Sehen heißt, die Augen schließen.

— Wols

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Bildgestaltung: Eine Frage des Formats - Teil II

Schärfentiefe oder Tiefenschärfe – wie auch immer. Eine Foto lebt nicht nur von fortwährender „Allesschärfe“, sondern just der Schärfe-Unschärfeverlauf leitet den Blick, destilliert das Motiv. Hier einige Foto-Formate im Foto-Vergleich – oder auch: warum Kleinbild durchaus auch „Idealformat“ genannt werden könnte:

Im ersten Teil haben wir uns bereits über die Hintergründe der unterschiedlichen Sensorgrößen Gedanken gemacht und welchen Einfluss die sogenannten äquivalenten Brennweiten und äquivalenten Blenden auf das Bildergebnis haben. Im diesem zweiten Teil sollen diese grundsätzlichen Überlegungen nun durch Bildbeispiele anschaulich illustriert werden.

Bildvergleiche

Die folgenden Vergleichs-Aufnahmen sind (fast) alle mit einer Sony a900 auf Kleinbild-Format aufgenommen worden.

Für die Vergleichsaufnahmen wurde das Bild nachträglich auf die Vergleichssensorgröße ausgeschnitten. Also genau das, was der kleinere Sensor bereits im Moment der Aufnahme macht. Um auf dem ausgeschnittenen Bild wieder den gleichen Ausschnitt zu haben, wurde die Brennweite gewechselt (Carl Zeiss Planar 1,4/85 mm ZA, Sony 1,4/50 mm, Carl Zeiss Jena Flektogon 2,4/35 mm, Carl Zeiss Vario-Sonnar 2,8/24-70 ZA bei ca. 42 mm) oder der Abstand verändert. Die Bilder sind also ein 1:1-„Nachbau“ der Bildentstehung in einer „Kleiner-als-Kleinbildformat-Kamera“ (auch bekannt als „Crop-Kamera“). Die Kamera wurde auf einem Stativ befestigt, so dass sich bei den Vergleichsaufnahmen jeweils dieselbe Perspektive ergibt. Dadurch, dass alle Aufnahmen mit derselben Kamera gemacht und identisch behandelt wurden, wird der Vergleich nicht durch kameraspezifische Einstellungen wie Kontrast, Sättigung, Schärfung, etc. erschwert.

Um die Freistellungseffekte zu demonstrieren, wurde ein Motiv mit gewollt unruhigem Hintergrund gesucht. Die Wahl fiel dann auf ein Rosenbeet. Dabei wurde die Kamera bewusst so ausgerichtet, dass der Hintergrund unruhig ist.

Vergleich Kleinbild mit (Micro-)FourThirds

Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt praktisch nur originale MFT-Zoom-Objektive mit einer Lichtstärke von ungefähr 4,0 erhältlich sind, soll zunächst dieser Blendenwert hier für den Vergleich als Referenz dienen. Alle Bilder sind mit dem Bildwinkel von 29° in der Bilddiagonale aufgenommen worden, der z.B. mit einem 85-mm-Objektiv auf Kleinbildformat oder mit 42 mm auf MicroFourThirds erreicht werden kann.

Im ersten Beispiel vergleichen wir die Wirkung von Blende 4,0 bei 42 mm, wie sie ein typisches MFT-Zoom-Objektiv bietet, mit der von 85 mm bei Kleinbild:
 

Foto: Randolf Butzbach

Kleinbild, 85 mm, f/4,0
 
 
Foto: Randolf Butzbach

MFT, 42 mm, f/4,0 (85 mm, f/8,0 äquiv.)

 
Während die Blende 4 bei 85 mm den Hintergrund bereits dezent verschwimmen lassen, löst sich bei dem MFT-Bild der Vordergrund praktisch nicht vom Hintergrund.

Panasonic bietet mit dem „Leica DG Macro-Elmarit 2,8/45 mm Asph OIS“ ein relativ lichtstarkes „Portraitobjektiv“ an – allerdings zu einem stolzen Preis, der jedem besseren Kleinbildobjektiv zur Ehre gereichen würde. Zur Erinnerung: Im Kleinbildformat waren 2,8/50-mm-Objektive mal billige Kitobjektive, die heute für sehr kleines Geld den Besitzer wechseln. Normale 50-mm-Objektive hatten dagegen Lichtstärken von ungefähr 1,7...2,0. Und doch, auch wenn die äquivalente Brennweite des Macro-Elmarit 2,8/45 mm 90 mm beträgt – um den Hintergrund verschwinden zu lassen, reicht es nicht. Auf Kleinbild-Verhältnisse umgerechnet würde das 2,8/45 mm ein 5,6/90 mm ergeben – was auch sehr gut mit der Praxis übereinstimmt, wie der folgende Vergleich zeigt:
 

Foto: Randolf Butzbach

Kleinbild, 85 mm, f/5,6
 
 
Foto: Randolf Butzbach

MFT, 42 mm, f/2,8 (85 mm, f/5,6 äquiv.)

 
Während aber beim 2,8/45 mm bereits die Grenzen der Freistellungsmöglichkeiten erreicht sind, bietet das Leica-Format noch Reserven. Ein 1,4/85 mm gehört zum Standardsortiment praktisch jeden Kamera- und Objektivherstellers. Der Unterschied zu f/2,8 bei 42 mm ist dramatisch:
 

Foto: Randolf Butzbach

Kleinbild, 85 mm, f/1,4

 
Um die vergleichbare Bildwirkung des 1,4/85 mm auf MFT zu erhalten, bräuchten wir ein 0,7/42 mm. Nun ist es bereits bei f/1,4 bereits sehr anspruchsvoll und kostspielig, bei Offenblende ein kontrastreiches Bild zu erhalten, wie ein Blick in Tabelle 1 zeigt: Das relativ günstige Sony 1,4/50 mm z.B. zeichnet bei Offenblende sehr weich – unbrauchbar weich, wie viele meinen. Die Offenblend-Werte des Noctilux-M 0,95/50 mm entsprechen in etwa denen des Sony 1,4/50 mm.
 

 

Leica

Zeiss

Sony

Nikon

Canon

Panasonic / Leica

Name

Noctilux-M

Planar

 

AF-S Nikkor

EF L USM II

DG Summilux

Daten

0,95/50 mm

1,4/85 mm ZA

1,4/50 mm

1,4/24 mm G ED

1,4/24 mm

1,4/25 mm asph.

Bildkreis

Kleinbild

Kleinbild

Kleinbild

Kleinbild

Kleinbild

MicroFourThirds

10 lp/mm

80%

90%

80%

93%

80%

 

20 lp/mm

65%

78%

     

86%

30 lp/mm

   

50%

70%

55%

 

40 lp/mm

42%

50%

     

70%

UVP

7.995,00 €

1.499,00 €

399,00 €

2.149,00 €

1.649,00 €

629,00 €

Tabelle 1: Kontraste im Bildzentrum einiger hochlichtstarker Objektive bei Offenblende und unterschiedlichen Perioden. Zur Erinnerung: 40 lp/mm bezeichnen 40 schwarze sowie weiße Linien pro Millimeter, also einer Linienbreite von jeweils 1/80 mm = 12,5 µm, mit jeweils 100 % Kontrast im Objekt, die mit dem angegebenen Kontrast auf dem Sensor abgebildet werden. Dabei entsprechen die 12,5 µm ca. 2 Pixel bei 24 Megapixeln auf Kleinbild oder ca. 3,4 Pixeln bei 16 Megapixeln auf MFT.
(Die Werte sind den veröffentlichten MTF-Kurven des jeweiligen Herstellers entnommen)

 
 
Noch ein paar Beispiele: Das Lumix 2,5/14 mm entspricht einem 5,0/28 mm bei Kleinbild, was bereits einem Fixfokus-Objektiv nahekommt (also einem Objektiv, das man nicht mehr scharfstellen muss, weil ab einer gewissen Distanz sowieso alles scharf ist: Wird das 2,5/14 mm bei Offenblende auf 4,4 m Entfernung (die sogenannte „hyperfokale Entfernung“) eingestellt, ist ab 2,20 m bis Unendlich alles scharf. Bei leichtem Abblenden auf 4,0 ist dann bereits ab 1,40 m alles scharf. Das Lumix 1,7/20 mm entspräche einem 3,5/40 mm. Das Olympus 2,8/17 mm würde gar einem 35-mm-Objektiv bei Blende 5,6 entsprechen.

Nun kommen auch für MFT zunehmend lichtstärkere Festbrennweiten auf den Markt. Die just vorgestellten lichtstarken MFT-Objektive 1,4/25 mm und 1,8/45 mm etwa entsprechen demnach einem 2,8/50 mm bzw. einem 3,6/90 mm bei Kleinbild. Hier ein Vergleich:
 

Foto: Randolf Butzbach

Kleinbild, 50 mm, f/1,4
 
 
Foto: Randolf Butzbach

Kleinbild, 50 mm, f/2,8 (entspricht MFT, 25 mm, f/1,4)

 
Beide Aufnahmen sind bei gleichem Abstand auf Kleinbild entstanden – wobei letztere der Bildwirkung eines 1,4/25-mm-Objektivs an MFT entspricht. Das Beispiel zeigt wiederum sehr eindringlich, dass es mit der Umrechnung der äquivalenten Brennweite als Bildwinkel nicht getan ist, sondern dass die äquivalente Blende einen entscheidenden Einfluss auf die Bildaussage hat.

Natürlich kann man auch hochlichtstarke Fremdobjektive an MFT adaptieren. Mechanisch geht das – aber mit welchem Effekt und zu welchem Preis? Nehmen wir z. B. ein 1,4/50-mm-Objektiv: In Verbindung mit einem MFT-Sensor, so zeigt das Objektiv bei Offenblende grade mal die Bildwirkung eines 2,8/100 mm auf Kleinbild. Während das 1,4/50 mm bei Offenblende in der Regel sehr weich zeichnet, sind 2,8/100-mm-Objektive normalerweise bereits bei Offenblende knackscharf. Um etwas größere Öffnungswinkel zu erhalten, muss man sich dann bei Kleinbildweitwinkelobjektiven umsehen. Um den Öffnungswinkel eines 50-mm-Objektivs von Kleinbild auf MFT zu übertragen, muss man ein 24-mm-Objektiv adaptieren. Wenn wir dabei ein sündhaft teures (und bei Offenblende wiederum sehr weiches) 1,4/24-mm-Objektiv nehmen, erhalten wir genau die Bildwirkung, wie sie ein schnödes 2,8/50-mm-Objektiv im Kleinbildformat entfaltet, das für eine Handvoll Euros im Online-Auktionshaus zu haben ist – und das dann auch noch gestochen scharf zeichnet. Wir dürfen also gespannt sein, wie das kürzlich von Panasonic vorgestellte und ab August lieferbare „Leica DG Summilux 1,4/25 mm Asph,“ sich in der Praxis verhält, das für den kleinen MFT-Bildkreis optimiert wurde. Erwartungsgemäß liegen die veröffentlichten Kontrastwerte aufgrund des kleineren Bildkreises höher als bei den vergleichbaren Objektiven für das Kleinbildformat (vgl. Tabelle 1 oben). Die Bildwirkung entspricht dagegen, wie gesagt, einem einfachen 2,8/50-mm-Objektiv auf Kleinbild.

Vergleich (Micro-)FourThirds und Kompaktkamera

Das legt nahe, die Bildwirkung des typischen MTF-Zoom-Objektivs mit der einer sogenannten Edelkompakten, wie Panasonics LX-5, Canons S95, Samsungs EX-1, oder Olympus' XZ-1 zu vergleichen. Die Vergleichsaufnahme ist hier nicht simuliert, sondern mit der XZ-1 direkt gemacht worden.

Leider erlaubt die XZ-1 nicht, die „äquivalente Brennweite“ direkt einzustellen. Auch zeigt sie die eingestellte Brennweite weder vor noch nach der Aufnahme an, so dass ich mich hier auf eine Schätzung der Brennweite verlassen musste. Leider lag meine Schätzung mit 15 mm statt 18 mm Brennweite knapp daneben. Um wieder den gleichen Ausschnitt zu sehen, wurde das ZX-1-Bild nachträglich ausgeschnitten, um den Vergleich mit den anderen Bildern zu erleichtern. Anders ausgedrückt sehen wir hier das Bild, wie es ein 6,1x4,6 mm großer Sensor ergeben hätte, statt des real verbauten 7,4x5,6 mm großen Sensors (geschätzt aus Crop-Faktor) – wir sehen also eher den Sensor einer normalen Kompaktkamera als den etwas größeren Sensors der „Edelkompakten“.
 

Foto: Randolf Butzbach

MFT, 42 mm, f/5,6 (85 mm, f/11,0 äquiv.)
 
 
Foto: Randolf Butzbach

Kompaktkamera (XZ-1), 15 mm, f/2,2 (85 mm, f/12 äquiv. – s. Text)

 
Bereits hier zeigt sich, dass die XZ-1 bei Offenblende einen sehr ähnlichen Schärfeverlauf zeigt wie die MFT-Kamera. Der Unterschied wird noch geringer, wenn man in Betracht zieht, dass die Vergleichsbrennweite hier zu kurz geraten ist. Bei der korrekt eingestellten Brennweite von 18 mm statt 15 mm wäre auch der Hintergrund etwas verschwommener gewesen: Bei den hier gezeigten 15 mm entspricht die eingestellte Blende f/2,2 einem Blendenwert von f/12 im Kleinbild. Bei 18 mm Brennweite würden die f/2,2 einen Schärfeverlauf zeigen wie Blende 10 bei 85 mm Kleinbild (ein Blick in die EXIF Daten von anderen Aufnahmen zeigt, dass die XZ-1 tatsächlich eine Lichtstärke von f/2,2 bei 18 mm hat.).

Im Vergleich dazu liefert das Lumix G 3,5-5,6/14-42 mm bei 42 mm und Offenblende (f/5,6!) einen Schärfeverlauf wie Blende 11,0 bei 85 mm Kleinbild. Beim Vergleich der äquivalenten Blendenwerte (f/11,0 MFT und f/10 Kompakt) stellen wir fest, dass es praktisch keinen Unterschied gibt, ja dass die XZ-1 sogar ganz leicht im Vorteil ist! Anders ausgedrückt: Die XZ-1 kann den gleichen Schärfeverlauf liefern wie die MFT-Kameras mit System-Zoomobjektiven. Dafür bieten die Edelkompakten jedoch den Vorteil, dass sie echte Kompaktkameras sind, die als Immer-dabei-Kameras zumindest in die Jackentasche, wenn nicht gar in die Hemdentasche, passen. Unter bildgestalterischen Aspekten kann sich MFT von den Edelkompakten nur dann absetzen, wenn sehr lichtstarke Objektive verwendet werden.

Fazit (Micro-)FourThirds und Kompaktkamera

Damit stellt sich für mich die Frage, was MFT denn nun sein will:

  • Die Freistellungsmöglichkeiten bei Verwendung der aktuell erhältlichen originalen Zoomobjektive sind quasi identisch denen einer besseren Kompaktkamera.
  • Die Größe ist zu groß als Immer-dabei-Kamera. Wie bei einer DSLR wird eine extra Tasche benötigt.
  • Die Objektive sind nur aufgrund der geringeren Lichtstärke und Brennweite kleiner (Linsendurchmesser = Brennweite / Lichtstärke). Bei gleicher Lichtstärke und Brennweite wären sie genauso groß wie Objektive fürs Kleinbildformat. Erst durch die Verkürzung der Brennweite, bedingt durch das kleinere Aufnahmeformat, ergibt sich bei längeren Brennweiten ein Größenvorteil, der aber teuer mit fehlenden Gestaltungsfreiheiten bezahlt wird.

Zwar wirbt Panasonic mit dem „Peripheren Unschärfe-Szenemodus“ („In diesem Modus können Sie ein Motiv wählen, das dann gestochen scharf heraussticht, während der Hintergrund weichgezeichnet wird.“, Bedienungsanleitung zur Lumix DMC-G3, S. 107) und der „Peripheren Unschärfekontrolle“ per Fingerzeig auf dem berührungsempfindlichen Display. Was auf den ersten Blick und angesichts der gezeigten Beispiele nach eingebauter Bildmanipulation klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen jedoch als normale Zeitautomatik mit Blendenvorwahl: Die Ergebnisse zwischen einer Testaufnahme mit einer Lumix G2 und der alpha 900, beide bei 35 mm und Blende 5,6 (Offenblende bei 35 mm beim Lumix G Vario 3,5-5,6/14-42 mm = 5,3!) zeigten einen identischen Unschärfeverlauf. Das Ergebnis mag gegenüber einer einfachen Kompakten bei MFT zwar etwas besser sein, über das einer besseren Kompakten kommt MFT jedoch nicht weit hinaus.

Dagegen beschreitet Sony bei der HX100V und HX9V einen anderen Ansatz, um die Einschränkung des Winzsensors zu überwinden: Die extrem schnelle Sensorauslesung erlaubt es, mehrere Bilder auf verschiedenen Schärfeebenen hintereinander aufzunehmen – und daraus einen räumlichen Unschärfeverlauf zu rekonstruieren.

Vergleich Kleinbild vs. APS-C

Der Vergleich zwischen APS-C und Kleinbild gestaltet sich dagegen subtiler. Das liegt zum einen daran, dass der Unterschied nicht derart stark ausgeprägt ist, wie beim Vergleich zwischen Kleinbild und MFT. Zum anderen gibt es eine große Anzahl Hochleistungsobjektive aus Filmzeiten, die weiterverwendet werden können. Man ist also nicht zwangsweise durch lichtschwache Zooms eingeschränkt. Wie soll man folglich einen Vergleich gestalten?

Wenn wir dasselbe Objektiv einmal mit einem Kleinbildsensor und einmal mit APS-C verwenden, liegt der Unterschied in der scheinbaren Brennweite ca. beim Faktor 1,4 (DSLR: 1,5-1,6) und im Unschärfeverlauf rein rechnerisch betrachtet bei einer Blendenstufe. Das ist zwar nicht viel, aber trotzdem sichtbar. Der Ausschnitt auf APS-C ergäbe damit lediglich eine Begrenzung des Unschärfeverlaufs auf Blende 2,0 statt 1,4. An der Belichtungszeit ändert sich dagegen nichts: Die Größe des Bildaufnehmers ändert nichts an der Menge des Lichts, die das Objektiv passiert.

Im folgenden Vergleich wird dasselbe 85-mm-Objektiv bei derselben Blendenöffnung (f/1,4) einmal bei Kleinbild- und einmal bei APS-C-Aufnahmeformat betrachtet. Also die klassische Weiterverwendung von vorhandenen Objektiven. Um denselben Bildausschnitt zu erhalten wurde der Abstand Kamera-Objekt um den Faktor 1,4 von 90 cm auf 126 cm angepasst:
 

Foto: Randolf Butzbach

Kleinbild, 85 mm, f/1,4; Aufnahmeabstand: 90 cm
 
 
Foto: Randolf Butzbach

APS-C, 85 mm, f/1,4; Aufnahmeabstand: 126 cm

 
Dabei sind zwei Effekte, zwar leicht, aber doch deutlich erkennbar: Zum einen wird der Hintergrund schärfer und zum anderen wächst der Hintergrund relativ zum Vordergrund an. Den selben Effekt können wir natürlich auch bei den weiter verbreiteten 50-mm-Objektiven beobachten:
 

Foto: Randolf Butzbach

Kleinbild, 50 mm, f/2,0; Aufnahmeabstand: 46 cm
 
 
Foto: Randolf Butzbach

APS-C, 50 mm, f/2,0; Aufnahmeabstand: 65 cm

 
Der vergrößerte Abstand zum Motiv kann aber noch eine andere Konsequenz haben, nämlich wenn es darum geht, Menschen zu fotografieren. Je weiter sich der Fotograf entfernt, desto weniger wird er Bestandteil des Bildes. Beträgt der Abstand anderthalb bis zwei Schritte, steht der Fotograf zwar nicht mehr „im Bild“, er ist aber auch noch nicht so weit entfernt, dass keine Beziehung mehr zwischen den Personen vor und hinter der Kamera besteht. Geht der Fotograf dagegen einen weiteren Schritt zurück, um wieder den gleichen Ausschnitt zu haben, kann die non-verbale Kommunikation bereits abgekühlt sein. Bei großen Entfernungen entstehen dann die typischen Paparazzo-Fotos.

Kommen wir zu dem harmonischen Verhältnis aus Aufnahmeabstand und Bildfeld, das den Öffnungswinkel des Objektivs bestimmt. Die klassische Brennweitenreihe (bei Kleinbild 28, 35, 50, 85, ..) kommt nicht von ungefähr. Sie entspricht natürlichen Blickwinkeln. Adaptiert man nun die KB-Objektive an eine APS-C Kamera, wird dieses Verhältnis verschoben, da klassische Festbrennweiten nur in den genannten Abstufungen verfügbar sind. Zwar ändert sich in dem im Folgenden gezeigten Beispiel der Bildwinkel beim Übergang von 50 mm KB auf 35 mm APS-C nicht. Das ist aber auch der einzige Fall, wo ein Faktor 1,4 zwischen den Brennweiten liegt: Ein 50-mm-Objektiv ergibt an APS-C einen Bildwinkel wie 70 mm an Kleinbild, nicht wie 85 mm.

Im folgenden Beispiel wurde Blende 4,0 gewählt, was der Lichtstärke der üblichen Kit-Zooms nahe kommt (wobei die meisten Kit-Zooms eher eine Lichtstärke von 5,6 bei 50 mm aufweisen. Aber: „in dubio pro reo“):
 

Foto: Randolf Butzbach

Kleinbild, 50 mm, f/4,0; Aufnahmeabstand: 46 cm
 
 
Foto: Randolf Butzbach

APS-C, 35 mm, f/4,0; Aufnahmeabstand: 46 cm

 
Die vorstehenden Vergleichs-Beispiele zeigen, wie viel bereits ein einfaches, günstig zu bekommendes, 50-mm-Objektiv mit Lichtstärke f/1,8 bringen kann. Ein spontaner Gegencheck mit der „intelligenten“ Vollautomatik zweier „Einsteiger“-APS-C-Kameras hat gezeigt, dass die Kameras Blende 8 oder gar 11 bei 50 mm am Kitzoom eingestellt hätten. Der Vordergrund wäre vollkommen im Hintergrund untergegangen. Es lohnt sich also, die Programmautomatik abgeschaltet zu lassen und – auch bei einfachen Kameras mit Kitobjektiv – mal mit der Blende zu experimentieren.

Fazit Kleinbild und APS-C

Die vorstehenden Beispiele sind aus praktischen Erwägungen mit einem Formatfaktor 1,4 (APS-C, Film) gemacht worden, der genau der Verdoppelung der Sensorfläche, einer Blendenstufe, sowie dem Unterschied der Brennweite von 35 mm zu 50 mm entspricht. Nikon verwendet dagegen bei dem DX-Format einen Formatfaktor von ungefähr 1,52 (je nach Kamera), der auch bei Sony und Pentax Verwendung findet.
 

Kleinbild APS-C Nikon DX Canon MFT
1 1,4 1,52 1,6 2
1,4/24 2,0/34 2,1/36 2,2/38 2,8/48
2,8/28 4,0/39 4,2/42 4,5/45 5,6/56
2,8/35 4,0/49 4,2/53 4,5/56 5,6/70
1,8/50 2,5/70 2,7/76 2,9/80 3,6/100
1,4/85 2,0/120 2,1/129 2,2/136 2,8/170
2,8/100 4,0/140 4,2/152 4,5/160 5,6/200
2,8/135 4,0/190 4,2/205 4,5/216 5,6/270
2,8/200 4,0/280 4,2/304 4,5/320 5,6/400

Tabelle 2: Äquivalente Brennweite und Blende verschiedener Objektive bei Offenblende. Die Bildwirkung ändert sich je nach Format, ausgedrückt als Ausschnittsfaktor.
 
 
Wie Tabelle 2 zeigt, liegen die sich bei einem Ausschnittfaktor von 1,52 ergebenden äquivalenten Objektive sehr nahe bei den hier im Bild gezeigten Beispielen mit Ausschnittfaktor 1,4, so dass die Ergebnisse übertragbar sein sollten. Auch wenn das DX-Format also nicht die Möglichkeiten des Kleinbilds bietet, sind die Einbußen bezüglich der Bildqualität doch relativ gering. Besonders, wenn man auf lichtstarke Festbrennweiten zurückgreift.

Wenn wir die sehr viel höheren Anforderungen an Optik und Sensor bei Kleinbildformat dagegenhalten, zeigt sich DX als ein gültiger Kompromiss aus Bildqualität und Kosten. Der kleinere Bildausschnitt lässt sich durch einen größeren Aufnahmeabstand kompensieren, ohne dass das Bild aufgrund des anderen Standpunktes und damit der anderen Perspektive eine komplett andere Aussage bekäme. Zarte Bilder, wie zum Beispiel dieses Foto, bleiben dem DX-Format aber wohl verschlossen:
 

Foto Randolf Butzbach

Rose in der Morgensonne auf Leica-Format.

 
Canon verwendet einen Formatfaktor von 1,6, der damit ein gutes Stück näher an MFT liegt als an Kleinbild. Anders ausgedrückt: die Bilddiagonale von hier 27,0 mm beträgt nur 60 % der von Kleinbild (43,3 mm) und ist grade mal 25 % größer als die von MFT, die mit 21,6 mm wiederum nur 50% des Kleinbilds beträgt: Das 28-mm-Weitwinkelobjektiv entfaltet also bei Canons „APS-C“ die Bildwirkung eines 45-mm-Objektivs an Kleinbild, was bereits sehr nahe am 50er Kleinbild liegt. Vermutlich sind damit für Canons „APS-C“-Kameras eher die Ergebnisse von MFT aussagekräftig als die von Kleinbild.

(Randolf Butzbach)
 
 
Siehe auch:
Bildgestaltung: Eine Frage des Formats - Teil I
Bildsensor und Bildgestaltung
Begrenzung der Auflösung durch Beugung
 

Der ganze Artikel ergibt

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 12:42

Der ganze Artikel ergibt auch nur dann Sinn, wenn Freistellung an sich bereis der Inhalt der Fotografie wäre. Hier werden zufälligkeiten in der entstehung des kleinbilds und daraus kulturell tradierte sehmuster und Gewohnheiten zu einem Standard erklärt, ohne auf die Nachteile einzugehen. Was nutzt ein preiswertes 50er mit hoher Lichtstärke, wenn ich es kräftig abblenden muss, um eine brauchbare Schärfe zu erzielen? Wieviele Situationen gibt es , wo mehr zählt, als de Nasenspitze scharf zu bekommen und man dann soweit abblenden muss, dass man auch kleinbild an die grenzen der iso Welt bringt? Die Aussage, dass mft und Canon Aps c allenfalls bessere kompaktknipsen sind, ist unfundiert und markiert insgesamt die Qualität dieses Artikels.

Für wahrscheinlich 98% aller fotografischen aufgaben im amateur und profibereich genügen mft und Aps-c, die in punkto Bildqualität alle analogen Filme und objektive von anno dazumal locker in den Schatten stellen.

Inhalt oder nicht

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 13:51

Das ist wohl etwas übertrieben. Natürlich enthält der Artikel doch etwas viel Wertung. Aber es kann ja jeder selbst erkennen und entscheiden, was für ihn wichtig ist.

Und auch ob jetzt Faktor 1,5 oder 1,6 für APS-C sooo entscheidend ist, mag jeder selber entscheiden.

Aber die Gegenüberstellung der Freistellungsmöglichkeiten ist doch durchaus gelungen. Und auch wenn man sie nicht für jedes Foto braucht. Manchmal sind sie doch entscheidend...
Selbst wenn der Autor MFT jede Daseinsberechtigung abspricht, wird sich ein zufriedener Anwender des Systems dadurch wohl nicht irritieren lassen.

Für sich.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 15:32
fotoni schrieb:

Selbst wenn der Autor MFT jede Daseinsberechtigung abspricht

Wenn der Autor für sich MFT jede Daseinsbereichtigung abspricht. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied... ;-)

Na dann...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 16:38

...darf hoffentlich jenseits seiner Gartentür und Rosengarten die mFT-Systeme für andere Käufer "dasein" um gekauft und genutzt zu werden?!

Das mit der Daseins-Berechtigung ist exakt der Punkt. Es gibt zB. "gut", "besser" oder "schlechter" was iO. ist aber es ging leider von Anfang an um die "Daseins-Berechtigung" von FourThirds, dem E-System und der E-1 va. nachdem selbige Testsiege errang und sich Profis von der E-1 begeistert zeigten. Der Artikel ist in gewisser Weise das Wiederanfachen der "Daseins-Berechtigungs"-Bashing-Epoche.

Jenseits von FourThirds darf und wird APS-C bis KB-VF "dasein" aber listet man sich mal die Pro "APS-C bis KB-VF" und Contra "FourThirds" auf kommt man eben zum Schluss, dass der konsequente Schritt hinsichtlich Gestaltungsmöglichkeiten mittel Schärfentiefe eher ausgehend von FourThirds zu Mittelformat incl. Leica S erfolgt. Da ist rein technisch geprägt und nicht Marken-geprägt.

