Kein Ort ist langweilig, wenn Du ausgeschlafen bist und die Tasche voll unbelichteten Films hast.

— Robert Adams

BENUTZERANMELDUNG

Neue Quartalszahlen: Weiterhin düstere Aussichten für das Kamerageschäft von Nikon

Nikon hat weiterhin mit schwindenden Umsätzen bei seinen Digitalkameras zu kämpfen. Das geht aus dem Finanzbericht für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2016 hervor. Verantwortlich dafür ist nicht nur das schrumpfende Geschäft mit Kompaktkameras, auch bei den Systemkameras und Objektiven musste Nikon Federn lassen. Die Umsatzrendite entwickelt sich dagegen leicht positiv, die weiteren Aussichten beurteilt Nikon indes nicht gerade rosig.

Konnte Nikons „Imaging Product Business“ im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2015 noch einen Umsatz von 183,6 Milliarden Yen (ca. 1,42 Milliarden Euro) verbuchen, waren es ein Jahr später nur noch 159,4 Milliarden Yen (ca. 1,23 Milliarden Euro) – das entspricht einem Rückgang von 13,2 Prozent. Immerhin: Das Betriebsergebnis reduzierte sich nur um acht Prozent.

Für das nicht gerade erfreuliche Ergebnis ist nicht mehr alleine das rückläufige Geschäft mit Kompaktkameras verantwortlich (-18 Prozent), auch die Umsätze mit Systemkameras (mit und ohne Spiegel) sowie mit Objektiven gehen zurück. So setze Nikon im dritten Quartal 2016 gut 15 Prozent weniger Digitalkameras mit Wechselobjektiv ab als im Vorjahreszeitraum. Bei entsprechenden Wechselobjektiven betrug der Rück knapp zwölf Prozent.

Nikon hatte den Einbruch bei den Verkäufen zwar erwartet, jedoch nicht in dieser Größenordnung. Einzig der Blick auf die Umsatzrendite stimmt etwas freudig, sie hat sich leicht auf 11,5 Prozent verbessert. Als Grund dafür nennt Nikon erhöhte Verkaufspreise sowie Einsparungen bei den allgemeinen Vertriebskosten.

Die Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr 2016 (endet am 31. März) hat Nikon bei den Systemkameras und Objektiven abermals leicht nach unten korrigiert. Als Grund dafür wird unter anderem die verspätete Markteinführung der D500 genannt.
Weiterführende Informationen: Financial Results and Presentation Materials

(Redaktion photoscala)
 

Wer zu spät kommt....

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 14:19

Für mich eine normale Reaktion der Kundschaft auf ein wenig innovatives Produktsortiment. Sensoren zukaufen und in gute, alte Technik verbauen reicht heute nicht mehr. Einfach Spiegellose kopieren reicht auch nicht, was fehlt ist ein neu überdachtes System für den Konsumer, aber auch ein neues, außergewöhnlich flexibles modulares System für den wirklich professionellen Einsatz ist nicht in Sicht. Das die Nikon Ingenieure das könnten behaupte ich mal, ob die Pfennigfuchser das erlauben bezweifle ich.

Es werden wohl wie immer in solchen Situationen diverse Marketing Aktionen gestartet die zwar den Umsatz ankurbeln aber nichts zur Verbesserung der Lage beitragen.

Genau so ist es...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 13:13
Gast schrieb:

Für mich eine normale Reaktion der Kundschaft auf ein wenig innovatives Produktsortiment... Einfach Spiegellose kopieren reicht auch nicht

Genau so ist es! Bedient werden marketinggetriebene und sinnfreie Megapixel-Phantasien und nicht die wirklichen Bedürfnisse der Kundschaft. Auf einen ernsthaften Nachfolger einer hervorragenden Reportagekamera, wie der D700 warten wir bis heute vergeblich. Das haben ja die Marketing-Strategen wohl verhindert, nach dem sie der D3 zu Recht das Wasser abgegraben hat. Stattdessen kommen praxisfremde Retro-Vitrinenmodelle mit dem einzig sinnvollen Chip des preislich völlig überzogenen Kolosses D4 oder sinnlose Datengeneratoren, wie eine D810, die bestenfalls vom Stativ und mit wenigen Festbrennweiten etwas mehr aus den Bildern kitzelt, was aber kaum jemand braucht. Ähnlich sieht es beim Glassortiment aus. Da macht Sigma mit einem 24-105er den Großen gerade vor, dass es bei den Normal-Zooms auch schärfer und zu bezahlbaren Preisen geht. Das Budget ist bei vielen Kunden da, nur fehlt das passende Produkt. Da greift man dann doch mal zu Panasonic ins Regal und wundert sich nicht nur über die mehr als beachtliche Bildqualität. Nun ist MFT aber keine Allgemeinlösung und die Sport/Action untauglichen Spiegellosen sowieso nicht. Also bitte aufwachen, Nikon. Die Fotowelt wartet nur auf die richtigen Produkte. Aber mit der bisherigen Strategie wird das nix!

Wie bitte?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 10:58
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Für mich eine normale Reaktion der Kundschaft auf ein wenig innovatives Produktsortiment... Einfach Spiegellose kopieren reicht auch nicht

Auf einen ernsthaften Nachfolger einer hervorragenden Reportagekamera, wie der D700 warten wir bis heute vergeblich.

Das ist doch kompletter Unsinn. Die D750 ist ein absolut würdiger Nachfolger der D700. In puncto Ausstattung sowie Sensorqualität und Pixelpackungsdichte ist das eine sehr, sehr gut gemachte, vernünftige Kamera, die das Potenzial zum Längerläufer im Sortiment hat. Extrem vielen Fotografen dürften die 24MP mehr als ausreichen, so dass der Griff zur technisch imponierenderen, aber deutlich teureren D810 nicht wirklich nötig ist.
Übrigens, bin kein Nikon-Fanboy, doch auch als jemand, der NICHT im Nikon-Lager ist, fällt es mir nicht schwer einzuräumen, dass Nikon mit der D750 einen hervorragenden Job gemacht hat.

Das Weinen geht weiter ...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Februar 2016 - 09:33

Das Weinen geht weiter und dürfte so manchen Nikonianer in den Genen liegen.

Jahrelang heulten sie um einen D300 Nachfolger (obwohl die D7200 die D300 in JEDEM Punkt bei weitem übertrifft) um dann - endlich - die wirklich grandiose D500 präsentiert zu bekommen, bei der man dann - wenig überraschend - nun über den Preis weint.

Die Kleinbild Knippser weinen natürlich in größeren Vollformat-Tränen der D700 nach :-D -> 1st World Problems, wenn man sonst keine Probleme hat.

So

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Februar 2016 - 10:40

isses.

Auf die Hersteller kommen harte Zeiten zu ....

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 14:20

Der Markt ist gesättigt, die Mega-Pixel Lüge enttarnt. Ähnliche Situation wie zum Ende der analog Ära.

Jedes Jahr ein neues Gehäuse macht das Knipps-Bild nicht besser und die Könner verzichten heute schon freiwillig auf Megapixel (dort reichen 20 statt 36, 42 oder 50 MP).

In der Nachbearbeitung dominiert Adobe, ein Unternehmen das sich mit Sicherheitslöchern und unbeliebten Zwangs-Abo Modellen einen Namen gemacht hat und von einem Visionär (Jobs) bloß gestellt wurde.

Wird schwierig aus der Misere raus zu kommen und auch organische Sensoren werden mit ihrerer angekündigten Dynamik und Lichtempfindlichkeit für einen weiteren Einbruch der großen KB-Briefbeschwererkameras führen, zumindest in den Bereichen in denen nicht ohnehin heute schon das Smartphone reicht (Zeitungs Print).

Wird für Nikon - aber auch Canon - nicht leicht werden und fürchte ersterer wird bald ein Übernahmekandidat werden, wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Olympiaden gibt's halt nur alle 4 Jahre ...

Warum so pessimistisch?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 16:10

Wird für Nikon - aber auch Canon - nicht leicht werden und fürchte ersterer wird bald ein Übernahmekandidat werden, wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Olympiaden gibt's halt nur alle 4 Jahre ...[/quote]

Totgesagte leben länger!

Umsatzrückgang

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 14:39

Möglicherweise sieht es ja bei den anderen Kameraherstellern ähnlich aus. Der Markt ist in gewisser Weise offenbar gesättigt.

Das ist er

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 16:47

ganz gewiss.

Satt, satter am sattesten ;-)

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 17:09
Gast schrieb:

Möglicherweise sieht es ja bei den anderen Kameraherstellern ähnlich aus. Der Markt ist in gewisser Weise offenbar gesättigt.

Ist er, gesättigt

Sicher nicht repräsentativ, zeigte eine kleine „Umfrage“ bei den akkreditierten Fotografen hinter der Bande in der Basketballhalle dieses Ergebnis: Canon EOS-1D X Mark II? Was kann die denn mehr als die 1D X? Die meisten hatten sich noch nicht mal die Mühe gemacht, Vorgänger und Neuvorstellung zu vergleichen. Oder es werkelte immer noch die EOS 1D MK III/IV... Wobei bei einem Mitstreiter, der als fester Freier für den Sponsor arbeitet, die 16 MP seiner 1D MK IV einfach hochskaliert wurden, als der Sponsor bei einer Aktion ganze Straßenbahnwagen mit überlebensgroßen Spielerfotos bekleben ließ. Und die etwa höher auflösenden EOS 5D Mark II/III Vollformater? Was soll ich mit den 50 MP der 5DS. Und Nikon? Da hat einer „mächtig investiert“ und seine betagte D300s endlich gegen eine gebrauchte D3 mit Garantie ausgetauscht und hält jetzt noch Ausschau nach einer guten gebrauchten D4. Und wenn es mal 24 MP sein sollen? Da kann man ja auch eine D750 nehmen... Gegebenenfalls kann man sogar zurück in die Vergangenheit. Aus purer Neugier hatte ich eine Nikon D1X von 2001 mitgenommen. Deren „merkwürdiger“ Sensor bei „Entwicklung“ der von mir verhassten NEF-Rohdateien mit Adobe Lightroom, Nikon Capture NX oder der Freeware Raw Therapee aus Netto 4024 x 1324 Pixel = 5,3 MP automatisch 4016 x 2616 Pixel = 10 MP generiert. Und die mit sagenhafte 3 B/s aufgenommen. Mit ISO 800 geht es problemlos mit dem 1,8/85 mm.
http://www.nikonweb.com/forum/viewtopic.php?f=3&t=776
Die H1 ISO 1600-Erweiterung erfordert entsprechende Nacharbeit, aber es geht...
[Bild aufgrund unklarer Urheberrechte entfernt - die Redaktion]
OK, wenn ich davon leben müsste, wäre die Steinzeit DSLR sicher keine Option, zeigt aber auch ein bisschen das Dilemma. Und spiegellos? Mehr als einer der angesprochenen „experimentiert“ hat und benutzt (!) sogar eine Mirrorless. Erstaunlicherweise bevorzugt Fuji! Und – bis jetzt, Anfang 2016 – immer mit vergleichbarem Ergebnis: Wunderbar, leicht, tatsächlich immer schneller, aber reportage- und sportuntauglich.

Hinweis an die Redaktion/Admin

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 15:02

Die H1 ISO 1600-Erweiterung erfordert entsprechende Nacharbeit, aber es geht...
[Bild aufgrund unklarer Urheberrechte entfernt - die Redaktion]
Dazu nur so viel: MEIN Foto, öffentliche Veranstaltung, für den Verein akkreditiert! Auf der Vereinsseite bereits am 18. Oktober 2015 veröffentlicht...
Grüße

Das dann ...

Bild von Martin Vieten
Eingetragen von
Martin Vieten
(Chefredakteur)
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 17:03

... bitte dazu schreiben. So war es nicht ersichtlich.

Gast schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 17:23
Gast schrieb:

Möglicherweise sieht es ja bei den anderen Kameraherstellern ähnlich aus. Der Markt ist in gewisser Weise offenbar gesättigt.

Ich denke, auch wenn ich nicht unbedingt ein Freund dieser Marke bin, dass Sony sich da besser aufgestellt hat.

