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Alte Hasselblad neu belebt: Digitalrückteil CFV-39

Foto des Digitalrückteils CFV-39 von HasselbladMit dem Digitalrückteil CFV-39 (39 Megapixel, knapp 12.000 Euro) legt Hasselblad nun all jenen, die noch eine analoge Hasselblad besitzen, den Digital-Umstieg nahe, passt es doch an praktisch jede Hasselblad, die seit 1957 gebaut wurde. Bei etlichen neueren Objektiven ist gar die digitale Objektivkorrektur vorgesehen:

Foto des Digitalrückteils CFV-39 von Hasselblad

Das neue Digitalrückteil verwandelt V-System-Kameras in digitale Arbeitspferde, textet Hasselblad auf der (englischsprachigen) Seite zum CFV-39. Bei doppelter Sensorgröße im Vergleich zum Kleinbild-Vollformat ergibt sich eine Pixelgröße von 6,8 µ.

Alle V-System-Kameras funktionieren kabellos und laut Hasselblad werden neben der kompletten Zentralverschlussreihe (wie 500 C, 903 SWC usw.) auch die Schlitzverschluss-Modelle 202 FA, 203 FE und 205 TCC/FCC voll unterstützt, wobei letztere „leicht modifiziert“ werden müssen. Schlitzverschluss-Kameras der Baureihen 200 und 2000 können das CFV-39 nur mit Zentralverschlussobjektiven der C-Reihe nutzen.

Das CFV-39 lässt sich mittels V-Magazinadapter auch an Mittel- und Großformatkameras anderer Hersteller mechanisch adaptieren; die Auslösesteuerung erfolgt in dem Fall über das Blitz-Signal.

In Reminiszenz an die guten alten Quadrat-Zeiten kann das Bildformat auch auf 5412x5412 Pixel beschnitten werden:
 

Foto des Digitalrückteils CFV-39 von Hasselblad

 

Spezifikationen CFV-39
Sensor CCD, 39 Megapixel (5412x7212 Pixel)
Aufnahmeformate (wählbar) 36,7 x 49,0 mm, 39 Megapixel (5412x7212 Pixel; Faktor 1,1x) oder 36,7x36,7 mm, 29 Megapixel (5412x5412 Pixel, Faktor 1,5x)
Pixelgröße 6,8 µ
Dateiformat Hasselblad 3FR, verlustfrei komprimiert
Aufnahmeart Einzelaufnahme, 16 bit Farbe
Aufnahmerate 1,4 s pro Bild, 39 Bilder pro Minute
Empfindlichkeit (ISO) 50, 100, 200, 400, 800
Speicher CompactFlash II; oder Festplatte bei direkter Anbindung an Mac oder PC
LCD-Monitor Farb-TFT 2,5“
Akku Sony InfoLithium L, Typ NP-F
Software Phocus für Mac und PC (im Lieferumfang)
Schnittstelle FireWire 800 (IEEE1394b)
Kompatible Kameras Hasselblad V-Serie seit 1957, 2000er Serie und 201F (nur mit C-Objektiven), 202FA, 203FE und 205FCC können mit Modifikation F- Und FE-Objektive nutzen; andere Kameras mit V-Magazinanschluss
DAC - Digitale Objektivkorrektur für CF/CFE 40 FLE, CFE 40 IF, CFi 50 FLE, CFi/CFE 80, CFi/CFE 120, CFi 150, CFE/CFE 180, CFi 250, CFE 250 Sa, CFE 350 Sa
Abmessungen 91x90x61 mm
Gewicht 530 g (mit Akku und Speicherkarte)
Preis 9.990 Euro netto

 

(thoMas)
 

Endlich mal was halbwegs Positives:

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 10:34

Schon von anfang an hätte man mal anfangen sollen, den Altbestand der auf dem Markt befindlichen Mittelformatkameras mit digitalen Rückteilen zu bestücken, statt sich an die Kreation neuer digitaler Systeme zu machen, die dann noch schneller scheiterten.

Jetzt muss erst mal festgestellt werden, ob das Rückteil in der Praxis etwas taugt.

Dann muss noch das letzte Kaufhindernis beseitigt werden: der Preis. Bei dem oben aufgeführten darf das Unternehmen die Rückteile behalten. Dann fotografieren wir im Mittelformat weiter analog und scannen die Dias ein.

Und da hat der Anwender immer den längeren Atem. Analog: Ein Verlag teilte Sir Bernard Shaw mit, er könne kein Honorar zahlen, weil es sich um einen jungen Verlag handele. Er schrieb zurück: "Ich kann warten, bis sie alt geworden sind!"

Rückteil

Bild von PKD
Eingetragen von
PKD
(Hausfreund)
am Montag, 06. Juli 2009 - 12:39
Gast schrieb:

Schon von anfang an hätte man mal anfangen sollen, den Altbestand der auf dem Markt befindlichen Mittelformatkameras mit digitalen Rückteilen zu bestücken, statt sich an die Kreation neuer digitaler Systeme zu machen, die dann noch schneller scheiterten.

Jetzt muss erst mal festgestellt werden, ob das Rückteil in der Praxis etwas taugt.

Dann muss noch das letzte Kaufhindernis beseitigt werden: der Preis. Bei dem oben aufgeführten darf das Unternehmen die Rückteile behalten. Dann fotografieren wir im Mittelformat weiter analog und scannen die Dias ein.

Und da hat der Anwender immer den längeren Atem. Analog: Ein Verlag teilte Sir Bernard Shaw mit, er könne kein Honorar zahlen, weil es sich um einen jungen Verlag handele. Er schrieb zurück: "Ich kann warten, bis sie alt geworden sind!"

…kann ich voll Unterschreiben!

