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Pentax hat Pläne: DSLR-Topmodell für 2009 avisiert
Pentax will sein Sortiment digitaler Spiegelreflexkameras (DSLRs) nach oben erweitern. Bis 2009 soll ein Top-Modell für professionelle Ansprüche marktreif sein. Entsprechende Aussagen sind aus dem Pentax-Management zu hören:
Als Wolfgang Baus vor ein Paar Tagen im Interview mit Christian Lamker von digitalfotonetz.de die derzeitige Nomenklatur der Spiegelreflexkameras des Hauses Pentax erläuterte, wies der Produktmanager der Deutschland-Niederlassung indirekt darauf hin, was noch kommen soll:
Der Hersteller wolle die (zukünftige) „Einsteigerklasse“ mit vierstelligen Ziffern (KxxxxD) bezeichnen, dreistellige Zahlen (KxxxD) stünden für die „Amateurklasse und zweistellige (KxxD) für die „gehobene Amateurklasse“, von Baus mit „semi-professionell“ umschrieben. Aus einstelligen Ziffern (KxD) bestehende Produktbezeichnungen seien der Spitzenklasse - dem „Profisegment“ oder „Top of the Range Product“ - vorbehalten. Ein deutlicher Fingerzeig, dass es mittelfristig nicht beim Topmodell K20D und der kleinen Schwester K200D bleiben soll, sondern die Abrundung des Angebots nach oben wie nach unten geplant ist.
Während Pentax sein Objektivsortiment fleißig weiter ausbaut und dabei den Umstieg auf die gegenüber Kleinbild kleineren notwendigen Bildkreise (APS-C-Sensoren) nahezu abgeschlossen hat, gibt es aus Las Vegas neben der Objektiv-Roadmap auch weitergehende Informationen zur Kamera-Planung: 2009 solle ein „Higher-End“-Modell kommen, berichtet Stephan Shankland für cnet.com von der Fotomesse PMA. Der Schritt von der K20D zu dieser neuen Kamera werde deutlich größer ausfallen als der von der K10D zur K20D, gibt cnet.com John Carlson, Produktmanager bei Pentax USA, wieder, die Kamera falle in eine für Pentax neue Produktkategorie. Da bleibt noch genügend Raum für Spekulationen.
Bereits jetzt will Pentax Imaging in den USA ein Service-Programm für Berufsfotografen einrichten. Das „Pentax Professional Services Program“ PPS soll unter anderem Reparaturen binnen drei Tagen garantieren und einen direkten Draht zu den benötigten Ansprechpartnern bei Pentax bieten, die registrierten Fotografen könnten einer Pressemitteilung zufolge Ausrüstungsgegenstände vor dem Kauf erst leihen und testen oder bekämen ausgefallene und schlecht verfügbare Objektive kurzzeitig zur Verfügung gestellt.
Ob da auch noch Mittelformatobjektive verliehen werden? Sein Mittelformatsystem scheint Pentax derzeit sterben zu lassen, auf der Homepage führt „Pentax Imaging“ weder die 645N II noch deren Zubehör in der aktuellen Sortimentsübersicht, auch der amerikanische Online-Shop bietet Mittelformatkameras nicht an. Deren digitaler Nachfolger 645D liegt offenbar auf Eis, und der Hersteller will lieber mit seiner K-Reihe Marktanteile gewinnen.
(mts)
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Jo!
Alles schmeckt aktuell danach, dass Pentax etwas anbieten wird, was noch weitaus beliebter sein wird wie einst die Pentax LX.
Eine D-SLR die dem Wettbewerb das Fürchten nicht nur lernt sondern ordentlich Kundschaft abringen wird.
Pentax hat es schlichtweg verdient. Anstatt "Schnell, schnell, ..." und möglichst viel MPx und max. ISO-Werte eine klare Definition der Leistungsmerkmale der Kamera, welche zudem fähig ist sich nicht nur aus dem Wettbewerb herauszuheben sondern auch für den Profi verwertbare Vorteile bietet.
Nachdem die K10D ein abgedichtetes Gehäuse hat war eigentlich schon klar in welche Richtung es bei Pentax in Zukunft gehen wird.
Der MEISTER wartet auf ein Meister-Werkzeug mit entsprechender Geduld.
Ich erlaube mir, anderer
Ich erlaube mir, anderer Meinung zu sein.
Pentax macht den gleichen Fehler wie viele andere auch:
Die Bilder werden in erster Linie mit dem Objektiv gemacht, erst dann kommt das Gehäuse.
Und was gibt es von Pentax an (Profi-)Objektiven (=i.d.R. lichtstark)?
Nichts, was andere nicht auch schon haben - und die sind schon etabliert.
Das einzige was hier heraussticht ist das 2,8/200 - mit dem uralten Designfehler: keine Stativschelle.
Vielleicht kommt irgendwann mal der Zeitpunkt, da Pentax neue (Meister-)Fotografen zum Neueinstieg bewegen kann.
Dazu reicht es aber nicht, nur "Profi"gehäuse anzubieten.
Da muß noch erheblich mehr kommen.
Und bis dahin kommt haben (alle?) anderen den Vollformatsensor.
Ich erlaube mir, zu widersprechen.
Pentax macht den gleichen Fehler wie viele andere auch:
Die Bilder werden in erster Linie mit dem Objektiv gemacht, erst dann kommt das Gehäuse.
Und was gibt es von Pentax an (Profi-)Objektiven (=i.d.R. lichtstark)?
Nichts, was andere nicht auch schon haben - und die sind schon etabliert.
