Passfotos heißen so, obwohl sie keinem passen.

— Klaus Klages

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

BENUTZERANMELDUNG

„Meyer Optik Görlitz“ soll wiederbelebt werden (aktualisiert)

Logo Meyer Optik GörlitzDie Koblenzer Net SE hat den Markennamen „Meyer Optik Görlitz“ erworben und will zur photokina 2014 mit dem Somnium 1,4/85 mm (999 Euro) und dem Figmentum 1,8/80 mm (849 Euro) zwei für das Kleinbildformat ausgelegte leichte Teleobjektive vorstellen:

Beide Objektive sind manuell fokussierbar, sollen eine mechanische Blendeneinstellung besitzen und in Deutschland hergestellt werden. Die Objektive sollen mit Anschlüssen für Canon-EF, Nikon-F und M42 zum Ende 2014, Anfang 2015 lieferbar sein. Über den optischen Aufbau liegen noch keine Informationen vor. Das äußere Design soll dem Erscheinungsbild von früheren Meyer-Optiken entsprechen, also möglicherweise im Zebra-Design gestaltet sein. Keines der Objektive verfügt über eine Blendenautomatik oder Datenübertragung zur Kamera. Auch die Versionen mit M42-Schraubgewinde besitzen keine Automatik-Blende, da sie in erster Linie zur Adaptierung an spiegellose Systemkameras gedacht sind.

Globell charakterisiert die beiden Objektive wie folgt:

  • Das Meyer Optik Görlitz 1,4/85 mm Somnium besticht durch ein kreisrundes Bokeh und ist dadurch ein wunderbares Werkzeug für den modernen Portraitfotografen.
  • Das Bokeh des Meyer Optik Görlitz 1,8/80 mm Figmentum ist ruhiger, die Grundschärfe des Objektives höher, aber nicht zu hoch für die Portraitfotografie.

2015 sollen zwei weitere Objektive kommen.

Der Name „Meyer Optik Görlitz“ geht zurück auf das am 1. April 1896 von Hugo Meyer zusammen mit dem Kaufmann Heinrich Schätze als „Optisch-Mechanische Industrie-Anstalt Hugo Meyer & Co“ in Görlitz gegründete Unternehmen, das ab 1971, nach der Eingliederung der Görlitzer Werks in Pentacon und 1985 Carl Zeiss Jena, seine Objektive unter dem Namen „Pentacon Prakticar“ verkaufte. In Westdeutschland wurden die Objektive bis zur Wende von der Berliner Beroflex AG vertrieben. Heinrich Manderman hatte nach der deutschen Wiedervereinigung die Marken Pentacon und Praktika sowie Teile der Dresdner Betriebstätten übernommen, den Betrieb und die Marken des Görlitzer Werks jedoch nicht. Dort versuchte man einen Neustart als „Feinoptisches Werk Görlitz GmbH“ und produzierte unter dem Namen „MEYER-OPTIK Made in Germany“ mehrere Objektive mit M42-Gewinde und Praktika-B-Bajonett, darunter ein 2,8/28 mm und ein 2,8/135 mm, die beide auf Konstruktionen aus der Pentacon-Zeit basierten. Die einzige Neuentwicklung nach der Wende war ein 3,5/35-70-mm-Zoom, das zu großen Teilen aus Kunststoff hergestellt wurde. Das Zoom kam über eine Produktionszahl von 150 Stück offensichtlich nicht hinaus. Der größte Teil dieser Objektive wurden während der Abwicklung des Unternehmens um 1991 an Sammler verkauft.

Globell zeigt die beiden Objektive auf der Photokina in Halle 4.1, Stand I013/J010.

Bislang noch sehr spärliche Informationen finden sich hier: www.meyer-optik-goerlitz.de. Sowie uns Produktabbildungen der Objektive vorliegen, werden wir sie nachreichen.
 

(Christoph Jehle)
 

Nachtrag (5.9.2014; 15:25 Uhr): Da der Pressekontakt über die niederländische Globell B.V. geführt wurde, waren wir irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass diese auch den Markennamen übernommen hätte. Daher lautete der Einleitungssatz: „"Die Koblenzer Net SE mit ihrer niederländischen Tochter Globell BV hat den Markennamen „Meyer Optik Görlitz“ erworben ...“. Wir haben auf Hinweis der Globell B.V. diesen Satz oben korrigiert.

Weiter sei angemerkt, dass die Net SE keine Produktnamen von Meyer Optik Görlitz übernommen hat, sondern nur den Firmennamen, wobei die Schreibweise uneinheitlich ist, teilweise „Meyer Optik Görlitz“ und teilweise „Meyer-Optik Görlitz“.
 

