Ich hasse Zitate.

— Ralph Waldo Emerson

Am 4.2.

  • 1902: * Manuel Álvarez Bravo (+ 2002); mexikanischer Fotograf

BENUTZERANMELDUNG

Ein Urlaub mit der Nikon D5000

Foto der D5000 von NikonUm in den zur Hauptsaison unvermeidlichen Touristenmengen nicht weiter aufzufallen und neben Ehefrau und zwei kleinen Kindern möglichst wenig mitschleppen zu müssen, kam eine Nikon D5000 samt der „Plastik-Nikkore“ 3,5-5,6/18-55 mm VR und 4-5,6/55-200 mm VR mit in die Ferien. Erfahrungen zu Film und Foto, und mehr, kamen mit nach Hause:

Foto: Ralf Jannke

Der Gehäusegewichtsunterschied zur D300 bzw. D700 (ohne Batterieteil) ist einfach deutlich: 620 gegen 925 bzw. 1055 Gramm. Außerdem ist der „Nichthinschaueffekt“ der Kamera- / Objektivkombination ausdrücklich gewünscht. Und die D5000 bietet einfach mehr als die bis dahin verwendete D60-Familienknipse mit ihrem vergleichsweise einfachen Autofokus und den geringeren High-ISO-Möglichkeiten.

Obwohl laut Seriennummer fällig für den Nikon-Service (siehe Nikon D5000 mit Einschaltproblemen und Hinweis für Anwender der Nikon D5000) blieb die als Reserve mitgenommene D300 den kompletten Urlaub im ALDI-Beautycase. Die D5000 funktionierte einwandfrei.

Was die Kit-Objektive angeht, bleibt das 55-200 fest im Bestand. Das ist einfach gut und mit Abstrichen sogar auf der Vollformat-D700 brauchbar. Das simple 18-55 VR wird langfristig allerdings zur „Schranklinse“ degradiert werden. Nicht weil es schlecht wäre - über das eingesetzte Exemplar gab es schärfemäßig kaum etwas zu meckern -, sondern weil oben und unten einfach immer wieder ein paar wichtige Millimeter Brennweite fehlen: Ein 16-85 hat die gewünschten Extramillimeter Brennweite, und mit 16 mm (24 mm @KB) kann auch ein Super-Weitwinkelzoom notfalls zu Hause bleiben. Die Super-Weitwinkel-Funktion übernahm im Urlaub das extrem kompakte 3,5-4,5/10-17 mm Fisheyezoom von Tokina, dessen fehlender Autofokus (da „Stangenantrieb“; die D5000 braucht aber Objektive mit eigenem Autofokusmotor) an der D5000 kaum ins Gewicht fällt. Die große Mehrzahl der Urlaubsbildchen wurde mit den Kit-Nikkoren geknipst. Hier ein paar Beispiele:
 

Foto: Ralf Jannke
 
 
Foto: Ralf Jannke Foto: Ralf Jannke
 
 
Foto: Ralf Jannke

 
Klapp-Monitor

Den möchte ich nicht mehr missen! Zum brauchbaren Lichtschacht fehlt allerdings etwas Entscheidendes - der Schacht, der die „Mattscheibe“ gegen Lichteinfall schützt. Und dazu ein schnellerer Autofokus im Live-View-Modus. Für Schnappschüsse ist die Kombination D5000 + Klappmonitor nicht zu gebrauchen. - Und doch war der Klappmonitor, der ideal für die eine oder andere Froschperspektive ist, für mich der Hauptkaufgrund.
 

Foto der D5000 mit Schwenkmonitor von Nikon

 
Video

Auch dieses Feature möchte ich trotz der massiven Einschränkungen nicht mehr missen. Es ist in dieser Form - ohne Autofokus - aus der Hand sinnvoll nur mit viel Schärfentiefe, sprich kleinen Blenden (11-16), und kurzen Brennweiten einsetzbar. Nicht anders als bei einer Feld-Wald-und-Wiesen-Digiknipse. Manuelles Fokussieren mit langen Brennweiten ist nur mit dem Dreibeinstativ möglich.

