Fujifilm feiert fünf Jahre X-Serie und brennt aus diesem Anlass ein Feuerwerk an Neuheiten ab. Vorge­stellt werden heute die spiegel­losen System­ka­meras X-Pro2 und X-E2S sowie die X70 mit 28-Milli­meter-Festbrenn­weite (bezogen auf Kleinbild). Zudem kündigt Fujifilm den leistungs­starken System­blitz EF-X500 an, ferner das Telezoom Fujinon XF100-400mmF4.5–5.6 R LM OIS WR. Auch eine neue Outdoor-Kamera wird kommen. Hier ein erster Überblick über die Neuvor­stel­lungen, ausführ­liche Berichte folgen in den kommenden Stunden.

Fujifilm X-Pro2

Das Highlight der heutigen Neuvor­stel­lungen von Fujifilm ist sicherlich die X-Pro2.
 

Bei Fujifilm gibt es einen guten Grund zum Feiern: Vor rund fünf Jahren kam mit der FinePix X100 die erste Kamera der X-Serie auf den Markt. Dieses halbrunde Jubiläum ist dem Hersteller aus Tokio nun ein willkom­mener Anlass, die X-Serie tiefgreifend zu erneuern. Vorge­stellt werden heute:

  • Die X-Pro2 als Nachfol­gerin der X-Pro1. Bei der X-Pro2 wächst die Sensor­auf­lösung auf nun 24,3 Megapixel, das X-Trans-Filter-Patter behält Fujifilm bei. Neu ist nicht nur der Bildwandler sondern auch der „X Prozessor Pro“, der Bilddaten und Eingaben deutlich schneller verar­beiten soll. Auch der Autofokus soll davon profi­tieren, er soll nun innerhalb von 0,06 Sekunden scharf stellen. Ferner will Fujifilm die Menüstruktur und damit das Handling verbessert haben.
Fujifilm X-Pro2

Die Kameras der X-Serie zeichnen sich durch ein sehr „analoges“ Bedien­konzept aus.
Das hat sich auch bei der X-Pro2 nicht geändert.

 

  • Die spiegellose System­kamera X-E2S erhält ebenfalls ein neues Autofo­kus­system, das laut Fujifilm zur Aufnahme sich bewegender Objekten perfek­tio­niert wurde. Geblieben ist es beim X-Trans-Sensor im APS-C-Format mit 16.3 Megapixel Auflösung, von der X-Pro2 übernimmt sie dagegen die neue Menüstruktur.
Fujifilm X-E2S

Wie schon die Vorgän­gerin wird es auch die X-E2S in zwei Design­va­ri­anten geben.
 

  • In der X70 steckt eine ähnliche Technik wie in der X2S, sie ist jedoch mit einer Festbrenn­weite 28/2.8 (bezogen auf Kleinbild) ausge­stattet. Fujifilm hebt hervor, dass die X70 die erste Kamera der X-Serie ist, „die ein um 180° schwenk­bares Touch­screen-Display zum Fotogra­fieren aus der Frosch- oder Vogel­per­spektive und für gelungene Selbst­por­träts besitzt“.
  • Mit dem Fujinon XF100-400mmF4.5–5.6 R LM OIS WR erweitert Fujifilm das Objek­tiv­an­gebot für das X-Bajonett um ein Super-Telezoom. Bezogen auf den APS-C-Sensor der X-Serie-System­ka­meras beträgt sein Brenn­wei­ten­be­reich rund 150 bis 600 Milli­meter. Das Objektiv ist gegen Staub und Spritz­wasser abgedichtet und mit einem optischen Bildsta­bi­li­sator versehen. Der Autofokus soll dank Twin-Linear­motor schnell scharf stellen.
Super-Telezoom  Fujinon XF100-400mmF4.5-5.6 R LM OIS WR

Das Super-Telezoom Fujinon XF100-400mmF4.5–5.6 R LM OIS WR erweitert das Einsatz­spektrum der X-Serie-Kameras beträchtlich.
 

  • Das System­blitz­gerät EF-X500 bringt erstmals die Möglichkeit zur High-Speed-Synchro­ni­sation und für Strobo­skop­blitze in das X-System.

Als weitere Neuheit präsen­tiert Fujifilm heute die Outdoor-Kamera FinePix XP90. Sie ist bis zu einer Tauch­tiefe von 15 Meter wasser­dicht und soll stoßfest bis zu 1,75 Meter Fallhöhe. Ihr 1/2,3-Zoll-BSI-Sensor löst 16,4 Megepixel auf, das fünffach-Zoom deckt einen Brenn­wei­ten­be­reich von 28 bis 140 Milli­meter ab (bezogen auf Kleinbild).

Fujifilm FinePix XP90

Die FinePix XP90 empfiehlt sich durchaus auch als Alter­native zur Actioncam.
 

Die spannendste Ankün­digung ist sicherlich die X-Pro2. photoscala wird über sie sowie die anderen heute präsen­tierten Neuig­keiten von Fujifilm in den kommenden Stunden ausführlich berichten. 

(Martin Vieten)