:22

Diese Sigma zielt nur auf eine Zielgruppe:

Bereits etwas demente Leicafans, die jeden Monat an der Fototheke nach der teuersten Kamera fragen, die sie gerade noch tragen können, und bereits vergessen haben, was sie mal über Sigma gedacht haben.

Der Rolleiflexer

Die haben einstens

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 21:14

für Sigma-Optiken echte Leica-Preise bezahlt! 8-)

Richtig,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 21:37

der Gedanke ist mir auch dabei gekommen.

(Aber ohne das Päpperl und den Preisaufschlag war Sigma natürlich sowas von Iiihh-Pfui..)

Weshalb nun Sigma

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 08:25

offensichtlich versucht, auch für ihre Kamera Leica-Preise zu erzielen. Oder ist's schon eine monetäre Einstimmung auf eine fruchtbaren Allianz?

Ein programmierter Flop

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 20:03

Aber wir wissen jetzt wenigstens definitiv, dass sich Radioaktivität keineswegs negativ auf den Verstand auswirkt ... 8-)

Stolzer Preis

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Mai 2011 - 22:37

... aber wenn sie hält, was sie verspricht, ist sie's wohl wert.
Werd mir die Cam ausleihen, sobald möglich und dann entscheiden, ob sie mir das Geld wert ist, aber da ich sehr oft genaue Detailaufnahmen machen muss (beruflich) bietet sich eine Cam, die speziell darauf abzielt an.

Gast schrieb: ... aber wenn

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 00:03
Gast schrieb:

... aber wenn sie hält, was sie verspricht, ist sie's wohl wert.
Werd mir die Cam ausleihen, sobald möglich und dann entscheiden, ob sie mir das Geld wert ist, aber da ich sehr oft genaue Detailaufnahmen machen muss (beruflich) bietet sich eine Cam, die speziell darauf abzielt an.

Und welche Details bekommen Sie mit einer normalen Digitalkamera und Makroobjektiv bitte nicht aufs Bild???

Vielliecht

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 08:57

kommt sie eines Tages als Leica R10.
Vom Preis her würde das schon passen.

Blender

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 11:35

...hat ja 1976 bei der "Zusammenarbeit" zwischen Minolta und Leica auch funktioniert. Einfach auf eine Minolta XE-1 den Namen Leica auf die Frontplatte nageln und die Geschichte um 500 Deutschmark verteuern, fertig war die "Leica" R3.

Gast schrieb:

kommt sie eines Tages als Leica R10.
Vom Preis her würde das schon passen.

Wow

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 18:33

Leica R10 - auf Sigma-Basis - im Halbformat ... und dann noch bitte einen Adapter für S-Objektive! 8-)

Leica und Sigma/Minolta

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 21:22
Gast schrieb:

...hat ja 1976 bei der "Zusammenarbeit" zwischen Minolta und Leica auch funktioniert. Einfach auf eine Minolta XE-1 den Namen Leica auf die Frontplatte nageln und die Geschichte um 500 Deutschmark verteuern, fertig war die "Leica" R3.

Das wird durch Widerholungen auch nicht korrekter:
Die Minolta hatte keine Spotmessung, die Leica schon!

Die Minolta- und Sigma-Objektive, die als Leica verkauft wurden, waren (auch nach Aussage verschiedener Tester, also damals Fachzeitschriften) selektierte, also mit höheren Ansprüchen in der Qualitätskontrolle und mit bessren Fassungen versehen. Den Fassungsunterschied spürte man auch als Laie.
Aber wer der hier diskutierenden hat denn vor 30 Jahren schon solche Sachen in den Händen gehabt....

Ich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 07:24

8-)

Ich auch.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 09:32

Ich auch.

Onkel Peter

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 08:57
Gast schrieb:

...hat ja 1976 bei der "Zusammenarbeit" zwischen Minolta und Leica auch funktioniert. Einfach auf eine Minolta XE-1 den Namen Leica auf die Frontplatte nageln und die Geschichte um 500 Deutschmark verteuern, fertig war die "Leica" R3.

Peters Gute-Nacht-Geschichten werden durch Jahrzehntelange
wiederholungen auch nicht besser. Die R3 wurde bekanntlich im
Leitzwerk Portugal gefertigt, Anders als bei der R4 stammten aber
die meisten Teile von Minolta. simples umlabeln wie unser
Nikonübervater Peter immer wieder schreibt trifft aber nicht zu.
Die 500DM AUfpreis für die Selektivmessung und das R-Bajonett
und damit Anschluss an die R-Objektive waren also gut angelegt.
Den damals wirklich hervorragenden Service bei Leitz gabs
Auch noch obendrauf. bleib bei der Wahrheit Peter, die unzähligen
Lügen die Du schon über Leica verbreitet hast holen Dich
Immer wieder ein. Dem Ansehen von Nikon schadet Dein
Clownhaftes Auftreten in den Foren obendrein.

Onkel Peter

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 08:57
Gast schrieb:

...hat ja 1976 bei der "Zusammenarbeit" zwischen Minolta und Leica auch funktioniert. Einfach auf eine Minolta XE-1 den Namen Leica auf die Frontplatte nageln und die Geschichte um 500 Deutschmark verteuern, fertig war die "Leica" R3.