Wer zu spät kommt...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 18:24
Gast schrieb:

Möglicherweise sieht es ja bei den anderen Kameraherstellern ähnlich aus. Der Markt ist in gewisser Weise offenbar gesättigt.

Zumindest bei den beiden SLR-Marktführern ist das so.
Ob es bei Ricoh/Pentax ähnlich aussieht entzieht sich meiner Kenntnis.
Bei den spiegellosen Herstellern gibt es zumindest eine schwarze 0 bzw. ein leichtes Wachstum.
Es folgt die Zeit des Umschwungs auf die spiegellose Technik - auch bei den Dinosauriern.

MfG
Uwe

2014

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 15:00

"Konnte Nikons „Imaging Product Business“ im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2015 noch einen Umsatz von 183,6 Milliarden Yen (ca. 1,42 Milliarden Euro) verbuchen, waren es ein Jahr später nur noch 159,4 Milliarden Yen"

Ein Jahr nach 2015 wäre aber das Dritte Quartal des Jahres 2016 oder irre ich mich jetzt?

Geschäftsjahr

Bild von Martin Vieten
Eingetragen von
Martin Vieten
(Chefredakteur)
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 10:33

Hier geht es um Geschäftsjahre, nicht um Kalenderjahre.

Das Problem ist das Anspruchsverhalten des Kunden

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 17:24

"Nikon hat weiterhin mit schwindenden Umsätzen bei seinen Digitalkameras zu kämpfen. Das geht aus dem Finanzbericht für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2016 hervor. Verantwortlich dafür ist nicht nur das schrumpfende Geschäft mit Kompaktkameras, auch bei den Systemkameras und Objektiven musste Nikon Federn lassen."

Das liegt ganz eindeutig am Kunden, dessen Ansprüche mit den Angebotsvorstellungen von Nikon nicht ausreichend übereinstimmen.
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Budget
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Ich kann dazu nur meine Sicht als Kunde, der solide Qualität zum bezahlbaren Preis - und nicht Spitzenqualität zum Preis eines Autos - braucht, mitteilen.
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Systemwechsel
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Ich bin nach langem Zögern letztlich doch zu einem anderen Hersteller gewechselt - zu Sony. Und wenn sich Panasonic weiter so ins Zeug legt (Autofokus + Sensorentwicklung), dann folgt vielleicht mal irgendwann ein Wechsel zu Panasonic.

Das bedeutet zunächst mal, dass man - abgesehen vom ohnehin begrenzten Budget - nicht zuviel Geld in teures Glas investiert, welches nach einem Systemwechsel dann nicht mehr genutzt wird.

Standardisierte Bajonette gibt es ja nicht - im Unterschied zu Handy-Ladegeräten.

Man kauft auch nicht jede Menge Festbrennweiten, die man dann in der Architekturfotografie sowieso nicht nutzt, weil die passende Festbrennweite nicht vorhanden ist und die Verwendung der nächstkürzeren letztlich einen größeren Auflösungsverlust als die Benutzung eines Zooms zu Folge hat.

Man kauft sich drei Zooms mit geringem Zoomfaktor, guter Auflösung, wenig CAs und brauchbarer Offenblende - eines für Telefotografie, eines im mittleren Brennweitenbereich und eines im Ultraweitwinkel, um Gebäude samt ausreichend Spielraum für 16x9 Beschnitt (Deutsch: Crop) aufs Bild zu bekommen.

Und nur bei dem Hersteller, der auch diese Objektive bietet, ist ein Kamerakauf eine Option.
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Bildbearbeitung
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Ich nutze DXO Optics Pro Elite und weiß insbesondere dessen Prime-Rauschminderung sowie DXO-Viewpoint zu schätzen.
Da DXO aber den X-Trans-Sensor von Fuji nicht unterstützt, war Fuji runter von meinem Zettel.

Herstellereigene Bildbearbeitungsprogramme scheiden - mit Ausnahme von z.B. Capture One - in der Regel aus, weil sie Objektive von Fremdherstellern nicht unterstützen.
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Bildstabilisierung
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Und da fällt man als Nikon-Kunde das erste mal auf die Schnauze. Nikon hat kein Ultraweitwinkel mit Bildstabilisierung, dafür aber zu einem hohen Preis.
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Auto-Fokus
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Ein Kontrastautofokus fokussiert sehr genau - bei jedem Objektiv. Der Phasenautofokus hingegen fokussiert nur genau, wenn er korrekt justiert ist.

Und das ist er bei meiner D5100 offensichtlich nicht. Bei gleichem Motiv am Nikkor verschwindet im Unterschied zur A6000 von Sony hinten alles im Nebel, während ganz nahe Bildteile messerscharf sind, schärfer als an gleicher Stelle im Bild bei der A6000. Verwendet wurde Einzelfeld Mitte.
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Bildkontrolle
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Die Automatische Belichtung auf Grauwert liefert in der Regel eine Fehlbelichtung. Die kann man zwar über die Belichtungskorrektur der aufgrund des Motivs zu erwartenden Fehlbelichtung anpassen, setzt aber eine gewisse Erfahrung voraus und versagt mitunter trotzdem, zum Beispiel, weil die LW-Stufen nicht ausreichen (z.B. weiße Säule mit vergoldeter Skulptur in der Sonne vor dunklem Wald) (Ich weiß ja - das fotografiert man lieber nicht bei Sonnenschein, es sei denn mit HDR-Technologie).

Mittlerweile gibt es den elektronischen Sucher. Da kann man alles haben, auch wenn es nicht alle Hersteller bieten:
- man sieht ausfressende Farben und verschwindende Kontraste im Himmel schon vor der Aufnahme
- blinkende Hervorhebung von Über- und Unterbelichtungen schon im Vorschaubild im Sucher
- Wasserwaage
- Histogrammanzeige
- Vergleich des Bildeindrucks des zukünftigen Fotos mit der Originalszene bereits im Sucher
.
.
Manueller Fokus
-----------------------

Manuelles Fokussieren ist mit der D5100 nicht sinnvoll möglich, weil man in derem optischen Sucher die Schärfe überhaupt nicht einschätzen kann, von exakter Einstellung ganz zu schweigen.

Mittlerweile gibt es den elektronischen Sucher. Da kann man
- über Kantenhervorhebung gezielt die maximale Blendenöffnung einstellen, bei der noch alles scharf ist, was scharf sein soll
- manuell fokussieren wo der Autofokus sowie die Fokusindikatorleuchte bei Nikon versagt, weil diese auf das naheste Objekt fokussieren und nicht auf das Motiv.
- mittels Fokuslupe und Fokuspeaking manuell exakt fokussieren, was auch die Verwendung von Objektiven ohne Autofokus ermöglicht.
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Nikon 1 - Kameras ohne Objektive
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a) Anfangsblende in der Beugungsunschärfe
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- 20,8 MPx - Pixelpitch 2,4 µm - förderl. Blende f3,9 (Nikon 1 J5, Pansonic FZ1000)

Man schaue sich nun die Anfangsblenden der 1-Nikkor-Zooms an:
http://www.nikon.de/de_DE/products/category_pages/lenses/category_1Nikko...?

Ergebnis:
Am langen Ende liegt die Anfangsblende der 1-Nikkor-Zooms ausnahmslos bei 5,6, womit man sich bereits in der Beugungsunschärfe befindet und die Auflösung des Sensors vom Objektiv gar nicht geliefert wird.

Damit ist das 1-Nikkor-System vom Zettel.

Und die Vorteile des 1"-Sensors, dass man bei wenig Licht auch bei großer Blende noch eine ausreichende Schärfentiefe hat, kann man mit diesem System wegen der kleinen Anfangsblende ebenfalls nicht nutzen.
Festbrennweiten ? - Zu unflexibel, zu geringer Nutzen. Besser sind Objektive mit moderatem Zoom.
.
.
b) kein Ultraweitwinkel vorhanden
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Gebraucht werden in der Architekturfotografie 15 mm, besser 14mm (Kleinbildäquivalent). Das entspricht bei einem 1"-Sensor einer Brennweite von 5,5 mm. Bei 1-Nikkoren gibt es aber keine Brennweiten unter 6,7 mm (18mm Kleinbildäquivalent), entsprechend 12mm an APS-C.
.
.
Unzulängliche Kompaktkameras
---------------------------------------------

- Keine Speicherung im RAW-Format
- kein ausreichender Weitwinkel für Architekturfotografie
- zu großer Zoomfaktor, deshalb nicht kompakt und ungeeignet als Immer-Dabei-Kamera
- zu kleiner Sensor, zu geringe Dynamik

Der Fotograf der Zukunft

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 21:44

wird das wohl alles brauchen ... dass ihm die Technik das Hirn ersetzt. :-)))

Kommt mit nicht mit Technik

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 18:04
Gast schrieb:

wird das wohl alles brauchen ... dass ihm die Technik das Hirn ersetzt. :-)))

Klar - ohne Verständnis der Technik fotografiert es sich schon immer am professionellsten.

Man ist schließlich Fotograf und nicht Beugungsunschärfen-Experte.

Die Microsoft-Suchmaschnine Bing erscheint schon eine ganze Weile mit Copyright-Vermerk tragenden Hintergrundbildern. Das meiste ist einfach nur Schrott und lässt die Assoziation "professionell" gleich "gut" fraglich erscheinen.

MfG

Am professionellsten

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 18:42

fotografiert es sich mit einem inhärenten Verständnis der Technik - das nicht ständig um sich selbst kreist, sondern einfach angewandt wird.

Götterdämmerung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 18:01

bei Nikon. Klar, auch andere Kamerahersteller leiden unter Umsatzrückgängen. Bei Nikon liegen dei Probleme tiefer. Vor lauter Angst, man könnte mit einem professionellen spiegellosen System, oder - zumindest für den Anfang - einem cleveren semiprofessionellen spiegellosen System, die Spiegelreflexen kanibalisieren hat man die Augen vor dieser Entwicklung verschlossen und bringt ein ums andere Mal minimal "verbesserte" Kameras mit dem Konzept von gestern.
Nikon lebt zur Zeit von der Vergangenheit: vom (noch) guten Ruf, von guten SLRS, vom beachtlichen Objektivprogramm.
Was fehlt ist Zukunft im Programm. Wenn ein Unternehmen nicht schon heute an übermorgen denkt, dann ist es morgen weg vom Fenster.
Ich fürchte, Nikon wird wie Kodak faktisch untergehen und nur noch in Nischenmärkten existent sein.
Meine Prognose: noch 3 Jahre!

wie vorhergesagt

Bild von Plaubel
Eingetragen von
Plaubel
(Ehrengast)
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 19:24

Der digitale Bildbrei hat alle Augen verkleistert.
Inzwischen ist es eine Freunde einen zusammenhängenden Text OHNE Bilder zu finden!

der war gut

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 20:32
Plaubel schrieb:

Der digitale Bildbrei hat alle Augen verkleistert.
Inzwischen ist es eine Freunde einen zusammenhängenden Text OHNE Bilder zu finden!

Auch Nikon hat lange geschlafen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 19:43

Ich erinnere mich noch an das Jahr 2008, ich hatte den Umstieg von analog auf digital - recht zaghaft - gewagt und wollte zumindest einen Sensor im Kleinbildformat - Hasselblad, PhaseOne und Leaf waren entschieden zu teuer, um den Umstieg zu testen. Damals gab es nur Canon, Nikon hat bis vor kurzem noch stark gegen das "Voll"format gewettert. Also verkaufte ich alle Objektive von Nikon (ich konnte sie gegen eine Canon Eos 1 DS Mark III) "eintauschen", kaufte die Objektive dazu,... und weg war ich nach 30 Jahren Nikon - Fotografie von Nikon.
Heute wäre es viel zu teuer, den Umstieg im KB wieder zu machen, im Mittelformat (oder dem, was davon übrig geblieben ist) bin ich bei PhaseOne gelandet.
Nikon hat mit Arroganz lange Zeit nicht verstanden, den "Profi"markt seriös zu bedienen. Wer zu spät kommt, den fressen die Wölfe.
War da nicht auch einmal Rollei, die einen ähnlichen Fehler (Spiegelreflex ja oder nein) machten?

