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Erhellendes zur Pentax 645D
Dieser Tage äußerte sich Pentax Japan ein wenig detaillierter zu der für den Mai 2010 erwarteten digitalen Mittelformatkamera 645D und dabei ist Bemerkenswertes zu hören:
Sowohl Luminous Landscape als auch Tech-On konnten jeweils Manager aus der Produktplanungsgruppe von Pentax zur 645D befragen, und das ist die Quintessenz:
- Pentax hat auf ein Tiefpassfilter vor dem CCD-Sensor (kommt von Kodak, misst 33x40 mm und hat 40 Megapixel) verzichtet, weil der zwar Moirès mindert, aber auch die Auflösung
- Die Kernzielgruppe „Landschaftsfotografen“ (deshalb auch das abgedichtete Gehäuse - fürs Draußen-Fotografieren) sollte nur selten Strukturen vorfinden, die moiré-anfällig sind. Studio- und Modefotografen wiederum traut Pentax ohne Weiteres zu, dass die das nötige Wissen haben, Moiré nachträglich relativ einfach per Software zu entfernen
- Die 645D und das Objektiv sind sehr gut abgedichtet. Die Kamera könne zwar nicht getaucht werden, halte aber strömendem Regen unbegrenzt lange stand
- Pentax hat sich gegen ein abnehmbares Digitalrückteil entschieden, weil dann einerseits ein dichtes Gehäuse und andererseits eine exakte Sensorpositionierung sehr schwierig geworden wären
- 500 Stück der 645D will Pentax monatlich produzieren
- und glaubt, dass viele Pentax-Mittelformatfotografen auf so ein Gehäuse zu vernünftigem Preis gewartet haben
- könnten doch vorhandene Pentax-645-AF-Objektive weiter benutzt werden. Die meisten davon hätten auch die notwendige Qualität; nur im Weitwinkelbereich sei Pentax noch nicht ganz glücklich
- Man wolle deshalb bald ein neues Weitwinkelobjektiv herausbringen, das auch besser zu dem kleineren Sensor (gegenüber 4,5x6) passe
- Pentax ist zuversichtlich, noch in diesem Jahr mehrere tausend 645D-Gehäuse in Japan verkaufen zu können
- der günstige Preis wurde auch möglich, weil man gleich mit einem günstigen Preis und damit hohen Stückzahlen kalkulierte: die Ordermengen für die Teile - etwa den Sensor - steigen und deren Preise fallen
- Weiter konnten Erfahrungen und Technologien aus der Entwicklung der digitalen Spiegelreflexkamera K-7 genutzt werden (Autofokus, Gehäuseabdichtung)
- Die 645D ist erst der Anfang. In den kommenden Jahren sollen weitere Mittelformatgehäuse folgen
Siehe auch:
[Interview] Hoya Aims Medium Format Digital SLR Camera at Scenery
Pentax 645D - First Impressions And An Interview
(thoMas)
Zum Thema:
- PIE 2009: Pentax 645D - wieder in Sicht (aktualisiert)
- Alle Jahre wieder: Pentax 645D taucht auf
- Pentax 645D kann vorbestellt werden
- Designstudien zur Pentax 645 Digital
- Pentax will auf Rang Drei - aber nicht mit der 645D
- Ersteinschätzung: Pentax 645D
- Pentax soll profitabler werden
- photokina 2006: Pentax 645 Digital wird weiter entwickelt
- PMA 2007: Pentax-Ausblick - Objektive, Blitzgerät und 645D
- Preisbrecher Pentax 645D kommt - in Asien (2x aktualisiert)
- Adobe Photoshop Lightroom v3.2 und Camera Raw v6.2 (aktualisiert)
- Adobe Photoshop Lightroom v3.2 RC und Camera Raw v6.2 RC (aktualisiert)




no comment
•Die Kernzielgruppe „Landschaftsfotografen“
•500 Stück der 645D will Pentax monatlich produzieren
•..., nur im Weitwinkelbereich sei Pentax noch nicht ganz glücklich
•Pentax ist zuversichtlich, noch in diesem Jahr mehrere tausend 645D-Gehäuse in Japan verkaufen zu können
•der günstige Preis wurde auch möglich, weil man gleich mit einem günstigen Preis und damit hohen Stückzahlen kalkulierte: die Ordermengen für die Teile - etwa den Sensor - steigen und deren Preise fallen
Dazu muss man irgendwie nichtmehr viel sagen!
Kernzielgruppe "Landschaftsfotografen", aber das kürzeste WW dass es überhaupt gibt ist durch den Crop umgerechnet 30mm-KB und zudem ist Pentax mit den Ergebnissen im WW selbst nicht glücklich?
Unter diesen Voraussetzungen rechnet man dann mit 500 Stück pro Monat (=120% des bislang insgesamt prognostizierten MF-Umsatzes weltweit) und kann den Preis nur halten wenn die auch verkauft werden?
Man wird sehen...
Mit Prognosen zu argumentieren ist immer problematisch. Die vorhandenen beziehen sich auf das bisherige Preisniveau und man kann davon ausgehen, dass bei einer derartigen Preisreduktion wie hier angekündigt, der Markt sich erweitern wird.
Das so etwas im Fotosektor funktionieren kann zeigte Canon in der Vergangenheit mit der AE-1. Durch einen attraktiven Preis und intensives Marketing wurde Canon mit dieser Kamera zum Marktführer bei SLRs.
Interessant ist auch, dass Pentax mit dem Verzicht auf den Tiefpassfilter hier den gleichen Weg geht wie Leica mit der S2.
Es bleibt interessant.
Hoffen wir
Interessant ist auch, dass Pentax mit dem Verzicht auf den Tiefpassfilter hier den gleichen Weg geht wie Leica mit der S2.
dass Pentax in Sachen wirtschaftlichem Erfolg nicht den gleichen Weg geht, wie Leica mit der S2. - Sondern einen besseren.
Pentax hat nämlich keine M9 im Angebot, die ihnen den Kopf aus der Schlinge zieht.
Wozu?
Pentax hat nämlich keine M9 im Angebot, die ihnen den Kopf aus der Schlinge zieht.
Brauchen die auch nicht, die bringen dann einfach die 645D noch in weiß, rot, rosa, gelb, blau und grün, eine mit Svarovski-Kristallen, eine mit brauner Belederung und noch eine mit Fellbesatz.
Notfalls
müssen sie auf die K-x einen roten Punkt kleben und den Preis verzehnfachen.
OhWeh
Pentax baut gute Spiegelreflexkameras!
Glücklicherweise nicht! Die bauen richtig gute Kameras mit einem schnellen Autofokus und präziser Scharfstellung für Fotografen - und keine aufgepeppten Oldtimer für Vitrinenbeschauer! Noch ein Einwurf: Wenn das Teil läuft, wird es für ein völlig überteuertes Produkt mit Wartungsaufpreis "wirklich eng!"