Erstmal haben die Pentax-K-Kameras einen großen Vorteil: Sie haben das K-Bajonett. Das heißt, Sie können jede Menge erstklassige Objektive nutzen - auch jenseits des derzeitigen Angebots der jeweiligen Kamerahersteller.
Zugegeben: Andere Hersteller führen zum Teil ein größeres Objektivsortiment: Aber das Pentax-Programm wächst stetig. Und soll bis 2009 weiter wachsen. Auf dann 24 Objektive, wenn ich die Roadmap richtig interpretiere.
Eine recht lichtstarke Brot- und Butter-Kombination (für Sie: Profi-Kombi) gibt es schon jetzt: DA* 2,8/16-50 und DA* 2,8/50-135. Nach unten lässt sich das Duo schon jetzt durch ein Fisheye-Zoom ergänzen, fürs leichte Gepäck gibt es die kompakten Festbrennweiten. Zwei Makros hat Pentax auch noch im Angebot. Was fehlt, ist der Telebereich: Ein 4/600 oder ein 2,8/300 zu finden, dürfte schwer bleiben, aber das 2,8/200 und das 4/300 sind ja in Reichweite. Mit dem DA* 4/60-250 auch ein neues Allround-Tele.
Das einzige was hier heraussticht ist das 2,8/200 - mit dem uralten Designfehler: keine Stativschelle.
Sind Sie sicher, dass das ein Designfehler ist? Das Objektiv wiegt keine 800 Gramm und damit nicht so viel mehr als die meisten Kameras. Damit die Kamera aufs Stativ passt und bedienbar bleibt, kann eine Stativschelle nicht direkt am Bajonett sitzen. Stellen Sie sich die Hebelverhältnisse vor: Die Streulichtblende müsste für das Gegengewicht zur Kamera sorgen, damit die Ausrüstung auf dem Stativ nicht nach hinten kippt.
Abgesehen davon: Ich erkenne so einiges, was im Pentax-Sortiment heraussticht: Erstens ist Pentax neben Olympus (und Panasonic/Leica) der einzige Hersteller, der sein Objektivprogramm komplett auf den kleineren Sensor umgestellt hat. Bei allen anderen Herstellern heißt das: Entweder viel Geld für die Kleinbildkamera und Kleinbildobjektive ausgeben und dann viel Gewicht schleppen, oder zu große und zu schwere Objektive vor die Halbformatkamera schrauben. Kaum ein Hersteller baut so kompakte Objektive wie die Pentax-Pencakes.
Zweitens bietet Pentax mit der K10D die wohl preiswerteste vor Regen geschützte Kamera. Und dazu passend auch erschwingliche, ebenfalls vor Wasserschäden geschützte Objektive.
Drittens sitzt Pentax' Bildstabilisator im Objektiv. Und der verkompliziert und verteuert die Objektivkonstruktion nicht. Pentax ist so zumindest theoretisch in der Lage, entweder preiswertere oder optisch bessere Objektive als Nikon oder Canon anzubieten.
Vielleicht kommt irgendwann mal der Zeitpunkt, da Pentax neue (Meister-)Fotografen zum Neueinstieg bewegen kann.
Dazu reicht es aber nicht, nur "Profi"gehäuse anzubieten.
Da muß noch erheblich mehr kommen.
Die Welt der Berufsfotografen besteht aus deutlich mehr als den Agenturfotografen hinter ihren Super-Teletüten am Spielfeldrand der Bundesligapartie. Für viele von uns ist Pentax' Produktstrategie - kleine leichte Geräte, bezahlbar, sinnvoll ausgestattet, Understatement halt - das Richtige. Etwas mehr Elan beim Sortimentsausbau könnte freilich manchmal nicht schaden.
Gast schrieb:
Die Bilder werden in erster Linie mit dem Objektiv gemacht, erst dann kommt das Gehäuse.
Und was gibt es von Pentax an (Profi-)Objektiven (=i.d.R. lichtstark)?
Nichts, was andere nicht auch schon haben - und die sind schon etabliert.[quote=Gast schrieb:
Erstmal haben die Pentax-K-Kameras einen großen Vorteil: Sie haben das K-Bajonett. Das heißt, Sie können jede Menge erstklassige Objektive nutzen - auch jenseits des derzeitigen Angebots der jeweiligen Kamerahersteller.
Die Pentax-Kameras der aktuellen Generation haben keine mechanische Übertragung der Belndeneinstellung mehr, somit sind die Menge erstklassiger Objektive nur mit Arbeitsblende zu nutzen. Außerdem sind die meisten wohl nur eingeschränkt digitaltauglich.
Zugegeben: Andere Hersteller führen zum Teil ein größeres Objektivsortiment: Aber das Pentax-Programm wächst stetig. Und soll bis 2009 weiter wachsen. Auf dann 24 Objektive, wenn ich die Roadmap richtig interpretiere.
Eine recht lichtstarke Brot- und Butter-Kombination (für Sie: Profi-Kombi) gibt es schon jetzt: DA* 2,8/16-50 und DA* 2,8/50-135. Nach unten lässt sich das Duo schon jetzt durch ein Fisheye-Zoom ergänzen, fürs leichte Gepäck gibt es die kompakten Festbrennweiten.
Wenn das einem Profi ausreicht - bitte sehr. Was ich meinte ist folgendes: Kein Profi wird auf den Pentax-Zug aufspringen, wenn das was er braucht nicht angeboten wird - egal wie zuversichtlich die Roadmap die Dinge darstellen mag. Und egal wie erfolgreich Pentax einen Profi-Service aufziehen mag.
