Obwohl viele Maler und Bildhauer leichtfertig über das „Machen von Fotos“ reden, wird man feststellen, dass nur sehr wenige jemals ein fotografisches Werk zustande bringen; ihnen fehlt die Kunstfertigkeit, das technische Wissen, und, vor allem, die Praxis.

— Ralph Waldo Emerson

BENUTZERANMELDUNG

Voll im Bild: Olympus E-330 (aktualisiert)

Mit der E-330 (7 Megapixel, knapp 1000 Euro) kündigt Olympus eine weitere Kamera des E-Systems an, die als erste und bislang einzige digitale Spiegelreflexkamera die Permantdarstellung auf dem Display realisiert - „Live View“ nennt Olympus diese Möglichkeit der ständigen Motivbeurteilung:

Olympus Presseinformation:

Weltweit erste digitale Spiegelreflex mit Live View*

Die digitale Spiegelreflexkamera Olympus E-330

Hamburg, 26. Januar 2006 - Die Olympus E-330 ist ein neuer Meilenstein in der digitalen SLR-Fotografie. Sie bietet erstmals den Komfort und die Flexibilität einer kontinuierlichen Anzeige auf dem LC-Display. Das heißt, der Bildausschnitt kann festgelegt werden, ohne dabei durch den Sucher sehen zu müssen. So haben Anwender zum einen im Blick, was um sie herum vorgeht - ein Vorteil für Reportage- und Sportfotografen. Zum anderen ist diese technische Neuerung immer dann nützlich, wenn es schwierig wird, das Motiv durch den Sucher zu erfassen - beispielsweise unter Wasser. Noch mehr Vielseitigkeit beim Fotografieren ermöglicht das 6,4 cm/2,5 Zoll große, neigbare LCD, das Aufnahmen aus ungewöhnlichen Blickwinkeln, etwa in einer größeren Menschenmenge oder im Makrobereich, erleichtert. Um auch in punkto Bildqualität höchsten Ansprüchen zu genügen, ist die Kamera mit dem neuesten MOS-Sensor ausgestattet, der sich durch eine hohe Geschwindigkeit sowie Lichtempfindlichkeit auszeichnet. Mit seinen 7,5 Millionen Pixeln Auflösung liefert er realitätsgetreue Aufnahmen. Wie bei allen Modellen des Olympus E-Systems kommen auch die Anwender dieser Kamera in den Genuss staubfreier Fotografie - dank des von Olympus konzipierten Supersonic Wave Filters. Die neue E-330 ist selbstverständlich mit dem E-System-Zubehörangebot kompatibel. Sie wird zusammen mit dem Objektiv ZUIKO DIGITAL 14 - 45 mm (entspricht 28 - 90 mm bei einer 35-mm-Kamera) 1:3,5 - 5,6 ausgeliefert.

Das Gesehene aufnehmen, das Aufgenommene sehen
Die Olympus E-330 ist die weltweit erste* digitale Spiegelreflexkamera mit kontinuierlicher LCD-Anzeige/Live View. Hierdurch gewinnen Fotografen enorm an Flexibilität. Dank des in der Kamera verwendeten TTL-Spiegelsuchersystems konnten zwei separate Bildsensoren eingebaut werden, die zwei unterschiedliche Live-Anzeigemodi ermöglichen. Modus A für die Bildkomposition mit Full Time Live View nutzt ein in den optischen Pfad des Suchers eingebautes CCD. Hierbei wird ein Bildfeld von 92 Prozent wiedergegeben und die volle Autofokus-Funktionalität bewahrt. Im Modus B hingegen wird der Spiegel in der hochgeklappten Position arretiert und der Live MOS-Sensor der Kamera für den Macro Live View mit 100 prozentigem Bildfeld eingesetzt. Dieser Modus empfiehlt sich speziell für das manuelle Scharfstellen von Motiven bei Makroaufnahmen. Ausgewählte Bereiche des angezeigten Motivs lassen sich übrigens auf das 10fache vergrößern. Darüber hinaus erleichtern zwei Passfoto- und verschiedene Gitternetz-Templates die Bildkomposition.

Um optimal arbeiten zu können, verfügt die E-330 über ein 6,4 cm/2,5 Zoll großes, neigbares LCD, das sich auch in schwierigen Aufnahmesituationen, wie z. B. in Hüfthöhe oder über dem Kopf, hervorragend als Sucher einsetzen lässt. Aber auch Makrofotografen werden froh sein, beim Festlegen des Bildausschnitts nicht mehr unbedingt auf dem Boden liegen zu müssen. Weil Olympus beim LCD außerdem auf die HyperCrystal-Technologie setzt, ist für extra-schnelle Reaktionszeiten und Blickwinkel von 160° gesorgt.

Hochleistungsfähiger Live MOS-Sensor mit 7,5 Millionen Pixeln
Die Olympus E-330 überzeugt auch in der Abbildungsleistung. In ihr arbeitet ein neu entwickelter MOS-Sensor der jüngsten Generation mit 7,5 Millionen Pixeln. Dieser Sensortyp bietet eine dem FFT-CCD vergleichbare Bildqualität, aber mit dem geringeren Strombedarf eines MOS. Ein einfacher Verstärker in jedem Pixel reduziert die Anzahl der Datenkanäle, wodurch die nicht auf Licht reagierende Oberfläche minimiert wird. Die effektiv vergrößerte lichtempfindliche Fläche trägt zu besserer Bildqualität sowie höherer Empfindlichkeit mit niedrigerem Rauschen bei. In Kombination mit dem Bildprozessor TruePic TURBO entstehen Aufnahmen, die selbst professionelle Anwender begeistern werden. Für die schnelle Verarbeitung der Daten wurde die Reaktionsgeschwindigkeit gesteigert. Dadurch kann die Kamera bei Serienaufnahmen eine rasche Bildfolge von drei Bildern pro Sekunde erzielen.

Zum Speichern der Daten können sowohl CompactFlash als auch xD-Picture Cards genutzt werden. Selbstverständlich lassen sich auch die neuen High Speed xD-Picture Cards von Olympus verwenden. Diese warten mit einer zwei- bis dreimal höheren Datentransferrate als ihre Vorgänger auf. Und sie bieten neben der herkömmlichen Panorama- auch eine 3D-Funktion sowie weitere Spezialeffekte.

Professionelle Ergebnisse für jedermann
Ob Fotografen ihren kreativen Impulsen im manuellen Modus freien Lauf lassen, die halbautomatischen Modi mit Blenden- oder Verschlusszeitvorwahl einsetzen oder aber auf den Komfort der Programmautomatik zurückgreifen wollen - die Olympus E-330 hält für jeden Anwender das Passende bereit. Neben den vier Belichtungsmodi stehen für die gängigsten Fotosituationen 20 vordefinierte Aufnahme- und sieben Kreativmodi zur Verfügung, darunter solche für Naturmakro- und xD-Panoramaaufnahmen, Unterwasserfotografie sowie eine Einstellung zur Reduzierung von Unschärfe. Speziell für die Bildkomposition in dunkler Umgebung gibt es den Live View Boost Modus, bei dem Kontrast und Helligkeit der LCD-Anzeige deutlich erhöht werden.

Neben der herkömmlichen mittenbetonten Integral- und der Spotmessung bietet die Kamera die ESP-Belichtungsmessung. Hier sorgen ein AE-Sensor mit 49 Messfeldern und ein ausgefeilter Berechnungsalgorithmus für akkurate Belichtungswerte. Darüber hinaus ermöglichen die licht- bzw. schattenbasierte Spotmessung sowie die Histogrammfunktion eine exakte Belichtungssteuerung. Die professionelle AE-Lock-(Belichtungsspeicher) Funktion ist anpassbar. Wenn erforderlich, kann der interne Blitz jederzeit zugeschaltet werden.

Profi-Leistungsmerkmale wie Sofort-Weißabgleich, Schärfentiefevorschau sowie Bracketingfunktionen für Belichtung, Weißabgleich und Schärfe erhöhen den Bedienkomfort. Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind ebenfalls möglich. Hier können Farbfiltereffekte eingesetzt werden, ähnlich wie bei der analogen Fotografie. Die Bilddaten lassen sich in den Formaten JPEG, TIFF und RAW speichern.

Das große LCD zeigt die aktuellen Einstellungen der Olympus E 330 an - wahlweise detailliert oder vereinfacht. So hat der Anwender ständig einen Überblick über die gewählten Funktionen.

Dem Staub keine Chance
Wie alle Kameras des Olympus E-Systems ist auch die E 330 mit dem Supersonic Wave Filter ausgestattet. Dank dieser von Olympus entwickelten und patentierten Technologie wird verhindert, dass sich während eines Objektivwechsels in die Kamera eindringender Staub auf dem Bildsensor ablagert. Der Supersonic Wave Filter erzeugt Ultraschallvibrationen, die Staub- und andere Partikel abschütteln, die dann auf einer speziell beschichteten Folie haften bleiben. Diese Funktion startet automatisch, wenn die Kamera eingeschaltet wird und lässt sich zusätzlich manuell aktivieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ein problemloser Objektivwechsel ist jederzeit und nahezu überall gesichert, der Anwender spart zudem Zeit und Geld für das sonst notwendige Reinigen des Bildsensors.

Für alle Eventualitäten gerüstet
Einer der Hauptvorzüge einer Spiegelreflexkamera ist, dass sich die fotografischen Möglichkeiten durch spezielles Zubehör erweitern lassen. Hier profitiert die Olympus E-330 von dem breit gefächerten Angebot für das Olympus E-System. So decken die derzeit erhältlichen Objektive Brennweiten von 7 - 300 mm (entsprechend 14 - 600 mm bei 35-mm-Kameras) ab. Von einzigartigen Weitwinkelperspektiven bis zu extremen Vergrößerungen mit großen Blendenöffnungen bietet Olympus Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen. Für Makroenthusiasten dürften zwei Modelle von besonderem Interesse sein: das ZUIKO DIGITAL 35 mm 1:3,5 Makro und das lichtstarke ED 50 mm 1:2,0 Makro. Alle Objektive weisen eine speziell auf die Digitalfotografie abgestimmte, nahezu telezentrische Konstruktion auf. Verschiedene externe Blitzgeräte wie die Standardblitze FL-36 und FL-50 - aber auch Ring- und Zangenblitze für spezielle Anwendungen - stehen zur Auswahl.

