Mit schnellerem Sensor, KI-gestütztem Autofokus und 30 Bildern pro Sekunde rückt die Sony Alpha 7 V die A7-Serie näher an die Profi-DSLMs des Herstellers heran. Wir haben die Hybridkamera im Labor und in der Praxis getestet, beleuchten die Highlights und beantworten die Frage, ob sich der Umstieg von der A7 IV lohnt.

Sony Alpha 7 V

  • Sensor: 32,7 MP Vollformat, CMOS
  • Serienbildrate: bis 30 Bilder pro Sekunde
  • ISO-Bereich: 100 – 51.200 (erweitert: 50–204.800)
  • Kürzeste Verschlusszeit: 1/16.000 s
  • Bildstabilisierung: ja
  • Video: 4K/120p
  • Display: 3,2 Zoll, 2.095.104 Bildpunkte
  • Sucher: ja, EVF
  • Speichermedien: 1x CFexpress Typ A / SDXC (UHS II), 1x SDXC (UHS II)
  • Gewicht: 695 g
  • Preis: ca. 3.000 Euro
  • www.sony.de

Rund vier Jahre nach der A 7 IV hat Sony mit der Alpha 7 V das lang erwartete Nachfolgemodell seiner Vollformatserie für engagierte Fotoenthusiasten auf den Markt gebracht. Während die A7-Reihe ursprünglich als Einstiegsklasse ins Vollformat gedacht war, hat sich das Portfolio von Sony inzwischen etwas verlagert. Mit der kompakteren und preislich deutlich günstigeren Alpha 7C II wird inzwischen ein Modell angeboten, das für viele Hobbyfotografen den ersten Schritt ins Vollformat erleichtert – allerdings mit Einschränkungen wie nur einem Speicherkartenschacht.

Damit rückt die A7-Serie ein Stück weiter in die semiprofessionelle Liga. Zwei Kartenschächte, eine umfangreichere Ausstattung und zahlreiche komfortable Funktionen machen die A7 V insbesondere für Anwender interessant, die nicht nur fotografieren, sondern auch in anspruchsvollen Situationen zuverlässig arbeiten müssen, beispielsweise bei Hochzeiten, Firmenevents oder in der Reportagefotografie.

Sony bleibt bei der Sensorauflösung bei den 32,7 Megapixeln des Vorgängermodells, ergänzt die A7 V jedoch an vielen anderen Stellen um wesentliche Verbesserungen. Sie übernimmt Technologien aus den Profi-Modellen, legt beim Autofokus, der Stabilisierung und im Videobereich eine Schippe drauf und präsentiert sich als rundum modernisierte Hybrid-Systemkamera. Mit einem Preis von rund 3.000 Euro (zum Zeitpunkt des Testberichts) liegt sie jedoch deutlich über der weiterhin erhältlichen A7 IV, die aktuell etwa 2.000 Euro kostet.

Wir haben die A7 V im Labor und in der Praxis intensiv getestet. Die zentrale Frage dabei war: Hat sich das Warten gelohnt? Und lohnt sich der Umstieg von der A7 IV?

Sony Alpha 7 V im Test Praxisfoto 1

Aufgenommen mit der Sony Alpha 7 V und dem FE 24–70 mm f/2,8 GM II bei 70 mm (KB), ISO 400, f/4,0 und 1/320 Sekunden. Bild: Thomas Probst

Sony A7 V Praxisfoto 4

Aufgenommen mit der Sony Alpha 7 V und dem FE 24–70 mm f/2,8 GM II bei 64 mm (KB), ISO 640, f/11,0 und 1/200 Sekunden. Bild: Thomas Probst

Jetzt wesentlich schneller

Bei der Geschwindigkeit legt die Alpha 7 V gegenüber ihrer Vorgängerin spürbar zu. Herzstück ist ein neu entwickelter, mehrschichtiger Exmor-RS-CMOS-Vollformatsensor mit 32,7 Megapixeln, der eine rund 4,5-mal schnellere Auslesegeschwindigkeit bietet als der Sensor der Alpha 7 IV. Diese beschleunigte Signalverarbeitung bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. So ermöglicht der elektronische Verschluss jetzt sehr kurze Verschlusszeiten von bis zu 1/16.000 Sekunde, während bei der Vorgängerin bei 1/8.000 Sekunde Schluss war.