Hier ein kleines Filmchen, das zur Wiedergabe allerdings massiv von 60 MB auf 3 MB komprimiert wurde. Bitte um Vergebung für gewisses Wackeln und schiefe Horizonte, aber ein rund 350 Euro teures Schwebestativ (siehe etwa SteadyWonder oder Glidecam 2000 Pro Schwebestativ) zum rund halben Kameraneupreis, das auch für eine ruhigere Kameraführung sorgt, werde ich für die wenigen Videoclips nicht anschaffen. Zur Auflockerung der späteren Diaschau auf Fernseher oder digitalem Bilderrahmen taugen die selbst gedrehten „Filme“ aber allemal.
 

Dampflok, Filmchen von Ralf Jannke

(Klick aufs Bild!)

 
Was die neue „Videomania“ in digitalen Spiegelreflexkameras angeht, beschleicht mich der Verdacht, dass die Hersteller da eine unmögliche Salamitaktik praktizieren. In Realität ist ein bezahlbarer Liveview mit passablem Phasen-AF auch bei Video vermutlich längst möglich. Aber man will seine Neuigkeiten ja scheibchenweise unters Volk bringen. Die neue Nikon D300s kann die Schärfe auch im Videobetrieb regeln, die D90 und D5000 können das nicht.

„Leise“ Fotos

Die D5000 hat ja - wie jetzt auch die D300s - einen Modus „Leise Auslösung“. Hier bleibt der Spiegel nach dem Auslösen so lange oben, bis der Fotograf den Auslöser loslässt. Dass diese Spezialfunktion die D5000 so leise macht wie eine M-Leica (das Ploppen des Tuchverschlusses), wie es ein amerikanischer Autor behauptet, ist reines Wunschdenken. Subjektiv scheint die D5000 in der Funktion „Leise Auslösung“ tatsächlich etwas dezenter zur Sache zu gehen. Aber der Effekt beruht vor allem, wenn nicht ausschließlich, auf der Trennung von Verschlussablauf und Spiegelrückschwung, wie eine Analyse der Tonaufzeichungen mit dem Freewareprogramm Audiacity zeigte. Hören Sie selbst:
 

Verschlussablauf der D5000, normal

Der normale Verschlussablauf der D5000
 
 
Verschlussablauf der D5000, nur Verschlussvorhang

Modus „Leise Auslösung“: Auf Auslöserdruck saust nur der Verschlussvorhang der D5000 ...
 
 
Verschlussablauf der D5000, normal

... und erst nach Freigeben des Auslösers klappt der Spiegel hoch

 

Foto: Ralf Jannke

Es ergibt sich ein kleiner Vorteil, da ich mit dem Spiegelklappern warten kann, bis die Umgebung etwas lauter wird. Es bleibt aber mehr Marketinggag als Wirkung.

Anmerkungen

  • Dass Marketingkleingeister so etwas Unwichtiges wie einen Abblendhebel wegrechnen oder eine Abblendfunktion verweigern, damit muss man leben.
  • Die D5000 geht sehr sparsam mit der Energie um und akzeptiert im Gegensatz zu meiner D300 und D700 auch klaglos Fremdakkus.
  • Das (nachträgliche) D-Lighting habe ich schätzen gelernt. Und natürlich die Möglichkeit, bis ISO 3200/6400 einstellen zu können.
  • Die Nachbearbeitungsfunktionen in der Kamera gefallen mir besser als zuvor gedacht. Zumal dabei die Originalfotos unangetastet bleiben.
  • Was der Autofokus der D5000 bei schnell bewegten Motiven zu leisten vermag, wird sich in der in einigen Wochen beginnenden Basketballsaison zeigen. Die Paraglider (Drachen) jedenfalls stellten den Autofokus der D5000 nicht vor Probleme.