Ab Mai 2006 wird für die Olympus E-330 ein spezielles Unterwassergehäuse (PT-E02) erhältlich sein. Mit einer Wasserdichtigkeit entsprechend einem Wasserdruck von 60 m Tiefe eröffnet es professionellen Unterwasserfotografen neue Dimensionen: Denn sie brauchen nicht mehr zu versuchen, gleichzeitig durch ihre Tauchermaske und den Sucher zu schauen, sondern profitieren auch hier von der Live-View-Funktion und können daher für die Bildkomposition ganz bequem das LC-Display nutzen.

Mit der E-330 ist Olympus ein technologischer Durchbruch gelungen. Zum ersten Mal wurde die Qualität der Spiegelreflexfotografie mit dem Komfort einer Live-View-Funktion verbunden. Das Modell zeichnet sich durch eine Reihe weiterer fortschrittlicher Eigenschaften, einschließlich des neuen MOS-Sensors mit 7,5 Millionen Pixeln, aus. Die erstaunlich kompakte Kamera ist ideal für ambitionierte Anwender, die professionelle Ergebnisse erzielen wollen sowie für semiprofessionelle Fotografen. Die Olympus E-330 wird ab März 2006 im Kit mit dem leistungsstarken Objektiv ZUIKO DIGITAL 14 - 45 mm (entspricht 28 - 90 mm bei einer 35-mm-Kamera) 1:3,5 - 5,6 angeboten.

Die digitale Spiegelreflexkamera Olympus E-330 - Hauptmerkmale:
• Weltweit erste* digitale Spiegelreflexkamera mit Live View (kontinuierliche LCD-Anzeige) mit zwei Modi:
- Modus A - Full Time Live View bei integriertem Autofokus
- Modus B - Makro Live View mit optionaler 10facher Vergrößerung für akkurates Scharfstellen
• Live MOS-Sensor mit 7,5 Millionen Pixeln
• Neigbares 6,4 cm/2,5 Zoll großes HyperCrystal-LCD (215.250 Pixel)
• Supersonic Wave Filter für Staubschutz
• TTL-Spiegelsuchersystem
• FourThirds Standard
• Einzel AF, Kontinuierlicher AF und manuelle Scharfstellung, plus S-AF+MF und C-AF+MF
• AE-Sensor mit 49 Feldern
• ESP, mittenbetonte und Spot-Belichtungsmessung sowie licht- bzw. schattenbasierte Spotmessung
• Professionelle AE-Lock-Funktion
• Serienaufnahme mit bis zu drei Bildern pro Sekunde
• IR Hybrid Type Cut Filter vergleichbar mit der Charakteristik des menschlichen Auges
• ISO-Einstellung in 1/3 LW-Schritten
• ISO-Werte bis zu 1600
• TruePic TURBO Bildprozessor
• P/S/A sowie komplett manuelle Einstellung
• 20 Aufnahmemodi, 7 kreative Modi plus 4 Belichtungsmodi
• Zwei Kartenslots für CompactFlash/Microdrive und xD-Picture Cards
• Eingebauter Blitz (Pop-up)
• Benutzerfreundliches Menü mit vereinfachter und detaillierter Anzeige
• Gewicht: 550 g, Abmessungen: 140 x 87 x 72 mm
• Kompatibel mit dem gesamten Angebot an Olympus E-System Objektiven und vielem Zubehör, einschließlich des Blitzgeräts FL-36 sowie der Sucherlupe ME-1
• Angeboten als Kameragehäuse allein oder im Kit bestehend aus Kameragehäuse, Objektiv 14 - 45 mm (28 - 90 mm) 1:3,5 - 5,6, Akku-Pack BLM-1 und Ladegerät BCM-2
• Optionales Unterwassergehäuse PT-E02 ab Mai verfügbar

Olympus E-System Objektive**:
• ZUIKO DIGITAL ED 7 - 14 mm (14 - 28 mm) 1:4,0
• ZUIKO DIGITAL 11 - 22 mm (22 - 44 mm) 1:2,8 - 3,5
• ZUIKO DIGITAL ED 14 - 35 mm (28 - 70 mm) 1:2,0
(erhältlich ab 2007)
• ZUIKO DIGITAL 14 - 45 mm (28 - 90 mm) 1:3,5 - 5,6
• ZUIKO DIGITAL 14 - 54 mm (28 - 108 mm) 1:2,8 - 3,5
• ZUIKO DIGITAL ED 18 - 180 mm (36 - 360 mm) 1:3,5 - 6,3
• ZUIKO DIGITAL ED 35 - 100 mm (70 - 200 mm) 1:2,0
• ZUIKO DIGITAL 40 - 150 mm (80 - 300 mm) 1:3,5 - 4,5
• ZUIKO DIGITAL ED 50 - 200 mm (100 - 400 mm) 1:2,8 - 3,5
• ZUIKO DIGITAL ED 90 - 250 mm (180 - 500 mm) 1:2,8
• ZUIKO DIGITAL ED 8 mm 1:3,5 Fisheye
• ZUIKO DIGITAL 35 mm (70 mm) 1:3,5 Makro
• ZUIKO DIGITAL ED 50 mm (100 mm) 1:2,0 Makro
• ZUIKO DIGITAL ED 150 mm (300 mm) 1:2,0
• ZUIKO DIGITAL ED 300 mm (600 mm) 1:2,8

* Stand Januar 2006
** Die Werte in den Klammern entsprechen denen von 35-mm-Kameras.

Änderungen in Technik, Design und Ausstattung vorbehalten.