Auch die Serienbildgeschwindigkeit steigt deutlich: Die Alpha 7 V schafft nun bis zu 30 Bilder pro Sekunde mit kontinuierlicher Schärfenachführung (AF-C) bei elektronischem Verschluss über den Kamerasensor, ohne dass es zu Blackouts im Sucher oder auf dem Display kommt. Gerade bei schnellen Motivbewegungen bleibt das Motiv damit zuverlässig im Blick. Zudem erlaubt der neue Sensor auch 4K-Videoaufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde, wodurch sich die Alpha 7 V für anspruchsvolle Zeitlupensequenzen eignet.

Sony Alpha 7 V im Test Praxisfoto 2

Aufgenommen mit der Sony Alpha 7 V und dem FE 24–70 mm f/2,8 GM II bei 24 mm (KB), ISO 640, f/2,8 und 1/1.600 Sekunden. Bild: Thomas Probst

 

Unterstützt wird der Sensor vom ebenfalls neuen Bionz-XR2-Prozessor, bei dem erstmals die in Sony-Kameras sonst separat verbaute KI-Verarbeitungseinheit direkt in den Prozessor integriert wurde. Im Vergleich zur Vorgängerin A7 IV, die bei ihrer Vorstellung noch ohne eigene KI-Einheit auskommen musste, führt das zu einer deutlich verbesserten KI-basierten Echtzeit-AF-Erkennung und einem schnelleren Echtzeit-Tracking. Die A7 IV bot zwar bereits ein KI-basiertes Tracking und einen Autofokus mit Augenerkennung in Echtzeit. Da sich in den vier Jahren zwischen den beiden Modellen mittlerweile jedoch viel getan hat, ist die A7 V in dieser Kategorie jetzt deutlich besser und auf dem Niveau der Sony-Top-DSLMs aufgestellt.

Während die A7 IV bereits Menschen und Tiere, inklusive Vögel, erkannte, wurde die Objekterkennung der A7 V neben einer erhöhten Präzision der Erkennung der genannten Motive zusätzlich um Insekten, Autos, Züge und Flugzeuge ergänzt. Laut Sony ist die Tier- und Vogelerkennung 30 beziehungsweise 50 Prozent besser als bei der A7 IV. Zusätzlich erfasst die Kamera jetzt die Augen verschiedener Weide- und Kleintiere sowie die Augen, Köpfe und Körper von Hunden, Katzen und ähnlichen Motiven. Neben der gezielten Auswahl einzelner Objektkategorien steht auch ein Automatikmodus bereit, in dem die Kamera selbstständig erkennt, welche Art Motiv sich im Bild befindet. Diese Optimierungen erhöhen die AF-Trefferquote und die Präzision des Motiv-Trackings deutlich – ein großer Vorteil in dynamischen Situationen mit viel Bewegung. In Kombination mit der gegenüber der A7 IV verdreifachten Serienbildgeschwindigkeit eignet sich die Alpha 7 V somit noch besser für professionelle Einsätze bei Hochzeiten, Events und Reportagen. Im CHIP-Testlabor hielt die Kamera die 30 Bilder pro Sekunde über 95 RAW- oder 185 JPEG-Aufnahmen in Folge durch. Dabei werden Autofokus und Belichtung 60-mal pro Sekunde neu berechnet.

Ausstattung auf Top-Niveau

Auch bei der weiteren Ausstattung legt die Alpha 7 V deutlich zu. So wurde beispielsweise die sensorbasierte 5-Achsen-Bildstabilisierung (IBIS) überarbeitet. Während die A7 IV bis zu 5,5 Blendenstufen kompensieren konnte, soll der verbesserte Algorithmus der A7 V nun um bis zu 7,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten als ohne Stabilisierung ermöglichen. Voraussetzung dafür ist, dass das angesetzte Objektiv zusätzlich über eine optische Bildstabilisierung verfügt. In unserem Praxistest hatten wir leider nur Objektive ohne eigene Stabilisierung zur Verfügung, wollten aber trotzdem gerne die Leistung des IBIS der A7 V überprüfen. So konnten wir mit dem Sony FE 24–70 mm f/2,8 GM II bei 70 mm noch mit einer Belichtungszeit von 0,4 Sekunden aus der Hand scharfe Fotos aufnehmen. Das entspricht etwa fünf Blendenstufen und ist ein gutes Ergebnis auf dem Niveau der Vorgängerin. Um die von Sony angegebenen 7,5 Blendenstufen voll auszuschöpfen, sollte man daher am besten mit einem zusätzlich stabilisierten Sony-Objektiv arbeiten.

