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Lightroom mobile (aktualisiert)

Mit Lightroom mobile stellt Adobe eine Unterwegs-Bildbearbeitung und -Verwaltung fürs iPad vor. Die Anwendung setzt die Mitgliedschaft in der Creative Cloud voraus:

Mit Lightroom mobile lassen sich auf einem iPad die Lightroom-Bilddaten auch unterwegs begutachten und bearbeiten – Änderungen werden dann mit der Desktop-Version von Lightroom synchronisiert. Laut Adobe lassen sich mit Lightroom mobile u. a. folgende Arbeitsschritte auf dem iPad ausführen:

• Zugriff auf Bilder des Lightroom-Katalogs
• Auswahlen anlegen; schlechte Fotos aussortieren
• Vorgaben anwenden
• Feintuning mit der Basic-Palette
• Import neuer Fotos direkt vom iPad
  Smart Previews werden unterstützt (DNG-Format, max. 2560 Pixel für die lange Bildseite)

In Lightroom wird dabei festgelegt, welche Bildauswahl auch auf dem iPad zur Verfügung stehen soll. Diese Fotos und ihre Änderungen werden dann zwischen Lightroom und Lightroom mobile synchronisiert. Dabei setzt Lightroom mobile zum einen Lightroom 5.4, zum anderen eins dieser Creative-Cloud-Abnonnements voraus:

• Photoshop Photography Program
• Creative Cloud complete plan
• Creative Cloud Student and Teacher Edition
• Creative Cloud for teams complete plan

Eine kostenlose 30-Tage-Demo von Lightroom mobile ist erhältlich.

Siehe:
Lightroom mobile now available!
Adobe Lightroom mobile
Erste Schritte mit Lightroom mobile

(thoMas)
 

Nachtrag (8.4.2014; 13:40 Uhr): Hier die Meldung der Adobe Systems GmbH zum Thema:

Adobe Lightroom Mobile ab sofort für das iPad verfügbar

Creative Cloud Photoshop Fotografieprogramm beinhaltet ab sofort auch Photoshop, Lightroom und Lightroom Mobile / Nahtlose Synchronisation zwischen mobilem Endgerät und Desktop

München, 08. April 2014 – Adobe Systems hat heute Adobe Lightroom Mobile veröffentlicht. Die ergänzende App zur Adobe Photoshop Lightroom Desktop-Software steht ab sofort via Creative Cloud zur Verfügung. Damit können Anwender leistungsfähige und vertraute Werkzeuge von Lightroom jetzt auch auf dem iPad nutzen. So steht Anwendern ab sofort beispielsweise die nicht-destruktive Bearbeitung von Bildern zur Verfügung. Mithilfe der Smart Vorschau-Technologie kann professionelle Bildbearbeitung auch mobil erfolgen. Lightroom Mobile basiert auf einer leistungsfähigen Synchronisationsarchitektur, die speziell für Fotos entwickelt wurde und den effizientesten Weg darstellt, um Bilder auf dem Desktop, mobil und im Web zu verwalten und zu bearbeiten.

„Mit Lightroom Mobile sind die professionellen Workflows jetzt auch mobil verfügbar“, sagt Winston Hendrickson, Vice President Creative Media Solution bei Adobe. „Lightroom und Photoshop haben die digitale Fotografie auf dem Desktop neu definiert. Jetzt können Fotografen ihre Bilder bearbeiten, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden und über die Creative Cloud nahtlos mit ihrem Desktop-Katalog synchronisieren.“

Bewährte Lightroom-Funktionalitäten jetzt auch mobil verfügbar

Lightroom Mobile stellt Fotografen leistungsfähige Werkzeuge von Lightroom 5 zur Verfügung:

- Bearbeitungen, Metadaten und Änderungen an Bildersammlungen werden mit dem Lightroom-Katalog auf dem Mac- oder Windows-Computer synchronisiert
- Automatischer Import von Bildern, die mit dem iPad gemacht wurden, Synchronisation mit dem Lightroom-Katalog auf dem Desktop
- Bildbearbeitung während das iPad offline ist
- Synchronisation zwischen Lightroom 5 und Lightroom Mobile; synchronisierte Fotos können mit jedem Web-Browser angesehen werden