Peters Gute-Nacht-Geschichten werden durch Jahrzehntelange
wiederholungen auch nicht besser. Die R3 wurde bekanntlich im
Leitzwerk Portugal gefertigt, Anders als bei der R4 stammten aber
die meisten Teile von Minolta. simples umlabeln wie unser
Nikonübervater Peter immer wieder schreibt trifft aber nicht zu.
Die 500DM AUfpreis für die Selektivmessung und das R-Bajonett
und damit Anschluss an die R-Objektive waren also gut angelegt.
Den damals wirklich hervorragenden Service bei Leitz gabs
Auch noch obendrauf. bleib bei der Wahrheit Peter, die unzähligen
Lügen die Du schon über Leica verbreitet hast holen Dich
Immer wieder ein. Dem Ansehen von Nikon schadet Dein
Clownhaftes Auftreten in den Foren obendrein.

Grüne Minolta von Leitz

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 22:59

Dazu noch eine kleine Episode. Zum Abschluß der Fotobörse in Houten (Niederlande) stand ein Leica-Gebrauchthändler hinter seinem Verkaufstisch. Auf dem Tisch noch einige unverkaufte Exemplare. Alle wie neu, denn Leicas mit Gebrauchsspuren sind schwer verkäuflich. Dann rief er lauf: "Wer möchte noch eine grüne Minolta zum Sonderpreis" und zeigte auf eine Leica R3, die von dem grünen Anstrich nur noch einen Oberförster beeindrucken könnte. Er packte sie nach mehreren Aufrufen wieder ein. Seine zweite Minolta-Leica (Minolta XD7 = Leica R4) konnte er allerdings günstig an den Mann bringen. Von der Minolta R3 existierte auch eine goldene Version.

Viel Rauch um nichts...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 25. Mai 2011 - 00:18
Gast schrieb:

Dazu noch eine kleine Episode. Zum Abschluß der Fotobörse in Houten (Niederlande) stand ein Leica-Gebrauchthändler hinter seinem Verkaufstisch. Auf dem Tisch noch einige unverkaufte Exemplare. Alle wie neu, denn Leicas mit Gebrauchsspuren sind schwer verkäuflich.

Peter das ist blühender Unsinn, auch Leicas mit Gebrauchsspuren sind
gut verkäuflich. Diesen Käse solltest Du bleiben lassen. Aber da es ja
eine Börse in NL war vermute ich mal Du hast vorher einen Coffeeshop besucht
und die Folge waren Halluzinationen...

Gast schrieb:

Seine zweite Minolta-Leica (Minolta XD7 = Leica R4) konnte er allerdings günstig an den Mann bringen. Von der Minolta R3 existierte auch eine goldene Version.

Das Märchen von der Baugleichheit R4-XD7 hab ich Dir schon mehrfach
öffentlich Punkt für Punkt wiederlegt, ist Dein Gedächtnis so schlecht
oder verbreitest Du hier vorsätzlich falsches? Bezieh doch mal Stellung
zu Deinen unzutreffenden Aussagen besonders über 2 einheimische Marken.

Ach ja, die R3 und die R4 gabs in Gold, wie auch die FA. Von der Canon
F1 gabs sogar eine Version in Jeans.

Chance vertan

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 09:49

Was macht Sigma denn da ? 7.500,- € - das ist eine "Menge Holz"- zu viel, fürchte ich.
Die Qualität der Kamera und des Sensors mag excellent sein, aber der Preis zu deutlich zu hoch um nennenwerte Marktanteile zu erobern.
Aber die Tendenz zu Hochpreisigem ist bei Sigma schon bei den letzten Objektivneuheiten sichtbar geworden, ob diese Strategie aber aufgeht, bezweifele ich sehr.
Schade, denn der 3-Schicht-Sensor ist eine durchaus interessante Alternative und hat bestimmt Qualitäts-Potential, nur wird das os kaum jemand selbst erleben dürfen... eindeutig zu teuer!

Die kleinen

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 21. Mai 2011 - 15:22

Sigmas gibt's zur Zeit für sehr wenig Geld.

...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 16:53
Der Faröer schrieb:

Sigmas gibt's zur Zeit für sehr wenig Geld.

was wohl Hintergründe haben dürfte ...

Billig ist es nicht recht,

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 18:40

teuer ist es auch nicht recht. Das hat sich Hintergründe, kausale Hintergründe, vielleicht sogar Ursachen. Ein schlauer Mensch sollte der Sache mal auf den Grund gehen. Vielleicht sogar hinter den Grund blicken, um einen ungeschönten Blick auf die Ursachen zu haben.

Es sind nicht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 19:00

die Blödesten, die etwas NICHT kaufen - auch dann nicht, wenn oder weil es billig ist ...

Das sind die Profis!

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 08:11

Ein Profi muß tun, was ein Profi tun muß.

Ich habe mir eine kleine Sigma für 300-ungerade gekauft, hätte sie aber nicht für den offiziellen Preis gekauft. Das ist halt die Art von Entscheidungen, die man gelegentlich treffen muss, eine wirklich unwürdige Situation!! Die Politik sollte etwas dagegen tun.

Das ist auch nicht der Punkt

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 08:36

Aber oben klang es ein wenig wie eine nachhaltige Empfehlung, sich doch endlich Sigmas zuzuwenden, weil die halt grad so billig sind ...
Ich hab' übrigens auch schon (sehr) viel Geld für Dinge ausgegeben, wenn ich davon wirklich überzeugt war.

Das Auge urteilt....

