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Auf dieser Welt halte ich zwei Beschäftigungen für besonders nutzlos: Laubsägearbeiten und die Fotografie.
Am 24.5.
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Sigma DP2: Schwester der Kleinen mit dem großen Sensor
Die Sigma DP1, eine Kompaktkamera
mit großem Sensor und ordentlichem Objektiv, bekommt Verstärkung. Die heute vorgestellte DP2 verfügt über ein recht lichtstarkes 24-Millimeter-Objektiv (vergeichbar 40 mm
an Kleinbild) und einen neuen schnelleren Bildprozessor:
Ansonsten bleibt vieles beim von der DP1 Bekannten: Der Foveon-Sensor misst weiterhin 20,7 mal 13,8 Millimeter und ist damit
etwas größer als die Four-Thirds-Sensoren, aber kleiner als die Bildsensoren der meisten übrigen Spiegelreflexkameras. Am Megapixel-Wettrüsten beteiligen sich Sigma und Foveon
derzeit nicht, es bleibt bei der 4,7-Millionen-Pixel-Auflösung (2652 mal 1768 Pixel). Für jeden Bildpunkt stehen beim Foveon-Sensor allerdings drei übereinander oder ineinander
angeordnete Farbrezeptoren zur Verfügung. Die DP2 dürfte - das zeigen Erfahrungen mit den älteren Sigma-Kameras - in etwa mit einem Sieben- bis Acht-Megapixel-Sensor gleichziehen,
dessen Farbfilter nach dem üblichen Bayer-Muster verteilt sind. Unser Mitarbeiter Hans-Peter-Schaub hatte an der Bildqualität der DP1 jedenfalls nicht so viel auszusetzen.
Gegenüber dem Kleinbild ergibt sich durch den kleineren Foveon-Sensor ein Formatfaktor von etwa 1,7, der Bildwinkel des 2,8/24 ist also in etwa mit dem einer 40-Millimeter-Brennweite auf
einer Kleinbildkamera vergleichbar. Als Normalobjektiv fällt das Neue eine Blende lichtstärker als das Weitwinkelobjektiv der DP1 aus. Angaben zum Preis und zur Lieferbarkeit macht Sigma noch nicht.

Pressemitteilung von Sigma Deutschland:
Sigma DP2
- SIGMA DP2 „Point and Shoot“ Digitalkamera, ausgestattet mit einem 14 Megapixel Großformat-Direktbildsensor
- 14 Megapixel Großformat Direktbildsensor, wie in der Sigma SD14 Digital-SLR
- Ausgestattet mit Sigmas neuem, einzigartigen “True” Bildprozessor
- 24.2mm F2,8 Objektiv (41mm äquivalent zu KB)
Im März 2008 führte Sigma die einzigartige DP1-Kamera in den Markt ein. Die Kamera ist ausgestattet mit dem bahnbrechenden Foveon-X3-Direktbildsensor, wie er auch in der Sigma SD14
verwendet wird. Die mit zahlreichen Auszeichnungen versehene DP1 fand eine große Anhängerschaft unter Profis und Amateurfotografen. Auf diesem Erfolg aufbauend entwickelten wir die
DP2.
Das 24.2mm F2,8 Objektiv (äquivalent zu einem 41mm Objektiv an einer 24x36mm Filmkamera) wurde entwickelt, um die höchstmögliche Bildqualität in Verbindung mit dem Vollfarben
Direktbildsensor zu erzielen.
Hauptmerkmale
Der Bildsensor
Der Bildsensor der DP2 – das Element also, welches das Bild erfasst – ist so groß wie in einer herkömmlichen DSLR. Der Bildsensor mit 14 Megapixeln ist 7- bis 12-mal
größer als Bildsensoren in herkömmlichen kompakten Digitalkameras und garantiert dadurch eine erhebliche Leistung. In der Tat ist die DP2 mit dem gleichen Bildsensor ausgestattet
wie die SD14, welche Lob für ihre erstklassige Bildqualität geerntet hat.
