Um uns findet sich überall Geheimnisvolles, selbst in den vertrautesten Dingen. Es wartet nur darauf, bemerkt zu werden.

— Wynn Bullock

BENUTZERANMELDUNG

Höchstempfindlich: Nikon D3s (aktualisiert)

Foto der D3s von NikonNikon stellt mit der D3s (ca. 5000 Euro) eine verbesserte D3 vor. Es bleibt beim Kleinbildsensor mit 12 Megapixeln, aber die Neue hat nun ein Staubreduzierungssystem, kann filmen (720p) - und offeriert vor allen Dingen einen erweiterten Empfindlichkeitsbereich von bis zu ISO 102.400/51°, was der Available-Light-Fotografie neue Perspektiven eröffnet:

Nikon aktualisiert damit die vor gut zwei Jahren im August 2007 vorgestellte D3, die erste digitale Kleinbildkamera des Hauses (vorher nur APS-C-Sensoren, von Nikon DX-Format genannt). Die D3s soll ab Dezember 2009 lieferbar sein.
 

Foto der D3s von Nikon Foto der Rückseite der D3s von Nikon

 
Hier die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf einen Blick:
 

  D3 D3s
Sensor 12,1 MP CMOS 23,9x36 mm 12 MP CMOS 23,9x36 mm (nicht derselbe wie in der D3, sondern optimiert für die hohen Empfindlichkeiten)
Bildverarbeitung 16 Bit EXPEED-Prozessor
Empfindlichkeit ISO 200-6400; erweitert bis ISO 100 und ISO 25.600 ISO 200-12.800; erweitert bis ISO 102.400
Sucherbildfeld ca. 100 %
Filmmodus nein 720p ( 1280x720; 24 B/s)
Autofokus MultiCAM3500-AF-System mit 51 Messfeldern
Monitor 3 Zoll LCD mit ca. 920.000 Bildpunkten; 170 Grad Blickwinkel
Live View ja ja (schneller; künstlicher Horizont)
Serienbildgeschwindigkeit 9 B/s; 9-11 B/s im DX-Format
Sensorreinigungssystem nein ja
Leise Auslösung nein ja (zur Wirkung siehe: Leise Fotos)
Gehäuse Magnesiumlegierung, wettergeschützt
Sonstiges   Live-View- und Info-Taste
Preis ca. 4000 Euro (Straße) ca. 5000 Euro

 
Bei Nikon USA findet sich bei der Produktbeschreibung zur D3s auch eine Galerie mit Beispielaufnahmen mit hoher Empfindlichkeit.

Wir werden den Artikel aktualisieren, sowie weitere Informationen vorliegen.

(thoMas)
 

Nachtrag (14.10.2009; 7:22 Uhr): Die Pressemitteilung von Nikon; daraufhin wurden auch die Preisangaben oben angepasst:

Nikon D3S die ultimative Kamera für professionelle Presse-, Sport- und Naturfotografen

Neues Profi-Modell verschiebt die Grenzen für High-Speed Fotografie bei extrem schwachem Licht

Foto der D3s von Nikon

Düsseldorf, 14. Oktober 2009 – Nikon stellt die neue D3S vor – eine Kamera, die professionellen Fotografen die Beherrschung unvorhergesehener Situationen erlaubt und neue Möglichkeiten in der Actionfotografie bietet. Auf Basis der erfolgreichen und vielfach ausgezeichneten Nikon D3 setzt die D3S neue Maßstäbe bei der Fotografie mit geringem Umgebungslicht und eröffnet neue kreative Optionen bei der Aufzeichnung von Multimedia-Filmsequenzen.

Die richtige Kamera zur richtigen Zeit
Francois Marit, Leiter für Fototechnik bei der internationalen Nachrichtenagentur Agence France- Presse, dazu: »Seit die Nikon D3 bei uns im Einsatz ist, haben wir auch mit der Aufzeichnung von Filmsequenzen experimentiert, um ihren Nutzen für uns herauszufinden. Mit der D3S haben wir jetzt genau das, was wir brauchen – die Möglichkeit, Bilder und Filmsequenzen mit einer einzigen professionellen Kamera aufzunehmen. Dadurch können wir Fotos und Filmsequenzen von tausenden aktuellen Ereignissen und Sportveranstaltungen, über die wir jede Woche berichten, in einem kompletten Paket liefern und haben damit sowohl in Online- als auch Printformaten einen entscheidenden Vorteil.«

Bill Frakes, einer der ersten professionellen Fotografen, die die D3S getestet haben, sagt: »In unserem Beruf können Millisekunden über eine ganze Karriere entscheiden, und deshalb verlange ich bei jedem Druck auf den Auslöser die bestmögliche Bildqualität. Ich brauche eine Kamera, die schnell, präzise und ausdauernd funktioniert. Die D3S besitzt diese und viele andere Eigenschaften, und dieses Leistungsspektrum gibt mir sehr große Freiheiten.«

Foto der Oberseite der D3s von Nikon

Wenn Blitzlicht keine Option ist
Die D3S besitzt einen komplett neu entwickelten Bildsensor mit einer effektiven Auflösung von 12,1 Megapixel. Der große Pixelabstand und die komplett neue Sensorstruktur tragen dazu bei, dass die D3S auch noch in solchen Lichtsituationen Bilder aufnimmt, in denen bisher an Fotografie nicht zu denken war. Der Standardspielraum für die ISO-Empfindlichkeit umfasst mit ISO 200 bis 12.800 bereits sieben Lichtwertstufen und erlaubt damit die Aufzeichnung von Bildern und Filmsequenzen bei extrem schwachem Umgebungslicht. Dabei bleiben Schärfe und Detailzeichnung dank einer konservativen Bilddatenverarbeitung optimal erhalten – ein wesentlicher Vorteil für jeden Presse- und Sportfotografen.

Ihre unglaubliche Fähigkeit auch „im Dunkeln zu sehen“, beweist die D3S auch dadurch, dass sie eine Steigerung der ISO-Empfindlichkeit um nicht weniger als drei Lichtwertstufen über die Standard- ISO-Reihe hinaus ermöglicht. Die maximal nutzbare Empfindlichkeit (Hi-3) entspricht atemberaubenden ISO 102.400.

HD-Filmsequenzen im FX-Format
Die D3S treibt den bestehenden Trend hin zur Videografie mit Spiegelreflexkameras weiter voran und bietet dank des FX-Formats und der Verfügbarkeit lichtstarker NIKKOR-Objektive völlig neue Möglichkeiten die Tiefenschärfe gestalterisch einzusetzen. Die D-Movie-Funktion der D3S ist schnell und intuitiv nutzbar und wurde auf eine hohe Produktivität hin optimiert.

Foto der D3s von Nikon

D-Movie-Sequenzen werden in der HD-Auflösung 720p und mit einer Bildrate von 24 Bildern/s aufgenommen. Bei Nutzung eines kompatiblen externen Mikrofons kann der Ton in Stereo aufgenommen werden. Nach der Aufnahme eines D-Movies können einzelne Phasenbilder aus dem Film heraus kopiert und als JPEGs gespeichert werden, sodass Standbilder wesentlicher Momente zur Verfügung stehen.

Bestens bewährter Autofokus, auch bei der Filmaufnahme
Das Autofokussystem mit dem bewährten AF-Modul Multi-CAM3500 ist vollständig konfigurierbar aber dennoch sehr einfach zu handhaben. Mit seinen 51 Messfeldern – darunter 15 Kreuzsensoren -, die alle ab einer Lichtstärke von 1:5,6 uneingeschränkt zur Verfügung stehen, und mit seiner Unterstützung durch die intelligente Motiverkennung ist dieses System führend bei der Erfassung und Nachverfolgung schnell bewegter Motive.

Der Kontrastautofokus, der im Live-View-Modus »Stativ« zum Einsatz kommt, wurde auf die Anforderungen im Live-View- und D-Movie-Betrieb hin fein abgestimmt.

Bildsensor-Reinigung
Mit einer neuen Bildsensor-Reinigungsfunktion erfüllt die D3S einen Wunsch, den viele Profifotografen an uns herangetragen haben. Staub- und Schmutzpartikel, die auf dem Tiefpassfilter haften, werden durch Vibrationen in vier verschiedenen Frequenzen abgeschüttelt. Diese Funktion kommt erstmals in einer Kamera mit FX-Vollformat und einer Sucherbildfeldabdeckung von 100% zum Einsatz.

Foto der Abdichtungen der D3s von Nikon

Totale Flexibilität
Die D3S bietet nicht weniger als drei alternative Bildformate, die alle automatisch im Sucher maskiert werden. Der Fotograf hat die Wahl zwischen 5:4 (30x20), 1,2-fach-Crop (30x24) und DX (24x16). Die neue Option »1,2-fach-Crop« bietet eine praktische Kombination aus einer leichten scheinbaren Brennweitenverlängerung und relativ handlichen Dateien.

Wenn es auf Diskretion ankommt
Die D3S verfügt über den Modus »Leise Auslösung«, der das Geräusch des Spiegelschlags wirksam reduziert. Diese nützliche Innovation ist ein weiteres Ergebnis des praktischen Feedbacks der Fotografen, die mit Nikon-Kameras der D3-Serie arbeiten. Sie ist bei der Theaterfotografie ebenso nützlich wie für Tierfotografen oder in allen anderen Situationen, in denen der Fotograf möglichst wenig stören möchte.

Verbesserte Active-D-Lighting-Optionen
Die D3S verfügt nun über nicht weniger als fünf Optionen für das Active D-Lighting, das die Dynamik in Aufnahmen kontrastreicher Szenen verbessert. Neben einer neuen »Automatik«-Einstellung kann der Benutzer zwischen vier manuellen Stufen wählen: »Extrastark«, »Verstärkt«, »Normal« und »Moderat«.

Bildbearbeitung in der Kamera
Eine weitere Hilfe für gesteigerte Produktivität stellt die D3S mit den neuen RAW- Verarbeitungsoptionen im Menü »Bildbearbeitung« zur Verfügung. Folgende Bildeinstellungen können direkt in der Kamera an RAW-(NEF)-Dateien vorgenommen werden: JPEG-Komprimierung, Bildgröße, Weißabgleich, Belichtungskorrektur, Picture Control, Rauschunterdrückung, Farbraum und Vignettierungskorrektur. Diese Optionen beschleunigen für den vielbeschäftigten Fotografen unterwegs den Prozess der Bildnachbearbeitung, da häufiger auf die Verwendung eines PC und der Capture NX2-Software verzichtet werden kann.

Foto der Abdichtungen der D3s von Nikon

Auf alles vorbereitet
Die D3S erweitert die Grenzen der Fotografie und verleiht Fotografen noch mehr Kontrolle über unvorhersehbare Aufnahmesituationen unter anspruchsvollsten Lichtbedingungen. Der Bildsensor der Kamera ist so empfindlich, dass er sogar Motive festhalten kann, die für das bloße Auge praktisch unsichtbar sind, und produziert Bildergebnisse, die außergewöhnlich rauscharm und sofort druckreif sind. Die robuste, wasser- und staubdichte Magnesiumkonstruktion widersteht extremen Temperaturen und hoher Feuchtigkeit, sodass Fotografen ihre Aufträge schneller und effizienter ausführen können.

Verfügbarkeit und unverbindliche Preisempfehlung
Die Nikon D3S ist voraussichtlich ab Ende November 2009 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 4.999 € im Handel erhältlich.

Hinweis: Je nach Land oder Region können technische Daten, Design, Produktname, Lieferumfang und das Datum der Markteinführung von den Angaben in dieser Veröffentlichung abweichen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.nikon.de
 
 

Technische Daten D3s
Typ
Typ Digitale Spiegelreflexkamera für Wechselobjektive
Objektivanschluss Nikon-F-Bajonett (mit AF-Kupplung und AF-Kontakten)
Bildwinkel Entspricht dem Bildwinkel einer Kleinbildkamera (entspricht dem Bildwinkel einer 1,5-fach längeren Brennweite, wenn das DX-Format gewählt ist).
Effektive Auflösung
Effektive Auflösung 12,1 Millionen Pixel
Bildsensor
Bildsensor CMOS-Sensor, 36,0x23,9 mm (Nikon-FX-Format)
Gesamtpixelanzahl 12,87 Millionen
Staubreduzierungssystem Bildsensor-Reinigung, Referenzbild für digitale Staubentfernung (setzt Capture NX 2 voraus, optional erhältlich)
Datenspeicherung
Bildgrößen (in Pixel) FX-Format (36x24): 4.256x2.832; 1,2-fach-Crop (30x20): 3.552x 2.368; DX-Format (24x16): 2.784x 1.848; 5:4 (30x24): 3.552x 2.832
Dateiformate 1) NEF (RAW): 12 oder 14 Bit; verlustfrei komprimiert, komprimiert oder unkomprimiert; 2) TIFF (RGB); 3) JPEG: JPEG-Baseline-Komprimierung; Qualitätsstufen: »JPEG Fine« (ca. 1:4), »JPEG Normal« (ca. 1:8) und »JPEG Basic« (ca. 1:16) (angegebene Komprimierungsraten bei Einstellung »Einheitliche Dateigröße«); Einstellung »Optimale Bildqualität« wählbar; 4) NEF RAW+JPEG: Duales Dateiformat (Aufnahmen werden sowohl im NEF (RAW)-Format als auch im JPEG-Format gespeichert)
Picture Control Vier Konfigurationen: Standard, Neutral, Brillant, Monochrom; die einzelnen Konfigurationen können angepasst werden
Speichermedien CompactFlash (Typ I, gemäß UDMA-Standard)
Zwei Speicherkartenfächer Die Karte in Fach 2 kann als Reserve oder für Sicherungskopien verwendet werden, sowie zur getrennten Speicherung von Bildern in den Formaten NEF (RAW) und JPEG. Bilder können von einer auf die andere Speicherkarte kopiert werden
Dateisystem Konform zu DCF 2.0, DPOF, Exif 2.21 und PictBridge
Sucher
Sucher Spiegelreflex-Pentaprismasucher mit fester Position der Austrittspupille
Dioptrieneinstellung -3 bis +1 dpt
Lage der Austrittspupille 18 mm (–1,0 dpt)
Einstellscheibe Brite-View-Einstellscheibe Typ B (VI) mit Markierung des AF- Messfeldbereichs
Bildfeldabdeckung ca. 100 % (vertikal/horizontal) im FX-Format, ca. 97 % (vertikal/horizontal) im 1,2-fach-Crop-Format, ca. 97 % (vertikal/horizontal)im DX-Format, ca. 100 % (vertikal) und ca. 97 % (horizontal) im 5:4-Format
Sucherbildvergrößerung ca. 0,7-fach (50 mm 1:1,4-Objektiv bei unendlich, –1,0 dpt)
Spiegel Schnellrücklauf-Schwingspiegel
Abblendtaste Die Abblendtaste schließt die Blende bis zur eingestellten Blendenstufe (Tiefenschärfekontrolle). Bei Zeitautomatik (A) oder manueller Belichtungssteuerung (M) wird die Blende manuell vom Benutzer vorgegeben, bei Programmautomatik (P) und Blendenautomatik (S) von der Kamera eingestellt.
Blendentyp Elektronisch gesteuerte Springblende
Objektiv
Kompatible Objektive*1 1) G- und D-AF-Nikkore: Es werden alle Kamerafunktionen unterstützt (beim PC Micro-NIKKOR bestehen Einschränkungen); 2) AF DX-Nikkore: Es werden alle Funktionen bis auf die Bildgrößen FX-Format (36x24), 1,2-fach-Crop (30x20) und 5:4 (30x24) unterstützt. 3) AF-Nikkore bis auf G oder D*2: Es werden alle Funktionen mit Ausnahme der 3D-Color-Matrixmessung II unterstützt. 4) AI-P-Nikkore: Es werden alle Kamerafunktionen mit Ausnahme des Autofokus und der 3D-Color-Matrixmessung II unterstützt. 5) AI-Nikkore ohne CPU: Objektive ohne Prozessorsteuerung können mit Zeitautomatik (A) und manueller Belichtungssteuerung (M) verwendet werden. Wenn die Objektivdaten eingegeben werden, werden auch die Color-Matrixmessung und die Anzeige des Blendenwerts unterstützt (nur AI-Nikkore). Die elektronische Einstellhilfe kann mit Objektiven ab einer Mindestlichtstärke von 1:5,6 verwendet werden. (*1. IX-Nikkore können nicht verwendet werden.*2 Außer AF-Objektive für die F3AF)
Verschluss
Typ Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss
Verschlusszeiten 30 Sekunden bis 1/8.000 Sekunde (Schrittweite: 1/3, 1/2 oder 1 LW), Langzeitbelichtung (»Bulb«), X250
Blitzsynchronzeit X = 1/250 s, Synchronisation mit Verschlusszeiten von 1/250 s oder länger
Aufnahmebetrieb
Aufnahmebetriebsarten 1) Einzelbild (S), 2) langsame Serienaufnahme (CL), 3) schnelle Serienaufnahme (CH), 4) leise Auslösung (Q), 5) Selbstauslöser, 6) Spiegelvorauslösung (Mup)
Bildrate (nach CIPA-Richtlinie) DX-Format (24x16): Bis zu 9 Bilder/s (CL) oder 9 bis 11 Bilder/s (CH); andere Bildformate: Bis zu 9 Bilder/s
Selbstauslöser Elektronisch gesteuert; Vorlaufzeit von 2, 5, 10; oder 20 s wählbar
Belichtung
Belichtungsmessung TTL-Offenblendenmessung mittels 1.005-Pixel-RGB-Sensor
Messsystem 1) 3D-Color-Matrixmessung II (nur mit AF-NIKKOR-Objektiven von Typ G oder D), Color-Matrixmessung II (mit anderen prozessorgesteuerten Objektiven) oder Color-Matrixmessung bei Objektiven ohne Prozessorsteuerung, deren Objektivdaten eingegeben wurden; 2) Mittenbetonte Messung: Messschwerpunkt mit einer Gewichtung von 75% eines Kreisdurchmessers von 12 mm in der Bildmitte (Durchmesser kann auf 8, 15 oder 20 mm verändert werden) oder Integralmessung über das ganze Bildfeld (bei Objektiven ohne Prozessorsteuerung nur mittenbetonte Messung mit 12 mm Schwerpunktdurchmesser oder Integralmessung); 3) Spotmessung: Belichtungsmessung in einem Kreisfeld (Durchmesser: ca. 4 mm; entspricht einer Bildfelddeckung von 1,5 %) in der Mitte des gewählten Fokusmessfelds (zentrales Fokusmessfeld bei Objektiven ohne Prozessorsteuerung)
Messbereich 1) 0 bis 20 LW (Matrixmessung oder mittenbetonte Messung) 2) 2 bis 20 LW (Spotmessung) (bezogen auf ISO 100 bei 20 °C und einer Objektivlichtstärke von 1:1,4)
Übertragung des Blendenwerts elektronisch (CPU) und mechanisch (AI)
Belichtungssteuerung 1) Programmautomatik (P) mit Programmverschiebung, 2) Blendenautomatik (S), 3) Zeitautomatik (A), 4) manuelle Belichtungssteuerung (M)
Belichtungskorrektur ±5 LW, Schrittweite: 1/3, 1/2 oder 1 LW
Belichtungs- Messwertspeicher Speichern der gemessenen Belichtung durch Drücken der AE-L/AF-L- T aste
Belichtungsreihen Belichtungsreihen und/oder Blitzbelichtungsreihen (2 bis 9 Aufnahmen mit einer Schrittweite von 1/3, 1/2 oder 1 LW)
Empfindlichkeit ISO 200 bis 12.800 in Schritten von 1/3, 1/2 oder 1 LW mit Einstellungen auf ca. 0,3, 0,5, 0,7 oder 1 LW (entspricht ISO 100) unter ISO 200 oder auf ca. 0,3, 0,5, 0,7, 1, 2 oder 3 LW (entspricht ISO 102.400) über ISO 12.800 möglich; Empfindlichkeitsautomatik einstellbar
Active D-Lighting Automatisch, Extrastark, Verstärkt, Normal, Moderat, Aus
ADL-Belichtungsreihe 2 Bilder mit ausgewählter Active-D-Lighting-Einstellung für ein Bild, kein Active D-Lighting für das andere oder 3 bis 5 Bilder mit ausgewählter Variation der ADL-Einstellung
Scharfeinstellung
Autofokus TTL-Phasenerkennung mit Autofokus-Sensormodul Nikon Multi-CAM 3500FX, 51 Messfelder (einschließlich 15 Kreuzsensoren); AF- Feinabstimmung möglich
Messbereich –1 bis +19 LW (bezogen auf ISO 100 bei 20 °C)
Objektiv-Servosteuerung 1) Autofokus: Einzelautofokus (S); kontinuierlicher Autofokus (C); Schärfenachführung reagiert automatisch auf Bewegungen des Motivs, 2) manuelle Scharfeinstellung (M) mit elektronischer Einstellhilfe
Fokusmessfelder Einzelnes AF-Messfeld kann aus 51 oder 11 Fokusmessfeldern ausgewählt werden
AF-Messfeldsteuerung 1) Einzelfeldsteuerung, 2) dynamische Messfeldsteuerung (Anzahl der AF-Messfelder: 9, 21, 51, 51 (3D-Tracking)), 3) automatische Messfeldsteuerung
Autofokus- Messwertspeicher Speichern der Entfernung durch Drücken des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt (Einzelautofokus) oder durch Drücken der AE- L/AF-L-Taste
Blitz
Blitzbelichtungssteuerung 1) TTL-Blitzsteuerung mit 1.005-Pixel-RGB-Sensor, i-TTL-Aufhellblitz und Standard-i-TTL-Aufhellblitz mit SB-900, SB-800, SB-600 oder SB-400; 2) AA-Blitzautomatik: Mit SB-900 oder SB-800; setzt ein Objektiv mit Prozessorsteuerung voraus; 3) Blitzautomatik ohne TTL-Steuerung (A): Mit SB-900, SB-800, SB- 28, SB-27 oder SB-22s; 4) Manuelle Steuerung mit Distanzvorgabe (GN): Mit SB-900, SB-800
Blitzsynchronisation 1) Synchronisation auf den ersten Verschlussvorhang (Normal), 2) Langzeitsynchronisation, 3) Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, 4) Reduzierung des Rote-Augen-Effekts 4) Langzeitsynchronisation mit Reduzierung des Rote-Augen-Effekts
Blitzbereitschaftsanzeige Leuchtet konstant, sobald das angeschlossene Blitzgerät (z.B. SB- 900, SB-800, SB-600, SB-400, SB-80DX, SB-28DX oder SB-50DX) vollständig aufgeladen ist; blinkt nach einer Blitzauslösung mit voller Leistung
Zubehörschuh Standard-Normschuh (ISO 518) mit Synchronisations- und Datenkontakten und Sicherungspassloch
Blitzanschluss Standardanschluss (ISO 519) mit Gewinde
Nikon Creative Lighting System (CLS) Advanced Wireless Lighting mit Master-Steuerung durch einen SB- 900, einen SB-800 oder einer SU-800 sowie mit Blitzgeräten vom Typ SB-900, SB-800, SB600 oder SBR200 im Slavebetrieb; automatische FP-Kurzzeitsynchronisation und Einstelllicht mit allen CLS- kompatiblen Blitzgeräten außer SB-400; Farbtemperaturübertragung und Blitzbelichtungs-Messwertspeicher mit allen CLS-kompatiblen Blitzgeräten
Weißabgleich
Weißabgleich Automatik (TTL-Weißabgleich mit Bildsensor und 1.005-Pixel-RGB- Sensor); Sieben Weißabgleichseinstellungen mit Feinabstimmung, Farbtemperatur wählbar, Weißabgleichsreihen: 2 bis 9 Bilder, Schrittweite: 1, 2 oder 3
Live-View
Betriebsarten Freihand: AF mit TTL-Phasenerkennung und 51 Messfeldern (einschließlich 15 Kreuzsensoren); tativ: AF mit Kontrasterkennung und freier Positionierung des Messfelds im gesamten Bildfeld
Flimmer-Reduzierung Anpassung an Lichtquellen mit 50 Hz und 60 Hz
D-Movie
Bildgröße (in Pixel): Dateiformate 1.280x720/24 Bilder/s, 640x424/24 Bilder/s, 320x216/24 Bilder/s
Dateiformat AVI
Komprimierung Motion-JPEG
Audio Mikrofon-Empfindlichkeit kann eingestellt werden
Empfindlichkeit (Blende 9, 2000 lx, 24 Bilder/s) ISO 200 bis 12.800 (ISO 6400 bis Hi 3 mit Modus »Video mit hoher Empfindlichkeit«)
Monitor
LCD-Monitor Niedertemperatur-Polysilizium-TFT-LCD-Display mit ca. 921.000 Bildpunkten (VGA), einer Bilddiagonalen von 3 Zoll (7,6 cm), großem Betrachtungswinkel von 170 Grad, 100 % Bildfelddeckung und Helligkeitsregelung
Wiedergabe
Bildwiedergabe Einzelbildwiedergabe, Bildindex (4, 9 oder 72 Bilder), Ausschnittvergrößerung, Wiedergabe von Filmsequenzen, Diashow, Histogramm, Hervorhebung der Lichter, automatische Bildorientierung, Bildkommentar (bis zu 36 Zeichen) und Wiedergabe von Sprachnotizen
Schnittstellen
USB Hi-Speed-USB
Videoausgang NTSC oder PAL; simultane Wiedergabe sowohl über den Videoausgang als auch auf dem LCD-Monitor möglich
HDMI-Ausgang Anschluss für Typ-C-Stecker; simultane Wiedergabe sowohl über den HDMI-Ausgang als auch auf dem LCD-Monitor nicht möglich
Audioeingang Anschluss für Stereo-Mini-Klinkenstecker (Durchmesser 3,5 mm)
Zubehörschnittstelle (10- polig) Anschluss für optionales Zubehör wie Fernsteuerungen und den GPS-Empfänger GP-1 oder zum Standard NMEA0183 2.01 oder 3.01 kompatible GPS-Empfänger (mit 9-poligem D-Sub-Anschluss; für den Anschluss an die Kamera wird das GPS-Kabel MC-35 benötigt)
Menüsprachen
Menüsprachen Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Norwegisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch
Stromversorgung
Akku Ein Lithium-Ionen-Akku EN-EL4a/EN-EL4, Schnellladegerät MH- 22/MH-21
Netzadapter Netzadapter EH-6 (optionales Zubehör)
Stativanschluss
Stativgewinde 1/4-Zoll-Gewinde (ISO 1222)
Abmessungen und Gewicht
Abmessungen (HxBxT) ca. 157x159,5x87,5 mm
Gewicht ca. 1.240 g (ohne Akku, Speicherkarte, Gehäusedeckel und Abdeckung des Zubehörschuhs)
Betriebsbedingungen
Umgebungstemperatur 0 bis 40 °C
Luftfeuchtigkeit Unter 85 % (nicht kondensierend)
Zubehör
Mitgeliefertes Zubehör* Lithium-Ionen-Akku EN-EL4a, Schnellladegerät MH-22, USB-Kabel UC-E4, Audio-Videokabel EG-D2, Trageriemen AN-DC5, Gehäusedeckel BF-1B, Zubehörschuhabdeckung BS-2, Sucherokular DK-17, Akkufachabdeckung BL-4, USB-Kabelclip, CD-ROM mit Software Suite (*Das mitgelieferte Zubehör kann je nach Auslieferungsland und -region unterschiedlich ausfallen.)
Wichtigstes optionales Zubehör Wireless-LAN-Adapter WT-4A/B/C/D/E*, GPS-Empfänger GP1, Vergrößerungsokular DK-17M, Netzadapter EH-6, Capture NX 2, Camera Control Pro 2, Image Authentication (Software zur Bild- Authentifikation)

 

Kreide

Keine Revolution

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 07:36

Sieht irgendwie witzig aus. Der Riesige hochtechnisierte Nikon Bolide, mit dem veralteten und winzigen Bajonett, das den FX Sensor schon fast verdeckt. Backlit Sensor ist auch noch keiner verbaut wie ich vermute und schwenkbarer Display ist auch nicht. Aber sonst hat Nikon alles richtig gemacht. Keine Megapixel Orgie! Solide Bildqualität und mächtiger Auftritt. 1240 Gramm echt kompakt das ganze.