Für mich kam die D5000 zum perfekten (Urlaubsstart-) Zeitpunkt. Und nicht nur dafür. Ein Update von der D300 auf die D300s ist absolut unnötig und mit der D5000 habe ich die gewünschte unscheinbare, leichte Kamera mit Klappmonitor.

Die Diskussion, ob sich die gezeigten Ferienbildchen nicht auch mit einer der millionenfach vorhandenen Kompaktdigiknipsen oder einer Bridgekamera hätten machen lassen, überlasse ich gerne anderen. Ich kann mich mit diesen „Fummelteilen“ einfach nicht anfreunden - zumindest nicht für das etwas bewusstere Fotografieren.

(Ralf Jannke)
 

Fummeln

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2009 - 22:10
Zitat:

Die Diskussion, ob sich die gezeigten Ferienbildchen nicht auch mit einer der millionenfach vorhandenen Kompaktdigiknipsen oder einer Bridgekamera hätten machen lassen, überlasse ich gerne anderen. Ich kann mich mit diesen „Fummelteilen“ einfach nicht anfreunden - zumindest nicht für das etwas bewusstere Fotografieren.

Äh... ich dachte die D5000 ist genau das: Ein Fummelteil.

Erst Rückruf, nun Austausch

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 07:21

Seit gestern läuft wohl eine größere Austauschaktion.
Unsere hat nie den Fehler gezeigt und wurde im Rahmen der Rückrufaktion repariert.

Gestern hat mich Nikon angerufen und mir mitgeteilt, dass es vereinzelt immer noch zu Problemen kommen kann und ich eine neue Kamera zugeschickt bekomme.

Kann die Redaktion in Erfahrung bringen, was hier schiefgelaufen ist? Scheint ja nicht unbeträchtlich zu sein, wenn sich Nikon zu so einem Schritt entschliesst.

Komisch...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 09:05

...bei Sony hat man das noch nicht erlebt. Immer nur Nikon und Canon. Da ist die ganze Bandbreite dabeí. Abfallende Spiegel, dezentrierte Optiken, Öl und Streifen auf irgendwelchen Sensoren, Ein- und Ausschaltprobleme, Spannungsrisse in den Monitoren und jetzt eine ominöse Rückrufaktion. Irgendwie proffessionell sind diese beiden Marken offensichtlich nicht, sonst würde man nicht so häufig von denen höhren.

Komisch

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2009 - 17:02

Quatsch - kein Wunder, dass man bei Sony noch nicht davon gehört hat, diese geklonten Minoltas sind auch keine Profikameras und größtenteils nur im Amateurbereich verbreitet. Sie werden von ihren Besitzern nur bei schönem Wetter an die frische Luft gelassen. Die Canon- und Nikon-Profiklasse dagegen muß sich auch bei harten Einsätzen, etwa Regen auf dem Fußballplatz (Standort neben dem Tor) oder bei einem Wochenenddienst Mitte Januar bei Eis und Schneeregen bewähren - und da laufen sie trotzdem munter weiter. Als Beleg dienen die Montagsausgaben der Tageszeitungen (Sportseiten). Die da ihre Mäuse verdienen müssen, können sich eben auf D3 und EOS-1 verlassen - und das ist gut so!

Gast schrieb:

...bei Sony hat man das noch nicht erlebt. Immer nur Nikon und Canon. Da ist die ganze Bandbreite dabeí. Abfallende Spiegel, dezentrierte Optiken, Öl und Streifen auf irgendwelchen Sensoren, Ein- und Ausschaltprobleme, Spannungsrisse in den Monitoren und jetzt eine ominöse Rückrufaktion. Irgendwie proffessionell sind diese beiden Marken offensichtlich nicht, sonst würde man nicht so häufig von denen höhren.