Der Vollfarbensensor
Die DP2 ist mit dem gleichen 14 Megapixel-Direktbildsensor (2.652 x 1.768 X 3 Schichten) ausgestattet wie die SD14 und die DP1. Dieser Sensor nutzt die Eigenschaften des Siliziums, dass
unterschiedliche Wellenlängen des Lichts unterschiedlich tief in den Sensor eindringen lässt. Dadurch ist dieser Direktbildsensor in der Lage alle Farben durch die vollen
RGB-Komponenten sofort an jeder Pixelposition festzuhalten. Genau wie ein Farbfilm, registriert jede Fotodiode die gesamten RGB-Daten, so dass eine letztendliche Farbinterpolation
überflüssig ist und fein nuancierte Farbabstufungen Pixel für Pixel wiedergegeben werden können. Die „emotionale Bildqualität“ des Direktbildsensors ist der
einzigartigen, hohen „Farbauflösung“ seiner Konfiguration zu verdanken.
Der brandneue “TRUE II“ Bildprozessor
Sigma versieht die DP2 wieder mit dem neuen Bildprozessor TRUE II. Wir nennen ihn „Three-layer Responsive Ultimate Engine”, abgekürzt “TRUE”. Unsere gesamte
Erfahrung der Bildentstehung über den Direktbildsensor floss in die Entwicklung des eigenen Algorithmus zur Aufnahme und Optimierung der reichhaltigen optischen Signale ein. Das
„optimale Bild“ ist etwas, wonach wir in der Entwicklung unserer DSLR-Kamera streben. Auch bei der DP1, einer Kompaktkamera mit einer einzigartigen Mission, haben wir alle
Fähigkeiten mobilisiert, um dieses Ziel zu erreichen. Das umfangreiche optische Signal, das vom Objektiv und dem bahnbrechenden Direktbildsensor eingefangen wird, wird in ein
informationsreiches Bild umgewandelt: Das ist die bedeutende Rolle des brandneuen TRUE II Bildprozessors.
Eine 24.2mm F2,8 Optik speziell für die DP2
Das eingebaute 24,2 mm F2,8 Objektiv (entspr. 41mm im KB-Format) wurde exklusiv für die DP2 entworfen, aber die Leistung dieser Weitwinkel-Festbrennweite ist nach den Standards eines
Wechselobjektivs für SLR’s gefertigt. Für höchste Ansprüche entwickelt, besitzt es asphärische Glaselemente. Neben der Realisierung des hohen
Auflösungsvermögens und dem hohen Kontrast, gelang es die Linsenelemente in einem kompakten Objektivtubus unterzubringen. Seine MTF-Kurve – das Diagramm, welches die
Abbildungsleistung beschreibt – ist mit dem von Wechselobjektiven für SLR-Kameras gleich auf.
Das RAW Format
Die DP2 unterstützt als Dateiformat nicht nur das JPEG-, sondern auch das RAW-Format (X3F). Das RAW Format steht für verlustfreie, hochauflösende und unkomprimierte
Datenspeicherung. Das RAW Format der DP2 setzt Helligkeits- und Farbinformationen 1:1 um, ohne Interpolieren, da jeder Pixel die volle RGB Farbinformation speichert. In der SPP Software bleibt
die Balance der natürlichen Daten in den Fotos mit bester Qualität bestehen.
Die exklusive SIGMA Photo Pro Software zur DP2
Die DP2 wird mit der SIGMA Photo Pro (SPP) Software geliefert, die Software die schnell und einfach die RAW Daten konvertiert. Veränderungen können in drei verschiedenen Modi
vorgenommen werden. Der X3F Mode speichert die genauen Einstellungen des Bildes bei der Aufnahme. Im Auto Modus analysiert und verändert die Software automatisch die vorliegenden RAW Daten
und der Manuelle Mode erlaubt es dem Fotografen seine individuellen Änderungen an z.B. Kontrast, Schatten, Spitzlichter und Schärfe selbst vorzunehmen. Dies ist durch einfaches
verschieben der Anpassungsregler in der Software möglich. Die individuell veränderten Daten können in der X3F Datei hinterlegt werden.
Kompaktes und leichtes Gehäuse
Das Gehäuse der DP2 misst 113,3mm (L) x 59,5mm (H) x 54,6mm (T). Das leichte und kompakte Design ermöglicht es die DP2 überall mit hinzunehmen.