Zwei Makros hat Pentax auch noch im Angebot. Was fehlt, ist der Telebereich: Ein 4/600 oder ein 2,8/300 zu finden, dürfte schwer bleiben, aber das 2,8/200 und das 4/300 sind ja in Reichweite. Mit dem DA* 4/60-250 auch ein neues Allround-Tele.
Das einzige was hier heraussticht ist das 2,8/200 - mit dem uralten Designfehler: keine Stativschelle.
Sind Sie sicher, dass das ein Designfehler ist? Das Objektiv wiegt keine 800 Gramm und damit nicht so viel mehr als die meisten Kameras. Damit die Kamera aufs Stativ passt und bedienbar bleibt, kann eine Stativschelle nicht direkt am Bajonett sitzen. Stellen Sie sich die Hebelverhältnisse vor: Die Streulichtblende müsste für das Gegengewicht zur Kamera sorgen, damit die Ausrüstung auf dem Stativ nicht nach hinten kippt.
Ja, ich bin sicher. Klemmen Sie einen Konverter dazwischen, und sie haben eine wunderbar kopflastige Kombination. Es sei denn, Pentax bietet für den Konverter eine Stativschelle an.
Abgesehen davon: Ich erkenne so einiges, was im Pentax-Sortiment heraussticht: Erstens ist Pentax neben Olympus (und Panasonic/Leica) der einzige Hersteller, der sein Objektivprogramm komplett auf den kleineren Sensor umgestellt hat. Bei allen anderen Herstellern heißt das: Entweder viel Geld für die Kleinbildkamera und Kleinbildobjektive ausgeben und dann viel Gewicht schleppen, oder zu große und zu schwere Objektive vor die Halbformatkamera schrauben. Kaum ein Hersteller baut so kompakte Objektive wie die Pentax-Pencakes.
Zweitens bietet Pentax mit der K10D die wohl preiswerteste vor Regen geschützte Kamera. Und dazu passend auch erschwingliche, ebenfalls vor Wasserschäden geschützte Objektive.
Drittens sitzt Pentax' Bildstabilisator im Objektiv.
Sie meinen: nicht im Objektiv, sondern im Gehäuse.
Und der verkompliziert und verteuert die Objektivkonstruktion nicht. Pentax ist so zumindest theoretisch in der Lage, entweder preiswertere oder optisch bessere Objektive als Nikon oder Canon anzubieten.
Ob das als Voraussetzung ausreicht? Abgesehen davon bin ich der Meinung, daß ein Stabilisator im Gehäuse deplaziert ist, im Objektiv ist er auf genau dieses abstimmbar.
Vielleicht kommt irgendwann mal der Zeitpunkt, da Pentax neue (Meister-)Fotografen zum Neueinstieg bewegen kann.
Dazu reicht es aber nicht, nur "Profi"gehäuse anzubieten.
Da muß noch erheblich mehr kommen.
Die Welt der Berufsfotografen besteht aus deutlich mehr als den Agenturfotografen hinter ihren Super-Teletüten am Spielfeldrand der Bundesligapartie.
An die hab ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht
Für viele von uns ist Pentax' Produktstrategie - kleine leichte Geräte, bezahlbar, sinnvoll ausgestattet, Understatement halt - das Richtige.
Welche Gruppe meinen Sie mit "uns"? Ich streite nicht ab, daß das für viele tatsächlich das Richtige ist. Aber zum jetzigen Zeitpunkt für Profis? Und solange Pentax nixht etwas Außergewöhnliches anbietet, wird wohl kein Profi sein Equipment, auf das er eiongespielt ist, gegen Pentax austauschen.
Etwas mehr Elan beim Sortimentsausbau könnte freilich manchmal nicht schaden.
DER MEISTER
Alles schmeckt aktuell danach, dass Pentax etwas anbieten wird, was noch weitaus beliebter sein wird wie einst die Pentax LX.
Eine D-SLR die dem Wettbewerb das Fürchten nicht nur lernt sondern ordentlich Kundschaft abringen wird.
Auch Pentax kocht nur mit Wasser und kann das Rad nicht neu erfinden!
...offensichtlich haben sie aber ähnliche Fetisch-Fans wie Olympus, wenn ein Produkt schon als das beste der Welt gepriesen wird, noch bevor auch nur irgendetwas näheres dazu bekannt ist!
Oder hat "der MEISTER" etwa Zutritt zu dem geheimen Pentax-Unterwasserlabor, wo die grünen DSLR-Experten aus der Wega-Galaxie den Warp-Antrieb an den AF der neuen Pentax-DSLR adaptieren um mit den 2000fps des neuen Plasmapixel-Hologramm-Sensors mithalten zu können?
Wo bleibt die Vollformat-Diskussion?
Oder sollte Pentax besser 'ne FourThirds-Kamera bringen?

(Voll Format)
P.S.: Und ich dachte, bei MEISTER gibt's LEICA.
Es muß ja auch noch Alternativen geben!
Wenn jeder Profikameras mit KB-Sensor baut (außer Leica, die bauen natürlich KB-Kameras für den Connaisseur), das wäre langweilig.
Eine Firma, die FT-Profikameras und eine Firma die 1,5-Crop-Profikameras baut, das erfreut das Herz des Konsumenten, da hat er mehr Auswahl.
Ach ja: MEISTER gibt es im Fotografengewerbe immer weniger, denn die Schranke gibt es nicht mehr. Auch ich als Geselle dürfte mich inzwischen Fotograf nennen.
OhWeh
(Nebenberuflicher Knipser)
Ich dachte eher an DEN MEISTER
MEISTER gibt es im Fotografengewerbe immer weniger,
(IM)
MEISTER - nicht mit Leica!
