Inka & Niclas | G-type Main Sequence I, 2025 | Archival pigment print | 100 x 133 cm | Edition of 5 & 3 AP

Inka & Niclas | G-type Main Sequence I, 2025 | Archival pigment print | 100 x 133 cm | Edition of 5 & 3 AP

 

Die Bildhalle Zürich zeigt mit „Re-Nature“ eine Gruppenausstellung internationaler Fotografen und Fotografinnen. Zu sehen sind Arbeiten von Inka & Niclas, Joost Vandebrug, Adam Jeppesen und Douglas Mandry. Die Werke setzen sich mit Natur als wandelbarem und gestaltbarem Element auseinander.

Die Künstlerinnen und Künstler untersuchen Natur als fragile und wandelbare Größe. In ihren Arbeiten erscheint sie sowohl als physische Materie als auch als metaphorisches Element, das fotografisch erforscht und interpretiert wird.

Die Ausstellung versammelt vier unterschiedliche Ansätze innerhalb der sogenannten „Lens-Based Art“. Die Werke sollen zeigen, wie Natur fotografisch nicht nur dokumentiert, sondern subjektiv wahrgenommen, verändert und neu interpretiert werden kann. Bei der Arbeit mit verschiedenen fotografischen Techniken und experimentellen Verfahren rücken Aspekte wie Vergänglichkeit, künstliche Eingriffe und Transformation in den Mittelpunkt der Bildgestaltung.

Die Ausstellung „Renature“ läuft vom 21. März 2026 bis zum 23. Mai 2026 in der Bildhalle Zürich. Zum Auftakt lädt die Galerie am 21. März von 13 bis 17 Uhr zu einem Open House mit Drinks ein.

Pressemitteilung Bildhalle Zürich:

 

Gruppenausstellung Re-Nature

INKA & NICLAS, JOOST VANDEBRUG, ADAM JEPPESEN UND DOUGLAS MANDRY

NATUR, WAHRNEHMUNG UND MATERIALITÄT IN »LENS-BASED ART«

OPEN HOUSE & DRINKS: SAMSTAG, 21. MÄRZ, 13:00-17:00, BILDHALLE ZÜRICH


Die Künstler Inka & Niclas, Joost Vandebrug, Adam Jeppesen und Douglas Mandry behandeln die Natur nicht als statisches Motiv, sondern als eine dynamische, in ihrem Schaffen mitwirkende Instanz – zerbrechlich, wandelbar und vergänglich. So wird die Natur sowohl zur Materie als auch zur Metapher; ergründet mittels verschiedener Techniken, die die Möglichkeiten der Fotografie ausloten.

Inka & Niclas FI/SE

In ihrer fotografiebasierten Praxis setzen sich Inka & Niclas mit der überkonsumierten und übersättigen Darstellung der Natur innerhalb unserer visuellen Kultur auseinander. Das Künstlerduo untersucht, wie unsere Beziehung zur natürlichen Welt durch das Kameraobjektiv geprägt – und häufig verzerrt – wird.

Joost Vandebrug NL

Im Mittelpunkt der Arbeit von Joost Vandebrug stehen imaginäre Landschaften, die sich aus Fragmenten visueller Erinnerungen an verschiedene Orte und Reisen zusammensetzen. Seine Bilder entstehen als ruhige, intuitive Konstruktionen, die von Verletzlichkeit, Vergänglichkeit und der Poesie des Alltäglichen geprägt sind. Vandebrug begreift Unvollkommenheiten als integralen Bestandteil des kreativen Prozesses.

Adam JeppesenDK

In der Serie Tanks (2016-heute) hängt Adam Jeppesen cyanotypisch bedruckte Stoffe in ögefüllte Glasebehälter und verwischt so die Grenze zwischen Bild und Objekt. Mit seiner Praxis verschiebt er systematisch die Grenzen der Fotografie, indem er das Medium nicht als End-, sondern als Ausgangspunkt betrachtet.

Douglas Mandry CH

Mandry sammelt alte Bilder von Schweizer Gletschern aus dem frühen 20. Jahrhundert und überträgt sie mithilfe des traditionellen Lithografieverfahrens auf Geotextil; Stoff, der zuvor in den Alpen verwendet worden war, um die Gletscher während einer Saison auf dem Eis zu schützen. So werden verblassende Erinnerungen an das Goldene Zeitalter des Schweizer Tourismus Teil der aktuellen Bemühungen, eine Vergangenheit zu bewahren, die es so nicht mehr gibt.

Gemeinsam eröffnen diese Künstler einen Dialog über die Natur als etwas, das gesehen, geformt und empfunden wird – nicht nur dokumentiert, sondern transformiert. Ihre Werke widersetzen sich der Beständigkeit und Perfektion, stattdessen begrüssen sie Zerbrechlichkeit, Künstlichkeit und Transformation als wesentliche Elemente einer zeitgenössischen Bildsprache.

Die Ausstellung dauert vom 21. März 2026 bis am 23. Mai 2026