Während Fotografien nicht lügen mögen, können Lügner fotografieren.

— Lewis W. Hine

Am 27.8.

  • 1890: * Man Ray (+ 1976); amerikanischer Fotograf und Maler

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Im Einsatz: Sony Alpha 7R II – eine Kamera für alle Fälle? (aktualisiert)

Foto: Sony Alpha 7R IIMit der Alpha 7R II hat Sony eine Kamera abgeliefert, die sich zumindest auf dem Papier für praktisch jede Aufnahmesituation empfiehlt. Einige der Zutaten dafür: Ein Kleinbildsensor mit 44 Megapixel Auflösung, ein AF-System, das auch mit adaptierten Objektiven klarkommen will, ein 5-Achsen-Bildstabi und für Videofilmer die Möglichkeit zu 4K-Aufnahmen direkt auf die Speicherkarte. Doch Papier ist geduldig und grau ist alle Theorie. Was die Kamera wirklich darauf hat, zeigt sich erst in der Praxis – ich war einige Tage mit Sonys neuem Meisterstück unterwegs.

Nominell folgt die Alpha 7R II der Alpha 7R nach, letztere bleibt jedoch weiterhin im Programm. Dabei wirkt die Alpha 7R II viel mehr wie eine Fortentwicklung der Alpha 7 II, von der sie weitgehend (aber nicht nur) die äußere Hülle übernimmt. Ganz so zierlich und leicht wie die erste Generation der Alpha-7-Familie ist die Alpha 7R II also nicht mehr. Dafür liegt sie deutlich griffiger in der Hand, der Auslöser ist günstiger positioniert und das etwas größere Gehäuse bietet Platz für eine weitere, die zehnte, frei konfigurierbare Funktionstaste. Eine sichtbare Veränderung zur Alpha 7R gibt es dann aber doch bei der 7R II: Ihr Moduswählrad ist jetzt mit einem Sperrknopf versehen. Nur wenn er gedrückt gehalten wird, lässt sich das Rad drehen. Für meinen Geschmack hätte Sony darauf verzichten können, das Rad geht sowieso derart schwer, dass es sich kaum unbeabsichtigt verstellt. Das kann man leider nicht vom rückwärtigen Steuerrad sagen, das sich wie eh und je viel zu leicht dreht – hier hätte es meines Erachtens deutlich mehr Optimierungspotenzial gegeben.

Foto: Sony Alpha 7R II

Gegenüber der ersten Generation der Alpha-7-Familie hat die Alpha 7R II an Größe und Gewicht zugelegt.
Sie bleibt aber immer noch sehr handlich, dank des ausgeprägten Handgriffs liegt sie sicher in der Hand.

 

Spätestens beim Blick durch den Sucher zeigt sich dann, dass der äußere Schein trügt: Sony hat gegenüber den bisherigen Alpha-7-Modellen den EVF der Alpha 7R II nämlich in zweierlei Hinsicht verbessert: Zunächst einmal wächst die Suchervergrößerung auf das 0,78fache an, laut Sony ist der Sucher der Alpha 7R II damit derzeit der weltgrößte Kleinbildsucher. Und zum Zweiten ist die Austrittspupille nun mit einer reflexionsmindernden T*-Vergütung von Zeiss veredelt. Letzteres habe ich als sehr angenehm empfunden, wenn die Sonne in meinem Rücken steht. Überhaupt ist die Bildkomposition mithilfe des elektronischen Suchers eine Freude. Seine Farbdarstellung ist vorzüglich, hell ist er auch, selbst bei direktem Gegenlicht; schnelle Kamerabewegungen gibt er ansatzlos und ohne zu schlieren wieder.

Foto: Sony Alpha 7R II - Gehäuse und Verschluss

Links: Das Gehäuse der Alpha 7R II besteht aus einer leichten, festen Aluminium-Magnesium-Legierung.
Rechts: Den Verschluss der A7R II hat Sony neu entwickelt, er ist im Vergleich zur Vorgängerin deutlich
leiser und erschütterungsärmer.

 

Rund 3.500 Euro ruft Sony für die Alpha 7R II auf – eine hübsche Stange Geld. Dafür gibt es dann aber zunächst einmal eine Systemkamera, die durchaus noch zierlich ist und hervorragend in der Hand liegt. Dem Handling zugutekommt sicherlich auch das geringe Gewicht der Alpha 7R II – gerade einmal 625 Gramm drückt sie betriebsbereit (aber ohne Objektiv) auf die Waage. Für das geringe Gewicht verantwortlich ist zu einem guten Teil eine Magnesium-Aluminium-Legierung – aus diesem leichten aber sehr zähen Metall ist das Gehäuse der Alpha 7R II weitgehend gefertigt. So wirkt die Kamera äußerst robust; laut Sony ist sie staub- und feuchtigkeitsbeständig, jedoch nicht explizit wasserfest oder spritzwassergeschützt.

Ein Nachteil des kleinen, handlichen Gehäuses sei aber nicht verschwiegen: Es bleibt weiterhin nur Platz für einen eher schwachbrüstigen Akku NP-FW50. Laut Sony hält der für 290 bis 340 Aufnahmen durch (je nachdem, ob man den EVF oder das Display benutzt) – das ist nicht viel. Bei einem Model-Shooting war mein Akku bereits nach gut zwei Stunden leer. Gut, dass ich zwei weitere frisch aufgeladene Energiespender in der Fototasche hatte. Wie wichtig die Energiereserve ist, hat offenbar auch Sony erkannt: Die Alpha 7R II wird mit zwei Akkus ausgeliefert, zudem liegt eine richtige Ladeschale im Karton.

Im Vergleich zur Vorgängerin hat Sony den Verschluss der A7R II deutlich verbessert. Rummste der bei der Alpha 7R noch deutlich hörbar und übertrug seine Erschütterung auf die ganze Kamera, ist er bei der Alpha 7R II nun angenehm gedämpft – für verwackelte Aufnahmen wird man den Verschluss nicht mehr verantwortlich machen können. Zudem ist die Alpha 7RII mit einem völlig lautlosen, elektronischen Verschluss ausgestattet, wie ihn Sony erstmals mit der Alpha 7S eingeführt hat. Und gegen Verwacklungsunschärfe ist ihr Sensor stabilisiert, wie schon bei der Alpha 7 II. Dieser Bildstabilisator funktioniert auch mit adaptierten Fremdobjektiven bestens, etwa mit dem Zeiss Otus 1.4/85 mit Canon-EF-Mount.

Neue Funktionen

Bleibt bei der Alpha 7RII äußerlich vieles beim Alten (wenn man die Alpha 7 II als „alt“ bezeichnen möchte), so hat Sony den jüngsten Spross der Alpha-7-Familie unter der Haube kräftig aufgewertet. Neu bei der Alpha 7R II ist zum Beispiel die Möglichkeit, der ISO-Automatik eine Verschlusszeit vorzugeben, die im Aufnahmemodus P oder A nicht überschritten werden darf. Entweder fix, zum Beispiel 1/30 s – oder aber relativ mit Angaben wie „Fast“ oder „Slow“. Bei relativen Vorgaben bezieht die Alpha 7R II die Brennweite des Objektivs mit ein und orientiert die Belichtungszeit daran. In den Modi „Slower“ und „Slow“ liegt die Priorität auf einem möglichst niedrigen ISO-Wert, mit einer entsprechend längeren Belichtungszeit. Bei „Faster“ und „Fast“ verhält es sich genau andersherum – hier hält die Kamera die Belichtungszeit möglichst kurz und fährt die ISO-Empfindlichkeit entsprechend hoch.

Sony Alpha 7R II: Konfiguration ISO-Automatik

Die ISO-Automatik der Alpha 7R II lässt sich konfigurieren – entweder mit allgemeinen Vorgaben wie
„Schnell“ (links) oder durch direkte Vorgabe einer Verschlusszeit, die nicht überschritten werden soll.

 

Die Alpha 7R II ist die erste Kamera aus der Alpha-7-Familie, bei der sich Reihenaufnahmen mit dem Selbstauslöser kombinieren lassen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, nicht so jedoch bei den bisherigen Spiegellosen von Sony. Auch den bislang schmerzlichen vermissten Umschalter zwischen Display und EVF bringt Sony nun bei der Alpha 7R II endlich; eine der zehn frei konfigurierbaren Tasten lässt sich entsprechend einrichten. Bislang war man dazu auf Gedeih und Verderb dem Augensensor im Sucher ausgeliefert, der oftmals genug das Display auch dann abschaltet, wenn die Kamera vor dem Bauch gehalten wird. Sony macht es bei der Alpha 7R II außerdem möglich, den Auslöser für Videoaufnahmen auf eine der Funktionstasten zu legen. Weiterhin geht es jedoch nicht, der MOVIE-Taste eine andere Funktion zuzuweisen. Ebenfalls neu: Zoomt man bei der Wiedergabe ins Bild hinein, erscheint automatisch die Bildpartie in der Vergrößerung, auf der bei der Aufnahme der Fokus lag.

Reihenaufnahmen mit Selbstauslöser, eine konfigurierbare ISO-Automatik oder Wiedergabezoom auf den Fokuspunkt – dazu ist sicherlich keine neue Hardware nötig. Vielmehr dürfte Sony dafür lediglich das Betriebssystem der Alpha 7R II, die Firmware, entsprechend erweitert haben. Da drängt sich naturgemäß die Frage auf, ob sich die willkommenen Neuerungen demnächst per Firmware-Update bei den älteren Mitgliedern der Alpha-7-Familie nachrüsten lassen. Doch alle Sony-Repräsentanten (auch von Sony Japan), die ich danach gefragt habe, gaben mir lediglich ein dünnes „no comment“ zur Antwort.

Autofokus

Während eine klassische DSLR die Fokusentfernung nach dem Phasenvergleichsverfahren ermittelt, fokussieren Systemkameras per Kontrastmessung direkt auf dem Bildsensor. Der Kontrast-AF gilt als äußerst akkurat, aber auch langsam. Um ihm Beine zu machen, packen die Hersteller von Spiegellosen seit einiger Zeit zusätzliche Phasenvergleichssensoren auf den Bildwandler. Sie sorgen für die Grobarbeit, während die Kontrastmessung die Feineinstellung übernimmt. Auch Sony setzt seit der Alpha 6000 auf diese Kombination zweier AF-Verfahren, hier heißt sie „Fast Hybrid AF“.

Bei der Alpha 7R II kümmern sich 399 Phasen-AF-Sensoren um rasches Fokussieren. Sie decken 45 Prozent des Bildbereichs ab, laut Sony derzeit die größte Abdeckung unter den Vollformatkameras. Verwendet habe ich den Autofokus hauptsächlich mit den neuen Batis-Objektiven von Zeiss, dem 2/25 sowie dem 1.8/85. Aber auch das neue Makro-Objektiv FE 90 mm F2.8 Macro G OSS von Sony, sowie zwei ältere Zooms habe ich an der Alpha 7R II eingesetzt. Ganz gleich, welches Objektiv zum Einsatz kam, im Modus Einzelbild-AF (AF-S) stellt die Alpha 7R II pfeilschnell scharf. Vor allem aber sitzt der Fokus praktisch immer perfekt dort, wo ihn haben wollte – die Ausschussquote ist geringer als zehn Prozent. Eine reife Leistung, wie ich finde, fällt doch angesichts der hohen Auflösung der Alpha 7R II bereits ein minimaler Fehlfokus gnadenlos auf.

Abbildung: Sony Alpha 7R II - Bildbereichsabdeckung des Phasen-AF

Laut Sony deckt derzeit bei keiner anderen Kleinbildkamera der Phasen-AF einen
derart großen Bildbereich ab wie bei der Alpha 7R II.

 

Beim exakten Fokussieren hilft auch, dass sich das Fokusfeld auf einer von 25 Positionen über dem gesamten Bild frei positionieren lässt. Zudem bietet die Alpha 7R II einen Augen-AF, er fokussiert auf Knopfdruck auf das Auge im Bild, das der Kamera am nächsten ist. Bei Porträtaufnahmen mit großer Blende habe ich diese Funktion gerne verwendet, zumal Sony sie bei der Alpha 7R II nochmals entscheidend verbessert hat: Der Augen-AF funktioniert nun auch, wenn der Fokus automatisch nachgeführt wird (AF-C) – da darf sich das Model dann auch gerne bewegen, ohne dass die Augenpartie aus der Schärfeebene läuft.

Bei statischen Motiven oder solchen, die sich nur mäßig bewegen, gibt es am Autofokus der Alpha 7R II nichts auszusetzen. Anders sieht es aus, wenn Action ins Spiel kommt und die Kamera bei schnellen Bildserien die Schärfe kontinuierlich nachführen soll. Mit einer Serienbildrate von 5 Fotos/Sekunde (fps) ist die Alpha 7R II zwar recht flott, aber sicherlich keine echte Sportkanone. Erschwerend kommt hinzu, dass der Autofokus sehr bald sein Ziel verliert, wenn sich die Aufnahmeentfernung während einer Bildserie schnell ändert. Bringt mir meine Hündin Janna ihr Spielzeug zurück, wandert die Schärfe sehr schnell von ihrem Kopf über den Rücken und dann hinter sie hinaus. Keine Probleme hat der Nachführ-AF dagegen, wenn sich das Motiv nahezu parallel zur Aufnahmeebene bewegt.

Alpha 7R II: Autofokus-Nachführung

Bewegt sich ein Motiv auf den Fotografen zu, hat die Alpha 7R II erkennbar Mühe, den Autofokus nachzuführen.
Hier war meine Hündin im zweiten Bild der Serie noch scharf, im sechsten nicht mehr.

 

Einzigartig ist das Fokussystem der Alpha 7R II dann, wenn sie nicht mit nativen E-Mount-Objektiven bestückt wird. Dank ihres geringen Auflagenmaßes von nur 18 Millimeter lässt sich ja praktisch jedes Kleinbildobjektiv an der Alpha-7-Familie adaptieren. Verwendet man nun einen Adapter, der nicht nur mechanisch sondern auch elektronisch voll-kompatibel zum E-Mount ist, funktioniert der Autofokus der Alpha 7R II weiterhin. Einzige Voraussetzung: das adaptierte Objektiv muss mit einem integrierten Fokusantrieb versehen sein. Das Sony 70-200/2.8 G SSM für A-Mount erfüllt diese Bedingung und lässt sich via Adapter LA-EA3 praktisch ohne Einschränkung an der Alpha 7R II verwenden. Aber auch ein Sigma 24-105/4 DG OS HSM aus der hochwertigen Art-Serie mit A-Bajonett stellte an der Alpha 7R II via LA-EA3 stellte an der Alpha 7R II rasch und zielsicher scharf.

Dass Sony dafür gesorgt hat, dass die Alpha 7R II adaptierte A-Mount-Objektive automatisch fokussieren kann, mag nicht verwundert. Aber damit nicht genug, das Verfahren funktioniert mit praktisch jedem adaptierten Objektiv, wenn es und der Adapter die genannten Voraussetzungen erfüllen. Derzeit gibt es elektronisch voll-kompatible Adapter für Canon-EF-Mount, etwa von Metabones (Modell MB_EF-E-BT4). Über ihn habe ich die Canon-Objektive EF 24mm f/2.8 IS USM und EF 50mm f/1.8 STM an die Alpha 7R II angeschlossen. Mit beiden Objektiven hatte die Alpha 7R II keine Probleme, schnell und präzise scharf zu stellen.

Mit der Fähigkeit, auch adaptierte Fremdobjektive fokussieren zu können, wird die Alpha 7R II zu einer sehr universellen Kamera. Stand heute lassen sich an ihr A-Mount-Objektive mit integriertem AF-Antrieb praktisch ohne Einschränkungen verwenden, ebenso Objektive mit Canon-EF-Mount. Und dem Vernehmen nach entwickeln chinesische Tüftler bereits elektronisch kompatible Adapter von Nikon-F-Mount auf Sony-E-Bajonett. Der Alpha 7R II eröffnet das einen riesigen Pool an Objektiven, was den einen oder anderen Interessierten sicherlich die Kaufentscheidung erleichtern wird. Fraglich ist aber auf der anderen Seite, wie sehr Sony das noch aus Minolta-Zeiten stammende A-Bajonett zukünftig pflegen wird. Die mit der Alpha 7R II eingeführten AF-Fähigkeiten machen bei Lichte betrachtet weitere Kameras mit A-Mount obsolet.

Video-Qualitäten

Die Alpha 7R II ist nicht nur eine hervorragend ausgestatte Fotokamera, sondern richtet sich ausdrücklich auch an Videographen. Sie zeichnet auf Wunsch mit 4-K-Auflösung (3840 x 2912 Pixel, entspricht etwa acht Megapixel) und zwar auf die Speicherkarte (UHS Class 3), ein externes Aufzeichnungsgerät wie noch die Alpha 7S benötigt sie nicht mehr. Dabei ist eine maximale Framerate von 25p/30p möglich, die Bitrate kann bis zu 100 Mb/s betragen. Interessant ist sicherlich auch, dass die Kamera im Crop-Modus „Super 35 mm“ (entspricht der Bildbreite von APS-C) den kompletten Sensorinhalt ausliest (entspricht einer Auflösung von etwa 15 Megapixel) und erst anschließend das Videobild auf 4K-Auflösung herunterrechnet. Qualitätsmindernde Tricks wie Pixel-Binning oder Line-Skipping verkneift sich die Alpha 7R II dabei.

Grafik: Alpha 7R II - Videoauflösung

Dank der hohen Sensorauflösung nimmt die Alpha 7R II 4K-Videos mindestens
mit fast zweifachem Oversampling auf.

 

Die Ausstattung der Alpha 7R II für Videoaufnahmen ist durchaus professionell. Sie zeichnet Time-Codes auf, ermöglicht eine manuelle Aussteuerung des Tonpegels und bietet diverse Profile (inklusive s-Log) – um nur einige zu nennen. Ich hatte leider noch keine Gelegenheit, mich ausführlich mit den Video-Eigenschaften der Alpha 7R II zu beschäftigen. Nur so viel: Der Autofokus funktioniert mit den bereits genannten Einschränkungen auch im Videobetrieb wunderbar.

Bildqualität

42,4 Megapixel löst der Bildwandler der Alpha 7R II auf. Sony verspricht trotz der daraus resultierenden hohen Pixeldichte herausragende High-ISO-Eigenschaften. Ob die Alpha 7R II dieses Versprechen auch einlöst, habe ich mir genau angesehen. Außer Frage dürfte stehen, dass die Alpha 7R II mit ihrer sehr hohen Auflösung das Potential für eine sehr gute Detailwiedergabe mitbringt. Dafür sollte sie natürlich mit adäquatem Glas bestückt werden, wobei die Anforderungen an die Objektive noch moderat sind: Im Crop-Modus beträgt die Auflösung der Alpha 7R II rund 18 Megapixel, da gibt es APS-C-Kameras, die deutlich höher auflösen.

Foto: Model

 

Sony Alpha 7R II - 100%-Ausschnitt

Fotografen werden die hohe Auflösung lieben, Models und Visagisten dagegen hassen.
Unten ein 100%-Ausschnitt aus der 44-Megapixel-Datei.

 

Sony traut der Alpha 7R II trotz ihres recht geringen Pixelpitch eine maximale Empfindlichkeit von ISO 102.400 zu. Erreicht wird dies durch zwei besondere Eigenschaften des Bildsensors: Zum einen ist er in BSI-Technik ausgeführt, zum anderen bestehen die Leiterbahnen aus Kupfer anstatt wie üblich aus Aluminium (siehe auch: Sony Alpha 7R II, CyberShot RX10 II und RX100 IV: Revolutionäre Sensortechnologie?). Der deutlich geringere Innenwiderstand von Kupfer soll sein Scherflein dazu beitragen, dass die Aufnahmen mit der Alpha 7R II bis in höchste ISO-Regionen möglichst rauscharm bleiben.

