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Digitale Messsucherkamera Epson R-D1s kommt (aktualisiert)
Sie kommt jetzt auch nach Deutschland: Epson Deutschland hat heute mit der R-D1s (6 Megapixel, 2000 Euro) die leicht verbesserte und (deutlich) preiswertere Version der digitalen Messsucherkamera R-D1 (3000 Euro) angekündigt, die ab 1. Juni 2006 hierzulande erhältlich sein soll. Weiterhin ist für die R-1D ein Firmwareupdate in Aussicht gestellt, das die erweiterte Funktionalität der R-D1s beinhalten soll:
Epson Japan hatte die R-D1s bereits im März vorgestellt: Digitale Messsucherkamera Epson R-D1s.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
neu: Schnellansicht nach der Aufnahme
neu: unterstützt kombiniertes RAW+JPEG
neu: Farbraum Adobe RGB
neu: Rauschunterdrückung bei Langzeitaufnahmen
neu: Bildvergrößerung bis 16fach bei Wiedergabe
Epson Pressemeldung:
Epson R-D1s
Außergewöhnliche Kombination zweier (Fotografie-) Welten
Meerbusch, 29. Mai 2006. Epson schreibt ein weiteres Kapitel Fotografiegeschichte: Mit der Epson R-D1s stellt der japanische Hersteller den Nachfolger der weltersten digitalen Messsucherkamera Epson R-D1 vor und unterstreicht somit ein weiteres Mal seine Foto-Expertise. Auch die aktuelle, überarbeitete Fassung vereint die Vorteile modernster Digitaltechnik mit der Erfahrung und Tradition analoger Fotografie; sie wartet aber zusätzlich mit zahlreichen Verbesserungen auf. Neu ist beispielsweise der 16fach-Vorschauzoom, der Aufnahmen im Detail sofort sichtbar macht. Neu ist auch die Möglichkeit, das Rauschen bei langzeitbelichteten Aufnahmen zu vermindern. Zudem unterstützt die Epson R-D1s nun auch den Adobe RGB-Farbraum. Doch auch wenn vieles neu ist das innovative und dennoch traditionelle Fotografiergefühl, auf das zahlreiche passionierte Fotografen nicht mehr verzichten mögen, lebt auch in der Epson R-D1s fort. Ab Juli 2006 kommt die Epson R-D1s zu einem Preis von 2.000,- Euro* in den Fotofachhandel.
Gradlinig und doch flexibel
Flexible, moderne Digitaltechnologie in einem gradlinigen, klassischen Gehäuse das macht die Epson R-D1s ebenso beeindruckend wie faszinierend und zum idealen Instrument sowohl für ambitionierte Schwarzweiß- als auch Farbfotografie.
Mit Verschlussgeschwindigkeiten von 1 bis 1/2000 Sekunden sowie einer Einstellung zur Langzeitbelichtung fängt die Mechanik Momente und Ereignisse behende ein. Mit dem so genannten Bulb Setting, bei Digitalkameras eine Rarität, gelingen Aufnahmen sogar bei geringem Umgebungslicht. Um diese Möglichkeit in aller Tiefe auszuschöpfen, hat Epson der R-D1s zusätzlich eine Funktion zur Rauschverminderung, wie es bei Belichtungen und geringem Lichteinfall typischerweise auftritt, mitgegeben. Dank der für Messsucher typischen Fokusfunktion, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen einwandfreie Scharfstellung garantiert, brilliert die Kamera so beispielsweise auch bei Nachtaufnahmen. Profis und ambitionierte Hobbyfotografen freuen sich zudem über die Kompatibilität zu mehr als 200 Objektiven1: Für jede Situation lässt sich die bestgeeignete Optik wählen. Damit steht dem perfekten Bild nichts mehr im Wege.
Raum für Kreativität
Bilder sichert die Epson R-D1s sowohl im JPEG- als auch im unkomprimierten RAW-Format bei Bedarf sogar in beidem auf einer SD-Speicherkarte. Anders als sein Vorgänger unterstützt das neue Modell neben sRGB nun auch den Adobe RBG-Farbraum. Dieser ist deutlich weiter gefasst und erhöht somit die Bildqualität nochmals deutlich. So ist mit der digitalen Messsucherkamera bei aller Bedienfreundlichkeit ein Höchstmaß an Kreativität möglich, Kreativität, die sich mittels der QuickView-Funktion auf dem eingebauten, um 360° schwenkbaren 2-Zoll-LC-Vorschaubildschirm sofort begutachten lässt. Dabei sorgt die neue 16fach-Zoomfunktion dafür, dass kein Detail verborgen bleibt.