Das hab ich schon verstanden. Aber war da nicht was? Leica legt doch keinen Wert mehr auf MEISTER!
Naja, wahre MEISTER legen seit ca. 30 Jahren wohl auch keinen Wert mehr auf Leica.
OhWeh
Bei Leica sieht
unser 4/3-Sektierer OhWeh aber ganz schön schnell rot, was?! ;-)
Moment mal, Sie meinen Der Beruf des Fotografen steht nicht
mehr unter der Protektion der deutschen Handwerksgilde?
HURAAA!
Endlich sind wir im 21 Jhdt angekommen, endlich herrscht Berufsfreiheit! War ja auch totaler Schwachsinn und ungerecht, dass man sich in Deutschland beruflich als "Fotograf" nur dann bezeichnen durfte, wenn man tausende von Euro Schutzgeld an die Gilde zahlen tat.
"Meister" - das ich nicht lache. Den Titel eines Meisters muss man sich selbst erarbeiten (dazu braucht man Talent und Fleiss), den "Meister" sollte man sich nicht bei einer Handwerkskammer erkaufen müssen (um dann von ihr Geschützt zu werden).
Ich wünschte auch andere Berufe sollten endlich aus der Handwerksrolle verbannt werden, zB. Lackierer.
Liberalität sollte auch im Deutschen Handwerkertum normal sein
----
SENFI
Gast schrieb: mehr unter
mehr unter der Protektion der deutschen Handwerksgilde?
Das tut er schon länger nicht mehr, es gab 2004 eine Reform:
http://www.gruender-ratgeber.de/handwerksordnung-reformen.html
(Punkt 38 in der Anlage B)
ciao,
gromit
Auf dem Weg nach Walhalla
Pentax will in einem [fast]leeren Tümpel fischen und der 645D sollen also weitere Rohrkrepierer hinzugefügt weren?!
KB-Kamera-Entwicklungs-Experten Inzest
Es gibt 3 Firmen die nicht nur Mut beweisen sondern immer wieder beweisen, dass Sie mehr können als NUR KB(/analog APS-C)-Kameras (mit VF- oder APS-C-Sensor drin) oder Digital-Knipsen zu entwickeln.
Das sind ausschließlich:
- Olympus (kaum ein Hersteller war je mutiger und dabei auch noch sehr erfolgreich. Von 0 auf >5% mit komplett neuen Objektiven)
- Fujifilm
- Pentax
Nikon muß man zugestehen, dass die sich keine Abenteuer leisten wollen.
Canon ist definitiv weit abgeschlagen aber das ist eben das Resultat in einer Sparte der Marktführer werden zu wollen. Umso deftiger ist die Abgabe von Platz 1 der D-SLR-Hersteller in Japan an Nikon.
Das ist ungefähr so zu werten wie wenn VW von über 4 Mio. Autos im Jahr auf 3 Mio. abfällt und nunmehr PSA-Peugeot-Citroen mit ca. 3,7 Mio. Autos im Jahr die Nr. 1 auf dem heimischen europ. Markt wird.
Nikon wird es auf weitere Sicht wohl bleiben, weil sich Canon komplett vergallopiert hat und Sony dackelt Canon nach. Zumindest könnte man meinen, dass die orig. ZEISS Objektive 24MPx bzw. gem. optischen ordentlichen Low-Pass-Filter ca. 12MPx darstellen können. Pustekuchen. Drauf reinfallen werden jedoch die meisten.
Da wäre eine Pentax mit 14MPx und den auf APS-C gerechneten definitiv ersten hochwertigen APS-C-Objektiven, welche nicht wie bei Sigma/Tamron auf Crop 1,5...1,7 hindesigned sind sondern exakt auf den Systemsensor und seine Eigenschaften optimiert sind, made by Pentax schon etwas mit dem man etwas anfangen könnte/will...wenn man auf das Vollformat-Prestige verzichten könnte.
Aber welcher Profi lässt sich schon gerne mit APS-C oder Fourthirds und va. mit einer Kamera auf der Pentax, Olympus oder Panasonic drauf steht erwischen. Und eine LUMIX mit Leica-Label erkennt ja auch jeder. Mist...dann muß "Ich" doch wieder eine Vollformat-Kamera kaufen um mich nicht zu blamieren.
Daß Vollformat-Kameras bewirken, dass man auf alten Konzepte der KB-SLR-Epoche aufsetzt hat eigentlich die schlimmsten Nebenwirkungen. Missgeburten. Entweder es fehlt die Gehäuseabdichtung, die Gehäusedichtung ist zwar vorhanden aber die Klimatisierung funktioniert nicht, der AF funktioniert nicht ordentlich, etc..
Wie oft denn noch den kläglichen Versuch eine Profi-Kamera zu entwickeln, während Pentax mit der K10D bewiesen hat, dass eine Profikamera keine 1000 Euro kosten muß und dabei komplett ausgestattet daherkommt.
Tipp an die Vollformat-Fanatiker.
Klappe halten, Fotos machen und andere Leute (ohne Vollformat) bei Ihrem Business in Ruhe lassen.
Ja, der Tipp ist ganz gut, aber nicht allgemein genung:
Tipp an die Vollformat-Fanatiker.
Klappe halten, Fotos machen und andere Leute (ohne Vollformat) bei Ihrem Business in Ruhe lassen.
Müßte eigentlich heißen:
TIPP AN ALLE:
Fotos machen mit dem Gerät, das Euch für Eure Zwecke am Geeignetsten erscheint. Einfach nur Fotos machen.