Sehr gut gemacht von Nikon -

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 08:53

Sehr gut gemacht von Nikon - Sinnvolle Produktverbesserung.
Auch ein sehr gutes Händchen von Nikon D3 Besitzer nicht alt aussehen zu lassen.

D3 ist immer noch erste Sahne, auf so Parts wie Staubrüttler könnte ich gut verzichten.
(hoffentlich bringt Nikon kein Wackel Schwenk Display in dieser Klasse, das wäre eine Abwertung)

Seit wann

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:46
Gast schrieb:

Sehr gut gemacht von Nikon - Sinnvolle
D3 ist immer noch erste Sahne, auf so Parts wie Staubrüttler könnte ich gut verzichten.
(hoffentlich bringt Nikon kein Wackel Schwenk Display in dieser Klasse, das wäre eine Abwertung)

sind Innovationen eine Ablenkung?
Ein beweglicher Monitor gehört mit absoluter Sicherheit in eine solche Kamera - erst recht wenn man damit Filmen soll und Macros belichten!
Nikon träumt weiter und einige lehnen alles ab, was sie nicht kennen - die sind dann bei traditionalist Nikon gut aufgehoben!
Die Kamera ist gut und schön, aber 5000 Euro sind bei weitem zu viel, kein Wunder das alle die D700 wollen.
Es fehlt weiterhin 50 ISO bei hoher Qualität für Aufhellblitzanwendungen
und ein Bildstabi gehört in die Kamera, aber das wird Nikon und seine Jünger erst in 10 Jahren begreifen, so wie VR ja im Telebereich auch 10 Jahre länger gebraucht hat.
Also warten auf die D6...

Vor allem

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 10:08

der "mächtige Auftritt" machts.

Ansonsten schlicht kalter Kaffee.
Bzw. für Reporter sicher ein gutes Werkzeug mit den 12 Mpx, wenn man mal von dem fehlenden Klappdisplay absieht. Da können die jetzt sogar kleine Filmchen abdrehen vor Ort. Nicht schlecht!

schön!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 08:03

der Sensor soll laut dpreview neu sein.
Ich wunder mich, dass Nikon eine Filmfunktion mit eingebaut hat, ich hätte gedacht das beschränken sie auf die Amateurmodelle.

schön

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 10:30

Jetzt eine kleine Unterrichtung für die "Hobby-Profis", die mit ihren Kameras "arbeiten" und die Foren mit ihrem Halbwissen zulabern: Die Zeitungen beschränken sich nicht nur auf den Printbereich, sondern bieten sich verstärkt auf ihren Internetseiten an, das geht herunter bis zu den Lokalausgaben. Brennt es beispielsweise in einer Stadt, verlangen die Redakteure nicht nur Bilder von dem Ereignis für die Ausgabe, sondern auch für den Internetauftritt, immer beliebter werden dabei kurze Filmsequenzen, beispielsweise ein Interview mit dem Feuerwehr-Einsatzleiter oder dessen Pressesprecher. Das lässt sich dann mit einer zuverlässigen Kamera erledigen, eben dieser Nikon D3s.

Gast schrieb:

der Sensor soll laut dpreview neu sein.
Ich wunder mich, dass Nikon eine Filmfunktion mit eingebaut hat, ich hätte gedacht das beschränken sie auf die Amateurmodelle.

Gast schrieb: Jetzt eine

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 14:29
Gast schrieb:

Jetzt eine kleine Unterrichtung für die "Hobby-Profis", die mit ihren Kameras "arbeiten" und die Foren mit ihrem Halbwissen zulabern: Die Zeitungen beschränken sich nicht nur auf den Printbereich, sondern bieten sich verstärkt auf ihren Internetseiten an, das geht herunter bis zu den Lokalausgaben. Brennt es beispielsweise in einer Stadt, verlangen die Redakteure nicht nur Bilder von dem Ereignis für die Ausgabe, sondern auch für den Internetauftritt, immer beliebter werden dabei kurze Filmsequenzen, beispielsweise ein Interview mit dem Feuerwehr-Einsatzleiter oder dessen Pressesprecher. Das lässt sich dann mit einer zuverlässigen Kamera erledigen, eben dieser Nikon D3s.

Wozu dann überhaupt noch eine Fotokamera auf Pressekonferenzen oder andere Veranstaltungen nehmen? Ein Standbild lässt sich aus nem Video generieren. Profi HD Camcorder sind nicht viel teurer als Nikons Profi-Bolide. Vor allem sind sie besser geeignet, Videos zu drehen...

Wir werdens erleben,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 18:45

dass es speziell an diesem Schauplatz zu Veränderungen kommen wird. Wer heute Pressematerial für mehrere Medien liefern muss oder will, weil Umsatz winkt, wird sich da wohl langfristig auf was anderes einstellen.

Der Unterschied ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 20:40

... zu (auch) Profi-HD-Camcordern liegt im harmonischen Schärfeverlauf und im exzellenten Rauschverhalten - und letztlich, unter diesen Prämissen, im hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wozu brauchen....

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 10:08

...Sie dann eine solche Kamerakrücke. Wenn Sie Internet Fotos oder Zeitungsbildchen machen wolen, dann kaufen Sie sich eine Kompakte für 100,00 Euro. Da brauchen Sie keine 5000 Euro Knipse. Wenn ich so viel Geld ausgebe, dann nicht für Internet-Bildchen. Der Brüller ist ja die neue Innovation, das Staubsystem. Hallo, haben die einen Knall. Das ist ja schon seit Jahren bei Billigkameras vorhanden. Wo ist der integrierte Verwackelungsschutz?

Wow!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 23:36

Dass jemand nur schon den Mut hat, so einen Schmarrn hier zu hinterlegen…

...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:40

Amateurhafter Kommentar.

Gast schrieb:

der Sensor soll laut dpreview neu sein.
Ich wunder mich, dass Nikon eine Filmfunktion mit eingebaut hat, ich hätte gedacht das beschränken sie auf die Amateurmodelle.

Quasi

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 08:27

eine Nikon mit eingebautem Restlichtverstärker: Wenn da der geeichte Kriegsreporter nicht ins Schwärmen gerät ... ;-)

102.400 ISO

Eingetragen von
DingDongDilli
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 08:36

Juhhhuuu! 102.400 ISO. Jetzt können solche Typen, die unfähig sind ein Blitzsystem richtig zu bedienen so tun als ob die wahre/echte Fotografie erst bei ISO 6.400 aufwärts anfängt und weniger empfindliche Kameras als "Rauschmonster" beschimpfen...

Unfähigkeit

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 08:46

manifestiert sich weniger im (Nicht)Bedienen können von Blitzsystemen, sondern im Mangel an Phantasie, was man im Zweifel mit 100.000 ISO anfangen kann - wenn man kann.

A propos Kreativität

Eingetragen von
DingDongDilli
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 09:31

Wer immer hochtrabendere technische Errungenschaften braucht, um seine Kreativität endlich voll entfalten zu können, sollte das Wort "Kreativität" besser nicht in den Mund nehmen...

Kreativität ist nicht die Frage!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 21. Oktober 2009 - 10:05

Die gute Leistung bei hohen Iso soll ja nicht unbedingt der Kreativität dienen, sondern zB Pressefotografen ausreichend gutes Material auch bei schlechter Ausleuchtung ermöglichen. Diese werden auch bereit sein den entsprechenden Preis zu zahlen.

Wenn Sie eine Kamera zwecks Unterstützung Ihrer kreativen Möglichkeiten in der Fotografie benötigen, werden Sie wohl kaum zur D3s greifen, da gibt es noch andere Modelle...

Schlechte Ausleuchtung

Eingetragen von
DingDongDilli
(Inventar)
am Mittwoch, 21. Oktober 2009 - 11:37
Gast schrieb:

Die gute Leistung bei hohen Iso soll ja nicht unbedingt der Kreativität dienen, sondern zB Pressefotografen ausreichend gutes Material auch bei schlechter Ausleuchtung ermöglichen. Diese werden auch bereit sein den entsprechenden Preis zu zahlen.

So schlecht ist die Ausleuchtung bei Pressefotos nirgends, dass man irgendwelche ISO-Zahlen im fünfstelligen Bereich bräuchte. Der einzige Bereich, wo man tatsächlich in einigen seltenen Fällen auf höchste Empfindlichkeiten angewiesen sein kann, ist in der Tierfotografie (irgendwelche scheuen Tiere bei Dämmerung im Wald). Da reicht der Blitz nicht weit genug und würde die Tiere verscheuen und ein Stativ hilft da auch nicht gegen die verwischten Eigenbewegungen der Tiere. Also bitte nicht so tun, als ob solche Empfindlichtkeiten für die Arbeit unabdingbar wären!

Genau!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 09:09

Jetzt können solche Typen, die sich mit einem FT-System verkauft haben, endlich wieder überflüssige Kommentare schreiben. :-D

102.400 ISO

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 09:38

Es gibt auch genügend Situationen, wo Blitzlicht nicht erlaubt ist, z.B. in Varietes, Museen usw.
Hier ist die Erweiterung bis ISO 102.400 sehr sinnvoll in Verbindung mit lichtstarken /lichtstärksten Objektiven.

Nikon hat hier, wie auch schon bei der D300s eine sehr schöne Modellpflege betrieben.

Nikon: Wann kommt die D700/s ?

ISO-Weltrekorde vs. Praxisnutzen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 11:02
Gast schrieb:

Es gibt auch genügend Situationen, wo Blitzlicht nicht erlaubt ist, z.B. in Varietes, Museen usw.
Hier ist die Erweiterung bis ISO 102.400 sehr sinnvoll in Verbindung mit lichtstarken /lichtstärksten Objektiven.

Nikon hat hier, wie auch schon bei der D300s eine sehr schöne Modellpflege betrieben.

Na ja, ISO 102.400 ist ja ganz nett, aber prickelnd wird die Qualität da nicht sein. Ich komme mit schlappen ISO 1600, maximal mit ISO 3200, seit Jahren bestens aus. Da ist man mit der D300 und erst recht mit der D700/D3/D3x schon bestens bedient.

Ich schätze, dass ein EOS 5D MkII-Gegenspieler von Nikon im kommenden Jahr kommen wird. Erst will man noch einige D3xen verkaufen, bevor der Sensor in ein kompaktes Gehäuse implantiert wird.

ISO

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 16:54

Trotzdem: Fortschritt ist Fortschritt. Die Sportfotografen sehen das anders. Da ist ein normaler Herbsttag auf dem Fußballplatz mit bedecktem Himmel schon hart an der Grenze. Den Nikon-Zweifachkonverter (scharfes Teil) konnte ich gestern ab der zweiten Halbzeit abnehmen, da blieb nur noch das 2,8/80-200 mm übrig - auch gut, aber die Kampfszenen im Mittelfeld sind dann leider nicht mehr dabei. Mit der D3s könnte ich dann weiter fotografieren, denn noch ein zweites Tele ab 300 mm mitzuschleppen, das macht wenig Freude! Vielleicht kommt kurz vor Weihnachten die D700s für 2.800 Euro, die reicht dann auch!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Es gibt auch genügend Situationen, wo Blitzlicht nicht erlaubt ist, z.B. in Varietes, Museen usw.
Hier ist die Erweiterung bis ISO 102.400 sehr sinnvoll in Verbindung mit lichtstarken /lichtstärksten Objektiven.

Nikon hat hier, wie auch schon bei der D300s eine sehr schöne Modellpflege betrieben.

Na ja, ISO 102.400 ist ja ganz nett, aber prickelnd wird die Qualität da nicht sein. Ich komme mit schlappen ISO 1600, maximal mit ISO 3200, seit Jahren bestens aus. Da ist man mit der D300 und erst recht mit der D700/D3/D3x schon bestens bedient.

Ich schätze, dass ein EOS 5D MkII-Gegenspieler von Nikon im kommenden Jahr kommen wird. Erst will man noch einige D3xen verkaufen, bevor der Sensor in ein kompaktes Gehäuse implantiert wird.

Hochempfindlichkeit

Eingetragen von
DingDongDilli
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 11:10
Gast schrieb:

Es gibt auch genügend Situationen, wo Blitzlicht nicht erlaubt ist, z.B. in Varietes, Museen usw.
Hier ist die Erweiterung bis ISO 102.400 sehr sinnvoll in Verbindung mit lichtstarken /lichtstärksten Objektiven.

In Museen findet man vornehmlich statische Motive vor, so dass man da sehr gut mit dem Stativ arbeiten kann. Bei Variétés ist das Licht nun nicht soooo schlecht, dass da nicht auch ein lichtstarkes Objektiv bei max. ISO 3.200 reichen würde. Ich hab selbst viele Konzerte fotografiert (u.a. Tina Turner, Rolling Stones und Michael Jackson) und selbst bei mies beleuchteten Bühnen kam man sehr gut mit f2.8 und ISO 800/1.600 hin.

DingDongDilli schrieb: Ich

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 11:34
DingDongDilli schrieb:

Ich hab selbst viele Konzerte fotografiert (u.a. Tina Turner, Rolling Stones und Michael Jackson) und selbst bei mies beleuchteten Bühnen kam man sehr gut mit f2.8 und ISO 800/1.600 hin.

Komisch, ich fotografiere bei Konzerten regelmäßig mit ISO 1250 (da kein FF-Sensor), Blende 2 und Zeiten zwischen 1/125s und 1/15s. Und bei 1/15s hätte auch schon gern mal ISO 12.800... Wobei die ISO 6400 der alten D3 nicht das gelbe vom Ei waren, nicht besser als ISO 1250 meiner E-3.

OhWeh

Das Ei des Herrn C.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 11:42

Komisch, Die schlechte Qualität der ISO 6400 der D3 hat Nikon bei seinem Marktanteil in den letzten zwei Jahren anscheinend nicht sehr geschadet. Daher ist Olympus ja auch der Marktführer in der Konzertfotografie geworden. Übrigens, einen schönen Gruss an alle die noch immer auf einen Nachfolger der Canon D1 Mark III warten ....

Haben Sie meinen Text nicht richtig gelesen?

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:13

Ich schrieb, die D3 ist zwei volle Blendenstufen besser als die E3, was das Rauschen betrifft, aber eben nicht mehr. Die zwei Blenden sind für viele Photographen sehr wichtig. (Von anderen Dingen wie 9fps dem tollen AF etc. mal ganz abgesehen). Aber ISO 6400 bei der D3 sind eben keine ISO 100 bei einer nicht FF-Kamera.

Mir ist war die D3 zu schwer, zu teuer und vor allen Dingen viel zu laut. Kein Problem bei Sport aber bei Jazz z.B. nicht zu verwenden.

OhWeh

Canon 1D

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:44
Gast schrieb:

Komisch, Die schlechte Qualität der ISO 6400 der D3 hat Nikon bei seinem Marktanteil in den letzten zwei Jahren anscheinend nicht sehr geschadet. Daher ist Olympus ja auch der Marktführer in der Konzertfotografie geworden. Übrigens, einen schönen Gruss an alle die noch immer auf einen Nachfolger der Canon D1 Mark III warten ....

Einfach mal den 20. abwarten ...

Das Ei

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 00:53

Olympus Marktführer in der Konzertfotografie? Heute Abend zu viel von dem Roten genommen oder zu warmes Bier getrunken? Wo kommt denn diese Statistik her? Vermutlich selber erfunden. Bei großen Konzerten und ähnlichen Veranstaltungen dominieren die beiden Marken, die auch bei der Sportfotografie und wichtigen gesellschaftlichen Treffen zum Einsatz komen: Die Spitzenkameras von Nikon und Canon! Jetzt nicht protestieren, sich das bei wichtigen Ereignissen selbst ansehen, aber Amateure dürfen eben nicht in der ersten Reihe fotografieren, die ballern aus der hinteren Ecke, unterstützt von dem Miniblitz ihrer Aldi- oder Olympusknipse!

Gast schrieb:

Komisch, Die schlechte Qualität der ISO 6400 der D3 hat Nikon bei seinem Marktanteil in den letzten zwei Jahren anscheinend nicht sehr geschadet. Daher ist Olympus ja auch der Marktführer in der Konzertfotografie geworden. Übrigens, einen schönen Gruss an alle die noch immer auf einen Nachfolger der Canon D1 Mark III warten ....

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 23:45

Der angesprochene Kommentator reagierte lediglich mit Ironie auf den vorherigen Beitrag eines andern Kommentators.

Konzerte

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:24

Dann versuchen Sie mal, in einem Jazzkeller den Pianisten aus der 8.Reihe zu fotografieren, wenn der Spot gerade auf dem Saxophonspieler ist. Da kommt man selbst mit der 5D MarkII an die Grenzen...

Der Saxophonspieler ist schuld, wie immer.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 15:03

Wer bei Jazz-Konzerten aus der 8. Reihe fotografiert, sollte weniger Geld für Kameras ausgeben und mehr für Tickets.

Und wo bleiben die lichtstarken, lautlosen Objektive

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:53
Gast schrieb:

Es gibt auch genügend Situationen, wo Blitzlicht nicht erlaubt ist, z.B. in Varietes, Museen usw.
Hier ist die Erweiterung bis ISO 102.400 sehr sinnvoll in Verbindung mit lichtstarken /lichtstärksten Objektiven.

Nikon hat hier, wie auch schon bei der D300s eine sehr schöne Modellpflege betrieben.

Nikon: Wann kommt die D700/s ?

Iso 100 tsd ist schön und gut,
aber ohne AF-S 1,4/24 mm; 1,4/35 mm; 1,4/85 mm; 2,0/135 mm VR
ist das nur die halbe Miete...

Nikon hat fast nur lichtschwache Zooms und veraltete AF-Antriebe - da gibt es noch sehr viel aufzuholen!
So lange mache ich mit Canon noch oft dei besseren Fotos, dank 1,4/24 mm; 1,2/50 mm; 1,2/85 mm; 2,0/135 mm; 4,0/24-105 mm; 4,0/70-200 mm etc

Lichtstärke lässt sich nicht ersetzen und ein Blitzgerät auch nicht immer.

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 13:39
Gast schrieb:

So lange mache ich mit Canon noch oft dei besseren Fotos, dank 1,4/24 mm; 1,2/50 mm; 1,2/85 mm; 2,0/135 mm; 4,0/24-105 mm; 4,0/70-200 mm etc

Ich bezweifle, dass man mit einem 1,2/85 bessere Bilder machen kann als mit einem 1,4/85, egal mit welcher Kamera. Es sei denn, man ist - den Ausdruck klaue ich mal von einem andern Kommentator - ein "Bokeh-Knipser".

Allerdings fallen 99% der bei f1,2 gemachten Aufnahmen kaum unter das Prädikat "bessere Bilder". Unscharfe Suppe, wo höchstens die Pupillen scharf sind, machen sich vielleicht auf Flickr gut - bei den Agenturen jedoch, will so etwas keiner mehr sehen.

Aber ansonsten ist es schon wahr, dass Nikon noch eine grosse Baustelle bezüglich Festbrennweiten zu bewältigen hat. Und es ist ausgesprochen seltsam, dass sich da partout nichts tun will - auf der andern Seite wird eine DX-Scherbe nach der andern lanciert.

Man kann schon sagen,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 14:04

dass das "Bokeh", also das Elektronik- und Kontrastrauschen bei solchen High-ISO außerhalb der vertretbaren Bildstöhrungen liegt. Das kann an nur annehmen, wenn man Bilder an Medien verkauft, die damit leben können, bzw. bei denen das sozusagen unter Markenerkennung läuft. Aber sonst kann man das samt und sonders knicken. Wobei man anerkennend sehen muss, dass Nikon bei seinen Produkten schon inzwischen eine sehr gute ISO-Performance bis 1600 hat. Aber alles darüber hinaus ist eher eine Notveranstaltung . . .

Und dass Nikon vor allem die "DX-Scherben" herausbringt, ist ganz einfach: Der D3-Markt ist gegenüber den Volumenmodellen nahezu gar nichts. Und Nikon muss/will vor allem auch Geld verdienen. Da rechnen sich Entwicklungen, die auf einen äußerst kleinen Markt treffen, so gut wie gar nicht, bzw. müssen Marktpreise verlangt werden, die einen solchen Markt zwangsläufig massiv beschränken.

Irgendwo logisch.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 18:34
odysseus schrieb:
Gast schrieb:

So lange mache ich mit Canon noch oft dei besseren Fotos, dank 1,4/24 mm; 1,2/50 mm; 1,2/85 mm; 2,0/135 mm; 4,0/24-105 mm; 4,0/70-200 mm etc

Ich bezweifle, dass man mit einem 1,2/85 bessere Bilder machen kann als mit einem 1,4/85, egal mit welcher Kamera. Es sei denn, man ist - den Ausdruck klaue ich mal von einem andern Kommentator - ein "Bokeh-Knipser".

Allerdings fallen 99% der bei f1,2 gemachten Aufnahmen kaum unter das Prädikat "bessere Bilder". Unscharfe Suppe, wo höchstens die Pupillen scharf sind, machen sich vielleicht auf Flickr gut - bei den Agenturen jedoch, will so etwas keiner mehr sehen.

Aber ansonsten ist es schon wahr, dass Nikon noch eine grosse Baustelle bezüglich Festbrennweiten zu bewältigen hat. Und es ist ausgesprochen seltsam, dass sich da partout nichts tun will - auf der andern Seite wird eine DX-Scherbe nach der andern lanciert.

Das ist markttechnisch verständlich. Nikon setzt auf Crop, da die Vollformatkameras von Sonys Gnaden abhängen. Ich möchte nicht wissen, was Nikon für die Sensoren bezahlt. Beim Crop sieht die Rechnung für Nikon wohl besser aus. Ich vermute, hier liegt auch der tiefere Grund, weshalb Canon mit der 7D Nikon frontal angreift.

Und wo bleiben die lichstarken, lautlosen Objektive

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 16:26

Ich kann Ihrem Kommentar nur beistimmen.

Lichtstärke ist durch nichts zu ersetzen ausser durch Lichtstärke und Blitzen ist nun einmal nicht überall erlaubt.

Kopfschüttel!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 10:05

Mal ehrlich, wer braucht für 5000 Tucken, eine solche Kamera. Kann kaum glauben, dass Nikon draufsteht? Als Innovation wird ein Staubsystem gepriesen! Haben die nicht mehr alle? Anstatt diesen unhandlichen Klotz abzuspecken, fügen die auch noch eine Video Funktion hinzu und eine ISO-Zahl die einen nur noch mit dem Kopf schütteln lässt. Meines Erarchtens hat Sony noch keinen neuen Sensor entwickelt. Der neue steckt je erst mal in den Cybershots. Also kann es auch von Nikon keine bahnbrechende Entwicklung auf dem Gebiet geben. Naja, die Abzocker von Nikon sollen ruhig weiter so machen. Es gibt bestimmt hier wieder gleich eine Riesen Diskussion der Nikon-Jünger, die diese Kamera in den Himmel heben. Sollen die doch diesen Mist kaufen!

Re: Kopfschüttel!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:05

1. Der 12,1 MP FX-Sensor ist – wie etwa auch der LBCAST-Sensor in der D2H – eine Eigenentwicklung von Nikon. Und auch die Nachfolgerin der D3s wird mit einer Eigenentwicklung bestückt. Dabei stehen die Chancen sehr gut, dass Nikon mit der D4 die erste Profikamera mit Non-Bayer-Sensor lanciert.

2. Du musst die D3s ja nicht kaufen, der dafür notwendige Markt existiert auch ohne Dich.

3. Am 20. Oktober darfst Du Dich dann gerne auch über die neue EOS-1D MkIV auslassen – und die Fotografen, die diesen «Mist» auch noch kaufen werden.

Falsch und nochmals FALSCH!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:23

Man weiss nicht genau woher der 12,1 MP KB/FX/VF Sensor herkommt, es wird vermutetet, dass es von Nikon selbst oder von Sony stammt, dass er bei Sonys Fertigungsfabriken hergestellt wird ist aber auf jeden Fall sehr wahrscheinlich. Der LBCAST-Sensor war bis jetzt der einzige eigenständig entwickelte Sensor von Nikon, aber der LBCAST wird gar nicht mehr gebaut bzw. genutzt.

Fakt ist, dass Nikon sehr viele Sensoren von Sony bezogen hatte und diese modifiziert bzw. optimiert hatte um ein besseres Rauschverhalten zu erzielen, siehe Nikon D80/D200, fast identischer CCD-Sensor zu einer Alpha 100. Nikon D300 und Alpha 700 (12 MP CMOS-Sensor), Nikon D3x und Alpha 900. Gebaut werden sie alle bei Sony. Das ist Fakt.

odysseus schrieb:

1. Der 12,1 MP FX-Sensor ist – wie etwa auch der LBCAST-Sensor in der D2H – eine Eigenentwicklung von Nikon. Und auch die Nachfolgerin der D3s wird mit einer Eigenentwicklung bestückt. Dabei stehen die Chancen sehr gut, dass Nikon mit der D4 die erste Profikamera mit Non-Bayer-Sensor lanciert.

2. Du musst die D3s ja nicht kaufen, der dafür notwendige Markt existiert auch ohne Dich.

3. Am 20. Oktober darfst Du Dich dann gerne auch über die neue EOS-1D MkIV auslassen – und die Fotografen, die diesen «Mist» auch noch kaufen werden.

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 13:27

Der 12,1MP FX-Sensor ist eine Eigenentwicklung von Nikon, und wird mit höchster Wahrscheinlichkeit von Sony Semiconductors hergestellt. Da ist nichts falsch. Beiträge wie die Deinen unterstellen Nikon die Unfähigkeit, eigene Sensorentwicklung zu betreiben - was allerdings nachweislich nicht stimmt.

Ähnliche "Mutmassungen" muss auch Leica neuerdings über sich ergehen lassen. Denn es kann ja nicht sein, was nicht sein darf: Dass nämlich eine hessische "Klitsche" tatsächlich in der Lage wäre, zeitgemässe Digitalkameras zu entwickeln.

Dies, so die vereinigten CaNiSoPaOl-Fans, können ja angeblich nur Asiaten. Und sie warnen vor dem Tag, an dem Leica entlarvt wird. Heute zum Beispiel hätte so ein Tag sein sollen. Aber die vermeintliche technische Grundlage der Leica X1, eine Nikon-Knipse mit APS-C-Sensor, wurde nicht lanciert.

Also, Blutdruck im Zaum halten!

Unkenntnis bezüglich Auftragsfertigern

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 13:57

Das liegt daran, dass die meisten nicht wissen, dass es bei CMOS-Sensoren kleine Spezialisten gibt, die einem maßgeschneiderte Sensoren nicht nur entwickeln, sondern auch fertigen. Und das sogar in Mitteleuropa. Und auch in kleinen Stückzahlen.

OhWeh

Der Leica Chip,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 18:21

ist aber vermutlich ein Kodak CCD-Chip, es gibt kaum noch Hersteller die CCD-Sensoren für KB bauen. Ich denke kaum, dass Leica die nötigen Ressourcen hat einen eigenen CCD-Chip zu bauen. Nicht nach den vielen wirtschaftlichen Problemen des Konzerns und kostspieligen Projekten.

Auch haben sie es nicht verstanden, Nikon hat sehr wohl Know-How meiner Meinung nach (dies habe ich nicht angezweifelt) über die Sensorfertigung, jedoch ist es oftmals so gewesen, dass Nikon desöfteren Sony CMOS-Sensoren und CCD-Chiparchitekturen übernommen hatte und diese komplett eigenständig selbst umgekrempelt bzw. für die eigenen Bedürfnisse modifiziert hatte. Denn es ist einfacher und billiger bestehende Designs zu nehmen und diese nochmals in der eigenen Abteilung für Sensor bzw. Chipentwicklung nochmals zu überarbeiten und für die eigenen firmenspezifischen Anforderungen zu optimieren.