Technische Daten Olympus E-330

Typ: Digitale Spiegelreflexkamera mit Anschluss für Wechselobjektive, Live View Funktion
Kompatible Objektive: ZUIKO DIGITAL, FourThirds System Objektive
Objektivanschluss: FourThirds Bajonett-Anschluss
Gehäuse: Robustes Kunstoffgehäuse
Speichermedien: CompactFlash-Karten (Typ I und II), Microdrive, xD Picture Card (zwei Kartenslots)
Pixel effektiv: 7,5 Millionen Pixel
Bildgröße: 17,3 mm x 13,0 mm
Bildsensor: Live MOS-Sensor (FourThirds Bildsensor)
Pixel gesamt: 7,94 Millionen Pixel
Bildseitenverhältnis: 4:3
Filtermatrix: RGB-Filter
Filter LPF: Fest eingebaut
IR Cut Filter: Hybrid Type
Staubschutzfilter: Supersonic Wave Filter
Suchertyp: TTL-Spiegelsuchersystem
Sucherbildfeld: Ca. 95 %
Vergrößerung: Ca. 0,93fach mit einem 50-mm-Objektiv bei Fokuseinstellung auf unendlich und Dioptrieneinstellung -1
Austrittspupille: Ca. 18 mm bei Dioptrieneinstellung -1
Dioptrienkorrektur: Eingebaut: -3,0 bis +1,0 Dioptrien
Sucherscheibe: Fest eingebaut
Spiegel: Schnellrücklauf-Schwingspiegel
Sucheranzeige: AF-Messfeld, Belichtungsspeicher, AF-Bestätigung, Belichtungsmessmodus, Belichtungsmodus, Belichtungszeit, Blendenwert, Weißabgleich, Belichtungskorrekturwert, Blitz, Aufnahmemodus, Batterieladezustand, Anzahl der Restaufnahmen
Schärfentiefevorschau: Ja (Drive-Taste anpassbar); für Sucher oder LCD-Monitor wählbar
Okularmuschel: Austauschbar EP-5/6, EP-5 im Lieferumfang enthalten
Okularverschluss: Eingebaut
Live View: Modus A: Live View mit AF-Funktion, Bildfeld: ca. 92 %, 2 Passfototemplates sind verfügbar; Modus B: Makro Live View mit manueller Fokussierung, Bildfeld: 100 %, 10fache Vergrößerung, Position einstellbar, Templates: Gitternetz 8x6 , Goldener Schnitt, Skalierung
Autfokus: TTL Phasenkontrast-Messung
Modi: Single AF, Continuous AF, Manueller Fokus, Single AF + MF und Continuous AF + MF
Luminanzbereich: 0 bis 19 LW (ISO 100)
Messfelder: 3 Felder
Messfeld-Auswahl: Automatische und manuelle Auswahl
AF-Hilfslicht: Über eingebauten Blitz oder optionales, geeignetes Olympus Blitzgerät
AF-Speicher: Wird gespeichert, wenn Auslöser bis zum ersten Druckpunkt betätigt wird. AE/AF-Speicher-Taste (anpassbar)
Fokus-Verfolgung: Im Continuous AF Modus möglich
Fokussierungs-Hilfe: Vorhanden
Manueller Fokus: Einstellung durch Fokus-Ring am Objektiv/manuelle Fokussierung im AF Modus möglich (anpassbar)
Belichtungsmesssystem: TTL bei offener Blende, Mehrfeldmessung in 49 Zonen
Belichtungsmessmodi: Digital ESP, mittenbetonte Integralmessung und Spot (ca. 2 % des Bildbereichs), licht- bzw. schattenbasierte Spotmessung
Messbereich: Digital ESP, mittenbetonte Integralmessung: LW 1 bis 20 (50 mm F2, ISO 100); Spot: LW 3 bis 17 (50 mm F2, ISO 100)
Belichtungsmodi: Programmautomatik mit Programmverschiebung, Belichtungsautomatik mit Verschlusszeitvorwahl, Belichtungsautomatik mit Blendenvorwahl, Manuell
Einfache Aufnahmemodi: Porträt, Landschaft, Nahaufnahme, Sport, Nachtaufnahme & Porträt (Unterwasser und Unterwasser-Makro einstellbar)
Motivprogramme: Porträt, Landschaft, Landschaft & Porträt, Nachtaufnahme, Nachtaufnahme & Porträt, Feuerwerk, Sonnenuntergang, Nahaufnahme, Naturnahaufnahme, Sport, High Key, Low Key, Dokumente, Strand & Schnee, Unterwasser-Makro, Unterwasser-Weitwinkel, Panorama, Kerzenlicht, Kinder, Bildstabilisator
Belichtungskorrektur: Bis zu +/- 5 LW in 1, 1/2, oder 1/3 LW Schritten
AE-Speicher: Wird gespeichert, wenn Auslöser bis zum ersten Druckpunkt betätigt oder wenn AE/AF-Taste gedrückt wird (anpassbar)
Automatische Belichtungsreihen: 3 oder 5 Bilder in +/- 1, 2/3, 1/2, oder 1/3 LW Schritten (einstellbar)
Empfindlichkeitseinstellungen: Automatisch: ISO 100 bis 400; Manuell: ISO 100 bis 400. Erweiterbar bis 1600 (in jeweils 1/3 LW Schritten möglich)
Verschluss: Elektronisch gesteuerter Schlitzverschluss
Verschlusszeit: Auto, P, Ps, A Modus: 1/4000 - 2 Sek. (abhängig vom ausgewählten Modus); S Modus: 1/4000 - 60 Sek.; M Modus: 1/4000 - 60 Sek.; Bulb-Modus: bis zu 8 Min.; Motivprogramme: 1/4000 - 2 Sek.
X-Synchron-Zeit: X = 1/180 Sek.; Super FP bis zu 1/4000 Sek.
Auslöser: Soft-touch elektromagnetischer Auslöser
Selbstauslöser: 12 oder 2 Sek.
Fernbedienung: Ja (inklusive Bulb-Funktion), mit RM-1 (optional)
Aufnahmemodi: Einzelbild- und Serienaufnahme
Serienaufnahme: Ca. 3,0 Bilder pro Sekunde
Max. Anzahl der Serienbilder: RAW/TIFF: 4 Bilder, JPEG (HQ, SQ): mind. 15 Bilder (motivabhängig)
Automatischer Weißabgleich: Erweitertes CCD-Mess-System
Voreingestellt: 7 Einstellungen (3000 K - 7500 K): Kunstlicht 1 (3000 K), Fluoreszierend 1 (4000 K), Fluoreszierend 2 (4500 K), Fluoreszierend 3 (6600 K), Tageslicht (5300 K), Wolken (6000 K), Schatten (7500 K)
Benutzerdefinierter Weißabgleich: 1 Einstellung (2000 - 14000 Kelvin)
Weißabgleichkorrektur: R - B / G - M, bis zu +/-7 Stufen in 2 Mired bei Automatik und Voreinstellungen
Sofort-Weißabgleich: 1 Einstellung
Weißabgleich-Belichtungsreihe: 3 Bilder mit +/- 5/10/15 Mired Schritten
Bildoptimierung: TruePic TURBO
Farbraum: sRGB/Adobe RGB
Bildmodi: Vivid, Natural, Muted, Black & White, Sepia
Farbsättigung: Jeweils 5 Stufen in den Modi Vivid, Natural und Muted
Schärfe: 5 Stufen in jedem Bildmodus
Kontrast: 5 Stufen in jedem Bildmodus
Filter: Gelb, Orange, Rot, Grün im Schwarz-Weiß-Modus
Monoton: Sepia, Blau, Rot, Grün im Schwarz-Weiß-Modus
Abstufung: 3 Stufen (High Key, Normal, Low Key)
Eingebauter Blitz: TTL gesteuert, auto oder manuell
Aufklappbarer Blitz: Manuell
Blitzsynchronisation: Auto, Blitz mit Vorblitz zur Reduzierung des „Rote-Augen-Effektes“, Blitzsynchronisation mit langer Verschlusszeit, Blitzsynchronisation mit langer Verschlusszeit und Vorblitz zur Reduzierung des „Rote-Augen-Effektes“, Synchronisation auf den 2. Verschlussvorhang, Aufhellblitz, Aus
Leitzahl: Ca. 13
Blitzstärkesteuerung: Bis zu +/- 2 LW in 1, 1/2, oder 1/3 LW Schritten
Externes Blitzgerät: TTL Auto FP/TTL Auto für geeignete Olympus Blitzgeräte (mit FL-36, FL-50), automatisch oder manuell
Blitzsynchroninsation: Auto, Manuell, Blitz mit Vorblitz zur Reduzierung des „Rote-Augen-Effektes“, Blitzsynchronisation mit langer Verschlusszeit, Blitzsynchronisation mit langer Verschlusszeit und Vorblitz zur Reduzierung des „Rote-Augen-Effektes“, Synchronisation auf den 2. Verschlussvorhang, Aufhellblitz
Blitzstärkesteuerung: Bis zu +/- 2 LW in 1, 1/2, oder 1/3 LW Schritten
Bedienfeld-Anzeige: Messmethode, Belichtungsmessmodus, Blendenwert, Verschlusszeit, Belichtungspegelanzeige, Belichtungskorrekturwert, Belichtungskorrekturanzeige, Automatische Belichtungsreihe, ISO-Wert, Farbraum, Bildmodus, Gradation, Farbsättigung, Schärfeneinstellung, Kontrasteinstellung, Weißabgleich, Weißabgleichskorrektur-Wert, Rauschminderung, AE-Speicher, Blitz-Modus, Blitzstärkeeinstellung, Fokus-Einstellung, AF Feld, Einzelbild-/Serienbildaufnahme, Aufnahme-Modus, Restaufnahme, Ausgewählte Speicherkarte, Batterieladezustand
LCD-Anzeige: HyperCrystal LCD-Panel
Größe: 2,5 Zoll/6,4 cm
Auflösung: 215.250 Pixel
Bildfeld: Ca. 100 %
Helligkeitskorrektur: +/- 7 Schritte
Wiedergabemodi: Einzelbild, Ausschnittvergrößerung (2, 3, 4, 6, 8, 10, 14fach), Index (4, 9, 16, 25 Bilder), Dia-Show, Kalender-Ansicht, Bilddrehung
Information: Belichtungsmodus, Belichtungsmessmodus, Verschlusszeit, Blendenwert, Belichtungskorrekturwert, ISO-Wert, Farbraum, Weißabgleichs-Modus, Weißabgleichskorrektur-Wert, Brennweite, Fokus-Messfeld, Dateiformat, Bildmodus
Belichtung: Histogramm (R, G, B verfügbar), Warnhinweise für Über- und Unterbelichtung
Bildlöschung: Einzelbild, Alle, Ausgewählte
Löschschutz: Einzelbild, Ausgewählte
Kopierfunktion: Einzelbild, Alle, Ausgewählte
Aufzeichnungsformate: DCF, DPOF-, EXIF2.2-, PRINT Image Matching II-kompatibel.
Dateiformate: JPEG, TIFF (RGB 8 Bit), RAW (12 Bit).
RAW+JPEG Aufnahme: Ja
Dateigröße: RAW: 3136 x 2352 unkomprimiert ca. 12,9 MB; TIFF: 3136 x 2352 unkomprimiert ca.. 21,6 MB; SHQ: 3136 x 2352 ca. 5,7 MB; HQ: 3136 x 2352 ca. 4,0 MB
RAW Verarbeitung: Ja
JPEG/TIFF Bearbeitung: Ja (Schwarz-Weiß, Sepia, Rote-Augen-Reduzierung, Farbsättigung, Bildgröße ändern)
PictBridge: Ja
Menüinformationen: Aufnahme-Menü 1, Aufnahme-Menü 2, Wiedergabe-Menü, Setup-Menü 1, Setup-Menü 2
Sprachen: 6 Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Russisch), eine weitere Sprache kann aus dem Internet heruntergeladen werden (Portugiesisch, Niederländisch, Tschechisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch)
PC-Schnittstelle: USB 2.0 (Full Speed)
Videosignal-Ausgang: NTSC oder PAL
Blitzsynchron-Schuh: Blitzschuh
Stromversorgung: Lithium-Ionen-Akku BLM-1 oder 3 x CR123A mit LBH-1
Abmessungen: 140 x 87 x 72 mm
Gewicht: ca. 550 g (ohne Batterien und CF-Karte)
Stromsparmodus: Ja (Aus, 1, 3, 5, 10 Min. wählbar)
Ausschaltmodus: Ja (Aus, 4 Stunden wählbar)
Temperatur: Betrieb: 0 °C bis 40 °C. Lagerung: -20 °C bis 60 °C
Luftfeuchtigkeit: Betrieb: 30 % bis 90 %. Lagerung: 10 % bis 90 %
Im Lieferumfang enthalten: E-330 Gehäuse, USB-Kabel, Video-Kabel, Lithium-Ionen Akku (BLM-1) und Lithium-Ionen-Akku-Ladegerät (BCM-2) oder CR123A Batteriehalter (LHD-1) und 3 x CR123A, Schultergurt, Olympus Master CD-ROM, Bedienungsanleitung, Garantiekarte

Änderungen in Technik, Design und Ausstattung vorbehalten.

(thoMas)


Nachtrag (27.1.2006): Die Olympus E-330 soll ab April 2006 für 999 Euro (UVP) erhältlich sein. Das E-330 Kit inkl. ZUIKO DIGITAL 3,5-5,6/14-45 mm soll es gleichfalls ab April 2006 für 1.099 Euro (UVP) geben.

Zukunft E-System

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 26. Januar 2006 - 13:44

Dachten da vor einiger Zeit nicht einige, Olympus E hätte keine Zukunft. Im DSLR-Bereich gehören sie jedenfalls zu den drei innovativsten Firmen, wenn sich das bisher auch noch nicht in den Verkaufszahlen spiegelte. Nachdem künftig nur noch eine relativ überschaubare Zahl von Enthusiasten Analogprodukte kaufen wird, wird 4/3 mit seinen spezifischen Vorteilen seinen Markt erobern. Erst recht wenn die Palette um das künftige Profimodell erweitert wird. GW

Neidlos

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 26. Januar 2006 - 15:18

Ich erkenne neidlos an, dass Olympus in diesem Fall die ersten sind, die einen 'echten' Live View in eine DSLR implementieren. Aber dass sie deshalb gleich wieder zu den innovativsten Kameraherstellern mit großer Zukunft gehören soll, kann ich nicht nachvollziehen. Zumal es sich offensichtlich um einen Schnellschuss handelt, da (wie bei DPReview nachzulesen) dieser Live View mit einer Menge Einschränkungen behaftet ist, und Olympus darüber vergessen hat, die gravierenden Schwachpunkte der E-300 abzuschaffen (nur Fullspeed USB 2.0, kein Löschfunktion im Review-Modus u.s.w.)