Und vielleicht dann und wann an den alten Wittgenstein denken: Worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen.
M.R.
(FF-WORM-Sensor-User, meistens jedenfalls)
Hier ist er ja wieder!
Sie sind ja durch die ganze Vollformatdiskussion in ihrer Position schon etwas aufgeweicht. Inzwischen ist APS-C schon klein genug?! ;-)
Rod
Dieser Kommentar...
Sie sind ja durch die ganze Vollformatdiskussion in ihrer Position schon etwas aufgeweicht. Inzwischen ist APS-C schon klein genug?! ;-)
Rod
...nicht zuletzt/wohl nicht zuletzt einer der vielen Beweise, dass Sie schlichtweg Information NICHT zu Wissen verarbeiten können.
Nicht wirklich überhaupt etwas verstanden!
APS-C fehlen hochwertige Objektive die Fourthirds hat.
Vollformat fehlen hochkorrigierte Objektive, welche zugleich so offenblendentauglich sind, dass man damit auch arbeiten kann und nicht Motive so ausgestalten muss, dass man die katastrophale Randunschärfe nicht erlebt welche im Normalfall der Nutzung des betr. Objektives definitiv als störend nicht übersehen werden kann.
Mittelformat ist eben Fourthirds im Großformat nur eben mit dem Problem der großen Sensorfläche, welche die Kosten für die Herstellung eines nutzbaren Sensors nach oben treibt.
Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag? Sicherlich alles andere als Fotografieren auch wenn Sie meinen Sie täten es.
Für mich zählt nur
das Vollformat, alles andere is ene Jurke.
(!)
Häääh...
das Vollformat, alles andere is ene Jurke.
(!)
Na welches Vollformat denn?
- Fourthirds
- Hasselblad's Vollformat
oder
- KB-Vollformat
KB-Vollformat nicht das Vollformat schlechthin auch wenn die meisten dies meinen.
Wenn man sich exakt das betrachtet, dass Canon von Vollformat spricht während es Nikon gezielt als FX-Format differenziert, dann sollte langsam jeden einleuchten was beim sog. "Vollformat" wirkt. Nur das was "Vollformatig" ist ist besser als alles anderen auf der Welt was es gibt. Alles andere is ne Jurke.
4T-MOS so wie von Canon und Sony aktuell verfolgt im Vollformat mit Maßnahmen wie bei einem Video-Cam-Sensor, welcher eine extrem hohe Lichtempfindlichkeit besitzen muß ist im Zusammenhang mit Wechselobjektiv-Systemen ungefähr so zu betrachten wie die Anpassung eines Traktorreifens dessen Chassis man in einer Hütte im Afrikanischen Hinterland herstellen könnte auf ein Konstrukt, welches sich Formel 1 Rennwagen schimpft und dies mit Hubraum und Zylinderzahl bewirkt dabei aber ein Getriebe und Zylinderbankwinkel von einem Motor von der Stange aufweist. Mit ausgereifter Technik von der Stange fährt man noch einige Grand Prix gut mit während andere bei HighISO noch etwas mager aussehen. Die anderen haben aber zumindest Reifen und Chassis aufeinander optimiert und das dank weniger Hubraum, weniger Zylinder, kleinerem Getriebe, etc..
Panasonic, Leica und Olympus fahren eben mit Fourthirds-Chassis und -Reifen herum und haben unterm Strich dann doch das Gesamtpaket, welches ermöglicht die besten Materialien bei den Reifen effizient einzusetzen. Andere können nur auf Strecken mit langen Geraden noch gewinnen, denn da bietet HighISO noch Vorteile. Bei niedriger ISO/Kurven zeigt jedoch das Fourthirds-Paket seit den ersten Grand Prix seine überlegene Aerodynamik und Strassenlage.
Viel hilft viel eben nur dort wo HighISO gefragt.
In Monaco zu gewinnen ist aber eben wichtiger als der Schnellste auf der Hockenheim-Gerade zu sein.
Es gibt eben Indycar Fahrer unter den Fotografen die sollten aber einmal darüber nachdenke welcher Kurs den Ingenieur mehr fordert.
Das Oval in Indianapolis oder Monaco?
Ähnlich wie bei den Kameras werden jetzt Leute mitreden die noch nie in Indianapolis waren. In meinem Fall war ich mehr als nur 1x dort und auf Kameras und deren ausführliche Nutzung trifft dies ebenfalls zu.
Ich nutze auch Vollformat aber Vollformat ist eben VOLLer Kompromisse sobald das Werkzeug wirklich gefordert wird und das ist definitiv NICHT HighISO sprich volle Pulle auf der Geraden.
Trotzdem: Vollformat und
Basta!
Wie?!
...Ich nutze auch Vollformat...
Also Mr FT, das ist aber eine Überraschung.
Aber, aber, Herr FT!
Hatten Sie denn nicht mal gesagt, Sie hätten gar keinen Fotoapparat, Herr FT? Nun aber mal forsch ans Werk, raus mit der Sprache und einen Erfahrungsbericht veröffentlicht - wie ist sie denn, die neue KODAK-Einwegkamera? Wie macht sie sich im Praxistest und wie sind die technischen Meßergebnisse?
Aberischhabegarkeinfotoapparat
Das war der Dingldulli,
der hatte keinen Fotoapparat. Dafür hatte der schon zig Bücher geschrieben. Und er hatte eine Frau, welche gut kochen konnte... (soweit ich mich erinnere, aber bitte korrigieren Sie mich)
Rod
das ist gar nicht derselbe?
Schönes Köfferchen haben Sie da. Haben wir uns gestern vielleicht sogar getroffen? War nämlich gestern auch in Vaduz und habe gleich ein Postsparbuch eröffnet.