Wie war es denn bei Kompaktkameras und diversen D-SLR Kameras? Dort wurden die meisten CCD-Chips von Kodak, Sony, Canon ausgeliefert an andere Digitalkamerahersteller.

Dies wusste man spätestens beim Sony CCD-Kleberdebakel.

Und ich denke bei Kameras wie die Nikon D3x war dies definitiv der Fall, dass Sony Design wurde im Prinzip übernommen, aber es gab Verbesserungen am A/D Wandler, der Pixelstruktur etc. etc..

Bei der Nikon D3 und D3s, weiss es aber im Grunde genommen niemand genau ob es wirklich Nikon selbst entwickelt hatte. Oder gibt es eindeutige Veröffentlichungen, dass Nikon mal einen komplett eigenen 12 MP CMOS-Sensor aus den Hut gezaubert hatte in seinen Entwicklungs und Forschungslaboren?

Ansonsten kann man sich aber sicher, sein dass die Entwicklung von CMOS und CCD-Sensoren alleine nicht mehr so teuer sind für etablierte Unternehmen, vielmehr Mikrolinsen und die Fertigung sind Problemzonen, was kostspieliger sein kann als die Entwicklung eines lichtempfindlichen Bildsensors alleine.

Auch wurde in offiziellen Statements von Nikon bereits gesagt, dass man die Produktion der Sensoren ,,outsourced", d.h. verlagert und an Auftragsfertiger somit übergibt.

Dies ist in vielen Branchen nichts neues, wie z.Bsp. bei der Automobilbranche.

odysseus schrieb:

Der 12,1MP FX-Sensor ist eine Eigenentwicklung von Nikon, und wird mit höchster Wahrscheinlichkeit von Sony Semiconductors hergestellt. Da ist nichts falsch. Beiträge wie die Deinen unterstellen Nikon die Unfähigkeit, eigene Sensorentwicklung zu betreiben - was allerdings nachweislich nicht stimmt.

Ähnliche "Mutmassungen" muss auch Leica neuerdings über sich ergehen lassen. Denn es kann ja nicht sein, was nicht sein darf: Dass nämlich eine hessische "Klitsche" tatsächlich in der Lage wäre, zeitgemässe Digitalkameras zu entwickeln.

Dies, so die vereinigten CaNiSoPaOl-Fans, können ja angeblich nur Asiaten. Und sie warnen vor dem Tag, an dem Leica entlarvt wird. Heute zum Beispiel hätte so ein Tag sein sollen. Aber die vermeintliche technische Grundlage der Leica X1, eine Nikon-Knipse mit APS-C-Sensor, wurde nicht lanciert.

Also, Blutdruck im Zaum halten!

Der Sensor der S2

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 08:48

ist ein Kodak-Chip.

Und Nikon kauft seine Sensoren meistenteils ab APS-C bei SONY. Die Käufer definieren lediglich die Spezifikationen. Das Design hängt auch von den Produktionsbedingungen der jeweiligen Fab ab. Canon fertig einen Großteil seiner CMOS-Chips in der eigenen Fab.

Es gibt nur wenige Fabs, die solche Chips in entsprechenden Auflagen fertigen können, weil die Investition in solche Anlagen extrem kostenintensiv sind (bis jetzt). Nikon baut u. a. die Optik für die dafür erforderichen Stepper, fertigt aber selber aus gesagten Gründen keine eigenen Sensoren. Darüber hinaus gibt es nur noch wenige Fertiger, z. B. Panasonic und chinesische Fabs für Mikrosensoren, zusammen mit einigen Spezialsensorherstellern wie Dalsa, Foveon oder Fuji, die aber auflagenmäßig kaum ins Gewicht fallen.

Richtig, der Leica S2 Sensor wird offiziell von Kodak

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 12:43

nach Leica Vorgaben gebaut, dies konnte man in diversen Zeitschriften, wie z.Bsp in der Photographie Artikel: ,,Leica is back" bzw. Leica S2 und neue Objektivlinie PIXEL-GIGANT AUS HESSEN (Heft 11/2008) nachlesen.

Auch ist es üblich, dass Kodak CCD-Sensoren für diverse Mittelformatkamera-Hersteller wie Hasselblad ausliefert bzw. fertigt, dies ist nichts neues in der Branche.

Und danke das, sie endlich mal die Hersteller wie Dalsa, Foveon (Foveon X3 Direkt-Bildsensor, bekannt bei diversen Sigma Kameras, ohne Bayer-Interpolation dank 3 Farb Sensor), Fuji (Fuji Super CCD, für hohen Dynamikumfang) und Co. bei Namen nennen. Es ist beweiten nicht nur Canon, Sony... Auch muss man ehrlich sagen die Innovationen in der Chip-Branche kommen vielmehr von Firmen wie Fuji und Foveon. Wobei sicherlich Canon und Sony Innovationen herausgebracht hatten, aber dies eher im Camcorder-Sektor (Erhöhung der Lichtempfindlichkeit) und im Megapixelrennen (Auflösungsrekorde nach dem Anderen).

Gast schrieb:

ist ein Kodak-Chip.

Und Nikon kauft seine Sensoren meistenteils ab APS-C bei SONY. Die Käufer definieren lediglich die Spezifikationen. Das Design hängt auch von den Produktionsbedingungen der jeweiligen Fab ab. Canon fertig einen Großteil seiner CMOS-Chips in der eigenen Fab.

Es gibt nur wenige Fabs, die solche Chips in entsprechenden Auflagen fertigen können, weil die Investition in solche Anlagen extrem kostenintensiv sind (bis jetzt). Nikon baut u. a. die Optik für die dafür erforderichen Stepper, fertigt aber selber aus gesagten Gründen keine eigenen Sensoren. Darüber hinaus gibt es nur noch wenige Fertiger, z. B. Panasonic und chinesische Fabs für Mikrosensoren, zusammen mit einigen Spezialsensorherstellern wie Dalsa, Foveon oder Fuji, die aber auflagenmäßig kaum ins Gewicht fallen.

Der Chip stammt von Kodak

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 22:23

Laut diversen Zeitschriften wie es in der Photographie steht, wird der CCD-Sensor der Leica M9 von Kodak höchstpersönlich gebaut. Was keinen verwundert, wenn man weiss, dass selbst der Chip der Leica S2 von Kodak gebaut wird nach Leica-Vorgaben.

Gast schrieb:

ist aber vermutlich ein Kodak CCD-Chip, es gibt kaum noch Hersteller die CCD-Sensoren für KB bauen. Ich denke kaum, dass Leica die nötigen Ressourcen hat einen eigenen CCD-Chip zu bauen. Nicht nach den vielen wirtschaftlichen Problemen des Konzerns und kostspieligen Projekten.

Auch haben sie es nicht verstanden, Nikon hat sehr wohl Know-How meiner Meinung nach (dies habe ich nicht angezweifelt) über die Sensorfertigung, jedoch ist es oftmals so gewesen, dass Nikon desöfteren Sony CMOS-Sensoren und CCD-Chiparchitekturen übernommen hatte und diese komplett eigenständig selbst umgekrempelt bzw. für die eigenen Bedürfnisse modifiziert hatte. Denn es ist einfacher und billiger bestehende Designs zu nehmen und diese nochmals in der eigenen Abteilung für Sensor bzw. Chipentwicklung nochmals zu überarbeiten und für die eigenen firmenspezifischen Anforderungen zu optimieren.

Wie war es denn bei Kompaktkameras und diversen D-SLR Kameras? Dort wurden die meisten CCD-Chips von Kodak, Sony, Canon ausgeliefert an andere Digitalkamerahersteller.

Dies wusste man spätestens beim Sony CCD-Kleberdebakel.

Und ich denke bei Kameras wie die Nikon D3x war dies definitiv der Fall, dass Sony Design wurde im Prinzip übernommen, aber es gab Verbesserungen am A/D Wandler, der Pixelstruktur etc. etc..

Bei der Nikon D3 und D3s, weiss es aber im Grunde genommen niemand genau ob es wirklich Nikon selbst entwickelt hatte. Oder gibt es eindeutige Veröffentlichungen, dass Nikon mal einen komplett eigenen 12 MP CMOS-Sensor aus den Hut gezaubert hatte in seinen Entwicklungs und Forschungslaboren?

Ansonsten kann man sich aber sicher, sein dass die Entwicklung von CMOS und CCD-Sensoren alleine nicht mehr so teuer sind für etablierte Unternehmen, vielmehr Mikrolinsen und die Fertigung sind Problemzonen, was kostspieliger sein kann als die Entwicklung eines lichtempfindlichen Bildsensors alleine.

Auch wurde in offiziellen Statements von Nikon bereits gesagt, dass man die Produktion der Sensoren ,,outsourced", d.h. verlagert und an Auftragsfertiger somit übergibt.

Dies ist in vielen Branchen nichts neues, wie z.Bsp. bei der Automobilbranche.

odysseus schrieb:

Der 12,1MP FX-Sensor ist eine Eigenentwicklung von Nikon, und wird mit höchster Wahrscheinlichkeit von Sony Semiconductors hergestellt. Da ist nichts falsch. Beiträge wie die Deinen unterstellen Nikon die Unfähigkeit, eigene Sensorentwicklung zu betreiben - was allerdings nachweislich nicht stimmt.

Ähnliche "Mutmassungen" muss auch Leica neuerdings über sich ergehen lassen. Denn es kann ja nicht sein, was nicht sein darf: Dass nämlich eine hessische "Klitsche" tatsächlich in der Lage wäre, zeitgemässe Digitalkameras zu entwickeln.

Dies, so die vereinigten CaNiSoPaOl-Fans, können ja angeblich nur Asiaten. Und sie warnen vor dem Tag, an dem Leica entlarvt wird. Heute zum Beispiel hätte so ein Tag sein sollen. Aber die vermeintliche technische Grundlage der Leica X1, eine Nikon-Knipse mit APS-C-Sensor, wurde nicht lanciert.

Also, Blutdruck im Zaum halten!

Mal ehrlich?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 15:05

Ja was denn sonst? Redest Du sonst unehrlich?

Kopfschüttel!

Es geht schon noch teurer

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 15:37
Gast schrieb:

Mal ehrlich, wer braucht für 5000 Tucken, eine solche Kamera. Kann kaum glauben, dass Nikon draufsteht? Als Innovation wird ein Staubsystem gepriesen! Haben die nicht mehr alle? Anstatt diesen unhandlichen Klotz abzuspecken, fügen die auch noch eine Video Funktion hinzu und eine ISO-Zahl die einen nur noch mit dem Kopf schütteln lässt. Meines Erarchtens hat Sony noch keinen neuen Sensor entwickelt. Der neue steckt je erst mal in den Cybershots. Also kann es auch von Nikon keine bahnbrechende Entwicklung auf dem Gebiet geben. Naja, die Abzocker von Nikon sollen ruhig weiter so machen. Es gibt bestimmt hier wieder gleich eine Riesen Diskussion der Nikon-Jünger, die diese Kamera in den Himmel heben. Sollen die doch diesen Mist kaufen!

Na, wenn Sie die 5000 Euro für das universell verwendbare Hightech-Paket D3s schon als zu teuer empfinden, wie urteilen Sie dann erst über eine Leica M9 für 5500 Euro mit Steinzeitausstattung?

Kopfschüttel

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 22:25

Das tun sie auch, die Nikon-Jünger, die kaufen "diesen Mist" (Zitat von einem Amateur, der sie sich nicht leisten kann). Die Kamera lohnt sich, wenn damit Geld verdient wird. Zum Herumknipsen abends am See oder einmal in der Woche Basketball (wenn`s hoch kommt), da reichen die D300 und die D700 (beides auch sehr gute Kameras), vielleicht dazu eine "Fremdgurke" von Sigma oder Tokina. Also lasst doch den Hauptberuflichen ihr Top-Gerät mit den Nikkor-Spitzenobjektiven wie 14-24 mm oder 24-70 mm, denn die können damit wenigstens `was anfangen.

Gast schrieb:

Mal ehrlich, wer braucht für 5000 Tucken, eine solche Kamera. Kann kaum glauben, dass Nikon draufsteht? Als Innovation wird ein Staubsystem gepriesen! Haben die nicht mehr alle? Anstatt diesen unhandlichen Klotz abzuspecken, fügen die auch noch eine Video Funktion hinzu und eine ISO-Zahl die einen nur noch mit dem Kopf schütteln lässt. Meines Erarchtens hat Sony noch keinen neuen Sensor entwickelt. Der neue steckt je erst mal in den Cybershots. Also kann es auch von Nikon keine bahnbrechende Entwicklung auf dem Gebiet geben. Naja, die Abzocker von Nikon sollen ruhig weiter so machen. Es gibt bestimmt hier wieder gleich eine Riesen Diskussion der Nikon-Jünger, die diese Kamera in den Himmel heben. Sollen die doch diesen Mist kaufen!

Hurra!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 10:57

Endlich kommen die alten "DIN"-Werte zur Angabe der Sensorempfindlichkeit wieder zu Ehren, weil kaum jemand die inzwischen sinnlos langen "ASA"-Werte mehr lesen oder auf Displays darstellen möchte. Geschweige denn, die "ASA"-Werte durch Logarithmieren im Kopf in Blendenstufen zum Vergleich umrechnen zu müssen.

Klar war der "DIN"-Wert in der ISO-Definition enthalten. Aber welche Kamera oder welcher Hersteller gab oder gibt sie an? Ich freue mich schon so auf 60-DIN-Kameras, wenn wieder ein Stückchen technische Vernunft in den Kamerabau zurückkehren wird: 819200 "ISO"...

Na ja,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:52

statt der überwuzzelten DIN könnte man sich vielleicht auch mit (auch korrekt formulierten) "Verstärkungsstufen" anfreunden - wie z.B.:

100 ASA (21 DIN) = 1x
...
100.000 ASA (39 DIN) = 1000x

102.400 ASA/51 DIN = wieviele Verstärkungsstufen?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 13:31

Äh...

?!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 16:44

102.400 ASA = 51(richtig!)DIN = 1024-fache (!!!) Verstärkung gegenüber 100 ASA!

Was immer noch fehlt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 11:24

ist die Honoraranzeige im Sucherdisplay:
Je nach abgebildeter Person, Handlung, seltener Tierart, Tor- oder nicht Torschuß, Belichtung, Fokus und natürlich Bildkomposition wird im Display angezeigt, welches Bildhonorar damit zu erzielen ist.
Das hätte einen enormen pädagogischen Effekt für viele Elektronikjünger.

Der Apfel beißt zurück.
Und in der D4s wird dann noch die E-Mailadresse der kaufenden Redaktion eingeblendet, an die das Nikon Sondermodell D4@ das Bild auch automatisch verschicken kann.

Leider wird das dann die letzte von Fotografen bediente Nikon sein, denn schon die D5s besteht aus Schwarmrobotern, die um das Spielfeld oder die Promivillen herumschwirren und die Fotos im Dronenstil aufnehmen, mit künstlicher Intelligenz gesteuert aus dem Operation Theater des Bildredakteurs: seinem iPhone.

Der Apfel beißt zurück.

Warum halten Sie das für so abwegig?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 22:20

Wenn man mal von dem etwas abfälligen Tonfall weg geht, dann kann man sowieso sagen, dass Kameras heute kleine Computer mit minimal gleicher Elektronik sind, wie beispielsweise PDAs, nur mit einer größeren Optik vorne dran.

Dadurch, dass diese "optischen Computer" heute (leider) überwiegend proprietäre, also von den Herstellern kreierte Betriebssysteme haben, sind keine anderen Anwendungen oder zusätzliche aufspielbar. Wenn eine Kamera beispielsweise von so einem System wie Android oder meinetwegen dem vom iPhone angetrieben würden, dann könnte man locker jede Menge "Apps" auf die Kamera aufspielen, die für Fotografen nützlich sein könnten. Wie sowas geht, macht ja bereits eine kalifornische Studiengruppe rund um die "Frankenkamera" vor. Da kommt dann auch raus, dass die Hersteller derzeit die Fotoapparate, die momentan zu kaufen sind, ganz gezielt und offendkundig bewusst mit weniger möglichen und nützlichen Funktionen bestücken, z. B. HDR-Belichtungen, als das eigentlich möglich wäre. In meinen Augen keine sehr schöne Sache. Da müsste der Anwenderdruck auf die Hersteller deutlich stärker werden. Und dazu ist dieses und einige andere Foren schon sehr gut.

Verdammt! Wo soll ich jetzt 5000 EURO hernehmen.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:29

Aber die Videoauflösung ist schon ein wenig wenig, oder? Und weisst jemand ob das Gerücht stimmt, dass der 12 MP Sensor der D3 der gleiche ist, wie der 24 MP Sensor der D3x, nur durch Firmware halbiert?

Re: Verdammt! Wo soll ich jetzt 5000 EURO hernehmen.

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 13:09
Gast schrieb:

Und weisst jemand ob das Gerücht stimmt, dass der 12 MP Sensor der D3 der gleiche ist, wie der 24 MP Sensor der D3x, nur durch Firmware halbiert?

Du musst auch nicht jeden Scheiss glauben, der im Netz verbreitet wird.

Gut gemacht!

Bild von der Profi
Eingetragen von
der Profi
(Stammgast)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 12:48

Nikon macht es richtig! Mit D3X und D3S ist man für beinahe alle Eventualitäten gerüstet.
Hoch Auflösend, stärker Rauschend und etwas langsamer auf der einen- und geringer Auflösend, dafür schneller und Rauschärmer auf der anderen Seite. Wäre da nicht das alte, viel zu kleine Bajonett, könnte ich glatt schwach werden. Canon ist da besser, aber das ist mittlerweile auch schon das einzige das Canon Nikon, voraushat.
Fraglich auch, ob das Staubreinigungssystem endlich zufrieden stellend funktioniert. Retuschekosten nach ständigen Objektivwechsel kann sich kein Berufsfotograf leisten.

Diebstahlschutz - oderas wirklich in allen teuren Kameras fehlt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 13:02

Heute lässt sich jedes Handy und technische Spielzeug zumindest mit einem Code gegen Diebstahl etwas absichern -
nur die Kameraindustrie verweigert blödsinnigerweise bei 5000 Euro Werten jede Form von Diebstahlschutz!
Peinlich!
Und eine Kamera zum Filmen ohne großen voll beweglichen Monitor
ist noch peinlicher!
Immer schön in kleinen Schritten... Canon hats ja erfolgreich vorgemacht...

nur nie eine Kamera aus einem Guss in der alles machbare drin steckt -
aber für solch horrende Suche erwarten Kunden genau das!
So bleiben es Hobby-Knipskisten für Menschen die das Geld haben und das Renommee suchen.

Wollt Ihr tatsächlich ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 20:47

... die TOTALE Kamera !?

Eigentlich hätt' ich das Gefühl, dass weniger schlicht und einfach (sic!) mehr wäre ...

Re: Bajonett

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 13:11

Was soll denn am kleineren Bajonett schlecht sein? In Vergleichen werden immer wieder die ausgeprägten Abbildungsprobleme im Randbereich erwähnt - bei EOS-Systemen, wohlgemerkt. Das grössere Bajonett scheint also absolut keinen Zusatznutzen zu bringen ausser, dass er - nach meiner Erfahrung - ein veritabler Staubfänger ist.

Das Bajonett ist

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 14:19

so oder so ein Staubfänger, wenn da nicht vornedran eine Folie ist. Wie groß oder weit das Ding ist, dürfte da eher nebensächlich sein. Staub ist mikroskopisch klein und kommt überall hin.

Ein größeres Bajonett führt zu einer größeren Schnittweite des Objektivs. Da lassen sich dann Linsen konstruieren, bei denen die Hinterlinse vor allem im WW-Bereich, zu "flacheren" Projektionen taugen. Sensoren habe was gegen zu stark geneigt auftreffende Lichtstrahlen. Deshalb ist die S2 ja auch konsequent mit einem neuen Sensor-Bajonett-Objektivsystem gebaut worden.

Wobei, wenn man sich die Mühe macht, das mal genauer durchzulesen, die Sache mit den neuen Backlit-Sensoren wohl schon wieder hinfällig ist. Die vertragen vor allem deutlich stärker geneigte Projektionsstrahlen. Was wiederum zu deutlich kompakteren Objektiven führen könnte, als das derzeit für Digitalkameras realisierbar ist.

Auch die Lichtstärke

Eingetragen von
StefanKomarek
(Liebhaber)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 15:33
Gast schrieb:

Ein größeres Bajonett führt zu einer größeren Schnittweite des Objektivs. Da lassen sich dann Linsen konstruieren, bei denen die Hinterlinse vor allem im WW-Bereich, zu "flacheren" Projektionen taugen.

Stimmt einerseits, andererseits hat odysseus Recht, wenn er Canon vorwirft, noch nicht in der Praxis gezeigt zu haben, das dies zu besonders hoher Bildqualität führt.

Ein anderes Argument für die größere Bajonettöffnung ist die mögliche Lichtstärke. 1.4/24, 1.4/35, 1.2/50, 1.2/85 sind Werte, die Canon kann, Nikon aber noch nicht gezeigt hat. Übrigens, die größte Bajonettöffnung (gemessen an der Sensorgröße) hat Olympus. Auch dort gibt es lichtstarke, hochwertige Objektive. 2.0-Zooms z.B.

Die Lichtstärke ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 20:43

... mancher (bei Weitem nicht aller) FT-Objektive resultiert weniger aus der Bajonettgröße, sondern vielmehr aus der geringen Chipgröße.
Aber richtig ist auch, dass Lichtstärke durch NICHTS zu ersetzen ist ...

Autsch!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 21:21

Schnittweiten-Verlängerung vergessen!

Im UWW- und WW-Bereich und einem Auflagemaß von ca. 42mm (Canon) und 46,5 mm (Nikon) muß man die Objektive so konstruieren, dass es zu einer Schnittweiten-Verlängerung kommt. Nur so kann man Brennweite zB. 18mm ab Hinterlinse in einem Abstand nahe am Auflagemaß bzw. der Schnittweite des Objektives (<= Auflagemaß) erreichen.
Flachere Projektion bedeutet, "nahezu telezentrisch". Was denken Sie wie flach ein Tele-Objektiv projezieren kann? Tele-Objektive sind bereits "nahezu telezentrisch". Ein Schnittweiten-Verlängertes UWW- und WW-Objektiv ist alles andere als "nahezu telezentrisch". Will man gut korrigiert mit "nahezu telezentrisch" erreichen muß man entweder das Objektiv vergrößern oder den Bildkreis verkleinern, vgl. FourThirds und microFourThirds.

Die TS-Objektive von Canon sind richtige Pötte und alles andere als lichtstark. Lichtstärke würde ebenfalls zu noch größeren Objektiven führen. Canon versteckt sich in der TS-Ecke um darzustellen, dass auch für KB-VF "nahezu telezentrisch" mit "gut korrigiert" funktioniert. Nutzt man die Shift-Funktion muß man auf f8...f11 abblenden um Vignettierung und Randunschärfe zu verringern. Hausaufgaben definitiv nicht gut erledigt!
Viele Canon-Jünger rennen jetzt rum und machen UWW- und WW-Fotografie ganz ohne T&S mit den TS-Objektiven.

Das mit Backlit stimmt aber auch hier gilt. Mit zunehmenden Abstand von der Sensormitte kommt es zu den bekannten Problemen. Wenn die Objektive kompakter werden sollte wie aktuell, dann wäre das Ergebnis dasselbe wie bisher, dh. Vignettierung und Randunschärfe.
Wie kompakt soll das Objektiv denn werden? Einen FFT CCD wie in der Leica S2 eingesetzt kann man hinsichtlich Anforderungen an die Telezentrie mit einem Backlit-Sensor vergleichen. Auch Leica strengt sich an die Objektive nahezu telezentrisch zu bauen und trotz kleinerem Bildkreis sind die Objektive nicht kleiner als für analoges Mittelformat 645 oder 6x6.
Es ist wohl eher so, dass Backlit dringend erforderlich war, denn zuviele sehen die Nachteile der extrem lichtempfindlichen CMOS-Sensoren. Dank Backlit werden Objektive die mit der Nikon D200 (CCD) noch harmonierten und die D300 (CMOS) nicht mehr wollte auf einer Kamera mit Backlit-Sensor wieder harmonieren. An FourThirds wird man trotzallem nicht herankommen. Die Photo-Detektoren sind nunmal etwas tiefer im Halbleiter vergraben. Hinsichtlicht Anforderungen an die Telenzentrie absolut mit den von hinten angeschliffenen FFT CCDs von Kodak vergleichbar. Die Lichtempfindlichkeit ist ein anderes Thema, denn beim von hinten belichteten FFT CCD muß das Licht durch eine dünne Silizium-Schicht, welche eben das Licht bedämpft.
Der Backlit ist lichtempfindlicher als der frontal belichtete (ohne extremen Mikrolinsen-Design) aber hinsichtlich Anforderungen an die Telezentrie kommt es zu keinen nicht schon vorher erreichten Niveaus (vgl. von hinten belichtete Kodak FFT CCDs).

Ja, danke für die Erläuterungen!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 10:53

Mir ist natürlich bewusst, dass sich das Design der Objektive und die resutierenden Anforderungen an die Optik in Bezug auf den Backlit im Verhältnis zu den "normalen" Sensoren nicht wesentlich verschiebt.

Nach wie vor erscheint es mir so, dass die anfänglich von Canon und Nikon betriebene Kompatiblität in Richtung KB jetzt eben eine echte Falle war und ist. Auch die Fixierung vieler Fotografen auf dieses Format, obwohl das heute in Bezug auf den ehemals vorhandenen Objektivpark überhaupt nicht mehr notwendig ist, erscheint mir in Bezug auf die Anforderungen, die Sensoren stellen, mehr als fragwürdig. Sicher, es geht und es geht im Telebreich sehr gut.

Leica hat als Erster auf die Sache reagiert und ein komplett neues Sensorformat mit den darauf ausgerichteten Komponenten geschaffen. Ich halte es nur noch für eine Frage der Zeit, bis die großen Anbieter nachziehen. Und dann vermutlich gleich Nägel mit Köpfen machen und ein spiegelloses System kreieren. Die Vorraussetzungen sind ja jetzt da, einen hochauflösenden EVF von Epson auf Basis einer brauchbaren Auflagenproduktion einzubauen, der die Anforderungen locker erfüllt. Damit wird Spielraum für Schnittweite und Auflagenmaß eröffnet, der die sensorbedingten Möglichkeiten wesentlich erweitert.

Oh wie hohl!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 21:29
Zitat:

Wäre da nicht das alte, viel zu kleine Bajonett,

Schon mal gesehen wie klein die Bohrung für einen Copal 0 oder Copal 1 Verschluss für eine Grossformat-Kamera wie z.B. eine 4x5" (9x12 cm) oder eine 5x7" (13x18 cm) ist?

Dagegen ist das Nikon-Bajonett im Verhältnis für eine Aufnahmefläche von 24x36 mm oder kleiner sehr gross.

Das oben genannte Argument ist mit das Dümmste was die Digitalfuzzis aus dem Canonlager aus der Kiste hervorkramen können.

Der Spanier. Viva!

102400 ISO, wie messen?

Eingetragen von
StefanKomarek
(Liebhaber)
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 15:19

Mich irritiert, das der Messbereich der Belichtungsmessung (LV 0 - 20) und des AF (LV -1 - 19) nicht größer ist als bei einer D5000. Ich muss immer wieder feststellen, dass das AF-System bei schlechten Lichtverhältnissen (Makros) das Handtuch wirft. Wie nutzt man die hohe Empfindlichkeit? Nur mit manuellem AF?

Fussnote: Spätestens jetzt wäre es Zeit, wieder zu alten DIN-Empfindlichkeit zurück zu kehren. 51 DIN, das kann sich jeder merken und auch jeder aussprechen aber "ISO Einhundertundzweitausendvierhundert", das ist doch echt schräg.

Man kann davon ausgehen, dass...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 16:12

...sich die ISO 102.400 bei abgeblendeten Objektiv ergeben und bei offener Blende gerade noch so gemessen werden kann.

Die ISO 102.400 sind somit rein rechnerisch.