Drei Messmodi und fünf Belichtungsmodi
Die DP2 ist mit drei Messmodi ausgestattet, der Mehrfeldmessung, der Mittenbetonten Integralmessung und der Spotmessung. Darüber hinaus bietet sie fünf Belichtungsfunktionen wie
Vollautomatik, Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik und Manuell. Die Belichtungskorrektur kann in 1/3 Blendenstufen von +3.0 Blenden bis -3.0 Blenden vorgenommen werden. Eine
Belichtungsreihenautomatik ist vorhanden.
Der eingebaute Blitz (manuell ausklappbar)
Die DP2 verfügt über einen eingebauten Blitz. Standartblitz, Rote-Augen-Reduzierung und Langzeitbelichtung sind wählbar. Eine Blitzbelichtungskorrektur in 1/3 Blendenstufen ist
möglich.
Manueller Fokus
Für Situationen, in denen ein Autofokussieren nicht effektiv ist, oder für Fotografen, die Ihr Bild gern komplett selbst gestalten, steht ein Manueller Fokus zur Verfügung. Die
Anzeige kann auf dem Display vergrößert werden, um eine exakte manuelle Fokussierung zu ermöglichen.
2,5“ TFT-Farb-LCD-Monitor
Die DP2 bietet einen großen 2,5“ TFT-Farb-LCD-Monitor. Der LCD-Monitor zeigt 100% des aufgenommen Bildes und erlaubt es so dem Fotografen einfach und exakt das Bild zu
beurteilen.
Blitzschuh
Die DP2 ist mit einem Blitzschuh ausgestattet, welcher es ermöglicht, optional den EF-140 DG oder die SIGMA Blitze EF-500 DG* und EF-530DG* (*im manuellen Modus) einzusetzen. Er
ermöglicht es aber auch den Sucher VF-21 optional einzusetzen.
Gegenlichtblende (HA-21)
Die optional zu beziehende Gegenlichtblende vermindert den Einfall von Streulicht. Ein Gegenlichtblendenadapter, der ebenso den Einsatz von 46mm Filter ermöglicht, ist im Lieferumfang
enthalten.
Technische Daten
Format: FOVEON X3® Direct Image Sensor (CMOS)
Sensorgröße: 20.7×13.8 mm
Anzahl der Pixel: Effective Pixel 14.06 MP (2652×1768×3 Schichten)
Bildseitenverhältnis: 3:2
Brennweite: 24.2mm F2,8 (41mm äquivalent zu 24x36mm KB
Objektivkonstruktion: 6 Gruppen mit 7 Elementen
Speichermedien: SD Card / Kompatibel mit SDHC, Multi Media Card
Aufnahmeformat: Exif 2.21, DCF 2.0, DPOF
Dateiformat: Verlustfreie Kompression RAW Daten (12-bit), JPEG (High, Wide, Medium, Low), Film (AVI), Sprachmemos zu Bildern (10 sec.), Tonaufnahmen (WAV)
Weißabgleich: 8 Typen (Auto, Sonne, Schatten, Bewölkt, Glühlampe, Neonlicht, Blitzlicht, Manuell)
AF: Typ Kontrasterkennung
Fokusmesswertspeicher: Durch Auslöser in der “halb gedrückter “ Position (Oder mit der AE lock Taste bei entsprechender Einstellung im Einstellung–Menü)
Manuell Fokus: Einstellrad
Verschlusstyp: Elektronisch gesteuerter Objektivblendenverschluss
Messverfahren: Mehrfeldmessung, Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
Belichtungsbetriebsarten: Vollautomatik, [P] Programm AE, [S] Blendenautomatik AE, [A] Zeitautomatik AE, [M] Manuell
Belichtungskorrektur: ±3 Blenden in 1/3 Blendenstufen
Belichtungsreihenautomatik: Gemessene Belichtung, -Unterbelichtung, -Überbelichtung in 1/3 Blendenstufen bis ±3 Blenden
Eingebauter: Blitz Pop-up Typ (manuell ausklappbar)
Externes Blitzgerät: Blitzschuh (X Synk. Kontakt)
Aufnahmebetriebsart: [1] Einzelbild,[2] Serienbild,[3] Selbstauslöser (2Sek./10Sek.)