Phantasie und Phantasielosigkeit

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 11:30

Zur Namensfindung hat wohl einer mit kleinem Latinum in seinem lateinischen Schulwörterbuch geblättert. Weniger Phantasie bewiesen die Verantwortlichen bei der Technik. Im Jahr 2014 zwei manuell zu fokussierende Objektiv anzubieten, mag ja noch angehen - auch wenn es davon schon genügend gibt. Aber keine elektronische Kopplung und keine Springblende für SLR-Optiken vorzusehen, das ist nur noch dämlich. Mit solchen Simpel-Konstruktionen kann man zwar die Produktionskosten senken, der Markt dürfte das jedoch kaum annehmen. So wird das nix mit der Wiederbelebung einer alten Marke.

Der Preis für "Made in Germany" geht in Ordnung

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 13:00

Die Auswahl im Bokeh finde ich gut. Also ich bin gespannt auf die Objektive und werde sie mir auf der Photokina anschauen. Der Preis für "Made in Germany" ist wirklich in Ordnung.

Keine Springblende, harhar -

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 13:25

Keine Springblende, harhar - da war ja sogar die zweitklassige Marke Meyer Görlitz vor 40 Jahren schon weiter...

Ein Startup mit derlei Produkten könnte nur klappen, wenn es als Beschäftigungstherapie vom Arbeitsamt gesponsert wird...

Oder wenn es von österreichischen Jungmanagern gelaucht wird. Die sind manchmal so gut, daß sie die mithilfe der Esotherik mit Lomos oder farbschwachen Sofortbildfilmen Geld machen können.

Der Rolleiflexer

Die Österreicher

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 14:21

haben eh die besten Marketingstrategen der Welt: Immerhin haben sie es geschafft, der Welt einzureden, dass Adolf Hitler Deutscher war und Ludwig van Beethoven Österreicher.

Na ja

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 15:57

Der Eine konnt in Österreich nix werden - und der Andere nur in Österreich. ;-)

Österreicher.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 18:29
Gast schrieb:

Die Österreicher haben eh die besten Marketingstrategen der Welt: Immerhin haben sie es geschafft, der Welt einzureden, dass Adolf Hitler Deutscher war und Ludwig van Beethoven Österreicher.

Der Spruch ist älter als der Arsch des Yeti.

Faktum ist:

- Die Österreicher haben nicht die besten Marketingstrategien der Welt. Sie haben lediglich bessere als die Deutschen. Ein Vergleich auf niedrigem Niveau.

- Ich empfehle die Biografie von Adolf Hitler und Ludwig Fun zumindest überschlagsweise zu lesen. Adolf Hitler war definitiv Deutscher und jeder wäre vor der Gestapo gelandet, der zu seinen Lebzeiten anderes behauptet hätte. Immerhin hat er es in Österreich zum Hilfsarbeiter und erfolglosen Hobbymaler und in Deutschland zum Führer und Völkermörder gebracht. Das sind erheblich unterschiedliche Qualitiäten.

- Was aus Beethoven geworden wäre, wäre er in Bonn geblieben, wissen wir nicht. Was aus ihm in Wien wurde, wissen wir.

- Die wahre Meisterleistung österreichischer Geschichtsschreibung ist die Profilierung als "Erstes Opfer Hitlers", welche zumindest noch bis in die 70er Jahre offiziell an Pflichtschulen so unterrichtet wurde. Damit wurde automatisch jedes Kriegsverbrechen eines Österreichers zu einem Verbrechen Hitlerdeutschlands. Als die Nation anno '45 aus dem Koma erwachte und sich verwundert die Augen rieb, war alles vorbei und vergessen und der restliche Mief wurde per Schnellentnazifizierung zügig gelüftet.

Man muss allerdings dazu anmerken, dass diese Sicht der Geschichte in der unmittelbaren Nachkriegszeit auch international auf wenig Widerspruch stieß. Vermutlich auf Grund des flächendeckend lauen Widerstandes gegen den Aufstieg des Dritten Reiches. Es hat genau ein Land weltweit offiziell gegen den Anschluss protestiert. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Isidro_Fabela#mediaviewer/File:Isidro_Fabel....

Ist aber hier nicht ganz der rechte Ort zur Geschichtsaufarbeitung.

Okay, politisch korrekt

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 20:10

Okay, politisch korrekt gesagt, war Hitler ein Deutscher mit Migrationshintergrund - die sind ja auch heute meist etwas härter drauf als eingeborene Deutsche.

Der Rolleiflexer

Quasi

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 07:33

der Türke seiner Zeit ... eh, Deutschmann, du Weichei. 8-)

Braunau

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 22:15
Gast schrieb:

Adolf Hitler war definitiv Deutscher

Seit wann liegt Braunau am Inn in Deutschland? Ich glaube die Österreicher dort würden Ihnen einen Vogel zeigen.

Seit wann

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 07:29

entscheidet der Geburtsort über die Staatsbürgerschaft?
Vielleicht, wenn er auf einem amerikanischen Schiff oder Flugzeug in die Welt geworfen worden wäre ...

