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Leica S2 kommt
Leicas S2 (18.600 Euro), zur photokina 2008 vorgestellt, soll nun ab Ende September 2009 lieferbar sein. Unterdessen gibt Leica Genaueres zur Kamera preis und nennt Technische Daten:
Presseinformation der Leica Camera AG:
Die LEICA S2: Eine Klasse für sich
Die LEICA S2, erstmals auf der photokina 2008 vorgestellt, wird ab Ende September 2009 aus Serie geliefert. Damit hält Leica das Versprechen, mit der S2 eine neue Klasse professioneller Digitalkameras noch in diesem Sommer auf den Markt zu bringen.
Optimale Synthese
Die LEICA S2 setzt auf die optimale Kombination aus hoch auflösendem Bildsensor im eigens geschaffenen S-Format mit kompletter Ausstattung vom Autofokus bis zum schnellen Maestro- Bildprozessor, einer robusten Bauweise und einer für Profifotografen optimierten Größe und Bedienung. So erreicht die S2 eine perfekte Synthese aus höchster Bildqualität und flexibler Handhabung. Sie geht in jeder Hinsicht neue Wege, um professionellen Fotografen ein perfektes Bildergebnis bei gleichzeitig optimaler Handhabung zu ermöglichen. Das Leica S-System ist das einzige professionelle Kamerasystem,
das sich von den bestehenden Kategorien wie „Kleinbild“ oder „Mittelformat“ vollständig löst und einzig für den digitalen Einsatz entwickelt wurde. Damit schafft die S2 ein eigenständiges, auf Handlichkeit und optimale Bildqualität ausgelegtes Format: das Leica S-Format. Das Leica S-Format setzt auf höchste Qualität aller Komponenten bei optimaler Handhabung, die dem Fotografen alle kreativen Möglichkeiten offen lässt. Der entscheidende Vorteil der LEICA S2 ist die Summe ihrer Eigenschaften: Flexibilität, Robustheit und Handlichkeit kombiniert mit höchster Auflösung und Bildqualität. Sie übertrifft auf Mittelformatfilm-Kameras basierende Systeme teils deutlich und setzt damit vollkommen neue Maßstäbe.
Speziell entwickelter Bildsensor für höchste Qualität
Der Bildsensor der LEICA S2 wurde von Kodak eigens für das S-System entwickelt und bietet mit einer Auflösung von 37,5 Megapixeln ausreichend Leistungsreserven für praktisch alle Anwendungen. Die Sensorgröße des S-Formats von 30 mal 45 Millimetern im Seitenverhältnis von 2 zu 3 nutzt die gegenüber dem Kleinbild fast 60% größere Fläche für eine faszinierende Bildqualität. Auf einen die Schärfe vermindernden Tiefpassfilter wird bewusst verzichtet. Stattdessen wird etwaiges Moiré von der internen Signalverarbeitung gezielt erkannt und entfernt, um die Schärfeleistung der Objektive vollkommen auszunutzen. Eine spezielle Mikrolinsen-Anordnung, die am Rand schräg einfallende Lichtstrahlen vollständig erfassen kann, nutzt in Verbindung mit den darauf abgestimmten Objektiven das einfallende Licht optimal aus. Die hohe Empfindlichkeit des Sensors von bis zu ISO 1250 ermöglicht auch bei wenig Licht noch rauscharme Aufnahmen.

Kompakte Bauform mit gewohnter Haptik
In der Formgebung lehnt sich die LEICA S2 an klassische Kleinbild-Spiegelreflexkameras an und übernimmt damit deren bewährtes und von Fotografen geschätztes Handling. Die S2 ist kompakter als gängige Mittelformatkameras, was durch Integration der elektronischen Bauteile und modernste Designmethoden gelang. Die Zahl der Bedienelemente wurde bewusst so gering wie möglich gehalten, ohne dabei den Funktionsreichtum der Kamera einzuschränken. Schon nach einer kurzen Einarbeitungsphase ermöglicht die S2 so ein besonders intuitives Arbeiten. Das Ergebnis ist eine sehr gut ausbalancierte Kamera, die angenehm in der Hand liegt und dem Fotografen eine spontane und flexible Arbeitsweise ermöglicht.
Da Größe und Gewicht deutlich unter anderen Mittelformatsystemen liegen und trotz der sehr hohen Auflösung des Bildsensors eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erzielt wird, eignet sich die LEICA S2 nicht nur für den Einsatz im Studio, sondern überzeugt auch „on location“ und bei Aufnahmen aus freier Hand.
Hohe Geschwindigkeit für zügiges Arbeiten

Die S2 bietet mit dem speziell für sie entwickelten Maestro-Prozessor und einem zusätzlichen Kamera-Kontrollprozessor eine außergewöhnlich hohe Rechenleistung. Die schnelle Signalverarbeitung durch den Maestro-Prozessor ermöglicht trotz der enormen Bildauflösung schnelle Bildfolgen mit bis zu 1,5 Bildern pro Sekunde. Dank hoher Rechenleistung kann die S2 außerdem hochwertige JPEG-Dateien direkt in der Kamera erzeugen das leistet keine andere Mittelformatkamera. Die LEICA S2 besitzt Steckplätze für gleich zwei Speicherkartenformate, CompactFlash und SD, die auf Wunsch parallel Rohdaten im Adobe DNG-Format auf CompactFlash und JPEG auf der SD-Karte sichern. Eine Kontrolle am Set sowie eine optimale Weiterverarbeitung lassen sich so leicht verbinden. Die Verwendung des Adobe DNG-Formats für Bildrohdaten sichert dem Fotografen maximale Flexibilität, weil dieses frei verfügbare Datenformat von fast allen namhaften Bildbearbeitungsprogrammen und Workflowlösungen erkannt und umgewandelt werden kann. Leica liefert die universelle Workflowsoftware Adobe Lightroom mit. Über die ebenfalls mitgelieferte Leica Image Shuttle-Software können sämtliche Funktionen der S2 vom PC aus gesteuert werden. Bilddateien werden direkt auf die Festplatte geschrieben und lassen sich sofort weiter verarbeiten. Über eine HDMI-Schnittstelle können Bilder direkt auf Monitoren, Fernsehern und Projektoren präsentiert und kontrolliert werden.
Objektive der Referenzklasse
Bei der Entwicklung der Leica S-Objektive stand die konsequente Ausrichtung auf höchster Bildqualität im Vordergrund. Die aufwendigen Konstruktionen greifen auf spezielle Glassorten und die in diesen Baugrößen selten zu findenden, asphärischen Oberflächen zurück. Zudem sorgt eine von extrem engen Toleranzen geprägte Fertigung, bei der die einzelnen Linsen per Hand zentriert werden, für eine überlegene optische Leistung. Sämtliche Objektive können bereits bei voll geöffneter Blende sowohl bei großen Entfernungen als auch im Nahbereich ihr volles Leistungspotenzial entfalten. Bildfehler wie Vignettierung, Verzeichnung oder chromatische Aberrationen konnten auf ein nicht mehr wahrnehmbares Maß reduziert werden.

Deshalb sind qualitätsmindernde Bildkorrekturen verzichtbar und der Aufwand für die digitale Nachbearbeitung minimiert sich deutlich. Beim neu entwickelten S-Bajonett sorgt ein digitaler Austausch von Informationen und Befehlen zwischen Kamera und Objektiv für hohe Geschwindigkeit und Präzision. Zum Start der S-Serie wird es zunächst vier Objektive mit den wichtigsten Brennweiten geben: Das LEICA SUMMARIT-S 1:2,5/70 mm ASPH. als Normalobjektiv und das LEICA APO-TELE- ELMAR-S 1:3,5/180 mm für den Telebereich. Noch in 2009 folgen das LEICA APO-MACRO- SUMMARIT-S 1:2,5/120 mm für Nahaufnahmen und Porträts sowie das LEICA SUMMARIT-S 1:2,5/35 mm ASPH. für den Weitwinkelbereich. Für den Vergleich mit entsprechenden Kleinbild- Objektiven sind die genannten Brennweiten mit dem Faktor 0,8 zu multiplizieren. Eine Auswahl der genannten S-Objektive wird auch in einer CS-Variante mit Zentralverschluss erhältlich sein. Leica plant, das Sortiment der S-Objektive in der Folge zügig auszubauen.
Duales Verschlusssystem
Die LEICA S2 lässt dem Fotografen die Wahl des richtigen Verschlusssystems für den jeweiligen Zweck. Die S2 selbst ist mit einem neu konstruierten Metall-Lamellen-Schlitzverschluss ausgestattet, der als kürzeste Verschlusszeit 1/4000 Sekunde und als Blitzsynchronzeit 1/125 Sekunde beherrscht. Die wichtigsten Brennweiten werden aber optional in einer Variante mit einem von den Leica Ingenieuren eigens entwickelten Zentralverschluss angeboten, den der Fotograf über den Hauptschalter der Kamera aktivieren kann. Der Zentralverschluss gestattet die Nutzung von Blitzgeräten bis hin zur kürzesten Verschlusszeit von 1/500 Sekunde und eröffnet dem Fotografen damit mehr Möglichkeiten, störendes Umgebungslicht zu unterdrücken und Bewegungen einzufrieren. Der mehrfach zum Patent angemeldete Leica Zentralverschluss weist einen elektronisch gesteuerten Antrieb auf, um bei möglichst geringem Energieverbrauch zuverlässig kurze Belichtungszeiten zu gewährleisten.

Präziser und schneller Autofokus
Der bei Leica entwickelte Autofokus der S2 setzt auf einen zentral angeordneten Kreuzsensor und erlaubt eine präzise Scharfstellung. Jedes S-Objektiv besitzt einen von Leica entwickelten Mikrocontroller, der den Autofokus und die Irisblende geschwindigkeitsoptimiert steuert. Der Fokussierantrieb ist im Objektiv untergebracht und basiert auf einem eigens entwickelten Antrieb mit äußerst geräuscharm arbeitendem Getriebe. Alle S-Objektive besitzen einen breiten Entfernungseinstellring, der einen angenehm dosierten Widerstand bietet und über den der Fotograf jederzeit manuell in die Fokussierung eingreifen kann.
Robustes, langlebiges Design
Das Gehäuse der Kamera besteht aus robustem Magnesium-Druckguss und weist eine griffgünstige Kunststoff-Belederung auf. Die S2 und sämtliche S-Objektive sind darüber hinaus aufwendig abgedichtet und widerstehen auch Umweltbelastungen wie Staub und Regen. Die Kabelanschlüsse für USB und Fernsteuerung sind mit einer robusten Bajonettverriegelung mit Zugentlastung versehen. Für den Einsatz in besonders rauen Umgebungen oder beispielsweise in der Vermietung ist die Kamera auch in der Variante LEICA S2-P mit hoch kratzfestem Saphirglas als Displayabdeckung erhältlich.

Eigenständiger Vertrieb und Service
Die LEICA S2 wird ausschließlich über den speziell autorisierten Fachhandel vertrieben, der professionelle Beratung und Unterstützung bietet. Er ist in das erweiterte Servicekonzept für das S-System eingebunden. Das S-System wird von einem eigenen Team betreut und den Anwendern steht eine spezielle Service-Hotline zur Verfügung, die für eine besonders schnelle Bearbeitung aller Störungen und Fragen sorgt. Professionelle Fotografen, die auf höchste Verfügbarkeit ihres Kamerasystems angewiesen sind, können die umfangreichen Garantieleistungen über Servicepakete erweitern. Das Servicepaket „Platinum“ bietet zusätzlich eine kostenlose Wartung sowie Leihgeräte im Störungsfall. Weitere Details können Sie der Tabelle im Anhang entnehmen.
Preise und Verfügbarkeit
Die LEICA S2 steht ab Ende September zu einem Preis von 18.600 Euro im ausgewählten Fachhandel bereit. Zur LEICA S2-P mit Saphirglas gehört bereits das Servicepaket „Platinum“, sie wird 22.200 Euro kosten. Zum Start der S-Serie werden das LEICA SUMMARIT-S 1:2,5/70 mm ASPH. für 3.600 Euro und das LEICA APO-TELE-ELMAR-S 1:3,5/180 mm für 5.280 Euro erhältlich sein. Noch in 2009 folgen das LEICA APO-MACRO-SUMMARIT-S 1:2,5/120 mm, ebenfalls für 5280 Euro, und schließlich das LEICA SUMMARIT-S 1:2,5/35 mm ASPH. für 4.200 Euro. Die CS-Varianten der S-Objektive werden sukzessive auf den Markt gebracht. Den Anfang machen das LEICA SUMMARIT-S 1:2,5/70 mm ASPH. CS für 4.680 Euro, das LEICA APO- MACRO-SUMMARIT-S 1:2,5/120 mm CS und das LEICA APO-TELE-ELMAR-S 1:3,5/180 mm CS für jeweils 6.000 Euro. Das LEICA SUMMARIT-S 1:2,5/35 mm ASPH. CS folgt für 4.920 Euro. Bereits zum Marktstart wird ein großer Teil des Zubehörs wie das Profi-Ladegerät S, das zwei Akkus gleichzeitig lädt, für 300 Euro sowie verschiedene andere Komponenten wie etwa alternative Einstellscheiben für den Sucher zur Verfügung stehen. Darüber hinaus hält der Fachhandel eine Vielzahl weiterer Zubehörartikel vom Objektivdeckel über den Kabelauslöser bis hin zum Blitzgerät LEICA SF 58 bereit. Ein Multifunktionshandgriff S wird ab Anfang 2010 für 990 Euro erhältlich sein. Die genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.
