Schöne neue Medienwelt
Dieser Tage hat Apple sein iPad vorgestellt. Ob man es nun für revolutionär hält oder nicht – es ist jedenfalls ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem Paradigmenwechsel. Unsere Medienlandschaft, unser Informationsfluss und unsere Rezeption sind gerade dabei, sich gründlich umzukrempeln; und es wird ein Heulen und Zähneklappern sein:
Lange dauerte es, bis Lillian Bassman und Paul Himmel die Ehre zuteil wurde, in einer großen Retrospektive geehrt zu werden. Bis zum 21. Februar 2010 stellt das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen endlich das einflussreiche Künstlerpaar mit 500 Arbeiten vor. Zu der Schau ist ein beeindruckender Bildband im Kehrer Verlag erschienen:
Martin Blume und Bernd Radtke haben sich – und anhand eines Bildbandes nun auch uns – den Dom zu Mainz fotografisch erschlossen:
Eine Ausstellung und ein Projekt erkunden derzeit die Einflüsse zwischen Künstlerfotografen dies- und jenseits des Atlantiks. Sechs Protagonisten der aktuellen deutschen Fotoszene sind nach Los Angeles eingeladen, zu Stephen Shores legendärem Motiv „La Brea“ eine autonome künstlerische Position zu entwickeln:
Man muss nicht allzu weit reisen, um im Urlaub zu sein. Manchmal muss man keine Grenzen überwinden, manchmal sind die Ferien ganz nah. Etwa in der neuen Form von Themenparks, von künstlichen Ferien-Paradiesen, die überall entstehen. Jetzt illustriert und hinterfragt ein Fotobuch des österreichischen Künstlers Reiner Riedler dieses Phänomen:
Wolfgang Tillmans erhält für sein umfassendes und vielfältiges photographisches Oeuvre den Kulturpreis 2009 der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Wir bringen die Würdigung und zeigen einige seiner Arbeiten:
„Architektonische Nachhut. Hinterlassenschaften des Nationalsozialismus“ ist der Titel einer Stuttgarter Ausstellung mit Arbeiten Ralf Meyers. Doch nicht das nationalsozialistische Bauen in seiner Zeit ist sein Thema, sondern die spätere Umnutzung der Architektur in der Demokratie:
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