Unter dem Titel „Die Magie der Straße – Meisterwerke der Street Photography“ zeigt das f3 – freiraum für fotografie vom 17. September bis zum 29. November 2026 Arbeiten aus mehreren Jahrzehnten. Die Ausstellung versammelt rund 100 Fotografien von insgesamt 45 Fotografinnen und Fotografen.
Die gezeigten Aufnahmen stammen aus dem Leica Archiv und decken den Zeitraum von 1934 bis 2023 ab. Vertreten sind unter anderem Jane Evelyn Atwood, Henri Cartier-Bresson, Elliott Erwitt, Thomas Hoepker, William Klein, Steve McCurry, Joel Meyerowitz und Alexander Rodtschenko. Ergänzt werden ihre Werke durch jüngere Positionen, darunter Arbeiten von Julia Baier, Jacob Aue Sobol, Fred Mortagne und Matt Stuart.
Street Photography beschäftigt sich mit Menschen und Situationen im öffentlichen Raum. Dabei entstehen Aufnahmen häufig ohne Inszenierung und unmittelbar im Alltag. Neben Momentaufnahmen können solche Fotografien auch gesellschaftliche Entwicklungen, kulturelle Veränderungen und historische Ereignisse dokumentieren.
Die Ausstellung soll unterschiedliche Ansätze der Street Photography gegenüberstellen. Dazu gehören Elliott Erwitts humoristisch angelegte Aufnahmen von Menschen und Hunden ebenso wie frühe Reisebilder von Henri Cartier-Bresson. William Klein dokumentierte unter anderem die Pariser Studentenunruhen von 1968.
Weitere Arbeiten beschäftigen sich mit unterschiedlichen gesellschaftlichen und geografischen Kontexten. Gezeigt werden beispielsweise Fotografien von Graciela Magnoni über Frauen und Mädchen in verschiedenen Teilen der Welt sowie Aufnahmen von Steve McCurry aus indischen Großstädten. Neben bekannten Motiven kündigt das f3 auch weniger häufig gezeigte Arbeiten aus dem Archiv an.
Kuratiert wurde „Die Magie der Straße“ von Karin Rehn-Kaufmann und Inas Fayed.
Die Eröffnung findet am Mittwoch, 16. September 2026, von 19 bis 21 Uhr bei freiem Eintritt statt. Foto-Führungen sind für den 4. Oktober und 1. November jeweils um 11 Uhr vorgesehen. Weitere Führungen mit Drinks sind für den 28. Oktober und 25. November jeweils um 19 Uhr angekündigt.
Die Ausstellung läuft vom 17. September bis 29. November 2026.
Pressemitteilung f³ – freiraum für fotografie:
Die Magie der Straße – Meisterwerke der Street Photography
17. September – 29. November 2026
Die Schau Die Magie der Straße im f³ – freiraum für fotografie präsentiert einige der bedeutendsten Namen der Fotografiegeschichte. Sie zeigt ikonische Positionen der Street Photography, u. a. von Jane Evelyn Atwood, Henri Cartier-Bresson, Elliott Erwitt, Thomas Hoepker, William Klein, Steve McCurry, Joel Meyerowitz und Alexander Rodtschenko sowie Arbeiten junger Fotografinnen und Fotografen, darunter Julia Baier, Jacob Aue Sobol, Fred Mortagne und Matt Stuart.
Die Street Photography ist eines der aufregendsten und vitalsten Genres der Fotografie. Sie dokumentiert das Leben der Menschen im urbanen, öffentlichen Raum auf unmittelbare und authentische Weise, macht gesellschaftliche Veränderungen und kulturelle Entwicklungen sichtbar und bewahrt historische Ereignisse für nachfolgende Generationen. Durch die Linse exzellenter Fotografinnen und Fotografen betrachtet, wird ein scheinbar gewöhnlicher Augenblick dank professioneller Präzision, einzigartiger Motive und einer subjektiven Bildsprache zu einem bedeutenden historischen Dokument, das weit über den eigentlichen Moment hinausweist.
Ihren Ursprung hat die Street Photography im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Erfindung handlicher und leichter Kameras, unter anderem die von Oskar Barnack entwickelte Kleinbildkamera LEICA, ermöglichte es, mit der Fotografie das Studio zu verlassen. Als erste Kamera nutzte sie 35-mmKinofilm im Querformat, der dem Kleinbildformat von 24 × 36 mm entsprach. Diese technische Innovation bedeutete eine Revolution: Fotografinnen und Fotografen konnten das Alltagsgeschehen erstmals spontan, unmittelbar und ohne aufwendige Inszenierung von Licht und Pose festhalten.
Die humorvollen Aufnahmen Elliott Erwitts, in denen Hunde ihrer menschlichen Begleitung die Hauptrolle streitig machen, Henry Cartier-Bressons frühe Reise-Impressionen, William Kleins Aufnahmen aus dem Paris der Studentenunruhen von 1968, Graciela Magnonis globale Arbeit über Frauen und Mädchen sowie Steve McCurrys eindringliche Aufnahmen aus den Großstädten Indiens: In rund einhundert Fotografien aus dem LEICA Archiv geben 45 Fotografinnen und Fotografen Einblick in die Geschichte des Mediums von 1934 bis 2023. Die Magie der Straße zeigt dabei sowohl weltberühmte Motive als auch überraschende Neuentdeckungen.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Karin Rehn-Kaufmann und Inas Fayed.
ERÖFFNUNG: Mi., 16. September 2026, 19–21 Uhr. Eintritt frei!
FOTO-FÜHRUNG: So., 4. Oktober und 1. November 2026, 11 Uhr.
FOTO-FÜHRUNG & DRINKS: Mi., 28. Oktober und 25. November 2026, 19 Uhr.
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