| Technische Daten S2 / S2-P | |
| Kameratyp | Digitale Spiegelreflexkamera für den Einsatz mit Leica S-Objektiven |
| Bildsensor | Low Noise CCD-Sensor von Kodak |
| Auflösung | 37,5 Mio Pixel (7500x5000). |
| Größe | 45x30 mm, Pixelabstand: 6µm. Seitenverhältnis: 2 zu 3. |
| Dynamikumfang | 12 Blendenstufen |
| Farbtiefe | 16 Bit pro Pixel |
| Tiefpassfilter | Keiner (Moiré-Erkennung und -Unterdrückung durch digitale Signalverarbeitung) |
| Empfindlichkeitsbereich | ISO 80 bis 1250 (manuell oder automatisch gesteuert) |
| Datenspeicherung (Format) | DNG (ca. 75 MB pro Bild), JPEG (basic oder fine) |
| Speicherkarten | CompactFlash (bis 64 GB), SD-Karten (HC) |
| Maximale Bildrate | 1,5 Bilder/s, Pufferspeicher: 1 GB (für mind. 8 Bilder in Folge bei DNG-Format) |
| Kontrollmonitor | 3-Zoll-TFT mit 460.000 Pixeln, 16 Mio Farben, Deckglas: Hochkratzfestes Saphirglas (nur LEICA S2-P) |
| Anschlüsse | USB2.0 HiSpeed (Robuster Anschluss mit Zugentlastung, Kabel mitgeliefert), HDMI, Fernauslöser, X-Blitzsynchronisation, SCA3002 |
| Belichtungsmessung | Mehrfeldmessung (5 Felder), mittenbetonte Integralmessung, Selektivmessung (3,5%) |
| Belichtungssteuerung | Programmautomatik (mit Shift-Funktion), Blendenautomatik, Zeitautomatik, manuelle Nachführmessung |
| Verschluss | Metall-Lamellen-Schlitzverschluss in der Kamera |
| Verschlusszeiten | 1/4000s bis 32s (B bis 120s), Blitzsynchronzeit 1/125s, optionaler Zentralverschluss in ausgewählten Objektiven: 1/500s bis 32s |
| Blitzsynchronzeit | 1/500s |
| Blitzbetrieb | Messmethode: TTL (Mehrfeld, selektiv, mittenbetont), TTL-HSS Kurzzeitsynchronisation bis zu 1/4000s mit Schlitzverschluss |
| Kompatibilität | Voll kompatibel mit LEICA SF 58 und Geräten mit SCA3002-Adaptern |
| Autofokus | zentraler Kreuzsensor, Fokussier-Antrieb im Objektiv |
| Betriebsarten | AF, MF, Override, Single, Continous |
| Sucher | Pentaprismensucher mit High Eyepoint-Okular |
| Vergrößerung | 0,86-fach |
| Sucherfeldabdeckung | 96% |
| Dioptrienausgleich | -3 bis +1 |
| Einstellscheibe | Matt mit Fadenkreuz (austauschbar) |
| Stromversorgung | Li-Ion Akku (7,4 V, 2150 mAh) |
| Gehäuse | Magnesium-Druckguss |
| Größe (ohne Objektiv) | 160x120x80 mm |
| Gewicht | 1410 g (inklusive Batterie), Staub- und Spritzwasserschutz |
| Lieferumfang | Software: Adobe Lightroom, Leica Image Shuttle, ein Akku, Ladegerät, USB-Kabel |
| Technische Daten Summarit-S 1:2,5/35 mm ASPH. (CS) | |
| Linsen/Gruppen | 11/9 (2 asphärische Flächen) |
| Optische Konstruktion | Hintergruppenfokussierung |
| Bildwinkel (diagonal, horizontal, vertikal) | ca. 75°, 65°, 46°, entspricht ca. 28 mm bei Kleinbild |
| Blendenbereich | 2,5 bis 22 |
| Kürzeste Entfernung | 0,55 m |
| Größter Abbildungsmaßstab | 1 zu 11 |
| Filtergewinde | 82 mm |
| Abmessungen (Durchmesser/Länge) | 88 mm/122 mm |
| Gewicht | 930 g (CS 1080 g) |
| Technische Daten Summarit-S 1:2,5/70 mm ASPH. (CS) | |
| Linsen/Gruppen | 8/6 + 1 Filterscheibe (1 asphärische Fläche) |
| Optische Konstruktion | Gesamtfokussierung mit Floating Element |
| Bildwinkel (diagonal, horizontal, vertikal) | ca. 42°, 35,5°, 24°, entspricht ca. 56 mm bei Kleinbild |
| Blendenbereich | 2,5 bis 22 |
| Kürzeste Entfernung | 0,5 m |
| Größter Abbildungsmaßstab | 1 zu 4,7 |
| Filtergewinde | 82 mm |
| Abmessungen (Durchmesser/Länge) | 90 mm/93 mm |
| Gewicht | 740 g (CS 890 g) |
| Technische Daten APO-Macro-Summarit-S 1:2,5/120 mm (CS) | |
| Linsen/Gruppen | 9/7 |
| Optische Konstruktion | Gesamtfokussierung mit Floating Element |
| Bildwinkel (diagonal, horizontal, vertikal) | ca. 25°, 21°, 14°, entspricht ca. 96 mm bei Kleinbild |
| Blendenbereich | 2,5 bis 22 |
| Kürzeste Entfernung | 0,57 m |
| Größter Abbildungsmaßstab | 1 zu 2 |
| Filtergewinde | 72 mm |
| Abmessungen (Durchmesser/Länge) | 91 mm/128 mm |
| Gewicht | 1135 g (CS-Version 1285 g) |
| Technische Daten LEICA APO-Tele-Elmar-S 1:3,5/180 mm (CS) | |
| Linsen/Gruppen | 9/7 |
| Optische Konstruktion | Innenfokussierung |
| Bildwinkel (diagonal, horizontal, vertikal) | ca. 17°, 14°, 9,5°, entspricht ca. 144 mm bei Kleinbild |
| Blendenbereich | 3,5 bis 32 |
| Kürzeste Entfernung | 1,5 m |
| Größter Abbildungsmaßstab | 1 zu 7 |
| Filtergewinde | 72 mm |
| Abmessungen (Durchmesser/Länge) | 88 mm/151 mm |
| Gewicht | 1150 g (CS-Version 1300 g) |
| Die Servicepakete für S2-Body und S2-Objektive im Überblick | |||
| Servicepaket/Leistungsart | Garantie | Premium Paket | Platinum Paket |
| Gültigkeit (Gültigkeitsbeginn immer ab Kaufdatum S-Produkt) | 12 Monate | 24 Monate | 24 Monate |
| 1 Jahr Garantieverlängerung | ja | ja | |
| Spezielle Leica Reparatur Helpline | ja | ja | ja |
| Produktaustausch in den ersten 3 Monaten nach Neukauf | ja | ja | |
| Ersatzteilbevorratung 6 Jahre | ja | ja | ja |
| 30% Reparaturpreisdiscount | ja | ja | |
| Kostenloses Ersatzgerät für Reparaturdauer (24h) | ja | ||
| Kostenlose Wartung (inkl. ein Verschlussaustausch) | ja | ||
Weitere Informationen, Details und Konditionen zu den einzelnen Servicepaketen sowie eine Liste der Fachhändler und Ländervertretungen finden Sie unter www.s.leica-camera.com.
(thoMas)
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Leica S2
Ist doch in Ordnung, wenn Leica endlich wieder im professionellen Bereich mitmischen kann. Mit der lahmen M-Serie und den geklonten Panasonic-Kameras läuft das eben nicht so gut - bin gespannt, ob die S2 mit ihrem Autofokus auch bei der Leichtathletik-WM mitmischt und im Profibereich den superschnellen Nikon- und Canon-Platzhirschen das Wasser reichen kann. Wäre doch die Gelegenheit, sie hier schon einzusetzen, denn im Endeffekt zählen Resultate, keine schön formulierten Pressetexte!
Leichtathletik-WM mit der S2?
Von welchen Planeten stammst Du?
Leichtathleten
Zu ersten Frage: Von dem einzigen Planeten, auf dem Menschen wohnen. Zur Kamera: Mit der Nikon D3 und D700 kann ich Topfotos für Werbung u n d Zeitungen schießen, in Superqualität - und die auch gleich alternativ mitnehmen in die Sporthalle oder ins Stadion. Da rennt sie munter weiter, mit extrem hoher Bildgeschwindigkeit. Für sooo viel Geld sollte die S2 doch auch in jedem Bereich mithalten können!
Von welchen Planeten stammst Du?
Na klar…
Ist wohl der «Profi» mit der D700 und dem Batterieteil, wer sich hier zu erkennen gibt. Als Professioneller solltest Du aber wissen, dass zum Beispiel Fashionfotografen keine Sportfotografie machen, und diese wiederum keine Architekturdokumentation betreiben. So genannt «universelle Allrounder» sind meistens ehemalige Stütze-Empfänger oder bestenfalls gelangweilte Schreibtischtäter, die sich mit selbstgebastelten Presseausweisen in der Fotografie versuchen. An solche Zeitgenossen werden prinzipiell keine Aufträge erteilt. Abgesehen davon reicht für den Abdruck eines Fotos auf Zeitungspapier bereits ein 3MP-File locker.
Na klar..
Nur kurz zur Klärung, es gibt nur amtliche Presseausweise, ausgestellt von den Berufsverbänden, das ist einmal der DJV (im Pressebereich führend) und andererseits die Deutsche Journalisten-Union, eine Unterorganisation der Dachgewerkschaft Verdi im DGB. "Selbstgebastelte Presseausweise" sind peinlich und ähnlich nutzlos, wie die Ausweise, die der selbsternannte "Deutsche Presse-Verband" aus Hamburg immer noch in Fotozeitschriften an gutgläubige Amateure anbietet. Um das abzurunden: Selbst ein amtlicher Presseausweis bringt nichts, denn zu 99 Prozent akkreditieren die Redaktionen oder Agenturen ihre Fotografinnen oder Fotografen bei dem Veranstalter. Da stehen dann am Eingang Sicherheitsleute oder Veranstaltungsmitarbeiter und fragen, in welchem Auftrag fotografiert wird. Einfach "irgendwo den Profi spielen", das läuft nicht. Außerdem klären die Veranstalter genau ab, wo hinterher die Bilder erscheinen, die tauchen dann im sogenannten "Pressespiegel" auf. Auf das "Argument" mit dem "ehemaligen Stütze-Empfänger" gehe ich nicht ein, da spricht ein frustrierter Knipser aus dem Amateurlager, der bisher nicht schaffte, seine langweiligen Bilder zu veröffentlichen. Zum Abschluß: Gerade Zeitungsfotos müssen eine gute fotografische Qualität vorweisen, denn beim Druck auf das stark holzhaltige Papier mit seinem groben Raster geht einiges verloren.
Ist wohl der «Profi» mit der D700 und dem Batterieteil, wer sich hier zu erkennen gibt. Als Professioneller solltest Du aber wissen, dass zum Beispiel Fashionfotografen keine Sportfotografie machen, und diese wiederum keine Architekturdokumentation betreiben. So genannt «universelle Allrounder» sind meistens ehemalige Stütze-Empfänger oder bestenfalls gelangweilte Schreibtischtäter, die sich mit selbstgebastelten Presseausweisen in der Fotografie versuchen. An solche Zeitgenossen werden prinzipiell keine Aufträge erteilt. Abgesehen davon reicht für den Abdruck eines Fotos auf Zeitungspapier bereits ein 3MP-File locker.
Der Allrounder ...
... als ehemaliger "Stützeempfänger" an den man "prinzipiell keine Aufträge erteilt" ...
Zweifelsohne eine Schande - all die Größen der Fotografie, die sich in vielen Bereichen ihrer Passion "versuchen" durften; nur weil's ihnen Freude machte und: weil sie's einfach konnten.
Das deutsche Wesen in seiner abgeklärten Borniertheit hatten sie dabei wohl weniger im Fokus: Hartz IV wäre ihnen ganz gewiss gewesen.
S2
Da die Kamera keinen Teifpassfilter hat ist es völlig absurd die Auflösungsleistung von C, N oder S auch nur anzudenken. Bereits eine SD 14 kann locker mit Ihren 4,7 MpIX mit heutigen 10 oder 12 Mpix mithalten, da der dort verbaute Sensor keinen AA Filter aufweist.
Der Auflösungsvorteil ist gegenüber herkömmlichen tiefpassgefilterten Sensoren enorm. Der Auflösungsvorteil zu den jetzigen 24 MpIX oder 21 Mpix Sensoren bei C, N oder S dürfe um Faktor 3 höher sein. Von den Objektiven mal ganz zu schweigen. Eine derartige hochauflösende Kamera mit entsprechenden Objektiven, die dazu noch einigenmaßen handlich ist, ist für ein professionellen Landschaftsfotografen das ideale Werkzeug.
Vom Planet weit weit weg...
Stimmt, von welchem Planet stammst Du wirklich? Selbst Profifotografen die auf die neue Leica gewartet haben, lachen nur noch darüber...
Ich schätze mal,
dass es nicht die Domäne der S2 ist, als Sportkamera eingesetzt zu werden. Weder der Objektivpark, noch der große Spiegel mit entsprechender Massenträgheit, noch die Anlage der Kamera insgesamt, ist dazu geeignet. Ganz zu schweigen von der viel zu großen Dateigröße, die die Kamera produziert. Da reichen für den Illustriertendruck locker 12 Mpx, von der Zeitung braucht man da gar nicht reden. Da reden wir eher von superhochauflösenden Stills, von Architektur, von Landschaftsaufnahmen, die selbst noch das kleinste Staubkorn auf einer Großvergrößerung wiedergeben. Von Reisefotografie, die Atmosphäre einfängt und Portraits, die messerscharfe Details zeigen. Es gibt genügend Sujets, in denen man sich mit dieser Kamera austoben kann. Und vor allem damit Geld verdienen kann. Für Sport gibts Canikon und das reicht bestens aus.
Lahme Ente!
... , ob die S2 mit ihrem Autofokus auch bei der Leichtathletik-WM mitmischt und im Profibereich den superschnellen Nikon- und Canon-Platzhirschen das Wasser reichen kann. Wäre doch die Gelegenheit, sie hier schon einzusetzen, denn im Endeffekt zählen Resultate, keine schön formulierten Pressetexte!