Virtuelle Dunkelkammer
Mit der R-D1s stellt Epson eine ebenso ungewöhnliche wie reizvolle 6,1-Megapixel-Kamera vor, die den Benutzer dank der mitgelieferten Epson PhotoRAW-Software zusätzlich in den Besitz einer virtuellen Dunkelkammer bringt. In dieser können Aufnahmen mittels Epson Print Image Control-Technologie bis auf 4.512 ? 3.000 Pixel vergrößert werden diese Interpolation entspricht der Ausgabe eines 13,5 Megapixel-Sensors. Weitere Funktionen der Software sind etwa Vignetten-Korrektur oder die Möglichkeit, Schwarzweiß-Bilder zu kreieren.
Nach wie vor ist die Epson R-D1s eine beeindruckende Digitalkamera, die neben ihrer Bildqualität vor allem durch ihre einfache Bedienung besticht: Sie fühlt sich an und verhält sich wie eine Analogkamera, vom manuellen Spannen über die Analoganzeige bis zum Klick beim Auslösen, beschreibt Karsten Jahn, Leiter des Produktmarketing bei Epson Deutschland. Und doch ist die Epson R-D1s eine Digitalkamera. So verbindet sie Eleganz, Wertigkeit und den zeitlosen Glanz traditioneller Fotografie mit allen Vorteilen, die das digitale Zeitalter bietet eine Kombination, die auch zwei Jahre nach ihrer Weltpremiere nicht im Geringsten an Reiz verloren hat.
Übrigens: Auch Besitzer des Vorgängers Epson R-D1 kommen in den Genuss der Vorteile der R-D1s. Neben einem Firmware-Upgrade steht auch die Epson PhotoRaw 1.2-Software ab Juni 2006 auf der Epson Homepage zum Download bereit.
Die Epson R-D1s im Überblick
Digitale Messsucherkamera mit 6,1 Millionen Pixels (effektiv)
Vergrößerungen bis zu 40 x 60 cm bei 190 dpi Auflösung mit Epson PhotoRaw 1.2 (Mac- und PC-kompatibel)
Langzeitbelichtungsfunktion (Bulb Setting) und Verschlussgeschwindigkeiten von 1 1/2000 Sekunden
Rauschverminderungsfunktion (Langzeitbelichtung, hohe ISO-Werte)
Kompatibel mit Leica L- und M-Bajonetten
2-LCD mit QuickView-Funktion
Abspeichern im JPEG und/oder RAW
Adobe RGB und sRGB-Farbraum
Markteinführung: 1. Juni 2006
Preis: 2.000,- Euro*
Die R-D1s wird ohne Objektiv ausgeliefert
1 Objektive mit Leica L- und M-Bajonett, deren Flanschlänge 20,5 mm nicht überschreitet. Flanschlängen über 20,5 mm dringen zu tief in das Gehäuse ein, und laufen Gefahr, den CCD-Sensor zu beschädigen.
* unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt.
Technische Daten R-D1s
Kameratyp: Messsucher-Digitalkamera mit wechselbaren Objektiven
Bildsensor; 23,7 mm x 15,6 mm CCD Sensor (APS-C, Primärfarbfilter))
Effektive Pixel: 6,1 Millionen
Aufnahmeformat: JPEG, CCD-RAW, JPEG + CCD-RAW
Bildgröße: CCD-RAW (12bit): 3008 x 2000 Pixel; JPEG: 3008 x 2000 Pixel, 2240 x 1488 Pixel
Dateiformat: Exif 2.21, DCF 2.0, DPOF 1.1 und Print Image Matching III
Speichermedium: SD Memory Card
LC-Display: 2.0 Zoll low temperature poly-silicon (LTPS) TFT Display (235.000 Pixel), 8 Helligkeitsstufen
Bilddeckung: 99,7%
Suchertyp: Schnitt- und Mischbildentfernungsmesser
Suchervergrößerung: 1.0 x
Effektive Messbasis: 38,2 mm
Entfernungsmesser: Mischbildentfernungsmesser (Messbereich: 0,7 m - unendlich)
Leuchtrahmen: Umschaltbare Leuchtrahmen für 28/35/50 mm; automatischer Parallaxenausgleich
Sucherrahmenabdeckung: 85%
Sucheranzeige: LED Anzeige der Belichtungszeit im Sucher (AE und Zeiten zwischen 1s bis 1/2000s)
Kameraanschluss: EM Bajonett (Kompatibel mit Leica M) (LTM / M39 mit Adapterring - nicht im Lieferumfang) (Hinweis: Objektive dürfen nicht weiter als 20,5 mm in das Kameragehäuse ragen. Versenkbare Objektive dürfen nicht verwendet werden oder nur in Aufnahmebereitschaft verriegelt. Ansonsten können der CCD-Sensor oder der Verschluss beschädigt werden.)