Unterm Strich gesehen, kann ich mir einfach nicht vorstellen das diese Sensoren, trotz der event. höhere Ausschussrate wie kleineren Produktionsmengen, um einiges teuerer sind als Ihre VF – Pedanten von Canon, Nikon, Sony.

Zumindest die Produktionsmenge ließe sich durch den entsprechenden Preis sehr leicht nach „oben“ korrigieren.

Die Digibackhersteller „kappieren“ es einfach nicht dass noch „Unmengen“ analogen Kameras wie Bronica, Mamiya, Contax etc. im Betrieb sind. Ganz zu schweigen von den GF – Kameras die jetzt auch für die Amateure erschwinglich sind.

Der erste Hersteller der einen preisgünstigen 34 – 39Mp Digiback für den Preis einer Nikon D3 oder Canon 5D herausbringt wird sich von den Aufträgen nicht retten können.

Ich stelle mir da ein Gehäuse aus hochwertigen Kunststoff ( siehe SLR – Kameras ) mit einem 3“ Sony LCD. Passive Kühlung über die Alukühlkörper. CF – Karte und USB Anschluss mit der Möglichkeit des Firmware - Updates. Da könnte man getrost auf FireWire verzichten. Wichtig wäre ein Universalrahmen mit dem Adapter für die entsprechenden Hersteller, aber dann bitte nicht 500,00€ für einen „einfachen“ Druckgussrahmen verlangen.

Gruß

PKD

PKD schrieb: Unterm Strich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 19:29
PKD schrieb:

Unterm Strich gesehen, kann ich mir einfach nicht vorstellen das diese Sensoren, trotz der event. höhere Ausschussrate wie kleineren Produktionsmengen, um einiges teuerer sind als Ihre VF – Pedanten von Canon, Nikon, Sony.

Dummerweise ist es aber so, sonst würde Hasselblad die Chance nutzen und das Rückteil noch billiger anbieten, als es - vor dem Hintergrund der gebotenen technischen Daten - jetzt schon ist. Die wissen schließlich auch, dass sie einer EOS 1Ds oder D3X etwas entgegensetzen müssen.

PKD schrieb:

Zumindest die Produktionsmenge ließe sich durch den entsprechenden Preis sehr leicht nach „oben“ korrigieren.
Die Digibackhersteller „kappieren“ es einfach nicht dass noch „Unmengen“ analogen Kameras wie Bronica, Mamiya, Contax etc. im Betrieb sind. Ganz zu schweigen von den GF – Kameras die jetzt auch für die Amateure erschwinglich sind.

Komisch. Wenn ich in meiner Freizeit durch die Stadt gehe, sehe ich jede Menge Hobbyfotografen mit Canon, Nikon, Pentax, Sony, Olympus. Mit einer Hassi habe ich noch keinen gesehen. Und gar mit Großformat?

PKD schrieb:

Der erste Hersteller der einen preisgünstigen 34 – 39Mp Digiback für den Preis einer Nikon D3 oder Canon 5D herausbringt wird sich von den Aufträgen nicht retten können.

Wenn er es jetzt auf den Markt brächte, würde er sich vor der Pleite nicht retten können. Den Consumern, welche Stückzahlen abnehmen, ist doch bereits eine D700 oder 5D viel zu teuer. Und eine Hasselbald? Welcher Consumer kann damit etwas anfangen?

Gast schrieb: Schon von

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 19:20
Gast schrieb:

Schon von anfang an hätte man mal anfangen sollen, den Altbestand der auf dem Markt befindlichen Mittelformatkameras mit digitalen Rückteilen zu bestücken

Leaf und PhaseOne waren "von Anfang an" mit dabei. Seit es überhaupt digitale Rückteile gibt, konnte jeder Hasselbald-Eigner seinen "Würfel" auf digital umrüsten.

Eine wirklich gute Nachricht!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 11:19

Es gibt zwar vergleichbare und sogar leistungsfähigere Rückteile von Phase One, aber insgesamt wird ein Kamerasystem gestärkt, daß auch weiterhin digital UND analog arbeiten kann.

Wenn es Spaß machen soll, Ektar 100 oder Fuji Reala oder, oder... Wenn es schnell gehen muß, CFV oder Phase One.

Was ich jetzt gerne noch wüßte, ist, ob das CFV einen LiveView bietet, so wie das vergleichbare Phase One P45+. Damit könnte manuelles Fokussieren dann richtig Freude machen.
Das P60+ mit dem noch größeren Sensor hat ja wohl leider keinen LiveView.

Gerade wurde mitgeteilt, dass Sinar Deutschland die Aktivitäten

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 11:19

hier einstellt, in folge aus der Schweiz operiert. Mal ganz davon abgesehen, dass die Zombies in Ahrensburg unfähig jedweden Marketings waren und ich den Laden schon vor Jahr und Tag geschlossen hätte, kann man getrost davon aus gehen, dass bei Sinar jetzt auch die Götterdämmerung eingesetzt hat. Da es kaum einen geben wird, der so teuere Produkte einfach mal so eben ordert, ohne diese genau gesehen und ausführlich getestet zu haben, wird das von der Schweiz aus sicher nicht schneller und besser. Gehen wir mal davon aus, dass wir uns über kurz oder lang vom nächsten Unternehmen zu verabschieden haben.

Die Chancen sind gut,

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 11:59

dass auf der Spielwiese auf Dauer so gut wie nix übrig bleibt. Jedenfalls nichts, was nicht irgenwann mal zu einen halbwegs vernünftigen Preis angeboten wird. Wer unbedingt analog fotografieren will oder muss, kann das ja mit dem Altequipment hervorragend machen. Aber digital mit an analog angepasstem Equipment, mit Einschränkungen ohne Ende? Aufs Ganze gesehen sind die Teile von der Funktionalität her alle deutlich primitiver und geringer flexibel einsetzbar als jede Kompakte, weil nicht konsequent angepasst und damit reichlich umständlich. Die können lediglich mit der höheren Auflösung punkten. Und das für ein maßloses Geld.