Nikon: Erste Vollformatkamera kam bereit 1994

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 08:40

Wenig Ahnung, aber ohne viel Hintergrundinformationen loslegen, so läuft es auch nicht! Nikon hatte nie gegen das Vollformat "gewettert"! Warum auch, bereits die ersten digitalen Angebote im Spiegelreflexbereich, die Modelle Nikon-Fujix E2, E3 usw. (wie der Name schon verrät, zusammen mit Fuji entwickelt), hatten "Vollformat", wenn auch mit einem technischen Trick! 2007 kam dann mit der Nikon D3 die erste "richtige" Nikon-Vollformatkamera, das ist acht Jahre her, also von "verschlafen" kann da wirklich nicht die Rede sein - und schon garnicht, wie Sie witerhin fälschlicherweise schrieben "bis vor kurzem!?" Übrigens erhielt die Niko D3 in mehreren Testvergleichen den Titel "beste digitale Vollformat-Spiegelreflex des Weltmarktes!"

Nikon wartet - das halte ich nicht für einen Fehler - etwas länger ab und beobachtet erst einmal gründlch die Konkurrenzsituation. Einen Flop können sich vielleicht Samsung, Sony oder Panasonic leisten, aber Nikon ist auch Top-Profiausstatter, denn Nikon-Kameras müssen auch unter extremen Bedingungen "laufen!" Und von Kamerageschichte haben Sie auch wenig Kenntnis: Rollei baute mit der Rolleiflex eine der ersten Spiegelreflexkameras, vermutlich meinten sie Leitz in Wetzlar, die sich viel zu spät dazu durchringen konnten, eine Spiegelreflexkamera anzubieten, zu diesem Zeitpunkt hatten aber die Japaner den Markt mit deutlich besseren und vielseitigeren Kameras erobert. Noch zum Schluss: Arroganz konnte ich bei Nikon noch nie festsellen, da bin ich immer äußerst kenntnisreich und kompetent bedient worden, vielleicht haben Sie da als Amateur andere Erfahrugen...

Gast schrieb:

Ich erinnere mich noch an das Jahr 2008, ich hatte den Umstieg von analog auf digital - recht zaghaft - gewagt und wollte zumindest einen Sensor im Kleinbildformat - Hasselblad, PhaseOne und Leaf waren entschieden zu teuer, um den Umstieg zu testen. Damals gab es nur Canon, Nikon hat bis vor kurzem noch stark gegen das "Voll"format gewettert. Also verkaufte ich alle Objektive von Nikon (ich konnte sie gegen eine Canon Eos 1 DS Mark III) "eintauschen", kaufte die Objektive dazu,... und weg war ich nach 30 Jahren Nikon - Fotografie von Nikon.
Heute wäre es viel zu teuer, den Umstieg im KB wieder zu machen, im Mittelformat (oder dem, was davon übrig geblieben ist) bin ich bei PhaseOne gelandet.
Nikon hat mit Arroganz lange Zeit nicht verstanden, den "Profi"markt seriös zu bedienen. Wer zu spät kommt, den fressen die Wölfe.
War da nicht auch einmal Rollei, die einen ähnlichen Fehler (Spiegelreflex ja oder nein) machten?

Zumindest

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 10:51

so lang verschlafen, um aus mir einen Canon-Fotografen zu machen ...

Kenntnisreiches Floppen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 18:23
Gast schrieb:

Nikon wartet - das halte ich nicht für einen Fehler - etwas länger ab und beobachtet erst einmal gründlch die Konkurrenzsituation.

Und der Kunde beobachtet auch - und muss leider feststellen, dass Nikon kein Interesse hat. Mit der Nikon 1 haben die doch die modernen Technologien seit ein paar Jahren am Markt. Warum nicht im APS-C oder mFT-Bereich? Dass Nikon das Know How nicht hat, kann man wohl ausschließen.

Es müssen also politische Entscheidungen sein. Eine Bedingung von Sony? Nach dem Motto: "Wir liefern Euch die guten Sensoren aber Ihr haltet Euch im Gegenzug aus der DSLM-Schiene im APS-C-Format heraus."

Gast schrieb:

Einen Flop können sich vielleicht Samsung, Sony oder Panasonic leisten, aber Nikon ist auch Top-Profiausstatter, denn Nikon-Kameras müssen auch unter extremen Bedingungen "laufen!"

Na und?
Glauben Sie, dass eine D3xxx unter extremen Bedingungen, also unter Wasser, läuft?

Wie dem Artikel oben zu entnehmen ist, floppt Nikon gerade mit seiner Verweigerungshaltung.

Ich hatte oben ausführlich die Fehler von Nikon dargestellt. Objektive, die schon bei der Anfangsblende in der Beugungsunschärfe sind - unglaublich.

Das nennen Sie "professionell".
Ingeneurtechnischen Standards genügt es sicher nicht.

Gast schrieb:

Noch zum Schluss: Arroganz konnte ich bei Nikon noch nie festsellen, da bin ich immer äußerst kenntnisreich und kompetent bedient worden, vielleicht haben Sie da als Amateur andere Erfahrugen...

Laien, die sich für Profis halten, glauben oft, dass sie "äußerst kenntnisreich und kompetent bedient worden" seien.

MfG
...

Nikon: Sicherheit und Zuverlässigkeit

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 20:51

Nach Meinung vieler Amateure müsste die fotografische Berufsgruppe, die fast täglich mit ihren Nikon- oder Canon-Vollformatkameras ihre Termine abarbeitet (bei Profis ist das Wort "arbeiten" angebracht) große Fehler begehen, weil sie sich einer spiegellosen Knipse verweigern. Warum dann Nikon? Die Antwort ist einfach: Weil wir zufrieden sind! Und der Service stimmt auch, bei mir als NPS-Mitglied sowieso. Noch ein Nachsatz: Meine teuer erkauften Objektive sind keine billigen Plastikbomber, die laufen teilweise seit Jahrzehnten präzise und zuverlässig. Das ist die Sicherheit, die mir Nikon garantiert - und dafür bin ich dankbar und finde mein Geld (das mir der Verleger jeden Monat überweist) sinnvoll angelegt. Tamron, Sigma, Zeiss und Tokina? Kein Interesse!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Nikon wartet - das halte ich nicht für einen Fehler - etwas länger ab und beobachtet erst einmal gründlch die Konkurrenzsituation.

Und der Kunde beobachtet auch - und muss leider feststellen, dass Nikon kein Interesse hat. Mit der Nikon 1 haben die doch die modernen Technologien seit ein paar Jahren am Markt. Warum nicht im APS-C oder mFT-Bereich? Dass Nikon das Know How nicht hat, kann man wohl ausschließen.

Es müssen also politische Entscheidungen sein. Eine Bedingung von Sony? Nach dem Motto: "Wir liefern Euch die guten Sensoren aber Ihr haltet Euch im Gegenzug aus der DSLM-Schiene im APS-C-Format heraus."

Gast schrieb:

Einen Flop können sich vielleicht Samsung, Sony oder Panasonic leisten, aber Nikon ist auch Top-Profiausstatter, denn Nikon-Kameras müssen auch unter extremen Bedingungen "laufen!"

Na und?
Glauben Sie, dass eine D3xxx unter extremen Bedingungen, also unter Wasser, läuft?

Wie dem Artikel oben zu entnehmen ist, floppt Nikon gerade mit seiner Verweigerungshaltung.

Ich hatte oben ausführlich die Fehler von Nikon dargestellt. Objektive, die schon bei der Anfangsblende in der Beugungsunschärfe sind - unglaublich.

Das nennen Sie "professionell".
Ingeneurtechnischen Standards genügt es sicher nicht.

Gast schrieb:

Noch zum Schluss: Arroganz konnte ich bei Nikon noch nie festsellen, da bin ich immer äußerst kenntnisreich und kompetent bedient worden, vielleicht haben Sie da als Amateur andere Erfahrugen...

Laien, die sich für Profis halten, glauben oft, dass sie "äußerst kenntnisreich und kompetent bedient worden" seien.

MfG
...

Warum eigentlich,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 22:40

meinen Sie, fotografieren Profis mehrheitlich auf Kleinbild und keineswegs auf 1"-Sensoren ...!?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 01:11
Gast schrieb:

meinen Sie, fotografieren Profis mehrheitlich auf Kleinbild und keineswegs auf 1"-Sensoren ...!?

Warum sollte ich das meinen?

Denken Sie nicht, dass wirkliche Profis für die jeweiligen Anforderungen das geeignete Format wählen? - und das ist bei Makrofotografie gewiss nicht das Kleinbildformat.

Weil Sie sich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 06:22

sonst nicht so darüber aufpudeln würden, dass Sie bei der Nikon 1 schon bei 5,6 in der Beugung landen ...
Und natürlich KB auch für Makro, für Architektur, Sport, Landschaft, Reportage, Konzert, Portrait usw.. Profis wissen halt, was sie am KB haben. Nur Leute, die wenig checken, die reiben sich am KB, wie die sprichwörtliche Wildsau an der Eiche.

Ahnung.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 18:49
Gast schrieb:

Wenig Ahnung, aber ohne viel Hintergrundinformationen loslegen, so läuft es auch nicht!

Noch ein paar zusätzliche Hintergrundinformationen, falls es jemanden interessiert:

Die Canon EOS-1Ds kam anno 2002, die frustrierten Nikon Fotografen hatten also 6 Jahre Zeit zu wechseln, um das Gestichel der schadenfrohen Canon Fanboys los zu werden. Die Vollformat EOS schnitt übrigens damals gegen die Pentax 67 so überzeugend ab, dass die Flachwelt überzeugt war, dass damit das klassische Mittelformat bei den Lohnknipsern endgültig ausgedient hätte und nur mehr von Filmenthusiasten gepflegt werden würde. Weiterentwickelt wurde es damals schon seit längerem von keinem Hersteller mehr. Oder weiss noch jemand, wann Pentax, Mamiya, Hasselblad, Zenza Bronica oder Rollei die letzten Objektive ohne "Digital" Aufkleber raus gebracht hatten?

Das war aber gar nicht das Hauptthema. Der große Trek zu den Roten machte sich auf, weil Nikon bei den Highspeed Modellen nichts unternommen hatte. Die EOS-1D (APS-H) und die Nikon D2H (APS-C) lagen anno 2003 gleichauf. EOS-1D Mark III (APS-H) und die Nikon D3 (KB) stellten 2008 den Gleichstand wieder her. In den Jahren 2004 bis 2008 hatte Canon mit der EOS-1D Mark II gefühlte drei Viertel der Nikon Sportfotografen zu sich gezogen, ohne dass der längst geschrumpfte gelbe Riese auch nur schlecht geträumt hätte. DAS ist der Punkt, wo Gast leider sehr recht hat.

Falls sich jetzt jemand fragt, wieviele User damals eigentlich Kameras für 8fps gebraucht haben: Wenige. Nur jeder Trek hat seine Mitläufer. Die haben damals von der Nikon D100 auf die EOS-10D gewechselt, um sich einmal im Leben als Sieger fühlen zu dürfen. Die Amis wissen schon, warum sie die Superbrummer "flagship cameras" nennen.

Kameras mit Kleinbildsensor und Nikon Bajonett hatte es übrigens schon mehrere gegeben, lange vor der D3. Als die Mittelformatrückteile mit den letzten Hochleistungssensoren mit 24x36mm Chipfläche und sagenhaften 6 Megapixeln bestückt wurden - ihr wollte jetzt nicht wiklich wissen, was die gekostet haben - bauten zumindest Sinar und Horseman Kameras, welche vorne ein Objektiv von Nikon oder Olympus und hinten ein solches Hasselbladrückteil hatten. Für den gegenüber 6x6 Film sehr kleinen Chip waren die Kleinbildobjektive besser geeignet. Auch Kodak hatte mehrere Generationen von digitalen Kleinbildkameras auf Basis umgebauter Nikon F80 und F5 im Rennen. Auch auf Basis von EOS-1 und Sigma SA mit Canon Bajonett, der Vollständigkeit halber.