Brennweitenverlängerung: 1,53x
Verschluss: Elektronisch gesteuerter Metalllamellen-Schlitzverschluss
Verschlusszeiten: 1 - 1/2000 s, B
Blitzsynchronisation: X-Kontakt, Synchronisation auf 1/125s oder länger
Belichtungsmessung: Mittenbetont-integral durch das Objektiv (TTL)
Messbereich: EV 1-19 (ISO 100)
Betriebsart: AE mit Blendenpriorität und manuell - AE Verriegelung
Belichtungskorrektur: -2.0 - + 2.0 EV (1/3 EV Schritten) im AE-Modus
ISO Empfindlichkeit: 200 / 400 / 800 / 1600
Weißabgleich: TTL über den CCD-Sensor
Einstellungen: Automatisch oder Voreinstellung (Sonne / Schatten / Wolken / Kunstlicht / Leuchtstofflampe)
Filmeinstellungen: Standard, 3 Benutzerdefinierte „Film“-Einstellungen: EdgeEnhance, Saturation, Tint, Contrast, NR
Farbeinstellungen: Farbe und Monochrom
Farbfilter (S/W Modus): Standard, Grün, Gelb, Orange, Rot
Kameraanzeige: Bildqualität, Weißabgleich, Bildkapazität, Akkuanzeige
Bildanzeige: Einzelbild / 4 Miniaturansichten, Zoom max. 16x (stufenlose Vergrößerung), Diashow (Hinweis: Max. Zoom für RAW Bilder ist 2x)
Bildinformation: Dateiname, Datum und Uhrzeit, Bildgröße, Weißabgleich, Verschlusszeit, Bildqualitätseinstellung, Filmeinstellung, ISO Empfindlichkeit, Farbmodus
Bildanalysen: Histogramm und Belichtungsdetails, Bildkomposition
Löschfunktion: Einzelbild/alle Bilder/ Formatierung
Dateischutz: Schutz und Freigabe für einzelne oder alle Bilder
DPOF Einstellungen: Ein oder mehrere Bilder (zwischen 0-99)
Spracheinstellungen: Japanisch / Englisch / Deutsch / Französisch / Spanisch / Italienisch / Niederländisch / Chinesisch
Benutzerdef. Taste: Wahl folgender Einstellungen: Bild löschen, Bild schützen, Zoom, Druckeinstellung, Datei Info, Filmeinstellung
Energiesparmodus: 3 / 5 / 10 / 20 Minuten
Nadelkalibrierung: Kalibrierung der analogen Anzeigen
Bildnummerierung: Aufeinanderfolgende Nummerierung der Bilder
Datumseinstellung: Einstellung von Datum und Uhrzeit, Datumsformat
Stativgewinde: 1⁄4 Zoll (IS0 1222)
Zubehörschuh: Blitzgeräteanschluss über Zubehörschuh mit Mittenkontakt (ISO 512)
Drahtauslöser: Genormtes Gewinde für Drahtauslöser integriert
Stromversorgung: EPSON Lithium-Ionen Akku (wiederaufladbar), Ladegerät und Netzkabel im Lieferumfang
Abmessungen: (B x H x T) 142,0 x 88,5 x 39,5 mm
Gewicht: ca. 590g (ohne Akku, SD Karte , Tragegurt)
Temperatur: Betrieb:: 5 - 35° C; Lagerung: 20 -60° C (ohne Kondensation)
Luftfeuchtigkeit: Betrieb: 30 - 80%; Lagerung: 10 - 80% (ohne Kondensation)
Zubehör (im Lieferumfang): Akku, Ladegerät, Tragegurt, Netzkabel, Gehäusedeckel, Handbuch, EPSON PhotoRaw Software (Win, Mac), EPSON RAW plug in (für Adobe Photoshop 7 und Adobe Photoshop Elements 2.0 - kompatibel mit Windows/Macintosh)
Optionales Zubehör: EPSON Lithium-Ionen Akku (Bestellnummer: B32B818233)
Garantie: 1 Jahr Standard Garantie
(thoMas)
Nachtrag (29.5.2006; 18:05 Uhr): Die Website rund um die digitale Messsucherkamera wurde aktualisiert und beschäftigt sich jetzt ausführlich mit der R-D1s.