In der Tat scheint Sony nicht zu viel zu versprechen. Bis etwa ISO 800 sind die RAW-Aufnahmen in der 100%-Ansicht von Lightroom praktisch rauschfrei, ab ISO 1600 machen sich dann feinste Helligkeitsstörungen bemerkbar. Dabei ist das Korn jedoch äußerst klein und kontrastarm – auch noch bei ISO 3200. Ab ISO 6400 wird das Korn dann etwas grober, der Kontrast des Rauschens nimmt zu. Erhöht man die Empfindlichkeit um eine weitere Stufe, wird das Rauschen aggressiver und beginnt feinste Bilddetails sichtbar zu zerstören. Aber selbst bei ISO 25.600 bekommt man das Rauschen mit der Rauschunterdrückung von Lightroom noch gut in den Griff, wenn es nicht mehr auf allerfeinste Bilddetails ankommt. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Alpha 7R II bis zu dieser ISO-Stufe und darüber frei von besonders störendem Farbrauschen ist. Das tritt selbst bei ISO 52.200 praktisch noch nicht auf, das Helligkeitsrauschen ist bei dieser Empfindlichkeitsstufe dann aber derart ausgeprägt, dass es zu deutlichen Strukturverlusten kommt.

Beispielbild: Alpha 7R II - ISO 200

 

Beispielbild: Alpha 7R II - ISO 800

 

Beispielbild: Alpha 7R II - ISO 3200

 

Beispielbild: Alpha 7R II - ISO 12800

 

Beispielbild: Alpha 7R II - ISO 25600

 

Beispielbild: Alpha 7R II - ISO 51200

 

Je nach Anforderungen an Rauscharmut und Detailwiedergabe sind die Aufnahmen bis ISO 1600, eventuell sogar bis ISO 3200 bei voller Auflösung zu gebrauchen – also entsprechend einer Druckgröße von ca. 67,3 x 45 cm bei 300 ppi (entspricht etwa DIN A2). Wird die Druckauflösung auf DIN A3 reduziert (etwa eine Magazin-Doppelseite), geben die RAW-Dateien noch bis ca. ISO 12.800 genügend Dynamik und Farbdifferenzierung für eine ordentliche Reproduktion her. Immer vorausgesetzt natürlich, dass die Aufnahmen exakt belichtet wurden und vor allem die Helligkeit nicht nachträglich aufgezogen werden muss.

Alpha 7R II: ISO 12.800

 

Alpha 7R II: ISO 12.800

Wird die Ausgabeauflösung auf etwa DIN A3, also rund 17 Megapixel bei 300 ppi, reduziert
(Bild unten zeigt entsprechenden 100%-Ausschnitt), liefert die Alpha 7R II selbst bei
ISO 12.800 noch mehr als brauchbare Ergebnisse.

 

Die interne Rauschunterdrückung der Alpha 7R II greift für meinen Geschmack standesmäßig zu kräftig ein. Dadurch gehen spätestens ab ISO 3200 deutlich mehr Details flöten, als nötig wäre. Zudem produziert die Rauschunterdrückung ab etwa ISO 12.800 fleckige Helligkeitsstörungen. Das kann Lightroom besser (andere RAW-Konverter sicherlich auch, das habe ich aber noch nicht ausprobiert). Davon abgesehen gibt die JPEG-Aufbereitung der Alpha 7R II kaum Anlass zur Kritik: Die Schärfe ist eher knackig, aber keines überschärft, Farben gibt die Kamera fein differenziert wieder, der automatische Weißabgleich meiden den oftmals bei Kameras aus Fernost üblichen kühlen Unterton.

Die Alpha 7R II bietet also in der Tat phantastische High-ISO-Fähigkeiten – bezogen auf die Auflösung braucht sie sich nicht einmal hinter der in dieser Hinsicht bislang einzigartigen Alpha 7S zu verstecken. In der Praxis wird man derart hohe ISO-Werte, wie sie die Alpha 7R II erlaubt, eher selten benötigen. Ein wichtiger Vorteil ergibt sich dennoch daraus: die Alpha 7R II eröffnet bis in mittlere ISO-Regionen ein ungeheures Nachbearbeitungspotential. Da kann man selbst bei Aufnahmen mit ISO 800 die Tiefen noch um +2 EV aufhellen, ohne dass das Rauschen überhandnimmt, oder es in den dunklen Bildbereichen gar zu Strukturverlusten kommt.

Alpha 7R II: Dynamik-Umfang

Welchen immensen Dynamik-Umfang die Alpha 7R II verarbeiten kann,
demonstriert diese unbearbeitete RAW-Version (links) und die angepasste Variante (rechts).

 

Möglich macht dies aber auch der sehr hohe Dynamikumfang, den die Alpha 7R II verarbeiten kann. Die Fähigkeit, bei extrem kontrastreichen Motiven selbst in dunkelsten und hellsten Bildbereichen noch verwertbare Informationen aufzuzeichnen, ist bei der Alpha 7R II fast schon überragend. Da erübrigt sich häufig eine Belichtungsreihe, die man dann später zu einem HDR-Bild zusammenfügen könnte.

Wie heute fast alle Digitalkameras neigt auch die Alpha 7R II zu einer sehr konservativen Belichtungssteuerung. Es scheint, als versuche sie, auf alle Fälle ausbrennende Lichter zu vermeiden. Das funktioniert bei sehr kontrastreichen Motiven gut; fehlen die Kontraste im Motiv, geraten die Aufnahmen aber um -0,3 bis -1 EV zu dunkel. Glücklicherweise lässt sich da dank des griffigen Rads zur Belichtungskorrektur sowie mit einem einblendbaren Histogramm gut gegensteuern.

Mein Fazit

Mit der Alpha 7R II liefert Sony eine Systemkamera ab, die sicherlich weit mehr als ein „Me-too“-Produkt ist. Sie paart auf derzeit einzigartige Weise eine sehr hohe Sensorauflösung mit exzellenten High-ISO-Fähigkeiten. Zudem merzt Sony bei der Alpha 7RII einige Kritikpunkte aus, die sich die Vorgängerin Alpha 7R gefallen lassen musste. Ihr Verschluss ist zeitgemäß leise und erschütterungsarm, die Serienbildrate auf einem akzeptablen Niveau. Hinzu kommt eine Reihe von Neuerungen in der Firmware, die man sich für die gesamte Alpha-7-Familie wünscht. Herausragend ist zudem die Fähigkeit des Autofokus, mit adaptierten (Fremd-) Objektiven scharf stellen zu können.

Doch auch bei der Alpha 7R II ist nicht alles Gold, was glänzt. Den Nachführ-AF hat Sony zwar deutlich verbessert, seine Fähigkeiten bleiben aber weiterhin hinter denen einer professionellen DSLR zurück. Auch gefällt mir die Rauschunterdrückung nicht ganz so gut – womit sich aber wunderbar leben lässt, wenn man in RAW aufzeichnet.

Ist die Alpha 7R II also eine Kamera für alle Fälle? Solange keine Sport- und Action-Motive auf dem Plan stehen, sicherlich. Dann wird sie selbst Fotografen mit allerhöchsten Ansprüchen zufrieden stellen. Dank ihrer leichten und kompakten Bauform macht sie nicht nur im Studio eine gute Figur, sondern gerade auch bei der Reportage- und Eventfotografie. Zusätzlich eignet sie sich bestens zur Aufzeichnung hochwertige Videoclips. Angesichts des Gebotenen geht der Preis von rund 3.500 Euro aus meiner Sicht so gerade noch Ordnung, auch wenn der puristische Fotograf vielleicht unnütze Videofunktionen mitbezahlen muss.

Aktualisiert 18.08.2015: Sony hat uns darauf hingewiesen, dass die Alpha 7R II zwar staub- und feuchtigkeitsbeständig ist, jedoch nicht explizit wasserfest oder spritzwassergeschützt. Der Artikel wurde entsprechend geändert.

(Martin Vieten)
 

Allenfalls die Möglichkeit der Verwendung von

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 07:21

Fremdobjektiven aller Art begeistert, das Aussaugen der Energie weniger. Und dann der Preis: 3.500,00 Euro - also cirka 7.000,00 DM in alter Währung. Dazu kommen die Objektive. Also eine Alternative zur DSLR ist diese Kamera nicht. Dann kommt das Teil von Sony - der Erwerb erfolgt ohne Gewähr für jedweden Service.

Die Kamera ist allenfalls eine Aufforderung an Nikon, in die Hufe und Wallung zu kommen, um besseres in dieser Richtung zu bieten.

Gast schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 09:10
Gast schrieb:

Fremdobjektiven aller Art begeistert, das Aussaugen der Energie weniger. Und dann der Preis: 3.500,00 Euro - also cirka 7.000,00 DM in alter Währung. Dazu kommen die Objektive. Also eine Alternative zur DSLR ist diese Kamera nicht. Dann kommt das Teil von Sony - der Erwerb erfolgt ohne Gewähr für jedweden Service.

Die Kamera ist allenfalls eine Aufforderung an Nikon, in die Hufe und Wallung zu kommen, um besseres in dieser Richtung zu bieten.

Ich komme ja auch noch aus der DM-Zeit! Aber wer das jetzt noch mit den "alten Zeiten" vergleicht, ist sicher froh, das die Sony Kamera eine sehr gute "Bildstabilisierung" hat!!!

Für alle

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 10:00

die bei dem Preis das Zittern bekommen ... 8-)

Spiegelloser Stromverbrauch

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 15:04

Ich fürchte, ein Grund, warum sich Sony für den spiegellosen Weg entschieden hat, ist nicht nur, dass er bezüglich Schnelligkeit ein paar Vorteile bieten kann, sondern die Etablierung von Canon und Nikon im Bereich der Spiegel-DSLs.

Aber solange man bei DSLMs das Problem Stromverbrauch nicht im Griff hat - weniger als 300 Bilder mit einer Akkuladung ist ein bissel dürftig - werden die sich am Markt auch nicht durchsetzen, zumal Sony ja noch nicht einmal so richtig weiß, welches Bajonett die Objektive denn nun haben sollen. Aller paar Jahre neue Bajonette - das funktioniert im Hochpres-Bereich nicht. Das geht nur im Ramsch-Segment.

MfG
Die Laiin

Sogar Laiinnen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 16:54

sind lernfähig ... gratuliere! 8-)

Gast schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 19:09
Gast schrieb:

Fremdobjektiven aller Art begeistert, das Aussaugen der Energie weniger. Und dann der Preis: 3.500,00 Euro - also cirka 7.000,00 DM in alter Währung. Dazu kommen die Objektive. Also eine Alternative zur DSLR ist diese Kamera nicht. Dann kommt das Teil von Sony - der Erwerb erfolgt ohne Gewähr für jedweden Service.

Die Kamera ist allenfalls eine Aufforderung an Nikon, in die Hufe und Wallung zu kommen, um besseres in dieser Richtung zu bieten.

Das ist auch für Nikon etc. sehr sehr schwer, denn dort wird auch nur mit Wasser gekocht!

Das wäre sehr sehr einfach

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 22:56

kapierten die Hersteller, worauf es beim Fotografieren wirklich ankommt ... ergo, weniger technischer Ballast, weniger Funktionen, bessere Bedienbarkeit. und der Rest ist ohnehin Standardtechnik. 8-)

Welch ein Fortschritt

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 07:49

in der Bedienung: 10(!) frei belegbare Funktionstasten ... die sicherste Gewähr dafür, dass keine Sony gleich so wie eine andere Sony funktioniert. 8-)

In der Tat: Die Kamera ist der Unterschied zwischen einem

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 08:51
Gast schrieb:

in der Bedienung: 10(!) frei belegbare Funktionstasten ... die sicherste Gewähr dafür, dass keine Sony gleich so wie eine andere Sony funktioniert. 8-)

türkischen Friseur (8,00 Euronen Herrenhaarschnitt) und einem deutschen Friseur (ab 16,00 Euronen unbegrenzt aufwärts). Beim türkischen Friseur brauchen Sie keinen Termin, kommen sofort dran und in knapp 10 Minuten stehen Sie mit exzellter Frisur da. Beim deutschen Friseur brauchen Sie einen Termin und bei diesem labert er Ihnen eine halbe Stunden mit Gesülze die Ohren voll, um seinen überzogen Preis zu rechtfertigen. Und die 10 frei belegbaren Tasten sind ein Indiz dafür, dass Sony für die mit sinnloser Technik vollgestopfte Kamera einen horrenden Preis auf zu rufen meint. Das Beste daran, dass es günstigere Alternativen (im DSLR-Bereich) gibt.

It's a trick, it's Sony!

coiffeur

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 10:19
Gast schrieb:
Gast schrieb:

in der Bedienung: 10(!) frei belegbare Funktionstasten ... die sicherste Gewähr dafür, dass keine Sony gleich so wie eine andere Sony funktioniert. 8-)

türkischen Friseur (8,00 Euronen Herrenhaarschnitt) und einem deutschen Friseur (ab 16,00 Euronen unbegrenzt aufwärts). Beim türkischen Friseur brauchen Sie keinen Termin, kommen sofort dran und in knapp 10 Minuten stehen Sie mit exzellter Frisur da. Beim deutschen Friseur brauchen Sie einen Termin und bei diesem labert er Ihnen eine halbe Stunden mit Gesülze die Ohren voll, um seinen überzogen Preis zu rechtfertigen. Und die 10 frei belegbaren Tasten sind ein Indiz dafür, dass Sony für die mit sinnloser Technik vollgestopfte Kamera einen horrenden Preis auf zu rufen meint. Das Beste daran, dass es günstigere Alternativen (im DSLR-Bereich) gibt.

It's a trick, it's Sony!

Welche "günstige"Alternative mit 44MP gibt es denn (Die Schummel-Sigma zählt nicht)?Und kann man sich bei Sony auch die Haare schneiden lassen?

Das so ein Kommentar kommt, war ja klar, da kann man

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 12:08
Gast schrieb:

.. Und kann man sich bei Sony auch die Haare schneiden lassen?

die Uhr für stellen. Wenn Sie sich eine Kamera für den halben aufgerufenen Preis einer Sony 7 II zulegen, bleiben 1750 Euronen für einen Haarschnitt. Der kostet 8,00 Euro im Münchener Schwanthalerstrassen-Viertel. Macht 218 3/4 Haarschnitte. Und nein, bei Sony kann man sich nicht die Haare schneiden lassen - und das ist gut so. Sonst sähen Sie nachher so aus, wie deren Kameras. Wer will das denn schon?

Sinnfrei

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 10. November 2015 - 22:34
Gast schrieb:
Gast schrieb:

.. Und kann man sich bei Sony auch die Haare schneiden lassen?

die Uhr für stellen. Wenn Sie sich eine Kamera für den halben aufgerufenen Preis einer Sony 7 II zulegen, bleiben 1750 Euronen für einen Haarschnitt. Der kostet 8,00 Euro im Münchener Schwanthalerstrassen-Viertel. Macht 218 3/4 Haarschnitte. Und nein, bei Sony kann man sich nicht die Haare schneiden lassen - und das ist gut so. Sonst sähen Sie nachher so aus, wie deren Kameras. Wer will das denn schon?

Habe selten so eine sinnfreien Text gelesen. Das ist vornehm ausgedrückt. Der Am würde sagen: BULLSHIT

Bleibt trotzdem noch

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 11. November 2015 - 09:50

der tatsächliche Unsinn eines Kameraherstellers, 10 frei belegbare Funktionstasten dem für dumm gehaltenen Volk als Fortschritt verkaufen zu wollen.

"sinnlose Technik"

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 12:21

ist es nur für die, denen sich deren Sinn nicht erschließt, und die deshalb "sinnlos" darüber räsonieren. Für solche ist die Kamera nicht gemacht.

Zwischen

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Samstag, 15. August 2015 - 15:39

sinnlos und unsinnig erschließen sich der Semantik noch einige Graustufen. ;-)

Nur der Irre soll ja bekanntlich einen Irren erkennen.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 16:02
Gast schrieb:

ist es nur für die, denen sich deren Sinn nicht erschließt, ... Für solche ist die Kamera nicht gemacht.

Anderen erschliesst sich dessen Welt nicht. Wenn für die Irren die Kamera gemacht ist und diese sie verstehen, was will dann Sony mehr. Immerhin bedient Sony dann eine Zielgruppe, die anderen Herstellern nicht zugänglich ist. Seelig sind die Sony-Kamerabesitzer, denn sie sind glücklich, bis die Teile nicht mehr funktionieren - dann wird's aber so was von zappenduster!

Ganz klar,

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Samstag, 15. August 2015 - 13:21
Gast schrieb:

Welch ein Fortschritt in der Bedienung: 10(!) frei belegbare Funktionstasten ... die sicherste Gewähr dafür, dass keine Sony gleich so wie eine andere Sony funktioniert. 8-)

ein grosser Fortschritt, zumal Camera-Sharing ja eher wenig verbreitet ist. Ausserdem gibt es ja noch die IA (idiot automatic) für den DSLR Fan, der gerne mal mit einer Sony spielen will.
Wie es aussieht, wenn ein Hersteller diesen Job übernimmt, habe ich nur allzu schlecht von Canon in Erinnerung. Die hatten bei der 5D mit ihrer fest belegten Direct-Print Taste ein feines Gespür dafür bewiesen, was ein Fotograf wirklich will.
ROG

Bei aller Schönfärberei

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 14:12

aber bei der Bedienung hat die Kameratechnik seit Analogzeiten überwiegend Rückschritte zu verzeichnen ... Canon ist da eh auch nicht ausgenommen, aber es bedarf einer Sony, um das auf die Spitze zu treiben. 8-)

Die Bedienung einer DSLR oder Systemkamera hat

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 14:52
Gast schrieb:

aber bei der Bedienung hat die Kameratechnik seit Analogzeiten überwiegend Rückschritte zu verzeichnen ... Canon ist da eh auch nicht ausgenommen, aber es bedarf einer Sony, um das auf die Spitze zu treiben. 8-)

gegenüber dem Analogzeitalter gewaltige Rückschritte zu verzeichnen Die Technik vollgestopfter Kameramodelle behindert beim Fotografieren mehr, als dass sie in der Praxis nützt. Die ganzen Ausstattungsdetails fröhnen nur einem Zweck: Die Überteuerung des jeweiligen Kameramodells zu rechtfertigen. Dann treibt die Kamerahersteller um, dass gerade ihr Modell nicht verkauft wird, weil eben der Mitbewerber das Kinkerlitzchen offeriert.

Gott behüt' uns davor

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 14:28

was in ROG's Augen als großer Fortschritt daher kommt.

Wenn's um

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Samstag, 15. August 2015 - 15:29

schnelle Kamera(um)programmierung geht, dann eröffnet hier der Touchscreen den wohl einfachsten und intuitivsten Zugang - dafür braucht's in der Tat keine belegbaren Tasten, die im direkten Vergleich recht überzeugend abstinken.
Ansonsten bin ich nach wie vor der Meinung, dass es für den unmittelbaren Betrieb einer Kamera nicht mehr als dreier Einstellräder bedarf. Dazu noch einen Auslöser und eine Fokustaste. Alles andere ist konzertiertes Unvermögen der Kamerahersteller (weil sie am Bestehenden kleben, und selbst die offensichtlichsten, von gewohnten Normen abweichenden Optionen der Digitalfotografie weitgehend negieren).

