Die Galerie CAMERA WORK präsentiert vom 28. März bis zum 6. Juni 2026 die Gruppenausstellung „Peel Off“. Gezeigt werden mehr als 100 Unikate von insgesamt 16 Künstlern. Laut Galerie sollen die Arbeiten einen Einblick in die Entwicklung und Bedeutung der Sofortbildfotografie geben.
Ein Teil der Werke entstand demnach direkt am Set bekannter Fotoshootings. Ergänzt wird die Auswahl durch großformatige Arbeiten, unter anderem von Peter Beard, Michel Comte und Olaf Heine.
Die Sofortbildtechnik hat sich besonders in der professionellen Fotografie etabliert. Sie ist unter anderem zur Kontrolle von Licht und Bildkomposition eingesetzt worden. Die Ausstellung umfasst Arbeiten aus den 1970er bis in die 2000er Jahre. In dieser Zeit hat das Sofortbild eine wichtige Rolle im kreativen Prozess gespielt, bevor digitale Fotografie an Bedeutung gewann.
Werke von Fotografen wie Helmut Newton, Arthur Elgort und Patrick Demarchelier sollen zeigen, wie das Medium zur Bildgestaltung genutzt wurde. Auch Künstler wie Eugenio Recuenco oder Jean-Baptiste Huynh haben das Sofortbild genutzt, um Arbeitsprozesse zu dokumentieren. Parallel dazu hat sich das Medium als eigenständige Kunstform entwickelt, etwa in Form kompletter Serien.
Seit den 2010er Jahren erfährt das Sofortbild eine erneute Aufmerksamkeit, die einem gestiegenen Interesse an analogen und entschleunigten Bildverfahren geschuldet ist.
Pressemitteilung CAMERA WORK:
Neue Ausstellung vom 28. März bis 6. Juni 2026
PEEL OFF
16 Künstler: Peter Beard, Michel Comte, Sebastian Copeland, Patrick Demarchelier, Victor Demarchelier, Arthur Elgort,
Esther Haase, Olaf Heine, Jean-Baptiste Huynh, Russell James, Helmut Newton, Rankin, Eugenio Recuenco, Martin
Schoeller, Ruud van Empel und Albert Watson.
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CAMERA WORK · Kantstraße 149 · 10623 Berlin · Dienstag bis Samstag · 11 bis 18 Uhr · Eintritt frei
www.camerawork.de · info@camerawork.de · +49 (0)30 3100776 · @cameraworkgallery
CAMERA WORK Virtual Gallery · www.camerawork.de/virtual-gallery · 24/7
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Die Galerie CAMERA WORK präsentiert vom 28. März bis zum 6. Juni 2026 die Gruppenausstellung Peel
Off. Diese widmet sich mit über 100 Unikaten von sechzehn namhaften Künstlern der Geschichte des
legendären Sofortbildes. Unter den Arbeiten aus den frühen 1970er Jahren bis heute, die vielfach an den
Sets berühmter Fotoshootings entstanden, sind zudem seltene großformatige Werke von Peter Beard,
Michel Comte und Olaf Heine.
Das Sofortbild wurde maßgeblich durch Herbert Erwin Land und die Firma Polaroid geprägt. Land stellte
das erste unmittelbar entwickelbare Fotopapiersystem 1947 erstmals vor und machte es später mit der
Firma Polaroid weltweit bekannt. Das patentierte Entwicklungsverfahren etablierte sich in der
professionellen Fotografie als wichtiges kreatives Werkzeug und war etwa zur Licht- und
Kompositionsprüfung am Set entscheidend. Die sichtbare Entwicklungszeit des Bildes, die durch die Peel
Off-Trennung der Entwicklungsbögen manuell abgeschlossen wurde, verstärkte die Wahrnehmung des
fotografischen Prozesses und dessen performativen Charakter. Jedes Sofortbild ist ein physisches Unikat,
das direkt mit seinem Entstehungszeitpunkt verknüpft bleibt.