Aberischhabegarkeinfotoapparat
das ist gar nicht derselbe?
Schönes Köfferchen haben Sie da. Haben wir uns gestern vielleicht sogar getroffen? War nämlich gestern auch in Vaduz und habe gleich ein Postsparbuch eröffnet.
Aberischhabegarkeinfotoapparat
Ach Sie waren dieser...
...b
Ich hätte da ein paar
Ich hätte da ein paar Fragen zu Ihren Behauptungen:
Inwiefern haben nur diese 3 Firmen bewiesen, daß sie mehr können als die anderen?
Inwiefern hat Canon sich völlig vergaloppiert?
Bezüglich der Pentax-Objektive, der "definitiv ersten hochwertigen APS-C-Objektive...": Was ist mit den Objektiven von Canon und Nikon, die für den APS-C-Sensor entwickelt wurden?
Warum nennen Sie die K10D eine Profi-Kamera? Weil Pentax sie so nennt?
Im Übrigen: Ihr Ton ("Klappe halten") gefällt mir nicht - mit Verlaub. Sie reden bzw. schreiben hier nicht mit kleinen Kindern.
Fragen über Fragen
Hat sich Canon schon einmal ins Mittelformat gewagt? Nein. Canon ist ein KB-Spezialist und Spezialisten sind eben eingeschränkt in Ihrem Verständnis der Anpassung der Technologie an Formate. Bestes Beispiel ist hier die Probleme mit denen Canon schwer kämpft den Anforderung der Zeit an sowohl abgedichtete wie klimatisierte Gehäuse zu folgen. Ist es draußen kalt und innen klamm kann man seine 1Ds Mk II wegschmeisen. Ist es draußen naß braucht es keiner Nässe von außen, denn die entsteht mangels ordentlicher Gehäuseklimatisierung im Gehäuse.
Nikon klammern wir hier aus, denn Nikon folgt einer strengen Philosophie und die ist ungefähr so hart wie einst ein Werner von Braun. Alles was nicht kontrollierbar ist kommt nicht an eine gestufte Rakete ran. Bei Nikon geht es eben um die Haltbarkeit und Verfügbarkeit des Werkzeuges und hier will man sich auf das Werkzeug Kleinbild-Kamera und die APS-C-Derivate konzentrieren.
Pentax ging immer wieder neue Wege erarbeitet eigene Lösungen.
Fujifilm entwickelt(e) Mittelformat-Lösungen, hat einen eigenen Sensor, welcher eine eigenständige Lösung darstellt und hat aktuell den Direktsensor der Zukunft in Entwicklung "Organic-CMOS" genannt.
Olympus baut professionelle Systeme auf die nicht nur nützliche Weltpremieren/Innovationen anbieten. Es folgen sogar andere. Vgl. OM und Pentax LX mit dyn. Belichtungsmessung. Systeme wie Pen FT und OM wurden lange Zeit in der Medizintechnik eingesetzt. Olympus beliefert Sinar mit hochwertigen Objektiven die sich auf dem Level von Rodenstock und Schneider-Kreuznach einreihen. Olympus spielt in weitaus mehr Ligen mit als Canon, welcher zwar als Objektiv-Spezialist einen guten Namen geniest aber auch bei diesen Spezialobjektiven immer wieder beweist, dass "Viel hilft viel gilt".
Canon schränkt sich auf KB ein. Canon schränkt sich im D-SLR-Bereich auf CMOS ein. Canon's einzige Beweglichkeit besteht darin die Kameraherstellung offiziell wieder nach Japan zurück zuholen in der Hoffnung, dass dann die Qualität auch offiziell als verbessert gilt.
Nikon sei Dank wissen wir was sich hinter 960.000 Bildpunkten versteckt UND...dass man ganz leicht anhand DX und FX unterscheiden kann ob ein Nikon-Objektiv auf APS-C oder KB-Vollformat als Bildkreis gerechnet wurde.
Das neue DX-Standard-Zoom, welches von Nikon überarbeitet und bzgl. Randunschärfe und Vignettierung tatsächlich das Niveau eine ZUIKO Digital 14-54 "messtechnisch" von unten erreicht scheiter trotzallem an der Disziplin Korrekturgrad. Zwar ist das neue ZUIKO Digital 12-60 bzgl. tonnenförmiger Verzeichnung bei der kurzen Brennweite ein Grauen für jeden 14-54-Kenner aber es gibt auch einen Grund warum das 14-54 weiterhin angeboten wird. Es zielt eben auf einen anderen Fotografen/Anwender/Anwendung.
Hochwertige Objektive für APS-C findet man zB. in einem Sigma 1.4/30 soweit man eines erhält welches nicht zeigt wie groß die Serienstreuung bei Sigma ist.
Wer nunmehr meint die neuen FX-Zooms und va. das neue FX-UWW-Zoom wäre als hochwertig einzustufen, dem sei gesagt, dass es zwar auf APS-C noch weniger Randunschärfe und Vignettierung zeigt aber auch hier noch die Verzeichnung es nicht zulässt von einem hochwertig korrigieren Zoom zu sprechen.
Die Problematik bei dem riesigen Bildkreis ist. Man könnte es weder bezahlen geschweigen denn tragen ein hochwertig korrigiertes auf KB-Bildkreis gerechnetes UWW-Zoom.
Was net geht geht eben's net und da hilft auch die Wunderwaffe "CMOS-Sensor mit max. Lichtempfindlichkeit" der wie Gottheiten verehrten Kameramodelle nicht.