P.S.: Kamerasharing mag vielleicht nicht so verbreitet sein, Kameraverleiher soll's schon mehr geben. Aber ich wünsche niemandem ernsthaft jene Probleme, die es bereitet, solche Kameras Fotonovizen nahe bringen zu müssen - weswegen ich hier auch aus leidvoller Erfahrung schreibe.

die Kleinbild

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 08:21

Systemkameras mit EVF haben ein Problem. Ihre geringe Kameragröße passt nur zu Objektiven mit geringer Brennweite. Sobald die Brennweite steigt, sind die Objektive praktisch genaus so groß wie an einer DSLR. Dann passt die kleine Kamera nicht mehr zum Objektiv, weil sie schlecht ausbalanciert ist und das Objektiv die Kamera nach unten hebelt.

Sony sollte sich also in Zukunft trauen größere spiegellose Kameras zu bauen, dann sind sie besser handhabbar.

Der EVF hat so viele Vorteile gegenüber einem Spiegelsucher der DSLR, dass das Argument des Vorteils des geringen Gewichts der spiegellosen Kameras obsolet wird.

Sicher wird Nikon demnächst eine DSLR mit identischem Sensor vorstellen, dann kann man die Vorteile und die Nachteile von DSLR und den Spiegellosen direkt miteinander vergleichen.

Wie stellen Sie sich

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 09:58

eine größere Spiegellose vor? Beim gleichen Format wäre jede Größenzunahme Verschwendung (bei der SLR belegt ja der Spiegelkasten jenen Platz, die die Spiegellose dann mit längeren Objektiven oder Adapterlösungen schaffen muss). Beim Handgriff musste Sony ohnehin schon ein sinnvolles Zugeständnis machen - nicht genug, wie die Akku-Leistung belegt. Und bei einem größeren Sensor schlagen dann wieder die Objektive überproportional zu Buche.

Geringe

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 10:08
Gast schrieb:

Systemkameras mit EVF haben ein Problem. Ihre geringe Kameragröße passt nur zu Objektiven mit geringer Brennweite. Sobald die Brennweite steigt, sind die Objektive praktisch genaus so groß wie an einer DSLR. Dann passt die kleine Kamera nicht mehr zum Objektiv, weil sie schlecht ausbalanciert ist und das Objektiv die Kamera nach unten hebelt.

Sony sollte sich also in Zukunft trauen größere spiegellose Kameras zu bauen, dann sind sie besser handhabbar.

Der EVF hat so viele Vorteile gegenüber einem Spiegelsucher der DSLR, dass das Argument des Vorteils des geringen Gewichts der spiegellosen Kameras obsolet wird.

Sicher wird Nikon demnächst eine DSLR mit identischem Sensor vorstellen, dann kann man die Vorteile und die Nachteile von DSLR und den Spiegellosen direkt miteinander vergleichen.

Objektive mit kurzen Brennweiten (das meinten Sie doch?)sind nicht zwangsläufig leicht.Weitere Kommentare zu o.g.kruden Schlussfolgerungen erspare ich mir.
Kameras und Objektive kauft man nicht nach Gewicht wie die Wurst beim Metzger.

NIEkon

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 12:11
Gast schrieb:

Sony sollte sich also in Zukunft trauen größere spiegellose Kameras zu bauen, dann sind sie besser handhabbar.

Sicher wird Nikon demnächst eine DSLR mit identischem Sensor vorstellen, dann kann man die Vorteile und die Nachteile von DSLR und den Spiegellosen direkt miteinander vergleichen.

Die erste Forderung stimmt 100% - Panasonic GH3/GH4 und Samsung NX1 zeigen allen anderen Anbietern, dass spiegelfreie Technik und Akkukapazität von mehr als 1000 Bilder pro Akku problemlos möglich sind und ein solider Griff zu einer guten Kamera dazu gehört. Und Kameras brauchen Gewicht, für mich als Fotograf mit Schwerpunkt Teleobjektive sind leichte Kameras keine echte Option - eine Kamera muss etwa 800-900g auf die Waage bringen - zumindest mit Zusatzgriff und Zusatzakku. Wobei die 1500g einer Eos 1DX auf Reisen schon wieder zu viel sind.

Das hier anscheinend in der Mehrzahl Nikon-Freunde mitlesen und Kommentieren ist offensichtlich - doch was wollen die, es gibt doch längst das fantastische Nikon 1 System. Nikon Vollformat herbei zu sehen bedeutet doch komplett neue Objektive und mindestens genauso hohe Kosten wie bei Sony. Nikon hat das kleinste Bajonett und ist ohnehin schon lange mit größeren Problemen belastet und seit 30 Jahren Master of Desaster und nur noch die kleinere Profimarke, die bei den Objektiven meist nur auf den Marktführer reagiert.

Der Grund warum sich die beiden bedeutenden Anbieter bisher nicht auf spiegelfreie-KB-Systemkameras einlassen - liegt doch in erster Linie an den Objektiven - denn Adapter sind mit Sicherheit keine Lösung, waren es nie.
Nicht nur weil Objektive heute eine entscheidende Softwarekorrektur erfahren, die durch Adapter so nicht immer möglich ist...

Adapter

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 14:16

für eigene SLR-Objektive an eigenen Siegellosen sollte technisch überhaupt kein Problem sein, noch nicht mal die ohnehin obligaten Korrekturoptionen ... allein es fehlt am Sinn. 8-)

Ob ein Kamerasystem

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 13:29

nun einem kurzen oder langem Auflagemaß folgt, ist eher nebbich. Das scheint mir nicht wesentlich.
Was schon eher bei Anbietern wie SONY wichtig ist, dass die eben den Nutzern auch ein anderes Spektrum ermöglichen. Das muss man bei CaNikon nicht unbedingt, also kann man auch bei dem langen Auflagemaß bleiben und damit die SLR-Objektive weiter nutzen.

Was absolut überhaupt keine Sache ist, dass man die Spiegel mitsamt Prisma weiter nutzt, nur weil das eben früher so üblich war. Das kann man heute deutlich intelligienter anstellen. Genauso ist das mit der heute üblichen Gehäuseform, die aufgrund des längeren Auflagemaßes noch sehr viel deutlicher ein Quadratkubus mit vielseitig ansteckbarem Griff sein kann. Diese zwanghafte Vorstellung, dass eine Kamera immer noch so aussehen muss, wie eine SLR von anno Tobak ist nicht tot zu kriegen, obwohl es maximal sinnlos ist.

Und wenn hier einige schreiben, dass das vor allem deshalb so sein muss, weil sonst ein Tele nicht geführt werden kann, denen muss man sowieso die Frage stellen, ob sie überhaupt mit einer Kamera richtig umgehen können. Eine Teletüte fasst man beim Schwerpunkt an und die Kamera "hängt" mit Griff als weiterer Fixpunkt hinten dran - Gewicht völlig egal, schon gleich gar, wenn das Ding ohnehin auf ein Stativ geschraubt wird.

CaNikon hat einfach noch keine echte Präferenz für die Zukunft, was diese Thema angeht (jedenfall nach außen nicht erkennbar). Die lassen die Produktform solange laufen, wie Kunden diesen Typ nachfragen. Erst wenn das ernsthaft in die Knie geht, werden die versuchen, sich auch in dieser Produktform mit adäquaten Produkten an die Spitze zu setzen, bzw. wenn sich aufgrund von höheren Stückzahlen EVFs usw. günstiger einkaufen und somit kunden- und marktgerechtere Preise erzielen lassen, wird der Spiegel mitsamt Prisma ganz schnell aus dem Gehäuse fliegen.

Das ist eben nicht nebbich

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Montag, 17. August 2015 - 14:32

Das verursacht ganz konkret Abbildungprobleme, vor allem bei Weitwinkelobjektiven, oder macht die Objektive übergroß/-lang im Vergleich zu solchen, die auf ein längeres Auflagemaß konstruiert sind.

Sind Sie Experte

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 19:31

für Objektivrechnungen?

Also, wenn man sich die Mühe macht und mal nachschaut, wie solche Objektivkonstruktionen zustande kommen, dann wird man feststellen, dass es dafür nur ganz wenige Designbüros gibt, die heute mit entsprechenden Softwaretools so etwas anhand von Vorgaben der Hersteller ausrechnen. Das ist ein komplexes Engineering das weder von Ihnen noch sonst einem, der hier schreibt, auch nur annäherungsweise durchschaut wird.

Was man sagen kann ist, dass man heute im Gegensatz zu noch nicht allzu langer Zeit fast jede Linsenrechnung sehr genau auf Zieleffekte zuschneiden kann. Da dürfte das Auflagenmaß eher zu den ganz kleinen Problemen gehören. Und folglich sind die verschiedenen Objektive auch an unterschiedliche Ansteuerungen der verschiedenen Kameras machbar. Keine Frage.

Dafür brauchen Sie kein Experte sein

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 20:05

Sie brauchen nur die konkreten Objektive miteinander vergleichen, vielleicht auch Testberichte lesen, um zu verstehen, wie der Hase läuft ... dass Sie allfälliger Qualitätsminderungen oft nicht ansichtig werden, dafür bedanken Sie sich bei den Programmierern, die die Schönrechnungsprogramme schreiben, bei allen Herstellern, übrigens. 8-)

Schönrechnungsprogramme

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 14:31

was für ein Unsinn.

Die CAD-Programme, die heute so etwas rechnen, sind um Längen im Ergebnis besser, als jedes Objektiv davor es je sein konnte, einfach weil davor derartige Rechenkapazitäten nicht gegeben waren. Aber das allein ist nicht entscheidend: es muss eine Reihe von Linsensätzen an endlos vielen Prototypen ausprobiert werden, um zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen. Das ist ein elementarer Aufwand, der sich erst einmal im Verkauf lohnen muss. Dazu kommt natürlich noch der ganze Aufwand für die optoelektronische und feinwerktechnische Realisierung.

Heute sind selbst realativ günstige Objektive sehr gut gerechnet, da hapert es eher an der Ausführung und den Materialien. All das hat auch etwas mit den Winzigsensoren zu tun, die die Hersteller zu Höchstleistungen beim Objektiv zwingen, weil sonst nur Ixigaxi raus kommt und das kann man inzwischen selbst bei den Smartphones komplett vergessen. Die optischen Leistungen sind bei den neueren Smartphone exzellent - da hapert es dann eher bei den Sensoren, die bei wenig Licht nicht mehr mitkommen.

Kein Unsinn

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 17:00

Die nackte Realität. Was stimmt: Im Gegensatz zu gestern geht's heute wesentlich schneller Objektive rauszudonnern. Selbst solche, wo man früher, mangels elektronischer Korrekturoptionen, gar nicht erst in die Verlegenheit kam, sie zu konstruieren.

Ja, ich weiß

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Montag, 17. August 2015 - 21:44

alles eine Frage des Aufwands. Und die Kosten, die sich durch maßgeschneiderte Fehlkorrekturen bei der Optik einsparen lassen, tangieren auch kostendämpfende, elektronische Korrekturen nur unwesentlich.
Aber für soviel neoliberales Effizienzdenken braucht man auch kein Experte, sondern nur ein wenig wach und ideologiefern sein.
Gleiches gilt für das Dogma von der Überlegenheit des elektronischen Suchers gegenüber optischen Suchern: Sie brauchen nur der Fährte des Geldes folgen - dem, das man sich damit spart, und dem, das man als Gewinn damit einfährt.

Fragen über Fragen.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Samstag, 15. August 2015 - 13:25
Gast schrieb:

die Kleinbild Systemkameras mit EVF haben ein Problem. Ihre geringe Kameragröße passt nur zu Objektiven mit geringer Brennweite. Sobald die Brennweite steigt, sind die Objektive praktisch genaus so groß wie an einer DSLR. Dann passt die kleine Kamera nicht mehr zum Objektiv, weil sie schlecht ausbalanciert ist und das Objektiv die Kamera nach unten hebelt.

Wie haben das nur die KB-Fotografen der analogen Zeit gemacht?
Selbst die größeren Kameras wie die Canon F1 und Nikon F3 unterscheiden sich in den Abmessungen nur unwesentlich von den Sony A7 II Modellen. Dazu haben sie noch nicht mal einen Handgriff.
Wie dumm, dass es damals noch kein Internet gab, wo Durchblicker klar stellen, was richtig und was falsch ist.
Die hätten viel Geld sparen können, wenn sie vorher gewusst hätten, dass ihre Kamera nur für kurze Brennweiten geeignet ist.
ROG

Genau diese genannten Kameras

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 14:26

wurden ja nicht von Ungefähr mit großen, fetten Motordrives verkauft und betrieben ... um ihnen (auch) jene Handlichkeit zukommen zu lassen, die erst eine F4, F5 oder EOS1 von Haus aus mitbrachten. 8-)

Exakt so war's/ist's: Unterschreitet ein Kameramodell eine

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 15:52
Gast schrieb:

wurden ja nicht von Ungefähr mit großen, fetten Motordrives verkauft und betrieben ... um ihnen (auch) jene Handlichkeit zukommen zu lassen, die erst eine F4, F5 oder EOS1 von Haus aus mitbrachten. 8-)

gewisse Grösse und ein gewisses Gewicht (was jeder individuell für sich beantworten muss) taugt es immer weniger für aktive Fotografie. In analogen Zeiten wurden die Kameras ja mit MotorDrives, Windern und Handgriffen eben deshalb versehen, um für die praktische Arbeit etwas Handfestes in Händen zu haben.

Wer eine Mini braucht ist mit der Samsung NX-Mini bestens bedient (sogar mit Zoom, sogar mit Wechselobjektiv); wer eine Immer-dabei-Kamera benötigt, hat die mit dem Fotohandy (womot die Masse abgefrühstückt wird).

Der AF, der Sucher ... verwirrend

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 10:15

ist also Pfeilschnell - das bedeutet übersetzt - der AF von Canon/Nikon DSLR ist Raketenschnell und man hat mit DSLR längst einige scharfe Aufnahmen im Kasten während die Sony ins Ziel läuft -
vor allem dann wenn die Lichtverhältnisse nicht südlich-sonnig sind.
Die Probleme bleiben, der AF ist weit weniger empfindlich als in neuesten DSLR-Kameras und der elektronische Sucher kann bei weniger licht keine klaren Farben und Kontraste mehr zeigen und grießelt etwas - zwar erhebliche Verbesserung gegenüber der Alpha 7 - aber längst nicht auf Stand der Technik.
Der Sucher ist der Größte EVF mit 0,78 Vergrößerung - das sind Zahlenglaubereinen - Fuji X-T1 bietet 0,77 fache Vergrößerung - aber eben nicht für Kleinbildformat.
Der modernste AF in der Samsung NX-1 deckt 90% des Bildfeldes ab und ist "Pistolenkugelschnell" - sony nur 45% - aber Sony bezieht die Angaben natürlich wieder nur auf Kleinbildformat.
Das ist legitim - verwirrt aber manchen.

Entscheidend ist, wie gut man mit der Kamera verwächst und arbeiten kann und was passiert bei technischen Problemen -
wenn man z.B. ein Canon Objektiv am Metaboles Adapter betreibt und die Schärfe an der Sony nicht im Ziel liegt - oder gar schlimmeres, wer ist dann zuständig?
Sony?, Sony-Service-Vetretung (freie Werkstatt)? - Metabones? - Canon?
Also so lange alles klappt prima, aber wehe wenn nicht... das ist ja schon mit Sigma, Tamron und Tokina Objektiven problematisch.

Und es wird ja nicht lange dauern bis Sony die gewaltige Preisforderung selbst zersägt...

Wer so umfassend

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Samstag, 15. August 2015 - 13:26

verwirrt ist, sollte vielleicht erst mal mit einfacheren Kameras beginnen und die Finger von Adapterlösungen lassen.
ROG

Wer verwirrt ist, sollte sich mehrere depp-Kameras

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 14:00
ROG schrieb:

verwirrt ist, sollte vielleicht erst mal mit einfacheren Kameras beginnen und die Finger von Adapterlösungen lassen.
ROG

anschaffen: Die kann man dann wie Bauklötzchen über- oder nebeneinander stapeln - bis man reif für die höhere Fotografie ist.

Besser nicht.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Sonntag, 16. August 2015 - 00:15
Gast schrieb:

Wer verwirrt ist, sollte sich mehrere depp-Kameras anschaffen: Die kann man dann wie Bauklötzchen über- oder nebeneinander stapeln - bis man reif für die höhere Fotografie ist.

Auch die DP-Kameras veralten relativ schnell, da gibt es keinen Unterschied zu anderen digitalen Kameras.
Wer schon von einer Kamera wie der A7R II so verwirrt wird, der hat noch einen langen Weg vor sich, bis er die DP-Kameras sinnvoll verwenden kann.
Definitely Not for Camera Pussies, wie es Michael Reichmann einmal formuliert hat.
ROG

Der Reichmann

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 06:33

geht ja inzwischen sogar schon mit Canons neuer Superzoom auf die Pirsch ... der ist definitiv kein Pussi. 8-)

Das ist er definitiv nicht.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Montag, 17. August 2015 - 00:10

Wenn er für Canons "neuer Superzoom" Verwendung hat, dann ist dagegen doch nichts zu sagen, zumal ihm noch ausreichend anderes Gerät zur Verfügung steht.
Ist doch schön, wenn Canon mal was Zustande gebracht hat, was über das Mittelmaß hinausgeht. Und seis auch nur im 1" Format.
ROG

Die ewige Satzfledderei, das ewige Rumgeheule bei

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 06:40
ROG schrieb:

Wenn er für Canons "neuer Superzoom" Verwendung hat, dann ist dagegen doch nichts zu sagen, zumal ihm noch ausreichend anderes Gerät zur Verfügung steht.
Ist doch schön, wenn Canon mal was Zustande gebracht hat, was über das Mittelmaß hinausgeht. Und seis auch nur im 1" Format.
ROG

Kritik, die ewigen Rechtfertigungsversuche für die Anschaffung von Nischenprodukten machen den Reichmann zu einem Nerver ersten Ranges.

Musst aber auch noch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 09:05

dazusagen, dass der Reichmann von Canon lange Zeit als Tester hintangehalten wurde ... dürfte sich wohl um ein tieferes, gegenseitiges Misstrauensverhältnis handeln. 8-)

Moire?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 10:20

Ich vermisse bei Berichten zu so hoch auflösenden Kameras, wie stark sich das Moire in den Fotos auswirkt.

Wenn sich ein Motiv parallel zur Aufnahmeebene bewegt...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 10:23

braucht man gar keinen Autofokus!
Und das kann dann jede Kamera der Welt mehr oder weniger gleich gut.
Sieht man mal vom Vollformat ab -
fokussieren Panasonic GH4 - Samsung NX1 - Olympus E-M5II - Nikon 1 V3 noch deutlich schneller auch auf bewegte Motive - haben aber den Vorteil, das der AF nicht so präzise arbeiten muss, da mehr Schärfentiefe vorliegt.
Der AF ist aber auch sehr stark abhängig von der Lichtsituation und dem verwendeten Objektiv.

P.S. Augen AF hat Olympus schon längst eingeführt, Fuji hat ihn, Samsung, Panasonic....

Sony A7x

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 13:15

Eines steht doch ganz fest, liebe frustrierten Leica - Canon - Nikon Fans, Sony ist wesentlich innovativer, als alle die genannten Hersteller zusammen und nagt ganz schön an deren sehr bedenklichen Umsatzzahlen!

Außerdem, kann man alle deren Scherben, sogar mit AF, Peaking und Bildstabilisierung, falls das überhaupt erforderlich ist, perfekt mit den SONY's weiterhin nutzen! Ich weiß ja, Leute, dass tut doch schon sehr weh!

Die Vorstellung

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Samstag, 15. August 2015 - 15:42

das ernsthaft zu tun, wäre in der Tat schmerzhaft.

chris h schrieb: das

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 17:34
chris h schrieb:

das ernsthaft zu tun, wäre in der Tat schmerzhaft.