Der österreichische Postkartenmaler

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 09:10

Ich dachte immer, die meisten Schreiber hier hätten nur wenig Ahnung von Kameratechnik, aber von Geschichte vermutlich noch weniger. Hitler entstammt der Familie Schicklgruber, der Vater arbeitete als österreichischer Zollbeamter, Braunau ist ein Ort in Österreich. Nach dem "Anschluss" von Österreich an Deutschland schwadronierte der Massenmörder von der "Heimkehr seiner Heimat an das Deutsche Reich" - und das vor "begeisterten" Mitläufern im März 1938 auf dem überfüllten "Heldenplatz" in Wien!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Adolf Hitler war definitiv Deutscher

Seit wann liegt Braunau am Inn in Deutschland? Ich glaube die Österreicher dort würden Ihnen einen Vogel zeigen.

Braunau am Inn.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 13:00
Gast schrieb:

Heimkehr seiner Heimat

Sie wollten mir widersprechen, Fräulein, haben mich aber bestätigt. "Heimkehr" ist ja wohl nicht Anschluss an ein fremdes Land. Das ist auch nicht Emigration. Das ist Rückkehr dorthin, wo man sich zu Hause fühlt und Herr Chic'lgruber junior hat sich definitiv als Deutscher gefühlt, schon lange vor dem Dreissiger Jahren. Bereits im ersten Weltkrieg hat er sich freiwillig in die deutsche Armee gemeldet, um der Einberufung in die Armee der von ihm als rassisches Völkergemisch verachteten Donaumonarchie zu entgehen.

Das ist aber - wie mit schönster Regemäßigkeit in diesem Forum - wieder einmal Rumgenörgel um belanglose Nebensätze. Faktum ist - wie ich geschrieben habe - dass die Frage, ob der fraglos als Bürger der österereichisch-ungarischen Monarchie geborene Adolf Hitler nach seinem Geburtsort oder nach seinem hauptsächlichen Wirkungsgebiet und seiner Eigendefinition zuzuordnen sei, allenfalls historische Bevölkerungsstatistiken interessiert.

Faktum ist, dass sich das offizielle Österreich jahrzehntelang sehr erfolgreich um jede Mitverantwortung an den Greueln des Dritten Reiches herum gedrückt hat, so nach der Devise "Das müssen die Deutschen gewesen sein, wir waren da gerade weg". Auf der anderen Seite der wieder eingeführten Grenze stand man aber sehr wohl zu seiner Verantwortung. Da hat sich niemand darauf auszureden versucht, dass Hitler ja eigenlich Österreicher gewesen sei und daher das was er getan hat, nicht als Kollektivschuld der Deutschen gesehen werden könne.

Im übrigen habe ich auch kein Problem damit, den vergleichsweise wesentlich harmloseren Herrn Arnold Schwarzenegger als Amerikaner zu akzeptieren. Er hat praktisch alle seine wesentlichen Erfolge in den USA erzielt. In seiner steirischen Heimat hätte er vermutlich als Bademeister an einem Schotterteich Karriere gemacht und genossen, dass sich die Bauernmädel darum geprügelt hätten, sich ihm an die breite Brust werfen zu dürfen. Vielleicht hätte er auch ein Fitnessstudio in Graz aufgemacht, aber zum Landeshauptmann von Kalifornien hätte es wohl nicht gereicht.

Wenn schon geschichtlich

Bild von guenter_w
Eingetragen von
guenter_w
(Hausfreund)
am Samstag, 06. September 2014 - 18:12

Wenn schon geschichtlich korrekt, dann auch bitte komplett! Hitler war bis 1925 Österreicher, dann staatenlos und wurde erst 1932 deutscher Staatsangehöriger. Hindenburg sprach vom "böhmischen Gefreiten", Hitler verkündete 1938 in Wien auf dem Heldenplatz die Heimkehr seiner Heimat in das Deutsche Reich.

Früher hams in Deutschen Landen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 19:51

uman Kaiser sein Bart gstritten, heut halt uman Hitler sein Oarsch ... 8-)

Na eben.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. September 2014 - 13:02
guenter_w schrieb:

... wurde erst 1932 deutscher Staatsangehöriger.

Hätten die Aktivitäten des Herrn Hitler ab 1932 keine wesentliche Steigerung erfahren - was wohl nicht an seiner neuen Staatszugehörigkeit, sondern an seiner täglich wachsenden Anhängerschaft und dem damit verbundenen Aufstieg lag - wäre er heute bestenfalls eine unbedeutende Fußnote der Geschichte. In Sachen politischer Hetzpropaganda war er ja nicht der Einzige, aber er hat es letztendlich umgesetzt und zwar in einer Größenordnung, mit der er damals selbst nicht gerechnet hätte.

