Foto: Steve McCurryHeiß ersehnt und heiß begehrt: Jedes Jahr im Novem­ber wird der neu­este Pirelli-Kalen­der – „The Cal“ – vor­ge­stellt. Die Aus­gabe fürs Jahr 2013 dieses berühm­ten Kalen­ders, der an Aus­er­wählte ver­schenkt, aber nicht an jeden ver­kauft wird, wurde jetzt in Rio de Janeiro prä­sen­tiert. Nicht die Erotik schö­ner Frauen steht dies­mal im Vor­der­grund, son­dern deren sozia­les Enga­ge­ment. Foto­gra­fiert hat Steve McCurry:

Seit dem Jahr 1964 gibt es jedes Jahr einen Pirelli-Kalen­der (mit Unter­bre­chun­gen 1967, sowie 1975 bis 1983 ein­schließ­lich) und seit Anbe­ginn ist Tra­di­tion, dass die Kalen­der nicht gekauft werden können, son­dern aus­schließ­lich an Freunde und Kunden des Hauses ver­schenkt werden. Die Auf­lage liegt bei 35.000 Stück. Alle, die nicht zu den Aus­er­wähl­ten gehö­ren, können die Kalen­der­blät­ter (auch ver­gan­ge­ner Jahre) unter Pirelli Calender Club – nach einer Regis­trie­rung bzw. Code-Ein­gabe (auf dem Kalen­der zu finden) – ein­se­hen oder sich über­le­gen, eins der Exem­plare käuf­lich zu ergat­tern. Billig wird das nicht: für einen Kalen­der werden bis zu 6000 Euro gebo­ten.

Die 40. Aus­gabe hat Steve McCurry foto­gra­fiert, der mit seinen Auf­nah­men auch die jüngste soziale und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung Bra­si­li­ens doku­men­tie­ren will.
 

Foto: Steve McCurry
 
 
Foto: Steve McCurry

© Pirelli Kalen­der 2013, Steve McCurry

 
Neben den Gesich­tern, die als Graf­fiti auf Wände gemalt wurden, und jenen, die dem Foto­gra­fen auf der Straße begeg­ne­ten, lich­tete McCurry auch beson­dere Models ab, die ein star­kes per­sön­li­ches Enga­ge­ment für Stif­tun­gen, huma­ni­täre Pro­jekte und nicht­staat­li­che Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen eint.
 

Foto: Steve McCurry

Sonia Braga
© Pirelli Kalen­der 2013, Steve McCurry

 
 
Foto: Steve McCurry

Adri­ana Lima
© Pirelli Kalen­der 2013, Steve McCurry

 
 
Foto: Steve McCurry

Summer Rayne Oakes
© Pirelli Kalen­der 2013, Steve McCurry

 
„Mein Ziel war es, Bra­si­lien, seine Land­schaft, seine Wirt­schaft und seine Kultur zu por­trä­tie­ren und dabei das mensch­li­chen Ele­ment zu berück­sich­ti­gen“, erläu­tert McCurry seinen Ansatz. „Diese Geschichte wollte ich mit meiner Kamera erzäh­len. Für mich ist die Foto­gra­fie ein bedeu­ten­des und aus­drucks­star­kes Mittel, um die großen und klei­nen Geschich­ten des täg­li­chen Lebens zu erzäh­len.“
 

Foto: Steve McCurry

© Pirelli Kalen­der 2013, Steve McCurry

 
Der Pirelli Kalen­der 2013 ent­hält 34 far­bige Auf­nah­men und ist zu einem Bild­band gebun­den: Er prä­sen­tiert 23 Por­träts von Schau­spie­le­rin­nen und Models, neun Auf­nah­men von Szenen des täg­li­chen Lebens, sowie zwei Bilder, zusam­men­ge­setzt aus Graf­fi­tis und Wand­ma­le­reien.

