Wie die Leica Camera AG heute bekannt gibt, wird das bereits im letzten Oktober angekündigte Tele-Zoom APO-Vario-Elma­rit-SL 1:2,8–4/90–280 mm für die Leica SL (Typ 601) und Leica T (Typ 701) ab 24. März 2016 für 5.800 Euro erhält­lich sein. Weiter warten müssen Besit­zer einer SL oder T auf Adap­ter für S-Objek­tive (soll im Mai kommen) und für R-Objek­tive (ist für das dritte Quar­tal 2016 in Aus­sicht gestellt).

 

Pres­se­infor­ma­tion der Leica Camera AG:

Das neue Tele-Vario-Objek­tiv im Leica SL-System:

LEICA APO-VARIO-ELMARIT-SL 1:2,8–4/90–280 mm bietet von Nah­auf­nah­men über Rei­se­r­e­por­ta­gen bis hin zur Sport­fo­to­gra­fie viel­sei­tige Ein­satz­mög­lich­kei­ten.

Wetz­lar, 16. März 2016. Ab sofort erwei­tert das Leica APO-Vario-Elma­rit-SL 1:2,8–4/90–280 mm das Objek­tiv-Ange­bot für die Sys­tem­ka­mera Leica SL. Der Brenn­wei­ten­be­reich des licht­star­ken Tele-Vario-Objek­tivs ist opti­mal auf das bereits ver­füg­bare Leica Vario-Elmarit–SL 1:2,8–4/24–90 mm ASPH. abge­stimmt. Gemein­sam decken die beiden Objek­tive den Brenn­wei­ten­be­reich von 24 bis 280 mm für viel­sei­tige Anwen­dungs­be­rei­che ab.

Das neue Leica APO-Vario-Elma­rit-SL 1:2,8–4/90–280 mm zeich­net sich sowohl durch seine große Brenn­wei­ten­sprei­zung, als auch die hohe Licht­stärke aus und besticht durch opti­sche und mecha­ni­sche Prä­zi­sion. Die ein­ge­baute opti­sche Bild­sta­bi­li­sie­rung ermög­licht eine Ver­län­ge­rung der Belich­tungs­zei­ten um bis zu 3,5 Blen­den­stu­fen und garan­tiert damit selbst in der Tele­stel­lung Auf­nah­men aus der Hand. Hinzu kommt die neu ent­wi­ckelte Doppel-Innen­fo­kus­sie­rung des Objek­tivs, die für einen sehr schnel­len, leisen Auto­fo­kus und eine kon­stant hohe Abbil­dungs­leis­tung von unend­lich bis in den Nah­be­reich sorgt. Mit einer Nah­dis­tanz von 0,6 Metern in der 90-mm-Stel­lung und 1,4 Metern in der 280-mm-Stel­lung sowie einem Abbil­dungs­maß­stab von 1:4,8 bis 1:5 ist das viel­sei­tige Objek­tiv ins­be­son­dere für Nah­auf­nah­men prä­des­ti­niert. Zudem ist das Leica APO-Vario-Elma­rit-SL 1:2,8–4/90–280 mm staub- und spritz­was­ser­ge­schützt und besitzt zur leich­te­ren Hand­ha­bung einen abnehm­ba­ren Sta­tiv­fuß.

Wie alle Leica Objek­tive wurde auch das Leica APO-Vario-Elma­rit-SL 1:2,8–4/90–280 mm von den Leica Optik-Spe­zia­lis­ten in Wetz­lar ent­wi­ckelt und ver­bin­det glei­cher­ma­ßen opti­sches und tech­ni­sches Know-How. Die Ver­bin­dung von moderns­ter Tech­nik und hoch­wer­ti­gen Mate­ria­lien sorgt hier­bei für eine kon­stante Qua­li­tät. Das Leica APO-Vario-Elma­rit-SL 1:2,8–4/90–280 mm ver­fügt über 23 Linsen (auf­ge­teilt in sieben beweg­li­che Bau­grup­pen), dar­un­ter sieben Gläser mit ano­ma­ler Teil­di­sper­sion zur Kor­rek­tur chro­ma­ti­scher Bild­feh­ler. Die Bewe­gung der beiden Fokus­ele­mente erfolgt durch einen neu ent­wi­ckel­ten Antrieb, bestehend aus line­ar­ge­führ­ten Linsen mit Schritt­mo­to­ren. Eine Beson­der­heit ist dabei die kon­stante Bau­länge beim Fokus­sie­ren und Zoomen. Die mit­ge­lie­ferte Gegen­licht­blende unter­drückt stö­rende Reflexe und Streu­licht.

