Ich möchte etwas sichtbar machen, das der Masse nicht mehr präsent ist.

— Walter Niedermayr

Am 28.7.

  • 1970: Gründung der deutschen Sony-Niederlassung

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Der amerikanische Traum, er war einmal

Foto Nick HermannsFür den Fotografen Nick Hermanns ist der Südwesten der USA der Ort seiner Träume; seine Fotografien künden von alten, vergangenen Zeiten, dokumentieren den Verfall:

 
 
 
 
 

Foto Nick Hermanns

 
Presseinformation der Fotogalerie im Blauen Haus:

„American Colors – Remix“:
Der amerikanische Traum – in Farbe

Vom 11. Juli bis 10. August zeigt die Münchener „Fotogalerie im Blauen Haus“ Werke von Nick Hermanns. Rund 35 Fotografien, die im Südwesten der USA entstanden und unter dem Motto „American Colors – Remix“ gezeigt werden. Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am 11. Juli ab 19.00 Uhr eröffnet.

München, im Juli 2013 Für den Fotografen und Galerieinhaber Nick Hermanns ist der Südwesten der USA seit jeher der Ort seiner Träume. Mehrfach bereiste Hermanns die Bundesstaaten Arizona, New Mexico, Nevada, Texas und Kalifornien. Unzählige Kilometer spulte er auf den Highways und Interstates ab. Die Kamera war immer an Bord – um diese gleichermaßen ästhetischen wie melancholischen Motive von Einsamkeit, Verfall und landschaftlicher Großartigkeit einzufangen.

Über seinen speziellen Blick durch den Sucher sagt Fotografenkollege und Filmregisseur Urs Bernhard: „Hermanns Motive sind nicht im Sightseeingprogramm enthalten. Es sind packende, erzählerische Fotografien von hoher formaler und – vor allem – emotionaler Qualität.“ Menschen finden sich selten auf Hermanns Werke. Dafür aber verlassene Tankstellen, verrottende Straßenkreuzer und Pickups und leerstehende Diner. Nick Hermanns: „Eines Tages werden diese Ikonen des amerikanischen Traums verschwunden sein und nur noch Bilder und Filme an die damaligen Zeiten erinnern.“

Vom 11. Juli bis 10. August präsentiert die Fotogalerie im Blauen Haus rund 35 Fotografien von Nick Hermanns. Die Ausstellung „American Colors – Remix“ wird mit einer Vernissage am 11. Juli ab 19.00 Uhr eröffnet.
 

Foto Nick Hermanns
 
 
Foto Nick Hermanns

 
Über Nick Hermanns:
Der 1950 in Hannover geborene Grafiker, Fotograf und Autor gründete in 2010 im Münchener Stadtteil Schwabing die „Fotogalerie im Blauen“ Haus. Als Fotograf präsentierte er seine Bilder in Ausstellungen in Europa und Amerika, eines seiner Bücher wurde für den Fotobuchpreis in Kassel nominiert.

Über die Fotogalerie im Blauen Haus:
Seit Juni 2010 zeigt die Galerie in wechselnden Ausstellungen Bilder deutscher und internationaler Fotografen. Der Fokus liegt dabei auf zeitgenössischer, purer, unmanipulierter Fotografie, die auch für junge Sammler und Leute mit Spaß an der Fotokunst erschwinglich ist.

 
 
Ausstellung:
Nick Hermanns
American Colors – Remix
11. Juli bis 10. August 2013

Fotogalerie im Blauen Haus
Schellingstraße 143
80798 München

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 15.00 bis 19.00 Uhr; Samstag 11.00 bis 16.00 Uhr
 

Foto Nick Hermanns

 
(thoMas)
 

Langweilig

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Juli 2013 - 08:06

und total abgedroschen ...

Es muss nicht immer

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Juli 2013 - 10:46

Fast-Food für die Augen sein...

Finde ich nicht

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Juli 2013 - 11:43

Ich mag solche Aufnahmen.

Mir gefallen die Bilder

Eingetragen von
ZoneV
(Hausfreund)
am Sonntag, 14. Juli 2013 - 08:02

Mir gefallen die Bilder auch. Leider ist die Ausstellung weit entfernt.
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www.4photos.de - Paar Bildchen und paar Links für Kamerabastler

Darf man so sehen ... muß man aber nicht

Bild von Max Rheub
Eingetragen von
Max Rheub
(Inventar)
am Freitag, 12. Juli 2013 - 21:05

Dafür sind wir frei.
Gekonnt ist es allemal.