"Um 4 Blendenstufen aufgeblendet dh. so wie man durch den Sucher durchguckt eben bei Offen-Blende" wirds schon wesentlich heller.

Ob der AF bei gedrückter Arbeitsblenden-Taste überhaupt aktiv fokusiert habe ich noch garnicht ausprobiert.

Jemand hat mir einmal erzählt er hat noch von niemanden gehört, welcher Fledermäuse bei Nacht ohne Blitz fotografiert hat.
Mit der D3s könnte es funktionieren. Warten wir es einmal ab.

Fledermäuse

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 20:52

wohl weniger - aber im eingebetteten Fronteinsatz wird sich wohl manch geiles Motiv finden, wetten!?

LW (EV)

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 16:49

LW 0 bei 100 ASA entspricht LW 10 (!) bei 100.000 ASA ... vorausgesetzt, dass der Messbereich auch für die höchsten ASA nutzbar ist, kann's dann schon schön zappenduster sein. ;-)

Übrigens:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 16:54

5000 Euronen sind ein stolzer Preis für eine 12MP-Kamera ...

Gast schrieb: 5000 Euronen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 18:49
Gast schrieb:

5000 Euronen sind ein stolzer Preis für eine 12MP-Kamera ...

Warten Sie einfach drei, vier Jahre. Dann gibts die D3 sicher schon für um 1000 Euro bei eBay.

Hab mir schon lange abgewöhnt das neueste Modell zu kaufen. Lohnt sich inzwischen einfach nicht mehr, denn die Vor-Vorgänger sind oft schon sehr gute Kameras...

Kurz gesagt:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 18:57

indiskutabel!

Wer sowas kauft, ist in meinen Augen nicht ganz frisch auf der Platte. Der ärgert sich in Kürze bis auf Anschlag, wenn die neueren, mit Backlit-Sensoren und mit minimal 17 - 32 Mpx ausgestatteten Kameras von Nikon und Sony auf den Markt kommen, mit vermutlich deutlich geringeren Preisen und höherer Performance. Da reißt es auch dieser seltsame High-ISO-Wert nicht raus, den man ohnehin nur unter deutlichen Fragezeichen ausnutzen kann.

Backlit-Sensoren

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 00:18

Kürzlich hat doch ein Sony-Ingenieur beteuert, dass der Vorteil der Backlit-Technolgie bei grossen Sensoren wie FF oder APS-C nicht so sehr überwiegt, dass eine unmittelbare Verwendung einen wirklichen Fortschritt ergeben würde. Bei allem Marketing-Geblubber sollte man die Dinge also etwas nüchterner nehmen. Den wirklichen Fortschritt werden wir in etwa 3-4 Jahren erleben, wenn einer der grossen Hersteller endlich einen vernünftigen Non-Bayer-Sensor lanciert. Der Foveon-Chip zeigt ja schon heute, was da für ein Potential schlummert – ein Potential, welches mit Backlit-Sensoren nicht zu erreichen ist.

Übrigens ist es so, dass die D3 für Leute gedacht ist, die mit ihrer Kamera Geld verdienen. Es wird langsam mühsam, wie wenig Bereitschaft hier vorhanden ist, das Thema Equipmentbeschaffung wenigstens mal im Versuch aus der Optik eines Professionellen wahrnehmen zu wollen. Und dann vielleicht auch mal einzusehen, dass es ganz toll sein kann, ein Amateur zu sein – weil man etwa nicht dermassen robustes Material kaufen muss. Konzentriert Euch mal einfach auf das Motiv, denn dafür sind die Kameras letztlich da.

Dass die

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 08:25

Bayer-Sensoren nicht unbedingt der Weißheit letzter Schluss sind, wird sich zeigen. Backlit-Sensoren sind sicher nicht wesentlich anders als aktuelle Sensoren. Nur deutlich empfindlicher, die Wandlung direkter (und deshalb nicht so rauschanfällig) und - was eben noch nicht so ganz klar ist - nicht so empfindlich auf schräg fokussiertes Licht.

Und dann ist es so, dass "Profi" ganz bestimmt nicht gleich "Profi" ist. Wer eine Balgenkamera braucht, ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Profi.

Wenn ich hier lese, dass die D3s eine Theaterkamera sein soll, dann möchte ich den Theaterfotografen sehen, der mit so einem Kaventsmann im Theater auftaucht. Den schmeißen die gleich wieder raus, auch wenn er glaubhaft versichern kann, dass die Kamera leise arbeitet, allein schon wegen der auffälligen Größe und der daraus resultierenden Ablenkung des Publikums. Und dann gibt es noch ein große, überwiegende Schar von "Profis", die alles andere brauchen, als eine Kamera mit 12 Mpx in Monstergehäuse und min. 5-tsd EUR für die Grundausstattung. Sorry und bei aller Liebe, aber das ist einfach nur etwas daneben geschossen. Und diejenigen, die sich vorzugsweise im Schlamm suhlen bei der Arbeit, sind wohl trotz allem auch nur eine ganz klitzekleine Minderheit.

Ansonsten sei gesagt, dass es sowohl für Amateure, als auch für Profis eine klassische win-win-Situation gibt: wenn Hersteller gute bis sehr gute Kameras für beide Gruppen entwickeln, die, in entsprechenden Auflagen gefertig, für dann gutes Geld sowohl der einen, als auch der anderen Gruppe zur Verfügung stehen. Amateure wollen hochwertige Ware und Profis brauchen hochwertige Ware. Profitieren können in dem Fall beide. In anderen Branchen ist das beileibe nicht so. Da müssen Profis das sauteure Equipment, weil geringe Auflage, hohe Werkkosten, aufwändiger Vertrieb, Bereithaltung von Service, entsprechend bezahlen. Und das oft bei miserabel durchdachter Produktentwicklung in Form von komplizierter Handhabung und schlechter Qualität, weil die geringen Auflagen und oft keine Alternative die Anwender dazu zwingt, das Produkt zu kaufen.

Welch ein Glück also für Fotografen, dass es auf ihrem Berufsgebiet so viele "Enthusiasten" gibt, die bereit sind, für ihr Hobby viel Geld zu investieren, sodass auch professionelle Anwender sehr deutlich davon profitieren können!

Theaterfotografie

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 12:46

= das Publikum bleibt draussen ...

Ja,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 15:35

wenn das der hauseigene Fotograf ist. Der arbeitet dann aber eher mit einer MF-Kamera und ganz klassisch mit Film, mit vollem Format und Zentralperspektive auf das Portal. Bzw. szenisch mit einer Handkamera bei den Proben. Wobei der Zugang für diese Art von Fotografie ohnehin nur während der Schlussproben möglich ist. Vieviele Fotografen, die sowas machen, wirds da wohl kaum geben.

In welcher Zeit leben sie eigentlich?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 19:14
Gast schrieb:

wenn das der hauseigene Fotograf ist. Der arbeitet dann aber eher mit einer MF-Kamera und ganz klassisch mit Film, mit vollem Format und Zentralperspektive auf das Portal. Bzw. szenisch mit einer Handkamera bei den Proben. Wobei der Zugang für diese Art von Fotografie ohnehin nur während der Schlussproben möglich ist. Vieviele Fotografen, die sowas machen, wirds da wohl kaum geben.

"MF Kamera und ganz klassisch auf Film" ... das war noch nicht mal dazumal ein brauchbarer Zugang - und ist es schon gar nicht in Zeiten hochempfindlicher 20MP-Kameras. Und, nein, es war und ist eher ausgeschlossen, als Zuschauer wirklich brauchbare Theaterfotos zu erstellen - geschweige denn, erlaubt.

Paparazzo-Profis laufen eh

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 13:45

Paparazzo-Profis laufen eh mit einer kleinen D300 rum...

Gast schrieb:

Bayer-Sensoren nicht unbedingt der Weißheit letzter Schluss sind, wird sich zeigen. Backlit-Sensoren sind sicher nicht wesentlich anders als aktuelle Sensoren. Nur deutlich empfindlicher, die Wandlung direkter (und deshalb nicht so rauschanfällig) und - was eben noch nicht so ganz klar ist - nicht so empfindlich auf schräg fokussiertes Licht.

Und dann ist es so, dass "Profi" ganz bestimmt nicht gleich "Profi" ist. Wer eine Balgenkamera braucht, ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Profi.

Wenn ich hier lese, dass die D3s eine Theaterkamera sein soll, dann möchte ich den Theaterfotografen sehen, der mit so einem Kaventsmann im Theater auftaucht. Den schmeißen die gleich wieder raus, auch wenn er glaubhaft versichern kann, dass die Kamera leise arbeitet, allein schon wegen der auffälligen Größe und der daraus resultierenden Ablenkung des Publikums. Und dann gibt es noch ein große, überwiegende Schar von "Profis", die alles andere brauchen, als eine Kamera mit 12 Mpx in Monstergehäuse und min. 5-tsd EUR für die Grundausstattung. Sorry und bei aller Liebe, aber das ist einfach nur etwas daneben geschossen. Und diejenigen, die sich vorzugsweise im Schlamm suhlen bei der Arbeit, sind wohl trotz allem auch nur eine ganz klitzekleine Minderheit.

Ansonsten sei gesagt, dass es sowohl für Amateure, als auch für Profis eine klassische win-win-Situation gibt: wenn Hersteller gute bis sehr gute Kameras für beide Gruppen entwickeln, die, in entsprechenden Auflagen gefertig, für dann gutes Geld sowohl der einen, als auch der anderen Gruppe zur Verfügung stehen. Amateure wollen hochwertige Ware und Profis brauchen hochwertige Ware. Profitieren können in dem Fall beide. In anderen Branchen ist das beileibe nicht so. Da müssen Profis das sauteure Equipment, weil geringe Auflage, hohe Werkkosten, aufwändiger Vertrieb, Bereithaltung von Service, entsprechend bezahlen. Und das oft bei miserabel durchdachter Produktentwicklung in Form von komplizierter Handhabung und schlechter Qualität, weil die geringen Auflagen und oft keine Alternative die Anwender dazu zwingt, das Produkt zu kaufen.

Welch ein Glück also für Fotografen, dass es auf ihrem Berufsgebiet so viele "Enthusiasten" gibt, die bereit sind, für ihr Hobby viel Geld zu investieren, sodass auch professionelle Anwender sehr deutlich davon profitieren können!

Re:

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 00:27

Wenn man mal so eine Maschine wirklich ausreizt, dann weiss man, dass die D3, oder der entsprechende Konkurrent von Canon, jeden Cent wert ist. Wer nicht unter diesen Bedingungen arbeitet, kann sicherlich auch mit günstigerem Equipment klarkommen – und er ist auch nicht verpflichtet nachvollziehen zu müssen, weshalb es Leute gibt, die so viel Geld für eine Kamera ausgeben.

:-)

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 08:54
odysseus schrieb:

Wenn man mal so eine Maschine wirklich ausreizt, dann weiss man, dass die D3, oder der entsprechende Konkurrent von Canon, jeden Cent wert ist. Wer nicht unter diesen Bedingungen arbeitet, kann sicherlich auch mit günstigerem Equipment klarkommen – und er ist auch nicht verpflichtet nachvollziehen zu müssen, weshalb es Leute gibt, die so viel Geld für eine Kamera ausgeben.

Völlig korrekt auf den Punkt gebracht. Profis haben andere Ansprüche als Knipser. Wobei es auch unter Amateuren durchaus Leute gibt, die so eine Maschine sinnvoll einsetzen und schätzen.

Warten auf Godot

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 14. Oktober 2009 - 19:12

Wann fängt Nikon technisch endlich mal an zu klotzen? Bislang klotzt Nikon doch nur mit dem Preis!

Re: Warten auf Godot

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 00:24

Welcher Kamerahersteller klotzt denn grade wirklich? Canon etwa, ist mal abgesehen von publizitätsträchtigen MP-Sprüngen mit der 7D erst jetzt dort angekommen, wo Nikon mit der D300 schon im Jahre 2007 war. Internen Aufklappblitz als Master benutzen? Akkudiagnose? Hochauflösende 3"-Displays? Akkurate Belichtungsmessung und superpräziser AF? Das ist für einen Nikon-User Alltag, während Canon-Benutzer Freudentänze veranstalten, als hätte es eine Revolution gegeben…

odysseus schrieb: ... mit

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 08:13
odysseus schrieb:

... mit der 7D erst jetzt dort angekommen, wo Nikon mit der D300 schon im Jahre 2007 war.

Richtig! In diesem Jahr gelang es Nikon endlich zu Canon aufzuschliessen. Nachdem man vorher grossspurig verzapfte: "Nikon braucht kein Vollformat! - Nikon braucht keinen CMOS-Sensor."

Seit sie Canon kopieren läufts! Nikon baut gute Kameras, kein Zweifel, aber Canon bietet nach wie vor mehr fürs Geld.

CMOS vs. CCD

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 16:07

Nikon hatte ihr Spitzenmodell D2X im Jahre 2004 mit einem CMOS-Sensor, einer Custom-Entwicklung von Sony Semiconductors, ausgerüstet. Notabene hatte dieser eine Pixeldichte, die damals einige Leute aufjaulen liess. Bei Nikon war man nie grundsätzlich gegen die Verwendung von CMOS-Sensoren, hat aber auch die Nachteile – die in der Vergangenheit noch mehr überwogen – immer wieder angeführt. Also zu Recht. Und es ist in der Tat so, dass sich das Nikon-Management lange Zeit gegen die Verwendung von Vollformatsensoren ausgesprochen hat. Im Jahre 2004 wurde dieses Management durch jüngere Leute ersetzt, die das etwas anders sahen und die Entwicklung eines FF-Profimodells aufgleisten. So what?

Kein Grund für Überheblichkeit

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 09:02
odysseus schrieb:

Welcher Kamerahersteller klotzt denn grade wirklich? Canon etwa, ist mal abgesehen von publizitätsträchtigen MP-Sprüngen mit der 7D erst jetzt dort angekommen, wo Nikon mit der D300 schon im Jahre 2007 war. Internen Aufklappblitz als Master benutzen? Akkudiagnose? Hochauflösende 3"-Displays? Akkurate Belichtungsmessung und superpräziser AF? Das ist für einen Nikon-User Alltag, während Canon-Benutzer Freudentänze veranstalten, als hätte es eine Revolution gegeben…

Hallo?! In puncto Ausstattung und vor allem Bildqualität (nicht nur mit Megapixeln!) klotzt Canon mit der neuen 7D und der 5D MkII und den dafür verlangten Preisen aber mächtig! Warum heulen denn viele Nikon-Fans ständig, wann denn endlich die D700X mit 21 MP kommt? Canon hat bei der 7D Gott sei Dank einige wirklich ärgerliche Schwächen abgestellt, jetzt sind sie top aufgestellt. Schauen wir erst mal, bis wann Nikon seine Hausaufgaben gemacht hat (D300-Nachfolger, D700X). Bis es soweit ist, gibt's für Canon-Häme absolut keinen Grund.

Ah Zahlenverdreher hier...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 13:39

Wenn dann mit 24,5 MP CMOS-Sensor, einen 21 MP CMOS-Sensor hat nur Canon... ;-)

Gast schrieb:
odysseus schrieb:

Welcher Kamerahersteller klotzt denn grade wirklich? Canon etwa, ist mal abgesehen von publizitätsträchtigen MP-Sprüngen mit der 7D erst jetzt dort angekommen, wo Nikon mit der D300 schon im Jahre 2007 war. Internen Aufklappblitz als Master benutzen? Akkudiagnose? Hochauflösende 3"-Displays? Akkurate Belichtungsmessung und superpräziser AF? Das ist für einen Nikon-User Alltag, während Canon-Benutzer Freudentänze veranstalten, als hätte es eine Revolution gegeben…

Hallo?! In puncto Ausstattung und vor allem Bildqualität (nicht nur mit Megapixeln!) klotzt Canon mit der neuen 7D und der 5D MkII und den dafür verlangten Preisen aber mächtig! Warum heulen denn viele Nikon-Fans ständig, wann denn endlich die D700X mit 21 MP kommt? Canon hat bei der 7D Gott sei Dank einige wirklich ärgerliche Schwächen abgestellt, jetzt sind sie top aufgestellt. Schauen wir erst mal, bis wann Nikon seine Hausaufgaben gemacht hat (D300-Nachfolger, D700X). Bis es soweit ist, gibt's für Canon-Häme absolut keinen Grund.

Re: Kein Grund für Überheblichkeit

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 15:37

Ja, in Punkto Ausstattung klotzt Canon mächtig: Canon ist wohl der einzige verbliebene Kamerahersteller, der bis heute keine anständige Spiegelvorauslösung hinkriegt. Selbst Michael Reichmann – sonst Canon gar nicht so abgeneigt – spöttelt inzwischen an diesem Umstand rum.

Eine Kamera ist halt nunmal mehr als nur ein Sensor, und die Canon-Leute haben diesen Fakt erst aufgrund harter unternehmensökonomischer Fakten kapieren gelernt. Denn die von mir erwähnten Eigenschaften haben sehr viele Canon-Kunden zu Nikon wechseln lassen – es geht halt eben nicht immer nur um MP.

Ich wüsste überdies gerne, wo denn Canon mit der Bildqualität klotzt; gerade die 5D MkII setzt entsprechendes Vorwissen um die richtige Belichtung voraus, insbesondere bei höheren ISO-Werten. Ansonsten kann man eindrücklich sehen, dass auch die ansonsten sehr guten Canon-Algorithmen gerne Matsch produzieren.

Just say the TRUE:

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 17:16

Nikon und Sony machen im Moment Canon fertig bzw. zu schaffen... 8-) ;-)

Nein im Ernst ich finde jeder Hersteller bietet vernünftige Kameras und Funktionen an für jeden, der dies und das braucht. Es ist für jeden was dabei.

Ob jetzt die Bilder aus einer Canon, Nikon, Sony, etc. kommen ist völlig egal.
Der Fotograf hinter dem Sucher macht das Bild letzten Endes.

Und zur Belichtungsmesssung: Ein Gossen, Minolta bzw. Kenko und andere Belichtungsmesser gehören dazu. Ansonsten wenn ich mal so Markenbezogen sein darf Kameras wie die Sony Alpha 900, Nikon D3 und Co. messen sicherlich recht genau die Belichtungszeit (Hab ich zum Teil mit Belis ausprobiert, siehe da, Kamera und Beli spucken die selbe Zeit aus!)

Wie es mit der 5D Mark II ist weiss ich nicht, aber ich glaube kaum, dass sie da so schlecht ist...

odysseus schrieb:

Ja, in Punkto Ausstattung klotzt Canon mächtig: Canon ist wohl der einzige verbliebene Kamerahersteller, der bis heute keine anständige Spiegelvorauslösung hinkriegt. Selbst Michael Reichmann – sonst Canon gar nicht so abgeneigt – spöttelt inzwischen an diesem Umstand rum.

Eine Kamera ist halt nunmal mehr als nur ein Sensor, und die Canon-Leute haben diesen Fakt erst aufgrund harter unternehmensökonomischer Fakten kapieren gelernt. Denn die von mir erwähnten Eigenschaften haben sehr viele Canon-Kunden zu Nikon wechseln lassen – es geht halt eben nicht immer nur um MP.

Ich wüsste überdies gerne, wo denn Canon mit der Bildqualität klotzt; gerade die 5D MkII setzt entsprechendes Vorwissen um die richtige Belichtung voraus, insbesondere bei höheren ISO-Werten. Ansonsten kann man eindrücklich sehen, dass auch die ansonsten sehr guten Canon-Algorithmen gerne Matsch produzieren.

Beli???

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 19:45

Ein Testfoto und ein Blick auf die Gradationskurve zeigt doch alles, wozu brauchen Sie dann noch einen Belichtungsmesser? Wohl alte Gewohnheit, wie?

Beli??

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 08:55

Wozu einen Belichtungsmesser? Ja wozu wohl? Zum Angeben natürlich! Den hängen sich die Amateure - pardon: "User" - bei ihren Sonntagsausflügen oder ihren "shootings" (Neudeutsch) um den Hals, das sieht dann ganz wichtig aus! Der Gebrauchswert: Null! Moderne Kameras besitzen Matrix-, 60/40- und Spotmessung. Mit der letzten Möglichkeit sind die meisten Knipser bereits völlig überfordert. Noch nicht einmal ein Blitzbelichtungsmesser ist noch lohnenswert. Die Digitalkameras zeigen alles präzise an mit anschließendem Bildergebnis. Trotzdem: Bei ebay geht jeder angebotene Belichtungsmesser von Sekonic, Minolta oder Gossen für viel Geld unter die Leute. Die Profis sind endlich ihre Geräte los und freuen sich: Wieder etwas Kleingeld in der Kasse!

Gast schrieb:

Ein Testfoto und ein Blick auf die Gradationskurve zeigt doch alles, wozu brauchen Sie dann noch einen Belichtungsmesser? Wohl alte Gewohnheit, wie?

Da ist er wieder!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 13:49

Dieser "Nikon-Profi"-Tonfall, der seit Jahrzehnten in der Fotowelt metastasiert: laut, aggressiv und ahnungslos!

Es nicht begriffen haben, es auch noch nie versucht haben, aber anderen vorschreiben, was sie zu wollen und zu können haben.

Aufgezogen und gepäppelt wird dieser Tonfall meist von ungekämmten Handlungsreisenden die in tiefergelegten Großraumkombis der vorletzten Generation in die Provinz donnern, um den horizontlosen Auslöser-Drückern zu bestätigen, etwas anderes als ihr augenblickliches Standardmotiv wäre gar nicht denkbar: Deshalb Nikon!

Und die so Getrösteten ziehen dann los und hauen mit ihrem groben Klotz auf jeden ein, der den Unterschied zwischen denkbar, machbar und gemacht erkunden will und kann.

Schon deshalb: Keine Nikon!

Da ist er wieder!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 12:22

Diese Reaktion auf den "Belichtungsmesser-Beitrag" ist absolut verständlich. Da geht der Schreiber zur Vermählung seiner Nichte. Womit fotografiert der Hochzeitsfotograf? Mit Nikon oder Canon! Am Samstagnachmittag sitzt er im Stadion. Womit fotografiert die ungekämmte Fotografenhorde hinter dem Tor? Mit Nikon oder Canon! Samstagabend schaut er Tagesschau oder "heute", womit fotografieren die Fotografen der Agenturen bei den Koalitionsverhandlungen? Nicht schwer zu erraten - mit Nikon oder Canon! Dann bekommt er am Sonntagmorgen als erfolgreichster Kleingärtner noch einen Preis für den dicksten Kürbis (herzlichen Glückwunsch nachträglich) - und selbst der Lokalfotograf (oder die Fotografin) der Heimatzeitung fotografiert dieses wichtige Ereignis mit Nikon oder Canon - und dann kommt noch am Sonntagnachmittag die Verwandtschaft zum Kaffee (in der Provinz üblich), dabei erzählt Tante Hilde, dass ihr Ehemann Karl seine Leica M4 gegen eine Nikon-Coolpix eingetauscht hat und zum ersten Mal aus Mallorca (einsame Insel!) richtig belichtete und scharfe Bilder mitgebracht hat. Da steigt doch wirklich der Frust!

Gast schrieb:

Dieser "Nikon-Profi"-Tonfall, der seit Jahrzehnten in der Fotowelt metastasiert: laut, aggressiv und ahnungslos!

Es nicht begriffen haben, es auch noch nie versucht haben, aber anderen vorschreiben, was sie zu wollen und zu können haben.

Aufgezogen und gepäppelt wird dieser Tonfall meist von ungekämmten Handlungsreisenden die in tiefergelegten Großraumkombis der vorletzten Generation in die Provinz donnern, um den horizontlosen Auslöser-Drückern zu bestätigen, etwas anderes als ihr augenblickliches Standardmotiv wäre gar nicht denkbar: Deshalb Nikon!

Und die so Getrösteten ziehen dann los und hauen mit ihrem groben Klotz auf jeden ein, der den Unterschied zwischen denkbar, machbar und gemacht erkunden will und kann.

Schon deshalb: Keine Nikon!

Eingeschränktes Weltbild

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 14:08

Wenn es Ihnen hilft, dann glauben Sie doch dran...

Bevor man solchen Unsinn schreibt, sollte man lieber das lesen:

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 14:12

http://www.troeszter.net/Belichtungsmesser.html
http://www.wildlifepaparazzo.de/paparazzo/fototipps/fototips/belichtung....

MANCHE LEUTE SOLLTEN SICH BEI IHRER EIGENEN NASE MAL PACKEN.

BEVOR SIE MIT VOLLER UNWISSENHEIT UNSACHLICHE KOMMENTARE HIER ABGEBEN.

Wer hier null Ahnung über Belichtungsmessmethoden und richtige Belichtung hat, sollte einfach besser nicht schreiben oder sich mehr erkundigen. Google könnte da sicherlich helfen!

Gast schrieb:

Wozu einen Belichtungsmesser? Ja wozu wohl? Zum Angeben natürlich! Den hängen sich die Amateure - pardon: "User" - bei ihren Sonntagsausflügen oder ihren "shootings" (Neudeutsch) um den Hals, das sieht dann ganz wichtig aus! Der Gebrauchswert: Null! Moderne Kameras besitzen Matrix-, 60/40- und Spotmessung. Mit der letzten Möglichkeit sind die meisten Knipser bereits völlig überfordert. Noch nicht einmal ein Blitzbelichtungsmesser ist noch lohnenswert. Die Digitalkameras zeigen alles präzise an mit anschließendem Bildergebnis. Trotzdem: Bei ebay geht jeder angebotene Belichtungsmesser von Sekonic, Minolta oder Gossen für viel Geld unter die Leute. Die Profis sind endlich ihre Geräte los und freuen sich: Wieder etwas Kleingeld in der Kasse!

Gast schrieb:

Ein Testfoto und ein Blick auf die Gradationskurve zeigt doch alles, wozu brauchen Sie dann noch einen Belichtungsmesser? Wohl alte Gewohnheit, wie?

Beschränkt im Kopf?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 14:20

3D Matrixmessung und wie die Techniken alle heißen mögen und weiss was ich was, helfen nichts wenn es um die Ansteuerung manuell betriebener Studioblitze oder Blitzgeräte geht!

Bevor man so unsachliche Kommentare von sich gibt, sollte man sich vorher informieren, wozu ein Belichtungsmesser da ist!

Das hat nichts mit Amateuren oder Profis zu tun, die sowas brauchen oder nicht brauchen oder Prahlerei, es ist ein nützliches Werkzeug in der Fotografie! Spätestens wenn man sowohl 3 Dinge korrekt belichten möchte bestes Beispiel:

1 Motiv, dass sowohl große Schattenpartien und Lichtpartien hat (dunkle Stellen, helle Stellen=, hier kann nur ein Belichtungsmesser mittels Mittelwertberechnung eine korrekte Belichtung ermöglichen! Eine normale Kamera mit Spotmessung oder Mittenbetonter Messung oder Mehrfeldmessung wäre da überfordert!

Da hilft auch keine Histogrammanzeige!

Gast schrieb:

Wozu einen Belichtungsmesser? Ja wozu wohl? Zum Angeben natürlich! Den hängen sich die Amateure - pardon: "User" - bei ihren Sonntagsausflügen oder ihren "shootings" (Neudeutsch) um den Hals, das sieht dann ganz wichtig aus! Der Gebrauchswert: Null! Moderne Kameras besitzen Matrix-, 60/40- und Spotmessung. Mit der letzten Möglichkeit sind die meisten Knipser bereits völlig überfordert. Noch nicht einmal ein Blitzbelichtungsmesser ist noch lohnenswert. Die Digitalkameras zeigen alles präzise an mit anschließendem Bildergebnis. Trotzdem: Bei ebay geht jeder angebotene Belichtungsmesser von Sekonic, Minolta oder Gossen für viel Geld unter die Leute. Die Profis sind endlich ihre Geräte los und freuen sich: Wieder etwas Kleingeld in der Kasse!

Gast schrieb:

Ein Testfoto und ein Blick auf die Gradationskurve zeigt doch alles, wozu brauchen Sie dann noch einen Belichtungsmesser? Wohl alte Gewohnheit, wie?