(thoMas)
 
 
Anhang #1:

Die Akteu­rin­nen (Beschrei­bun­gen aus der Pirelli-Pres­se­mappe):

Kyl­eigh Kuhn
Als drei­zehn­jäh­ri­ges Mäd­chen reiste Kyl­eigh Kuhn mit ihrer Mutter nach Afgha­nis­tan. Dort sah sie die Zer­stö­run­gen und das Elend, die der Krieg ver­ur­sacht hatte. Kurz nach dieser Reise ent­wi­ckelte Kyl­eigh die Penny-Kam­pa­gne. Im Rahmen dieses Pro­jek­tes for­derte sie ihre Mit­schü­ler in der Bay Area dazu auf, Pen­nies zu sam­meln und unter­stützte dadurch Roots of Peace, die Stif­tung ihrer Mutter. Seit­her haben Kyl­eigh und ihre Fami­lie uner­müd­lich dazu bei­ge­tra­gen, dass in Afgha­nis­tan Schu­len, Spiel­plätze und Fuß­ball­fel­der errich­tet werden konn­ten. Ihr Stu­dium in Ber­ke­ley schloss Kyl­eigh mit einer Diplom­ar­beit über Frie­dens- und Kon­flikt­stu­dien ab und konnte seit­her Aus­bil­dung und Beruf erfolg­reich mit­ein­an­der ver­bin­den. Seit sie als Model arbei­tet, hat Kyl­eigh die Mode-Indus­trie immer wieder als Platt­form für ihr kari­ta­ti­ves Enga­ge­ment genutzt. Der­zeit arbei­tet sie mit afgha­ni­schen Kriegs­wit­wen, um ihnen durch kunst­ge­werb­li­che Pro­jekte eine gewisse Unab­hän­gig­keit zu ermög­li­chen. Diese Pro­jekte mün­de­ten in Koope­ra­tio­nen mit US-ame­ri­ka­ni­schen Desi­gnern. Vom Ver­kauf der Pro­dukte werden die Aus­bil­dung und der Lebens­un­ter­halt der Frauen bestrit­ten. Im Dezem­ber 2012 erscheint ein hoch­wer­ti­ger Kunst­band, in dem die Arbeit der Stif­tung ihrer Fami­lie aus­führ­lich dar­ge­stellt wird.

Sonia Braga
Die bra­si­lia­ni­sche Schön­heit Sonia Braga gilt als uner­müd­li­che Ver­fech­te­rin der Rechte von Kin­dern, wobei sie ins­be­son­dere für deren Recht auf eine solide Aus­bil­dung ein­tritt. „Wir, die Men­schen in der Ersten Welt, stel­len die Aus­bil­dung oft nicht auf eine Stufe mit Grund­be­dürf­nis wie genü­gend zu essen und einen guten Schlaf­platz zu haben.“ 1997 grün­dete Sonia Braga mit Jimmy Smits, Merel Julia, Esai Moral und Felix San­chez The natio­nal his­pa­nic Foun­da­tion for the Arts mit dem Ziel, junge latein­ame­ri­ka­ni­sche Künst­ler vor und hinter der Kamera zu för­dern. An renom­mier­ten ame­ri­ka­ni­schen Uni­ver­si­tä­ten, dar­un­ter die New Yorker Uni­ver­si­tät, die Colum­bia Uni­ver­si­tät, Har­vard und Yale, orga­ni­siert die Stif­tung Work­shops für Stu­den­ten im Auf­bau­stu­dium, die eine Kar­rie­ren in der Unter­hal­tungs- oder in der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons-Bran­che anstre­ben, und ver­gibt Sti­pen­dien.

Isa­beli Fon­tana
Isa­beli wurde in der bra­si­lia­ni­schen Stadt Curi­tiba als Kind einer armen Fami­lie gebo­ren. Da sie Armut aus eige­ner Erfah­rung kennt, hat sie sich ein großes Herz für Men­schen bewahrt, die im Leben weni­ger Glück haben als sie selbst. Kaum stell­ten sich beruf­li­che Erfolge ein, unter­stützte Isa­beli über viele Jahre ein Wai­sen­haus in Flo­ria­no­po­lis mit groß­zü­gi­gen Geld­spen­den. Jetzt selbst Mutter von zwei Söhnen, enga­giert sie sich lei­den­schaft­li­cher denn je für bedürf­tige Kinder. Isa­beli ist Bra­si­li­ens Bot­schaf­te­rin von www.1love.org, eine Orga­ni­sa­tion, die mit Save the Child­ren koope­riert. Kürz­lich enga­gierte sich 1love bei einem Pro­jekt, das den Schü­lern finan­zi­ell benach­tei­lig­ter Schu­len Musik­in­stru­mente zur Ver­fü­gung stellt. Im ver­gan­ge­nen Jahr inves­tierte sie viel Zeit und Geld, um die Grün­dungs­gala von Amfar, eine der größ­ten Non-Profit-Orga­ni­sa­tio­nen der Welt, zu unter­stüt­zen. Dabei half sie, Spen­den­gel­der in Höhe von rund 580.000 € für das AIDS-For­schungs­pro­gramm der Stif­tung zu sam­meln.