Preise und Verfügbarkeit
Das Photohop Fotografieprogramm inklusive Lightroom 5, Photoshop CC, Lightroom Mobile und eine öffentliche Website über Behance sind ab 12,29 Euro monatlich verfügbar. Alle Mitglieder der Creative Cloud oder des Photoshop Fotografie-Programms haben einen automatischen Zugang zu Adobe Lightroom Mobile. Ab sofort ist Lightroom Mobile für iPad 2 oder höher, ab iOS 7, im Apple App Store online verfügbar. Voraussetzung für die Nutzung der kostenfreien App ist Lightroom 5.4 für Mac oder Windows und ein Creative Cloud-Abonnement (Photoshop Fotografieprogramm, Creative Cloud für Einzelanwender, Creative Cloud für Schüler, Studierende, Lehrkräfte und Dozenten, Creative Cloud für Teams).

Hilfreiche Links:
- Lightroom mobile Informationen und Video: http://www.adobe.com/de/products/lightroom-mobile.html
- Lightroom mobile Video Tutorials: https://www.youtube.com/user/AdobeLightroom
- Showcasing & Sharing your photographs: https://www.youtube.com/watch?v=TX7JH5DwlTA
- Setup, Collections and Flags: https://www.youtube.com/watch?v=0YOYVlOqaCQ
- Managing Collections and Auto Import from Camera Roll: https://www.youtube.com/watch?v=_IAq6ZssbKo
- Cropping, Adjustments and Presets: https://www.youtube.com/watch?v=_IAq6ZssbKo
- Lightroom Mobile Blog: http://blogs.adobe.com/photoshopdotcom/2014/04/lightroom-goes-mobile-with-new-ipad-solution.html
- Erste Schritte mit Lightroom Mobile: https://helpx.adobe.com/de/creative-cloud/learn/start/tutorials/lightroom-mobile.html

Adobe Creative Cloud
Adobe Creative Cloud gestaltet den gesamten kreativen Prozess völlig neu und läutet einen branchenbestimmenden Paradigmenwechsel bei kreativem Ausdruck und Inspiration ein. Anwender haben hierbei die Möglichkeit, Arbeiten zu erkunden, erstellen, veröffentlichen und geräteübergreifend sowie auf dem Desktop und im Web zu teilen. Mit einer Creative Cloud-Mitgliedschaft erhalten die Nutzer Zugang zu einer dynamischen und globalen Kreativ-Community sowie Publishing-Diensten für die Veröffentlichung von Apps und Webseiten. Sie erhalten Speicherplatz in der Cloud, haben die Möglichkeit jedes Gerät zu synchronisieren und bekommen neue Produkte und exklusive Updates, sobald diese veröffentlicht sind. Der Preis für ein Creative-Cloud Abonnement für ein Jahr startet ab 12,29 Euro pro Monatsbeitrag.

 

Wie viele Deppen wohl jetzt

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. April 2014 - 09:55

Wie viele Deppen wohl jetzt auf das einmalige Angebot hereinfallen werden...

was die Deppen betrifft..

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. April 2014 - 12:12

..wie viele Deppen hier wohl wieder rummeckern werden wegen dieses Angebotes?
Dabei gibt es durchaus gute Gründe für die iPad Synchronisation- Creative Cloud Hin oder Her.

Fragt sich,

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Dienstag, 08. April 2014 - 18:36
Gast schrieb:

..wie viele Deppen hier wohl wieder rummeckern werden wegen dieses Angebotes?

wer hier langfristig der Depp ist.

Gast schrieb:

Dabei gibt es durchaus gute Gründe für die iPad Synchronisation- Creative Cloud Hin oder Her.

Die Frage ob es gute Gründe gibt ist in diesem Zusammenhang völlig irrelevant. Dem Fisch mag zwar der Köder schmecken, die Konsequenz daraus aber mit Sicherheit nicht.
"Creative Cloud Hin oder Her" hat in einen Nebensatz nichts verloren, sondern ist der zentrale Kritikpunkt an Adobe.
Ganz unabhängig davon, gehört Lightroom für mich zu den entbehrlichsten Adobe Programmen. Leistungsfähige raw-Konverter gibt es ausreichend und wenn es um eine professionelle Fotomanagementsoftware geht, ist Phase Ones Media Pro dafür bestens geeignet.
ROG

Hast Du neue Erkenntnisse?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. April 2014 - 19:21
ROG schrieb:

professionelle Fotomanagementsoftware geht, ist Phase Ones Media Pro dafür bestens geeignet.