Das glaube ich nicht...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 13:17

...so recht!
Die digitale P3, die arTec und auch das - allerding viel zu teuere - m-Teil sprechen eigentlich sehr deutlich für SINAR.
Für "Knallerfotografie" war GF noch nie gedacht und Food und Stills werden sich schwerlich davon trennen können, auch wenn Hasselblad inzwischen sich alle Mühe gibt, die Linsen zu verschieben...;-)

neues Hasselblad-Digitalrückteil

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 11:26

Für den Preis erhalte ich zwei digitale Spitzenkameras vom Typ Nikon D3x, die sind dann auch deutlich schneller als die Hasselblad mit ihren lahmen 39 Bildern pro Minute! Trotzdem, wäre schon reizvoll, die Nikon F2AS, die beste und vielseitigste mechanische Kleinbildkamera, die jemals gebaut wurde, auch mit einer digitalen Rückwand zu gebrauchen!

Digitale Rückwände im KLeinbild

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 06:31
Gast schrieb:

wäre schon reizvoll, die Nikon F2AS, die beste und vielseitigste mechanische Kleinbildkamera, die jemals gebaut wurde, auch mit einer digitalen Rückwand zu gebrauchen!

Da warte ich schon seit Jahren drauf; habe sogar schon mal EMails mit Sover Wong getauscht, aber nichts in Sicht. Vielleicht muss diese Technologie noch viel mehr in den Mainstream sickern, also aus dem Bereich des Spezialistenwissens raus, bis irgendein Mensch so etwas mal in Kleinserie fertigt. Wenn geeignete Sensoren (also ohne oder mit wenig Filterglas davor) + Steuerhard/software bei Conrad zu kaufen sind, wird es wohl soweit sein, seufz.

Das wäre ja nicht nur für die F2/F3 interessant, sondern auch für einige andere Reihen, bei denen Rückwände bei gleicher Größe austauschbar sind, zB FM....FM3a, OM1-...4, oder einiges von Contax.

Digitale Rückteile

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 23:18

Wenn es so lukrativ wäre, warum gibt es keine Neuauflage des Modul R?

Gast schrieb:
Gast schrieb:

wäre schon reizvoll, die Nikon F2AS, die beste und vielseitigste mechanische Kleinbildkamera, die jemals gebaut wurde, auch mit einer digitalen Rückwand zu gebrauchen!

Da warte ich schon seit Jahren drauf; habe sogar schon mal EMails mit Sover Wong getauscht, aber nichts in Sicht. Vielleicht muss diese Technologie noch viel mehr in den Mainstream sickern, also aus dem Bereich des Spezialistenwissens raus, bis irgendein Mensch so etwas mal in Kleinserie fertigt.

Jaja, ausgerechnet in Kleinserie soll sowas möglich - und bezahlbar - sein.
Leica bot es an. Was das gekostet hat, wissen wir. Wie groß und schwer das Modul R war, auch. Und dass, obwohl die Kameras bereits dafür vorbereitet waren, vieles, was man in so ein Rückteil bauen müsste, schon in der Kamera sitzt.
Sie bräuchten den Sensor samt Tiefpassfilter, den Bildprozessor, einen Speicherkartenschacht, wenn's geht noch eine USB- oder Firewire-Schnittstelle samt der zugehörigen Elektronik, einen Monitor, den passenden Akku, eine Schnittstelle zur Kamera. Schauen Sie sich mal die Mittelformatrückteile wie die oben erwähnten an. Fürs Kleinbild würde so ein Ding nicht viel kleiner und bei den erreichbaren Stückzahlen nicht viel billiger werden. Und eine brauchbare und halbwegs bezahlbare Kamera hätten Sie auch noch nicht. Keine TTL-Blitzmessung, es sei denn, die Kamera kann schon die Vorblitzmessung, und Probleme mit der exakten Ausrichtung des Sensors sind nur zwei der zu erwartenden Einschränkungen. Da bauen Ihnen die Hersteller (wenn sie nicht gerade Canon oder Nikon heißen) auch gleich einen Bildstabilisator ein, indem sie den Sensor beweglich lagern.
Wenn sie preiswerter, kleiner und besser ist, warum statt der Bastellösung nicht gleich eine integrierte Lösung, also eine digitale Spiegelreflex? Was meinen Sie, wieviele F2/F3, FM....FM3a, OM1-...4 tatsächlich noch im Einsatz sind und trotz des fortgeschrittenen Alters im Einsatz bleiben werden, denen man einen solchen Umbau zumuten sollte?

CFV-39 - Sensor von wem?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 11:38

von wem stammt eigentlich der verbaute Sensor?
Sony? (Weil ja auch Sony LiIon-AKku verwendet werden.)

Gibt es dazu nähere Information?

Bei dem oben aufgeführten

Bild von Die Faust
Eingetragen von
Die Faust
(Hausfreund)
am Montag, 06. Juli 2009 - 11:46

Bei dem oben aufgeführten darf das Unternehmen die Rückteile behalten. Dann fotografieren wir im Mittelformat weiter analog und scannen die Dias ein.

*unterschreib*

Gast schrieb: von wem

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 12:09
Gast schrieb:

von wem stammt eigentlich der verbaute Sensor?
Sony? (Weil ja auch Sony LiIon-AKku verwendet werden.)

Gibt es dazu nähere Information?

Kodak

wieso sollte manuelle

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 12:00

wieso sollte manuelle fokussierung mit live-view sinn machen??? dafür ist doch der lichtschacht da!

