Das Wort “Zeppelin” löst sofort Assoziationen mit der Hindenburg aus, dem größten Luftschiff, das je gebaut wurde. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des ersten Zeppelin-Aufstiegs präsentiert das Zeppelin Museum die Ausstellung „Bild und Macht”, die sich mit der Rolle des Zeppelins in der Fotografie befasst.
Anlässlich des 125. Jubiläums des ersten Zeppelin-Aufstiegs präsentiert das Zeppelin Museum eine Ausstellung zur Rolle des Zeppelins in der Fotografie. Unter dem Titel „Bild und Macht“ beleuchtet die Schau umfassend die symbolische und politische Kraft der Zeppelinbilder im historischen und zeitgenössischen Kontext. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Fotografien des Zeppelins zwischen 1900 und 1940 – in Kaiserreich, Weimarer Republik und NS-Zeit – zur nationalen Selbstinszenierung, zur Machtdemonstration und politischen Propaganda instrumentalisiert wurden. Der Zeppelin galt als Sinnbild für technische Überlegenheit, militärische Stärke und globale Vernetzung, das die Vision einer machtzentrierten Zukunft verkörperte. Im Mittelpunkt stehen historische Fotografien aus dem Archiv des Museums, die den Zeppelin als visuelles Mittel zur Steuerung öffentlicher Wahrnehmung zeigen. Die Ausstellung thematisiert dabei auch die Manipulationskraft von Bildern und deren Rolle bei der Konstruktion von Ideologien.
Ausstellung Bild und Macht: Beispielbilder
Quickfacts zu Bild und Macht
- Zeppelin Museum Friedrichshafen, Seestraße 22, 88045 Friedrichshafen
- bis 2.4.2026
- täglich 9–17 Uhr
- www.zeppelin-museum.de
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