In Berlin zeigt die Mitgliederausstellung „:insight 2026“ aktuelle Positionen der deutschen Sofortbildfotografie. 24 Künstlerinnen und Künstler präsentieren Arbeiten, die sich bewusst vom digitalen Bilderstrom abgrenzen. Die Schau ist vom 30. Januar bis 13. März 2026 in der Fotogalerie Friedrichshain zu sehen.

Die gezeigten Werke decken ein breites Spektrum ab. Die Bandbreite reicht von Landschafts-, Porträt- und Aktfotografie bis hin zu experimentellen Verfahren. Dazu zählen mechanische Eingriffe in das Bildmaterial ebenso wie chemische Veränderungen des Sofortbildfilms. Die Arbeiten sollen damit über klassische Fotografie hinausgehen.

Ergänzend zur Ausstellung ist ein Veranstaltungsprogramm geplant. Dazu gehören Workshops am 21. Februar 2026 sowie eine Mitmach-Aktion zum Abschluss der Ausstellung am 13. März 2026.

Veranstaltungsdaten im Überblick:

:insight 2026
Fotogalerie Friedrichshain
Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin
30. Januar bis 13. März 2026

Öffnungszeiten:
Di–Sa: 14–18 Uhr
Do: 10–20 Uhr

Eintritt frei

Titelbild: Sandra Ronca/Deutsche Sofortbild Kunst

Pressemitteilung Deutsche Sofortbildkunst e.V.:

Analoge Trends in digitalen Zeiten

„:insight 2026“ – die deutsche Sofortbild-Szene präsentiert sich in Berlin

Während KI die Welt der Fotografie überschwemmt, verteidigt die
Sofortbildfotografie ihre Nische in der Kunst: von Menschen erstellte Unikate.
Die diesjährige Mitgliederausstellung der Deutschen Sofortbild Kunst zeigt
vom 30. Januar bis 13. März 2026 in Berlin die aktuellen Trends. In der
Fotogalerie Friedrichshain präsentieren 24 Künstler*innen aus ganz
Deutschland ihre aktuellen Werke. Die Ausstellung „insight“ bietet damit
einen Einblick in die zeitgenössische Sofortbildfotografie in Deutschland.
Die kreativ-künstlerischen Ansätze sind vielfältig. Die Bandbreite reicht von
der klassischen Landschafts-, Porträt- und Aktfotografie über die mechanische
Manipulation bis zur chemischen Veränderung des Filmmaterials. Die
diesjährige Ausstellung wird als Kooperation der Fotogalerie Friedrichshain
und der Deutschen Sofortbild Kunst e.V. veranstaltet.

Bonn/Berlin, 27. Januar 2026 | „Das analoge Medium arbeitet noch klassisch mit dem
Zeichnen von Licht auf dem objekthaften Material des Sofortbildes. Es bedient sich nicht nur
den Gesetzen der Optik, sondern auch denen der Langsamkeit und Achtsamkeit.“, sagt
Enrique Freaza Viera vom Organisationsteam der Deutschen Sofortbildkunst in Berlin.
„Zugleich überrascht die künstlerische Bandbreite des Mediums.“ Denn die gezeigten Werke
würden weit über die reine Fotografie hinausgehen und sich damit deutlich von der digitalen
Fotografie unterscheiden. „Das Sofortbild lehrt uns, geduldiger zu sein und bewusster in die
Welt zu blicken“, betont Sabine Skodda, Vereinsvorsitzende der Deutschen Sofortbild Kunst.
Ermögliche das digitale Bild ein präzises Festhalten, schnelles Sammeln und allzeit bereites
Abrufen, sei das Sofortbild eine Lektion im Akzeptieren des Nicht-Perfekten. Die Sofortbild-
Fotografie ziele nicht darauf ab, fehlerlos und präzise zu sein. „Ihre Stärke ist die
Übersetzung von Emotionen und das Schaffen von Überraschungsmomenten, die kleinen
Wundern gleichen“, so die Künstlerin. Das Sofortbild sei zeitlich und körperlich. „Damit sind
die Unikate ein klarer Gegenpol zum virtuellen Bilderstrom unserer Zeit.“

Die Ausstellung in der Fotogalerie Friedrichshain wird durch ein Veranstaltungsprogramm
ergänzt:
• Photowalk 31. Januar 2026 (Samstag), ab 14 Uhr
• Workshops 21. Februar 2026 (Samstag), 14–18 Uhr
• Mitmach-Aktion 13. März 2026 (Freitag), 16–19 Uhr

:insight 2026

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin
30. Januar bis 13. März 2026
Di – Sa: 14 – 18 Uhr | Do: 10 – 20 Uhr
Vernissage: 30. Januar 2026, 19 Uhr
Eintritt frei

Weitere Informationen und Programm: www.sofortbildkunst.com