Nur sechs Wochen nach der Markteinführung von Aperture 2.0 (nur für Mac OS) hat Apple die Fotosoftware nachgebessert. Neu in Aperture 2.1 ist eine Plug-in-Architektur, die bislang von Profi-Anwendern schmerzlich vermisst wurde. Dritthersteller haben dadurch die Möglichkeit, Erweiterungen für Aperture zu schreiben:

Zum Lieferumfang von Aperture 2.1 gehört das von Apple entwickelte Plug-in „Dodge & Burn“, das dem Anwender „auf dem Pinsel-Werkzeug basierende Tools zum Abwedeln, Nachbelichten, zur Kontrast- und Sättigungseinstellung sowie zum Scharf- und Weichzeichnen zur Verfügung stellt.“

Packungsfoto Aperture 2

Im Laufe der kommenden Monate sollen zahlreiche Plug-ins erscheinen, darunter „Noise Ninja“ von PictureCodes (für Farbtonanalyse und Ðreduktion nach ISO), „Dfx“ von Tiffen Company (umfangreiche Sammlung von Filtern und Effekten), „Power Stroke“ von Digital Film Tools (bietet ein einfaches, blitzlichtbasiertes Interface, um gewünschte Bildanpassungen schnell zu maskieren und intuitiv durchführen zu können), „Fisheye-Hemi“ von Image Trends (ermöglicht es dem Anwender, Fischaugen-Verzerrungen einfach zu korrigieren) sowie „ShineOff“ vom gleichen Hersteller (um automatisch Glanz bei Portraitaufnahmen aus Gesichtern zu entfernen).

Neu in Aperture 2.1 sind außerdem Performance- und Stabilitätsverbesserungen sowie viele Fehlerkorrekturen. Käufer von Aperture 2.0 erhalten ein kostenfreies Update auf die Version 2.1 (per Software-Aktualisierung und über diese diese Web-Seite).

Die Anwendung ist im Fachhandel zum empfohlenen Verkaufspreis von 199 Euro erhältlich und setzt mindestens einen mit 1,25 GHz getakteten G4-Prozessor, 1024 MB Arbeitsspeicher und Mac OS X 10.4.11 voraus. Empfohlen werden ein G5- oder Intel-Chip ab 2,0 GHz, 2048 MB RAM und eine leistungsstarke Grafikkarte.

(Stefan Wunner)