Es ist eine Maschine, wenn es von einer Maschine kontrolliert wird.

— Frederick Henry Evans

Am 24.5.

  • 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)

BENUTZERANMELDUNG

Der Kameramarkt 2011 - Spiegellose im Aufwind

Die japanische CIPA hat die Zahlen über die produzierten und ausgelieferten Kameras des Jahres 2011 vorgelegt. Erstmals unterscheidet die CIPA dabei auch zwischen Systemkameras mit und ohne Spiegel:

Insgesamt wurden laut CIPA von deren Mitgliedern im Jahr 2011 rund 115 Mio. Kameras produziert und ausgeliefert, davon waren 99 Mio. Kompaktkameras und 16 Mio. Systemkameras (genauer 15,742 Mio. Stück).

Für die letzten sechs Monate des Jahres 2011 – Juli bis Dezember – nennt die CIPA auch die Produktions- und Lieferzahlen für Systemkameras mit und ohne Spiegel. Demnach wurden im 2. Halbjahr knapp 9 Mio. Systemkameras ausgeliefert, davon 6,914 Mio. Spiegelreflexkameras und 2,031 Systemkameras ohne Spiegel – knapp 1/4 aller Systemkameras hat also keinen Spiegel mehr.

Interessant ist auch die regionale Verteilung, wie sie die CIPA aufschlüsselt:
 

Systemkameras; CIPA-Marktanteile nach Region
  Spiegelreflex Spiegellos
EU 81,30 % 18,70 %
USA 83,60 % 16,40 %
Asien 75,30 % 24,70 %
Andere 73,40 % 26,60 %

 

Grafik thoMas

CIPA-Marktanteile Spiegelreflex / Spiegellos; Juli - Dezember 2011

 
Schlüsselt man die Asien-Zahlen weiter auf, so ist laut CIPA Japan absoluter Spitzenreiter, was die Spiegellosen angeht: Von Juli bis Dezember 2011 war in Japan bereits annähernd die Hälfte (46,10 %) aller verkauften Systemkameras spiegellos:
 

Grafik thoMas

CIPA-Marktanteile Spiegelreflex / Spiegellos; Juli - Dezember 2011


Via 1001noisycameras
 

(thoMas)
 

Pocketkameras im Aufwind

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. Februar 2012 - 14:56

DISC-Kameras im Aufwind, APS-Film-Kameras im Aufwind, Kodak PhotoDisc im Aufwind, FourThird im Aufwind, micro FourThird im Aufwind,...

Und ganz schnell wurde die Luft da oben so dünn, dass all die kleinen Brüder von Ikarus dem Abwärtstrend im freien Fall folgten.

Welches Schweinderl wohl morgen durch's Dorf getrieben werden wird? Ich kann mich vor Spannung kaum halten. - Gähn!

Leute geht Bilder machen! Ob mit der Kamera von letztem Jahr oder der von vor zehn Jahren ist völlig egal.
Euer Leben verrinnt und übrig bleiben werden nur die Bilder, nicht die Kameras.

Den "Ikarus"...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. Februar 2012 - 17:52

...machen aktuell eher D-SLR und SLT und zwar "weltweit". Und damit va. APS-C bis KB-VF in den Varianten D-SLR und SLT.

"M43" auch als mFT bzw. MicroFourThirds bekannt ist "weltweit" massiv expansiv unterwegs!

In einem "weltweit" Expansiven System-Kamera-Markt ein derartige Sinkflug für APS-C bis KB-VF D-SLR und SLT ist ein klares Vorzeichen!!!

Sie sollten sich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. Februar 2012 - 21:01

lieber dort schlau machen, wo die Cams verkauf, nicht dort wo sie bullemisch beworben werden.

Ich informiere mich...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 10:14

...nicht nur im Verkaufs- sondern auch im Käufer- und Nutzer-Bereich.
Nach dem Kauf noch direkt glücklich, erkennt man recht schnell die Nachteile va. der altbackenen Zooms. Man klebt aber immer noch am Label obwohl man gerne Objektive wie für mFT erhältlich hätte soweit man mal jemand anderes als den typ. Verkäufer bei Saturn-Hansa und Co. - dort wo sich die sog. Markführer stapeln dürfen - fragt, denn fragt man die ist alles gleich nur der größere Sensor macht eben die besseren Bilder.
Man wartet, denn man ist überzeugt, dass vom eigenen Label etwas noch besseres kommt. Es kommen aber immer mehr Vorsignale, dass man die Hoffnung endlich aufgeben sollte und anerkennen muss, dass das was man in Händen hält was digitalisiertes Altbackenes ist und das incl. NEX-7 oder Finepix X-Pro. Was die OM-D E-M5 klar verdeutlicht hat.

mFT hat nicht im Bereich der Kompakt-Kameras nach Käufern gesucht. Eine All-In-One wie die E-10, E-20P oder C-8080WZ war eine Semi-Professionelle bis Professionelle All-In-One-Cam und keine klassische Kompaktkamera wie heute eine Bridge-Kamera im Segment von LUMIX DMC-FZ150 oder SZ-31MR.
Die Leute geben auch nicht mehr Geld aus und steigen von der Kompaktkamera-Klasse zur mirrorless System-Kamera auf sondern anstatt D-SLR und SLT kauft man kompakterer mirrorless System-Kameras. Und hier ist mFT klar "führend". Die meisten mirrorless Besitzer, welche sonst Canon oder Nikon D-SLR mit Tamron/Sigma-Gummi-Zooms und sonst nichts ausgestattet haben bremsen sich jedoch bei mirrorless zB. ala Sony NEX beim Standard-Zoom aus, weil schon das x-200mm-Zoom zu GROSS ist. Der Mainstream "knipst" halt nur und va. kauft immer wieder neue Bodys mit einem neuen (Gummi-/Standard-)Zoom dazu.

Im Großen und Ganzen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 11:22

scheint Ihr Informationsstand hauptsächlich aus Klolektüre zu bestehen ...

Was mFT (nicht) gesucht, aber letztlich gefunden hat, das ist genau der Unterschied zwischen Ihren Hirngespinsten und der Realität.

Zwei Anmerkungen dazu:

Eingetragen von
aesthet
(Stammgast)
am Samstag, 11. Februar 2012 - 23:00

1. Die OM-D EM5 verdeutlicht vor allem, dass Olympus auf Retro-Design setzt. Leider nicht als einziger Anbieter, Fuji macht ja nix anderes. Ich frage mich bloss, warum? Die heutigen Technologien bieten doch ganz andere Möglichkeiten als die 70er, als die erste Elektronik in den Kamerabau einzog. Wer braucht heute bitte noch einen Drahtauslöser an der Digitalen? Aber offenbar wollen viele Kunden das...ist das die Sehnsucht nach einer Produktwertigkeit, viel Metall, scheinbar aus dem Vollen gefräst, die man heute nicht mehr erwarten kann? Also, Olympus ist da ebenso mutlos wie andere Hersteller, vielleicht nuanciell etwas innovativer...
2. mFT ist klar führend, weil damit zwei Hersteller am Markt sind, und das schon länger als alle anderen. Sony und Samsung starteten deutlich später, Nikon erst vor kurzem und Canon ist noch gar nicht dabei. Aber das weisst du ja alles auch, FT-Fanboy! Schaun wir mal, wie sich die Marktanteile verschieben, wenn Canon ernsthaft einsteigt. War das nicht in den 80ern auch so, dass Canon mit seiner EOS-Linie als letzter in die AF-Technik einstieg? Und? Wer verkauft die meisten SLR's? Wer ist da Marktführer? Das wird sich vermutlich im Systemkameramarkt (mirrorless) wieder so einstellen...

Eine Anmerkung noch dazu

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 08:26

Fuji darf wenigstens für sich in Anspruch nehmen, dass sie uns das wohl innovativste Suchersystem der letzten Jahre geschenkt haben.

...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 18:05

1. Das Prismendach sitzt mittig und ist sozusagen voluminös, weil 2 Gyros und 1 weiterer bisher in Pen und D-SLRs von Olympus noch nicht eingesetzter Sensor-Typ-reinpassen muss, welcher für neuen 5-axis-Stabi nötig ist. Was soll Olympus sich krampfhaft ausdenken, wenn die Gehäuse-Deckel-Geomertrie der D-SLRs als robust erwies? Die 5-axis-Sensorik muss nahe am Bildaufnahme-Sensor sitzen. Nun könnte Olympus ähnlich wie Sony und Fujifilm auf die Dumme Idee kommen das Suchermodul nicht mittig zu verbauen und damit Bauraum verplempern. Da ist ein angedeutets Prismendach wo schon die 5-axis-Sensorik drin Platz/Bauraum findet also alles andere als nur der Retro wegen auch noch das Suchermodul rein. Blitzfuss und Accessories-Port sitzt dann auch noch schön mittig und damit kann man auch externe Sucher nutzen und damit quasi von "oben" durch die Objektive dank LiveView gucken. Bei Fujifilm und Sony würde das ordentlich blöd wirken links grad durch zu gucken und von oben dann ab durch die Mitte.
Vorteil von mFT gegenüber FT D-SLR und natürlich D-SLRs allgm., dh. mit Spiegel und Beli-Sensor im Prismendach ist der Bauraum "mittig" nahe am Bildaufnahme-Sensor im Prismendach, da ist schlichtweg wurst wer aktuell die meisten D-SLRs "noch" verkauft.
2. VW war bisher oft nicht der Pionier aber recht bald Marktführer in den neu eroberten Segmenten. Wenn es Sony und Samsung bisher nicht schafften wird es Canon auch nicht schaffen und der vor einigen Wochen weltschnellste AF der Nikon 1 erweißt sich heute noch in der Praxis als lahm und unzuverlässig. Canon hat mehr als nur AF in den Markt gebracht als man das neue Bajonett incl. neuem SLR-System angeboten hat. Die Canon G1X ist Bestandteil des mirrorless-Systems von Canon jedoch in dieser Variante mit fest verbautem Zoom.

http://www.photoscala.de/Artikel/Kompaktes-Flaggschiff-mit-grossem-Senso...

Da wird wohl auch nicht mehr Technologie mit angeboten werden wie bei Nikon. Man beachte: Wenn das D-SLR-System so toll wg. OIS ist, dann darf das mirrorless-System mit Sensorshift nicht besser sein. Damit wird Canon wohl auch beim mirrorless-System, genauso wie bei der GX1, eben OIS anbieten.
Auch Nikon verharrt auf VR beim Nikon CX-Format-System.

Shit

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 19:24

happens. Jetzt ham Sie uns die schöne Illusion zerstört, dass die einfach wie eine OM ausschauen sollte ...

