Ein gutes Foto kann durch eine Verfremdung oft schlechter werden; ein schlechtes selten gut.

— Unbekannt

Am 17.5.

  • 1861: Der schottische Physiker James Maxwell demonstriert der Royal Institution das erste Farbfoto
  • 2000: Canon stellt die erste Digital Ixus vor (USA: Powershot S100)

BENUTZERANMELDUNG

50 Millionen Nikkore

Wie Nikon mit Stolz vermeldet, habe man im August 2009 die 50-Millionen-Grenze der produzierten Nikkor-Wechselobjektive überschritten:

Im Oktober 2007 knackte Nikon die 40-Millionen-Marke, jetzt, recht pünktlich zu 50 Jahren F-Bajonett, sind es 50 Millionen Stück.

Pressemitteilung der Nikon GmbH:

Gesamtproduktionszahl von NIKKOR-Objektiven überschreitet die Fünfzig-Millionen-Marke
 
Düsseldorf, 11. September 2009 – Die Nikon Corporation freut sich bekannt geben zu können, dass die Produktionszahl von NIKKOR-Wechselobjektiven für Nikon-Spiegelreflexkameras im August 2009 die 50 Millionen-Marke überschritten hat. Im August 2008 lag die Stückzahl noch bei 45 Millionen.

Foto Nikon (damals Nippon Kogaku K.K.) entwickelte im Jahre 1959 das erste NIKKOR-Objektiv, das NIKKOR-S Auto 5 cm 1:2, zusammen mit seiner ersten Spiegelreflexkamera, der Nikon F. In den vergangenen fünfzig Jahren erlangten NIKKOR-Objektive bei einem großen Kreis von Amateur- wie Profifotografen eine extrem hohe Anerkennung. Sie stehen bis heute für außergewöhnliche Leistungsfähigkeit, Robustheit und Zuverlässigkeit, was die imposante Produktionszahl von mehr als 50 Millionen Stück dokumentiert.

Das derzeitige Programm von NIKKOR-Objektiven für Nikon-Spiegelreflexkameras bietet mit mehr als 60 Modellen eine große Vielfalt, wie Fisheye-Objektive, Ultra-Weitwinkel- bis Super-Teleobjektive und Makro-Objektive sowie weiteres Zubehör.

Als Markenname für Nikon-Objektive wurde »NIKKOR« zum Synonym für leistungsstarke, hochqualitative Spiegelreflexobjektive. Der Name »NIKKOR« entstand durch das – damals bei der Bezeichnung von fotografischen Objektiven übliche – Anhängen eines »R«s an »Nikko«, der Abkürzung von »Nippon Kugaku K.K.«. 1933 wurde ein Großformat-Objektiv für Luftaufnahmen unter dem Namen »Aero-Nikkor« eingeführt, so dass die Marke »NIKKOR« im vergangenen Jahr ihr 75-jähriges Jubiläum feierte.

Weitere Informationen finden Sie unter www.nikon.de

 

(thoMas)
 

Bravo

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 10:00

Und die hälfte davon 18-XX Kit-Wegwerfobjektive.

Bravo

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 10:42

Von der fehlerhaften Rechtschreibung einmal abgesehen, stimmt auch die Analyse nicht. Nikon baut in allen Bereichen für alle Aufgaben sehr gute Objektive. Wer keine Billig-Reflex mit Kit-Ausrüstung haben möchte und lichtstarke Top-Objektive sucht, die es mit allen Anbietern des Weltmarktes aufnehmen können, kann für dementsprechend viele Euros das 2,8/24-70 mm (irrsinnig gutes Objektiv) oder 105-Micro oder das 2,8/80-200 AIS bzw. deren Nachfolger erwerben. Bei Festbrennweiten "absolute Sahne" ist das 2/200 mm oder deutlich günstiger das 2,8/20 mm. Die Aufstellung könnte so weiter gehen. Wer kein AF möchte, kann sogar Uralt-Nikkore verwenden, wenn sie auf "Ai" umgebaut sind. Da bietet der Gebrauchthandel noch viele Alternativen. Nikon-Kameras sind da flexibel und benötigen keinen teuren "Novoflex-Adapter". Profis, Möchtegern-Profis und Amateure verbindet hier die Investition in ein Objektivsystem, das in allen Bereichen mithalten kann. Erfolg kommt nicht einfach so angeflogen, das ist langjährige Qulitätsproduktion!