Man beachte einfach, den Schritt den auch der Autor hier für APS-C "zurück" ging um es auf KB-VF-Niveau zu heben und selbiges für FT weder ansprach noch zeigte. Dafür aber den Ersatz von FT durch 1 einzige Kompakte mit herausragend hoher Lichtstärke bei Telebrenntweite.
Der Nebeneffekt des FourThirds-Formates, dass man kompakte Objektiv und damit Gehäuse-/Objektiv-Kombinationen anbieten kann wird bei mFT schwerpunktmäßig ausgenutzt. Dass man ein mFT-System um FT-System-Komponenten erweitern kann wird aber von nicht gerade wenigen Nutzern ebenso umgesetzt.

FourThirds-Bildkreis ist die Basis für ein sehr breitbandiges System, welches sowohl Einsteiger wie Profis abdeckt, s. M.ZUIKO und ZUIKO Digital um nur das Angebot von 1 Anbieter zu nennen.

Genau dieser Druck bewirkt wie auch anderswo, zB. fachliche Kompetenz die wie ein Druck auf Kolleginnen und Kollegen wirkt, dass ganz ohne Offensiven "Der Kompetenz" die Kolleginnen und Kollegen "Dasein-Berechtigungs"-Verhalten zeigen, dh.
a) Ideen/Gedanken klauen und sich damit vor dem Chef profilieren (s. Olympus den man seit der E-1 alles abgekupfert hat).
b) die fachliche Qualität einem nicht absprechen aber inselben Satz sogar mit ABER die Qualität der Umsetzbarkeit und Umsetzung kritisieren die zuletzt aber beim Akteur oder der Akteurin in diesem Fall seit Jahren ohne dem Zeichen der Bemühung um Besserung Bestand hält (s. Olympus dem man gute bzw. die besten Optiken zuspricht ABER es im Ergebniss den Bild/Foto nicht anerkennen will).

"Daseins-Berechtigung" ist exakt das Wort mit dem man sich outet. Schon allein "Daseins-Berechtigung" reicht um den Artikel einsortieren zu können. Es gibt aber eben eine große Fangemeinde hinsichtlich der "Daseins-Berechtigungs"-Frage egal ob Bildaufnahme-Format oder sonstwas.

Das Unangenehmste an der FourThirds-Thematik ist aber, dass selbst Brückenbauer und gebaute Brücken keine Daseins-Berechtigung haben. Man nutzt nunmehr sogar 1 einzige Kompakte mit herausragender Lichtstärke bei einer ordentlichen Telebrennweite die durch FourThirds-Anbieter (FT&mFT) erarbeiteten Brücken und für Leute die mitdenken (können/wollen) und noch sehen können, anstatt Rauschpickel zu zählen, abzureißen.

Der Punkt ist aber, dass man aus dem Artikel sehr einfach ableiten kann, dass die APS-C-Brücke genauso bzw. noch vor FT/mFT fällt, denn diejenigen die sich eine XZ-1 kaufen, wählten die Kamera wg. dem Objektiv aus, denn die Kamera ist im Vergleich zu Powershot S95 und auch der LUMIX DMC-LX5 schlichtweg eine Monster-Kompakte. Wer Kameras wg. dem Objektive hier dem Zoom kauft der kauft sich auch D-SLR und System-Kamera wg. den Objektiven und hier ist nunmal das was auf FourThirds gerechnet ist führend.

Wie lange soll dieses Outing noch weitergehen anstatt, dass man FT als Format akzeptiert in Sinne, dass es "dasein" darf.
Lauscht man denen die hier den Anti-FT-Ungeheuern die Gegenargumente mit Fakten untermauert entgegen(werfen)bringen, dann hörte man da noch NIE sowas wie "Daseins-Berechtigung" von APS-C bis KB-VF hinsichtlich der Infragestellung derselbigen. Wenn der Vorwurf der Infragestellung erfolgte, dann klar von denjenigen die sich schlichtweg in einen solche Kriegs- und Kampfes-Welt der Formate hineinsteigern können oder müssen und selbst bildhafte Gleichnisse über die "Daseins-Berechtigung" des FourThirds-Formates in sich TRAGEN.
Nachdem hier mehr als nur 1 Person sich brüstete auf dem PC so manchen Kommentar für die Nachwelt abgespeichert zu haben lauschen wir doch mal, ob dort in diesen kritisierten Kommentaren "Daseins-Berechtigung" steht. Es steht im Vokabular desjenige der sich hier brüstete Historiker für die Nachwelt zu spielen. Dazu noch ein klares Indiz; mangels Gegenargumente die kritisierten Kommentare als die Ggenargumente schlechthin ZU BESITZEN. Wenn man selbst leer ist und nichts hat incl. keiner Argumente, dann führt man sich eben so auf, dass das was man als Historiker so gerne sammelt einem zufällt. Wer das jagen verlernt hat, wer nicht mehr weiß wie man jagt, nichmal wo die Mammuts stehen incl. der Mammuts der Gegenwart und Zukunft "RÄUBERT" sich eben das zusammen was dieser Typus von Historiker sich eben so zusammenräubern muß um eine Identität aufzubauen. Nun leider ist es aber eine Webx.0-Identität in der "Daseins-Berechtigungs"-Bashing-Frage-Epoche von dem einzigen "neuen" Format das nicht nur positive Schlagzeilen sondern anfangs durchschlagene Testergebniss-Erfolge erzielte und wahrscheinlich nicht nur das sondern auch schmerzliche für diejenigen die Format-Historiker sind und alles andere als Brückenbauer oder Jäger der Gegenwart und Zukunft. Trittbrettfahrer unter den Main-Streamlern.

Oft ist der letzte, einzige und notwenige Schritt eben: Historie löschen und ein neues Leben anfangen indem man Brücken baut anstatt abzureißen und va. neue Wege begeht anstatt den Abgrund darin zu sehen. Wer Angst hat wird oder ist böse außer es gehört zum Instinkt des Jägers (ua. Mammuts von damals wie heute und der Zukunft) oder Gejagten.

Der Weg zum Jäger der die Mammuts der Gegenwart und Zukunft sieht/findet ist aber ein langer, dh. eine Krone die man nicht so einfach klauen/räubern kann. Da ist der Weg zum Gejagten zu werden schon einfacher...Wer aber setzt sich gerne diese Krone auf?...EXAKT! Ein Krone die allzugerne von denen einem aufgesetzt wird die so gerne die Krone der Jäger tragen...sich aber in "Daseins-Berechtigungs"-Fantasien als Historiker outen sowie verspielen! Damit liegt der Kindergarten nah wobei es aber Erwachsene sind die darin spielen. Ein Kindergarten ohne Kinder wie auch ohne Kind im Manne oder Frau. Deshalb ist "Kindergarten" die falsche Bezeichnung.

Historiker der "Daseins-Berechtigungs"-Bashing-Epoche von FourThirds. Ewig Gestrige nennt man das zB. bei Themen wie Religion und Kirche. Wie einfach gestrickt man denken DARF um dieses Prestige zu erlangen liegt auf der Hand und hier und da auch archiviert auf der Festplatte auf dem PC. Zumindestens, wenn man nicht nur EIN-seitig die Kommentare abgespeichert hat, dh. aus dem Zusammenhang gerissen hat um diese immer wieder in neue selbst genehmen Zusammenhänge einbauen zu können.
Der eine nennt es "In der Kürze liegt die Würze", wenn er mal wieder fantasiert und zeigt sich immer wieder durch dieselbe Brille guckend, der andere bewegt sich in seiner Welt der eigenen Auslegung was Ästhetik ist, sein darf und was nicht.
Jeder findet in der Webx.0-Identitäts-Welt zu dem Icon das ihm zusteht obwohl das Schicksal, welches man tragen dürfte ein anderes und weitaus fortschrittlicheres ist. Das aber verlangt nach Akzeptanz und va. Mut.

Scheiß Job

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 21:18

gelle!? 8-)

Na

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Juli 2011 - 18:40

das war ja jetzt wohl nix. Geht schon ein bisschen in Richtung norwegischer Pamphlete.

Gast schrieb: Der ganze

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 14:29
Gast schrieb:

Der ganze Artikel ergibt auch nur dann Sinn, wenn Freistellung an sich bereis der Inhalt der Fotografie wäre. Hier werden zufälligkeiten in der entstehung des kleinbilds und daraus kulturell tradierte sehmuster und Gewohnheiten zu einem Standard erklärt, ohne auf die Nachteile einzugehen. Was nutzt ein preiswertes 50er mit hoher Lichtstärke, wenn ich es kräftig abblenden muss, um eine brauchbare Schärfe zu erzielen? Wieviele Situationen gibt es , wo mehr zählt, als de Nasenspitze scharf zu bekommen und man dann soweit abblenden muss, dass man auch kleinbild an die grenzen der iso Welt bringt? Die Aussage, dass mft und Canon Aps c allenfalls bessere kompaktknipsen sind, ist unfundiert und markiert insgesamt die Qualität dieses Artikels.

Für wahrscheinlich 98% aller fotografischen aufgaben im amateur und profibereich genügen mft und Aps-c, die in punkto Bildqualität alle analogen Filme und objektive von anno dazumal locker in den Schatten stellen.

Find ich auch - meine APS-C mit 50mm f1.8 ergibt bei Portraits manchmal schon zuviel Bokeh - wem das zuwenig ist kann ja auch per Photoshop noch Unschärfe verstärken

Gast schrieb: Für

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 10:46
Gast schrieb:

Für wahrscheinlich 98% aller fotografischen aufgaben im amateur und profibereich genügen mft und Aps-c, die in punkto Bildqualität alle analogen Filme und objektive von anno dazumal locker in den Schatten stellen.

Klar, wenn es Ihnen nur um "scharfe Abbildung" mit großer Auflösung geht haben Sie Recht. Ansonsten schlägt Film immer noch fast alles digitale wenn es um das fertige Bild geht. Ich sehe es, an dem Feedback das ich bekomme (teilweise analog, teilweise Nikon FX digital).

Film ist inzwischen einfach seltener und die Menschen honorieren das. Genau so, wie sie ein fotorealistisches Gemälde honorieren, das man natürlich viel schneller hätte "fotografieren" können. Sie merken, um Abbildungsqualität allein geht es in der Kunst nicht. Das interessiert nur Erbsenzähler, die sich den ganzen Tag in Fotoforen rumtrollen.

Interessant

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 20:03

Ich wusste bis zu diesem Artikel noch nicht, dass das Standardobjketiv, das quasi jeder Kleinbildfotograf mit sich herum trägt, heutzutage ein 85/1,4 ist, während der bedauernswerte mFT Käufer sich ausschließlich mit den Kit-Zooms oder allerhöchstens noch einem Makroobjketiv abmühen muss, wenn er denn "freistellen" möchte.

Vielleicht hätte der Autor weniger Zeit damit verbringen sollen, Aufnahmen eines Systems zu "simulieren", das er offenbar noch nie in der Hand hatte und hätte besser mal die Optiken angeschaut, die im Sinne dieses Artikels interessant gewesen wären wie z.B. das 20/1,7 oder das 25/1,4 oder das 25/0,95 oder das 45/1,8.

kann ich voll bestätigen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 23:11
Gast schrieb:

Ich wusste bis zu diesem Artikel noch nicht, dass das Standardobjketiv, das quasi jeder Kleinbildfotograf mit sich herum trägt, heutzutage ein 85/1,4 ist, während der bedauernswerte mFT Käufer sich ausschließlich mit den Kit-Zooms oder allerhöchstens noch einem Makroobjketiv abmühen muss, wenn er denn "freistellen" möchte.

Vielleicht hätte der Autor weniger Zeit damit verbringen sollen, Aufnahmen eines Systems zu "simulieren", das er offenbar noch nie in der Hand hatte und hätte besser mal die Optiken angeschaut, die im Sinne dieses Artikels interessant gewesen wären wie z.B. das 20/1,7 oder das 25/1,4 oder das 25/0,95 oder das 45/1,8.

Dieser Autor hier hat in der Praxis NIE ein Bild mit mFT/FT gemacht oder ohne Vorbehalte betrachtet oder Festbrennweiten mit hoher Lichtstärke verwendet!
Die Schärfe mit dem 2,0/50 mm perfekt zu legen und die daraus resultierende Bildwirkung zeigt sofort das dieser ganze Artikel Blödsinn ist!
Mal ganz abgesehen vom 0,95/25 mm, das hier auf meiner Kamera ist!
Gut gemacht - aber letztlich Schwachsinn, der nicht zur Aufklärung dient - sondern nur vernebelt und Nikon und Sony den roten Teppich ausrollt...

Die Aufklärung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 07:15

würde auch in der x-ten Auflage spurlos an Ihnen vorbei gehen ... 8-)

Mir kommt es...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 21:26

...eher so vor, dass jetzt nachdem man eine E-5 samt 2,8-3,5/50-200 als Set mit Seltenheitswert betrachtet, man den hinsichtlich Abbildungsleistung sichtlich überlegenen Kitlens-Zooms für mFT eine ordentliche Breitseite geben mußte.

Schaut man sich bei KB-VF im Bereich Tele-Zoom mit 100-400mm um sieht es gar deutlich sehr danach aus, dass hinsichtlich "Freistellen" wg. dem Lichtstärke-Nachteil bei KB-VF-Zooms Gleichstand besteht und va. hinsichtlich Abbildungsleistung bei allen Brennweiten- und Blenden-Kombinationen KB-VF ordentlich abgefertigt wird.

Desweiteren gilt heute immer noch, dass Festbrennweiten 5% Marktanteil besitzen. Gerade im APS-C-Bereich gilt D-SLR + Gummi-Zoom und bestenfalls noch ein 50-er dazu, weil's als Kitlens im Kit dabei war.

Daseinsberechtigung wie hier vom Autor benutzt besteht bei digital KB-VF D-SLRs vorallem darin, dass es durchaus offenblendentaugliche 1,4/35 gibt.
Bei 85mm wird es schon wesentlich seltener, dass man Motive findet bei denen man mit 1,2 oder 1,4 freistellt. Wenn als Portrait-Objektiv eingesetzt, dann arbeitet man eher mit f4...außer man stellt bei einem leicht seitlich aufgenommenen Portrail 1 Auge frei. Sozusage freie Erfindung derer die digital KB-VF eine Daseinsberechtigung angedeihen wollen, weil man erkannte, dass man mit einem ZUIKO Digital "ZOOM" wie dem 2/35-100 Portraits "zeichnen" kann die man nichtmal mit einem Nikkor AF-S G 2/200 hinbekommt. Und wieder: FT-ZOOM vs. KB-VF-Festbrennweite.

Es wird wohl eher so sein, dass Leica mit seinem Compact-System mit Wechselobjektiv-Bajonett wie zur Photokina 2012 angekündigt schon deutlicher machen wird, dass wohl nur das echte "Leica-Format" ein Überleben sehen wird, dh. Leica M, und alles was mirrorless ist sich unterhalb von KB-VF tummelt und D-SLRs eher in den Format-Regionen von Leica S2 fischen.

Va. Canon und Sony kündigen schon seit geraumer Zeit "30MPx +" an und es kommt nichts. Zuviele Objektive va. Zooms würden sichtbare Abbildungsleistungs-Probleme zeigen und effektiv "60MPx +" Photosite-Äquivalente beim CMOS-Sensor-Typ sind eben einfach zuviel.

Was die D-SLR-Anbieter schlichtweg übersehen ist der Fakt, dass es viele D-SLR-Käufer und -Nutzer gibt denen man nichtmal einen optischen Sucher bewerben muß sondern schlichtweg noch nach 10 Jahren elektronischen Sucher einen Vorteil im optischen Sucher sehen anstatt auf eine Mattscheibe/Display quasi durch eine Mattscheibe in die reale Welt zu blicken. Da sind Farb und Helligkeitsunterschiede garnicht mal das Thema sondern einfach Display vs. Durchblick/Einblick.
Ich bin mir hierbei aber ziemlich sicher, dass gerade diese Nutzer auch die Vorteile von elektronischen Suchern erkennen und auch "Werkzeuge" mit elektronischen Sucher einsetzen werden.

Bei den besprochenen Systemen und damit auch Formaten wird ebenso übersehen, dass bei Sony D-SLR/SLT eine Sensor-Shift-Stabilisierung angeboten wird und bei mirrorless der harte Schnitt erfolgt und man optische Stabilisierung angeboten bekommt. Dh. Objektive für D-SLR/SLT können mangels Stabilisierung durch einen Sony NEX-Body nicht stabilisiert werden und damit ist APS-C von Sony schonmal nicht gleichwertig mit FourThirds-Format-Systemen wie E-System, PEN und LUMIX G.
Bei Nikon und Canon ist mirrorless komplett Fehlanzeige und über Samsung verliert man kein Wort. Daß obwohl hier interessante Objektiv va. Festbrennweiten winken.

Eine Fortsetzung des Artikels in gewisser Weise in eine andere Richtung könnte auch so ausfallen.
Weil 6MPx eigentlich genug sind tun's auch 5MPx und wer möglichst nahe am Original abbilden möchte der greift eben zur Olympus E-1 in Kombination mit den besten Objektiven dafür, denn hinsichtlich des Formates und der Body-Funktionen darf man ja alles über Bord werfen um sein Lieblings-Format und Lieblings-Vitrinen-Stück im Internet hochzujubeln.

Ein Auto muß mehr können als geradeaus schnell fahren und eine Kamera muß ein Teil eines wachsenden Sortiments ohne harte Schnitte sein und zum Zeitpunkt X wird man das ganz klar erkennen, da die Anbieter die nicht seamless wie Panasonic und Olympus arbeiten immer mehr Geld in Werbung und Marketing stecken müssen um auf Ihren Marktanteilen zu bleiben.

Nachdem Marktanteil-Argument nicht mehr zieht müssen eben solche Artikel wie dieser hier her.

Das Schlechtere

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 06:20

ist in der schönen, gar nicht mehr so neuen Konsumwelt, stets der Feind des Bewährten und Guten - weil's hat billiger zu produzieren und gewinnträchtiger zu verkaufen ist.
Noch billiger sind nur noch die zugehörigen Fanboys - da darf dann auch am Hirn nachhaltig gespart werden ... 8-)

Falsch und richtig...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 21:16
Gast schrieb:

ist in der schönen, gar nicht mehr so neuen Konsumwelt, stets der Feind des Bewährten und Guten - weil's hat billiger zu produzieren und gewinnträchtiger zu verkaufen ist.
Noch billiger sind nur noch die zugehörigen Fanboys - da darf dann auch am Hirn nachhaltig gespart werden ... 8-)

...je nachdem von was man reden würde.

Aus einem SLR-Konzept etwas so zu bauen wie es zB. bei Canon EOS xxxx/xxxxD verlief ist billiger als würde man (mit Ausnahme des AF-Moduls aus Super-Zoom-SLRs sowie digitalen wie E-10 und E-20P) so gut wie alle Komponenten deshalb neu entwickeln, weil man sowas wie zB. das E-System um die optische Schnittstelle zwischen Sensor und Objektiv herum völlig neu aufbaut.
E-System wie PEN-System waren hinsichtlich Entwicklungkosten der völlig neu zu entwickelten Komponenten wesentlich teurer als zB. die ersten APS-C-Modelle der EOS-Linien die dann von den Nachfolgern von 300D und 20D fortgesetzt wurden. Die 7D ist ebenfalls kein Millionengrab hinsichtlich der Entwicklungskosten für neue Komponenten wie Technologie. Was bei Canon und Nikon die Marktanteile nötig macht ist die große Entwicklungsmannschaft die dementsprechend auch zunehmend träge wird ohne, dass der Einzelne der Grund für die Trägheit ist.
Eine Komponente wie den Staubschutzfilter bei Olympus ist ja auch sowas von wertlos wie kostenlos. Die TopPro-Objektive speziell mal so ein ZUIKO Digital 2/150 ist ja sowas von billig und unkompliziert aufgebaut.

Der Kontrast-AF von Olympus und Panasonic ist ja sowas von billig umgesetzt, da müssen sich ja alle in keinster Weise mehr verstecken.

Das mit dem Fanboy und zwar für Bewährtes und eben dem normalen Hausverstand genehmes trifft völlig zu und zwar auf Sie selbst....falls Sie es immer noch nicht bemerkt haben sollten.

Zur Erklärung für diejenigen die es interessiert. FourThirds ist noch heute und erstmal bis auf weiteres der Bildkreis auf Basis dessen man Objektive realisieren kann die bisher so nicht möglich waren.

Leica verbringt keine Wunder weder bei Leica S noch Leica M, wobei der Maler im Fotografen noch bestens befriedigt wird.
ZEISS hat bei Contax N-Objektiven die 100% digital optimiert waren auch keine Wunder vollbracht.
Nikon hat va. beim AF-S G 14-24 keine Wunder vollbracht und auch das Nikon AF-S G 24-70 darf sich hinter dem ZUIKO Digital 2/14-35 verstecken und das preiswertere ZUIKO Digital 2,8-4/12-60 SWD steckt das Nikon-Zoom ebenfalls in die Tasche. Dasselbe auch mit dem neuen AF-S G 4/24-120.

Insidern ist bekannt, dass die ersten Entwürfe des ZUIKO Digital 2/14-35 va. Olympus Deutschland/Europa viel zu voluminös waren zuletzt aber tatsächlich das darstellten was sogar beim FourThirds-Bildkreis nötig gewesen wäre um ein Objektiv zu realisieren was so bisher nicht möglich gewesen wäre.
Es geht garnicht darum, dass man mit etwas mehr Aufwand und Kosten auch bei größeren Sensoren dasselbe anbieten kann sondern darum, dass die Physik einfach Ihre Grenzen hat.
Sicherlich ist das kürzere Auflagemaß von mFT va. für ein 2/14-35 von Vorteil. Das macht aber bei dem was die ersten Entwürfe hinsichtlich Abbildungsleistung geliefert hätten kaum mehr bemerkenswerte Unterschiede va. bei der Baugröße.

Auf der anderen Seite steht natürlich die Thematik mit der Beugungsgrenze. Systemgrenze von FourThirds bei einem Sensor incl. normalen LowPass-Filter ist ca. 22MPx.

Vergleicht man Informationsinhalt anstatt nur reine lp/mm von Nikon D3/D3s und D700 mit der E-3 die sogar 2MPx weniger hat liefert jede Analyse das Ergebnis, dass die 10MPx der E-3 mehr Informationsgehalt liefern als die 12MPx der Nikon D3/D3s und D700.
Und die 16MPx der GH-2, welche sogar noch gecroppt werden, weil ein übergroßer Sensor im Einsatz ist sehen schonmal bei lp/mm den 21...24 MPx von Canon, Nikon und Sony sehr gleich und hinsichtlich Informationsgehalt hat die GH-2 schonmal bei den preiswerteren LUMIX G-Objektiven Vorteile. Adaptiert man Objektive wie ZUIKO Digital 2/50 sieht es für APS-C bis KB-VF seeehr schlecht aus.

Einzig und alleine stehen KB-VF D-SLRs mit reprotauglichen 50mm Makro da und den 1,4/35-Festbrennweiten. Mehr Argumente hält KB-VF nunmal nicht parat. Man beachte den Schwund von Argumentem Jahr für Jahr auf Seiten KB-VF und APS-C-basierenden Systemen und gäbe es nicht das aufwendige AF-Modul wie AF-System von Nikon für zB. Nikon D3s hätte weder E-PM1, E-PL3 und E-PL3 noch einen AF-Speed-Konkurrenten.

Wahrscheinlich sind die Formate von APS-C bis KB-VF teuer aber die Umsetzung der bisher tausendfach gepriesenen Funktionen wird oder muß immer billiger werden.

Leica jedoch liefert erstmal das Leica-Format nun 100% digital, dh. Leica M samt neuem Noctilux, und liefert zudem digital KB-VF in einem akzeptabel kompakten Werkzeug verpackt mit kompletten, vergleichsweise kompakten Werkzeugsatz aus. Dazu noch als Schmankerl die Sensor-Technik wie von Profis im Bereich digitales Mittelformat gewohnt.

FourThirds ist mehr als nur ein vollwertiges D-SLR wie System-Kamera-Format für Profis und wer ein größeres Format möglichst kompakt möchte nimmt eben Leica M oder Leica S2. Alles andere sind nur noch Namen die sich verkaufen und tatsächlich auch sowas wie Bildmaterial in Profi-Qualität liefern können ABER eben nicht auf dem Niveau wie von den Fanboys angehimmelt.

Es gibt FourThirds-Kombinationen wie das ZUIKO Digital 2,8-3,5/50-200 SWD die einfach seit Jahren unerreicht sind obwohl 100-400mm Zooms das Tele-Zoom schlechthin sind. KB-VF liefert ja nichtmal bei 70-200mm vergleichbare Abbildungsleistung. Und wenn man mit dem ZUIKO Digital 2/35-100 kommt flüchten sowieso alle sich in Furcht vorm Vergleichstest.

Und exakt das ist der Antrieb vieler.

Angst vor Veränderungen. Angst vor dem Neuen, alles andere als dem Bewährten vom normalen Hausverstand begriffenem und geliebten bis vergöttertem.

Für alle, die's noch nicht wirklich kapiert haben

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Juli 2011 - 00:13

FT ist tot. Mausetot. Als mausetotesFT hat es endlich seine Bestimmung gefunden: Es ist zum Kompaktkamerasubstitut gereift. 8-)

FT ist nunmal...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Juli 2011 - 19:48

...das Format und E-System das System.

E-System-Objektive werden heute noch neu gekauft und auf PEN und LUMIX G adaptiert.

Hinsichtlich Kompaktkamera-Substitut gestalten Sie sich selbst und Ihr Geschreibeln zum Hirnlosigkeits-Prädikat schlechthin.

Die Substitution von KB-VF durch FourThirds gilt gleichwertig wie im Falle von FourThirds durch Kompakt-Kameras. Einfach mal die Diagonale der Bildkreise beachten, s. http://www.dpreview.com/learn/?/key=sensor+sizes

Die XZ-1 hat nunmal ein Zoom und keine Festbrennweite also sprechen wir auch über die Substitution von KB-VF incl. KB-VF-Zoom vs. FT-/mFT-Zoom auf FT/mFT.
Dazu kommt, dass aktuell die Substitution von FT durch eine Kompaktkamera nur mit der XZ-1 gelingt, während anderen lichtstarken Zoom-Kompakten es bei der Telebrennweite entweder an Lichtstärke oder Brennweite fehlt.

Spricht man von Profi-Zooms bei KB-VF gerade im heiß diskutierten Standard-Zoom-Bereich, dann gibt es aktuell nur das Nikkor AF-S G 2,8/24-70 was etwas taugt. Als Profi-Zoom das man definitiv auf zB. eine GH2 von Panasonic adaptieren kann gilt das ZUIKO Digital 2/14-35. 1 Blende Unterschied und weil man den Schärfentiefenverlauf eben mittels des Objektiv-Entwurfs gestalten kann schmilzt der Schärfentiefen-Vorteil von KB-VF gegenüber FT zusammen. Gleiches Spiel beim ZUIKO Digital 2,8-4/12-60. Im Ultraweitwinkel- und Weitwinkelbereich ist der Vorteil eines Nikkor AF-S G 4/24-120 auf 1 Blende zusammengeschmolzen und preislich unter diesem Zoom gibt es nichts was auf KB-VF akzeptabel funktioniert.

So erreichen wir den Bereich von APS-C und hier ist der Schärfentiefen-Vorteil beit Kitlens-Zooms weg. Einfach weg. Die Kitlens-Zooms für FT/mFT sind um ca. 1 Blende lichtstärker.
Somit wird im Sinne des Vergleichs mFT vs. XZ-1 durch die XZ-1 auch APS-C obsolete.

In gewisser Weise das von Ihnen immer wieder praktizierte Eigentor.

Quasi eine hervorragende Kaufempfehlung das Segment sogar das Absatzzahlenmäßig (Absatzzahlen = Verkaufte Bodies) größte Marktsegment, dh. APS-C D-SLRs va. von Nikon und Canon durch eine Olympus XZ-1 zu ersetzen. Ihr kurzer und auf Würze wartender Kommentar ist der Hauptimpuls zur Implosion des APS-C-D-SLR-Marktvolumens schlechthin. Mir ist klar, dass sie jetzt damit anfangen lichtstarke Nikkor-Zooms auf APS-C aufzusetzen, dh. Nikkor AF-S G auf Nikon D7000 und Canon EF-L USM II auf Canon 7D. Exakt das darf dann eben auch für ZUIKO Digital auf zB. Panasonic GH2 gelten.

Hirn einschalten anstatt dumm nachblabbern egal wie eloquent Sie sich hinsichtlich Ihrer Schreib-&Satzkunst allen anderen Zweibeinern überlegen fühlen.

Das "E-System"

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 09:07

besteht gerade noch aus der E-5 und den Abverkaufsresten von Olympus ...

Was weiß

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 09:28

Hirnlosigkeit vom Hirn - nochzumal einem "eingeschalteten" ... 8-)

Die Aussage lautete mehr

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 05:41

dass es für FT sowas wie ein 1,4/85er nicht gibt - und auch nicht geben kann (dazu bräuchten Sie etwa ein 0,7/42,5) ...