Die E-2/E-3 alias Fujix 505 war nicht so der Brüller, da über eine Vergrößerungsoptik auf einen recht kleinen Chip projiziert wurde. Optisch also so etwas ähnliches wie die heutigen Focal Reducer. Das ging auch nicht mit allen Objektiven und war dank 1.3 Megapixeln auch noch nicht so ganz konkurrenzfähig zum Film. Was hier zählte, war der Geschwindigkeitsvorteil. Der Meister nahm die Speicherkarte aus der Kamera (17 Megabyte in einem scheckkartengroßen Gehäuse) und ein Assistent sprang entweder aufs Motorrad oder er kurbelte die Files übers Telefonmodem in die Redaktion. Heute fast schon ein Faschingsscherz, damals ein absoluter Meilenstein.

Altmetall/Elektronik-Schrott ;-)

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 21:47

Zitat: Auch Kodak hatte mehrere Generationen von digitalen Kleinbildkameras auf Basis umgebauter Nikon F80 und F5 im Rennen. Auch auf Basis von EOS-1 und Sigma SA mit Canon Bajonett, der Vollständigkeit halber.

Die E-2/E-3 alias Fujix 505 war nicht so der Brüller, da über eine Vergrößerungsoptik auf einen recht kleinen Chip projiziert wurde. Optisch also so etwas ähnliches wie die heutigen Focal Reducer. Das ging auch nicht mit allen Objektiven und war dank 1.3 Megapixeln auch noch nicht so ganz konkurrenzfähig zum Film. Was hier zählte, war der Geschwindigkeitsvorteil. Der Meister nahm die Speicherkarte aus der Kamera (17 Megabyte in einem scheckkartengroßen Gehäuse) und ein Assistent sprang entweder aufs Motorrad oder er kurbelte die Files übers Telefonmodem in die Redaktion. Heute fast schon ein Faschingsscherz, damals ein absoluter Meilenstein. Zitat Ende

Wer an derartigem „Altmetall“ Spaß hat: Hier gibt es Lesestoff

Kodak/Canon/Nikons

http://www.digicammuseum.de/geschichten/erfahrungsberichte/kodakcanonnik...
http://www.digicammuseum.de/geschichten/erfahrungsberichte/kodak-dslr-dc...

„Vollformat“-Fuji/Nikons
https://sites.google.com/site/fujixnikonvollformatdslrs/
http://www.digicammuseum.de/geschichten/erfahrungsberichte/fujinikon-dsl...

Es ist viel einfacher

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 22:56

Als ich mit der Nikon D100 erste digitale Schwünge zog, hatte Canon eine 1Ds im Angebot. Und Nikon machte dezitiert keine Anstalten, digitales Kleinbild anzubieten ...
So wanderte eines schönen Tages eine sehr komplette Nikon-Ausrüstung über die Ladentheke, und eine 1Ds mit 4 Objektiven zu mir. Aufpreis: 2000 Euro.
Diese erste 1Ds wurde noch gegen den Nachfolger getauscht, und der dann - ohne Aufpreis! - gegen zwei 5D. Und, ja, Nikon hatte dann doch auch schon "Vollformat" ... too late.

Innovationikon

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 20:22

Es ist so viel Knete in Umlauf (siehe Leica). Zur Überbrückung könnte man ja mal wieder Klassiker in Titan auflegen.

Analoge F7

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 21:53

Im Ernst, wie steht es um die längst überfällige Runderneuerung der fantastischen F6 mit dem aktuellen AF-System einer D5/D500, extragroßem Sucherbild (min. 0,8x), minimiertem Stromverbrauch und weiteren Goodies aus der Neuzeit (z. B.: diverse einblendbare (Gitter-)Linien), denn hier wäre der Spiegel tatsächlich noch sinnstiftend?

Back to the future!

Von den Analogen bleibt nur die FM10

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 11:29
Gast schrieb:

Im Ernst, wie steht es um die längst überfällige Runderneuerung der fantastischen F6 mit dem aktuellen AF-System einer D5/D500, extragroßem Sucherbild (min. 0,8x), minimiertem Stromverbrauch und weiteren Goodies aus der Neuzeit (z. B.: diverse einblendbare (Gitter-)Linien), denn hier wäre der Spiegel tatsächlich noch sinnstiftend?

Back to the future!

An die F6 passen die neuen E-Nikkore nicht und der Verkauf läuft so schleppend, dass sich eine neuauflage nicht lohnt.

Genau das

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 22:42

wäre unter Umständen der Vater des Gedankens an eine F7 ...!?

F.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 15:52
Gast schrieb:

Im Ernst, wie steht es um die längst überfällige Runderneuerung der fantastischen F6 ...

Schlecht.

Ich habe schon vor einigen Jahren einmal ausführlich über dieses Thema referiert. Im Prinzip gilt das immer noch. Die folgenden Verbesserungen der real existierenden F6 würden im wesentlichen nur eine Änderung der Kamerafirmware benötigen:

- Unterstützung der Kameraakkus EN-EL3, -EL3a, EL-3e.
Die Batteriegriffe MD-40 (F6) und MB-D10 (D300/D700) sind ab von der Wasserline nach unten gleich. In beide passen sowohl die Einsätze für 8 Mignonzellen, für einen EN-EL4A und für einen EN-EL3e. Letzterer aber nur mechanisch. Die Kamera springt zwar an, stellt fest, dass der Strom vom Akku kommt, aber der Akku (standardmäßig 11V) hat nur mehr 7.2V ist also gefährlich tief entladen. Damit stellt sie den Betrieb ein, obwohl die Elektronik ab 6V funktioneren würde. Es würde nur einen eigenen Akkutyp in der Firmware für die 7.2V Akkus benötigen und man könnte diese Akkus - welche damals eh in jedem Haushalt vorhanden waren, welcher auch noch eine digitale Mittelklasse-Nikon hatte - benutzen können. Die schwächlichen und teuren Lithiumzellen sind ein Ärgernis und den großen EN-EL4a haben doch nicht so viele Leute in der Lade.

- Unterstützung eines USB-Kabels für Computeranschluß.
Es gab ein teures Diskettenlaufwerk für den 10-poligen Anschluß, um die EXIF-Daten aus der Kamera zu kriegen. Danach ebenfalls zu einem absurden Preis ein Kartenleser (eigentlich -schreiber) für eine Comapact Flash Karte. Sowohl die 3.5" Diskette als auch die Comact Flash Karte sind heute nicht mehr allgegenwärtig. Ein Anschlusskabel mit Micro-USB und man kann EXIF-Daten auslesen, Firmware Updaten, die Kamera fernsteuern, was die F6 halt so erlauben könnte mit entsprechend angepasster Software.

Natürlich wäre das ein Minderheitenprogramm gewesen. Und die einzige Firma, welche wirklich so eine Supportauffassung hatte, war Hasselblad, als Victor noch lebte. Es hätte aber auch vergleichweise wenig gekostet. Aufwändig wäre nur die Erstaktualisierung gewesen, denn die erste Firmware, die den USB Port nachrüstet, kann logischerweise nicht per USB eingespielt werden. Es wäre aber eine Möglichkeit gewesen, den Kunden mit der einen oder anderen Aktualisierung das Gefühl zu geben, nicht mal eben schnell mit einer hingeworfenen halbgaren Film-Abschiedskamera abgefertigt worden zu sein.

Analoge F7!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 16:20

So begrüßenswert ich Ihre Vorschläge zur F6 finde, so dachte ich ursprünglich doch eher an eine komplette Neukonstruktion sämtlicher Innereien im an sich gelungenen F6-Kameragehäuse.

- Sucher kann nicht hoch genug vergrößern und nicht hell genug sein (für eine Kamera mit Profi-Anspruch!) = Sportsucher auch für Nicht-Sportfotografen!

- Aktuellste Fortschritte in der AF-Technologie ...

- Plädieren möchte ich zudem für die Alternative "AA-Lithium-Batterien direkt im Gehäuse-Handgriff" OHNE den lästigen Zusatzhandgriff.

- ... und natürlich, die neueste Objektiv-Generation sollte ohne Haken und Ösen funktionieren. Eine Selbstverständlichkeit für eine Profi-Kamera und für geübte Ingenieure ein Klacks, wenn man sie denn ließe ...

Analoge F7!

F7.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Februar 2016 - 00:02
Gast schrieb:

So begrüßenswert ich Ihre Vorschläge zur F6 finde, so dachte ich ursprünglich doch eher an eine komplette Neukonstruktion sämtlicher Innereien im an sich gelungenen F6-Kameragehäuse.

Das war mir schon klar. Ich wollte damit ausdrücken, dass man - wenn man schon das leicht Machbare nicht bekommt - auf das Aufwändigere und Teurere erst recht nicht zu hoffen braucht.

Sicher würde siche eine F7 deutlich besser verkaufen als eine F6. Nur das sind Vergleiche auf niedrigstem Niveau. Nikon hatte in den letzten Jahrzehnten eine gewisse Starrsinnigkeit entwickelt, Produkte nicht auf den Markt zu bringen, von welchen sie tausende male so viel verkaufen hätten können, wie anno '16 von einer Kamera für Film.

Andererseits, warum nicht auf ein Wunder hoffen. Kein Mensch hätte nach 2000 auch nur einen Cent darauf gewettet, dass Nikon noch einmal einen Nachfolger der F5 bringen würde.

Analoge F7 - Nikon!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Februar 2016 - 15:49

Ja, so sehe ich es auch:
Auf ein (zweites) Wunder hoffen ... von einer Photokina zur nächsten ... und Nikon auf dem Weg zur analogen Perfektion ;-)

Analoge F7 - Nikon!

Na und?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 21:56

Ich nutze Nikon Kameras und teilweise auch deren Objektive. Wenn die avisierte D500 oder auch die aktuellen DX Modelle wirklich Sinn machen sollen, dann muss Nikon passende, lichtstarke DX Primes anbieten, die bei Größe und Gewicht adäquat konstruiert sind.

Wie ein passendes System ausschauen kann, zeigt Fuji mit hervorragenden Ergebnissen.

CX wäre wunderbar, wenn auch dort mehr lichtstarke Zooms und Festbrennweiten gekommen wären. Ein 12-14 MP Sensor, damit man auch im High ISO Bereich bei 3200+ noch arbeiten kann als weitere Ergänzung und ich würde voll auf CX setzen. Denn das System hat in Bezug auf AF, Größe und Gewicht klare Vorteile. Ich befürchte allerdings, das Ende des Jahres - wenn tatsächlich ein neues spiegelloses System von Nikon vorgestellt wird (DX oder FX) - CX nur noch abverkauft wird und das war es dann. Es wäre bedauerlich, aber Nikon zeigt diesbezüglich zu lange schon, dass kein Interesse mehr besteht.

Wer mit Sony und Zoom arbeitet, muss mE sehr leidensfähig sein. FT und mFT sind im Ergebnis weit davon entfernt, was heute andere Produzenten anbieten (Fuji z.B.).

Canon ist eine Marke, die über Masse ihren Gewinn einfährt - das geht erkennbar zu Lasten der Qualität. Sich häufende Probleme im Servicefall aus meinem Bekanntenkreis bei den besseren Modellen (Kameras und Objektive), schlechte AF Justage etc. pp. sprechen auch nicht mehr unbedingt für diese Marke.

Ob sich noch weitere Gelder generieren lassen bei einem weltweit ziemlich gesättigten Bestand bei den Kunden ist eher fraglich. Machen wir also Bilder, die uns begeistern und die Betrachter unsere Bilder... dann und nur dann haben die Hersteller die Chance, auch in den nachfolgenden Generationen noch zahlende Kunden zu finden, die sich nicht mit den Handybildern begnügen...

Genauer

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 19:12
Gast schrieb:

Ich nutze Nikon Kameras und teilweise auch deren Objektive. Wenn die avisierte D500 oder auch die aktuellen DX Modelle wirklich Sinn machen sollen, dann muss Nikon passende, lichtstarke DX Primes anbieten, die bei Größe und Gewicht adäquat konstruiert sind.

Wie ein passendes System ausschauen kann, zeigt Fuji mit hervorragenden Ergebnissen.