Gast schrieb:

Und die hälfte davon 18-XX Kit-Wegwerfobjektive.

Leseverständnis mangelhaft

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 15:40
Gast schrieb:

Wer keine Billig-Reflex mit Kit-Ausrüstung haben möchte und lichtstarke Top-Objektive sucht, die es mit allen Anbietern des Weltmarktes aufnehmen kö (sinnloses bla bla) oder deutlich günstiger das 2,8/20 mm. Die Aufstellung könnte so weiter gehen.

Lesen Sie den Originalbeitrag noch einmal durch. Das Nikon auch hochwertige Objektiv baut hat ja niemand bestritten.

Wegwerfobjektive?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 10:54

da hat aber jemand schlechte Laune! Das 18-55 VR und das 18-200VR sind z.B zwei Kit-Linsen mit guten Abbildungsleistungen die trotz hohen Kunststoffanteil durchaus langlebig und zufallässig sind.

Gruss vom Urlauber

Wegwerfobjektive

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 15:03

Ich hab` keine schlechte Laune und bin eigentlich ganz ausgeglichen, diese Objektive kenne ich, vielen Dank für die Nachhilfe. Es ging mir nur um den Beitrag mit den "Wegwerfobjektiven!" Da wurde es notwendig, einen kleinen Text zu schreiben. Selbst im Billig-Bereich liefern diese Kit-Nikkore eine gute Qualität, aber für den Presseinsatz gelten eben andere Zielsetzungen.

Gast schrieb:

da hat aber jemand schlechte Laune! Das 18-55 VR und das 18-200VR sind z.B zwei Kit-Linsen mit guten Abbildungsleistungen die trotz hohen Kunststoffanteil durchaus langlebig und zufallässig sind.

Gruss vom Urlauber

Gast schrieb: Ich hab`

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 15:38
Gast schrieb:

Ich hab` keine schlechte Laune und bin eigentlich ganz ausgeglichen, diese Objektive kenne ich, vielen Dank für die Nachhilfe. Es ging mir nur um den Beitrag mit den "Wegwerfobjektiven!" Da wurde es notwendig, einen kleinen Text zu schreiben. Selbst im Billig-Bereich liefern diese Kit-Nikkore eine gute Qualität, aber für den Presseinsatz gelten eben andere Zielsetzungen.

Gast schrieb:

da hat aber jemand schlechte Laune! Das 18-55 VR und das 18-200VR sind z.B zwei Kit-Linsen mit guten Abbildungsleistungen die trotz hohen Kunststoffanteil durchaus langlebig und zufallässig sind.

Gruss vom Urlauber

Dämlicher gehts kaum. Andere über Rechtschreibung belehren aber selbst nicht einmal kapieren, wie man hier Antworten zuordnet...

Gast schrieb

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 20:53

Bei dem Satz: " Andere über Rechtschreibung belehren aber selbst nicht einmal..." muss ich Sie leider wieder korrigieren, denn hinter dem Wort "belehren" würde ein kleines und bescheidenes Komma sehr gut aussehen! "Dämlich" sind immer die anderen Schreiber, ich erkenne es bereits an der Rechtschreibung!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Ich hab` keine schlechte Laune und bin eigentlich ganz ausgeglichen, diese Objektive kenne ich, vielen Dank für die Nachhilfe. Es ging mir nur um den Beitrag mit den "Wegwerfobjektiven!" Da wurde es notwendig, einen kleinen Text zu schreiben. Selbst im Billig-Bereich liefern diese Kit-Nikkore eine gute Qualität, aber für den Presseinsatz gelten eben andere Zielsetzungen.

Gast schrieb:

da hat aber jemand schlechte Laune! Das 18-55 VR und das 18-200VR sind z.B zwei Kit-Linsen mit guten Abbildungsleistungen die trotz hohen Kunststoffanteil durchaus langlebig und zufallässig sind.

Gruss vom Urlauber

Dämlicher gehts kaum. Andere über Rechtschreibung belehren aber selbst nicht einmal kapieren, wie man hier Antworten zuordnet...

Gast schrieb: Bei dem Satz:

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. September 2009 - 15:48
Gast schrieb:

Bei dem Satz: " Andere über Rechtschreibung belehren aber selbst nicht einmal..." muss ich Sie leider wieder korrigieren, denn hinter dem Wort "belehren" würde ein kleines und bescheidenes Komma sehr gut aussehen! "Dämlich" sind immer die anderen Schreiber, ich erkenne es bereits an der Rechtschreibung!