Sony Alpha 7 V im Test Detail 2

Viele Möglichkeiten: Das flexible Display der Sony Alpha 7 V kann auf insgesamt vier Achsen bewegt werden. Das ermöglicht ein sehr komfortables Arbeiten im Hoch- und Querformat. Bild: Thomas Probst

 

Zu den weiteren Ausstattungs-Highlights gehört das neue Display mit einer Diagonale von 3,2 Zoll. Es ist nicht nur größer als das der A7 IV, sondern löst mit 2.095.104 Bildpunkten auch rund doppelt so hoch auf wie das 3,0-Zoll-Display der A7 IV mit 1.040.000 Bildpunkten. Darüber hinaus verbessert Sony die Flexibilität des Monitors, der sich nun wie das Display der höherklassigen Sony A7R V und A7R VI auf vier Achsen verstellen lässt. Das Display ist nach wie vor touchfähig, sodass sich beispielsweise der Fokuspunkt direkt mit dem Finger auf dem Display setzen oder die Tracking-Funktion für ein angetipptes Objekt starten lässt.

Sony A7 V Detail 7

Praktisch: Die Sony Alpha 7 V verfügt über zwei USB-C-Anschlüsse. So ist es beispielsweise möglich, per USB zu streamen, während der Akku gleichzeitig geladen wird. Bild: Thomas Probst

 

Auch bei der Konnektivität wurden die Optionen erweitert. Die integrierte WLAN-Funktion unterstützt inzwischen neben 2,4 GHz auch 5 GHz und 6 GHz. Das bringt vor allem bei der drahtlosen Übertragung großer RAW- oder Videodateien spürbare Vorteile. Zudem stattet Sony die Alpha 7 V erstmals mit zwei USB-C-Anschlüssen aus. Einer arbeitet nach dem schnellen USB-3.2-Standard mit Datenraten von bis zu 20 GBit/s, der zweite nach USB 2.0 mit bis zu 480 MBit/s. Über beide Anschlüsse lässt sich die Kamera mit Strom versorgen oder laden, was besonders bei langen Shootings, Tethering-Sessions und Videoproduktionen von Vorteil ist.

Menü-Features, die wir gut finden

Sony A7 V Menü 6

Verschiedene Optionen: Im Menü der Sony A7 V können Anwender festlegen, welche Dateien auf welche der beiden möglichen Karten geschrieben werden sollen. Menüfoto: Thomas Probst

Sony Alpha 7 V im Test Menü 2

Mit dem Rechner verbinden: Die Sony A7 V kann im professionellen Betrieb auch via Tethering, also per direkter Verbindung mit dem Rechner, verbunden werden. Thomas Probst

Sony A7 V Menü 5

Nichts verpassen: Mit PreCapture lassen sich bei halb gedrücktem Auslöser zusätzliche Bilder bis zu einer Sekunde vor dem eigentlichen Auslösen mit speichern. Thomas Probst

Sony Alpha 7 V im Test Menü 1

Maßgeschneidert: Die Tasten und Einstellräder der Sony A7 V lassen sich im Kameramenü mit individuell wählbaren Funktionen belegen. Thomas Probst

Sony A7 V Menü 4

Hilfreiche Objekterkennung: Die KI-basierte Motiverkennung kann neben Menschen und Tieren jetzt auch Autos, Züge und Flugzeuge im Bild lokalisieren. Thomas Probst

Sony Alpha 7 V im Test Menü 3

Für Content Creator: Fotos können kabellos an das Smartphone übertragen werden, um sie dort schnell und einfach auf Social Media zu teilen. Thomas Probst

Parallelen zur Vorgängerin

Bei anderen Ausstattungsmerkmalen setzt Sony auf bewährte Technik. So kommt in der Alpha 7 V wie bei der Vorgängerin erneut ein elektronischer Sucher mit 3,68 Millionen Bildpunkten zum Einsatz. Der zeigt 100 Prozent des Bildfelds, bietet eine 0,78-fache Vergrößerung und lässt sich von der standardmäßigen Bildwiederholrate von 60 Bildern pro Sekunde auf schnellere 120 B/s umstellen. Auch bei den Speicherkartenschächten bleibt Sony beim bekannten Konzept der Alpha 7 IV: Ein kombinierter Slot nimmt wahlweise CFexpress-Typ-A- oder SDHC/SDXC-UHS-II-Karten auf, ein zweiter Schacht ist ausschließlich für SDHC/SDXC-UHS-II-Karten vorgesehen.

