Zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 zeigt die Berliner Galerie CAMERA WORK eine Gruppenausstellung mit dem Titel „Never Forget: September 11, 2001“. Zu sehen sind Arbeiten von 14 Fotografen, darunter Elliott Erwitt, Thomas Hoepker, Steve McCurry und Pete Souza.

Die Fotoausstellung in Berlin umfasst nach Angaben der Galerie rund 40 Arbeiten von 14 Fotografen. Vertreten sind unter anderem Patrick Demarchelier, Elliott Erwitt, Bruce Gilden, Thomas Hoepker, Russell James, Steve McCurry, Susan Meiselas, Gilles Peres, Eli Reed, Eugenio Recuenco, Pete Souza und Larry Towell.

Die Fotografien beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit New York vor und nach den Anschlägen sowie mit den Ereignissen selbst. Neben dokumentarischen Aufnahmen sind Arbeiten zu sehen, die persönliche oder inszenierte Zugänge zum Thema wählen.

Einen Teil der Ausstellung bilden Fotografien von Thomas Hoepker. Der deutsche Fotograf hielt sich am 11. September 2001 aufgrund eines Treffens der Fotoagentur Magnum in New York auf. Auch weitere Magnum-Mitglieder wie Elliott Erwitt, Bruce Gilden und Susan Meiselas waren damals in der Stadt.

Ihre Bilder dokumentieren verschiedene Aspekte der Ereignisse und ihrer unmittelbaren Folgen. Zugleich zeigt die Ausstellung Aufnahmen des New Yorker Stadtbilds aus der Zeit vor den Anschlägen und stellt ihnen Fotografien gegenüber, die Veränderungen in der Metropole sichtbar machen.

Patrick Demarchelier beschäftigte sich fotografisch mit den Folgen des 11. September. Im Zusammenhang mit einem Wohltätigkeitskonzert im Oktober 2001 porträtierte er unter anderem Leonardo DiCaprio, Harrison Ford und Elton John. Die entsprechenden Arbeiten gehören ebenfalls zur Ausstellung.

Einen anderen Ansatz verfolgt Eugenio Recuenco. In seiner Serie „365°“ setzte sich der spanische Fotograf in fünf inszenierten Arbeiten mit den weltpolitischen Ereignissen rund um die Anschläge auseinander. Damit ergänzt die Ausstellung die dokumentarischen Positionen um eine künstlerische Interpretation.

Die Anschläge beschränkten sich nicht auf New York. Fotografien von Pete Souza beziehen deshalb auch Washington, D.C. in die Ausstellung ein. Souza ist insbesondere durch seine Tätigkeit als Fotograf im Weißen Haus bekannt.

Mit der Auswahl will CAMERA WORK nach eigenen Angaben sowohl die Ereignisse des 11. September als auch deren Auswirkungen auf Menschen und Städte aus unterschiedlichen fotografischen Blickwinkeln darstellen.

„Never Forget: September 11, 2001“ läuft vom 5. September bis zum 2. Oktober 2026 bei CAMERA WORK, Kantstraße 149, 10623 Berlin. Die Galerie ist dienstags bis samstags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: https://camerawork.de/

Pressemitteilung CAMERA WORK:

NEVER FORGET: SEPTEMBER 11, 2001

Gruppenausstellung vom 5. September bis zum 2. Oktober 2026

Mit Fotografien von unter anderem: Patrick Demarchelier, Elliott Erwitt, Bruce Gilden, Thomas Hoepker, Russell James, Steve McCurry, Susan Meiselas, Gilles Peres, Eli Reed, Eugenio Recuenco, Pete Souza und Larry Towell. 

Im Rahmen des 25. Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September 2001 präsentiert die Galerie CAMERA WORK vom 5. September bis zum 2. Oktober 2026 die Gruppenausstellung Never Forget: September 11, 2001. Anhand von 40 ausgewählte Arbeiten von vierzehn Fotografen ergeben sich Fragmente jenes historischen Ereignisses, das in diesem September ein Vierteljahrhundert zurückliegt.

Die Arbeiten in der Ausstellung zeigen die Metropole New York und ihr weltbekanntes Panorama wie es einst war; sie dokumentieren die unvergessenen Geschehnisse um den 11. September 2001 und wie diese die Menschen und ihre Stadt verändert und geprägt haben. Es sind Fotografien, die eine menschliche Handschrift und persönliche Tiefe erkennen lassen, die den dokumentarischen Kern der Werke immer wieder überlagern.

Unter den Arbeiten sind ikoische Fotografien von Thomas Hoepker. Wie weitere Mitglieder der berühmten Fotoagentur Magnum – darunter Elliott Erwitt, Bruce Gilden und Susan Meiselas –, war Hoepker am 11. September 2001 wegen einer Tagung der Agentur in der Stadt zugegen und dokumentierte das Unfassbare. Der Nachgang der Ereignisse lässt sich widerum an Arbeiten von Patrick Demarchelier ablesen, der im Rahmen eines bereits im Oktober 2001 umgesetzten Wohltätigkeitkonzertes Schauspieler wie Leonardo DiCaprio und Harrison Ford sowie Sänger Elton John porträtierte. Der Fotokünstler Eugenio Recuenco verarbeitete die Geschehnisse im Rahmen seiner Serie 365°. Ein Zyklus von fünf inszenierten Arbeiten befasst sich mit den weltpolitischen Begebenheiten von 9/11. Arbeiten des »White House«-Fotografen Pete Souza rufen in Erinnerung, dass, neben New York City, auch die Bewohner der Hauptstadt Washington, D.C. Opfer der Anschläge wurde.