Interessant ist auch, dass Pentax mit dem Verzicht auf den Tiefpassfilter hier den gleichen Weg geht wie Leica mit der S2.
dass Pentax in Sachen wirtschaftlichem Erfolg nicht den gleichen Weg geht, wie Leica mit der S2. - Sondern einen besseren.
Pentax hat nämlich keine M9 im Angebot, die ihnen den Kopf aus der Schlinge zieht.
kommt darauf an
Interessant ist auch, dass Pentax mit dem Verzicht auf den Tiefpassfilter hier den gleichen Weg geht wie Leica mit der S2.
Oder zuvor schon Mamiya mit der ZD, so innovativ oder exklusiv ist das schon lang nicht mehr!
Ansonsten ist es nicht nur die Frage, ob Pentax mit ein paar tausend Euro weniger als bisherige Hasselblad-Angebote den MF-Markt kurz mal eben verzehnfacht, sondern vor allem wie das funktionieren soll wenn man Landschaftsfotografen als Hauptzielgruppe sieht, im WW-Bereich aber nur mäßige Ergebnisse produziert und für den UWW-Bereich überhaupt kein Objektiv bieten kann?
Sollen Landschaftsfotografen das Ding schonmal auf Vorrat kaufen, weil Pentax für die Zukunft irgendwann ein neues WW ankündigt?
Re:
Interessant ist auch, dass Pentax mit dem Verzicht auf den Tiefpassfilter hier den gleichen Weg geht wie Leica mit der S2.
Eigentlich verzichten alle Mittelformathersteller auf den Tiefpassfilter.
Die Nikon D70s hatte auch
Die Nikon D70s hatte auch einen relativ schwachen Filter, aber auch entsprechende Moire-Neigung
machte aber geile bilder
Schwachsinn...
...die D70s hatte einen schwachen IR-Filter aber einen stinknormalen LowPass-Filter.
Ich sprach nicht vom
Ich sprach nicht vom IR-Filter
Bekanntlich ist das der Antialias-Filter(Tiefpass-Filter)vor dem Sensor der D70_D70s deutlich schwächer ist. Damit erreicht die Kamera eine höhere Detailauflösung - mit dem Risiko der Moirebildung. In den einschlägigen Nikonforen gab es darüber schon mehr als genug Diskussionen!
@Schwachsinn<
>Return to Sender
Lowpass- ist nicht gleich IR-Filter
...
D70s
Das stimmt - deswegen verkaufte sie sich auch sehr gut. Aber die D70s ist mittlerweile lange nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Ich kämpfe noch, soll ich noch vor der Sommerpause die Nikon D3s bestellen (sie hat wegen der starken Nachfrage Lieferzeiten) oder gleich bis zur photokina warten. Ist manchmal nicht einfach!
Die Nikon D70s hatte auch einen relativ schwachen Filter, aber auch entsprechende Moire-Neigung
machte aber geile bilder
Schon wieder so einer
Ich kämpfe noch, soll ich noch vor der Sommerpause die Nikon D3s bestellen (sie hat wegen der starken Nachfrage Lieferzeiten) oder gleich bis zur photokina warten. Ist manchmal nicht einfach!
Schon wieder so einer der die Meldung zu einer Pentax 645D zum Anlass nimmt, uns und der Welt mitzuteilen dass er sich eine D3s kaufen wird, nur weil jemand was über den AA-Filter der uralten D70 geschrieben hat!
Schön für Sie und sie sei Ihnen gegönnt, aber wen bitteschön soll das hier interessieren?
Sind teure DSLR denn nur noch dazu da, vor anderen auf "dicke Hose" zu machen?
Oder ist das wieder diese "second-life"-Nummer?
Nikon D3s: Endlich die Superkamera
Nein, teure Kameras wie die D3s sind exzellente Begleiter bei Sportterminen, sie ermöglichen durch die hohe ISO-Zahl ohne Qualitätsverlust auch die Kombination von einem Konverter, beispielsweise in Verbindung mit dem wirklich fantastischen Nikkor 2,8/70-200 mm. Das bringt auch die erwünschten Fotos von Zweikämpfen im Mittelfeld bei winterlichen Lichtverhältnissen, weiterhin ist die D3s auch optimal beim Handball in den ansonsten etwas düsteren Sporthallen. Der Horror sind dabei Gebäudekomplexe aus den Siebziger Jahren mit ihren lichtschluckenden Holzverblendungen. Kein Wunder, dass Nikon mit der Produktion kaum nachkommt und für die D3s Lieferfristen existieren! Noch ein Hinweis an die Amateure: Es geht nicht um "muss ich haben" sondern um "brauch` ich für gute Bilder!"
Ich kämpfe noch, soll ich noch vor der Sommerpause die Nikon D3s bestellen (sie hat wegen der starken Nachfrage Lieferzeiten) oder gleich bis zur photokina warten. Ist manchmal nicht einfach!
Schon wieder so einer der die Meldung zu einer Pentax 645D zum Anlass nimmt, uns und der Welt mitzuteilen dass er sich eine D3s kaufen wird, nur weil jemand was über den AA-Filter der uralten D70 geschrieben hat!
Schön für Sie und sie sei Ihnen gegönnt, aber wen bitteschön soll das hier interessieren?
Sind teure DSLR denn nur noch dazu da, vor anderen auf "dicke Hose" zu machen?
Oder ist das wieder diese "second-life"-Nummer?
Schon wieder so einer der
Schon wieder so einer der die Meldung zu einer Pentax 645D zum Anlass nimmt, uns und der Welt mitzuteilen dass er sich eine D3s kaufen wird, nur weil jemand was über den AA-Filter der uralten D70 geschrieben hat!
Schön für Sie und sie sei Ihnen gegönnt, aber wen bitteschön soll das hier interessieren?
Sind teure DSLR denn nur noch dazu da, vor anderen auf "dicke Hose" zu machen?
Oder ist das wieder diese "second-life"-Nummer?
Sorry > jemand was über den AA-Filter der uralten D70 geschrieben hat < SCNR!
Es Bezeugt doch nur das Pentax den richtigen Weg geht!
odysseus schrieb: panda
Interessant ist auch, dass Pentax mit dem Verzicht auf den Tiefpassfilter hier den gleichen Weg geht wie Leica mit der S2.
Eigentlich verzichten alle Mittelformathersteller auf den Tiefpassfilter.
... damit die Unterschiede zum Kleinbild doch noch ein wenig deutlicher ausfallen.
Es bleibt interessant........
Mit Prognosen zu argumentieren ist immer problematisch. Die vorhandenen beziehen sich auf das bisherige Preisniveau und man kann davon ausgehen, dass bei einer derartigen Preisreduktion wie hier angekündigt, der Markt sich erweitern wird.
Das so etwas im Fotosektor funktionieren kann zeigte Canon in der Vergangenheit mit der AE-1. Durch einen attraktiven Preis und intensives Marketing wurde Canon mit dieser Kamera zum Marktführer bei SLRs.