Die noch als Österreicher verübten Verbrechen gegen die Kunst des Aquarells sind ohnehin nicht relevant.

Fassen wir also zusammen:
Herr Adolf Hitler, gebürtig aus Braunau am Inn, Kaiserreich Österreich-Ungarn, wurde im Jahre 1932 zu einem Deutschen gemacht und zwar von den Deutschen und nicht von den Österreichern. Die hätten ihm wohl schwer die deutsche Staatsbürgerschaft verleihen können.

So, und jetzt wollen wir vielleicht doch wieder über diese geheimnisvollen Objektive plaudern, welche wie ein Trabant aus der Asche der volkseigenen Linsenschleiferei aufsteigen möchten.

Die Österreicher

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Samstag, 06. September 2014 - 10:15

Die Österreicher sind alle Nachkommen Maria Theresias. Die Hälfte von Ihnen wohnt unterirdisch.

Sind ja auch immer

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 16:01

vor allem die Deutschen, die auf deren Schmäh reinfallen ... bei Leica funzt es ja auch prima. 8-)

Meyer-Objektive

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 13:42

Von einer Wiederbelebung kann nicht die Rede sein.
Es wird weder am alten Standort produziert noch verwendet man (ich möchte meinen logischerweise) alte Konstruktionsunterlagen.
Da hat sich jemand die Namensrechte gesichert und will damit Geld machen.
Ein Porsche-Logo an einem Opel-Kapitän ändert das Fahrzeug auch nicht grundlegend.

Wiederbelebung.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 18:42
Gast schrieb:

Von einer Wiederbelebung kann nicht die Rede sein.

Linsenschnitte wären interessant, damit man sie mit Samyang vergleichen kann. Obwohl ich hier nicht an eine deutsch-koreanische Partnerschft glaube. Samyang Objektive haben zumindest für Nikon Anschluss eine Springblende und sind gechipt. Detto Zeiss ZF.2 und ZE Objektive. Und das Zeiss 85mm f/1.4 ist ebenfalls für einen guten Tausender zu haben. Optisch ist es nicht ganz das Ende der Fahnenstange, aber deutlich besser als irgendein Objektiv von Irgendwem aus Irgendwo wird es wohl sein. "Made in Germany" ist es zwar nicht, wie wir aber wissen, muss Made in Germany ja auch nicht heissen, dass alle wesentlichen Komponenten in Deutschland hergestellt werden.

Das aktuelle 85er von Zeiss

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 20:27

ist eine wiederbelebte Contax-Optik.
Für was Besseres als alles am Markt brauchen Sie aber nicht mehr lang zu warten.
Das nennt sich dann Otus, und wird wohl eher für viele Tausender wohlfeil sein.

Gast schrieb: ist eine

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 20. September 2014 - 19:24
Gast schrieb:

ist eine wiederbelebte Contax-Optik.
Für was Besseres als alles am Markt brauchen Sie aber nicht mehr lang zu warten.
Das nennt sich dann Otus, und wird wohl eher für viele Tausender wohlfeil sein.

Da weiss jemand mehr als die Firma Zeiss in Oberkochen!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 20. September 2014 - 22:43
Gast schrieb:
Gast schrieb:

ist eine wiederbelebte Contax-Optik.
Für was Besseres als alles am Markt brauchen Sie aber nicht mehr lang zu warten.
Das nennt sich dann Otus, und wird wohl eher für viele Tausender wohlfeil sein.

Da weiss jemand mehr als die Firma Zeiss in Oberkochen!

die wissen nicht, was sie tun ... schon gar nicht, was sie auf der Photokina tun. 8-)

Gast][quote=Gast schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 13:40
Gast][quote=Gast schrieb:

Samyang Objektive haben zumindest für Nikon Anschluss eine Springblende und sind gechipt. Detto Zeiss ZF.2 und ZE Objektive. Und das Zeiss 85mm f/1.4 ist ebenfalls für einen guten Tausender zu haben. Optisch ist es nicht ganz das Ende der Fahnenstange, aber deutlich besser als irgendein Objektiv von Irgendwem aus Irgendwo.

Bei den Samyang-Dingern darf man halt nicht genau hinsehen. Sie sind sehr grobschlächtig gebaut. Ich hatte eins, bei dem der nicht gerade vertrauenserweckende Bajonettkontakt sehr wackelig befestigt war, der Rest verströmte auch nicht gerade ein Flair, als würde das Objektiv ein Jahrzehnt halten. Optisch sind die Billigheimer überraschend gut. Das Samyang 1,4/85 mm kann optisch problemlos mit dem manuellen Zeiss 1,4/85 mm mithalten. Keine wirkliche Herausforderung, das Zeiss ist ja auch ein wirklich alter Hund. Im Vergleich zum Sigma 1,4/85 mm stinken allerdings sowohl das Zeiss als auch das im Vergleich spottbillige Samyang ab. Wie gut diese hier angekündigten Newcomer im Vergleich zum eigentlich zu teuren Zeiss sind, wird sich zeigen.