Das letzte mal, dass ich versucht habe mit Media Pro zurechtzukommen (Version 1.2 oder 1.3, wenn ich mich richtig erinnere), ist es schon beim Starten zuverlässig abgestürzt. Bis dahin ist es zwar beim Start noch nicht abgestürzt, war aber alles nur pre-alpha Zustand...

Der Charme von LR ist halt, dass du nur eine Master-Datei (die aus der Kamera) in der Datendank hast, zu dem es ein Preview-Bild gibt (das gut genug ist für das alltägliche Bildergucken) aus der dann je nach Anwendung bei Bedarf maßgeschneiderte Slave Dateien in entsprechender Auflösung/Kompression/Bittiefe/Metadaten generiert werden. Und da hat Adobe mit LR leider, leider das Monopol.

Bei CaptureOne & Co musst du dagegen zwangsweise eine JPEG oder TIFF Datei generieren, wenn du das Bild angucken willst. Und wenn du dazu keine Zeit hast, bleibt das Bild verschollen. Oder du generierst eine für die spezielle Anwendung im Moment: Und damit hast du zwei Master: Die aus der Kamera und die Bearbeitete. Wenn beides JPEGs sind, wird es schon schwierig, die auseinander zu halten. Und dann hast du eine andere Anwendung oder veränderst die Entwicklungseinstellungen (z.B. weil du dazugelernt hast) und dann hast du drei Masterdateien (die aus der Kamera, die erste und die zweite Abgeleitete, weil die erste Abgeleitete löschst du ja nicht) und dann fängt das Chaos an. Bei 40.000 Bildern unzugänglich auf mehreren Festplatten verteilt bin ich zu LR gewechselt -- was dann die Erlösung war.

Und dann macht Adobe so'n Scheiss...

Volle zustimmung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. April 2014 - 23:31

In allen punkten. Ausser dass ich die superfetten lr katalogdateien auch noch weghaben möchte. Und die xml beiwagendateien ebenfalls. Ich möchte nur negative (raws) und abzüge (jpgs). Den rest sollte das betriebssystem erledigen.

Schade, dass es kein microsoft lightroom gibt. Für meine excel- und word- und powerpoint dateien braucht rs auch keinen vollfetten katalog mit einer million backup-kopien, bis die ssd voll ist!

Und software mieten kommt für mich nicht in frage. Wenn adobe mich zwingen will, dann gehe ich wieder auf canon dpp als raw-konverter. Der kommt auch ihne xml und lrcat dateien aus. Und ohne creative cloud gedöns mit monatlichem münzeinwurf.

Die "superfetten lr katalogdateien"

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. April 2014 - 10:01

sind grade der Witz der ganzen Übung: Auf meiner internen Festplatte lebt dauerhaft nur diese Datei (mit den zugehörigen Vorschaubildchendateien, versteht sich), die alles zusammen grade mal 50 GB ausmachen (bei 2048 Pixel Bildbreite). Alles andere (mehrere Terabytes) ist auf externen Festplatten verteilt, die nur dann angestöpselt werden, wenn ich mal ein Bild ausdrucken muss. Verglichen mit dem Terabytes sind die 50 GB nichts, gehen im Rauschen unter.

Und die xml Dateien kriegst Du ganz einfach weg: Pack sie einfach mit den Rohdaten in einen DNG Container.

Gast schrieb: Schade, dass

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. April 2014 - 14:35
Gast schrieb:

Schade, dass es kein microsoft lightroom gibt.

Besser nicht. Microsoft Expression Media und sein Nachfolger Microsoft iView Media Pro (zugekauft in 2006 und an PhaseOne weiterverkauft in 2010) sind noch in schlechter Erinnerung.

Stimmt so nicht.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. April 2014 - 14:30
Gast schrieb:

Bei CaptureOne & Co musst du dagegen zwangsweise eine JPEG oder TIFF Datei generieren, wenn du das Bild angucken willst.

In CaptureOne kann man sich die Bilder natürlich anschauen, ohne JPG oder TIFF zu erzeugen. Mit MediaPro habe ich mich allerdings auch noch nicht angefreundet.

Hurra, ein Experte.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. April 2014 - 13:07

Danke für diesen Kommentar. Man erkennt sofort, wie gründlich du dich mit dem Thema beschäftigt hast.