Interessant ist auch, dass Pentax mit dem Verzicht auf den Tiefpassfilter hier den gleichen Weg geht wie Leica mit der S2.
Es bleibt interessant.
Es bleibt interessant, auch deswegen, weil es noch mehr "Wackelkandidaten" gibt!
ae-1 versus contax
Mit Prognosen zu argumentieren ist immer problematisch. Die vorhandenen beziehen sich auf das bisherige Preisniveau und man kann davon ausgehen, dass bei einer derartigen Preisreduktion wie hier angekündigt, der Markt sich erweitern wird.
Das so etwas im Fotosektor funktionieren kann zeigte Canon in der Vergangenheit mit der AE-1. Durch einen attraktiven Preis und intensives Marketing wurde Canon mit dieser Kamera zum Marktführer bei SLRs.
Interessant ist auch, dass Pentax mit dem Verzicht auf den Tiefpassfilter hier den gleichen Weg geht wie Leica mit der S2.
Es bleibt interessant.
genau: die meistverkaufte automatik-slr war die ae1 aber zu welchem qualitätspreis. als ersatz bei einer contax-reparatur im einsatz zeigte das messsystem seine schwächen. da weniger mittenbetont gemessen wurde als bei contax wurden dias zu dunkel wenn himmel im bild war. ich hatte 645af-kameras auch mit zoom in der hand. einfach perfekt. pentax weiter so.
Stückzahlen, Umsatz
Unter diesen Voraussetzungen rechnet man dann mit 500 Stück pro Monat (=120% des bislang insgesamt prognostizierten MF-Umsatzes weltweit) und kann den Preis nur halten wenn die auch verkauft werden?
Erstmal wissen Sie nicht, ob Pentax die 500 pro Monat hergestellten auch monatlich absetzen will. Pentax ist halt keine Manufaktur, gut möglich, dass man wie sonst auch den „Batch“ auf Lager produziert und dann auf das nächste Produkt, bei Pentax vielleicht auf die nächste „K“, umstellt. Und dann sollen die Vorräte halt reichen, bis der nächste Batch der 645D oder des Nachfolgemodells anläuft.
Auch wissen Sie nicht, wer die 5000 Mittelformatkameras pro Jahr prognostiziert hat und ob diese Prognose einen Preisbrecher wie die 645D schon berücksichtigt. Vergleichen Sie die Stückzahlen doch einfach mal mit denen anderer Kameras in einer vergleichbaren Preisklasse, also etwa mit denen der D3X oder 1Ds Mark III. Da sehen die 500 Stück/Monat nicht mehr ganz so ehrgeizig aus.
Mit günstigeren Preisen erschließt man halt schon mal neue Märkte. Wie bei der EOS D10 zum Beispiel die digitalen Spiegelreflexkameras erschwinglicher wurden. Und mit der EOS 300D massentauglich. Wie man sich mit der 5D die erste digitale Kleinbild-SLR leisten konnte. Und mit Kameras wie der 645D jetzt auch das Mittelformat wieder erschwinglicher wird.
gemecker
Pentax hat doch offensichtlich ein 2,8/25 mm oder 3,5/25 mm in der Pipeline...
und wer glaubt das alle beeindruckenden Landschaftsaufnahmen mit 24 mm WW und größeren Bildwinkeln gemacht werden -
hat sowieso keine Erfahrung und keine Kenntnis!
Und um es genau zu übersetzen, sieht Pentax kleine Schwächen beim 33-55 mm und 45-85 mm ... von Festbrennweiten war nicht die Rede!!!
Das 10-20 Jahre alte Zoom-Rechnungen zu verbessern sind... leuchtet doch wohl ein...
"Die 645D ist erst der Anfang.
In den kommenden Jahren sollen weitere Mittelformatgehäuse folgen"
Ja, eh, Jahre ist ja ein dehnbarer Begriff - aber es freut uns auch, wenn sie's zumindest nur bis nach Europa schafft ...
Schon mal mit digitalem Mittelformat gearbeitet?
Was mich nun langsam verärgert sind die vermeintlichen Fachäußerungen von den hier zahlreich vertretenen „Markenfotografen”. Alles was nicht deren Firmenlogo trägt ist nicht vorhanden. Selbst wenn das Produkt der „Fremdfirma” tatsächlich technisch besser sein sollte, dann ist es einfach nicht wahr. Wird sofort mit fadenscheinigen Argumenten demontiert oder gar der Lächerlichkeit ausgesetzt.
Fotografen haben nun mal ihre Spezialgebiete, Nischen oder Kunstformen. Die Kamera Hersteller machen Geräte für die Profis und deren gezielten Ansprüche.
Im „Volumenbereich” dagegen fertigen sie Kameras für die allgemeine Fotografie von vielen Amateuren so gewünscht.
Mit diesen Volumengeräten werden im Jahr, unter witterungsstabielen Bedingungen laut Statistik fünfzig Aufnahmen im Monat belichtet. Darauf hin sind alle mechanischen konstruiert worden. Selbst wenn vom Sensor alles so ist wie vom größeren, für die berufliche Anwendung bebauten Modell- 50zig Auslösungen pro Tag-Feuchtigkeitsgeschützt-Metallgehäuse und mehr, kann sich jeder ausrechnen wie lange ein „Volumenmodell” das durchält. Die Bildqualität mag ja gleich sein.
Wer schon mal mit einem größeren Sensor gearbeitet hat kennt seine Eigenheiten, setzt ihn dementsprechend ein.
Im Vorfeld, ohne ein einziges Bild mit der Pentax 645D gemacht zu haben, noch nie auch nur ein Bild mit einem anderen Mittelformat und der anschließender „Entwicklung” im RAW, DNG Format durchgeführt zu haben in diesem Forum große Töne zu spucken finde ich unverschämt.
Warum
ereifern sie sich gerade unter meinem Beitrag?
Ich hab' nur die oben getätigte Aussage, über zukünftige Verfügbarkeiten, dem laaangen Warten auf die Pentax und ihrer aktuellen Verfügbarkeit gegenübergestellt ...
Galgenhumor gehört inzwischen ohnehin zur Standardausstattung, wenn man den Windungen des Fotomarktes aufmerksam folgt, und es auch noch "wagt" dies zu kommentieren.
Ach ja, die Vorzüge des Mittelformats (und auch seine Nachteile) sind mir schon bestens vertraut - mehr noch aber tangierte mich bislang, also in digitalen Zeiten, die Unverschämtheit in der Preisfindung; wogegen die Pentax zumindest mal ein erfreuliches Signal setzt!
Landschaftsfotografie mal anders
Landschaftsfotografie - mit 30mm, na wunderbar.