Wetten, dass so mancher diesen angenehmen Schmerz sehr gerne erträgt!

Masochisten

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Samstag, 15. August 2015 - 18:40

sicher.

Leica-Fotografen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 08:15

auf der Suche nach einer leistbaren Alternative für deren Altglas-Sammlung ... 8-)

Sie haben Albträume, wenn Sie meinen, Sony nagt an

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 16:12
Gast schrieb:

.. Sony ... nagt ganz schön an deren sehr bedenklichen Umsatzzahlen! ...

anderer Hersteller Umsatzzahlen. Sony ist alles andere als ein Nagetier, eher ein Papiertiger.

Es gehört

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 13:20

zur journalistischen Sorgfaltspflicht, die Vorzüge gleichberechtigt neben die Nachteile zu stellen ... 8-)

Werbeblog

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 10:26

Mir kommt es vor als sei diese Seite so langsam aber sicher ein Werbeblog für Sony-Produkte!
Dass die Kamera Überhitzungsprobleme im Videobetrieb hat, wie man auf verschiedenen internationalen Seiten lesen kann, wird mit keinem Wort erwähnt. Auch nicht dass Sony nicht mit einem reinen unkomprimierten 14bit-raw-Format arbeitet. Die sehr schwache Akkuleistung wurde ja schon erwähnt, aber nicht dass eine DSLR im Vergleich dazu ca. 1000 Bilder pro Akkuladung machen kann. Ein wesentlicher Vorteil für Leute die mit der Fotografie ihr Geld verdienen müssen.
Der berühmte schlechte Service von Sony wurde ja schon von anderen Kommentatoren angesprochen. Da ich ihn schon selbst mehrfach erlebt habe, kommt bei mir NIEMALS mehr eine Sony-Kamera ins Haus, selbst wenn sie (auf dem Papier) besser sein sollte als alle Kameras anderer Hersteller!

Man denkt oft, ja kruzifix geht es denn nur mir so, mit den

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 06:37
Gast schrieb:

Mir kommt es vor als sei diese Seite so langsam aber sicher ein Werbeblog für Sony-Produkte!
Dass die Kamera Überhitzungsprobleme im Videobetrieb hat, wie man auf verschiedenen internationalen Seiten lesen kann, wird mit keinem Wort erwähnt. Auch nicht dass Sony nicht mit einem reinen unkomprimierten 14bit-raw-Format arbeitet. Die sehr schwache Akkuleistung wurde ja schon erwähnt, aber nicht dass eine DSLR im Vergleich dazu ca. 1000 Bilder pro Akkuladung machen kann. Ein wesentlicher Vorteil für Leute die mit der Fotografie ihr Geld verdienen müssen.
Der berühmte schlechte Service von Sony wurde ja schon von anderen Kommentatoren angesprochen. Da ich ihn schon selbst mehrfach erlebt habe, kommt bei mir NIEMALS mehr eine Sony-Kamera ins Haus, selbst wenn sie (auf dem Papier) besser sein sollte als alle Kameras anderer Hersteller!

schlechten Erfahrungen. Aber es ist halt so wie mit der Religion, die tumben Fanatiker überbrüllen den Rest der Gläubigen und bringen die gesamte Religion in Misskredit. So auch bei Sony. Kaum wird Kritik an Sony-Produkten geübt, gehen die Fanatiker auf die Barrikaden und erheben Sony über alles. Deshalb ist diese Seite noch lange kein Werbeblock für Sony-Produkte, die wegen ihrer Mangelhaftigkeit direkt zur Kritik herausfordern. Manche Sony-Innovation wurde vom Markt nach kurzem Aufflackern nicht angenommen und verschwand wieder in der Versenkung.

Der nicht vorhandene Service - auf den ich mehrfach hinwies - gibt jedem Sony-Produkt den Rest. Auch ich kaufe seit Jahren kein Sony-Produkt mehr und ziehe ggf. ein Produkt eines anderen Herstellers (ggf. aus der zweiten Reihe) jedwedem Sony-Produkt vor. Personen, bei denen nicht sein kann, was nicht sein darf, wird es immer geben, und auch solche, die wieder besseren Wissens ein Sony-Produkt hochloben, nur um zu vertuschen, dass sie für viel Geld genasweist wurden, oder sich insgeheim freuen, wenn auch ihr Sony-Produkt Schrott ist.

Für die behauptete Tatsache, dass Sie

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 21:24

seit Jahren keine SONY-Produkte mehr kaufen, sind Sie schon reichtlich neurotisch dabei, SONY-Produkte in Bausch und Bogen abzuqualifizieren, wo es nur geht. Ich weiß nicht, ob es Ihnen noch gelingen kann, zu erkennen, dass diese Einlassungen von Ihrer Seite eher so beim abgeneigten Publikum herauskommen, dass hier ein regelrecht hasserfüllter, weil aus irgend einem Grund Enttäuschter, sich hier die Finger fuzzlig schreibt, um seine Abneigungselogen zeitgerecht unterzubringen.

Das ist - man muss es einfach so sagen - vollkommen unglaubwürdig, die Zeit können Sie sich auch sparen, das glaubt Ihnen außer ein paar CaNikon-Fans mit Kopfwackelautomatik beim SONY-Bashen ohnehin niemand (mehr).

Leute

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 09:00

die sich für Kameras in dieser Preisklasse interessieren wissen in der Regel, was sie brauchen, was sie wollen, und warum sie was nicht wollen ...
Internationale Seiten stehen außerdem gleichberechtigt neben dieser und anderen deutschen Seiten, und werden auch verfolgt.
Allein bei der Videofähigkeit muss man noch anmerken, dass diese vom Redakteur ausdrücklich nicht getestet wurde.

das mit der Adaptierbarkeit von Fremdobjektiven

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 19:48

hat seine Tücken. Heute komme ich gerade mit der Kombination Nikkor AF-S 85mm f 1,4 und Olympus EM-1 vom Fotografieren zurück. Der Adapter war der von Novoflex mit eingebauter Blendenfunktion. Bekanntlich ist das Nikkor eins der besten Nikkore und trotzdem zeigen die Fotos im raw-Konverter heftige CA im Unschärfebereich, die man noch nicht mal mit allen raw-Konvertern restlos beseitigen kann.

Also schön ist das nicht. Da nur eine mechanische Verbindung besteht, wird keine Korrektur in der Kamera vorgenommen.

Der Sony würde es wahrscheinlich auch so gehen.

Die Ursache

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Sonntag, 16. August 2015 - 00:00

für diese Bildfehler hat mit nicht verwendeten Korrekturprofilen höchst wahrscheinlich wenig bis nichts zu tun.
Die Ursache dürfte statt dessen in dem erheblich dickeren Deckglas der MFT Sensoren liegen. Insbesondere bei lichtstarken Objektiven die dafür nicht ausgelegt sind treten dadurch Qualitätsverschlechterungen und sonstige Fehler auf.
Die einzige Lösung dieses Problem zu vermeiden ist die Verwendung des Metabones Speed Booster Adapters. Das darin verbaute Linsensystem korrigiert auch die Differenzen in der Glasstärke.
Ein positiver Nebeneffekt ist, dass bei diesem Adapter die effektive Lichtstärke dieses Objektivs auf f1 erhöht wird. Gleichzeitig reduziert sich der Cropfaktor auf 1,42 was man gut oder schlecht finden kann.
An Sony Kameras sollten diese Bildfehler übrigens nicht auftreten, da deren Deckglasdicke weitgehend mit dem von Nikon übereinstimmt.
ROG

Ein Speedbooster

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 06:30

ist eine Nischenlösung, aber kein Allheilmittel dagegen, dass Objektive ihrer konstruktiven Bestimmung nicht ordentlich zugeführt werden können.

Außerdem

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 16:49

funktionieren Speedbooster nur auf Objektiven mit größerem Bildkreis, als für's Format nötig - da besteht ohnehin kein echter Handlungsbedarf.

Natürlich

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Montag, 17. August 2015 - 00:06

funktionieren Speed Booster nur mit Objektiven mit größerem Bildkreis, als für's Format nötig. Das ist deren Grundprinzip. Und daraus resultiert auch deren Vorteil.

Gast schrieb:

-da besteht ohnehin kein echter Handlungsbedarf.

Metabones sah jedenfalls einen Handlungsbedarf und das offensichtlich mit Erfolg.
Mir scheint in deutschen Firmen sitzen viel zu viele Leute auf ihrem Hintern und sehen keinen echten Handlungsbedarf.
Deshalb heissen die Marktführer bei Smartphones auch Apple und Samsung und nicht Siemens.
Auch die ehemals weltweit führende deutsche Kameraindustrie sah, wen wunderts, keinen echten Handlungsbedarf als die Japaner mit ihren Spiegelreflexkameras auf den Markt kamen.
ROG

Das war technisch gemeint

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 08:50

Oben ging's ja darum, mit dem Speedbooster die Abbildungsqualität von Objektiven zu erhöhen - und da besteht bei Objektiven mit ohnehin größerem Bildkreis wenig Handlungsbedarf. Und bei den Objektiven, die Probleme machen, funktioniert er nicht ...
Widmungemäß hat der Speedbooster sicher seine Berechtigung - so wie auch Telekonverter bei Bedarf ihre Berechtigung haben.

Gast schrieb: hat seine

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 11:42
Gast schrieb:

hat seine Tücken. Heute komme ich gerade mit der Kombination Nikkor AF-S 85mm f 1,4 und Olympus EM-1 vom Fotografieren zurück. Der Adapter war der von Novoflex mit eingebauter Blendenfunktion. Bekanntlich ist das Nikkor eins der besten Nikkore und trotzdem zeigen die Fotos im raw-Konverter heftige CA im Unschärfebereich, die man noch nicht mal mit allen raw-Konvertern restlos beseitigen kann.

Also schön ist das nicht. Da nur eine mechanische Verbindung besteht, wird keine Korrektur in der Kamera vorgenommen.

Der Sony würde es wahrscheinlich auch so gehen.

Das kann sowohl am Objektiv, als auch am Konverter liegen, bei allem meinen billigen Konvertern aus Hongkong habe ich keinerlei Probleme mit meinen zahlreichen C/Y Zeiss u. Fremdobjektiven! Die Adaptionsmöglichkeit bei den Sony A7x Kameras, ist schon eine klasse Sache!

schade ist,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 20:15

dass das Bajonett der Kleinbild-Sonys so eng ist. Es wurde ja ursprünglich nur für APS-C entwickelt, dann haben alle Kleinbild-Fans nach einem Kleinbildsensor gerufen und der wurde dann ins Bajonett gequetscht. Wie sehr der gequetscht ist, sieht man wenn das Objektiv nicht angesetzt ist. Dann sind die Ecken des Sensors fast schon vom Bajonett verdeckt. Das bringt natürlich Probleme mit der Lichtführung im Randbereich und kann hier zu Unschärfen führen, bekanntlich besonders bei Weitwinkelobjektiven.

Hätte Sony den Bajonettdurchmesser gleich größer gemacht wäre es nicht eine solche Krücke.

Das A-Bajonett

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 22:39

war je keine Option ... damit die Objektive nicht zu groß würden. 8-)

Das ewige Gerangel um jedwede Miniaturisierung ist für die

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 07:31
Gast schrieb:

war je keine Option ... damit die Objektive nicht zu groß würden. 8-)

Katz. Dass Kleinbildkameras und deren Objektive grösser und schwerer sind als APS-C-/MFT-Systemkameras liegt in der Natur der Sache. Wer für ein exellentes Bildergebnis nicht bereit ist, auch etwas Mühe auf zu wenden, ist mit dem Fotohandy sowieso am besten bedient.

Die Vorteile der Sony 7 II (und deren Geschwister) wiegen deren Nachteile nicht auf, schon gar nicht bei Berücksichtigung des Preises. Bei vorhandenem A-Bajonett auf E-Bajonett um zu steigen, war schon der erste grosse Fehler. Damit ist auch klar angezeigt, dass A-Mount Geschichte ist: Es wird hier kaum mehr neue DSLRs und Objektive dazu geben. Die beiden letzten DSLR (Sony Alpha 58, Sony Alpha 77 II) werden zur vZeit aus den Regalen der Fotohändler entsorgt.

Das viel zu kleine E-Bajonett für Vollbild- und APS-C-Sensoren lässt den Konstruktionsaufwand für Vollbild-Objektive im Quadrat anwachsen und den Preis in die Höhe schnellen - ganz abgesehen davon, dass das Angebot bis dato kümmerlich ist und es auch einige Brennweiten gar nicht geben wird.

Die Schreihälse nach miniaturisierten Kameragehäuse beschweren sich im gleichem Atemzug, Teleobjektive (ab 200 mm) würden die Kombination Kamera/Objektiv vollkommen kopflastig und das Händeln damit unausgewogen machen. Weshalb meinen die Schreihälse wohl, haben sich seit Bestehen von Kameras aktiv Fotografierende mit Motor Drives, Windern und Handgriffen die Ausgewogenheit der Kombination herfestellt bzw. erhöht.

Die Sony 7er-Systemkameras sind weder Fisch noch Fleisch. Aber Sony hat in der Firmengeschichte ja des öfteren dem Markt Technik offeriert, die dieser nicht annahm (Beta, DAT, Memory Stick u.v.a.m.). Die 7er-Reihe von Sony ist schon nach deren Geburt Geschichte.

Ich würde Sonys 7er-Reihe

Bild von chris h
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chris h
(Inventar)
am Sonntag, 16. August 2015 - 17:37

nicht ganz so apodiktisch verdammen - da wären schon ein paar recht brauchbare Ansätze verarbeitet, die durchaus mehrheitsfähig sein sollten - vorrangig die Backlite-Sensoren mit ihrem bemerkenswerten Kontrastumfang. Konstruktiv lassen die Sonys aber definitv mehr Wünsche offen, als sie erfüllen können. Das spiegellose Konzept mag ja für Konstrukteure bestechend einfach und billig sein, nur überzeugt es in der fotografischen Praxis wenig. Nicht allein wegen der schon angesprochenen Vielzahl an Bedienelementen, sondern primär haptisch.

Diese konstruktive Sackgasse war es letztlich auch, die mich in meinen Überlegungen zum Thema Teilerprisma geführt hat, wo einerseits der Aufbau der Kamera nicht so sehr im Widerstreit zur praktischen Handhabung steht, andererseits die unbestrittenen Vorteile einer spiegellosen Lösung - Erschütterungs- und Geräuschfreiheit, Messfunktionen direkt ab Aufnahmesensor - keineswegs zu kurz kommen. Nebenbei meine ich, dass auch die Abbildungsleistung der Objektive von einem solchen "Kondensorblock" zwischen diesen und dem Sensor profitieren - der Sensor selbst geschützt und frei von vorgeschalteten Filtern gestaltet sein könnte.

Ein paar brauchbare Ansätze bestreite ich gar nicht, nur machen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 18:12
chris h schrieb:

Ich würde Sonys 7er-Reihe nicht ganz so apodiktisch verdammen - da wären schon ein paar recht brauchbare Ansätze verarbeitet, die durchaus mehrheitsfähig sein sollten ...

diese kein praktikables Arbeitsgerät und schon gar nicht zu dem aufgerufenen Preis. Unter dem Strich überwiegen die Nachteile die paar bestehenden Vorteile, was die Sony 7er-Reihe zu Ladenhütern macht. Aber gerade Sony offeriert dem Markt ja immer wieder in Folge eine Technik, die dieser vorne und hinten nicht annimmt.

Den Preis

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Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Sonntag, 16. August 2015 - 19:50

betrachte ich noch als den angenehmsten Effekt: Der verleitet eher dazu, bei diesem Angebot doch ein wenig genauer hinzuschauen, und allenfalls aus echter Überzeugung zu kaufen.
Wirklich schlimmen Frust verursachen jene Kameras, die ungeschaut, allein wegen des günstigen Preises gekauft werden: Da kommen zum mangelhaften Handling oft auch noch deutliche Abstriche bei der Bildqualität dazu (wobei sich das oft deshalb relativiert, weil viele Bilder heutzutage kaum noch über die Darstellung am Computermonitor hinausgelangen - dafür ginge es dann auch deutlich billiger, technisch sinnvoller und für Instant-Ansprüche befriedigender).

Das ist

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ROG
(Inventar)
am Sonntag, 16. August 2015 - 00:10

ein Geburtsfehler, der wohl nicht mehr zu beheben ist, jedenfalls nicht, solange Sensoren plane Oberflächen haben und winkelabhängig sind.
Weitwinkelobjektive müssen nicht zwangsläufig schlechter sein, wie man an dem 16-35 f4 Zoom sehen kann, das bei 16mm seine beste Leistung zeigt.
Der Konstruktionsaufwand für Objektive ist unter diesen Bedingungen allerdings um einiges höher, was sich offensichtlich auch auf deren Preise niederschlägt.
ROG

Das Gerücht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 06:38

ist nicht auszurotten. Wenn das denn stimmte, wäre Nikon noch schlechter dran, denn deren Bajonett ist enger.

F-Bajonett = 44mm
Sony-E-Bajonett = 46,1mm

Begünstigend kommt bei Sony-E das geringe Auflagemaß von 18mm hinzu - kurze Brennweiten (Weitwinkel) müssen nicht als Retrofokus-Konstruktion ausgeführt werden.

Genau das

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Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 15:53

ist aber das Problem der Sonys. Und genau darum ist das halt bei den Nikons weniger ein Problem (nur im Vergleich mit Canons Shift-Konstruktionen, z.B.).

es ist erst einige Jahre her,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 17:17
Gast schrieb:

ist nicht auszurotten. Wenn das denn stimmte, wäre Nikon noch schlechter dran, denn deren Bajonett ist enger.

F-Bajonett = 44mm
Sony-E-Bajonett = 46,1mm

Begünstigend kommt bei Sony-E das geringe Auflagemaß von 18mm hinzu - kurze Brennweiten (Weitwinkel) müssen nicht als Retrofokus-Konstruktion ausgeführt werden.

dass Nikon sagte, dass sie nur APS-C verbauen würden und Kleinbildsensoren zu groß für das Nikonbajonett wären. Dann hat Canon mächtig Kohle gemacht mit den Kleinbildsensoren und Nikon ist nachgezogen. Das geht aber nur mit elektronischen Tricks und ist alles andere als optimal.

Die selbe Geschichte bei Leica, die hatten zuerst auch keinen Kleinbildsensor, aber alle wollten unbedingt einen haben, dann haben die den ins Bajonett der M´s gequetscht und seit dann gings aufwärts.

Es ist halt schade, dass Sony mit FE den selben Fehler gemacht hat, weil sie ja das jüngste Bajonett haben. Sonst hätten sie jetzt eine technisch einwandfreie Lösung und nicht diese Halbheit.

Merke: Kleinbild geht auch wider die technische Vernunft. Der Begriff Vollformat ist ein Marketing-Trick und hat gründlich die Birne gewaschen.

Wider die technische Vernunft

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 21:36

sind eher jene Formate zu betrachten, die das Kleinbild deutlich unterschreiten ... und wider alle Vernunft sind jene Formate anzusehen, die das Kleinbild marginal überschreiten. Man sieht also: Das Kleinbild liegt an der Schnittstelle, wo die Vernunft außer Streit steht ... 8-)

Naja, eher

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 11:02

nach Ihrer inzwischen etwas einsamen Logkik.

Ich persönlich finde die maximal praktischen und auch bildnerischen Eigenschaften einer RX 100 II oder einer Samsung NX mini durchaus als sehr "vernünftig", weil ich die problemlos überhall mit hinnehmen kann. Da kannste das DSLR-Gedöns egal von welcher Sorte, an die Wand klatschen.