Darüber hinaus bestreite ich vehement, dass 4/3 genügend Vorteile bietet, um sich am Markt wirklich durchzusetzen. Im Gegenteil. Ich behaupte, die Nachteile von four/thirds sind viel gravierender.

Aber aus der Erfahrung heraus weiß ich auch, das Olympus-Fans mit Argumenten noch weniger beizukommen ist, als den härtesten Nikon-Freaks.

So wie sich die E-330 mir darstellt, ist sie kaum noch eine echte DSLR, sondern eher eine gepimpte Kompaktkamera mit gewissen SLR-Attributen. Durch den kleinen Sensor und den optischen Sucher mit Spiegelsystem war das Sucherbild der E-300 schon sehr klein und dunkel. Mit der Integration des Live Views verstärkt sich dieses Problem nun noch weiter, so dass man kaum doch von einem einer SLR würdigen Sucher sprechen kann. Das einzige, was da noch an SLR-Features bleibt, sind die Wechselobjektive. Und von denen schwärmt die Olympus-Gemeinde ja gerne mal. Dabei sind die Standard-Scherben und Kit-Objektive nicht besser oder schlechter, als die Pendants von Canon oder Nikon. Und die Pro-Objektive sind nicht nur nicht besser, sondern auch noch asozial teuer im Vergleich (wobei immer der Crop-Faktor der Olympus mit ins Kalkül gezogen werden muss, was die Olympioniken gerne mal ausser acht lassen). Von Bildstabilisatoren mal ganz abgesehen.

Ich gratuliere Olympus zu diesem Coup, werde aber keinesfalls in Betracht ziehen, deswegen auf Olympus umzusteigen. No way!

Vollformat oder Crop?

Eingetragen von
Adrian Ahlhaus
(Hausfreund)
am Donnerstag, 26. Januar 2006 - 16:40

Vorab: Habe zwar selbst eine OLY, möchte dies jedoch nicht als Empfehlung verstanden wissen.
Auch die E 330 hat die Nachteile aller Crop-Kameras. Es geht nichts über ein echtes Vollformat, auch und gerede bei den Winz-Formaten.
Allmählivch rückt die Zeit näher, da die Sensoren in 24 x 36 bezahlbar werden und damit viel mehr Kunden erreichen können.

In der Fotografie galt und gilt die Größe des Formates als ein entscheidendes Kriterium für die technische Qualität, ob als Sensor oder beim Film. Gerade die digitele Fotografie bestätigt mir tagtäglich und fortwährend diese recht alte Einsicht.

E-330

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 26. Januar 2006 - 21:01

Habe selber Oly. Trotzdem muß ich mich wundern: so viel Wind um so wenig und das auch noch mit so vielen Einschränkungen. Nichts halbes und nichts ganzes. Aber die Ingenieure können sich die Schultern klopfen, schließlich haben sie wieder etwas entwickelt, wo der Nutzen mit aufwendigen Kampagnen dem Verbraucher erst klar gemacht werden muß.
Olympus gehört sicher nicht zu den innovativsten. Selbst überzeugende Produdukte mit ausgezeichneten Tests und Beurteilungen (5060, 7070 und 8080) wurden nie weiterentwickelt; vielmehr wurden diese erfolgreichen Modelle stillschweigend aus dem Markt genommen, ohne vergleichbare Nachfolger (denn angeblich kann man nur mit Spiegelreflexkameras Geld verdienen). Ob das mit diesem Modell gelingt?
Und wie schon oben von anderer Stelle bemerkt, ist das das wohl wieder ein nicht ganz fertiggedachter Schnellschuß, um eben vor dem Mitbewerbern etwas zu päsentieren.
In allen Entwicklungsabteilungen sollte man einmal Leute aus der Praxis befragen oder aber einen Blick in diverse Foren werfen. Dort könnten die Ingenieure lesen, was gewünscht wird.
Vielleicht werden ja irgendwann mal die digitalen das können (Bedienung, Handling, Blitztechnik etc.), was die Analogen schon lange können. Ist deshalb Canon so erfolgreich?

E1 User entäuscht

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 26. Januar 2006 - 22:52

..die Pros und Semipros haben von Oly etwas anders erwartet.

OLy´s Zukunft?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 26. Januar 2006 - 23:21

Eigentlich bin ich ein Oly-Fan.

und deshalb sehe ich etwas sorgenvoll in die Zukunft und hoffe, daß bei Oly nicht das gleiche passiert wie bei Minolta. Man kann wohl nicht dem Druck der Erwartugen standhalten und schickt deshalb technikverliebte Ingenieure los, um die Verkaufszahlen zu retten.

Keine echten Weiterentwicklungen, erfolgreiche Modelle werden ohne Nachfolger aus dem Angebot genommmen, das neuste Modell ein Haufen Einschränkungen und fragwürdige "Neuerungen", echte Verbesserungen werden nicht durchgeführt.

So braucht sich der Branchenprimus Canon wohl auch weiterhin absolut keine Sorgen machen.

Amateure brauchen was anderes, Profis und Semis wollen was anderes!

Nachtrag

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 27. Januar 2006 - 00:37

Amateure wollen (unterstrichen) etwas anderes, Profis und Semis brauchen (unterstrichen) etwas anderes!!!

Richtig.....

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 27. Januar 2006 - 14:34

.....Olys Zukunft sieht nicht so toll aus. Die Profis sind längst an Ca und Ni gekettet und zufrieden, nur die Amateure quängeln nach mehr Oly- Innovationen. Warum denn, reicht das Angebot nicht für Amateure ? Nicht jede "Innovation" verspricht bessere Bilder. Die entstehen auf anderem Weg. Wenn das Gejammere so weiter geht und Umsatz / Gewinn hinter den Erwartungen zurückbleiben, werden die Aktionäre die Konzentration auf die lukrative Medizintechnik fordern und die Amateurheulsusen im Regen stehen lassen. Siehe Konica Minolta. Das ständige Gejammere nach Neuheiten kotzt mich an. Macht erst mal das Beste aus dem was ihr habt.

. . . falsch

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 27. Januar 2006 - 17:03

Hier jammert keiner nach Neuigkeiten, sondern über das, was die Firmen als Neuigkeiten präsentieren. Die könnten sich diese "Forschungsarbeiten" sparen und dann auch die Ankündigungen und "Heimlichkeiten" im Vorfeld. Die Kunden (und nicht nur Amateure) werden heiß gemacht und dann kommt nicht viel.

Klasse Kamera

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 27. Januar 2006 - 17:52

Klasse Kamera, genau sowas verlangt der Markt. Die E-330 ist definitiv keine Kamera für ambitionierte Amateure. Sie ist eine Kamera für Menschen, die mit einer digitalen SLR einfach und unkompliziert fotografieren wollen. (Warum auch immer es dafür eine SLR sein muss, aber so ist es halt.) Und für genau die Profis, die sich in ihrer Nische bewusst für dieses Modell entscheiden werden.

Vielleicht wirklich typisch Deutsch...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 27. Januar 2006 - 23:39

Lese ich mir hier all die Kommentare durch, dann frage ich mich, ob eigentlich alles absolut ins Negative gezogen werden muss. Ich bin E-1 User und werde mir die E-330 auch nicht zulegen. Aber was soll das Gejammere darüber, dass hier zum ersten Mal mit offenbar guter Qualität ein Live-Preview-Display angeboten wird? Wer meint, dass sei Verrat an der echten SLR-Fotografie mit alleine optischem Sucher, der soll sie einfach ignorieren. Oder wenigstens aufhören zu jammern, weil dieses Modell nicht die erhoffte E-3 ist. Wenn sie einfach noch ein bisschen weniger rauscht als die E-500, die auch schon viel günstigeres Rauschverhalten hatte, als viele das FT zutrauten, dann sehe ich das alleine schon als positiv an.
Aber egal. Ich finde an allen Kameras auf dem Markt was zu Meckern. Wenn ich will. Mir selbst ist es aber zu blööd das Runtermachen zum Lebenszweck zu erheben.

Zum Kommentar von Gast am Freitag, 27. Januar 2006 - 23:39

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 28. Januar 2006 - 12:35

Also meinen Kommentar (der zweite) verstehe ich nicht als Gejammere. Die anderen auch nicht unbedingt. Mir als zufriedenem Canon-User ist es sogar relativ egal, wenn Olympus sich immer weiter in die Gülle reitet. Ich find's nur schade, dass ein ehemals so renommierter Kamera-Hersteller sozusagen per "Effekthascherei" krampfhaft versucht, seine Fehlentscheidungen der Vergangenheit zu kaschieren. Vielleicht wird Olympus sich, wie Minolta, auch bald aus dem Kamera-Geschäft zurückziehen, und sein verbliebenes Know-How Panasonic vererben.

Wie ich eindeutig gesagt hatte, ist es ja eine tolle Sache mit dem Live View. Ich würde mich jedenfalls nicht beschweren, wenn die nächste Canon auch über einen Live View verfügt. Aber DAS Mega-Killer-Feature ist es nun auch wieder nicht. Schon gar nicht, wenn darunter das TTL-Sucherbild leidet. Eine EOS 5D ist u. A. deswegen eine so tolle Kamera, weil sie von einem wunderbar hellen und großen Sucherbild profitiert. Sollte dies wegen eines für Live View notwendigen, halbdurchlässigen Spiegels in der Helligkeit halbiert werden, würde ich lieber auf dieses Feature verzichten. (Bin sowieso gespannt, ob, und wenn ja wie. die anderen Hersteller einen Live View technisch realisieren.)

Abgesehen von diesem neuen Feature: Wäre es für Olympus nicht viel wichtiger gewesen, erst die am meisten kritisierten Punkte an der E-300 auszubügeln? Wie peinlich ist bitteschön so eine lahme "Fullspeed" USB 2.0 Schnittstelle an einer SLR mit RAW-Fähigkeit? In der E-300 mag das ja noch als Fauxpas durchgegangen sein, aber spätestens mit der E-330 hätte dieses Manko beseitigt sein müssen.