Die Nähe...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 13:52

...zur ananlogen OM sieht und nimmt jeder für sich wahr, aber der neue Inhalt einer OM-D findet im weiterentwickelten Gehäusedeckel-Design eben auch seinen Platz/Bauraum.
es ist wohl eher die geile Illusion derer genommen, welche sich daran aufgeilen überall mitreden zu können. Der Typ von Besserwisser, welcher nie selbst es ist sondern immer NUR die anderen.

Manche lesen auch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 20:16

einfach nur OM - bei näherer Betrachtung merkt man eh recht schnell dass es nur die übliche Mogelpackung is.

Huiiii

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 07:40
Zitat:

1. Das Prismendach sitzt mittig und ist sozusagen voluminös, weil 2 Gyros und 1 weiterer bisher in Pen und D-SLRs von Olympus noch nicht eingesetzter Sensor-Typ-reinpassen muss.

Huiiii, das ist ja krass, ein noch unbekannter Sensor Typ. Entwickelt im Olympus Unterwasserlabor - der braucht natürlich Platz. Eins muss man Ihnen echt lassen Mr FT: Sie haben die Fantasie und das technische Verständnis eines Vorschulkindes. Die heute üblichen Gyros liefern alle drei Achsen. Jetzt kann Olympus vielleicht noch sinnvollerweise nen Beschleunigungssensor einbauen (warum auch immer). Das macht dann zwei 3x3x0.7 mm große Bauteile - dafür brauchts wirklich diesen Hut auf der Kamera.

Beschleunigungsmesser-Sensoren...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 14:15

alleine reichen hier nicht aus. Der 3. Sensor ist kein Beschleunigungsmesser-Sensor und wenn Sie es besser wissen, dann liefern Sie einen schriftlichen Beweis.

Die Sensoren müssen Sensor-nah und mittig liegen und werden bzw. können wg. mirrorless und damit Entfall eines Belichtungsmesser-Sensors im Prismendach auch schön mittig, Bildaufnahme-Sensor-nah verbaut werden.
Man verbaut die Sensorik für das 5-axis-Stabi-System, dann schlichtweg mittig zusammen mit Suchermodul und den anderen Sensoren wie zB. dem sog. eye-detection-sensor.

Sie denken falsch herum und merken es nicht.

Wohin mit den Sensoren und Modulpaketen lautet die Devise und da ist ein von Pentaprisma und Belichtungssensor befreites Prismendach, dessen Geometrie sich schon bei den Olympus FT D-SLRs als robust erwiesen hat eben die optimale Lösung und Bauraum. Zudem liegt auf der Hand, dass die externen el. Sucher von Olympus nicht nur auf Pen-Bodies passen dürfen.

Sie haben viel an Information aber das ist kein Wissen. Das sind banale Informationen mit denen Sie es zuletzt zu nichts gebracht haben.

Ach Junge...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 11:21
Zitat:

Wohin mit den Sensoren und Modulpaketen lautet die Devise und da ist ein von Pentaprisma und Belichtungssensor befreites Prismendach, dessen Geometrie sich schon bei den Olympus FT D-SLRs als robust erwiesen hat eben die optimale Lösung und Bauraum. Zudem liegt auf der Hand, dass die externen el. Sucher von Olympus nicht nur auf Pen-Bodies passen dürfen.

Klar gibt es ein Naturgesetz, das erzwingt, dass die Sensoren im Prismendach angeordnet werden müssen und nicht direkt hinter dem Bild-Sensor. Die Erklärung "Wir bauen da so einen Höcker drauf, damit es wie die olle OM-1 aussieht" ist natürlich vööööllig an den Haaren herbei gezogen.

Zitat:

Sie haben viel an Information aber das ist kein Wissen. Das sind banale Informationen mit denen Sie es zuletzt zu nichts gebracht haben.

Bis schon ein geiler Typ :-)

Warum ist's so schwer, sachlich zu bleiben?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 12:37
Gast schrieb:

Die Erklärung "Wir bauen da so einen Höcker drauf, damit es wie die olle OM-1 aussieht" ist natürlich vööööllig an den Haaren herbei gezogen.

Sie sieht aus wie eine OM-1? Finden Sie?
Die Kamera sieht aus wie eine Kamera, bei der man den Sucher oberhalb der optischen Achse angeordnet hat. Und es gibt - auch wenn es andere Hersteller zum Teil anders tun und wie Sony bei der Nex-7 gut damit fahren - viele gute Gründe, es so zu tun.
Zum Beispiel, dass sich der Sucher gut als Halterung für den Blitzschuh eignet, schließlich soll der Blitz etwas weg von der optischen Achse. Zum Beispiel, dass der Suchereinblick beim Handling der Kamera oberhalb der optischen Achse gut aufgehoben ist. S. z.B. http://www.sonyalpharumors.com/the-full-sony-interview-translation/, „Does that mean that more people are responsive to an SLR-like style?“ Nachteilig ist, dass die Nase ans Display drückt.

Man merkt den meisten Forenten

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 14:47

hier an, dass sie nie in konstruktive Überlegungen investieren müssen.

Dass es immer verschiedene konstruktive Ansätze gibt, die man in ein mehr oder minder komplexes System einbauen und ausprägen kann, dass es wichtig ist, diese Wege auch zu beschreiten, das ist diesen Leuten weitgehend verschlossen.

An die Stelle tritt Statusdenken, Beharrung auf schon immer Dagewesenes, krasse Ablehnung gegenüber diversiven Ansätzen usw. Es ist eigentlich erstaunlich, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die in so statischen Denkweisen einzementiert sind, obwohl wir doch den diktatorischen Verhältnissen bis Mitte des letzten Jahrhunderts und mit Auswirkungen bis weit in die 70er Jahre schon weit entlaufen sind.

Die krasseste Ablehnung,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 18:09

das Beharrendste auf dem schon immer Dagewesenen, findet sich in der Kameraindustrie selbst. Willkommene Spareffekte dürfen dann als Substitut für Innovation herhalten - damit's nicht gleich auffällt, wie peinlich es in Wirklichkeit ist.

Gast schrieb: hier an, dass

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Februar 2012 - 11:36
Gast schrieb:

hier an, dass sie nie in konstruktive Überlegungen investieren müssen.

Dass es immer verschiedene konstruktive Ansätze gibt, die man in ein mehr oder minder komplexes System einbauen und ausprägen kann, dass es wichtig ist, diese Wege auch zu beschreiten, das ist diesen Leuten weitgehend verschlossen.

An die Stelle tritt Statusdenken, Beharrung auf schon immer Dagewesenes, krasse Ablehnung gegenüber diversiven Ansätzen usw. Es ist eigentlich erstaunlich, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die in so statischen Denkweisen einzementiert sind, obwohl wir doch den diktatorischen Verhältnissen bis Mitte des letzten Jahrhunderts und mit Auswirkungen bis weit in die 70er Jahre schon weit entlaufen sind.

Statisch ist allein die Naivität mit der geglaubt wird alles Neue sei besser als das Bisherige und dazu gemacht, das Fotografieren zu erleichtern.

Na ja, ...

Eingetragen von
aesthet
(Stammgast)
am Donnerstag, 16. Februar 2012 - 13:20

...das hier ist ja auch kein Konstrukteursforum, sondern, Moment, ich schau noch mal...ah ja photoscala. Irgendwas mit Photographie.
Ernsthaft, wenn jemand für sich entscheidet, sein Insider- oder berufliches Fachwissen themenfremd zu platzieren, insbesondere dann, wenn es für Dritte nicht -oder nur mit großem Aufwand- überprüfbar ist, muss er unpassende oder gar unsachliche Reaktionen einkalkulieren.
Keine sehr zielführende Taktik, insbesondere dann, wenn wenn man überzeugen möchte. Wenn ich das in meinem Job nicht beachten würde, wäre ich längst raus (oder im Labor weggeschlossen).

Unter "konstruktiv"

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Februar 2012 - 13:43

muss ja nicht gemeint sein, dass jemand Insiderwissen aus der Garküche für zukünftige Kameragenerationen preis gibt. Das wäre in der Tat fatal.

Unter "kontruktiv" Denken meine ich eine allgemeine Haltung, die dazu führt, dass man im Job viele Ansätze und Fassetten bewertet und abwägt, kreativ gegleitet und in Bezug auf ein mögliches Ziel, egal was das letztendlich ist, konstruktiv einsetzt. Kollegen, die vor allem immer über möglichst simple und möglichst ihren Trampelpfaden entsprechende Wege suchen, sind da ein echter Hemmklotz. Vor allem, wenn man in der Werbung oder Kommunikation arbeitet.

...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Februar 2012 - 17:38
Zitat:

Ernsthaft, wenn jemand für sich entscheidet, sein Insider- oder berufliches Fachwissen themenfremd zu platzieren, insbesondere dann, wenn es für Dritte nicht -oder nur mit großem Aufwand- überprüfbar ist, muss er unpassende oder gar unsachliche Reaktionen einkalkulieren.

Ach machen Sie bitte nicht den Fehler die pseudowissenschaftlichen Ausführungen von Mr. FT als Fachwissen zu adeln. Auch wenn Sie es als unsachlich brandmarken mögen, ich sehe mich in der Pflicht dies nach Aufmerksamkeit heischenden Ausführungen ohne jede Substanz als solche zu markieren.

Insiderwissen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 19. Februar 2012 - 10:03

bezieht sich bei Mr. FT allein auf seine Affinität zur Marketingbranche ...

der Gyro-Baustein...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 18:34

...alleine reicht nicht aus, außer der Gyro sitzt nahe an einem Prozessor, welcher geeignete Schnittstellen für Gyros anbietet.
Das haben Sie natürlich alles schon recherchiert...

Es ist wohl eher so, dass im Prismendach, typ.weise auf Folien Schaltkreise integriert sind, welche neben anderen SMD-Bausteinen auch die hier genannten Sensoren umfassen. In der Höhe braucht es hier deutlich weniger Bauraum als in der Fläche wie schon "Surface Mounted Devices" kurz SMDs verrät.
Was die Anzahl der Gyros betrifft geht es nicht um die Eigenschaften der Gyros, zB. 3-achsig und ein bißchen Adam Riese Mathematik, sondern das Verständnis, dass man zB. für eine 2-dimensionale Korrektur ohne systemeigenen Bezugspunkt eben 3 Gleichungen benötigt.
Zudem wird heute schon das Kippen der Kamera also eine Translation des Gyros entlang der Z-Achse detektiert und von der Aktuatorik eine Shift-Korrektur (nur X/Y) durchgeführt. Dh. aus X-/Y-/Z-Translation der Kamera wird auf Seiten der Aktuatorik eine X-/Y-Shift-Bewegung vom Bildaufnahme-Sensor.
Für 2-dimensionale Korrektur reicht bei Kamera-Bildstabis noch eine x-/y-/z-Bewegungsmessung aus. Wenn man jedoch Taumelbewegungen korrekt auflösen und korrigieren möchte muß das Gleichungssytem eben "mind." n+1 Gleichungen anbieten um Taumeln und x-/y-Shift in Summe um n Achsen korrekt auflösen zu können.