Vorzug

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 07:31

Danke lieber Ralf für den spannenden, locker geschriebenen Reise-Eindruck mit Nikon!
Ich würde einer D5000 ebenfalls klar den Vorzug vor einer D90 und allen älteren Nikons geben.
Und doch bleiben alle Nikon Kameeras unter der D300 weit hinter meinen Erwartungen zurück, ich finde sie lieblos konstruiert, sie verfügen nicht einmal mehr über eine Belederung (Gummierung) und werden den einstmaligen Glanz des Namens Nikon nicht gerecht.
Aber das war bei Nikon eigentlich schon immer so. Unter einer FA, einer F3; F100 etc gab es kaum tolle Kameras.
Im Bereich unter 1000 Euro finde ich die Kameras der Mitbewerber Canon Eos 500D; Pentax K200D und vor allem Olympus E-620 erheblich angenehmer und sympathischer - sie bieten auch viel mehr spannende Technik und bessere Haptik als Nikon.
Aber das lernt wohl Nikon nie mehr und so lange es genug Menschen gibt die trotzdem kaufen...

Und die D300s finde ich gar nicht so überflüssig - nur ist es sehr inkonsequent ihr nicht auch endlich den beweglichen Monitor zu gönnen -
aber das kommt, wie du schon sagst im nächsten Gehäuse
und 2 Jahre später dann endlich auch die Bildstabilisierung...
so geht das immer weiter.
Deshalb gebe ich Olympus oder Pentax den Vorzug, denn die haben das alles längst was machbar ist
plus das spannendere Objektivsystem und die attraktiveren Preise.

Da hat aber einer

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Mittwoch, 19. August 2009 - 09:40

Scheuklappen auf den Augen (eher im Gehirn!), eine Cam anhand einer fehlenden Belederung als nicht akzeptabel hinzustellen und ihr noch anzudichten, sie währe nicht auf dem derzeitigen Technik Level. Ich glaube eher das hier ein eigefleischter Theoretiker seinen "Gedanken" freien Lauf läßt und ich meine dazu "Geschmackssache sagte der Affe und biss in die Seife." Das ist es was im allgemeinen aktuelle Cam`s am meisten unterscheidet, der Geschmack des Kunden. Desweiteren lese ich im Artikel, welcher nicht schlecht ist diese böse Wort Kitobjektiv. Ich kenne bei Nikon kein "Kitobjektiv", da alle angebotenen Objektive ihre Aufgabe sehr gut erfüllen und durchaus in der Lage sind anspruchsvolle Bilder zu liefern. Ich kenne nur 2 Hersteller, welche wirkliche Kitobjektive (Scherben)liefern und das sind Sony und Canon. Das ist meine persönliche, aus der Praxis abgeleitete Meinung.

Was für ein agressives Forum..

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 10:42
Hififan schrieb:

Scheuklappen auf den Augen (eher im Gehirn!), eine Cam anhand einer fehlenden Belederung als nicht akzSseptabel hinzustellen und ihr noch anzudichten, sie währe nicht auf dem derzeitigen Technik Level. Ich glaube eher das hier ein eigefleischter Theoretiker seinen "Gedanken" freien Lauf läßt und ich meine dazu "Geschmackssache sagte der Affe und biss in die Seife." Das ist es was im allgemeinen aktuelle Cam`s am meisten unterscheidet, der Geschmack des Kunden. Desweiteren lese ich im Artikel, welcher nicht schlecht ist diese böse Wort Kitobjektiv. Ich kenne bei Nikon kein "Kitobjektiv", da alle angebotenen Objektive ihre Aufgabe sehr gut erfüllen und durchaus in der Lage sind anspruchsvolle Bilder zu liefern. Ich kenne nur 2 Hersteller, welche wirkliche Kitobjektive (Scherben)liefern und das sind Sony und Canon. Das ist meine persönliche, aus der Praxis abgeleitete Meinung.

Scheuklappen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2009 - 11:53
Hififan schrieb:

Scheuklappen auf den Augen (eher im Gehirn!).