Da Olympus sich ja dummerweise schon mit seiner Festlegung auf das 4/3-System in eine Sackgasse ohne Wendemöglichkeit manövriert hat, wird die Ehre, als Erste einen Live View in eine SLR integriert zu haben, die Firma auch nicht mehr aus dem Dreck ziehen können. Da sehe ich sowieso das größte Problem für Olympus. Das 4/3-System halte ich für die schwerwiegendste Fehlentwicklung der Firma überhaupt. Damit haben sie sich ihres eigenen Zukunftspotentials entledigt. Wenn nicht eine vollkommen neuartige Sensortechnologie die derzeitigen Grenzen des machbaren deutlich erweitert, steckt Olympus echt in der Sch….

warum motzt du hier rum?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 17. Oktober 2006 - 15:35
Gast schrieb:

Da Olympus sich ja dummerweise schon mit seiner Festlegung auf das 4/3-System in eine Sackgasse ohne Wendemöglichkeit manövriert hat, wird die Ehre, als Erste einen Live View in eine SLR integriert zu haben, die Firma auch nicht mehr aus dem Dreck ziehen können. Da sehe ich sowieso das größte Problem für Olympus. Das 4/3-System halte ich für die schwerwiegendste Fehlentwicklung der Firma überhaupt. Damit haben sie sich ihres eigenen Zukunftspotentials entledigt. Wenn nicht eine vollkommen neuartige Sensortechnologie die derzeitigen Grenzen des machbaren deutlich erweitert, steckt Olympus echt in der Sch….

warum läßt du die offensichtlich unverbesserlich blöden olympus user nicht in ruhe? du bist doch mit canon soooo zufrieden. praktiker bist du offensichtlich keiner, denn mit live modus b und manueller scharfstellung bei 10x vergrößerung des gewünschten ausschnitts ist es eine freude makro- und sachaufnahmen zu machen. da kann jede kamera mit spiegelreflexsucher einpacken, außer wir reden von mittelformat oder großformat. die usb 1.1 schnittstelle läßt sich ohne weiteres verkraften, denn bilder lädt man per kartenleser in den rechner, das geht meistens noch einen tick schneller als von der kamera aus. und wenn schon kein kartenleser in der nähe ist, machts auch nichts. wir müssen unsere zeit ja auch irgendwie verbraten, wenn wir schon unsere sensoren nicht dauernd putzen müssen.

übrigens gibt es bei olympus keinen "cropfaktor" weil die objektive nähmlich auf die chipgröße hin entwickelt werden. dieser vergleichswert wird nur verwendet um besser mit den alten kleinbildbrennweiten vergleichen zu können, die ja doch einigen unter uns noch geläufig sein sollten.

geh lieber fotografieren und freue dich an deiner canon!

Konkurrenz belebt das Geschäft ...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 28. Januar 2006 - 14:59

... und die ist dringend notwendig und letztlich einziger Garant dafür, dass auch zukünftig sowohl Qualität wie auch der Preis stimmen. Olympus zeigt, dass man den Markt nicht kampflos der wenigen (zwei) großen Anbietern überlassen will. Hoffentlich legen in Kürze auch Pentax/ Samsung, Panasonic und Sony/ Minolta neue und leistungsfähige Modelle vor.

Letztlich profitiere auch ich als Canon-20D und 5D-User davon. Trotz des vielen Geldes, das ich ausgegeben habe, ist das Vollformat in der 5D nämlich bisher alles andere als der Weisheit letzter Schluss. Unterhalb von 35mm Brennweite und bei Blenden größer 5,6 sind die Ergebnisse eben nicht vollformatig gut. Sie sind brauchbar aber schlechter als die mit gleichem Bildwinkel/ kürzerer Brennweite geschossenen Aufnahmen mit der 20D.

Wenn es anderen Anbietern. gelingt, Kameras mit zeitgemäßer Auflösung und von mir aus auch eigenem (kleineren) Bildformat vorzustellen, die hochwertige Bildergebnisse liefern können, wird das dem Markt und der zukünftigen Produktqualität allemal mehr helfen, als die von vielen Canon-Freunden scheinbar herbeigesehnten Hegemonie "ihres" Herstellers.

Wie gesagt, Konkurrenz belebte das Geschäft.

Jürgen

Mega-Killer-Feature???

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 28. Januar 2006 - 15:19

> Wie ich eindeutig gesagt hatte, ist es
> ja eine tolle Sache mit dem Live View.
> Ich würde mich jedenfalls nicht beschweren,
> wenn die nächste Canon auch über einen
> Live View verfügt. Aber DAS Mega-Killer-Feature
> ist es nun auch wieder nicht.

Nichts gegen Canon, aber was hat Canon in letzter Zeit als "Mega-Killer-Features" herausgebracht...? Die EOS 5D mit ihrem Vollformatsensor? Wohl kaum, da einen Vollformat-Sensor herauszubringen, keine entwicklungstechnische Meisterleistung ist und das Vollformat-Konzept nicht der Weisheits letzter Schluss ist. Denn mit den allermeisten Objektiven gibt es erhebliche Leistungssschwächen an den Bildrändern (der Vollformat-Chip stellt enorme Anforderungen an die Objektive, denen kaum ein Objektiv gerecht wird) und übersichtlicher wird das Objektiv-Angebot durch die Trennung in Objekive mit kleinem Bildkreis (EF-S) und Objektive mit großem Bildkreis nun auch nicht.

Im Einsteiger-Bereich glänzen die Canon-DSLRs mehr durch einen besonders niedrigen Preis als durch technische Innovation. Die "Geiz-ist-geil"-Masche funktioniert halt bei vielen Leuten immer noch und wenn dann auch noch der Marktführer die Preise drückt, dann kann das in den Augen der "Schnäppchenjäger" ja nur gut sein... Ist halt das ALDI-Prinzip: Billig und von der Qualität sicher nicht schlecht, aber auch nicht mehr.

> Da Olympus sich ja dummerweise schon mit
> seiner Festlegung auf das 4/3-System in
> eine Sackgasse ohne Wendemöglichkeit
> manövriert hat... Das 4/3-System halte
> ich für die schwerwiegendste
> Fehlentwicklung der Firma überhaupt.

Das haben einige Leute damals (in den 80er-Jahren) auch von dem EF-Bajonett behauptet. Die Zukunft hat den Skeptikern nicht Recht gegeben...

Weitwinkelschwäche bei Vollformat

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 28. Januar 2006 - 20:33

Genau deshalb schrauben sich manche Zeiss-Objektive (Contax) an die EOS (das 21er ist besonders beliebt). Die sollen besser sein als alles, was Canon im WW-Bereich zu bieten hat (http://www.photoscala.de/node/view/796 und da vor allem weiterführende Links). Vollformat ist nicht das Problem, das Problem ist, dass einzig Olympus durch die Bank fürs digitale gerechnete und (neue) brauchbare Objektive entwickelt hat. Die anderen müssten das auch tun, machens aber leider nicht.

der besucher

nochn Link

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 28. Januar 2006 - 20:55

Schöne WW-Vergleiche: http://www.16-9.net/lens_tests/

der besucher

E-330 - innovativ und kaufmännisch klug

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 29. Januar 2006 - 08:59

Einigen, die hier ihren Kommentar abgegeben haben, sind die neuesten Entwicklungen entgangen. 1. Chipgröße: Fuji hatte bereits mit der F 10 gezeigt, daß die Auflösung und Bilddarstellung an der Technologie und nicht an der Sensorgröße allein auszumachen ist. Kodak hat eine Neuentwicklung, die revolutionär Rauschen extrem minimiert und die Auflösung extrem maximiert.
Wer selbständig ist, weiß, daß Geld verdient werden muß, um zu entwickeln und zu leben. Daher sind E-300, E-500 und E-330 klug plaziert.
Bei der E-330 muß man auf die Serie mit den ausgeräumten Bugs warten, um sie zu beurteilen.

Warten . . .

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 29. Januar 2006 - 19:15

Das wäre ja mal ganz was neues, daß Oly irgendwelche Bugs aus der Welt schafft. Da wird doch lieber gleich das betroffene Modell aus aus der Palette genommen siehe 5060, 7070, 8080. Alle bemängelten Probleme bei der E-300 sind nicht geändert worden. Auch der Nachfolger E-330 hat diesselben Mängel und neue dazu.
Genau darum geht´s doch. Es wird entwickelt auf Teufel komm raus, egal ob gebraucht wird oder nicht, Hauptsache neu.

Klug?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 29. Januar 2006 - 20:44

War das bei Minolta auch klug? Zeitgemässe Entwicklungen hätten sicherlich entsprechenden Profit abgeworfen und so das Überleben der Kamerasparte gesichert. Auch hier nur Technikverliebheit, siehe 27!! verschiedene Programmkarten für entsprechende Motive (damals noch analog)

Diverse Antworten

Eingetragen von
Gast
am Montag, 30. Januar 2006 - 10:20

Zum Kommentar von Gast am Samstag, 28. Januar 2006 - 15:19:

Der Vollformatsensor hat nur an einem Punkt Nachteile; nämlich im Randbereich der Objektive. Speziell bei Standard-Scherben. ABER: Wenn man, wie bei den meisten Crop-Cameras, einfach die Ränder wegschneidet, gibt es kein Randunschärfeproblem bei der 5D. Also worüber beschweren sich die Leute hier eigentlich? Die 5D nutz eben (fast) die gesamte Glasfläche der Optik, während alle Crop-Kameras bei herkommlichen Objektiven nur einen "Ausschnit" aus der Glasmitte verwenden. Bei speziell an die kleineren Sensorgrößen angepassten Objektiven, wie den EF-s von Canon, oder meinetwegen auch den Olympus Objektiven für 4/3, ist das Randproblem zwar geringer, aber man handelt sich dafür ein Dutzend anderer Schwierigkeiten ein. Die kleinen Sensoren haben nun mal das Problem, dass entweder nur weit weniger Pixel draufpassen, oder diese Pixel deutlich kleiner sein müssen, wodurch die Signalstärke sinkt und damit das Rauschen sich verstärkt. Ebenso wie der Dynamikumfang bei kleineren Sensoren immer geringer ist und nur durch Software-Tricks verbessert werden kann.