Elisa Sed­naoui
Elisa Sed­naoui ist nicht nur ein Top­mo­del, son­dern auch eine facet­ten­rei­che Per­sön­lich­keit mit einem großen huma­ni­tä­ren Enga­ge­ment. Ihr neuer Doku­men­tar­film Kullu Tamam (Alles ist gut), den sie mit Mar­tina Gili pro­du­zierte, erzählt die Geschich­ten der Men­schen in einem klei­nen Dorf im Süden Ägyp­tens, die nach dem Fall des Muba­rak-Regimes die Mei­nungs­frei­heit ent­de­cken. Die Fil­me­ma­che­rin­nen woll­ten Ägyp­ten aus einer ande­ren Per­spek­tive zeigen. Dazu wähl­ten sie das schlichte Leben der Men­schen in einem länd­li­chen Gebiet. Elisa Sed­naoui: „Die Ägyp­ter und ihre Art, das Leben zu betrach­ten, haben mein Herz berührt und mich tief beein­flusst. Diese Erfah­rung wollte ich mit ande­ren teilen.“ Elisa ist sehr stolz auf das ägyp­ti­sche Volk, dessen Stärke und Ent­schluss­kraft: „Ihnen ist tat­säch­lich eine Revo­lu­tion gelun­gen.“ Sie weiß aber auch, dass die Men­schen erst von Grund auf lernen müssen, wie eine Demo­kra­tie funk­tio­niert. „Genau das tun sie jetzt. Und sie sagen: Wir hören nicht eher auf, bis wir das bekom­men, was wir wollen.“

Marisa Monte
Die in Rio gebo­rene Marisa Monte ist ein bra­si­lia­ni­sche Sän­ge­rin, Song­schrei­be­rin und Pro­du­zen­tin, deren Kar­riere bereits 25 Jahre währt. Sie ist eine echte Carioca, wie die Ein­woh­ner der bra­si­lia­ni­schen Stadt Rio de Janeiro genannt werden. Sie för­dert die Musik und die Kultur ihres Landes sowie einige bra­si­lia­ni­sche Künst­ler. Monte pro­du­zierte die Alben Tudo Azul (2000) und Arge­miro Patro­cí­nio (2002) von Velha guarda da Por­tela, einer Gruppe von Samba-Vete­ra­nen aus einer der tra­di­ti­ons­reichs­ten Samba-Schu­len in Rio de Janeiro. 2008 war sie Kopro­du­zen­tin des Films O Mis­té­rio tut Samba (Das Mys­te­rium der Samba), inspi­riert durch die Geschichte dieser fas­zi­nie­ren­den Musik­rich­tung. Monte ist dar­über hinaus an vielen sozia­len Pro­jek­ten betei­ligt. So unter­stützt sie als Patin die Por­tela Filhos da Águia, die Jugend­gruppe der Samba-Schule von Por­tela. Zudem betei­ligt sie sich an den Kam­pa­gnen Rio com ent­i­leza (Güti­ges Rio) und Eu Sou da Paz (Ich bin für den Frie­den).

Petra Nem­cova
Das tsche­chi­sche Model Petra Nem­cova, die auch als Auto­rin tätig ist, grün­dete 2006 den Happy Hearts Fund HHF. Zwei Jahre zuvor hatte sie den Tsu­nami im Indi­schen Ozean über­lebt, der fast 280.000 Men­schen das Leben kos­tete. Als Zeugin dieser unglaub­li­chen Zer­stö­rung beschloss Petra bei ihrer Rück­kehr nach Indo­ne­sien, HHF ins Leben zu rufen. Denn sie hatte eine Lücke im Kata­stro­phen-Bewäl­ti­gungs­pro­gramm ent­deckt, die mit Hilfe ihrer Orga­ni­sa­tion geschlos­sen werden kann. Der Happy Hearts Fund will Kin­dern helfen, die Natur­ka­ta­stro­phen über­lebt haben. Dazu gehört der schnelle Wie­der­auf­bau von Heimen und Schu­len. HHF hat bereits in 14 Län­dern unschätz­bare Hilfe geleis­tet und enga­giert sich der­zeit in sechs wei­te­ren Län­dern. Bis­lang hat die Orga­ni­sa­tion 67 Schu­len gebaut und dazu bei­ge­tra­gen, dass über 40.000 Kinder wieder ein Gemein­schafts­ge­fühl erle­ben können.

