Artur Walther spendet seine Sammlung aus 6.500 Fotografien, die er gemeinsam mit der Walther Family Foundation übergibt. Empfänger ist das Metropolitan Museum of Art in New York, damit sie für jedermann zugänglich sind. Wir zeigen einige der Kunstwerke.

Artur Walther hat über Jahrzehnte gesammelt – nicht Briefmarken, sondern Fotografiegeschichte. Nun verschenken der Deutsch-Amerikaner und die Walther Family Foundation ihre großartige Sammlung an das Metropolitan Museum of Art (MET) in New York City: über 6.500 Fotografien – Ikonen von Ai Weiwei, Thomas Struth, Bernd & Hilla Becher und viele mehr. Keine Auktion, keine Millionen, kein Spektakel. Nur ein Geschenk. Greenbergs Botschaft ist klar: Bilder gehören nicht in Tresore oder elitäre Wohnzimmer, sondern dorthin, wo sie wirken können – öffentlich, zugänglich, lehrreich. Seine Schenkung ist eine Liebeserklärung an das Medium Fotografie. Ein Zeichen dafür, dass Fotokunst kein Sammlerspielzeug ist, sondern Kulturgut. Und dass Größe eben manchmal leise daherkommt – auf Barytpapier, signiert, und jetzt: für alle.

Artur Walther spendet Sammlung: Ausgewählte Werke aus 6.500 Fotografien

Artur Walther spendet Sammlung. Samuel Fosso, from the series “African Spirits" (Angela Davis, Martin Luther King Jr.), 2008. Samuel Fosso. Courtesy JM Patras, Paris.
Aida Silvestri, from the series “Even This Will Pass,” 2013 © Aida Silvestri. Courtesy the artist.
Bernd and Hilla Becher, “Hochöfen (Blast Furnaces),” 1969–95. Estate Bernd & Hilla Becher. Represented by Max Becher.
Artur Walther spendet Sammlung: 6.500 Fotografien für die Öffentlichkeit: Zhang Huan, “Family Tree,” 2001. Zhang Huan Studio. Courtesy Pace Gallery, New York.

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