Keine schlechten

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 21:00

Erfahrungen mit Samyang gemacht, z.B. das Fisheye für MFT nicht schlechter als die 3x teureren Originale.

Nicht genau.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. September 2014 - 10:54
Gast schrieb:

Bei den Samyang-Dingern darf man halt nicht genau hinsehen.

Ich habe beim Samyang 35mm f/1.4 mit Nikon AE Anschluss (in der Inkarnation Walimex pro) sehr genau hingesehen und konnte auch nach dutzendfachem Drehen und Wenden keine Seriennummer entdecken. Ich habe im Laufe der Jahrzehnte mit über 60 Objektiven gearbeitet und gespielt, aber so anonym war noch keines. Das Ding ist für den Preis (knapp über 400 Euro) durchaus ok, nicht mehr und nicht weniger. Das Sigma C 17-70mm, mit welchem ich die wackelige Kitlinse an der Drittkamera ersetzt habe, fühlt sich trotz Kunststoff hochwertiger an. Optisch ist das Samyang besser als ein altes Nikkor 35mm f/1.4 oder f/2 und etwa gleichauf mit dem etwas schwächelnden AF-S 35mm f/1.4G. Das Sigma gab es damals noch nicht. Dazu unterstützt es alle je gebauten Nikon Kameras außer der R8. Was aber etwas zu viel der Sparsamkeit und beim verlangten Preis auch nicht einsehbar ist, ist der nicht verriegelbare Blendenring. Seit dem Auslaufen der F3 Anfangs des dritten Jahrtausends baut Nikon keine Kameras mehr, welche einen Blendenring benötigen. Auch wenn noch viele gebrauchsfähige Altgeräte im Umlauf sind, dürfte sich doch die Mehrheit an das Rädchen gewöhnt haben und da nervt es, wenn die kleinste Blende nicht fixiert werden kann.

Springblende ....

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Freitag, 05. September 2014 - 14:04

Die braucht man an spiegellosen Systemkameras bei Portraitobjektiven weniger als den AF.
Wenn man natürlich noch mit Klapperspiegel und Mattscheibe vorm Auge unterwegs ist, wird es schnell zappenduster ;-)

Aber: Festanschlüsse für NEX, mFt, etc. sollten schon drin sein, sonst wird das nichts mit dem Geschäft.

OhWeh

Bitte nachdenken!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 15:59
OhWeh schrieb:

Die braucht man an spiegellosen Systemkameras bei Portraitobjektiven weniger als den AF.

Wo soll denn hier von spiegellosen Systemen die Rede gewesen sein, wenn die Objektive für Canon EF, Nikon F und M42 angekündigt wurden? Ganz abgesehen davon, dass diese Brennweiten als Porträtobjektive für kleinere Formate nun mal gar nicht passen!

Lesen können Sie?

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Freitag, 05. September 2014 - 23:04
Gast schrieb:
OhWeh schrieb:

Die braucht man an spiegellosen Systemkameras bei Portraitobjektiven weniger als den AF.

Wo soll denn hier von spiegellosen Systemen die Rede gewesen sein, wenn die Objektive für Canon EF, Nikon F und M42 angekündigt wurden? Ganz abgesehen davon, dass diese Brennweiten als Porträtobjektive für kleinere Formate nun mal gar nicht passen!

"Auch die Versionen mit M42-Schraubgewinde besitzen keine Automatik-Blende, da sie in erster Linie zur Adaptierung an spiegellose Systemkameras gedacht sind."

So steht es oben im Text. Über das Sensorformat der anvisierten spiegellosen steht da nichts.

OhWeh

Oh weh

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 07:41

Wer solche Systemgedanken hegt, der könnte eigentlich auf alles außer M42 verzichten.

Genau, Springblende ist sowas von 20.Jahrhundert ;-)

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. September 2014 - 09:44

Jep, Springblende ham wir schon keine bei den Leicas gebraucht - und der Verzicht darauf bietet einige Vorteile (schon mal beim Timelapsen gemerkt, wie "genau" ne Springblende von Mal zu Mal ist?)
...und das man die gängigen Canon und Nikon Anschlüsse genommen hat, spricht von Marktkenntnis; viele Umsteiger auf Systemkameras nutzen ja noch "Altglas" und haben daher nen passenden Adapter in der Tasche...sonst hätte MG ja mit Sony, mFT, Fuji, Samsung usw liefern müssen. und wer vorher schon mit Charakter-Objektiven fotografierte, hat auch nen 42er :-)

So wird aus Glasmüll

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. September 2014 - 11:09

ein Charakterobjektiv. Sic!

Schon mal

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. September 2014 - 11:17

mit einer nicht übertragenen Blende Timelapse gemacht ...?