Jeden weiteren Kommafehler den Sie finden dürfen, Sie, sich, gerne ausschneiden und über, das, Bett hängen.

Viel Spaß weiterhin beim Korrigieren, ich muss raus fotografieren. Werde ja schließlich, dafür,, bezahlt,.

Bei dem Satz

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. September 2009 - 18:11

...über meinem Bett hängen gute Fotos und keine schlechten Texte!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Bei dem Satz: " Andere über Rechtschreibung belehren aber selbst nicht einmal..." muss ich Sie leider wieder korrigieren, denn hinter dem Wort "belehren" würde ein kleines und bescheidenes Komma sehr gut aussehen! "Dämlich" sind immer die anderen Schreiber, ich erkenne es bereits an der Rechtschreibung!

Jeden weiteren Kommafehler den Sie finden dürfen, Sie, sich, gerne ausschneiden und über, das, Bett hängen.

Viel Spaß weiterhin beim Korrigieren, ich muss raus fotografieren. Werde ja schließlich, dafür,, bezahlt,.

Gast schrieb:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. September 2009 - 08:13
Gast schrieb:

...über meinem Bett hängen gute Fotos und keine schlechten Texte!

Wow, na, Sie, sind ja ein ganz, schlagfertiger. Hut ab!

LOOOL

Wohnen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. September 2009 - 08:15

wir noch bei Mutti? Kein Wohnzimmer, keinen Flur zum Bilder aufhängen?

Wohnen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. September 2009 - 17:26

Nein, nicht bei Mutti, eigenes Haus für die Familie mit viel Platz zum Bilderaufhängen. Wer gute Fotodateien abliefert, verdient auch (noch) gut!

Gast schrieb:

wir noch bei Mutti? Kein Wohnzimmer, keinen Flur zum Bilder aufhängen?

Gast schrieb: im

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 15:42
Gast schrieb:

im Billig-Bereich liefern diese Kit-Nikkore eine gute Qualität, aber für den Presseinsatz gelten eben andere Zielsetzungen

gelten andere "Zielsetzungen"? Wer solche Formulierungsschwächen hat, sollte anderen nichts über Rechtschreibung erzählen.

Sechs! Setzen!

Gast schrieb

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 19:57

Danke Herr Oberlehrer, die Formulierung ist in Ordnung, die Grammatik auch, das lernen diese Pressetypen bereits in der Ausbildung. Nur die Kamera schwingen, reicht heute nicht mehr, um seine (belegten) Brötchen zu verdienen. Für die Legastheniker gibt`s ja noch RTL und BILD.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

im Billig-Bereich liefern diese Kit-Nikkore eine gute Qualität, aber für den Presseinsatz gelten eben andere Zielsetzungen

gelten andere "Zielsetzungen"? Wer solche Formulierungsschwächen hat, sollte anderen nichts über Rechtschreibung erzählen.

Sechs! Setzen!

Sollen...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 17:24

...wir jetzt neidisch werden nur weil einer mit Presseausweis unterwegs ist???

für den Presseinsatz gelten eben andere Zielsetzungen?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. September 2009 - 23:44

Selbst im Billig-Bereich liefern diese Kit-Nikkore eine gute Qualität, aber für den Presseinsatz gelten eben andere Zielsetzungen

Mit einem 18-55 VR und einem 18-200VR kann Man pressefototechnisch durchaus vernünftig arbeiten, m.E.n. Die Abbildungsleistung ist durchaus akzeptabel, das VR-Modul vermindert verwackelte Bilder und in Innenräumen wird eh Blitz benutzt. Und so billig sind diese "Billiglinsen" auch nicht.

"Wegwerflinse" ist ein dummer Begriff.

extreme Glasinflation

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. September 2009 - 10:21

"im August 2009 die 50 Millionen-Marke überschritten hat. Im August 2008 lag die Stückzahl noch bei 45 Millionen."

unglaubliche "Glasexplosion" ... in 49 Jahren - 45 Millionen Stück, im letzten Jahr dann gleich 5 Millionen Stück!! Klingt aber realistisch, wenn es stimmt, dass Nikon 2008 ca. 3.5 Mio DSLRs verkauft hat. Zu fast jeder eine Kitscherbe und dann statistisch gesehen noch zu jedem zweiten Body ein weiteres Objektiv. :-)