LCD Monitor: Typ TFT Farb LCD Monitor
LCD Monitorgröße: 2,5” / Ca. 230.000 Pixel
Schnittstelle: USB (USB2.0), Video Out (NTSC/PAL), Audio Out (Monaural)
Energieversorgung: Li-Ion-Akku BP-31, Ladegerät BC-31, AC Netzadapter SAC-3 (Optional)
Abmessung: 113.3mm (B) × 59.5mm (H) × 54.6mm (T)
Gewicht: tbd
Preis: tbd
DP2 Zubehör: Li-Ion Akku BP-31, Akkuladegerät BC-31, Objektivdeckel LCP-11, Kameragurt NS-11, Soft-Case CS-70, Blitzschuhabdeckung HSC-11, USB- Kabel, Videokabel, SIGMA Photo
Pro CD, DP2 Bedienungsanleitung
(mts)
Zum Thema:
- photokina 2006: Sigma DP1
- Sigma DP1 - sie soll kommen (aktualisiert)
- Modellpflege: Sigma DP2x (2x aktualisiert)
- Modellpflege: Sigma SD15
- Sigma SD15 - sie ist da!
- Sigma DP2 ist da
- PMA 2010: Sigma SD15 wiederbelebt; DP1 und DP2 modifiziert (5x aktualisiert)
- DP1 & DP2 „Merrill“ von Sigma
- Sigma SD14 kommt im März
- photokina 2010: Foveon-Flaggschiff Sigma SD1 (2x aktualisiert)
- Modellpflege: Sigma DP1s
- Firmware v1.04 für Sigma DP2





41mm,..hmm
41mm equivalent zu 35KB. Hmm,das ist weder Fisch noch Fleisch. Ich haette mir lieber ein echtes 35mm gewuenscht.
Gruß L.
Das Zitat hier finde ich
Das Zitat hier finde ich etwas Sigma feindlich:"
"Die DP2 dürfte - das zeigen Erfahrungen mit den älteren Sigma-Kameras - in etwa mit einem Sieben- bis Acht-Megapixel-Sensor gleichziehen..."
Besonders weil der angegebene Link
http://www.photoscala.de/Artikel/Klein-stark-schwarz-die-Sigma-DP1-im-Te...
dann plötzlich von vergleichbar mit 10MP D-SLR Kameras mit Bayer Sensor redet und das nur mit guten Objektiven, was ein ganz anderes Bild darstellt und der Realität viel näher ist wie das obige Zitat.
Das Hauptproblem
und damit die Akzeptanz für diese Kamera dürfte einfach in der Tatsache begründet liegen, dass das Ding immer noch auf gerade mal 4,x Mpx abspeichert, obwohl es doch 14 Mpx sein sollen. Dieses Rumgerechne ist nur dann erledigt, wenn sich bei Sigma die Entwickler mal endlich entschließen, ihren eingebauten TruePix-irgendwas zu überreden, das effektive Endprodukt auch so auszugeben, wie er werbetechnisch vermarktet wird und wie das bei jeder Bayerpattern-Kamera auch ist. Solange das nicht der Fall ist, wird es nur wenige "Enthusiasten" geben, die die Kamera für lustig halten.
Gast schrieb: und damit
und damit die Akzeptanz für diese Kamera dürfte einfach in der Tatsache begründet liegen, dass das Ding immer noch auf gerade mal 4,x Mpx abspeichert, obwohl es doch 14 Mpx sein sollen.
Offenbar hast du das Prinzip noch nicht ganz verstanden. Es sind 14 Megapixel auf dem Sensor. Das hat erst einmal nichts mit Breite x Höhe des ausgegebenen Bildes zu tun.
Megapixel
und damit die Akzeptanz für diese Kamera dürfte einfach in der Tatsache begründet liegen, dass das Ding immer noch auf gerade mal 4,x Mpx abspeichert, obwohl es doch 14 Mpx sein sollen.