Mit einer Bildrate von 1,5 Bilder/s ??? Die S2 ist wohl eher was für Studio und Landschaft! Aber da könnte sie in der Tat für frischen Wind sorgen.
Lahme Ente
Für so viel Geld so eine lahme Leica-Ente? Da bietet sich doch in jeder Hinsicht die Nikon D3x an. Da gibt es keine faulen Kompromisse, sondern blitzschnelle Reaktion im AF-Bereich mit 51 AF-Messfeldern und 15 AF-Kreuzsensoren, extrem geringe Auslöseverzögerung und einen schnellen Transport mit fünf Bildern pro Sekunde im Kleinbild-Vollformat, dazu 24,5 Megapixel für allerfeinste Detailwiedergabe und - auch ganz wichtig - ein wirklich umfassendes Objektiv- und Zubehörprogramm, bestehend aus leistungsfähigen und schnellen Blitzgeräten, Fernauslösungen, Makrozubehör und der Möglichkeit, die Bilder gleich von der Kamera aus in die Redaktion oder Agentur zu senden. Das zählt!
... , ob die S2 mit ihrem Autofokus auch bei der Leichtathletik-WM mitmischt und im Profibereich den superschnellen Nikon- und Canon-Platzhirschen das Wasser reichen kann. Wäre doch die Gelegenheit, sie hier schon einzusetzen, denn im Endeffekt zählen Resultate, keine schön formulierten Pressetexte!
Mit einer Bildrate von 1,5 Bilder/s ??? Die S2 ist wohl eher was für Studio und Landschaft! Aber da könnte sie in der Tat für frischen Wind sorgen.
Jetzt gibts hier auch noch einen
Nikon Fanboy?! Da wird ja Olympus in der Pfanne verrückt und Canon rotiert im Grab. Was für eine Welt. Warum setzt Ihr Euch nicht einfach vor den Fernseher und konvertiert zum Fußballfan - ähnlich ideologisch verblendet und es muss noch nichtmal der Baum im Vorgarten für den täglichen Linsentest fotografiert werden.
Rod
Hallo?
Sportfotografie mit einer S2? Wie denn das?? Die längste Brennweite liegt bei 180mm!! Da müßte man ja schon bei einem Fußballspiel auf dem Spielfeld stehen um formatfüllende Aufnahmen machen zu können!
Sportfotos
1. ist Sport nicht gleich Fußball. 2. soll es ja demnächst mal neben den bisher vorgestellten Objetkiven noch weitere geben. So das 3,5/300. 3. ersetzt die Auflösung das Zoom - sagen zumindest die Kollegen, die statt in die D3 lieber in die D3X, statt der 1D Mark III lieber in die 1Ds Mark III investieren und dann lieber bei den schweren und teuren Superteleobjektiven ein paar Millimeter Brennweite einsparen.
Die S2 wird mit Sicherheit keine typische Sportfoto-Kamera. Aber sowohl der Sport - insbesondere die Leichtathletik - als auch die Produkte der Fotoindustrie sind zu vielseitig, als dass hier ein Schubladendenken weiterhälfe.
Sportfotos...
...mit 1,5 Bilder/sek und einem Kreuzsensor in der Bildmitte...
Das ist wie Formel 1 mit Manfred Brauchitsch!!!
In der Tat,
der Pfad für diesen Typ digitales Mittelformat ist richtig.
Über die Umsetzung im Detail lässt sich streiten.
Dass dieser Typ Kamera in der Oberklasse sich gegenüber dem derzeitigen MF durchsetzen wird, erscheint mir klar. Ob das dann in so einem Gehäuse, mit oder ohne Prismensucher, mit oder ohne ausklappbarem Display (bzw. Schnittstelle für einen Headsetsucher), mit einem backlit-Sensor, der vor allem, was ich so lese, gerade das Thema schräger Strahlengang deutlich besser beherrscht als herkömmliche Sensoren und last but not least vor allem auch LiveView realisiert, wird die Zukunft weisen. Gut ist auch, dass die rührige Klasse der Kompakten und der DSLRs die träge MF-Riege da ordentlich unter Druck setzt. Sonst würde da in den nächsten 30 Jahren wieder kaum etwas wirklich Essentielles passieren.
Meine persönliche Meinung: Schade dass Leica nicht den Versuch unternommen hat, gleich eine der ALPA entsprechende, mit allen derzeitig machbaren Features eine "moderne" Kamera zu machen, anstatt dieser konservativen Form. Aber auch so ist sie ein beachtliches Stück Kameratechnik. Ganz gewiss!
Bei Deiner Liste
von künftigen Ausstattungsdetails klingst Du aber nicht, als ob Du jetzt schon den Kaufpreis der S2 auf die Ladentheke knallen wollen würdest.
GERÜCHTEN zufolge
kommt die S2 aus BIELEFELD.
Ist das wahr?
"Die LEICA S2: Eine Klasse für sich"
So sieht's leider aus.
Und ich meine nicht den Preis. Farewell, Leica!
Köstlich
"Belichtungsmessung: Mehrfeldmessung (5 Felder),..."
Mehr kann Leica immer noch nicht?
Erinnert mich irgendwie an die gute alte, was war es doch gleich, R5, R7?
Mehr kann Leica immer noch nicht?
Wozu? Leute die sich eine S2 kaufen, können ja fotografieren und nicht nur knipsen!
was für Knipser
Wozu? Leute die sich eine S2 kaufen, können ja fotografieren und nicht nur knipsen!
Ich wünsche Leica, dass sich gerade viele gut betuchte Knipser dieses Kamaerasystem zulegen. Allein mir fehlt der Glaube daran. Dafür ist das ganze System einfach viel zu teuer. Mit einigen Objektiven hat man ganz schnell 30 bis 40 T Euros verbraten. Und selbst wenn Profis für ein Shooting solch eine kamera mal leihen, werden "Leica-Preise" dafür fällig.
JW
Mehr kann Leica immer noch nicht?
Leica-Besitzer können fotografieren? Sind Sie da sicher?
Wozu? Leute die sich eine S2 kaufen, können ja fotografieren und nicht nur knipsen!
Stil
der Kommentarstil lässt hier sehr zu wünschen übrig. Z.T. keine Sachlichkeit mehr, was soll das?!
Lassen wir doch der Leica ihren Platz finden. Die Tests, die sicher folgen werden, werden zeigen, wozu diese Kamera im Stande ist. Die Verarbeitung ist Spitze, die Möglichkeiten mit ihr sicher auch. Klar können nur Fotografen, die mit ihren tollen Bildern Geld verdienen können, sich dieses Teil leisten.
Still
Klar können nur Fotografen, die mit ihren tollen Bildern Geld verdienen können, sich dieses Teil leisten.
Und von denen hat Leica schon mächtig Vorbestellungen?
Als gut verdienender Fotograf will ich sie nicht haben. Und das sehen etliche Kollegen ähnlich. Die S2 ist nicht haarscharf, sondern deutlich an unseren Bedürfnissen vorbei konstruiert. Diese Kritik wird sich Leica schon gefallen lassen müssen.
Was soll’s!
Ich habe einzig mit der Matrixmessung von Nikon gute Erfahrungen gemacht. Bei jeder andern Kamera – allen voran Canon – war ich mit der Spotmessung auf der besseren Schiene. Abgesehen davon kann man ja annehmen, dass S2-Fotografen auch einen hervorragenden Handbelichtungsmesser von Sekonic oder Gossen im Gepäck haben.
Ganz Gallien hat eine funktionierende Mehrfeldmessung,...
Abgesehen davon kann man ja annehmen, dass S2-Fotografen auch einen hervorragenden Handbelichtungsmesser von Sekonic oder Gossen im Gepäck haben.
Ist schon klar. Aber die Hand für den Belichtungsmesser schleppt schon das Stativ und die Sucherlupe, weil wir mit der S2 ja auch keinen Bildstabilisator und keinen LiveView geliefert bekommn.
An der Stelle wird es dann langsam unhandlich.
Eigentlich gilt die zuverlässige automatische Mehrfeldmessung auf der ganzen Welt als technisch beherrschbar. Die ganze Welt? Nein, ein kleines Dorf in Hessen...
Deswegen heißt der Gossen Belichtungsmesser zur S2 wahrscheinlich auch Trubadix.
Die ganze Welt
Eigentlich gilt die zuverlässige automatische Mehrfeldmessung auf der ganzen Welt als technisch beherrschbar. Die ganze Welt? Nein, ein kleines Dorf in Hessen...
Ist schon witzig. Aus der Datenblattangabe (nur) fünf Messfelder schließen wir munter: Die kann ja gar nicht funktionieren, schließlich haben andere mehr.
Warten Sie die Kamera doch einfach mal ab, bevor Sie unterstellen, der Belichtungsmesser der Leica S2 funktioniere nicht.
ohne Hessen
Seien Sie versichert, daß ich "erst mal abwarten" werde, und zwar den kompletten Produktionszyklus der S2.
Testen werde ich eine Kamera, deren Konzept mir eine nennenswerte Verbesserung gegenüber meiner bestehenden Ausrüstung verspricht.
Das ist bei der S2 an allen Ecken und Enden nicht der Fall.
Auf den emotionalen Seite fühle ich mich auch deutlich wohler bei einem Hersteller, der mir das anbietet, was ich auf Grund meiner fotografischen Erfahrung suche, satt mich zu belehren, wie ich zu fotografieren habe und was seiner Meinung nach genug sei.
Hoffen wir also, daß nicht zu viele Fotografen genau wissen, was sie suchen, sondern einfach nur die neueste Leica besitzen wollen.
Denn ein "einfach mal Abwarten" der Kunden ist genau das, was der Firma Leica nicht passieren darf, auch dann wenn es selbst provoziert ist.
Sie haben es doch noch geschafft!
Das Wochenende ist gerettet!
Endlich sind die Daten offiziell.
Leica ist für mich eine hochinteressante Alternative zu meiner Hasselblad. Wer schon mal mit einer H3D gearbeitet hat, kennt auch ihre Nachteile.
Beim Shooting aus der Hand ist das Gewicht Kräftezehrend und Ihre komplizierte Bedienung mit all den verstreuten Tasten und verschachtelten Menüs, kann einem in der Hitze des Gefechtes den letzten Nerv rauben. Außerdem hoffe ich bei Leica auf eine perfekte Verarbeitung ohne abplatzenden Lack, abfallendes Fire Wire Türchen, schlecht angeklebter Suchermuschel und Programmabstürzen bei Batterieschwäche.
Einen Zentralverschluss habe ich auch noch nie gebraucht. Meine Studioblitzanlage arbeitet maximal bis zu 1/80 Sekunde und selbst meine Akkutrafos für Draußen, lassen sich nur bis zu einer 1/125 Sekunde synchronisieren.
Also Leica, nicht nachlassen, ihr habt das richtige Produckt zur richtigen Zeit ich zähle auf euch.
LEICA S2
Ich hätte viel lieber eine univertselle MF-Kamera mit einem digitalen Rückteil, dass man bei Bedarf auch "up-graden" kann, bzw. auch nicht an einer Marke kleben muss und evtl. auch noch einen Rollfilm einsetzen kann. Ganz schade um die Hy6!!!!
Ja, schade um die Hy6
Vermutlich war die Hy6 ihrer Zeit voraus. Es kann halt noch keiner den passenden 6x6-Sensor und kaum jemand große 6x4,5-Rückteile liefern.
Ich hätte viel lieber eine univertselle MF-Kamera mit einem digitalen Rückteil, dass man bei Bedarf auch "up-graden" kann, bzw. auch nicht an einer Marke kleben muss und evtl. auch noch einen Rollfilm einsetzen kann.
Da wird die Reise aber hingehen. H3D-II nur mit dem (mitgelieferten und angepassten) Hasselblad-Rückteil, Film nur mit der H2F (die wiederum kein digitales Rückteil aufnimmt). Mal schauen, was Phase-One und Mamiya machen, die ihr System mal als
„offen“ beschrieben haben, die aber ebenfalls eine immer stärkere Integration von Kamera und Rückteil vornehmen.
das Gegenstück zum Technik-Hype
... wenn nur dieser unbezahlbare Preis nicht wäre. Leisten werde ich mir dieses Teil nie können. Aber interessant ist doch, was Leica den Mitbewerbern aus Fernost gegenüberstellt. Bei Leica eine Farbtiefe von 16 Bit und ein Dynamikumfang von 12 Blendenstufen - bei Nikon, Canon und Co. dafür komplexere Autofocus- und Belichtungssysteme sowie schnellere Bildfolgen. Da tritt Leica mit Bildqualität gegen verwöhnende japanische Technik an. Noch hat sich allerdings immer der Technik-Hype durchgesetzt.
Ojeminee...
...Aber interessant ist doch, was Leica den Mitbewerbern aus Fernost gegenüberstellt. Bei Leica eine Farbtiefe von 16 Bit und ein Dynamikumfang von 12 Blendenstufen
Einfache Frage: Haben Sie 16 Bit Farbtiefe mit Ihren Augen schon auflösen können? Wenn ja, sind Sie ein Außerirdischer!
Und was machen Sie mit dem Dynamikumfang von 12 Blendenstufen??
Da staunen die Japaner nicht, da lachen sie nur noch!!
Germany wieder an der Spitze? Mit Daten, die keiner braucht!!!
Bildquaqualität
Eins ist sonnenklar: Kein Tiefpassfilter und Objektive der Spitzenklasse und 37,5 Mpx Auflösung machen wirklich neugierig auf einen Vergleichstest mit den digitalen Kleinbildspiegelreflexen der japanischen Hersteller. Ich vermute mal, dass die da möglicherweise doch etwas alt aussehen.