Sie werfen hier das spiegellose System von Fuji mit dem Spiegelsystem von Nikon durcheinander.

Ich behaupte, dass nicht die Objektive von Fuji besser sind, sondern es eine technische Eigenschaft des Kontrastautofokus ist, messerscharf exakt zu fokussieren, was mit einer besseren Qualität der Objektive verwechselt wird.

Oft wird der nicht exakt arbeitende Phasen-Autofokus als Unschärfe des Objektivs fehlinterpretiert.

"Lichtstärke" - so ein Blödsinn!
Gemeint ist weit geöffnete Blende. Jedes Milchglas-Objektiv, bei dem der Hersteller eine große Blende eingebaut hat, ist "lichtstark", auch wenn nur wenig Licht die Austrittspupille verlässt.

Die "Lichtstärke" ist definiert als ein Verhältnis zwischen Brennweite und Blendenöffnung. Da kann man an APS-C die Objektive höchstens um den Cropfaktor 1,5 dünner und kürzer bauen. Rechnet man noch Gehäuse und Mechanik dazu, dann ist die Größeneinsparung nicht so überwältigend.

Zooms mit großen Blenden zu konstruieren und herzustellen ist bei großen Sensoren, wozu man APS-C noch zählen kann, deutlich aufwändiger als bei kleinen Blenden. Das treibt den Preis in die Höhe und senkt entsprechend die verkauften Stückzahlen. Das wird sich jeder Hersteller überlegen, ob er da extra für APS-C noch separate Objektive herstellt.

Gast schrieb:

CX wäre wunderbar, wenn auch dort mehr lichtstarke Zooms und Festbrennweiten gekommen wären.

Die Nikon-Seite mit den 1-Nikkors hatte ich oben verlinkt. Die Zooms haben alle am langen Ende eine Anfangsbrennweite von 5,6. Welches davon ist denn "lichtstark"?
Festbrennweiten gibt es: 10/2,8 , 18,5/1,8 , 32/1,2. Das ist die typische Portraitfotografenschiene.

Gast schrieb:

Ein 12-14 MP Sensor, damit man auch im High ISO Bereich bei 3200+ noch arbeiten kann als weitere Ergänzung und ich würde voll auf CX setzen.

Wenn Sie sonst keine Ansprüche haben, kann ihnen geholfen werden:
http://www.nikon.de/de_DE/products/category_pages/digital_cameras/catego...

Gast schrieb:

Denn das System hat in Bezug auf AF, Größe und Gewicht klare Vorteile.

Ja - aber nicht so, wie es Nikon anbietet.
Machen Sie sich nichts draus. Sobald die Sensoren noch ein bissel weniger rauschen, wird das 1"-System wieder auftauchen - angeboten von Panasonic.

Gast schrieb:

Ich befürchte allerdings, das Ende des Jahres - wenn tatsächlich ein neues spiegelloses System von Nikon vorgestellt wird (DX oder FX) - CX nur noch abverkauft wird und das war es dann. Es wäre bedauerlich, aber Nikon zeigt diesbezüglich zu lange schon, dass kein Interesse mehr besteht.

Das befindet sich doch bereits jetzt im Abverkauf. Andernfalls hätte Nikon längst mal Zooms angeboten, die sich nicht in der Beugungsunschärfe befinden.

Und woran machen Sie fest, dass das Interesse von Nikon an spiegellosen DX oder FX-Systemen größer ist? Das wird ja noch nicht mal angeboten.

Gast schrieb:

Wer mit Sony und Zoom arbeitet, muss mE sehr leidensfähig sein.

Woran machen Sie das fest?

Gast schrieb:

FT und mFT sind im Ergebnis weit davon entfernt, was heute andere Produzenten anbieten (Fuji z.B.).

Wiederum die Frage: Wie kommen Sie darauf? Woran machen Sie das fest?

Kleinere Pixel rauschen etwas mehr. Das war in der Vergangenheit so und wird wohl auch in der Zukunft so sein. Nur was hat das mit der hier von Ihnen aufgestellten Behauptung zu tun?
Auch bei APS-C muss man selbst bei ISO-100 das Farbrauschen und sogar das Helligkeitsrauschen bei Gegenlichtaufnahmen entfernen.

Gast schrieb:

Canon ist eine Marke, die über Masse ihren Gewinn einfährt - das geht erkennbar zu Lasten der Qualität. Sich häufende Probleme im Servicefall aus meinem Bekanntenkreis bei den besseren Modellen (Kameras und Objektive), schlechte AF Justage etc. pp. sprechen auch nicht mehr unbedingt für diese Marke.

Diese Probleme treten auch bei Nikon auf.

Das läuft so nach dem Motto: Die meisten merken es sowieso nicht oder erst nach dem Wechsel auf DSLM und dann ist die Garantie meist erloschen. Und der Kunde wird sich schon melden, wenn ihm was nicht gefällt.

Gast schrieb:

Ob sich noch weitere Gelder generieren lassen bei einem weltweit ziemlich gesättigten Bestand bei den Kunden ist eher fraglich. Machen wir also Bilder, die uns begeistern und die Betrachter unsere Bilder... dann und nur dann haben die Hersteller die Chance, auch in den nachfolgenden Generationen noch zahlende Kunden zu finden, die sich nicht mit den Handybildern begnügen...

Gesättigt ist der Markt höchstens mit unbefriedigender und/oder überteuerter Qualität.

MFG
Die Laiin

Laienhaft blauäugig

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Februar 2016 - 10:49

"Ich behaupte, dass nicht die Objektive von Fuji besser sind, sondern es eine technische Eigenschaft des Kontrastautofokus ist, messerscharf exakt zu fokussieren, was mit einer besseren Qualität der Objektive verwechselt wird. Oft wird der nicht exakt arbeitende Phasen-Autofokus als Unschärfe des Objektivs fehlinterpretiert."

Das ist nachweislich Stuss! Glauben Sie im Ernst, alle professionellen Test und alle privaten Nutzer wären so blöd, SLR-Objektive bei der Untersuchung der Abbildungsleistung im AF-Modus zu betreiben, sodass sich die häufig signifikant besseren Abbildungsleistungen der Fuji-Objektive nur durch eine exaktere automatische Fokussierung erklären lassen? (Rhetorische Frage, Antwort nicht nötig) Das zeugt schon von einer sehr laienhaften Vorstellung von der Wirklichkeit.

Naja, es gibt eben

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 23:38

keine endlose Siegesstraße. Die Erfolgsmodelle von gestern sind nicht unbedingt die Erfolgsmodelle von morgen und schon gleich überhaupt nicht von übermorgen.

Die Digitalisierung hat alte Vorstellungen von einer lang anhaltenden Produktschiene, die man vertrauensvoll aufbaut, über die Jahre mit diversen Tools füllt, um damit Aufgaben zu erledigen, über den Haufen geworfen. Zuerst konnte man das bei den Computern beobachten, dann bei Peripheriegeräten der Computer, danach folgten Smartphones/Tablets und parallel dazu die Kameratechnik.

Wer heute nachhaltige Technik erwartet wie früher, der liegt einfach deshalb falsch, weil die Detailverbesserungen einfach doch zu gravierend sind, als dass man die einfach ignorieren kann, zumindestens dann, wenn man das Ganze professionell nützen muss.

Der Denkfehler, den viele begangen haben ist, dass, wenn man quasi Technik einsetzt, die so aussieht wie schon aus der vordigitalen Ära, dass es dann auch so etwas wie eine entsprechend nachhaltige Produktlinie geben wird. Das war trügerisch.

Die digitale Technik geht über die alten Gebrauchsmuster hinaus und definiert ganz andere Benutzungsmöglichkeiten, die mit analoger Technik so gar nicht machbar war und ist.

Und das ist noch lange nicht zu Ende. Gerade kündigt sich die Transformation bei den Sensoren an. Das Nächste wird die höhere Flexibilisierung der Komponenten sein, aber auch der Einsatz von sehr viel besseren Komponenten bei der Verarbeitung der Bilddaten. Das Thema Software ist noch lange nicht vom Tisch. Diejenigen, die glauben, dass eine Kamera noch immer so aussehen muss, wie zu analogen Zeiten, werden es zunehmend schwieriger haben.

Mit beginnender Sättigung des Kameramarktes werden die großen Hersteller gezwungen sein, sich mehr Mühe zu geben, überzeugendere Usability-Konzepte zu entwickeln, die nicht nur alte Muster nachahmen.

Im Wesentlichen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 10:48

fotografier ich technisch immer noch, wie vor 20 Jahren. Nur halt nicht mehr auf Film. Den überflüssigen Ballast digitaler Beliebigkeiten hab ich mir nie angetan.

In der EU müssen künftig die alten Sensoren wiederverwendet

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 11:35
Gast schrieb:

Wer heute nachhaltige Technik erwartet wie früher, der liegt einfach deshalb falsch, weil die Detailverbesserungen einfach doch zu gravierend sind, als dass man die einfach ignorieren kann, zumindestens dann, wenn man das Ganze professionell nützen muss.

werden, ebenso wie alle anderen Verschleißteile müssen auch die Motoren und Displays repariert und in neuen Modellen verbaut werden. Das verlangt die Forderung nach größerer Nachhaltigkeit. Zudem muss für alle Produkte in jedem EU-Mitgliedsstaat ein Ersatzteillager für mindesten 10 Jahre vorgehalten werden

Spaßvogel

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 12:13

In einem Markt, der noch nicht mal einen einheitlichen Akkutyp zustande bringt ...

Ja, vielleicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 16:27

oder hoffentlich in ca. 20 Jahren.
Aber in dem derzeitigen Konversionsprozess ist das eine reine Illusion.

20 Jahre?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 07:42

Soviel Zeit hamma aber nimmer ...

Ausgezeichnet!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. Februar 2016 - 23:51

wer nicht hören will, was der Markt will, der muss fühlen!
Spiegelklatscher = weg. Spiefgellose Kameras = her. So einfach ist das, Nikon!
Und ultra-sündteure Linsenpreise machen es auch nicht besser. Das letzte verkaufte Objektiv hat bekanntlich die höchste Umsatzrendite.
Gilt für Canon selbstverständlich ganz ähnlich.

Alleswisser nerven

Bild von Peptonio
Eingetragen von
Peptonio
(Liebhaber)
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 16:26
Gast schrieb:

wer nicht hören will, was der Markt will, der muss fühlen!
Spiegelklatscher = weg. Spiefgellose Kameras = her. So einfach ist das, Nikon!
Und ultra-sündteure Linsenpreise machen es auch nicht besser. Das letzte verkaufte Objektiv hat bekanntlich die höchste Umsatzrendite.
Gilt für Canon selbstverständlich ganz ähnlich.

Bei allen Marktprognosen von Amateurknipsern gilt es, einen besonders großen Bogen um alle die zu machen, die sich selbst für den Markt halten.

Je mehr die digitale Bilderzeugungstechnik voranschreitet, desto vernünftiger erscheint die Rückkehr zum Film.

dann aber richtig

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 19:18
Peptonio schrieb:
Gast schrieb:

wer nicht hören will, was der Markt will, der muss fühlen!
Spiegelklatscher = weg. Spiefgellose Kameras = her. So einfach ist das, Nikon!
Und ultra-sündteure Linsenpreise machen es auch nicht besser. Das letzte verkaufte Objektiv hat bekanntlich die höchste Umsatzrendite.
Gilt für Canon selbstverständlich ganz ähnlich.

Bei allen Marktprognosen von Amateurknipsern gilt es, einen besonders großen Bogen um alle die zu machen, die sich selbst für den Markt halten.

Je mehr die digitale Bilderzeugungstechnik voranschreitet, desto vernünftiger erscheint die Rückkehr zum Film.

Ja dann aber richtig: Im Lendenschurz und zu Fuß.

Zum Glück

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 18:47

sitzen bei CaNikon noch Leute die rechnen können.

Gast schrieb:

Spiegelklatscher = weg. Spiefgellose Kameras = her. So einfach ist das, Nikon!