Die regressiven Fortschritte

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Montag, 08. September 2014 - 12:48

der Fotoindustrie stimmen mich eher nachdenklich, als es mir zur Freude bzw. ihr zur Ehre gereichte.

Meyer Görlitz Somnium

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 15:13

Von mir aus für Lumix, Canon, Sony, Leica usw. - aber bitte, bitte nicht für Nikon! Was sollen wir damit?

Nicht.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. September 2014 - 01:45
Gast schrieb:

bitte nicht für Nikon! Was sollen wir damit?

Einen Dandelion-Chip einkleben.

Scherz beiseite:
Für Industrieanwendungen wäre Nikon F ein Standard. Auch Canon und Pentax bieten ihre Industrieobjektive mit Nikon Bajonett an. Allerdings ist das ein ebenso gut beackertes Feld wie die bildmäßige Fotografie und es deutet nichts darauf hin, dass diese Somnambulen (oder wie sie heissen) dieses Marksegment im Fokus haben. Immerhin würden sie da keine Springblende brauchen.

Ansehen...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 15:57

Naja, zerreißen sollte man ein Produkt erst, wenn man es auch mal gesehen und getestet hat. Der Preis scheint ja ok zu sein dafür dass in Deutschland produziert wird. Vielleicht haben sie ja das schöne Bokeh der alten Meyer Optik Görlitz Objektive? Ich werde mir das mal auf der Photokina ansehen!

Bitte

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 20:36

Wenn ich zwischen einer keineswegs geringen Auswahl an Objektiven am Stand der Technik, und diesen treudeutschen Objektiven wählen kann, dann interessiert mich ein weitergehender Test recht wenig. Könnte ich dabei was verpassen? Nein, weil entsprechender optischer Aufwand sich so oder so im Preis niederschlagen würde. Manchmal kann ein Produkt einfach auch zu billig sein ...

Unterschätzt!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 20:02

Meyer-Objektive sind die meist unterschätzen Objektive überhaupt!! Aber dass die Macher der neuen Firma zwar die Namensrechte gekauft haben, aber tatsächlich absolut keine Ahnung vom Objektivbau haben, sieht man daran dass sie eine nichtgekoppelte Canon EF-Version herausbringen wollen. Was für ein Schwachsinn! Dann kaufe ich mir doch gleich die Nikon- oder die M42-Version, einen Adapter mit Autofokusbestättigung für ca. 10 Euro dazu, und schon kann ich zumindest die Autofokusanzeige der Canon EOS-Modelle nutzen.

Wow,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 23:09
Zitat:

Die Objektive sollen ... Anfang 20125 lieferbar sein.

Da braucht man aber Geduld. Da muss ma ja noch länger als auf einen Trabbi warten...

Gast schrieb: Zitat: Die

Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Samstag, 06. September 2014 - 07:03
Gast schrieb:
Zitat:

Die Objektive sollen ... Anfang 20125 lieferbar sein.

Da braucht man aber Geduld. Da muss ma ja noch länger als auf einen Trabbi warten...

;-)

Ist korrigiert.

(thoMas)

Verstehe ich nicht:

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. September 2014 - 23:15
Zitat:

... waren wir irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass diese auch den Markennamen übernommen hätte. Daher lautete der Einleitungssatz: „"Die Koblenzer Net SE mit ihrer niederländischen Tochter Globell BV hat den Markennamen „Meyer Optik Görlitz“ erworben ...“.

Zitat:

Die Koblenzer Net SE hat den Markennamen „Meyer Optik Görlitz“ erworben

Für mich sind beide Versionen identisch, ausser dass jetzt der Hinweis auf die NL Tochter fehlt. Haben die nun den Markennamen übernommen oder doch nicht?

Net SE hat den Markennamen „Meyer Optik Görlitz“

Bild von Christoph Jehle
Eingetragen von
Christoph Jehle
(Stammgast)
am Sonntag, 07. September 2014 - 18:32

erworben. Die arbeiten jetzt im Fotobereich unter der Marke Globell Deutschland. Über die niederländische Tochter Globell B.V. in Venlo läuft die Pressearbeit. Die Globell B.V. in Venlo besitzt jedoch keine Namensrechte an "Meyer-Optik Görlitz" oder "Meyer Optik Görlitz".

Ach sooooo....

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. September 2014 - 18:48

Ach so ist das zu verstehen. Also die Mutter hat die Markenrechte, die Tochter, die die Werbung macht, aber nicht, richtg?

Das muss einem ja auch gesagt werden....