Offenbar hast du das Prinzip noch nicht ganz verstanden. Es sind 14 Megapixel auf dem Sensor. Das hat erst einmal nichts mit Breite x Höhe des ausgegebenen Bildes zu tun.
Jein. Definitionssache.
Auf dem Sensor sitzen 14 Millionen Farbrezeptoren bzw. Sensoren, der Sensor liefert 14 Millionen Abtastwerte. Unter einem Pixel verstehe ich aber gemeinhin einen Bildpunkt. Bestehend aus den drei Grundfarben rot, grün und blau.
Der Foveon-Sensor liefert mit viel Gerechne und Interpolation aus den 14 Millionen Abtastwerten 4,7-Millionen Pixel. Ein Bayer-Sensor liefert aus aus 14 Millionen Abtastwerten, ebenfalls mit Gerechne und Interpolation, 14 Millionen Pixel.
Eben das ist falsch: der
Eben das ist falsch: der unterstellte Bayer-Sensor interpoliert (weil jedes Pixel nur eine Farbkomponente misst) um auf die 14 Millionen zu kommen. Der Foveon-Sensor misst in jedem Feld alle drei Farbkomponenten, er braucht eben nicht zu interpolieren. Die 4,7m sind dort dann auch auflösungswirksame 4,7m. Beim Bayer sind jeweils 3-4 Pixel zu einem auflösungswirksamen Pixel zu gruppieren.
Das ist sowieso alles "beside the point". Einige meiner schönsten Fotos sind vor knapp zehn Jahren in einer 2,1-Megapixel-Coolpix (mit Bayer-Sensor ;-) entstanden. Die kann man auch wunderbar vergrössern. 4.7m sind mehr als genug. Für mich jedenfalls.
Foveon-Sensor
Eben das ist falsch: der unterstellte Bayer-Sensor interpoliert (weil jedes Pixel nur eine Farbkomponente misst) um auf die 14 Millionen zu kommen. Der Foveon-Sensor misst in jedem Feld alle drei Farbkomponenten, er braucht eben nicht zu interpolieren. Die 4,7m sind dort dann auch auflösungswirksame 4,7m. Beim Bayer sind jeweils 3-4 Pixel zu einem auflösungswirksamen Pixel zu gruppieren.
Und was am Beitrag des Vorredners ist jetzt falsch?
Foveon und Bayer
Da scheint das Sigma-Marketing ja zu funktionieren.
Das „Messen aller drei Farbkomponenten in jedem Feld“ ist so eine Sache. Schauen Sie mal in den Quelltext eines freien RAW-Konverters. Oder fragen Sie die Entwickler, was für ein Aufwand notwendig ist, um aus dem, was der Sensor liefert, ansehnliche Bilder zu berechnen. Ohne die Interna zu kennen unterstelle ich mal, das genau das - der hohe Rechenaufwand, den der Foveon-Sensor erfordert - der Grund war, warum Sigmas erste digitale SLR, die SD9, nichtmal eine eingebaute JPEG-Engine hatte und der Anwender erst auf seinem PC eine Software anschmeißen musste, um aus den RAW-Dateien Bilder zu machen.
Zugegeben: Was aus der Foveon-Sensor leistet, ist beachtlich. Aber es ist halt nur ein Fünf-Megapixel-Sensor. Die Bayer-Interpolation funktioniert, und solange es ähnlich große Sensoren mit der zweieinhalb- bis dreifachen Auflösung gibt, hat Sigma ein Problem. Und der Kunde wird wohl meist nur dann zur SD14 oder -15 greifen, wenn der Preis äußerst niedrig ist oder er 'ne Kamera für seine SA-Bajonett-Objektive braucht.
4,7 Megapixel und das Marketing
Dieses Rumgerechne ist nur dann erledigt, wenn sich bei Sigma die Entwickler mal endlich entschließen, ihren eingebauten TruePix-irgendwas zu überreden, das effektive Endprodukt auch so auszugeben, wie er werbetechnisch vermarktet wird und wie das bei jeder Bayerpattern-Kamera auch ist.
Der RAW-Konverter bietet diese Möglichkeit. Das Ergebnis kann nicht wirklich überzeugen. Wenn Sigma nach dem derzeitigen Stand der Technik eine JPEG-Engine einbaute, die tatsächlich 14-Megapixel-Dateien ausspuckt, wäre das in erster Linie was fürs Marketing.