Warum dieser Tonfall? Fühlen Sie sich persönlich angegriffen?
Der Vorredner fand die „einfachen“ Nikon-Modelle „lieblos konstruiert.“ Eine Einschätzung, die ich teilen kann, erinnern mich doch viele Kameras - nicht nur die von Nikon - ganz subjektiv eher an Kinderspielzeug. Wir sprechen hier von sogenannten Amateurkameras. Kameras, die nicht in erster Linie zum Geldverdienen gebaut sind (auch wenn das durchaus möglich ist), sondern dem Spaß am Fotomachen, der Liebe zum Foto, wenn man „Amateur“ wörtlich übersetzt, dienen. Die Kameras sollen Spaß machen und gerne zur Hand genommen werden. Dazu gehört auch für viele von uns, dass sie ihr Gehäuse nicht nur aus einem einfachen Kunststoffspritzguss besteht, sondern beispielsweise auch mal eine Gummierung spendiert bekommen.
Der Vorredner hat übrigens nichts von einem „Technik Level“ geschrieben.

Hififan schrieb:

Desweiteren lese ich im Artikel, welcher nicht schlecht ist diese böse Wort Kitobjektiv.

Dass Sie „Kit“ mit „Scherbe“ assoziieren, muss an Ihnen liegen. „Kit“ bezeichnet - völlig wertfrei - ein Gesamtpaket, in diesem Fall aus Kamera und Objektiv. Ob Ihnen das so passt oder nicht, Nikon verkauft die Kamera nunmal in verschiedenen Kits, unter anderem mit dem 3,5-5,6/18-55 II und dem 3,5-5,6/18-55 VR.

Warum sind die Nikon BIlder...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 09:01

...immer so gelblich? Fiel mir schon zu analogen Zeiten auf. Viel zu warm, zu bunt und in den Tiefen mit Gelbstich. Soll das so sein? Eigentlich kann man das ja per Software einfach neutralisieren, aber irgendie sehen alle Nikon Bilder immer so merkwürdig aus.

Nun.

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Mittwoch, 19. August 2009 - 12:50

ich sehe bei Nikon keine gelblichen Bilder, selbst bei autom. Weisabgleich nicht und der ist gegebenermaßen nicht immer der Beste. Aber selbst bei den Mitbewerbern erreicht man mit einem manuellem Weisabgleich (Mit wirklich geeigneten Mitteln!)Bilder, welche aufzeigen, wie schlecht doch der autom. eigentlich ist. Das dies an der derzeitig noch aktuellen Technik liegt und bei allen Herstellen anders geschönt ausfällt sollte jedem klar sein. Eine wirkliche Ausnahme ist hier Sony. Aber zurück zum Thema,"aber irgendie sehen alle Nikon Bilder immer so merkwürdig aus", villeicht sollte man mal seinen Monitor kalibrieren oder einfach sich mit der Kamera beschäftigen, mit der man fotografiert.

Ausnahme?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 13:20

Wie ist "Eine wirkliche Ausnahme ist hier Sony" gemeint? Funktioniert bei den Alpha-DSLR der automatische Weißabgleich besonders gut oder besonders schlecht?

Meine persönliche

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Mittwoch, 19. August 2009 - 19:29

Erfahrung meint sehr gut!

Das hat nicht nur einen Grund.

Eingetragen von
Der Wal
(Hausfreund)
am Mittwoch, 19. August 2009 - 13:49

Der Fehler sitzt hinter der Kamera und in der Kamera zugleich. Eine teuflische Kombination!

Gast schrieb: ...immer so

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 15:08
Gast schrieb:

...immer so gelblich? Fiel mir schon zu analogen Zeiten auf. Viel zu warm, zu bunt und in den Tiefen mit Gelbstich. Soll das so sein? Eigentlich kann man das ja per Software einfach neutralisieren, aber irgendie sehen alle Nikon Bilder immer so merkwürdig aus.

Nikon stimmt seine Sensoren schon seit einigen Jahren so ab. Warum weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Mit normalem Weißabgleich kriegt man diese partielle Farbverschiebung auch nicht weg. Man muss entweder damit leben oder umfänglich nachbearbeiten.