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 10:27
Gast schrieb:

interessant gewesen wären wie z.B. das 20/1,7 oder das 25/1,4 oder das 25/0,95 oder das 45/1,8.

Der Autor erwähnt sehr wohl die von Ihnen erwähnten Objektive, bzw. deren äquivalente im Kleinbild. Die "fehlenden" Bilder können Sie leicht selber interpolieren... Aber dafür müsste man ja selber denken...

Gute Gegenüberstellung

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 12:48

Da hat sich einer viel Arbeit für eine gute Gegenüberstellung gemacht!

Allerdings ist es extrem unwahrscheinlich, dass ein Zoom mit variabler Lichtstärke, seine Öffnung bei kürzester Brennweite (hier 15 mm bei der XZ-1) auch noch beim Zoomen beibehält. Die tatsächliche Anfangslichtstärke ist üblicherweise entweder (ausreichend) konstant oder ändert sich mit jeder Änderung der Brennweite, weil die Eintrittspupille ja nicht angepasst wird.

Gleichbleibende Anzeigen der Lichtstärke (wie hier f/2,2 bei 18 mm) bei allen anderen Brennweiten sind normalerweise der Kameraeigenen Rundung bei der Anzeige oder gar sehr simpel gehaltenen "Encodern" oder Tabellen für die Werte geschuldet. Ein einfacher Blick in Bedienungsanleitungen von SLR-Kameras dürfte auch viele Zoom-Benutzer ernüchtern, die an die weit reichende Anfangslichtstärke ihres Standardzooms glauben. Das ist ja der selbe Effekt...

Es ist Voraussetzung

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 14:42

eines Zooms mit variabler Lichtstärke, dass seine Eintrittspupille über den Zoombereich weitgehend gleich bleibt, oder diese nur geringfügig ändert ...!
Nur bei einem Zoom mit konstanter Lichtstärke verändert sich die Eintrittspupille adäquat mit der Brennweitenänderung.

warum?

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Montag, 18. Juli 2011 - 21:09

Unbedingt nötig wäre es ja nicht. Allerdings wäre es schon sehr verwunderlich, wenn sich die Eintrittspupille in Teilen des Zoombereichs anpassen würde und in anderen nicht.
Wenn man schon extra eine Anpassung berücksichtigt, wird man wohl gleich ein Objektiv mit konstanter Anfangsöffnung bauen.

Schauen Sie sich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 05:31

einfach Zoomobjektive an, und verrechnen Sie die Angaben der Lichtstärke über den Zoombereich mit der jeweiligen Anfangs- und Endbrennweite. Dann sehen Sie sehr schnell ob und um wieviel sich die Eintrittspupillenöffnung verändert - auch bei Zooms variabler Lichtstärke.

MFT

Bild von Christopher K.
Eingetragen von
Christopher K.
(Liebhaber)
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 12:52

Ich hatte mich bereits drauf gefreut und bin grundsätzlich nicht enttäuscht worden.

Als Ergänzung zum MFT Format gibt es seit geraumer Zeit das Voigtländer Nokton 25mm 1:0,95, damit sollte es wieder ausreichend Möglichkeiten geben vernünftige Freistellungen zu erzeugen ;-)

Die Interpretation, Canons 1,6 sind näher am MFT dran als am KB, die zwar rechnerisch stimmig sein mag, sind dennoch im Ergebnis für mich aus der Praxis nicht zustimmbar.

Nicht zu vergessen das das Freistellungspotential einer APS-C 1,6 bei hohen Blenden im Telebereich immer noch ganz enorm sind, kann ich bei MFT schon frühzeitig mit Beugungsunschärfe rechnen. Was das Ganze dann wieder obsolet macht.

Vielen Dank und gut Licht
Christopher

Ja

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 13:13

in etwa so, wie mit einem KB-50er bei Blende 2 ...

Canon

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 16:44
Christopher K. schrieb:

Die Interpretation, Canons 1,6 sind näher am MFT dran als am KB, die zwar rechnerisch stimmig sein mag, sind dennoch im Ergebnis für mich aus der Praxis nicht zustimmbar.

Danke für die Ergänzung. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass es in der Praxis einen signifikanten Unterschied macht, ob das nun ein Crop-Faktor von 1,52 oder 1,6 ist.

Die Unterscheidung im Fazit ist mir beim Zusammenstellen von Tabelle 2 gekommen, wo sich die Canon-Werte m.E. doch sehr stark an die von MFT nähern. Einerseits.

Andererseits musste ich zu meiner eigenen Überraschung feststellen, dass die Ergebnisse von APS-C (1,4) doch recht vergleichbar denen von Kleinbild sind. Der Unterschied ist da, er ist sichtbar -- aber er ist nicht so groß, dass die Objektive ihren für sie bestimmten Einsatzzweck komplett verfehlen. Wobei ich persönlich den Crop-Faktor von 1,52 beim Fotografieren mit meinen DX-Kameras als sehr störend empfinde.

Von daher habe ich versucht, diesen "Widerspruch" im Fazit behutsam mit einem "vermutlich" anzusprechen.

RB

Andere Ansichten...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 12:53
Zitat:

Damit stellt sich für mich die Frage, was MFT denn nun sein will:

Die Freistellungsmöglichkeiten bei Verwendung der aktuell erhältlichen originalen Zoomobjektive sind quasi identisch denen einer besseren Kompaktkamera.
Die Größe ist zu groß als Immer-dabei-Kamera. Wie bei einer DSLR wird eine extra Tasche benötigt.
Die Objektive sind nur aufgrund der geringeren Lichtstärke und Brennweite kleiner (Linsendurchmesser = Brennweite / Lichtstärke). Bei gleicher Lichtstärke und Brennweite wären sie genauso groß wie Objektive fürs Kleinbildformat. Erst durch die Verkürzung der Brennweite, bedingt durch das kleinere Aufnahmeformat, ergibt sich bei längeren Brennweiten ein Größenvorteil, der aber teuer mit fehlenden Gestaltungsfreiheiten bezahlt wird.

Die Freistellungsmöglichkeiten sind natürlich eingeschränkt, aber für Landschaft und Reise ist das manchmal nicht nötig. Dafür hat man aber gegenüber Kompakten eine wesentlich bessere Qualität im höheren ISO Bereich, mit dem Komfort einer DSLR. Außerdem sind inzwischen auch einige lichtstarke MFT Objektive angekündigt und der Einsatz von Superweitwinkel ist im Bereich der Kompaktkameras kaum möglich.

Bei den Objektiven muss ich massiv widersprechen: Natürlich kann man gewisse geometrische (optische) Gesetze nicht außer Kraft setzen, aber durch das kleinere Format und den fehlenden Spiegelkasten sind die Objektive doch kleiner (sonst wären bei gleicher Argumentation MF-Objektive auch nicht größer, sie sind es aber definitiv!). Man Vergleiche doch einfach das 4/7-14 (35mm: 14-28) mit einem vergleichbaren 35mm Objektiv: Das Panasonic ist viel kleiner und leichter.

Ich besitze selbst eine 5DII, die zusammen mit 17-40, 24-105, 70-200 und ein bisschen Zubehör den kleinen (für Vollformat?) Fotorucksack mit rund 10kg auf die Waage stellt. Eine MFT Ausrüstung mit WW-, Standard- und Telezoom wiegt keine 3kg, was bei Reisen (Flugzeug!) einen gewaltigen Unterschied macht. Hier sehe ich den großen Vorteil von MFT.

Bei Landschaft und Reise

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 13:15

brauch ich in der Tat weniger die Freistelloptionen, als vielmehr das Auflösungsvermögen größerer Sensoren ...

Zustimmung insofern

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 14:55

als ich meine, dass ich, wo ich Kleinbild nicht brauche, aber auch nicht zur wenig befriedigenden Kompaktkamera greifen möchte, im mFT-System gut aufgehoben bin.
Ich gehe sogar so weit, dass ich es begrüßen würde, wenn mFT die bisherigen Kompaktkameras weitgehend substituieren könnte. Wozu für mich aber auch Kameralösungen a la Olympus E-10 oder Sony R-1 zählten: Kameras mit fest verbauten, lichtstarken Universalzooms - gleichermaßen tauglich für Foto und Film.

Ist die Aussage dieses

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 12:55

Ist die Aussage dieses Artikels nun, daß der Kleinbild-Sensor besser ist, weil er eine geringere Schärfentiefe bietet? Was für einen Sinn hat es, sich einen so großen Sensor zuzulegen, infolgedessen größere, schwerere Objektive zu benötigen, die mehr Geld kosten, wenn man hauptsächlich Menschen fotografiert, sodaß man diese geringe Schärfentiefe, bei der nicht mal die Blüte einer Rose komplett scharf ist, nicht will? Man muß dann die Blendenöffnung verringern und die Lichtempfindlichkeit erhöhen, wenn man nicht länger belichten kann.

Der Vergleich zwischen MFT und Kompaktkameras, der hier gezogen wird, kann ja wohl noch weniger ernstgenommen werden. Warum sollte der Unterschied zwischen KB und MFT so groß, der zwischen MFT und Kompaktkamera aber verschwindend sein?

Zitat:

Unter bildgestalterischen Aspekten kann sich MFT von den Edelkompakten nur dann absetzen, wenn sehr lichtstarke Objektive verwendet werden.

Wenn genauso lichtstarke Objektive verwendet werden wie an der Kompakten. Wo ist das Problem? Warum ist diese Lichtstärke bei der Kompakten legitim, bei MFT aber nicht?

Es gibt kein »besser«, nur ein »geeigneter«. Wenn man exzessiv freistellen will, ist KB vielleicht gerade groß genug. Wenn man viel Auflösung braucht, ist KB nur unterdimensioniertes Spielzeug. Wenn man Baustellenfotos machen muß, um etwas zu dokumentieren, ist ein kleiner Kompaktknipsen-Sensor mit höchstens fünf Megapixeln das Werkzeug der Wahl, weil möglichst vieles scharf sein soll und man sich die Bilder wahrscheinlich nur am PC-Monitor ansieht. Für Hobby-Knipser und wohl auch für die meisten Berufsfotografen sind die kleineren DSLR-Sensoren von Canon usw. und FT/MFT in den meisten Fällen das Geeignetste, weil nicht zu klein und nicht unnötig groß. Eine Kompaktknipse mit ihrer riesigen Schärfentiefe ist auch für Fotojournalismus im Freien nicht so uninteressant, wenn man Situationen festhalten will, die sich in einem größeren Areal abspielen.

Nichts für ungut, aber solche Beiträge kannte ich bis jetzt eigentlich nur aus Troll-Posts aus dem DSLR-Forum. Das klingt hier irgendwie nach einem Sony- oder Nikon-Fanatiker, der gerne eine M9 hätte.

Wenn man zwischen den Zeilen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 14:04

lesen könnte, dann könnte man auch begreifen, dass wir es beim Kleinbild mit einem Grenzgrößen-Phänomen zutun haben:
Groß genug, um viele Vorteile größerer Formate darstellen zu können; klein genug, um dabei auch noch handlich und unproblematisch zu sein.
Entscheide ich mich für größere oder kleinere Formate, wird Handling und Darstellung umso spezieller, je weiter ich mich vom Kleinbild entferne.
Was nun nicht heißt, dass das Kleinbild "das Beste" aller Formate wäre; aber es vereint in sich die Vorteile unterschiedlicher (Foto)Welten - digital noch deutlich konkreter als zu analogen Zeiten.
Nicht mehr, nicht weniger. 8-)

Sind nicht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 15:26

gerade Sony- und Nikon-, oder auch Canon-Fanatiker ganz besonders davor gefeit, sich in eine M9 zu verschauen ...? 8-)

Bitte nicht

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 09:43

Nein, sicher nicht. Was sollen die mit einer M9? Da sind die biligsten Modelle von Canon und Nikon dreimal besser und in der Scharfstellung präziser.

Gast schrieb:

gerade Sony- und Nikon-, oder auch Canon-Fanatiker ganz besonders davor gefeit, sich in eine M9 zu verschauen ...? 8-)

Komisch?!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 15:26

Ich kann/konnte mir im Gegensatz zu dir die teuren Modelle von Canon leisten und fand sie nicht dreimal besser, sondern eher im Gesamtpaket schlechter. Aber in Zeiten wo man mit dem Geländewagen zum Kippenholen fährt, braucht man sich ja über nix mehr zu wundern.

Super informativer Artikel!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 15:45
Gast schrieb:

Nichts für ungut, aber solche Beiträge kannte ich bis jetzt eigentlich nur aus Troll-Posts aus dem DSLR-Forum. Das klingt hier irgendwie nach einem Sony- oder Nikon-Fanatiker, der gerne eine M9 hätte.

Wer ist hier der Troll?

Als ich mich letztes Jahr für eine NEX-5 und gegen eine μ4/3 entschieden habe, war ein Grund der bessere Crop-Factor, um meine alten Canon-FD-Objektive weiterbenutzen zu können. So ganz sicher war ich mir aber nicht dabei und hätte eigentlich derartige Testreihen selbst erstellen müssen, wie ich sie hier souverän aufgearbeitet für lau bekommen habe. Vielen Dank dafür.

Und was willst Du uns jetzt damit sagen?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 15:50

Natürlich ist immer die Kamera, die man grade dabei hat, die beste. Und das Fotohandy hat genauso seine Daseinsberechtigung wie die Großformatkamera.

Der Artikel vergleicht real existierende Möglichkeiten bei MFT, APS-C und Kleinbild. Nicht mehr und nicht weniger. Das Fotohandy ist genauso außen vor geblieben wie die Mittel- und Großformatkamera. Und es ist müßig, über ein 0,475/25 mm Objektiv zu philosophieren, um die Bildwirkung eines Noctilux 0,95/50 mm an MFT zu erreichen, wenn es das real nicht gibt und aller Wahrscheinlichkeit nach in absehbarer Zeit auch nicht geben wird.

Und das 99% aller (DSLR-)Hobbyfotografen sich nicht für's Freistellen interessieren (vermutlich weil sie sich der Möglichkeiten nicht bewusst sind) ist auch eine Binsenweisheit. Vielleicht ermuntert dieser Artikel ja den einen oder anderen, seine Programmautomatik mal abgeschaltet zu lassen und mit der Bildwirkung von verschiedenen Blenden kreativ zu experimentieren.

Gast schrieb: Vielleicht

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Montag, 18. Juli 2011 - 08:11
Gast schrieb:

Vielleicht ermuntert dieser Artikel ja den einen oder anderen, seine Programmautomatik mal abgeschaltet zu lassen und mit der Bildwirkung von verschiedenen Blenden kreativ zu experimentieren.

Freistellen ist Effekthascherei.
in schā' Allāh

Schlagwortparolen sind es

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 09:14

Schlagwortparolen sind es auch.

Danke

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 12:56

Vielen dank für die beiden tollen Beiträge. Diese kamen mir sehr gelgen da ich eh mit einem formatwechsel in Gedanken spiele.
Ich finde beide Artikel sehr aufklärend, aufschlussreich und sehr gut geschrieben, und so etwas umsonst. Die Beiträge beantworten eine mir eine Frage die mir nicht
viele Leute beantworten konnten. Warum mein 20 mm 1.7 nicht so frei stellt wie ein 80 mm 2.8 planar an einer hasselblad?
Nochmals vielen Dank an die Redaktion und den Autor.

Marc

Die Thematik auf den Punkt gebracht.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 13:33

Der Kern der Aussage dieses Berichtes, ist genau der Grund dafür, dass ich deutlich weniger Lust am Fotografieren verspüre.

Selbst benutze ich eine mFT Kamera aus Gewichts-Ersparnis Gründen, aber das ist auch schon alles.

Der Spaß am Fotografieren ist mir mit der Miniaturisierung immer mehr abhanden gekommen.

Zu analogen Zeiten sahen meine Bilder noch gestaltet aus, jetzt haben sie immer mehr einen geknipsten Eindruck.

Und das sieht man allerorten auch in den Foto-Foren. Die Bildqualität nimmt nicht nur mit der Größe des Chips ab, sondern
auch mit der damit einhergehenden und fehlenden Freistellungs-Möglichkeit, das wurde hier mehr als deutlich. Für mich überdeutlich.

Sicher gibt es auch Leute, die mit jedem Equipment feinsinnige Fotokunst erstellen können.
Allerdings dürfte das wohl nur auf ein paar wenige zutreffen.

Daher, mein Fazit, dieser Artikel ist eine Offenbarung. Sie erklärt mir genau das, warum ich selbst an der Art der Fotografie
zweifele. mFT ist ein lausiger Kompromiss.

Gruß, Pit

mFT hat seine Qualitäten

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 11:44

wenn man damit umgehen kann.
Deshalb hat der Autor auch unrecht, wenn er mFT mit Minisensor-Kameras gleichsetzt. Denn:
1. sind die Objektive der Kleinkameras nicht berühmt
2. gehört viel Rechnerei dazu, die Unzulänglichkeiten des Minisensors auszugleichen (siehe höhere ISO)
3. hat das mFT-System ungleich mehr Objektivvarianten
4. lässt ein z.B. 1,7/20 sehr viel Freiraum in der Bildgestaltung.

Schwachpunkt der mFT und auch APS-C-Kompakten ist (bis auf Fuji X100, die wegen der Fixoptik außer Konkurrenz läuft): der Sucher.

Der Autor hat sich offensichtlich mit Bildgestaltung nicht so sonderlich beschäftigt, sonst wäre er auch nicht bei den rot-überbordenden Bliemschen geblieben, sondern hätte auch etwas mit verschiedenen Motiven experimentiert. Deshalb streicht er auch bei mFT zu schnell die Segel.

Wer mit mFT nicht zufrieden ist, der greife zur X100.

Geringe Schärfentiefe ist

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 14:01

Geringe Schärfentiefe ist nur ein ganz marginaler Teil der Bildgestaltung. Seine Überbewertung in der Diskussion durch Fotopresse und Technikfreaks erklärt sich daraus, daß ständig Gründe/Vorwände konstruiert werden sollen, noch mehr und teurere Fototechnik zu kaufen.

Daß höhere Lichtstärke und größeres Format bekannterweise teurer sind, macht den Themenkreis nicht eben uninteressanter , da ja Schwanzvergleiche aller Art immer sehr beliebt sind.

Zudem sind Aspekte wie Perspektive, Bildaussage usw.nicht so einfach zu begreifen und in Worte zu fassen, wie geringe Schärfentiefe.

Der Rolleiflexer

Marginal oder nicht?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 19:12
Gast schrieb:

Geringe Schärfentiefe ist nur ein ganz marginaler Teil der Bildgestaltung. Seine Überbewertung in der Diskussion durch Fotopresse und Technikfreaks erklärt sich daraus, daß ständig Gründe/Vorwände konstruiert werden sollen, noch mehr und teurere Fototechnik zu kaufen.

Daß höhere Lichtstärke und größeres Format bekannterweise teurer sind, macht den Themenkreis nicht eben uninteressanter , da ja Schwanzvergleiche aller Art immer sehr beliebt sind.

Zudem sind Aspekte wie Perspektive, Bildaussage usw.nicht so einfach zu begreifen und in Worte zu fassen, wie geringe Schärfentiefe.

Der Rolleiflexer

Ich schliesse mich Ihrer Meinung gern an, dass es vor allem um Profite geht, wenn Produkte für die Fotografie sowie Dienstleistungen und Lehr- bzw. Informationsangebote auf den Markt kommen. Die Verantwortung des Verbrauchers liegt wie dazumal in der eigenen Entscheidung: Bilde ich mich ernsthaft weiter oder will ich Spielball einer Industrie sein?
Die Verschleierungstaktiken bzw. Lügen des Marketings lassen sich recht schnell aufspüren, denn die stärkste Abwehrwaffe ist bekanntlich Bildung. (siehe auch meine Signatur)

Dass Schärfentiefe (als Thema an sich oder als messbares Ergebnis?) ein extrem wichtiges Thema ist, möchte ich - entgegen Ihrer Meinung - jedoch ausdrücklich unterstützen. Für mich im fotografischen Alltag ist dies ein Basisthema. Ich muss meist beide Pole bedienen: Entweder so stark freistellen, dass gerade noch die Schärfezone passt oder soviel Schärfentiefe erzeugen, dass meine Bilder noch brauchbar sind. Im zweiten Fall hängt die Frage übrigens an den widrigen Umständen, denen ich bei Szenenenfotografie am Theater und ähnlichen Einrichtungen ausgesetzt bin. Hier ist die Arbeit sehr anstrengend und immer mit einer Gratwanderung vergleichbar. Und nicht zufällig warte ich ganz dringend auf eine Kamera, die wie die 1D MK IV arbeitet, aber nicht derart teuer ist. So ein Bolide würde mir die Arbeit ganz erheblich erleichtern.

MfG

_______________________________________
Wissen ist Macht.

[Francis Bacon, 1561 - 1626]

Es ist genau umgekehrt

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 19:21

Es wird immer mehr vom immer Billigeren verkauft ... was offensichtlich mehr Gewinn abwirft, als Leute zu überzeugen, mehr Geld in weniger, dafür hochwertige (aber auch in der Produktion teurere) Ware zu investieren. 8-)

Gast schrieb: Geringe

Eingetragen von
Plaubel
(Inventar)
am Montag, 18. Juli 2011 - 08:17
Gast schrieb:

Geringe Schärfentiefe ist nur ein ganz marginaler Teil der Bildgestaltung. Seine Überbewertung in der Diskussion durch Fotopresse und Technikfreaks erklärt sich daraus, daß ständig Gründe/Vorwände konstruiert werden sollen, noch mehr und teurere Fototechnik zu kaufen.

Daß höhere Lichtstärke und größeres Format bekannterweise teurer sind, macht den Themenkreis nicht eben uninteressanter , da ja Schwanzvergleiche aller Art immer sehr beliebt sind.

Zudem sind Aspekte wie Perspektive, Bildaussage usw.nicht so einfach zu begreifen und in Worte zu fassen, wie geringe Schärfentiefe.

Der Rolleiflexer

So ist das. Übrigens geht es hier tatsächlich um mein Artikel/dein Artikel. Wenn die http://www.heise.de/foto/artikel/Weniger-ist-mehr-Schaerfentiefe-auf-akt... sowas haben, muß Fotoscala es auch haben - oder umgekehrt.
in schā' Allāh

Theorie und Praxis

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 15:20

Es mag ja sein, dass bestimmte fototechnische Materialien nicht die Leistung bringen, wie man das aus alten Zeiten gewohnt ist - allerdings hatten wir solche Probleme auch schon früher, wenn auch nicht so reichlich.
Der einzige Unterschied besteht darin, dass heute die Auswahl an unbrauchbaren oder armseligen Mitteln erheblich größer ist als früher, was wiederum daran liegt, dass die Fotografie endlich im Volk angekommen ist.

Fotografie kann eine anspruchsvolle Beschäftigung sein, wenn man sich selbst die Möglichkeit dazu gibt, indem man zumindest erstmal geeignetes Werkzeug dafür kauft.

Eine Diskussion in den Untiefen technischer und gestalterischer Freiheiten lehne ich nicht ab (auch wenn ich sie unsinnig finde, weil sie fast nur der fotografisch desinteressierten Masse als Kaufargument dient), doch finde ich den Ansatz falsch, wie diese Diskussion in der Öffentlichkeit geführt wird.

Meine Korrektur des Titels:

--- "Kaufberatung: Sensorformate und ihre technischen Grenzen" ---

--- Untertitel: "Gestaltungsgrenzen preisgünstiger Hardware" ---

MfG

__________________________________________________________
Wissen ist Macht.

[Francis Bacon, 1561 - 1626]

Makro

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 16:54

ich habe mir bewusst Microfourthirds und Four Thirds Objektive und Kmaeras angeschafft, weil ich viele Makroaufnahmen mache. Da ist die Schärfentiefe eben rund doppelt so gross wie beim Kleinbildformat. Warum werden keine Vergleiche mit Mittelformatkameras gemacht ? Da ist die Freistellmöglichkeit noch besser.
Der Autor, so könnte ich mir zumindest denken, hat wohl einen gewissen Frust, weil sich in den letzten Jahren bei Kleinbild nichts meht tut auf dem Markt und macht nun aus seiner Sicht Reklame für das Kleinbildformat. Noch vor 2 Jahren dachte die Mehrheit der Fotografen, dass die Zeit für Ft und Aps-C bald abläuft, da das Kleinbildformat den Markt in Kürze beherrschen würde. Dem war wohl nicht so und wird wahrscheinlich auch nicht so sein. Kleinbild ist heute ein Nischenprodukt und wird es wohl auch bleiben.
Im Vergleich zu Aps-C und Four Thirds sind die Geräte zu gross und zu teuer. Das trifft weniger für die Kameras zu, man denke an die Sony Alpha 900, sondern für die Objektive, wenn man da ordentliche Qualität haben will, muss man sehr tief in die Tasche greifen. Probleme sehe ich besonders im Hinblick auf die in Zukunft wahrscheinlich verfügbaren digitalen Kleinbildkameras mit mehr als 30 Megapixel. Da werden die Objektive heftige Probleme bekommen, diese Pixelmenge auch bedienen zu können. Außerdem muss der Fotograf heute schon, mit den vorhandenen Kameras,hohe Verschlussgeschwindigkeiten benutzen um scharfe Aufnahmen zu erhalten. Um mit einer Canon 5 M II scharfe Aufnahem mit einem 85 mm Porträtobjektiv
zu bekommen sind 1/250 Sek. nötig (siehe Artikel in Fineart printer 1/2011),mit einer Olympus E 3 waren es 1/80 Sek. Das Problem wird sich mit den Kameras mit mehr als 30 Megapixweln noch verschärfen. Dreht man die Empfindlichkeit nach oben, verschlechtert sich dann eben die Bildqualität, für die ja gerade Kleinbild angeschafft wurde. Die kommende Generation von digitalen Kleinbildkameras wird, so schätze ich, für einige Ernüchterung sorgen, was dieses Format betrifft.

Er braucht nicht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 19:33

mit Mittelformat vergleichen. Weil, 1. können wir "interpolieren", und 2. spielts in der Amateurfotografie keine wirkliche Rolle.
Was hier aber besonders schön vermittelt wurde: Die Existenz kleinerer Formate verdankt sich hauptsächlich der wirtschaftlichen "Logik" - wesentlich geringere Produktionskosten treffen auf die Geiz-ist-geil-Mentalität unkritischer Konsumenten.

Schon mal aufgefallen, Objektive sind rund

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 23:27
Gast schrieb:

mit Mittelformat vergleichen. Weil, 1. können wir "interpolieren", und 2. spielts in der Amateurfotografie keine wirkliche Rolle.
Was hier aber besonders schön vermittelt wurde: Die Existenz kleinerer Formate verdankt sich hauptsächlich der wirtschaftlichen "Logik" - wesentlich geringere Produktionskosten treffen auf die Geiz-ist-geil-Mentalität unkritischer Konsumenten.

der Bildkreis ist auch rund - je quadratischer das Aufnahmeformat, desto besser wird das Objektiv ausgenutzt!!!
FT und mFT sind genau den richtigen Weg gegangen - vom Format her betrachtet.
WEas früher schwieriger war, mit den Ausschnitten der Hasselblad zu arbeiten, i9st heute am Computer ein Kinderspiel,
jedes Format aus einem quadratischen oder mFT Bild ist jederzeit möglich - KB-Sensoren auf 2:3 sind reine Verschwendung und würden eigentlich nicht mehr benötigt und nutzen die Objektive völlig falsch.

Aber ich sehe ein, das der Kompromiss bei mFT immer noch bei der Auflösung bei höheren Empfindlichkeiten lauert...
und daher benutze auch ich noch eine Eos 5D II oder D700 wenn wenig Licht zur Verfügung steht!
Aber besser wäre, die hätten einen quadratischen Sensor!

Selbst wenn ich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 07:03

Kleinbild halbiere hab' ich immer noch eine doppelt so große Fläche als bei FT ... wollen Sie Ihre Milchmädchenrechnungn nicht lieber dort anstellen, wo Sie damit reüssieren können - im FT- oder L-User-Forum, beispielsweise ? 8-)

Löblich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 07:21

dass Sie uns nicht statt des Quadrats gleich einen runden oder auch acht-, neuneckigen (alles schon dagewesen) Sensor verklickern wollen.
Auch ich schätze das Quadrat sehr - beklage auch die Untätigkeit der Industrie - aber im Zweifel dann doch lieber 36x36, oder so, als in den Niederungen des FT-Formats herumzuschnipseln ...

Eine höhere Pixeldichte

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 19:55

macht es in der Tat schwieriger, dieses Mehr an potenzieller Auflösung auch sichtbar zu machen.
Es wäre aber ein Fehler, zu glauben, dass Bildqualitäten deswegen generell schlechter ausfallen.
Im schlimmsten Fall bekomm ich die Qualität einer Kamera mit geringerer Auflösung - im Idealfall ein Bild, das enorme Auflösungsreserven bietet.
Und, nicht zu vergessen: Das Potenzial dieser Kameras wird auch Grundlage zur Fähigkeit des Pixelbinnings, also der Wahl zwischen Auflösung und Schnelligkeit sein.

Ihre Einschätzung bezüglich ...