Für den Preis der neuen Pentax bekomme ich eine gebrauchte Contax 645 mit dem grandiosen 35er (21mm) Zeiss Objektiv, einen nagelneuen Coolscan 5000 und dazu noch 250 Fuji Velvia 120 Filme (macht 4000 Aufnahmen) inclusive Profi-Entwicklung.
Wer bietet mehr?
Coolscan 5000?
Wie schieben Sie denn in den Kleinbildfilmscanner "Coolscan 5000" Rollfilme rein - vorher die Negative vierteln? Und wo gibt es den noch neu zu kaufen? Die Produktion wurde von Nikon längst eingestellt. Schauen Sie in die Bucht und Sie werden staunen, für welche Preise die gebrauchten Scanner momentan gehandelt werden!!!
Gast schrieb:
Landschaftsfotografie - mit 30mm, na wunderbar.
Für den Preis der neuen Pentax bekomme ich eine gebrauchte Contax 645 mit dem grandiosen 35er (21mm) Zeiss Objektiv, einen nagelneuen Coolscan 5000 und dazu noch 250 Fuji Velvia 120 Filme (macht 4000 Aufnahmen) inclusive Profi-Entwicklung.
Wer bietet mehr?
bitte erst denken, bevor man schreibt...
wie scannt man denn mit einem coolscan 5000 negative der größe 4,5x6 ?
der schafft nur kleinbild.
Analog???
Ja - und dann warte ich noch eine Woche auf die Entwicklung oder pansche selber `rum. Lieber die billigste Digital-Spiegelreflex, als diese analoge Contax! Wird die eigentlich noch gewartet? Contax hat doch schon vor Jahren aufgegeben. Lassen die nicht mittlerweile bei einem Billighersteller produzieren? Cosina/Chinon oder so ähnlich?
Landschaftsfotografie - mit 30mm, na wunderbar.
Für den Preis der neuen Pentax bekomme ich eine gebrauchte Contax 645 mit dem grandiosen 35er (21mm) Zeiss Objektiv, einen nagelneuen Coolscan 5000 und dazu noch 250 Fuji Velvia 120 Filme (macht 4000 Aufnahmen) inclusive Profi-Entwicklung.
Wer bietet mehr?
Re: Analog???
Kameras unter dem Markennamen Contax werden seit 2005 keine mehr produziert. Zeiss ist aufgrund ausgefuchster Vertragsbedingungen mit Kyoto Ceramics (Kyocera) auch nicht in der Lage, den Namen Contax zu verwenden – obschon Markeninhaber. Support für Contax-Kameras gibt es aber nach wie vor. Und die 645 ist insbesondere wegen ihrer Kompatibilität mit Digibacks noch recht beliebt.
Übrigens fotografiere ich privat seit einiger Zeit wieder analog, mit einer alten Hasselblad – und es macht mir riesig Spass. Der Witz ist ja grade, dass die Bildergebnisse nicht absehbar sind. Der Bezug zum Bild ist alleine deshalb schon ein vollkommen anderer.
Nostalgie ist ja ganz schön - aber...
Als Amateur sollen Sie ihren Spaß haben, ich nehme auch gerne in der Freizeit meine alten mechanischen Bronicas mit den scharfen Nikkor-Objektiven, aber Spaß ist die eine Seite, wenn Sie damit Geld verdienen müssen - die andere Seite. Da garantiert mir die Nikon D3 mit dem 24-70 mm und 70-200 mm allerbeste Ergebnisse. Nebenbei: Keine moderne Bildagentur nimmt noch Dias an - was sollen die damit? Gefragt sind digitale Ergebnisse - und das möglichst schnell!
Kameras unter dem Markennamen Contax werden seit 2005 keine mehr produziert. Zeiss ist aufgrund ausgefuchster Vertragsbedingungen mit Kyoto Ceramics (Kyocera) auch nicht in der Lage, den Namen Contax zu verwenden – obschon Markeninhaber. Support für Contax-Kameras gibt es aber nach wie vor. Und die 645 ist insbesondere wegen ihrer Kompatibilität mit Digibacks noch recht beliebt.
Übrigens fotografiere ich privat seit einiger Zeit wieder analog, mit einer alten Hasselblad – und es macht mir riesig Spass. Der Witz ist ja grade, dass die Bildergebnisse nicht absehbar sind. Der Bezug zum Bild ist alleine deshalb schon ein vollkommen anderer.
Hallo Pentax!
Ich hätte da einen bescheidenen Wunsch für die nächste 645.
Als Ergänzung bitte einen Cmos mit 20 Mpx, Live View, Klappdisplay, 100 000 ASA und mindestens 5 Bilder pro Sekunde.
Wäre das machbar?
Ja und bitte alle Objektive bitte sofort in WR und SSM.
Dazu noch ein wirklich exaktes UWW und ein 2,0/100mm.
Danke Vielmals!
PS: Ich wäre schon froh wenn ihr die aktuelle 645 nach Europa bringen würdet.
Ja und weckt bitte die „K-Rumors“ und „Digitalfotonetz“ auf. Die haben noch gar nichts geschnallt!
Bloß nicht!
100 000 ASA braucht in dieser Kameraschiene kein Mensch! Und was soll ein CMOS mit 20 Mpx bitteschön? Und wer braucht bei Stills und Landschaft 5 Bilder/s?
LiveView gibt es auch bei den großen CCDs, das ist eigentlich kein Problem, wenn man nicht gerade den Kodak Sensor nimmt und wäre sehr zu begrüßen. Genauso wie stabilisierte (Zoom-)Objektive.
Also, diese Sorte Marotten s. oben ist gut bei KB-VF usw. aufgehoben. Bei den in Frage kommenden Sujets, die diese Kamera abdeckt, ist oberhalb 400 ASA kein ernsthaftes Bildergebnis unter egal welchen technischen Bedingungen zu erwarten und damit obsolet.
Klasse Leistung
was man hier vielleicht bedenken sollte: die Fotoindustrie ist mit seinen Zulieferern wesentlich größer in Japan als in Deutschland - und die Asiaten sind weitaus Fotoverrückter als so mancher Europäer. Deshalb würde ich mich nicht wundern, wenn die Stückzahlen erreichbar wären.
Und Pentax ist schon ein Klasse Fotofirma, dass sie vielleicht auch nicht die Stückzahlen von Canon oder Nikon erreichen und evtl. auch nicht deren spektakulären Leistungen einer Mark oder D-Serie - who cares? Mir ist das ziemlich schnuppe (wobei ich von einer der Marken sogar Nutzer bin und auch mit Leica fotografiere). Aber immerhin lebt Pentax, im Gegensatz zu Minolta noch. Und Konkurrenz hat noch nie geschadet - auch nicht Hasselblad oder Leicas S2.
Bei einigen Schreibern habe ich das Gefühl, dass sie noch niemals eine Mittelformatkamera benutzt haben, umso eifriger und despektierlicher sich aber dazu äußern - schade...
Ein vernünftiger Forumschreiber
Sie haben mir aus der Seele geschrieben.