Ansteuerung manuell betriebener Studioblitze?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 17:13

Warum einfach wenns auch kompliziert geht?

Ich verrate Ihnen mal, wie ich das mache (und dabei bin ich noch nicht mal ein Profi, naja zumindest nicht immer):
Ich baue meine Studioblitze auf und positioniere sie nach meinen Bedürfnissen. Ich stecke meinen Funkblitzauslöser auf die Kamera und setze die Kamera auf Manuell. Die Zeit setze ich auf X-Blitzsyncro und mache ein erstes Testfoto mit Blende 11. Anschliessend ein Blick auf das Display, Foto sieht überbelichtet aus. Ich setze die Blende auf 22, mache noch ein Testfoto. Display zeigt ein korrektbelichtetes Bild, ein Blick auf die Kontrastkurve zeigt eine Gleichmäsig in der mitte verteilte Belichtung. Doch dann stell ich fest, eine Lampe leuchtet immernoch zu hell. Ich Regel die Lampe etwas runter, fertig. Eine perfekt belichtetes Foto, ohne irgendwelcher Belichtungsmesser, ohne umständlichen Firlefanz und ohne Zeitraubendes Rummessen etc, etc.

Aber ich gebe speziell Ihnen noch einen kleinen Tip: Kaufen Sie sich doch endlich mal eine Digi. ;-)

Geht's noch dü** bzw. schlechter? -Stichwort: Beugungsunschärfe!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 21:33

Offenbar stammen sie aus den Kreis der Amateurfotografen:

Beugungsunschärfe ist bei Blende 22 indiskutabel, wenn man wirklich gute Objektive hat oder arbeiten sie etwa mit Gurken?

Und was ist mit Freistellung und und schöne Unschärfeeffekte dank geringer Schärfentiefe bei kleineren Blenden und schwierigen Dauerlicht? Sicherlich dies geht nicht immer bei bestimmten Blitzaufbauten, aber solche Überlegungen sollte man schon haben.

Gast schrieb:

Warum einfach wenns auch kompliziert geht?

Ich verrate Ihnen mal, wie ich das mache (und dabei bin ich noch nicht mal ein Profi, naja zumindest nicht immer):
Ich baue meine Studioblitze auf und positioniere sie nach meinen Bedürfnissen. Ich stecke meinen Funkblitzauslöser auf die Kamera und setze die Kamera auf Manuell. Die Zeit setze ich auf X-Blitzsyncro und mache ein erstes Testfoto mit Blende 11. Anschliessend ein Blick auf das Display, Foto sieht überbelichtet aus. Ich setze die Blende auf 22, mache noch ein Testfoto. Display zeigt ein korrektbelichtetes Bild, ein Blick auf die Kontrastkurve zeigt eine Gleichmäsig in der mitte verteilte Belichtung. Doch dann stell ich fest, eine Lampe leuchtet immernoch zu hell. Ich Regel die Lampe etwas runter, fertig. Eine perfekt belichtetes Foto, ohne irgendwelcher Belichtungsmesser, ohne umständlichen Firlefanz und ohne Zeitraubendes Rummessen etc, etc.

Aber ich gebe speziell Ihnen noch einen kleinen Tip: Kaufen Sie sich doch endlich mal eine Digi. ;-)

Sie überdramatisieren den Begriff "Beugungsunschärfe" ein wenig

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 02:36

Ja, bei Blende 22 wird jedes Objektiv flauschig, aber eben nur ein wenig. So wenig, dass es kaum auffällt, und der Schärfentiefengewinn doch überwiegt.
Aber im Grunde genommen klappt meine Methode auch bei geringeren Werten genauso gut.
Das können Sie mir glauben, denn ich spreche aus der Praxis.

Wenn sie vom Film,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 14:41

oder von gering auflösenden Sensoren sprechen, dann stimmt ihre Beobachtung hinsichtlich der Beugungsunschärfe sicher.

Und auch bei hochauflösenden Digitalkameras generieren sie ein deutlich sichtbares Plus an Schärfentiefe. Nur dem Gewinn an Detailauflösung ist ein solches Handeln überaus abträglich; was dann Mehrausgaben für höheres Auflösungsvermögen doch eher fragwürdig erscheinen lassen ...

Wenn man Schrott-Ausrüstung hat

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 21:55

dann soll man ruhig auf Blende 22 abblenden...

Wer Schärfentiefe kreativ nutzen will, braucht keine Blende 22! Und die Beugungsunschärfe ist extrem, wenn man wirklich gute Objektive nutzt haben sie ihre beste Abbildungsqualität bei Blende 4 bis 7,1 bzw. 8 oder bis hin zu Blende 11.

Übrigens spätestens wenn man digitale Vollformatkameras mit über 20 MP nutzt, wird man merken wie sehr die Auflösung durch Beugungsunschärfe begrenzt wird!

Gast schrieb:

Ja, bei Blende 22 wird jedes Objektiv flauschig, aber eben nur ein wenig. So wenig, dass es kaum auffällt, und der Schärfentiefengewinn doch überwiegt.
Aber im Grunde genommen klappt meine Methode auch bei geringeren Werten genauso gut.
Das können Sie mir glauben, denn ich spreche aus der Praxis.

Ansteuerung

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 08:51

Sehr schöne Reaktion - vielen Dank! Es ist auch riskant, das Lieblingsspielzeug der Analog-Fotografen so abzuwerten. Das Argument lautete einfach: In der digitalen Studiofotografie sind diese Dinger einfach überflüssig geworden. Dann kommen sie mit Google-Links, die nur theorische Anleitungen aus vergangenen Zeiten unterstreichen sollen und reden von Histogrammbeobachtung (??) und analoger Großformatfotografie?! Deswegen ein Vorschlag: Diese Ewig-Gestrigen können sich doch selber eine gute Vollformat-Digi kaufen. Die bitte (Achtung: Moderne Technik) an den Computer anschließen. Es gibt auch handliche Geräte zum Aufklappen, die heißen Laptop, das funktioniert auch. Zum Anschluß bietet der Hersteller Kabel an, die gehören meist zum Kamerazubehör und liegen im Kamerakarton. Diese mit der Kamera verbinden. Es ist dann möglich, nach der Aufnahme das Motiv schon vorzubeurteilen - und das riesengroß auf dem Computermonitor. Nein, es ist nicht mehr nötig, ein Polaroidrückteil anzusetzen, auch der Film muß nicht mehr zum Labor gebracht werden. Das funktioniert aber nur mit Digitalkameras, keinesfalls mit der Leica R4 oder einer zweiäugigen Rollei. Dann noch etwas: Es ist möglich, mit einem Bildbearbeitungsprogrammm... Entschuldigung, so weit wollte ich doch nicht gehen! Noch ein Tipp: Bei ebay den Blitzbelichtungsmesser mit einer bunten Umhängekordel anbieten, das macht noch mehr her und bringt bestimmt zusätzlich zwanzig Mäuse.

Gast schrieb:

Warum einfach wenns auch kompliziert geht?

Ich verrate Ihnen mal, wie ich das mache (und dabei bin ich noch nicht mal ein Profi, naja zumindest nicht immer):
Ich baue meine Studioblitze auf und positioniere sie nach meinen Bedürfnissen. Ich stecke meinen Funkblitzauslöser auf die Kamera und setze die Kamera auf Manuell. Die Zeit setze ich auf X-Blitzsyncro und mache ein erstes Testfoto mit Blende 11. Anschliessend ein Blick auf das Display, Foto sieht überbelichtet aus. Ich setze die Blende auf 22, mache noch ein Testfoto. Display zeigt ein korrektbelichtetes Bild, ein Blick auf die Kontrastkurve zeigt eine Gleichmäsig in der mitte verteilte Belichtung. Doch dann stell ich fest, eine Lampe leuchtet immernoch zu hell. Ich Regel die Lampe etwas runter, fertig. Eine perfekt belichtetes Foto, ohne irgendwelcher Belichtungsmesser, ohne umständlichen Firlefanz und ohne Zeitraubendes Rummessen etc, etc.

Aber ich gebe speziell Ihnen noch einen kleinen Tip: Kaufen Sie sich doch endlich mal eine Digi. ;-)

Ewig gestrigen?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 21:51

ich glaube diejenigen, die Vollformat D-SLR Kameras haben und dazu noch analoge KB-SLR Kameras haben nutzen weiterhin munter ihre Belichtungsmesser, da sie sowas selbst im digitalen Zeitalter noch gebrauche können.

Gast schrieb:

Sehr schöne Reaktion - vielen Dank! Es ist auch riskant, das Lieblingsspielzeug der Analog-Fotografen so abzuwerten. Das Argument lautete einfach: In der digitalen Studiofotografie sind diese Dinger einfach überflüssig geworden. Dann kommen sie mit Google-Links, die nur theorische Anleitungen aus vergangenen Zeiten unterstreichen sollen und reden von Histogrammbeobachtung (??) und analoger Großformatfotografie?! Deswegen ein Vorschlag: Diese Ewig-Gestrigen können sich doch selber eine gute Vollformat-Digi kaufen. Die bitte (Achtung: Moderne Technik) an den Computer anschließen. Es gibt auch handliche Geräte zum Aufklappen, die heißen Laptop, das funktioniert auch. Zum Anschluß bietet der Hersteller Kabel an, die gehören meist zum Kamerazubehör und liegen im Kamerakarton. Diese mit der Kamera verbinden. Es ist dann möglich, nach der Aufnahme das Motiv schon vorzubeurteilen - und das riesengroß auf dem Computermonitor. Nein, es ist nicht mehr nötig, ein Polaroidrückteil anzusetzen, auch der Film muß nicht mehr zum Labor gebracht werden. Das funktioniert aber nur mit Digitalkameras, keinesfalls mit der Leica R4 oder einer zweiäugigen Rollei. Dann noch etwas: Es ist möglich, mit einem Bildbearbeitungsprogrammm... Entschuldigung, so weit wollte ich doch nicht gehen! Noch ein Tipp: Bei ebay den Blitzbelichtungsmesser mit einer bunten Umhängekordel anbieten, das macht noch mehr her und bringt bestimmt zusätzlich zwanzig Mäuse.

Gast schrieb:

Warum einfach wenns auch kompliziert geht?

Ich verrate Ihnen mal, wie ich das mache (und dabei bin ich noch nicht mal ein Profi, naja zumindest nicht immer):
Ich baue meine Studioblitze auf und positioniere sie nach meinen Bedürfnissen. Ich stecke meinen Funkblitzauslöser auf die Kamera und setze die Kamera auf Manuell. Die Zeit setze ich auf X-Blitzsyncro und mache ein erstes Testfoto mit Blende 11. Anschliessend ein Blick auf das Display, Foto sieht überbelichtet aus. Ich setze die Blende auf 22, mache noch ein Testfoto. Display zeigt ein korrektbelichtetes Bild, ein Blick auf die Kontrastkurve zeigt eine Gleichmäsig in der mitte verteilte Belichtung. Doch dann stell ich fest, eine Lampe leuchtet immernoch zu hell. Ich Regel die Lampe etwas runter, fertig. Eine perfekt belichtetes Foto, ohne irgendwelcher Belichtungsmesser, ohne umständlichen Firlefanz und ohne Zeitraubendes Rummessen etc, etc.

Aber ich gebe speziell Ihnen noch einen kleinen Tip: Kaufen Sie sich doch endlich mal eine Digi. ;-)

Glauben Sie´s

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 23:39

oder wissen Sie´s?

Richtige Profis nutzen aber einen Belichtungsmesser

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 17:28

Selbst Profifotografen wie Karsten Koch oder Matthias Stolt nutzen sogar einen Belichtungsmesser man lese mal die Ausgabe Photographie 10/2008 oder die FM bzw. ihren Online Abschnitt...

http://www.fotomagazin.de/test_technik/kurzcheck/detail.php?objectID=298...

"http://www.fotomagazin.de/test_technik/kurzcheck/detail.php?objectID=2983&amp;class=26&amp;thema=2370" schrieb:

Pflicht für Lichtkünstler
Es gibt Situationen, in denen ein Handbelichtungsmesser vorteilhaft ist. Kameras messen lediglich das reflektierte Licht (Objektivmessung) und nicht das vorhandene Licht. Anders ein externer Belichtungsmesser wie der Gossen Starlite 2, der eine „Lichtmessung“ am Motiv ermöglicht. Außerdem verfügt keine SLR-Kamera über eine Spotmessung mit 1° Messwinkel oder eine Blitzmessung in Verbindung mit einer Blitzanlage. Speziell im Profibreich gibt es für Belichtungsmesser nach wie vor eine Berechtigung. Ich arbeite besonders im Studio viel mit einem Handbelichtungsmesser. Mit der Studio-Blitzanlage erhalte ich so zu der vorgewählten Verschlusszeit einen exakten Blendenwert und muss nicht lange experimentieren, um zu einer optimalen Belichtung zu gelangen.

Mag sein das die üblichen Dorffotografen aus dem Lande keinen Belichtungsmesser mehr brauchen, aber spätestens in der Werbebranche und Co. kommt man nicht drum herum oder bei Mischlichtsituationen: Tageslich + Blitzlicht bzw. wenn es darum geht spezielle Effekte und genaue Belichtungen im handumdrehen zu bewerkstelligen ist ein Belichtungsmesser mehr als empfehlenswert.

Ansonsten zitiere ich mal aus

"http://fotografie.expliz.it/category/fotografiertechniken/" schrieb:

Belichtungsmesser

Autor: Andrea. Abgelegt unter Fotografiertechniken

Bei dem externen Belichtungsmesser unterscheidet man jene, die einfallendes Licht, also Licht welches auf ein Objekt trifft, messen oder Spotbelichtungsmesser, die nur das Licht messen, welches von Partien eines Motives reflektiert wird.

Für die Objektivmessung, wie man sie auch in Kameras eingebaut vorfindet und die reflektierendes Licht messen, werden zumeist Spotbelichtungsmesser verwendet. Hier werden zumeist mehrere Punktmessungen vorgenommen, um die Lichtwerte aus dem ganzen Motivbereich zu ermitteln und den ganzen Kontrast zu erfassen. Von einigen Belichtungsmessern wird hiervon ein Durchschnitt errechnet, um für das Motiv, bzw. die vorherrschenden Lichtverhältnisse die optimalsten Einstellungen zu finden.

Andere Belichtungsmesser messen das Licht das auf das Objekt fällt und nicht wie bei der Spotlichtmessung das reflektierende Licht.

Für Studioaufnahmen wiederum sind Blitzbelichtungsmesser sehr sinnvoll. Besonders wenn man mit einem Mehrfachblitzsystem arbeitet. Dieser ermittelt nach einem Testblitz den genauen Wert, der eingestellt werden sollte.

Für den „Hausgebrauch” ist es eigentlich nicht nötig, sich ein Belichtungsmesser zuzulegen, da die Messsysteme in den Kameras in der Regel ausreichen, um gute Fotos zu schießen. Wer aber professioneller arbeitet und bestimmte Lichteffekte erzielen möchte, wird um die Anschaffung eines oder mehreren Belichtungsmesser, nicht herumkommen.

Tags: Belichtungsmesser, Licht, Spotbelichtungsmesser, Studioaufnahmen

Gast schrieb:

oder wissen Sie´s?

Von daher weiss ich wovon ich rede, aber sie? Der normale Amateur ohne Anspruch und der normale Berufsfotograf ohne große Ansprüche in der Lichttechnik wird sich einen Dreck um Belichtungsmesser scheren, aber diejenigen die sich ernsthaft mit diesen Themen beschäftigt haben wissen sehr wohl, dass Belichtungsmesser ein nützliches Werkzeug sind und es eben nicht überflüssig geworden ist, wie es manche gerne behaupten, die wahrscheinlich noch nie selbst die Vorteile eines Belichtungsmessers kennen bzw. jemals einen genutzt haben.

Der Maurer

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 18:24

hat halt auch immer seinen Flaschenöffner dabei ...

Von Herstellern gesponserte Artikel taugen nicht als Referenz!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 18:51

Welche Messmethoden es gibt, ist im Grunde irrelevant. Ein digitales Testfoto plus Histogramm reichen für eine effiziente Arbeit völlig aus (bei Digital). Wobei das Histogramm eher für Fotografen empfehlenswert ist, die mit der DSLR im Feld arbeiten, Studios haben in der Regel einen großen Monitor, auf dem sie die Bildergäbnisse in Echtzeit analysieren können. Diese Arbeitsweise ist nicht nur Komfortabel, sondern auch sehr effizient.

Es Gilt:

-Analogfotografie benötigt Belichtungsmesser und Polaroidkassette
-Digitalfotografie benötigt Livevorschau plus Histogramm

Es soll sogar Fotografen geben, die gucken sich das Histogramm oder gar die Testbilder gar nicht an und messen lieber nach alter Gewohnheit mit dem Beli. Das halte ich für fahrlässig, denn der Beli kann vom kamerainternen Messchip abweichen, und berücksichtigt auch nicht etwaige Verlängerungsfaktoren, wie etwa den erweiterten Auszug bei Nahaufnahmen, oder zusätzliche Filter.

Das Messen mit dem Belichtungsmesser war bereits zu Analogzeiten ein Vasbonspiel (deshalb gab es Test-Polas zur Absicherung, ja das habe ich noch alles miterlebt).

Ein modernes, gut ausgestattetes Studio hat Livevorschau auf dem großen Laptop / Bildschirm, und so kann der verantwortliche Fotograf das Bild optimal einschätzen, hier und da Lampen korregieren oder die Blende / Zeit ändern.

Ein Testfoto sagt mehr als tausend Belis

:-)

Die Bl**heit mancher Internet-Nutzer

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 20. Oktober 2009 - 23:59

steigt hier mal wieder aus dem Munde.

Gast schrieb:

Welche Messmethoden es gibt, ist im Grunde irrelevant. Ein digitales Testfoto plus Histogramm reichen für eine effiziente Arbeit völlig aus (bei Digital). Wobei das Histogramm eher für Fotografen empfehlenswert ist, die mit der DSLR im Feld arbeiten, Studios haben in der Regel einen großen Monitor, auf dem sie die Bildergäbnisse in Echtzeit analysieren können. Diese Arbeitsweise ist nicht nur Komfortabel, sondern auch sehr effizient.

Es Gilt:

-Analogfotografie benötigt Belichtungsmesser und Polaroidkassette
-Digitalfotografie benötigt Livevorschau plus Histogramm

Es soll sogar Fotografen geben, die gucken sich das Histogramm oder gar die Testbilder gar nicht an und messen lieber nach alter Gewohnheit mit dem Beli. Das halte ich für fahrlässig, denn der Beli kann vom kamerainternen Messchip abweichen, und berücksichtigt auch nicht etwaige Verlängerungsfaktoren, wie etwa den erweiterten Auszug bei Nahaufnahmen, oder zusätzliche Filter.

Das Messen mit dem Belichtungsmesser war bereits zu Analogzeiten ein Vasbonspiel (deshalb gab es Test-Polas zur Absicherung, ja das habe ich noch alles miterlebt).

Ein modernes, gut ausgestattetes Studio hat Livevorschau auf dem großen Laptop / Bildschirm, und so kann der verantwortliche Fotograf das Bild optimal einschätzen, hier und da Lampen korregieren oder die Blende / Zeit ändern.

Ein Testfoto sagt mehr als tausend Belis

:-)

Belichtungsmesser? Selbstverständlich!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 16:57

Wer bei größeren Bildproduktionen einfach auf den Auslöser haut, anstatt die Lichtquellen mit einem Belichtungsmesser einzupegeln, wird als der Dümmste am Set angesehen und beim nächsten Auftrag nicht wieder gebucht.

Schade! - Obwohl sein Tonfall ohnehin unmöglich war. Sowas kann man ja keinem Kunden zumuten.

Lichtquellen mit einem Belichtungsmesser einpegeln

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 18:10

Mein Gott! Und es gibt noch Kunden die bereit sind diese Zeitverzögerung zu finanzieren?

Klar!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 20. Oktober 2009 - 12:50

Wer sein Geld nicht nur damit verdient, auf dem Schulhof Koks zu verdealen, der weiß sogar, daß die Mehrheit der Kunden ordentliche Resultate für ihr Geld verlang.

Bei Deinem Tonfall wirst Du solche Kunden natürlich kaum je zu Gesicht bekommen.

Vielleicht

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 20. Oktober 2009 - 14:58

dienert der rotzige Tonfall ja auch bloß den feuchten Träumen der Kamerahersteller?

Denn wenn sich alle Knipser nur noch auf die kamerainterne Messung verlassen und keine externen Referenzgeräte mehr benutzen, dann brauchen sich Kamerahersteller eigentlich auch nicht mehr bei der Empfindlichkeitsangabe an die Wahrheit zu halten.

Schade eigentlich, daß es noch immer Fotografen gibt, die Sets und Szenen gezielt ausleuchten, mit mehreren Lichtquellen, die Schatten bewußt in ein bestimmtes Beleuchtungs- und Tonwertverhältnis zu den Lichtern im Bild setzen, die zwanzig verschiedene Details eines Produktes unterschiedlich ausleuchten und die Aufnahmen hinterher zu einem einheitlichen Gesamtbild montieren, die ein kompliziertes Studiosetup mit vielen Lichtquellen vorbereiten, weil bei Eintreffen des Produktes oder des Portraitierten gar keine Zeit dafür bliebe.
Und womit machen die das?
Mit Sachverstand und einem Belichtungsmesser in der Hand.

Manchmal ist das Niveau mancher User...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 14:09

einfach nur unterste Schublade!

1.) Einen Belichtungsmesser braucht man im Studio! Oder will man ständig mit der Blende und Verschlusszeit rumspielen bei einer Studioblitzlichtanlage oder manuellen wireless Ansteuerung mehrer Blitze? Ich denke nicht!

2.) Das Histogramm aus der Kamera sagt nur was aus über die Belichtung, aber nicht welche Belichtungszeiten und Blende man braucht!

3.) Ein Belichtungsmesser braucht jeder, der sich ernsthaft mit Blitzlichtfotografie mal auseinandergesetzt hatte und in bestimmten Situationen ist sowas hilfreicher als ständig Testfotos zu machen, nur um die korrekte Belichtung zu bekommen

4.) Schon mal gewusst wie man einen Belichtungsmesser einsetzen kann?

http://www.troeszter.net/Belichtungsmesser.html

5.) Wer eine Großformatkamera ohne interne Belichtungsmessung hat, braucht einen Handbelichtungsmesser. Wie soll er dann sein Film korrekt belichten sonst?

Gast schrieb:

Ein Testfoto und ein Blick auf die Gradationskurve zeigt doch alles, wozu brauchen Sie dann noch einen Belichtungsmesser? Wohl alte Gewohnheit, wie?

Unterste Schublade?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 18:02
Zitat:

1.) Einen Belichtungsmesser braucht man im Studio! Oder will man ständig mit der Blende und Verschlusszeit rumspielen bei einer Studioblitzlichtanlage oder manuellen wireless Ansteuerung mehrer Blitze? Ich denke nicht!

Ein Testfoto zu machen und die Blende zu korrigieren ist komplizierter, als mit einen Beli rumzurennen und rumzufuchteln? (Ach ja, das macht bei Ihnen wahrscheinlich eh der Assi).

Zitat:

2.) Das Histogramm aus der Kamera sagt nur was aus über die Belichtung, aber nicht welche Belichtungszeiten und Blende man braucht!

Muss es ja gar nicht. Es reicht, wenn es mir zeigt, ob ich die Blende etwas auf, oder zu machen muss. Beim Beli kriege ich ja nur einen Wert, anhand dessen mir der Beli eine Zeit/Blendenkombi vorschlägt. Das Histogramm dagegen, gibt mir einen exakten Überblick über die Verteilung der Lichtwerte im gesamten Bild. Exakter geht es nicht, das Prozedere ist, wie bei einer Messwippe.

Zitat:

3.) Ein Belichtungsmesser braucht jeder, der sich ernsthaft mit Blitzlichtfotografie mal auseinandergesetzt hatte und in bestimmten Situationen ist sowas hilfreicher als ständig Testfotos zu machen, nur um die korrekte Belichtung zu bekommen

Das war mal zu analogzeiten so, als Polaroids teuer waren. Eine Digi macht Polas um sonst ;-)

Zitat:

4.) Schon mal gewusst wie man einen Belichtungsmesser einsetzen kann?

Habe Jahrelang damit gearbeitet, seit dem ich auf digital umgestiegen bin, liegt das Ding nutzlos herum.

Zitat:

5.) Wer eine Großformatkamera ohne interne Belichtungsmessung hat, braucht einen Handbelichtungsmesser. Wie soll er dann sein Film korrekt belichten sonst?

Ja warum sagen Sie nicht gleich, dass Sie mit Großformat fotografieren. Wir reden scheinbar aneinander vorbei. Ich dachte zuerst, Sie würden die Digitalfotografie meinen, deshalb meine Verwunderung. Aber bei Film-/Großformatfotografie, da haben Sie Recht, geht es nicht ohne Belichtungsmesser. Aber auch da, das weiss ich, gab es zu Analogzeiten ja bereits die Pola-kassetten, die sehr gerne von Profis benutzt wurden, um in Sachen Lichtermittlung effizient zu arbeiten.
Ich kann ihren Frust verstehen, der gemeine Studiofotograf tut sich besonders schwer mit der digitalen Revolution, weil ein kompletter Umstieg von analog auf digital bei einem Studio heute ein Vermögen kosten würde, und es gibt kaum eine Bank, die dafür einen Kredit geben möchte. Deshalb sind viele Studiofotografen immernoch an die alte Technik gebunden und verlieren dadurch jede Menge Aufträge, Geld und den Anschluss an die Konkurrenz.
Aber anstatt die Digitalkameras zu verteufeln und die Digi-Fotografen als Idioten abzustempeln, sollten Sie sich vielleicht besser Gedanken machen, ob nicht vielleicht Sie selbst etwas falsch machen. Wenn sich der Zeitgeist ändert, muss Man sich mit ihm verändern, sonst wird Man von ihm überrumpelt oder zermalmt.

Belichtungsmesser

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 19:12

Sehr gute und korrekte Antwort, in diesem Forum, wo sich die Möchtegern-Profis tummeln, durchaus angebracht. Am "Set" (Laberdeutsch) wird man nicht ausgelacht ohne Blitz-Beli, ganz im Gegenteil. Die Kamera ist bei intensiver Studiofotografie mit dem Computer verbunden, direkt nach dem Schuss ist die Bildkontrolle über Monitor möglich. Dass der Fotograf dem Modell seinen Gossen unter die Nase hält, das glauben vielleicht noch Leica-Knipser in der süddeutschen Provinz!

Gast schrieb:
Zitat:

1.) Einen Belichtungsmesser braucht man im Studio! Oder will man ständig mit der Blende und Verschlusszeit rumspielen bei einer Studioblitzlichtanlage oder manuellen wireless Ansteuerung mehrer Blitze? Ich denke nicht!

Ein Testfoto zu machen und die Blende zu korrigieren ist komplizierter, als mit einen Beli rumzurennen und rumzufuchteln? (Ach ja, das macht bei Ihnen wahrscheinlich eh der Assi).

Zitat:

2.) Das Histogramm aus der Kamera sagt nur was aus über die Belichtung, aber nicht welche Belichtungszeiten und Blende man braucht!

Muss es ja gar nicht. Es reicht, wenn es mir zeigt, ob ich die Blende etwas auf, oder zu machen muss. Beim Beli kriege ich ja nur einen Wert, anhand dessen mir der Beli eine Zeit/Blendenkombi vorschlägt. Das Histogramm dagegen, gibt mir einen exakten Überblick über die Verteilung der Lichtwerte im gesamten Bild. Exakter geht es nicht, das Prozedere ist, wie bei einer Messwippe.

Zitat:

3.) Ein Belichtungsmesser braucht jeder, der sich ernsthaft mit Blitzlichtfotografie mal auseinandergesetzt hatte und in bestimmten Situationen ist sowas hilfreicher als ständig Testfotos zu machen, nur um die korrekte Belichtung zu bekommen

Das war mal zu analogzeiten so, als Polaroids teuer waren. Eine Digi macht Polas um sonst ;-)

Zitat:

4.) Schon mal gewusst wie man einen Belichtungsmesser einsetzen kann?