Eingetragen von
aesthet
(Stammgast)
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 20:44

der Entwicklung des Kleinbildformates teile ich (mittlerweile). Zur Zeiten einer D70 (oder ähnlich) war APS-C für mich noch so eine Art Übergangstechnologie. Die Qualität war noch nicht überzeugend und Sensoren im 35mm-Format sicher bald preiswerter zu haben. Wenn ich mir heute die Qualität der Ergebnisse einer D7000 (APS) mal so anschaue, und dann so sehe, wie teuer (und schwer) gute Vollformat-Obkjektive so sind, würde ich heute nicht um- oder aufsteigen.
Und Freistellen ist -in der Tat- nicht alles in der Fotografie!

Take it easy!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 23:58
Gast schrieb:

ich habe mir bewusst Microfourthirds und Four Thirds Objektive und Kmaeras angeschafft, weil ich viele Makroaufnahmen mache. Da ist die Schärfentiefe eben rund doppelt so gross wie beim Kleinbildformat.

Das ist doch eine bewußte Entscheidung, die weder durch diese Artikelserie falsch wird, noch diese in Frage stellt.

Bin ziemlich entsetzt über einige Kommentare hier, die sich persönlich angegriffen fühlen von einer durchaus wissenschaftlichen Detailbetrachtung eines recht bedeutsamen Bildgestaltungseffekts.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 15:29
Gast schrieb:
Gast schrieb:

ich habe mir bewusst Microfourthirds und Four Thirds Objektive und Kmaeras angeschafft, weil ich viele Makroaufnahmen mache. Da ist die Schärfentiefe eben rund doppelt so gross wie beim Kleinbildformat.

Das ist doch eine bewußte Entscheidung, die weder durch diese Artikelserie falsch wird, noch diese in Frage stellt.

Bin ziemlich entsetzt über einige Kommentare hier, die sich persönlich angegriffen fühlen von einer durchaus wissenschaftlichen Detailbetrachtung eines recht bedeutsamen Bildgestaltungseffekts.

Danke für diesen Kommentar. Hier wurde im Gegensatz zu den meisten Beiträgen auch das Hirn des Verfassers eingeschaltet.
m.f.G. Digidiver (noch! Gastleser)

Diese zwei Beiträge

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 18:12

sind für mich kalter Kaffee! Man kann vieles polemisieren, aber für mich und viele andere ist APS das ideale Format. Man staunt, sogar für so manchen Professionellen! Wenn ich sauber freistellen will nehme ich eine längere Brennweite und schon funktioniert das Ganze. Mit manchen Objektiven sogar mit einem harmonischen Unschärfeverlauf. Die Pixelmenge von Kleinbild braucht nicht jeder. Mir persönlich reichen 12-14mio, selbst mit Auschnittsvergrößerungen! Die aktuelle Umfrage geht zwar zu Gunsten der KB Fotografen auf, aber NICHT relevant!
Und ob das alles Profis sind, oder ein großer Teil Protzer, das können nur die Protzer selbst beantworten.
Nomen ist Omen, und meiner ist am Größten!!!

APS für alle

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 19:09
Hififan schrieb:

sind für mich kalter Kaffee! Man kann vieles polemisieren, aber für mich und viele andere ist APS das ideale Format. Man staunt, sogar für so manchen Professionellen! Wenn ich sauber freistellen will nehme ich eine längere Brennweite und schon funktioniert das Ganze. Mit manchen Objektiven sogar mit einem harmonischen Unschärfeverlauf. Die Pixelmenge von Kleinbild braucht nicht jeder. Mir persönlich reichen 12-14mio, selbst mit Auschnittsvergrößerungen! Die aktuelle Umfrage geht zwar zu Gunsten der KB Fotografen auf, aber NICHT relevant!
Und ob das alles Profis sind, oder ein großer Teil Protzer, das können nur die Protzer selbst beantworten.
Nomen ist Omen, und meiner ist am Größten!!!

Ob man APS nutzt, hat jetzt aber nichts mit "Profi oder nicht" zu tun. Es mag in der schlechten Presse (und natürlich im Marketing) solcherart Argumentation immer wieder zu finden sein und von inkompetenten Personen gern weiterverbreitet, aber man muss sich ja nicht die Dummheiten anderer Leute zu eigen machen.

Sie haben Recht - und wie ich an anderer Stelle schon schrieb: Man nimmt einfach die technischen Mittel, die man benötigt, wenn man eine Bildidee hat. Bei APS sind diese Mittel verfügbar.

Über solche Gimmicks wie "Unschärfeverlauf" sage ich mal nichts. Das können die unter sich ausmachen, die auch die Flöhe husten hören. *fg*

Es reichen sogar 10,1 Mio Pixel.(Auch wenn es bei bestimmten Ansprüchen durchaus wichtig wäre, eine Pixelreserve zu haben, aber nicht im allgemeinen Sinne.) - Klar, wer keine Ahnung hat und in der Postproduction anfangen will zu fotografieren, wird sich bei Pixelmangel öfter die Karten legen.
Zweifelsohne: Bestimmte Zielarbeiten erfordern eine bestimmte Pixelanzahl. Ob hier nicht doch noch Photoshop was bikubisch afblasen kann oder echte Pixel vonnöten sind, sei dahingestellt. Meist geht es eh um einen reinen Geschmacks-Streit, der nicht selten auch noch virtuell geführt wird.

MfG

______________________________________________________________-
Wissen ist Macht.

[Francis Bacon, 1561 - 1626]

Das APS-Format

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 11:00

wird sich wohl vorrangig dort behaupten können, wo die Integration von Foto und Video im Vordergrund steht: Dabei auch auf ausgezeichnte Cine-Objektive zurückgreifen, oder auch größere Zoombereiche besser realisieren zu können, dürfte für die Praxis wertvoller sein, als die zweifelsohne phantastische Bildplastik des Kleinbilds auszureizen.

Warum APS funktioniert

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 19:25

Schau in die Preislisten der Hersteller. 8-)

Ich habe in Tabelle 1 die

Bild von Redaktion photoscala
Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 18:50

Ich habe in Tabelle 1 die UVP fürs Leica DG Summilux 1,4/25 mm Asph. ergänzt, die vergessen worden war. Den Artikel deswegen eigens mit "aktualisiert" zu kennzeichnen schien mir überzogen, aber dokumentiert soll's doch sein.

(thoMas)

Bitte nur nicht langweilen ...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 18:51

Daß die Essenz des Artikels auf das Freistellen als bedeutendes Gestaltungsmerkmal fotografischer Arbeit abzielt, war schon nach der Lektüre des ersten Teils absehbar.

So schön sich dieser Effekt im Einzelfall auch darstellen kann, entspricht er kaum dem natürlichen Sehverhalten. Das Auge/Hirn fokussiert eben ständig die unterschiedlichen Schärfeebenen, um daraus ein räumliches Empfinden zu generieren.

Aus diesem Grund wirken die meisten derart pointierten Motive auf mich irgendwie künstlich aus dem Zusammenhang gerissen.

Szenische Fotografie erfordert aus meiner Sicht eben etwas mehr als ein Hauptmotiv und ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Bokeh.

Also, als Stilmittel bitte gerne, aber bitte nicht übertreiben und das Drumherum aus dem Auge verlieren, sonst wird's schnell langweilig.

Apropos 3D

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 21:04

Wie Sie richtig schreiben betrachten wir mit unseren beiden (!) Augen unsere Umwelt in 3D. Eine Fähigkeit, die unseren einäugigen Fotoapparaten zwangsläufig verschlossen bleibt: Weswegen das bewußte perspektivische Gestalten und eben das gezielte Arbeiten mit der Schärfentiefe mit zum Einmaleins der Fotografie zählen - und durch größere Formate auch nachhaltig unterstützt wird.
Dass inzwischen die 3D-Fotografie fröhliche Urstände feiert, verdankt sich nicht allein den technischen Möglichkeiten, sondern wohl vorrangig dem verstärkten Bedürfnis, den forcierten kleinen Sensorformaten, mit ihren zwangsläufig flachen Perspektiven, eindrucksvollere (sic!) Perspektiven abzugewinnen.

Nachtrag

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 23:15

Bezugnehmnd auf Ihre Antwort möchte ich meinen Gedankengang doch noch etwas erläutern: Einen perspektivischen Eindruck kann man mit unterschiedlichen Methoden erzeugen.

Das 3D-Verfahren kommt der Realität sicher am nähesten, wenn alle Bildelemente des Doppelbildes scharf abgebildet sind.

Bei einer zweidimensionale Darstellung erzeugt ein unscharfer Hintergrund noch keinen räumlichen Effekt, da müssen schon ein paar Abstufungen in der Tiefe vorhanden sein.

Ein in allen Ebenen tiefenscharfes Foto kann eine Räumlichkeit nur durch die perspektivische Verzeichnung/Verjüngung vermitteln.

Je nach gewünschtem Informationsgehalt der Bildebenen kann ich im Idealfall den günstigsten Schärfeverlauf ansteuern und erreiche so eine Mischung aus Perspektive und sukzessiver Unschärfe.

Der übernatürlichen Schärfentiefe der kleinen Sensoren kann man im Bedarsfall mit unterschiedlichen Methoden entgegenwirken: Brennweite größer oder ISO runter und Aufblenden.

Gut, wer andauernd freistellen möchte wird sich wohl für das größere Format entscheiden.

Ich fotografiere noch überwiegend silberbasiert und schwarz/weiß und versuche eher den Motivhintergrund als Bildelement einzubeziehen, eine Tiefenunschärfe ergibt sich dabei meist von alleine.

Das ist natürlich alles auch eine Frage der Aufgabenstellung, der sich jeder mit seiner Ausstattung und Herangehensweise idealerweise annähert.

Der hier vielzitierte Cartier-Bresson hat mit Sicherheit kaum auf gezielte Unschärfe geachtet.

Bresson

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 10:49

hat belichtungstechnisch auf gar nix geachtet - dafür hatte er einen kongenialen Laboranten. Und bei der Kamera hielt er sich ans Beste und gleichzeitig Unauffälligste seiner Zeit ...

Diese Betrachtungen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 18:56

mögen ja für Messfreaks interessant sein, für praxisbezogene Fotografen sind sie tatsächlich eher sinnlos.

Die Unterschiede in der Praxis sind zwischen FT und KB-VF tatsächlich nebulös. Kein Mensch bleibt wie festgenagelt auf einer Entfernung von 95 cm vor einer Rose stehen. Vollkommener Blödsinn! Wenn ich eine Rose freigestellt abbilden will, kreise ich das Objekt so ein, dass es dann frei steht. Punkt.

Und dann kommt es auch noch auf das eingesetzte Objektiv an.

Wobei die Sache im relativen Nahbereich ohnehin auf Mikrounterschiede zusammen schrumpfen. Nein, das sind wirklich keine echten Argumente. Als versierter Fotograf bin ich in der Lage, sowohl mit dem einen, als auch mit dem anderen System umzugehen und adäquate Ergebnisse zu produzieren.

Freistellen mit MFT

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 20:53

Den ersten Teil fand ich ganz interessant, aber der zweite Teil ist von der Abneigung des Autors gegen kleinere Formate dominiert. Da die gewünschte Freistellung auch bei MFT durch Verwendung einer größeren Brennweite erreicht werden kann, werden so sinnleere Argumente wie die nonverbale Kommunikation (mit Rosen eh egal) herangezogen, manche Modells bewegen sich allerdings freier, wenn der Fotograf ihnen nicht so auf die Pelle rückt.
Die einseitige Bildauswahl dient als Verkaufshilfe für die teuren "Vollformat"-Ausrüstungen, aber nicht einer objektiven Bewertung.
Bei einem Enzian im Vordergrund, der sich gegen einen blauen Himmel mit einer Gebirgskette im Hintergrund abhebt, schön sichtbar dank MFT, wenn gewünscht sogar bei Abblenden knackscharf und dann das Vergleichsbild mit Kleinbild, der Enzian scharf und dahinter, wegen der mangelnden Tiefenschärfe, ein grau,weiß,blau verschwommener Hintergrund wie aus einem Studio. Daran anschließend könnte dann das MFT-Plädoyer anschließen.
Schade, solch tendenziöse Darstellungen las ich bisher nur bei Photoscala in den Forumsbeiträgen

Bei FT geht knackscharf auch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 01:06

Bei FT geht knackscharf auch ohne Abblenden. Zumindest viel öfter als bei KB und APS-C, solange Zuiko Digital auf dem Objektiv steht.

Zurechtgebeugte

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 12:25

Bilder zeichnen sich vor allem durch "Knackschärfe" aus - der Knackpunkt aber ist die fehlende Detailzeichnung, die sie von richtig scharfen Bildern unterscheidet ... 8-)

Schärfe

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 14:52

ist nicht alles. Es kommt auf die Darstellung der Schärfeebene, der Wiedergabe der Details und den mehr oder minder weichen Verläufen außerhalb der Schärfeebene an. Und da liegt der Hase bei vielen Kameras, ganz unabhängig vom Format, im Pfeffer. Viele Kameras, vor allem die mit HighISO, retten sich bei der Disziplin vor allem in hohe Kontraste, um Kantenschärfe zu produzieren und erzeugen im Hintergrund eher so eine Art farbigen Matsch. Das geht vor allem auf das Konto Rauschunterdrückung im Verein mit Kontrasterhöhung, unabhängig davon, ob das eingeschaltet ist, oder nicht. Gerade die KB-VFs sind da ziemlich anfällig, wie man immer wieder feststellen muss. Die meisten Nutzer haben sich nur schon zu sehr daran gewöhnt. Ein Bildbearbeiter kann das aber sehr gut erkennen.

Mit der billigen Mär

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 17:55

der aggressiven Rauschunterdrückung geht man genau so lange hausieren, bis es sich herumgesprochen hat, dass sich diese Funktionen - selbst dort, wo sie den RAWs unterlegt sind - heraus- bzw. zurücknehmen lassen.

Die Wahrheit

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 06:02

ist nicht tendenziös - Enzian vor Bergkulisse, das ist Hardcore ... 8-)

Hardcore

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 10:42
Gast schrieb:

ist nicht tendenziös - Enzian vor Bergkulisse, das ist Hardcore ... 8-)

Wahrheit ist schon tendenziös, wenn eben nur ein kleiner Aspekt davon dargestellt wird; der Artikel ist dafür ein schönes Beispiel.

Mein Enzian Beispiel bewegt sich auf dem "Rosen"-Niveau des Artikels. Eine scharfe Klitoris im Vordergrund und dahinter eine Parklandschaft mit knüppelschwingenden Bullen, auch Hardcore bekommen Sie nur mit mFT scharf.

DAS

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 12:44

bekommen Sie selbst mit mFT nicht scharf - weder den Enzian, noch die K. - weil, der Abbldungsmaßstab läßt sich auch von Fanboys nicht beugen.

Dummdeutsch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 20:27
Gast schrieb:

bekommen Sie selbst mit mFT nicht scharf - weder den Enzian, noch die K. - weil, der Abbldungsmaßstab läßt sich auch von Fanboys nicht beugen.

Ich weiß zwar nicht was Sie mit dem dummdeutschen Wort "fanboy" ausdrücken wollen, vielleicht wollen Sie nur ihr Unwissen kaschieren, ihr Gefasel vom Abbildungsmaßstab, zeigt, dass sie nichts vom Thema verstehen. Bei 6mm Brennweite bekomme ich überschlagsmäßig von 7cm bis unendlich bei Blende 11 alles scharf, wenn die Naheinstellgrenze des Objektivs die hyperfocale Distanz erreicht. Und das ist völlig unabhängig vom Sensor, bis auf die Tatsache dass es für Kleinbild keine 6mm Objektive gibt. Ich weiß nicht, ob es für MFT solche extremen WW gibt mit meinem Sigma 4,5mm kann ich diesen Spielraum an APS-C ausreizen.

Wenn Sie mit 6 mm Brennweite

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 05:25

fotografieren, dann wohl weder auf APS- und auch nicht auf FT-Format.
Wenn Sie dann auch noch auf Blende 11 abblenden, dann kriegen Sie gar nix mehr richtig scharf, weil Ihnen die Beugung ein paar schallende Ohrfeigen versetzt.

Selbst als Fanboy sollte man sich den aufrechten Gang und ein Mindesmaß an Verstand noch bewahren ... 8-)

Wer fotografiert

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 06:57

denn überhaupt Landschaft und Macro bevorzugt mit Ultraweitwinkel? Da kann nur ein grobes Missverständns vorliegen.

Entschuldigung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 21:28

wenn ich jetzt auch polemisch werde. Der Mann "fanboy" mit dem eingeschränktem Kleinbildhorizont, da er nur bis 10mm Brennweite denken kann und der anscheinend meint, dass alle Fotografen männlich sein müssen und ihre Unwissenheit, die anscheinend daher rührt, dass sie noch nie auf die Idee gekommen sind auf ihre Kleinbildkamera was anderes zu schrauben, als ein 90mm Makro, sind typisch für das Verhalten sogenannter "Silberrücken", alte Männer, die früher mal gut waren, aber von den Errungenschaften des Nachwuchses überrollt werden und in ihrem Altersstarrsinn ihre Verirrungen nicht wahrnehmen. Schauen Sie sich vielleicht einfach mal ein paar Bilder an z.B. http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-16726-6.html , dann können Sie sich vielleicht mal vorstellen von was ich schreibe.
So wie die Mühle nicht mehr am rauschenden Bach klappert, so klappert auch bald der Spiegel nicht mehr, außer bei den Altvorderen.

Entschuldigung auch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 22:51

ich weiß schon, dass man Macro auch mit Superweitwinkel fotografieren kann, wenngleich sich das schnell erschöpft, wie Sie auch auf einschlägigen Seiten nachsehen können.
Mein Einwand richtete sich dagegen, unter diesen technischen Voraussetzungen "unendliche" Schärfentiefe produzieren zu können, oder diese Vorgehensweise als vorbildhaftes bzw. genretypisches Ablichten anzusehen.

Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 06:53

dass ein Sigma-Fisheye für den Schärfentiefenrekord herhalten muss ...? :-0

Freistellen (MFT)

Eingetragen von
forever scout
(Liebhaber)
am Montag, 18. Juli 2011 - 08:42

Mir scheint hier das Freistellen etwas einseitig betrachtet zu werden: Die Gegenseite dazu ist die komplette Schärfe in die Tiefe, die Möglichkeit, mit der Verbindung von Vorder-und Hintergrund zu komponieren. Bei großen (Sensor/Film-)Formaten erzwingt dies ein Stativ und ggf. Windstille, bei kleinen Formaten geht das auch aus der Hand oder bei Wind.

Und die Preise für Olympus mFT sind bestimmt nicht Low-Budget; selbst ein Pen-Kit mit einem zusätzlichen Blitzlichtgerät (Schwenkreflektor für das indirekte Blitzen) und Sucher (wir wollen ja bei Tageslicht auch etwas sehen) strebt dann doch deutlich schnell in Richtung 4-stelliger Eurozahl. Low-Budget ist das wohl nur für Zeitgenossen, die das Geld auf Kosten anderer erwerben.

Wobei

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 10:09
forever scout schrieb:

Die Gegenseite dazu ist die komplette Schärfe in die Tiefe, die Möglichkeit, mit der Verbindung von Vorder-und Hintergrund zu komponieren.

das umso besser geht, je kleiner der Sensor ist: Eine Kompaktkamera oder gar Fotohandy ist dafür noch viel besser geeignet.

Im Prinzip

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 18:58
Gast schrieb:
forever scout schrieb:

Die Gegenseite dazu ist die komplette Schärfe in die Tiefe, die Möglichkeit, mit der Verbindung von Vorder-und Hintergrund zu komponieren.

Wobei das umso besser geht, je kleiner der Sensor ist: Eine Kompaktkamera oder gar Fotohandy ist dafür noch viel besser geeignet.

Ja. Aber, wenn Sie dafür bei Landschaft oder Architektur auf Detailzeichnung verzichten müssen, dann bekommen Sie eine Ahnung, warum einschlägig tätige Fotografen dann lieber doch zum Kleinbild, noch lieber zum Mittelformat greifen ...
Übrigens: Gerade bei diesen Motiven kriegen Sie "Schärfe über alles" relativ leicht - auch bei größeren Formaten. Dem kleinen Abbildungsmaßstab sei Dank. ;-)

Freistellen mit mFT

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 08:57

Als Besitzer von KB und mFT stelle ich fest, dass es dem Autor gelungen ist, durch die Auswahl einer relativ kurzen Brennweite und geschicktem Weglassen anderer Informationen die verbreitete Ansicht, man könne mit mFT nicht besser "freistellen", als mit Kompaktkameras weiter zu untermauern. Die hier präsentierten Ergebnisse führen dann dazu, mFT im Artikel pauschal und nicht nur in Bezug auf minimale Tiefenschärfe als schlechten Kompromiss zu bezeichnen.
Das ist unseriöser Journalismus auf Bildzeitungsniveau ... wie schade. Mit diesem Artikel hat sich photoscala für mich als seriöse und neutrale Informationsquelle disqualifiziert.

KB hat seine Berechtigung, APS-C hat seine Berechtigung und mFt hat diese auch. Man kann mit allen 3 Formaten anspruchsvolle Bilder machen, die Unterschiede sieht man in den Grenzbereichen. Wer viel Wert auf minimale Tiefenschärfe legt, für den ist KB oder besser noch MF der Sensor der Wahl, entsprechend gut abbildende Objektive mit schönem Bokeh gehören dann allerdings auch mit dazu. Einen schönen, wenngleich nicht so extremen Freistellungseffekt kann man mit mFT jedoch meist auch erreichen.

Und was war jetzt genau das Problem?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 10:01
Gast schrieb:

KB hat seine Berechtigung, APS-C hat seine Berechtigung und mFt hat diese auch. Man kann mit allen 3 Formaten anspruchsvolle Bilder machen, die Unterschiede sieht man in den Grenzbereichen. Wer viel Wert auf minimale Tiefenschärfe legt, für den ist KB oder besser noch MF der Sensor der Wahl, entsprechend gut abbildende Objektive mit schönem Bokeh gehören dann allerdings auch mit dazu. Einen schönen, wenngleich nicht so extremen Freistellungseffekt kann man mit mFT jedoch meist auch erreichen.

Genau das steht in dem Artikel. Nicht mehr, nicht weniger. Ausser, dass der Autor für sich selber keinen Sinn in mFT sieht.

Mit langen Brennweiten

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 11:03

freistellen kann jede(r) ... 8-)

Auf den Punkt gebracht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 22:37

hat der Autor des Beitrags im Grunde nichts. Er verliert sich in Gesülze und Meinungsmache mit schlechten Bildbeispielen aus seinem (eine Vermutung) Rosengarten.

Wer viel schreibt hört sich oft auch selber gern reden. Warum ich den Beitrag gelesen habe? Weil ich bis heute dachte Beiträge bei Photoscala sind immer lesenswert. Und nein, ich habe keine MFT-Kamera.

Eingeschränkter

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 08:32

im Gestaltungsspielraum - das heißt nicht unbedingt schlechter.

Noch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 08:34
Gast schrieb:

hat der Autor des Beitrags im Grunde nichts. Er verliert sich in Gesülze und Meinungsmache mit schlechten Bildbeispielen aus seinem (eine Vermutung) Rosengarten.

Wer viel schreibt hört sich oft auch selber gern reden. Warum ich den Beitrag gelesen habe? Weil ich bis heute dachte Beiträge bei Photoscala sind immer lesenswert. Und nein, ich habe keine MFT-Kamera.

nicht ...

Schade, dass photoscala

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 17. Juli 2011 - 22:41

Schade, dass photoscala sichauf so ein Niveau herablässt. Der Artikel ist eine einzige Pseudebeweisführung warum FT generell schlechter als größere Formate ist. Und das ist, mit Verlaub, Schwachsinn.

Wenn soetwas von irgendwelchen Forenspinnern mit zuviel Freizeit behauptet wird, OK. Aber ein Artikel von der Redaktion photoscala, also ein redaktioneller, sollte so objektiv wie möglich sein.

Irrtum

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 10:42
Gast schrieb:

ein Artikel von der Redaktion photoscala, also ein redaktioneller, sollte so objektiv wie möglich sein.

Also objektiver als bezugnehmend auf physikalische Gesetze geht es ja wohl nicht. Das man mit größeren Formaten wahnsinnig einfach freistellen kann, wogegen man sich bei "MikroVierDritteln" krümmen und winden muss, ist eine triviale Weisheit - Sie wird nur immer von Fanboys wie Ihnen bestritten.

Nehmen Sie´s doch einfach zur Kenntnis. Wenn Sie sowieso nur Aufnahmen machen, die von vorne bis hinten scharf sind, dann ist das doch Ihre Sache.

Nochmal Irrtum:

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 16:23

ich bin kein FT-Fanboy, fotografiere ab und zu mit einer FT-Kamera und kann feststellen, dass die Behauptungen, die hier aufgestellt werden, absolut in der Praxis nicht zutreffen. Wenn ich bei FT ein Objekt "freistellen" will, dann kann ich das auch ohne Probleme. Wenn ich allerdings als Fotograf den Holzklotz gebe und partout von 95 cm aus einen Rosenstock fotografieren will, wirds sicher nix werden. Aber für solche Fotografen ist ohnehin Hopfen und Malz verloren.

Wenn Sie

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 20:25

mit irgendeinem Format etwas freistellen wollen, dann wird Ihnen das auch sicher gelingen, keine Frage.
Wollen Sie dazu aber auch noch die freie Wahl des Abstands und der Brennweite, dann wird's bei klein(er)en Formaten eng.
Genau darum geht's, und nicht darum, etwas gut oder schlecht zu schreiben.
Ein einfaches Verständnis fotografischer Zusammenhänge darf man selbst dem unbedarftesten Amateur zumuten - und sei's nur, damit er nachher weniger unbedarft dasteht.
Versuchen Sie sich übrigens auch nicht an mehr Schärfentiefe aufzurichten: Das ist zwar Faktum - nur spielt in solchen Fällen, wo Motive nach ausgedehnter Schärfentiefe verlangen, das Auflösungsvermögen eine entscheidende Rolle.

Als Ergänzung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 06:46

für ganz Dummschlaue: Die maximal erzielbare und auch nutzbare (!) Schärfentiefe ist bei JEDEM Format gleich groß!
Hier spielen die Beugungsgrenzwerte der unterschiedlichen Formate die entscheidende Rolle.
D.h., man hat zwar bei kleinerem Format mehr Schärfentiefe bei größerer Blende - aber nicht unendlich viel praktisch nutzbaren Spielraum.

Also Fotograf

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 11:05

habe ich nie die Wahl. Ich muss auf die gegebenen Verhältnisse am Objekt eingehen. Wenn ich nicht nah genug an ein Objekt heran gehen kann, fotografiere ich es eben nicht, oder ich muss mir, wenn es denn unbedingt sein muss, eine längere Brennweite dran setzen. Das passiert mir aber dann auch bei einem größeren Format. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich auf ideale Verhältnisse treffe, ist so gut wie nie gegeben. In sofern zieht dieses Argument nur bedingt. Aus meiner Erfahrung sind die kleinen großen Sensoren gegenüber dem KB-VF vom grundsätzlichen Verhalten her jedenfalls in der Anwendungspraxis kaum zu unterscheiden. Das macht, wenn man solche Objekte wie beschrieben fotografieren will, bestenfalls einen kleinen Schritt vor oder zurück aus. Da denke ich noch nicht mal darüber nach. Wenn man da einen wirklich signifikanten Unterschied ausmachen will, muss man gleich mit MF weiter machen. Da hat man allerdings dann schon wieder die unangenehme Eigenschaft, dass die Naheinstellgrenzen sehr viel weiter weg liegen usw.

Gesetzmäßigkeiten

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 14:09

hängen nicht von einer bestimmten Situation ab, und auch nicht davon, ob man sich's richten kann oder nicht, sondern sie werden hier allein von der Aufnahmegeometrie bestimmt.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 17:12
Gast schrieb:
Gast schrieb:

ein Artikel von der Redaktion photoscala, also ein redaktioneller, sollte so objektiv wie möglich sein.

Also objektiver als bezugnehmend auf physikalische Gesetze geht es ja wohl nicht. Das man mit größeren Formaten wahnsinnig einfach freistellen kann, wogegen man sich bei "MikroVierDritteln" krümmen und winden muss, ist eine triviale Weisheit - Sie wird nur immer von Fanboys wie Ihnen bestritten.

Nehmen Sie´s doch einfach zur Kenntnis. Wenn Sie sowieso nur Aufnahmen machen, die von vorne bis hinten scharf sind, dann ist das doch Ihre Sache.

Nun, dass ein kleineres Format geringeres Freistellungsformat hat ist bekannt, nicht erst seit diesem Artikel. Allerdings wird systematisch versucht FT als minderwertiges System darzustellen. Und das ist nicht objektiv.

Leider bleiben Sie nicht sachlich, sondern stellen Vermutungen an und beleidigen. Ich werde deshalb nicht weiter argumentieren.

Eingeschränktes bzw. einschränkendes

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 20:33

Format. Von "minderwertig" konnte ich hier nichts lesen. Außer als Unterstellung Jener, die sich offensichtlich auf den Schlips getreten fühlen, und/oder fotografische Zusammenhänge nicht begreifen können oder wollen.