Hinsichtlich der Aktuatoren muß aber nicht nur längs X- und Y-Achse geshiftet werden sondern auch noch der Bildaufnahme-Sensor rotiert werden. Dazu klebt man nicht 2 mal 3x3x0,7mm aufeinander sondern platziert die Gyros in "optimaler" mittiger, sensor-naher Position. Dh. nur wer gut mißt kann auch optimal shiften und rotieren, denn ständig mit Korrekturfaktoren zu rechnen bringt...Olympus und seine Kunden...auch nicht weiter.
Der 3. Sensor ist in der OM-D vorhanden und alles andere wie redundant bzw. Sicherheits-Redundanz.
Wir haben bisher nur gegen Translation und Kippen nur eingeschränkt stabilisierte Systeme erlebt, dh. die Auflösung der Kamera-Bewegung war genauso unvollkommen wie die Korrektur. Hier geht es aber um 5-Achsen-Stabilisierung und das 100%-tig.
Einfach mal überlegen wieviel Gleichungen nötig sind um x-/y-Shift und Rotation im Sinne Aktuator-Steuerung berrechnen zu können und wie im Sinne Sensorik neben x-/y-Shift va. Pitch, Rolling und Yaw aufzulösen sind und wo demnach die Bewegungs-Sensoren am besten zu verbauen sind.
Die Auswertung der Sensorik muss wie gesagt "mind." n+1 dh. 6 Gleichungen ergeben, denn wir wollen ja nicht mit empirisch ermittelten Korrekturfaktoren rechnen...;-)

Au

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 20:11

Backe.

Naja,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 10:26

das Ganze gibt es auch in Handys, in Laptops usw. Einmal zum Drehen der Bildebene, zum anderen wegen der Detektion des Geräts im Fall zum Parken des Lesekopfes der Festplatte beispielsweise. Kleine Gryosensoren, in 2 Ebenen horizontal-vertikal und gegenüber den üblichen Antiwacklern in der Rotation. Der Sensor muss also in der Fassung sowohl rauf-runter-seitwärts bewegt werden, als auch rotieren. Das ist allerdings ein bedeutender Unterschied.

Und wieder absoluter Blödsinn...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 09:03
Zitat:

In der Höhe braucht es hier deutlich weniger Bauraum als in der Fläche wie schon "Surface Mounted Devices" kurz SMDs verrät.

Boah ey, Spezialist...

Zitat:

Was die Anzahl der Gyros betrifft geht es nicht um die Eigenschaften der Gyros, zB. 3-achsig und ein bißchen Adam Riese Mathematik, sondern das Verständnis, dass man zB. für eine 2-dimensionale Korrektur ohne systemeigenen Bezugspunkt eben 3 Gleichungen benötigt.

Blödsinn Blödsinn Blödsinn. Sie brauchen genau EINEN dreiachsigen Gyro. Damit haben Sie alle Drehrichtungen um die Sensorachse abgefangen wenn der Sensor beim Bildsensor sitzt. Wenn nicht ist es auch egal, nun raten Sie mal warum. Was sie bislang nicht kennen sind die Bewegungen in Richtung der Achsen - dazu bauen Sie dann noch einen Beschleunigunssensor mit drei Achsen ein. Damit ist ihr System vollständig beschrieben.

Zitat:

...der ganze Rest Ihres Beitrags ...

Blödsinn aus dem Schneewittchen-Märchenland eines Möchtegern-Nerds mit zu viel Fantasie...

MFT und KB Vollformat

Eingetragen von
Bernie 2.0
(Liebhaber)
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 11:24

Eine PEN nehme ich eher überall hin mit als meine A900. Noch gibt es schon ein paar Unterschiede in der Bildqualität vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen und der Autofocus einer PEN vor der aktuellen Generation war ab der Dämmerung auch nicht sonderlich brauchbar.

Nur entstehen mit der PEN oder GF eben Bilder, wo vorher die Kamera zuhause geblieben ist.

In der technischen Dokumentation von Fertigungsfehlern (vor allem Schweissen und Montage im Anlagenbau) ist eine PEN absolut ausreichend, um professionelle Ergebnisse zu erzielen. So hat MFT bei mir vor allem APS-C weitgehend verdrängt.

Ich bin zufrieden und meine Kunden sind es auch.

Der Nachteil des kleineren Sensors bei der Bildqualität bestand bei den ersten Generationen der FT DSLRs sichtbar. Seit der E-5 ist der kleine (M)FT-Sensor bis 800 ASA aus meiner ganz persönlichen Sicht konkurrenzfähig, darüber ist eine A900 oder eine D90 ohne Frage überlegen.

Wir hatten zu Analogzeiten

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 11:59

zu unseren SLRs auch stets eine Kompakte im Gepäck, nur mußte man damals halt keine Abstriche in der Qualität machen - weil das Aufnahmematerial und -format halt ident war.

Für die Fälle

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 13:29

habe ich die XZ-1 zusammen mit Schlüssel, Ausweis und Kreditkarte immer dabei. Dafür ist das MFT Gedöhns viel zu groß. Und was noch schlimmer ist: Die Bildqualität von MFT ist auch nicht besser als die der XZ-1.

Bitte zum Augenarzt gehen!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 20:04
Gast schrieb:

habe ich die XZ-1 zusammen mit Schlüssel, Ausweis und Kreditkarte immer dabei. Dafür ist das MFT Gedöhns viel zu groß. Und was noch schlimmer ist: Die Bildqualität von MFT ist auch nicht besser als die der XZ-1.

Schauen Sie sich doch mal nur die Prospektdaten einer Lumix GF2 an oder einer E-PL2/3 und vergleichen Sie das mit Ihrer XZ-1. Zu groß? Kicher! Na, und bei der Bildqualität merkt man den Unterschied von MFT zum Knipsensensor ebenso deutlich. Sie vielleicht nicht, aber jeder andere, der nicht verbohrt ist.

Die Prospektdaten

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 23:42

interessieren mich nicht. Mich interessiert nur, was ich selber auf meinem Rechner sehe, mit Vergleichsphotos in RAW, die ich selber gemacht habe und wo ich alle Aufnahmeparameter kenne. Und da steht nunmal eine f/1,8er Optik gegen eine f/5,6er Optik bei gleichem Bildwinkel. Punkt. Und die sphärischen Aberrationen sind bei dem MFT Objektiv bei f/5,6 auch erbarmungswürdig, während sie bei der XZ-1 ziemlich gut korrigiert sind. Und: die MFT Knipse passt auch nicht an die Gürtelschlaufe oder in die Jackentasche.

Ich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 07:05

vergleich lieber in der Praxis.

Und ich

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 20:25

mein iPhone.

Mein Beileid,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 09:45

wenn Sie das Ei-Fohn zur vollwertigen Kamera hochstilisieren...

Von vollwertig

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 14:02

hat niemand gesprochen. Für die genannte Anwendung ausreichend.

Das "Ei-von-Apple"...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 14:37

...hat ja schonmal eine zum Nokia N900 sichtbar schlechtere Bild- und Video-Qualität.
Android-OS-Smartphones überrollen aktuell den Markt da werden Sie bald so tun als hätten Sie nie ein ei-von-apple besessen...so wie Sie aktuell damit herumtun.

Zwanghaft

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 20:38

falsch übersetzt - das i als Ei ... ansonsten würd's ja auch für Intelligenz stehen.

i-Phon(e)- ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 19:58

"ei"-von-...

Sie haben mehr als nur eine meeegalange Leitung.

Ja a

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Februar 2012 - 08:06

...

Ich schon.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 16:21

Die besten Motive kündigen sich nicht lange an. Dann zählt nur eins: Haste ne Kamera dabei mit der du die Bildidee umsetzen kannst, die also einen letzten Rest Gestaltungfreiheit bietet, oder nicht. Und ist die Datei dann gut genug, um das Bild auch ausarbeiten und verwerten zu können. Glaube kaum, dass Dein Eifohn Schneeberge bei Vollmond und sternenklarem Himmel halbwegs rauschfrei wiederzugeben vermag. Die XZ-1 schon.

Für sowas

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 20:02

darf's dann schon eine richtige Kamera sein ... ;-)

Sag ich doch...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 00:47

:-)

Für soviel

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 20:41

Masochismus bin ich nicht zu haben ... 8-)

Ging sogar besser

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 00:59

als ich dachte. :-)
Problem war nur, im Dunkeln und bei A...-Kälte die manuelle Zeiteinstellung zu finden, wenn man nicht auswendig weiss, wo sie ist.... Klar, hätte ich auch lieber die richtige Kamera genommen. Aber die hatte ich ja leider nicht dabei...

Gääääähn!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. Februar 2012 - 21:26
Gast schrieb:

...machen aktuell eher D-SLR und SLT und zwar "weltweit". Und damit va. APS-C bis KB-VF in den Varianten D-SLR und SLT.

"M43" auch als mFT bzw. MicroFourThirds bekannt ist "weltweit" massiv expansiv unterwegs!

In einem "weltweit" Expansiven System-Kamera-Markt ein derartige Sinkflug für APS-C bis KB-VF D-SLR und SLT ist ein klares Vorzeichen!!!

Ach lieber Mister FT, noch vor kurzem haben Leute wie Sie VF beerdigt. Sie haben bestimmt noch vor zehn Jahren gepredigt, das Digitalkameras nur eine kurzfristige Modeerscheinung sind. Sie machen sich leider nur noch lächerlich!!!!

...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 09:41
Gast schrieb:

Ach lieber Mister FT, noch vor kurzem haben Leute wie Sie (1) VF beerdigt.

Sie haben bestimmt (2) noch (3) vor zehn Jahren gepredigt, das Digitalkameras nur eine kurzfristige Modeerscheinung sind.

(1):
a. zitieren Sie bitte.
b. gehen Sie auch mal auf die Anzahl der Kommentare zum Thema Beerdigung von Systemen mit FT-Bildkreis, va. Marktchancen von mFT gegenüber D-SLR und SLT, ein.

(2): "bestimmt" hier bzw. der Satzbau ist Kindersprache.

(3): Blödsinn. Ich habe vor 10 Jahren auf sowas wie "heute" die XZ-1 und E-5 gewartet und vor über 5 Jahren auch nicht einfach blind was zusammen gekauft nur weil jeder Depp damit rumrennt. Die OM-D E-M5 ist eine ausgesprochen interessante Kamera und die Ankündigungen zur Nachfolgerin der E-5 und XZ-1 lassen hoffen.