Die K10D ist eine Profi-Kamera weil Sie alles anbietet was ein Profi benötigt auch wenn nicht jeder Profi einen ordentlichen und schnellen AF benötigt.
Mit Verlaub gefällt mir der Umgang anderer User die wie auch ich KB-Vollformat-Systeme nutzen nicht mit denen die sich aus untersch. Gründen nicht zu KB-Vollformat hinreisen lassen.
Die Problematik welche ich sehe ist, dass der Wettbewerb im sog. Profisegment ausstirbt.
Alles was nicht KB-Vollformat ist wäre wenn es nach den Sektenglauben der KB-Vollformat-Fanatiker geht keine Profi-Kamera. Das ist schlichtweg Non-Sense, denn gerade KB-Vollformat-Systeme stecken voller Kompromisse und nichts anderes ist definitiv offen zu legen.
Wer damit leben kann dem geht es so wie mir oder ähnlich. Der nutzt es dann wenn es sich empfiehlt. Wenn man aber erkennt, dass man immer häufiger zu den Systemen mit dem kleineren Sensor greift, dann fragt man sich tatsächlich warum überhaupt noch KB-Vollformat.
Es ist tatsächlich so. Steht man mit FT oder APS-C dumm da, steht man mit KB-Vollformat nicht weniger dumm da und es muß eben Mittelformat sein. Es geht hierbei tatsächlich um das leidige Schärfetiefen-Thema und hier könnte ich mir sogar Abhilfe durch intelligente Algorithmen für Photoshop und Co vorstellen, denn es gibt bereits intelligente Tools welche Unschärfe im jew. Lupenbereich sehr exakt ermitteln können.
Was wäre wenn ein solches Tool anstatt eine Pixelkorrektur hin zu Nachschärfen eben Richtung natürlich wirkendes Bokeh durchführen würde?
Die Abweichungen in der Schärfe jenseits der Focalebene sind auch bei Fourthirds und APS-C genauso wie bei KB-Vollformat vorhanden nur eben ist die Schärfentiefe bei Fourthirds ca. 2mal so groß wie bei KB-Vollformat. Durch Pixelkorrektur am Computer kann man aber hier gezielt die Unschärfe verstärken/steuern.
Möglich ist bei den Systemen mit den kleineren Sensoren ALLES da die Bildinformation vorhanden und noch verwertbar ist, aber was bereits Bokeh ist kann man nichtmehr nachschärfen und somit unterliegt KB-Vollformat sobald Adobe, Imagenomic oder welche Company auch immer Digitalfotografie mal gehirnschmalzmässig betrachtet und exakt so ein Tool serienreif macht.
Schonmal soweit gedacht meine Herren?
Ich denke würde man dies Kindern erzählen würde es bei den meisten "Bingo" machen und am nächsten Tag würde man anhand der Fragen erkennen, dass sich das betreffende Kind ernsthafte Gedanken gemacht hat. Und wie bei Kindern üblich kommt eine Frage die letztendlich keine Frage ist sondern man dann total baff ist, dass man selbst nichtmal im Ansatz in diese Richtung gedacht hat.
Aber hier sind die Erwachsenen sowas von verbohrt auf die KB-Vollformat-Schiene eingegleist, dass die sogar mit Vollgas in einen Kopfbahnhof einfahren würden. Man könnte noch so vernünftig argumentieren es hilft einfach nichts.
Fragen über Fragen
Solche unsinnigen Diskussionen haben vor 30 Jahren die Audiophilen mit dem selben Elan geführt. Das Ergebnis: Es interessiert heute keinen wirklich, welchen "schwarzen Kasten" er aus dem Supermarktregal nimmt, technisch sind sie (fast) alle gleich und nur die alten Freaks berauschen sich noch an den einstig großen Namen einiger Firmen(mit herausragenden Entwickler-Persönlichkeiten in der Firma).
Das ist auch die Zukunft der Fototechnik!
Wirtschaftlich gesehen, ist Canon, Nikon und Sony auf den richtigen Weg (Nikon übrigens nur mit Sonys Technik), während Pentax seinen guten Namen in den letzten Jahrzehnten in den Sand gesetzt hat. Leica ist schlicht und ergreifend tot und Olympus kämpft verzweifelt.
Gast schrieb:
Es gibt 3 Firmen die nicht nur Mut beweisen sondern immer wieder beweisen, dass Sie mehr können als NUR KB(/analog APS-C)-Kameras (mit VF- oder APS-C-Sensor drin) oder Digital-Knipsen zu entwickeln.
Das sind ausschließlich:
- Olympus
- Fujifilm
- Pentax
Bei Pentax hat dieser Mut 51 Jahre Tradition. Leider hat man im letzten Jahr vergessen das Jubiläum, die Original-Pentax, zu feiern. Damals setzte Asahi Optical auf das patentfreie M42 Standardgewinde ("DDR-Gewinde", sagten abfällig die Vertreter klangvoller, in den 70'er Jahren dank ihrer Arroganz untergegangenen, Hersteller aus Westdeutschland).
Das K-Bajonett, 1975 als Nachfolger entwickelt, war und ist noch immer ebenfalls patentfrei.
Dazu braucht es Mut, Selbstbewusstsein und den Willen an der Spitze mitentwickeln zu wollen. Die Ur-Pentax war so eine Camera, die Spotmatic, die 6x7, und die LX.
Man kann als Premium-Hersteller in einem Hochlohnland, wie es Japan heute ist, nicht mitz Durchschnittsware überleben. Und der Name PENTAX hat immer seinen guten Klang behalten, auch wenn die Konkurrenten NIKON und CANON heute schier übermächtig erscheinen. Aber das kann in 10 Jahren wieder ganz anders aussehen.