Alles nicht so ernst nehmen....

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 00:57

Warum so viel Wind um die Sache? Die Physik hat sich nicht verändert, die Optischen Gesetze auch nicht. Neu dazu gekommen ist alles was mechatronisch machbar ist. Noch etwas Software dazu mischen und fertig ist der Brei.

Wer den Brei besonders gut würzt wird viel verkaufen. Es ist nicht immer das Beste auch das Erfolgreichste.

Noch ein Rat für die Anwender, überlegt euch welche Format Vorteile momentan wichtig sind. Danach sehen wie umfangreich ein System ist und die Objektive kaufen die von der Kamera Signalverarbeitung erkannt werden. Danach den richtigen Konverter für die RAW Dateien erwerben. Wer jetzt noch genügend Power im PC hat ist ein rund um zufriedener Fotograf.

Die werden es nie kapieren!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 09:38

Ich habe mir für Macrofotografie extra das kleinere Format gekauft, da ist nämlich doppelt so viel Schärfentiefe dabei im Lieferumfang oder so ähnlich.
Für alle, die es wirklich interessiert: Die Schärfentiefe wird nur durch einen Faktor bestimmt, den Abbildungsmassstab. Bei gleichem Abb.-massstab und gleicher Blende ist die Schärfentiefe gleich, auch wenn das Objektiv ein Weitwinkel oder ein Teleobjektiv ist!

Was gilt denn nun?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 10:36
Gast schrieb:

das kleinere Format gekauft, da ist nämlich doppelt so viel Schärfentiefe dabei

oder

Gast schrieb:

Die Schärfentiefe wird nur durch einen Faktor bestimmt, den Abbildungsmassstab

?

Beides

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 13:59

Beides richtig. Formatfüllende Aufnahme bei kleinem Sensor bedeutet einen kleineren Abbildungsmaßstab -> größerer Schärfebereich.

Ja, das stimmt schon

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 11:16
Gast schrieb:

Ich habe mir für Macrofotografie extra das kleinere Format gekauft, da ist nämlich doppelt so viel Schärfentiefe dabei im Lieferumfang oder so ähnlich.
Für alle, die es wirklich interessiert: Die Schärfentiefe wird nur durch einen Faktor bestimmt, den Abbildungsmassstab. Bei gleichem Abb.-massstab und gleicher Blende ist die Schärfentiefe gleich, auch wenn das Objektiv ein Weitwinkel oder ein Teleobjektiv ist!

Aber wenn Sie einen Gegenstand in gleicher Größe mit unterschiedlichen Formaten fotografieren, dann bekommen Sie natürlich auch unterschiedliche Abbildungsmaßstäbe - und das nährt halt die Illusion ... 8-)

Man kann sichs einfacher machen:

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 19:40

einfach bei APS-C/FT ein bisschen näher ran gehen und schon ist das Problem geritzt. So einfach ist das.

Diese Betrachtungen sind in der Praxis schlicht der Kopfschuss - sorry!

Es ging hier

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 05:18
Gast schrieb:

einfach bei APS-C/FT ein bisschen näher ran gehen und schon ist das Problem geritzt. So einfach ist das.

Diese Betrachtungen sind in der Praxis schlicht der Kopfschuss - sorry!

um Abbildung ein und desselben Gegenstands aus gleicher Perspektive auf unterschiedlichem Format ... also bitte kein voreiliger Suizid. 8-)

Aber

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 10:31

dafür müsste man schon in der Lage sein, den Satz "Der Standpunkt bestimmt die Perspektive" zu verstehen...

Kann ja sein,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 10:48

aber Praxisrelevant ist das trotzdem nicht. Wer falsche Fragen aufwirft, bekommt garantiert falsche Antworten.

Oder gar keine

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 11:12
Gast schrieb:

aber Praxisrelevant ist das trotzdem nicht. Wer falsche Fragen aufwirft, bekommt garantiert falsche Antworten.

und stirbt dumm ... von der Praxisrelevanz fotografischer Aufgabenstellungen überzeugen Sie sich am Besten mal in einem Fotostudio. 8-)

Na gut, ich kenne Fotostudios,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 17:06

ich weiß jetzt trotzdem nicht, was sich an der grundsätzlichen Sache deshalb ändert. Auch ein Stativ kann man einige Zentimeter nach vorne oder nach hinten bewegen. Wir hier in der Agentur nehmen oft sogar die kleinste Kamera, eine Canon mit einem Winz-Sensor, um diverse Teile aufzunehmen. Für die Bildbearbeitung sind die in vielen Fällen genauso gut zu handhaben, wenn nicht sogar noch besser, als ein Gigashot von einem Back. Es kommt immer auf den Zweck an und nicht auf die Anbetung der Mittel.

Sag ich doch.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 11:12

Nicht jeder versteht den Satz "Der Standpunkt bestimmt die Perspektive".

q.e.d.

Wenn Sie

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 11:21

die Aufgabe haben, einen Gegenstand in einer bestimmten Größe abzubilden, dann ist es beispielsweise völlig egal, aus welcher Distanz - mit welcher dann notwendigen Brennweite - Sie das Motiv ablichten: Der Abbildungsmaßstab bleibt immer derselbe, abhängig vom Aufnahmeformat natürlich, und damit auch die Schärfentiefenverhältnisse, auch wieder formatabhängig. Einzig die Perspektive, und damit die Proportionen des Motivs und des Motivhintergrunds ändern sich ...

Falsche Fragen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 11:21

Jetzt darf man sogar noch nicht mal mehr fragen....

Kannte ich bisher eigentlich nur von totalitären Regimen... Wenn einem die schlüssigen Argumente ausgehen, heisst es erst "alternativlos", dann wird zunächst das Fragen und schließlich das Denken verboten.... Und wer sich nicht an das Verbot hält, muss eben anderweitig unschädlich gemacht werden... Ist dann ja auch selber schuld: Was muss er auch fragen und denken....

Nicht umsonst

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 13:59

stehen Totalitarismus und Klein-Geistigkeit synonym zueinander ... 8-)

That's a bingo.

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Freitag, 22. Juli 2011 - 22:50

Totalitarismus und Klein-Geistigkeit (was immer das ist) sind total synonym. Weil, beides sind Wörter, wo ich nicht verstehen tu, und damit haben die schon was gemeinsam und was-gemeinsam-haben ist ja schon synonym zu synonym. Mann, was sind wir alle Philologen.

Für große Geister wie Dich:

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 12:46

Kleingeistigkeit = Gedankenlosigkeit = Anfälligkeit für Totalitarismus = Gedankenlosigkeit = Kleingeistigkeit. 8-)

Wollen

Bild von Der Faröer
Eingetragen von
Der Faröer
(Inventar)
am Montag, 25. Juli 2011 - 08:20

Sie auch die Anhänger der von Ihnen als falsch erkannten Kamerasysteme vom Verfassungsschutz beobachten lassen?

Die sind damit

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Juli 2011 - 08:27

eh schon gestraft genug - und harmlos sowieso ... 8-)

Bildgestaltung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 09:01

Hier wurde Bildgestaltung (so der Titel) mit Freistellung verwechselt.
Die Bildbeispiele sind ok, wenn es nur speziell um Freistellung geht. Der Text ist stellenweise wirr, meist trivial.

Gestaltungsmöglichkeiten bei kleinen Formaten mit Tilt !

Bild von Hartblei
Eingetragen von
Hartblei
(Liebhaber)
am Montag, 18. Juli 2011 - 10:27

Das ist alles richtig aber es gibt eine Lösung zur Verminderung der Schärfentiefe die brennweitenunabhängig
mit fast jedem KB Objektiv an NEX, MFT, Samsung oder anderen künftigen EVIL Kleinformaten mit Wechselobjektiven funktioniert:

TILT ! Es gibt dazu komplette Objektive mit Shift und Tilt (z.B von Hartblei),
sowie recht preisgünstige Adapter für fast alle KB Optiken.
Diese Adapter kosten unter 100 € und eröffnen entweder gewollte Schärfeverbesserung durch Scheimpflug oder eben das Gegenteil-
Schärfeverminderung durch Kippen gegen die Schärfenebene des Objektes. Damit geht wesentlich mehr als mit jeder lichtstarken Optik
und das zum vergleichbaren Dumpingpreis.

Und genau das ist der Grund warum sich diese Dinger verkaufen wie warme Semmeln.
Was zur Zeit noch fehlt ist eine professionelle Variante mit Wiederholgenauigkeit und Feineinstellungen.
Wir (und andere) arbeiten dran, das dürfte die Formatdiskussionen etwas beruhigen und dann kann man wieder einfach fotografieren,
schöne Bilder machen und muss sich nicht in Foren streiten ob man jetzt so oder so schönere Bilder machen kann.

Sonst- schöne/r Artikel, es wäre noch schöner wenn das alle Leute wüßten und auch verstehen würden.

Grüße aus München
Stefan Steib - Hartblei.de Hcam.de

Weil Fotografie mehr ist als Technik und "so haben wir Das immer schon gemacht".

Nööp

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 10:40
Hartblei schrieb:

Das ist alles richtig aber es gibt eine Lösung zur Verminderung der Schärfentiefe die brennweitenunabhängig
mit fast jedem KB Objektiv an NEX, MFT, Samsung oder anderen künftigen EVIL Kleinformaten mit Wechselobjektiven funktioniert:

TILT !

Ob Sie sich und Ihrem Unternehmen mit so einem dümmlichen Beitrag einen Gefallen tun, bezweifle ich.

Erklären Sie uns doch mal bitte, wie Sie das gezeigte Rosenbild ("Leica Format") an Micro Four Thirds mit einem Tilt Objektiv simulieren. Und wenn Sie irgendwann fertig sind und irgendetwas irgendwie unscharfes hinbekommen haben, dann berichten Sie auch mal, wie lange Sie gebraucht haben.

MfG

"Erklären Sie uns doch mal

Bild von Hartblei
Eingetragen von
Hartblei
(Liebhaber)
am Montag, 18. Juli 2011 - 12:50

"Erklären Sie uns doch mal bitte, wie Sie das gezeigte Rosenbild ("Leica Format") an Micro Four Thirds mit einem Tilt Objektiv simulieren. Und wenn Sie irgendwann fertig sind und irgendetwas irgendwie unscharfes hinbekommen haben, dann berichten Sie auch mal, wie lange Sie gebraucht haben."

1-2 Grad das Objektiv nach Hinten kippen (also Schärfenebene oben zum Fotografen -, d.h. Gegentilt) ansonsten bitte ich Kamera Fachliteratur zu lesen, z.B. über Fachkameras und deren Verstellung siehe Harald Merklinger -The Ins and outs of Focus.

zu finden Hier: http://ebookee.org/go/?u=http://www.trenholm.org/hmmerk/

und kleiner Tip - Lesen bildet.... vielleicht sogar Höflichkeit im Internet.

mfg
Stefan Steib

Weil Fotografie mehr ist als Technik und "so haben wir Das immer schon gemacht".

Hartblei

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 13:19

Bisher hatte ich Hartblei ernst genommen als Anbieter von T&S Lösungen. Nach dem Lesen Ihrer Anmerkungen fällt mir das schwer.

Sehr ungenau

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 11:56

Sortieren wir das mal.

Adapterlösung für Tilt/Shift gibt es, aber die funktionieren natürlich nur, wenn man Objektive eines "größeren Formates" (technisch korrekt: größeres Auflagemaß) an ein kleineres Format adaptiert. Tilt/Shift innerhalb eines vorhandenen System mit Adapter nachrüsten ist leider nicht möglich (Exotenausnahme: Hasselblad T&S Adapter mit 1.5x Konverter).

Und eine "Lösung zur Verminderung der Schärfentiefe" ist Tilt natürlich auch nicht, sondern man kippt nur die Schärfenebene im Raum.

Wäre schön, wenn ein Anbieter solcher Lösungen sich technisch präzise ausdrücken würde.

Ich fürchte

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 12:19

da hat die Elektronik die Mechanik schon innen überrundet: Das gibt's heut' schon in jeder besseren Kompaktkamera (was nicht heißt, dass ich selbst nicht eine adäquate Optik bevorzuge) ... 8-)

Im Prinzip hat er ja recht...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 11:24

aber:
Leider wird für mich dieser sehr informative und gut dargestellte Artikel durch die inhaltliche Einseitigkeit stark geschmälert. Alle hier dargestellten Fakten und Beispiele verdeutlichen sehr gut einige Unterschiede von FF zu FT und können fast nicht besser dargestellt werden. Leider beschränkt sich der Autor bei seinen Ausführungen komplett auf die Unterschiede der Schärfentiefe bei kurzen und mittleren Brennweiten, um eine geringe Schärfentiefe zu erzeugen. Der umgekehrte Fall, dass man eine größere Schärfentiefe bei Makro wünscht, wird komplett nicht erwähnt (einige Foren-User haben genau deshalb ein solches System gekauft). Auch die kleinere Bauweise (Gewicht, Größe) der Kameras und Objektive wird sogar verneint.

Solange man seine allgemein gefassten Schlüsse nur auf geringe Schärfentiefe im Bereich 28-85mm (KB) bezieht, ist ein solcher Bericht wirklich nicht allgemeingültig...

Vorteile mFT

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 20:19

Natürlich hätte ich auch noch ein paar Vorteile von mFT in den Artikel unterbringen können, wie z.B. die kürzeren Brennweiten:

Letzteres ermöglicht es z.B., mit dem 300 mm Objektiv einen Bildwinkel wie 600 mm auf KB zu erhalten, was für die Wild-Life-Fotografie wohl durchaus interessant sein dürfte. Allerdings sehe ich noch nicht, wie man "600 mm" mit 16 Megapixeln hinten dran an einem zierlichen Gehäuse aus freier Hand -- Stabi hin oder her -- verwackelungsfrei halten will. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber meines Erachtens nach geht das nur mit stabilem Stativ sauber. Wenn ich aber eh ein solides Stativ mitnehmen muss -- welchen signifikanten Vorteil bringt es mir dann, wenn das Objektiv (abhängig von der Lichtstärke und den verwendeten Materialen) etwas leichter ist?

RB

zur letzten Frage

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 05:36

Transportieren kann man's jedenfalls leichter - und auch von der Lichtstärke her spricht etwas dafür.

Dass sich Tier- und Sportfotografen trotzdem nicht drauf stürzen, dürfte demnach mehr am sichtbaren Vorteil der größeren Aufnahmefläche liegen ...

Womit

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 10:00

wir wieder beim Thema wären...

Größe und Gewicht

Eingetragen von
Randolf Butzbach
(Neuankömmling)
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 22:18
Gast schrieb:

Auch die kleinere Bauweise (Gewicht, Größe) der Kameras und Objektive wird sogar verneint.

Naja, wenn ich die mFT Kameras neben Sonys NEXen mit APS-C Sensor halte, wirken die mFTs schon etwas größer.
Und auch wenn ich die mFT Kit-Zooms mit den typischen 3,5-5,6/18-55 Kit-Zooms der APS-C Kameras vergleiche, fällt der Unterschied auch nur marginal zu Gunten von mFT aus.

Klar, wenn ich das Gewicht einer mFT mit dem einer ausgewachsenen DSLR mit Glasprismensucher, doppelten Akkus an Board und lichtstarken Glasoptiken vergleiche, gewinnt mFT.
Wenn ich dagegen die mFT Kameras mit einer APS-C Mirrorless (NX, NEX, X1, X100) oder Einsteiger-DSLR vergleiche, bin ich mir nicht mehr so sicher...

RB

Sony NEX...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Juli 2011 - 19:54

...fehlt auch noch in Jahren und Ausbau des Systems der Bildstabi in der Kamera, welcher bei Sony D-SLR/SLT im Body verbaut ist. Sony D-SLR/SLT-Objektiven fehlt die optische Stabilisierung wie im Falle Sony NEX. Dh. Standard-Zoom für Sony D-SLR/SLT gekauft und nichts ist mit Bildstabilisierung auf Sony NEX. Bei Olympus geht das und Panasonic hat schon immer optisch stabilisiert.

Vergleichen Sie lieber einmal die Fujifilm Finepix X100 mit der Leica X1 hinsichtlich Baugröße. Exakt hier können Sie mit Ihrer "Kompaktheits"-Thematik ansetzen und innerhalb APS-C mirrorless mal Echte Qualitätsunterschiede in einem Artikel ausarbeiten, denn Abmaße sind gerade bei diesen Kompakten mit Top-Primes als Objektiv wichtig und ein Qualitätsmerkmal.

Ganz schön

Eingetragen von
Grüßender
(Stammgast)
am Montag, 18. Juli 2011 - 13:29

Es ist sehr schön, hier mal wieder einen umfassenden Artikel zu lesen. Wenn der noch auch ein paar (für mich) neue Punkte aufzeigt, um so besser. Aber was machen Sie denn hier, lieber Autor? Sie führen eine Diskussion, die so alt ist wie das sagenumwobene „Leica-Format“? Das ist doch selbst nicht in der Lage, eine ordentliche Unschärfe zu erzeugen. Das zumindest war das Thema vor annähernd 100 Jahren und wurde von der „Platten-Kamera-Fraktion“ geführt. Letztere gibt es heute nicht mehr außer für Leute, die das wirklich wirklich wollen. Ansonsten ist das System wohl als tot zu bezeichnen! Ich hoffe, dass trotz dieser Diskussion dem KB nicht das gleiche widerfährt ;)

Diese Fragestellung also sollte mehr als obsolet sein – aber das wurde aus den vorhergehenden Kommentaren wohl deutlich ersichtlich.

Über's "Leica-Format"

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 06:05

würd' ich heute auch nicht mehr schreiben wollen: Gibt kaum eine Firma, die das Kleinbild mehr veruntreut hat.

Veruntreuung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 11:31

setzt Vorsatz voraus - aber als schlichte Dummheit bleibt's straffrei ... 8-)

Alles wird gut...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 11:40

2012 soll den Gerüchten nach bei Sony das Jahr des VF geben. Und Leica hat für die photokina 2012 ja auch eine spiegellose Systemkamera mit einem Sensor "mindestens im APS-C Format" angekündigt. Wenn wir uns weiterhin die Konzeptstudie (http://erickimphotography.com/blog/2011/03/hot-or-not-leica-mirrorless-a...) anschauen, dann sieht die für mich wie eine in bester Leica-Tradition umgelabelte Minolta, ähm... Sony-NEX aus. Zusammen mit den offiziellen Informationen, dass das NEX-Bajonett für KB ausgelegt ist und dem Hinweis von Leica auf "mindestens APS-C", wage ich mal die Spekulation, dass Sony uns demnächst eine NEX-9 zeigt, die auch als Leica MC und als "adäquate Lösung für die R-Linsen" verkauft wird...

Mit der Vorstellung der S2-Adapter scheint sich Leica ja vom "Leica-Pro-Format" wieder zu verabschieden... Würde zumindest Sinn ergeben: Denn wenn der 24 MP DX Sensor kommt, der auf KB-Größe bei gleichem Pixelpitch eine Auflösung von 56 MP bringen würde, wäre die S2 mehr als obsolet: Satte 56 MP, die man dann auch auf 14 MP binnen (also jeweils 2x2 Pixel zu einem Pixel mit vierfacher Empfindlichkeit und Dynamik zusammenfassen) könnte, in einer NEX-9, a99, D4X -- wer will dann noch eine S2 mit 37 MP, für die es außerdem fast keine System-Objektive gibt?

Wobei wir, wie schon zu Filmzeiten und im Artikel beschrieben, immer wieder auf das Leica-Format zurückkommen...

Selbst Leica.

Besonders Leica

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 12:29

scheint mir anfällig für die Versuchung, uns APS als das alte Kinofilmformat ganz neu zu verkaufen ("Urige Leica des Digitalzeitalters") ... 8-)

Ein kleiner Beitrag ...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 13:56

zur Ehrenrettung des Autors: Er fotografiert nicht nur Rosen vor verschwommenem Hintergrund.

Wer im Internet sucht, wird schnell fündig und aus einem respektablen Portfolio die wenigen Exemplare exzessiv freigestellter Motive suchen können.

Mein erster Eindruck: Hier sucht ein talentierter Zeitgenosse mit naturwissenschaftlichem Hintergrund nach einer persönlichen Bildsprache, und versteigt sich dabei gerade in technischen Reflexionen.

Nun, schaden kann's ja nicht - ob es zielführend ist, sei dahingestellt. Wie in einem vorangegangenen Leserbrief bemerkt, ist auch in der Fotografie Technik nicht alles.

Ein Orchestermusiker mag technisch und theoretisch auf höchstem Niveau sein, ob er als Komponist erfolgreich ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Weiterhin gut Licht

Alles ganz einfach

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 15:06

Was bedeutet „zu viel Bokeh bei 50/1.8“?

Fakt bleibt, dass ein lichtstarkes Objektiv in Verbindung mit einem möglichst großen Sensor mehr Freistellungspotential biete.
Punkt und Aus.

Ob das jemand nutzt oder nicht,ob jemandem MFT oder APS-C oder 1,5x oder 1,6x Crop ausreicht oder nicht, ob jemand den Aufpreis zum KB + Gläser bezahlen will oder kann...... all das ändert nichts an den Fakten: Je lichtstärker das Objektiv und je größer der Sensor, um so mehr Möglichkeiten gibt es beim Freistellen.

Und da dies ein Fakt ist, liegt eine Wertung auf der Hand. Ist doch auch nix Schlimmes. Auch dann nicht, wenn das eigene Equipment dabei „abgewertet“ erscheint. ;-)

Unschärfe ist nicht gleichbedeutend mit Bokeh

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 16:12
Gast schrieb:

Was bedeutet „zu viel Bokeh bei 50/1.8“?

"Zu viel Bokeh" ist jedenfalls blöd formuliert, auch wenn man weiß, was gemeint ist.

Bei dem Begriff Bokeh geht es nicht um die Stärke der Unschärfe (Größe der Unschärfekreise, also abhängig von der Blende) sondern darum, wie die Unschärfebereiche aussehen (Helligkeitsverlauf der Unschärfekreise).

Gast schrieb: Und da dies

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 17:16
Gast schrieb:

Und da dies ein Fakt ist, liegt eine Wertung auf der Hand.

Klar ist das alles Fakt. Aber eine Wertung gehört nicht in einen redaktionellen Artikel.

Ich habe allerdings eine Vermutung weshalb doch eine Wertung vorgenommen wurde: Die Bildzeitung hat das lesende Proletariat daran gewöhnt, dass Medien die Meinung vorgeben (und nicht Fakten aus denen der Leser selbst seine Schlüsse zieht). Eventuell sieht sie Redaktion von photoscala eine gewisse Übereinstimmung zwischen Der Bild Zielgruppe und ihrer eigenen.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 05:52

Meinung gehört nur dann in einen redaktionellen Artikel, wenn das Marketing sein ok und das Geld dazu gibt ... 8-)

Von einer anderen Seite betrachtet

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 17:28

Danke endlich einer der es auf den Punkt bringt. Nebenbei gilt für Vergrößerungen immer noch das das größeres Format auch größere Bilder bedeutet. Größeres Ausgangsformat Format ist schon rein physikalisch und rechnerisch im Vorteil. Jedenfalls so lange bis der „Betrachtungsabstand“ erreicht ist. Auch die Ansprüche an die Objektive sind bei einem Pixel size (micron) von 6,8 x 6,8 und einer Aufnahme Fläche von 49,1 mm x 36,8 mm geringer. Diese Sensoren haben keinen Filter vor den CCD was zusätzlich ein Plus ist und zu hervorragender Bildschärfe führt. Dafür haben sie andere Nachteile.

Kleinere CMOS Formate bieten Live Bild, sind viel billiger müssen aber die Bildqualität rechnerisch erzeugen. Theoretisch müssten die APSC/MTF Objektive mindestens doppelt so teuer sein weil sie 3,8 x 3,8 micron bedienen müssen. Sind sie aber nicht weil noch andere Faktoren eine Bildentscheidende Rolle spielen.

Das alle Systeme ihre Berechtigung haben ist sicher. Jedes nutzt seine Stärken. Wichtig ist doch das tolle Ergebnis in Form eines Bildes an der Wand. Solange die Dateien unsichtbar auf dem Datenspeicher schlummern sind sie alle gleich.

Gast schrieb: Größeres

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 22:22
Gast schrieb:

Größeres Ausgangsformat Format ist schon rein physikalisch und rechnerisch im Vorteil.

Deshalb war das Kleinbildformat immer ein Kompromiss. Wer beste Qualität möchte, der greift zu größeren Formaten.

Nein

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 07:12

der Kompromiss besteht hier nicht zwischen besser und schlechter, sondern zwischen handlich und unhandlich: Bildqualität nahe am MF, Handlichkeit nahe an kleineren Formaten. Und als Alleinstellung: Ein unerreichtes Maß an Gestaltungsmöglichkeiten - dank Objektivvielfalt und einer breiten Palette an nutzbaren Blendenöffnungen.

Größere Formate

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 08:19

sind anders problembehaftet wie kleinere. Das einzige was hier dafür spricht ist ein u.U. nochmals deutlich gesteigertes Auflösungsvermögen und damit verbundene Layout-Möglichkeiten. Das aber wird mit komplexerem Handling, hoher Verwacklungsanfälligkeit und deutlichem Gewichts- bzw. Volumens-Zuwachs erkauft.

Topfotos mit Vollformat-Kleinbild

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 10:07

Genau entgegen: Mittlerweile haben sich die Vollformat-Kleinbildkameras sogar in den Studios etabliert. Die sind mittlerweile den größeren Kameras ebenbürtig, dabei aber deutlich schneller, handlicher und erheblich preiswerter, dazu bieten sie eine außergewöhnlich große Palette an sehr guten Objektiven. Kein Wunder, dass die Spitzenmodelle von Nikon und Canon sich auch auf diesem Feld gut verkaufen.
Übrigens zeigte die "VOGUE" (deutsche Ausgabe Juli) eine Doppelseite über eine Mercedes-Kampagne für die Berliner "Fashion Week", fotografiert in einer Stuttgarter Fabrikhalle. Der Fotograf wird auf einer Doppelseite bei seiner Arbeit vorgestellt: Interessanter Bericht. Das Bild (Doppelseite) kann sich sehen lassen: Knackscharf bis ins Detail. So denken mittlerweile viele Studiofotografen: Für den Gegenwert einer Fuji-Hasselblad kaufen die sich lieber eine Kleinbild-Vollformat und eine gute Studioblitzanlage, beispielsweise die von Briese. Da ist das Geld besser angelegt.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Größeres Ausgangsformat Format ist schon rein physikalisch und rechnerisch im Vorteil.

Deshalb war das Kleinbildformat immer ein Kompromiss. Wer beste Qualität möchte, der greift zu größeren Formaten.

Erstmals stutzig

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 11:06

wurde ich diesbezüglich vor drei, vier Jahren, als mir ein Kollege, der für ein renommiertes hiesiges Fotostudio arbeitet, "gestand", dass die einst gebräuchlichen Fachkameras längst durch die 1Ds ersetzt, und allfällige Perspektivkorrekturen dem Photoshop anvertraut wurden ...

Genau so

Eingetragen von
Grüßender
(Stammgast)
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 14:39

Ich erschrak, als mir ein bekannter Architekturfotograf erzählte, dass er es genauso macht! Wenig Genauigkeit vor Ort, um so mehr Gebastel dafür zu Hause am Rechner. Gut, einzig wegen der Auflösung ist er bei Hasselblad hängen geblieben (zuvor 13 x 18).

Gruß
Grüßender

Verbesserung

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 08:21

Irgendwann gibt der die Fuji-Hasselblad auch in Zahlung und holt sich dafür eine Nikon D3x. Da läuft es dann noch besser...

Grüßender schrieb:

Ich erschrak, als mir ein bekannter Architekturfotograf erzählte, dass er es genauso macht! Wenig Genauigkeit vor Ort, um so mehr Gebastel dafür zu Hause am Rechner. Gut, einzig wegen der Auflösung ist er bei Hasselblad hängen geblieben (zuvor 13 x 18).

Gruß
Grüßender

Ähm …

Eingetragen von
Grüßender
(Stammgast)
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 14:57

Nein. Er ist jetzt schon hauptsächlich damit beschäftig, seine Einzelbilder zu stitchen, die er dann auf (virtuell) Fußballfeldgröße und real immer noch Museumswandgröße (sofern das eine etwaige Größenvorstellung geben kann) vergrößert. Das nur, um Museumsbesuchern am anderen Ende der Welt einen Eindruck zu geben, wie manches Museum hierzulande aussieht. Und er benutzt ausschließlich sein 50 MPix Rückteil … das 80er hat er, glaube, noch nicht. Daran dürften Caniso noch eine ganze Weile zu kanbbern haben!

Jeah, wieder ein echter Peter!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 08:20

Ich wäre so gern mal bei einem Eurer Vereinstreffen dabei.