Typisch Deutsch
Und noch ein typisch deutsches Technologieprodukt! Nach dem Transrapid, dem ICE, dem Jäger 90 und dem Toll-Collect-System jetzt die Leica S2. Typisch für solche deutschen Projekt bzw. für die Produktphilosophie deutscher Unternehmen: vom Größenwahn getriebene Entwicklungen, mit denen man die ganze Welt von der technologischen Überlegenheit der deutschen Nation zu beeindrucken versucht, aber exorbitant teuer und letztendlich wenig praxistauglich sind. Aber Hauptsache riesige Sensormaßen und phänomenale Auflösungswerte mit denen man klotzen kann; wichtiger als die Praxistauglichkeit ist der Prestige, gell?!?
Quatsch
Und noch ein typisch deutsches Technologieprodukt! Nach dem Transrapid, dem ICE, dem Jäger 90 und dem Toll-Collect-System jetzt die Leica S2. Typisch für solche deutschen Projekt bzw. für die Produktphilosophie deutscher Unternehmen: vom Größenwahn getriebene Entwicklungen, mit denen man die ganze Welt von der technologischen Überlegenheit der deutschen Nation zu beeindrucken versucht, aber exorbitant teuer und letztendlich wenig praxistauglich sind. Aber Hauptsache riesige Sensormaßen und phänomenale Auflösungswerte mit denen man klotzen kann; wichtiger als die Praxistauglichkeit ist der Prestige, gell?!?
Ziemlich daneben der Kommentar. Die neue Leica ist eine Mittelformatkamera und muss daher mit den anderen Mittelformatkameras konkurrieren. Daher ist sie, was den Preis betrifft, konkurrenzfähig, was das Handling betrifft dem Rest wahrscheinlich überlegen. Mit ihrer Bildqualität wird sie sich wahrscheinlich von den digitalen Kleinbildkameras der Japaner positiv absetzen. Gut gemacht Leica !
Mittelformat?
Die paar Millimeter mehr Sensorlänge, als bei Kleinbild, machen diesen Klotz noch nicht zur Mittelformatkamera. Weiß einer wo und von wem die S2 hergestellt wird?
Mittelformat
Die paar Millimeter machen zumindest 60 Prozent mehr Sensorfläche aus. Größer als der anteilige Unterschied zwischen EOS-1Ds Mark III und der 1D Mark III.
Der „Klotz“ ist ungefähr so groß und schwer wie eine EOS-1Ds Mark III oder D3X. Wenn Sie öfter mit einem Klotz wie der deutlich größeren und schwereren Hasselblad H3DII gearbeitet haben, die aber auch nur 33 Prozent mehr Sensorfläche bietet, werden Sie diese „kompakte“ S2 zu schätzen lernen.
Die S2 wird von der Leica Camera AG in Solms hergestellt.
mittelprächtig
Was an dieser Kamera tatsächlich "Mittelformat" ist, ist ihre Unentschiedenheit zwischen einem schnellen und handlichen Kleinbild bzw. der Flexibilität und der Auslegung einer für's Stativ gedachten (echten) Mitttelformat.
Das Handling einer KB-Reflex kombiniert mit Preis und Behäbigkeit einer MF-Kamera ist letztlich eine Bankrotterklärung für den deklarierten KB-Spezialisten Leica, dessen "Hausformat" ursprünglich feines, unauffälliges Handling mit überzeugender Bildqualität zu vereinen wußte (und auch genau damit Weltruhm erlangen durfte).
Wenn man dann auch noch das "Kleingedruckte" (= exorbitante Aufpreise u.a. für zeitlich wenig ausgedehnte Service- und Ersatzteilgarantie) und die Halbwertszeit digitaler Kameratechnik zu Grunde legt, kann einem eigentlich nur noch das große Heulen und Zähneklappern kommen.
Leica S2: Kompaktheit, Geschwindigkeit, Service
Was an dieser Kamera tatsächlich "Mittelformat" ist, ist ihre Unentschiedenheit zwischen einem schnellen und handlichen Kleinbild bzw. der Flexibilität und der Auslegung einer für's Stativ gedachten (echten) Mitttelformat.
Man kann es auch anders formulieren: Die Kamera verbindet die gute Handhabbarkeit von Kleinbildkameras mit der besseren Bildqualität des Mittelformats (wobei ich zur Handhabung schon was schreiben kann, zur Beurteilung der Bildqualität aber erst ein Serienexemplar abwarten werde).
Das Handling einer KB-Reflex kombiniert mit Preis und Behäbigkeit einer MF-Kamera.
Immerhin arbeitet die Kamera deutlich schneller als jede Mittelformatkamera. 1,5 Bilder pro Sekunde sind für eine Kleinbildkamera nicht besonders beeindruckend. Für eine Mittelformatkamera bisher unerreicht. (Eine schnelle Kleinbildkamera wie die Alpha 900 schafft 5 24,5-Megapixel-Aufnahmen pro Sekunde. Die S2 1,5 37,5-Megapixel-Aufnahmen pro Sekunde. Macht bei der Kamera des Optikspezialisten Leica immerhin halbsoviele Megapixel pro Sekunde wie beim Elektronikgiganten Sony.)
Der AF - ich konnte es probieren - ist deutlich schneller als beim Rest im Mittelformat. Die übrige Arbeitsauffassung der Kamera - Bildwiedergabe, Speicherzeiten etc. - auch.
Wenn man dann auch noch das "Kleingedruckte" (= exorbitante Aufpreise u.a. für zeitlich wenig ausgedehnte Service- und Ersatzteilgarantie)...
Das Kleingedruckte bei Hasselblad kennen Sie, mit den Hasselblad-Preisen haben Sie verglichen?
Natürlich muss sich Leica auch mit den Massenprodukt-Herstellern Canon, Nikon und Sony vergleichen. Tun sie, und deshalb gibt es ja den eigens für die S2 eingerichteten kostenlosen (also mit dem Kauf der S2 zu bezahlenden) Service. Wer mehr braucht, für den gibt es halt - wie bei Hasselblad auch - kostenpflichtige Zusatzleistungen. Als normaler Fotojournalist oder Portraitfotograf brauche ich die nicht unbedingt, da reicht mir möglicherweise sogar der einfache Canon-Profi-Service CPS oder ich komme wie bei Sony ganz ohne Sonderbehandlung aus. You get what you pay for.
Übrigens:
Der Maßstab für wirklich handliche Digitalfotografie bei gleichzeitig überzeugender Leistung ist z.B. eine 5D - keineswegs eine 1Ds oder D3X, die als "Vorgaben" für die S2 herhalten dürfen. Mithin die S2 eine glatte Themenverfehlung hinsichtlich dieses Anspruchs darstellt.
Und, nein, sie wird auch dort, wo Pixelmengen und Flächen (mehr) zählen keine wirklichen Maßstäbe setzen, weil KB-Kameradesign und Stativgebrauch sowas von "uncool" daherkommt - wie es aber die S2 zwingend erfordert, möchte man ihre theoretischen Qualitäten am Papier auch ganz praktisch auf Fotopapier wiederfinden.
Allein die tröge Masse ihres Schwing(!)spiegels legt eine solche Betrachtungsweise ganz nahe - gehört doch schon beim aktuellen KB die Spiegelmasse zu den lästigen Hindernissen hin zu der auch dort theoretisch möglichen Höchstleistung.
Träger Schwingspiegel
Sie wird auch dort, wo Pixelmengen und Flächen (mehr) zählen keine wirklichen Maßstäbe setzen, weil KB-Kameradesign und Stativgebrauch sowas von "uncool" daherkommt - wie es aber die S2 zwingend erfordert, möchte man ihre theoretischen Qualitäten am Papier auch ganz praktisch auf Fotopapier wiederfinden.
Allein die tröge Masse ihres Schwing(!)spiegels legt eine solche Betrachtungsweise ganz nahe - gehört doch schon beim aktuellen KB die Spiegelmasse zu den lästigen Hindernissen hin zu der auch dort theoretisch möglichen Höchstleistung.
Sie haben die S2 schon ausprobiert, so dass Sie zu dem Schluss kommen, man könne in der Praxis die theoretischen Höchstleistungen nicht erreichen? Bitte erzählen Sie mehr von der S2?
Digitale aufzeichnende spiegellose Kleinbild- und Mittelformatkameras sind ziemlich rar. Klar hat ein Spiegel auch prinzipielle Nachteile. Aber deshalb unternehmen die Kamerahersteller ja auch einiges an Aufwand, um damit klarzukommen. (Schauen Sie sich beispielsweise die aufwendige Spiegelmechanik eine Alpha 900 an, hinter dessen Spiegel sogar ein beweglich gelagerter Sensor arbeiten kann). Die Zeiten für derart große Sensoren, die Live-Bild-fähig sind, ohne mechanischen Spiegel und ohne mechanischen Verschluss arbeiten, sind derzeit wohl noch nicht da.
Jedenfalls ist der - dort deutlich größere und mutmaßlich auch schwerere - Schwingspiegel der H3D oder Mamiya 645 kein Hindernis, Kameras mit 60 Megapixeln und möglicherweise bald mehr anzubieten.
Genau
Genau DESWEGEN ist die S2 ja auch keine Kamera auf die die Welt gewartet hätte: Die Funktionalität eines Schwingspiegels, nochzumal in der Größe wie in der S2 verbaut, erschließt sich ja auch nicht aus der Praxis, sondern aus der Physik. Und liegt wohl definitiv nicht über dem, was die aktuellen KB-SLRs zu bieten haben. Und das ist leider auch nicht SO tolle. Was ja auch durchaus kritisch gemeint ist ...
Wer die KB-Fotografie schon mal erfunden hat, und glaubt, sie jetzt wieder neu erfinden zu müssen, sollte (auch) dewegen keinesfalls vom bewährten (!) Format abweichen - und es letztlich tatsächlich NEU (praxisgerecht) definieren!
Kleinbild
Wer die KB-Fotografie schon mal erfunden hat, und glaubt, sie jetzt wieder neu erfinden zu müssen, sollte (auch) dewegen keinesfalls vom bewährten (!) Format abweichen - und es letztlich tatsächlich NEU (praxisgerecht) definieren!
Verstehe ich nicht.
Barnack entschied sich doch nicht für das Kleinbildformat, weil das aus Sicht des Ingenieurs, der eine von Grund auf neue Kamera konzipiert, das Format mit den besten Abmessungen war. Sondern es war halt das Format, das - quer - auf den damals weit verbreiteten und damit leicht verfügbaren 35-Millimeter-Film passte.
Heute ist die Situation für Leica anders. Es gibt Hersteller wie Canon, Nikon, Sony oder Mamiya, die ihre bestehenden Systeme „digitalisieren“ und dabei aus verständlichen Gründen beim alten Format (Kleinbild oder 6x4,5) bleiben oder irgendwann da mal wieder hinwollen. Es gibt andere Hersteller, die sich aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel aus Kosten- oder Qualitätsgründen, bewusst gegen die alten Formate entschieden haben, zum Beispiel Olympus, Pentax, Samsung oder Leica. Auch Hasselblad hat sich ja sein eigenes „Vollformat“ kreiert.
Für die Kamera-Massenhersteller bieten sich die „Sensoren von der Stange“ an, die in großen Stückzahlen bei den Sensor-Massenherstellern bestellt werden. Leica braucht aber nur ein paar tausend Stück. Auf den Auftrag wartet Sensorhersteller Sony nicht.
Das heißt: Einerseits wird der Kodak-Sensor für Leica deutlich teurer als der für Sony-Sensor für Nikon und Sony und der Canon-Sensor für Canon. Andererseits kann man jetzt auch Sonderwünsche realisieren lassen. Es ist schon jetzt absehbar, dass der kleine Bildkreis für die weitere Entwicklung des Kleinbilds der limitierende Faktor wird. Gleichzeitig wäre es für Leica verhältnismäßig schwer, sich mit einem Kodak-Kleinbildsensor gegen die Etablierten abzugrenzen. Warum sollten die Leica-Entwickler, die ein von Grund auf neues System bauen, sich ausgerechnet für das Kleinbildformat entscheiden, nur weil das zufällig das Format ist, das quer auf einen Kinofilm passt?
Warum Kleinbild
Der Bildkreis ist nur dort ein "limitierender Fakor" wo man sich nun mal unbedingt auf einen größeren, aus der Norm fallenden Sensor versteift hat.
Das KB-Format hat nun in der digitalen Welt nicht so unbedingt mit einstigen Filmmaßen zu tun, sondern damit, dass sich im Rahmen dieser Sensorgrößen, wie auch schon einstens beim Film, Kameras und Objektive konstruieren lassen, die hinsichtlich Größe und Gewicht, Handlichkeit und Universalität im Einsatz absolut überzeugen können.
Häng ich deswegen am Kleinbild? Nein, ich weiß größere Formate durchaus zu schätzen. Nur gelten halt für's Mittelformat wieder andere Prämissen; die einerseits nicht nur gecroptes MF etwas schal wirken lassen, andererseits eben Bauformen präferieren, die Modularität oder für's Stativ perfektioniertes Handling (z.B. Drehrückteil oder auch quadratisches Format) ganz, ganz wünschenswert erscheinen lassen.
Was man der S2 ganz praktisch auch noch zum Vorwurf machen muss - und was halt auch noch an der Formatfrage hängt: Sie ist mit ihrem Sonderformat eine Insellösung. Ihre zweifelsohne perfekten Optiken werden dieses ihr eigenes Sensormaß nie wirklich verlassen - weil sie für potenziell andere KB-Kameras zu groß und behäbig sind, ihnen zur Adaption auf richtiges Mittelformat es einfach an Bildkreis ermangelt ...
Nun weiß ich, dass Leica gern dafür steht, sich selbst genug zu sein. Somit der Wunsch, Leica-Objektive auch für andere Systeme angeboten zu bekommen, stets ungehört verhallte. Breit und willig wäre die Front derer, die Leica-Optikqualität immer zu schätzen wußte, allein die sich die wenig erbaulichen Kameras aus Solms gerne verbeten haben. An all diesen potenziellen Kunden wird auch die S2 samt ihren Optiken wieder einmal spurlos vorbeigehen - selbstzufrieden und ganz exklusiv in ihrem Autistendasein.