Weil

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 14:45

auch die besten Mattscheiben bei einer zehnfachen Vergrößerung schon lange an ihre Grenzen stoßen, während der LiveView mit der Fokussierung in der Sensorebene dann erst richtig Spaß macht. Erst recht, wenn man den zu fokussierenden Bildausschnitt frei wählen kann.

Außerdem kann der LiveView bei Makro- und Mikroaufnahmen Sucherbildhelligkeiten bieten, bei denen selbst eine Klarglasscheibe mit Doppelkreuz im Lichtschacht oder Reflexsucher passen muß.

Professionelle (Mittelformat-) Fotografie ist halt mehr als immer nur Nikon D3-baller-schneller-Knipserei.

Macht keinen Sinn!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 17:05

…ist aber sinnvoll!

(Stop making sense! ;))

Erfreuliche ...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 12:15

... Bereicherung des Digitalmarktes - mit dem Wermutstropfen wieder mal das Hasselblad-Quadrat nicht zu vollen (!) Ehren kommen zu lassen ...

Kopfschüttel!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 12:32

Auweia, hier spricht mal wieder der deutsche Gartenzwerg. Die Schnäppchenjäger mosern mal wieder über den ach so hohen Preis, die Tempofetischisten beschweren sich darüber, dass das Rückteil doch tatsächlich langsamer ist als eine D3X.
Hallo?! Dieses Rückteil ist für Profis gemacht, die damit Geld verdienen wollen und nicht für Pseudo-Edelamateure ohne Budget, die damit ihre Profilneurose kurieren wollen. Manchmal nimmt die hier versammelte Ahnungslosikkeit gegenüber astreinen Profilösungen geradezu groteske Züge an.

Ihr Posting reisst ja alles wieder raus. Sie haben es wohl

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 12:47
Gast schrieb:

Auweia, hier spricht mal wieder der deutsche Gartenzwerg.

verfasst als Ihnen ein Gartenzwerg auf den Kopf gefallen ist.

Gast schrieb: Auweia, hier

Bild von PKD
Eingetragen von
PKD
(Hausfreund)
am Montag, 06. Juli 2009 - 13:23
Gast schrieb:

Auweia, hier spricht mal wieder der deutsche Gartenzwerg. Die Schnäppchenjäger mosern mal wieder über den ach so hohen Preis, die Tempofetischisten beschweren sich darüber, dass das Rückteil doch tatsächlich langsamer ist als eine D3X.
Hallo?! Dieses Rückteil ist für Profis gemacht, die damit Geld verdienen wollen und nicht für Pseudo-Edelamateure ohne Budget, die damit ihre Profilneurose kurieren wollen. Manchmal nimmt die hier versammelte Ahnungslosikkeit gegenüber astreinen Profilösungen geradezu groteske Züge an.

…das einzig groteske ist dieses Posting.

Ich habe den Eindruck, Du hast damit noch nie gearbeitet.

Wenn es doch wäre dann hättest Du dich bestimmt gefragt warum man für ein Rückteil zwei bis drei Aufträge „umsonst“ arbeiten muss.

Die Preise stehen in keiner Relation zu der angebotenen Leistung. Die Digibacks sind eindeutig überteuert.

Gerade wenn man damit Geld verdienen muss.

Gruß

PKD

So, so...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 16:22
PKD schrieb:
Gast schrieb:

Auweia, hier spricht mal wieder der deutsche Gartenzwerg. Die Schnäppchenjäger mosern mal wieder über den ach so hohen Preis, die Tempofetischisten beschweren sich darüber, dass das Rückteil doch tatsächlich langsamer ist als eine D3X.
Hallo?! Dieses Rückteil ist für Profis gemacht, die damit Geld verdienen wollen und nicht für Pseudo-Edelamateure ohne Budget, die damit ihre Profilneurose kurieren wollen. Manchmal nimmt die hier versammelte Ahnungslosikkeit gegenüber astreinen Profilösungen geradezu groteske Züge an.

…das einzig groteske ist dieses Posting.

Wenn es doch wäre dann hättest Du dich bestimmt gefragt warum man für ein Rückteil zwei bis drei Aufträge „umsonst“ arbeiten muss.

Die Preise stehen in keiner Relation zu der angebotenen Leistung. Die Digibacks sind eindeutig überteuert.

Schöne Milchmädchenrechnung. Was glaubst du, wie lange ein Busunternehmer oder eine Spedition "umsonst" arbeiten muss, bis der neue Reisebus oder der neue Lkw abbezahlt ist? Mein Gott, so ist das halt bei Investitionsgütern, die man nicht mal so eben aus der Portokasse bezahlt.

Ach übrigens: Ein Profi, der dieses Digiback tatsächlich mit nur zwei bis drei Aufträgen abbezahlen kann, ist fein raus und hat absolut keinen Grund, sich über ein "überteuertes" Werkzeug zu beklagen. Offensichtlich verdienst du nicht deinen Lebensunterhalt mit derartig überteuerten Digitalrückteilen.

Gast schrieb: Auweia, hier

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 17:28
Gast schrieb:

Auweia, hier spricht mal wieder der deutsche Gartenzwerg. Die Schnäppchenjäger mosern mal wieder über den ach so hohen Preis, die Tempofetischisten beschweren sich darüber, dass das Rückteil doch tatsächlich langsamer ist als eine D3X.
Hallo?! Dieses Rückteil ist für Profis gemacht, die damit Geld verdienen wollen und nicht für Pseudo-Edelamateure ohne Budget, die damit ihre Profilneurose kurieren wollen. Manchmal nimmt die hier versammelte Ahnungslosikkeit gegenüber astreinen Profilösungen geradezu groteske Züge an.

Genauso ist es. Wer ohnehin nie eine Hasselbald kaufen wird, sollte sich seine unqualifizierten Bemerkungen ersparen.