Qualität wird verlangt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 08:17

Da hat der Auftragsfotograf auch genau richtig gehandelt. Vollformat-Spitzenkanmeras wie Nikon D3x oder Canon EOS-1 setzen sich im Studiobereich immer mehr durch, denn sie sind viel universeller. Die lahme AF-Steuerung von Leica S2 und Fuji-Hasselblad H-Serie eignet sich für weniger hektische Studioaufnahmen, aber wenn der Auftraggeber eine "Action-Serie" verlangt, sind die Fotografen mit Nikon und Canon deutlich besser bedient. Dazu kommt auch die komfortable Blitztechnik dieser Kameras. Hier stinmmt einfach alles - und mit der D3x lassen sie ohne Bedenken Vorlagen für Großplakate realisieren. Der Kunde möchte Qualität - und die erhält er. Mittelformat? Das ist bald vorbei...

Gast schrieb:

wurde ich diesbezüglich vor drei, vier Jahren, als mir ein Kollege, der für ein renommiertes hiesiges Fotostudio arbeitet, "gestand", dass die einst gebräuchlichen Fachkameras längst durch die 1Ds ersetzt, und allfällige Perspektivkorrekturen dem Photoshop anvertraut wurden ...

Sensationell.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 22:08
Gast schrieb:

So denken mittlerweile viele Studiofotografen: Für den Gegenwert einer Fuji-Hasselblad kaufen die sich lieber eine Kleinbild-Vollformat und eine gute Studioblitzanlage

Sensationell, eine Blitzanlage für's Studio. Wer hätte das gedacht. Früher haben die vermutlich mit Kerzen ausgeleuchtet?

Leseschwäche

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 08:24

Zu viel Fernsehen geschaut? Probleme mit zusammenhängenden Texten? Ich hatte von einer BRIESE-Studioblitzanlage geschrieben, das ist das Nonplusultra in diesem Bereich, aber woher sollte ein Provinzknipser das wissen?

Gast schrieb:
Gast schrieb:

So denken mittlerweile viele Studiofotografen: Für den Gegenwert einer Fuji-Hasselblad kaufen die sich lieber eine Kleinbild-Vollformat und eine gute Studioblitzanlage

Sensationell, eine Blitzanlage für's Studio. Wer hätte das gedacht. Früher haben die vermutlich mit Kerzen ausgeleuchtet?

Gast schrieb: Genau

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 22:10
Gast schrieb:

Genau entgegen: Mittlerweile haben sich die Vollformat-Kleinbildkameras sogar in den Studios etabliert.

Bei Tante Liesels Portraitstudio? Mag sein. Bei ernsthafter Arbeit eher nicht.

Ich muss Sie enttäuschen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 22:43
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Genau entgegen: Mittlerweile haben sich die Vollformat-Kleinbildkameras sogar in den Studios etabliert.

Bei Tante Liesels Portraitstudio? Mag sein. Bei ernsthafter Arbeit eher nicht.

Bei ganz ernsthafter Arbeit. Und Sie werden vielleicht lachen: Auch deswegen, weil Kleinbild bezüglich Schärfentiefensteuerung unproblematischer als Mittelformat ist ...

Unterschied

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 08:26

Es ging um eine Aufnahmeserie für VOGUE !!!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Genau entgegen: Mittlerweile haben sich die Vollformat-Kleinbildkameras sogar in den Studios etabliert.

Bei Tante Liesels Portraitstudio? Mag sein. Bei ernsthafter Arbeit eher nicht.

Haarsträubend

Eingetragen von
Gast
am Montag, 18. Juli 2011 - 23:05

wie hier alle kleineren Formate als Kleinbild schlecht geredet werden!
Den allermeisten Fotos tut eine größere Schärfentiefe gut und nicht umgekehrt -
außerdem sind die Bildbeispiele in Wahrheit meist nicht Praxisrelevant.
Wer meint er braucht Kleinbildformat... bitte!

Entweder können Sie nicht lesen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 07:06
Gast schrieb:

wie hier alle kleineren Formate als Kleinbild schlecht geredet werden!
Den allermeisten Fotos tut eine größere Schärfentiefe gut und nicht umgekehrt -
außerdem sind die Bildbeispiele in Wahrheit meist nicht Praxisrelevant.
Wer meint er braucht Kleinbildformat... bitte!

Oder Sie sind ein klein wenig böswillig. 8-)

Keiner will etwas Böses..

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 09:47

Das hier kleinere Formate schlecht gemacht werden sollen kann ich nicht sehen. Vor- und Nachteile zwischen den Systemen sind nun mal vorhanden. Wer jetzt was benötigt hängt davon ab was er damit bedienen muss. Ein Porträt Fotograf benötigt wenn er Qualität verkauft etwas anderes als ein Makrospezialist. Das war früher so und gilt noch heute.

Ich will es mal so ausdrücken. Einen großen Baum kann man mit einer Handsäge fällen, von den Ästen und der Rinde befreien. Dazu benötigen 2 Männer einen Tag. Mit der Ernte Maschine benötigt ein Mann gerade mal fünf Minuten. Jedes mal liegt nachher ein Baumstamm auf der Erde.

Wer das richtige Werkzeug für die anstehende Arbeit besitzt hat eben Vorteile. Um das Aufzeigen von Vorteilen geht es hier. Jedes mal liegt nachher ein Foto auf dem Tisch.

"Brenizer" ist doch der letzte Schrei,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 09:51

wenn es um Freistellung geht :-)
34mm f/0,65 ist endlich mal was Brauchbares... ;-)

http://www.flickr.com/photos/pohlann/5915176805/in/pool-1121852@N21/

http://www.flickr.com/groups/brenizermethod/

Sagen wirs abschließend und kurz.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 12:32

- KB-VF wird, trotz etwas besserer Freistellungfähigkeiten, nicht mehr der Standard wie früher werden

- Die kleinen "Großen" werden diese Rolle erben

- Die Kompakten werden das Ganze von hinten aufrollen und möglichst viele Eigenschaften der Großen adaptieren (und das wird ihnen auch gelingen)

Allein die Freistellungsfähigkeit als großes Plus für KB-VF anzuführen, dürfte für die Industrie und der Mehrzahl der Nutzer wohl kaum als Argument ausreichen, vor allem, wenn man das mit relativ einfachen Mitteln auch bei den kleineren Formaten erkennbar locker hin kriegt. Dafür dürfte die höhere Schärfentiefe, also die Fähigkeit, scharfe Bilder auch in diffizilen Situationen hinzukriegen, deutlich höheren Stellenwert haben bei der Mehrzahl der Nutzer. Nichts ist so ärgerlich, wie ein fehlfokussiertes Foto!

Und dann muss man auch noch mal deutlich darauf hinweisen, dass KB-VF in Bezug auf Film als Trägermedium seine Berechtigung hatte. Hier wurde auf Molekularebene Bildinformation geschrieben, da war Größe ultimativ wichtig. Bei Sensoren sind wir auf Atomlage gelandet. Dazwischen liegen Welten. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Medien. Es ist einfach insgesamt nicht mehr notwendig, Bildinformationen auf einer so großen Fläche einzusammeln. Dass das noch so gemacht wird, hat vor allem mit dem (mehr oder minder sinnlosen) Bemühen zu tun, alte Objektive in die Neuzeit herüber retten zu wollen. Mehr nicht.

Größere Sensorflächen haben also auf Dauer nur ihre Berechtigung, wo die Siliziumscheiben an ihre natürliche Grenze bei der Auflösung stoßen und schon allein deshalb einfach größer werden müssen. Ein 16 Mpx KV-VF-Sensor macht gegenüber einem APS-C-Sensor gleicher Auflösung absolut keinen Sinn, außer dass er deutlich teuerer ist, mehr Strom frisst und damit mehr Wärme erzeugt und in den Randbereichen aus bekannten Gründen eher nicht so gut abbildet.

Bei der Auflösung ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange in Sicht, weder bei den ganz kleinen noch bei den Großen. Die nächsten Themen werden "Diffraktion" und natürlich wieder die Mehrlagen-Chips sein. Mikroelektronik kommt von "Mikro"! Das Bemühen der Entwickler wird trotz allem sein, der Hochintegration immer näher zu kommen.

Die Regel

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 14:01

dass bei gleicher Pixelzahl die größeren Pixel von Vorteil sind, gilt auch in der Microelektronik ... 8-)

Ein Pixel

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 16:56

ist ein Pixel.

Sorry, der Rechner, bzw. Photoshop und Konsorten kennen nur Pixel, das sind rechnerische Orte, keine Flächen. Die bekommen die erst, wenn sie einem beschreibenden Medium zugeführt werden. Also dem Drucker oder dem Bildschirm oder, oder . . .

Ein 800 x 400 px Bild bleibt ein 800 x 400 px Bild, solange man es nicht manipuliert.
Alles andere sind Mythen.

Gast schrieb: ist ein

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 19:00
Gast schrieb:

ist ein Pixel.

Sorry, der Rechner, bzw. Photoshop und Konsorten kennen nur Pixel, das sind rechnerische Orte, keine Flächen. Die bekommen die erst, wenn sie einem beschreibenden Medium zugeführt werden. Also dem Drucker oder dem Bildschirm oder, oder . . .

Ein 800 x 400 px Bild bleibt ein 800 x 400 px Bild, solange man es nicht manipuliert.
Alles andere sind Mythen.

Sag das mal den Photonen, die verzweifelt versuchen, die Winz-Pixel auf dem Sensor zu finden ... (da sind das nämlich durchaus mehr oder weniger große Flächen). Und den Schaltkreisen, die dann ebenso verzweifelt versuchen, aus mehr oder weniger Photonen ein mehr oder weniger verwertbares Signal zu generieren ...

Mythen & Märchen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 20:11

Die Photone interessiert das nicht so, die finden schon ihren Weg. Und, wenn man sich die Sache ohne Scheuklappen anschaut, kann man unschwer erkennen, dass das gerade bei den Winzigsensoren durchaus sehr gut klappt. Die Sensordesigner setzen da als Erstes ihr ganzes Know-how ein und es kommen immer bessere Erbebnisse dabei raus. Und man darf nicht vergessen, dass diese Art Kamera/Sensor einfach schon am längsten auf dem Markt ist und entsprechendes Know-how vorliegt. Nachzuschauen und vergleichbar bei dpreview. Und da lässt sich sehr deutlich erkennen, dass die so schmählich angesehenen Kleinen den Großen schon heftig auf den Fersen sind. Was ja schon allein daran erkennbar ist, dass viele ambitionierte Fotografen die Premiumkompakten durchaus in ihr Marschgepäck aufgenommen haben.

Aber egal, wer das nicht erkennen und verwenden will, hat richtig viel Auswahl.

Was sich aber egal wie nicht ändert ist, dass 800 x 400 px immer noch und immer wieder 800 x 400 px bleiben.

Gast schrieb: Die Photone

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 22:05
Gast schrieb:

Die Photone interessiert das nicht so, die finden schon ihren Weg.

So einfach ist es leider nicht. Die lichtempfindliche Fläche ist schon wichtig, und mehr Fläche wird bei jedem Technologiestand immer einen besseres Signal/Rauschverhältnis und dadurch auch bessere Dynamik liefern.

Ja, ja

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 20:01

alles wird kleiner - auch der Verstand.

Früher sagten viele:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 13:29

Früher sagten viele: Portrait auf 6x6 mit 4/150mm.
Für 24x36 bräuchte man also umgerechnet ein 2,1/81mm
und für FT ein 1,1/41mm.

Geeignete Linsen gibts für KB wie Sand am Meer, und ein 0,95/50mm für FT gibts auch schon, zur Not adaptiert man eben ein olles 1,2/50mm.

Ich bin mir sicher, daß einer, der im Portraitstudio mit ner E3 oder einer E5 arbeiten würde und sein Fach beherrscht, keinen Ärger mit Kunden wegen der Qualität von 30x40 Prints bekäme.Es sei denn, der Kunde ist ein Fototechnikspinner, der immer von einer Hasselblad geträumt hat und jetzt seinen Enkel ablichten läßt.

Der Rolleiflexer

Ergänzung: wirtschaftlich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 13:51

Ergänzung: wirtschaftlich betrachtet, wäre die Klimmzugnummer mit der E5 und einer teuren Speziallinse natürlich Wahnsinn. Für den beschriebenen Fall kauft man sich besser eine D700 oder eine 5D und ein 85er AF für insgesamt weniger Geld.

Der Rolleiflexer

Hilfe, meine Bilder sind nicht scharf?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 19:05

Hallo Rolleiflexer, lassen Sie sich hier nicht von den "Bokeh-Theoretikern" irritieren. Gute, scharfe und kontrastreiche Fotos entstehen immer noch mit einer Spiegelreflex, das wusste schon der Rolleiflex-Fotograf in den Sechziger Jahren. Wer es auch mit einer modernen digitalen Spiegelreflex nicht bringt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Da würde ich dann vorschlagen: Anmeldung in der Amateur-Selbsthilfegruppe "Leica-Forum"....

Gast schrieb:

Ergänzung: wirtschaftlich betrachtet, wäre die Klimmzugnummer mit der E5 und einer teuren Speziallinse natürlich Wahnsinn. Für den beschriebenen Fall kauft man sich besser eine D700 oder eine 5D und ein 85er AF für insgesamt weniger Geld.

Der Rolleiflexer

Sorry, Rolleiflexer

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 14:23

aber würde Dein Name stimmig sein, dann wüßtest Du sehr gut darüber Bescheid, dass die Wirkung eines MF-Portraits auch vom KB nur sehr bedingt erreicht wird - besonders was die Informationdichte und die Vergrößerungsfähigkeit anbelangt. Auch die Schärfen-Unschärfen-Verläufe wirken in der Regel harmonischer, betonen die natürliche(re) Bildwirkung nachhaltig.

Klar gab ein 6x6 Negativ

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 16:11

Klar gab ein 6x6 Negativ feinkörnigere und vor allem tonwertreichere Prints und eine andere Anmutung als KB, hab ich ja gar nicht bestritten. Aber schon damals waren es nicht die technischen Grenzen von Kleinbild, weshalb die meisten 6x6 Dias zum Kunden gebracht haben, sondern daß Kleinbild beim Kunden einfach zu armselig gewirkt hätte.
Aber welchen Portraitkunden oder Fotografen muß das heute noch interessieren, wenn sogar FT Prints verdammt gut sind?

Der Rolleiflexer

Gast schrieb: .Es sei denn,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 10:31
Gast schrieb:

.Es sei denn, der Kunde ist ein Fototechnikspinner, der immer von einer Hasselblad geträumt hat und jetzt seinen Enkel ablichten läßt.

Der Rolleiflexer

Hihi, der war gut. ;)

Jesses,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 15:23

seid Ihr Horste! Aber alle miteinander...

Endlich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 22:45

Endlich mal jemand, der die ganzen Kommentare auf den Punkt bringt.

Sorry,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 20:37

während ich im ersten Teil besonders über den Punkt Sensor-Kosten stolperte, die eben so nicht haltbar sind, ist es hier eine klar zu erkennende Meinungsmache und das kann man als Ansicht buchen, es ist jedoch kein Journalismus. Es wird zwar nicht direkt, aber unterschwellig behauptet, dass man mit einer mFT Kamera nicht freistellen könnte, dies geht aber sehr wohl wenn auch vielleicht anders als für typische KB-Fotografen gewohnt und eben natürlich nicht wie in obigen Beispiel. Dieses jedoch als Argumentationskette für die KB-Fotografie und gegen kleine Formate zu verwenden und die Aversion des Autors gegen dieses Format ist nicht zu überlesen. Die darf er haben, aber eine Verbindlichkeit einzufordern ist hier ungeheuerlich.

Alles was ich an KB-Ausrüstung hatte und noch habe wird nach und nach verkauft. Ich brauche es nicht mehr und freue mich ein Werkzeug zu haben, was ich freiwillig mitnehme. Was Bokeh/Freistellen angeht, dies sind Dinge die ich selbst weniger brauche und andere in naher Zukunft einfach per Software in der Kamera "berechnen" lassen können, gar noch mit unterschiedlicher Anmutung ohne unterschiedliche Objektive verwenden zu müssen. Es ist also bald keine Frage mehr des Formats, sondern einzig der Software.

Fotografie ist heute doch so oder so zur Arbeit in der Software verkommen, mutiert oder hat sich evolutionär hierhin entwickelt. Je nach Ansicht eben. Als Journalist würde ich hier keine bevorzugen sondern jeden seine lassen, "Meinungsmache" ist mir halt zuwider.

Noch Einer

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 19. Juli 2011 - 21:48

der Fotografie mit Computeranimation verwechselt.

Und Sie

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 00:00
Gast schrieb:

Als Journalist würde ich hier keine bevorzugen sondern jeden seine lassen, "Meinungsmache" ist mir halt zuwider.

als Journalist sind kein Meinungsmacher?

Er würde nur

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 13:30

keine Meinung machen wollen, wäre er Journalist. Deswegen wird er wohl auch keiner werden ... 8-)

Ist auch besser so.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 14:04

Würde nämlich irgendwann peinlich werden, wenn man seine Meinung allein auf sein Bauchgefühl stützt und Fakten hartnäckig ignoriert.

Anschaulich...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 10:29
Gast schrieb:

Alles was ich an KB-Ausrüstung hatte und noch habe wird nach und nach verkauft. (...)
Fotografie ist heute doch so oder so zur Arbeit in der Software verkommen

Ob da ein Zusammenhang besteht?

Vielleicht sollten Sie auch einfach mal wieder einen Film durchziehen. Tut gut...

Viele Grüße

Dieses ganze Argumentationsgewölbe

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 19:21

wird bald in sich selbst zusammenbrechen, weil sich die technischen Horizonte krass verschieben. Bei sonyalpharumors.com wurde vor kurzem eine A99 beschrieben, mit 37 Mpx im APS-C-Format mit 3 Layern, ohne Bayerfilter usw. Auch wenn das momentan noch nicht als Realität verifiziert werden kann, ist der Horizont schon klar erkennbar.

Bei der Schärfentiefe lässt sich schon jetzt ganz locker sagen, dass das Thema insofern über kurz oder lang sehr viel besser softwaretechnisch gelöst wird. Da setzt man den Schärfeverlauf selber und bewusst und hinterher am PC. Das ist vor allem für die wichtig, die ein von Kundenseite gefordertes Ergebnis brauchen. Da kann das ganz schön ärgerlich werden, wenn die Bilder an der falschen Stelle scharf sind und nichts mehr reversibel.

Ansonsten kann man einfach sagen, ja, Fotografieren bedeutet heute vor allem vor dem Rechner sitzen und die Bilder aufbereiten. Wer das nicht will, lässt die Bilder gleich in den Belichter von der Kamera einfließen, wobei die Ergebnisse dann eher beliebig aussehen. Aber das sieht mit Film auch nicht anders aus. Niemand macht heute noch mit Aufsichtbelichtern und Chemie rum, mal abgesehen davon, dass man damit niemals die gleichen Ergebnisse erzielen kann, da vor allem im Negativbereich und bei großen Formaten lange nicht das raus kommt, was man heute mit Belichtern moderner Bauart oder Tintenstrahldruck, oder noch besser Thermotransfer-Print geliefert bekommt. Das Thema ist vorbei - schlussum.

Aversion des Autors

Eingetragen von
Randolf Butzbach
(Neuankömmling)
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 21:42

Der Autor hat mit Sicherheit keine Aversion gehen mFT. Ja, er wollte sich selber mal eine FT Kamera kaufen, um seine alten Objektive weiterverwenden zu können. Allein, er ist ganz schnell wieder davon abgekommen: Sein 28 mm Objektiv würde als 5,6/56 mm Objektiv fungieren. Sein Standard-90-mm-Objektiv ein nur selten brauchbares 180 mm ergeben. Und das 180er selber würde gar zum sehr speziellen 360er werden. Kurz: Die Weiterverwendung der Objektive wäre nur extrem eingeschränkt möglich gewesen -- womit sich das Thema für den Autor schlicht erledigt hat.

Der Artikel sollte Möglichkeiten und Grenzen der Bildgestaltung der verschiedenen Aufnahmeformate aufzeigen. Ich war dabei selber überrascht, dass mFT derart schnell an seine Grenzen stößt. Zum Zeitpunkt, als ich die Beispielbilder gemacht habe, war das 2,8/45 das lichtstärkste erhältliche Systemobjektiv auf dem Markt.

Noch mehr hat mich erstaunt, dass die XZ-1 mit ihrem lichtstarken 1,8-2,5/6-24 mm Objektiv genauso viel Gestaltungsfreiheit bietet, wie mFT in Verbindung mit den aktuell erhältlichen System-Zoom-Objektiven.

Und auch wenn wir hier die Kommentare zusammenfassen, stellen wir fest, dass die Freunde von mFT die Vergleichsbilder idR zwar als irrelevant abtun, aber selber keinen stichhalten Vorteil von mFT gegenüber KB vorbringen können -- außer der größeren Tiefenschärfe aufgrund des kleineren Abbildungsmaßstabs bei Macro-Aufnahmen. Wenn man sich auf Macro-Aufnahmen spezialisiert hat, ist das sicher ein guter Grund. Aber für ein universelles System wären mir persönlich das ein paar zu wenige Vorteile.

RB

Randolf Butzbach schrieb:

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 21:58
Randolf Butzbach schrieb:

Der Autor hat mit Sicherheit keine Aversion gehen mFT. Ja, er wollte sich selber mal eine FT Kamera kaufen, um seine alten Objektive weiterverwenden zu können. Allein, er ist ganz schnell wieder davon abgekommen: Sein 28 mm Objektiv würde als 5,6/56 mm Objektiv fungieren. Sein Standard-90-mm-Objektiv ein nur selten brauchbares 180 mm ergeben. Und das 180er selber würde gar zum sehr speziellen 360er werden. Kurz: Die Weiterverwendung der Objektive wäre nur extrem eingeschränkt möglich gewesen -- womit sich das Thema für den Autor schlicht erledigt hat.

Der Artikel sollte Möglichkeiten und Grenzen der Bildgestaltung der verschiedenen Aufnahmeformate aufzeigen. Ich war dabei selber überrascht, dass mFT derart schnell an seine Grenzen stößt. Zum Zeitpunkt, als ich die Beispielbilder gemacht habe, war das 2,8/45 das lichtstärkste erhältliche Systemobjektiv auf dem Markt.

Noch mehr hat mich erstaunt, dass die XZ-1 mit ihrem lichtstarken 1,8-2,5/6-24 mm Objektiv genauso viel Gestaltungsfreiheit bietet, wie mFT in Verbindung mit den aktuell erhältlichen System-Zoom-Objektiven.

Und auch wenn wir hier die Kommentare zusammenfassen, stellen wir fest, dass die Freunde von mFT die Vergleichsbilder idR zwar als irrelevant abtun, aber selber keinen stichhalten Vorteil von mFT gegenüber KB vorbringen können -- außer der größeren Tiefenschärfe aufgrund des kleineren Abbildungsmaßstabs bei Macro-Aufnahmen. Wenn man sich auf Macro-Aufnahmen spezialisiert hat, ist das sicher ein guter Grund. Aber für ein universelles System wären mir persönlich das ein paar zu wenige Vorteile.

RB

Bla bla bla bla bla....

Fotografieren kann man wenn man es kann mit jeder Kamera. Dieser tolle Beitrag ist etwas für Testbericht-Leser, die gerne alles schriftlich haben. Echte Fotografen nehmen eine Kamera und los geht es. Ob X1-Mini-Sensörchen oder mft oder 5D, etc. etc. etc., hinterher interessiert es keine Sau, mit welcher Kamera und Linse das Foto gemacht wurde.So ein Kindergarten mFT gegen KB......

Dieser ganze technische Schnickschnack ist scheinbar die wärmende Wolldecke für die ganzen CHIP und CLOFOTO Leser, die alles können, nur nicht Fotografieren.....hört sich auch gut an, wenn man über Sensorgrößen, Bokeh und Abbildungsleistung von Glas fabulieren kann.

Nur was hat das alles mit Fotografie zu tun? Nüschte.

Der Spaniel. Wau!

Der Spaniel schrieb: Nur

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 00:12
Der Spaniel schrieb:

Nur was hat das alles mit Fotografie zu tun? Nüschte.

Naja, ganz so einseitig wie Sie es darstellen ist es nun auch wieder nicht. Fotografie ohne Technik geht nicht. Bei den "Guten" trifft sich beides: Ein gutes Auge, Sinn für Komposition und Licht und der nötige Sachverstand im Umgang mit dem eigenen Werkzeug.

Wer nur "Künstler" ist, aber seine Visionen nicht auf Papier bekommt, weil es an der Technik scheitert, ist doch wohl auch eine traurige Figur.

Dass

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 06:13

Hunde auf alles und überall hinsch....., ist kein Argument dafür, dass alles sch...egal ist ... 8-)

Wenn jemand an ein FT-System

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 20. Juli 2011 - 23:25

alte KB-Objektive dran schnallen will, lässt das doch tief blicken. Da schält sich bei mir schon ein recht deutliches Gefühl dafür heraus, dass der Autor nicht unbedingt zu den Praxisbefähigsten zu gehören scheint. Aber egal.

FT/mFT hat nicht wirklich einen wie auch immer gearteten Vorteil gegenüber KB-VF, außer vielleicht ein wenig weniger Maß und Gewicht. Das System hat auch in der reellen Praxis kaum andere Bedingungen, die das Fotografieren wesentlich erleichtern oder verschlechtern. Die minimalen Unterschiede wirken sich in der Praxis so gut wie nicht aus. Der Sensor erfasst im Prinzip genauso wie alle anderen Sorten eine bestimmte Größenordnung an Pixeln, liefert also weder mehr noch weniger ab, als größere oder kleinere. Höhere ISO liefert er inzwischen auch so schön ab wie alle anderen auch. Was bleibt, ist, dass zumindest Panasonic und auch Olympus einen hohen Sprung gemacht haben und sich getraut haben, ein vollkommen neues, digital adäquates System einzuführen. Wenn man also lieber mit sowas fotografiert, wird man da inzwischen gut bedient und man muss nicht zwangsweise eine DSLR kaufen. Das ist für mich beispielsweise ein guter Grund.

War das nicht mal

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 09:30
Gast schrieb:

Wenn jemand an ein FT-System alte KB-Objektive dran schnallen will, lässt das doch tief blicken. Da schält sich bei mir schon ein recht deutliches Gefühl dafür heraus, dass der Autor nicht unbedingt zu den Praxisbefähigsten zu gehören scheint. Aber egal.

ein Verkaufsargument für (m)FT? Zumindest gibt es Adapter für FT wie Sand am Meer... sogar für Mittelformat-Objektive... Denn nicht jeder sieht sich in der glücklichen Lage, dass es für seine alten hochwertigen Objektive heute ein digitales Gehäuse gibt. Und auch Leica hatte mal eine Digilux-3 im Angebot und hat sie ernsthaft mit Adapter als Gehäuse für die R-Linsen verkauft. Klar, heute distanziert sich selbst Leica davon. Aber das scheinen die Jüngeren unter uns nicht (mehr) zu wissen...

Nachdem "alt"

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 15:38

immer bedeutet, dass das KB-Objektive mit einem entsprechenden Bildkreis sind, bedeutet es gleichzeitig, dass diese Objektive einen kleineren Ausschnitt (Crop) abliefern und damit auch die wesentlichen Eigenschaften, für die sie jemals entworfen und gebaut worden sind, verlieren. Welchen Sinn macht sowas? Sicher geht das, aber in der landläufigen Praxis ist das eher so die Sorte Freakgemache, bei der all die schönen Errungenschaften der elektronischen Kommunikation von Kamerateilen gleich wieder ad absurdum geführt werden.

Gast schrieb: alte

Eingetragen von
hape
(Neuankömmling)
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 23:18
Gast schrieb:

alte KB-Objektive dran schnallen will, lässt das doch tief blicken. Da schält sich bei mir schon ein recht deutliches Gefühl dafür heraus, dass der Autor nicht unbedingt zu den Praxisbefähigsten zu gehören scheint. Aber egal.

Das trifft den Nagel auf den Kopf, nur bedauerlich, dass sich so jemand als Redakteur bei einem Fotoforum tummeln kann und mit einem tendenziösen und unwissenschaftlichen Artikel Einsteiger, die eine Information suchen, möglicherweise in die Irre schickt. Interessanterweise höre ich von allen Kollegen, die in VF investiert haben, dieses Argument mit den alten "hochwertigen" Objektiven. Ja, das waren sie einmal, zu Analogzeiten, aber sicher nicht für die viel höheren Anforderungen der digitalen Fotografie und schon gar nicht für den Cropfaktor 2 bei FT/mFT (wenige Ausnahmen abgesehen).

Ich habe vor 3 jahre in FT investiert (incl. der dazugehörigen teilweise sehr lichtstarken D-Zuikos) und das ist heute meine favorisierte Ausrüstung für Architektur-, Städte- und Landschaftsfotografie geworden. Ja, auch Architektur! Innenaufnahmen bei 12 mm (24/KB) mit Blende 5,6 und scharf iss alles von vorne bis unendlich! Da bräuchte ich bei VF Blende 11, bei MF mindestens f/16 und jede Menge zusätzliche Blitzenergie. Das ganze VF-Gedöns habe ich ohne Reue verhökert, MF und GF behalte ich, hauptsächlich für den Fall, dass der Auftraggeber Canikon-Fan ist, denn ein paar Aufnahmen mit dem großen Gerammel beeindruckt immer noch und spart dumme Diskussionen à la diesem Thread.