S2-Format
Der Bildkreis ist nur dort ein "limitierender Fakor" wo man sich nun mal unbedingt auf einen größeren, aus der Norm fallenden Sensor versteift hat.
Der Bildkreis ist dort der limitierende Faktor, wo man eine bessere Bildqualität erwartet.
Kleine Kameras bot und bietet Leica an. R9 mit Modul R zum Beispiel, Digilux 3, Leica M8, V. Die haben oder hatten alle ihre Berechtigung.
Die Größe des Sensors ist doch kein Selbstzweck. Sondern richtet sich nach dem jeweiligen Ziel der Kamera. Aus nostalgischen Gründen unbedingt das Kleinbildformat zu wählen, wenn man ohnehin ein neues Objektivsystem gründet, wäre Unfug.
Das KB-Format hat nun in der digitalen Welt nicht so unbedingt mit einstigen Filmmaßen zu tun, sondern damit, dass sich im Rahmen dieser Sensorgrößen, wie auch schon einstens beim Film, Kameras und Objektive konstruieren lassen, die hinsichtlich Größe und Gewicht, Handlichkeit und Universalität im Einsatz absolut überzeugen können.
Warten Sie die Kamera doch einfach mal ab, um zu entscheiden, ob sie Sie hinsichtlich Größe und Gewicht, Handlichkeit und Universalität im Einsatz überzeugen kann. Oder andere Anwender.
Häng ich deswegen am Kleinbild? Nein, ich weiß größere Formate durchaus zu schätzen. Nur gelten halt für's Mittelformat wieder andere Prämissen; die einerseits nicht nur gecroptes MF etwas schal wirken lassen, andererseits eben Bauformen präferieren, die Modularität oder für's Stativ perfektioniertes Handling (z.B. Drehrückteil oder auch quadratisches Format) ganz, ganz wünschenswert erscheinen lassen.
Genau. Sie kennen den modularen Klotz fürs Stativ. Und sie kennen die schnelle Kleinbildkamera für den Einsatz aus der Hand. Und denken in diesen Kategoreien. Es gibt halt Anwender, die sich eine Kamera wünschen, die nicht als schwerer Klotz daherkommt (noch dazu möglicherweise mit getrennter Stromversorgung für Kamera und Rückteil, wenig einheitlicher Bedienung, kleinem Display, langsamer Geschwindigkeit), aber gleichzeitig die Grenzen, wie sie eine Nikon D3X oder Alpha 900 setzen, überwinden wollen.
Was man der S2 ganz praktisch auch noch zum Vorwurf machen muss - und was halt auch noch an der Formatfrage hängt: Sie ist mit ihrem Sonderformat eine Insellösung.
Natürlich. Leica stellt sich nicht als Objektivhersteller für die japanische Kameraindustrie auf. Die S2-Objektive sind für die S2. Genauso wie die Hasselblad-H-Objektive für die Hasselblad sind und auch Kyocera seine Contax-N-Objektive nicht gebaut haben, damit findige Bastler die zu EF-Objektiven umbauen.
Aber nein auch:
Leica läßt nur brav gegen Bares "Leica"-Optiken für Panasonic labeln (vielleicht auch überfliegen die bewährten Optikdesigner noch schnell mal die Computerdesigns aus Japan).
Noch nicht mal der - verhältnismäßig gut aufgestellte - big player Zeiss war und ist sich zu gut, seine "Scherben" am Weltmarkt anzubieten. Aber ist halt blöd, wenn der auf so kleinlichen Kategorien wie bewährte Formate setzt, als nach dem zigsten Sonderformat aus der Edelschmiede zu Solms zu krähen.
Labeln
Leica läßt nur brav gegen Bares "Leica"-Optiken für Panasonic labeln (vielleicht auch überfliegen die bewährten Optikdesigner noch schnell mal die Computerdesigns aus Japan).
Aber längst nicht jedes Panasonic-Objektiv.
Der Leica-Schriftzug bürgt immerhin für eine gewisse Qualität. Genug Panasonic-Objektive müssen ohne auskommen.
Und bei den Zeiss-"Scherben" ist es ja auch nicht anders. Leica baut Objektive gemeinsam mit Panasonic. Zeiss baut Objektive gemeinsam mit Cosina. Oder mit Sony. Oder früher mit Kyocera. Und Samsung und Kodak dürfen "Schneider Kreuznach" auf ausgewählte Objektive schreiben.
Zeiss bleibt nebenbei ja auch nichts anderes übrig, als Objektive für andere Systeme zu bauen oder bauen zu lassen. Zeiss-Kameras gibt es abgesehen von der neuen Ikon ja schon lange nicht mehr.
Dafür gibt's ja auch ...
... Leica-Kameras, die die Welt nicht braucht. Aber als Vorwand, der Welt die anerkannt hervorragenden Leica-Objektive vorzuenthalten taugen sie allemal.
Schon beim DMR hatte Leica die ultimative Erklärung für 10MP auf Crop-Format: "Mehr braucht's nicht" ...
Bei der S2 zeichnet sich ein ähnliches Muster ab: "Gerade soviel mehr braucht's unbedingt" ...
Mehr hat Leica wohl tatsächlich nicht gebraucht.
Klötze
Wer eine gute, alte Hasselblad als "Klotz" bezeichnet, hat wohl mehr die Bauklötze seiner Kindheit im Hinterkopf - und verbindet deren Handling denn auch konsequent mit einschlägiger Prägung, als daran auch nur irgendetwas Negatives zu sehen.
Der olle Victor war wohl ebenso gut darin, dem "Zufall" die besten Seiten abzugewinnen, wie es der alte Oskar - dann derer zu Leitz - es verstanden, aus dem Zufall einen einfach erkennbaren Nutzen zu ziehen ...
Der «Klotz»…
…ist immerhin ergonomischer als so manch neuzeitliche KB-DSLR. Aber gut, für manche ist der berühmte «Hasselblad-Griff» offensichtlich eine nicht zu meisternde Hürde.
Dann gleich mal
ein Sonderwunsch, der mich mit der S2 vielleicht doch noch warm werden ließe:
Bitte einen praktischen, quadratischen Sensor, statt dem anabolischen Kleinbildformat!
Kleinbild
Barnack saß noch nachdenklich in seinem mittelhessischen Konstruktionsbüro, da verkaufte ab 1913 ein amerikanischer Hersteller bereits eintausend Exemplare der Tourist-Multiple, natürlich legten die Besitzer schon den 35-mm-Kinofilm in diese Kleinbild-Kamera, 1914 (jetzt wieder eine deutsche Innovation) erschien die Minigraph des Berliner Kameratüftlers Levy-Roth, die immerhin 50 Belichtungen auf "Kinofilm-Halbformat" lieferte und sich auch verkaufte. 1922 kam die französische Sept dazu, dazwischen gab es weitere, mehr oder weniger erfolgreiche Versuche mit dem Kinofilm. Selbst Leitz hält sich da mittlerweile mit Festlegungen zurück, denn 1924 gab es erst 31 Leica-Prototypen, erst 1925 startete die Produktion. Immerhin kann die Leica den Titel "die damals weltweit erfolgreichste Kleinbildkamera" tragen - das ist doch auch `was. Anmerkung von "dem mit der Nikon D700 und dem Batterieteil"!
Wer die KB-Fotografie schon mal erfunden hat, und glaubt, sie jetzt wieder neu erfinden zu müssen, sollte (auch) dewegen keinesfalls vom bewährten (!) Format abweichen - und es letztlich tatsächlich NEU (praxisgerecht) definieren!
Verstehe ich nicht.
Barnack entschied sich doch nicht für das Kleinbildformat, weil das aus Sicht des Ingenieurs, der eine von Grund auf neue Kamera konzipiert, das Format mit den besten Abmessungen war. Sondern es war halt das Format, das - quer - auf den damals weit verbreiteten und damit leicht verfügbaren 35-Millimeter-Film passte.
Heute ist die Situation für Leica anders. Es gibt Hersteller wie Canon, Nikon, Sony oder Mamiya, die ihre bestehenden Systeme „digitalisieren“ und dabei aus verständlichen Gründen beim alten Format (Kleinbild oder 6x4,5) bleiben oder irgendwann da mal wieder hinwollen. Es gibt andere Hersteller, die sich aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel aus Kosten- oder Qualitätsgründen, bewusst gegen die alten Formate entschieden haben, zum Beispiel Olympus, Pentax, Samsung oder Leica. Auch Hasselblad hat sich ja sein eigenes „Vollformat“ kreiert.
Für die Kamera-Massenhersteller bieten sich die „Sensoren von der Stange“ an, die in großen Stückzahlen bei den Sensor-Massenherstellern bestellt werden. Leica braucht aber nur ein paar tausend Stück. Auf den Auftrag wartet Sensorhersteller Sony nicht.
Das heißt: Einerseits wird der Kodak-Sensor für Leica deutlich teurer als der für Sony-Sensor für Nikon und Sony und der Canon-Sensor für Canon. Andererseits kann man jetzt auch Sonderwünsche realisieren lassen. Es ist schon jetzt absehbar, dass der kleine Bildkreis für die weitere Entwicklung des Kleinbilds der limitierende Faktor wird. Gleichzeitig wäre es für Leica verhältnismäßig schwer, sich mit einem Kodak-Kleinbildsensor gegen die Etablierten abzugrenzen. Warum sollten die Leica-Entwickler, die ein von Grund auf neues System bauen, sich ausgerechnet für das Kleinbildformat entscheiden, nur weil das zufällig das Format ist, das quer auf einen Kinofilm passt?
Stative ...
... gehören im echten Mittelformat zum A & 0 zur Fotografie, wie die Masse zum Trägheitsgesetz. Darum sind (waren) die MF-SLR auch so gebeut, wie sie nunmal sind: Modulare Klötze, deren Format entweder gleich (universell) quadratisch, oder, wenn nicht, dann drehbar ausgelegt ist. Als Handkameras haben sie sich denn, außer unter Studiobedingungen, auch nie wirklich durchgesetzt.
Wenn man jetzt Mittelformat im KB-Stil anbietet, oder KB-Handling mit Mittelformat-Qualität bewirbt, dann liegt das Debakel in diesen nicht ganz unwesentlichen Details begründet, und auch sicher nicht am guten Willen und den unzweifelhaften Qualitäten aller Beteiligten.
Ich weiß nur ganz sicher, dass ich keine MF mit der Auslegung einer KB - aber auch sicher keine KB in den Ausmaßen einer MF präferieren werde.
Was der Bauer nicht kennt...
Es ist ganz interessant (und jetzt nicht allein auf Sie bezogen, sondern allgemein auf den Tenor vieler Stellungnahmen):
Man kritisiert, dass die Leica keine Kleinbildkamera ist, sondern dass Leica sich für ein größeres Bildformat entschieden hat. Man kritisiert gleichzeitig, dass die Leica keine "richtige" Mittelformatkamera ist, denn dazu ist sie ja viel zu handlich, das Rückteil nicht abnehmbar und überhaupt der Sensor viel zu klein.
Noch haben nicht besonders viele Leute mit dem neuen S2-System gearbeitet. Aber das Urteil steht schon fest: Sie passt nicht auf Anhieb in die vorgestanzten Kategorien und ist natürlich viel zu teuer für das, was sie leistet.
Bauern ...
... haben sich oft zu Recht gegen die "Segnungen" der Gentechnik gewandt ...
"Handlchkeit" ist eben eine bedingte Kategorie, die das Mittelformat berührt. Während Gewicht, Größe und Preis unbedingte Kategorien für jene sind, die sich auf's "ärmliche" Kleinbild beschränken (wollen), und einfach "nur" auf perfektioniertes KB vom einstigen KB-Pionier (eh schon viel zu lange) gewartet haben.
Also doch
"Handlchkeit" ist eben eine bedingte Kategorie, die das Mittelformat berührt. Während Gewicht, Größe und Preis unbedingte Kategorien für jene sind, die sich auf's "ärmliche" Kleinbild beschränken (wollen), und einfach "nur" auf perfektioniertes KB vom einstigen KB-Pionier (eh schon viel zu lange) gewartet haben.
Sie passt nicht in die forgefertigten Kategorien.
Urteile ...
... ergeben sich aus den Brüchen zwischen Anspruch und Erwartung: Die S2 erfüllt Ansprüche, auf die keiner gewartet hat - während sie konkrete Erwartungen nicht wirklich erfüllt.
Und über die leeren Versprechungen bezüglich einer Kleinbild-R10, die die Vorstellung der S2 begleiteten, breiten wir ohnehin gerne den Mantel des Schweigens.
...
Vielleicht rechnet man in Solms ja tatsächlich, dass man mit einigen 100 S2 jene 1000en R-User wettmacht, die man mit der R10-Möhre vor Augen gerade an die Wand hat rennen lassen.
Ein Kaufmann wirtschaftet ja stets ordentlich, wie wir alle wissen.
DER Kaufmann ...
... wird Leica wohl besser als Liebhaberei beim Finanzamt deklarieren ... :-)
Blablablabla....
Und noch ein typisch deutsches Technologieprodukt! Nach dem Transrapid, dem ICE, dem Jäger 90 und dem Toll-Collect-System jetzt die Leica S2. Typisch für solche deutschen Projekt bzw. für die Produktphilosophie deutscher Unternehmen: vom Größenwahn getriebene Entwicklungen, mit denen man die ganze Welt von der technologischen Überlegenheit der deutschen Nation zu beeindrucken versucht, aber exorbitant teuer und letztendlich wenig praxistauglich sind. Aber Hauptsache riesige Sensormaßen und phänomenale Auflösungswerte mit denen man klotzen kann; wichtiger als die Praxistauglichkeit ist der Prestige, gell?!?
