Mit der Joseph Petzval Focus-coupled Bokeh Control Art Lens Serie stellt Lomography eine neue Generation rein manueller Objektive vor – entwickelt für spiegellose Vollformatkameras mit Sony E-, Canon RF- und Nikon Z-Anschluss. Die Serie startet mit drei Brennweiten: 35 mm f/2, 55 mm f/1.7 und 80,5 mm f/1.9. Wie sich die neuen Optiken in der Praxis schlagen, wissen wir vor einem Test noch nicht – aber wir können uns einen Eindruck davon in der Beispielbilder-Galerie des Herstellers machen.
Noch ein paar Infos zu den neuen Objektiven:
Gemeinsam ist ihnen das historische Petzval-Design, ein markanter Bildlook mit hoher Mittenschärfe, starkem Randabfall und das für Petzval typische, spiralförmige Bokeh. Letzteres lässt sich erstmals in sieben Stufen über einen separaten Kontrollring regulieren – ohne Fokusverschiebung.
Der Fokus erfolgt rein manuell über einen 180-Grad-Helikoid. Auch Blende und Bokeh lassen sich stufenlos einstellen. Alle Modelle verfügen über Zahnkränze (MOD 0.8) an Fokus- und Blendeneinstellung für den Einsatz im Videobereich. Die Objektive werden aus Metall gefertigt, eine Streulichtblende wird mitgeliefert. Die Preise liegen je nach Brennweite zwischen 429 und 499 Euro, der Versandstart ist für September 2025 geplant. Weitere Varianten mit 27 mm und 135 mm Brennweite sind in Vorbereitung.
Mehr zur technischen Ausstattung und Philosophie hinter der Serie findet ihr in unserer News zur Joseph Petzval Focus-coupled Art Lens Serie. Mehr Informationen zu den Objektiven gibt es auch hier auf der Herstellerseite: https://shop.lomography.com/lenses/petzval
Joseph Petzval Focus-coupled Art Lens Serie Beispielbilder-Galerie
Das können die drei neuen Festbrennweiten 35 mm f/2, 55 mm f/1.7 und 80,5 mm f/1.9 für denSony E-, Canon RF- und Nikon Z-Anschluss. Eines können wir dabei schon einmal ganz klar vorab sagen – die Beispielbilder-Galerie von Lomography hat einen klaren Fokus im Motiv: Porträt.









Interessante Gläser. Aber warum gibt es diese Objektive – oder zumindest eins davon – nicht auch für Fujifilm und L-Mount? Ist das technisch zu anspruchsvoll oder sind hohe rechtliche Hürden zu nehmen? Oder lohnt es sich wirtschaftlich einfach nicht?