Die CAMERA WORK Virtual Gallery widmet sich aktuell dem Thema automobile Ikonen: Unter dem Titel „Elegance in Motion – Celebrating Automotive Legends“ sind bis zum 9. Oktober 2025 insgesamt 44 Fotografien von 15 renommierten Künstlern zu sehen, darunter Bryan Adams, Gered Mankowitz, Thomas Hoepker, Albert Watson und David Yarrow.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von den 1950er-Jahren bis heute. Jesse Alexander dokumentierte 1957 in Modena den Maserati 450 – ein Symbol italienischer Ingenieurskunst. Thomas Billhardt hielt 1960 EMW-Taxen am Berliner Alexanderplatz fest, Sinnbild einer geteilten Stadt. Im London der Swinging Sixties porträtierte Gered Mankowitz die Rolling Stones vor Aston Martin und Bentley, während Thomas Hoepker Arnold Schwarzenegger 1977 in Los Angeles auf der Motorhaube eines Mercedes zeigte.

Auch Fotografien von Albert Watson, der Mick Jagger mit einem Leopard in einem 1959er Corvette inszenierte, oder von David Yarrow, der legendäre Automobile wie den Ferrari 250 MM auf der Route 66 fotografierte, sind Teil der Schau. Hinzu kommt Wolfgang Scholvien mit einem Porträtportfolio von Michael Schumacher aus dessen Formel-1-Debütjahr 1991.

Die Ausstellung vereint damit automobile Träume, Popkultur und Zeitgeschichte – von Sportwagen-Mythen bis zu politischen Umbrüchen – und kann rund um die Uhr online besucht werden.

Pressemitteilung Camera Work:

ELEGANCE IN MOTION CELEBRATING AUTOMOTIVE LEGENDS: Virtuelle Gruppenausstellung mit 44 Fotografien

Ausstellung in der CAMERA WORK Virtual Gallery bis zum 9. Oktober 2025

Künstler: Bryan Adams, Jesse Alexander, Thomas Billhardt, Michel Comte, David Drebin, Hans Feurer, Olaf Heine, Thomas Hoepker, Gered Mankowitz, Robert Polidori, Steve Schapiro, Wolfgang Scholvien, Albert Watson, Dean West und David Yarrow.

Die CAMERA WORK Virtual Gallery zeigt bis zum 9. Oktober 2025 die Gruppenausstellung Elegance in Motion – Celebrating Automotive Legends. Präsentiert werden 44 Fotografien von 15 Künstlern aus den Jahren 1957 bis 2025. Die Ausstellung vereint ikonische Momente der Kulturgeschichte, in denen Automobile nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als Projektionsfläche von Persönlichkeit und Zeitgeist erscheinen.

1957, gegen Ende des goldenen Zeitalters des Motorsports, fotografiert Jesse Alexander in Modena den Prototyp des Maserag 450 – ein Sinnbild italienischer Ingenieurskunst. Drei Jahre später zeigt eine Arbeit von Thomas Billhardt EMW-Taxen am Berliner Alexanderplatz, inmitten jener Stadt, die zur Chiffre der politischen Teilung Europas wurde. Im London der Swinging Sixties dokumentiert Gered Mankowitz den Ruhm und Reichtum der Rolling Stones und porträtiert Mick Jagger und Keith Richards vor ihren exklusiven Fortbewegungsmitteln: einem Aston Martin DB6 und einem Bentley S3 Continental Flying Spur. Der legendäre, auf den Namen »Blue Lena« getaute Bentley Richards avancierte auf abenteuerlichen Fahrten quer durch Europa zu einem Mythos eigener Art. Rund zehn Jahre später fotografiert Thomas Hoepker Arnold Schwarzenegger in Los Angeles auf der Motorhaube eines Mercedes – ein Motiv, das Körperkult, Hollywood-Glamour und automobilen Status in den 1970er Jahren untrennbar verknüpft. Kontrastreich dazu stehen Robert Polidoris Fotografien aus Havanna, wo die Machtübernahme Fidel Castros die Straßen Kubas ab 1959 zu einem automobilen Museum vergangener Jahrzehnte erstarren ließ.

Anderson & Lows fotografische Dokumentationen am Set von Spectre zeigen jenen legendären Aston Martin DB5 in Qs Werkstatt und erinnern damit an ein halbes Jahrhundert Bond-Mythos. Als Sinnbild eines Lebensgefühls, in dem Musik, Exogk und automobile Träume eine unauflösliche Verbindung eingehen, inszeniert Albert Watson Mick Jagger am Steuer einer Corvette von 1959 mit einem Leoparden als unberechenbaren Beifahrer. Das Zusammenspiel emotional aufgeladener Assoziationen dominiert auch David Yarrows Fotografien des Ferrari 250 MM Vignale Spider auf der Route 66 oder des Aston Margns von 007 am berühmten Furka-Pass. Abgerundet wird die Ausstellung durch Wolfgang Scholviens Estoril-Porxolio der Rennfahrer-Ikone Michael Schumacher aus dessen Formel-1-Debütjahr 1991. Das 21 Giclée-Prints umfassende Portfolio lässt über den Auftakt der Motorsport-Dominanz der 1990er Jahre reflektieren.

CAMERA WORK

Die in Berlin ansässige Galerie CAMERA WORK wurde 1997 gegründet und zählt heute zu den weltweit führenden Galerien für Fotokunst. Angelehnt an den historisch geprägten Galerienamen folgt das Unternehmen von Beginn an der Philosophie, neben den bekanntesten Künstlern der Fotografiegeschichte wie Diane Arbus, Richard Avedon, Patrick Demarchelier, Peter Lindbergh, Helmut Newton, Irving Penn, Man Ray, Herb Rijs und Albert Watson auch junge zeitgenössische Künstler zu vertreten und in Ausstellungen zu zeigen, um die Fotokunst als eigenständige Gajung innerhalb der bildenden Künste zu manifestieren und neuen Posigonen Raum zu geben. Neben den Schwerpunkten Mode-, Akt- und Porträtfotografie fokussiert sich CAMERA WORK auf die Bereiche Staged Photography, Architektur und Stillleben. Dabei vertritt CAMERA WORK zahlreiche renommierte zeitgenössische Künstler in Deutschland, Europa oder weltweit exklusiv, u. a. Jean-Bapgste Huynh, Russell James, Chris Levine, Eugenio Recuenco, Martin Schoeller, Chrisgan Tagliavini, Ruud van Empel, Dean West und David Yarrow. Um eine Auswahl zeitgenössischer Künstler auf dem Kunstmarkt zu etablieren und in das Porxolio von CAMERA WORK aufzunehmen, führte CAMERA WORK von 2012 bis 2019 die Kunstgalerie CWC GALLERY in Berlin. CAMERA WORK ist regelmäßig auf international führenden Kunstmessen vertreten, darunter Paris Photo, Zona Maco in Mexico City, Art Central Hong Kong und Photo London.

Seit 2020 führt CAMERA WORK die CAMERA WORK Virtual Gallery – eine innovative und hochqualitative Online-Galerie, in der Kunstsammler sowie alle Kunstinteressierten exklusive Ausstellungen erleben:
www.camerawork.de/virtual-gallery/.