Wieder einer dieser Menschen, die vor lauter Blubberblasen die Realität ausblenden und ins hoffnungslose Pauschalisieren verfallen. Man, geh mal raus und nimm am Leben teil!!!!!!! Du lebst in einer Sackgasse....
Sehr schöner Vergleich!
Leica S2 und Transrapid, das trifft es genau!
Nur daß die Chinesen die S2 bestimmt nicht haben wollen, wohingegen ich mir gut vorstellen könnte, daß sie sich eines Tages die Lizenzen für die Hy6 schnappen.
Jaja…
…die ach so tolle Hy6! Die Realität sieht eher so aus, dass keine einzige Hy6 den Weg nach China gefunden hat – mangels Interesse. Leica hingegen macht gerade auf diesem Markt sehr gute Geschäfte.
Daher auch die roten Bilanzzahlen bei Leica?
Weil die Geschäfte in China so blendend laufen? Verstehe!
Technologieprodukt
Vom Größenwahn getriebene Entwicklungen, mit denen man die ganze Welt von der technologischen Überlegenheit der deutschen Nation zu beeindrucken versucht, aber exorbitant teuer und letztendlich wenig praxistauglich sind.
Gerade von einem Brancheninsider wie Ihnen würde ich erwarten, dass Sie sich inzwischen mit der Leica S2 vertraut gemacht haben und sie gut einschätzen können. Vor diesem Hintergrund würde mich interessieren, wie sie zu dem (Vor-?)Urteil „wenig praxistauglich“ kommen? Oder kennen Sie die Kamera noch nicht? Wie ist es dann möglich, dass Sie dann solche Stellungnahmen veröffentlichen?
Aber Hauptsache riesige Sensormaßen und phänomenale Auflösungswerte mit denen man klotzen kann; wichtiger als die Praxistauglichkeit ist der Prestige, gell?
Anscheinend haben Hasselblad, Mamiya, PhaseOne, Tamron/Zenza-Bronica, Kyocera/Contax, Rollei/Franke&Heidecke und Pentax ihren vormaligen Vorsprung nicht genutzt, eine wirklich überzeugende und gut handhabare Kamera zu bauen, die mehr bietet als nur das Kleinbild. Der Markt für die S2 ist klein, aber es gibt ihn.
Übrigens: Kameras, die nicht mit phänomenalen Auflösungswerten und riesigen Sensormaßen protzen, bietet Leica schon. Zuletzt verkaufen die sich allerdings zum Teil eher schleppend.
Größenwahn
Wenn Leica wirklich groß und teuer gewollt hätte, sähe die Kamera anders aus.
Die Option war ja da, schließlich war bereitete man bereits die Zusammenarbeit mit Jenoptik und Sinar vor. Das Non plus Ultra wäre wohl sowas wie eine Kamera nach Art der Hy6 geworden: Großes Sensorformat und modular wie von Leica gewohnt. Ich kenne Leicas Kriegskasse nicht, könnte mir aber vorstellen, dass Kyocera sein Mittelformatsystem auch wohl gerne an Leica weiterverkauft hätte.
Nein, Leica baute keine Hy6. Leica baute keine Neuauflage der ehrgeizigen Contax 645. Statt dessen wurde es eine Nummer kleiner, leichter, mutmaßlich auch preiswerter.
Bei drohender Verbalejakulation einfach mal...
...den Schnabel zulassen.
- Jäger 90: Haben Sie eine Ahnung von der Komplexität eines solchen Projekts? Der Eurofighter als Erbe des Jäger 90 ist nun immerhin das wohl fortschrittlichste Kampfflugzeug der Welt.
- ICE: Die Chinesen sehens anders und haben 160 Mio für die Lizenzfertigung bezahlt.
- Transrapid: geb ich Ihnen Recht, aber Manche Visionen bleiben halt auch auf der Strecke - besser als keine zu haben.
- Toll Collect: Wo ist das Problem damit: Das fortschrittlichste System und es funktioniert...
Von wegen fortschrittlich!
- Jäger 90: Haben Sie eine Ahnung von der Komplexität eines solchen Projekts? Der Eurofighter als Erbe des Jäger 90 ist nun immerhin das wohl fortschrittlichste Kampfflugzeug der Welt.
Ja, ja. So fortschrittlich, dass man zeitweise in Betracht gezogen hat, sich aus dem Projekt zurückzuziehen und lieber den Russen ein paar MIG-29 abzukaufen bzw. vorübergehend ein paar MIG-29 aus DDR-Beständen übernommen hat...
- ICE: Die Chinesen sehens anders und haben 160 Mio für die Lizenzfertigung bezahlt.
Die Franzosen haben es mit dem TGV eindrucksvoll gezeigt, dass es auch einfacher/billiger und trotzdem leistungsfähiger geht...
- Transrapid: geb ich Ihnen Recht, aber Manche Visionen bleiben halt auch auf der Strecke - besser als keine zu haben.
Das Problem mit den Deutschen ist nicht der Mangel an Visionen, sondern die Gigantomanie der Deutschen. Egal was entwickelt wird: Es muss immer kolossal sein, um auch wirklich jeden zu beeindrucken. Immer schön klotzen/protzen. Und diese Gigantomanie wird den Deutschen immer wieder zum Verhängnis. Das war schon zu Zeiten der Bismarck so...
- Toll Collect: Wo ist das Problem damit: Das fortschrittlichste System und es funktioniert...
Auch hier beweisen andere (ich weiß nicht mehr genau, ob es die Ösis oder die Schweizer sind), dass es wesentlich einfacher/billiger und mindestens genauso effizient geht.
Merkwürdig
Auch hier beweisen andere (ich weiß nicht mehr genau, ob es die Ösis oder die Schweizer sind), dass es wesentlich einfacher/billiger und mindestens genauso effizient geht.
Ausgerechnet Sie halten TollCollect für übertrieben?
Ausgerechnet Sie, der Sie doch sonst die Totalüberwachung für so sinnvoll, nützlich und notwendig halten? Und die bietet eben einzig TollCollect.
Nur diese unfähigen deutschen Richter verweigern mal wieder die Nutzung der Daten zur Bekämpfung des internationalen Terrors, Ahndung des Dauerlinksfahrens und Mittelspurschleichens sowie der Erforschung der Verbreitungswege der Schweinegrippe!
Also bitte bedenkenlos unterstützen, Herr DingDongDilli!
Überflieger im Anmarsch
Meine M8 macht brilliante Aufnahmen, die die Ergebnisse meiner Spiegelreflex von "Big-N" regelmäßig beschämt zurücktreten lässt. Leica kann was. Und ich bin mir daher ganz sicher: Die S2 wird DER Überflieger, sie wird mit ihrer Bildqualität einen neuen Maßstab definieren. Leica, ich freue mich über Eure Leistung!
Überflieger
Die M8 macht brilliante Aufnahmen - aha? Da dürfen sich die abzulichtenden Personen aber nicht allzu hektisch bewegen!
Meine M8 macht brilliante Aufnahmen, die die Ergebnisse meiner Spiegelreflex von "Big-N" regelmäßig beschämt zurücktreten lässt. Leica kann was. Und ich bin mir daher ganz sicher: Die S2 wird DER Überflieger, sie wird mit ihrer Bildqualität einen neuen Maßstab definieren. Leica, ich freue mich über Eure Leistung!
Wo bleibt ...
... die doppelte Geschwindigkeit gegenüber bisherigen MF-DSLRs wie es auf der photokina tönte?
Geschwindigkeit
Woran machen Sei die "doppelte Geschwindigkeit" fest? Serienbildrate? Auslöseverzögerung? Kürzeste Verschlusszeit der Zentralverschlussobjektive (über alle Blenden hinweg)? Speichergeschwindigkeit? Bildübertragung zum angeschlossenen Notebook? Bildwiedergabe auf dem Display? Worauf wollen Sie hinaus?
Die S2 ist die derzeit schnellste Mittelformatkamera - so man sie denn zum Mittelformat zählen will. Der AF ist schneller als bei den Mittelformatkonkurrenten. Ob doppelt so schnell vermag ich nicht zu beurteilen, aber das ist ja auch objektivabhängig. Die Arbeitsauffassung ist flott. Die Serienbildrate die derzeit schnellste am Markt. Die Phase-One-Rückteile bringen es beispielsweise derzeit auf Serienbildraten zwischen 0,67 und 1,2 Bildern pro Sekunde. Hasselblads Flaggschiffe H3DII-50 und -60 brauchen pro Aufnahme 1,1 Sekunden und schaffen laut Datenblatt 33 Aufnahmen pro Minute. Die H3DII-39 - zumindest in Sachen Auflösung die Unmittelbare Konkurrentin der S2 - ist mit stolzen 1,4 Sekunden pro Aufnahme noch langsamer, ist also zumindest in Sachen Serienbildrate laut Datenblatt nichtmal halb so schnell.
Bisher konnte man...
...blechen was man wollte Nikon, Canon und Sony gaben inakzeptable Grenzen vor und erreicht bei weitem nicht das was mit Digital-Backs für das Mittelformat möglich war.
Leica bietet mit der Leica S2 eine Kamera an, welche die für Nikon, Canon und Sony bis auf weiteres existenten Grenzen durchbricht und dabei so kompakt wie eine Nikon D700 baut. Es liegt nicht am Preisunterschied sondern schlichtweg an der optischen Schnittstelle und hier in der Basis den wichtigen Schritt hin zum größeren Bildkreis bei langem Auflagemaß und großen Wechselobjektiv-Bajonett.
Man erkennt es bereits an den Kommentaren. Der Versuch von Nikon, Canon und Sony das digitale Mittelformat zu ersetzen ist gescheitert. Man zieht sich wieder in die Speed-Ecke zurück.
Was aber, wenn in ca. 4 Jahren eine Leica S-System-Kamera genügend Processing-Power und Frame-Buffer-Speicher anbietet, der Kodak FFT CCD noch schneller ausgelesen werden kann und dementsprechend mit einer Kamera wie heute der Nikon D700 mithalten kann?
Man wird Leica-S-Systeme definitiv NICHT so selten im Einsatz sehen wie definitiv nicht wenige es sich wünschen.
Wie weit weg zuletzt Nutzer einer Sony A900, Nikon D3x, Canon 5D Mk II, Canon 1Ds Mk III, etc. vom Mittelformat fotografieren wird man anhand der Leica S2 erleben.
Ob man nun 10.000 oder 20.000 Euro mehr für eine Leica S-Ausstattung ausgibt ist nicht wenigen egal, denn für viele zählt das Ergebnis und ein Handling wie bei einer D-SLR mit Kleinbild-Film-Bajonett.
Ich bezweifle
ernsthaft, das N,C,S mit ihren Cam`s dem Mittelformat Paroli bieten wollen. Das ist ja genauso als wenn Dacia mit einem Logan gegen Audi A8 antritt! Die Einschätzung entspricht nicht der Realität und ist auch nicht Strategie. Man muß nicht meinen andere Hersteller sind blöd und wissen nicht um ihre Zielgruppe. Wer das Geld für eine S2 hat wird sie sich kaufen, ob er sie braucht oder auch nicht! Und da kommen wir zu dem Punkt ob ein jeder dieses Gerät braucht, zum arbeiten oder zur Schwanzverlängerung. Wer im Mittelformat arbeitet wird ob der guten Ergonomie und "schnellen" Einsatzbereitschaft in der S2 eine sehr gute Ergänzung zum altgedienten Equipment finden und auch zu schätzen wissen. Als Amateur oder auch "nur schnöder" Reporter kann man dieses Gerät eigentlich gar nicht so richtig gebrauchen, dazu ist sie viel zu langsam. Es wird auch nicht die Frage sein, wann Leica die Grenzen von N,C,S durchbricht, sondern wer braucht es, was kostet es, wo steht die Konkurrenz zu diesem Zeitpunkt! Und glauben Sie diese schläft ja auch nicht, auch wenn es sich im oberen Beitrag so herrausliest. Erst mal auf dem Teppig bleiben und die weiteren Entwicklungen beobachten. Denn es kristalisieren sich in letzter Zeit ganz andere Sachen herraus, welche umgesetzt auch ein Mittelformat System in Bedrängnis bringen kann. MP sind nicht alles und das haben immer noch nicht alle verstanden!
Sicherlich...
...Das ist ja genauso als wenn Dacia mit einem Logan gegen Audi A8 antritt!...
...nicht was den Preis anbelangt sondern das was man damit erreicht wenn man nun wieder zurück zu N, C und S vs. digitales Mittelformat und Leica S2 geht.
Es gibt aber va. hier bei Photoscala unzählige KB-VF-Fans die einem darstellen, dass Ihre 20+x MPx-D-SLR mit Kleinbild-Filmformat-Bajonett und sogar Ihre 12MPx 5D nicht nur locker mit digitalem Mittelformat mithalten kann sondern es auch abhängt.
Es ist unglaublich was sich so manche Leute alles an Ausreden einfallen lassen warum die 5D in diesem Vergleich hier: http://www.doorhof.nl/blog/index.php?topic=1123.msg3225
solche einddeutinge Blößen bei der homogenen Durchzeichnung von Details in Lichtern und Schatten zeigt.
Zudem ist bekannt, dass die 5D aufgrund ihres aggressiven LowPass-Filters einer 5D Mk II oder 1Ds Mk III nicht weit hinterher hinkt und sogar speziell bei den hier kritischen dunklen Texturen eher besser dasteht als die MPx-Weltmeiter mit Kleinbild-Fiimformat-Bajonett.
Bringen wir es auf den Punkt. Geht man raus in die Natur oder ins Studio zeigt digitales Mittelformat und hier eben 100% FFT CCD-Sensor-Technologie-Dominanz weiterhin wo der Hammer hängt.
