Eine Kamera als Schlüsselanhänger? Das ist die Kodak Charmera. Diese niedliche Kamera passt wirklich in jede Hosentasche. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, auch diesen Knirps für Sie zu testen. 

Jahrzehntelang haben wir alles daran gesetzt, die Auflösung zu erhöhen, Bildrauschen zu eliminieren und jede noch so kleine Unschärfe gnadenlos wegzurechnen. Und jetzt? Jetzt jubeln wir über die Kodak Charmera, die maximal 1,6 Megapixel liefert, aussieht wie ein Kaugummiautomat-Gimmick – und genau zwei Fotos speichern kann.

Die Kodak Charmera in einer Hand (Fotos: Kodak)

Kleiner geht’s kaum

Die Charmera ist mit Maßen von 5,8 x 2,5 x 2 Zentimetern und einem Gewicht von 30 Gramm extrem kompakt. Auch die Specs sind minimalistisch: Der Sensor im 1/4-Zoll-Format speichert Fotos mit 1.440 × 1.080 Pixel, Videos mit 30 fps. Dazu gibt’s Filter, Rahmen und Datumsstempel – alles bewusst lo-fi.

Denn genau das ist das Konzept: Fotos, die rauschen, körnig sind und gerade deshalb diesen herrlich nostalgischen Vibe ausstrahlen. So wird jedes Bild zur bewussten Mini-Session statt zum Selfie-Spam.

Sammel-Hype

Wie bei beliebten Sammelfiguren (Stichwort Labubu!) steckt der Clou im „Blind Box“-Prinzip: Du weißt erst beim Auspacken, welches der sieben Modelle du bekommen für 29,99 $ hast.