Der Deutsche Jugendfotopreis startet in die Wettbewerbsrunde 2025/26 und ruft junge Menschen bis 25 Jahre dazu auf, Beiträge zum Thema soziale Gerechtigkeit einzureichen. Das Jahresthema „Ein Haus, Ein Boot, Ein Auto“ stellt Fragen nach Besitz, Chancen und Ungleichheit. Einsendeschluss ist der 2. Februar 2026.
Der traditionsreiche Deutsche Jugendfotopreis lädt zur neuen Runde ein. Unter dem Jahresthema „Ein Haus, Ein Boot, Ein Auto“ sollen junge Menschen fotografisch hinterfragen, was Besitz, Mobilität und Wohlstand heute bedeuten. Das Thema greift soziale Ungleichheit, ökologische Fragen und veränderte Zukunftschancen junger Menschen auf. Gesucht werden Bildserien und Einzelmotive, die Erwartungen, Träume oder Konflikte sichtbar machen.
Neben dem Jahresthema können Beiträge wie gewohnt auch in den Kategorien Freie Themenwahl und Experimente eingereicht werden. Die Jury vergibt Preise im Gesamtwert von rund 10.000 Euro. Alle ausgewählten Arbeiten werden ab September 2026 im KIT – Kunst im Tunnel Düsseldorf ausgestellt.
Die Teilnahme ist kostenlos und bis zum 2. Februar 2026 möglich. Informationen und Upload unter www.jugendfotopreis.de
Pressemitteilung Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF):
Zeigen, was ist: Deutscher Jugendfotopreis ruft junge Menschen dazu auf, sich in ihren Bildern mit sozialer Gerechtigkeit zu beschäftigen
Der Deutsche Jugendfotopreis lädt junge Menschen bis 25 Jahre ein, ihre Sicht auf die Welt fotografisch zu zeigen. Der traditionsreiche Wettbewerb fördert seit über 60 Jahren kreative Perspektiven in der jungen Fotografie und macht diese in Ausstellungen sichtbar. Die Teilnahme ist kostenlos und noch bis zum 2. Februar 2026 möglich.
Mit dem Jahresthema „Ein Haus, Ein Boot, Ein Auto“ sind junge Menschen im Wettbewerbsjahr 2025/26 dazu eingeladen, zentrale gesellschaftliche Fragen in ihren Bildern zu verhandeln. Besitz und Mobilität prägen unsere Gesellschaft wie kaum etwas anderes. Sie stehen für Sicherheit, Status und Freiheit – und zugleich für ökologische Fragen und soziale Ungleichheit. Heute ist es für viele junge Menschen deutlich schwerer, zu Wohlstand und Eigentum zu gelangen, wenn sie nicht in privilegierte Verhältnisse hineingeboren wurden. Armut bei Kindern nimmt zu, während die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter wächst. Das Jahresthema fordert dazu auf, diese Realität sichtbar zu machen: Welche Erwartungen werden an junge Menschen gestellt – und wie sieht die Wirklichkeit aus? Welche eigenen Träume haben sie, welche Konflikte entstehen dadurch?
Fotografie kann diese Widersprüche eindrucksvoll zeigen: Zum Beispiel in Bildern von Orten, die für Wohlstand stehen, kontrastiert mit Lebenswelten, in denen Besitz unerreichbar scheint. Ein Haus, ein Boot oder ein Auto sind dabei bloße Metaphern: „Wir wollen wissen, wie junge Menschen über Wohlstand nachdenken. Was bedeutet der Begriff für sie? Sind materielle Werte noch ein starker Bestandteil der Zukunftsvisionen in der jungen Generation? Welche Werte stehen dem Gegenüber? Der Wettbewerb möchte eine Plattform anbieten für Bilder, die von Sehnsüchten erzählen, von persönlichen Geschichten, die zeigen, wie junge Menschen mit diesen Herausforderungen umgehen. Kritisch, poetisch, dokumentarisch oder experimentell – alles ist möglich..“, erläutert Katharina Klapdor Ben Salem, Leiterin des Wettbewerbs.
Neben dem Jahresthema gibt es, wie in jedem Wettbewerbsjahr, auch die Möglichkeit, in den thematisch offenen Kategorien „Freie Themenwahl“ oder „Experimente“ teilzunehmen. Die von der Fachjury ausgewählten Arbeiten werden mit Preisen im Gesamtwert von rund 10.000 € ausgezeichnet und ab September 2026 im KIT – Kunst im Tunnel in Düsseldorf ausgestellt.
Einsendeschluss ist der 2. Februar 2026.
Alle Infos zur Teilnahme gibt es unter www.jugendfotopreis.de.
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