Zum Thema:
- Japanische Neuauflage: Epson R-D1x Grip Kit (R-D1xG)
- Digitale Messsucherkamera Epson R-D1s
- Epson-Workshop Fine-Art-Print; Düsseldorf
- Epson Large Format Day bei need more pixel Berlin
- Direktsupport: Live-Chat mit dem Epson Service
- Epson Stylus Pro 7800 / 9800 inklusive iPod Video
- Druck-Workshops der feinen Art
- Digitale Sucherkamera Epson R-D1s vor dem Aus (aktualisiert)
- Epson Stylus Photo R2400 plus NielsenBainbridge-Rahmen
- Epsons Stylus-Pro-Modelle drucken effizienter, und das kostenlos
- Drucker-Helferlein: Photoshop Print Plug-in von Epson
- Tintenstrahldrucker in Neuauflage: Epson Stylus C46, Stylus C66 und Stylus C86




Fühlt sich an wie eine Analoge?
Kann mir bitte hier jemand erklären, warum eine digitale Kamera 'gespannt' werden muss?
warum eine digitale Kamera 'gespannt' werden muss?
>>Kann mir bitte hier jemand erklären, warum eine digitale Kamera 'gespannt' werden muss?
Das ist ganz einfach, diese Kamera ist für ältere Herren (>50), so wie ich. Alle meine Kameras haben solch einen Hebel, da muss ich mich nicht umstellen. ;-)
Weil der...
...Verschluss eben nicht ausschließlich durch Setzen eines Bits gespannt wird...
Update
Ehrlich gesagt - ich warte lieber auf das nachhaltige "Update" der Firma Leica.
preiswert ?
Wie sieht denn die Zielgruppe einer Kameras aus,deren Gehäusepreis 2000,-€ beträgt und sich "schämt" eine Digitalkamera zu sein?
Messsucher + digital? Ja bitte,aber das Konzept muß stimmig sein.
Hier sind zuviele "Wenn" und "Aber" eingebaut.Das wird nicht nur wegen des Preises ein (fast unverkäufliches) Nischenprodukt bleiben.
Epson
Was Leitz trotz aller Erfahrung im Kamera- und Feinmechanikbereich nicht geschafft hat,
macht ein Druckerhersteller (ich weiß, der Konzern produtziert viel mehr) mit den Leitz Optiken vor. Ich finde dies sehr bedenklich - auch wenn Leitz Lizenzen für den Optikanschluß weitergegeben hat und evtl. daran gut verdient.
Ob ein großes Käuferpotential für die Kamera vorhanden war oder ist bleibt Nebensache.
Die meisten Leicas wurden ohnehin von Behörden oder zum sammeln gekauft.
Allein die PR-Berichte über Epson und diese Kamera weltweit, mit der Kernaussage - "die können mehr als nur Drucker bauen" - ist viel Geld wert.
Deshalb wird es die Kamera sicher nie als Wühltischware z.B. beim roten Elektronikmarkt geben. Ein hoher Preis und geringe Verfügbarkeit machen jedes Produkt wertvoller.
Gruß hwg
Epson baut Kameras ?
Cosina baut eine Kamera um ein 50 Jahre altes Bajonett.Na und?
Nur weil die Kamera zu Phantasiepreisen in Apotheken gehandelt wird,macht sie nicht wertvoll.