Die Ausstellung zeigt Sofortbilder, die zwischen den 1970er und 2000er Jahren im Rahmen des
künstlerischen Entstehungsprozesses ihren Höhepunkt erlebten, bevor sie durch die digitale Fotografie
verdrängt wurden. Sie verloren jedoch nie vollständig an Relevanz. Arbeiten von Helmut Newton aus den
1970er Jahren sowie von Arthur Elgort und Patrick Demarchelier aus den 1990er Jahren belegen den
Stellenwert des Sofortbildes für die Komposition eines fotografischen Werks. Darüber hinaus werden die
Gebrauchsspuren und die besondere Ästhetik der Bilder als charakteristisches Stilmittel wahrgenommen,
das eine intime und unmittelbarere Atmosphäre widerspiegelt und die Arbeitsprozesse von Künstlern wie
Eugenio Recuenco oder Jean-Baptiste Huynh auf einzigartige Weise dokumentiert. Parallel entwickelte
sich das Sofortbild als eigenständiges künstlerisches Medium, mit dem ganze Serien fotografisch
umgesetzt wurden. Seit den 2010er Jahren erfährt das Sofortbild eine Renaissance, die eine Sehnsucht
nach analogen, entschleunigten Bildprozessen unterstreicht. Dank seiner besonderen künstlerischen
Merkmale ist das Sofortbild seit vielen Jahren auf dem primären und sekundären Fotokunstmarkt ein
relevantes Sujet, das mitunter Höchstpreise erzielt.
CAMERA WORK
Die in Berlin ansässige Galerie CAMERA WORK wurde 1997 gegründet und zählt heute zu den weltweit
führenden Galerien für Fotokunst. Angelehnt an den historisch geprägten Galerienamen folgt das
Unternehmen von Beginn an der Philosophie, neben den bekanntesten Künstlern der
Fotografiegeschichte wie Diane Arbus, Richard Avedon, Patrick Demarchelier, Peter Lindbergh, Helmut
Newton, Irving Penn, Man Ray, Herb Ritts und Albert Watson auch junge zeitgenössische Künstler zu
vertreten und in Ausstellungen zu zeigen, um die Fotokunst als eigenständige Gattung innerhalb der
bildenden Künste zu manifestieren und neuen Positionen Raum zu geben. Neben den Schwerpunkten
Mode-, Akt- und Porträtfotografie fokussiert sich CAMERA WORK auf die Bereiche Staged Photography,
Architektur und Stillleben. Dabei vertritt CAMERA WORK zahlreiche renommierte zeitgenössische Künstler
in Deutschland, Europa oder weltweit exklusiv, u. a. Jean-Baptiste Huynh, Russell James, Chris Levine,
Eugenio Recuenco, Martin Schoeller, Christian Tagliavini, Ruud van Empel, Dean West und David Yarrow.
Um eine Auswahl zeitgenössischer Künstler auf dem Kunstmarkt zu etablieren und in das Portfolio von
CAMERA WORK aufzunehmen, führte CAMERA WORK von 2012 bis 2019 die Kunstgalerie CWC
GALLERY in Berlin. CAMERA WORK ist regelmäßig auf international führenden Kunstmessen vertreten,
darunter Paris Photo, Zona Maco in Mexico City, Art Central Hong Kong, Art Miami und Photo London.
Seit 2020 führt CAMERA WORK die CAMERA WORK Virtual Gallery – eine innovative und hochqualitative
Online-Galerie, in der Kunstsammler sowie alle Kunstinteressierten exklusive Ausstellungen erleben:
www.camerawork.de/virtual-gallery.
Die 2001 gegründete CAMERA WORK AG besitzt eine der weltweit umfassendsten und qualitativ
bedeutendsten Fotokunstsammlungen in Privatbesitz mit zahlreichen Vintage-Arbeiten der namhaftesten
Fotokünstler vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Von 2006 bis 2019 führte die CAMERA WORK AG
das Museum THE KENNEDYS in Berlin.
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Aufgrund besserer Lesbarkeit wird im Text das generische Maskulinum verwendet. Dies bezieht sich
zugleich auf die männliche, die weibliche und andere Geschlechteridentitäten.
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