Was wollen Sie damit sagen?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 22:31
Gast schrieb:

Dieses Rückteil ist für Profis gemacht, die damit Geld verdienen wollen und nicht für Pseudo-Edelamateure ohne Budget, die damit ihre Profilneurose kurieren wollen.

Sie verdienen doch damit mit Sicherheit kein Geld!
Haben Sie die "Edelprofis" schon bemerkt, die statt mit Rollei mit EOS50D oder Nikon 300
fotografieren? Haben Sie die Amateure bemerkt, die mit Hasselblad 50MP fotografieren?

Was Sie niemals verstehen werden: Der Eine verdient sich mühsam mit Fotografie sein Geld und JEDES Mittel ist ihm recht und der Andere verdient sich mit Öl sein Geld und keine Hobbyausgabe ist ihm zu teuer!
Armes, verständnisloses Deutschland, kein Gartenzwerg ist ihm heilig.

Die Welt ist ja so ungerecht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Juli 2009 - 10:25
Gast schrieb:

Haben Sie die Amateure bemerkt, die mit Hasselblad 50MP fotografieren?

Na klar, das sind Millionen Amateure, die sich für Zehntausende Euro teuerste Digibacks leisten, während die notleidenden Profis, die so etwas bräuchten, sich mit semiprofessionellen D300 abkaspern. Aber klar, sicher doch, natürlich...

Seit der 503CWD warte ich

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 13:48

Seit der 503CWD warte ich auf so eine Lösung! Nicht etwa der Sensor ist das interessante, wobei ich mir da schon erhoffe, dass das neue Rückteil insbesondere im Iso50+ Bereich deutlich besser ist, als das alte CFV.
Nein, es ist die Kabellose Lösung, die mich hoffen lässt.
Selbst bei der 503CWD ist es in den Basiseinstellungen nicht möglich über 1/8 Sekunden zu belichten, ohne das dämliche Kabel anzuklemmen, was die Bedienung einfach unnötig erschwert.
Selbst die wunderbaren PhaseOne Backs haben da noch keine Lösung gefunden.

Was ich in den TechSpecs noch vermisse, ist die maximale Belichtungszeit - wieder 32Sekunden, oder endlich mal im Bereich von 20Min?

PS: Ich freue mich riesig, dass Hasselblad es geschafft hat, den 1:1 Modus von Anfang an als Modus zu benutzen! Ohne dieses Format würde einfach was fehlen…

Langzeitbelichtungen mit Digibacks…

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 17:08

…ich glaube, das kannst Du vergessen. Ausser, da greift die interne Software in die Trickkiste. Dann aber hast Du keine «echte» Langzeitbelichtung. Sondern möglicherweise ein aus mehreren Aufnahmen interpoliertes Bild. *grusel*

Dauerbrenner Hasselblad

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 13:48

Adios Leica S2

Was noch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 14:33

zu beweisen wäre.

Eines Tages zu beweisen sein wird...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 15:56

Stimmt, die S2 hat es noch immer nicht in den Markt geschafft.

Meine Hasselblad hat sich dagegen schon vor zehn Jahren amortisiert. Die hat sich also ein Digitalrückteil selbst verdient.
Und nach den 39 Megapixeln vielleicht ein Phase One P60+ mit 60 Megapixeln. Immer an dieselbe "alte" Kamera. So (schön) ist das nämlich mit modularen Systemen.

Mach das mal mit der S2, wenn Du kannst.

Die S2 ...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 17:47

... wird uns alle mit der präzisesten 1/500 im Zentralverschluss erfreuen, die im 21. Jahrhundert noch das Licht der Welt erblicken darf ...

Womit auch garantiert sein dürfte, dass von Leica in diesem Jahrhundert wohl an keine opto-elektronische Verschluss-Sache mehr hinzudenken sein wird ...

Und auch die wahrscheinlich exquisiten Optiken werden sich auf's Sonderformat beschränken dürfen, weil deren Bildkreis für's digitale Mittelformat zu klein, die Optiken für's Kleinbild aber schlicht unattraktiv behäbig sind. Aber wer will auch schon Leica-Objektive an nicht-deutscher Unwertarbeit ...

Welcher (Un-) Geist herrscht bei den Leicanisten eigentlich?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 18:56
Gast schrieb:

Leica-Objektive an nicht-deutscher Unwertarbeit ...

"nicht-deutsche Unwertarbeit"? - Holla, das klingt aber ganz, ganz deutsch und ganz, ganz rechts.

Da ist jede sinnvolle Diskussion sofort zuende.

Ähem

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 22:34
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Leica-Objektive an nicht-deutscher Unwertarbeit ...

"nicht-deutsche Unwertarbeit"? - Holla, das klingt aber ganz, ganz deutsch und ganz, ganz rechts.

Da ist jede sinnvolle Diskussion sofort zuende.

Bittere Ironie ist so wenig rechts, wie Deutscher Humor lustig ist.

rechts daneben

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 09:39
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Leica-Objektive an nicht-deutscher Unwertarbeit ...

"nicht-deutsche Unwertarbeit"? - Holla, das klingt aber ganz, ganz deutsch und ganz, ganz rechts.

Da ist jede sinnvolle Diskussion sofort zuende.

Es scheint billiger zu sein, beissenden Spott als "rechts" misszuverstehen (?), als eine seit Jahrzehnten verfehlte Firmenpolitik als jenen Ungeist zu erkennen, der sich in gnädigen Wirtschaftskrisen erst so richtig voll entfalten kann.

Spätestens seit der digitalen Zeitenwende in der Fotografie haben (hätten) tausende Benutzer ausgereifter (japanischer) Kameratechnik darauf gewartet, Leica-Objektive an ihren Geräten verwenden zu "dürfen". Das hochmütige und gebetsmühlenartige "Njet" aus Solms wurde erst dadurch für Viele befriedigend entschärft, als Zeiss es verstand in diese breite Brache mit feiner Objektivtechnik hilfreich einzuspringen ...