Seit wann

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 12:14

hat Bequemlichkeit was mit Vernunft zu tun ... die Wege zur Hölle sind mit Gold gepflastert. 8-)

Sag sichs doch:

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 09:32

Fotopegida in Reinkultur!

Sie haben keine Ahnung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 10:18

was sich die Fotoindustrie mit ihrer Borniertheit grad selber antut ... dasselbe, übrigens, was sich Konsumenten mit ihrer Unreflektiertheit selber antun. Trifft sich eh gut. 8-)

Kein Zweifel, dass dem so ist: Man hätte von Anfang an auf das

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 11:17
Gast schrieb:

sind eher jene Formate zu betrachten, die das Kleinbild deutlich unterschreiten ... und wider alle Vernunft sind jene Formate anzusehen, die das Kleinbild marginal überschreiten. Man sieht also: Das Kleinbild liegt an der Schnittstelle, wo die Vernunft außer Streit steht ... 8-)

digitale Kleinbildformat setzen müssen. Der ganze APS-C und FT/MFT-Schwindel wurde ja nur angeleiert, weil man sich erhoffte, dass die Masse jetzt die Fotoläden stürmen würde, um neue Kameras und neue Objektive zu kaufen. Und im Mittelformat hätte man erst mal dafür sorgen müssen, dass alle RB-/RZ-, ETR-Si-Besitzer und viele andere mehr bezahlbare digitale Rückteile bekommen.

Leica M

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 11. Oktober 2015 - 12:38
Gast][quote=Gast schrieb:

Die selbe Geschichte bei Leica, die hatten zuerst auch keinen Kleinbildsensor, aber alle wollten unbedingt einen haben, dann haben die den ins Bajonett der M´s gequetscht und seit dann gings aufwärts.

Wer schreibt denn so einen Blödsinn?? Am Leica-Bajonett hing KB doch schon lange vor Einführung der Digitaltechnik! Die digitale Nachrüstung mit KB Sensor hat doch nur den Ursprungszustand wieder hergestellt! Und was die Objektive betrifft, hier zeigt Leica nahezu allen anderen Herstellern, wie groß hochwertige KB Linsen maximal sein müssten. Leider auch im Preis...

es stellt sich die Frage

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 15. August 2015 - 20:36

ob für die spiegellosen Kleinbild-Systemkameras in Zukunft überhaupt Teleobjektive mit langen Brennweite und Autofokus, na, sagen wir mal, größer 400 mm kommen werden ?

Bisher ist es ja so, dass es da nix gibt. Das einzige System mit langen Brennweiten bei Siegellosen ist bisher mFT von Olympus und Panasonic.

So weit ich gelesen habe, gibt es bei den größeren Sensoren, die einfach größere Objektive bedürfen, bereits bei APS-C Probleme, ganz zu schweigen von Kleinbild.

Es könnte so sein *Achtung bösartiger Modus an*, dass es die in absehbarer Zeit nie geben wird.

Falls die nicht kommen sollten, dann sitzen etliche Besitzer von Kleinbild-Sonys bei der Telefotografie ganz schön auf dem Trockenen und Kleinbild Spiegellose werden nie die Kleinbild DSLR verdrängen können. *bösartiger Modus aus - und schöne Grüße an das Sony-Lager.

Das gibt es im Prinzip

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 06:26

sehr wohl: Per Adapter passt alles drauf, was schon jemals gefertigt wurde.
Der Grund, warum das nur spärlich direkt vom
Hersteller angeboten wird, sieht man von den A-Objektiven ab, sind einfach die Stückzahlen, die hier noch deutlich mauer ausfallen dürften, als bei Canon oder Nikon, und damit höchst unrealistische Preise aufrufen würde.

Sigma hat doch sogar lichtstarke.....

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 11:06
Gast schrieb:

ob für die spiegellosen Kleinbild-Systemkameras in Zukunft überhaupt Teleobjektive mit langen Brennweite und Autofokus, na, sagen wir mal, größer 400 mm kommen werden ?

Bisher ist es ja so, dass es da nix gibt. Das einzige System mit langen Brennweiten bei Siegellosen ist bisher mFT von Olympus und Panasonic.

So weit ich gelesen habe, gibt es bei den größeren Sensoren, die einfach größere Objektive bedürfen, bereits bei APS-C Probleme, ganz zu schweigen von Kleinbild.

Es könnte so sein *Achtung bösartiger Modus an*, dass es die in absehbarer Zeit nie geben wird.

Falls die nicht kommen sollten, dann sitzen etliche Besitzer von Kleinbild-Sonys bei der Telefotografie ganz schön auf dem Trockenen und Kleinbild Spiegellose werden nie die Kleinbild DSLR verdrängen können. *bösartiger Modus aus - und schöne Grüße an das Sony-Lager.

....zoomobjektive bis 600mm(sogar noch höher?) mit hervorragender Leistung, stabilisiert. handgehaltene tieraufnahmen gesehen mit "unmöglichen" belichtungszeiten.

600mm ...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 22:34
Gast schrieb:

Sigma hat doch sogar lichtstarke ... Zoomobjektive bis 600mm ...

http://www.sigma-foto.de/produkte/objektive/300-800mm-f56-ex-dg-hsm.html

Naja, die üblichen Frustkommentare

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 20:17

der DSLR-Freunde.

Die SONY A7 II ist jetzt der plausibelste Nachweis, dass "Mirrorless" auch auf Höchstperfomanceebene funktioniert. Wie überhaupt die Topmodelle nahezu identische Ergebnisse liefern, da gibt es bei den Bildern selbst praktisch keine Unterschiede mehr.

Die Nikon teilt sich mehr oder minder den gleichen Sensor mit der 7 II und die Canon macht auf jeden Fall eine gute Figur, aber für eine nicht gerade kleine Schar von Fotografen ist eben das Thema "DSLR" weitgehend gegessen. Die EVFs sind inzwischen einfach für viele Situation die bessere Alternative und für nicht wenige "Jobs" ist eine andere visuelle Schnittstelle ohnehin die bessere Alternative. Ein Dachkantprisma mit Spiegel vor dem Sensor ist da einfach ein hoffnungsloser Anachronismus, der in d. R. nur noch hochgeklappt wird.

Die 7 II ist sicher keine Sport- und Aktionkamera, nein, ganz bestimmt nicht. Wer mit so etwas Aktionsfotografie veranstalten will, der hat da einiges nicht richtig verstanden. Auch Presse- und Eventfotografie würde ich für diesen Typ Kamera nicht sehen. High ISO halte ich für diesen Kameratyp für restlos kontraproduktiv und auch die Videografie jenseits der 2K-Grenze macht man besser mit anderen Kameras, die dafür explizit vorgesehen sind.

Wer jedoch hochdetaillierte Fotos, die auch Luft für Großvergrößerungen lassen, machen möchte, Stills bevorzugt, der ist bei dem Typ gut aufgehoben. Die Kamera hat definitiv Reprografiequalität, die auch sehr große Vergrößerung zu lässt.

Wenn jemand meint, er muss in der Stunde mehr als 100 Fotos machen, o.K., im Modebereich ist das sicher die Forderung, aber sonst ist das eher abwegig. Konzentration ist in jedem Fall die bessere Alternative als die hemmungslose Vermehrung von Endlosbatterien von Bildern.

Bleibt zu wünschen übrig, dass SONY auf gleicher Auflösungsebene die Videografie mit einer weiteren Variante zurückbaut und stattdessen die fotografische Eigenschaften etwas weiter ausbaut. Auch die High-ISO Eigenschaften sind für meine Begriffe für diesen Typ verzichtbar. Da reicht max. ISO 6400 und das ist schon überkanditelt. Gefragt ist bei dem Typ mehr maximale Bildqualität, als maximale Universalität - man braucht nur in den seltensten Fällen die eierlegende Wollmilchsau, auch wenn manche Freaks der Meinung sind, dass sie ohne keine guten Bilder mache könn(t)en. Ein genau zugeschnittenes Tool ist in dem Fall immer besser, als dieser Multimaximalmischmasch.

Welchen Frust

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 21:42

meinen Sie hier zu orten ?
Für Leute, die auch auf Haptik und Optik Wert legen, wird eine Kamera wie diese Sony nie eine ernsthafte Alternative für bewährte DSLRs darstellen. Und die einzige Kamera mit sehr hoher Auflösung ist sie auch längst nicht mehr.

Frust,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 10:56

weil der eingebildete Alleinanspruch weg ist. Ganz einfach und definitiv.

Eine SLR

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 19:29

erhebt heute jedenfalls einen definitiveren Alleinvertretungsanspruch in ihrer Klasse, als zu Zeiten, als ohnehin alle "gebildeteren" Kameras SLRs waren ... 8-)

Sinnlos

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 17:50
Gast schrieb:

der DSLR-Freunde.
man braucht nur in den seltensten Fällen die eierlegende Wollmilchsau, auch wenn manche Freaks der Meinung sind, dass sie ohne keine guten Bilder mache könn(t)en. Ein genau zugeschnittenes Tool ist in dem Fall immer besser, als dieser Multimaximalmischmasch.

So ist es. Schon immer, und so wird es auch immer sein.Nur wer nicht in der Lage ist, die für seinen persönlichen Verwendungsbereich dass optimal geeignete Geraät zu identifizieren, wird sie Wollmillchsau suchen. Die Suche nach der Wollmilchsau bewegt sich auf dem gleichen Niveau , wie die "lückenlose Brennweitenabdeckung" von 8-1000mm mit zwei Dunkelzooms. Erstaunlich, dass trotz dieses Allgemeinwissens jede Diskussion hier früher oder später in immer die gleichen völlig sinnfreien Grundsatzstreitereien ausartet.Daraus lassen sich Schlüsse ziehen.

3500 Euro?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 20:36

Wow. Die Kamera ist mechanisch völlig simpel. Es ist ein Kasten mit Sensor und CPU. Hinten ein 08/15 Display, wie man es auf jedem Smartphone für ein paar Euro kriegt. SONY lässt sich den hochauflösenden Sensor hier offensichtlich richtig vergolden.

Der Konstruktionsaufwand ist im Vergleich zu einer DSLR doch viel geringer.

Siehe auch...

http://www.lensrentals.com/blog/media/2014/01/allpartslabelled-1024x585.jpg
This is rather amazing. The completely disassembled Sony A7R consists of about a dozen major pieces, held together with 29 screws of just three different sizes. A typical DSLR has around 120 screws of 11 different sizes.

Der konstruktive Aufwand

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 16. August 2015 - 21:46

ist tatsächlich bestechend einfach - was man auch durchaus als Pluspunkt sehen darf.
Aber natürlich sollte sich das auch in einem angemesseneren Preis widerspiegeln ...

Gast schrieb: Wow. Die

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 09:52
Gast schrieb:

Wow. Die Kamera ist mechanisch völlig simpel. Es ist ein Kasten mit Sensor und CPU. Hinten ein 08/15 Display, wie man es auf jedem Smartphone für ein paar Euro kriegt. SONY lässt sich den hochauflösenden Sensor hier offensichtlich richtig vergolden.

Der Konstruktionsaufwand ist im Vergleich zu einer DSLR doch viel geringer.

Siehe auch...

http://www.lensrentals.com/blog/media/2014/01/allpartslabelled-1024x585.jpg
This is rather amazing. The completely disassembled Sony A7R consists of about a dozen major pieces, held together with 29 screws of just three different sizes. A typical DSLR has around 120 screws of 11 different sizes.

Das ist doch der clevere Grund des elektronischen LiveView-Suchers, es gibt keinen Spiegelkasten und keine klappernde Spiegelmechanik und keine lausigen Einstellscheiben mehr und alles ist sehr klein und kompakt und leichter verpackt!

Frust

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 11:02

verursachte allein schon der elektronische Sucher ... was als Erklärung pro SLR vollkommen ausreicht. 8-)

Naja, vor anno Tobak

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 13:03

war das vielleicht so, aber jetzt sind die Dinger sehr gut einsehbar und zeigen hervorragende Farbqualität, ohne diesem krassen Kontrast, der vor kurzem noch üblich war.

Neulich hatte ich den Winzig-EVF der RX 100 II vorm Auge und der macht seine Sache exzellent. Darüber hinaus braucht das Ding so gut wie keinen Platz und ist sehr gut voll überschaubar, was bei einer DSLR i. d. R. nicht der Fall ist.

Mal abgesehen davon, dass ein Spiegel in vielen Situationen jetzt und vor allem auch früher mehr als eine unbrauchbare Krücke war, die sich letztendlich nur über Spiegelvorauslösung begradigen ließ und die sich nur aus der damals nicht anders machbaren Realität der starren optischen Ansteuerung erklären lässt. Von den sonstigen konstruktiven Vorteilen einer spiegellosen Anordnung will ich da gar nicht erst reden.

Das muss man heute absolut nicht mehr glorifizieren.

Das Problem geht tiefer

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Montag, 17. August 2015 - 13:35

Benutze ich den EVF im Automatikmodus, weicht das Sucherbild oft deutlich vom Augeneindruck ab - belichte ich auch noch manuell, muss ich höllisch die Lichtwaage, besser das Histogramm im Auge behalten, damit ich auch richtig belichte.
Benutze ich den EVF so, dass er mir die konkrete Belichtung auch vermittelt, muss ich meist mit einem überbelichteten Sucherbild leben - wenn ich den Sensor nach Lehrbuch, also hin zur rechten Seite des Histogramms, auf die Lichter belichte.
Summa summarum: Ein systemimmanenter Krampf, der noch durch griselige Darstellung und überproportionalen Akkuverbrauch getoppt wird.

P.S.: Ein Schwingspiegel ist kein Naturgesetz, nur Denkfaulheit, wohl auch Spargesinnung, wie ich schon mehrmals versucht habe darzustellen - und demnach Mirrorless auch keine unvermeidliche Antwort auf konkrete Nachteile üblicher SLR-Konstruktionen.

Histogramm -

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 13:36

ahja! Das denke ich, sagt alles.

"griselige Darstellung und überproportionalen Akkuverbrauch": da sollten Sie irgenwann Ihrem Sprüchearsenal ein Update gönnen :-)

Bzgl. Akkuverbrauch

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Montag, 17. August 2015 - 14:27

brauchen Sie nur lesen lernen. Was eine homogene Bilddarstellung betrifft, gibt es sicher unterschiedliche Geschmäcker. Und dass Ihnen ein Histogramm alles sagt, darf ich wohl bezweifeln.

Sie

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 18:08
Gast schrieb:

Histogramm - ahja! Das denke ich, sagt alles.

benutzen Ihre Mirrorless (haben Sie doch?) sicher mit der Intelligenten Automatik (sic!) ... weil, würden Sie manuell damit arbeiten, wüßten Sie, dass die Darstellung des EVF mitnichten abhängig von den eingestelten Werten sein muss. Sie könnten (sich) vielleicht noch fragen, warum man überhaupt manuell arbeiten muss, wenn man die Intelligenz eh an die Kamera outsourcen kann ... aber es gibt nicht auf jede dumme Frage auch eine Antwort. 8-)

Das Outsourcen von Intelligenz

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 21:53

an die Automatik ist nicht die Verdummung meinerseits, sondern das Wissen um die extrem ausgefuchsten Algorithmen, die heutige Automatiken beherrschen. Das ist ein seit vielen Jahrzehnten immer genauer gerechnerter Fundus, auf den die Ingenieure zugreifen und inzwischen praktisch bis auf ganz extreme Belichtungssituationen immer besser funktioniert.

Da muss man nicht ein fotografischer Almöhi sein, dass man die Automatiken einen Teil der Arbeit überlässt, im Gegenteil: die Befähigung steigt mit der Möglichkeit, sich auf den kreativen Teil der Fotografie intuitiv zu einzulassen, allerdings muss man sich auch auf die digitalen Prinzipien der Bilderstellung und -verarbeitung einlassen, sonst wird das nichts.

Wenn man wie ich, seit einigen Jahrzehnten fotografiert und so ziemlich alles mitgekriegt hat, was die Fotoindustrie an Bedienungselementen entwickelt hat, dann darf man schon davon ausgehen, dass das auf ein gewissen Erfahrungshintergrund gegründet ist.

Aber klar, man kann sich entscheiden: z. B. für die ganz einfache Lichwaage einer Fuji GS 645 oder der spaßmachenden Automatik von z. B. einer Samsung NX mini. Also mir persönlich macht beides Spaß.

Wie ich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 06:27

das Outsource von (Ihrer) Intelligenz konkret bewerte, das denk ich mir jetzt mal ... weil, so atemberaubend naiv ist Ihre blinde Technikgläubigkeit noch nach Jahrzehnten (im Marketing?), dass Sie nicht wahrnehmen können/wollen, dass Belichtungsautomatiken immer noch wie anno Tobak funktionieren, und nicht mal ansatzweise (die Kollegen von LL schreiben sich da seit Jahren die Finger wund) den Umständen der digitalen Bildgenerierung Rechnung tragen (können). 8-)

Ausgefuchst

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Dienstag, 18. August 2015 - 09:32

sind heute hauptsächlich die Verdummungsstrategien des Marketings.

Die Qualitäten der Belichtungsautomatiken grundeln nach wie vor dort herum, wofür sie einst mäßig erfolgreich konzipiert waren: für die analoge Bildaufzeichnung. Einzig die Messzellen wurden inzwischen, einem richtigen Instinkt folgend, multipliziert und sogar farbtauglich gemacht.

Ein peinlich kastriertes Jpeg-Ausgabeformat und ein völliges Ignorieren veränderter Aufzeichnungsbedingungen, mit daraus resultierenden Möglichkeiten der Datenaufbereitung, im RAW-Modus, verhindern wirkungsvoll, dass in den Automatiken unserer Kameras wenigstens rudimentär unreflektiert ausgelagerte Intelligenz durchschimmert.

Mehr möcht' ich dem Thema nicht hinzufügen, auch nicht die Ultima ratio der EBV kommentieren - weil ich das hierorts schon mal sehr ausgiebig darzustellen versucht hab. Genauso erfolglos, wie sich auch manche Kollegen aus der Zunft der Fotojournalisten bzw. Fotoblogger schon seit Jahren abmühen, der Industrie sinnvolle Anpassungen ihrer Produkte abzuringen.

Dort

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 10:07

wo sich die Borniertheit der Konstrukteure mit dem Unverstand der Konsumenten trifft, dort erkennt der Marketingler einen Markt ... 8-)

Ist das jetzt so eine Art von

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 21:12

Fotopegida, dass Ihr Zwei da veranstaltet?

SO rechtshaberisch

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 21:59

bin ich nicht ... und ich bin auch ganz allein. 8-)

Ja, dass das bei Ihnen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 09:28

auf eine komplette Ausblendung der persönlichen Eigenschaften raus läuft, kann man hier überdeutlich nachvollziehen.

Wissen ist Macht

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 09:43

Geifer ist Ohnmacht ... 8-)

Pegida

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 09:48

sind immer die Anderen, die Bornierten, Gesättigten, Selbstzufriedenen.
Auf deren Rücken läßt's sich prima wirtschaften, verdummen, drüberfahren.
Selbsterkenntnis wär ein Zerrbild, das Leute wie Sie bis ins Mark erschütterte.

Nur ein Kasten mit...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 11:12
Gast schrieb:

Wow. Die Kamera ist mechanisch völlig simpel. Es ist ein Kasten mit Sensor und CPU. Hinten ein 08/15 Display, wie man es auf jedem Smartphone für ein paar Euro kriegt. SONY lässt sich den hochauflösenden Sensor hier offensichtlich richtig vergolden.

Der Konstruktionsaufwand ist im Vergleich zu einer DSLR doch viel geringer.