Habe Jahrelang damit gearbeitet, seit dem ich auf digital umgestiegen bin, liegt das Ding nutzlos herum.

Zitat:

5.) Wer eine Großformatkamera ohne interne Belichtungsmessung hat, braucht einen Handbelichtungsmesser. Wie soll er dann sein Film korrekt belichten sonst?

Ja warum sagen Sie nicht gleich, dass Sie mit Großformat fotografieren. Wir reden scheinbar aneinander vorbei. Ich dachte zuerst, Sie würden die Digitalfotografie meinen, deshalb meine Verwunderung. Aber bei Film-/Großformatfotografie, da haben Sie Recht, geht es nicht ohne Belichtungsmesser. Aber auch da, das weiss ich, gab es zu Analogzeiten ja bereits die Pola-kassetten, die sehr gerne von Profis benutzt wurden, um in Sachen Lichtermittlung effizient zu arbeiten.
Ich kann ihren Frust verstehen, der gemeine Studiofotograf tut sich besonders schwer mit der digitalen Revolution, weil ein kompletter Umstieg von analog auf digital bei einem Studio heute ein Vermögen kosten würde, und es gibt kaum eine Bank, die dafür einen Kredit geben möchte. Deshalb sind viele Studiofotografen immernoch an die alte Technik gebunden und verlieren dadurch jede Menge Aufträge, Geld und den Anschluss an die Konkurrenz.
Aber anstatt die Digitalkameras zu verteufeln und die Digi-Fotografen als Idioten abzustempeln, sollten Sie sich vielleicht besser Gedanken machen, ob nicht vielleicht Sie selbst etwas falsch machen. Wenn sich der Zeitgeist ändert, muss Man sich mit ihm verändern, sonst wird Man von ihm überrumpelt oder zermalmt.

Sie verstehen NULL BIS GAR NICHTS

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 21:06

Diese Möchtegern Profifotografen, die glauben mit dem PC und Histogramm sei alles schon richtig... Einfach lächerlich diese Kommentare hier! Beschränkter geht's nimmer.
Welche Abgründe sich hier auftun am Horizont.

Gast schrieb:

Sehr gute und korrekte Antwort, in diesem Forum, wo sich die Möchtegern-Profis tummeln, durchaus angebracht. Am "Set" (Laberdeutsch) wird man nicht ausgelacht ohne Blitz-Beli, ganz im Gegenteil. Die Kamera ist bei intensiver Studiofotografie mit dem Computer verbunden, direkt nach dem Schuss ist die Bildkontrolle über Monitor möglich. Dass der Fotograf dem Modell seinen Gossen unter die Nase hält, das glauben vielleicht noch Leica-Knipser in der süddeutschen Provinz!

Gast schrieb:
Zitat:

1.) Einen Belichtungsmesser braucht man im Studio! Oder will man ständig mit der Blende und Verschlusszeit rumspielen bei einer Studioblitzlichtanlage oder manuellen wireless Ansteuerung mehrer Blitze? Ich denke nicht!

Ein Testfoto zu machen und die Blende zu korrigieren ist komplizierter, als mit einen Beli rumzurennen und rumzufuchteln? (Ach ja, das macht bei Ihnen wahrscheinlich eh der Assi).

Zitat:

2.) Das Histogramm aus der Kamera sagt nur was aus über die Belichtung, aber nicht welche Belichtungszeiten und Blende man braucht!

Muss es ja gar nicht. Es reicht, wenn es mir zeigt, ob ich die Blende etwas auf, oder zu machen muss. Beim Beli kriege ich ja nur einen Wert, anhand dessen mir der Beli eine Zeit/Blendenkombi vorschlägt. Das Histogramm dagegen, gibt mir einen exakten Überblick über die Verteilung der Lichtwerte im gesamten Bild. Exakter geht es nicht, das Prozedere ist, wie bei einer Messwippe.

Zitat:

3.) Ein Belichtungsmesser braucht jeder, der sich ernsthaft mit Blitzlichtfotografie mal auseinandergesetzt hatte und in bestimmten Situationen ist sowas hilfreicher als ständig Testfotos zu machen, nur um die korrekte Belichtung zu bekommen

Das war mal zu analogzeiten so, als Polaroids teuer waren. Eine Digi macht Polas um sonst ;-)

Zitat:

4.) Schon mal gewusst wie man einen Belichtungsmesser einsetzen kann?

Habe Jahrelang damit gearbeitet, seit dem ich auf digital umgestiegen bin, liegt das Ding nutzlos herum.

Zitat:

5.) Wer eine Großformatkamera ohne interne Belichtungsmessung hat, braucht einen Handbelichtungsmesser. Wie soll er dann sein Film korrekt belichten sonst?

Ja warum sagen Sie nicht gleich, dass Sie mit Großformat fotografieren. Wir reden scheinbar aneinander vorbei. Ich dachte zuerst, Sie würden die Digitalfotografie meinen, deshalb meine Verwunderung. Aber bei Film-/Großformatfotografie, da haben Sie Recht, geht es nicht ohne Belichtungsmesser. Aber auch da, das weiss ich, gab es zu Analogzeiten ja bereits die Pola-kassetten, die sehr gerne von Profis benutzt wurden, um in Sachen Lichtermittlung effizient zu arbeiten.
Ich kann ihren Frust verstehen, der gemeine Studiofotograf tut sich besonders schwer mit der digitalen Revolution, weil ein kompletter Umstieg von analog auf digital bei einem Studio heute ein Vermögen kosten würde, und es gibt kaum eine Bank, die dafür einen Kredit geben möchte. Deshalb sind viele Studiofotografen immernoch an die alte Technik gebunden und verlieren dadurch jede Menge Aufträge, Geld und den Anschluss an die Konkurrenz.
Aber anstatt die Digitalkameras zu verteufeln und die Digi-Fotografen als Idioten abzustempeln, sollten Sie sich vielleicht besser Gedanken machen, ob nicht vielleicht Sie selbst etwas falsch machen. Wenn sich der Zeitgeist ändert, muss Man sich mit ihm verändern, sonst wird Man von ihm überrumpelt oder zermalmt.

Ein guter Belichtungsmesser bei Ebay

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 21:25

Kostetet noch nicht mal 200,-€... Ansonsten ab 200-300,-€ ist schon ein guter neuer Belichtungsmesser zu haben.

Gast schrieb:

Sehr gute und korrekte Antwort, in diesem Forum, wo sich die Möchtegern-Profis tummeln, durchaus angebracht. Am "Set" (Laberdeutsch) wird man nicht ausgelacht ohne Blitz-Beli, ganz im Gegenteil. Die Kamera ist bei intensiver Studiofotografie mit dem Computer verbunden, direkt nach dem Schuss ist die Bildkontrolle über Monitor möglich. Dass der Fotograf dem Modell seinen Gossen unter die Nase hält, das glauben vielleicht noch Leica-Knipser in der süddeutschen Provinz!

Gast schrieb:
Zitat:

1.) Einen Belichtungsmesser braucht man im Studio! Oder will man ständig mit der Blende und Verschlusszeit rumspielen bei einer Studioblitzlichtanlage oder manuellen wireless Ansteuerung mehrer Blitze? Ich denke nicht!

Ein Testfoto zu machen und die Blende zu korrigieren ist komplizierter, als mit einen Beli rumzurennen und rumzufuchteln? (Ach ja, das macht bei Ihnen wahrscheinlich eh der Assi).

Zitat:

2.) Das Histogramm aus der Kamera sagt nur was aus über die Belichtung, aber nicht welche Belichtungszeiten und Blende man braucht!

Muss es ja gar nicht. Es reicht, wenn es mir zeigt, ob ich die Blende etwas auf, oder zu machen muss. Beim Beli kriege ich ja nur einen Wert, anhand dessen mir der Beli eine Zeit/Blendenkombi vorschlägt. Das Histogramm dagegen, gibt mir einen exakten Überblick über die Verteilung der Lichtwerte im gesamten Bild. Exakter geht es nicht, das Prozedere ist, wie bei einer Messwippe.

Zitat:

3.) Ein Belichtungsmesser braucht jeder, der sich ernsthaft mit Blitzlichtfotografie mal auseinandergesetzt hatte und in bestimmten Situationen ist sowas hilfreicher als ständig Testfotos zu machen, nur um die korrekte Belichtung zu bekommen

Das war mal zu analogzeiten so, als Polaroids teuer waren. Eine Digi macht Polas um sonst ;-)

Zitat:

4.) Schon mal gewusst wie man einen Belichtungsmesser einsetzen kann?

Habe Jahrelang damit gearbeitet, seit dem ich auf digital umgestiegen bin, liegt das Ding nutzlos herum.

Zitat:

5.) Wer eine Großformatkamera ohne interne Belichtungsmessung hat, braucht einen Handbelichtungsmesser. Wie soll er dann sein Film korrekt belichten sonst?

Ja warum sagen Sie nicht gleich, dass Sie mit Großformat fotografieren. Wir reden scheinbar aneinander vorbei. Ich dachte zuerst, Sie würden die Digitalfotografie meinen, deshalb meine Verwunderung. Aber bei Film-/Großformatfotografie, da haben Sie Recht, geht es nicht ohne Belichtungsmesser. Aber auch da, das weiss ich, gab es zu Analogzeiten ja bereits die Pola-kassetten, die sehr gerne von Profis benutzt wurden, um in Sachen Lichtermittlung effizient zu arbeiten.
Ich kann ihren Frust verstehen, der gemeine Studiofotograf tut sich besonders schwer mit der digitalen Revolution, weil ein kompletter Umstieg von analog auf digital bei einem Studio heute ein Vermögen kosten würde, und es gibt kaum eine Bank, die dafür einen Kredit geben möchte. Deshalb sind viele Studiofotografen immernoch an die alte Technik gebunden und verlieren dadurch jede Menge Aufträge, Geld und den Anschluss an die Konkurrenz.
Aber anstatt die Digitalkameras zu verteufeln und die Digi-Fotografen als Idioten abzustempeln, sollten Sie sich vielleicht besser Gedanken machen, ob nicht vielleicht Sie selbst etwas falsch machen. Wenn sich der Zeitgeist ändert, muss Man sich mit ihm verändern, sonst wird Man von ihm überrumpelt oder zermalmt.

Ach? Und können Sie sich auch erklären,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 19:24

warum die Leute ihre hochwertigen Belichtungsmesser für ein Hundsgeld bei Ebay verschärbeln?

Gast schrieb: Die Kamera

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 20. Oktober 2009 - 16:16
Gast schrieb:

Die Kamera ist bei intensiver Studiofotografie mit dem Computer verbunden, direkt nach dem Schuss ist die Bildkontrolle über Monitor möglich.

Na klar, und den Rest macht die unterbezahlte Maus mit ihrem veralteten Mac in Photoshop! Solange nur der Frontmann dummschwätzen kann.

Meine Digitalkamera hängt auch am Computer. Trotzdem weiß ich, wie das Bild aussehen soll, noch bevor ich den PC überhaupt eingeschaltet habe. Und dementsprechend messe ich die Beleuchtung ein.
Und während Du oder Deine Maus die Bilder in der post(-mortem)-production aufpolieren müssen, liegen meinem Kunden die Bilder schon zur Auswahl vor. Hoffentlich erfährt Dein Kunde nichts davon...

Herrlich, diese selbsternannten Kreativgötter, die erst am Monitor erkennen, was sie eigentlich vor sich haben!
Oh pardon, Creativ(e) natürlich, nicht kreativ.

Kein Wunder...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 21:10

das die ach so schlauen Pseudo-Profis um die Ecke ihre Verschlusseinheiten reihenweise beschädigen...

Das Histogramm sagt aber nichts genaues aus! Welche Blende man genau auswählen sollte. Und was ist mit Blitzlicht, dass generell zu hell ist? Ich möchte dort sehen wie viel Feingefühl sie mit ihrer schwachsinnigen Methode bei diesen Fall beweisen. Spätestens bei der Produktfotografie ist ihre Methode viel zu mühselig und kostet Zeit, am besten noch sie versuchen 3-5 mal hintereinander die korrekte Zeit und Belichtungszeit für ein Produktfoto zu haben nur weil das Produkt extreme Schatten und Mittelwerte sowie Lichter hat. VIEL SPAß! Offenbar sind sie die Inkompetenz in Person und sowas nennt sich Profi? -EINE SCHANDE EINFACH!

Gast schrieb:
Zitat:

1.) Einen Belichtungsmesser braucht man im Studio! Oder will man ständig mit der Blende und Verschlusszeit rumspielen bei einer Studioblitzlichtanlage oder manuellen wireless Ansteuerung mehrer Blitze? Ich denke nicht!

Ein Testfoto zu machen und die Blende zu korrigieren ist komplizierter, als mit einen Beli rumzurennen und rumzufuchteln? (Ach ja, das macht bei Ihnen wahrscheinlich eh der Assi).

Zitat:

2.) Das Histogramm aus der Kamera sagt nur was aus über die Belichtung, aber nicht welche Belichtungszeiten und Blende man braucht!

Muss es ja gar nicht. Es reicht, wenn es mir zeigt, ob ich die Blende etwas auf, oder zu machen muss. Beim Beli kriege ich ja nur einen Wert, anhand dessen mir der Beli eine Zeit/Blendenkombi vorschlägt. Das Histogramm dagegen, gibt mir einen exakten Überblick über die Verteilung der Lichtwerte im gesamten Bild. Exakter geht es nicht, das Prozedere ist, wie bei einer Messwippe.

Zitat:

3.) Ein Belichtungsmesser braucht jeder, der sich ernsthaft mit Blitzlichtfotografie mal auseinandergesetzt hatte und in bestimmten Situationen ist sowas hilfreicher als ständig Testfotos zu machen, nur um die korrekte Belichtung zu bekommen

Das war mal zu analogzeiten so, als Polaroids teuer waren. Eine Digi macht Polas um sonst ;-)

Zitat:

4.) Schon mal gewusst wie man einen Belichtungsmesser einsetzen kann?

Habe Jahrelang damit gearbeitet, seit dem ich auf digital umgestiegen bin, liegt das Ding nutzlos herum.

Zitat:

5.) Wer eine Großformatkamera ohne interne Belichtungsmessung hat, braucht einen Handbelichtungsmesser. Wie soll er dann sein Film korrekt belichten sonst?

Ja warum sagen Sie nicht gleich, dass Sie mit Großformat fotografieren. Wir reden scheinbar aneinander vorbei. Ich dachte zuerst, Sie würden die Digitalfotografie meinen, deshalb meine Verwunderung. Aber bei Film-/Großformatfotografie, da haben Sie Recht, geht es nicht ohne Belichtungsmesser. Aber auch da, das weiss ich, gab es zu Analogzeiten ja bereits die Pola-kassetten, die sehr gerne von Profis benutzt wurden, um in Sachen Lichtermittlung effizient zu arbeiten.
Ich kann ihren Frust verstehen, der gemeine Studiofotograf tut sich besonders schwer mit der digitalen Revolution, weil ein kompletter Umstieg von analog auf digital bei einem Studio heute ein Vermögen kosten würde, und es gibt kaum eine Bank, die dafür einen Kredit geben möchte. Deshalb sind viele Studiofotografen immernoch an die alte Technik gebunden und verlieren dadurch jede Menge Aufträge, Geld und den Anschluss an die Konkurrenz.
Aber anstatt die Digitalkameras zu verteufeln und die Digi-Fotografen als Idioten abzustempeln, sollten Sie sich vielleicht besser Gedanken machen, ob nicht vielleicht Sie selbst etwas falsch machen. Wenn sich der Zeitgeist ändert, muss Man sich mit ihm verändern, sonst wird Man von ihm überrumpelt oder zermalmt.

Oh weia!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 02:55

Da habe ich wohl einen sehr feinen Nerv getroffen. Sorry for that, no harm ment!

Die Verblödung der Digitalfotografen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 21:16

spricht hier aus einen heraus.

Spielen sie am Histogramm und der Blende und Belichtungszeit weiter, währrend andere bereits mit Mittelwertbildung bei einen Belichtungsmesser auf einen Schlag die perfekte Blende und Belichtungszeit herausgefunden haben. Sie hingegen scheitern nach 2 Versuchen bereits, die perfekte Belichtungszeit und Blende zu haben. Da hilft:

a) kein Rechner
b) kein Histogramm, wenn das Bild viel zu hell oder zu dunkel wird
c) keiner nimmt ihre überhebliche Argumentation ab, dass sie anhand des Histogramms sofort 100% wissen, welche Belichtungszeit und Blende sie auswählen müssen
d) Viel Spaß wenn es darum geht ein Objekt für Produktfotografie aus unterschiedlichsten Helligkeitswerten versuchen zu fotografieren
e) Offenbar machen sie nur langweilige Portraitfotos
f) ich zweifel daran, dass sie jemals einen genauen Belichtungsmesser eingesetzt haben, es hat sehr wohl Sinn sowas einzusetzen, statt mit der Blende und Verschlusszeit an der Kamera Revolverheld zu spielen.
g) kein Wunder das manche Profis ständig neue Kameras brauchen, weil ihre Auslöseeinheit nach intensivsten Dauerausprobierei ausleiern!
h) Ersparen sie uns ihre Möchtegern-Profi Anweisungen, wenn andere längst korrekt belichtete Bilder haben, wo sie noch an der Blende und Belichtungszeit rumprobieren oder am PC mühselig arbeiten sollten. Sie sollten sich mal ander Nase packen für den Unsinn und die Unwissenheit, die sie hier verzapfen! UNGLAUBLICHE FRECHHEITEN HIER VON MÖCHTEGERN-PROFIS!

Gast schrieb:
Zitat:

1.) Einen Belichtungsmesser braucht man im Studio! Oder will man ständig mit der Blende und Verschlusszeit rumspielen bei einer Studioblitzlichtanlage oder manuellen wireless Ansteuerung mehrer Blitze? Ich denke nicht!

Ein Testfoto zu machen und die Blende zu korrigieren ist komplizierter, als mit einen Beli rumzurennen und rumzufuchteln? (Ach ja, das macht bei Ihnen wahrscheinlich eh der Assi).

Zitat:

2.) Das Histogramm aus der Kamera sagt nur was aus über die Belichtung, aber nicht welche Belichtungszeiten und Blende man braucht!

Muss es ja gar nicht. Es reicht, wenn es mir zeigt, ob ich die Blende etwas auf, oder zu machen muss. Beim Beli kriege ich ja nur einen Wert, anhand dessen mir der Beli eine Zeit/Blendenkombi vorschlägt. Das Histogramm dagegen, gibt mir einen exakten Überblick über die Verteilung der Lichtwerte im gesamten Bild. Exakter geht es nicht, das Prozedere ist, wie bei einer Messwippe.

Zitat:

3.) Ein Belichtungsmesser braucht jeder, der sich ernsthaft mit Blitzlichtfotografie mal auseinandergesetzt hatte und in bestimmten Situationen ist sowas hilfreicher als ständig Testfotos zu machen, nur um die korrekte Belichtung zu bekommen

Das war mal zu analogzeiten so, als Polaroids teuer waren. Eine Digi macht Polas um sonst ;-)

Zitat:

4.) Schon mal gewusst wie man einen Belichtungsmesser einsetzen kann?

Habe Jahrelang damit gearbeitet, seit dem ich auf digital umgestiegen bin, liegt das Ding nutzlos herum.

Zitat:

5.) Wer eine Großformatkamera ohne interne Belichtungsmessung hat, braucht einen Handbelichtungsmesser. Wie soll er dann sein Film korrekt belichten sonst?

Ja warum sagen Sie nicht gleich, dass Sie mit Großformat fotografieren. Wir reden scheinbar aneinander vorbei. Ich dachte zuerst, Sie würden die Digitalfotografie meinen, deshalb meine Verwunderung. Aber bei Film-/Großformatfotografie, da haben Sie Recht, geht es nicht ohne Belichtungsmesser. Aber auch da, das weiss ich, gab es zu Analogzeiten ja bereits die Pola-kassetten, die sehr gerne von Profis benutzt wurden, um in Sachen Lichtermittlung effizient zu arbeiten.
Ich kann ihren Frust verstehen, der gemeine Studiofotograf tut sich besonders schwer mit der digitalen Revolution, weil ein kompletter Umstieg von analog auf digital bei einem Studio heute ein Vermögen kosten würde, und es gibt kaum eine Bank, die dafür einen Kredit geben möchte. Deshalb sind viele Studiofotografen immernoch an die alte Technik gebunden und verlieren dadurch jede Menge Aufträge, Geld und den Anschluss an die Konkurrenz.
Aber anstatt die Digitalkameras zu verteufeln und die Digi-Fotografen als Idioten abzustempeln, sollten Sie sich vielleicht besser Gedanken machen, ob nicht vielleicht Sie selbst etwas falsch machen. Wenn sich der Zeitgeist ändert, muss Man sich mit ihm verändern, sonst wird Man von ihm überrumpelt oder zermalmt.

Völlig falsch und unsachlich!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 21:24

Das Histogramm zeigt aber nicht die genaue Helligkeit von partiellen Objekten bzw. Motiven!
Das was sie hier reden ist völlig falsch.

Das Histogramm sagt nur aus wie die Helligkeitsverteilung bzw. Tonwerte des gesamten Bildes ist, aber nicht wie die Helligkeit eines einzelnen Auschnittes (zum Beispiel das Hauptmotiv) ist. Hier lohnt sich durchaus eine partielle Belichtungsmessung des Hauptmotivs.

Insofern haben sie etwas am Histogramm generell nicht verstanden.

Ansonsten Google kann ihnen da sicherlich helfen.

http://kwerfeldein.de/index.php/2008/07/01/das-histogramm-verstehen/

Sicherlich, dass was sie meinen ist gut für High-Key und Low-Key Aufnahmen, aber geht es darum Objektive korrekt zu belichten, dann ist diese Methode unbrauchbar bzw. würde länger dauern als eine gescheite Belichtungsmessung. Spätestens in der Fotografie mit Stillleben oder in der Repro- bis hin zur Produktfotografie ist ihre Methode ungeeignet. Es würde zu lange dauern bis man endlich Blende und passende Belichtungszeit hätte, mehrmals auf den Auslöser drücken halte ich nicht für die beste Lösung.

Gast schrieb:
Zitat:

2.) Das Histogramm aus der Kamera sagt nur was aus über die Belichtung, aber nicht welche Belichtungszeiten und Blende man braucht!

Muss es ja gar nicht. Es reicht, wenn es mir zeigt, ob ich die Blende etwas auf, oder zu machen muss. Beim Beli kriege ich ja nur einen Wert, anhand dessen mir der Beli eine Zeit/Blendenkombi vorschlägt. Das Histogramm dagegen, gibt mir einen exakten Überblick über die Verteilung der Lichtwerte im gesamten Bild. Exakter geht es nicht, das Prozedere ist, wie bei einer Messwippe.

Wer braucht Spiegelvorauslösung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 19:24

wenn er über einen hervorragenden LiveView verfügt - und nebstbei noch überdrüber 1080p-Videos kriegt?

Selten so gelacht!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 11:00
Zitat:

Bildsensor-Reinigung
Mit einer neuen Bildsensor-Reinigungsfunktion erfüllt die D3S einen Wunsch, den viele Profifotografen an uns herangetragen haben. Staub- und Schmutzpartikel, die auf dem Tiefpassfilter haften, werden durch Vibrationen in vier verschiedenen Frequenzen abgeschüttelt. Diese Funktion kommt erstmals in einer Kamera mit FX-Vollformat und einer Sucherbildfeldabdeckung von 100% zum Einsatz.

Wenn es auf Diskretion ankommt
Die D3S verfügt über den Modus »Leise Auslösung«, der das Geräusch des Spiegelschlags wirksam reduziert. Diese nützliche Innovation ist ein weiteres Ergebnis des praktischen Feedbacks der Fotografen, die mit Nikon-Kameras der D3-Serie arbeiten. Sie ist bei der Theaterfotografie ebenso nützlich wie für Tierfotografen oder in allen anderen Situationen, in denen der Fotograf möglichst wenig stören möchte.

Ha,ha!!! Die sog. Nikon Profis haben sich also ein Staubschutzsystem gewünscht und Nikon war so großzügig ihnen das als neueste Innovation in eine 5000 Euro Kamera einzubauen! Da kann man sich doch mal freuen (grins). Wahrscheinlich haben die wirklichen Profis mit anderen Marken fotografiert, denn die haben das schon seit Jahren. Wer einmal im Dreck von China mit einer Nikon unterwegs war, der konnte über die fehlende Sensorreinigung nur den Kopf schütteln. Und das best zum Schluss: Wenn es auf Diskretion ankommt. Das ist der Brüller des Tages. Die Kamera ist derartig auffällig, unhandlich und mit Murcks überfrachtet, dass man Nikon für deratige Sprüche fast einen Preis schicken müsste. Häh, wo bitteschön sorgt ein solcher Klotz für Diskretion?????

Manmanman

Bild von Die Faust
Eingetragen von
Die Faust
(Hausfreund)
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 11:25

Wenn doch nur die Bildqualität aller "User" proportional ebenso steigen würde, wie die Ausstattung und Größe undundund dieser ganzen hässlichen Knipsklötze.

Was war das nochmal, Fotografie? Irgendwas mit Licht, Aufnahmefläche und so, nä?

Photographie bzw. die Fotografie ist Malen mit Licht!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 18:49

Das malen mit Licht, bedeutet erst Fotografie! Nicht plumpes Stück Technik alleine macht Fotos aus. Kein Fotoapperat macht automatisch gute Bilder, sondern der Fotograf macht seine Bilder bereits mit viel Fantasie, Kreativität bereits im Kopf.

Nicht die Technik der Kamera steuert den Fotografen, sondern der Fotograf kontrolliert die Kamera, er gibt vor welches Endresultat, hier das Bild, herauskommt.

Die Faust schrieb:

Wenn doch nur die Bildqualität aller "User" proportional ebenso steigen würde, wie die Ausstattung und Größe undundund dieser ganzen hässlichen Knipsklötze.

Was war das nochmal, Fotografie? Irgendwas mit Licht, Aufnahmefläche und so, nä?

Frage an die beiden Photo-Philosophen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 18:17

Warum benutzen Olympia-Bogenschützen die modernsten und teuersten hight-tech-Bögen, wo sie doch genau wissen, das nur Übung, Konzentration, Talent und Glück den Pfeil ins schwarze führen?

Vielleicht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 07:36
Gast schrieb:

Warum benutzen Olympia-Bogenschützen die modernsten und teuersten hight-tech-Bögen, wo sie doch genau wissen, das nur Übung, Konzentration, Talent und Glück den Pfeil ins schwarze führen?

Technikgläubigkeit ...?

Aber mt "Glück" im engeren Sinne hat das nun wirklich nichts zu tun. ;-)

Mit Wissen und Know-How und Praxiserfahrung hat es zu tun

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 22:51

Mit Wissen und Know-How und Praxiserfahrung hat es zu tun. Die Technik alleine hilft nichts, wenn der Fotograf hinter dem Sucher oder der Kamera nicht weiss, wie man es richtig macht.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Warum benutzen Olympia-Bogenschützen die modernsten und teuersten hight-tech-Bögen, wo sie doch genau wissen, das nur Übung, Konzentration, Talent und Glück den Pfeil ins schwarze führen?

Technikgläubigkeit ...?

Aber mt "Glück" im engeren Sinne hat das nun wirklich nichts zu tun. ;-)

Exakt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 12:16

Womit wir (auch) wieder bei den Olympia-Bogenschützen wären: Der könnte, wenn er wollte, auch ohne HighTech ins Ziel treffen - nur weiß er halt auch, was er an einem Präzisionsbogen hat.

Olympus-Schütze

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 20. Oktober 2009 - 00:52

Jeder Schuss ein Treffer.

Jeder Schuss ein Treffer

Eingetragen von
Gast
am Montag, 26. Oktober 2009 - 09:08

... ins Knie.