Jo

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. April 2014 - 14:08

mit Cloud-services haben sich schon einige hier auseinandergesetzt: Ist und bleibt ein übles Geschäftsmodell.

Ja, das Internet ist böse.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. April 2014 - 14:21

Ja, das Internet ist böse.

Kurzschluss

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. April 2014 - 14:31
Gast schrieb:

Ja, das Internet ist böse.

der verkürzt Denkenden ...

Kundenfeindliche Frechheit von Daobe

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. April 2014 - 13:54
Gast schrieb:

Wie viele Deppen wohl jetzt auf das einmalige Angebot hereinfallen werden...

schliesslich haben die un-kreativen Nicht-Cloudies für ihre Lightroom-Lizenzen auch bezahlt.

Höchste Zeit, dass endlich eine "Lightroom-Killer" Software von der Adobe-Konkurrenz kommt. Völlig unverständlich, dass keiner die offensichtliche Lücke füllen will bzw. kann.

Gast schrieb: schliesslich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. April 2014 - 14:25
Gast schrieb:

schliesslich haben die un-kreativen Nicht-Cloudies für ihre Lightroom-Lizenzen auch bezahlt.

Und wo ist das Problem? Cloud-Angebote sind Dienstleistungen und wer sie nutzen will, der bezahlt dafür. Oder hat dir jemand beim Kauf von Lightroom versprochen, dass iPad-Version und Cloud enthalten sind?

Lightroom via cloud

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 08. April 2014 - 15:23

Da ist sie, die Hintertür. Nicht mehr lange, und auch LR gibt es nur noch als "Leasing" Programm in der Adobe Cloud. Was nützen all die Versprechungen von vorher. Aber dann wird sicherlich Phase One soweit sein, stabil LR Kataloge zu importieren.

umfrage von adobe

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. April 2014 - 16:26

diese Woche habe ich eine Umfrage von Adobe bekommen zum Thema Cloud und Miet-Software. Aus den Fragen habe ich heraus gelesen, dass das mit der Miete doch wohl nicht so klappt. Man konnte auch eigenen Text schreiben, darin habe ich deutlich gemacht, dass eine Mietsoftware für mich nicht in Frage kommt. Viele Kollegen warten einfach ab, haben sich auf CS6 und LR5 eingerichtet. Ich werde vielleicht noch LR5 kaufen, aber mit Sicherheit nix mieten und schon gar nicht in der Cloud Daten hinterlegen. Es gibt viele Beispiele in der IT-Geschichte, wo Quasi-Monopolisten und Standards wieder verschwunden sind. Denke nur an SyQuest und dem Dongel bei XPress. Ich hab schon einige Firmen kommen und gehen sehen, wieso dann nicht auch Adobe.

Drum versucht

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. April 2014 - 09:41

Adobe die Leute ja auch an zuketten. LR kommt ja heute schon als Zugabe mit fast jeder besseren Kamera ins Haus (anfixen nennt man das). Und hat man sich erstaml darin eingerichtet, fällt das umziehen schwer -- zumal es keine wirkliche Konkurrenz gibt. Und je weniger Markt Adobe übrig lässt, desto weniger interessant ist es für andere Konkurrenzprodukte zu entwicklen.

Andererseits, wenn jeder LR und PS gekauft oder geschenkt gekriegt hat, kauft er so schnell keine neue Version -- und es fließt kein Geld an Adobe. Es sei denn, die neue Version ist den Mehrpreis besser. Aber dafür müsst Adobe sich was neues einfallen lassen -- was schwer wird, bei einem Produkt das schon viel mehr kann, als der fortgeschrittenste Nutzer jemals verwendet. Also werden die Kunden dazu erpresst, jeden Monat regelmäßig (am Ende sehr viel) Geld an Adobe zu überweisen...

Bin mal gespannt, wie die Welt in 10 Jahre aussieht, ob ich meine Bilder dann noch angucken kann: Sportuhren mit Herzfrequenz und GPS haben heute schon keine Computerschnittstelle mehr, sonder übermitteln die Daten an den Server ihrer Hersteller -- von dem man sich die Daten dann runterladen kann. Vielleicht gibt es in 10 Jahren auch keine Speicherkarten mehr: Das Bild wird dann über WiFi direkt an wahlweise an Canon, Nikon, Sony einerseits oder alternativ an Adobe oder CeWe übermittelt, und man kann sich das Bild dann für einen 1 Euro pro Bild runterladen.