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 10:08

Was bei der Betrachtung der unterschiedlichen Sensor Designs meistens aus dem technischem Tunnelblick übersehen wird ist das menschliche Auge und die Datenverarbeitung im menschlichen Hirn. Wobei auch Sehgewohnheiten und der Betrachtungsabstand mit einbezogen werden müssen.

Was ist zum Beispiel fotografische Schärfe für das Auge? Sie besteht aus den drei Komponenten: Auflösung, Kontrast und Kantenbeugung. Das Augen kann ein einzelnes, dunkles Haar (ein Zehntel mm) auf weißem Hintergrund bis zu einer Entfernung von acht Metern wahrnehmen. Sind mehrere Haare im Zehntel mm Abstand montiert muss das Auge zur Unterscheidung der Haare bereit bis auf 50cm herangehen. Das ist die Auflösung. Sind die Haare weiß, schwarz, rot, blond und der Hintergrund grau muss das Auge sogar auf 25cm ran weil der Kontrast nicht ausgereicht hat die Haare einzeln zu sehen. Werden die Haare von hinten mit weißem Licht beleuchtet schluckt die Beugung bereits die hellen Haare.

Das bedeutet, die Sensoren sind technisch auf jeden Fall besser als unser Sehvermögen. Es kommt also darauf an mit der Software ein vorzügliches Ergebnis für unser Auge zu generieren.

Physikalisch gesehen benötige ich für größere Bilder auch großflächige Sensoren. Wenn ich das richtig verstanden habe verbrauchen CMOS/CCD drei Pixel nebeneinander um ein farbiges Pixel zu generieren. Der Foveon aber nur einen in der Fläche weil diese untereinander liegen. Er nutzt die vorhandene Fläche besser aus. Da ist es doch logisch das der visuelle Eindruck und die mögliche Bildgröße besser ist.

Wie gesagt es ist das menschliche Auge und das Hirn welches Bilder beurteilt und nicht das verwendete technische Material.

Ja, das ist sehr schön gesagt

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 13:40

und deshalb sind technische Messbilder wie der Siemensstern leider nicht besonders aussagekräftig, wenn es um die effektive Darstellung von farbigen oder unbunten Motiven geht.

Das wussten auch schon die alten "Lichtbildner". Wenn man an alte Meisterwerke herangeht, sieht man oft, wie "schlampig" einzelne Details ausgeführt worden sind, das Spiel mit Licht und Schatten meisterlich beherrschen und mit hohen Kontrasten arbeiten und deshalb im Gesamtblick zu einer sehr klaren, prägnanten Ansicht führen.

Elektronik und Software im Zusammenspiel sind, im Gegensatz zu den früheren analogen Techniken, das Gegenteil von "Groß", also eher Miniaturisierung. Das menschliche Erfassungsvermögen ist aber eher auf "Groß" als besser und richtiger trainiert, weil das in der Vergangenheit so war. Dass heute sich Technik auf Atomlage abspielt, kommt in der Menschheitsgeschichte erst ein paar Jahre vor.

Blöd nur

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 16:51

dass größere Sensorformate, so wie auch schon Filmformate, schlicht und einfach visuell andere, fotografisch wirkungsvollere Umsetzungen von Motiven erlauben.
Das hat nun rein gar nichts mit allfälligen Miniaturisierungstrends oder Mikroelektronik zu tun. Es sei denn, man betrachtet den aktuellen 3D-Trend unter dem Gesichtspunkt einer allgemeinen Bild-Verflachung auf ach so modernen Mikro-Sensoren ...

Das digitale Bild

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 13:50

wird bestimmt durch die Anzahl der Pixel in der Breite und Höhe. Das ist erst einmal alles. Danach bestimmen noch einige physikalisch wirksame Erscheinungen und Eigenheiten der jeweiligen Objektive und natürlich in gewissen Grenzen das Auflösungvermögen des Sensors die "Bildqualität". Und selbstverständlich die Fähigkeit des Bildprozessors, ein Bild zu beschreiben. "Plastizität" der Bildaussage hat absolut nichts mit dem Sensorformat zu tun. Da kommt schon eher die Eigenschaft des jeweilig verwendeten Objektivs ins Blickfeld. Dem Rechenknecht in der Kamera ist es vordergründig erst mal Wurst, was für ein Pixelfutter angeboten bekommt. Der rechnet alles zu einem digitalen Bild zusammen, und, wenn die Entwickler gut waren, kommt ein gutes bis erstklassiges Bild zusammen.

Oh Mann...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 15:56

Wohl zu lange vor Photoshop gesessen, was?

Im wirklichen Leben wird das Bild wird immer noch vom Objektiv erzeugt, richtig? Und da bestimmen nunmal Brennweite und Blende wie das Bild aussieht. Wobei die Größe des Sensors wiederum die benötigte Brennweite vorgibt. So einfach ist das. Und erst ganz, ganz zum Schluss steht da ein Pixel, dass misst, wieviel Licht an einem bestimmten Punkt angekommen ist.

Glauben Sie's oder leugnen Sie's

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 18:56

aber natürlich hat die Bildwirkung 1. mit dem Format und 2. mit den, für einen jeweils benötigten Bildwinkel, notwendigen Brennweiten zu tun. Die digitalen Rechenwehen können Sie darob glatt vergessen (und die Leica S-Wehem wollen Sie sicher auch nicht Lügen strafen) ... 8-)

Ach ja, Mythen und Märchen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Mai 2011 - 22:13

der Glaube an das Eine, das Überhöhende . . .

In der Physik ist das eher eine einfache Verhältnisrechnung.