Sehr schön!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 15:55

Polemik, wie man es von hier kennt. Staubrüttler sind bei Nikon schon etwas länger im Einsatz – die D700 hat einen solchen seit seiner Lancierung. Die Ursache, weshalb sich Nikon bei den Spitzenmodellen bis anhin zurückgehalten hat, liegt wohl in der Zuverlässigkeit des Systems.

Der Staubrüttler in der ersten Charge der 5D MkII etwa, scheint so eine pannenanfällige Konstruktion gewesen zu sein. Es kam bei zwei mir bekannten Fotografen aus dem Raum Zürich zum deckungsgleichen Problem, dass sich die Reinigungsfunktion während des Fotografierens von selbst aktiviert hat. Die Folge waren unbrauchbare Bilder.

CPS hatte dann in der hinreichend arroganten Manier erst mal alle Schuld daran ihnen unterstellt; von wegen «unsachgemässe Benutzung» und so. Immerhin hat sich Canon der Sache doch noch angenommen – dabei ist ihnen aufgefallen, dass der Staubrüttler seit der «Reparatur» offensichtlich nicht mehr funktioniert.

Aber damit sich Canon-Fans jetzt nicht angepisst fühlen: Auch bei Nikon- und Sony-DSLR kam es schon zu solchen Defekten. Und eben deshalb wollte Nikon mit der D3 wohl auf Nummer Sicher gehen.

Verstehe ich nicht....

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 18:23

....also in meiner a700 und a900 funktioniert das alles Bestens!

Staub abschütteln problematisch?

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Stammgast)
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 20:03
odysseus schrieb:

Der Staubrüttler in der ersten Charge der 5D MkII etwa, scheint so eine pannenanfällige Konstruktion gewesen zu sein. Es kam bei zwei mir bekannten Fotografen aus dem Raum Zürich zum deckungsgleichen Problem, dass sich die Reinigungsfunktion während des Fotografierens von selbst aktiviert hat. Die Folge waren unbrauchbare Bilder.

Wenn sich das System zu einem unpassenden Zeitpunkt aktiviert, ist es aber extrem unwahrscheinlich (bzw. -je nach Konstruktion noch wahrscheinlicher- absolut unmöglich), dass die "Rütteltechnik" an sich das Problem ist. Da wäre ein Ausfall oder mangelhafte Funktion eher wahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist die Logik in der Kamera verantwortlich, welche das System willkürlich ansteuert oder einfach der Treiber, welcher dies dann "umsetzt". Denn der Rüttler selbst dürfte kaum die Möglichkeit haben, irgendwo eine fremde Spannungsquelle anzuzapfen...

Und wenn die Logik das Problem ist, besteht doch die Option einer fehlerhaften Ansteuerung für praktisch jede Funktion...

Wenn die Funktion natürlich "in letzter Minute" noch implementiert wurde, ist ein Fehler halt wahrscheinlicher. Schon in der Steuerelektronik, noch mehr aber in der Progammierung...

ACK

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 23:43
Gast schrieb:

Und das best zum Schluss: Wenn es auf Diskretion ankommt. Das ist der Brüller des Tages. Die Kamera ist derartig auffällig, unhandlich und mit Murcks überfrachtet, dass man Nikon für deratige Sprüche fast einen Preis schicken müsste. Häh, wo bitteschön sorgt ein solcher Klotz für Diskretion?????

Volle Zustimmung!

genau! die hohen ISO werte

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 10:53

genau! die hohen ISO werte machen für MICH nur auf der strasse sinn. und da arbeite ich lieber mit den M's weil mir bereits eine D300 zu gross war um sie den ganzen tag herum zu tragen. die D3 ist für mich eine studiokamera, und da ist mir der ISO bereich egal. aber für ANDERE leute die sport fotografieren (was wohl ein grosser teil der D3 kunden tun) ist die kamera sicher sehr interessant. da reichen auch die 12MPX bilder voll aus.

Da wäre...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 16:10

...eine Leica M9 mit KB-VF und eine Leica S2, mit wesentlich größerem Sensors als der wegen seiner Winzigkeit im Vergleich zum Leica S2-Sensor zum Rauschen verdammte KB-VF-Sensor der Nikon D3/D3s, wesentlich besser für Diskretion geeignet.

Das mit der Diskretion kann wohl jeder nachvollziehen, denn die Leica S2 ist selbst mit Powergrip kompakter und zwar wesentlich kompakter als die D3/D3s.
Das mit dem Rauschen und der Sensor-Größe dürfen sich mal die APS-C- und KB-VF-Jünger für die nächsten Mahlzeiten aufs Brot schmieren. Der KB-VF-Sensor ist um mehr als 40% kleiner als der Sensor einer Leica S2 und somit muß er auch um mind. 40% mehr Rauschen. Der Sensor einer FT-Kamera rauscht gemäß der Suppe auf der die APS-C- bis KB-VF-Jünger daherschwimmen um 400% mehr als ein KB-VF-Sensor.

Nikon und Co. haben klar Angst vor dem "Diskretions"-Vorteil von Leica egal welche Kamera. Leica steckt Kosten in die Miniatur und in seine gegenüber Nikon, Canon, Sony und Co. hochgradig überlegenes Feinwerktechnik-Know-How.
Auch der Preis orientiert sich auffällig an der Leica M9, welche Diskretion pur ist und Leica M schon immer war.
Mit Leica M9, Leica S2 und Leica X1 bläßt den Japanern ein bereits mehr als leichter kalter Wind ins Gesicht.
Große Marktanteile werden nicht wegbrechen aber gerade diejenigen, welche Können und Geld haben werden überwiegend wieder wie einst Leicaner werden.
Und wie sieht der Konter aus? HighISO und nochmals HighISO. AF bis zu Abwinken und exakter arbeitet eine M9 am Ende dann doch wieder. Und wie gut Sport-Fotografie mit einer Leica M9 gelingt hat Leica ebenfalls bereits auf der Website dargestellt.
So bleibt als das einzige Argument. HighISO und ggf. Vertragsbindung an Nikon-Profi-Service. Das sieht mir nach einer klaren Sackgassen-Entwicklung mit diesen Dinosaurieren im Stile einer Nikon F6 oder EOS "schlagmittod" Analog-SLR aus.

Leica ist das wesentlich moderner und innovativer. Und va. wesentlich "diskreter".

Leica ist das wesentlich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 20:50
Gast schrieb:

Leica ist da wesentlich moderner und innovativer. Und va. wesentlich "diskreter".

damit ist alles gesagt !! das sie besser sind als die japkorchinaknipsen steht eh ausserhalb der debatte

Im Wesentlichen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 09:15

Borniertheit.

Das ist aber eine tolle Rechnung:

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 11:37
Gast schrieb:

Der KB-VF-Sensor ist um mehr als 40% kleiner als der Sensor einer Leica S2 und somit muß er auch um mind. 40% mehr Rauschen. Der Sensor einer FT-Kamera rauscht gemäß der Suppe auf der die APS-C- bis KB-VF-Jünger daherschwimmen um 400% mehr als ein KB-VF-Sensor.

Sorry, da habe Sie aber früher schon ganz andere Kommentare in Sachen FT usw. hinterlassen. Scheint wohl jetzt in die blanke Begeisterung für Leica umgeschlagen zu sein.

Und man darf sagen, dass das schon ein heftiger Blödsinn ist.
Größere Sensoren haben mitnichten die Eigenschaften, nicht zu rauschen. Eher das Gegenteil. Die rauschen eher noch mehr, weil sie mehr Energie in Aktion verbrauchen und gerade deshalb sogar heruntergekühlt werden müssen. So einfach ist die Rechnung ganz bestimmt nicht.

Und in Sache "Diskretion" sind die kleinen Kameras, egal ob das nun Handykameras oder Kompakte sind, den P&S-Kameras und den DSLRs sowieso fundamental überlegen. Bei durchaus nicht schlechten Bildergebnissen, wie man immer wieder feststellen muss.

Das Rauschverhalten

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 17:32

der S2 wollen sie sicher nicht wirklich mit dem der aktuellen KB-Canons und -Nikons vergleichen, wetten ...!?

Demach verbraucht der Sensor einer D3...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 20:59

...das 4-fache einer E-3 und rauscht definitiv mehr als der kleine Sensor der E-3.

Dh. der Sensor der D3 rauscht ggf. 300% mehr, weil er 300% mehr Energie verbraucht.

Danke für die Aufklärung.

Ich glaube, ach was, Ich weiß, dass Sie den Unterschied zwischen CCD und APS-Sensor (steht in diesem Fall für Active Pixel Sensor) nicht kennen.
Es gibt aber auch CCDs die recht wenig Energie verbrauchen bei der Hauptaktion nämlich Ladungs-Transport. Dieser Ladungs-Transport entfällt beim APS-Sensor, denn er wird wie ein Speicher ausgelesen nur eben werden nicht 0 und 1 ausgelesen sondern Spannungswerte.

Die APS-Sensoren haben ein anderes Rauschverhalten wie CCD. Je länger man einen APS-Sensor belichtet umso deutlicher wird, dass der CCD ein recht sauberer Sensor ist und hauptsächlich am Auslese-Rauschen krankt und ab einer bestimmten Größe bedingt durch den höheren Stromverbrauch tatsächlich gekühlt werden muß. Weder der KB-VF FFT CCD der Contax N1 digital noch der FFT CCD der Leica S2 müssen in dem Maße aktiv gekühlt werden wie im Falle von vielen Digitalback für das Mittelformat.

Ihre Handycam haben einen Winzling von Sensor während der Sensor der Leica M9 und der einer Nikon D3/D3s identisch ist in der Größe und Format.

Noch diskreter wäre wohl eine Webcam die man sich an die Bommelmütze hängt. Auch das würde sich als gleichwertig zu einer Nikon D3/D3s betrachten.

Ja, die Japaner zittern

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 17:44

Ja, die Japaner zittern bereits in den Konstruktionsbüros. Gegen die "diskrete M9" sind die völlig machtlos??! Haha, es gibt noch Komödianten, die einem mit neuen Witzchen die Zeit vertreiben. Die Leicas sind auch wirklich diskrete Kameras, die M9-Objetivserie endet bereits bei 135 Millimeter Brennweite, die S2 bei 180 mm. Und dann noch die "Sportfotografie" mit einer M9 ohne Autofokus und die passenden brennweiten: "Entschuldigen Sie bitte, liebe Fußballer und Leichtathleten, bitte nicht so hektisch bewegen, ich komme mit meinem Messsucher nicht so schnell hinterher!" Die Zeit der Leica-Fotografie im Profibereich ist vierzig Jahre vorbei. Da musterten weltweit fast alle Reporter ihre umständlichen Kisten aus und sattelten um auf Nikon F, später F2, Canon F-1, Minolta XM und Contax RTS. Leitz belieferte sich dann aus dem Minolta-Regal. Mittlerweile muss selbst die Hauszeitschrift LFI auf die fotografischen Hinterlassenschaften von Nikon-Fotografen (Hilmar Pabel, Jeanloup Sieff) zurückgreifen, damit sie ihr Blatt vollbekommen. Trotzdem gönne ich den Mittelhessen den Erfolg, man kann bestimmt auch gut von Zahnärzten, Immobilienhaien, Bankzertifikatsverkäufern und FDP-Wählern leben! Das ist doch auch schön!

Gast schrieb:

...eine Leica M9 mit KB-VF und eine Leica S2, mit wesentlich größerem Sensors als der wegen seiner Winzigkeit im Vergleich zum Leica S2-Sensor zum Rauschen verdammte KB-VF-Sensor der Nikon D3/D3s, wesentlich besser für Diskretion geeignet.

Das mit der Diskretion kann wohl jeder nachvollziehen, denn die Leica S2 ist selbst mit Powergrip kompakter und zwar wesentlich kompakter als die D3/D3s.
Das mit dem Rauschen und der Sensor-Größe dürfen sich mal die APS-C- und KB-VF-Jünger für die nächsten Mahlzeiten aufs Brot schmieren. Der KB-VF-Sensor ist um mehr als 40% kleiner als der Sensor einer Leica S2 und somit muß er auch um mind. 40% mehr Rauschen. Der Sensor einer FT-Kamera rauscht gemäß der Suppe auf der die APS-C- bis KB-VF-Jünger daherschwimmen um 400% mehr als ein KB-VF-Sensor.

Nikon und Co. haben klar Angst vor dem "Diskretions"-Vorteil von Leica egal welche Kamera. Leica steckt Kosten in die Miniatur und in seine gegenüber Nikon, Canon, Sony und Co. hochgradig überlegenes Feinwerktechnik-Know-How.
Auch der Preis orientiert sich auffällig an der Leica M9, welche Diskretion pur ist und Leica M schon immer war.
Mit Leica M9, Leica S2 und Leica X1 bläßt den Japanern ein bereits mehr als leichter kalter Wind ins Gesicht.
Große Marktanteile werden nicht wegbrechen aber gerade diejenigen, welche Können und Geld haben werden überwiegend wieder wie einst Leicaner werden.
Und wie sieht der Konter aus? HighISO und nochmals HighISO. AF bis zu Abwinken und exakter arbeitet eine M9 am Ende dann doch wieder. Und wie gut Sport-Fotografie mit einer Leica M9 gelingt hat Leica ebenfalls bereits auf der Website dargestellt.
So bleibt als das einzige Argument. HighISO und ggf. Vertragsbindung an Nikon-Profi-Service. Das sieht mir nach einer klaren Sackgassen-Entwicklung mit diesen Dinosaurieren im Stile einer Nikon F6 oder EOS "schlagmittod" Analog-SLR aus.

Leica ist das wesentlich moderner und innovativer. Und va. wesentlich "diskreter".

Somit...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 21:53
Gast schrieb:

...Und dann noch die "Sportfotografie" mit einer M9 ohne Autofokus und die passenden brennweiten: "Entschuldigen Sie bitte, liebe Fußballer und Leichtathleten, bitte nicht so hektisch bewegen, ich komme mit meinem Messsucher nicht so schnell hinterher!" ...

Gibt es Sportfotografie wenn es um Fußball und Leichtathletik geht erst seitdem es AF-Kameras gibt.
Betrachten Sie als Laie es so. Profis fokusieren bei nicht gerade wenigen Ereignissen im Rahmen eines Sportevents vor. Das geht mit einer Meßsucher-Kamera eben exakter.
Auf das Hinternis im Reit-Parcours fokusieren und abdrücken, wenn der Reiter samt Pferd mittig über den Hinternis schwebt. Versuchen Sie das einmal mit einer nicht vorfokusierten AF-Kamera.
- Pferd vor Hinternis
- Pferd hinter Hinternis
- Pferd mit den Hufen bereits wieder am Boden

Der Typ neben Ihnen mit seiner Leica hat das Bild im Kasten.

Boxen in einer Halle. Man ist Presse-Fotograf und darf in die Nähe des Ringes oder steht auf einem Plateau. Vom Training bis zum Boxkampf ist die Leica M9 die mit Abstand bessere Reportage-Kamera.

Hinsichtlich der langen Brennweiten bietet Leica ja eine Lösung an. Die nennt sich FourThirds.

Betrachten Sie es so. Leica würde nie alte Objektive mit einem Body kombinieren bei dem der Sensor nicht mit den alten Objektiven so recht harmoniert.
Betrachten Sie im Sport-Fotografiebereich als das Maß der Dinge das ZUIKO Digital 2.8-3.5/50-200 SWD, 2/150, 2.8/90-250 und 2.8/300. Wenn Ihre Canon-, Nikon-, Sony-/Zeiss-, etc.-Tüte da ran kommt was Abbildungsleistung bei allen Brennweiten- und Blenden-Kombinationen anbelangt, dann können Sie wieder Ihren Schnabel weit aufreißen.

Die langen Brennweiten bei der Leica S2 zusammen mit der extrem hohen System-Auflösung ermöglichen es, dass man die längeren Brennweiten durch Beschnitt erzeugt. Man kann schonmal auf KB-VF-Format beschneiden und damit wird das 180-er dann zu einem 180-er KB-VF-Äquivalenten. 40% größer bedeutet, dass wir bei Beschnitt auf KB-VF immer noch bei 26MPx liegen. Aufgrund der Systemleistung von Leica S2 samt Leica-S-Objektiven kann man sich Beschnitt auf APS-H zutrauen und dann liegt man bei fast 250mm. Das sollte für die meisten Sportarten ganz gut taugen. Man hätte immer noch fast 20MPx.
Für Sport-Reportage reicht idR. 12MPx, vgl. D3s. Dh. man kann auf 1/3 der Fläche heruntercroppen und käme dann beim 180-er auf 540mm (KB-VF-Äquivalent).

Lieber habe ich Systemauflösungs-Reserven, einen großen Sucher und nur ein paar "geile" Festbrennweiten, welche ich elektronisch am PC "zoome".

Die Perspektive verändert sich dadurch nicht. Es ist egal ob der Bildausschnitt optisch oder elektronisch am PC erreicht wurde.

FourThirds-Systeme haben diese Auflösung-Reserven nicht und deshalb gibt es Zooms.
KB-VF-Kameras haben mit zunehmender Auflösung ein deutlich einbrechende Auflösungs-Effiziens. Hier kann man so gut wie garnicht croppen in der Hoffnung, dass 12MPx genauso viel Information liefern wie bei FourThirds es 12MPx liefern.
Eine 24MPx-Kamera mit KB-VF liefert meßtechnisch bei "Labormotiven" ca. 3.400 lp/mm. FourThirds liefert bei 12MPx ca. 2400 lp/mm. Warum sind es bei KB-VF und 24MPx nicht das 1,4 fache je Dimension? Va. wie verhält sich es bei natürlichen Motiven anstelle des Siemens-Sternes?

Die Leica S2 wird eine neue Dimension der System-Auflösung anbieten und diejenigen die erkennen, dass die Leica S2 aufgrund Ihrer Kompaktheit die Nikon D700 Konkurrenz bietet und die Nikon D3 sowie in beiden Fällen vergleichbare Canon-Kameras aussticht werden richtig "ditigal" fotografieren. Dh. Foto mit oder ohne Fleisch und dann am PC das Fleisch dranlassen oder eben croppen.

Diejenigen die hier irgendwelche Argumente herauswürgen sind diejenigen, welche bei den niedrigen Auflösungen von FourThirds ständig auf zuwenige Reserve für das Croppen herumreiten. Bei einem System wie Leica S benötige ich
a) solche Diskussionen nicht mehr.
b) wird elektronisch am PC gezoomt.

Das haben die Presse-Fotografen früher genauso gemacht. Kleine Leica M dabei und dann das belichtete Fotopapier "beschnitten".
Heute will man mehr Auflösung als damals und die Leica S2 wird mit einem elektronisch gezoomten 3.5/540 Ihre 12MPx trotz Croppen liefern.
Warum es bisher mit digitalen Mittelformat nicht bereits gemacht wurde?
Betrachten Sie einmal die Hassis und die Mamiya und dann die Leica S2. Wenn Sie sich keinen Anblick verschaffen können, dann nur soviel. Sie ist etwas kompakter als die Nikon D700.

Bedauernswerte Krüppel halt,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 12:20

jene Rosstäuscher, die sich nur mit Canon, Nikon und sonstigen Nicht-Leicas ans Pferd ranmachen müssen ... :-/

3400 lp/mm ?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 21. Oktober 2009 - 13:35
Gast schrieb:

liefert meßtechnisch bei "Labormotiven" ca. 3.400 lp/mm. FourThirds liefert bei 12MPx ca. 2400 lp/mm.

Man! Was hast Du Dir auf dem Schulhof wieder für ein Kraut andrehen lassen!

Drück die Kippe aus und komm wieder runter! Mit 3400lp/mm wärst Du in der Waferproduktion der Star. Für Fotobildsensoren ist das Overkill.

"etwas kompakter"

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 21. Oktober 2009 - 13:43
Gast schrieb:

Versuchen Sie das einmal mit einer nicht vorfokusierten AF-Kamera.
- Pferd vor Hinternis
- Pferd hinter Hinternis
- Pferd mit den Hufen bereits wieder am Boden

Also, ich fotografiere Springreiten immer mit der Linhof.
Da steht die Kamera schön ruhig auf dem Stativ und wackelt nicht so nervös mit mir hin und her, wenn ich meine Pillen suche.

Da wäre

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 20. Oktober 2009 - 11:20

Vielleicht meldet die Firma Leica bis zum 31. Dezember "ganz diskret" Insolvenz an. Wäre trotzdem schade, sie hat mit der S2 durchaus professionelle Ambitionen, dann kämen endlich neue Käuferschichten aus dem Studio- und Werbebereich dazu, die uns mit guten Bildern verwöhnen - und nicht die bisherige Leica-Klientel, die nur erzählen, dass sie es können "natürlich ganz diskret".

Gast schrieb:

...eine Leica M9 mit KB-VF und eine Leica S2, mit wesentlich größerem Sensors als der wegen seiner Winzigkeit im Vergleich zum Leica S2-Sensor zum Rauschen verdammte KB-VF-Sensor der Nikon D3/D3s, wesentlich besser für Diskretion geeignet.

Das mit der Diskretion kann wohl jeder nachvollziehen, denn die Leica S2 ist selbst mit Powergrip kompakter und zwar wesentlich kompakter als die D3/D3s.
Das mit dem Rauschen und der Sensor-Größe dürfen sich mal die APS-C- und KB-VF-Jünger für die nächsten Mahlzeiten aufs Brot schmieren. Der KB-VF-Sensor ist um mehr als 40% kleiner als der Sensor einer Leica S2 und somit muß er auch um mind. 40% mehr Rauschen. Der Sensor einer FT-Kamera rauscht gemäß der Suppe auf der die APS-C- bis KB-VF-Jünger daherschwimmen um 400% mehr als ein KB-VF-Sensor.

Nikon und Co. haben klar Angst vor dem "Diskretions"-Vorteil von Leica egal welche Kamera. Leica steckt Kosten in die Miniatur und in seine gegenüber Nikon, Canon, Sony und Co. hochgradig überlegenes Feinwerktechnik-Know-How.
Auch der Preis orientiert sich auffällig an der Leica M9, welche Diskretion pur ist und Leica M schon immer war.
Mit Leica M9, Leica S2 und Leica X1 bläßt den Japanern ein bereits mehr als leichter kalter Wind ins Gesicht.
Große Marktanteile werden nicht wegbrechen aber gerade diejenigen, welche Können und Geld haben werden überwiegend wieder wie einst Leicaner werden.
Und wie sieht der Konter aus? HighISO und nochmals HighISO. AF bis zu Abwinken und exakter arbeitet eine M9 am Ende dann doch wieder. Und wie gut Sport-Fotografie mit einer Leica M9 gelingt hat Leica ebenfalls bereits auf der Website dargestellt.
So bleibt als das einzige Argument. HighISO und ggf. Vertragsbindung an Nikon-Profi-Service. Das sieht mir nach einer klaren Sackgassen-Entwicklung mit diesen Dinosaurieren im Stile einer Nikon F6 oder EOS "schlagmittod" Analog-SLR aus.

Leica ist das wesentlich moderner und innovativer. Und va. wesentlich "diskreter".

Gaaanz ruhig, Bruder!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 21. Oktober 2009 - 13:16
Gast schrieb:

...und exakter arbeitet eine M9 am Ende dann doch wieder.

Also meine M9 patzt serienmäßig bei der Belichtungsmessung, beim Weißabgleich und beim Rauschverhalten.

Von "exakt" ist die M9 da noch weit entfernt. Gar von "exakter" wage ich nicht mal zu träumen.

Auch die Detailanzeige auf dem Display mit Wir-können-nicht-programmieren-Gedenkminute oder die holzige Menüführung würde ich vor einem japanischen Konkurrenten dezent verstecken, statt sie ihm um die Ohren zu hauen.

Die M9 ist in der Summe ihrer Eigenschaften durchaus eine durch nichts zu erseztende Kamera mit einmaligen Möglichketen. Aber daß sich die technologisch dominierende japanische Fotoindustrie davor fürchten müßte, ist einfach Unsinn.

Erwin Puts bescheinigt der M9 eine gut nutzbare Empfindlichkeit von 400 ISO. Damit lassen sich viele, sogar die meisten Jobs durchaus erledigen. Aber Ihr geschmähtes "HighISO und nochmals HighISO" nähme ich mit Kußhand obendrauf.

D3s = D700x ?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 15:34

Nur eine kleine Frage eines Aussenstehenden:
Im Sommer wurde in verschiedenen Foto-Foren über einen Nachfolger der D700 orakelt: die D700x.
Ist nun die D3s die erwartete D700x?

D3s != D700x

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 16:57
Gast schrieb:

Nur eine kleine Frage eines Aussenstehenden:
Im Sommer wurde in verschiedenen Foto-Foren über einen Nachfolger der D700 orakelt: die D700x.

Sparen Sie sich die Kaffeesatzleserei in den Internetforen und auf den einschlägigen Gerüchteseiten. Ist fast immer Zeitverschwendung.
Es gibt freilich auch seriöse und zuverlässige Informationsquellen. Natürlich gehen die nicht auf jedes noch so abwägige Gerücht ein.

Gast schrieb:

Ist nun die D3s die erwartete D700x?

Auch ohne in den „verschiedenen Foto-Foren“ recherchiert zu haben: Nein.
Nikon kennzeichnet mit „s“ kleine Updates seiner Modelle. Die D3s ist eine Weiterentwicklung der D3, die D300s der D300, die D2Hs der D2H, die D2Xs der D2X, die D70s der D70.
Dagegen bezeichnet Nikon mit „X“ ein höher auflösendes Schwester- oder Nachfolgemodell (D1X, D2X, D40X, D3X), mit „H“ die Highspeed-Variante (D1H, D2H).
Auch wenn die D700 und die D3 verwandt sind, sind es unterschiedliche Kameraserien in unterschiedlichen Preisklassen. Die D700 würde ich eher als Vollformat-D300 denn als abgespeckte D3 einordnen. Augenfälligstes äußerliches Unterscheidungsmerkmal ist der bei der D3 und Co. integrierte Hochformathandgriff. Eine D700X wäre eine D700 mit dem 25-Megapixel-Sensor, wie er in ähnlicher Form in der D3X, Alpha 900 und Alpha 850 sitzt. Angesichts des drastischen Aufpreises, den Nikon für die höhere Auflösung der D3X verlangt, sind die Nikon-Anwender natürlich heiß auf eine D700X.

Nein,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 17:07

die D700 ist eine andere Produktlinie,. Der Body ist ohne integriertem Bodygrip. Den kann man extra unten dazu schrauben, wenn man sowas braucht. Und so Kleinigkeiten wie fehlendem zweiten LCDislay über dem eigentlichen Monitor usw. Aber in der Tat, soviel Unterschied ist am Ende nicht, wenn man am von dem vollständig gedichtetem Body der D3s absieht. Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, wird es die D700x in Kürze als 17,x Mpx-Kamera geben. Es lohnt sich also zu warten.

Wenn ich das richtig

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 18:34
Gast schrieb:

Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, wird es die D700x in Kürze als 17,x Mpx-Kamera geben. Es lohnt sich also zu warten.

.... woher stammt den diese Information ?
und was verstehst du unter "in Kürze" - in 1 Jahr, in 1 Monat, ....

D700X

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 16. Oktober 2009 - 21:13
Gast schrieb:

Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, wird es die D700x in Kürze als 17,x Mpx-Kamera geben.

Kann ich mir nicht so recht vorstellen? Ein komplett neuer Sensor? So teuer kann der 25-Megapixel-Sony-Sensor auch nicht sein...