Einen Verbesserungsvorschlag für die beruflich eingesetzten Geräte hätte ich doch. Für mich als Fotograf stellt sich die Frage wie ich außerhalb des kalibrierten Studio verlässliche Werte (Farbe-Helligkeitsdaten) zur Schatten und Lichtergestaltung bekomme. In den High End Geräten der Kamerahersteller sind solche Daten sehr leicht aus dem Sensor auslesbar. Warum nicht diese auf dem Display anzeigen?
Das schaffen ja noch nicht einmal
die Hersteller von Handbelichtungsmessern - und die Kamerahersteller setzen nur stupende auf die allein seligmachende Histogrammanzeige ... womit ich mich Ihrem Wunsch gerne anschließen möchte (wenngleich ich fürchte, dass bei den unterschiedlichen Zugängen zum Thema Farbe ein Anzeigen-Chaos vorprogrammiert scheint).
Tja, wer weiß,
was Pentax da effektiv vorbereitet. Ich gehe mal schon davon aus, dass diese Kamera mit professionellen Werkzeugen ausgestattet wird, die wohl kaum der Software von Digibacks nachsteht. Eher noch besser, weil Pentax ja auch die Konsumerlinien beherrscht und damit softwaretechnisch eher besser weil breiter aufgestellt ist.
Hallo Pentax!
Vergesst alles was der fantasielose Landschaftsfotograf vor mir geschrieben hat.
Hier noch etwas zur Verdeutlichung:
Eine Zweite Kamera zur MF Ergänzung.
Pentax 645 mit der gleichen Arbeitsgeschwindigkeit wie eine D3x.
Pentax 645 mit vergleichbarer Auflösung wie D3x.
Pentax 645 mit vergleichbarem Preis wie D3x.
Pentax 645 mit der gleichen Lichtempfindlichkeit wie D3s.
Pentax 645 mit vergleichbarem Pixelpitch wie D3s.
Pentax 645 mit Beugungstoleranz bis Blende 22.
Pentax 645 mit Live-View und Klappdisplay und damit ein Alleinstellungsmerkmal bei hochwertigen SLRs. (die E3 zähle ich nicht mehr dazu)
Ich denke damit könnte Mittelformat aus der Nische kommen.
Unter der Voraussetzung,
dass die Pentax 645 das selbe Format hätte, wie eine D3s, wäre das u. U. eine sinnvolle Sache, nur sie hat ein wesentlich größeres Format. Und da macht schon allein der Rückschwingspiegel, der aller Wahrscheinlichkeit nach noch von der analogen Kamera stammt, nicht mit, weil zuviel Masse. Usw. Da würde dann nur ein EVF-/EVIL-Konzept die schnellere Lösung bringen. Wird aber eher teuerer. Die Hersteller können die alte Konfiguration Spiegel/Prisma sehr günstig bekommen (lt. einem Interview mit einem der Verantwortlichen von Panasonic), wobei in Produktplanungsbereichen der Hersteller längst der Zielfokus auf einer rein elektronischen Kamera ohne mechanische Bestandteile, liegt.
Darüber hinaus, wie gesagt, auch wenns fantasielos klingt, braucht der Fotograf, der mit so einer Kamera unterwegs ist, ganz bestimmt nicht die "Features" der D3s. Die ist, wie wir alle inzwischen wissen, eine Event-, Sport- und Pressekamera. Und das ist eine eigene kleine Insel. Und Pentax hat da mit krasser Sicherheit ganz andere Zielgruppen im Auge, wo diese Eigenschaften keine Rolle spielen. Wer unbedingt mit ASA 100.000 fotografieren will oder muss, ist bei der D3s sehr gut aufgehoben.
Etwas anderes wäre die Sache mit dem Klappdisplay und LiveView. Da muss Pentax noch mal nachdenken. Und, ganz ehrlich, Mittelformat wird niemals aus der Nische kommen.
Und für die rein elektronische Kamera
werden sie sich dann wohl vom CCD verabschieden müssen ...
Würde ich mal nicht meinen…
Und: Wer den elektronischen Verschluss haben will, muss auf CCD setzen. Denn mit CMOS ist das bis jetzt nicht machbar.
Kleine Verwirrtheit,
gelle!?
Gast schrieb: dass die
dass die Pentax 645 das selbe Format hätte, wie eine D3s, wäre das u. U. eine sinnvolle Sache, nur sie hat ein wesentlich größeres Format. Und da macht schon allein der Rückschwingspiegel, der aller Wahrscheinlichkeit nach noch von der analogen Kamera stammt, nicht mit, weil zuviel Masse. Usw. Da würde dann nur ein EVF-/EVIL-Konzept die schnellere Lösung bringen. Wird aber eher teuerer. Die Hersteller können die alte Konfiguration Spiegel/Prisma sehr günstig bekommen (lt. einem Interview mit einem der Verantwortlichen von Panasonic), wobei in Produktplanungsbereichen der Hersteller längst der Zielfokus auf einer rein elektronischen Kamera ohne mechanische Bestandteile, liegt.
Darüber hinaus, wie gesagt, auch wenns fantasielos klingt, braucht der Fotograf, der mit so einer Kamera unterwegs ist, ganz bestimmt nicht die "Features" der D3s. Die ist, wie wir alle inzwischen wissen, eine Event-, Sport- und Pressekamera. Und das ist eine eigene kleine Insel. Und Pentax hat da mit krasser Sicherheit ganz andere Zielgruppen im Auge, wo diese Eigenschaften keine Rolle spielen. Wer unbedingt mit ASA 100.000 fotografieren will oder muss, ist bei der D3s sehr gut aufgehoben.
Etwas anderes wäre die Sache mit dem Klappdisplay und LiveView. Da muss Pentax noch mal nachdenken. Und, ganz ehrlich, Mittelformat wird niemals aus der Nische kommen.
Jetzt verstehe ich sie schon besser!
Die Befürchtung, das der große Spiegel keine 5 Bilder pro sec. schafft, hatte ich auch schon. Die EVIL Lösung wäre konsequent, würde allerdings ein neues Bajonett voraussetzen, wegen des dann viel zu großen Auflagemaßes. Ausserdem wäre die Gefahr, das man generell auf Cmos umsteigen würde viel zu Groß und solange der „Foveon“ nicht im Mittelformat eingesetzt wird, möchte ich auf CCD´s keineswegs verzichten.
Alle „Features“ der D3s brauche ich gar nicht. Ich würde diese Kamera aber nicht unbedingt nur für Unterwegs ansehen. Sogar im Studio würde ich mir oft eine höhere Bildfrequenz wünschen.
Bei Event-, Presse- und Sportfotografie wäre sie sicher am falschen Platz, mein Gedanke ist dabei ein ganz Anderer. Die Freihandfotografie an sich.