Grausam!

Eingetragen von
Der Wal
(Hausfreund)
am Mittwoch, 19. August 2009 - 13:48

Was soll man von einem Hersteller erwarten, der nicht einmal den Begriff HD Video begriffen hat und auch keine Ahnung hat, welche Qualitätskriterien HD Video erfüllen soll. Windows User wird nichts auffallen, die sind in der Regel wesentlich schlechteres gewohnt. Die Bildqualität ist, wie bei Nikon üblich, deutlich schlechter als beim Technologieführer Sony, aber das ist keine Überraschung.

WOW!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 14:37
Der Wal schrieb:

... Die Bildqualität ist, wie bei Nikon üblich, deutlich schlechter als beim Technologieführer Sony, aber das ist keine Überraschung.

Welches Zeug muss man rauchen, um solch einen Verlust an realer Wahrnehmung zu erfahren?

Die...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 14:49

...Aushilfe von der Sony Werbeabteilung ist wieder da!

Video? Windows? Sony?

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 19. August 2009 - 14:57

Klären Sie mich da mal auf? Nicht, dass ich sowas wollte - Video in der DSLR - aber Sony ist da ähnlich abstinent wie Olympus - oder habe ich was verpasst?

Nehmen Sie für Videospielereien lieber neben einer leichten (!) DSLR noch eine Filmkamera mit, etwa die H1 von Canon? Dann doch lieber kein Video und eine Hasselblad.

Was hat Windows mit Nikon oder Sony zu tun? Kann man Sony-Bildchen nur mit Apple-PCs anschauen und nicht auf dem Sony-Vajo??

Bildqualität: Nikon baut nur schlechte Kameras, das ist jedem Sony-Liebhaber bekannt. Warum benutzen nur fast alle KB-Profis Nikon und Canon, egal ob für Bild-Zeitung oder für GEO?

OhWeh

Weil sie alle zu einer

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 15:12

Zeit auf Canon und Nikon gesetzt haben, als es Sony im DSLR Markt noch nicht gab und Minolta keine wirkliche Alternative war. Waren damals die einzigen Hersteller, die die Digititalisierung vorangetrieben haben. Olympus hatte gute Ansätze, hat dann aber beschlossen, nicht weiter zu machen. Viele hatten z.T. noch ihre Optiken aus analog Zeiten. Da waren die anfänglichen Canons und Nikons hoch willkommen. Heute sitzen die auf ihren überteuerten Objektiv Systemen und müssen bei den Marken bleiben. Neue Profis werden auch zu Sony wandern, versprochen! Die älteren müssen halt bei ihren bishereigen Systemen bleiben, auch wenn es längst was Besseres gibt. Wer flüstert Ihnen eigentlich ein, dass alle Fotos in Zeitschriften mit Nikon und Canon fotografiert werden. Haben Sie Sonderausgeben, wo vermerkt wird mit welcher Kamera das Bild gemacht wurde? Haben Sie Röntgenaugen, dass Sie bei einem Bild sofort sehen, mit welcher Kameramerke es geschossen wurde? Wiklich qualifizierte Kommentare!!!!

Entschuldigung

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 19. August 2009 - 17:53
Gast schrieb:

Wer flüstert Ihnen eigentlich ein, dass alle Fotos in Zeitschriften mit Nikon und Canon fotografiert werden. Haben Sie Sonderausgeben, wo vermerkt wird mit welcher Kamera das Bild gemacht wurde? Haben Sie Röntgenaugen, dass Sie bei einem Bild sofort sehen, mit welcher Kameramerke es geschossen wurde? Wiklich qualifizierte Kommentare!!!!