Kontrastumfang ist viel wichtiger als utopisch hohe ISO-Spiele

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 14:37

Liebe Nikon-Entwickler,

nach dem Ende des Megapixelwettlaufs, den Nikon dankenswerter- und mutigerweise mit der D3 beendet hat, sind wir jetzt also beim ISO-Wettlauf angekommen. Aber mal ehrlich, in 99,9% aller Situationen komme ich - lichtstarke Objektive vorausgesezt - mit ISO 640, allenfalls noch ISO 800 locker aus. Was ich mir viel mehr wünsche, ist ein Non-Bayer-Sensor (z.B. ein Foveon-Typ), oder zumindest einen ohne Low-Pass-Filter (siehe Leica M8, M9, S2), der mir bei ISO 800 noch sehr gute, detailreiche Ergebnisse liefert und einen Kontrastumfang von z.B. 11 bis 12 Blendenstufen bietet (so wie Leica das mit der S2 vormacht und damit eine wirkliche technologische Spitzenstellung einnimmt.) Und dazu wünsche ich mir einen erschwinglichen Beamer, der den hohen Kontrastumfang mitmacht.

Ich will und brauche keine "ISO 1.000.000"-Boliden.

Ach ja, noch einen Wunsch habe ich: Auf immer größere und schwerere Zoom-Klötze kann ich auch verzichten. Für digitale Bedürfnisse weiterentwickelte Festbrennweiten wären eine sehr feine Sache. Ich habe mich für meine D700 inzwischen an den lichtstarken Oberkochener Delikatessen bedient...

Ohne Low-Pass Filter?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 16:41

Was das konkret bedeutet, sehen Sie hier: http://www.luminous-landscape.com/images-99/moire-crop.jpg
Quelle: http://www.luminous-landscape.com/reviews/cameras/m9-paris.shtml
Bei allem Respekt, die M9 hat nicht nur Vorteile. Es gibt aber auch einen Weg, das Moire-Dilemma zu umgehen, und trotzdem sehr Scharfe und hochauflösende Bilder zu erhalten: Möglichst viele Megapixel auf den Sensor packen.
Bereits die Nikon D3x bzw. Sony a900 machen schärfere Bilder als die M9, und das mit Low Pass und ohne Moiree.

Die ISO 102.400 der D3s finde ich sehr gut, aber an der Quali sollten die Ingeneure noch etwas arbeiten, die Empfindlichkeit einfach zu strecken, reicht nicht aus.

Der Megapixelwettlauf ist Gott sei Dank noch nicht zu ende, 12 Megapixel sind relativ wenig, da der Fotograf so nur beschränkte Cropmöglichkeiten hat, m.M.n. (Um Großformatige Ausdrucke geht es in erster Linie doch gar nicht)

Ach ja, der Kontrastumfang. Tja. eine Kamera mit HDR-Fähigkeiten wäre tatsächlich eine begrüssenswerte Sache, aber das würde Nikon-Kameras bestimmt noch teurer machen, als sie es ohnehin schon sind.

Nikon sollte besser als nächstes Mittel und Wege finden, die High-Pixel-Modelle Geldbeutelfreundlicher zu machen. (Canon und Sony machens vor).

Moiré bei M9

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 17:47

Wenn es bei der M9 zu Moiré kommt, ist das nur ein Beweis, dass die Optiken weit mehr aufzulösen in der Lage wären, als die derzeitigen 18MP. Allerdings ginge dies – vor allem ein grösserer Auflösungssprung, wie die derzeit kursierenden 35MP bei der EOS-1Ds-Nachfolgerin – dann zulasten der maximal möglichen Schärfentiefe, weil die Beugungsgrenze schon bei moderaten Blendenöffnungen erreicht wäre. Das mag beim derzeitigen Bokeh-Wahn kaum jemanden interessieren, aber es gibt immer noch eine Minderheit von Fotografen, die grösstmögliche Schärfentiefe brauchen – so wie ich bei meinen Architekturaufnahmen.

Die maximal mögliche Schärfentiefe bleibt immer gleich

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 18:49

egal, ob die Kamera 10 oder 100 Megapixel hat, denn die Schärfentiefe wird nicht vom Sensor, sondern vom Objektiv gemacht.
Wenn Sie sich bei Ihrer Aussage so sicher sind, bitte ich um einen Nachweis in Form eines Links mit Verweisen auf Testbilder mit augenscheinlicher Beweiskraft für Ihre "These".

Das Herunterreden des Canonschen-Megapixelvorsprungs durch herbeiphilosophierte pseudowissenschaftliche, rein abstrakt-theoretisch begründete "Thesen" ist m.E. ein sicheres Erkennungsmerkmal für einen typischen Nikon-Fanboy. (Für Oly-Fanboys gilt übrigens das gleiche, nur hundertmal stärker)

Gast schrieb: egal, ob die

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 19:26
Gast schrieb:

egal, ob die Kamera 10 oder 100 Megapixel hat, denn die Schärfentiefe wird nicht vom Sensor, sondern vom Objektiv gemacht.

Ja und nein.
Die Schärfentiefe bestimmt der Betrachter.
Gleichzeitig bieten die 100 Megapixel aber viel mehr Spielraum für Vergrößerungen. Demnach erfordert der 100-Megapixel-Sensor deutlich kleinere Unschärfenkreise, wenn ein Bildausschnitt bei gleiche pro-Pixel-Vergrößerung als scharf empfunden werden soll. Die Schärfentiefe wird also (auch) vom Sensor gemacht.

Was hat das jetzt mit der Schärfentiefe zu tun ?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 20:41
Zitat:

Demnach erfordert der 100-Megapixel-Sensor deutlich kleinere Unschärfenkreise

Ja, aber nur bei Ausschnitten, nicht, wenn Man das Bild ganz lässt oder betrachtet. Das betrachten eines Fotos mit höherer Megapixelzahl bei 100 % auf dem Bildschirm täuscht nur eine größere Unschärfe vor.
Solang Man nicht Croppt, bleibt die Schärfentiefe gleich (bei gleicher Sensorgröße und gleichem Objektiv). Egal ob 10 oder 100 oder 100000 Megapixel.

Was das mit Schärfentiefe zu tun hat...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 22:14

Wenn, solange, falls.
Zumindest ist Ihnen jetzt klar, dass die Schärfentiefe keine absolute Größe ist. Sondern davon abhängt, wie man definiert.

Ein Mehr an Schärfentiefe ...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 07:43

... durch Abblenden bei (zu) hoher Pixeldichte vereitelt die Beugung. Dann ist wieder Tilten angesagt ... ;-)

Das Maß

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 07:52

der BRAUCHBAREN Schärfentiefe wird von der Beugungsgrenze bestimmt. Und die ist 1. vom Format abhängig - und 2. von den immer minimaleren Pixelgrößen, die die Bedeutung des Formats inzwischen überrundet haben.

Praktisch gesehen: Ein Mehr an Auflösung bezahle ich mit dem Verlust an bislang gewohnter Abblendmöglichkeit. Da entsinnt man sich dann gerne (wieder) den Möglichkeiten einer Fachkamera ...

Danke!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 11:16

Genau darum ging es mir – und ich hoffe, der Pawlowsche Hund kapiert das jetzt auch.

Der pawlowsche Hund will Beweise

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 13:58

in Form von Testfotos!

Hunde, die bellen ...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 14:32

testen nicht. Die beschäftigen sich einfach mit Physik. ;-)

Die Schärfentiefe

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 14:24

wird NICHT "vom Objektiv gemacht" - noch nicht mal von dessen Blende -, sondern ist hauptsächlich vom Chipformat und vom konkreten Abbildungsmaßstab abhängig.

Wenn man sich dann vergegenwärtigt, dass MF-Rückteile in etwa mit der gleichen Pixeldichte wie KB-Sensoren arbeiten (was die Unterschiede in der absoluten MP-Menge begründet), dann ergeben sich halt für größere Chip-Formate Nachteile in der maximal erzielbaren Schärfentiefe: Weil eben die kleinen Pixelgrößen (beugungsbedingt) kein Abblenden über jene Werte hinaus ermöglichen, die auch beim KB zur Anwendung kommen (und dort, auf Grund des Formatunterschieds, zu mehr Schärfentiefe führen).

Kein SINNVOLLES Abblenden, ...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 14:54

... müßte es genau heißen: Weil ich natürlich durch weiteres Abblenden schon mehr Schärfentiefe erreichen kann, aber dadurch der nominellen Auflösungsschärfe verlustig gehe ...

Architektur mit M9

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 08:03

Architekturaufnahmen mit der M9? Wirklich mutig! Für den privaten Gebrauch wird`s reichen!

odysseus schrieb:

Wenn es bei der M9 zu Moiré kommt, ist das nur ein Beweis, dass die Optiken weit mehr aufzulösen in der Lage wären, als die derzeitigen 18MP. Allerdings ginge dies – vor allem ein grösserer Auflösungssprung, wie die derzeit kursierenden 35MP bei der EOS-1Ds-Nachfolgerin – dann zulasten der maximal möglichen Schärfentiefe, weil die Beugungsgrenze schon bei moderaten Blendenöffnungen erreicht wäre. Das mag beim derzeitigen Bokeh-Wahn kaum jemanden interessieren, aber es gibt immer noch eine Minderheit von Fotografen, die grösstmögliche Schärfentiefe brauchen – so wie ich bei meinen Architekturaufnahmen.

Also auch dann,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 09:25

wenn ich mit 35 MP auf KB-Format schneller an Beugungsgrenzen stoße: Moire-Bildung kann ich damit wirksam begegnen - und auch die nötige Schärfentiefe läßt sich mit einer moderaten (Grenz)Blende 8 am Weitwinkel noch mehr als hinreichend realisieren (weswegen ja das KB-Digitalformat größeren MF-Backs qualitativ kaum nachsteht, auch wenn letztere nominell mehr Auflösung generieren können).

Nun mal halblang, Freundchen!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 11:09

Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich mit einer M9 Architekturaufnahmen mache? Ausserdem habe ich gar keine M9!

Leica-Fotografen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 14:12

traut man alles zu ... :-)

Nun mal

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 19:09

Das Geld ist auch bei Nikon und Canon besser angelegt!

odysseus schrieb:

Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich mit einer M9 Architekturaufnahmen mache? Ausserdem habe ich gar keine M9!

Das Moire taucht nicht nur bei Architekturaufnahmen auf,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 14:10

auch Textilien (Modeaufnahmen) sind von dieser Problematik betroffen. Wer eine Jeans mit einer Kamera ohne Lowpassfilter fotografiert hat, der weisst wovon ich spreche.

Wenn manche IDIO*** wissen würden, dass

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 17. Oktober 2009 - 21:37

ISO 102.400 logarithmisch anzusehen ist und gar nicht mal soweit weg von ISO 6400 und 32000 liegt...

Gast schrieb:

Was das konkret bedeutet, sehen Sie hier: http://www.luminous-landscape.com/images-99/moire-crop.jpg
Quelle: http://www.luminous-landscape.com/reviews/cameras/m9-paris.shtml
Bei allem Respekt, die M9 hat nicht nur Vorteile. Es gibt aber auch einen Weg, das Moire-Dilemma zu umgehen, und trotzdem sehr Scharfe und hochauflösende Bilder zu erhalten: Möglichst viele Megapixel auf den Sensor packen.
Bereits die Nikon D3x bzw. Sony a900 machen schärfere Bilder als die M9, und das mit Low Pass und ohne Moiree.

Die ISO 102.400 der D3s finde ich sehr gut, aber an der Quali sollten die Ingeneure noch etwas arbeiten, die Empfindlichkeit einfach zu strecken, reicht nicht aus.

Der Megapixelwettlauf ist Gott sei Dank noch nicht zu ende, 12 Megapixel sind relativ wenig, da der Fotograf so nur beschränkte Cropmöglichkeiten hat, m.M.n. (Um Großformatige Ausdrucke geht es in erster Linie doch gar nicht)

Ach ja, der Kontrastumfang. Tja. eine Kamera mit HDR-Fähigkeiten wäre tatsächlich eine begrüssenswerte Sache, aber das würde Nikon-Kameras bestimmt noch teurer machen, als sie es ohnehin schon sind.

Nikon sollte besser als nächstes Mittel und Wege finden, die High-Pixel-Modelle Geldbeutelfreundlicher zu machen. (Canon und Sony machens vor).

Na ja

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 07:57

"weit weg" ist halt auch ein relativer Begriff: von ISO 6400 zu den 102400 ISO der Nikon sind's tatsächlich "nur" 4 Lichtwertstufen - aber gegenüber der Grundempfindlichkeit von ISO 200 ist's eine 500-fache Signalverstärkung. Und das ist halt Elektronikzauber ...

100 MP??????

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 06:55

100MP?????

Wo und wie schaut man sich denn seine Fotos an?? Zum größten teil am PC , Fernseher oder Projektor, im Internetportal. Da ist bei 2MP schluss, mehr löst der Monitor oder Fernseher nicht auf. Und Ausdrucke??? DIN A4 ist eine sehr angenehme größe um sich seinen Fotos auf Papier anzusehen und anderen zu präsentieren. Soll die Sache auch noch bezahlbar bleiben reichen schon 5MP locker. Cropp?? Will ich einen Vogel fotografieren benutze ich ein Teleobjektiv und kein Weitwinkel. Und die Dateigröße eines 100MP Sensors?? Ein einziger Alptraum. Da schrumpft eine 500GB Festpatte zu nichts, das herunterladen der Fotos auf den PC und das nachträgliche bearbeiten dauert stunden weil der Rechner eine Ewigkeit braucht um solch gigantische Datenmengen zu verdauen.

Man sollte die Zukunft nicht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 14:13

mit heutigem Maßstab messen

100 MP

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 14:30

machen dann Sinn, wenn ich 1. die Pixelgröße nicht mehr wesentlich gegenüber dem aktuellen Niveau verkleinere, und 2. die Pixel auf eine ausreichend große Fläche verteile.

So gesehen wäre z.B. ein orginales Hasselblad-Format 56x56 mm mit 100 MP schon heute eine durchaus machbare, dem Stand der Technik entsprechende - und auch hinsichtlich seiner umfassenden Layout-Möglichkeiten (!) wünschenswerte Option ...

Den Kontrastumfang

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 08:01

kann ich nur mit (zu) groben Verstärkungsmaßnahmen - oder, eleganter, mit multiplen Belichtungen unterschiedlicher Zeitdauer strecken. Mal sehen, was wir (vermutlich bald) vorgesetzt bekommen werden. Mechanische Verschlusskonstruktionen sollten dabei keine allzu große Rolle mehr spielen ...

Die Kamera hat die gleiche Auflösung,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 16:48

wie ein Handy

Pixelzahl, Auflösung

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 17:02

Keine Ahnung, ob es Mobiltelefone mit vergleichbarer Pixelzahl gibt. Ein Mobiltelefon, dessen Auflösung der integrierten Kamera mit der der D3s mit einem durchschnittlichen Nikon-Objektiv vergleichbar ist, dürfte schwer zu finden sein.
Man gibt zwar die Auflösung gern mit der Megapixelzahl an, aber die allein bestimmt noch nicht die Auflösung.

Dann kauf Dir ein Handy.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Oktober 2009 - 17:53

Denn diese Kamera kann noch nicht mal SMS schreiben. Mistgurke, japanesische.

Super!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Montag, 19. Oktober 2009 - 11:21

Auf so einen unqualifizierten Beitrag haben wir hier alle gewartet…

lesen...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 15:31

Liest eigentlich jemand den ganzen Stuss hier?

Mit Ihnen und mir

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 16:52

sind es schon zwei

Drei

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 18:21

.

Vier

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 19:24

hier

lesen..

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 20. Oktober 2009 - 23:42

JA!

Gast schrieb:

Liest eigentlich jemand den ganzen Stuss hier?

Entwicklungen bei Nikon / D3s

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. Oktober 2009 - 21:53

Ich weiß nicht, ob diese internetportal das richtige Forum für einen eher konservativ denkenden Fotoamateur wie mich ist. Ich fotografiere ernsthafter seit gut 30 Jahren, zunächst in der Schulzeit mit einer Praktika. Nach einem Ferienjob 1983 habe ich mir dann eine neue Kamera gekauft, ein "Sonderangebot" (weil Ausstellungsstück) eines Fotofachhändlers: die Nikon F3 (für DM 1.450 incl. Objektiv). Warum Nikon?
Einige Monate vorher gab es bei dem selben Fotofachhändler in Mannheim eine Produktpräsentation von Hasselblad. Der Hasselblad-Berater pries natürlich seine Produkte an. Auf meine Frage, ob es denn auch im Kleinbildformat gute Bildergebnisse und Objektive gäbe äußerte er sich sinngemäß: Das wichtigste dabei sind gute Objetive. Und da gibt es nur 3 Alternativen: Leitz, Carl Zeiss und Nikon!
Nach der F3 folgten eine F4 und F100, sowie seit 2005 eine D50. Damals gekauft als Knipskasten für meine Frau, um problemlos Schnappschüsse von unseren Kindern zu machen.
Und es kam, wie es kommen musste: Ich habe mich auch in die Digitalfotografie eingearbeitet und die Vorteile dieser modernen Entwicklung schätzen gelernt.
Mittlerweile schaue ich mich wieder nach einer neuen Kamera um. Die Bildqualität meiner D50 reicht mir bei Ausschnittvergrößerungen auf Format 20x30 oder gar 30x45 nicht mehr aus.
Es müssen als MEHR Pixel her!
Die Tests auf Photoscala.de haben dabei Begierlichkeiten geweckt:
Sind doch die Vergleichsaufnahmen von Canon D1, Nikon D3x und Sony A900 von so einer bestechenden Qualität, daß für mich an 24MP kein Weg vorbeiführt.
Dabei ist jedoch Nikons Preisvorstellung von (aktuell) € 7.000 für die D3x völlig indiskutabel!
Es vergingen nun viele Monate, in denen (seit ca. 1Jahr) immer wieder neue Kameras von Nikon mit höherer Auflösung diskutiert wurden und ich fieberte den jeweiligen Pressekonferenzen jedesmal entgegen - und wurde ebenso oft enttäuscht: Weder eine D400, noch eine D750 oder eine D700x wurden vorgestellt. Nikon scheint an den 12MP fast dogmatisch festzuhalten und versucht die Videographie in allen Kameras durchzudrücken. Was im Amateursektor noch ein geschickter Schachzug war (Urlaubsfotos mit einer kurzen Videosequenz zu kombinieren), ist meiner Meinung nach im gehobenen Preissegment eine Fehlentwicklung: Welche ernsthafte Profifotograf hat schon darauf gewartet, endlich seine Fotos in Filmsequenzen zu präsentieren? Oder anders herum gesagt: wie drucke ich Filmsequenzen auf einen Fotokalender oder in einem Bildband?
Nein, hier scheint Nikon seine bisherige Hauptklientel, nämlich FOTOGRAFEN zu vernachlässigen!
Auch eine andere Entwicklung macht mich nachdenklich und geht in meinen Augen in eine falsch Richtung: High ISO! Noch vor ca 10 Jahren lagen hochempfinliche Filme bei 400 - 800 ISO. Das genügte. Und heute? Eine Kamera, die nicht mindestens ISO 6.400 bringt, wird in Tests und Foren verrissen, egal wie gut sie sonst ist. Die D3s bietet nun ISO 102.400. Sensationell!??
Stammtischgeschwätz! Was bedeuten ISO 102.400 wirklich? Bei einem Foto, für das ich bei ISO 200 eine Verschlußzeit von 1 sec. benötige, könnte ich das selbe Motiv bei ISO 102.400 nun mit 1/500 sec. auslösen. Sensationell ... aber wer braucht das??? Klar, Sportfotografen könnten damit auch weiterfotografieren, wenn bei einem Fußballspiel der Chapionsleage die Flutlichtanlage ausfällt ... äh, nur so zum Beispiel. Das ist doch immens wichtig!!!!
Oder eine andere wichtige Anwendung der Available-Light-Fotografie: Promis knipsen. Endlich können Paparazzi unbemerkt Paris Hilton oder Britney Spears auflauern, wenn sie nachts mal wieder spärlich bekleidet unterwegs sind und trotzdem die Hauttöne perfekt wiedergeben - auch ohne störenden Blitz! Haben nicht wir alle auf eine solche Kamera gewartet?
Ich finde solche Entwicklungen, die gewaltige Summen verschlingen, fehlgeleitet.
Die Entwicklung neuer höher auflösenderer Bildsensoren wäre für mein Empfinden VIEL wichtiger!
Oder hat Nikon etwa TECHNISCHE Probleme bei derartigen Neuentwicklungen? Sind die "Neuerungen" D300s und D3s nur marktstrategische Ablenkungsmanöver, um die wirklichen technischen Schwierigkeiten zu kaschieren und uns Kunden an der Nase herumzuführen?
Und die Preispolitik?
Nikon sitzt hier immer noch auf einem (arrogant) hohen Roß. Wer kann sich schon eine exzellent Kamera leisten (wie die D3x), solange sie schon fast so viel kostet, wie ein Kleinwagen?
Die Konkurrenz lauert dabei (fast) im eigenen Haus: Sony!
Sie gehen in die entgegengestzte Richtung: kundenfreundlichere Preise, höhere Auflösung und eine Konzentration auf die FOTOGRAFIE!
Nach mehr als 25 Jahren bei Nikon schmerzt der Gedanke an einen Systemwechsel schon. Ich plane den Kauf meiner neuen Kamera zum Sommer 2010. Bis dahin kann sich auch bei Nikon noch eineiges tun; vielleicht ja doch ein FOTOAPPARAT mit 18 - 24 MP-Sensor zum akzeptablen Preis.
Ansonsten denke ich ernsthaft über die Option nach, künftig auch mit Carl-Zeiss-Objetiven zu arbeiten...

Entwicklungen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 20. Oktober 2009 - 09:43

Seltsam - sich über die Preise für Nikon-Kameras aus der Oberliga beschweren, die von Leistung und Preis gezielt für Berufsfotografen bestimmt sind (es gibt ja noch die D300 und D700) und dann hier die Absicht kundtun, sich ein völlig überteuertes und technisch veraltetes (kein AF, keine aktuelle Blitztechnik) Zeiss-Cosina-Objektiv anschaffen zu wollen. Was soll`s, womit die Amateure "arbeiten", bleibt ihnen überlassen.

Gast schrieb:

Ich weiß nicht, ob diese internetportal das richtige Forum für einen eher konservativ denkenden Fotoamateur wie mich ist. Ich fotografiere ernsthafter seit gut 30 Jahren, zunächst in der Schulzeit mit einer Praktika. Nach einem Ferienjob 1983 habe ich mir dann eine neue Kamera gekauft, ein "Sonderangebot" (weil Ausstellungsstück) eines Fotofachhändlers: die Nikon F3 (für DM 1.450 incl. Objektiv). Warum Nikon?
Einige Monate vorher gab es bei dem selben Fotofachhändler in Mannheim eine Produktpräsentation von Hasselblad. Der Hasselblad-Berater pries natürlich seine Produkte an. Auf meine Frage, ob es denn auch im Kleinbildformat gute Bildergebnisse und Objektive gäbe äußerte er sich sinngemäß: Das wichtigste dabei sind gute Objetive. Und da gibt es nur 3 Alternativen: Leitz, Carl Zeiss und Nikon!
Nach der F3 folgten eine F4 und F100, sowie seit 2005 eine D50. Damals gekauft als Knipskasten für meine Frau, um problemlos Schnappschüsse von unseren Kindern zu machen.
Und es kam, wie es kommen musste: Ich habe mich auch in die Digitalfotografie eingearbeitet und die Vorteile dieser modernen Entwicklung schätzen gelernt.
Mittlerweile schaue ich mich wieder nach einer neuen Kamera um. Die Bildqualität meiner D50 reicht mir bei Ausschnittvergrößerungen auf Format 20x30 oder gar 30x45 nicht mehr aus.
Es müssen als MEHR Pixel her!
Die Tests auf Photoscala.de haben dabei Begierlichkeiten geweckt:
Sind doch die Vergleichsaufnahmen von Canon D1, Nikon D3x und Sony A900 von so einer bestechenden Qualität, daß für mich an 24MP kein Weg vorbeiführt.
Dabei ist jedoch Nikons Preisvorstellung von (aktuell) € 7.000 für die D3x völlig indiskutabel!
Es vergingen nun viele Monate, in denen (seit ca. 1Jahr) immer wieder neue Kameras von Nikon mit höherer Auflösung diskutiert wurden und ich fieberte den jeweiligen Pressekonferenzen jedesmal entgegen - und wurde ebenso oft enttäuscht: Weder eine D400, noch eine D750 oder eine D700x wurden vorgestellt. Nikon scheint an den 12MP fast dogmatisch festzuhalten und versucht die Videographie in allen Kameras durchzudrücken. Was im Amateursektor noch ein geschickter Schachzug war (Urlaubsfotos mit einer kurzen Videosequenz zu kombinieren), ist meiner Meinung nach im gehobenen Preissegment eine Fehlentwicklung: Welche ernsthafte Profifotograf hat schon darauf gewartet, endlich seine Fotos in Filmsequenzen zu präsentieren? Oder anders herum gesagt: wie drucke ich Filmsequenzen auf einen Fotokalender oder in einem Bildband?
Nein, hier scheint Nikon seine bisherige Hauptklientel, nämlich FOTOGRAFEN zu vernachlässigen!
Auch eine andere Entwicklung macht mich nachdenklich und geht in meinen Augen in eine falsch Richtung: High ISO! Noch vor ca 10 Jahren lagen hochempfinliche Filme bei 400 - 800 ISO. Das genügte. Und heute? Eine Kamera, die nicht mindestens ISO 6.400 bringt, wird in Tests und Foren verrissen, egal wie gut sie sonst ist. Die D3s bietet nun ISO 102.400. Sensationell!??
Stammtischgeschwätz! Was bedeuten ISO 102.400 wirklich? Bei einem Foto, für das ich bei ISO 200 eine Verschlußzeit von 1 sec. benötige, könnte ich das selbe Motiv bei ISO 102.400 nun mit 1/500 sec. auslösen. Sensationell ... aber wer braucht das??? Klar, Sportfotografen könnten damit auch weiterfotografieren, wenn bei einem Fußballspiel der Chapionsleage die Flutlichtanlage ausfällt ... äh, nur so zum Beispiel. Das ist doch immens wichtig!!!!
Oder eine andere wichtige Anwendung der Available-Light-Fotografie: Promis knipsen. Endlich können Paparazzi unbemerkt Paris Hilton oder Britney Spears auflauern, wenn sie nachts mal wieder spärlich bekleidet unterwegs sind und trotzdem die Hauttöne perfekt wiedergeben - auch ohne störenden Blitz! Haben nicht wir alle auf eine solche Kamera gewartet?
Ich finde solche Entwicklungen, die gewaltige Summen verschlingen, fehlgeleitet.
Die Entwicklung neuer höher auflösenderer Bildsensoren wäre für mein Empfinden VIEL wichtiger!
Oder hat Nikon etwa TECHNISCHE Probleme bei derartigen Neuentwicklungen? Sind die "Neuerungen" D300s und D3s nur marktstrategische Ablenkungsmanöver, um die wirklichen technischen Schwierigkeiten zu kaschieren und uns Kunden an der Nase herumzuführen?
Und die Preispolitik?
Nikon sitzt hier immer noch auf einem (arrogant) hohen Roß. Wer kann sich schon eine exzellent Kamera leisten (wie die D3x), solange sie schon fast so viel kostet, wie ein Kleinwagen?
Die Konkurrenz lauert dabei (fast) im eigenen Haus: Sony!
Sie gehen in die entgegengestzte Richtung: kundenfreundlichere Preise, höhere Auflösung und eine Konzentration auf die FOTOGRAFIE!
Nach mehr als 25 Jahren bei Nikon schmerzt der Gedanke an einen Systemwechsel schon. Ich plane den Kauf meiner neuen Kamera zum Sommer 2010. Bis dahin kann sich auch bei Nikon noch eineiges tun; vielleicht ja doch ein FOTOAPPARAT mit 18 - 24 MP-Sensor zum akzeptablen Preis.
Ansonsten denke ich ernsthaft über die Option nach, künftig auch mit Carl-Zeiss-Objetiven zu arbeiten...

Könnte man die Extra-ISO ...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. Oktober 2009 - 18:13

... nicht einfach als das sehen, was sie vorrangig sind: Ein Abfallprodukt beim Streben danach, die tatsächlich gebräuchlichen hohen ISO-Einstellwerte zwischen 800 und 6400 qualitativ nachhaltig zu verbessern ...!?