Bilder die ich mit 39 Mpx Hassi und meinem 150er bei Blende 5,6 mit schnellem Blitz im Studio von einem Model aufgenommen habe, und Bilder die ich, mit demselben Objektiv, bei Blende 5,6 mit einer 1/250 sec. im Freien, nur mit natürlichen Licht und Aufheller, aufgenommen habe fallen im Vergleich mindestens um die halbe Auflösung ab. Deshalb halte ich Freihandfotografie ohne Blitz im Freien mit über 20 Mpx für unnötig. Ein grösserer Pixelpitch hätte aber viele andere Vorteile!
1. Schnellere Auslesung mit höherer Bildfrequenz.
2. Höhere Lichtempfinlichkeit und damit geringeres Rauschen auch bei kürzeren Verschlusszeiten im Freien. Zum Einfrieren von Bewegungen. (...müssen ja keine 100.000 ASA sein. Verwendbare 3200 wären schon eine Sensation)
3. Grössere Beugungstoleranz und damit auch die Möglichkeit, bei Landschaftsfotos mit Stativ, richtig Schärfentiefe zu machen, auch ohne Fachkamera oder Shiftobjektiv und ohne die halbe Auflösung zu verlieren.
4. Kleinere Dateien zum Archivieren.
Was die Nische angeht haben sie sicher auch Recht. Ein etwas Grössere Nische würde ich mir aber schon wünschen, schon allein der Zukunftssicherheit wegen. Ich habe immer noch die Befürchtung MF könnte eines Tages ganz vom Markt verschwinden und das wäre ein schmerzlicher Verlust für mich!
Ob das Sensorformat
der Pentax 33 x 40 mm auf Dauer seine Berechtigung hat, wird man sehen. Der Sensor der S2 hat beispielsweise 45 x 30 mm. Der kleinere Sensor ist auf jeden Fall der für die digitale Welt im Prinzip bessere, auch wenn das für das eigentliche Ursprungsformat 645 und den dafür gerechneten Objektiven einen deutlichen Cropfaktort bedeutet. Das mit dem Pixelpitch ist in meinen Augen massiv überbewertet. Sehr viel wichtiger ist die Software, bzw. die Algorithmen, die letztendlich das Bild macht. Der kleiner Sensor ist aufgrund der kleineren Fläche nicht so anfällig für Rauschen, wird nicht so warm, bei längeren Belichtungen usw.
Entscheidend wird für MF sein, dass es gelingt, dass sich die Branche auf ein einziges Sensorformat einigt. Und zwar ein Sensorformat, dass sich im Prinzip von alten Standards löst (weil das ohnehin auf Dauer keinen Sinn bringt) und sich stattdessen auf ein Format, ähnlich FT/mFT, das einheitliche Schnittstellenstandards und ein einheitliches Auflagenmaß, festlegt. Erst dann ist es möglich, viele Komponenten, die man sonst jeweils einzeln entwickeln muss, mit höheren Auflagen und damit kostengünstiger, zu nutzen. Momentan ist die Branche noch viel zu sehr darauf fixiert, Altobjektive an Digibacks zu bringen. Das ist aber bestimmt nicht der Königsweg, wenn es darum geht, ein auf Dauer bestandhaftes System auch für diesen Bereich zu entwickeln. Es muss wahrscheinlich erst dazu kommen, dass so ziemlich der letzte Anbieter praktisch keinen entwicklungfähigen Markt trotz hoher Preise mehr vor sich hat, bevor sich da etwas tut. Und auch dann dürfte sich da nicht so allzuviel regen, weil diese Firmen auch von der finanziellen Seite her gar nicht in der Lage sind, die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um ein konsistent digitales Kamerassystem zu entwickeln. Es wird wahrscheinlich so sein, dass eines Tages ein "Newcomer" wie beispielsweise RED, oder ein großer Player wie Panasonic oder auch durchaus Samsung den Markt reif sieht und etwas konsequent Neues auf die Beine stellt, bei dem er sich vorher schon mal entsprechende Mitspieler ins Boot holt. Nur so macht eine Marktexploration auch auf diesem Gebiet Sinn.
Na ja,
33 x 44 ergibt so ziemlich die gleiche Formatdiagonale wie 30 x 45 - wenn auch ein anderes, in der Regel praktischeres, Seitenverhältnis ...
Und was RED betrifft: Soweit ich sehe, setzen die derzeit auf altbewährte, und nicht so sehr auf zwangsneurotisch neue Sensorformate (Mehrzahl!) ...
RED ist zur Zeit
auf einen ganz anderen Produktpfad. Die Kameras können zwar auch fotografieren, sind aber Videokameras. Derzeit geht im Bereich Digitales Kino die Fahr los. Arri ist eben auch mit einer kompletten Kameralinie auf diesen Pfad aufgesprungen, nachdem RED auf diesem Gebiet Arri davon zu laufen drohte.
Das Sensorformat ist letztlich nicht so entscheidend. Wichtig ist in dem Zusammenhang eigentlich nur, dass das Format in der Fab machbar und mit möglichst wenig Ausschuss produzierbar ist. Derzeit gibt es nur wenige Fabs, die so große Sensoren überhaupt herstellen. Kein Wunder bei den geringen Mengen.
Ein kleinerer Sensor hat im Prinzip den Vorteil, dass er bei LiveView weniger heiß läuft und Energie verbraucht und damit letztendlich auch weniger rauscht.
Wenn man also beispielsweise FT/mFT als MegaFT (quasi) weiter spinnt, dann wäre also ein Sensorformat 40 x 30 mm das "digitale Mittelformat" bei min. 40 Mpx Auflösung. Wobei das ja jetzt nur ein Generalmaß ist. Im Prinzip kann man die Sensoren ja so bauen, dass sie verschiedene Formate innerhalb des Bildkreises abbilden können. Aber, wie bei der Pentax 645 wären dann vollständig neu gerechnete Objektive die Forderung. Gleichzeitig sind aber eine ganze Menge an Objektiven aus anderen Linien zumindest adaptierbar, wie man bei dem FT-Konsortium ja aus allen Ecken mitbekommt. Es gibt ja eine Menge Leute, die an ihren alten Schätzchen hängen (auch wenn man indigniert feststellen muss, dass das schon manchmal reichlich schrullihafte Ausmaße annimmt).
Im Prinzip wären die neuen Objektive dann aber auch von einer anderen Grundrelation bei den Brennweiten zu sehen. Vor allem die Nahdistanzen liegen noch nahe an KB-VF, was man beim "echten" MF absolut nicht mehr sagen kann. Man kann dann auch andere Größen bauen, da das Sensormaß im Verhältnis zur Kameragröße noch moderate Gehäusemaße zulässt, vor allem, wenn man den Spiegelkasten konsequent außen vor lässt. Wenn man sich beispielsweise die kleine ALPA anschaut, sieht man sehr deutlich, dass man MF auch sehr kompakt bauen kann.