Sony Alpha 7 V im Test Detail 3

Zwei Schächte: Unter der seitlichen Abdeckung bietet die Sony A7 V zwei Speicherkartenschächte, um zum Beispiel parallel Back-ups zu speichern. Schacht eins nimmt SD- sowie CFexpress-Typ-A-Karten auf. In Schacht zwei passen nur SD-Karten. Bild: Thomas Probst

Sony Alpha 7 V im Test Detail 1

Gleicher Akku: Sony verwendet in der A7 V weiterhin den aus der Vorgängerin bekannten Lithium-Ionen-Akku des Typs NP-FZ100. Dabei ist es Sony gelungen, die Akkulaufzeit beim Fotografieren mit elektronischem Sucher und für Videos zu verlängern. Bild: Thomas Probst

Wer bereits mit einer älteren Alpha 7 IV von Sony arbeitet und mit dem Gedanken spielt, auf die Alpha 7 V umzusteigen, wird sich freuen, dass der aus der Vorgängerin bekannte Akku NP-FZ100 auch in der Alpha 7 V zum Einsatz kommt. Gleichzeitig verbessert Sony die Energieeffizienz. Wie das CHIP-Testlabor ermittelte, steigt die maximale Akkulaufzeit bei Verwendung des elektronischen Suchers von 660 Aufnahmen bei der Alpha 7 IV auf nun bis zu 740 Bilder bei der Alpha 7 V. Bei der Arbeit mit dem Display bleibt die maximale Ausbeute mit bis zu 790 Bildern pro Akkuladung zwar unverändert. Angesichts der nun deutlich höheren Displayauflösung ist dies jedoch als Fortschritt zu werten. Auch im Videomodus senkt Sony die Leistungsaufnahme von 7,9 Watt bei der A7 IV auf 6,5 Watt bei der A7 V. Damit wird eine längere theoretische Videoaufnahmezeit von bis zu 151 Minuten bei voller Auflösung erreicht (A7 IV: 125 Minuten).

4K/60p jetzt auch ohne Crop

Bei den Videofunktionen bleibt Sony zwar beim aus der A7 IV bekannten 7K-Oversampling für maximal 4K, erweitert aber die verfügbaren Möglichkeiten. So kann die A7 V 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde ohne Bildbeschnitt aufzeichnen. Bei der Alpha 7 IV war dies nur bis 4K/30p möglich, bei 4K/60p musste man noch einen 1,5-fachen Crop hinnehmen. Darüber hinaus sind mit der Alpha 7 V auch 4K/120p- und Full-HD/240p-Zeitlupen möglich. Der dynamische Active-Modus ergänzt die vorhandene Bildstabilisierung um eine zusätzliche elektronische Korrektur. Zwar geht dies mit einem leichten Crop einher, laut Sony soll sich dadurch jedoch die Effektivität der Stabilisierung um rund 30 Prozent steigern lassen. Die Funktion „Automatischer Bildbeschnitt” bringt zudem selbst bei statischen Videoaufnahmen vom Stativ Bewegung ins Bild. Mithilfe der KI-basierten Motiverkennung können Personen automatisch per Bildbeschnitt vergrößert und per Tracking verfolgt werden.

Sony A7 V Detail 5

Für spontane Videos: Sony setzt auf getrennte Auslöser für Fotos und Videos. So ist es möglich, auch aus dem Fotomodus heraus spontan eine Videoaufnahme über den roten Auslöser zu starten. Bild: Thomas Probst

Sony A7 V Detail 6

Stabiler: Nachdem Sony bei der Vorgängerin A7 IV mit einem kleinen Micro-HDMI-Anschluss gearbeitet hat, setzt der Hersteller bei der A7 V auf einen größeren und stabileren Typ-A-Anschluss. Bild: Thomas Probst

Aus dem Testlabor

Auch wenn die effektive Sensorauflösung von 32,7 Megapixeln gegenüber dem Vorgängermodell A7 IV unverändert bleibt, handelt es sich bei der Alpha 7 V um einen komplett neu entwickelten, mehrschichtigen Vollformatsensor. Hat dieser einen positiven Einfluss auf die Bildqualität? Insgesamt betrachtet können wir diese Frage verneinen. Bei der Auflösungsmessung im CHIP-Testlabor kam es zwar zu einer leicht besseren Kantenschärfe im Vergleich zur Vorgängerin – und das bis einschließlich ISO 12.800. Allerdings ist der Unterschied mit beispielsweise maximal 2.217 Linienpaaren pro Bildhöhe (Lp/Bh) bei ISO min. gegenüber 2.187 Lp/Bh bei der A7 IV sehr gering. Beim Bildrauschen kam das Testlabor im Vergleich zur Vorgängerin auf jetzt etwas höhere VN1-Werte bei der A7 V. Die VN1-Werte geben an, ab welcher ISO-Stufe Bildrauschen bei einer 100-prozentigen Vergrößerung der Bilder auf dem Monitor sichtbar wird. Trotz der höheren Messwerte ist das Ergebnis nach wie vor sehr gut. Erst bei ISO 12.800 geht der Messwert knapp über die kritische Grenze.