Siehe auch...

http://www.lensrentals.com/blog/media/2014/01/allpartslabelled-1024x585.jpg
This is rather amazing. The completely disassembled Sony A7R consists of about a dozen major pieces, held together with 29 screws of just three different sizes. A typical DSLR has around 120 screws of 11 different sizes.

Aha, die DSLR "verdient" ihren ggf. hohen Kaufpreis also eher, und zwar durch ihren höheren mechanischen Konstruktionsaufwand.

Auf welche Weise ist eigentlich Ihr Beitrag zustande gekommen? Möglicherweise haben Sie einen dieser Kästen benutzt, die im Wesentlichen eine CPU und ein paar Speicherelemente enthalten? Dabei hätten Sie für das gleiche Geld wahrscheinlich gleich mehrere mechanische Schreibmaschinen bekommen, deren "Konstruktionsaufwand" in Anbetracht der zahlreichen darin verbauten Hebelchen, Zahnrädchen und Federchen doch offenbar um einiges höher ist, als der von handelsüblichen PCs. - Warum haben Sie sich wohl trotzdem für die Mehrausgabe entschieden?

Mehr Aufwand

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 12:17

Mehr Präzision. Mehr Preis. Eigentlich logisch ... 8-)

Die Elektronik

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 12:23

ist da wie dort die gleiche. Bleibt allein der technische Mehraufwand für's DSLR-Gehäuse. Und das kostet. Zu Recht. Bei der Sony aber eben nicht.

Preis für Mechanik

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 13:10

Die Canon EOS 1200D gibt es aktuell für 329,00 Euro (incl. Objektiv 18-55 IS II). - Eigentlich kaum zu glauben, wenn man den "technischen Mehraufwand für's DSLR-Gehäuse" bedenkt... :-)

Das zeigt

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 13:14

allenfalls eindrucksvoll, wie überteuert Mirrorless eigentlich ist ... aber, im Vertrauen, die 1200D ist eh nur ein Plasikgussteil. 8-)

Gast schrieb: Die Canon EOS

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 17:33
Gast schrieb:

Die Canon EOS 1200D gibt es aktuell für 329,00 Euro (incl. Objektiv 18-55 IS II). - Eigentlich kaum zu glauben, wenn man den "technischen Mehraufwand für's DSLR-Gehäuse" bedenkt... :-)

Kampfpreis im entsprechenden Wühltisch-Marktsegment, Produktion in Rot-China, Billigfertigung aus Klebeteilen... ja, das kommt hin. Erklärt leider immer noch nicht, warum die a7r II 3500 Euro kostet. Zum Vergleich: Die 5DIII bekommt man für gute 1000 Euro weniger. Die D810 für 500 Euro weniger. Die "alte" A7R (!) übrigens für 2000 Euro weniger.

Gast schrieb: Aha, die DSLR

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 17:29
Gast schrieb:

Aha, die DSLR "verdient" ihren ggf. hohen Kaufpreis also eher, und zwar durch ihren höheren mechanischen Konstruktionsaufwand.

Sagt Ihnen der Begriff "Lohnstückkosten" etwas?

Gast schrieb:

Auf welche Weise ist eigentlich Ihr Beitrag zustande gekommen?

Die Frage gebe ich gerne zurück.

Gast schrieb:

Möglicherweise haben Sie einen dieser Kästen benutzt, die im Wesentlichen eine CPU und ein paar Speicherelemente enthalten? Dabei hätten Sie für das gleiche Geld wahrscheinlich gleich mehrere mechanische Schreibmaschinen bekommen

In der Liste der hinkenden Vergleiche haben Sie damit sicherlich die Top-10 Charts erklommen. Gratuliere. Und jetzt überlegen Sie selbst noch mal, warum Ihr Vergleich zwischen Schreibmaschine und Computer eher ungeeignet ist, um das Verhältnis von Digitalkamera mit und ohne Spiegel zu beschreiben.

Jep,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 19:21

Vergleich Schreibmaschine und Computer, das ist die Spielwiese der komplett Ahnunsglosen.

Computer = kleines Platinchen mit ein paar Aufbauteilen + Gehäuse
Schreibmaschine = extrem viele unterschiedliche Bauteile + komplizierte Montage + komplexes Gehäuse

Da werden sie mit Normalvorstellungen nicht geholfen :-))

Platz 1 der Top-10-Chart der unbrauchbaren Vergleichshitlisten.

Im Übrigen ist es relativ egal, ob das nun eine Mirrorless oder eine Mirror-Kamera ist. Im Prinzip steckt immer das Gleiche drin, mit Ausnahme eines Spiegelkastens + Verschluss, der in endlosen Serien immer mehr oder minder gleich gebaut wird, genauso wie das Prisma und den Sucher an sich. Diese Module werden sackweise eingekauft und verbaut.

Dem steht lediglich ein EVF gegenüber, aber selbst der Grafikkontroller ist schon wieder der gleiche, weil ja beide ein Display haben und deshalb eine Grafikkarte notwendig wird. Und in beiden steckt eigentlich nicht recht viel was anderes drin, wie in einem Smartphone auch, wenn man die grundsätzliche Befähigung per Software frei schalten würde. Manche denken anscheinend wirklich, dass das noch wie eine Kamera früher wäre - witzig.

Meine Hochachtung

Eingetragen von
Gast
am Montag, 17. August 2015 - 23:04

wenn jemand die Kraft gehabt hat, alles dies zu lesen. Was hat's gebracht? Rein Bildmässig?

Ich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 06:29

hab's gelesen ... und es macht Ihnen keine Ehre. 8-)

:-)))

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 08:08

Der beste Beitrag bei all der Schwallerei...Danke...!!!

Reichlich naive Beiträge.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Montag, 17. August 2015 - 23:59

Man könnte meinen, dass eine ganze Menge Leute zum ersten mal mit dem, was man so schön "freie Marktwirtschaft" nennt in Berührung kommen.
Als ob sich aus dem Aufrechnen der Menge von Bauteilen automatisch ein gerechtfertigter Preis ergibt.
Im Prinzip ist es doch ganz einfach. Ein Hersteller bringt ein Produkt zu dem Preis auf den Markt, von dem er glaubt, dass er dafür eine bestimmte Anzahl von Käufern findet.
Nikon hat z. B. die Fertigungskapazität für die D4 auf 60.000 Einheiten/Jahr ausgelegt, die der D800 aber auf 300.000 /Jahr. Entsprechend den Preisen der beiden Kameras.
Glaubt jemand ernsthaft dass eine D4 soviel mehr Bauteile und Aufwand benötigt, das ein Mehrpreis von über 3.000€ gerechtfertigt ist?
Oder wie sieht es mit Canons 1D X aus. 3.500€ mehr als eine 5D III? Ernsthaft? Und erst die 1D C, eine um ein paar Videofunktionen aufgepeppte 1D X für schlappe 11.000€.
Es gibt kein Recht auf eine preisgünstige Kamera. Wenn eine Kamera in diese Rubrik fällt, dann liegt das am Konkurrenzdruck oder am Bestreben Marktanteile zu gewinnen und ganz bestimmt nicht daran, dass ein Hersteller den Fotoenthusiasten etwas Gutes tun will.
Ist die A7 R II also zu teuer? Das kann jeder für sich selbst entscheiden. Wieso sich aber gerade diejenigen die mirrorless im Allgemeinen und Sony im Besonderen nicht mögen, über den Preis dieses Modells aufregen, ist schon reichlich absurd.
Nebenbei, mir ist der Preis auch zu hoch. Für 1000€ weniger wäre sie eine Überlegung wert. Vorausgesetzt Sony bringt seine raw Daten in Ordnung. 44Mpx in Kombination mit einer verlustbehafteten Komprimierung scheinen mir eher suboptimal zu sein.
ROG

Wir haben nur darauf gewartet

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 06:07

dass uns ein Marketingexperte den Kapitalismus erklärt ... 8-)

Sehe es ähnlich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 09:24

Es gibt gewisse Marktnischen, wo bestimmte Features, die über das Basismodell hinausgehen, entsprechend honoriert werden (müssen). Je geringer die Stückzahl, desto teurer wird es natürlich. Der Cine-Body 1D C hat sicher für den professionellen Kameramann einen entsprechenden Mehrwert gegenüber einer 5D III, wenn nicht, bleibt er in den Regalen liegen. Es gibt durchaus noch Konkurrenz wie ARRI.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einen Markt für abgespeckte Versionen. Eine A7R wäre auch ohne EVF auch als Rückteil für eine Fachkamera denkbar. Mit einem grossen externen Bildschirm wäre das eine komfortable Lösung. Bei Leitz gab es ja Anno Tobak auch M-Modelle ohne Meßsucher, wenn dieser entbehrlich war;-).

ROG schrieb: Als ob sich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 09:42
ROG schrieb:

Als ob sich aus dem Aufrechnen der Menge von Bauteilen automatisch ein gerechtfertigter Preis ergibt.

Sie haben Recht, lassen Sie uns also in Zukunft lieber gar nicht darüber sprechen und auch keine Preise mehr anzweifeln. Psst!

Sony A7RII

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 10:13

Das ganze Besserwisser-Gelabere nützt hier nichts, die Kamera ist sehr gut und wird zum Leidwesen der sich verschämt duckenden Mitbewerber doch sehr gut gekauft!

Soweit ich das verstanden habe,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 11:22

kommt SONY derzeit mit der Herstellung der Ware nicht hinterher. Da werden schon Fantasiepreise im Internet mit verfügbarer Ware verlangt, wie bei freien Karten im Bierzelt auf dem Oktoberfest.

Mit der Meinung stehen Sie aber alleine da.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 11:25
Gast schrieb:

Das ganze Besserwisser-Gelabere nützt hier nichts, die Kamera ist sehr gut und wird zum Leidwesen der sich verschämt duckenden Mitbewerber doch sehr gut gekauft!

Wo wird die Kamera in welchen Stückzahlen sehr gut verkauft/gekauft? Das sind Wunschträume von Sony-Fanatikern, die sich die Son y-Kameras ständig schönreden und schönschreiben. Einen mängelbehafterten Klotz wie die Sony Alpha 7 II kann man sich kaum für 3500,00 Euronen ans Auge binden. Und wehe, das Teil muss zum Service.

Gast][quote=Gast schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 16:53
Gast][quote=Gast schrieb:

Einen mängelbehafterten Klotz wie die Sony Alpha 7 II kann man sich kaum für 3500,00 Euronen ans Auge binden.

Wird auch niemand, weil die Kamera nicht mal die Hälfte kostet...

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 18:49
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das ganze Besserwisser-Gelabere nützt hier nichts, die Kamera ist sehr gut und wird zum Leidwesen der sich verschämt duckenden Mitbewerber doch sehr gut gekauft!

Wo wird die Kamera in welchen Stückzahlen sehr gut verkauft/gekauft? Das sind Wunschträume von Sony-Fanatikern, die sich die Son y-Kameras ständig schönreden und schönschreiben. Einen mängelbehafterten Klotz wie die Sony Alpha 7 II kann man sich kaum für 3500,00 Euronen ans Auge binden. Und wehe, das Teil muss zum Service.

Der Mann kennt sich aber sehr gut aus und hat aber leider keinen blassen Schimmer! Diese Wunschträume, hätten die lieben schlafenden Mitbewerber auch allesamt derzeit sehr gerne! Also, ich persönlich, kenne keinen einzigen Sony-Fanatiker, aber einige sehr zufriedene Anwender, die sehr glücklich darüber sind, ihre manuellen Objektive von A-Z, sinnvoll weiter nutzen zu können! Wo bitteschön, gibt es das noch?

Typischer Kommentar eines Sony-Jubelpersers.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 19:30
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das ganze Besserwisser-Gelabere nützt hier nichts, die Kamera ist sehr gut und wird zum Leidwesen der sich verschämt duckenden Mitbewerber doch sehr gut gekauft!

Wo wird die Kamera in welchen Stückzahlen sehr gut verkauft/gekauft? Das sind Wunschträume von Sony-Fanatikern, die sich die Son y-Kameras ständig schönreden und schönschreiben. Einen mängelbehafterten Klotz wie die Sony Alpha 7 II kann man sich kaum für 3500,00 Euronen ans Auge binden. Und wehe, das Teil muss zum Service.

Der Mann kennt sich aber sehr gut aus und hat aber leider keinen blassen Schimmer! Diese Wunschträume, hätten die lieben schlafenden Mitbewerber auch allesamt derzeit sehr gerne! Also, ich persönlich, kenne keinen einzigen Sony-Fanatiker, aber einige sehr zufriedene Anwender, die sehr glücklich darüber sind, ihre manuellen Objektive von A-Z, sinnvoll weiter nutzen zu können! Wo bitteschön, gibt es das noch?

Woher will der Kommentator wissen, was exakt wo wieviele Male verkauft wird - und das Ganze auch von verschiedenen Herstellern. Sony verkauft die 7er-Serie in Deutschland in mageren Stückzahlen. Da brauchen sich Mitbewerber weder zu ducken noch Sorgen zu machen. "Sehr zu friedene Anwender" bei Sony findet man so wenig wie die berühmte Nadel im Heuhaufen.

Da weiß es jemand ja ganz genau.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Mittwoch, 19. August 2015 - 00:39
Gast schrieb:

Sony verkauft die 7er-Serie in Deutschland in mageren Stückzahlen...

Das können Sie ja sicherlich belegen, oder?
Wenn ich mir so die Quartalszahlen von Sony ansehe, und da muss ich noch nicht mal die photoscala Seite verlassen, ist ja mal gerade 14 Tage her: Entgegen dem allgemeinen Trend steigerte Sony im vergangenen Quartal Umsatz und Gewinn beim Geschäft mit Digitalkameras... Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015 (endete am 30. Juni) konnte Sony den Umsatz mit Digitalkameras im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent steigern, der Gewinn nahm sogar um 22,5 Prozent zu.
Womit hat Sony das wohl geschafft?
Mit ihren DSLRs etwa? Ha, ha, war nur ein Scherz. Oder vielleicht mit ihren Kompaktkameras? Die RX 100 Serie verkauft sich sicherlich gut, aber eine derartige Gewinnsteigerung?
Aber dann gibt es ja noch die APS-C Modelle. Oder besser das APS-C Modell. Denn ausser der a6000 gibt es da ja in letzter Zeit nichts interessantes mehr. Eigentlich auch nicht so recht nachvollziehbar.
Bleibt nur noch die A7 Serie übrig, die, wie Sie schreiben sich in Deutschland nur in mageren Stückzahlen verkauft. Fragt sich nur, wo verkauft sie sich dann so gut, dass Sony Umsatz- und Gewinnsteigerungen damit einfährt? Da können Sie sicher erhellendes beitragen.
ROG

Wie das halt so ist

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 08:11

mit Prozentzahlen - man muss immer das Ausgangsniveau betrachten. Wenn schon nicht hinterfragen, wo der Umsatz denn gesteigert wurde. Ich denk da in erster Linie an Asien.

Wie das halt so ist.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Mittwoch, 19. August 2015 - 23:20

Nichts genaues wissen, dafür um so sicherer vermuten.
Hab ich mir schon gedacht.
ROG

Sonys Ausgangsniveau

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 07:41

kenn ma ... Asien vemut, na, wiss ma a. 8-)

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 18:48
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das ganze Besserwisser-Gelabere nützt hier nichts, die Kamera ist sehr gut und wird zum Leidwesen der sich verschämt duckenden Mitbewerber doch sehr gut gekauft!

Wo wird die Kamera in welchen Stückzahlen sehr gut verkauft/gekauft? Das sind Wunschträume von Sony-Fanatikern, die sich die Son y-Kameras ständig schönreden und schönschreiben. Einen mängelbehafterten Klotz wie die Sony Alpha 7 II kann man sich kaum für 3500,00 Euronen ans Auge binden. Und wehe, das Teil muss zum Service.

Der Mann kennt sich aber sehr gut aus und hat aber leider keinen blassen Schimmer! Diese Wunschträume, hätten die lieben schlafenden Mitbewerber auch allesamt derzeit sehr gerne! Also, ich persönlich, kenne keinen einzigen Sony-Fanatiker, aber einige sehr zufriedene Anwender, die sehr glücklich darüber sind, ihre manuellen Objektive von A-Z, sinnvoll weiter nutzen zu können! Wo bitteschön, gibt es das noch?

Woher will der Kommentator wissen, was exakt wo wieviele Male verkauft wird - und das Ganze auch von verschiedenen Herstellern. Sony verkauft die 7er-Serie in Deutschland in mageren Stückzahlen. Da brauchen sich Mitbewerber weder zu ducken noch Sorgen zu machen. "Sehr zu friedene Anwender" bei Sony findet man so wenig wie die berühmte Nadel im Heuhaufen.

Da kennt sich aber einer sehr gut aus???? LOL

Wer

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 18. August 2015 - 19:34

eine Kamera wie die Sony mit Altglas betreibt muss jedenfalls ein Fanatiker sein.

Ganz bestimmt!

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Mittwoch, 19. August 2015 - 00:50

Wenn jemand, der seine Leica Objektive an einer A7 Kamera benutzt, statt sie im Schrank verstauben zu lassen, in den Augen von diesem oder jenem als Fanatiker gesehen wird, so ist mir das herzlich egal.
Es gibt Leute die können sich nicht vorstellen, dass es "Altglas" gibt, dass es mit modernen Objektiven locker aufnehmen kann. Meistens können sie sich auch nicht vorstellen, dass man mit einem Objektiv ohne AF tatsächlich fotografieren kann.
ROG

Was dem Reichmann egal ist, interessiert die Welt so wenig,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 06:32
ROG schrieb:

... so ist mir das herzlich egal. ... ROG

wie der berühmte in China umfallende Sack reis. Wer sich mehrere depp- und Nischenkameras leistet und hier zu jedem Satz meint, was sagen zu müssen, ist im Grunde nur ein Besserwisser und Nerver. Unter dem Strich gar nicht ernst zu nehmen. Da fehlt nur noch die Sony Alpha 7 II in der Sammlung, wenn sich diese nicht schon längst darin befindet. Und Sony hat wieder ein Stück mehr verkauft. Zwei sind schon verkauft, macht 33,33% Umsatzsteigerung. Von geschönten Bilanzen (siehe u.a. Toshiba) hat der Reichmann auch keinen blassen Schimmer.

Oh, unser verwirrter Freund

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Mittwoch, 19. August 2015 - 23:21

meldet sich wieder zu Wort.
Und jetzt kriegt auch noch der arme Reichmann eins auf den Deckel. Dabei hat der doch hier noch nie was gepostet.
Wie sollte er auch. Das mit der deutschen Sprache ist bestimmt nicht sein Ding.
Ausserdem hat er das auch gar nicht nötig. Auf seinem eigenen Blog sondern genug Gestörte ihre Kommentare ab. Die, jedenfalls, sind international.
ROG

Siehste

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 07:43

der Reichmann hat's auch net leicht ... 8-)

Die Vermutung gärt ja schon länger

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 08:15

dass sich die Sonys vorrangig an Ex-Leica-Fotografen wenden ... 8-)

Gast schrieb: dass sich die

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 10:11
Gast schrieb:

dass sich die Sonys vorrangig an Ex-Leica-Fotografen wenden ... 8-)

Gut so, bei der Ersteinführung der Kamera, wurde im Ausland, sogar kostenlos ein M-Adapter beigelegt und macht alles M-Glas Besitzer weiterhin sehr glücklich! Man hat die langjährige Beziehung nach Wetzlar nicht ganz abgebrochen!

Genau

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 10:27

die Hoffnung lebt, dass von dort noch irgendwann mal Leistbares kommt ... 8-)

Und warum nur im Ausland?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 10:36
Gast schrieb:

... bei der Ersteinführung der Kamera, wurde im Ausland, sogar kostenlos ein M-Adapter beigelegt ...