Bei bestimmten Portraits bzw. Hauttypen wie diesen: http://www.doorhof.nl/portfolio/albums/userpics/10001/vd_heijden_9_Juni_...
wird jede bildschönende 20+x MPx KB-VF und 12+x MPx APS-C-Kamera sichtbar die Kehrseite der Medaille des direkt auf den Sensor entrauschten CMOS-Sensoren zeigen. Wo geschrubbelt wird kippen oft die Farben/Farbtöne.
Das hier http://www.doorhof.nl/models/albums/userpics/10001/iTVbox_8_Juni_2007-8.... erreicht Canon dank Picture Styles mit stinkenden Farben anstatt kräftigen natürlichen wie es hier ein echter Imager-Sensor ein FFT CCD eben geliefert hat.
Die Schwächen der 5D ...
... sind weitgehend "künstlicher" Art - was sich einfach dadurch umgehen läßt, dass man aufgeschaltete Korrekturoptionen wegschaltet.
RAW-Daten sind dann nur noch jenes i-Tüpfelchen, die einem die Gewissheit geben, dass man mit der 5D eine gegenüber der 1Ds nicht nur ebenbürtige, sondern sogar überlegene Abbildungsleistung generieren kann.
Was Canon SO ja eigentlich nicht wollen konnte: Weswegen man dieser "Amateurknipse" wohl so willfährig Bildoptimierungsfunktionen in die Chips implantiert hat ...
Pech aber auch...
...das Bildschönende wirkt bei der 5D auch auf RAW-Ebene. Es geht nicht um den Anteil der vor und in der JPEG-Engine steckt sondern bereits das was auf Sensor-Ebene das Bild schönt. Auch bekannt als CDS-Verfahren oder Darf-Frame-Echtzeit-Verfahren. Eine 5D macht wie andere CMOS-Kamera pro Auslösung 2 Bilder. 1 das so wie es die belichteten Photo-Detektoren sehen und eines das ein Rauschbild der maskierten Ladungsspeicher erzeugt. Das wird direkt auf dem Sensor gegengerechnet und es kommen bei der 5D eben ca. 12 Millionen Pixelwerte dabei heraus. Die Kamera benötigt aber pro Pixelwert eben 2 Ladungsspeicher-Informationen.
Exakt deshalb ist auch der APS-C-Sensor so groß, während noch kein einziger FT-Sensor das bildschönende CDS-Verfahren nötig hatte.
Der Vorteil der 5D dürfte der vergleichsweise lichtschwache CMOS sein wodurch ein geringerer Grad von Pixelcross-Talking erzielt wird. Die Aufnahmen einer 1Ds Mk III sowie ähnlich hoch auflösenden Kameras sehen spontan verwaschen aus was für einen hohen Grad an faslsch korrigiertem Pixel-Cross-Talking spricht. Auch Anti-Pixel-Cross-Talking-Algorithmen greifen bereits auf RAW-Ebene und Anti-Pixel-Cross-Talking ist definitiv eine Bildschönung-Mahßnahme.
Gut,
dass nicht Techniker von Bildern begeistert sein müssen, sondern halt nur der Rest der Welt sich an der bislang besten KB-Fotografie erfreut, wie sie uns dank Canon, Nikon und Sony netter Weise erhalten geblieben ist. Die geblendeten User müssen ja auch nur von den Bildern leben, und nicht davon, sie zu sezieren. Aber Leica werden wir immer und von ganzem Herzen in den Geschichtsbüchern ein ehrendes Andenken bewahren. Versprochen.
Erfolgsspiel
Der Versuch von Nikon, Canon und Sony das digitale Mittelformat zu ersetzen ist gescheitert.
Diese Aussage muß man relativieren! Gescheitert sind sie an den nicht beherrschbaren mechanischen/optischen Toleranzen des Kleinbildformates im Vergleich zur Mittelformatqualität. NICHT an der Sensorik!! Schrauben Sie ein Rodenstock-Angulon oder Schneider-Symmar an so einen Sensor, und Sie werden über die Qualität der Sensoren überrascht sein.
LEICA läuft hier mit ihrem neuen Format keineswegs diesen Grenzen weg, sie justieren nur mit exorbitantem Aufwand offensichtlich manuell und haben ein (noch) beherrschbares Größenformat gewählt. DAS macht die Qualität aus (und natürlich auch den eigentlich unsinnigen Preis; auch wenn in diesem Forum viele so tun, als spielt Geld überhaupt keine Rolle mehr...).
Dafür trägt der Käufer aber das enorme Risiko einer standalone-Entwicklung!!
Ein marktwirtschaftlich riskantes ALLES-ODER-NICHTS-Spiel von LEICA!!
Papperlapapp!
Der Versuch von Nikon, Canon und Sony das digitale Mittelformat zu ersetzen ist gescheitert.
Diese Aussage muß man relativieren! Gescheitert sind sie an den nicht beherrschbaren mechanischen/optischen Toleranzen des Kleinbildformates im Vergleich zur Mittelformatqualität. NICHT an der Sensorik!! Schrauben Sie ein Rodenstock-Angulon oder Schneider-Symmar an so einen Sensor, und Sie werden über die Qualität der Sensoren überrascht sein.
LEICA läuft hier mit ihrem neuen Format keineswegs diesen Grenzen weg, sie justieren nur mit exorbitantem Aufwand offensichtlich manuell und haben ein (noch) beherrschbares Größenformat gewählt. DAS macht die Qualität aus (und natürlich auch den eigentlich unsinnigen Preis; auch wenn in diesem Forum viele so tun, als spielt Geld überhaupt keine Rolle mehr...).
Dafür trägt der Käufer aber das enorme Risiko einer standalone-Entwicklung!!
Ein marktwirtschaftlich riskantes ALLES-ODER-NICHTS-Spiel von LEICA!!
Größeres Bajonett und va. umso höher die Anforderungen der hochlichtempfindlichen CMOS-Sensoren desto größer der Bajonett-Durchmesser und das mechanisch-optische Problem reduziert sich.
Schneider-Kreuznach und Rodenstock für MF sind auf MF gerechnet und auf KB-VF damit höhergradiger nahezu telezentrisch abbildend. Ein Sigma für KB-VF ist als 70-300 auf FT keine Gurke mehr sondern ein Hammer Tele-Zoom, vgl. ZUIKO Digital 70-300.
So Extra-Wurst in Ihren Augen eine Leica S2 daherkommt genauso richtungsweisend war, ist und bleibt FourThirds für Leute die sich nicht am KB-VF verzetteln.
Das einzige was KB-VF bleibt sind aktuell nunmal lichtstarke 50mm-Festbrennweiten, welche nur dann genauso gut abbilden wie ein lichtstarkes 25mm auf FT und va. mFT, wenn diese auf mind. f4 oder F5.6 abgeblendet sind. Dann ergibt sich hinsichtlich Schärfentiefe kein sichtbarer Unterschied mehr wohl eher sind lichtstarke mFT-Festbrennweiten dem digitalen KB-VF weit voraus was Einsatz kreativer Schärfentiefe anbelangt.
Was denken Sie wie Canon seine hellgrauen EF L Objektive zentriert? Ebenfalls von Hand. Was denken Sie wie Olympus bzw. ZUIKO die TopPro-Objektive zentriert? Die HighEnd-Objektive sind alle händisch zentriert und montiert. Ca. 1.600 Euro für ein ZD 4/7-14 ist alles andere als ein Pappenstiel!
Bei Leica ist der Anteil an Metall-Teilen wohl mit Abstand am höchsten und die Fertigungs-Toleranzen ermöglichen eine dauerhafte Staub- und Spritzwasser-Dichtigkeit.
Marktwirtschaflicht gehen eher N, C und S das Risiko ein zwischen FT und Leica S eingeklemmt zu werden und hinsichtlich hochwertigen Objektiven die man noch bezahlen kann durch die hochwertigen ZUIKO Digital-Objektive in die Budget-Ecke verdrängt zu werden.
Willst Du va. viel Pixel für wenig Geld, schraube Tokina, Sigma oder Tamron an eine N, C oder S mit KB-VF.
Hinsichtlich klar erkennbarer Bildqualität die eine neue Meßlatte bei Kameras mit Formfaktor eine Nikon D700 wird die Leica S2 zwar fürs Erste nicht N, C und S massenweise Kundschaft wegräubern aber die De-Klassierung wirkt und man wird Parallelen hinsichtlich der Vorteile eines 100% digitalen Systems zu FT erkennen. Dasselbe nur eben mehr bzw. weniger Pixelwerte/Bilddatei.
Leica S und FT sind die Zukunft und N, C und S verkaufen Dinosaurier.
CS Objektive
1/500stel als schnellste Verschlusszeit der neuen S2-Objektive sind auch nicht mehr so ganz taufrisch. Das konnte man bei der Rolleiflex schon seit vielen Jahren mit einer 1/1000 Sek. schon sehr viel besser. Sogar die Hassifujiblad kann schon 1/800 Sek.
Na ja, für's Studio reichts ja!
Zentralverschluss
1/500stel als schnellste Verschlusszeit der neuen S2-Objektive sind auch nicht mehr so ganz taufrisch. Das konnte man bei der Rolleiflex schon seit vielen Jahren mit einer 1/1000 Sek. schon sehr viel besser. Sogar die Hassifujiblad kann schon 1/800 Sek.
Haben Sie mal nachgemessen, wie schnell besagte Objektive tatsächlich arbeiten? Über welche Blenden die schnellsten Verschlusszeiten dann zur Verfügung stehen?
Der Sensor der S3 ist nicht
Der Sensor der S3 ist nicht 60% größer als Kleinbild , sondern nur 56 % größer :-)
Einigen wir uns so: Die 5D und die S2 sind beide gecropte MF-Kameras...
Die Angaben sind meist nicht
Die Angaben sind meist nicht korrekt und halten nicht das ein was sie versprechen. Die ISO-Normen lassen 0,4 Belichtungsstufen an Abweichung zu. Leica dürfte und könnte nach der Norm 1/800 auf der Kamera angeben, machen sie aber nicht, weil sie keine Toleranzen zulassen wollen. Ich finde das ist ein wichtiger Punkt, man bekommt das was drauf steht. Was aber die anderen nicht haben, hat Leica, nämlich einen Schlitzverschluss mit 1/4000 Sekunde. Der Zentralverschluss selbst ist eine tolle Leistung von Leica, denn sie erfüllt mehrere Wünsche. Ohne in technischen Details verloren zu gehen: Bei der Entwicklung des Zentralverschlusses hat man gute Arbeit geleistet, zumindest das was ich bisher gelesen habe, er ist darauf ausgelegt, dass die Stromversorgung nicht wie bei den anderen Firmen kurzzeitig stark gefordert wird, schließlich soll er auch Outdoor mobil bleiben. Die geschwindigkeit kann bis zu 2 bilder pro Sekunde betragen, also am Zentralverschluss werden die nicht untergehen. Überhaupt frage ich mich, warum so viele darauf warten, dass Leica untergehen soll. Wegen des hohen Preises? So viel kostet es nunmal, die anderen Firmen verkaufen Ihre Sachen auch nicht für Lau. Hier bei Photoscale wurden auch die Preise verglichen, sie ist gut positioniert. Und für die Features, die andere nicht bieten, verlangen sie halt mehr Geld, hat ja auch in der Entwicklung Geld gekostet. Also abwarten wie sie in der Realität ankommt.
CS Objektive
Tja, 1/500stel als Blitzsynchronisation ist doch nicht schlecht. Die Kamera kann 1/4000 - und dies konnte die Rollei definitiv nicht. Selbst Ihre zitierte Hassifujiblad ist hier doch etwas entfernt. Wo ist hier jetzt das Problem?
1/500stel als schnellste Verschlusszeit der neuen S2-Objektive sind auch nicht mehr so ganz taufrisch. Das konnte man bei der Rolleiflex schon seit vielen Jahren mit einer 1/1000 Sek. schon sehr viel besser. Sogar die Hassifujiblad kann schon 1/800 Sek.
Na ja, für's Studio reichts ja!
Warum
Warum eine Digitalkamera überhaupt noch mechanischer Verschlusskomponenten bedarf, wäre die eigentlich spannende Frage, auf die Leica leider (auch) keine Antwort zu wissen scheint.
Gast schrieb: Warum eine
Warum eine Digitalkamera überhaupt noch mechanischer Verschlusskomponenten bedarf, wäre die eigentlich spannende Frage, auf die Leica leider (auch) keine Antwort zu wissen scheint.
Weil der "digitale Verschluss" unter anderem Probleme mit dem Überlaufen von hellen Stellen, wie zum Beispiel der Sonne hat. Das äußert sich dann gerne mal als langer weißer Streifen im schlimmsten Fall bis zum Bildrand.
siehe zum Beispiel hier:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=54763
Einen ...
... Ein-Aus-Schalter meinte ich eigentlich weniger ...
Ein...
...problem ist das nicht. Aber meine Nikon hat auch eine kürzeste Synchronzeit von 1/500 und eine kürzeste Verschlusszeit von 1/16.000!
Wow…
…da benutzt tatsächlich noch jemand eine antiquierte D1!! :D
Eigentlich ...
... realisieren heutzutage schon fast alle Kameras Synchronzeiten jenseits der 1/1000 Sekunde - mit entsprechend reduzierten Leitzahlen, natürlich ...
Tja, das tobt sich wieder die Formatfrage
in schönster Weise aus.
Die KB-VF Fraktion scheint irgendwie mächtig irritiert zu sein, dass Leica ihre Vorstellungen von der korrekten Formatfrage nicht "richtig" beantwortet hat. Nein, statt dessen ein neues Format! Und eigene Objektive. Alle größer als das klassische KB und kleiner als MF?
Es ist schon irritierend, wie beharrend manche Menschen ihre Umwelt wahrnehmen. So, als wäre hier nicht schon oft genug lang und breit vor allem gerade dieses Thema durchgekaut worden.
Dass Sensor nicht gleich Film ist, scheinen diese Leute vollständig ausgeblendet zu haben. Dass es, wenn ein Hersteller sich entschließt, ein neues, vollständig implizites System zu bauen, es nicht auf herkömmliche Filmmaße ankommt, sondern eher auf sensortechnische Grundsätze, scheint einfach nicht eingedrungen zu sein.