Und wenn sie viele der zitierten 60 Modelle konsequent und schnell überarbeiten würden, kännten sie vermutlich auch 10 Mio Stück in einem Jahr verkaufen. :-)

Kitobjektive werden von den

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. September 2009 - 01:47

Kitobjektive werden von den Profis (und welche die sich für Profis halten) meistens auch Staubschutz genannt. Im Übrigen sind die billigen Kit-Objektive von Nikon im Gegensatz zu Canon "Made in China" (auch die VR) genauso wie die billigen Sony Alpha/Olympus Kitsetobjektive. Der einzige der noch im Hochpreisstandort Japan fertigt ist wohl Canon - von Pentax (Hoya) kamen diese lange schon aus den Philippinen - jetzt wohl Vietnam.

PS: Es geht hier jetzt um die Billigserien, die wohl den Löwenanteil der Verkäufe ausmachen, ansonsten kommen die lichtstarken Modelle durchweg immer (noch) aus Japan (und die Entwicklung auch).

Profiobjektive

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. September 2009 - 11:46
Gast schrieb:

Kitobjektive werden von den Profis meistens auch Staubschutz genannt.

Überstrapazieren Sie den Begriff „Profi“ und deren Anforderungen nicht so.
Schauen Sie sich mal in den Redaktionen der Nation um. Und schauen Sie, welche Anforderungen ein Bild erfüllen muss, damit es in die Zeitung darf. Ich kenne kein Kit-Objektiv, dass für diesen professionellen Einsatz nicht geeignet wäre.

Gast schrieb:

Kitobjektive werden von den Leuten, die sich für Profis halten, meistens auch Staubschutz genannt.

Von Amateuren im eigentlichen Wortsinne also. Da könnten Sie richtig liegen.

Übrigens kamen die Sony-Kit-Objektive, die ich bisher in der Hand hatte, allesamt aus Japan. So pauschal ("nur Canon") scheint Ihr Argument nicht zu stimmen.

Profiobjektive

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. September 2009 - 14:29

Kleines Beispiel: Fotografieren Sie `mal Handball (schneller Sport) in einer üblichen Sporthalle mit einem lichtschwachen Kit-Objektiv. Da sieht Ihre Fotoausbeute aber sehr bescheiden aus. Da bleiben nicht viele Alternativen, ideal ist da das 1,8/85 mm (Festbrennweite) von Nikon oder Canon. Übrigens: Beim Sport das Blitzgerät herausholen? Das geht nicht, das machen nur Knipser!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Kitobjektive werden von den Profis meistens auch Staubschutz genannt.

Überstrapazieren Sie den Begriff „Profi“ und deren Anforderungen nicht so.
Schauen Sie sich mal in den Redaktionen der Nation um. Und schauen Sie, welche Anforderungen ein Bild erfüllen muss, damit es in die Zeitung darf. Ich kenne kein Kit-Objektiv, dass für diesen professionellen Einsatz nicht geeignet wäre.

Gast schrieb:

Kitobjektive werden von den Leuten, die sich für Profis halten, meistens auch Staubschutz genannt.

Von Amateuren im eigentlichen Wortsinne also. Da könnten Sie richtig liegen.

Übrigens kamen die Sony-Kit-Objektive, die ich bisher in der Hand hatte, allesamt aus Japan. So pauschal ("nur Canon") scheint Ihr Argument nicht zu stimmen.

Profiobjektive

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. September 2009 - 15:02

Erzählen Sie mir nicht, wie man Sportfotos macht.
Von Handball war bisher nicht die Rede. Es gibt halt Objektive, die in dunklen Sporthallen bei schnellen Sportarten weniger gut geeignet sind. Mit einem 4,0/500 (einem "richtigen" Profiobjektiv) wären Sie aber weitaus schlechter dran als mit dem 18-55.
Es hat ja niemand bezweifelt, dass teure Ausrüstung nicht ihre Berechtigung hätte. Es gibt ja auch (professionelle) Anwendungen, für die sogar die Leica S2 gerade gut genug ist.

Wir nehmen für den jeweiligen Zweck das passende Objektiv, ohne das eigene Budget aus den Augen zu verlieren. Gerade für die Veröffentlichungen in der Presse steht die Abbildungsleistung des Objektivs meist nicht im Vordergrund. Bei den üblichen Bildhonoraren ist es nur zu verständlich, dass man (auch) zu preiswerten Objektiven greift. Und bei den knappen Kassen der Verleger, dass man den Fotografen und Redakteuren lieber zehn sogenannte Amateurkameras mit Kit-Objektiv als eine sogenannte Profikamera zur Verfügung stellt. Abfällig darüber äußern dürfen sich andere...