Derweilen. und weil halt Leica ganz und gar Leica ist, darf sich der (immer noch) geneigte Leica-User auf eine überteuerte Insellösung im Meer der digitalen Fotografie "freuen" - der in aller Unbescheidenheit auch noch die Partner davonschwimmen ...

Naja…

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 17:12

…ich glaube, da zieht eher einer ironisch vom Leder. So habe ich das zumindest verstanden. Aber klar: Ironie ist eine denkbar schlechte Grundlage für eine sinnvolle Diskussion.

Mein Gott...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 22:43

...wenn sich Ihre Hasselblad die Digitalrückteile selbst verdient...
Von was leben Sie eigentlich...?
Künsterlersprache "hin und her", aber die Realität sieht doch wohl anders aus, oder wollen Sie uns das für Realität verkaufen?
Welches Studio soll die High-Tec-Preise angesichts der Verluste im "Knallersektor" noch kompensieren?
Erklären Sie mir das mal bitte!

Ein 39Megapixel-Rückteil

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 22:20

Ein 39Megapixel-Rückteil sollte man sich kaufen, wenn man das braucht, sonst nicht. Wenn man das braucht, hat man auch Kunden, die das bezahlen.

Wenn man 39 Megapixel braucht, dann sind die rund 10.000 Euro für ein brandneues Rückteil verhältnismäßig preiswert, angesichts der Tatsache, daß es sich an Käufer wendet, deren übrige (Hasselblad-)Ausrüstung seit Jahren abbezahlt sein dürfte.
Die zweite Zielgruppe werden wohl Neueinsteiger sein, die sich neben dem Rückteil, wenn es denn dabei wirklich der technisch letzte Schrei sein soll, aus dem Meer der Hasselblad-Gebrauchtangebote eine Ausrüstung mit praktisch unschlagbarem Preis-Leistungsverhältnis zusammensuchen können.

Zu einem vergleichbaren Preis bekommen Sie in kaum einem anderen technisch orientierten Beruf Ihr Werkzeug zusammen.

Betrachten wir die andere Seite: Als Gegensatz wurde die Leica S2 genannt. Die Szene erwartet dafür einen Gehäusepreis von um die 20.000 Euro. Zuzüglich allem.
Dabei können Sie NICHT den Sensor in drei Jahren in etwas Besseres tauschen. Sie können KEINE Gebrauchtobjektive günstig kaufen. Die Verkaufszahlen werden auf auf überschaubare so gering sein, daß Sie KEINE auftragsbezogenen Spezialbrennweiten irgendwo auf der Welt mieten können. (Ja es wird nichtmal eine komplette Auswahl an Objektiven zu kaufen geben, selbst wenn das Geld vorhanden wäre.) Sie können mit der S2 auch NICHT, als billiges Backup, falls dem teuren Sensor etwas passieren sollte, einfach ein altes Filmmagazin in die Kameratasche packen, sondern Sie brauchen ein komplettes zweites Gehäuse. "Rettungs-Backs" vom Phase One Rentservice sind in der freien Wildbahn schon gesichtet worden. Rent-S2s noch nicht.

Alles in allem finde ich, daß der gute alte Hasselblad-Würfel mit dem neuen Rückteil so ziemlich alle Trümpfe in der Hand hat. - Für den, der diese hohe Auflösung braucht.

Wenn Ihnen die Kunden, die so ein Werkzeug "erstatten", abhanden kommen, dann gibt es natürlich noch billigere und technisch weniger anspruchsvolle Alternativen. Aber ein besseres Preis-Leistungsverhältnis, als bei dem neuen Rückteil zu "alten" Kamera werden Sie kaum finden.
Und ganz bestimmt nicht in der S2.

Gott oder Götze?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 23:05
Gast schrieb:

Welches Studio soll die High-Tec-Preise angesichts der Verluste im "Knallersektor" noch kompensieren?
Erklären Sie mir das mal bitte!

Ja, ich will auch Maybach fahren!
Ich muß mich aber beschweren. Darüber, daß ich mit Maybach-Fahren nicht genug verdiene, um den Maybach zu bezahlen!
Und jetzt kommt auch noch meine Knaller-Bank und will, daß ich meine Raten für den Maybach abbezahle!
Erklären Sie mir das mal bitte!

-
Mann! (Oder Frau!) Daß "digital=billiger" genauso eine heiße Luftblase war, wie Hedge-Fonds und Spekulantenreichtum, war offensichtlich, seit Kodak sich traute, im Schulterschluß mit Canon vor zwanzig Gerätegenerationen zum ersten Mal die Phantasiepreise der ersten "professionellen" journalistischen Digitalkameras zu nennen.
Damals war sofort klar, daß die Digitaltechnik ein Werkzeug ist, um konkurrierende Fotografen aus dem Wettbewerb zu verdrängen, denen man mit fotografischem Können nicht beikommen kann.

Aber wie die Lemminge sind fast alle Fotografen auf den Zug aufgesprungen und haben sich heiser gebrüllt:"Ich spar was! Ich spar was!"

Und das einzige, was sie gespart haben, war die Zeit, in der die Auftraggeber und Kunden sich daran gewöhnt haben, ihre halbgaren Bildchen nicht schön und scharf, aber sofort zu bekommen.

Inzwischen sind die grünen Bananen, die wir unseren Kunden als Fotos ausliefern - aber sofort, sofort, sofort! - der Standard geworden. Im letzten Dorf benutzen die Fotografen nun digital. Und nichts war's mit Verdrängen, auch der letzte Igel hat den Hasen eingeholt. Und digital ist immer noch ach so teuer! Und der Maybach ist immer noch teuer. Und noch immer traut sich niemand, den Kunden die wahren Kosten für ihre schnell-Geilheit in Rechnung zu stellen.