Und mFT habe ich als Ergänzung, erst mal für private Aufnahmen, Reisen, Urlaub... Das System ist noch sehr, sehr jung, aber die neuesten Entwicklungen gerade bei Olympus sind vielversprechend und ich bin gespannt auf die Objektive, die da noch kommen werden, auch zB von Schneider-Kreuznach u.a. In ein paar Jahren wird man beim Lesen dieses Artikels nur noch schmunzeln...

Gut Licht allen, die fotografieren können!

Architektur, Städte und Landschaft

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 23:32

auf FT - aber sicher doch ... lauter Deppen, die richtigen Architektur-, Städte- und Landschaftsfotografen - ganz sicher. 8-)

???

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 10:56

warum nicht?

Der Sensor gibt genauso viel an Auflösung her, wie die landläufigen KB-VF-Sensoren. Wenn man dem jetzt noch alle Kontrast- und Schärfungseinstellungen abschaltet, schön bei 100 ISO bleibt, machen FT-Sensoren samt Kamera wunderbar durchgezeichnete, hochskalierbare Aufnahmen ohne das mindeste Artefaktegekrümel üblicher Provenienz. Darüber hinaus sind die hochwertigen Objektive weitgehender ohne Verzeichnungen, sodass die Korrektur geringer ausfallen kann.

Da wäre ich bei den KB-VF-Kameras nicht überzeugt, dass die da mithalten können. Da sehe ich vor allem bei den kleinsten Details eher Schärfungsartefakte und Kantenwulste und im zwangsläufigen Unscharfbereich an den Randbereichen der eingesetzten WW-Objektive jede Menge Farbmatsch. Von den Verzeichnungen will ich da gar nicht erst reden.

Sie gehen offensichtlich

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 12:39

davon aus, es hierorts mit lauter Volltrotteln zu tun zu haben? - Und nicht vielleicht mit Leuten, die in der täglichen fotografischen Praxis stehen!?

Bringen Sie mal...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 15:33
Gast schrieb:

..., die in der täglichen fotografischen Praxis stehen!?

...einen neuen Spruch auf die Tapete.

Ich Profi

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 21:16

Du Nix Gut ... ?!? 8-)

Sorry, ich ganz bestimmt nicht!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 19:48

Aber man muss schon feststellen, dass manche Leute über ihre persönlichen Präferenzen schlicht vergessen, dass es durchaus Alternativen gibt, die gut funktionieren oder ähnliche bis gleiche Möglichkeiten anbieten. Die Welt ist eben nicht nur in SW gestrickt.

Zwischen "gut funktionieren"

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 21:24

und daraus abgeleiteten Präferenzen würd' ich dann aber schon noch ein klein wenig unterscheiden wollen.

Gast schrieb: auf FT - aber

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Samstag, 23. Juli 2011 - 16:32
Gast schrieb:

auf FT - aber sicher doch ... lauter Deppen, die richtigen Architektur-, Städte- und Landschaftsfotografen - ganz sicher. 8-)

Bist Du aber doof.... 8-)

Hast wohl keine Ahnung, was FT und mFT bedeutet, was?

Der Spaniel. Wau!

Wieder mal auf der Jagd

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 17:12

nach dem eigenen Schwanz ...? 8-)

Gast schrieb: nach dem

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Samstag, 23. Juli 2011 - 21:19
Gast schrieb:

nach dem eigenen Schwanz ...? 8-)

Neeee. Aber Du solltest nicht immer an deinem herumspielen.

Der Spaniel. Wau!

Na ja

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 21:34

suchen muss ich ihn in der Tat nicht ... und: Ich lasse spielen. 8-)))

Ausnahmen

Eingetragen von
Randolf Butzbach
(Neuankömmling)
am Freitag, 22. Juli 2011 - 00:52
hape schrieb:

(wenige Ausnahmen abgesehen)

Und genau um diese wenigen Ausnahmen geht es. Wir reden hier nicht von Objektiven, die für 10x15 gebaut wurden. Und selbst wenn: Für die alten Objektive von Canon, Nikon, Minolta, Pentax & Co, kriegen Sie ein Systemgehäuse. In wieweit das sinnvoll ist, hängt vom Objektiv und vom Anwender ab.

Was machen Sie aber mit den Objektiven aus den "Glasschmieden" von Leitz, Zeiss, Schneider-Kreuznach, etc, für Contax, Leica, M42, usw. ? Die lassen mitunter locker die aktuellen Objektive alt aussehen. Was also mit den alten Schätzen machen? Leicas ernst gemeinte Antwort lautete mal FT (Digilux-3) mit Adapter, wie bereits jemand anders erwähnte...

In wie weit das befriedigend ist, aus einem Hochleistungsobjektiv, das für einen großen Bildkreis gebaut wurde, nur die Bildmitte zu verwenden, muss natürlich jeder für sich entscheiden...

Bleibt zu hoffen, dass Sony demnächst eine VF NEX rausbringt, um eine "adäquate Lösung" für diese Linsen zu haben...

hape schrieb:

Innenaufnahmen bei 12 mm (24/KB) mit Blende 5,6

Schon klar.

Ihnen auch Gut Licht!

Randolf Butzbach schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 00:33
Randolf Butzbach schrieb:

Und auch wenn wir hier die Kommentare zusammenfassen, stellen wir fest, dass die Freunde von mFT die Vergleichsbilder idR zwar als irrelevant abtun, aber selber keinen stichhalten Vorteil von mFT gegenüber KB vorbringen können

Meine Freundin fotografiert gerne mit ihrer Panasonic GF1 und dem 20/1.7

Warum?
- Die Kamera mit dem 20/1.7 Objektiv ist sehr kompakt und leicht, zudem sieht sie (weiße Ausführung) vergleichsweise schick aus - Dagegen ist eine kleine EOS oder Nikon der reinste Klump
- Das Metallgehäuse wirkt gut verarbeitet und wertig (in der Klasse gibt es bei den Marktführern nur Plastikgehäuse)
- Bei Portraitentfernung oder im Nahbereich lässt sich durchaus mit Tiefenschärfe bei f1.7 und 20mm Brennweite arbeiten
- Die Bildqualität ist insgesamt schon sehr gut, viel besser als etwa bei den handelsülichen Kompaktkameras

Sie sehen: Nicht jeder braucht einen Vollformat-Boliden von Canon / Nikon oder eine Leica M9 für ein paar tausend Euro, die nicht mal alleine scharfstellen kann... ;)

Kleinbild

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 06:10

allein an der Schärfentiefe zu messen, ist ohnehin eine sehr beschränkte Weltsicht; der sich nicht zuletzt Jene mit Vorliebe hingeben, die Fotografie heute am Liebsten unter allen möglichen Beschränktheiten betreiben ... 8-)

Klein(bild)geist-Folge...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 21:22
Gast schrieb:

..blablabla...sehr beschränkte Weltsicht; ...blablabla...mit Vorliebe hingeben, ...blablabla...unter allen möglichen Beschränktheiten betreiben ... 8-)

Blablabla einfach mit den vorher eigenen Wortwahl oder zur Wortfamilie gehörenden Mitgliedern oder ggf. Message ergänzen und fertig ist die nächste Folge des Klein(bild)geistes.

Billig und va. Consumerware in rauen Mengen und möglichst kurz sonst kommt zu sehr zum Vorschein, dass normale Bögen von Zusammenhängen schon viel zu groß sind für den einseitig enteilten Geist.

Splitter in Wort und Schrift so wie der Geist innerlich von sich selbst zerrissen.

Die Kürze der Kommentare

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Juli 2011 - 00:08

harrt stets der Würze durch die Trottel die Sie kommentieren ... 8-)

Aversion

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 21. Juli 2011 - 22:40
Randolf Butzbach schrieb:

Der Autor hat mit Sicherheit keine Aversion gehen mFT. Ja, er wollte sich selber mal eine FT Kamera kaufen, um seine alten Objektive weiterverwenden zu können. Allein, er ist ganz schnell wieder davon abgekommen: Sein 28 mm Objektiv würde als 5,6/56 mm Objektiv fungieren. Sein Standard-90-mm-Objektiv ein nur selten brauchbares 180 mm ergeben. Und das 180er selber würde gar zum sehr speziellen 360er werden. Kurz: Die Weiterverwendung der Objektive wäre nur extrem eingeschränkt möglich gewesen -- womit sich das Thema für den Autor schlicht erledigt hat.

Der Artikel sollte Möglichkeiten und Grenzen der Bildgestaltung der verschiedenen Aufnahmeformate aufzeigen. Ich war dabei selber überrascht, dass mFT derart schnell an seine Grenzen stößt. Zum Zeitpunkt, als ich die Beispielbilder gemacht habe, war das 2,8/45 das lichtstärkste erhältliche Systemobjektiv auf dem Markt.

Noch mehr hat mich erstaunt, dass die XZ-1 mit ihrem lichtstarken 1,8-2,5/6-24 mm Objektiv genauso viel Gestaltungsfreiheit bietet, wie mFT in Verbindung mit den aktuell erhältlichen System-Zoom-Objektiven.

Und auch wenn wir hier die Kommentare zusammenfassen, stellen wir fest, dass die Freunde von mFT die Vergleichsbilder idR zwar als irrelevant abtun, aber selber keinen stichhalten Vorteil von mFT gegenüber KB vorbringen können -- außer der größeren Tiefenschärfe aufgrund des kleineren Abbildungsmaßstabs bei Macro-Aufnahmen. Wenn man sich auf Macro-Aufnahmen spezialisiert hat, ist das sicher ein guter Grund. Aber für ein universelles System wären mir persönlich das ein paar zu wenige Vorteile.

RB

Ich will es mal anders formulieren, was ich hier unter Aversion verstehe. Hier geht es ja viel weniger um die Verwendung der alten Objektive, aus leidiger Erfahrung weiß ich selbst, dass viele der "alten Schätze" gnadenlos als kaum brauchbar disqualifiziert werden. An FT/mFT (oder APS-C) natürlich schneller als an einer digitalen KB-FF. Im Grunde taugen besonders die langen Brennweiten fast nur noch für den Altglas-Container, gerade die finde ich aber fotografisch interessanter an einem kleinen Sensor, der hier ja zu einem exzellenten, da prinzipiell optisch verlustfrei Telekonverter mutiert. Von croppen halte ich nicht viel, so mal eine 16MP KB auf 1/4 gecroppt ja auch nur noch 4MP Auflösung bietet. Reicht oftmals, ist aber dennoch ein Nachteil.

Nimmt man den unscharfen Bereich der Tiefenschärfe als Argument für oder viel eher eben gegen ein mFT-System hat man natürlich zwangsweise recht. Es ist hier mit den üblichen, eher kleineren Brennweiten und der "Lichtschwäche" (von Stärke sprechen wir nicht) der Kitobjektive nicht möglich einfach Ergebnisse wie an KB zu generieren. Bis dahin ist der Artikel selbst durchaus stimmig.

Die Aversion ergibt sich aus der Wertung anhand eines Parameters bzw. einer Eigenschaft, was durchaus als Ansicht absolut tragbar ist. Schwierig wird es eben, wenn man eine gewisse "Verbindlichkeit" einfordert wie im Text, der sich in den Augen von mFT-Besitzern schnell als Disqualifizierung des Systems und eben nicht einer Eigenschaft liest.

Schaue ich auf meinen Fotorucksack und dort neben stehend auf meine kleine Kamera-Tasche mit der PEN, habe ich eine Aversion gegen den Rucksack. Einzig wegen dem Gewicht und ab hier sollte man eben ein System in den Summen seiner Aspekte sehen und berücksichtigen, was die Leser eines Artikels selbst für oder gegen dieses bewogen hat.

Die Überschrift lautet ja: "Bildgestaltung", der Text im Sinne der Überschrift negiert ja förmlich, dass (wertend gelesen) jemand daraus interpretiert es wäre eine Bildgestaltung gar nicht mit der Kamera möglich.

Weiter geht es im Text mit dem "Leica DG Macro-Elmarit 2,8/45 mm" was als "Portraitobjektiv" herangezogen wird und preislich mit alte KB-Scherben in "Einklang" gebraucht wird. Nun, ich habe hier ein altes Lupenobjektiv was anhand von den gewählten Parametern (Lichtstärke/Brennweite) sicherlich auch Müll wäre, wenn diese hier eine Rolle spielen würden. Der Text ist somit eine klare Wertung und jemand, der nicht die Stärken des Panasonic-Leica kennt könnte es für überteuert halten. Ich würde es aber als preislich angemessen einstufen und im Vergleich zu manch anderen, was den Schriftzug Leica trug, gar im Verhältnis als günstig.

Nun, es kommt ein 1.8/45 von Olympus, das Voigtlander Nokton (http://www.lenstip.com/index.html?test=obiektywu&test_ob=276) ist für mich kein echtes Systemobjektiv, dass Lumix 1.7/20 schon, damit kann man tatsächlich freistellen. Natürlich in Grenzen. Wer damit arbeitet, weiß dies eben und wird an den Blumen-Bildern keine Freude finden. Diese könnte man natürlich auch mit dem FT-Zuiko F2/50 per MMF-Adapter fotografieren, ein Objektiv welches sehr gut ist und ein für mich sehr angenehmes Bokeh liefert.

Der echte Fauxpas ist für mich aber weiterhin die Überschrift: Bildgestaltung und die kennt eben Farben, Formen, Muster, Perspektive etc. und all diese Punkte erfüllt eben mFT genau wie KB auch. Der Punkt mit dem Unschärfebereich eben schwer, nur in wie weit ist dieser ein Kernelement vor allem auch im Bezug auf die Ausprägung? Ab hier ist man wieder bei Ansicht und den eigenen Vorlieben/Gewichtung und genau das hätte man im Artikel auch herausstellen können.

Aber ansonsten

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Juli 2011 - 08:09

wirkt's eher mau, das Winzformat aus der Retorte.

Winzformat und Retorte?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Juli 2011 - 19:18

Was war dann das Original davon?

Es gab eben

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 09:09

kein Orginal - sowas nennt man dann "aus der Retorte" ...

Es gibt...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 15:30

...eine Vorlage und die ist das Original (Origin ist der Ursprung). Also was war die Vorlage?

Jungfern-

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 21:14

Zeugung ??? 8-)

Es geht auch einfacher...^

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Juli 2011 - 20:14

...wenn es nur darum geht abzuschätzen wie es mit der Schärfentiefe bei den untersch. Sensoren so steht.

Halbe Diagonale bedeutet 2 Blendenstufen Unterschied bei der Schärfentiefe, s. http://www.dpreview.com/learn/?/key=sensor+sizes

FT vs. KB-VF sind ca. Faktor 2, dh. 2 Blenden.

FT vs. 1/1,8...1/1,6 sind ca. >2...<2,3 also etwas mehr als 2.

Damit wirkt eine XZ-1 bei 28mm und f1,8 wie mFT bei 28mm und f3,5 bzw. die XZ-1 bei 112mm und f2,5 wie mFT bei 112mm und f4,9, dh. ganz ohne Testfotos kann man schonmal prognostizieren, dass die Schärfentiefe im Telebereich bei der XZ-1 knapper einstellbar ist, außer man adaptiert eben lichtstärkere Zooms wie ein ZUIKO Digital 2,8-4/12-60 auf zB. eine GH2.
Bei APS-C Kitlenses liegen man mittlerweile zwar auch 1:3,5-5,6 aber eben nicht bei derselben Abbildungsleistung, denn egal ob FT-/mFT-Kitlens-Zoom alles was sich nicht Nikkor AF-S G Zoom schimpft sondern zB. EF L Zoom oder auf APS-C gerechnet ist wird von den FT-/mFT-Kitlenses geschnupft.

Die XZ-1 lassen Sie mir Ihren Worten damit das komplette Absatzvolumen von APS-C D-SLR/-Mirrorless schnupfen, denn wer sich eine Olympus XZ-1 kauft der nutzt als System-Kamera dann eben mFT von Olympus oder Panasonic um damit das beste Glas auf dem Markt nutzen zu können.
War schon immer so und auch bei der XZ-1 kauft man das Zoom und zwar das fest verbaute, während man als Alternative nach einer Systemkamera sucht bei der man vergleichsweise gutes Glas aufsetzen kann und das ist eben mFT von Olympus und Panasonic.

Gratulation!

Einfache Denke

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 09:17

einfach gestrickter Menschen ...

Naja, ...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 15:21

..."Ausprobieren" müssen ist ein klares Zeichen mangelndem Vorstellungsvermögens und das fängt schon damit an, dass man sich nicht vorstellen kann welcher Parametern eines Bildaufzeichnungsformates es ist, welcher die "prinzipielle" Schärfentiefe abschätzen läßt. "Prinzipiell" deshalb, weil die Auslegung des Objektives hinsichtlich Schärfentiefenverlauf auch die sichtbare Schärfentiefe bestimmt und je kleiner der Bildkreis umso besser kann man hier zugunsten des kleineren Bildkreises die sichtbare Schärfentiefe optimieren.

Cool schonmal der Im-Spinat-Ist-Viel-Eisen-Dumm-Abschreib-Und-Nachblabber-Fehler, dass APS-C-Sensoren doppelte Fläche und KB-VF die 4-fache Fläche besitzen. Rechnet man schonmal zugunsten 3:2-Sensoren mit der Kreisfläche und Durchmesser erkennt man den Schmarrn den eben einfach gestrickte Menschen nachblabbern.

Es wird allerdings immer mehr "ausprobiert" wie "konsumiert" und wer am meisten "konsumiert" ist eben "etabliert", "kultiviert", "angepaßt", usw. und steht ganz oben was Prestige betrifft. Einfach Strickmuster eben.

Jetzt schnappen Sie

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 21:11

schön langsam über ... 8-)

Es ist sogar noch einfacher...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 15:28

...als Sie denken (können und gestrickt sind).

Das sind aus dem hier vorliegenden Artikel herausgearbeitete Fakten und kein Denke!

Es ist in gewisser Weise eine Geh-Hilfe für die Denke die im Artikel und damit im Autor und Gleichdenkenden sowie -Gestrickten steckt. Die wollen ja wohin und schreiben auch darüber gehen aber eben nicht geradeaus dorthin sondern erstmal ganz woanders hin wie gedacht und geschrieben bzw. gewollt. Die Besten bzw. die Profis darunter nennen das dann in solchen Situationen und anderen: Iterration....weil ja das Leben kein gerader Weg ist den man mit Kontinuität durchschreitet.

Das ist schon nicht mehr peinlich oder "Kindergarten"...die armen Kinder! "Laßt Kinder an die Macht!" wird ebenfalls von solchen Prinzen und Prinzessinen zu Ihren Gunsten interpretiert und kommentiert.

Das Wort Faktum

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 21:13

aus Ihrem Mund ist eine Beleidigung gegenüber den Fakten ... 8-)

Und es geht noch einfacher!

Eingetragen von
aesthet
(Stammgast)
am Sonntag, 24. Juli 2011 - 16:11

Wir wärs denn mal mit einem eigenen Bericht in diesem Forum, in dem du deine kruden Thesen belegst, gerne auch mit vielen, vielen selbsterstellten Bildbeispielen (von mir aus auch Rosen)? Anstatt dich hier wieder in Verbalinjurien zu ergehen? Das Thema lautet:
(m)FT contra VF (ein echter Praxisbericht), erstellt von FT-Fanboy! Hau in die Tasten, die Photoscala-Redaktion freut sich bestimmt über fundierte Beiträge!

Dann gratuliere ich dir auch gerne....

Au ja!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Juli 2011 - 18:10

Darauf bin ich gespannt. Wie er den Leica-Oberambassador mit dem FT-Fanboy öffentlich unter einen Hut kriegen will... Und wie er Nachweis erbringen will, dass Kleinbild nix taugen würde, es sei denn es ist in einer Leica eingebaut...

Das wird dann sicher

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Juli 2011 - 08:31
Gast schrieb:

Darauf bin ich gespannt. Wie er den Leica-Oberambassador mit dem FT-Fanboy öffentlich unter einen Hut kriegen will... Und wie er Nachweis erbringen will, dass Kleinbild nix taugen würde, es sei denn es ist in einer Leica eingebaut...

auf ein knappes Ergebnis, besser noch Gleichstand, zwischen Olympus E-5 und Leica M9 hinauslaufen ... 8-)

Der Aritkel kennt leider nur 1 Aspekt...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Juli 2011 - 11:01

...nämlich Freistellen von freistellungswürdigen Objekten die man je nach Format mit dem paßenden Werkzeug(-Objektiv) und unwesentlich veränderten Arbeitsabstand gleichwertig freistellen kann.

Was der Author tatsächlich BEMERKT ist, dass man zB. mit einer lichtstarken Olympus XZ-1 ebenso gleichwertig freistellen kann...wobei man die Freistellungsmöglichkeiten im Bereich der kürzeren Brennweiten auch gegenüber FourThirds verliert. Aber vielleicht hat der Author das garnicht BEMERKT was für eine Message er liefert (???).

Auf der anderen Seite steht hinsichtlich Arbeiten mit Arbeitsblenden um einer bildgestaltenden Geometrie nochmals besondere Wirkung zu geben eben das Abblenden bis hin zur Beugungsgrenze des Systems.

Bei 12MPx und dem neuen M.ZUIKO 2/12 ergibt sich die Beugunggrenze bei f11. Eine Arbeitsblende die f22 bei KB-VF entspricht hinsichtlich Schärfentiefe. f22 hinsichtlich Beugungsgrenze und va. davor schon sichtbaren Artefakten ein Traumwert für KB-VF.

www.slrgear.com darf man durchaus Glauben schenken, s. http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/1444/cat/14
+++++++++
Sharpness
The 12mm ƒ/2 is an excellently sharp lens. Wide open at ƒ/2, there's just a hint of corner softness, and stopping down to ƒ/2.8 reduces that almost completely. Tack-sharp results are available from ƒ/4 all the way to ƒ/11, where diffraction limiting begins to set in. At ƒ/16 we note some slight softness, and just slightly more at ƒ/22.
++++++++++

Genau

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Juli 2011 - 14:44

Nur EIN Aspekt. Und möge den Lesern hier die Diskussion über die anderen Aspekte gnädig erspart bleiben ...
Als Beugungsgrenze dürfen Sie übrigens ruhig f8 für FT und f16 für's KB ansetzen. Großzügig betrachtet.

Hängt...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 15:07

...von der MPx-Zahl ab und exakt dieser Bezug fehlt bei Ihnen genauso wie jegliche Akzeptanz. Jegliche!

Es fehlt aber noch mehr als nur dieser 1 Aspekt des für eine stabile Kultur nötigen Akzeptanz-Levels. Weitere Aspekt in Ihrem Fall: Ein Leben lang kein Tiefgang beim Analysieren bei dem über das es geht, wenn Sie mal wieder sich für die Gnade anderer aussprechen müssen ohne dazu beauftragt worden zu sein. Oder wer bitte ist Ihr Auftraggeber!!!

Mir reicht mein Verstand

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 21:08

als "Auftraggeber" - während Ihre Auftraggeber wohl von allen guten Geistern verlassen sind ... und, ja doch, es hängt tatsächlich von den MP ab - von der absoluten Größe der Pixel.

Ach ja...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 15:11
Gast schrieb:

Nur EIN Aspekt. Und möge den Lesern hier die Diskussion über die anderen Aspekte gnädig erspart bleiben ...
Als Beugungsgrenze dürfen Sie übrigens ruhig f8 für FT und f16 für's KB ansetzen. Großzügig betrachtet.

...jetzt nachdem immer mehr KB-VF-User Ihre Makros mal bei f22 und darüber überprüft haben und Artefakt sehen, welche erstmal nichts mit der Beugungsgrenze sondern CA-ähnlichen Artefakten zu tun haben Schraubt ein Beauftragter/ein Berufener die Beugungsgrenze von KB-VF runter.

"Kindergarten!!!" ist das falsche Wort hierfür.

Für mich persönlich

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 23. Juli 2011 - 21:09

schraub ich sie sogar auf Blende 11 runter ... 8-)

Kamera ist ein Handwerkzeug

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Juli 2011 - 13:32

Fotokameras sind Handwerkzeuge. Und je nachdem was man erreichen will, wählt man das passendes System. Zur Wahl stehen: (m)FT-System, APS-C, Vollformat, Mittelformat, Lomo-Kamera, Kompakte, Rollfilm, Panoramafilm, etc. sein.

Diese Tatsache kommt mir in Ihrem Artikel zu kurz. Sie implizieren dass sich bei der professionellen Fotografie alles um die Tiefenschärfe dreht. Ein Blick auf die Bilder berühmter Fotografen lehrt uns das Gegenteil.

Genau so isses

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Juli 2011 - 18:28

Und es gibt halt brauchbareres Werkzeug und unbrauchbareres.

Ein Blick auf berühmte Fotografen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Juli 2011 - 18:00

lehrt uns die Selbstverständlichkeit im Umgang mit fotografischer Gestaltung - meist auch basierend auf angemessenem Werkzeug.

Ein Erbe von 64 ASA als Standard-Empfindlichkeit der Farbfilme

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 24. Juli 2011 - 18:54

ist das Gestaltungsmittel der Freistellung durch möglichst geringe Tiefenschärfe, das aus einer Zeit stammt, als es nur Kodachrome 25 und 64 oder Agfachrome CT18 gab und eine Verschlußzeit von 1/1000 s ausreichte, um Objektive mit 85 mm, 105 mm oder 135 mm noch ohne Verwackeln aus der freien Hand einzusetzen.

Sie denken offensichtlich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 25. Juli 2011 - 06:32
Gast schrieb:

ist das Gestaltungsmittel der Freistellung durch möglichst geringe Tiefenschärfe, das aus einer Zeit stammt, als es nur Kodachrome 25 und 64 oder Agfachrome CT18 gab und eine Verschlußzeit von 1/1000 s ausreichte, um Objektive mit 85 mm, 105 mm oder 135 mm noch ohne Verwackeln aus der freien Hand einzusetzen.

verquerer als sie möglicher Weise sind ... das Freistellung eines Motivs ist eine von zwei Möglichkeiten (die andere ist das bewußte Arbeiten mit Weitwinkel-Perspektiven), in einem zweidimensionales Bild Räumlichkeit zu vermitteln. That's all. 8-)

Bildgestaltung = Tiefenschärfe?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. Juli 2011 - 18:30

Ein interessanter Artikel, allerdings geht es hier fast gar nicht um "Bildgestaltung" sondern allein um die Frage der Tiefenschärfe bei bestimmten Kleinbild-Äquivalenten Brennweiten.

Die Sache ist, ich nutze analog Kleinbild direkt neben Micro Four Thirds und beide Systeme ergänzen sich ganz gut. Gerade bei mehr dokumentarischen Aufnahmen, Straßenszenen, Gruppenfotos usw. kommt einem die höhere Tiefenschärfe durchaus entgegen. Mir ist auch nicht bekannt, das etwa Cartier-Bresson andauernd bei Offenblende am "Leica Format" gearbeitet hätte. Wozu auch?

Tiefenschärfe ist nur eines von vielen Stilmitteln. Wer es nur darauf anlegt, kann ja zu Kleinbild bzw. digital "Vollformat" greifen. Ich fürchte nur, das es die Fotos in den meisten Fällen nicht besser macht.

PS: Ausgerechnet das Rosenbild lässt sich an MFT mit einer größeren Brennweite und mehr Abstand zum Objekt genau so simulieren wie ein 50mm Objektiv am Vollformat. Da wären andere Beispiele sinnvoller gewesen.

Die Kleinbild-Aufnahmen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 27. Juli 2011 - 23:40

werden schon allein dadurch technisch besser, als sie sich durch ein deutlich gesteigertes Auflösungsvermögen, in Kombination mit deutlich reduziertem Rauschen, auszeichnen.
Ein nicht unwesentlicher Grund, gerade bei Gruppenaufnahmen, Landschaft und Architektur zum größeren Format zu greifen.
Der Schluss, solchen Motiven besser mit mehr Schärfentiefe gerecht zu werden, zieht allein deswegen nicht.
Darüber hinaus sind die subtilen Scharf-Unscharf-Verläufe das i-Tüpfelchen der Bildgestaltung.

Gast schrieb: werden schon

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. Juli 2011 - 15:39
Gast schrieb:

werden schon allein dadurch technisch besser, als sie sich durch ein deutlich gesteigertes Auflösungsvermögen, in Kombination mit deutlich reduziertem Rauschen, auszeichnen.

Ich kann das aus der Praxis nicht bestätigen. Ich fotografiere allerdings auch nicht nachts. Die Auflösung der MicroFourThids Kameras ist für die meisten Zwecke einwandfrei. Aber natürlich sind nach oben keine Grenzen offen...

Gast schrieb:

Der Schluss, solchen Motiven besser mit mehr Schärfentiefe gerecht zu werden, zieht allein deswegen nicht.

Naja, will ich die selbe Tiefenschärfe am Vollformat erreichen, damit alle Gruppenmitglieder auch scharf abgebildet werden und nicht nur eine Person in der Mitte und Matsch an den Rändern muss ich abblenden. Damit geht der von Ihnen angeführte Vorteil des geringeren "Rauschens" auch schon wieder flöten.