Mit Ihren Annahmen und Vermutungen hier jemand anderen andichtend präsentieren Sie sich als lächerlich und nicht mehr ganz dicht im Kopf.

NATÜRLICH gehört MicroFourThird die Zukunft!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 15:36

Schließlich sind auch Fußbälle, Flachbildschirme und Luxuslimousinen in den vergangenen Jahrzehnten immer kleiner geworden!

Oder?

Nikon D800 und D4...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 17:32

...mach'n bald 'n Maybach..

Zahlen können

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Freitag, 10. Februar 2012 - 22:03

nicht ausdrücken was ich empfinde wenn ich bestimmte Leute mit bestimmten Kameras sehe.

Nikon und Mamiya 6x7: Eine Augenweide

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 23:16

Ich freue mich, wenn ich überhaupt noch Leute mit Kameras sehe, mittlerweile knipsen die alle Sehenswürdigkeiten und Feierlichkeiten mit ihrem blöden Handy. Vor vierzehn Tagen in Marokko fotografierte eine arabische Fotografin Hotel-Bauarbeiten mit Mamiya RZ67 plus Shift, ergänzend dazu mit Nikon F3 und Shift 28 mm, das alles mit Gitzo-Stativ. Eine Augenweide! Die konnte es noch.

Plaubel schrieb:

nicht ausdrücken was ich empfinde wenn ich bestimmte Leute mit bestimmten Kameras sehe.

Augenweide

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 19:01

"...fotografierte eine arabische Fotografin Hotel-Bauarbeiten mit Mamiya RZ67 plus Shift, ergänzend dazu mit Nikon F3 und Shift 28 mm, das alles mit Gitzo-Stativ. Eine Augenweide! "

Wer denn nun?Die Ausrüstung oder die Fotografin?Oder war die genauso betagt wie die Ausrüstung?

ihr kleinen Romantiker!

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 23:40
Gast schrieb:

Ich freue mich, wenn ich überhaupt noch Leute mit Kameras sehe, mittlerweile knipsen die alle Sehenswürdigkeiten und Feierlichkeiten mit ihrem blöden Handy. Vor vierzehn Tagen in Marokko fotografierte eine arabische Fotografin Hotel-Bauarbeiten mit Mamiya RZ67 plus Shift, ergänzend dazu mit Nikon F3 und Shift 28 mm, das alles mit Gitzo-Stativ. Eine Augenweide! Die konnte es noch.

Plaubel schrieb:

nicht ausdrücken was ich empfinde wenn ich bestimmte Leute mit bestimmten Kameras sehe.

wie will man so ein Motiv denn sonst ablichten? Das ist keine Augenweide, sondern Alltag. Wenn man kein Rückteil hat und keine D700, nimmt man eben Film. In Nordafrika ist das praxistauglicher als Elektronik.

D700 ?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 15:04

Du bist schon auch so ein bißchen retro, oder?

Heutzutage hat man die D800. Das ist der Trend!

Und wer sie nicht hat, der hat sie wenigstens bestellt. Sonst geht bei den Kunden gar nichts mehr.
Und erst die Mädels! Bei denen ist jeder Macker mit einer D700 ja sowas von mega-out! Voll die Party von vor zwei Wochen.

Mit den alten Teilen hörst Du ja sowas von nicht den Beat, Alter.
Voll digital-prekär.
Eh, keine Kohle, keine Cam! Keine Cam, keine Kunden! Keine Kunden, keine Kohle!
Klaro?

na ich bin keine 20 mehr

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 21:54
Gast schrieb:

Du bist schon auch so ein bißchen retro, oder?

Heutzutage hat man die D800. Das ist der Trend!

Und wer sie nicht hat, der hat sie wenigstens bestellt. Sonst geht bei den Kunden gar nichts mehr.
Und erst die Mädels! Bei denen ist jeder Macker mit einer D700 ja sowas von mega-out! Voll die Party von vor zwei Wochen.

Mit den alten Teilen hörst Du ja sowas von nicht den Beat, Alter.
Voll digital-prekär.
Eh, keine Kohle, keine Cam! Keine Cam, keine Kunden! Keine Kunden, keine Kohle!
Klaro?

und da dachte ich halt D700 is cool. Finden Sie in Marokko jemanden mit einer D700 und fragen ihn, was er mit der Gurke anfangen will. Der wird sich wundern. Ick mach det ja noch mit 10 Megapixeln. Megapeinlich, aber sowas von, weissich. Aber die Kohle brauch ich zum Rauchen und Saufen, da is keine D800 drin. Den Mädels zeig ich mein 35-100 MIT Sonnenblende, den Rest mach ich selbst. Jau!!

Was jede gute Statistik ausmacht:

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. Februar 2012 - 18:15

Die absoluten Zahlen vernebeln: Nämlich, dass die Systemkameras nicht auf Kosten der SLR's gewinnen, sondern auf Kosten der Kompaktkameras.
Womit nichts dagegen einzuwenden wäre - sogar eine Aufwertung der Fotografie bedeutete - wenn sich die Zahlen irgendwann mal in Richtung heutiger Kompaktkamera:SLR-Verhältnisse entwickeln.

Aufwertung - oder bloß mehr Auflösung?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. Februar 2012 - 23:16

Eine recht simple Annahme, dass ein größeres Aufnahmeformat mit einer "Aufwertung der Fotografie" einhergehen möge. Schließlich können auch mit den besten Kameras schlechte Fotos gemacht werden ...

Sie dürfen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 09:54

technische Verbesserungen auch ganz und rein technisch bewerten. Also: Die Abbildungsqualität profitiert auf jeden Fall.

Wie das?

Eingetragen von
ROG
(Stammgast)
am Freitag, 10. Februar 2012 - 18:23
thoMas schrieb:

Demnach wurden im 2. Halbjahr knapp 9 Mio. Systemkameras ausgeliefert, davon 6,914 Mio. Spiegelreflexkameras und 2,031 Systemkameras ohne Spiegel – knapp 1/4 aller Systemkameras hat also keinen Spiegel mehr.

Diese Stückzahlen zugrundegelegt, liegen die Spiegellosen bei 29,37%. Das ist deutlich mehr als knapp 1/4.
Die grossen Gewinner sind Olympus und Panasonic mit 2/3 Marktanteil. Kaum vorstellbar, dass sie dies mit ihren herkömmlichen Spiegelreflexkameras erreicht hätten.
ROG

Das ist ja die Crux

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. Februar 2012 - 18:57

an der Geschichte: für eine Anzahl von Hersteller, die in einem festgefügten Markt nur relative Chancen haben, macht es keinen Sinn sich auch irgendwie mit gleichartigen Produkten zu beteiligen. Da muss man sich eine profitable und fundierte Nische suchen, mit Potential zu noch viel mehr. Dann wird ein Schuh draus. Und der spiegellose Markt ist so eine Nische mit ordentlichem Wachstumspotential, die allein aufgrund der noch lange nicht ausgeschöpften technischen Diversivikation ein hohes Potential hat. Da kommt noch viel mehr.

Für die Fotografen ergibt sich daraus der Vorteil, dass man aus einer Reihe von durchaus sehr unterschiedlich gefassten Produkten das halbwegs richtige Gerät aussuchen kann und nicht wie früher immer auf den immer gleichen Pool mit praktisch immer gleichen Produkteigenschaften zugreifen muss. Es gibt eben durchaus sehr unterschiedliche Nutzungsanforderungen, die in so einer Konstellation sehr viel besser abgedeckt wird. Oder anders herum: man muss sich auch mit deutlich höheren Anforderungen nicht mehr dem Diktat der SLR als alleinige Kamerform mit höheren Ansprüchen beugen, sondern kann aus einem Pool von anderen Designvarianten auswählen. Allein das ist schon mal ein deutlicher Fortschritt.

Wenn es sowas wie eine digitale Revolution im Fotobereich gegeben hat, dann ist das auf jeden Fall für mich und viele andere eine der grundsätzlich positiven Auswirkungen.

Das ist keine Nische

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 10. Februar 2012 - 20:58

Das ist ein willkommenes Substitut für den fragwürdigen Kompaktcammarkt.

Fragwürdig...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 10:20

...ist schon eher eine NX-7 oder Fujifilm X-Pro, hinsichtlich Features und Preis, durch die OM-D E-M5 geworden.

Eine Kompakt-Kamera hingegen bleibt eine Kompakt-Kamera zum attraktiven Preis von Hemdtaschen- bis Fototaschen-Format.

Eine sinnvolle

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 12:37

Kompaktkamera ist z.B. das iPhone. Alles darüber hinaus gehende verlangt sinnvoller Weise nach Format. Womit sinniger Weise auch das FT-Format seine Bestimmung gefunden hat.

???

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Samstag, 11. Februar 2012 - 10:54
Gast schrieb:

Das ist ein willkommenes Substitut für den fragwürdigen Kompaktcammarkt.

Wenn eine Mutter ihr Kind liebt und es mit einer Kompaktkamera fotografiert, dann ist da nichts falsch dran.

Wenn Sie eigentlich eine Mittelformatkamera möchten, es aber nur für eine räudige Vollformatkamera reicht, dann ist die Kompaktkamera natürlich ein Problem für Sie.

Es freut mich, hier für Klarheit gesorgt zu haben.

Herzlichst, Ihr Faröer

You welcome ...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 11:08

Was verstehst Du eigentlich unter "willkommen"? Eine Einladung Deine Phobien kund zu tun? "Substitut" hingegen meint nix Schlimmes ...
"Willkommener Ersatz" meint schlicht und einfach: Auch die liebe(nde) Mami darf sich in ihrem fotografischen Ausdrucksbedürfnis ernst(er) genommen fühlen (was ja zu Filmzeiten kein Thema war, weil JEDER den gleichen Film benutzen durfte).

Alles klar!?

Gast schrieb: Was verstehst

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 10:24
Gast schrieb:

Was verstehst Du eigentlich unter "willkommen"? Eine Einladung Deine Phobien kund zu tun? "Substitut" hingegen meint nix Schlimmes ...
"Willkommener Ersatz" meint schlicht und einfach: Auch die liebe(nde) Mami darf sich in ihrem fotografischen Ausdrucksbedürfnis ernst(er) genommen fühlen (was ja zu Filmzeiten kein Thema war, weil JEDER den gleichen Film benutzen durfte).

Alles klar!?

Auch zu Filmzeiten hat nicht jeder das gleiche Material benutzt. Und es gibt Leute, die bislang eine Spiegelreflex gekauft hätten und jetzt mit einer spiegellosen Systemkamera eine bessere Alternative haben. Und es gibt Leute, die gestern, heute und morgen mit fragwürdigen Kompaktkameras fotografieren und damit teils bessere und teils schlechtere Bildern machen, als Sie und ich.