Aber Sigma kann die Kameras ja auch so als 14-Megapixel-Modelle anpreisen. Reicht doch.
14 Megapixel X3
und damit die Akzeptanz für diese Kamera dürfte einfach in der Tatsache begründet liegen, dass das Ding immer noch auf gerade mal 4,x Mpx abspeichert, obwohl es doch 14 Mpx sein sollen.
Ob das jeder potentielle Käufer mitkriegt? Der liest (und der Verkäufer erzählt) "14 Megapixel". Und dann noch "X3" respektive "drei Schichten". 14x3=42. Das muss ja besser sein als bei jeder anderen Kamera. Dass es tatsächlich nur 5 Megapixel sind, braucht er ja nicht zu wissen. Eigentlich die ideale Kamera für den Tele-Shopping-Kanal.
Foveon-Sensor vs. Bayer-Muster
Das Zitat hier finde ich etwas Sigma feindlich:"
"Die DP2 dürfte - das zeigen Erfahrungen mit den älteren Sigma-Kameras - in etwa mit einem Sieben- bis Acht-Megapixel-Sensor gleichziehen..."
Besonders weil der angegebene Link
http://www.photoscala.de/Artikel/Klein-stark-schwarz-die-Sigma-DP1-im-Te...
dann plötzlich von vergleichbar mit 10MP D-SLR Kameras mit Bayer Sensor redet und das nur mit guten Objektiven, was ein ganz anderes Bild darstellt und der Realität viel näher ist wie das obige Zitat.
8 oder 10 Megapixel: Macht das den Riesenunterschied? Sehen Sie dem Bildergebnis sofort an, ob es aus einer 8- oder 10-Megapixel-Kamera kommt? Dass es sich bei der DP1 um eine außergewöhnliche 5-Megapixel-Kamera handelt, sehen Sie den Bildern aber in der Tat an.
Das Problem mit den Faustformeln wie "Foveon x 1,5 = Bayer": Es sind halt nur Näherungsrechnungen, die nicht alle Einzelheiten abdecken können. ISO-Werte, RAW-Konverter, Charakteristika der Testcharts, all das lässt sich mit so einer Näherung nicht allgemeingültig erfassen. (Bei einigen Testcharts erkenne ich beispielsweise durchaus Vorteile gegenüber der DP1 zu Gunsten der Sony Cybershot R1. Deren 10-Megapixel-Sensor hat in etwa die gleichen Abmessungen wie der Foveon-Sensor der DP1. Aber wir alle dürften relativ selten Siemenssterne fotografieren, und gerade deshalb habe ich den Link zu Hans-Peter Schaubs Erfahrungsbericht dazugesetzt. Sie können Ihre Schlüsse ziehen und die Formel zu "Foveon x 2 = Bayer" abändern.)
Wenn 14 Mpx drauf steht,
muss auch 14 Mpx drin sein. Alles andere ist immer wieder ein Grund, die Güte des Sensors in Zweifel zu ziehen. Ums mal genau und ohne Siemensstern zu sagen: die Kamera kann das aus den Rohdaten ohne Probleme umsetzen. Wenn man in PH die richtigen Werte setzt, dann interpoliert PH die Bilddaten klaglos als hochwertige Bilddaten ohne Abstriche auf 14 Mpx. Selbst ausprobiert und gestestet mit JPG-Daten.
Dass Sigma/Foveon es offensichtlich nicht gebacken bekommt, seinen DSPs, die als Chipsatz die Daten umsetzten, ein analoges Endergebnis ausspucken zu lassen, hat vermutlich vor allem damit zu tun, dass bei Sigma einige "superpraktische" Konstrukteure am Rummachen sind, die die markttechnischen Erfordernisse einfach nicht zur Kenntnis nehmen und das alles für ganz lustig halten. Deshalb noch mal auch an diese Herren: Wenn 14 Mpx draufstehen, müssen auch supergute 14 Mpx raus kommen. Nicht mehr und auch nicht weniger. Dann wird Sigma sicher auch mit dieser Kamera entsprechenden Erfolg haben. Aber erst dann . . .