Aber von der Realität, ja, da haben natürlich nur Sie Ahnung!

Da können wir ja echt von Glück reden,

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Juli 2009 - 10:35

dass Sie uns die Welt erklären. Alle machens falsch, keiner merkts (außer Ihnen). Aber von jetzt an wird alles besser, nachdem Sie uns aufgeklärt haben. Vielen, vielen Dank dafür.

Kommen Ihnen auf der Autobahn eigentlich regelmäßig unglaubliche Mengen von Geisterfahrern entgegen?

Wo sich die Geister scheiden

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Juli 2009 - 12:33
Gast schrieb:

Kommen Ihnen auf der Autobahn eigentlich regelmäßig unglaubliche Mengen von Geisterfahrern entgegen?

Geisterfahrer noch nie, höchstens Ghostwriter.
Widerspruch von etwas dumpferen Gemütern gibt es natürlich regelmäßig. Aber ohne das wäre das Leben keine Kunst.

Gast schrieb:

Aber von jetzt an wird alles besser, nachdem Sie uns aufgeklärt haben.

Daß eine Ethik der Vernunft als erstes im einfachen Gemüt verfinge, hat nicht einmal der große Aufklärer Kant geglaubt. Und der hat immerhin als Hauslehrer begonnen.

Die Bekehrung oder Beweinung Ihres Zynismus werde ich mir deshalb nicht zur Aufgabe machen.

Verwendbar

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 14:56

mit Objektiven, die sogar älter sind, als das Leica R-System, aber ebenso mit den morgen früh gekauften.

Und das CFV kommt mit Software zur Objektivfehlerkorrektur!
Sogar das archivfeste DNG-Datenformat wird unterstützt.

Sprich, ein Neueinsteiger kauft sich das Rückteil, gibt 2.000 bis 5.000 Euro extra für eine komplette gebrauchte Ausrüstung mit allen Schikanen aus, und ist auf dem Stand der Technik!
Zuzüglich aller Möglichkeiten der Arbeit mit Film.
Zuzüglich aller Möglichkeiten von ArcBody und FlexBody.

Jungs, das ist das, wovon wir immer geträumt haben.

Gartenzwerge ...

Bild von Die Faust
Eingetragen von
Die Faust
(Hausfreund)
am Montag, 06. Juli 2009 - 17:10

... sind außerdem voll in Ordnung.

:)

Und haben

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 17:49

denselben Designansatz (Bauchansatz), wie eine Leica S2.

Gast schrieb: Und das CFV

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 17:17
Gast schrieb:

Und das CFV kommt mit Software zur Objektivfehlerkorrektur!

Vor allem bei Zeiss wird ob diesem Feature hellste Freude herrschen. Da haben die Wikinger den Teutonen mächtig eins auf die Rübe gegeben, würde ich mal sagen: Die für Hasselblad gerechneten Zeiss-Objektive gelten doch als die bestkorrigierten Linsen der Welt. Und nun dies!

Das hat mich auch gewundert.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 18:51
odysseus schrieb:

Die für Hasselblad gerechneten Zeiss-Objektive gelten doch als die bestkorrigierten Linsen der Welt. Und nun dies!

Meine V-Exemplare stechen an Schärfe alles aus, was ich so vom heutigen Markt kenne. Vielleicht liegt der Hauptnutzen ja in der Korrektur des Helligkeitsrandabfalls? Oder der Sensor erzeugt Fehler im Strahlengang?
Solange die Qualität noch besser statt schlechter wird, soll es mir jedenfalls recht sein.

Vor dem Hellsehversuch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 15:15
Gast schrieb:

Adios Leica S2

abwarten und Tee trinken. ;)
Ich hatte sie beide (eine mehr als das) in der Hand: die Hassi 500CM und die S2.
Mehr muss ich nicht sagen ...

500CM?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 17:46

Von ca. 1970?

Nimm vorher nochmal eine aktuelle 503CW mit heller Sucherscheibe, Winder und Prismensucher dazu. Sonst müsstest Du auch an Stelle der S2 eine Leicaflex SL2 testen.

Obwohl Dein eigentlicher Kandidat wahrscheinlich doch eine H wäre. Du klingst irgendwie nach Autofokusler.

Also meine…

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 17:22

…ist von 1987… ;-))

Na fein,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 18:36

dann testen wir Deine 500CM gegen eine Leica R4s, beide aus dem Jahr 1987.

Da können wir in die alte Hasselblad immerhin noch eine heutige helle Suchermattscheibe einbauen und ein 39Mpx Digitalrückteil anschließen. Wir haben einen Prismensucher mit Spot- und Integralmessung. Objektive mit Zentralverschluß von (30) 40mm bis 500mm, wahlweise Filmmagazine Baujahr 2009. Hatte ich schon das 39Mpx-Hasselbladrückteil erwähnt? Ach ja, und wer es noch dicker braucht, schließt eben ein rollfilmnegativformatiges und sofort lieferbares Phase One P60+ an. Das muß man ja nicht kaufen, weil man es auf der ganzen Welt ausleihen kann.) Freunde des LiveView werden mit den Phase One 45+ glücklich. Für die Raw-Daten vewenden Feinschmecker Capture One-Software.

Alles mit einer Kamera von 1987.

Kann das Deine R4s auch?

Und die S2 von 2009, hat die diese Brennweitenauswahl? Auflösung? Software? LiveView?

Ich persönlich würde die 500CM ja lieber mit der mechanischen R6 vergleichen. Aber leider schaffte Leitz es erst 1988, eine voll mechanische R-Reflexkamera zu entwickeln. Dagegen basierte die elektronische R4(s) noch auf Minolta-Technik.