Profiobjektive

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. September 2009 - 17:48

Seltsame Antwort! Mit dem 4/500 mm können sie eigentlich nur in das andere Tor `reinhalten, da sehen Sie den Torwart in Aktion, wenn er nicht gerade verdeckt ist. Das ist eigentlich ein ideales Fußballobjektiv. Egal, wie die Situation in den von schrumpfenden Auflagen gebeutelten Zeitungen aussieht, speziell beim Handball (diese Sportart hatte ich nur als Beispiel genannt) ist eine lichtstarke Standardbrennweite optimal. Mittlerweile geht es auch mit einem 2,8/80-200 oder 2,8/70-200 mm, denn die Nikon-Kameras D3, D700 (wieder nur als Beispiel, Canon EOS-1 kann das auch) lassen sich ohne großes Rauschen bis 3200 ISO - und wenn es sein muss - auch höher belichten. Nebenbei: Eine sehr große Tageszeitung in NRW hat trotz der Finanzkrise alle Fotografen und Fotografinnen mit Top-Ausrüstungen von Nikon ausgestattet. Die wussten schon, warum! Ein Kit-Objektiv war nicht dabei! Den Satz, dass es bei den Zeitungen nicht auf Qualität ankommen, würde ich besser noch einmal überdenken. Wie kommen Sie denn darauf? Gerade hier ist es wichtig, trotz Terminhetze und Konkurrenzdruck gute Bilder abzuliefern, denn durch den Druck auf dem stark holzhaltigen Zeitungspapier geht einiges verloren, außerdem landen viele Bilder zusätzlich in den Internetauftritten, auch da verlangen die Betrachter Top-Fotos und keine Amateur-Knipserchen. Mit den im Printbereich fast ausschließlich verwendeten Spitzenkameras von Nikon und Canon ist das aber fotografisch gut zu lösen.

Gast schrieb:

Erzählen Sie mir nicht, wie man Sportfotos macht.
Von Handball war bisher nicht die Rede. Es gibt halt Objektive, die in dunklen Sporthallen bei schnellen Sportarten weniger gut geeignet sind. Mit einem 4,0/500 (einem "richtigen" Profiobjektiv) wären Sie aber weitaus schlechter dran als mit dem 18-55.
Es hat ja niemand bezweifelt, dass teure Ausrüstung nicht ihre Berechtigung hätte. Es gibt ja auch (professionelle) Anwendungen, für die sogar die Leica S2 gerade gut genug ist.

Wir nehmen für den jeweiligen Zweck das passende Objektiv, ohne das eigene Budget aus den Augen zu verlieren. Gerade für die Veröffentlichungen in der Presse steht die Abbildungsleistung des Objektivs meist nicht im Vordergrund. Bei den üblichen Bildhonoraren ist es nur zu verständlich, dass man (auch) zu preiswerten Objektiven greift. Und bei den knappen Kassen der Verleger, dass man den Fotografen und Redakteuren lieber zehn sogenannte Amateurkameras mit Kit-Objektiv als eine sogenannte Profikamera zur Verfügung stellt. Abfällig darüber äußern dürfen sich andere...

Profiobjektive

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. September 2009 - 18:40
Gast schrieb:

Seltsame Antwort! Mit dem 4/500 mm können sie eigentlich nur in das andere Tor `reinhalten, da sehen Sie den Torwart in Aktion, wenn er nicht gerade verdeckt ist. Das ist eigentlich ein ideales Fußballobjektiv.

Ja, eben. Es gibt für einen Zweck passende Objektive. Und es gibt für einen Zweck weniger geeignete Objektive. Aber es ist ziemlich albern, die Eignung für berufliche Anwendungen am Preis festzumachen. Oder wie Sie die "Profikamera" auf ein paar Nikon- und Canon-Kameras einzuschränken. Genauso, wie besser nicht zwischen "Profi-Autos" und "Amateur-Autos" unterscheiden sollte.

Zitat:

Den Satz, dass es bei den Zeitungen nicht auf Qualität ankommen, würde ich besser noch einmal überdenken. Wie kommen Sie denn darauf? Gerade hier ist es wichtig, trotz Terminhetze und Konkurrenzdruck gute Bilder abzuliefern, denn durch den Druck auf dem stark holzhaltigen Zeitungspapier geht einiges verloren, außerdem landen viele Bilder zusätzlich in den Internetauftritten.