Die Industrie hat kleinere Sensoren (und das APS-Filmformat) nur aus einem Grund entwickelt: Um SLRs zu niedrigeren Kosten produzieren zu können. Technisch gesehen spricht so gut wie nichts dafür, auf kleinere Sensoren auszuweichen. Sämtliche Argumente, zum Beispiel für 4/3, sind reine Augenwischerei. Bei 4/3 kommt zudem noch das anachronistische Seitenverhältnis der Bilder hinzu. Wer will denn schon Bilder im veralteten TV-Format? Ich jedenfalls nicht.

Zur Weitwinkelschwäche bei Vollformat:
Das ist ja wohl der dümmste Witz überhaupt. Vollformat hat im Gegensatz zu Crop-Formaten eben keine Weitwinkelschwäche. Im Gegenteil. Es lassen sich viel einfacher Objektive mit vernünftigem WW bauen, als für Crop-Kameras. Was ja auch logisch ist, weil eben nicht ein Teil des Möglichen Bildwinkels weggeschnitten wird. Olympus mit seinem 4/3 ist womöglich wieder ein Sonderfall. Ihre eigens nur für 4/3 gebauten Objektive leiden aber an einem ganz anderen Problem im Vergleich zu Objektiven für Vollformat: Ihre physikalisch mögliche Auflösung ist im Vergleich (wg. der deutlich geringeren Baugröße) viel kleiner. Spätestens wenn Sensoren mit 16 oder mehr Megapixeln stand der Technik sind (wo Oly mit seinem kleinen Sensor auch schon Probleme bekommen wird), kommen diese Objektive an ihre Grenzen. Oder was glaubt ihr wohl, warum die winzigen Optiken in Handys, trotz einer oftmals beeindruckenden Lichtstärke von f/2.8 oder besser niemals für echte Digitalkameras in Frage kämen? Der Logik der Olympus Anhänger zufolge, müsste es ja so sein, dass kleiner besser ist. Also kleinere Sensoren und kleinere Objektive und schon ist alles gut. Haha! Doof, wenn man dabei die Physik vergisst.
Egal. Sollen die Olympus Fans mit ihrem Heiligenschrein 4/3 doch glücklich werden.

Zum Kommentar von Gast am Sonntag, 29. Januar 2006 - 08:59
Was für ein Mumpitz! Vielleicht hätte Dir mal jemand verraten sollen, das die Fuji F10 nur deshalb so rauscharme Bilder produzieret, weil sie mit einem sehr starken und recht guten Algorithmus die Bilder nachträglich in der Kamera entrauscht. Sie hat quasi ein "Noise Ninja" eingebaut. Der Sensor der F10 rauscht nicht weniger, als andere ihrer Klasse. Also ist Deine gesamte Aussage falsch.

Physik & Co

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2006 - 14:17

Folgendes möchte ich kommentieren:

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Zur Weitwinkelschwäche bei Vollformat:
Das ist ja wohl der dümmste Witz überhaupt. Vollformat hat im Gegensatz zu Crop-Formaten eben keine Weitwinkelschwäche. Im Gegenteil. Es lassen sich viel einfacher Objektive mit vernünftigem WW bauen, als für Crop-Kameras.
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Laut Olympus ist für digitale Sensoren ein erheblich größere Bajonettöffnung erforderlich als für Film, um den Strahlengang für die Bedürfnisse digitaler Sensoren optimieren zu können.
Ob man das nun glaubt oder nicht sei dahingestellt, es ist aber wohl so, dass das Zuiko 7-14 an 4/3 die Canon Optiken 16-35 bzw 17-40 am "Vollformat" klar(!) schlägt, was die Abbildunsgleistungen am Bildrand, Vignettierung und Verzeichnung betrifft. Deutlich mehr Weitwinkel bietet es obendrein auch noch.
Nachzulesen in den beiden mir bekannten Tests dazu im Fotomagazin und in der Chasseur d'Images.

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Ihre eigens nur für 4/3 gebauten Objektive leiden aber an einem ganz anderen Problem im Vergleich zu Objektiven für Vollformat: Ihre physikalisch mögliche Auflösung ist im Vergleich (wg. der deutlich geringeren Baugröße) viel kleiner. Spätestens wenn Sensoren mit 16 oder mehr Megapixeln stand der Technik sind (wo Oly mit seinem kleinen Sensor auch schon Probleme bekommen wird), kommen diese Objektive an ihre Grenzen.
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Das ist Quatsch.

Nach dieser Logik dürfte eine Panasonic FZ 30 z.B. garnicht existieren. Deren Optik kann Bayer interpolierte 8MP auf einem 7,2mm x 5,3mm großen Sensor sehr wohl noch problemlos auflösen.

Umgerechnet auf den 18mm x 13,5mm großen 4/3 Sensor wären das 51 MP.

Auch sind die 4/3 Optiken auf weitaus höhere Auflösungen ausgelegt, deswegen werden die MTF Kurven z.B. auf der Olympus homapge auch bei 20 lp/mm und 60 lp/mm angegeben und nicht wie bei den (Canon) Kleinbildoptiken für 10 lp/mm und 30 lp/mm

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Oder was glaubt ihr wohl, warum die winzigen Optiken in Handys, trotz einer oftmals beeindruckenden Lichtstärke von f/2.8 oder besser niemals für echte Digitalkameras in Frage kämen? Der Logik der Olympus Anhänger zufolge, müsste es ja so sein, dass kleiner besser ist. Also kleinere Sensoren und kleinere Objektive und schon ist alles gut.
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Kleiner hat zum einem den sehr naheliegenden Vorteil, dass es eben kleiner und leichter ist. Kleinbild hat sich damals ja nicht umsonst gegen Großformat weitgehend durchgesetzt. An der Bildqualität lag das gewiss nicht.

In der Elektronik (und in diesem Bereich befinden wir uns ja zum großen Teil bei den Sensoren) geht die Entwicklung immer hin zum kleineren.

Zum zweiten sind kleinere Optiken in der Tat besser zu bauen (das müssen sie auch sein).
Die allerbesten Optiken, die auf diesem Planeten existieren werden meines Wissens zum Belichten von Strukturen in der Halbleiterproduktion verwendet oder finden sich in Mikroskopen. Diese Optiken sind idR eher klein.

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Haha! Doof, wenn man dabei die Physik vergisst.
Egal. Sollen die Olympus Fans mit ihrem Heiligenschrein 4/3 doch glücklich werden.
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Das einzige was in der Physik die Auflösung begrenzt ist die Beugung:

Nach dem Raleigh Kriterim ergibt sich für die Durchmesser der Beugungsscheibchen:

r = 1,22 * lambda * F * (m+1)

Lambda = 0,55µm (grünes Licht)
F = Blendenzahl
m = Abbildungsmaßstab (vereinfachen wir mal auf 0, im Makrobereich hätte hier der kleine Sensor übrigens sogar einen Vorteil da m entsprechend kleiner ist)

Bei Bayer Sensoren geht man davon aus, dass der Durchmesser des Beugungsscheibchen gleich der Diagonale eines 4 Pixel großen RGBG Clusters sein darf.

So ergibt sich dann am Ende folgender Zusammenhang, wenn x die minimale Kantenlänge eines "Bayer" Pixels ist und F die Blendenzahl:

x = 0,48µm * F

Für einen Sensor der Fläche A (in mm²) ergibt das folglich die maximale durch die Beugung limitierte Auflösung an Bayer interpolierten Megapixeln P:

P = A / (0,23mm² * F²) (Einheit ist Millionen Pixel)

Der fourthirds Sensor hat die Fläche A = 18mm x 13,5mm = 243mm²

Damit ergibt sich für den fourthirds Sensor die ausschließlich von der Blendenzahl F abhängige maximale (theoretische) Auflösung von:

P = 1075 / F² (in Millionen Pixel)

Als Beispiel für F=2,8 ergibt sich dann eine physikalische Grenze von 137 Millionen Pixeln. Das sollte wohl den meisten ausreichen, nehme ich an.

Wer die Werte eines Handysensors verwendet, der vielleicht 12mm² groß ist und eine Blendezahl von F3,5 zugrunde legt kommt somit auf eine maximale Auflösung von 4 Millionen Pixel, was auch erklärt, warum die Handys auch bereits diesen physikalischen Grenzen unterworfen sind.

Das Potential eines 4/3 Sensors ist allerdings weitaus höher und wird außer bei kleinen Blendenzahlen zur Erzielung maximaler Schärfentiefe (wie jeder andere Sensor beliebiger Größe auch, denn die Blendenabhängigkeit Schärfentiefe und Beugung heben sich bei unterschiedlichen Formaten auf) keineswegs von der Physik limitiert sein, sondern von der Qualität der optischen Rechnung.

Und hier ist klein keineswegs ein Nachteil, eher im Gegenteil.

Korrektur

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 11. Februar 2006 - 14:26

"...Nach dem Raleigh Kriterium ergibt sich für die Durchmesser der Beugungsscheibchen:..."

Man möge "Durchmesser" durch "Radien" ersetzen, die folgende Rechnung bezieht sich natürlich, wie angegeben, auf den Radius r.

Ebenfalls ein Kommentar zu de

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 17. Februar 2006 - 20:58

Ebenfalls ein Kommentar zu den Diversen Antworten. Hier wurde soviel Quatsch geschrieben, dass man schon darüber schmunzeln muss. Da kauft sich doch tatsächlich jemand eine Kamera mit einem vollformatigen Bildsensor mit 8 Megapixel oder mehr. Anschließend macht er sich die Arbeit und schneidet die Ränder ab um auf die Qualität des Four Thirds Standards (4/3) zu kommen uns bemerkt nicht dass er aus einer 8 Megapixel-Kamera eine 5 Megapixel-Kamera gemacht hat, weil er nicht mehr die volle Sensorfläche ausnutzt. So ein Komentar ist echt Reif für die Bütt! Wenn Kameras mit vollformatigen Bildsensoren tatsächlich auf die gleiche Bildqualität kommen sollen als beim Olympus E-System, dann müssten entsprechend grössere Objektivöffnungen konstruiert werden und folgedessen auch wesentlich grössere Objektive um einen entsprechend großen Bildkreis erzeugen zu können. Genauer gesagt, es müsste eine sündhaft teure riesengrosse Kamera gebaut werden, mit ebensolchen überdimensinal teuren und grossen Objektiven, die dennoch nicht so lichtstart wären wie die Objektive der E330 und Co. Mein Vorschlag: Ihr solltet einmal das Prinzip des Four Thirds Standard genau lesen, begreifen und dann erst kommentieren!

atretes

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 21. Februar 2006 - 12:10

guter Kommentar.