Das Format ist, auch wenns sich blöd anhört, nicht dann entscheidend, wenn man auf entsprechender Fläche die gleiche Anzahl von Bildpunkten unterbringt. Wie groß die Fläche dann effektiv war/ist, spielt nicht wirklich eine Rolle.

Der Rechner in der Kamera macht nichts anderes, als meinetwegen Photoshop. Da gibt es im Prinzip keinen Unterschied. Da gibt es bestenfalls noch einen Unterschied bei der Farbtiefe, also der Fähigkeit, Farbabstufungen sehr viel feiner abzuspeichern, als das nachher ein beliebiges Ausgabemedium jemals darstellen kann. Das schafft Reserven, wenn man weiß, wies geht.

Aber sonst: ein APS-C bildet dem Prinzip nach das gleiche Bild ab, wie ein MF-Back, wenn die gleiche Pixelanzahl als Nennauflösung dahinter steht. Lediglich die physikalischen Eigenschaften des Objektivs machen da geringe Unterschiede.

Und wir werden es erleben, dass in absehbarer Zukunft der definierte Unterschied bei den Sensorformaten nur noch über die jeweils maximal erzielbare Nennauflösung zu finden ist. Wer also unbedingt 60 Mpx braucht, greift zum (digitalen) MF. Wer mit kleineren Auflösungen bis ca. 40 Mpx auskommt, nimmt KB und wer mit weniger als 30 Mpx zurecht kommt, dem reicht eine Kamera mit Sensorformat um APS-C. Und das wird die krass überwiegende Mehrheit sein. Man muss auch kein Prophet sein, dass die Kameraindustrie den Hauptfokus der Entwicklungsarbeit auch auf dieses Sensorformat legen wird.

Schade um die Zeit

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 06:15

...

Hauptfokus der Kameraindustrie

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 07:28

Überformate auf Winzsensoren ... ja, bitte, wir wollen die totale Verblödung. 8-)

Der nächste Status

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 12:05

in der Auflösungsfähigkeit von APS-C ist bereits angekündigt: 24 Mpx von SONY.
Damit kratzt APS-C an der Auflösung der derzeit höchstauflösenden KB-Kameras. Die werden in absehbarer Zeit einen Sprung Richtung 30 Mpx machen. Das ist aber ganz bestimmt nicht das Ende der Fahnenstange. Da kommt noch deutlich mehr. Was allerdings immer mehr in den Vordergrund tritt, neben der Auflösung, ist die Fähigkeit, möglichst "reine", also nicht von Störladungen überlagerte Bilder zu produzieren. Darüber hinaus sollen Bilder sowohl hohe Details wiedergeben, als auch weiche Farbübergänge und Verläufe realisieren. Und das bei möglichst höheren Empfindlichkeiten. Da machen insbesondere die die Kleinstsensoren große Fortschritte. Die sind sozusagen das Testlabor für alle weiteren Entwicklungen.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 25. Mai 2011 - 07:28

was dann auf kleinen Sensoren gut läuft, läuft natürlich auf großen Sensoren noch viel besser.
Anders gesagt: Den Formatvorteil hab' ich IMMER.

Was sind Markenprodukte?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Mai 2011 - 20:11

So einige Kommentatoren hier schwören auf die tollen Nikon- oder Canon-Obejektive. Bei denen wird (außer beim Preis) aber auch nur mit Wasser gekocht.

Seit einigen Tagen besitze ich die Nikon D5100 (16 Megapixel). - Zwei Objektive habe ich seit längerem, das Sigma 2,8-4,5 17-70 mm und das Nikon 4,5-5,6 70-300 mm VR.

Nun habe ich mit beiden Objektiven bei 70 mm Brennweite, Blende 10, ISO 100, RAW-Qualität und Spiegelvorauslösung aus gut 2 Metern Abstand meinen Sekretär samt Inhalt (auch einem 30 cm langen Lineal) aufgenommen.

Beim Nikon werden die Millimeter-Skalen auf dem Lineal (und alles andere auch) deutlich unschärfer wiedergegeben als mit dem Sigma. Der einzige Vorteil des Nikon bei 70 mm ist, dass es so gut wie keine Verzeichnung aufweist. Das Sigma verzeichnet dagegen schon deutlich.

Bei 30-35 mm Brennweite ist das Sigma hingegen (laut allen mir bekannten Tests (z.B. auch auf photozone.de oder dxomark.com) in der Kombination aus Verzeichnung und Auflösung bis zum Bildrand so gut wie jedem anderen Objektiv überlegen (bei Blende 8 - 11!). Da kommen selbst wesentlich teurere Nikons oder Canons bei gleicher Brennweite nicht mit. Dabei sollten doch für jeden Hersteller die 35 mm das A und O im APC-Format sein, wenn er auf seinen Ruf etwas gibt.

Sigma schafft es. - Also bitte nicht über die sogenannten, großen Markenhersteller jubeln. Sigma ist auch einer.

PS: Selbstverständlich gibt es von Nikon das 2,8 17-55 mm. Dieses mag dem Sigma in einigen Belangen überlegen sein, beim Bokeh, der Gegenlichtempfindlichkeit und Gehäusequalität ganz bestimmt. Nur kostet der schwere Brocken auch mal einen 1000er mehr als das Sigma und verzeichnet bei 35 mm schon arg. Bei Canon, Pentax, Sony und Co. sieht es ähnlich unschön aus.