In GEO und anderen Magazinen, wo auf einigermaßen Qualität gelegt wird wird nicht nur der Fotograf vorgestellt, sondern man sieht auch sehr oft seine Kamera: Nikon, Canon, Optische Bank, nie Sony. Bei Veranstaltungen (Konzerte, Sport, Kommunalpolitik) vor Ort habe ich auch noch nie eine Sony gesehen. Sicher alles nur blöder Zufall. Wo Sie sind wimmelt es wahrscheinlich von Sony-Profis.

Ich wollte Ihnen nicht auf das Ego treten. Erstaunlich, dass ich es getroffen habe, so klein wie es ist. Ich bitte um Entschuldigung.

OhWeh

Systemwechsel

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 20:44

Wenn Sony viel besser wäre als Canon oder Nikon würden die Profis ohne mit der Wimper zu zucken wechseln.
Vermutlich liegt es aber auch am mangelnden Service für Profis.

Weil sie alle zu teuer sind

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2009 - 18:01

Womit die Profis fotografieren? Da brauchen Sie keine Röntgenaugen, einfach bei einer Internationalen Leichtathletik-Meisterschaft (wie jetzt in Berlin) oder bei der Bundesliga ins Stadion gehen und von den Zuschauerrängen aus mit dem Fernglas einmal dorthin schauen, wo die "Hauptberuflichen" agieren. Nicht enttäuscht sein, wenn Sie dort nicht Amateurmarken, wie Olympus, Sony, Leica oder Pansonic sehen. Auf der Prismenkappe der Kameras ist mit einem guten Fernglas - baut übrigens auch Nikon - klar zu erkennen, welchen Herstellerschriftzug die Kameras tragen, fängt entweder an mit einem Versal-N (für Nikon) oder einem ähnlich großen C (wie Canon). Die da für ihre Ausrüstung viel Geld hingelegt haben, wissen genau, warum. Große Worte helfen da nicht weiter, die Realität sieht eben anders aus, als in den Foren gewünscht. Die gleiche Szenerie geht auch `runter bis in die Provinz, selbst die Fotografinnen und -Fotografen der örtlichen Tageszeitungen und Anzeigenblätter vertrauen fast ausschließlich nur auf diese Marken!

Gast schrieb:

Zeit auf Canon und Nikon gesetzt haben, als es Sony im DSLR Markt noch nicht gab und Minolta keine wirkliche Alternative war. Waren damals die einzigen Hersteller, die die Digititalisierung vorangetrieben haben. Olympus hatte gute Ansätze, hat dann aber beschlossen, nicht weiter zu machen. Viele hatten z.T. noch ihre Optiken aus analog Zeiten. Da waren die anfänglichen Canons und Nikons hoch willkommen. Heute sitzen die auf ihren überteuerten Objektiv Systemen und müssen bei den Marken bleiben. Neue Profis werden auch zu Sony wandern, versprochen! Die älteren müssen halt bei ihren bishereigen Systemen bleiben, auch wenn es längst was Besseres gibt. Wer flüstert Ihnen eigentlich ein, dass alle Fotos in Zeitschriften mit Nikon und Canon fotografiert werden. Haben Sie Sonderausgeben, wo vermerkt wird mit welcher Kamera das Bild gemacht wurde? Haben Sie Röntgenaugen, dass Sie bei einem Bild sofort sehen, mit welcher Kameramerke es geschossen wurde? Wiklich qualifizierte Kommentare!!!!

Der Weisabgleich

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Mittwoch, 19. August 2009 - 19:49

von Nikon ist in der Tat oft sehr grenzwertig. Gerade in Lichtsituationen wo man es nicht glaubt haut er daneben. Bei diffuser Beleuchtung ist er top! Aber mit der Einstellung des Abgleiches in den farblich kälteren Bereich nimmt er sich mit Canon nicht viel und wie schon geschrieben ist der einer Canon und auch einer Sony nicht mit der Realität 100% vergleichbar. Mit den besagten Herstellen kann man nur mit einem per Hand abgeglichenen Weisabgleich optimalste Aufnahmen erzielen. Ich habe da keine Ängste und fotografiere sehr oft mit einem per Hand abgeglichenem Weisabgleich. Das selbe gilt für die Belichtungsmessung!!! Ich benutze eine CBL Lens für beides und bin wunschlos glücklich! Es heist ja auch bei mir "Fotografieren und nicht knipsen!" Und da ist das Objekt der Begierde egal, ich möchte das optimalste heraus holen und das mit jeder Cam. Nichts desto trotz "Ich liebe meine Nikon!!!".