Wird Zeit für einen würdigen Nachfolger auf digitalem Niveau...
Premium Vorzeige-Segment
Vielleicht ist es ein bisschen wie bei den Autoherstellern. Zum einen bringen die teuren Modelle eine höhere Rendite. Zum anderen und hauptsächlich aber strahlt die technische Kompetenz, die bei einer solchen Kamera gezeigt wird, auch auf die kleineren ab, was deren Verkauf ankurbeln kann. Ob das funktioniert?
Erstmal die Hausaufgaben machen!
Das Objektivprogramm erweitern und angekündigte Objektive auch wirklich liefern. Bitte aber nicht solche Scherben wie das Tokina Derivat 2,8/16-50, dessen Bildqualität niemals einer Profikamera gerecht wird.
Der Hinweis auf das K-Bajonett ist nur lächerlich. Die große Auswahl sind - mit Ausnahme einiger Pentax Festbrennweiten - billige Uraltlinsen, größtenteils ohne AF von NoName Anbietern, die an einer digitalen Profikamera nur als Objektivdeckel taugen.
Gast schrieb: Das
Das Objektivprogramm erweitern und angekündigte Objektive auch wirklich liefern. Bitte aber nicht solche Scherben wie das Tokina Derivat 2,8/16-50, dessen Bildqualität niemals einer Profikamera gerecht wird.
Pentax und Tokina entwickeln schon eine ganze Weile zusammen Objektive, aber das 16-50 ist sicher keine Scherbe, aber auch nicht unbedingt herausragend. Es wurde lange erwartet nur den Erwartungen nicht unbedingt gerecht.
Basiert diese Aussage oben auf angelesenem Forenwissen oder auf eigenen Erfahrungen?
Der Hinweis auf das K-Bajonett ist nur lächerlich. Die große Auswahl sind - mit Ausnahme einiger Pentax Festbrennweiten - billige Uraltlinsen, größtenteils ohne AF von NoName Anbietern, die an einer digitalen Profikamera nur als Objektivdeckel taugen.
Sorry, aber das ist, mit Verlaub gesagt, Quark. Wenn man sich mal anschaut wer alles für K-Bajonett gefertigt hat ist da sicher auch einiges an Scherben dabei, aber die sind bekannt. Und nur weil auf einer Optik ein komischer Name draufsteht sie abzuklassieren halte ich für Forengeschwätz.
Es kommt auf den Einzelfall an. Vivitar Series 1 zB, da wars vom Hersteller abhängig ob das Objektiv was taugte oder nicht. Bei Tamron mit Adaptall-2 kann man alles was SP im Namen trägt nehmen, von denen ohne SP gabs ein paar Scherben, die aber bekannt sind.
Klar sind die fast alle ohne AF, aber der Punkt ist ja daß sich gerade solche Linsen prima selbst an der kleinsten Pentax-DSLR nutzen lassen, wenn das Objektiv für PK-A (SMC-A) gebaut ist sogar mit Offenblende. Irgendjemand schrieb hier daß es bei den D-Pentaxen keine mechanische Kopplung zum Objektiv mehr gibt. Da sage ich nur: Fielmann. Wie soll denn dann die Blende geschlossen werden? Das Einzige vollelektrische Bajonett auf dem Markt ist Canon EOS, alle Anderen haben eine Mechanik dabei. Daß Pentax sich den mechanischen Blendenkuppler gespart hat ist nichts neues, hat Nikon ja unterhalb der D200 auch gemacht (leider), und auch bei Pentax fing man schon früher damit an (MZ-30/50, analoge *ist). Der A-Kontakt wurdfe zusammen mit der Super-A Anfang der 80er eingeführt und insofern gibt es genug SMC-A-Objektive auf dem Markt die man auch sehr gut nutzen kann.
Der Hinweis auf das K-Bajonett ist somit nicht lächerlich. Pentax ist neben Nikon der einzige Hersteller der das alte Bajonett beibehalten hat, wobei Nikon die Benutzung da deutlich mehr einschränkt als es Pentax tut - dort geht wenigstens die Belichtungsmessung.
Der typische nur-AF-Knipser wird um Pentax sicher einen Bogen machen, aber wenn man bereit ist, manuell zu arbeiten (und dies auch ganz gezielt so will) ist Pentax die preisgünstigste Möglichkeit dazu, wenn ich auch aus Gründen der Suchergröße da gleich eine K10D nehmen würde.
Dazu noch eine zurechtgefeilte Einstellscheibe aus einer Rollei SL2000/3003 und das manuelle Fokussieren macht wieder Spaß;-)
ciao,
gromit
Pentax
war ganz früher mal ein Name von sehr gutem Klang. Die Spotmatic war ein Meilenstein, die 6x7 erschwinglich... Wir haben in der Familie inzwischen zwei digitale Pentax-SR. Mal abgesehen davon, dass die K-Linsen mit geringfügigen Einschränkungen nutzbar sind, sind in den Kameras einige intelligente Lösungen verwirklicht. Für jemand, der sich (und seine Bilder) nicht über den C* bzw. N*/über das Weiß seiner Tüten/über den roten Ring vorne/über wasweißichwas definiert, werden die Pentaxe sicher überlegenswert sein. Vielleicht kann man aber auch als C*/N*-Käufer vom Fortschritt profitieren...
zum Beispiel gibts da
einen Schärfeindikator bei Verwendung von MF-Objektiven auch in den Bodies für den Amateur. Ist nur ein kleines aber feines Detail.