So einfach ist das nur für Leute, die von Betriebswirtschaft keinerlei Ahnung haben!
2015 wurden ca. 13 Mil. Systemkameras verkauft. Davon entfielen ca. 9,8 Mil. auf Spiegelreflex und 3,25 Mil. auf Spiegellose.
Von den ca. 9,8 Mil. Spiegelreflexkameras entfallen wiederum ungefähr 8,5 Mil. auf nur zwei Hersteller, Canon und Nikon.
Die 3,25 Mil. Spiegellose Systemkameras hingegen teilen sich 7, wenn man Samsung noch mitzählt 8 Hersteller.
Von den 8,5 Mil. CaNikon DSLRs entfallen ca. 6,5 Mill. auf die Klasse der Einsteiger DSLRs.
Solange CaNikon gut doppelt so viele Einsteiger DSLRs verkauft, wie der gesamte Markt der Spiegellosen hergibt (an dem sie ja auch beteiligt sind), gibt es keinen Grund überhastet auf Spiegellos umzustellen.
Unabhängig davon ist aber ein eindeutiger Trend in Richtung Spiegellos festzustellen.
Auf der Käuferseite besteht eine zunehmende Akzeptanz und auf der Herstellerseite ist das Interesse durch die günstigeren Produktionskosten bedingt.
Diese günstigeren Produktionskosten gehen noch dazu Hand in Hand mit dem Potential höherer Präzision und besserer Reparaturfreundlichkeit.
Trotzdem ist es für CaNikon eine heikle Angelegenheit, den richtigen Zeitpunkt für die Umstellung zu bestimmen.
Der Anteil der Neukunden wird bei dieser Umstellung eher überschaubar sein. In erster Linie wird es wohl auf eine Verschiebung hinauslaufen.
Wer bisher die Kamera X mit Spiegel gekauft hat, kauft als nächstes die Kamera Y ohne Spiegel.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dies für CaNikon mit einer Einnahmenminderung einhergehen, denn sinkt die Produktion z.B der Einsteiger DSLRs,
steigen deren Herstellungskosten, was sich kaum auf den Verkaufspreis abwälzen lässt, während die Spiegellos Serie noch längst nicht das Volumen erreicht hat, wo sich die Produktionsvorteile auswirken.
ROG

was lernen wir daraus ?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 21:11
ROG schrieb:

sitzen bei CaNikon noch Leute die rechnen können.

Gast schrieb:

Spiegelklatscher = weg. Spiefgellose Kameras = her. So einfach ist das, Nikon!

So einfach ist das nur für Leute, die von Betriebswirtschaft keinerlei Ahnung haben!
2015 wurden ca. 13 Mil. Systemkameras verkauft. Davon entfielen ca. 9,8 Mil. auf Spiegelreflex und 3,25 Mil. auf Spiegellose.
Von den ca. 9,8 Mil. Spiegelreflexkameras entfallen wiederum ungefähr 8,5 Mil. auf nur zwei Hersteller, Canon und Nikon.
Die 3,25 Mil. Spiegellose Systemkameras hingegen teilen sich 7, wenn man Samsung noch mitzählt 8 Hersteller.
Von den 8,5 Mil. CaNikon DSLRs entfallen ca. 6,5 Mill. auf die Klasse der Einsteiger DSLRs.
Solange CaNikon gut doppelt so viele Einsteiger DSLRs verkauft, wie der gesamte Markt der Spiegellosen hergibt (an dem sie ja auch beteiligt sind), gibt es keinen Grund überhastet auf Spiegellos umzustellen.
Unabhängig davon ist aber ein eindeutiger Trend in Richtung Spiegellos festzustellen.
Auf der Käuferseite besteht eine zunehmende Akzeptanz und auf der Herstellerseite ist das Interesse durch die günstigeren Produktionskosten bedingt.
Diese günstigeren Produktionskosten gehen noch dazu Hand in Hand mit dem Potential höherer Präzision und besserer Reparaturfreundlichkeit.
Trotzdem ist es für CaNikon eine heikle Angelegenheit, den richtigen Zeitpunkt für die Umstellung zu bestimmen.
Der Anteil der Neukunden wird bei dieser Umstellung eher überschaubar sein. In erster Linie wird es wohl auf eine Verschiebung hinauslaufen.
Wer bisher die Kamera X mit Spiegel gekauft hat, kauft als nächstes die Kamera Y ohne Spiegel.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dies für CaNikon mit einer Einnahmenminderung einhergehen, denn sinkt die Produktion z.B der Einsteiger DSLRs,
steigen deren Herstellungskosten, was sich kaum auf den Verkaufspreis abwälzen lässt, während die Spiegellos Serie noch längst nicht das Volumen erreicht hat, wo sich die Produktionsvorteile auswirken.
ROG

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben und zwar trotz betriebswirtschaftlicher (oder gerade deswegen) Kenntnisse.

Sehr gute Analyse!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 22:48

Danke, sehr gute Analyse, weit entfernt von dem "Spiegelklatscher-Gelaber" oder den Amateuren, die hier nach ihren wenig überprüfbaren Aussagen mit Phase-One "arbeiten!" Wenn es so wäre, hätten die Anbieter von digitalen Rückteilen viele Käufer, aber soo.....

ROG schrieb:

sitzen bei CaNikon noch Leute die rechnen können.

Gast schrieb:

Spiegelklatscher = weg. Spiefgellose Kameras = her. So einfach ist das, Nikon!

So einfach ist das nur für Leute, die von Betriebswirtschaft keinerlei Ahnung haben!
2015 wurden ca. 13 Mil. Systemkameras verkauft. Davon entfielen ca. 9,8 Mil. auf Spiegelreflex und 3,25 Mil. auf Spiegellose.
Von den ca. 9,8 Mil. Spiegelreflexkameras entfallen wiederum ungefähr 8,5 Mil. auf nur zwei Hersteller, Canon und Nikon.
Die 3,25 Mil. Spiegellose Systemkameras hingegen teilen sich 7, wenn man Samsung noch mitzählt 8 Hersteller.
Von den 8,5 Mil. CaNikon DSLRs entfallen ca. 6,5 Mill. auf die Klasse der Einsteiger DSLRs.
Solange CaNikon gut doppelt so viele Einsteiger DSLRs verkauft, wie der gesamte Markt der Spiegellosen hergibt (an dem sie ja auch beteiligt sind), gibt es keinen Grund überhastet auf Spiegellos umzustellen.
Unabhängig davon ist aber ein eindeutiger Trend in Richtung Spiegellos festzustellen.
Auf der Käuferseite besteht eine zunehmende Akzeptanz und auf der Herstellerseite ist das Interesse durch die günstigeren Produktionskosten bedingt.
Diese günstigeren Produktionskosten gehen noch dazu Hand in Hand mit dem Potential höherer Präzision und besserer Reparaturfreundlichkeit.
Trotzdem ist es für CaNikon eine heikle Angelegenheit, den richtigen Zeitpunkt für die Umstellung zu bestimmen.
Der Anteil der Neukunden wird bei dieser Umstellung eher überschaubar sein. In erster Linie wird es wohl auf eine Verschiebung hinauslaufen.
Wer bisher die Kamera X mit Spiegel gekauft hat, kauft als nächstes die Kamera Y ohne Spiegel.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dies für CaNikon mit einer Einnahmenminderung einhergehen, denn sinkt die Produktion z.B der Einsteiger DSLRs,
steigen deren Herstellungskosten, was sich kaum auf den Verkaufspreis abwälzen lässt, während die Spiegellos Serie noch längst nicht das Volumen erreicht hat, wo sich die Produktionsvorteile auswirken.
ROG

Gratulation...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 08:54

...Sie haben bewiesen, warum streng betriebswirtschaftlich orientiert geführte Unternehmen so plötzlich den Bach runtergehen.

Ich formuliere es etwas um:
So einfach ist das nur für Leute, die von Betriebswirtschaft keinerlei Ahnung haben!
1890 wurden ca. 100.000 Fahrzeuge verkauft. Davon entfielen ca. 99.000 auf Pferdekutschen und 1000 auf benzingetriebene Automobile. Von den ca. 99.000 Pferdekutschen entfallen wiederum ungefähr 70 % auf zwei Hersteller...

Es gibt nur ein Kredo, womit Marktführer langfristig überleben können: Lass unter keinen Umständen und niemals einen neuen Markt entstehen, in dem du nicht an der Spitze stehst... Beliebige Beispiele für meine These finden Sie an jeder Ecke: z.B. Leica & den Autofokus, oder Yahoo, oder oder...

Canon und Nikon haben keine Aktien im spiegellosen Markt - wenn die sich nicht in den nächsten 1 bis 2 Jahren gehörig bewegen, verlieren sie 50 % des Marktes. Für eine große Firma mit gewachsenen Kostenstrukturen ist das der Todesstoß...

Na ja,

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 23:32
Gast schrieb:

Canon und Nikon haben keine Aktien im spiegellosen Markt

so was nennt man wohl selektive Wahrnehmung.
In Japan hat zumindest Canon 2015 die Position der Nr. 3 im Markt der spiegellosen Systemkameras besetzt, noch vor Panasonic, von Fuji ganz zu schweigen.
Zwar verkauft Sony doppelt so viele und Olympus drei mal so viele spiegellosen Systemkameras, aber für jemand, der gerade mal den Zeh in diesen Markt gesteckt hat, scheint mir das doch recht beachtlich zu sein.
ROG

Genau

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 05:58

Und wenn dem Zeh auch noch der Fuß und dann ein Bein folgt, dann spülts die Adabeis der Fotoszene einfach fort ... :-)))

Gebe ich Ihnen recht...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 07:36

Das Canon-System verkauft sich überraschend gut. Nur Nikon schläft mal wieder (wie schon beim digitalen Kleinbild) - wie oft sie sich das noch leisten können wird sich zeigen...

Marktbeobachtung ist richtig, aber...

Bild von OhWeh
Eingetragen von
OhWeh
(Ehrengast)
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 09:13

... das ändert nichts daran, dass Nikon mit jedem Tag Nichteinstieg in den spiegellosen Markt Kunden verliert. Neue und alte.
Außerdem tat sich bei Nikon in den letzten Jahren auch bei DSLRs nicht wirklich was.
Das fiel erst nicht auf, weil die modifizierten Sony-Sensoren sehr gut sind.
Aber inzwischen? Warum soll sich jemand eine neue Nikon kaufen? Was kann die neue, was die alte nicht kann?

OhWeh

Marktverabschiedung

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 12:53
OhWeh schrieb:

... das ändert nichts daran, dass Nikon mit jedem Tag Nichteinstieg in den spiegellosen Markt Kunden verliert. Neue und alte. (...)
Aber inzwischen? Warum soll sich jemand eine neue Nikon kaufen? Was kann die neue, was die alte nicht kann?

OhWeh

Und vor allem - was kann eine neue Nikon, was eine DSLM nicht kann? - vom Spiegelschlag und dem Gewicht mal abgesehen?

MfG
Die Laiin

Das ginge

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 14:07

über das Verständnis einer Laiin hinaus ...

Aha!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Februar 2016 - 10:59
Gast schrieb:
OhWeh schrieb:

... das ändert nichts daran, dass Nikon mit jedem Tag Nichteinstieg in den spiegellosen Markt Kunden verliert. Neue und alte. (...)
Aber inzwischen? Warum soll sich jemand eine neue Nikon kaufen? Was kann die neue, was die alte nicht kann?

OhWeh

Und vor allem - was kann eine neue Nikon, was eine DSLM nicht kann? - vom Spiegelschlag und dem Gewicht mal abgesehen?

MfG
Die Laiin

Wenn ich mir das Datenblatt der D500 so anschaue, dann finde ich schon einiges, was mein beiden DSLM-Systeme von Fujifilm und von Panasonic nicht können. Aber ich bin sicher, Sie können meine Fehleinschätzung korrigieren.

Bitte

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Februar 2016 - 16:14
Gast schrieb:
Gast schrieb:
OhWeh schrieb:

... das ändert nichts daran, dass Nikon mit jedem Tag Nichteinstieg in den spiegellosen Markt Kunden verliert. Neue und alte. (...)
Aber inzwischen? Warum soll sich jemand eine neue Nikon kaufen? Was kann die neue, was die alte nicht kann?