Internetauftritte, auf denen die Bildchen dann mit 150 bis 500 Pixeln Breite präsentiert werden.
Ich habe nicht geschrieben, es komme bei Zeitungsfotos nicht auf Qualität an. Aber Sie müssen meist lange suchen, um Fotos zu finden, die Sie mit einer preiswerten SLR und einem der Set-Objektive nicht auch in dieser Form hingekriegt hätten. Oder zum Beispiel die Sportseite aufschlagen (wobei auch auf den Sportseiten die richtig guten Fotos meist von den Agenturen kommen). Natürlich gibt es Situationen, die besondere Anforderungen ans Objektiv stellen. Was aber nicht heißt, dass nur diese Objektive dem Redaktionsalltag gewachsen sind.
Sie werden gut wissen, was von der Datei ihrer D3X mit ihrem teuren Objektiv übrigbleibt, nachdem Sie ihr Bild auf einen Dreispalter runterskaliert haben.

Profiobjektive

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. September 2009 - 20:52

Ist OK. Vielen Dank, das hört sich schon wesentlich sachlicher an. Trotzdem: Wenn die Redaktion oder die Agentur auf Bilder oder "den Aufmacher" warten, hängt fast alles vom Fotografen ab, das ist der mit seinen lichtstarken Objektiven auf der sicheren Seite. Dafür hat er oder die Zeitung viel Geld hingelegt, eine Investition, die sich aber lohnt. Das Gleiche bei den Kameras. Mit acht Bildern pro Sekunde, einem 2,8/300 mm und einer D3 habe ich das entscheidende Foto beim Zieleinlauf des wichtigsten Starts beim Pferderennen in Düsseldorf-Grafenberg. Da m u s s der Sieger mit `drauf sein. Auch hier: Kein Risiko eingehen und sich nicht auf Kompromisse einlassen. Bei den Autos können Sie jede Kiste fahren, ob Dacia oder 7er-BMW, sie kommen immer an. Den letzten Satz Ihrer Antwort sehe ich deutlich anders. Was passiert, wenn der Verleger von diesem Bild ein Poster drucken möchte?? Auch hier gilt: Keine Kompromisse!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Seltsame Antwort! Mit dem 4/500 mm können sie eigentlich nur in das andere Tor `reinhalten, da sehen Sie den Torwart in Aktion, wenn er nicht gerade verdeckt ist. Das ist eigentlich ein ideales Fußballobjektiv.

Ja, eben. Es gibt für einen Zweck passende Objektive. Und es gibt für einen Zweck weniger geeignete Objektive. Aber es ist ziemlich albern, die Eignung für berufliche Anwendungen am Preis festzumachen. Oder wie Sie die "Profikamera" auf ein paar Nikon- und Canon-Kameras einzuschränken. Genauso, wie besser nicht zwischen "Profi-Autos" und "Amateur-Autos" unterscheiden sollte.

Zitat:

Den Satz, dass es bei den Zeitungen nicht auf Qualität ankommen, würde ich besser noch einmal überdenken. Wie kommen Sie denn darauf? Gerade hier ist es wichtig, trotz Terminhetze und Konkurrenzdruck gute Bilder abzuliefern, denn durch den Druck auf dem stark holzhaltigen Zeitungspapier geht einiges verloren, außerdem landen viele Bilder zusätzlich in den Internetauftritten.

Internetauftritte, auf denen die Bildchen dann mit 150 bis 500 Pixeln Breite präsentiert werden.
Ich habe nicht geschrieben, es komme bei Zeitungsfotos nicht auf Qualität an. Aber Sie müssen meist lange suchen, um Fotos zu finden, die Sie mit einer preiswerten SLR und einem der Set-Objektive nicht auch in dieser Form hingekriegt hätten. Oder zum Beispiel die Sportseite aufschlagen (wobei auch auf den Sportseiten die richtig guten Fotos meist von den Agenturen kommen). Natürlich gibt es Situationen, die besondere Anforderungen ans Objektiv stellen. Was aber nicht heißt, dass nur diese Objektive dem Redaktionsalltag gewachsen sind.
Sie werden gut wissen, was von der Datei ihrer D3X mit ihrem teuren Objektiv übrigbleibt, nachdem Sie ihr Bild auf einen Dreispalter runterskaliert haben.