Und wer sich hier sorgt, ernst genommen zu werden, ist doch eher der Profi, der an Lücken im Objektivprogramm des Herstellers seiner Wahl leidet.

1. Als Profi

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 11:00

also Jemand, der mit Fotografie sein Geld verdient, leide ich keineswegs unter Lücken (allenfalls darunter, was Amateure in der Regel nicht bereit sind zu tun oder zu zahlen, um echte oder imaginäre Lücken zu füllen).

2. Als Jemand, der die Grundlagen der Fotografie auch noch an Interessierte weiter vermittelt, lege ich großen Wert darauf, den Leuten klar zu machen, dass sie meist nicht an dem leiden, was vermeintlich fehlt, sondern an dem, was sie in Überfülle in ihr technisches Gerät hineinverpackt verkommen (fehlen tut's oft an vernünftigen Objektiven - ein Problem fehlenden Verständnisses und/oder Geldes).

3. Und was die Analogzeiten angeht: Die Grundvoraussetzungen zum Fotografieren waren denn doch ungleich egalitärer, als in diesem unseren Digital-Zeitalter mit seiner, über weite Strecken allein dem Kommerz geschuldeten Kamera-Hausse.

das ist wahr

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 23:46
Gast schrieb:

also Jemand, der mit Fotografie sein Geld verdient, leide ich keineswegs unter Lücken (allenfalls darunter, was Amateure in der Regel nicht bereit sind zu tun oder zu zahlen, um echte oder imaginäre Lücken zu füllen).

2. Als Jemand, der die Grundlagen der Fotografie auch noch an Interessierte weiter vermittelt, lege ich großen Wert darauf, den Leuten klar zu machen, dass sie meist nicht an dem leiden, was vermeintlich fehlt, sondern an dem, was sie in Überfülle in ihr technisches Gerät hineinverpackt verkommen (fehlen tut's oft an vernünftigen Objektiven - ein Problem fehlenden Verständnisses und/oder Geldes).

3. Und was die Analogzeiten angeht: Die Grundvoraussetzungen zum Fotografieren waren denn doch ungleich egalitärer, als in diesem unseren Digital-Zeitalter mit seiner, über weite Strecken allein dem Kommerz geschuldeten Kamera-Hausse.

mit einer Ricoh tls 401 konnte man genauso gute Fotos machen wie mit einer Voigtläder Vito cd. Eigene Erfahrung. Richtig viel besser ging es auch mit einer F1 nicht. Aber können musste man es genauso wie heute. Und die Profikameras waren immer schon übersichtlicher, sozusagen einfacher, als die Amateurgeräte.

Digitale Zukunft....

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 11:07

Die digitale Foto Welt hat mit Vehemenz ihre benachbarten „Partnern“ wie Drucker, Labore, Filmindustrie, Papierhersteller ruiniert. Arbeitsplätze wurden jedenfalls mehr vernichtet als hinzugekommen sind. Die neuen Arbeitsplätze wurden außerhalb der EU geschaffen. Weil die Hürde ein brauchbares Bild zu erzeugen sehr tief gelegt wurde hat sie letztendlich den beruflichen Fotografen die Existenz genommen.

Täglich kommen Millionen neue Bilder zu den gespeicherten Milliarden hinzu. Siehe die Unzahl von so genannten Bildagenturen. Für wenige Cent ist es möglich Fotos zu bekommen die bei der Produktion mehrere hundert Euro gekostet haben.

Der geistige Wert einer Bildaussage oder das Recht am Bild wird selbst bei den billigsten Bildern mit Füßen getreten. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit wird Musik geklaut oder die teuersten Programme kopiert und mit krimineller Energie deren Schutz geknackt.

Mich wundert es nicht, das selbst gute Fotografen sich eine Taxi Lizenz, oder ähnliches, besorgt haben um sich ihre Leidenschaft die Fotografie überhaupt leisten zu können.

Ich selbst bin in der glücklichen Lage mir meine gewünschte Ausrüstung leisten zu können. Auf erzielbare Einkünfte aus der Fotografie bin ich nicht mehr angewiesen. Trotzdem tun mir alle leid die denken sie könnten ohne Ausbildung und ohne finanziellem Rückhalt von der beruflichen Fotografie eine Familie ernähren und für die Zukunft sorgen. Das gelingt nur für kurze Zeit und nur den Menschen mit den besten Seilschaften.

Das alles findet unterschwellig statt. Weder ein anderes Sensor Format noch neue Kameras werden da etwas ändern. Der Vertrieb findet seine Käufer nur noch in der breiten Masse. Das Nischengeschäft kann eine Lösung für kleinere Betriebe sein.

Ja, da hilft

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 13:20

nur noch, Bilder wieder als unverfäschbare Originale herzustellen. Also als Tafelbild mit Leinwand/Papier, Pinsel und Farbe. Alles Elektronische ist da nicht geeignet.

Diese Konversionen haben schon viele Berufsgruppen hinter sich. Grafiker, Lithografen usw.

Fotografie ist heute ein beliebiges Geschäft mit relativ geringen Chancen auf profunde Einnahmen, gerade weil es so massenhaft beliebt ist. Umsomehr ist es gut, dass engagierte Amateure, die nicht von der Fotografie leben müssen, dieses Metier auf einer anderen Ebene hoch halten und für "professionelle" Bildwerke sorgen.

Und für die Hersteller spielen aus ganz klaren Gründen nur Nutzergruppen eine echte Rolle, die sie mit mehr oder minder hohen Absatzahlen und möglichst hohen Margen bedienen können.

Danke!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 14:13

Traurig und doch völlig wahr. Ihre Beschreibung trifft den Techno-Hype der digitalen Wunderwelt in der Fotografie wie den Nagel auf den Kopf!

Genau so sieht die Schattenseite aus, die vom Marketing für Elektroschrott so gerne von verschwiegen bis zu unterdrückt wird. (Die als virales Marketing leicht erkennbaren Kommentare zu den passenden Themen verdeutlichen das.)

Und das ist keine Frage der besseren oder schlechteren Technologie, sondern eine Strategie, die zum Vertrieb von Ramsch auf die völlige Entwertung von "Inhalt" setzt.
Wer härtere Fakten wünscht, der verfolge auf BJP-online die Entwicklung der Honorare bei den grossen internationalen Agenturen und auch die ungeschönten Berichte von Fotografen.

Ich wünschte mir, Ihr Beitrag könnte auf photoscala an jeder Stelle automatisch eingeblendet werden, an der das Wort "Profi" erscheint.

So was nennt man Evolution.

Eingetragen von
ROG
(Stammgast)
am Samstag, 11. Februar 2012 - 14:18

Deshalb sitzen wir nicht mehr auf Bäumen, sondern vor einem Bildschirm, wie immer man das auch bewerten mag.

Gast schrieb:

Weil die Hürde ein brauchbares Bild zu erzeugen sehr tief gelegt wurde hat sie letztendlich den beruflichen Fotografen die Existenz genommen.

Soweit ist es zwar noch nicht, aber die Tendenz dahin ist unübersehbar.
Das gleiche gab es übrigens schon einmal. Vor ca. 150 Jahren, als die Neuheit Fotografie den Portraitmaler um seine Existenz gebracht hat.

Gast schrieb:

Die digitale Foto Welt hat mit Vehemenz ihre benachbarten „Partnern“ wie Drucker, Labore, Filmindustrie, Papierhersteller ruiniert. Arbeitsplätze wurden jedenfalls mehr vernichtet als hinzugekommen sind.

Daran bin ich selbst beteiligt. Obwohl für mich abzusehen war, dass mein langjähriges Fotolabor auf die Insolvenz zu steuert, bin ich trotzdem nicht zur analogen Fotografie zurückgekehrt, um sie mit meinen Aufträgen davor zu bewahren.
ROG

Sowas nennt man Verblödung.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 15:26

Wenn jeder verstanden hätte, wie ein Monitor funktioniert und selbst zur Verbesserung seines Monitors beitragen könnte, dann wäre das wenigstens ein bildungsseitiger Fortschritt.

Dass wir aber alle als Klick-Affen oder, ganz neu, als Finger-Gesten-Affen am Bildschirm sitzen, nicht weil wir das ununterbrochen wollen, sondern weil sich der Monitorbesitz zur Notwendigkeit und der Monitorkauf damit zum Zwang entwickelt hat, ist doch wohl ein Ausdruck von persönlicher Unfreiheit, über den alle Affen in den Bäumen sich ins Fäustchen lachen würden.

Wenn die Digitalfotografie bloß eine Zugangsvoraussetzung zu einer beruflichen Existenz wäre, dann könnte eine technologische Veränderung einen Fortschritt bedeuten.

Wenn aber zugleich die völlige Entwertung des eigentlichen Zwecks der Fotografie damit betrieben wird, dann ist die Veränderung ein Rückschritt und keine "Evolution".

Eine Sekretärin, die einen Computer bedienen konnte, verdiente mehr als eine, die "nur" auf der Schreibmaschine tippen konnte. Ein Pilot eines Airbus A300 verdient mehr als der einer Tante-Ju.
Das Honorar für den Fotografen liegt aber auch "digital" völlig am Boden.

Und das liegt nicht an der tollen Qualität der benutzten Amateurbilder, sondern daran, dass der Bildermarkt nur noch dritte Wahl verkaufen will.

Kunden, die sich damit zufrieden geben, erscheinen nicht als evolutorisch fortgeschritten, sondern als erfolgreich verblödet.

So ist es wohl

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 08:03

Und es gilt auch die Regel: Die Evolution ist ein AUFbauender Prozess; wohingegen Technologie, die zum Selbstzweck verkommt, sich absehbar selbst zu Fall bringt.

Nun man langsam mit den alten Pferden,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 13:20

ich verstehe ja, dass jemand emotional reagiert, dem man die jahrzehtelange Existenzgrundlage plötzlich unter den Füßen weg zieht.

Es gibt aber Kunstfertigkeiten die irgendwann uninteressant werden. Und dann gehen auch mal solche Imperien wie Polaroid oder gar Kodak unter.

Die Digitalfotografie hat zweierlei gebracht: Zum einen gehören Bilder heute zum Guten Ton. Keine Veröffentlichung kommt ohne Farbfoto (auf der Titelseite) aus, ja noch nicht mal die altehrwürdige F.A.Z.. Kein noch so banaler Text ohne ein Sysmbolfoto.

Aber kann man es sich wirklich leisten, einen Fotografen zu beauftragen, ein Symbolfoto speziell für einen Gelesen-Gelacht-Gelöscht-Text zu beauftragen? Also Arbeitszeit, Abschreibung, Reisekosten, Model und Requisiten zu zahlen, für ein Bild, wo man als Eye-Catcher einmal kurz draufguckt, nur um das Bild dann gleich ins Altpapier zu tun? Da stimmt die Relation nicht.