Das Leica APO-Vario-Elma­rit-SL 1:2,8–4/90–280 mm ist mit einem Sta­tiv­fuß zur Befes­ti­gung auf einem Stativ aus­ge­stat­tet. Sein ergo­no­mi­sches Design erleich­tert das Tragen in der Hand und das Anbrin­gen eines Objek­tiv­gur­tes. Mit der arre­tier­ba­ren Sta­tiv­schelle lässt sich das Objek­tiv in jedem Winkel fixie­ren. Alle 90 Grad gibt es eine Ras­tung, um schnell zwi­schen Quer- und Hoch­for­mat wech­seln zu können.

Das Leica APO-Vario-Elma­rit-SL 1:2,8–4/90–280 mm ist ab dem 24. März 2016 für eine unver­bind­li­che Preis­emp­feh­lung von 5.800 Euro erhält­lich.

Neben dem Leica Vario-Elmarit–SL 1 : 2,8–4/24–90 mm ASPH. und dem Leica APO-Vario-Elma­rit-SL 1:2,8–4/90–280 mm wird in diesem Jahr noch das Leica Sum­mi­lux-SL 1:1,4/50 mm ASPH. (ver­füg­bar ab Q4/2016) das Objek­tiv-Port­fo­lio ergän­zen. Dar­über hinaus stehen Foto­gra­fen mit dem extrem kom­pa­ti­blen SL-System nahezu alle Leica Opti­ken zur Ver­fü­gung, die jemals her­ge­stellt wurden. So lassen sich die Leica T Objek­tive direkt an der Leica SL ver­wen­den und der bereits ver­füg­bare M-Adap­ter T ermög­licht die Nut­zung von fast allen Leica M-Objek­ti­ven. Leica S-Objek­tive können mit dem S-Adap­ter L (ver­füg­bar 05/2016) und Leica R-Objek­tive mit dem R-Adap­ter (ver­füg­bar Q3/2016) ver­wen­det werden.

Tech­ni­sche Daten:

Ver­wend­bare Kame­ras Leica SL, Leica T (Typ 701)1
Bild­win­kel  
(dia­go­nal, hori­zon­tal, ver­ti­kal bei 90/280mm):, Für Leica SL (Typ 601):
ca. 26°, 22°, 15° / 9°, 7,5°, 5°
für Leica T (Typ 701):
ca. 17°, 15°, 10°* / 6°, 5°, 3°**
(ent­spricht ca. 135*/420** Brenn­weite bei Kleinbild)2
Opti­scher Aufbau  
Zahl der Linsen / Grup­pen 23 / 17
Lage der Ein­tritts­pu­pille (bei unend­lich): 90/280 mm: 130,2/-21,1 mm (in Licht­ein­falls­rich­tung vor/hinter Bajo­nett-Auf­la­ge­flä­che)
Bild­sta­bi­li­sie­rung Mehr­achs-System, Sta­bi­li­sie­rungs­leis­tung ent­spricht gem. CIPA- Prüf­be­din­gun­gen 3,5 Ver­schluss­zeit-Stufen
Ent­fer­nungs­ein­stel­lung  
Ein­stel­lung Wahl­weise auto­ma­ti­sch (Autofokus)4 oder manu­ell, Betriebs­ar­ten werden an der Kamera ein­ge­stellt
Arbeits­be­reich (bei 90/280mm)  0,6/1,4 m
Kleins­tes Objekt­feld /Größter Maß­stab (bei 90/280mm): Für Leica SL (Typ 601):
ca. 114 x 171 mm/1:4,8 / 120 x 180 mm/1:5
für Leica T (Typ 701):
ca. 76 x 114 mm/1:4,8 / 80 x 120 mm/1:5
Blende  
Ein­stel­lung / Funk­ti­ons­weise Elek­tro­ni­sch gesteu­erte Blende, Ein­stel­lung über Dreh/Drückrad der Kamera, auch halbe Werte ein­stell­bar
Kleins­ter Wert 22
Bajo­nett Leica L-Bajo­nett mit Kon­takt­leiste
Fil­terfas­sung / Gegen­licht­blende: Außen­ba­jo­nett für Gegen­licht­blende (im Lie­fer­um­fang), Innen­ge­winde für E82-Filter, Fil­terfas­sung rotiert nicht
Ober­flä­chen­aus­füh­rung Schwarz elo­xiert
Abmes­sun­gen und Gewicht  
Länge bis Bajo­nett­auf­lage ca. 238/310 mm (ohne/mit Gegen­licht­blende)
Größ­ter Durchmesser/Höhe mit Sta­tiv­fuß ca. 88/123 mm (Gegen­licht­blende (B x H) 116 x 96 mm)
Gewicht ca. 1850/1950 g (ohne/mit Sta­tiv­fuß)

 

(Redak­tion pho­tos­cala)