Meyer Görlitz Domiplan

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. September 2014 - 17:50

Der Preis ist wirklich für diese Technik "nicht heiss!" Für 500 Euro bekomme ich von Nikon ein exzellentes, sehr gut erhaltenes Nikkor 1,4/85 mm, mechanisch absolut Spitze, optisch ein Höchstleistungsobjektiv, für ungefähr den gleichen Preis gibt es (wer Autofokus möchte) ein AF-S Nikkor 1,8/85 mm G mit flüsterleiser und absolut präziser Scharfstellung, das ist zehnmal die bessere Wahl! Nebenbei: Meyer-Görlitz, das waren damals schon Club-Cola-Böden, ich erinnere mich an das Meyer-Domiplan 2,8/50 mm, Ende der Sechziger/Anfang der Siebziger Jahre das schlechteste Normalobjektiv auf dem Markt, eigentlich nur zu gebrauchen, damit kein Staub auf den Kameraspiegel fällt! Selbst das Jena T 2,8/50 mm (ebenfalls aus der DDR) und das westdeutsche Tessar 2,8/50 mm zeichneten besser! Hoffentlich bringen die von dem Domiplan nicht auch noch eine Neuauflage?

Gast schrieb:

http://de.globell.com/Rueckkehr-von-Meyer-Optik-Goerlitz-Objektive-Made-in-Germany-mit-weltweiter-Premiere-auf-der-Photoki_detail_939_2227.html

Kein AF ... Kein kauf!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. September 2014 - 12:47

Die flut an manuellen rein analogen scherben zu absurden preisen ist einfach nur unfassbar. Ich warte darauf, dass endlich jemand volldigitale objektive ohne jede manuelle scharfstellung nur mit top-AF (ring-ultraschall oder linear-steppermotor höchster güte), die optisch erstklassig, robust und komplett abgedichtet sind, bajonett aus edelstahl, rest gerne aus erstklassigem kunststoff, dafür sehr leicht, sehr kompakt und extrem PREISWERT sind. Dafür gäbe es nämlich einen markt. Im gegensatz zu den altvaterischen primitiv-scherben.

Sobald es das erste 85/1.4 AF und IS mit optisch passender leistung, 58er filtergewinde, 200 gramm um 299 euro gibt, kaufe ich. Bis dahin sollen die sommambulem träumer aber bitte eine ruhe geben.

...und bis es soweit ist

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. September 2014 - 15:21

freut sich der langsame Nicht-Portrait-Fotograf, daß sich die aktuellen Kameras auch ohne elektronisch-überwachtes Objektiv noch dazu ermuntern lassen, auszulösen.

Beispielsweise mit eine bewußt-elektronik-losen "Manuell-Analog(?)-Scherben" aus Korea. Moment mal: das 12mm f/2 paßt garnicht auf eine Spiegelreflex - das Auflagemaß ist zu kurz.

...zugegeben: gegen eine Blendensteuerung/-Mitteilung zwecks EXIF-Metadaten und Belichtungsmessung in der Kamera hätte ich auch nichts einzuwenden. Wenn aber der Gegenwert durch einen akzeptablen Preis stimmt, nehme ich das ganze auch gerne ohne!

Das eigentliche Problem ist doch nicht, daß es keine AF-Objektive gäbe, sondern daß bei den meisten Spiegellossystemen keine Fokusskalen mehr auf den Objektiven angebracht sind, da das manuelle Fokussieren über Software-Befehle auf das AF-System "abgebildet" werden.

Wink mit dem Zaunpfahl: Zeis hat das begriffen und eine neue Marktlücke aufgetan: mit den beiden "Loxia"-Objektiven für Sony E-Bajonett. Ein selbst-geschaffenes Problem, daß sowohl m4/3 als auch Fuji-X, als auch Samsung Nx plagt - wenn man denn als Photograph gerne verläßlich und schnell die Schärfeebene voreinstellen will (ohne Elektronik).

Na, da kannste aber lange warten.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. September 2014 - 15:59
Gast schrieb:

Sobald es das erste 85/1.4 AF und IS mit optisch passender leistung, 58er filtergewinde, 200 gramm um 299 euro gibt, kaufe ich. Bis dahin sollen die sommambulem träumer aber bitte eine ruhe geben.

Da spricht die Physik dagegen: Ein 85/1.4 hat nämlich eine 85/1.4=61 mm Eintrittspupille. Wie Du das jetzt mit dem 58 mm Filtergewinde vereinbaren willst, musst Du erklären. Zumal das noch ein bisschen Linsenfassung und (AF-)Mechanik drum rum kommt....

Bis dahin erfreue ich dann doch lieber an meinem real existierenden 1,4/85 mit 72mm Filtergewinde, 560 g und 1500 €...

So, so

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GRS
(Hausfreund)
am Sonntag, 07. September 2014 - 21:38
Gast schrieb:

Da spricht die Physik dagegen: Ein 85/1.4 hat nämlich eine 85/1.4=61 mm Eintrittspupille.

Und die Eintrittspupille ist gleich dem Durchmesser der Frontlinse?

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Was soll die Frage?