Äpfel und UFOs

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 08:32

Also wenn Du schon Vergleiche anstellst, dann bitte gleiches mit gleichem. Meinetwegen auch einen Ferrari mit einem Handkarren, aber bei Äpfel mit UFOs bzw. ein 2,8-4,5 17-70 mm mit einem 4,5-5,6 70-300 ist dann schon etwas exotisch.

Ausgeschlafen?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 12:23

Wenn ich einen VW Passat mit einem Opel Astra vergleiche, sind das in der Tat erst einmal Fahrzeuge verschiedener Klassen.

Will ich aber wissen, wer bei 100 Km/h leiser, sparsamer und komfortabler ist, dann ist der Vergleich zwischen beiden durchaus statthaft.

Bei einer Fotografie interessiert es nicht, mit welcher Obejektivgattung sie gemacht wurde. Das heißt, bei 70 mm-Brennweite sollten zwei unterschiedliche Objektive im Idealfall ein Objekt so abbilden, dass in den Bildern kein Unterschied zu erkennen ist. Daher ist der von mir angestellte Vergleich fotografisch gesehen in Ordnung.

Als Nikon-Fan bewahre ich mir mein kritisches Auge. Ob Nikon, Canon, Pentax, Sony oder Sigma - jeder dieser Hersteller hat neben einigen sehr guten auch einige schlechte Objektive im Angebot. Und solche Wahrheiten sollte man nicht mit Äpfeln und UFOs aus dem Hirn waschen wollen. Dann ist man nacher für die ganzen schönen Bildchen, die man ja eigentlich schießen will, technisch blind.

Nein.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 14:10
Gast schrieb:

Bei einer Fotografie interessiert es nicht, mit welcher Obejektivgattung sie gemacht wurde. Das heißt, bei 70 mm-Brennweite sollten zwei unterschiedliche Objektive im Idealfall ein Objekt so abbilden, dass in den Bildern kein Unterschied zu erkennen ist.

Du vergleichst zwei verschiedene Objektive mit unterschiedlichen Lichtstärken. Beides sind zwar Zoom-Objektive, aber bei dem einen bist Du am unteren Extrem, beim anderen am oberen Extrem. Jetzt liegt es einzig und allein am Optikdesigner, wie er mit den Extremen umgeht. Sagt er zum Beispiel, ich nehme in Kauf, dass das Objektiv am ende ein bisschen weicher zeichnet -- dafür zeigt es aber über den gesamten Zoombereich eine höhere Schärfe und/oder geringere Verzeichnungen. Oder ist es wichtiger knackscharfe Bilder an den Extremen zu kriegen -- und wenn sie verbogen erscheinen, ist das nicht ganz so wichtig. Es ist eine Frage des Kompromisses aus sehr vielen Parametern, nicht zuletzt des Preises und Gewichts. Vieles kann man korrigrieren, allerdings kostet das dann einen 1000er mehr und 1 kg extra. Und nicht jeder ist gewillt, diesen 1000er zu zahlen.

Noch schlimmer wär's gewesen, wenn Du eine Festbrennweite mit einem (egal welchem) Zoom verglichen hättest. Dann hätte Deine obige Aussage noch viel weniger gegolten. Eine Festbrennweite wird immer das harmonischere Bild abliefern, ganz einfach, weil weniger Kompromisse eingegangen werden müssen.

Und nein, ich bin kein Nikonfan und besitze weder Nikon- noch Sigma-Objektive.

hat mit dem Endergebnis wohl wenig zu tun

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 15:15

Deine Argumentation zielt allein auf Technk und Kosten ab. - Was hat das mit dem Bild zu tun? Dieses verdrängst du ja geradezu fundamental in deiner einseitigen Argumentation. Das Bild zählt in der Fotografie, sonst nichts.

Und ob ich dazu das Bild-Ergebnis von einem Handy mit Fotolinse im Vergleich zu einem Bild mit einer Leica S2 heranziehe, ist erst einmal völlig nebensächlich. Was hinten raus kommt, das zählt. Nicht die Technik, nicht die Weltsicht zählt, was für Vergleiche in der Technik statthaft sind.

Im Übrigen ist das 1,8/35 mm DX Nikkor bei Blende 8 bis 11 den meisten guten Zoomobjektiven bei gleicher Brennweite, so auch dem o. g. Sigmar, in Verzeichnung, Auflösung und chromatischer Aberration unterlegen. Selbst die sehr teuren 35er Festbrennweiten von Canon und Nikon weisen an APC-Kameras größere Verzeichnungen auf als das Sigma bei 35 mm.

Das soll deine technischen Erläuterungen nur ergänzen. - Was aber zum x-ten Mal letztendlich zählt, ist das Bild. Und da bietet selbst Nikons Standard-Zoom für 120 Euro, das 18-55 mm VR, bei 35 mm Brennweite und Blende 8 eine höhere Auflösung und wesentlich geringere Verzeichnung als viele teurere Objektive.

***

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 18:22

Hund und Schaf sind zwar beides Säugetiere, trotzdem wird Dir eine Hündin kein Schaf gebären und umgekehrt. Wenn Du einen Hund willst, musst Du eine Hündin schwängern, wenn Du ein Schaf willst, ein Schaf!

"70 mm" sind so sehr 70 mm bei den genannten Objektiven wie Hund und Schaf Säugetiere sind. Ein Objektiv liefert Dir das Bild für das es gebaut ist, was der Optikdesigner als geeigneten Kompromiss angesehen hat. Das Bild ensteht durch viel mehr komplexe optische Gesetze als nur Brennweite und Blende.