In diesem, und nur in diesem, Zusammenhang bin ich froh, daß Minolta für eine S2-Entwicklung nicht mehr zur Verfügung steht. Leica hätte sicher wieder für eine Verballhornung japanischen Fortschritts gesorgt.

Na, was soll's? Ich nehme mir meine preiswerten V-Hasselblads (Ja, das tut weh, ne?) und schau mir den Wahnsinn aus der Ferne an.
Autofokus habe ich nicht. Da ich bei 39 und mehr Mpx vom Stativ arbeite(n muß), nützt der mir ohnehin nichts.
Die leichte, handliche und trallala-agile S2 hat dafür doch sicher einen Stabi, oder?

Nicht? Echt kein Stabi? Und kein LiveView? - Ist ja wie in den Achtzigern hier.

das ist ein Test wert.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 16:09

Das kling ja alles sehr interessant. Ist zwar nicht super preiswert aber 39 Mio Pixel und meine gute alte Hasselblad mit den schönen Zeiss-Objektiven zu reanimieren ist verlockend. Ich werde mir das Teil auf alle Fälle einmal ausleihen.

Die ewig Gestrigen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 06. Juli 2009 - 21:17

Analog oder Digital? Brief oder email? Handy oder Telefonzelle? Viele die hier schreiben hatten noch nie eine Hasselblad 50er im Test. Ich schon. Seit Oktober 2008 im Einsatz und es gibt keinen Zweifel: teuer aber sehr gut. Ich hatte früher auch eine analoge Hasselblad. Fahrt nach München ins Labor. Warten. Warten. Warten. Auswahl. Scanner. DANKE FÜR DIE DIGITALE TECHNIK! Meine Zeit ist mir zu schade um ständig zu warten. Chip raus aus der Hassi und strahlende Kunden. Perfekte Aufnahmen. Wahnsinns Schärfe und beste Farben. Weder meine Nikon noch meine Canon macht auch nur annähernd so gute Bilder. Wer also das Kleingeld hat - niemals ein Rückteil an eine alte Kamera - nur das Komplettsystem! André

Passt scho

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 02:07

Alle beschweren soch über den Preis. Aber zu Analogzeiten waren die guten MF-Kameras auch so teuer in Relation zur Kaufkraft. MF war, ist und bleibt teuer und ist kein Kinderspielzeug.

Jetzt fehlt nur noch ein Sensor so groß wie eine GF-Kamera :-)

Nicht schlecht!

Eingetragen von
odysseus
(Inventar)
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 17:30

…aber ein quadratischer Sensor mit Seitenlängen von 49x49mm, oder gleich das volle Format von 56x56mm wäre noch besser!

Für die V-Hasselblads wird es das

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 07. Juli 2009 - 18:45

in naher Zukunft "irgendwann" geben.

Für die S2 und die H nicht.

Also gelassen bleiben.

Quadratischer Sensor 56x56...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 08. Juli 2009 - 15:16

das wäre top, dann bleibt das 40er ein 40erWeitwinkel. Die Auflösung müsste nicht einmal steigen, mir reichen 39MPx aus, wenn das Format passt.

Hasselblad macht jetzt exakt das...

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 09. Juli 2009 - 00:21

...was Nikon, Canon, Pentax, Konica-Minolta und Sony von Anfang an machen.
Film durch Sensor ersetzen. Was dabei heraus kommt kann man bei KB-VF va. bei Ultraweitwinkel bestaunen.
Da ist eine Hasselblad im Gegensatz zu digitalen KB-VF, was nichts anderes als heraugeschmissenes Geld ist, richtig preiswert.

Kryptisch

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 09. Juli 2009 - 13:01
Gast schrieb:

...was Nikon, Canon, Pentax, Konica-Minolta und Sony von Anfang an machen.
Film durch Sensor ersetzen. Was dabei heraus kommt kann man bei KB-VF va. bei Ultraweitwinkel bestaunen.
Da ist eine Hasselblad im Gegensatz zu digitalen KB-VF, was nichts anderes als heraugeschmissenes Geld ist, richtig preiswert.

Hä? Was soll das denn heißen? Schon mal ein Bild gesehen, das mit dem Zeiss 18er oder dem AF-Nikkor 2,8/14-24 mm entstanden ist? Da stimmt einfach die Qualität. Punkt. Für eine Hasselblad mit (kleinem) Sensor gibt es gar keine Superweitwinkel. Was also soll dieser hirnrissige Vergleich.

Äpfel und Birnen vergleichen

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 01. November 2009 - 17:14

hallo zusammen,
hatte letzte Woche Nikon D3x mit 24-70 und Hasselblad H3DII 39 mit 50-110 (gleiche Sensortechnik wie das CFV39) im direkten Vergleich. Fazit: A3+ und auch A2 bei normalem Betrachtungsabstand ohne Unterschied hinsichtlich Schärfe und Auflösung. ABER: Hasselblad hat besseren Dynamikumfang, viel besser hinsichtlich Schärfe, Auflösung und CA's am Bildrand/in den Ecken. Bei extrem hohen Kontrasten holt man aus den Raws viel mehr heraus als bei der D3x. Nur mal so meine persönliche Erfahrung. Habe seit etlichen Jahren Hasseblad Analog und Nikon DSLR. Das natürlich die Nikon extrem schneller ist, auch bei 1600 Iso noch erstaunliches leistet und auch sonst etliche Features bietet, wo die Hasselblad nur dumm gucken kann ist auch wohl jedem bekannt - aber braucht die jeder immer? Es kommt also dann wohl doch noch immer auf den Einsatzzweck, das Portemonaie, und darauf an, wo die Liebe hinfällt, es sol ja auch noch Spaß machen! Uli