Gast schrieb:

Darüber hinaus sind die subtilen Scharf-Unscharf-Verläufe das i-Tüpfelchen der Bildgestaltung.

"Subtile i-Tüpfelchen" ... geschenkt.

Die Praxis

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. Juli 2011 - 17:21

ist halt eine andere. Nicht von Ungefähr, und völlig zu Recht. Weil: Gerade in diesen Motivbereichen offenbart die Digitaltechnik auch am stärksten ihren Qualitäts-Vorteil gegenüber dem analogen Kleinbild. Kleinere Sensoren verschenken diesen sichtbaren Vorteil.

Und P.S.: Die Lichtverhältnisse, unter denen man fotografiert, sind selten ideal. Und hier nutzt der versierte Fotograf alles, was dem Ergebnis insgesamt zum Vorteil gereicht.

Gast schrieb: Die Praxis

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. Juli 2011 - 20:16
Gast schrieb:

Die Praxis ist halt eine andere.

Ne, eben nicht. Da müssen Sie wohl einsehen, das andere mit kleineren Formaten ganz gut arbeiten können. Ob es Ihnen jetzt gerade passt oder nicht...

Ich fürchte

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 28. Juli 2011 - 22:53

Sie sind kein (professioneller) Maßstab. Daran krankt das Kleinstformatdenken vor allem ...

Und ich fürchte

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 08:12

das versteht er nicht. Diese Krankheit ist eine chronische ... 8-)

Witzfigur

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 11:11
Gast schrieb:

Sie sind kein (professioneller) Maßstab. Daran krankt das Kleinstformatdenken vor allem ...

Dann sehen Sie sich mal an, was "Profis" mit MicroFourThirds produzieren:
http://vimeo.com/25474377

Reicht Ihnen das als "professioneller Maßstab"? Witzfigur.

Nau, soll ich weinen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 12:11
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Sie sind kein (professioneller) Maßstab. Daran krankt das Kleinstformatdenken vor allem ...

Dann sehen Sie sich mal an, was "Profis" mit MicroFourThirds produzieren:
http://vimeo.com/25474377

Reicht Ihnen das als "professioneller Maßstab"? Witzfigur.

über die Dummheit der Welt ... wenn Sie mir Geld hinten rein schieben, fotografier' ich Ihnen sogar mit Impossible-Filmen, dem iPhone oder halt auch mit FT auf "professionellem" Niveau (was immer das bei der heutigen Niveauverflachung auch heißen mag).

Genau

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 15:20

DAS ist professionell: Sich für den Kommerz bezahlen lassen, und sich über das, womit man tatsächlich und tagtäglich arbeitet, nicht weiter verbreitern zu müssen ... 8-)

MicroFourThirds ?

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 22:44
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Sie sind kein (professioneller) Maßstab. Daran krankt das Kleinstformatdenken vor allem ...

Dann sehen Sie sich mal an, was "Profis" mit MicroFourThirds produzieren:
http://vimeo.com/25474377

Reicht Ihnen das als "professioneller Maßstab"? Witzfigur.

Also ich weiss ja nicht was Du uns jetzt mit dem Video sagen willst. Also wenn mich mein Auge nicht trügt, dann sind das alles Hasselblad Mittelformatkameras, die wir im Bild sehen. Und am Ende bei 3:29 noch eine KB-Format Canon 5D MkII. Und was hat das jetzt mit "MicroFourThirds" zu tun? Ich meine, außer, dass diejenigen, die die eigentliche Arbeit machen, es nicht benutzen?

Gut arbeiten KÖNNEN

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 08:00

ist grundverschieden von: damit arbeiten WOLLEN ... man kann auch auf einem Donnerbalken gut sch..... - aber, wer will das schon!? 8-)

Gast schrieb: ist

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 14:27
Gast schrieb:

ist grundverschieden von: damit arbeiten WOLLEN ... man kann auch auf einem Donnerbalken gut sch..... - aber, wer will das schon!? 8-)

Manch einer will offenbar nicht einsehen, das Menschen sich FREIWILLIG eine MFT Kamera kaufen. Ich zum Beispiel. Fühle mich dadurch keineswegs wie ein fotografisch behinderter sondern freue mich über die kompakte Größe und das schöne Gehäuse. Gute Objektive gibt es inzwischen auch schon diverse. :)

Es gibt auch Leute

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 15:18

die sich freiwillig Silikon implantieren lassen, sich von Hamburgern ernähren, oder im Robinson-Club fremde Kulturen kennen lernen wollen ... 8-)

Troll

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 22:28
Gast schrieb:

die sich freiwillig Silikon implantieren lassen, sich von Hamburgern ernähren, oder im Robinson-Club fremde Kulturen kennen lernen wollen ... 8-)

Arme Wurst... Haha. Ich muss dann mal raus, fotografieren. Sie können weiter ihr Vollformat-Haustier streicheln und i-Tüpfelchen ejakulieren.

Viel Spaß noch!

LOL

Ja, troll Dich

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 30. Juli 2011 - 14:55

8-)

Gast schrieb: 8-) Hoho, ja,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. August 2011 - 01:01
Gast schrieb:

8-)

Hoho, ja, so is richtig. Immer die anderen als Trolle bezeichnen, wenn einem selbst nichts schlaues mehr einfällt. Depp.

Als ob

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. August 2011 - 12:48

"Depp" schlau wäre ... 8-) (Zensur)

Das

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 08:03

was sich das FT-Format an subtiler Bildgestaltung "schenkt", das verpulvert es an wenig subtiler Volksverdummung ... 8-)

Also, ich kann mit FT

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 29. Juli 2011 - 14:08

sehr wohl "subtile" Bildgestaltung vornehmen. Überhaupt kein Problem. Das konnte ich schon mit meiner kleinen A80 von Canon.

Subtile Volksverdummung? Was soll das denn werden. Irgenwie auf dem Weg zum besseren Menschen (Fotografen) leicht in Dickicht abgedriftet? Oder sonst irgendwie nicht so ganz sauber auf der Platte?

Also nö

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 17:18

so subtil kommen Sie gar nich mehr rüber.

Text sachlich oder tendenziös?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 31. Juli 2011 - 01:38

Natürlich sind die theoretischen Ausführungen und die Bildbeispiele nicht falsch.
Aber die Bewertung ist doch sehr eigen.
Zwischen KB und APS-C liegt eine Blende, was nach Aussage des Autors "zwar nicht viel, aber trotzdem sichtbar" ist. Gleiches gilt natürlich auch für den Unterschied von einer Blendenstufe zwischen APS-C und MFT - nur komischerweise wird das in dem Artikel überhaupt nicht deutlich. Stattdessen versteigt er sich zu der Aussage, dass der Unterschied zwischen MFT und Kompaktkameras (zwei bis drei Blendenstufen, die größte hier betrachtete Differenz) nicht zu sehen sei.Mit anderen Fotos hätte man hier einen extremen Unterschied nachweisen können.
Der Rest ist schon gesagt.

Wer lesen kann ist mal wieder klar im Vorteil:

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 31. Juli 2011 - 09:56

Der Autor schrieb, dass bei GLEICHER eingestellter Brennweite und Blende die Wirkung ist:

Zwischen KB und APS-C: 1 Blende, scheinbare Brennweitenverlängerung Faktor 1,4: Das 1,4/24 extremweitwinkel wird zum 2,0/34 weitwinkel. Nicht schön, aber hinnehmbar.

Zwischen KB und MFT 2 Blenden und scheinbare Brennweitenverlängerung Faktor 2: Das teure 1,4/25 extremweitwinkel wird zum einfachen 2,8/50. Bei einer weiterverwendung von alten Objektiven verlieren selbige ihre ihnen zugedachte Funktion.

Dagegen kann man mit einer EDELKOMPAKTEN mit einem 1,8-2,5/6-24 Objektiv (!) bei Offenblende trotz des kleineren Senors den gleichen Effekt erreichen, wie bei einer MFT mit dem ZUR ZEIT ERHÄLTLICHEN Systemzoom Objektiv bei Blende 5,6 (!!!) Offenblende. Sollte es Panasonic oder Olympus gelingen, z.B. ein 1,4/12-35 mm (also ein auf KB 2,8/24-70 äquivalents) Objektiv zu bauen ist diese Überlegung natürlich hinfällig.

Alles schon im Artikel gesagt.

Und da ein solches

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 31. Juli 2011 - 16:16

1,4 / 12 - 35 dann wohl mindestens so massiv und optisch problematisch wäre, wie ein äquivalentes 2,8 / 24 - 70, kann man sich, mit Blick auf die geschrumpften Kameras, den Unfug eines solchen Unterfangens lebhaft ausmalen ... 8-)

Bloß gut,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 31. Juli 2011 - 19:35

dass man diesen gerührten Quark schön langsam nicht mehr hören, bzw. lesen kann.
Diese Betrachtungen in Bezug auf die Freistellung von Objekten mag, auch das ist schon x-mal gesagt worden, bei Objektiven mit einer Ein- und einer Austrittspupille so sein, wie der Autor das beschrieben hat. Bei den derzeit käuflichen Objektiven im mFT/FT-Bereich handelt es sich in erster Linie um komplexe Linsensysteme, die ganz andere Eigenschaften haben. Und wie man aus der Erfahrung lernen kann, ist es absolut überhaupt kein Problem, sowohl mit einer FT-Kamera, als auch mit einer Premiumkompakten einen Freistellungeffekt herzustellen. Die Objektivhersteller geben sich alle Mühe, das zu realisieren.

Bei den derzeitigen Objektiven für mFT/FT ist es so, dass aufgrund der kompakten Bauweise + dem untergebrachten AE-Motorantrieb am Ende eine recht kleine Grundblendenöffnung das Ergebnis darstellt, weil die Technik eben Raum fordert. Wenn man den motorischen Antrieb weg lässt, wie bei den Noktons zu sehen, bleibt das Objektiv doch recht kompakt. Usw. Es wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die ersten Objektive raus kommen, die sowohl eine große Lichtöffnung haben, als auch kompakt genug sind trotz AE, damit das System nicht zu groß ausfällt.

Wenn das

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 31. Juli 2011 - 22:02

bei FT je eine ernsthaft, sprich sinnvolle, Option gewesen wäre, dann wär's auch gebracht worden (Olympus hat zwei Zooms mit Blende 2 realisiert - mit bekannten Folgen auf Größe und Gewicht ...); so speisen uns die FT-Konsorten mit dem ab, was es auch bei größeren Formaten zum Säue füttern gibt. Also, friss Vogel, oder stirb (dumm).

Man darf's auch pointierter formulieren

Eingetragen von
Gast
am Montag, 01. August 2011 - 08:01

Die Prämissen, unter denen FT angetreten ist, stimmen hinten und vorne nicht.
Wogegen mFT endlich dort angekommen ist, wo FT nie hinreichte: beim Kompaktkamerasubstitut ... 8-)

Nee, und.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 01. August 2011 - 09:41
Gast schrieb:

friss Vogel, oder stirb (dumm).

Friss Vogel UND stirb dumm.

Das angesprochene Nokton

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. August 2011 - 06:01

hat die halbe Brennweite eines Noctilux - fällt natürlich allein deswegen schon kompakter aus - ohne jedoch das Bildgestaltungs-Potenzial eines Noctilux erreichen zu können ... aber das Im-Kreis-drehen der Argumente gehört ja zum beliebten Merketinggesabber des FT-Fanboys und seiner -Konsorten.

Sie sollten vielleicht auch

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 31. Juli 2011 - 19:01

Sie sollten vielleicht auch mal lesen, was andere Schreiben.

Zwischen KB und APS-C liegt eine Blendenstufe, zwischen APS-C und MFT liegt eine, zwischen MFT und Kompaktkameras liegen mehrere. So einfach ist das.

Wenn uns jetzt der Autor vorgaukeln will, dass APS-C eine super Alternative zu Kleinbild ist, aber der Schritt zu MFT einen Riesen-Unterschied ausmacht, ist das einfach Quatsch.

Gast schrieb:

Bei einer weiterverwendung von alten Objektiven verlieren selbige ihre ihnen zugedachte Funktion.

Das ist nur wirklich bekannt. Die Frage ist nur, wie lange man sich noch an alten Objektiven orientieren will.

Gast schrieb:

Dagegen kann man mit einer EDELKOMPAKTEN mit einem 1,8-2,5/6-24 Objektiv (!) bei Offenblende trotz des kleineren Senors den gleichen Effekt erreichen, wie bei einer MFT mit dem ZUR ZEIT ERHÄLTLICHEN Systemzoom Objektiv bei Blende 5,6 (!!!) Offenblende.

Wenn ich - von einer Edelkompakten ausgehend - den gleichen Effekt wie bei MFT habe, dann wird auch der Unterschied zu APS-C nicht groß sein (und APS-C - wir erinnern uns - ist ja fast gut wie KB). Ich habe sowohl eine APS-C als auch eine MFT-Kamera, der Unterschied ist nicht groß (wie gesagt: 1 Blende).

Dazu kommt, dass dieser Markt der hier Edelkompakten genannten Kameras nur einen winzigen Ausschnitt des Kompaktkameramarktes darstellt. Mehr als die drei, vier Modell gibt es gar nicht. Und die haben alle einen 3-4x Zoom, haben also nicht mal ein Tele.

Und das soll dann zum Vergleich zwischen Systemkameras herangezogen werden. Und wenn dann für MFT immer nur lichtschwache Zooms ausgewählt werden, aber keine Festbrennweiten (die dann komischerweise beim Vergleich KB<->APS-C herangezogen werden, dann komme ich natürlich auch auf solche Ergebnisse.

Klar, es gibt keine lichtstarken Zooms für MFT. Vielleicht wird es auch nie welche geben - denn die Vorteile von spiegellosen Kameras liegen ja in der Kleinheit und Leichtigkeit, da macht es wenig Sinn, schwere Riesenobjektive dran zu hängen. Wozu auch - dafür gibt schließlich es besser geignete Systeme. Aber wenn ich mal eine hohe Lichtstärke benötige (sei es zum Freistellen oder nicht) kann ich mir auch gut mit Festbrennweiten behelfen.

Fasziniert

Eingetragen von
Gast
am Montag, 01. August 2011 - 10:25

Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie du es schaffst, dich selber innerhalb eines einzelnen Posts und am Thema vorbei zu widerlegen....

Nur zur Erinnerung: Das Thema was MFT<->KB und nicht MFT<->APS-C. APS-C ist grenzwertig (aber zur Not zu rechtfertigen, wenn man die Kosten betrachtet), MFT ist schilcht Out-of-range (bzgl Bildqualität als auch Kosten als auch Handlichkeit).

Wenn Du APS-C mit MFT vergleichst, vergleichst Du schlecht mit grottenschlecht.

Du solltest Deinen Quark mal umrühren...

Null Ahnung,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 01. August 2011 - 11:48

aber schlecht und bößwillig daher plappern.

Zitat:

Wenn Du APS-C mit MFT vergleichst, vergleichst Du schlecht mit grottenschlecht.

Nur damit Sies sauber auf die Reihe kriegen: APS-C wird, das lässt sich schon sehr deutlich ablesen, das Standardformat für die "kleinen" Großen. KB-VF wird sich ins kleinste Nischenreservat verabschieden. (m)FT ist gegenüber APS-C nur eine Variante und so wie das ausschaut, werden auch Canon und Nikon in einem ähnlichen, etwas kleineren Format ein System auflegen. Die Vorteile dieser Sensorformate und die erkennbaren und nachvollziehbaren Vorteile (wenn man sich die Mühe macht, es nachzuvollziehen) liegen auf der Hand. Beide Sensorformate werden die nächste Fotozukunft bestimmen und vor allem die Qualitätsmaßstäbe festlegen.

Ob Ihnen das jetzt gefällt oder nicht, so sieht es aus.

Mag ja sein

Eingetragen von
Gast
am Montag, 01. August 2011 - 13:14

dass Plastik leichter ist als Glas und Metall. Aber reden wir hier von "klein und leicht" oder von Bildqualität? Wenn wir von klein und leicht reden, schlägt jedes Fotohandy mFT um Längen. Wenn wir von Bildqualität reden, schlägt KB mFT um Längen. Wie Du's auch drehst und wendest: mFT ist und bleibt eine Fehlkonstruktion.

Unsachlich und unqualifiziert!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 01. August 2011 - 13:32

Sorry, man kann sich heute überall schlau machen und Vergleiche ziehen. Wer solche Plattheiten raus lässt, braucht sich nicht zu wundern, dass das absolut nicht ernst genommen wird und auch nicht ernst genommen werden muss und wenns noch so selbstbewusst daher kommt.

Wenn einem die eigenen Argumente ausgehen,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. August 2011 - 10:33

hilft nur noch die des anderen lächerlich zu machen.
Und wenn gar nichts anderes hilft, muss man die Argumente des Anderen eben anderweitig unterbinden.
China & Co. lassen grüßen.

Dumm nur, dass man die Leute nicht in anderer Leute Foren sperren kann, gell...?!

Dummdreiste Behauptungen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. August 2011 - 16:32

und schlichte Unterstellungen, die man leicht aufdecken kann, sind jedenfalls nicht geeignet, sich Respekt zu verschaffen, vor allem, wenn man das relativ leicht abgleichen kann. Den Unterschied zwischen Argumenten und Behauptungen muss man kennen, sonst funktioniert das Spiel nicht, vor allem wenn man schlicht falsche Behauptungen in die Landschaft setzt. Da haben einige Leute hier ziemliche Schwierigkeiten. Und nur weil andere persönliche Präferenzen nicht gleich als allgemeingültigen Status anerkennen, bedeutet das noch lange nicht, dass es hier um unterdrückte Meinungsfreiheit geht. Wer in China lebt, der kennt den Unterschied nur allzu gut.

Und was "richtige"

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. August 2011 - 21:29

und was "falsche" Behauptungen (vielleicht Unterstellungen?) sind, das bestimmt der Oberzensor - damt das Verarsche-Spiel funktioniert, und damit überhaupt a Ruh is! 8-)

Da hamma aber a Problem

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. August 2011 - 05:47

wenn der, der ständig und nachweisbar falsche Behauptungen in die Welt setzt, mit dem Oberzensor eine recht übel verlogene Personalunion bildet ...

Eben.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. August 2011 - 22:45

Der Autor zeigt uns hier ganz nüchtern Argumente: Das selbe Bild, die selbe Perspektive, die selbe (äquivalente) brennweite, nur unterschieden vom Sensorformat. Ob die Rosenbilder besonders gut dafür geeignet waren sei mal dahingestellt. Und ja, er garniert die Argumente mit seiner eigenen Meinung, die er haben darf und die er klar als solche kennzeichnet. Während wir aus der m43-Ecke nur "Dummdreiste Behauptungen", "schlichte Unterstellungen", "schlicht falsche Behauptungen" und "unterdrückte Meinungsfreiheit" lesen.

Nicht ein einziges echtes Argument PRO m43 wurde bisher vorgetragen!

Doch:

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. August 2011 - 09:08

ganz schlicht und simpel einen halben Schritt nach vorne gehen (bei der Distanz) und schon ist das Thema erledigt. Bzw. wenn man an einem Objekt noch näher dran ist, erledigt sich das durch etwas Vor oder Zurükpendeln des Oberkörpers von alleine, da denkt man noch nicht mal darüber nach. In der Praxis ist das, was der Autor und die VF-Kollegen als erhabene Alleinstellung dem werten Publikum weiß machen wollen, nicht existent. Um das gehts.

Für Leute, die fotografieren können und es mit verschiedenen Systemen zu tun haben, ist diese Diskussion sowieso pillepalle.

Noch nie was

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. August 2011 - 11:09

von Abbildungsmaßstab gehört oder gelesen ...

Ja, doch,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. August 2011 - 12:17

lässt sich, wie beschrieben anpassen, siehe oben.

Eher nein

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. August 2011 - 13:23

zumindest nicht verstanden.

Machen Sie sich keine Sorgen,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. August 2011 - 20:16

ich beherrsche darstellende Geometrie sehr gut.

Gast schrieb: ich

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Samstag, 06. August 2011 - 23:39
Gast schrieb:

ich beherrsche darstellende Geometrie sehr gut.

Und ich kenne einen Papagei, der kann Schalke sagen.

Der Spaniel. Wau!

Auch das

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. August 2011 - 23:50
Gast schrieb:

ich beherrsche darstellende Geometrie sehr gut.

darf man in Zweifel ziehen.

Noch weniger

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. August 2011 - 07:08
Gast schrieb:

Noch nie was von Abbildungsmaßstab gehört oder gelesen ...

von Perspektive ... 8-)

Genau,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. August 2011 - 20:10

Maßstab und glasklar Perspektive. Hier sprechen die Extremexperten.

Sorry

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 07:13

aber der Clown hat Recht: Die Veränderung des Aufnahmestandorts (auch nur um einen Schritt) geht mit einer Veränderung der Perspektive einher.
Aber halt auch mit einer Veränderung des Abbildungsmaßstabes, wenn ich die (Äquivalenz-)Brennweite beibehalte.
Verändere ich die Aufnahmeparameter von einem Format zum anderen, dann wird natürlich auch ein sinnvoller Vergleich hinfällig.

Richtig:

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 13:09

der Vergleich ist hinfällig. Der Effekt ist wichtig und der lässt sich auf allen Systemen herstellen.

Sogar

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 13:43
Gast schrieb:

der Vergleich ist hinfällig. Der Effekt ist wichtig und der lässt sich auf allen Systemen herstellen.

und wahrscheinlich vozugsweise per Computer ... 8-)

Klar doch!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 13:52

Und diejenigen, die sich Mittel- oder gar Großformat antun, sind alles masochistische Deppen. Die Effekte lassen sich genausogut mit MFT herstellen. Geht aber auch mit jeder Kompaktkamera. Ach, was sag ich: Noch besser und handlicher mit jedem Fotohandy. Wie's vor kurzem schon "hartblei" hier klargestellt hat: Das Fotohandy ist die Kamera der Zukunft. Alle anderen Systeme werden aussterben. Nur die Industrie ist noch zu blöd, das zu kapieren.

Ach

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 14:32

die Industrie kapiert das schon. Jetzt nur noch genügend Konsum-Deppen finden - damit sich dumm sein auch rechnet ... 8-)

Gast schrieb: Für Leute,

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Inventar)
am Sonntag, 07. August 2011 - 09:04
Gast schrieb:

Für Leute, die fotografieren können und es mit verschiedenen Systemen zu tun haben, ist diese Diskussion sowieso pillepalle.

Absolut richtig! Danke.

Der Spaniel. Wau!

Radio Eriwan

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. August 2011 - 11:14
Gast schrieb:

Für Leute, die fotografieren können und es mit verschiedenen Systemen zu tun haben, ist diese Diskussion sowieso pillepalle.

Im Prinzip ja. Aber unterschiedliche Systeme bieten unterschiedliche Möglichkeiten/Gestaltungsfreiheiten und Einschränkungen. Das Fotohandy findet darin genauso seinen Platz wie die Großformatkamera. Aber als optimalen "alltagstauglichen" Kompromiss aus Handlichkeit und Gestaltungsfreiheit und Auflösung kommen wir immer wieder auf das Kleinbildformat zurück -- womit wir wieder bei Oskar Barnack und der Einleitung zum Teil I dieses Artikles wären.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass über kurz oder lang das Kleinbildformat auch in Richtung Einsteigerkameras durchgereicht wird: Eine Vollformateinsteigerkamera muss keinen Millimeter größer sein, als es die heutigen Einsteiger-APS-C Kameras (incl. NEX-C3) sind.

Ich bin mir ziemlich sicher,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. August 2011 - 20:01

Oskar Barnack würde heute zu APS-C oder mFT greifen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Und dass KB, wie Sie es gerne möchten, bald wieder dem allgemeinen Standard bilden, können Sie getrost vergessen. APS-C hat schon längst aus guten Gründen die Nachfolge angetreten. Die 30 Mpx-Schwelle, vermutlich mit einem 3-Lagenchip von Sony steht schon erkennbar in der Pipeline. Da bleibt für einen KB-Chip nicht mehr viel Spielraum. KB ist inzwischen kleinste Nische und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das noch ändert.

Diese Entscheidung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 07:04
Gast schrieb:

Oskar Barnack würde heute zu APS-C oder mFT greifen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Und dass KB, wie Sie es gerne möchten, bald wieder dem allgemeinen Standard bilden, können Sie getrost vergessen. APS-C hat schon längst aus guten Gründen die Nachfolge angetreten. Die 30 Mpx-Schwelle, vermutlich mit einem 3-Lagenchip von Sony steht schon erkennbar in der Pipeline. Da bleibt für einen KB-Chip nicht mehr viel Spielraum. KB ist inzwischen kleinste Nische und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das noch ändert.

bleibt ihm ja gottlob erspart ... also, nicht ganz, weil: Irgendwie hat er sich ja definitiv gegen "APS-C" entschieden ... 8-)

Deinereiner

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 07:38
Gast schrieb:

Oskar Barnack würde heute zu APS-C oder mFT greifen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Und dass KB, wie Sie es gerne möchten, bald wieder dem allgemeinen Standard bilden, können Sie getrost vergessen. APS-C hat schon längst aus guten Gründen die Nachfolge angetreten. Die 30 Mpx-Schwelle, vermutlich mit einem 3-Lagenchip von Sony steht schon erkennbar in der Pipeline. Da bleibt für einen KB-Chip nicht mehr viel Spielraum. KB ist inzwischen kleinste Nische und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das noch ändert.

kriegt das Spielzeug - und unsereiner kriegt dann halt was G'scheit's. ;-)

Da schätze ich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 13:14

werden Sie noch dazu lernen müssen. Was G´scheit´s (zweimal Deppenapostroph, Respekt) wird vermutlich inzwischen von der einschlägigen Industrie anders definiert.

Mehr Deppenkatastrophe

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 13:48

das, was die einschlägige Industrie so zu definieren versucht (und was ihr mit Unterstützung einschlägig tätiger Volksverdummer partiell sicher auch gelingen mag). 8-)

Ich glaube nicht,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 16:39

dass jemand, der APS-C oder ein ähnliches Format präferiert und das auch ausdrückt, schon als Volksverdummer gelten kann, nur weil für Sie die Vorliebe nun mal in einer anderen Richtung liegt. Da wären wohl weder Sie noch ich auch nur ansatzweise so wichtig, dass das einen derartig verstiegenen Titel her gäbe. Aber Ihre geradezu seltsam zu nennende Liebe für das Kleine Bildformat wundert einen schon.

Am Ende wäre es ja eher egal, was man da jetzt für sich selbst richtiger hält. Was mich bei dieser Diskussion ganz massiv borniert, ist die Resistenz der KB-Freunde gegen alle Ansprüche, die Anwender von kleineren Formaten für richtig und wichtig ansehen. Vor allem dann, wenn diese Systeme ganz klar an allem vorbeiziehen, was KB vielleicht jemals ausgemacht hat. Das Ganze kommt mir so vor, wie damals die Raucher gegen die Nichtraucher. Damals waren die Raucher auch resistent gegen alle berechtigten Ansprüche der Nichtraucher. Wie das raus gegangen ist, wissen Sie ja.

Welche "Ansprüche"?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 17:30

Sie formulieren hier doch nur kleinformatige Anspruchslosigkeit ... 8-)

Ganz das Gegenteil -

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 18:25

ich bin sehr anspruchsvoll.
Meine nächste Kamera ist eine SONY Nex7 mit 24 Mpx. Die sehe ich als sehr anspruchsvoll und für meine Zwecke als ideal an, weil sie noch unterwegstauglich ist und alle Eigenschaften enthält, einschließlich einem hochauflösenden EVF, einem schwenkbaren Display, gutem Design und hochwertigen Materialien. Da könnte nur noch u. U. eine Panasonic Pro dazwischen kommen, wenn die ähnliche Eigenschaften aufweisen würde.

Das mit der Größe

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 20:09

und der MP-Anzahl harrt auch noch einer vernünftigen Rezeption ... 8-)

Verstehe ich nicht.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 18:13
Gast schrieb:

Vor allem dann, wenn diese Systeme ganz klar an allem vorbeiziehen, was KB vielleicht jemals ausgemacht hat.

APS-C ist ein halb so großer Sensor in einem KB-Gehäuse. Nicht mehr, nicht weniger. Warum soll dann KB jetzt auf einmal "ganz klar an allem vorbeiziehen, was KB vielleicht jemals ausgemacht hat"? KB wird heute halt nur in den High-End Kamera-Modellen eingebaut, die für große und schwere Objektive dimensioniert sind. Verstehe nicht, warum z.B. eine a100 nur deshalb größer werden soll, nur weil der Sensor doppelt so groß geraten ist? Und warum sollen deshalb alle Vorteile von KB auf einmal ungültig sein?

Halt mal eine APS-C DSLR neben eine analoge KB-SLR; ausgerichtet auf die Film-Ebene. Du wirst sehen, dass beide, bis auf den Abstand von Filmebene bis Rückseite exakt gleich groß sind. Die digitale ist nur dicker aufgrund der Dicke von Sensor und Display.

Das fehlts

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 19:42

schlicht am Grundwissen.

Nö, das wird nix mehr

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. August 2011 - 22:03

Borniert bis zum Abwinken.