Hanaa Ben Abdes­s­lem
Die Tune­sie­rin unter­stützte die Revo­lu­tion in ihrem Land und ist Spre­che­rin der Orga­ni­sa­tion Ngo Esmâani. Deren Ziel ist es, die Bedin­gun­gen für Kranke und Bedürf­tige zu ver­bes­sern. Frei­wil­li­gen-Teams von Ngo Esmâani orga­ni­sie­ren Aus­stel­lun­gen und Kon­zerte und besu­chen regel­mä­ßig Gesund­heits­ein­rich­tun­gen und Kran­ken­häu­ser, um den Bedürf­ti­gen Hilfe, Zuwen­dung und finan­zi­elle Unter­stüt­zung anzu­bie­ten. Hanaa nimmt an diesen Aktio­nen teil, wann immer es ihre Zeit erlaubt. Zudem finan­ziert sie den Kauf von Spiel­sa­chen, Fern­se­hern und Com­pu­tern und hilft, in Kran­ken­häu­sern die Spiel­plätze zu reno­vie­ren.

Summer Rayne Oakes
Summer Rayne Oakes ist Absol­ven­tin der Uni­ver­si­tät von Cor­nell mit Diplom-Abschlüs­sen in Umwelt­wis­sen­schaft und Insek­ten­kunde. Sie ist Best­sel­ler-Auto­rin, deren Buch über Stil­kunde sich blen­dend ver­kauft, und Mit­be­grün­de­rin von Sour­ce4­Style. Dieser B2B-Markt­platz ver­bin­det Desi­gner welt­weit mit Lie­fe­ran­ten umwelt­ver­träg­lich gefer­tig­ter Mate­ria­lien. Für Marken wie MoDo eco eye­wear, Aveeno und Portico home ent­warf Summer Rayne Oakes umwelt­freund­li­che Kol­lek­tio­nen. Sie ist zudem freie Mit­ar­bei­te­rin des Above Maga­zi­nes und hat kürz­lich das Dreh­buch für ihren ersten Film geschrie­ben und diesen pro­du­ziert: einen Envi­ro­ment-Kurz­film mit dem Titel Aus­ster­ben. Ihre Umwelt­ak­ti­vi­tä­ten finden weit­hin Aner­ken­nung und wurden unter ande­rem von Vanity Fair, CnBC und Out­s­ide Maga­zine gelobt.

Karlie Kloss
Der Vater der US-Ame­ri­ka­ne­rin ist Arzt. So wuchs sie in der Welt der Medi­zin auf und lernte dabei schnell die Wohl­ta­ten und die Härten kennen, die das Leben mit sich brin­gen kann. Tief berührt von dem schwe­ren Erd­be­ben auf Haiti im Jahr 2010, enga­gierte sie sich mit ihrer Freun­din Petra Nem­cova für die Initia­tive Tents Today Homes Tomor­row der Desi­gne­rin Donna Karan. Die Initia­tive wird auch von der The Happy Hearts Foun­da­tion unter­stützt. Karlie beab­sich­tigt, sich im Bereich der Kin­der­me­di­zin zu enga­gie­ren. Dabei will sie sich auf Kinder kon­zen­trie­ren, deren Fami­lien von Drogen zer­rüt­tet wurden. Als Karlie von einem Foto-Shoo­ting für Vogue aus China zurück­kehrte, schrieb Anna Win­tour in ihrem Edi­to­rial: „Sollte sich Karlie je dafür ent­schei­den, ihre Ambi­tio­nen in der Medi­zin auf­zu­ge­ben, wäre sie eine groß­ar­tige Bot­schaf­te­rin.“

Adri­ana Lima
Die Bra­si­lia­ne­rin arbei­tet für das Bill Clinton’s Global Initia­tive Pro­gram auf Haiti. Ziel ist es, die hai­tia­ni­sche Wirt­schaft zu unter­stüt­zen und zu ent­wi­ckeln. Vor Ort sprach sie mit Ver­tre­tern der Wirt­schaft und erhielt einen Ein­druck von den enor­men sozia­len und öko­no­mi­schen Pro­ble­men, mit denen die Men­schen kon­fron­tiert sind. Adri­ana, die kürz­lich ihr zwei­tes Kind zur Welt brachte, ist begeis­tert von dem Vor­ha­ben, das Mut­ter­schafts-Pro­gramm im katho­li­schen Kran­ken­haus von Port Au Prince zu erwei­tern. Dort sollen Mütter und Säug­linge mit Kom­pli­ka­tio­nen künf­tig die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung erhal­ten, die es in dem Land bis­lang nicht gibt. In naher Zukunft will Adri­ana ihren Status als Top­mo­del dafür nutzen, um auf Face­book eine Social Media-Kam­pa­gne zu unter­stüt­zen. Mit deren Hilfe sollen genü­gend Spen­den gesam­melt werden, um die Bau­kos­ten der Ent­bin­dungs­sta­tion in Port Au Prince finan­zie­ren zu können.