Aber in Physik waren ja schon immer schwach, gell?!

Gast schrieb: Beim Nikon

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 17:35
Gast schrieb:

Beim Nikon werden die Millimeter-Skalen auf dem Lineal (und alles andere auch) deutlich unschärfer wiedergegeben als mit dem Sigma.

Da muss Dein Objektiv kaputt sein.

Das ist die andere

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 18:25

Das ist die andere Möglichkeit.

lesen können, will nicht jeder ...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 19:17

... dann kannst du noch keinen seriösen Test zum Nikon 70-300 mmm VR oder Sigma 2,8-4,5 17-70 mm gelesen haben. - Aber wahrscheinlich testen die Tester alle mit defekten Nikon-Objektiven. - Selbst schuld, wer so einen Unsinn verbreitet und sich selbst dann glaubt.

Mittelformatqualität

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 00:58

…hat derzeit wohl nur die Leica M9 zu bieten, da hier ein FFT-CCD mit 16bit A/D-Wandler von Kodak zum Einsatz kommt – natürlich ohne AA-Filter. Bin trotzdem gespannt wie sich die Sigma schlägt. Der stolze Preis zeigt vor allem, dass die Herstellung des Sensors sehr komplex ist.

Mittelformatqualität

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 05:36

haben allenfalls Mittelformatsensoren zu bieten. Die M9 bietet "nur" Kleinbildqualität. Was auch schon was ist.

Must have!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 09:36
odysseus schrieb:

…hat derzeit wohl nur die Leica M9 zu bieten, da hier ein FFT-CCD mit 16bit A/D-Wandler von Kodak zum Einsatz kommt – natürlich ohne AA-Filter. Bin trotzdem gespannt wie sich die Sigma schlägt. Der stolze Preis zeigt vor allem, dass die Herstellung des Sensors sehr komplex ist.

Bin gestern an einem Schaufenster vorbeigekommen. Dort stand eine Leica M9 mit einem Summilux 1,4/50mm Asph. für schlappe 8290 EURO! Das ist doch eher etwas für die "Monstranz-Träger"!

..

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 14:37

Man kann den Preis sehen wie man will.
Entweder ist die Kamera wirklich hauptsächlich für wissenschaft/industrie geschaffen worden und etabliert sich dort. oder aber sie wird genauso ein kultobjekt wie jene M9 von Leica. Denn, wenn man die Sache mal nüchtern und als nicht-Leica-Jünger betrachtet:
Auch diese Preise sind wohl etwas überzogen.

Gast schrieb: Man kann den

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 17:37
Gast schrieb:

Man kann den Preis sehen wie man will.
Entweder ist die Kamera wirklich hauptsächlich für wissenschaft/industrie geschaffen worden und etabliert sich dort. oder aber sie wird genauso ein kultobjekt wie jene M9 von Leica. Denn, wenn man die Sache mal nüchtern und als nicht-Leica-Jünger betrachtet:
Auch diese Preise sind wohl etwas überzogen.

Ich lach mich schlapp. Abgesehen davon, das Leica traditionsgemäß hochpreisig ist und Sigma eher zu den Billigheimern gehört... versuchen Sie mal den Kundenservice in Anspruch zu nehmen. Viel Erfolg mit Siechma...

odysseus schrieb: …hat

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 13:39
odysseus schrieb:

…hat derzeit wohl nur die Leica M9 zu bieten, da hier ein FFT-CCD mit 16bit A/D-Wandler von Kodak zum Einsatz kommt – natürlich ohne AA-Filter. Bin trotzdem gespannt wie sich die Sigma schlägt. Der stolze Preis zeigt vor allem, dass die Herstellung des Sensors sehr komplex ist.

Mi AA kennen Sie sich aus.

Flop

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Mai 2011 - 22:44

Klar programmierter Flop.
Mehr als 7000€ für die Kamera eines Herstellers, der für seine extremen Qualitätsschwankungen bekannt ist?
Da müsste jemand aber grenzenloses -unbegründetes- Vertrauen haben oder zuviel Geld.
Eine 7000€-Kamera ohne jedes Image von einem Hersteller ohne Service und mit sehr schlechter Reputation? No-go!

Durchgeknallt

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Montag, 23. Mai 2011 - 07:52

Solange Kunden Tausende Euro für eine Kamera ausgeben, solange basteln selbst Firmen wie Sigma an solchen Kameras. So isse, die Marktwirtschaft: Es gibt immer ein paar Leute, die zuviel Geld, aber keinen Geschmack haben, diesen Reichtum sinnvoll anzulegen. :-D

MfG

Wissen ist Macht.

[Francis Bacon, 1561 - 1626]

Mhm.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 08:17

Aber die Sigma ist doch -prestigemäßig- eine absurde Kamera. Die Minderheit, die die Kamera als etwas besonderes erkennt, ist hauchdünn, die breite Masse wird sie nicht von jeder anderen Spiegelreflex unterscheiden können.

Übrigens ist die Geschichte der "Marktwirtschaft" voll von irgendwelchen durchgeknallten Spinnern, die irgendetwas anderes gemacht haben und dann entweder damit auf den Hintern gefallen sind oder großen Erfolg hatten. Ditt ist ja gerade die Qualität der Marktwirtschaft, dass auch etablierte Modelle dem Prüfstand unterzogen werden. Fragen Sie mal bei der FDP nach.