Bitte um Erklärung

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Juli 2013 - 21:18

Was ist daran gekonnt? Das ist eine wirklich ernst gemeinte Frage an die Fachleute. Warum ist das gekonnt und wie wäre es nicht gekonnt?

Gast schrieb: Was ist daran

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Samstag, 13. Juli 2013 - 07:54
Gast schrieb:

Was ist daran gekonnt? Das ist eine wirklich ernst gemeinte Frage an die Fachleute. Warum ist das gekonnt und wie wäre es nicht gekonnt?

???

Sollen wir dich jetzt an die Hand nehmen?

Der Spaniel. Wau!

Nee

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Juli 2013 - 12:39

mich braucht keiner an die Hand zu nehmen. Aber wo ist denn da das Können? Man stellt sich bei schönem Wetter an eine Straßenecke und knipst diese. Ebenso stellt man sich vor eine verrostete Autotür und knipst sie. Das ist doch nichts weiter als Urlaubsknipserei.
Aber das sollte natürlich auch gekonnt sein ...

das kann ich auch ...

Bild von andreas h.
Eingetragen von
andreas h.
(Stammgast)
am Samstag, 13. Juli 2013 - 17:58

Kann ich doch.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Juli 2013 - 10:23
Zitat:

Kannst du nicht.

Kann ich doch.

Ich war vor ein paar Jahren ebendort und hatte zwei halbe Tage Zeit, mich den üblichen USA Klischees zu widmen. Die Aufnahmen haben jede Menge "Wow super" und "Ja, solche Aufnahmen liebe ich" erhalten, obwohl ich sie nur selten gezeigt habe. Obwohl sie schärfer, bunter und sorgfältiger komponiert sind als die Beispiele hier, denke ich nicht, dass es rare Kunstwerke sind. Es sind halt technisch gute Fotos von abgelutschten Motiven im klassischen Stil und im Rahmen der Publikumserwartungen. Für so etwas muss sich ein Fotograf nicht schämen. Ebenso wie er sich für ein korrektes Passfoto nicht schämen muss, auch wenn das ein noch banaleres Motiv ist. Wenn es die Leute haben wollen, dann sollen sie es haben dürfen. Wer ständig meint, sein Publikum zu selbst definierten elitären Standards erziehen zu müssen, der wird bald kein Publikum mehr haben. Ikea Möbel sehen auch seit hundert Jahren gleich aus und werden trotzdem immer wieder gerne gekauft.

Das Können

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Juli 2013 - 07:00

in der Fotografie - nein, in der Kunst ganz allgemein - reduziert sich oft allein auf Überzeugungsarbeit. So gesehen hat diese Karrikatur hier durchaus auch ihren doppelten Boden ... ;-)

Also gut, versuchen wirs mal:

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Juli 2013 - 15:07

Die Bilder gehören zur Kathegorie "erzählende" Fotografie.

Ein erzählender Ansatz ist der vorkommende Hydrant, der in den USA in der Tat immer dominant auftritt. Die Leere, die nahezu sinnlos erscheinende Existenz dieser Hydranten in vielen Ecken der USA ist kennzeichnend für eine verschwundene Kultur der USA in den 50igern des letzten Jahrhunderts. Bei uns gibt es das nur noch in verschwindenden Enklaven, in den USA ist das immer noch massiv präsent, optisch wie auch teilweise in den Köpfen der Einwohner.

Genauso ist die ständige Präsenz alter, verrostender Autos. Die aufgenommene Autotür ist das Synonym für alle beiseite gelegten Autos, für die sich niemand mehr verantortlich fühlt. Die ehemals leuchtend auftretende Aufschrift, nunmehr beinahe vollständig verblasst, zeigt das, was in den USA beinahe an jeder Straßenecke des mittleren Westens und Südens optisch auftritt und eine Haltung und Denkweise der Einwohner durchscheinen lässt. Gleichzeitig lässt die Sonne die Farben kräftig leichten.