Liya Kebede
Liya Kebede ist ein Top-Model, Schau­spie­le­rin und Desi­gne­rin. Dar­über hinaus ist sie Grün­de­rin der Liya Kebede Stif­tung, Bei­rats-Mit­glied der Kam­pa­gne Mother?s Day Every Day und war zudem ehren­amt­li­che Bot­schaf­te­rin des Mutter und Kind-Gesund­heits­pro­gramms der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion. Die nach ihr benannte Stif­tung will sicher­stel­len, dass jede Frau Zugang zu lebens­ret­ten­den medi­zi­ni­schen Maß­nah­men erhält. Das Pro­gramm von Liya Kebede sieht vor, poli­ti­sche Ent­schei­der mit Infor­ma­tio­nen zu ver­sor­gen und gemein­sam mit der Regie­rung, alter­na­ti­ven Orga­ni­sa­tio­nen und den Gemein­den die Ent­wick­lung medi­zi­ni­scher Ein­rich­tun­gen zu unter­stüt­zen. Der Fokus liegt auf der stra­te­gi­schen Koor­di­na­tion und der Ent­wick­lung aller Res­sour­cen, von Fach­ärz­ten und Geburts­hel­fe­rin­nen über Kran­ken­wa­gen und keim­freien Tüchern bis zu medi­zi­ni­schen Instru­men­ten. „Unsere Auf­gabe ist es, die kom­mende Gene­ra­tion der Mütter zu retten“, betont Liya.
 
 
Anhang #2:

Über­sicht der bis­lang erschie­ne­nen Pirelli-Kalen­der:

1964 Robert Free­man auf Mal­lorca
1965 Brian Duffy im Süden Frank­reichs
1966 Peter Knapp in Al Hoce­ima, Marokko
1967 nicht ver­öf­fent­licht
1968 Harry Pecci­notti in Tune­sien
1969 Harry Pecci­notti in Big Sur, Kali­for­nien
1970 Fran­cis Gia­co­betti auf der Para­dise Island, Baha­mas
1971 Fran­cis Gia­co­betti in Jamaica
1972 Sarah Moon in der Villa Les Til­leuls, Paris
1973 Allen Jones in London
1974 Hans Feurer auf den Sey­chel­len
1975 bis 1983 nicht ver­öf­fent­licht
1984 Uwe Ommer auf den Baha­mas
1985 Norman Par­kin­son in Edin­burgh, Schott­land
1986 Bert Stern in den Cots­wolds, Eng­land
1987 Terence Dono­van in Bath, Eng­land
1988 Barry Late­gan in London
1989 Boyce Ten­ny­son in den Pola­roid Stu­dios, New York
1990 Arthur Elgort in Sevilla, Spa­nien
1991 Clive Arrows­mith in Frank­reich
1992 Clive Arrows­mith in Alme­ria, Spa­nien
1993 John Cla­ridge auf den Sey­chel­len
1994 Herb Ritts auf der Para­dise Island, Baha­mas
1995 Richard Avedon in New York
1996 Peter Lind­berg in El Mirage, Kali­for­nien
1997 Richard Avedon in New York
1998 Bruce Weber in Miami
1999 Herb Ritts in Los Ange­les
2000 Annie Lei­bo­vitz in Rhin­ebeck, New York
2001 Mario Tes­tino in Neapel
2002 Peter Lind­bergh in Los Ange­les
2003 Bruce Weber in Süd­ita­lien
2004 Nick Knight in Londra
2005 Patrick Demar­che­lier in Rio de Janeiro
2006 Mert and Marcus am Cap d’Antibes, Frank­reich
2007 Inez and Vinoodh in Kali­for­nien
2008 Patrick Demar­che­lier in Shang­hai, China
2009 Peter Beard in Abu Camp / Jack’s Camp, Bots­wana
2010 Terry Richard­son in Bra­si­lien
2011 Karl Lager­feld in Paris
2012 Mario Sor­renti in Mur­toli, Kor­sika
2013 Steve McCurry in Rio de Janeiro