Über Absurditäten...

Eingetragen von
no_photo_please
(Inventar)
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 11:40
Der Faröer schrieb:

Aber die Sigma ist doch -prestigemäßig- eine absurde Kamera. Die Minderheit, die die Kamera als etwas besonderes erkennt, ist hauchdünn, die breite Masse wird sie nicht von jeder anderen Spiegelreflex unterscheiden können.

Übrigens ist die Geschichte der "Marktwirtschaft" voll von irgendwelchen durchgeknallten Spinnern, die irgendetwas anderes gemacht haben und dann entweder damit auf den Hintern gefallen sind oder großen Erfolg hatten. Ditt ist ja gerade die Qualität der Marktwirtschaft, dass auch etablierte Modelle dem Prüfstand unterzogen werden. Fragen Sie mal bei der FDP nach.

Absurd finde ich schon allein die unverschämten Preise sogenannter Profikameras aus gutem Hause. Würde die keiner kaufen, gäbe es die auch nicht. :-) Aber weil sowas Leute kaufen, kommen selbst die Sigmaisten angerobbt und bieten aus den Niederungen der Kamerabaukunst ihr Zeug an... Ein Doofer findet sich immer. :-D

MfG

______________________________________________-
Wissen ist Macht.

[Francis Bacon, 1561 - 1626]

Die "freie Marktwirtschaft"

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 11:55

an und für sich ist eine Sache von und für Spinner. Blöd nur, dass darunter eine ganze Welt leidet ... 8-)

Richtig.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 22:25

Nur eines kann der Kapitalismus richtig gut: immer tollere, neue Produkte rausbringen.

Bildgrössenvergleich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Mai 2011 - 23:26

... als enttäuschter Sigma- Sympatisant (SD9, SD10) muss ich auch noch mal kurz posten. Ich hab gerade bei Rytterfalk (schwedischer Sigma- Promoter) Links zu den SD 1 Samples gefunden und mal eins auf ein 5DmkII- Bild gepackt. Wie zu erwarten sind die Sigmabilder kleiner(14,75 Mio px)... 5D: 47,55 x 37,7 cm, SD1: 39,83 x 26,55 bei 300 dpi... Die Sache mit dem Mittelformat ist grober Unfug. Und das sich X3F Bilder beim Druck besser vergrössern lassen, fand ich auch nie... tja, schade... um die schönen Haut- und Grüntöne... aber für' nen Achter gibts mittlerweile schon ne Menge echtes Mittelformat auf'em Gebrauchtmarkt, oder halt ne schicke Pentax... Wie sagt Gernot Hassknecht in der Heute- Show: Ihr habt wohl den Schuss nicht gehört... Der Thies

Die cm-Angabe sagen nicht so viel:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 25. Mai 2011 - 13:45

Bei Sigma: http://www.sigma-sd.com/SD1/sample-photo/index.html gibt es die ersten Bilder zum Anschauen.
Leider keine RAW-Bilder, aber immerhin JPGs, die schon viel aussagen.

Ich habe mal das Getreide- und das Pilzebild heruntergeladen.
Originalgröße 4.704 x 3.136 Pixel.
Dann einfach mal auf 8.350 x 5.567 Pixel hochskaliert, also ca. 46,5 Mpx Endgröße.
Ohne irgendwelches Gefummele in Photoshop: Standardeinstellungen.

Was soll man sagen?
Bei der Bildgröße sind wir fraglos im Mittelformatbereich, wobei die noch einigermaßen finanzierbaren Kameras mit Objektiv auch nicht mehr Auflösung her bringen.
Die Bilder leiden kaumm unter Strukturverlusten, keine Treppungen, die Farbabbildung darf man als gut bis exzellent bezeichnen. Hier macht sich auch die hohe Farbtiefe von 14 bit bemerkbar. Man kann also schon davon ausgehen, dass JPGs oder noch besser PSDs für den Druck, erzeugt von Sigma-RAWs, da eine sehr gute Alternative zu den sehr viel teuereren MF-Kameras darstellen. Auch die Farbdarstellung und die prinzipielle Durchzeichnung von Details bei weichen Farbübergängen im Unschärfebereich würden mich überzeugen. Es gibt auch noch ein Video auf flikr (die Adresse finde ich leider nicht mehr), wo Ausdrucke von SD1 Bildern gezeigt werden. Ganz klar erste Sahne!

Darüber hinaus

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 25. Mai 2011 - 16:17

habe ich mir jetzt noch mal das erste Bild, das Portrait mit der jungen Dame angeschaut. Wenn man das Bild auf 6.720 x 4.480 Pixel bikubisch skaliert, erhält man ein 100%ig gut durchgezeichnetes, von keinerlei JPG-Artefakten verunziertes Bild mit optimalen Farben. (Das ist so die genannte rechnerische Optimalauflösung bei Foveons, also in etwa 2/3 der Nennauflösung von in dem Fall von 46 Mpx die 30,5 Mpx)
Wenn man das Colorado-Bild anschaut, sieht man, dass die sehr feinen Strukturen auf den Hochplateaus etwas verwischt sind, typische Auflösungsartefakte durch Komprimierung. Außerdem sieht man an den Kanten der Berglinien die eine oder andere Abberation. Da wäre ich nicht so überzeugt, dass das ein optimales Bildergebnis wäre.