Wer sie kennt liebt sie!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2009 - 22:27

Seit 40 Jahren fotografiere ich mit Nikon, ich kenne meine D300 und deshalb ist sie für mich am besten geeignet. Sie ist auch sehr gut für ungewöhnliche Aufnahmen geeignet.
www.farben-und-formen.ch

Zeigt her Eure Bilder

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2009 - 08:33

Vielleicht bin ich schon zu alt oder zu wenig "ni-ca-so-oli-manisch". Ich müsste meine (derzeitige Nikon-)Kamera besser aufs Altenteil schicken, wenn ich mal wieder sehe, wie wohltuend einfach es ist - selbst oder gerade wegen familiy - be-eindruckende Bilder zu knipsen. Das ist eine wohltuende Form der Fotografie. Oder im Museum oder in guten Zeitschriften/Bildbänden/von Freunden usw.

Wichtig ist doch nur, was hinten raus kommt. Wenn dann noch der (Männer-)spass an der Gerätemarke hinzukommt - sei es jedem gegönnt. Aber solche endlosen "Diskussionen" über Ausstattung - Fieetschas und was weiß ich - sind in dieser emolastigen Form einfach öde und verleiden das Studium solcher Erfahrungsbeiträge. Gern subjektiv, denn dann authentisch

Ach ja die Frauen, fast vergessen. Meine Frau nimmt zwar auch gern eine DSLR, aber löchert mich nicht mit "Was ist denn das für eine Marke", sondern fragt gelegentlich mal als Noch-Anfängerin, wie sie damit z.B. noch gelungenere Fotos (Schärfe, Farbe usw.) machen kann.

Mit versöhnlichen Grüßen
Ein Digitalamateur (Amateur = Liebhaber).

Ich habe meine Kamera lieb und auch alle, die ich davor mal hatte und selbstverständlich auch meine Frau. Obwohl: Die Nachbarin schaut eigentlich viel netter drein und backt den besseren Kuchen. Von ihrer Ausstattung garnicht zu reden. Mikrowelle, Dampfgarer, Hitechbackofen, ferngesteuerter Mixer - aber vielleicht backt sie einfach nur gern.

Was diese Leutchen hier schon wieder für einen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2009 - 21:59

Quatsch erzählen, um ihre persönliche Markenpräferenz irgendwie für sich selber und für wen auch immer für richtig zu erklären. Kaum zu glauben.

Die Fotos, um die es das oben geht, soweit man das mit Internetbildchen beurteilen kann, sind sehr schön. Eben so, wie ein normaler Durchschnittsfotograf ohne größere Ambitionen, aber auch so macher Reisereporter für diverse Magazine im Freizeitbereich Bilder machen würde. Passt hervorragend!

Die Kamera ist nur das Vehikel. Diese nervtötenden Angeberarien von wegen dies oder das ist noch um 3/10000enstel superbesser als XY ist nichts weiter als abwegig. Sorry Leute, lasst euch mal was Neues einfallen.

Dass Nikon zur Zeit nichts übermäßig tolles einfällt, kann man ja irgenwo sagen. Der Klappmonitor ist zwar der richtige Weg, aber leider an der falschen Seite angeschlagen. Bei Überkopfbildern ist das Ding an der falschen Kante. Aber sonst? Für die krassen überwiegenden Aufgaben, die so eine Kamera erledigen soll und muss, ist das eine hervorragende Kamera. Und die, die sich sowas kaufen, kaufen sich ein sehr gutes Produkt. PUNKT.