OhWeh

Und vor allem - was kann eine neue Nikon, was eine DSLM nicht kann? - vom Spiegelschlag und dem Gewicht mal abgesehen?

MfG
Die Laiin

Wenn ich mir das Datenblatt der D500 so anschaue, dann finde ich schon einiges, was mein beiden DSLM-Systeme von Fujifilm und von Panasonic nicht können. Aber ich bin sicher, Sie können meine Fehleinschätzung korrigieren.

nicht!

Keine Sorge Nikon...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 07:46

...deinen Fan-Postern nach sperrt Sony seine prosperierende Kamerasparte demnächst ein - dann bleibt auch wieder was vom Kuchen für Nikon.

Tja,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 15:29

ich habe eine sehr umfangreiche Nikon Ausrüstung und bleibe ein Nikon Fotograf, bin auch mit meinen Kameras D800, D610, D7000, D5100 zufrieden.
Ich habe mir auch bereits in 2016 eine Nikon gekauft: Eine sehr gut erhaltene D300, für sehr kleines Geld, die D300 werden geradezu verschleudert.
Noch in diesem Jahr werde ich mir eine SONY kaufen die es in dieser Art nicht von Nikon gibt. Leider nicht.

Nikon

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 16:17

Es war ein weiter Weg von Produkten wie der F3 und den hochwertigen AI(S) Nikkoren bis zu den heutigen Plastikkloppern aus China / Thailand. So ein modernes "AF-S VR Nikkor" kostet 2000 Euro, ist aber ein elektronischer Wegwerfartikel gefertigt in Billiglohnländern / Rotchina.

Ist mir schon klar, dass sich die Begeisterung des Marktes dafür nicht so einfach steigern lässt... Nachhaltigkeit wäre mal wieder ein tolles Gegenkonzept.

Nikon-Nikkore der Spitzenklasse: Top-Vearbeitung!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 07:11

"Plastikklopper" aus China? Das kann nur ein Amateur behaupten, der Nikkor-Objektive nur in der Einsteigerklasse als Kit-Version kennt, die für seine Sonntagsausflüge zum nächsten Ententeich auch wirklich ausreichen - aber schon einmal in einem größeren Fotogeschäft ein 1,4/24 mm, 1,4/85 m oder 2/200 mm in der Hand gehalten? Die sind exzellent verarbeitet, bieten eine außergewöhnliche Abbildungsleistung und eignen sich für extreme Aufnahmesituationen! Die gibt es nicht in den Gitterboxen neben der Kasse im Massenmarkt!

Gast schrieb:

Es war ein weiter Weg von Produkten wie der F3 und den hochwertigen AI(S) Nikkoren bis zu den heutigen Plastikkloppern aus China / Thailand. So ein modernes "AF-S VR Nikkor" kostet 2000 Euro, ist aber ein elektronischer Wegwerfartikel gefertigt in Billiglohnländern / Rotchina.

Ist mir schon klar, dass sich die Begeisterung des Marktes dafür nicht so einfach steigern lässt... Nachhaltigkeit wäre mal wieder ein tolles Gegenkonzept.

Nee...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 10:03
Zitat:

"Plastikklopper" aus China? Das kann nur ein Amateur behaupten

Das kann nur einer behaupten, der nicht wie Sie die Fanboybrille auch zum Schlafen nicht abnimmt.

Gefestigter Standpunkt

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 13:26
Gast schrieb:

"Plastikklopper" aus China? Das kann nur ein Amateur behaupten, der Nikkor-Objektive nur in der Einsteigerklasse als Kit-Version kennt, die für seine Sonntagsausflüge zum nächsten Ententeich auch wirklich ausreichen - aber schon einmal in einem größeren Fotogeschäft ein 1,4/24 mm, 1,4/85 m oder 2/200 mm in der Hand gehalten? Die sind exzellent verarbeitet, bieten eine außergewöhnliche Abbildungsleistung und eignen sich für extreme Aufnahmesituationen! Die gibt es nicht in den Gitterboxen neben der Kasse im Massenmarkt!

Was fotografieren Sie mit Blende 1,4 ?

Worin besteht die außergewöhnliche Abbildungsleistung?

In der Architekturfotografie sind Sie vermutlich nicht unterwegs, denn da erreichen Sie mit dem Reisezomm in Standardqualität mehr.
Bedenken Sie bitte, mit Festbrennern haben Sie in der Architekturfotografie selten die passende Brennweite und müssen die nächstkürzere verwenden - mit Folge eines Auflösungsverlustes, der schwerer wiegt als die geringere Abbildungsleistung des Zooms.

Beispiel: Festbrennweiten Nikon FX für Architektur haben wir:
14mm/2,8
20mm/1,8
24mm/1,4
28mm/1,4
35mm/1,8
50mm/1,4
Da hat man ganz schön zu schleppen und zu wechseln und zu Sensorreinigen.

Beispiel: man braucht 45mm Brennweite. 50mm ist zu lang - also muss also 35 mm verwendet werden. Die erzielbare Auflösung gegenüber einem korrekt auf 45mm einstellbaren moderaten Zum verringert sich zum Quadrat des Verhältnisses der Festbrennweiten. Nehmen wir mal die heute gängige 24 MPx-Auflösung:

24 MPx * (35/45)² = 14,51 MPx

Wenn man also als Festbrenner-Fanboy statt der korrekten Brennweite 45mm auf die nächstkürzere Brennweite von 35mm zurückgreifen muss, bleiben von 24 MPx Auflösung gerade einmal 14,51 MPx.
Das kann man mit dem Zoom deutlich billiger und effizienter haben. Und was die Offenblenden von 2,8 und größer betrifft - die nutzt man im KB-Format in der Architekturfotografie sowieso nicht, weil dann die Schärfentiefe nicht ausreicht.

Festbrenner sind außerhalb von Spezialanwendungen auch ein wenig von vorgestern.

MfG
Die Laiin

Nein

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 15:46

mit den 1,4er-Optiken fotografiert man eher seltener Architektur ... egal in welchem Format.

die ganze Lamentiererei hat auch was Gutes,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2016 - 21:44

denn eigentlich könnten sich die Fotografen statt auf die Technik auf das Fotografieren verlegen.

Gute und aussagekräftige Fotos sind mit jeder heute erhältlichen Kamera möglich. Warum beschäftigen sich hier die ganze Kommentatoren
nicht mit der Ästhetik des Fotos ?

Wahrscheinlich doch weil sie glauben, dass die Wunderkamera XY ihre Fotos in etwas Bemerkenswertes verwandelt.

Das funktioniert aber nicht, denn nach der Logik müsste auch der Koch mit dem besten Herd das beste Gericht zaubern können.

Komisch, nur in der Fotografie glaubt man solchen Unsinn. Hier ist scheinbar ein Tummelplatz für Technikfreaks, statt für Kreative.

So nach dem Motto die etwa die D5 bieten könnte, einfach draufhalten und hinterher das beste Foto heraussuchen, oder meine Dicke hat die größte Auflösung und hinten in der oberen Ecke links hat sie mehr Auflösung als die von der Firma xy.

Ich will mal ganz ketzerisch sein. Angenommen ich mache ein Foto mit einem identischen Motiv, mit sagen wir mal sechs unterschiedlichen Kameras und drucke das dann auf A 3 aus. Glaubt hier wirklich jemand, dass man den Druck, das Foto, einer bestimmten Kamera zuordnen kann ?

Das sind alles nur Illusionen, die die Kameraindustrie den Leuten eingetrichtert hat. So etwas nennt man Marketing, das ist das, von dem der Normale annimmt, dass es bei ihm selbst nicht funktioniert.

ketzerisch

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 02:46
Gast schrieb:

denn eigentlich könnten sich die Fotografen statt auf die Technik auf das Fotografieren verlegen.

Gute und aussagekräftige Fotos sind mit jeder heute erhältlichen Kamera möglich. Warum beschäftigen sich hier die ganze Kommentatoren
nicht mit der Ästhetik des Fotos ?

Wahrscheinlich doch weil sie glauben, dass die Wunderkamera XY ihre Fotos in etwas Bemerkenswertes verwandelt.

Das funktioniert aber nicht, denn nach der Logik müsste auch der Koch mit dem besten Herd das beste Gericht zaubern können.

Komisch, nur in der Fotografie glaubt man solchen Unsinn. Hier ist scheinbar ein Tummelplatz für Technikfreaks, statt für Kreative.

So nach dem Motto die etwa die D5 bieten könnte, einfach draufhalten und hinterher das beste Foto heraussuchen, oder meine Dicke hat die größte Auflösung und hinten in der oberen Ecke links hat sie mehr Auflösung als die von der Firma xy.

Ich will mal ganz ketzerisch sein. Angenommen ich mache ein Foto mit einem identischen Motiv, mit sagen wir mal sechs unterschiedlichen Kameras und drucke das dann auf A 3 aus. Glaubt hier wirklich jemand, dass man den Druck, das Foto, einer bestimmten Kamera zuordnen kann ?

Einer bestimmten Kamera vielleicht nicht, aber einem Hersteller und erst recht einem bestimmten Sensorformat bei vorgegebener Auswahl schon.

Schauen Sie sich doch die unaufbereiteten Fotos OoC von Panasonic, Sony, Fuji, Nikon oder Canon an. Das fällt schon an den Farben auf, welche Kamera welcher Firma zuzuordnen ist.

Bei einer sonnigen Landschaftsaufnahme ist anhand des Rauschens unter Überdachungen erkennbar, welcher Sensor die rauschärmeren und damit größeren Pixel hat.

Fotos von mit Kleinbild aufgenommenen Vögeln oder gar Insekten sind sehr oft stark verkleinert auf einen Bruchteil der gängigen Auflösung (20-24 MPx) einer Kleinbildformat-Kamera - damit die Unschärfe bedingt durch das erforderliche starke Abblenden nicht auffällt. Beste Voraussetzungen für einen Ausdruck auf A3.

Eine Landschaftsfotografie mit Kleinbild weist entweder eine unzureichende Schärfentiefe auf oder die Textur fällt beim Abblenden für bessere Schärfentiefe der Beugung zum Opfer.

Das kann man auch bei Nachtaufnahmen sehen. Da findet man auf Kleinbildfotos schnell mal Unschärfen bei vom Wind bewegten Blättern und Zweigen - insbesondere wenn auf A3 vergrößert wird - wogegen man beim 1"-Sensor die Blende schön weit öffnen kann ohne Probleme mit zu geringer Schärfentiefe zu bekommen, und das Bild deshalb vergleichsweise rauscharm und scharf ist.

Sind Fotos knackscharf, dann spricht das für eine DSLM. Denn dort wird mit Kontrastautofokus fotografiert und der ist eben sehr genau - meist genauer als der Phasenautofokus.

Gast schrieb:

Das sind alles nur Illusionen, die die Kameraindustrie den Leuten eingetrichtert hat. So etwas nennt man Marketing, das ist das, von dem der Normale annimmt, dass es bei ihm selbst nicht funktioniert.

Und Ebay-Verkäufer versuchen den Eindruck zu erwecken, dass Technik von vorgestern es genauso gut tut - auch eine Marketing-Schiene.

Ebay-Verkäufer erkennt man daran, dass es echte FotoProfis sind. EBay-Verkaufer sind ausgesprochen haptisch, fühlen sich wertig an, sehen auch wertig aus, sind "angenehm schwer" (am Stativ), wasserdicht, atmungsaktiv, aus Metall, bevorzugen den optischen Sucher und natürlich Festbrennweiten und können den Kunden, insbesondere dessen Geldbörse gut freistellen und machen natürlich richtig Eindruck.

Die duschen auch nicht, sondern waschen sich am Waschbecken. Den Unterschied kann mein vielleicht nicht sehen - aber am aggressiven Deogeruch riechen.

Wer

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 15:26

bei Landschaften so weit abblendet, dass er beim KB in der Beugungsunschärfe landet, ist ein Esel.
Noch nicht mal bei der Architektur schafft man das, ohne etwas grundlegend falsch zu machen.

