Ein wahrer Fotograf ist so selten wie ein wahrer Poet oder ein wahrer Maler.

— Jean Cocteau

Am 1.7.

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Harry Callahan - Retrospektive

Foto Harry Callahan: Detroit, c. 1943Harry Callahan (1912-1999), der zu den innovativsten und einflussreichsten amerikanischen Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt, ist eine Retrospektive im Münchner Stadtmuseum gewidmet, die den Stellenwert Callahans in der amerikanischen Fotografie des 20. Jahrhunderts aufzeigt. Zu sehen sind rund 220 Aufnahmen, entstanden während einer Schaffensperiode von fast 60 Jahren:

 
 
 
 
 

Foto Harry Callahan: Chicago, c. 1951

Harry Callahan: Chicago, c. 1951
© The Estate of Harry Callahan. Courtesy Pace/ MacGill Gallery, New York

 
Pressemitteilung des Münchner Stadtmuseums:

Harry Callahan – Retrospektive

19. Juli . 27. Oktober 2013

Ausstellung im Münchner Stadtmuseum

Harry Callahan (1912-1999) gilt als einer der innovativsten und einflussreichsten Persönlichkeiten der amerikanischen Fotografie des 20. Jahrhunderts.

Indem er die abstrakten Tendenzen der „New Vision“ in lyrischer Weise erweiterte, überwand er die vorherrschende Ästhetik des Reportage-Realismus. Allein das New Yorker Museum of Modern Art würdigte Callahans fotografisches Oeuvre zwischen 1946 und 1997 in insgesamt 38 Ausstellungen. Gemeinsam mit dem Maler Richard Diebenkorn repräsentierte Callahan 1978 die USA auf der Biennale in Venedig – als erster Fotograf überhaupt. Trotzdem wird Callahans facettenreiches fotografisches Werk in Europa noch immer als fotohistorische Rarität gehandelt. Um den Stellenwert Callahans im Kontext der amerikanischen Fotografie des 20. Jahrhunderts zu untermauern, werden in der Retrospektive ca. 220 Aufnahmen gezeigt, die in einer Periode von fast 60 Jahren entstanden sind.
 

Foto Harry Callahan: Detroit, c. 1943

Harry Callahan: Detroit, c. 1943
© The Estate of Harry Callahan. Courtesy Pace/ MacGill Gallery, New York
 
 
Foto Harry Callahan: Providence, 1978

Harry Callahan: Providence, 1978
© The Estate of Harry Callahan. Courtesy Pace/ MacGill Gallery, New York

 
Zu den Motiven, die Callahan im Alltagsleben fand, zählen neben Natur- und Landschaftsdarstellungen, Ansichten von Schaufenstern, Straßenzügen und Gebäuden oder Aufnahmen vorübergehender Passanten. Sehr früh begriff er die Fotografie als ein rein künstlerisches Medium, betrachtete sich als Künstler und nicht als Vertreter der angewandten Fotografie.

Außerdem werden die Porträtserien von Mitgliedern der Familie, allen voran seiner Frau Eleanor, und Motive von den Reisen aus Europa, Nordafrika und Südamerika zu sehen sein. Seine Arbeiten dokumentieren eine sich abzeichnende Moderne, die das alltägliche Leben immer umfassender überformt. Im Sinne seiner drei Hauptthemen – die Natur, die vertraute Figur Eleanor, die Stadt – spiegeln seine Bilder in immer wieder neuen, rückläufig miteinander verflochtenen Bezügen Callahans Leben. Zugleich zeichnen sie den sozialen und kulturellen Wandel in den USA nach: dezent, elegant, mit einem Hang zur Abstraktion, äußere Veränderungen seismografisch erfassend. Beständig reflektiert Callahan in seinen Bildern das eigene wie das fotografische Sehen.

Die Ausstellung basiert auf den Leihgaben zweier großzügiger Leihgeber: zum einen auf dem Estate of Harry Callahan gemeinsam mit der Pace/MacGill Gallery in New York, zum anderen auf dem umfassenden Konvolut von Bildern Callahans aus der fotografischen Sammlung F.C. Gundlachs sowohl als Dauerleihgabe der Deichtorhallen als auch aus den Beständen der Stiftung F.C. Gundlach.

Eine Ausstellung des Hauses der Photographie / Deichtorhallen Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Münchner Stadtmuseum / Sammlung Fotografie, Kuratorin: Dr. Sabine Schnakenberg.

