Am Sonntag, 1. Februar 2026, startet das Deutsche Kameramuseum in Plech in die neue Saison – mit einem Tag der offenen Tür und der Eröffnung der Ausstellung „Auf mikroskopischer Spurensuche“. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Gezeigt werden Mikrofotografien von Richard Jähner, ehemaliger Kriminalbeamter aus Weißensberg bei Lindau, der sich seit vielen Jahren intensiv mit der Mikrofotografie beschäftigt.

Die Ausstellung in der Treppenhaus-Galerie des Museums dokumentiert nicht nur Jähners langjährige Auseinandersetzung mit der Thematik, sondern auch sein Engagement in Fachgruppen und Weiterbildungsveranstaltungen. Unter anderem war er Teilnehmer der Internationalen Mikroskopietage in Hagen und Hildesheim sowie langjähriger Mitwirkender der Europäischen Talentakademie am Bodensee.

Die großformatigen Werke waren bereits 2016 in einer Solo-Ausstellung in der Asklepios-Klinik Lindau zu sehen und werden nun erstmals in Plech gezeigt. Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm des Tags der offenen Tür finden sich unter: www.kameramuseum.de.

Faszinierendes Farbenspiel: Weinstein-Kristalle unter polarisierendem Licht durch das Mikroskop aufgenommen. Solche außergewöhnlichen Bilder werden ab 1. Februar im Deutschen Kameramuseum in Plech präsentiert. Foto: Richard Jähner

Faszinierendes Farbenspiel: Weinstein-Kristalle unter polarisierendem Licht durch das Mikroskop aufgenommen. Solche außergewöhnlichen Bilder werden ab 1. Februar im Deutschen Kameramuseum in Plech präsentiert. Foto: Richard Jähner

Pressemitteilung Deutsches Kameramuseum:

Zum Saisonstart 2026 Fotoausstellung „Auf mikroskopischer Spurensuche“

Sonntag, 1. Februar: Tag der offenen Tür im Deutschen Kameramuseum in Plech

Plech/Lindau – Als früherer Kriminalbeamter in Lindau am Bodensee war Richard Jähner aus Weißensberg bei Lindau es gewohnt, noch den allerkleinsten Spuren Beachtung zu schenken. Aus dieser beruflichen Akribie und seiner Fotobegeisterung entwickelte sich eine nicht alltägliche private Leidenschaft für die Mikrofotografie. Beeindruckende Ergebnisse aus seinem jahrelangen Hobby sind ab Sonntag, 1. Februar 2026, in einer Fotoausstellung in der Treppenhaus-Galerie des Deutschen Kameramuseums in Plech zu sehen. An diesem Tag startet um 11 Uhr die neue Museumssaison mit einem Tag der offenen Tür. Der Eintritt für alle Besucher ist an diesem Datum frei.

Richard Jähner, Jahrgang 1952, Kriminalbeamter im Ruhestand, war zuletzt bei der Kriminalpolizeistation in Lindau als Beamter in der Abteilung Erkennungsdienst und Spurensicherung zwar auch fotografisch tätig, aber mit der Mikrofotografie hatte er beruflich höchstens am Rande zu tun. Das wurde zur rein privaten Beschäftigung.

Mit welcher Leidenschaft Jähner sein Hobby betrieb und betreibt, lässt sich an der Liste der Kurse, Fortbildungen und Aktivitäten ablesen. In vielen Jahren konnte Jähner durch die Teilnahme an verschiedenen mikroskopischen Fortbildungsveranstaltungen und mikroskopischen Arbeitsgruppen seine Kenntnisse vertiefen und ergänzen.

Besonders zu erwähnen in diesem Rahmen sind die im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Internationalen Mikroskopietage der Naturwissenschaftlichen Vereinigung in Hagen von 1986 bis 2004, das jährliche Treffen der Internationalen Mikroskopietage auf dem Wohldenberg bei Hildesheim von 1992 bis 2017 mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Schweden, oder die Mitarbeit bei der jährlich von 2004 bis 2017 in den Sommerferien stattfindenden Europäischen Talentakademie am Bodensee-Gymnasium in Lindau, die veranstaltet und getragen wurde vom Fraunhofer-Institut, dem Bayerischen Kultusministerium und der ARGE Alp-Länder (Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien).

2016 bestritt Jähner eine Soloausstellung für Patienten und Besucher in der Asklepios-Klinik Lindau und zeigte – wie jetzt 2026 in Plech – seine großformatigen Mikroskopie-Aufnahmen verschiedener Vitamine (Reinformen), deren Auskristallisation nach der Schmelze durch gezieltes Gefrieren gestoppt wird. Die dabei entstehenden Kristallstrukturen ergeben in Abhängigkeit von der Ausgangssubstanz unterschiedlichste Erscheinungen unter dem Polarisationsmikroskop.

Mehr zum Tag der offenen Tür und zur Ausstellung „Auf mikroskopischer Spurensuche“ auf der Museums-Homepage: www.kameramuseum.de.