Testlabor-Foto, aufgenommen mit der Sony Alpha 7 V bei ISO min. Bild: CHIP Testlabor

Aufgenommen mit ISO min.

Testlabor-Foto, aufgenommen mit der Sony Alpha 7 V bei ISO 1.600. Bild: CHIP Testlabor

Aufgenommen mit ISO 1.600.

Testlabor-Foto, aufgenommen mit der Sony Alpha 7 V bei ISO 6.400. Bild: CHIP Testlabor

Aufgenommen mit ISO 6.400.

Testlabor-Foto, aufgenommen mit der Sony Alpha 7 V bei ISO 800. Bild: CHIP Testlabor

Aufgenommen mit ISO 800.

Testlabor-Foto, aufgenommen mit der Sony Alpha 7 V bei ISO 3.200. Bild: CHIP Testlabor

Aufgenommen mit ISO 3.200.

Testlabor-Foto, aufgenommen mit der Sony Alpha 7 V bei ISO 12.800. Bild: CHIP Testlabor

Aufgenommen mit ISO 12.800.

Unser Fazit: Sony Alpha 7 V im Test

Sony gelingt mit der Alpha 7 V eine würdige und in vielen Punkten deutlich verbesserte Nachfolgerin der A7 IV. Der neue Prozessor sorgt für ordentlich Tempo. Dazu kommen eine moderne KI-basierte Objekterkennung und ein 4-Achsen-Monitor, wie er in der A7R V zu finden ist. Eine Top-DSLM, die sich auch für Umsteiger von der A7 IV lohnt.

Was uns gefällt …

  • Sehr gute Bildqualität
  • Insgesamt schneller als die A7 IV
  • Bessere Akkulaufzeit im Vergleich zur Vorgängerin
  • IBIS
  • 4K/120p

… und was nicht so gut ist

  • Einziger Wermutstropfen ist in unseren Augen der hohe Preis

Technische Daten: Sony Alpha 7 V

Maximale Auflösung7.008 x 4.672 Pixel
Effektive Pixel32,7 Millionen
Sensor (Typ / Größe)CMOS / 35,9 x 23,9 mm
Bajonett / Crop-FaktorSony FE / 1-fach
Bildstabilisator / Kompensation● / 7,5 EV
Sucher (Art)elektronisch
Bildfeld-Abdeckung / Vergrößerung (auf KB)100 Prozent /
0,78-fach
Display (Größe / Auflösung)3,2 Zoll / 2.095.104 Subpixel
Touchscreen / beweglich● / ●
Verschlusszeiten / Bulb1/16.000–30 s / ●
Kürzeste Blitzsynchronisation1/250 s
ISO-Bereich (ohne / mit Erweiterung)100–51.200 / 50–204.800
BildformateJPEG, RAW, RAW+JPEG, HEIF
Serienbildgeschwindigkeit
(max. / mit AF-C / mit AF-S)
30 / 30 / 30
Bilder pro Sekunde
Maximale Video-Auflösung / Zeitlupen2.160 (120p) / 2.160 (120 fps)
Video: manuelle Blende / ISO /
Fokuspunkt wählbar / AF-C
● / ● /
● / ●
Video: RAW / flaches Bildprofil /
Bildstabilisierung
● / S-Log3 /
am Sensor
Blitzschuh / Blitzsynchron-Anschluss● (Multifunktionsschuh) / ━
WLAN / Bluetooth / GPS● (b/g/n/ac/ax) / ● / ━
Speichermedium (Schacht 1 / 2)CFexpress, SDXC / SDXC (UHS II)
USB / HDMI-Ausgang3.2 / HDMI
Mikrofon- / Kopfhörerklinke● / ●
Akkutyp / EnergieNP-FZ100 / 16,4 Wh
Gehäuse abgedichtet
Abmessungen (B x H x T)130 x 96 x 82 mm
Gewicht Body695 g