Der Inländer soll gefälligst den M-Adapter für viel Geld vzusätzlich erwerben. Immerhin ist die BRD ja das Land, wo die Hühner goldene Eier legen. Ein Adaper kostenlos macht die Kamera nicht mängelfrei. Also verzichte ich gerne auf beides.

Ziemlich gewiss deutet alles darauf hin, dass dem so ist.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 10:33
Gast schrieb:

dass sich die Sonys vorrangig an Ex-Leica-Fotografen wenden ... 8-)

Wenn die Erben den Inhalt der jeweiligen Leica-Vitrinen der Verstorbenen entsorgt haben, müssen die Nachfolger (so ab 70 aufwärts) wieder für deren Füllung sorgen: jetzt allerdings digitaler Cyberschrott, man muss ja mit der Zeit gehen. Das kann Sony ja nur recht sein. Alles deutetv darauf hin, dass sich ein Nachfolge-Inzucht-Verein auftut. Und deren Mitglieder bruzzeln ja gerne im eigen Saft still vor sich hin.

So erklären sich auch die aufgerufenen, völlig überteuerten Preise, denn was schon für Leica-Verteranen galt, gilt dann auch für Sony: Was nicht viel kostet, taugt auch nichts.

Ausgestattet.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 10:23
ROG schrieb:

Meistens können sie sich auch nicht vorstellen, dass man mit einem Objektiv ohne AF tatsächlich fotografieren kann.

Ich verwende mit modernster Technik ausgestattetes Neuglas. Wenn's wirklich perfekt werden soll, dann fokussiere und belichte ich manuell.

Gast schrieb: eine Kamera

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 10:07
Gast schrieb:

eine Kamera wie die Sony mit Altglas betreibt muss jedenfalls ein Fanatiker sein.

Das gute und qualitative "Altglas" in der Bucht zu verschleudern ist nicht sinnvoll, aber es nutzbringend weiter zu verwenden ist nur sehr "clever"! Was hat das mit "Fanatiker" zu tun?

Das das mit anderen Kameras nicht so gut geht, ist halt PP, persönliches Pech! Die Nikon-Fraktion, ist davon leider besonders stark betroffen, dank ihres "historischen" Bajonett-Anschluss! Shit happens!

Es gibt viele Gründe

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 10:25

aktuelle Kameras auch mit aktuellen Objektiven zu betreiben. Nicht nur, aber vor allem, qualitative. Aber gut, jeder wie er mag. Sony freut's sicher.

Altglas - unscharf und CAs

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 15:12

Das Altglas ist meist Unscharf, selbst Festbrennweiten schlechter als heutige Zooms.

Und für die große Offenblende kann man sich nichts kaufen, wenn die Auflösung in der Mitte den Sensor nicht bedienen kann.

Wir leben heute nicht mehr in der Zeit der Analogfotografie, wo die Fotos sowieso nicht besonders scharf waren und man den Zerstreuungskreis danach berechnet hat, wie groß man ausdrucken wollte. Heute nimmt man möglichst den Zerstreuungskreis, der noch die maximale Auflösung des Sensors bedient - ansonsten kann man sich auch gleich 'ne KB mit 12 MPx kaufen. Da genügt Altglas. Da fallen auch die CAs nicht so ins Gewicht.

MfG
Die Laiin

Mein altes 100er Apo-Macro

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 16:52

aus deutschen Landen konnte schon auf der ersten 5D nicht mehr richtig mithalten.

Gast schrieb: Das Altglas

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 18:29
Gast schrieb:

Das Altglas ist meist Unscharf, selbst Festbrennweiten schlechter als heutige Zooms.

Und für die große Offenblende kann man sich nichts kaufen, wenn die Auflösung in der Mitte den Sensor nicht bedienen kann.

Wir leben heute nicht mehr in der Zeit der Analogfotografie, wo die Fotos sowieso nicht besonders scharf waren und man den Zerstreuungskreis danach berechnet hat, wie groß man ausdrucken wollte. Heute nimmt man möglichst den Zerstreuungskreis, der noch die maximale Auflösung des Sensors bedient - ansonsten kann man sich auch gleich 'ne KB mit 12 MPx kaufen. Da genügt Altglas. Da fallen auch die CAs nicht so ins Gewicht.

MfG
Die Laiin

Ich habe ein Altglass, dass es schon seit 1966 gibt! Sehr klein, erstklassig brillant und sehr scharf, dass es eine wirkliche Freude ist!

Der Eunstein-Effekt

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 19:58

Alles ist relativ ... 8-)

Gast schrieb: Das Altglas

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 19:25
Gast schrieb:

Das Altglas ist meist Unscharf, selbst Festbrennweiten schlechter als heutige Zooms.
Und für die große Offenblende kann man sich nichts kaufen, wenn die Auflösung in der Mitte den Sensor nicht bedienen kann.
Wir leben heute nicht mehr in der Zeit der Analogfotografie, wo die Fotos sowieso nicht besonders scharf waren und man den Zerstreuungskreis danach berechnet hat, wie groß man ausdrucken wollte. Heute nimmt man möglichst den Zerstreuungskreis, der noch die maximale Auflösung des Sensors bedient - ansonsten kann man sich auch gleich 'ne KB mit 12 MPx kaufen. Da genügt Altglas. Da fallen auch die CAs nicht so ins Gewicht.
MfG
Die Laiin

Genau so ist es.

Geil

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 13:23

Ich habe Sie und Ich kann nur sagen geiles Teil komm nicht vom Stauen raus was diese Kamera abliefert......mit dem FE 55/1.8 eine Schärfe kann nur sagen Wowwww.. Super gemacht Sony.....

Unter Ihren Kollegen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 13:50

im Sony-Marketing sind Sie gewiss der geilste Hecht ... 8-)

Ich kenne Leute, die flippen wie Sie aus, wenn man

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 14:40
Gast schrieb:

Ich habe Sie und Ich kann nur sagen geiles Teil komm nicht vom Stauen raus was diese Kamera abliefert......mit dem FE 55/1.8 eine Schärfe kann nur sagen Wowwww.. Super gemacht Sony.....

ihnen noch ein brauchbares Teil vom Schrottplatz mitbringt. Und bei Sony-Produkten lässt die anfängliche Euphorie sehr schnell nach. Warten Sie mal ab.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 18:24
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Ich habe Sie und Ich kann nur sagen geiles Teil komm nicht vom Stauen raus was diese Kamera abliefert......mit dem FE 55/1.8 eine Schärfe kann nur sagen Wowwww.. Super gemacht Sony.....

ihnen noch ein brauchbares Teil vom Schrottplatz mitbringt. Und bei Sony-Produkten lässt die anfängliche Euphorie sehr schnell nach. Warten Sie mal ab.

Totgesagte leben länger, auch weil Sony den Mitbewerber derzeit gekonnt das Lunchpaket wegnimmt!

Sony A7RII

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 19:07

Fakt ist, dass sich erstklassige hochlichtstarke Spitzenobjektive an DSLR-Kameras nur präzise mit der "LiveView-Funktion" im eingebauten 3" Monitor scharfstellen lassen! Leider sind diese Monitore bei den Pro-DSLR's alle fest eingebaut und man muss sich schon das Genick verrenken, um damit gut arbeiten zu können, oder man schnallt sich ein Vergrößerungssucher davor!

Das ist zusammen mit dem Penta-Prisma und der klappernden Spiegelmechanik, neben dem Treppen-Witz einer Einstellscheibe, einfach und banal, nur die Technik von Gestern! Ich weiß ja, es tut weh, aber Gestern bleibt Gestern! Die einschlägigen Mitbewerber könnten auch, wenn sie dürften, aber bei der Vielzahl ihrer teuren Objektive im Programm, darf man die erlauchte Kundschaft auch nicht vor den Kopf stoßen! Außerdem, ist das auch ein sehr großer finanzieller Kraftakt, den man kaum verkraften kann!

Genau

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 19. August 2015 - 22:54

Und drum kaufen wir uns auch keine Sony. Banale Technik ist zeitlose Technik ... Sony-Technik ist Frust-Technik. 8-)

Gast schrieb: Und drum

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 08:25
Gast schrieb:

Und drum kaufen wir uns auch keine Sony. Banale Technik ist zeitlose Technik ... Sony-Technik ist Frust-Technik. 8-)

Da meldet sich wieder jemand, der sich damit auskennt! LOL

Ja

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 09:42

Tu ich ... nur mein Geld damit verdienen muss ich nicht. 8-)

So ist es!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 08:31

So ist es. Warum Sony? Es gibt doch Nikon und Canon!

Gast schrieb:

Und drum kaufen wir uns auch keine Sony. Banale Technik ist zeitlose Technik ... Sony-Technik ist Frust-Technik. 8-)

Mein Gott,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 09:38

kann man wirklich so geistig eingeschränkt sein, dass man seine persönlichen Präferenzen nicht mehr vom allgemeinen Grundsätzlichen auseinander halten kann? Eine gigantische Wüste der Einseitigkeit!

Allgemein grundsätzlich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 10:14

steh ich auf einen simplen optischen Sucher ... man muss schon sehr stupid sein, um das in Permanenz auszublenden. 8-)

wieso ?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 17:35
Gast schrieb:

steh ich auf einen simplen optischen Sucher ... man muss schon sehr stupid sein, um das in Permanenz auszublenden. 8-)

Es blendet doch hier keiner aus, dass Sie auf optische Sucher stehen. Das ist doch ihr ewiges Mantra. KB und optische Sucher und wer das nicht gut findet ist doof.
Sonst haben Sie doch wohl nichts zu sagen. Sie sind da durchaus parmanent und, na, nennen wir es mal einfach, in der Aussage- gell.

Nur gegenüber Leuten

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 18:27

die SLR und Kleinbild für prinzipiell blöd und rückständig halten ... abgesehen davon, dass Sony grad ein Bekenntnis zum KB abgelegt hat. Sch.... gelaufen. 8-)

Irgendwie zwanghaft,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 19:03

würde ich feststellen.
Das was der Kollege vorweg gesagt hat, trifft zu.
Dass SONY sich für KB ausgesprochen hat, ist für die Höhe der Auflösung unvermeidlich, also wird SONY diesen Zweig kräftig weiter entwickeln, selbstredend. BSI auf KB ist ja der konsequente Schritt dahin.

Das heißt aber nicht, dass SONY jetzt den Rest wegschmeißt: 1" und APS-C sind für den jeweiligen Kameratyp eben auch eine entsprechende Entwicklung erfahren, weil sich das in den jeweiligen Segmenten sowohl für die Hersteller als auch für die Anwender lohnt. Und selbst die Winzigsensoren haben nach wie vor ihre Berechtigung in den dafür vorgesehenen Segmenten. Alles andere ist einfach nur noch abwegiges Gequake (sorry, das muss einfach mal gesagt werden).

Und das gilt auch für alle anderen Hersteller, egal was die jetzt für Designpräferenzen haben.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 19:47

Und da mich hochwertige Fotografie interessiert, fängts bei mir erst beim Kleinbild an interessant zu werden ... und die Spielwarenabteilung überlass ich den Fanboys und Marketenderinnen. Aber der Winzigsensor hat auch für mich Bedeutung: als Notizblockersatz im Handy ... so what. 8-)

tja, eben

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 21. August 2015 - 10:49
Gast schrieb:

Und da mich hochwertige Fotografie interessiert, fängts bei mir erst beim Kleinbild an interessant zu werden ... und die Spielwarenabteilung überlass ich den Fanboys und Marketenderinnen. Aber der Winzigsensor hat auch für mich Bedeutung: als Notizblockersatz im Handy ... so what. 8-)

zwanghaft ist die Jacke, die sie sich selbst anlegen. Deswegen auch immer Ihre verbalen Entgleisungen. Auch nur zwanghaftes Besserwissertum.

Wollen Sie damit etwa jemand überzeugen ? Falls ja, dann haben Sie ein Problem. Oder wozu posten Sie ? Besser immer schön im Format 3:2 fotografieren und natürlich im Kleinbild-Format bleiben, damit alles seine Ordnung hat.

Kennen Sie den Witz? Ich kenne das ganze Telefonbuch von New York auswendig. Und wo ist das Problem? Keiner fragt mich danach.

Aber geh

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 21. August 2015 - 12:43

Quadrat wär mir lieber ... weil, beim Format gehts (mir) ja mehr um die Fläche als ums Seitenverhältnis. 8-)

Er hats nicht verstanden,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 21. August 2015 - 14:40

was der Vorkommentator ihm bedeuten wollte.
Die totale Zwangsjacke, kaum zu glauben.

Vermutlich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 21. August 2015 - 19:24

wollt er mir verdeutlichen, dass er ein Autoritätsproblem hat ... 8-)

Wenn

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. August 2015 - 06:26

die Zensur schon abgeschafft wär (

...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. August 2015 - 07:37

würd ich Ihnen adäquat antworten ... 8-)

Vom Witze-König

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 21. August 2015 - 18:51
Gast schrieb:

zwanghaft ist die Jacke, die sie sich selbst anlegen. Deswegen auch immer Ihre verbalen Entgleisungen. Auch nur zwanghaftes Besserwissertum.

Wollen Sie damit etwa jemand überzeugen ? Falls ja, dann haben Sie ein Problem. Oder wozu posten Sie ? Besser immer schön im Format 3:2 fotografieren und natürlich im Kleinbild-Format bleiben, damit alles seine Ordnung hat.

Kennen Sie den Witz? Ich kenne das ganze Telefonbuch von New York auswendig. Und wo ist das Problem? Keiner fragt mich danach.

von Absurdistan?

Nachschlag:

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 20:21

SLR sind nicht für sich genommen "blöd", nur weil die SLRs sind. Sie sind ein Konstruktionsprinzip aus einer anderen Zeit, wo es noch keine Möglichkeit gab, anders als mit Spiegel und Prisma direkt das Objektfeld direkt zu überschauen und das Bildsegment kompetent zu gestalten. Das hat Voreile, aber durchaus auch Nachteile.

Das geht jetzt mithilfe der Sensoren direkter. Der Strahlengang via Spiegel und Prisma ist heute nicht mehr nötig und selbst in vielen Fällen, wo man das eben nicht gebrauchen kann, wird der Spiegel eben dann einfach hochgeklappt und das rückseitige Diplay als Motivkontrolle verwendet.

Es ist noch nicht sehr lange her, wo die Elektronik in der Lage war/ist, das auch kompetent und befriedigend auf einem Display oder EVF abzubilden. Erst diese Generation Kameras ist dazu effektiv in der Lage. Das ist vor allem auch dem Fortschritt der Mikroelektronik, die besonders durch die Fortschritte bei der Miniaturisierung der Smartphones erst möglich geworden ist, im Markt angekommen. Diese Elemente stehen jetzt auch für alle möglichen Anwendungen zur Verfügung, s. Grafikkontroller für hochauflösende Displays usw. Aber rein grundsätzlich gibt es zwischen einer rein digitalen und einer digital-analogen Kamera bis auf wenige Details keine Unterschiede. Die digitalen Elemente sind in jedem Fall identisch, wie in einem Compter/Smartphone eben auch.

Es gibt inzwischen eine Menge an Fotografen, professionelle wie ambitionierte, die den Wert der rein digitalen Bilderstellung erkannt haben. Und das wird auch nicht dabei stehen bleiben. Die EVFs, aber auch andere Bildbetrachtungsmöglichkeiten werden immer besser. Wenn ich allein an die hochauflösenden OLEDs der Samsung-Smartphones denke, da sind die Displays/EVFs der Kameras noch sehr weit weg (die Frage wäre, warum?). Da ist also noch klotzig Luft für Verbesserungen und Fotografen sollten sich mehr dafür einsetzen, dass die Kamerahersteller auch diese Elemente nutzen, anstatt alter Technik nachzuweinen. Im Übrigen gibt es genug SLRs im Markt und praktisch keine Anzeichen dafür, dass die Hersteller dieses Baumuster jetzt sang- und klanglos auslaufen lassen.

Die "SLR" wird sowieso weiter leben, aber eben nicht mit analoger Technik, sondern mit adäquat digitaler Technik.
Und SONY ist als Sensorhersteller der Premiumklasse einfach dazu verpflichtet, auch auf diesem technischen Feld Referenzmuster am Markt einzubringen, damit die restlichen Hersteller sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen und munter ihre alten Baumuster bis auf Endlos durchzureißen.

Nichts ist so hässlich, wie ein leergefegter Markt, in dem nur noch wenige, bzw. zwei oder sogar nur noch ein Hersteller die Szene dominiert. Dann haben die Kunden effektiv verloren.

Fenster versus Fernseher

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 21:33

Beides probiert, kein Vergleich.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 21. August 2015 - 07:53

Der Blick in die Welt kann nicht durch den Blick ins Kastl ersetzt werden ... 8-)

Das ist aber ein Super-

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 21. August 2015 - 09:12

Vergleich. Man merkt gleich, dass hier ein absolut realitätsbezogener Mensch den Kommentar absetzt.

Besser ließe sich das für meine DSLR

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 10:33
Gast schrieb:

Fakt ist, dass sich erstklassige hochlichtstarke Spitzenobjektive an DSLR-Kameras nur präzise mit der "LiveView-Funktion" im eingebauten 3" Monitor scharfstellen lassen! Leider sind diese Monitore bei den Pro-DSLR's alle fest eingebaut und man muss sich schon das Genick verrenken, um damit gut arbeiten zu können, oder man schnallt sich ein Vergrößerungssucher davor!

Das ist zusammen mit dem Penta-Prisma und der klappernden Spiegelmechanik, neben dem Treppen-Witz einer Einstellscheibe, einfach und banal, nur die Technik von Gestern! Ich weiß ja, es tut weh, aber Gestern bleibt Gestern! Die einschlägigen Mitbewerber könnten auch, wenn sie dürften, aber bei der Vielzahl ihrer teuren Objektive im Programm, darf man die erlauchte Kundschaft auch nicht vor den Kopf stoßen! Außerdem, ist das auch ein sehr großer finanzieller Kraftakt, den man kaum verkraften kann!

nicht beschreiben! Zwar könnte man hier die Standard Einstellscheibe, die bis Blende 2.5 ausreichen soll, auswechseln für höher geöffnete Objektive, aber ob damit dann an jedem Punkt der Mattscheibe per Lupe oder Okular eine präzise Scharfstellung von Hand gelingt, wie es bei meiner Hasselblad 500C/M oder meiner Nikon F2S prima funktioniert, entzieht sich meiner Kenntnis ...

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 21. August 2015 - 11:26
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Fakt ist, dass sich erstklassige hochlichtstarke Spitzenobjektive an DSLR-Kameras nur präzise mit der "LiveView-Funktion" im eingebauten 3" Monitor scharfstellen lassen! Leider sind diese Monitore bei den Pro-DSLR's alle fest eingebaut und man muss sich schon das Genick verrenken, um damit gut arbeiten zu können, oder man schnallt sich ein Vergrößerungssucher davor!

Das ist zusammen mit dem Penta-Prisma und der klappernden Spiegelmechanik, neben dem Treppen-Witz einer Einstellscheibe, einfach und banal, nur die Technik von Gestern! Ich weiß ja, es tut weh, aber Gestern bleibt Gestern! Die einschlägigen Mitbewerber könnten auch, wenn sie dürften, aber bei der Vielzahl ihrer teuren Objektive im Programm, darf man die erlauchte Kundschaft auch nicht vor den Kopf stoßen! Außerdem, ist das auch ein sehr großer finanzieller Kraftakt, den man kaum verkraften kann!

nicht beschreiben! Zwar könnte man hier die Standard Einstellscheibe, die bis Blende 2.5 ausreichen soll, auswechseln für höher geöffnete Objektive, aber ob damit dann an jedem Punkt der Mattscheibe per Lupe oder Okular eine präzise Scharfstellung von Hand gelingt, wie es bei meiner Hasselblad 500C/M oder meiner Nikon F2S prima funktioniert, entzieht sich meiner Kenntnis ...

