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Etwas mehr Respekt bitte...
Das Kunstwort „Velbon“ soll sich zusammensetzen aus einem zu „vely“ verballhornten englischen „very“ und dem französischen „bon“
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Also das Wort "verballhort" finde ich hier irgendwie unpassend. In Japan schreibt man bekanntlich nicht mit Lateinischen Buchstaben: Es ist dort eine Mischung aus chinesischen Schriftzeichen und einer Silbenschrift (die dafür gleich in zwei Versionen daherkommt). Dieses Silbenalphabet besteht aus 9 Konsonaten (k/g,s,t,n,h/b,m,y,r/l,w), mit jeweils 5 angehängten Vokalen so dass sich 45 Silben plus 5 Vokale ergeben (also a,ka,sa,ta,na,...i,ki,chi,ni,hi,... etc), mit denen die Japaner Nicht-Japanische Worte wiederzugeben versuchen.
Wenn wir also z.B. das Wort "Bouquet" ins Japanische Transferieren wollen, kommt dabei raus (Bo)(ke)-- (wobei der Strich andeutet, dass der letzte Vokal langgezogen wird.) Zurück ins Lateinische umschrieben bekommen wir damit "Bokeh"...
Besonders das "R" und "L" ist so ne Sache. In Deutschland Gegenstand jedes guten Chinesenwitzes, ist in Japan derselbe Laut: Es ist eine Mischung aus "R" und "L", ein "L", das aber die Vibration des "R" hat. Für Japaner so ununterscheidbar wie für uns Deutsche der Unterschied zwischen "V" und "W". Von anderen Muttersprachern habe ich z.B. gehört, es würde sich immer so drollig anhören, wenn wir "Vhiskey" sagen würden, wenn wir "Whiskey" meinen... ;-)
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