Ausstellung „Von London nach Venedig: James Whistler und Hiroyuki Masuyama“ zeigt vom 26. April bis 5. Juli 2026 im Kunstforum Ingelheim historische Grafiken und neue Fotocollagen im Dialog.

Die Internationalen Tage Ingelheim widmen sich 2026 einem besonderen Dialog zweier Künstler über Zeit, Ort und Wahrnehmung. Unter dem Titel „Von London nach Venedig: James Whistler und Hiroyuki Masuyama“ zeigt das Kunstforum Ingelheim vom 26. April bis 5. Juli 2026 erstmals seit mehr als 25 Jahren in Deutschland wieder eine große Ausstellung zum amerikanischen Künstler James Whistler (1834–1903) – einem der bedeutendsten Grafiker des 19. Jahrhunderts.

Im Mittelpunkt stehen Whistlers Radierungen und Lithografien, die sein Leben in London sowie seine Monate in Venedig widerspiegeln. Seine Darstellungen der Themse, der Lagunenstadt und seines persönlichen Umfelds zeigen den Künstler als scharfen Beobachter des städtischen Lebens. Ergänzt werden seine Arbeiten durch Grafiken seiner Zeitgenossen – darunter Édouard Manet, Camille Pissarro, Seymour Haden und Joseph Pennell – sowie von ausgewählten japanischen Holzschnittmeistern, deren Einfluss auf Whistlers Bildsprache unübersehbar ist.

Einen zeitgenössischen Gegenpol bildet der japanische Künstler Hiroyuki Masuyama (*1968). Für die Ausstellung reiste Masuyama im Spätsommer 2025 an die originalen Orte in London und Venedig, von denen aus Whistler einst seine Vorstudien zeichnete. Seine neuen Fotocollagen legen Whistlers historische Ansichten über die heutigen Stadtansichten und machen Wandel, Zeit und Perspektive unmittelbar erfahrbar. Ergänzt wird dies durch weitere großformatige Werke Masuyamas, die das Thema Zeit und Veränderung vertiefen.

Internationale Tage Ingelheim 2026: Informationen

26. April – 5. Juli 2026
Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus
François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein

www.artefakt-berlin.de

HEADING

www.leica-camera.com

A. 

Zwiti

Preis und Verfügbarkeit