Der Yesterday-Film-Krempel war technisch gesehen, nie so anspruchsvoll die die heutige Digitaltechnik! Hasselblad 500 C/M und Nikon F2S sind Relikte einer längst vergangenen Zeit! Damit will ich aber nicht sagen, dass die Fotografie heutzutage besser geworden ist!

4500 Euro für Knipse mit 1.8er Normalobjektiv

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 19:23
Gast schrieb:

Ich habe Sie und Ich kann nur sagen geiles Teil komm nicht vom Stauen raus was diese Kamera abliefert......mit dem FE 55/1.8 eine Schärfe kann nur sagen Wowwww.. Super gemacht Sony.....

wow, also ich komme aus dem Staunen nicht raus, wieviel Sony von manchen Unbedarften abkassieren kann ...

Aber geh

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 20. August 2015 - 19:48

Die trägt er im Musterkoffer mit sich ... 8-)

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. August 2015 - 13:14
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Ich habe Sie und Ich kann nur sagen geiles Teil komm nicht vom Stauen raus was diese Kamera abliefert......mit dem FE 55/1.8 eine Schärfe kann nur sagen Wowwww.. Super gemacht Sony.....

wow, also ich komme aus dem Staunen nicht raus, wieviel Sony von manchen Unbedarften abkassieren kann ...

Dazu würde ich mal empfehlen, bei LEICA die Preise zu studieren, dort wird man auch gut "bedient"!

aus dem Staunen nicht raus...

Bild von possi
Eingetragen von
possi
(Hausfreund)
am Montag, 31. August 2015 - 14:27

Also ich wundere mich immer mehr, wieviele Leute hier nicht wahrhaben wollen, dass die Geschichte der Fotografie fortschreitet. Das können nicht nur Markenfetischisten sein.
Ich hatte Pentax Kleinbild für 30 Jahre, Pentax Mittelformat, Mamiya Mittelformat, Nikon, Canon FF, und jetzt Sony A7R2 mit Zeiss Glass (Sony Zeiss und Zeiss Batis).

Nach allen Erfahrungen die ich machen durfte, war jeder Schritt ein deutlicher Fortschritt der Bildqualität. Mag sein, dass Sony nicht den CPS gewohnten Service bietet, aber im Gegensatz zu meinen Canons, die jedes Jahr einer Überholung bedurften, waren meine Sonys noch nie kaputt, aber man soll nicht unken.
Die A7R2 ist bildqualitativ nun so viel besser als meine beiden Canons 5D3, so dass es definitiv kein zurück gibt. Endlich bin ich die lästige AF Justiererei der DSLRs los und JEDER Schuss ist vom Fokus ein 100% Treffer. Die Files sind in LR einfach eine Offenbarung was Focusgenauigkeit, Schärfe und Dynamik angeht. Ein Traum.

Dazu kommt die reduzierte Schlepperei! Die Fluggesellschaften wollen die 6 Kg Handgepäck-Grenze einführen!! Das alleine killt schon jede mittlere DSLR Ausrüstung. Wir sollten Sony so dankbar sein, dass Sie den Markt endlich mit neuen Ideen aufmischen.

Zu kritisieren an der A7R2 ist nur, daß der Akku zu klein ist und das fehlende echte RAW Format (sie verwenden ein komprimiertes RAW, da habe ich als Pixelpeeper gelegentlich Posterisierungsartefakte gesehen an extremen Kontrastkanten beim Nachschärfen).

Und ein eigebauter Intervallauslöser wäre noch gut, Nikon, die neue Canon usw. haben das auch. Ich weiss man kann das im Sony Appstore nachladen, aber die App ist extrem benutzerfeindlich und enthält Einschränkungen (z.B. kann man nicht im Lautlosmodus fotografieren, was gerade wegen der vielen Bilder sinnvoll wäre, z.B. bei Timelapse oder im Astrobereich).

Gruss
Possi
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Die unlesbaren superkomplizierten Captchas hier auf Photoscala sind wirklich eine Zumutung!

Sorry Possi

Eingetragen von
Gast
am Montag, 31. August 2015 - 15:28

Ein brandneuer Sensor bringt mich nicht zum überstürzten Wechseln. Vor allem, wenn man weiß dass die neue Cine-Canon auch schon 15 Blenden Dynamikumfang hat, und es die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass das auch in die Mk.IV einfließen wird (die 5DS kommt ohnehin weniger in Frage). Ich fotografier seit Beginn der 5D-Serie damit störungsfrei, und die einzige Optik, die eine AF-Justage brauchte, hab ich heuer im Frühjahr entsorgt. Sollten sich Erwartungen nicht erfüllen, bleibt immer noch genug Zeit, auf Alternativen zu schielen. Ob's dann ausgerechnet eine Sony würde, wag ich aber aus verschiedenen Gründen zu bezweifeln. Für eine Immer-Dabei wär ich ja experimentierfreudig, allein dafür ist die Sony einfach zu teuer.

schneller Wechsel

Bild von possi
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possi
(Hausfreund)
am Dienstag, 01. September 2015 - 13:09
Gast schrieb:

Ein brandneuer Sensor bringt mich nicht zum überstürzten Wechseln. Vor allem, wenn man weiß dass die neue Cine-Canon auch schon 15 Blenden Dynamikumfang hat, und es die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass das auch in die Mk.IV einfließen wird (die 5DS kommt ohnehin weniger in Frage). Ich fotografier seit Beginn der 5D-Serie damit störungsfrei, und die einzige Optik, die eine AF-Justage brauchte, hab ich heuer im Frühjahr entsorgt. Sollten sich Erwartungen nicht erfüllen, bleibt immer noch genug Zeit, auf Alternativen zu schielen. Ob's dann ausgerechnet eine Sony würde, wag ich aber aus verschiedenen Gründen zu bezweifeln. Für eine Immer-Dabei wär ich ja experimentierfreudig, allein dafür ist die Sony einfach zu teuer.

Wer - wie ich auch - viel Geld in Glas investiert hat, wird sicher nie vorschnell wechseln. Ich behalte auch meine Canon Bodys, da Wildlife Optiken erfordert, die im Sony System sicher noch lange fehlen werden und z.B. mein EF600 f/4 am Sony Adapter an der A7R2 nicht zufriedenstellend funktioniert (mit der derzeitigen Adaptersoftware). Allerdings habe ich mein Sortiment an Canon Optiken schon deutlich ausgedünnt und nur die "unersetzlichen" Sachen behalten.

Für Travel, Landscape und Street (letzteres nicht eigentlich mein Ding), und vor allem für Astro (Nachthimmel und Polarlichter) gibts aber nur noch Sony A7S und A7R2 mit den Zeiss Optiken. Ich hätte es nicht geglaubt, wenn ich es nicht selbst in Lightroom gehabt hätte - die Files sind eine Offenbarung. Was da an Auflösung und Dynamik drinsteckt - atemberaubend.

Man kann auch Canon AF Optiken ans FE Bajonett anschliessen (ich habe den Metabones Adapter), aber dann gibt man 70% der Systemvorteile - allen voran Kompaktheit und Gewichtsvorteile - wieder weg.

Ausserdem gibt es nur wenige Optiken bei Canon, die mit dem Sony Sensor auflösungsmäßig mithalten - mir fällt da nur das 600er und das 17TSE ein aus meinem Arsenal, die Zooms kann man so ziemlich vergessen, leider auch weitgehend das EF14 f2.8 II und das EF24 f1.4II, wenn man es nicht stark (f8) abblendet. Aber das dürfte bei der neuen 50MPix Canon nicht anders sein.

Canon macht gute Optiken. Aber für diese Auflösung braucht man hervorragende Optiken, also solche, die sich bei DXO auf den ersten 30 Plätzen wiederfinden - und da ist leider keine von Canon.
http://www.dxomark.com/lenses#hideAdvancedOptions=false&viewMode=list

Gruss
Possi
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Mit Verlaub, Possi

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. September 2015 - 13:20

aber wenn ich eins in den letzten Jahren gelernt habe, dann die absolute Relativität von DxO ... und damit eine rechte Gelassenheit beim Fotografieren mit dem Werkzeug, das mich ganz praktisch überzeugt.

Gelassenheit

Bild von possi
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possi
(Hausfreund)
am Dienstag, 01. September 2015 - 13:45

ist ohne Frage wichtig.

Da kann ich nur zustimmen.

Das Foto bestimmt zu 90% der Fotograf, nur 10% sind das handwerkliche, und daran hat die Ausrüstung auch wieder nur einen mäßigen Anteil.

Fakt ist, dass die teuersten Fotografien, die es in viele Magazine geschafft haben, oft technisch alles andere als highend waren.

Wer nur gute Fotos machen will, dem reicht heute sowieso eine Mittelklasseausrüstung jeglicher Marke völlig.
Ich strebe immer nach Perfektion, nicht nur das Motiv muß stimmen, auch die technische Ausführung ist mir wichtig - wohl wissend, dass die wenigsten solche Pixelpeeper sind, wie ich. DXO macht nur physikaische Messungen, deswegen sind die ja auch so umstritten und werden sogar angefeindet. Fotos muss man schon selber machen, insofern gebe ich ihnen sogar recht. Bedienungssicherheit und Ergonomie einschl. der dazugehörigen Gewöhnung sind ein nicht-meßbares Thema.

Gruss
Possi
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Innovationskraft

Bild von possi
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possi
(Hausfreund)
am Dienstag, 01. September 2015 - 13:45

Noch ein Nachtrag zu oben:

Irgendwie habe ich den Glauben an die Innovationskraft von Canon verloren. Vor zehn Jahren, als ich da einstieg, hatte die die besten Sensoren und die ausgefeilstesten Bodys mit dem umfangreichstem Objektivsortiment, Bei rückläufigen DSLR Verkaufszahlen wird hier vom Management offenbar auch Entwicklungsgeld und Manpower in andere Bereiche, die mehr Rendite versprechen, verlagert.

Ein Bekenntnis zu neuen Technologien, der Wille hier wirklich was zu bewegen, der fehlt in den Interviews mit Canon Managern ("wissen Sie, wir sind sehr groß und langsam"). Ganz im Gegensatz zu Sony, der Chef bekennt sich 100% zu Imaging-Sparte und tut alles "hier Marktführer zu werden, was nur geht wenn wir einen Mehrwert gegenüber der Konkurrenz erreichen". Sie haben es auch geschafft, sich mit Zeiss den IMO weltbesten Optikpartner ins Boot zu holen. Klar daß das alles nicht billiger wird, als bei Canon oder gar Nikon (Nikon wird ein Problem kriegen, Sony hat beschlossen, nicht mehr alle Sensoren gleich an Mitbewerber zu verkaufen).

Gruss
Possi
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Das stimmt

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. September 2015 - 13:49

Sie sind groß und langsam. Und vor noch nicht allzu langer Zeit waren sie auch noch allein mit den KB-Sensoren. Was mich aber nach wie vor wenig an Canon zweifeln läßt, das sind z.B. die Reihe wirklich exzellenter Objektive, vor allem im lange Zeit zu Recht geschmähten Weitwinkelbereich, die sie in relativ kurzer Zeit aus dem Boden gestampft haben. Dazu auch eine vielversprechende Cine-EOS mit durchaus innovativer Sensortechnologie, das immer noch überzeugendste User-Interface, und ein absehbar langer Atem (den ich bei Sony nie zu erkennen vermochte).

Sensorik

Bild von possi
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possi
(Hausfreund)
am Mittwoch, 02. September 2015 - 15:36
Gast schrieb:

...Was mich aber nach wie vor wenig an Canon zweifeln läßt, das sind z.B. die Reihe wirklich exzellenter Objektive, vor allem im lange Zeit zu Recht geschmähten Weitwinkelbereich, die sie in relativ kurzer Zeit aus dem Boden gestampft haben.

Objektiventwicklungszeit vom Konzept bis zum käuflichen Produkt sind 3-4 Jahre, so schnell geht so was also nicht. Selbst wenn höchste Priorität vorliegt (Zeiss Batis z.B.), sind 2-3 Jahre realistisch. Damals war jedenfalls die Mirrorless-Revolution noch nicht absehbar.

Gast schrieb:

...Dazu auch eine vielversprechende Cine-EOS mit durchaus innovativer Sensortechnologie, das immer noch überzeugendste User-Interface, und ein absehbar langer Atem (den ich bei Sony nie zu erkennen vermochte).

Vergessen Sie nicht, daß Cine-Sensoren völlig andere Entwicklungsziele haben. Hier geht es bei relativ voluminösen Pixeln um extrem schnelles Auslesen (um rolling shutter zu verhindern). Große Pixel sammeln mehr Photonen, d.h. größere Dynamik, sofern die AD Converter das auch verkraften (Designfrage). Bei Canon war das Problem bei den Sensoren immer der Dunkelstrom und auch das Ausleserauschen (Bandingprobleme). Wäre schön, wenn die das endlich in Griff bekommen würden. Zuletzt waren die Sony Sensoren da um 2-3 Blenden (extrem viel!!!) besser. Im Fotobereich kann ich da kaum Verbesserungen seit etlichen Jahren beobachten. So war die 5D3 nur marginal besser als die 5D2 und die 6D nur unwesentlich besser als die 5D3 (habe jahrelang damit gekämft!). Und die 5Ds ist sogar schlechter - dank winziger Pixel (die liegt auf dem Niveau zweier zusammengeklebter billiger APS-C Einsteiger DSLRs von Canon). Die aktuellen Sony Sensoren sind durch die Bank mehrere Generationen besser, auch bei den kleinen Kameras. Davon hat ja auch Nikon bisher immer profitiert (D810).

Der neue Sony Chef sieht Imaging als absolute Kernkompetenz, hier erwarte ich durchaus langen Atem. Sie haben erst mit den Minolta-Resten rumexperimentiert, aber nun besiedeln sie komplett neues Land und werden zunehmend erfolgreicher, übrigens gegen den Trend in der Fotobranche.

Gruss
Possi
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Das hier

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. September 2015 - 20:34

verleidet mir trotzdem die ganze, schöne, neue Technik:

http://www.dpreview.com/articles/2834066212/the-raw-and-the-cooked-pulli...

Der einschlägige

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. September 2015 - 22:38

ISO-Varianz-Test, auch auf dpr, war auch irgendwie ernüchtern. Schaut für mich danach aus, dass Sony auch bei den RAWs die Ecken schönrechnet ... was dann im Extremfall deutlich sichtbar wird. Wahrscheinlich störts im Normalfall nicht, aber saubere Technik ist das auch nicht.

Compressed RAW

Bild von possi
Eingetragen von
possi
(Hausfreund)
am Dienstag, 08. September 2015 - 12:54
Gast schrieb:

verleidet mir trotzdem die ganze, schöne, neue Technik:

http://www.dpreview.com/articles/2834066212/the-raw-and-the-cooked-pulling-apart-sony-raw-compression

Ich kenne natürlich den Artikel und habe auch selbst schon einige Aufnahmen, wo man bei heftiger Nachbearbeitung (z.B. Blau Luminanz runterziehen um das fast nicht vorhandene Himmelsblau zu betonen) an Kontrastkanten Artefakte bekommt. Aber solche starke Bearbeitung führt bei Canon's Sensoren *regelmäßig* zu noch wesentlich häslicheren Banding-Artefakten.

Das rechtfertigt natürlich nicht die Verwendung von cRAW, was ja auch die an sich großartige Dynamik leicht reduziert (dazu gibts auch interessante Messungen im Internet). Das ganze ist aber ein temporäres Problem, da der Sony Alpha Entwicklungschef ja schon öffentlich berichtet hat, dass ein verlustlos komprimiertes RAW-Format entwickelt wird. Im Zeitalter von spottbilligen, riesigen SD Karten ist eine Kompression auf Kosten der Qualität (bei Extremanwendungen nur) auch nicht mehr zu rechtfertigen, ausser was die Seriengeschwindigkeit und Pufferfähigkeit angeht - und man kann ja die Option cRAW zur Auswahl ja durchaus belassen.

Da ja Sony z.B. im Videobereich das XAVC-S für viele Modelle per Softwareupdate als erhebliche Verbesserung kostenlos nachgereicht hat, denke ich wird das beim verlustlosen RAW hoffentlich auch bald soweit sein. Hoffentlich gibt es da in der Auslese-Hardware keine grundsätzlichen Hindernisse. Glaube ich aber nicht, denn Nikon machts ja auch so, mit den Sony Sensoren.

Das darf aber nicht die Tatsache verschleiern, dass diese Artefakte nur bei Extremst-Fotografie (Sternenhimmel, ultrakontrastreiche Motive mit heftigsten, mehrere Blenden umfassende Farb- und Tiefen-Korrekturen in der Nachbearbeitung) überhaupt erst sichtbar werden. Da das aber genau auch das ist, was ich gerne mache (und daher von Canon zu 80% weg bin), hoffe ich auf baldige Abhilfe und akzeptiere auch gern verlustlose RAW Dateien mit 60-70 Mbyte. In JPGs aus der Kamera oder bei "normalen" Fotos wird nie jemand auch nur irgendwas entdecken...

Gruss
Possi
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Ein verlustlos komprimiertes RAW

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. September 2015 - 13:02

ist ein Widerspruch in sich ...

verlustlos komprimiert

Bild von possi
Eingetragen von
possi
(Hausfreund)
am Dienstag, 08. September 2015 - 15:56

ist zum Beispiel eine ZIP Datei, oder das RAW Format von Canon und Nikon.
Englischer Begriff "lossless compressed RAW". Das Sony RAW Format ist derzeit "lossy" komprimiert, es fallen also echte Bild-Informationen bei der Kompression weg.
Verlustlose Kompression ist sinnvoll, da Speicherplatz gespart wird und der Bildinhalt 100% erhalten wird. Verlustbehaftete Kompression ist ein Mangel, den Sony hoffentlich, wie in Aussicht gestellt, bald behebt.

Nicht vorpreschen, wenn man es nicht weiß…

Gruss
Possi
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Also grad Nikon

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. September 2015 - 16:06

ist verschrien, dass sie schon auf RAW-Ebene schönrechnen - was sich mit einem komprimierten Format sicher besser kaschieren läßt, als ließe man den Fotografen selbst darüber entscheiden, wie und was er sich zumutet ...

was vor der Kompression passiert...

Bild von possi
Eingetragen von
possi
(Hausfreund)
am Donnerstag, 10. September 2015 - 12:11
Gast schrieb:

ist verschrien, dass sie schon auf RAW-Ebene schönrechnen - was sich mit einem komprimierten Format sicher besser kaschieren läßt, als ließe man den Fotografen selbst darüber entscheiden, wie und was er sich zumutet ...

Ja….was ***vor*** der Kompression der Rohdaten passiert (ob mit oder ohne Verlusten!) passiert, ist ja wieder eine ganz andere Sache.

Da gibt es Firmen, deren Philosophie ist es, die Daten aufzuhübschen (Rauschunterdrückung-igitt, ganz schlecht für Astrofotografie und imagestacking-, CAs wegrechnen, ist ok, etc.). Nikon gehört dazu und Sony - hier allerdings erst ab 100K ISO (A2S), zunehmend auch Canon. Die Diagramme mit dem Rauschkurven in den verdummenden Fotozeitschriften sehen dann einfach besser aus. Besonders cool finde ich Tests, die JPGs aus der Kamera verwenden - dümmer gehts echt nicht.

Gruss
Possi
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