In unseren sehr engen Kulturräumen ist das verschwunden, weil es als nicht gesellschaftsfähig gilt, altes "Gerümpel" einfach so rum liegen zu lassen, genauso wenig, wie Hydranten heute überhautp noch optisch irgendwo existieren. Unsere Lebensräume sind blankgeputzt und leergeräumt, aufgehübscht und möbliert, das unterscheidet uns von den Amerikanern recht deutlich.

Herr Hermanns hat das mit seinen Fotogafien mit scheinbar banalen Inhalten visualisiert. Es ist natürlich auch schon notwendig, dass man sich dieser Sichtweise öffnet und diese "Sicht" erspürt. Das ist kaum anders, als mit allen anderen Kulturäußerungen. Wer sich nicht öffnet, kann nichts sehen und erkennen, bzw. ersäuft in den unendlichen Seen von synthetischer Ästhetik geprägter Medienlandschaften.

Diese

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Juli 2013 - 18:01

hier gezeigte Ästhetik wiederholt sich in mehr oder weniger gelungenen Bildern seit Jahrzehnten - somit sie wohl mehr Ausdruck eines perpetuierten Besäufnisses in einem von Medienkonsum übersättigtem Umfeld sind ...

Naja, wir wissen ja nicht,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Juli 2013 - 18:34

wann Herr Hermanns die Fotos gemacht hat. Er ist Jahrgang 50.
Der Begleittext drückt es ja eigentlich ganz plastisch aus, was und wie es gemeint ist.

Dass Ihnen das nicht gefällt, na gut. Aber Herr Hermanns hat ein doch recht klares Thema und, wie ich finde, eine durchaus gelungene Umsetzung. Da würde ich jetzt sagen, gilt das bei Ihnen gleicher Form?

Nur beleidigt sein, ist auch keine Lösung :-)

Ich bin nicht ident

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Juli 2013 - 09:23

mit dem Herrn weiter oben, und ich wollte nur sagen, dass mir die Bilder so (gut oder schlecht ist egal) gefallen, wie sie mir in dieser Art schon vor 10, 20 und 30 Jahren gefallen haben ... auch nicht bös' sein. ;-)

Na ja, was wir aber wissen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Juli 2013 - 09:28

ist, dass diese Bilder an Klischeehaftigkeit nur schwer überbietbar sind ... 8-)

Wenns denn ein

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Juli 2013 - 13:10

Klischee ist.
Ich denke, das ist kein Klischee, sondern die Wirklichkeit in farbige Fotos gepresst. Nach wie vor.

Diese US-Klitschen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. Juli 2013 - 16:47

sind Klischee pur - so wie Almhütten in den Bergen. 8-)

Bunter Mist

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Juli 2013 - 22:14

aber immerhin scharf. Schade wenn einem sonst nichts zum Südwesten einfällt.

Es geht doch nicht darum ob

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Juli 2013 - 11:04

Es geht doch nicht darum ob man das auch kann, sondern um ganz einfache,bunte Knipsebildchen, die von wem auch immer zur Fotokunst in den Himmel gehoben werden.

"Like"

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Juli 2013 - 17:21

Das Bild mit der "roten Linie" (Bordstein) und dem Stoppschild würde ich sofort aufhängen! Auch wenn es wahrscheinlich viel schlechter ist, als das, was die Stänkerer an besseren, großartigeren, großformatigen und vor allen Dingen klischeefreien Fotos zu bieten haben und sicher im Dutzend an ihren heimischen Wänden präsentieren... Oder etwa nicht? Was, wer ist schon ein Nick Herrmanns gegen die einzig wahren Verbalfotografen...?

R aus NRW

Ja, doch immer wieder

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Juli 2013 - 19:50

erstaunlich, dass es hier und im Internet ganz allgemein jede Menge Verbalartisten gibt, die sich mit nickeligen Gemeinheiten präsentieren, gerne garniert mit so Infektiven wie "Knipsbildchen" oder "Knipser" usw., damit irgendwie der Eindruck entsteht, da würden sich die grenzenlosen Könner artikulieren. Dass das eher genau den gegenteiligen Effekt verursacht, haben die nicht verstanden. Ich sehe bei solchen Äußerungen ein mehr oder minder kindhaftes Pickelgesicht (vermutlich eher männlich), das sich durch solche Reizwortverstreuung in Szene setzen will. Wird bloß so gut wie niemanden geben, der das ernst nimmt.

Schöne Grüße von München nach NRW!