Da diktiert der herstellbare Waver das Format und das, was man damit erreichen will. Dass, wie wir unlängst von einem namhaften Vertreter der Hersteller hören durften, die Grenze für kleine Sensoren (FT APS-C) sinnvoller Maßen bei ca. 20 Mpx liegt, ist also für alle Auflösungen darüber ein größeres Format sinnvoll. Bei der Auflösung der Leica jetzt also das vorgelegte Format. Der Sensor von Kodak war ja vermutlich schon da. Vor allem mit der Eigenschaft, in den Randbereichen trotz schräg auftreffender Strahlen eine gute Wiedergabe zu erreichen, darf man das wohl als konsequent ansehen. Ein ähnliches Konzept gabs ja schon bei der M8.
In absehbarer Zukunft werden wohl eher Backlit-Sensoren dieses Feld bestimmen. Wenn man die Eigenschaften dieser Sensoren genauer durchliest, ist es vor allem auch diese Eigenschaft, nicht mehr auf mehr oder minder gerade auftreffende Strahlengänge angewiesen zu sein, mit der dieser Sensortyp relativ schnell den derzeit üblichen Sensoren den Rang ablaufen wird. Damit dürfte auch ein anderes Objektivdesign als die derzeit mehr oder minder zwingend telezentrisch gerechneten Objektive möglich sein. Das Sensordesign nähert sich also eher wieder den Filmeigenschaften an, wenn ich das richtig sehe. Abgesehen von den besseren ladungstechnischen Eigenschaften und höherer Empfindlichkeit. Darüber hinaus wird es für jeden Hersteller ein Erfolgsfaktor in der Zukunft sein, dass seine Sensoren auf jeden Fall LiveView und eine nahezu störungsfreie hohe Empfindlichkeit realisieren ohne hohe künstliche Eingriffe seitens der nachgeschalteten Bildprozessoren.
Immerhin hat Leica mit der S2 ein neues Format geschaffen, das für sich zwar momentan eine Insel darstellt, aber von den grundsätzlichen Eigenschaften schon als exeptionell angesehen werden kann: großer, aber nicht unnütz großer Sensor, bei praktisch analogen Eigenschaften einer "normalen" DSLR und einen konsequent auf den Sensor zugeschnittenen Objektivpark mit entsprechenden Eigenschaften.
Es ist ein Anfang. Andere werden folgen. Vermutlich mit einem etwas anderen Sensor und anderen Maßen. Aber von der Zielrichtung her gleich. Maße aus der Analogzeit sind da absolut nicht mehr die oberste Priorität.
Wenn für FT ...
... die Auflösungsgrenze bei 20 MP liegen soll, dann liegt sie für KB bei 80 MP.
Sch... Argumente für den erkennbaren Unwillen, mit den vorhandenen KB-Anbietern in Konkurrenz treten zu wollen. Dafür nebulose Andeutungen, dass Film und Digital halt nicht vergleichbar wären. Aber immer dort, wo's um ein konkretes Format mit seinen konkreten Anforderungen geht, hab ich eine glänzende Ausgangsbasis um auch konkrete Vergleiche anstellen, konkrete Optimierungen durchführen zu können. Und dabei hätte Leica noch vieles richtiger/besser machen können, als die vielgeschmähten Mitbewerber.
Warm anziehen!
Das was die Leica S2 bzgl. Framerate einbremst ist die hohe geforderte Prozessorleistung auch ohne JPEG bzw. RAW+JPEG-Modus. Bereits RAW bzw. DNG erfordert bei 37MPx und einem FFT CCD eine enorme Rechenleistung.
Mehr Power und das was die Leica S2 rein mechanisch anbietet, wird N, C und S arg in Bedrängnis bringen.
Mein Gott,
wie hier nur wieder gefleddert wird. Wen die S2 nicht interessiert, der sollte doch eigentlich auch nichts zu sagen haben?! Bei jedem Leica Thread diesselben Beißreflexe.
Ist doch ein tolles System für alle die nicht gerade auf dem Sportplatz stehn. Handlich, lichtstarke Objektive und vermutlich das erste System mit großem Sensor bei dem nicht ständig abgeblendet werden muss.
Wer sich durch einen kleinen Sensor gestalterisch oder durch einen Kleinbildsensor technisch limitieren will der solls doch einfach tun und hier nicht rumlamentieren. Ich kann mir die S2 auch nicht leisten könnte Sie mir aber schon gut zwischen meinen Fingern vorstellen.
Welchen ...
... Limitierungen sollte ein Kleinbild-Sensor denn unterliegen - mehr als irgendein anderes Sensor-Format? Außer vielleicht jenen, die den Erklärungsnotstand zwischen gelabeltem FT und hausgemachtem "Super-KB" so nachhaltig peinlich berühren!
Vignettierung, Randunschärfe, etc....
kT
Dies und das
Vorab, postete das schon an anderer Stelle, trotzdem: Doppelt hält ja etwas länger:
Yoshihisa Maitani San ist gestorben
Und Photscala bekommt es nicht mit. Oder wurde das schon irgendwo hier erwähnt?
http://olypedia.de/Yoshihisa_Maitani_San
Wollte das nur eben los werden, also weiter im Schritt hier.
----------------
Die S2, ok.
Ich mache mich ja auch immer (gerne) lustig über die Solmser, allerdings las ich heute in der Printausgabe der Photopresse ein richtig gutes "Statement" in Sachen 'Mittelformat' von Thomas Zehnder.
Er schreibt u.A.:
"In den Mittelformat-Filmzeiten maß ein Negativ in Länge und Höhe jeweils 60 mm, was eine Fläche von 3600qmm ergibt. Das Kleinbild kommt dagegen nur auf 864qmm (24x36) - ein eklatanter unterschied um den Faktor 4,16 und deutlich sichtbare Qualitätsunterschiede bei den entsprechenden analogen Bildern"
Weiter:
"Im heutigen Digitalkosmos sieht das dagegen ganz anders aus: 39 Millionen Bildpunkte bei Mittelformatrückteilen stehen aktuell 25 Millionen lichtempfindlicher Mikrozellen bei Kleinbildkameras entgegen - das bedeutet einen numerischen Auflösungsvorteil von grade einmal dem 1,5-Fachen. Vorsichtig ausgedrückt: Es gibt nicht viele Augen, die in gedruckten Bildern zwischen beiden digitalen Systemen einen unterschied erkennen können"
Es stehen noch jede Menge andere Dinge dort in diesem kleinen "Standpunkt", wirklich lesenswert. Zu dieser Ausgabe war die S2 noch nicht auf dem Markt muss man dazu sagen, auf der Website steht jetzt aber doch schon etwas darüber.
Er schreibt aber auch, das jeder weitere Rückzug irgendwelcher Firmen aus dem Mittelformatmarkt die Position von Hasselblad natürlich stärken wird. Was ebenfalls positiv zu bewerten ist, wie ich finde.
Jetzt könnte man doch einmal die Diskussion auf diesen paar Standpunkten etwas sachlicher weiterführen. SO gesehen ist die S2 sicherlich vielleicht auch für eine Überraschung gut. So lächerlich ich die Ankündigung der S2 empfunden und kommentiert habe, so sehr finde ich aber genau diesen Umstand als Fakt grade sehr spannend, und ich meine das nicht ironisch.
Gott sei Dank betreibe ich Fotografie als Hobby, nicht beruflich. Seit letzter Woche belichte ich wieder auf Gelatine und belichte selbst aus, freue mich dabei über meine olle Hasselblad 500/CM, die über ca. 500 Millionen Pixel Auflösung verfügt, auf Pixel umgerechnet.
Film isn't dead, it just smells funny.
;)
Re:
Gott sei Dank betreibe ich Fotografie als Hobby, nicht beruflich. Seit letzter Woche belichte ich wieder auf Gelatine und belichte selbst aus, freue mich dabei über meine olle Hasselblad 500/CM, die über ca. 500 Millionen Pixel Auflösung verfügt, auf Pixel umgerechnet.
Film isn't dead, it just smells funny.
;)
Gratuliere zu diesem Schritt! Es ist dem gleichen Modell geschuldet, dass ich im Fotohandel meines Vertrauens vor nicht einmal einem ganzen Jahr einen Rollfilm gekauft habe. Meinen ersten überhaupt. Inzwischen fotografiere ich mit meiner 500er lieber als mit jeder digitalen Kamera; der ganze Prozess des «Bildmachens» hat eine völlig andere Qualität als über die gewohnte «zeitgenössische» Arbeitsweise.
Eine Frage der Optik,
nicht des FORMATS.
Da Leute, die Geld verdienen
Da Leute, die Geld verdienen wollen (Profis) keinen Vorteil haben, wenn sie ohne Grund das Kamerasystem wechseln, sind die Zielgruppe der S2 die Technikfreaks, die in Leica eine Art Religion sehen, und reiche Poser.
Das Problem ist, daß Technikfreaks meist zu arm für die S2 sind, und daß die reichen Poser wissen, daß gut aussehende Chicks extrem markenbewußt sind, und den Spruch, "ich bring Dich ganz groß raus, Babe" , nur Canon-, Nikon-, Hasselblad-, Mamiya- und Rolleibesitzern abnehmen.
Wenn also einer mit einer so großen Leica daherkommt, haben die Chicks Angst, daß es sich um einen Technikfreak handelt, der Ihnen in einem furchterregenden klimatisierten Kellergewölbe tagelang seine Fotoapparatevitrine zeigen will.
Nörgelmann
Die "Chicks"
das sind wohl Hühner = sprich (junge) Frauen?
Es kann ja sein, dass es so Machen hier gibt, der noch nicht über die Pubertät heraus gekommen ist. "Chicks" gehören für meine Begriffe da eher in diverse Macho-Proll-Medien. Die "Babes" sind sicher nicht besonders scharf darauf, von Machos dieser Art, egal mit welcher Kamera, angemacht zu werden. Und dass Frauen, egal welcher Sorte, jetzt so genau wissen wollen, welcher Gockel mit welchem Fotoklotz gerade auf Brunftschau geht, ist für meine Begriffe ausgemacht. Aber sonst sicher ein sehr tief blickenlassender Beitrag.
Vielen Dank für die Aufklärung!
…schön, wenn man noch so ein einfaches Weltbild hat; ganz egal ob es überhaupt stimmt, was man da schreibt…
odysseus schrieb:
…schön, wenn man noch so ein einfaches Weltbild hat; ganz egal ob es überhaupt stimmt, was man da schreibt…
Muss ich mal eben so unterschreiben. Ich habe keine Ahnung, wie das Thema, so dermaßen "in die Hose" gehen konnte - im Wortsinne.
Wegen der Bearbeitungskette weiter oben: Ja, hat mir auch gefehlt, der gesamte Entwicklungsprozess.
Grüße
Die Leute
Unter "Nörgelmamnn" hatte doch in den Achtziger Jahren ein gewisser Borell (Lebensberater) besserwissende Fotokommentare geschrieben, konnte die aber leider nur mit seinen, sehr schlechten Bildern auf unterstem Knipserniveau anreichern. Dieser Nörgelmann-Kommentar hier ist nicht besser!
Da Leute, die Geld verdienen wollen (Profis) keinen Vorteil haben, wenn sie ohne Grund das Kamerasystem wechseln, sind die Zielgruppe der S2 die Technikfreaks, die in Leica eine Art Religion sehen, und reiche Poser.
Das Problem ist, daß Technikfreaks meist zu arm für die S2 sind, und daß die reichen Poser wissen, daß gut aussehende Chicks extrem markenbewußt sind, und den Spruch, "ich bring Dich ganz groß raus, Babe" , nur Canon-, Nikon-, Hasselblad-, Mamiya- und Rolleibesitzern abnehmen.
Wenn also einer mit einer so großen Leica daherkommt, haben die Chicks Angst, daß es sich um einen Technikfreak handelt, der Ihnen in einem furchterregenden klimatisierten Kellergewölbe tagelang seine Fotoapparatevitrine zeigen will.
Nörgelmann
Beißreflex
wie hier nur wieder gefleddert wird. Wen die S2 nicht interessiert, der sollte doch eigentlich auch nichts zu sagen haben?! Bei jedem Leica Thread diesselben Beißreflexe.
Ist doch ein tolles System für alle die nicht gerade auf dem Sportplatz stehn. Handlich, lichtstarke Objektive und vermutlich das erste System mit großem Sensor bei dem nicht ständig abgeblendet werden muss.
Wer sich durch einen kleinen Sensor gestalterisch oder durch einen Kleinbildsensor technisch limitieren will der solls doch einfach tun und hier nicht rumlamentieren. Ich kann mir die S2 auch nicht leisten könnte Sie mir aber schon gut zwischen meinen Fingern vorstellen.
Bin ganz Deiner Meinung. Wer die S2 für untauglich hält braucht sie ja nicht nehmen und hier nicht mit unsachlichen Geschreibe langweilen. Meine Erfahrungen mit Leica sind ausgesprochen gut. Freuen wir uns doch, daß in einer (noch) freien Welt, unterschiedliche Produkte entstehen. Ob sie Erfolg haben wird der Markt entscheiden.
Könnte nur sein,
dass mehr Leute die S2 für so untauglich wie auch unbezahlbar halten, als Leica im freien Markt verträgt ...
Maulkorb
Freuen wir uns doch, daß in einer (noch) freien Welt, unterschiedliche Produkte entstehen.
Und in Deiner "noch freien Welt" willst Du als erstes anderen das Wort verbieten...
Leica als Erlösung aus dem Belagerungskomplex taugt nichts.
96% Sucherfeldabdeckung?
Warum hat sich Leica bei einer Kamera wie dieser für eine Sucherfeldabdeckung von 96% entschieden? Für mich als Berufsfotografen wäre so etwas (sehr oft) sehr hinderlicher...