Unter der Voraussetzung gleicher Schnittstellenstandards und gleicher Grundmaße wäre es dann ein Leichtes, ein vielfach konkurrierendes Kamerasystem mit verschiedenen Lösungsansätzen zu installieren. Eventuell sogar so, dass die Softwareentwicklung unter einer GNU-Lizenz aufgebaut wird, in der verschiedene Entwickler Module für alle möglichen Lösungen zur Verfügung stellen, anstatt den teilweise sehr eingeschränkten proprietären Lösungen, die die Hersteller den Kunden derzeit anbieten. Usw. Und, es ist keine Utopie: all das gibt es im Prinzip bereits.
Das Sensorformat ist letztlich nicht so entscheidend.
Genau DAS ist der Schlüsselsatz. Und alles andere ist Ideologie. Und im Falle von RED ist es - ja, auch das ist richtig - vor allem digitales Kino, frei nach dem Motto: Wie es euch beliebt.
Wie ich heute
auf Canonrumors.com lesen konnte, ist diese Formatdiskussion möglicherweise schon bald wieder Makulatur.
Unter der Meldung "Quantum Film threatens to replace CMOS-Sensors" wird in einem kurzen Artikel ein "fotografischer Film", der einen CMOS-Sensor sowohl von der Auflösung, als auch von der 4x so hohen Empfindlichkeit gegenüber konventionellen Silicon-Sensoren übertrifft ("offering four-times better sensitivity for ultra-high resolution sensors that are cheaper to manufacture"), beschrieben. Dieser Film-Sensor aus Polymerfilm mit eingebetteten Partikeln ist offensichtlich den derzeit üblichen Sensoren um einiges überlegen. Sein deutlichster Vorteil dürfte aber seine relative einfache Herstellung und damit deutlich niedrigeren Kosten darstellen. Damit ist auch offensichtlich das Thema Fab bei der Herstellung von Sensoren vom Tisch und damit dürfte auch die leidige Formatfrage wieder ganz neu gestellt werden. U. U. läuft es dann auch darauf raus, dass vor allem bei dem derzeit weit verbreiteten "Alteisen" bei MF ganz andere Digibacks möglich werden, die mit wesentlich weniger Aufwand vor allem auf das eigentliche Format zurechtgeschnitten werden können. Wobei, wenn ich das richtig sehe, auch die Eigenschaften des "dotierten" Films denen des Fotofilms in etwa entsprechen. Damit dürfte auch die leidige Frage nach schräg auftreffenden Lichtstrahlen der Vergangenheit angehören.
Also, man darf gespannt sein, was sich da auf dieser Spielwiese tut. Ganz ehrlich: unbedingt nachtrauern werde ich persönlich den derzeitigen Sensoren ganz bestimmt nicht.
Wen es näher interessiert: http://www.invisageinc.com/page.aspx?cont=QuantumFilm%20Technology
Letztlich
werden wir uns alle dort (wieder) finden, wo ein Maximum an Bildfläche, ein Maximum an Lichtstärke und ein Maximum an Handlichkeit auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden können ... und, übrigens, Leica kannte mal die Antwort auf diese "Gleichung".
Re:
Entscheidend wird für MF sein, dass es gelingt, dass sich die Branche auf ein einziges Sensorformat einigt. Und zwar ein Sensorformat, dass sich im Prinzip von alten Standards löst (weil das ohnehin auf Dauer keinen Sinn bringt) und sich stattdessen auf ein Format, ähnlich FT/mFT, das einheitliche Schnittstellenstandards und ein einheitliches Auflagenmaß, festlegt. Erst dann ist es möglich, viele Komponenten, die man sonst jeweils einzeln entwickeln muss, mit höheren Auflagen und damit kostengünstiger, zu nutzen. Momentan ist die Branche noch viel zu sehr darauf fixiert, Altobjektive an Digibacks zu bringen.
Volle Zustimmung! Hoffentlich sehen dass die MF-Anbieter auch bald ein und überwinden ihre Egoismen – Anbieter wie Anwender können nur gewinnen!
... mit Beugungstoleranz bis Blende 22.
Dann darf sie in der Tat nicht mehr als ca. 20 Mp haben ...!
Stromversorgung
Ist die Art der Stromversorgung der P645D bekannt?
Wie bei den 645 Analogmodellen (645 -645NII) erfolgt diese mittels AA-Batterie/akku :) oder ist es doch leider ein proprietärer Akku :( ?
Normale AA Batterie/Akku wäre Klasse !
Was ist so toll an Mignon-Akkus?
Was wäre so toll an „normalen“ AA-Akkus oder gar an Einwegbatterien? Sie hätten fast nur Nachteile.
Warum sollte ich Nickel-Metall-Hydrid-Akkus in die Kamera stecken, wenn es inzwischen preiswerte und deutlich bessere Lithium-Ionen-Akkus gibt? Warum sollte ich mit zwei, vier oder schlimmstenfalls gar sechs schweren AA-Akkus oder Batterien rumfummeln, bei denen ich aufpassen muss, dass sie richtig rum in der Kamera sitzen, sich beim Transport nicht gegenseitig entladen und die ich sowieso nur gemeinsam einsetzen sollte, wenn alle noch über die gleiche Kapazität verfügen, damit sie sich nicht auch in der Kamera gegenseitig entladen?
Pentax setzt aus gutem Grund in der 645D einen Lithium-Ionen-Akku ein. Der gleiche, wie er als NP-400 in einigen Konica-Minolta-Kameras saß, wie ihn Sigma für die digitalen Spiegelreflexkameras einsetzt, und wie er auch für die Pentax K7 genutzt wird. Der ist weit verbreitet und nicht sonderlich teuer.
Sie wird mit einem
Sie wird mit einem verstärkten Lithium Akku kommen!
Re: Stromversorgung
Es kommt der gleiche D-LI90-Akku zum Einsatz wie in der K-7.
odysseus schrieb: Es kommt
Es kommt der gleiche D-LI90-Akku zum Einsatz wie in der K-7.
Danke für die Info! Immerhin nichts all zusehr Seltenes
Ich hoffe dennoch das es eine Möglichkeit geben wird "Normbatterien/akkus" als [alternative] Energieversorgung zunutzen ("Batterypack").
Proprietäre Li-Ionenakkus benötigen i.d.R. auch proprietäre Ladegeräte - einfache Lösungen (Solar charger, Nachkauf von Normbatterien im Laden) greifen hier nicht.
Nicht umsonst bieten/boten einige Hersteller die Batterypacks für ihre Kameramodelle an.
Zahlen sind Quatsch
Einige Punkte sind totaler Quatsch in dieser "Mitteilung". Dass Pentax pro Monat 500 Stück produziert, mag vielleicht in der Launchphase stimmen (und wird ja auch so kommunizert), danach werden die Stückzahlen aber sicherlich deutlich sinken. Der Markt ist sicherlich nicht in der Lage, rund 5.000 Kameras pro Jahr allein in Asien zu verkraften. Selbst wenn die Kamera auf den Weltmarkt kommt (was aus meiner Sicht wahrscheinlich ist) sind diese Zahlen utopisch.