Vor vielen Jahren ist mir mal eine Initiative für einen Bilderpool von einem Verlag in die Hände gefallen. Jeder, der Bilder zu dem Bilderpool beiträgt, darf auch Bilder von anderen kostenlos nutzen. Es war einfach die schiere Verzweiflung, zu bezahlbaren Konditionen an Symbolfotos zu kommen. Hat natürlich nicht geklappt, da Prodzenten nicht Verbraucher sind und Verbraucher nicht Produzenten. Aber einen Versuch war's wert.

Und dafür gibt es dank Digitalisierung mittlerweile ein Überangebot auf dem Bildermarkt, was die Preise drückt.

Andererseits ist es eben auch so, dass dank der Digitalisierung auch talentierte Liebhaber und Autodidakten eine Chance haben, ihre Ideen umzusetzen. Da diese Liebhaber die Fotografie mit Leidenschaft betreiben, kommen dabei mitunter sehr viel bessere Ergebnisse bei raus, als bei den Leuten, die unter Zeitdruck von der Fotografie leben müssen.

Der Berufsfotograf sitzt damit zwischen beiden Stühlen: Die Massenware wirft nicht mehr genug ab, um davon leben zu können, die qualitativ hochwertigen Bilder, in denen mitunter mehrere Tage Ausarbeitung stecken, lassen sich nicht kostendeckend verkaufen. Hochwertige Fotografie geht eigentlich nur noch als Hobby... Leider.

das ist Blödsinn.

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 23:51

die Massenware machen wir nebenher oder ignorieren sie, und für die guten Bilder haben wir unser Know How, das man in keine Kamera einbauen kann. Gleichzeitig haben wir viel weniger Aufwand (Blitze! Labor! Entwickeln! Vergrößern!Oje!) und können viel mehr machen. Wen kümmern Stühle? Wollen wir rumsitzen? Profimäßig?

Auf einen Spiegelkasten

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Samstag, 11. Februar 2012 - 11:52

zu verzichten ist eine Sparmaßnahme die zum Vorteil umgelogen wird.

So ist es

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 12:20
Plaubel schrieb:

zu verzichten ist eine Sparmaßnahme die zum Vorteil umgelogen wird.

Und wen, verständlicher Weise, das Klappern stört, der darf uns gerne einen starren Spiegel oder ein Prisma einbauen.

. . . oder den Sensor selbst

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 17:58

als anzeigendes Medium hernehmen.

Bei Film war es klar: ein Film kann nicht ein Sucherbild zugleich erzeugen. Ein Sensor schon. Wenn man zurückschaut, was die Konstrukteure alles an Klimmzügen vollbracht haben, um dem Fotografen den Blick durch das Objektiv zu ermöglichen, glaubt man das kaum. Am Anfang das schwarz Tuch, die Mattscheibe mit Bild verkehrt herum, milchig bis kaum gut sichtbar, dann die verschiedenen Suchersysteme mit mehr oder minder nicht gelungenem Parallaxenausgleich. Und dann, beinahe die Offenbahrung, der Schwingspiegel mit Pentaprisma, Bild richtig rum und meist einigermaßen gut zu sehen, sogar mit eingespiegelten Grundinformationen. Mehr ging mit Film nicht.

Und jetzt? Den Sensor schlicht und einfach gleich als Bildanzeige mit verwenden? Bei den Kompakten war das gleich von Anfang an überhaupt kein Thema, das ging gar nicht anders. Bei den anspruchsvollen Kameras hat man aus Kompatibliätsgründen erst mal die alte Anordnung beigehalten. Viel zu schlecht die Auflösung der Displays und zu aufwändig die Bildverarbeitung des ausgebenden Grafikcontrollers.

Alles Schnee von gestern.
Die Elektronik ist längst in der Lage, die Grafikausgabe auf Höchstniveau im Mikroformat zu realisieren. Kein Spiegelschlag, der Bildfrequenz nivelliert, Freihandaufnahmen unter 1/30 Sek. vermasselt und bei LiveView und Filmaufnahmen nur noch stört und darüber hinaus viel technischen Aufwand erfordert, um dann am Ende doch nur einen relativen Ausschnitt des eigentlichen Bildes herzugeben. Ganz zu schweigen von dem prinzipbedingten, engen Suchertunnel, der sich bei dieser Art von Sucher schlicht nicht vermeiden lässt. Es ist für Brillenträger egal wie immer noch ein großes Problem, das komplette Sucherbild brauchbar ohne Verrenkungen zu überschauen.

Wenn man auf die finalen Möglichkeiten der elektronischen Sucher schaut, geht der Blick vor allem auf die hohe Auflösung, die inzwischen sehr hohe Bildwechselfrequenz und als eine der wichtigsten Eigenschaften in der Zukunft: die farbrichtige, werkseitig eingestellte Darstellung des vom Sensor erfassten Bildes. Das geht weit über die Möglichekeiten hinaus, die jemals ein optisch-analoges Suchersystem realisieren könnte.

So lang

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 07:58

das Sehen noch ein analoger Vorgang ist, dürfte wohl kein irgendgearteter digitaler Sucher an dieses Prinzip herankommen ...

Analoges Sehen?

Bild von possi
Eingetragen von
possi
(Liebhaber)
am Montag, 13. Februar 2012 - 15:03
Gast schrieb:

das Sehen noch ein analoger Vorgang ist, dürfte wohl kein irgendgearteter digitaler Sucher an dieses Prinzip herankommen ...

Als Arzt darf ich Sie aufklären: das Sehen ist absolut nicht analog. Das Auge hat etwa 2 Mpixel Auflösung im Zentralbereich (Farbsehen) und etwa 20 Mpixel inklusive der Peripherie (Schwarzweiß). Die Sensoren heißen hier Stäbchen und Zäpfchen, jedes von Ihnen einzeln mit dem Sehnerv "verkabelt". Die Sensorfläche das Auges ist etwa mit einem Vollformatsensor im KB vergleichbar, der "Pixelpitch" übrigens auch.

Daraus könnte man auch folgern, dass Auflösungen über 20 Mpixel für ein einzelnes Bild, das der Betrachter als Ganzes wahrnimmt, nicht so viel Sinn macht...

Gruss
Possi
www.possi.de

Arme Seel'

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 15:36

der, der die Natur nur noch durch die digitale Brille zu sehen vermag ... :-/

Und wenn ich Ihnen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 15:46

jetzt sage, dass das Sehen gar kein (rein) rezeptiver Vorgang ist, sondern ein Resonanzphänomen - wo die rezipierten Seheindrücke eine "Schnittmenge" zum "Datenvolumen" des Gehirns bilden, und sich daraus unser Wahrnehmungsvermögen bestimmt; dann erklären Sie mir sicher, dass das völlig ident mit dem RAW-Datenkonverter Ihrer Kamera ist ...!? 8-)

Ach ja, P.S.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 15:54

Das was wir als Digitalfotografie bezeichnen, bezieht sich allein auf die Art der Datenverarbeitung, während die Rezeption über den Sensor ein höchst analoger Vorgang ist ... und die Signalverarbeitung im Gehirn sollten Sie eher mit einer Verstärkerröhre denn mit einem integrierten Schaltkreis assoziieren. 8-)

Ja, das ist ein guter Vergleich.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 21:36

Das Sehen ist, aufs Ganze gesehen, ein Vorgang, in dem das Auge einem Sensor + Objektiv sehr nahe kommt. Der dahinter geschaltete Neurocomputer, also unser Gehirn, verarbeitet die Sinneseindrücke allerdings deutlich anders, als das sich eine Kamera "trauen" würde. Da wird schon mal ein Bild komplett umgedeutet oder fehlendes mit eigenen Eindrücken ergänzt oder erweitert. Menschlicher Eindruck setzt sich aus vielen Einzelmikroperspektiven zusammen. Und das ist der Unterschied zu einem Foto: das hängt beispielsweise statisch an der Wand und das Auge tastet diese "Oberfläche" wieder zu einem Ganzen zusammen, solange, bis der Neurocomputer genügend Eindrücke für ein Gesamtbild (Eindruck) gesammelt hat.

Ein Sensor dagegen, der nachgeschaltete Bildverarbeitungsprozessor, die Elektronik, verarbeiten lediglich stur und unabweisbar anströmende Lichtimpulse zu einem auslesbaren elektromagnetischen Muster, das am Ende ein Computer wieder z. B. zu einem Bild aus Farbpigmenten zusammensetzt. Dazwischen liegen einige ausgeklügelte Algoritmen, ausgefuchst von Kamera- und Sensorherstellern, Programmierern und Drucker- und Displayherstellern, die schon sehr viel tun, damit das Endergebnis sehr gut ausschaut.

possi schrieb: Als Arzt

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 12:21
possi schrieb:

Als Arzt darf ich Sie aufklären: das Sehen ist absolut nicht analog. Das Auge hat etwa 2 Mpixel Auflösung im Zentralbereich (Farbsehen) und etwa 20 Mpixel inklusive der Peripherie (Schwarzweiß). Die Sensoren heißen hier Stäbchen und Zäpfchen, jedes von Ihnen einzeln mit dem Sehnerv "verkabelt". Die Sensorfläche das Auges ist etwa mit einem Vollformatsensor im KB vergleichbar, der "Pixelpitch" übrigens auch.

Daraus könnte man auch folgern, dass Auflösungen über 20 Mpixel für ein einzelnes Bild, das der Betrachter als Ganzes wahrnimmt, nicht so viel Sinn macht...

Als Wissenschaftler (remember: Medizin ist keine Wissenschaft) darf ich Sie darüber aufklären, dass wir mit dem Gehirn sehen. Deshalb sehen wir auch ohne Augen und Synästheten sehen sogar andere Sinnesreize. Und, Medizinmann, Pixel kommen da nirgendwo vor.

Mein lieber Herr Wissenschaftler,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 19:52

ich bin kein Mediziner, aber "Sehen" kommt immer noch in erster Linie von den Augen. Auch wenn der Neurocomputer, den wir zwischen den Ohren tragen, auch alle anderen Impulse von allen Rezeptoren, die unser Körper hat, empfängt, Wärme, Schall, Druck usw., so sind doch in erster Linie die Augen dafür verantwortlich, dass wir Bilder sehen, und zwar "richtige" Bilder, wie sie nur ein Linsen- und Projektionssystem erzeugen kann.

Blinde sehen selbstverständlich anders, aber die Welt, so wie wir sie, die Normalseher sehen, die ist ihnen verschlossen, zumindest wenn sie von hausaus blind geboren wurden. Dafür "sehen" sie sehr viel feiner und in ihrer eigenen Empfindungswelt.