Nur weil das Bajonett 50 Jahre alt ist,
ist es nicht unbedingt schlecht. Momentan ist alles gut was neu ist, wobei es sich meist nur preisgünstiger produzieren lässt. Wenn ich durch den beschissenen Sucher einer D70, 350D, etc. schau, dafür hätte "früher" keiner mehr als 120 Euro liegen lassen. Das Alter spielt keine Rolle, sonder die für die Fotografie notwendigen Attribute!
absatzproblem
schon schwer zu argumentieren, warum man bei einer digitalkamera auf vieles verzichten sollte, was man bei dslrs an ausstattungsmermalen und flexibilitaet erhaelt, zumal diese meist preiswerter sind. das absatzpotential der digitalen m wird zum doppelten preis der epson im rahmen bleiben. oben schrieb jemand etwas von nachhaltigem leica product. bezieht sich das auf die nutzungsdauer? diese wird ebenso digitaltypisch kurz ausfallen wie bei beliebigen anderen dslrs der gleichen preisklasse.
D1s
Eine 1Ds wird so auch nicht aus ihr ...
R-D1/R-D1s
Man merkt, dass die bislang kommentierenden die Bildergebnisse der R-D1 schon nicht gesehen haben. Es liegt natürlich auch an den hervorragenden , zur Verfügung stehenden Optiken, dass sich schon die R-D1 mit einer im Vergleich zu marktbeherrschenden DSLR geringeren Auflösung, mit erstklassigen Bildergebnissen positioniert.
Wer die R-D1 schon einmal in der Hand hatte, weiss dass das Konzept schlüssig ist, weiß warum er lieber einen mechanischen Verschluß haben will, den er spannen muß und weiß, warum er keine 20D, 30D, 200D oder was auch immer haben will. Er hat in der Regel eine analoge Kamera mit M-Bajonett und sieht die R-D1/s als Upgrade zu seiner Ausstattung, bei mir die analoge Voigtländer R3A.
Mit einem Super Wider Heliar 15mm, Lichtstärke 2.8, fängt der Unendlichbereich bei 2m an. Bei dem 50er Nokton bei 5m. Die Bildergebnisse sind analog, wie auch mit der R-D1 brillant, suchen ihresgleich man kann sich jeden Autofokus sparen.
Die Konzeptfrage liegt in der Entscheidung, eine Spiegelreflexkamera oder eine Meßsucherkamera zu wollen. Ich bevorzuge im Kleinbildbereich den Meßsucher, im Mittelformat den Spiegel.
Der hilfszynische Kommentar, dass eine R-D1s, keine 1Ds sein wird, zeugt allenfalls davon, dass der Schreiberling zwar gerne eine 1Ds hätte, sich wohl aber auch Klassen darunter nicht orientieren kann.
Frodo
Man merkt, dass die bislang kommentierenden die Bildergebnisse der R-D1 schon nicht gesehen haben. Es liegt natürlich auch an den hervorragenden , zur Verfügung stehenden Optiken, dass sich schon die R-D1 mit einer im Vergleich zu marktbeherrschenden DSLR geringeren Auflösung, mit erstklassigen Bildergebnissen positioniert.
Wer die R-D1 schon einmal in der Hand hatte, weiss dass das Konzept schlüssig ist, weiß warum er lieber einen mechanischen Verschluß haben will, den er spannen muß und weiß, warum er keine 20D, 30D, 200D oder was auch immer haben will. Er hat in der Regel eine analoge Kamera mit M-Bajonett und sieht die R-D1/s als Upgrade zu seiner Ausstattung, bei mir die analoge Voigtländer R3A.
Mit einem Super Wider Heliar 15mm, Lichtstärke 2.8, fängt der Unendlichbereich bei 2m an. Bei dem 50er Nokton bei 5m. Die Bildergebnisse sind analog, wie auch mit der R-D1 brillant, suchen ihresgleich man kann sich jeden Autofokus sparen.
Die Konzeptfrage liegt in der Entscheidung, eine Spiegelreflexkamera oder eine Meßsucherkamera zu wollen. Ich bevorzuge im Kleinbildbereich den Meßsucher, im Mittelformat den Spiegel.
Nachhaltigkeit/Nutzungsdauer
Die Nutzungsdauer der digitalen R-D1/D1s fällt eben nicht aus, wie am gehypten DSLR-Markt. Die Käuferschicht ist eine andere. Das liegt schon dort zu begründen, wo sich Menschen für eine R-D1s mit 6.1 MP entscheiden und Bildergebnisse produzieren, die unter den 8-12 MP Kameras erst noch zu suchen sind.