Ich werde mir die e330 kaufen habe mir schon lange genau soetwas gewünscht. Mal sehen was canon machen wird...

Zum Komentar von Gast am Freitag, 17. Februar 2006 - 20:58

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 28. Februar 2006 - 17:37

Da hast Du wohl etwas falsch verstanden. Keiner mit einer 5D oder anderer Kamera mit Vollformat-Sensor schneidet die Ränder weg, um "auf die Qualität einer 4/3 Kamera zu kommen". Schwachsinn. Der Punkt ist, dass eine Kamera mit kleinerem als Vollformatsensor und einem Vollformat-Objektiv (z. B. eine 20D mit einem Vollformat EF-Objektiv) nicht die volle mögliche optische Fläche nutzt, sondern nur einen Teil des Bildkreises. Und DAS läuft quasi darauf hinaus, Ränder wegzuschneiden. Erst speziell an die Größe der Sensoren angepasste Objektive "verschwenden kein Glas" mehr, doch sie funktionieren auch nur an diesen Kameras.

Damit wären wir wieder bei der Sensorgröße. Faktisch nicht von der Hand zu weisen ist, dass größere Sensoren auch die größeren Reserven haben. Sowohl was die reine Auflösung angeht, was aber gar nicht mal so entscheidend ist, als auch den Dynamikumfang und die schiere Fähigkeit, Photonen einzufangen. Je größer der einzelne Bildpunkt, desto mehr Licht, was wiederum zu mehr Dynamikreserven und besserem Rauschverhalten führt. Insbesondere den Dynamikumfang halte ich für eine der größten Herausforderungen künftiger Digitalkameras. Da muss noch viel getan werden. Und größere Sensoren sind da im Vorteil.

Laut Canon, die ja schliesslich auch Objektive für einen reduzierten Bildkreis bauen, reicht der optische Vorteil dieser Systeme aber tatsächlich nur bis ca. 40mm Brennweite. Darüber hinaus verschiebt sich das optische Gleichgewicht wieder hin zu größeren Objektiven. Von dieser "Weitwinkelschwäche" mal abgesehen (auf der natürlich besonders die Olympus-Jünger herumhacken), überwiegen die technischen Vorteile größerer Sensoren bei weitem. Ich sage auch nicht, dass kleinere Sensoren keine Daseinsberechtigung haben, sondern höchstens, dass das 4/3-System von allen Reduced-Frame-Systemen das exotischste ist. Warten wir doch noch ein paar Jahre ab. Mal sehen wie lange Olympus/Panasonic trotz Flächennachteil mit den Herstellern anderer Sensoren mithalten kann. Vor allem im Profi-Bereich meine ich.

E-330

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 01. März 2006 - 16:57

Der Kommentar von Michael H. Reichmann sagt alles:

Four Thirds

People seem to get so much pleasure out of it when I'm wrong. If that's the case then I must give a lot of pleasure, because I'm frequently wrong. Who isn't sometimes?

If I was wrong all the time my opinions as a critic wouldn't be worth much. But, fortunately for me, I'm right more often that I'm wrong, so as long as my batting average remains above 500 I'll keep doing what I do.

Back when the Olympus E-1first came out I opined that the 4/3 format was an evolutionary dead end. I appear to have been wrong.

It does look as if it will survive after all, especially now that Panasonic has climbed aboard. What's happened as well is that we've come to a point where about 8MP is sufficient for most amateur needs, and Olympus et al have been able to get decent image quality from small sensors with this high pixel density.

The problem that Olympus had initially, in my opinion, is that they aimed the E1 at the pro market. A few pros adapted it early on, but as the competition produced cameras with larger and higher quality sensors Olympus had problems with their marketing approach. Since they've since segued over to the consumer side they've done much better.

Pros need files, much of the time, which are larger than 4/3rd cameras can provide, even at 8MP. The big stock agencies demand minimum 11MP files, and some like Getty have stated a 16MP minimum for the past couple of years, though now will accept very high quality images with somewhat lesser pixel counts. Ad agencies need to be able to handle double page spreads and still allow for cropping. Most find that anything less than about 11-12MP starts to hurt when this is done.

This says nothing negative about 4/3rd cameras other than the fact that they aren't suitable for some pro applications because they will always suffer from a smaller sensor. Any technology that improves image quality on a 2X sensor will be even better on a 1.3X or 1.5X or 1.6X, (let alone full frame). In the hands of amateurs, and even some pros like wedding and event photographers, they do a fine job though.

My concern though continues to be that the weight and size savings that were promised have failed to materialize. One look at the new Panasonic L1 makes that clear. And Olympus' lenses, though very high quality, are also high priced, which is problematic for the amateur market that they are now going after. The new Leica 4/3rd lenses aren't going to be inexpensive either.

So in the end 4/3rds isn't going away, and neither will 1.5x and 1.6X APS C sized sensors, nor will full frame. There's room for all. So, yes I was wrong. Won't be the last time either.

http://www.luminous-landscape.com/essays/pma-30000.shtml

E-330 als Nachfolger einer Olympus E-1 DSLR ?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. März 2006 - 16:00

Es ist schon interessant, was alles zum Thema OLYMPUS und Spiegelreflex so alles geschrieben wird.

Was sich ein Hobby-Fotograf dazu denkt:

1. Die OM Optiken sind und waren immer schon qualitativ sehr gut (Testberichte Fotomagazin und Color Foto), nur fehlt noch ein Gehäuse als Nachfolger der E1, das diese Qualitäten auch ausreizt.

2. Viel wichtiger für einen Tierfotografen ist aber, dass die Optiken im Bereich langer Brennweiten (2.0/150 u.a.) eben durch den Cropfaktor (2x) große Vorteile bieten: Etwas billiger als vergleichbare Canon-Objektive und vor allem bis zu 1 Kg leichter bei einer effektiven Brennweite von 2.0/300 und mehr !

3. OLYMPUS war zu Zeiten der Analogtechnik (OM-4) immer ein (teures) Nischenprodukt, konnte sich aber lange Zeit wegen der guten Objektive gegen Canon in der Nische Wissenschaftsfotografie gut behaupten (Canon- und Nikon-Kameragehäuse wurden da immer schwerer, bis die "Boliden" nur noch von Profifotografen "geschultert" werden konnten).

4. Tatsache ist aber auch: 99 % aller Leute, die entweder auf die Digitaltechnik umsteigen oder sich 2006 eine andere neue DSLR kaufen wollen, gehören eben nicht zum "Profilager". Für diese "kleine" Zielgruppe der Otto-Normal-Verbraucher ist es völlig indiskutabel, für gewohnte Qualität aus dem analogen Bereich dann allein nur (!) für das Gehäuse einer Digitalkamera (CANON D5 u.a.) mehrere Tausend Euro ausgeben zu müssen. Deshalb "rackern" sich eben alle Fotofirmen (nicht nur OLYMPUS) mit solchen Lösungen a la Kompakt-SLR wie der E-500 oder E-330 zu Preisen unter 1000 Euro ab, wundern sich dann aber, dass die alten Verkaufszahlen aus Analog-Zeiten mit diesen Zwischenlösungen nicht erreicht werden können.

5. Was zur Zeit bei OLYMPUS fehlt, wäre nur eine preislich erschwingliche E-1-N mit im Rauschverhalten optimiertem Sensor mit 8 MP, das würde erstmal völlig reichen statt einer superteuren Profikamera. Dazu vielleicht noch die Möglichkeit, statt Zwischenringen wieder eine Freihand-Balgentechnik (Firma Novoflex) mit Arbeitsblenden-Technik einsetzen zu können. So könnte man endlich wieder wie früher alle fotografischen Arbeitsbereiche mit einem Kamerasystem einsetzen und müsste beim Umstieg zur Digitaltechnik bei der Makrotechnik nicht wieder bei Null beginnen (Makroobjektive ohne Balgentechnik sind im Freiland viel zu unflexibel; das betrifft OLYMPuS, NIKON und CANON gleichermaßen).

6. Sollte sich bei OLYMPUS bis zur Photokina da nichts tun, bietet immerhin Nikon (die wohl kaum aufgeben werden) jetzt mit der D-200 eine gute Alternative, da hier ein mechanischer Blendenmitnehmer eingebaut wurde, um analoge Objektive incl. Balgentechnik mit Zeitautomatik einsetzen zu können (außerdem kann man in den Sucher ein Gitternetz einblenden).

7. Stattdessen auf CANON zu setzen, ist zurzeit wegen der Objektive eine rechte Qual: Ohne Testbericht geht hier gar nichts, da auch sehr teure Objektive (jenseits der 1000 Euro-Grenze) an der einen CANON-Kamera funktionieren, an der anderen wieder gar nicht (je nach Modell völlig indiskutable Kontrastwerte von bis zu 65 % usw.). Da zeigen OLYMPUS-Objektive zumindest eine weit bessere Qualitätsentwicklung: Hier werden die Objektivtestwerte an den neueren Gehäusen immer besser, wobei die Qualität der Gehäuse sich aber leider vom SLR-Standard zu dem einer Kompaktkamera hin entwickelt.

Fazit: Man hat es als Hobby-Fotograf heute wirklich nicht ganz leicht, fast möchte man den Kram hinschmeißen: Warum sich nicht einfach nur eine Minikompaktkamera für die Hosentasche zu kaufen und nur noch "LOMO-Schnappschüsse" machen ?

Klasse, auf denn Punkt gebracht - in jeder Beziehung - leider!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 28. Mai 2007 - 16:35

Und das denkt sich nicht mal nur der ambitionierte Hobbyfotograf sondern auch der ein oder andere Bildjournalist... vielen Dank für die offenen und klaren Worte, die vor allem bei den Product Managern der einschlägigen Industrie landen sollten.