Freuen wir uns, dass Pentax so einen Knaller im Profibereich bringt, aber warten wir auf offizielle Statements die näher an der Wahrheit sind.
Zahlen
Einige Punkte sind totaler Quatsch in dieser "Mitteilung". Dass Pentax pro Monat 500 Stück produziert, mag vielleicht in der Launchphase stimmen (und wird ja auch so kommunizert), danach werden die Stückzahlen aber sicherlich deutlich sinken. Der Markt ist sicherlich nicht in der Lage, rund 5.000 Kameras pro Jahr allein in Asien zu verkraften.
Das ist den Statements ja auch nicht zu entnehmen.
Man äußerte sich, das 500 Stück pro Monat produziert werden sollen. Nicht über welchen Zeitraum, nicht, wann und wo man wie viele abzusetzen plant.
Realitätsferne bei den Japanern?
Einige Punkte sind totaler Quatsch in dieser "Mitteilung". Dass Pentax pro Monat 500 Stück produziert, mag vielleicht in der Launchphase stimmen (und wird ja auch so kommunizert), danach werden die Stückzahlen aber sicherlich deutlich sinken. Der Markt ist sicherlich nicht in der Lage, rund 5.000 Kameras pro Jahr allein in Asien zu verkraften.
So wie es ausschaut, werden es 500 Stück im ersten Monat sein. Dann wird man merken dass die Kamera wie Blei im Regal liegt und es bleiben lassen. Im MF Segment von solchen Stückzahlen auszugehen zeugt von absoluter Realitätsferne. Profis werden dieser Kamera sicher nicht hinterherrennen, sonst gäbe es schon lange so ein Low Cost Produkt (für Profis ist es nämlich eines). Für Amateure dürfte das Teil wiederum zu teuer sein.
Damit reibt sich diese Kamera wohl genau zwischen den Zielgruppen auf. Also entweder richtig teuer machen (siehe S2, Hasselblad), oder aber noch mal 2000 Euro günstiger und dann Canon das Fürchten lehren :-)
Grüße und "GutLicht"
tom
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leica.tom schrieb: So wie
So wie es ausschaut, werden es 500 Stück im ersten Monat sein. Dann wird man merken dass die Kamera wie Blei im Regal liegt und es bleiben lassen.
Ein Auskenner, aha! Genau, bei Pentax arbeiten nur Deppen, und Pentax meldet eh ja jedes Jahr Insolvenz an...
Nennen Sie doch mal belastbares Zahlenmaterial, ich bin schon sehr gespannt.
Im MF Segment von solchen Stückzahlen auszugehen zeugt von absoluter Realitätsferne. Profis werden dieser Kamera sicher nicht hinterherrennen, sonst gäbe es schon lange so ein Low Cost Produkt (für Profis ist es nämlich eines). Für Amateure dürfte das Teil wiederum zu teuer sein.
So Profis wie Sie? Aha.
Jemand, der sich den Namen "Leica Tom" gibt sollte sich ja mit dem skizzierten Szenario bestens auskennen...
Herrlich, so ein Forum. Nur Pros und Semi-Pros, die sich mit allem auskennen, nur nicht mit Fotografie. Marke ist heute das was zählt.
Nerven
Nerven gehören schon dazu die Artikel in den Foren zu lesen. Viele sind recht nett geschrieben und transportieren eine meist nachvollziehbare Meinung. Manche bringen zu meiner Freude auch Information, beziehungsweise fundiertes Fachwissen mit ins Spiel.
Leider, leider sind aber intolerante „Streithansel”, Neider, Firmenliebhaber unterwegs. Schlimm finde ich die Möglichkeit : Kommentieren mit Zitat. Da scrollt dann der Zeigefinger bis er wund wird. Manchmal wenn das Niveau stimmt ist es auch ganz humorvoll gemeint. Meistens aber einfach nur zum k.......!
Nach spätestens drei Beiträgen ist das eigentliche Thema schon vergessen. Nach dem fünften Beitrag kann man zwischen den verschiedenen Themen hin und her springen. Keiner würde es merken wenn die Kommentare vertauscht würden.
Also, eine andere Meinung, selbst wenn sie falsch ist, ist eine persönliche Äußerung die mit Respekt zu behandeln ist.
Ein Bild entsteht zuallererst im Kopf, dann wird es mit dem dafür am besten geeigneten Werkzeug umgesetzt. Meist mit unterschiedlichen Marken. Kein Jäger bringt das Wildfutter mit dem Ferrari in den Wald, genau so wenig fährt Schumi mit dem Geländewagen um die Rennstrecke. Wenn das Bild dann in den Printmedien als außergewöhnliche Aufnahme erscheint ist der Zweck erreicht. Womit es entstanden ist steht in den wenigsten Fällen darunter.
Also bitte etwas mehr Fairness bei den Beiträgen.
Niveau
Schlimm ist hier, dass gleich persönlich angegriffen wird. Man kann doch eine Pentax mögen, der andere ist Leica Fan, ein anderer mag Canon oder Nikon. Was solls? Und warum regt sich einer über den Forumsnamen eines anderen auf? Wenn man eine marke mag, kann man auch dazu stehen. Ist es Neid, Mißgunst? oder einfach nur die Absicht, irgendwas zu schreiben, verdeckt in der Anonymität des Internets? Man sollte ruhig auch die Meinung anderer, auch wenn sie 100% anders ist als die eigene, akzeptieren. Natürlich Argumente bringen zum Widerlegen, das ist ja gerade interessant! Aber es wäre doch langweilig, wenn alle die gleiche Meinung, den selben Geschmack haben, oder? Mir fällt aber in verschiedenen Threads hier auf dass es wohl Spezialisten gibt die in der Woche morgens um 6 oder Nachts nach 1 Uhr ihre Meinungen posten, meist ziemlich gallig und auch gehässig. Die haben wohl nichts anderes zu tun, als sich hier auszutoben? Vielleicht der letzte Ausgleich, den sie haben; andere in Foren niederzuschreien? Schade, denn potoscala ist an sich eine tolle Seite! Die Kommentare meist auch, aber die wenigen geistig wenig erhellenden demotivieren aber sehr, die Foren zu lesen!
Pentax 645D
Das ist ja schön, dass sich Pentax auf diesen dünnen Markt traut, und auch noch zu einem wahren Kampfpreis. Da sieht man auch, dass Canon und Nikon mit ihren Spitzenmodellen ganz schön zugelangt haben, denn deren Modelle verkaufen sich ja nun viel häufiger. Ich kann nur wünschen, dass die 645 ein Erfolg wird; vorsorglich habe ich letztes Jahr auf dem Gebrauchtmarkt etliche 645-Objektive zu lächerlichen Preisen erworben, das Gehäuse kann also langsam kommen.