Unter den digitalen Bilderrahmen gehören die Modelle von Aura zu den optisch besonders gelungenen. Mit dem Aspen hat Aura nun einen neuen 12-Zoll-Rahmen vorgestellt, den wir im Praxistest genauer ausprobiert haben.
Schon das Auspacken macht Eindruck: Die Verpackung besteht aus stabilem Papier und fühlt sich hochwertig an. Auch Kabel und Stecker sind in Papier eingeschlagen – nachhaltig und edel zugleich. Kein Wunder, dass Aura die Lieferung als „geschenkfertig“ beschreibt. Besonders praktisch: Auf Wunsch lässt sich ein QR-Code generieren, mit dem direkt die ersten Bilder hochgeladen werden können. So wird nicht nur der Rahmen verschenkt, sondern gleich eine gefüllte Erinnerung – ideal für Familienmitglieder in der Ferne.
Dieser Gedanke zieht sich durch das gesamte Konzept. Über die App können weitere Nutzer eingeladen werden, die ebenfalls Fotos aus der Ferne hochladen. So landen aktuelle Urlaubsbilder direkt bei Oma, Tante und Co. auf dem Rahmen – moderner und unkomplizierter geht es kaum.
Optisch erinnert der Aspen an einen klassischen Passepartout-Rahmen. Die sichtbare Papierstruktur ist edel, dazu sorgt das Eigengewicht für Stabilität. Mit Standfuß bringt er 960 Gramm auf die Waage. Damit ist der digitale Bilderrahmen nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer und steht zudem auch sehr gut.
Aura Aspen App und Einrichtung
Die Einrichtung gelingt schnell über WLAN und die „Aura“-App. Speicherlimits gibt es nicht, Abogebühren ebenfalls nicht. Genutzt wird dabei die Aura-eigene Cloud. Für das moderne Konzept müssen die eigenen Bilder aber auf einem Server in Amerika geladen werden – dessen sollten sich die Anwender bewusst sein. Neben Fotos können auch Videos (auf Wunsch auch mit Ton übertragen werden), was im Test reibungslos mit unseren iPhone-Videos funktionierte. Ein kurzer, gut verständlicher Schnellstart-Guide liegt aber auch bei, für alle, die gern mit Papier-Anleitungen arbeiten. Über die Touchbar auf der Oberseite lassen sich Bilder durchblättern, Details einblenden oder Aufnahmen ausschließen. Die Touchbedienung selbst ist etwas träge, aber tendenziell stellt man ohnehin alles über die App ein. Und das sollte hier auch noch einmal gesagt werden: Die App-Bedienung ist das Grundkonzept der Aura Frames.
Einziges Manko: Beim Aura Carver Mat ließen sich noch mehrere Bilder nebeneinander anzeigen/anordnen. Das geht beim Aura Aspen nicht. Hier wird immer nur ein Bild dargestellt. Den Ausschnitt des Bildes, der gezeigt wird kann man ebenfalls in der App noch anpassen. Spannend, wenn man Hoch- oder Querformat-Bilder im jeweils anderen Format im Rahmen darstellt und vorher nicht extra zuschneiden möchte.
Auf der Rückseite des Rahmens gibt es eine Ein/Aus-Taste, um diesen händisch in den Ruhemodus zu versetzen. Wobei der Rahmen ohnehin automatisch in den Ruhemodus wechselt, sobald es dunkel wird. Die Bedienung erfolgt wie erwähnt größtenteils über die App. Hier bestimmen Nutzer, wie oft Bilder wechseln (zwischen einer Minute und 24 Stunden), ob der Bildausschnitt angepasst wird und wie der Hintergrund aussehen soll: Schwarz oder „Ausgefüllt“, bei dem das Foto vergrößert und weichgezeichnet im Hintergrund erscheint.
Wir finden: Hier bekommt man eine moderne, intuitive Lösung, die im Alltag begeistert. Mehr Informationen zum Aspen gibt auch hier auf der Produktseite des Herstellers.
Highlight-Features

Aura Walden Standfuß und Kabel
Das Kabel hat, Aura-typisch, eine edle weiße Stoffummantelung. Dazu kommt ein durchaus schwerer, stabiler Standfuß, der den Rahmen wahlweise im Hoch- oder Querformat hält.

Aura Walden Touchbar
Bedient wird per Touchbar an der Oberseite. Hier lässt sich weiterswipen, aber es können auch Bilddetails eingeblendet oder Bilder von der Präsentation ausgeschlossen werden. Im übrigen gibt es eine zweite Touchbar an der kurzen Seite, um den Rahmen im Hochformat bedienen zu können.
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