Weitere interessante Kommentare zum Thema

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. März 2006 - 21:18

Weitere sehr interessante Kommentare zum Thema findet man auch unter www.photoscala.de/node/view/1592

Was es nun wirklich braucht...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. März 2006 - 14:08

...ist leider völlig verschieden, nicht nur zwischen Amateur und Profi oder den Fangemeinden der diversen Hersteller / Chipgrößen / Objektivkonzepte usw.

Ich brauche eine Kamera mit der sich schnell und einfach scharfe, gut beleuchtete (Schnapp-) Schüsse machen lassen, oft von ziemlich winzigen Details im Millimeter-Bereich (Makroaufnahmen), und das unter kritischer Beobachtung (in der Besprechung beim Kunden zur Dokumentation von Prototypen).

Früher habe ich dafür eine OM-2 mit QA310 am Spiralkabel benutzt, Baujahr 1975 :-) und meist ein Makro-fähiges OM Schiebezoom 35-70, anderwärts noch ein lichtstarkes Standard 50er (1:1.2), ein 21er, ein 200er, einen Bounce-Grip und einen Winder - je nach Anforderung.
Dank der berühmten OM-2 Belichtungsautomatik gab es immer brauchbare Bilder ohne im Auftritt beim Shooting peinlich zu wirken.
Scharfstellen kann ich selber.

Aber der Sofort-Verfügbarkeits-Effekt der Digitaltechnik hat mich dazu gezwungen, darauf umzusteigen - unzeitgemäßes Werkzeug trübt den Gesamteindruck, den man hinterlässt. Das ist wichtig, weil ich vom Verkaufen von Dienstleistungen technischer Art leben muss (Produkt-Entwicklung). Analoge KB-Kameras sind halt mega-out.

Zunächst habe ich also - probehalber und wegen des Preises - der C-770 den Vorzug gegeben vor der Leica Digilux 2, die mir am besten gefallen hat. 4 Megapixel reichen völlig für meinen Zweck, aber natürlich mussten ein FL-36 Blitz und das Spiralkabel dazu her.

Die Bilder, die das Ding hin bekommt sind soweit ganz gut.

Aber - Oh Enttäuschung: Blitzen aus nächster Nähe führt zu gnadenlosen Überbelichtungen. Und der wirklich allergrößte Mist an dieser "kompakten" Kamera ist, dass sie absolut lahm ist! Nicht nur die Einschaltverzögerung, sondern vor allem das Herumnudeln des Autofokus dauert ewig...

Dann die Bedienung! Das Programmrad das sich immer selbst verstellt (schwache Rastung), Fummelei mit winzigen Knöpchen, Menüs mit Unter-unter-Ebenen... einfach ein riesengroßer Mist.

Bis ich so eine Kamera für ein bewegtes Motiv schussbereit habe ist es weggelaufen oder inzwischen dunkel. Und nur als digitale Hemdbrusttaschenknipsomat täte es eine Canon Digital Ixus.
Oder eben meine alte XA... ;-)

Ich will aber Bilder notfalls selbst gestalten können, und zwar vorzugsweise ohne erst achthundert Seiten "Handbuch" als PDF durchgescrollt haben zu müssen.

Also wieder ein optisches Sucherbild (am besten, ja, SLR), eine Makro-fähige Blitzbelichtungsautomatik die diesen Namen auch verdient, die Möglichkeit für einen Ringblitz (Gruß an alle Kieferorthopäden), und die Möglichkeit, privat auch mal situative Schnappschüsse machen zu können - ohne lange Gedenksekunden für Einschalten, Booten, Autofokus und Auslöseverzögerung.

Daran dass ich immer einige Reserveakkus in der Tasche haben muss habe ich mich schon gewöhnt - trotzdem ist "Akku leer" (und immer) in der entscheidenden Situation eine sehr peinliche Angelegenheit.

Vermutlich werde ich also in Kürze einer E-330 die Ehre gewähren, die C-770 ablösen zu dürfen. Wenn Sie denn schneller und intuitiver zu bedienen ist.

Warum? Weil es Adapterringe für OM-Objektive gibt und da vermutlich sogar ein Balgengerät dran passen würde.

Obwohl mir ja nun die Lumix DMC-L1 ganz erheblich besser gefällt - nicht wegen ihrer Features (das schwenkbare Display an der E-330 ist klar ein Vorteil), sondern allein wegen ihrer Erscheinung: das Ding sieht endlich wieder aus wie eine Kamera und hat die Hebel und Griffe da, wo sie hingehören und zuvor in hundert Jahren der Optimierung von Bedienelementen an (fast) allen Kameras gewandert waren.

Das Olympus-Design hingegen finde ich eher abstoßend... warum müssen Geräte heutzutage immer aussehen wie weiland nur die Prothesen für Versehrte? Sind etwa alle japanischen Designer schwul? (Nix für Ungut, Schwestern)

Oh, in Wirklichkeit weiss ich es natürlich. Es liegt an den Features der CAD-Systeme. Wenn man erst fünfstellig für NURBS und diesen ganzen Killefit berappt hat wäre es doch traurig, damit dann Produkte zu entwickeln, die eine klare, schnörkellose und schöne Form haben - also nur die geometrischen Grundfunktionen nutzen.

Hier sind Leica und Panasonic ganz weit vorn. Meine alte OM-2 hatte übrigens auch keinerlei "organisch" oder "ergonomisch" wulstigen Formauswüchse. Olympus ist IMO gerade dabei, den legendären Ruf aus Zeiten von OM-2 und XA endgültig zu verspielen.

Dass die - noch viel grauenhafteren - früheren Designs von Olympus´ Digitalkameras allesamt eingestampft wurden, empfinde ich als Genugtuung - die kamen und gingen ja wie die Autoblech-Moden bei Fiat.
Design ist Kunst, OK - aber mein Kunstlehrer hat mal gesagt, dass Kunst nur von Können kommt und nicht von Wollen - sonst hieße es Wulst.

Also: ordentliche Funktion in ansprechender Verpackung zu einem guten Preis. Keine Featureritis, nichts Futuristisches, gute Leistung zum Preis einer OM-2 Grundausstattung (meinetwegen 1:1 von DM in Euro).
Und vor allen Dingen eine praktische Bedienung.

Bin ja mal sehr gespannt auf das Schwestermodell zur Lumix L1 von Leica...

Was wollt ihr eigentlich?

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Gast
am Mittwoch, 08. März 2006 - 22:31

Wem 4 MP aufwärts genügen und den guten alten analogen Spiegelreflexkameras nachtrauert, bekommt mit der Olympus E-1 immer noch eine digitale Spiegelreflexkamera aller erster Wahl. Sie ist robust (spritzwassergeschütztes Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung), hat eine an klassischen Spiegelreflexkameras orientierte Handhabung (alle wichtigen Funktionen sind leicht und direkt vom Gehäuse aus zu erreichen), ein hervorragendes System (sehr gute Objektive, Ring- und Zangenblitz für eine gleichmäßige Ausleuchtung im Nahbereich), einen hellen Prismensucher mit 100%-Anzeige des Bildausschnitts usw.. Meine Meinung: die E-1 liegt wie eine richtige gute klassische Spielgelreflexkamera in der Hand, sieht auch so aus und ist inzwischen preisgünstig zu bekommen. Unter www.olympus-pro.com/e1sim/e1_de.html kann die Handhabung sogar Online getestet werden.
Und für alle anderen, die auf der moderneren Schiene fahren, dürfte die E-330 doch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben, die Ausstattung ist doch wirklich Spitze und auf dem neuesten Stand der Technik.

Diverse Kommentare zur E-330 im Vergleich zu anderen

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Gast
am Donnerstag, 09. März 2006 - 07:31

Ich bitte um Nachsicht, aber leider muss man auch bei diesen Kommentaren feststellen, das "jederPracher sein Kiepe lobt"
Allein der Vergleich einer Canon 5D mit der Oly ist schon bemerkenswert. Wenn ich mich richtig informiert habe, dann kostet allein der Body der 5D günstigst so um die 2.600 EUR, mehr ist dann wohl zu solchen Kommentaren nicht zu sagen. Ausserdem sollte man eine Kamera nur beurteilen, wenn man sie besitzt und tatsächlich Erfahrungen damit hat. Alles andere ist absolut unsachlich! Ich habe eine D200 und auch diese hat Ihre Schwächen. Das Nonplusultra gibt es nicht, genauso wenig wie die Quadratur des Kreises. Deshalb sind die meisten der hier abgegebenen Kommentare unsachlich, weil Sie auf gelesenem und gehörtem basieren! Schade eigentlich.

weise Erkenntnis

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Gast
am Donnerstag, 13. Juli 2006 - 14:11

"Letztlich profitiere auch ich als Canon-20D und 5D-User davon. Trotz des vielen Geldes, das ich ausgegeben habe, ist das Vollformat in der 5D nämlich bisher alles andere als der Weisheit letzter Schluss. Unterhalb von 35mm Brennweite und bei Blenden größer 5,6 sind die Ergebnisse eben nicht vollformatig gut. Sie sind brauchbar aber schlechter als die mit gleichem Bildwinkel/ kürzerer Brennweite geschossenen Aufnahmen mit der 20D."

Vollformat ist nur vorteilhaft, solange man auf Objektiventwicklungen für das 24x26mm System angewiesen ist.

Gerade das 3/4 System war der logische Schritt um diese Einschränkung aufzuheben.

Heute sind vollvormatige Kameras nur noch als Krücke zu betrachten mit denen man alte 24x36mm Objektive an den Mann bringen möchte.

Sie sind unnötig groß und schwer und natürlich teuer.

Gruß Uli

atretes

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Gast
am Montag, 17. Juli 2006 - 15:05

habe seit april die e330. Ist einfach spitze

Olympus E330

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Gast
am Donnerstag, 27. Juli 2006 - 13:02

hab sie seit einem monat mit dem unterwassergehäuse und allem was dazugehört!! die kamera ist unterwasser durch das kontinuierliche Livebild von keinem anderen hersteller zu schlagen und ich empfehle jedem taucher der gerne mit einer spiegelreflxkamera unterwasser geht, sich die E330 einmal genauer anzuschauen. (trotz aller kritiker hier!!)übrigens meie erste olympus, aber sicher nicht die letzte!
an alle taucher gleichviel auf - wie abstiege
tequilaa