Echte Pixel
muss auch 14 Mpx drin sein. Alles andere ist immer wieder ein Grund, die Güte des Sensors in Zweifel zu ziehen. Ums mal genau und ohne Siemensstern zu sagen: die Kamera kann das aus den Rohdaten ohne Probleme umsetzen. Wenn man in PH die richtigen Werte setzt, dann interpoliert PH die Bilddaten klaglos als hochwertige Bilddaten ohne Abstriche auf 14 Mpx. Selbst ausprobiert und gestestet mit JPG-Daten.
Dass Sigma/Foveon es offensichtlich nicht gebacken bekommt, seinen DSPs, die als Chipsatz die Daten umsetzten, ein analoges Endergebnis ausspucken zu lassen, hat vermutlich vor allem damit zu tun, dass bei Sigma einige "superpraktische" Konstrukteure am Rummachen sind, die die markttechnischen Erfordernisse einfach nicht zur Kenntnis nehmen und das alles für ganz lustig halten. Deshalb noch mal auch an diese Herren: Wenn 14 Mpx draufstehen, müssen auch supergute 14 Mpx raus kommen. Nicht mehr und auch nicht weniger. Dann wird Sigma sicher auch mit dieser Kamera entsprechenden Erfolg haben. Aber erst dann . . .
Wieso sollte Sigma als einziger seine tatsächliche Pixelzahl angeben?
Jeder Hersteller mit Bayer Mosaik hat nicht ein einziges Pixel von dem er die Bildwerte gemessen hat, da sind alle lediglich Pixel gerechnet.
Jörg
Nun…
…ich hatte die DP1 als Testgerät einen Monat lang benutzt, und ich habe in den letzten Jahren kaum eine andere Kamera so geliebt wie diese. Und das in Zeiten, wo sich die Grossen der Branche mit Vollformatbombern und allen Schikanen zu übetreffen versuchen.
Mein Problem ist nicht die Auflösung, sondern die Langsamkeit der Kamera – und allefalls noch ein paar kleinere Ungereimtheiten bei der Bedienung. Der Rest ist top. Ich habe da echt keine Mühe zu verstehen, dass beim Foveon-Sensor drei Pixelschichten mit je 4,7MP übereinandergelegt sind, von denen jede für die Aufnahme einer der RGB-Farben zuständig ist.
Übrigens glaube ich nicht, dass bei Sigma irgendwelche Spassvögel am Werk sind. Es ist wohl eher so, dass Foveon eine viel zu kleine Klitsche ist, um das Interesse von Kapitalgebern zu wecken. So, dass diese Sensortechnologie wirklich einmal weiterentwickelt werden kann. Sigma ist wiederum ein viel zu kleiner Abnehmer, um genügend Geld in die Kasse zu spülen.
Damit Foveon eine Zukunft hat, müsste Foveon diese Technologie lizensieren. Aber für die Sensorhersteller (Kodak, Sony, Panasonic und Co.) ist das für die Bilderzeugung eher nachteilig behaftete, aber margentechnisch optimale Bayer-Pattern nur recht: Das bringt Kohle. Foveon bleibt also nichts Anderes, als weiterhin tapfer Pionierarbeit zu betreiben.
Standart-Blitz
Was genau ist ein Standart-Blitzmodus?
Ist ein Druckfehler.
Sollte eigentlich Standarte-Blitzmodus heißen. In diesem Modus wird vom Blitz die Sigmaflagge gehissen.
Standarten, Stand-Art, Standard!
OhWeh
Was läuft da schief bei Sigma?
Die Kamera hat einen Blitzschuh. Die Kamera ist verhältnismäßig teuer und für ernsthafte Anwendungen konzipiert. Sigma stellt Systemblitzgeräte her. Und Sigma verfügt von seinen Spiegelreflexkameras über etwas Erfahrung, was die Blitzmessung und Steuerung anbelangt. Aber selbst die hauseigenen Systemblitzgeräte lassen sich nicht vernünftig, sondern nur im manuellen Modus verwenden? In welchem Jahrhundert leben wir?
im 21.
...wenn mich nicht alles täuscht.