Das Auge und die Verbindung zum Gehirn kann man für meine Begriffe sehr wohl in eine Analogie zur Digitalkamera setzen. Das konnte man vorher mit Film nicht so deutlich, weil das Medium einen anderen Verbindungsweg hatte und die Rezeptoren durchaus ähnlich funktionieren, wie das bei einem Sensor der Fall ist. Und wenn ich die Entwicklungen richtig deute, dann sind bereits Sensoren in der Pipeline, die sich der Netzhaut, den Zäpfchen auf Atomebene angleichen. Die Sensoren heutiger Ausprägung sind noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Wie Sie richtig formulieren

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 23:36

in eine "Analogie" zur Digitalkamera setzen - weil ja auch die Bildaufzeichnung hier wie dort analog erfolgt. ;-)

Analog bedeutet bei Film,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 08:29

dass in der Emulsion auf molekularer Ebene Bildpigmennte durch Lichteinfluss in bestimmter Form angeregt, umgeformt und dann fixiert werden.

"Digital" bedeutet, dass durch auftreffende Fotonen auf der Netzhaut des Auges ein elektrisch stimulierter Reiz ein Signal an das Gehirn bewirkt. In sofern ist das "Sehen" dem Vorgang in einer Digitalkamera ein näher liegender Prozess, wobei sich die Größenordnungen in verschiedenen Ebenen bewegen. Das Auge agiert auf einer größer als molekularen Ebene, der Sensor auf atomarer Ebene. Seit einigen Jahren weiß man, dass der menschliche Körper (nein der von allen Wirbeltieren und eigentlich runter bis zu den Einzellern) von Reizleiterbahnen durchzogen ist, also ein neuronales Netz ist, das pausenlos elektrische Reize an den Neurocomputer, unserem Gehirn und wieder zurück schickt. Dagegen ist der Verbindungsweg in einer Digitalkamera eher eine primitive Nummer.

Man kann das aber letztendlich nur bedingt miteinander verleichen, weil eine Kamera gegenüber dem Auge eine sehr viel größere Fläche aufzeichnet. Das Auge erfasst im Moment eines "Augenblicks" einen nur sehr kleinen Ausschnitt und setzt durch permanentes Neufokussieren um einen Bildausschnitt den eigentlichen Bildeindruck zusammen. Wir sehen also eigentlich nie ein gesamtes Bild, sondern immer nur kleine Bildausschnitte, die sich dann zu einem gesamten Bildeindruck verdichten.

Stimmt schon

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 13:15

beim Film ist halt nicht nur die Bildgenerierung, sondern auch die Speicherung analog.

Weil man etwas tun KANN

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 08:11

ist das kein hinreichender Grund es auch unbedingt zu tun. Und als ZUSÄTZLICHE Option hat eh niemand was dagegen ...

Die Zukunft liegt in spiegellosen Systemen..

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 10:11

die Gründe dafür haben Sie weitgehend komplett aufgeführt. Die geringeren Produktionskosten für spiegellose Systeme werden den Wandel noch beflügeln. Noch 3 Anmerkungen:

SLT ist eine Zwischenlösung um die alten Objektive mit großem Auflagemaß ohne Adapter verwenden zu können an den bisher üblichen Kreuzsensor-AF Systemen. Ansonsten verschlechtert das System die Bildqualität des Sensors.

Noch einen Schritt weiter sind Kameras mit elektronischem Verschluß. Sobald diese Systeme gute Qualität liefern, wird auch der Kameraverschluß überflüssig.

Im MF-Bereich wird es noch länger den Spiegel geben, da die entsprechenden Sensoren fehlen. Ansonsten wäre das auch dort eine Option.

Aber entscheident ist das Bild und nicht die Kameratechnik. Ich brauche nicht alle paar Jahre eine neue Kamera, solange die alte Kamera noch meine Anforderungen erfüllt.

Die Mehrzahl

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 11:35

aller Kameras war schon zu Analogzeiten spiegellos - und so wird es wohl auch bleiben.
Was aber neu ist: Die Kompaktkameras werden endlich erwachsen - was ihre Sensoren betrifft.

Danke für die

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 12:16

Ergänzungen, sehe ich genau so.

Bei MF sehe ich auf Dauer einen deutlich kleineren Sensor, der in der Nähe von KB liegt und vor allem quadratisch ist. Groß genug, um maximal rauscharme und maximal durchgezeichnete Bilder zu produzieren, aber klein genug, um Bilder in hoher Freqenz auslesen zu können und vor allem keine unnütze Wärme zu generieren. Mit einer Mindestauflösung von ca. 50 Mpx, damit sich der Aufwand überhaupt lohnt. Und auf Dauer mit einer Vollfarbendetektion, die schlicht die beste Performance bietet. Dazu selbstverständlich ein liveviewfähiger Sensor mit hoher Bildfrequenz inkl. elektronischem Verschluss. Eingehaust in einer mehr oder minder kubischen Box, mit einem Satellitensystem an Optik, Sucher/Display und Wechselsensoren, die auf unterschiedliche Arbeitsbereiche zugeschnitten werden können. Dazu ein über Aktuatoren betriebenes Tilt-/Shiftsystem, mit dem der Sensor und das Objektiv auf alle perspektivischen Problemstellungen via Displaykontrolle punktgenau gesteuert werden kann. Dann dürfte die elektronische Konversion wohl weitgehend abgeschlossen sein.

Und ja, man braucht ganz bestimmt nicht immer die neueste Kamera von irgendwas, vor allem wenn man unschwer erkennen kann, dass der "Nachfolger" eigentlich nur eine minimal verbesserte Version ohne wirklich echte Innovation ist. Man kann auch nach wie vor mit analogen Fotoapparaten und Film hervorragende Bilder machen, ohne jeden Zweifel.

Ja

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 16:28

das ginge in etwa in die richtige Richtung - vor allem was Vollfarbtauglichkeit, quadratischen Sensor und elektronischen Verschluss betrifft ...

Plaubel schrieb: zu

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 15:00
Plaubel schrieb:

zu verzichten ist eine Sparmaßnahme die zum Vorteil umgelogen wird.

Unzulässige Pauschalaussage. Es gibt unendlich viele fotografische Situationen. Nicht für jede ist ein Spiegel von Vorteil (und umgekehrt).

so ist es.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2012 - 23:03
Plaubel schrieb:

zu verzichten ist eine Sparmaßnahme die zum Vorteil umgelogen wird.

das ist mit Sparmaßnahmen oft so.

...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 11:39
Gast schrieb:
Plaubel schrieb:

zu verzichten ist eine Sparmaßnahme die zum Vorteil umgelogen wird.

das ist mit Sparmaßnahmen oft so.

... was wir als gestandene Europäer inzwischen hinlänglich gelernt haben.

Sie haben so recht.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 17:41

Wie gern seh ich durch meinen Spiegelsucher ohne eine Ahnung vom Weißabgleich und der Belichtung zu haben. So ein optischer Sucher, der weder die Schärfeebene noch einen anderen Bildparameter korrekt wieder gibt ist schon eine feine Sache...Wenn ich schon keine Ahnung haben will was ich da eigentlich fotografiere, dann kauf ich mir ne Leica M - die ist wenigstends klein.

(Und ja, ich hatte/habe Vollformat-DSLRs, Halbformatkisten, ... Ms)

Es gibt halt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 07:07

Fotografen mit und ohne Ahnung ...

Ja die Ahnungslosen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 20:00

wissen nicht was Ihnen fehlt! Sie wollen es ja nicht mal kennen lernen! Weil, viele von Ihnen auf Ihre Weise borniert sind!

Und der Rest

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 23:19

weiß einfach, was sie wollen (und brauchen), und was halt nicht.
Wobei das Schwarzweiß-Denken allein den Blendern und Rosstäuschern vorbehalten bleibt...

Die geistigen Tattergreise hier...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 12. Februar 2012 - 20:23

...die glauben, ein Spiegelkasten sei ein Geschenk des Himmels und auch im Digitalzeitalter noch unbedingt nötig, sollten Ihre SLR-Spielzeuge gut pflegen. Schließlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis dieser scheppernde Anachronismus beerdigt wird. Je besser die elektronischen Sucher werden und je schneller die AF-Systeme der spiegellosen Kameras, desto schneller kommt das Ende der klassischen SLR. Ich verwende die beiden Suchervarianten zum Geldverdienen und ich sehe keinen grundsätzlichen, systembedingten Vorteil für den klappe(r)nden Spiegel. So mancher Feldzug hier ist einfach nur noch blödsinnig. Der technische Fortschritt wird zeigen, was die Zukunft bringt. Derzeit scheinen immer mehr Anwender den Vorteil der spiegellosen Systemkameras zu entdecken. Warum wohl?

Weil

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 07:04

sie da mehr geboten bekommen, als von den bisherigen Kompaktknipsen ?!

Gast schrieb: Derzeit

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 09:01
Gast schrieb:

Derzeit scheinen immer mehr Anwender den Vorteil der spiegellosen Systemkameras zu entdecken. Warum wohl?

Weil das Sucherbild von Einsteiger-SLR mit lichtschwachen Zooms tatsächlich nicht überzeugend ist ?

Eines stimmt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. Februar 2012 - 16:11

das Scheppern ist ein Anachronismus.

Nein,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 09:01

die Schwungmasse des Spiegels und das damit verbundene Trägheitsmoment. Auch wenn das heute ziemlich ausgefuchst ist, ist das aufs Ganze gesehen ein absoluter Anachronismus aus analoger Zeit, der technisch nicht weiter führt, sondern letztendlich behindert.

Der

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 14:37

SCHWINGspiegel ist ein Anachronismus. Müßte so oder so nicht mehr sein.

genau!

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 21:57
Gast schrieb:

SCHWINGspiegel ist ein Anachronismus. Müßte so oder so nicht mehr sein.

das frag ich mich auch: Warum bauen die nicht sowas wie eine FT-E10 mit Wechseloptik?

Weil's

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 23:27

ohne Prisma einfacher und billiger ist - womit die FT-Zielgruppe und deren fotografische Bedürfnisse hinreichend abgespeist sind.
Und weil sie wissen, dass sie bei den dafür in Frage kommenden Interessenten kein Standing mehr haben. Sonst leistet man sich auch keine so inferioren Fanboys ...

Um einfacher und billiger

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 09:00

gehts in dem Fall nicht mehr.