Gast schrieb: denn

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 09:17
Gast schrieb:

denn eigentlich könnten sich die Fotografen statt auf die Technik auf das Fotografieren verlegen.

Gute und aussagekräftige Fotos sind mit jeder heute erhältlichen Kamera möglich. Warum beschäftigen sich hier die ganze Kommentatoren
nicht mit der Ästhetik des Fotos ?

Wahrscheinlich doch weil sie glauben, dass die Wunderkamera XY ihre Fotos in etwas Bemerkenswertes verwandelt.

Das funktioniert aber nicht, denn nach der Logik müsste auch der Koch mit dem besten Herd das beste Gericht zaubern können.

Komisch, nur in der Fotografie glaubt man solchen Unsinn. Hier ist scheinbar ein Tummelplatz für Technikfreaks, statt für Kreative.

So nach dem Motto die etwa die D5 bieten könnte, einfach draufhalten und hinterher das beste Foto heraussuchen, oder meine Dicke hat die größte Auflösung und hinten in der oberen Ecke links hat sie mehr Auflösung als die von der Firma xy.

Ich will mal ganz ketzerisch sein. Angenommen ich mache ein Foto mit einem identischen Motiv, mit sagen wir mal sechs unterschiedlichen Kameras und drucke das dann auf A 3 aus. Glaubt hier wirklich jemand, dass man den Druck, das Foto, einer bestimmten Kamera zuordnen kann ?

Das sind alles nur Illusionen, die die Kameraindustrie den Leuten eingetrichtert hat. So etwas nennt man Marketing, das ist das, von dem der Normale annimmt, dass es bei ihm selbst nicht funktioniert.

Alles richtig, stimmt!
Aber:
Moderne Kameras und moderne (Zeitgemäße) Technik bringen viele Vorteile die eine D5 und D500 nicht bieten!
Einen Mechanismus der das Foto nicht unbrauchbar macht, z.B. bei Tele und Makroaufnahmen. (Erschütterungen durch Spiegelschlag)
Eine Bildkontrolle schon vor der Aufnahme.
Eine perfekte Bildkontrolle durch den Sucher, auch bei hellstem Licht.

Wäre

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 09:50

der Spiegelschlag ein Problem, stünde es jedem SLR-Fotografen frei, auch darauf zu verzichten.
Deshalb die Vermutung, dass der Spiegelschlag hauptsächlich und ausschließlich Ihr Problem ist.

Gast schrieb: der

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 12:11
Gast schrieb:

der Spiegelschlag ein Problem, stünde es jedem SLR-Fotografen frei, auch darauf zu verzichten.
Deshalb die Vermutung, dass der Spiegelschlag hauptsächlich und ausschließlich Ihr Problem ist.

Nein ich (nicht mehr der jüngste) wünsche mir auch eine Bildkontrolle im Sucher, wohlgemerkt von der gemachten Aufnahme! Außerdem erkenne ich auf dem hinteren Display bei Sonneneinstrahlung kaum das Foto, selbst im Schatten ist das Umgebungslicht zu hell!
Außerdem bräuchte ich nicht mehr die dämliche Lesebrille! Und auch Sie sehen sich die gemachten Fotos später am heimischen Monitor an, oder drucken Sie die Bilder zuerst aus und beurteilen erst dann die Fotos?

Ich fotografier RAWs

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 14:25

die sehen am Monitor (oder in einem EVF) mitnichten so aus, wie sie ausgegeben werden ... der Sucher vermittelt nur den Bildausschnitt, den richtigen Zeitpunkt (!) und über die Lichtwaage eine sehr exakte Belichtungsinformation für den relevanten Bildbereich.

Veraltet

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 12:43
Gast schrieb:

die sehen am Monitor (oder in einem EVF) mitnichten so aus, wie sie ausgegeben werden ... der Sucher vermittelt nur den Bildausschnitt, den richtigen Zeitpunkt (!) und über die Lichtwaage eine sehr exakte Belichtungsinformation für den relevanten Bildbereich.

Sie denken immer noch im Zonensystem.
Wenn man sich auf die Lichtwaage verlässt, dann hat man bei nicht optimalen Lichtverhältnissen garantiert irgendwo Über- oder Unterbelichtungen.

Bei Spiegellosen hat man ja den Vorteil, dass man schon im Sucher sieht, wenn ein Bild eher zu dunkel wirkt oder Zeichnung oder Farben verschwinden.
Ich belichte so, dass sowohl die dunklen als auch die hellen Bildbereiche möglichst erhalten bleiben. Da beides gleichzeitig nicht immer möglich ist - z.B. bei Gegenlichtaufnahmen - wird eben zwischen diesen beiden Polen in 1/3 LW Stufen alles mitgenommen.
Und was das Hochziehen von Schatten betrifft, das geht bei RAWs mit Sony A6000 ganz hervorragend, jedenfalls mit DXO Optics Pro Elite.

Über die Kantenhervorhebung kann man den Schärfentiefebereich sehen und die Blende entsprechend korrigieren. Beim Spiegel fotografieren Sie nach Erfahrungswerten und machen sicherheitshalber ein paar mehr Fotos mit verschiedenen Blenden oder von vornherein mit unnötig kleiner Blende um auf Nummer sicher zu gehen. Das ist uneffizient und die erzielte Qualität garantiert nicht besser.

Genauso die Fokussierung mit Spiegel mit Offenblende. Da hat man keine exakte Schärfenkontrolle wie bei der Kantenhervorhebung im Elektronischen Sucher, sondern ist darauf angewiesen, dass man es im Sucher einigermaßen genau abschätzen kann. Und eine Fokuslupe gibt es im optischen Sucher schon mal gar nicht. Da kann man bestenfalls auf's Display und den LiveView zurückgreifen.

Der Spiegel steht heute nicht mehr für Professionalität.

Wenn Sie wissen

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 14:13

wie und wo Sie messen müssen, dann funzt das schnell und sicher. Hat zwar nix mit dem Zonensystem zu tun, aber das zu verstehen ist auch hilfreich. Und aus. Machen Sie mal einen Fotokurs, vielleicht kann ich Sie ja dann auch mal Ernst nehmen.

Oder die Schädlichkeit des Hard Rock

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 12:24
Gast schrieb:

der Spiegelschlag ein Problem, stünde es jedem SLR-Fotografen frei, auch darauf zu verzichten.
Deshalb die Vermutung, dass der Spiegelschlag hauptsächlich und ausschließlich Ihr Problem ist.

Wissen Sie, wer einmal mit ISO 400 + 16mm BW + f3,5 freihand messerscharfe (bei 200% Vergrößerung) Nachtaufnahmen ohne Spiegel gemacht hat, der lacht über Ihren Kommentar.

Wer allerdings keine ruhige Hand hat, der kann auch mit Spiegel gut leben, denn der braucht ohnehin ein Stativ - welches allerdings hantelgerecht deutlich stabiler sein muss als bei einer DSLM.

Na bumm

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. Februar 2016 - 14:10

Ich fotografier mit dem 16-35 mit Stabi, natürlich mit der SLR, 1/8 sec frei Hand - Innenarchitektur. No na, scharf. So what.

Herrliche selektive Wahrnehmung eines SLR-Fanboys

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Februar 2016 - 11:13
Gast schrieb:

Ich fotografier mit dem 16-35 mit Stabi, natürlich mit der SLR, 1/8 sec frei Hand - Innenarchitektur. No na, scharf. So what.

Logisch, das Gerede seit Jahrzehnten von der qualitätsmindernden Bedeutung des Spiegelschlags hat sich im Zeitalter des Bildstabis natürlich v ö l l i g überlebt. Na, und bei den spiegellosen Systemkameras mit ihrer zusätzlichen Möglichkeit, den erschütterungsfrei ablaufenden elektronischen Verschluss einzusetzen, gibt es natürlich auch keine Bildstabilisatoren, die den Freihandbereich im Vergleich zu einer SLR noch einmal deutlich erweitern. Aber klar doch, natürlich, ganz bestimmt...

Man braucht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Februar 2016 - 13:20

kein Fanboy zu sein, um mit überzeugendem Gerät zu fotografieren, und nervendes Gerät als für die Tonne zu bestimmen. Eine Frage der Selbstachtung.

Eine Blendenstufe besser als mit Spiegelschlag

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Februar 2016 - 20:53
Gast schrieb:

Ich fotografier mit dem 16-35 mit Stabi, natürlich mit der SLR, 1/8 sec frei Hand - Innenarchitektur. No na, scharf. So what.

Ich habe noch mal nachgeschaut. Die Belichtungszeit bei meinem Foto war 1/4 Sekunde. Das ist immerhin eine Blendenstufe Gewinn gegenüber dem Spiegelschlag.

Ich schau nicht nach

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Februar 2016 - 06:40

fotografier auch nicht mutwillig mit 1/4, wenn 1/8 reicht. Vor allem aber aber sollten Sie, wenn Sie sich schon an Sekundenbruchteilen aufgeilen wollen, Motiv und Situation hinterfragen: Innenarchitektur ist nämlich fast immer und sinnvoll ein Fall für's Stativ. Die Freihandfotografie in allen Situationen auch keine Religion. Und die Vorteile einer SLR reichen in der Regel weit über spezielle Ausnahmesituationen hinaus, finden durchaus breitere Anwendung.

Ja

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Februar 2016 - 10:25

die Wahl von Zeit und Blende wird wohl weniger am Gerät liegen, sondern sich an der Summe aller - auch nichttechnischer - Parameter orientieren.

Ich denke

Eingetragen von
Gast
am Montag, 15. Februar 2016 - 08:04

das hat nichts mit Spiegelschlag oder nicht zu tun, sondern mit der persönlichen Einstellung, was man sich und seinen Motiven zumutet, oder nicht. Und seien Sie nicht zu frustriert, wenn Sie mal hören, gar sehen, dass einer mit einer SLR sogar 1 Sekunde aus der freien Hsnd fotografiert hat, das geht nämlich auch, wenn auch nicht sehr konsistent. Aber vermutlich ist das denen, die eine SLR besitzen komplett wurscht, weil die fotografieren auch abseits von Langzeitrekorden lieber mit vernünftigem Gerät. :-)))

+++

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 10:23

...dem gibt es nichts hinzuzufügen...

Technik immer austauschbarer: ein anderes Stimulans muss her

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 11:05

In Zeiten, in denen das Thema "Verbesserung der Bildqualität / der Auflösung" nicht mehr DER Haupttreiber beim Kamerakauf ist, müssen Anbieter an den "Will-haben-Trieb" beim Käufer appellieren. Firmen abseits des Mainstreams wie Leica, Fujifilm und Olympus gelingt das mit ihren Produkten meines Erachtens sehr gut.

Wie?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. Februar 2016 - 11:43

...

So

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Februar 2016 - 11:36
Gast schrieb:

...

Olympus war doch schon fast weg. Dann hat die Firma das gemacht, was sie (auch) kann: Gute Kameras bauen. Die Pen-F ist so eine konsequent auf Retro gemachte Kamera. Wenn ich mir da die Nikon Df anschaue. Gute Idee, schlechte Umsetzung (AF, viel Plastik).

Ist das nicht ein generelles Problem aller Hersteller?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 28. Februar 2016 - 22:35

Geht das nicht allen Herstellern so?
Immer mehr regionale Zeitungen sparen bei den Fotoreportern und besorgen sich lieber Amateuraufnahmen bei fotolia und Co. - sprich: der Profimarkt beginnt, sich aufzulösen.
Und der Amateurmarkt? Wer (als Amateur) schleppt noch einen Fotoapparat mit 'rum, wenn die Handys auch schon brauchbare Bilder liefern? Zumal man mit dem Handy die Bilder auch gleich verschicken, bearbeiten, daheim die Bilder bequem übers WLAN sichern kann... Und falls doch (noch?) zur Digiknipse gegriffen wird, dann soll sie doch wenigstens auch vernünftige Videos machen können. Das wird von den meisten Hersteller aber irgendwie komplett ignoriert (schlechte Mikros, fehlende Funktionen, kein UHD,...). Kurz: Die Kamerahersteller haben meines Erachtens irgendwie den Trend hin zu multifunktionalen, "verbundenen" Geräten verschlafen.