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog im Kehrer Verlag, Heidelberg, der im Museum für 49,90 € erhältlich ist
 

Foto Harry Callahan: Eleanor, Chicago, 1951

Harry Callahan: Eleanor, Chicago, 1951
© The Estate of Harry Callahan. Courtesy Pace/ MacGill Gallery, New York
 
 
Foto Harry Callahan: Eleanor, Chicago, 1948

Harry Callahan: Eleanor, Chicago, 1948
© The Estate of Harry Callahan. Courtesy Pace/ MacGill Gallery, New York

 
Ausstellung:
Harry Callahan – Retrospektive
19. Juli bis 27. Oktober 2013

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
D-80331 München

Öffnungszeiten: Di bis So 10 - 18 Uhr
 

Foto Harry Callahan: Chicago, 1949

Harry Callahan: Chicago, 1949
© The Estate of Harry Callahan. Courtesy Pace/ MacGill Gallery, New York
 
 
Foto Stephan Brigidi: Harry Callahan, Bristol 1993

Stephan Brigidi: Harry Callahan, Bristol 1993
© Stephan Brigidi 1993

 
(thoMas)
 

Muss man...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 21. Juli 2013 - 01:07

wohl irgendwie toll finden um nicht als Kunstbanause dazustehen. Bis auf das Porträt aber meiner Meinung nach für die Tonne (und bessere Porträts habe ich auch schon gesehen - viel bessere). Könnt jetzt auf mich eindreschen.

Kunst oder nicht Kunst?!?!?!?!?!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 21. Juli 2013 - 18:08

Fototechnisch würde keines seiner Fotos in einem Lehrbuch für Fotografie landen, weil er gegen jede regal verstößt und seine Fotos wirken als hätte sie ein 5 jähriger gemacht dem Papa geholfen hat die Kamera zu halten ohne durch den Sucher zu schauen.

Aber die angewante Technik oder fehlende Präzision sind in der Kunst bzw. bei den Sachkundigen schon lange kein Kritärium mehr.
Inhalte, Aussagekraft, eigener Still, und nicht zuletzt das Potential zur Vermarktung sind entscheidend.

Für mich gibt es deshalb Kunst die mir gefällt oder sie gefällt mir nicht, und ich will mich nicht an Kunst gewöhnen, um später sagen zu können das sie mir gefällt.

In diesem Fall gefällt sie mir nicht........, so einfach kann das Leben sein!

'gefällt mir/gefällt mir

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Montag, 22. Juli 2013 - 07:46

'gefällt mir/gefällt mir nicht' ist das Kriterium der Kenntnislosen

Und Vermarktung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. Juli 2013 - 10:58

ist das Kriterium für die Einfältigen ... 8-)

Lehrbuch für Fotografie

Eingetragen von
Gast
am Montag, 22. Juli 2013 - 18:01

in meinem Lehrbuch für Klarinette finden sich Tonleitern, Etüden und leichte Stücke. Aus Meisterwerken finden sich dort bestenfalls ein paar Takte als Beispiel.

Toll!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. Juli 2013 - 07:33

Schön, dass mein Urlaub in die Zeit dieser Ausstellung fällt. Da gehe ich als Münchner garantiert hin.

BTW, es interessiert mich, wie viel Fotografie von Dummschwätzern, die von "Bildern für die Tonne" sprechen, bereits weit vor deren Tod in den Museen und Galerien der Welt hängt.
Keine? Das überrascht mich aber! Tja, dann muss ich als Museumsbesucher wohl weiterhin mit Nichtskönnern wie Harry Callahan vorlieb nehmen.

Ja, so isses

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. Juli 2013 - 15:02

weil sonst wären Sie ja auch kein Museumsbesucher, sondern würden die Welt selbst bereichern ...

Hä?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 23. Juli 2013 - 23:45
Gast schrieb:

weil sonst wären Sie ja auch kein Museumsbesucher, sondern würden die Welt selbst bereichern ...

Logik ist offensichtlich nicht Ihr Ding.

He

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 24. Juli 2013 - 09:16

Sie sind kein Aussteller, sondern Spechtler - und Sie löffeln brav den Einheitsbrei aus, den Sie vorgesetzt bekommen.

lern halt die bilder zu

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Mittwoch, 24. Juli 2013 - 23:25

lern halt die bilder zu machen die du sehen willst

Ich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 25. Juli 2013 - 07:11

geh eh nicht ins Museum ...