Das Staumauerbild ist beinahe exemplarisch: Top aufgelöst bei 6.720 x 4.480 Pixel, aber auch die volle Nennauflösung von 46 Mpx kann sich sehen lassen. Lediglich die fringing Objects lassen sich auch recht gut sehen. Das ist nicht so optimal und offensichtlich eine Schwäche des Objektivs. Aber, soweit ich weiß, rechnet das die Sigmasoftware sowieso raus.

Also, nach dem was ich da so im Überflug gesehen habe, sind bei 30 Mpx absolut gute Ergebnisse zu erwarten. Bei 46 Mpx würde ich sagen, dass ich das nehmen würde, wenn ich ein wirklich supergroßes Bild brauche, das nicht bis in die kleinsten Details durchgezeichnet sein muss. Es scheint mir aber auf jeden Fall so zu sein, dass die Kamera durchaus an die Auflösung von MF-Kameras kratzen kann. Da scheint sich sowohl beim Sensor, als auch bei der internen Berechnung der Bilder einiges getan zu haben, wobei die SD 9, wie ich jetzt mal wieder gesehen habe, auch schon nicht schlecht ist.

Wenn Sigma jetzt noch von dem etwas exotisch anmutenden Preis abrückt (egal ob das per Straßenpreis oder sonstwie passiert) dann denke ich, könnte die Kamera durchaus ein Verkaufserfolg werden. Wobei ich persönlich die Tatsache, dass das ansonsten eine "simple" DSLR ist, die noch nicht mal LiveView beherrscht und auch sonst bei dem Display eher mager ausgestattet ist, nicht als so günstig ansehe. Da würde ich lieber auf eine DP2-Nachfolgerin warten, mit dem gleichen Sensor drin, dafür mit LiveView und unbedingt mit einem EVF ausgestattet, sowie Wechselobjektiven dran. Das dürfte nicht so schwer sein, die vorhandenen FT-kompatiblen Optiken an das Sensorformat anzupassen. Wobei ich sowieso nicht verstehe, dass Foveon von sich aus nicht gleich an den einen oder anderen Standard anpasst und hier mit einem Sonderformat wieder rum macht.

Da denke ich, muss noch einiges gemacht werden.

Brot

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 25. Mai 2011 - 07:02
Der Faröer schrieb:

Nur eines kann der Kapitalismus richtig gut: immer tollere, neue Produkte rausbringen.

und Spiele ... 8-)

Hhm.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Mittwoch, 25. Mai 2011 - 23:35

Die Bundeslige schockt nicht, Lena hat den Zenit überschritten und Guttenberg ist auch weg. Paar schöne Spiele wären mal wieder fällig.

...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 26. Mai 2011 - 06:01

Bundesliga, Lena und zu Guttenberg ... da hamma den Salat: Der Kapitalismus frisst seine Kinder. 8-)

Etwas analytische Schärfe

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Donnerstag, 26. Mai 2011 - 12:15

wäre hier gefragt. Inwiefern frisst hier der Kapitalismus seine Kinder? Wo sehen sie ein Produkt des kapitalistischen Verblendungszusammenhangs, welches die Bundesliga, Lena oder zu Guttenberg fortführt, aber an Radikalität so sehr übertrifft, dass "die Kinder" plötzlich nichts mehr gelten? Strandtennis, Pippa und Thomas de Maiziere? Ich bitte Sie!!

Nun

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 26. Mai 2011 - 13:38

das Verlangen nach immer Neuem, schnell Verschleißbaren könnte man durchaus als Suchtverhalten deuten ... 8-)

Ja,

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Freitag, 27. Mai 2011 - 18:20

aber inwiefern frißt denn nun der Kapitalismus seine Kinder? Oder wollten Sie sich mit dem Klugsprech nur ein wenig aufblähen?

Schauen Sie sich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 27. Mai 2011 - 18:43

Süchtler im Endstadium an ... 8-)

Süchtler im Endstadium,

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Sonntag, 29. Mai 2011 - 03:28

die immer neue Kameras kaufen und dabei Kinder sind, die vom Kapitalismus gefressen werden?? Irgendwie sind Ihnen hier Ihre Bilder entglitten.

Mit Gleichnissen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 29. Mai 2011 - 07:15

hammas nicht so ?!? 8-)

Natürlich gleichen die vom Kapitalismus geprägten Gesellschaften "Kindern", deren unstillbares Verlangen nach immer Neuem, Aufregenderem (vulgo Sucht) sie langsam aber sicher auffressen wird. Bildlich verstanden, versteht sich ...

Preis von 3500 EUR und weniger bereits absehbar!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 27. Mai 2011 - 05:23

Im Webshop von SIGMA U.S.A. gibt's die SD1 im Kit ab umgerechnet ca. 3800 EUR; ohne Objektiv sind also ca. 3500 EUR aktueller Verkaufspreis. Wird wohl noch ne Weile dauern, bis die Onlineshops hier das checken... UND, ja: 1500 EUR wäre wirklich eine gute Preisobergrenze... 2000 ginge aber auch noch...

Kennt Ihr schon...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juni 2011 - 18:38

...

http://www.x3magazine.com/2011/06/17/this-is-not-a-review-of-the-sigma-s...

???

Endlich mal ein paar Zeilen Text eines echten Fotografen. Erfrischend im Gegensatz zu dem üblichen Geschwafel der Sigma Hasser und Forenhansel.

Grüße!

Ein wenig

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Juni 2011 - 19:12

Preis-Realismus ist sicher überzeugender - und den Verkaufszahlen förderlicher ...