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Gast
am Sonntag, 07. September 2014 - 21:51

Es ist evident, dass ein Filter vor der Frontlinse nicht kleiner sein kann, als die Eintrittspupille eines Objektivs, oder!?

Verwirrung um die Namensrechte

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Shitop
(Inventar)
am Montag, 08. September 2014 - 15:53

Die Namensrechte an Meyer-Optik in Görlitz wurden seit 1971 nicht mehr genutzt, wie oben im Beitrag auch erwähnt ist. Noch zu DDR_Zeiten ist der Markenschutz wohl auch erloschen.

Im SonyUserForum hat jemand mit Detailwissen mehr zur Namenssituation geschrieben
(http://www.sonyuserforum.de/forum/showpost.php?s=0a4341d65a1572d1b510727...)

"Die ursprüngliche Marke "Meyer Optik" gehörte zuletzt der VEB Pentacon Dresden; der Markenschutz ist am 5.12.1981 erloschen und nicht verlängert worden. Die neue Marke "Meyer Optik Görlitz" (eingetragen am 29.08.2014) ist also nicht einmal dem Vorbesitzer abgekauft, sondern quasi frisch aus den Fingern gesaugt.

Inhaber der neuen Marke ist die SEMI Verwaltung GmbH in Stuttgart. Diese ist zu 15% beteiligt an der Firma net SE in Koblenz, die wiederum eine niederländische Tochterfirma namens Globell B.V. hat."

Der im Beitrag von CJ erwähnte Erwerb wäre dann ein Erwerb der Namensrechte durch die NET SE von der SEMI Verwaltung GmbH in Stuttgart.

Marke

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. September 2014 - 19:48
Shitop schrieb:

"Die ursprüngliche Marke "Meyer Optik" gehörte zuletzt der VEB Pentacon Dresden; der Markenschutz ist am 5.12.1981 erloschen und nicht verlängert worden. Die neue Marke "Meyer Optik Görlitz" (eingetragen am 29.08.2014) ist also nicht einmal dem Vorbesitzer abgekauft, sondern quasi frisch aus den Fingern gesaugt.

Nicht ganz. Schließlich sind noch in den 1990er Jahren Objektive der Marke Meyer Optik gebaut worden.

Nach der Wende wurden für kurze Zeit

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Christoph Jehle
(Stammgast)
am Dienstag, 09. September 2014 - 09:46

Objektive unter "Meyer-Görlitz Made in Germany" produziert und verkauft. Das 35-70-mm-Zoom ist nur historisch von Interesse. Es besteht weitgehend aus Kunststoff und rostenden Schrauben.

Die Marke war aber zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr geschützt. Die Produktion lief auch nur wenige Monate, bevor das Unternehmen aufgelöst wurde. Das ehemalige Betriebsgebäude beherbergt inzwischen die Arbeitsagentur.

Das war knapp

Bild von Christoph Jehle
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Christoph Jehle
(Stammgast)
am Montag, 08. September 2014 - 21:23

Der Eintrag der Wortmarke Meyer-Optik-Görlitz (jeweils mit Bindestrichen) erfolgte unter der Nummer 012876033.
Tag der Veröffentlichung war der 02.09.2014. Das benutzte Logo ist nicht geschützt.
Als Inhaber ist die "SEMI Verwaltung, 70174, Stuttgart, DE" eingetragen, also offensichtlich nicht die SEMI Verwaltung GmbH wie im Vorkommentar erwähnt.
Die klassische Produktnamen wie Domiplan und Orestor gehören heute der zur Schneider-Kreuznach-Gruppe gehörenden Firma Pentacon und können daher von Globell nicht genutzt werden.

Das Somnium 85mm/1.4 hat bei

Eingetragen von
ZoneV
(Hausfreund)
am Donnerstag, 11. September 2014 - 09:14

Das Somnium 85mm/1.4 hat bei Porträtdistanz ein Bokeh ähnlich dem Helios 40 85mm/1.5 (und somit in etwa auch dem Biotar 75mm/1.5).
Es scheint etwas weniger Swirl zu haben, was allerdings bei einem gesehenen Bild noch nicht die absolute Aussage ist.

Ich bin sehr gespannt die Optik mal selbst anzuschauen, und vielleicht paar Bildchen zu machen.
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Foto-Selbstbau-Verzeichnis

Bilder vom und mit den

Eingetragen von
ZoneV
(Hausfreund)
am Montag, 22. September 2014 - 00:20

Bilder vom und mit den beiden neuen Meyer Objektiven:
http://www.4photos.de/text/Photokina-2014.html

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Foto-Selbstbau-Verzeichnis

Really? German company Meyer-Optik-Görlitz puts his logo on the

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 28. Februar 2015 - 13:32

... Zy Optics lens and charges triple the price???

Zur "Wiederbelebung" vielleicht das hier:

http://www.sonyalpharumors.com/german-company-meyer-optik-gorlitz-puts-h...