Man braucht schlicht und einfach nicht mehr das Teilerprisma. Das waren noch Ansätze aus der Analogzeit, basierend auf der Tatsache, dass es noch keine brauchbaren Mikordisplays und entsprechende Displaycontroller gab. Ein Beispiel für unzureichende Konversion von analog nach digital. Schade ist an der Sache, dass Olympus nicht mit den jetzt verfügbaren Mitteln eine Kamera baut, die bis aufs iTüpfelchen der E10/E20 gleicht, aber eben mit hochauflösendem Sensor + EVF + drehbarem Display und feststehendem Objektiv wie zuvor. Dieser Kameratyp wäre eine ideale Sache für alle, die eine kompakte Kamera ohne Wechseloptik haben wollen, aber von einer Superzoomkamera abgeschreckt werden. Das Design der Kamera ist absolut hervorragend und für meine Begriffe kaum verbesserungswürdig. Lediglich der Zoombereich von 13-42 mm bei mFT-Sensor sehe ich unter heutigen Bedingungen als idealer an (die E10 hatte einen 2/3 Sensor), die Anfangsöffnung von 2.0 - 2.4 ist vorbildlich.

Aber vielleicht kommt Olympus von sich aus wieder drauf, dass da ein hohes Potential besteht und man nicht unbedingt alle 5 Minuten ein neues Design kreieren muss, sondern durchaus auch auf altbewärte Muster zurückgreifen kann.

NUR darum

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 13:17

geht's. Nicht nur in der Fotografie, übrigens. Ist aber auch kein Trost.

einfacher?

Bild von jps
Eingetragen von
jps
(Hausfreund)
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 09:13
Gast schrieb:

ohne Prisma einfacher und billiger ist - womit die FT-Zielgruppe und deren fotografische Bedürfnisse hinreichend abgespeist sind.
Und weil sie wissen, dass sie bei den dafür in Frage kommenden Interessenten kein Standing mehr haben. Sonst leistet man sich auch keine so inferioren Fanboys ...

Man hört ja immer, dass es ohne Spiegel einfacher und billiger ist. Wie teuer ist so ein Sucherprisma? Oder ein kleiner Spiegel & Antrieb? Ein elektronischer Sucher ist ja auch nicht billig, ein Zacken mehr Bauteile und Schaltkreise, sehr viel mehr Stromfluss...

Was soll eigentlich der Scheiß mit den Fanboys immer?

Höhere Anforderungen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 09:41

an die Präzision, eine Lösung mit Spiegel oder Prisma ... das macht's letztlich teurer.

Fanboys

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 09:50

sind sowas wie das letzte Aufgebot - und ein deutlicher Hinweis darauf, dass eine Firma keinen Wert darauf legt Ernst genommen zu werden ... 8-)

Ein elektronischer Sucher

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 09:38
Gast schrieb:

SCHWINGspiegel ist ein Anachronismus. Müßte so oder so nicht mehr sein.

ist ein cent-Artikel. Ein gut korrigierter Sucher (mit 100% Gesichtsfeld) besteht aus mehr Bauteilen und ist weitaus teurer. Ein ordentliches Prisma (nicht billoge Spiegel wie häufig bei Einsteiger-DSLRs) ist ebenfalls teurer als der e-Sucher.
Sie glauben noch, Hersteller wollen Ihnen mit den elektronischen Suchern einen Gefallen tun?

Elektronischer Sucher

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 12:41
Gast schrieb:

Sie glauben noch, Hersteller wollen Ihnen mit den elektronischen Suchern einen Gefallen tun?

Natürlich wollen sie. Schließlich wollen sie ihre Produkte verkaufen.
Ein Produkt, dass sowohl besser als auch preiswerter ist, lasse ich mir gern gefallen.

Allein

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 13:22

dass etwas preiswerter ist macht skeptiscch, dass es auch tatsächlich besser ist. Und der Vergleich macht dann ganz sicher ...

Ich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 13:12

glaube das nicht - meine aber, dass der Schwing(!)spiegel ein Anachronismus ist.

Man kann davon ausgehen,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Februar 2012 - 08:35

dass ein entsprechender EVF mit einer Auflösung von 1,440,000 dots - und das ist inzwischen einem SLR-Sucher locker ebenbürtig - ohne Einhausung so um die 100 - 120 EUR/Stck. Endpreis kostet, ohne Grafikcontroller, der wird in die Kamera eingebaut und kostet on Top. Die nächsten Mikrodisplays mit noch mehr Auflösung sind bereits in der Pipeline. Wenn man alle Kosten zusammen nimmt, dürfte das jedenfalls nicht unbedingt recht viel weniger kosten, als ein mechanisch-elektronisch gesteuerter SLR-Sucher mit Prisma und Schwingspiegel. Diese Anordnung ist ein langjähriges Baumuster, das es als Kleinteile in Massen gibt, im Gegensatz zu den EVFs.

Die Japaner haben deshalb ja eine eigene Fab gegründet, in dem sich alle Displayhersteller zusammengeschlossen haben, damit die auf rentablere Kosten kommen und im Gefolge davon höhere Stückzahlen mit besserer Technik anbieten zu können. Es geht in der Zwischenzeit nicht mehr um die grieseligen EVFs, die noch zur Anfangszeit in Kameras eingebaut wurden, sondern um Displays, die nicht mehr weit von der Auflösung großer Panels weg liegen. Das ist ein gewaltiger Unterschied und auch deshalb ein Grund, warum sich die EVFs am Anfgang nur sehr zögerlich durchgesetzt haben.

Nur zum Vergleich: ein RED Bomb EVF kostet im RED-Shop 3.200 $
Resolution (color): 30-bit RGB, expandable to 36-bit
Resolution (pixels): 1280 (wide) x 784 (high) full-color
Integrated eyepiece heater (der EVF verträgt von hausaus -10 Grad)
usw.

Es gibt inszwischen auch andere aufsteckbare EVFs, die über die kameraseitige Displayport betrieben werden können. Kosten inkl. Einhausung und Okularoptik so um die 700 $.

Also, das Märchen von den superbilligen Displaysuchern kann man getrost sonst wo hinstecken.

Erstaunlich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Februar 2012 - 11:57

worauf sich heutzutage Ebenbürtigkeit gründet ...

Das Märchenhafte daran

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Februar 2012 - 12:01

ist der Verkaufspreis. Dass es die Hersteller in der Kamerakonstruktion billiger kommt, bezieht sich auf's einfachere Prinzip - und natürlich auf die Gewinnspanne.

NIcht märchenhaft,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Februar 2012 - 20:43

sondern ein Ergebnis des jeweiligen Einkaufs. Wer viele Mengen produziert, kann auch besser einkaufen. Und die Gewinnspanne ist das Ergebnis der Fahigkeit, im Markt Produkte unterzubringen.

Der Markt reguliert am Ende die Gewinnspanne und die ist in der Regel nicht märchenhaft, sondern vor allem das Ergebnis mehr oder minder hoher Absatzmengen, damit sich das Ganze überhaupt rentiert. Lediglich bei den hochpreisigen Spezialgeräten, wie das die RED ist, sortiert sich das am Ende etwas anders.

Bei den EVFs, von denen wir hier reden, dürfte sich der EK gegenüber den Kleinteilen + dem Prisma und dem ELCOS für die eingespiegelten Daten relativ gesehen die Waage halten. Das Prisma aus gegossenem und bedampftem Spezialglas ist sicher aufwändig, ist aber wie viele langjährig eingeführte Produkte, von den Kosten sehr knapp kalkuliert, damit das am Markt überhaupt unterzubringen ist.

Der EVF in hoher Auflösung ist dagegen ein Produkt, das vor allem durch das hohe Know-how und den Patenten, die in der Sache drin stecken, eher teurer. Damit sich sowas in der Form überhaupt auf einem Massenmarkt, wie es der Kameramarkt ist, niederschlagen kann, müssen sehr viele Hindernisse überwunden werden, damit das einen marktfähigen Preis bekommt. Die hohen Investitionskosten, die im Vorlauf für so ein Produkt notwendig sind, müssen auch erst wieder herein kommen.

Ein Grund mehr, sich zu einer gemeinsamen Fab zusammenzuschließen. Ein Hersteller allein könnte das nicht mehr stemmen, bzw. das Innovationsrisiko ist einfach für einen Hersteller viel zu hoch. Und der EVF ist erst am Anfang seiner Entwicklung. Momentan werden sehr kleine EVFs eingesetzt mit 1,44" Diagonale. Auf kürzere Frist wären aber u. U. 2,5" große Displays mit hoher Auflösung mit 1.600 Pixel Breite eine Alternative, die sowohl in einer größeren, aber beweglichen Einhausung mit einer sehr großen, gut überschaubaren Sucherlupe in vielen Fällen die bessere Wahl.

Ein Beispiel, wie praktikables professionelles Design mit 2 visuellen Schnittstellen aussehen kann, zeigt dieses Beispiel: http://selmatec.de/flir-t640-t620/articles/flir-t640t620.html

Hier gibt es einen EVF und ein sehr großes Display, das dem Fotografen erlaubt, das Objekt sehr gut mit den Augen zu erfassen. Die Kamera, wie man sieht, ist da eher Nebensache, jedenfalls von der Größe. Das Ding ist nicht unbedingt schön, aber für sein Aufgabengebiet hervorragend gestaltet. Und das Vorbild Fotoapparat im konventioellen Sinne ist bei der Sache überhaupt kein Thema.

Ach Gottchen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 16. Februar 2012 - 21:16

Offene "Geheimnisse" in Abrede zu stellen - ist irgendwie uncool.

Von was

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Februar 2012 - 16:26

reden Sie jetzt da?

Dass es

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Februar 2012 - 18:18

bei der ganzen Mirrorless-Show letztlich nur um Kosten-Minimierung und Gewinn-Maximierung geht.
Wenn die Rechnung nicht ganz so aufgeht, liegt's einfach am Völlegefühl der geschoppten Konsumgänse.

Naja, jeder

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 18. Februar 2012 - 20:17

darf alles glauben. Wissen ist eine andere Sache. Sich kundig machen, würde ich für die weitaus bessere Sache halten, dann muss man nicht mit Mutmaßlichkeiten schlechte Stimmung machen.

Nicht ich

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 19. Februar 2012 - 09:56
Gast schrieb:

darf alles glauben. Wissen ist eine andere Sache. Sich kundig machen, würde ich für die weitaus bessere Sache halten, dann muss man nicht mit Mutmaßlichkeiten schlechte Stimmung machen.

hab' mich kundig gemacht - es wurde mir kund gemacht ...

Spiegellos,Spiegelreflex - und der Reflex

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 14. Februar 2012 - 11:24

Wenn man das hier alles so durchliest - wieviele Agressionen hier frei werden, nur wegen Kameras - da wird mir Angst und Bange....
Daniel

Halb so wild

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 21. Februar 2012 - 12:28

...so lange wir nicht die Bilder der "Spiegellos-Experten" sehen müssen, geht das doch noch.

Gast schrieb:

Wenn man das hier alles so durchliest - wieviele Agressionen hier frei werden, nur wegen Kameras - da wird mir Angst und Bange....
Daniel